NEW ENGLAND

Der Indian Summer, eine Explosion der Farben

Traumhafte Farben

Der Indian Summer in seiner vollen Pracht

Wer kennt nicht die vielen tollen Bilder, die die Pracht des Indian Summer zeigen. Das Laub der B├Ąume verf├Ąrbt sich in alle Farben, von Braun, Gelb, Orange bis zu Rot leuchten die W├Ąlder in der Sonne des Herbstes. Besonders in New England kann man dieses Schauspiel in allen seinen Facetten erleben.

Aber es ist nicht nur das Farbenspiel, das eine Reisen den Nordosten der USA so einzigartig macht. Es auch die Geschichte, die mit dieser Region so besonders macht. Hier in New England befindet sich die Wiege der Vereinigten Staaten von Amerika. Nach der Besiedelung durch die Pilger-V├Ąter, Auswanderer aus England, begann sich in Boston die Bev├Âlkerung gegen die Herrschaft Englands aufzulehnen. Dies m├╝ndete in den Unabh├Ąngigkeitskrieg, der von 1775 -1783 andauerte und mit der Losl├Âsung der ehemals britischen Kolonien endete. Spaziert man durch Boston, st├Â├čt man an allen Ecken und Enden auf Zeugen dieser Zeit.

Auf der Fahrt durch die New England-Staaten wird man immer wieder ├╝berw├Ąltigt sein, von der Sch├Ânheit der Landschaft. Seien es die K├╝sten von Maine, die fantastische Seen-Landschaft von New Hampshire oder das alte Indianergebiet um den Mount Washington National Park. Durch die wundersch├Ânen sanften H├╝gel von Vermont, dem alte Siedlungsgebiet der Kolonialisten rund um Old Sturbridge in Massachusetts, f├╝hrt die Reise zur K├╝ste nach Newport in Rhode Island. Hier lebt und lebte der alte Geldadel der USA, wie die Vanderbuilts, deren Anwesen man in Newport besichtigen kann.

Vom mond├Ąnen Newport gelangt man schlussendlich nach Cap Cod, wo die New Yorker sich erholen und die amerikanischen Pr├Ąsidenten Urlaub machen. Auf der Insel Martha┬┤s Vineyard hatten die Kennedy┬┤s ihr Anwesen und Pr├Ąsident Obama kaufte sich hier ein Haus.

Auf der letzten Etappe zur├╝ck nach Boston kann man in Plymouth einen Blick auf die ber├╝hmte Mayflower werfen, dem Schiff, mit dem die ersten Auswanderer von England hierherkamen. Am Flughafen in Boston endet diese traumhafte Reise, die Ihnen einen ganz anderen Blick auf die USA vermitteln wird und die sicher zu den Reisen z├Ąhlt, die man unbedingt machen sollte.

Diese Bundesstaaten auch noch zu Zeiten des Indian Summer - Ende September bis Mitte Oktober - zu bereisen, ist einfach sensationell und traumhaft sch├Ân. Ich zeige Ihnen eine Tour durch New England, mit vielen H├Âhepunkten und unvergesslichen Eindr├╝cken.

Begleiten Sie mich und genie├čen Sie die Reise. Vielleicht sind auch Sie demn├Ąchst auf den Strassen quer durch diesen Teil der USA unterwegs.


Vorab m├Âchte ich Ihnen die einzelnen Bundesstaaten in groben Z├╝gen vorstellen

MASSACHUSETTS

Massachusetts wird auch als das historische Herz Amerikas bezeichnet.1621 gingen die "Pilgerv├Ąter" hier an Land und gr├╝ndeten die erste dauerhafte Siedlung in der Neuen Welt. 
Von hier aus nahm auch der amerikanische Unabh├Ąngigkeitskrieg seinen Anfang, der von 1775 - 1783 dauerte und mit der Unabh├Ąngigkeitserkl├Ąrung der Vereinigten Staaten endete.
In Boston, der Hauptstadt des Bundesstaates, k├Ânnen auf dem "Freedom Trail", einer 4km langen Besichtigungsroute quer durch die Stadt, viele Stationen des historischen Bostons besichtigt werden.
Boston ist auch meist Ausgangspunkt einer Reise durch New England. Die Stadt ist sicher eine der sch├Ânsten in den USA und man sollte auf jeden Fall 3 Tage hier verbringen.

Ubrigens:
In Massachusetts ist es verboten ins Bett zu gehen, wenn man nicht vorher ein Vollbad nimmt und wenn sie nach Salem kommen, bedenken sie, dass auch verheiratete Paare nicht nackt in den Wohnungen schlafen d├╝rfen.

VERMONT

Vermont, auch der Green State genannt, ist bekannt f├╝r die Ahornsirup-Erzeugung und f├╝r seine vielen renommierten Brauereien. Es ist auch der Staat mit den meisten Schneef├Ąllen. Nicht umsonst ist Killington oftmals Austragungsort von Ski Weltcup Rennen.

In den 50-iger Jahren lie├č sich die ber├╝hmte Trapp-Familie in Stowe nieder. Der Lake Champlain ist eine weitere von vielen Sehensw├╝rdigkeiten.

Unbedingt zu beachten:

Ein altes Gesetz schreibt vor, dass Giraffen nicht an Telefonmasten festgebunden werden d├╝rfen und Pfeifen unter Wasser ist verboten.

 

NEW HAMPSHIRE

In New Hampshire k├Ânnen Sie den gesamten Charme von New England erleben. Einerseits in den entz├╝ckenden K├╝stenorten und andererseits im Landesinneren mit seinen Nationalparks, wie dem White Mountain National Forest.

Ein Highlight ist sicher der Mount Washington. Unscheinbare 1917m hoch, aber bekannt f├╝r sein extremes Klima. Eine Fahrt mit der Cog-Railway hinauf auf den Gipfel ist ein Muss.

 Auf jeden Fall bedenken Sie:

Wer sonntags auf die Toilette geht, darf w├Ąhrenddessen nicht zum Himmel blicken und die Kleidung, die sie tragen, d├╝rfen sie nicht verwenden, um ihre Spielschulden zu zahlen.

CONNECTICUT

Das kleine Connecticut liegt ideal zwischen New York und Boston, dementsprechend ist es auch ein beliebtes Urlaubsziel f├╝r viele Gro├čst├Ądter. Orte wie New Haven oder Mystic mit seinem wundersch├Ânen Meeres-Aquarium aber auch die Hauptstadt Hartford haben viel zu bieten. 

Auch die ber├╝hmte Yale-University ist in diesem Bundesstaat.

Ganz wichtig:

Fahrradfahrer d├╝rfen nicht schneller als 104 km/h fahren und r├╝ckw├Ąrts laufen nach Sonnenuntergang ist verboten

 

MAINE

Maine ist der gr├Â├čte der New England Staaten. Sein Spitzname ist auch "Urlaubsland", hat er doch so eine Vielfalt an Sch├Ânheiten zu bieten.

Wundersch├Âne K├╝stenst├Ądtchen und eine ausgedehnte Waldlandschaft. Viele Sehensw├╝rdigkeiten, vom Arcadia NP im Norden, der stark gegliederten K├╝ste mit Orten wie Rockland und Kennebunkport sind einfach traumhaft sch├Ân. Wer die Fernsehserie "Mord ist ihr Hobby" kennt, hat sicher auch den fiktiven Ort Cabot Cove im Sinn. 

Die gr├Â├čte Stadt Portland mit einem Lobster-Essen im schwimmenden Restaurant DiMillo┬┤s darf auf der Reise nicht fehlen.

Wichtig:

Es ist erforderlich ein Gewehr mit in die Kirche zu nehmen, falls man durch einen Indianerangriff ├╝berrascht wird und in Portland d├╝rfen M├Ąnner Frauen nicht mit einer Feder am Kinn kitzeln.

 

RHODE ISLAND

Rhode Island ist der kleinste Bundesstaat der USA. Seinen Beinamen "Ocean State" hat er mit Recht, ist die K├╝ste doch wild gegliedert und ein traumhaftes Segelrevier. Nicht umsonst wurde hier der "America┬┤s Cup" geboren.

Ein Highlight ist sicher die Stadt Newport und die ganz in der N├Ąhe erbauten Wohnsitze der "Superreichen", wie das "Breakers" der Vanderbuilts. Auch ein Pflicht-Termin auf einer Tour durch New England.

Hier ist zu beachten:

In Newport ist es verboten nach Sonnenuntergang Pfeiffe zu rauchen und das Auffordern oder Annehmen eines Duells kann mit 1 ÔÇô 7 Jahre Gef├Ąngnis bestraft werden. Auch, wenn das Duell nie ausgetragen wird.


 

REISEVERLAUF

TAG 1 ANREISE

Flug von Europa nach Boston. Nach der Einreise bringt Sie der Shuttlebus zur Vermiet-Station Ihrer Leihwagen-Firma. Von dort Fahrt zu Ihrem gebuchten Hotel in Boston.

Blick auf Boston

Landeanflug auf Boston

Beenden Sie den ersten Tag mit einem kleinen Spaziergang zu einem der in der N├Ąhe gelegenen Restaurants oder genehmigen sich noch einen Drink an der Hotelbar.

TAG 2 BOSTON

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der fr├╝hen amerikanischen Geschichte. F├Ąhrt man mit der U-Bahn ins Zentrum und kommt hier ans Tageslicht, bekommt man sofort einen Eindruck von den Gegens├Ątzlichkeiten dieser Stadt.  Nebeneinander stehen die 1872 erbaute Trinity-Church und das moderne Wahrzeichen Bostons, der 241 m hohe Hancock-Tower. Hier hat man auch eines der beliebtesten Fotomotive, die sich im Glas des Turms spiegelnde Kirche.

Hancock-Tower

Trinity Church

Der Spaziergang geht zun├Ąchst zum Boston Public Garden. Der ├Âffentliche Park war der erste botanische Garten der USA. Mitten im Park steht das Reiterstandbild von Gorge Washington. Der wundersch├Âne Park mit einem kleinen See grenzt unmittelbar an den Boston Common, dem 1634 eingeweihten und somit ├Ąltesten Stadtpark der USA. Er ist auch der Startpunkt des heutigen Programms, dem BOSTON FREEDOM TRAIL. Dieser rund 4 km lange Rundgang durch f├╝hrt mitten durch das Zentrum der Stadt. Man spaziert immer entlang einer markierten, roten Linie zu 17 historischen Sehensw├╝rdigkeiten. Am Beginn im Common Park holt man sich eine Karte, auf der alle Punkte eingezeichnet sind.

Auf diesem Spaziergang taucht man ein die Geschichte der Vereinigten Staaten. Sp├Ątestens bei der 4. Station, dem Granary Friedhof, ist man mittendrin in der amerikanischen Unabh├Ąngigkeitsbewegung und dem Unabh├Ąngigkeitskrieg. Viele bedeutende Pers├Ânlichkeiten dieser Zeit, wie Samuel Adams, einem Unterzeichner der Unabh├Ąngigkeitserkl├Ąrung oder Paul Revere, einem Helden im Unabh├Ąngigkeitskrieg, sind hier begraben. Es mutet eigenartig an, die schmucklosen Gr├Ąber vieler bedeutender B├╝rger dieser Zeit zu sehen. Bei uns w├Ąre das sicher wesentlich bombastischer.

Freedom Trail

Das Grab von Samuel Adams

So spaziert man von Station zu Station. Bei der 12. Station, der Faneuil Hall, eines der ├Ąltesten Geb├Ąude von Boston, ist es an der Zeit eine Pause zu machen. Im Quincy Market gibt es jede Menge Street-Food-L├Ąden. Aber auch viele Cafe┬┤s und Souvenirl├Ąden. Der Quincy-Market ist auch ein beliebter Treffpunkt der Bostoner, nicht nur der Touristen. Es gibt auch einige Restaurants, mein Tipp ist aber ein paar Minuten weiterzugehen, bis zum Geburtshaus von Paul Revere. Hier am North Square gibt es eine Vielzahl von netten Lokalen, wie das "Mama Maria", ein gutes italienisches Restaurant, das ich w├Ąrmstens empfehlen kann.

Revere Geburtshaus

In diesem Haus wurde Paul Revere geboren

Ein paar Schritte weiter ist die Old North Church, eine wundersch├Âne Holzbau-Kirche aus dieser Zeit und der Copp┬┤s Hill Friedhof. Ein Bummel hier durch den ├Ąltesten Teil der Stadt ist wirklich wundersch├Ân. Wer die beiden letzten Stationen des Trails, die USS Constitution und das Bunker Hill Monument, noch machen will, der hat noch einen 30-min├╝tigen Marsch vor sich. Ich empfehle stattdessen zum Abschluss zum Boston Tea Party Ship. zu schlendern. Erstens hat mit der Boston Tea Party die Unabh├Ąngigkeitsbewegung begonnen und zweitens, wenn man an einer F├╝hrung teilnimmt (unbedingt), erlebt man, wie in Amerika Geschichte vermittelt wird. Sie nehmen teil an der Boston Tea Party, als Indianer verkleidet (man bekommt eine Feder ins Haar gesteckt) und wirft zusammen mit den anderen Teilnehmern, Teeballen ins Meer und muss dazu "put the Tea into the Sea" rufen. Es ist sensationell, zu sehen, wie sich die amerikanischen und asiatischen Touristen freuen. Aber, ganz ehrlich, auch uns hat┬┤s Spa├č gemacht.

Tea Party Ship

Put the tea into the sea

Nach diesem unvergesslichen Erlebnis ist es Zeit zur├╝ck ins Hotel zu fahren oder sich ein der Altstadt ein gutes Lokal zu suchen und die wirklich gute K├╝che von New England zu testen. Wie gesagt, Lobster und Meeresfr├╝chte spielen hier eine gro├če Rolle.

TAG 2 BOSTON

Der erste Tag steht ganz im Zeichen der fr├╝hen amerikanischen Geschichte. F├Ąhrt man mit der U-Bahn ins Zentrum und kommt hier ans Tageslicht, bekommt man sofort einen Eindruck von den Gegens├Ątzlichkeiten dieser Stadt.  Nebeneinander stehen die 1872 erbaute Trinity-Church und das moderne Wahrzeichen Bostons, der 241 m hohe Hancock-Tower. Hier hat man auch eines der beliebtesten Fotomotive, die sich im Glas des Turms spiegelnde Kirche.

Hancock-Tower

Trinity Church

Der Spaziergang geht zun├Ąchst zum Boston Public Garden. Der ├Âffentliche Park war der erste botanische Garten der USA. Mitten im Park steht das Reiterstandbild von Gorge Washington. Der wundersch├Âne Park mit einem kleinen See grenzt unmittelbar an den Boston Common, dem 1634 eingeweihten und somit ├Ąltesten Stadtpark der USA. Er ist auch der Startpunkt des heutigen Programms, dem BOSTON FREEDOM TRAIL. Dieser rund 4 km lange Rundgang durch f├╝hrt mitten durch das Zentrum der Stadt. Man spaziert immer entlang einer markierten, roten Linie zu 17 historischen Sehensw├╝rdigkeiten. Am Beginn im Common Park holt man sich eine Karte, auf der alle Punkte eingezeichnet sind.

Auf diesem Spaziergang taucht man ein die Geschichte der Vereinigten Staaten. Sp├Ątestens bei der 4. Station, dem Granary Friedhof, ist man mittendrin in der amerikanischen Unabh├Ąngigkeitsbewegung und dem Unabh├Ąngigkeitskrieg. Viele bedeutende Pers├Ânlichkeiten dieser Zeit, wie Samuel Adams, einem Unterzeichner der Unabh├Ąngigkeitserkl├Ąrung oder Paul Revere, einem Helden im Unabh├Ąngigkeitskrieg, sind hier begraben. Es mutet eigenartig an, die schmucklosen Gr├Ąber vieler bedeutender B├╝rger dieser Zeit zu sehen. Bei uns w├Ąre das sicher wesentlich bombastischer.

Freedom Trail

Das Grab von Samuel Adams

So spaziert man von Station zu Station. Bei der 12. Station, der Faneuil Hall, eines der ├Ąltesten Geb├Ąude von Boston, ist es an der Zeit eine Pause zu machen. Im Quincy Market gibt es jede Menge Street-Food-L├Ąden. Aber auch viele Cafe┬┤s und Souvenirl├Ąden. Der Quincy-Market ist auch ein beliebter Treffpunkt der Bostoner, nicht nur der Touristen. Es gibt auch einige Restaurants, mein Tipp ist aber ein paar Minuten weiterzugehen, bis zum Geburtshaus von Paul Revere. Hier am North Square gibt es eine Vielzahl von netten Lokalen, wie das "Mama Maria", ein gutes italienisches Restaurant, das ich w├Ąrmstens empfehlen kann.

Revere Geburtshaus

In diesem Haus wurde Paul Revere geboren

Ein paar Schritte weiter ist die Old North Church, eine wundersch├Âne Holzbau-Kirche aus dieser Zeit und der Copp┬┤s Hill Friedhof. Ein Bummel hier durch den ├Ąltesten Teil der Stadt ist wirklich wundersch├Ân. Wer die beiden letzten Stationen des Trails, die USS Constitution und das Bunker Hill Monument, noch machen will, der hat noch einen 30-min├╝tigen Marsch vor sich. Ich empfehle stattdessen zum Abschluss zum Boston Tea Party Ship. zu schlendern. Erstens hat mit der Boston Tea Party die Unabh├Ąngigkeitsbewegung begonnen und zweitens, wenn man an einer F├╝hrung teilnimmt (unbedingt), erlebt man, wie in Amerika Geschichte vermittelt wird. Sie nehmen teil an der Boston Tea Party, als Indianer verkleidet (man bekommt eine Feder ins Haar gesteckt) und wirft zusammen mit den anderen Teilnehmern, Teeballen ins Meer und muss dazu "put the Tea into the Sea" rufen. Es ist sensationell, zu sehen, wie sich die amerikanischen und asiatischen Touristen freuen. Aber, ganz ehrlich, auch uns hat┬┤s Spa├č gemacht.

Tea Party Ship

Put the tea into the sea

Nach diesem unvergesslichen Erlebnis ist es Zeit zur├╝ck ins Hotel zu fahren oder sich ein der Altstadt ein gutes Lokal zu suchen und die wirklich gute K├╝che von New England zu testen. Wie gesagt, Lobster und Meeresfr├╝chte spielen hier eine gro├če Rolle.

TAG 3 BOSTON

Auch heute fahren wir wieder mit der U-Bahn ins Zentrum und zwar bis zum Government Center. Von hier spazieren wir ein paar Minuten zu unserem ersten Programmpunkt des Tages, dem New England Aquarium. Das wundersch├Âne und vor allem riesige Aquarium ist ein wirkliches Highlight in Boston. In einem gigantischen Becken, das sich ├╝ber 4 Etagen erstreckt schwimmen in einem k├╝nstlichen Korallenriff die farbenpr├Ąchtigsten und interessantesten Fische. Haie, Wasserschildkr├Âten und, und, und...Insgesamt ├╝ber 1000 verscheiden Arten. Sie k├Ânnen Rochen streicheln, die Pinguinkolonie bewundern und vieles mehr. 2 Stunden sollte man sich schon daf├╝r Zeit nehmen.  

Blauer Lobster

Blauer Lobster im Boston Aquarium

Nach diesem Erlebnis werden wir Boston auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen. Direkt vor dem Aquarium besteigen wir ein Amphibienfahrzeug von Boston Duck Tours. Zun├Ąchst fahren wir durch die Altstadt von Boston und werden von einem launigen Guide ├╝ber die Sehensw├╝rdigkeiten, die am Weg liegen, aufgekl├Ąrt. Vieles vom Vortag, aber auch viel Neues sehen wir auf dieser interessanten Tour. Immer wieder begegnen uns andere Fahrzeuge von Duck-Tours, die wir nach Aufforderung des Guides mit einem lauten "Quack-Quack" begr├╝├čen.

Boston Duck Tours

Eine Fahrt mit Boston Duck Tours

Nach der Besichtigung der Altstadt geht es zum Charles-River und unser Fahrzeug wird nun zum Schiff. Wir gleiten den Fluss entlang, vorbei MIT, dem Massachusetts Institut of Technologie bis zur Charles River Esplanade. Vom Fluss aus hat man einen wirklich tollen Blick auf die Stadt. Die Tour endet nach 80 Minuten wieder beim Aquarium.

Boston Duck Tours

Boston vom Wasser aus

Wer zum Mittagessen ein gutes Lokal m├Âchte, der sollte zur├╝ck zum Quincy Market schlendern. Hier gibt es Lokale verschiedenster Art, von italienisch, ├╝ber Seafood, bis zu hervorragenden Steaks, hier finden sie alles.

Nach dieser St├Ąrkung ist es nun Zeit etwas f├╝r unsere Bildung zu tun. Wir spazieren den kurzen Weg in Richtung Boston Common Park und steigen in der Station Downtown Crossing in die U-Bahn ein. Unser Ziel ist der Stadtteil Cambridge und hier die ber├╝hmte Harvard-Universit├Ąt. 1636 vom Geistlichen John Harvard gegr├╝ndet, ist diese Universit├Ąt eine der exklusivsten und besten der Welt. Viele bekannte Pers├Ânlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur sind Absolventen dieser Elite-Uni. Die Pr├Ąsidenten John Adams, J.F. Kennedy, George W. Bush, Barack Obama und dessen Frau Michelle. Bill Gates. Mark Zuckerberg, der Lyriker T.S. Elliot oder Leonard Bernstein, um nur ein paar zu nennen, sie allesamt haben hier erfolgreich studiert.

Harvard Universit├Ąt

Die Harvard Universit├Ąt

Man kann Harvard im Zuge einer gef├╝hrten Tour oder auch allein besichtigen. Wie man es aber macht, es ist beeindruckend durch den weitl├Ąufigen Campus zu spazieren. Aber nicht nur die Universit├Ąt ist sehenswert, auch der Ort Cambridge hat einiges zu bieten. Ein Bummel durch den Vorort von Boston ist ein sch├Âner Schlusspunkt der beiden Tage hier in Boston.

TAG 4 BOSTON - PORTLAND

Heute startet unsere gro├če New England Tour. Unsere erste Etappe f├╝hrt und nach Salem. Der Ort liegt etwa 26 km n├Ârdlich von Boston und gelangte durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert zu zweifelhaftem Ruhm. Wir w├Ąhlen die etwas l├Ąngere Route durch Boston, da wir uns das Ergebnis des sogenannten "BIG DIG" anschauen wollen. Gemeint ist damit, dass man die meist befahrene Stadtautobahn komplett unter die Erde verbahnte. Gleichzeitig wurden auch Querverbindungen mittels Tunnels mit der Expressway verbunden. Somit ist erstens sehr viel Verkehr aus der Stadt rausgenommen worden und gleichzeitig eine wesentlich st├Ądtebauliche Versch├Ânerung der Stadt erreicht.

Wir kommen sehr gut durch den langen Tunnel und erreichen nach dem Flughafen wieder das Tageslicht. Bei traumhaftem Wetter fahren wir der K├╝ste entlang bis Salem. Unser Ziel ist das Salem Witch Museum. Hier in diesem Museum wird die Geschichte der Hexenverfolgung und der Prozesse auf anschauliche und auch typisch amerikanische Weise erz├Ąhlt. In einem gro├čen Saal sind an der Seitenw├Ąnden gro├če Nischen, in denen wie auf einer B├╝hne die einzelnen Stationen dargestellt sind. Man bekommt einen Kopfh├Ârer und wenn man mit der Gruppe hinein geht, beginnen die einzelnen B├╝hnenbilder in der richtigen Reihenfolge zu leuchten und die Geschichte wird erz├Ąhlt. Das Ganze dauert in etwa eine Stunde.  Danach besucht man die ebenso interessante Ausstellung, wo es um den Wandel des Hexenbildes in unserer Zeit geht.  Mein TIPP: Da es zur Zeit des Indian Summer zu langen Wartezeiten bei der Kasse kommen kann, bitte unbedingt vorab buchen. 

Kosten 15,- $ pro Erwachsenem und12,- $ ÔéČ f├╝r ein Kind.

Salem Witch Museum

Das Salem Witch Museum

Von Salem geht unsere Fahrt weiter der K├╝ste entlang nach Portsmouth. Portsmouth ist im Bundesstaat New Hampshire und somit der 2. der sechs New England-Staaten, die wir alle besuchen werden. In dieser entz├╝ckenden K├╝stenstadt machen wir unsere Mittagspause. Im wundersch├Ânen Prescott Park machen wir einen kleinen Spaziergang und essen in einem der zahlreichen Lokale eine Kleinigkeit. Denn heute am Abend haben wir etwas Besonderes vor. Aber davon sp├Ąter.

Von Portsmouth aus geht es nun immer der K├╝ste entlang bis nach Kennebunkport.  Diese Kleinstadt wurde u.a. bekannt als Sommersitz des Pr├Ąsidenten George W. Bush.  Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Ort sehenswert, er war auch Kulisse f├╝r die Serie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury. Wenn man durch diesen entz├╝ckenden Ort f├Ąhrt - ├╝brigens sind wir bereits in Maine, dem 3. New England Staat - w├Ąre man nicht ├╝berrascht, Jessica Fletcher jeden ├╝ber den Weg zu laufen.

Orchard Bay Beach

Der Strand an der Orchard Bay

Wir fahren weiter zum Old Orchard Beach, einem der sch├Ânsten Str├Ąnde von Maine. Jetzt im Herbst ist es hier ruhig, aber man kann erahnen was hier zur Hochsaison im Sommer los ist. Viele Hotels, Apartments, Restaurants und jede Menge Bars und Cafes sind hier entlang des wundersch├Ânen, breiten Sandstrands. Abseits des Ortes sehen wir ein paar traumhaft sch├Âne Landh├Ąuser.

An der Orchard Bay

Landhaus an der Orchard Bay

Von hier ist es nun nur mehr eine halbe Stunde bis wir nach Portland, der wichtigsten Stadt des Bundesstaates Maine. Mehr 600.000 Menschen leben in dieser Stadt, die vor allem als Fischereihafen bekannt ist. Wir fahren zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Portland by the Bay. Nach dem Check-In machen wir uns frisch und spazieren in das nahe gelegene Zentrum. Zun├Ąchst gehen wir einmal auf ein Bier um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit gehen wir weiter in Richtung Marina zu unserem wichtigen Termin. Wir haben f├╝r 19.00 einen Tisch im "DiMillo┬┤s" reserviert. Ich kenne das Lokal schon von einem fr├╝heren Aufenthalt hier in Portland und es ist ein absolutes Muss hier Abend zu essen.

Bei DiMillo┬┤s

Mein Schwager mit Lobster

Das DiMillo┬┤s ist ein schwimmendes Restaurant und nat├╝rlich auf Meeresfr├╝chte spezialisiert. Schon bei der Planung der Reise habe ich mich auf dieses Essen gefreut. Nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekommen wir unseren Tisch im stilvoll eingerichteten Lokal. Als Vorspeise muss es ein original New England Clam Chowder sein. Diese Muschel-Kartoffel-Suppe ist einfach sensationell. Dazu passt nat├╝rlich ein frisch gezapftes Allagash, ein Bier einer ├Ârtlichen Brauerei. Dann kommt endlich der hei├č ersehnte Lobster. Dazu gibt es hervorragende gekochte Kartoffel in der Schale. Ein ausgezeichneter Sauvignon Blanc aus Neuseeland vom Weingut Peter Yealands begleitet das Festmahl. Den Abschluss dieses herrlichen Essens bildet ein Blueberry Cobbler, ein Wackelpudding mit Schwarzbeeren aus Maine. Als Begleitung und kr├Ânenden Abschluss g├Ânnen wir uns eine Flasche Hillinger Secco Sparkling Pinot Noir. Ein bisschen ein Heimatbezug darf schon sein.

├ťber die H├Âhe der Rechnung breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin konnten wir uns noch das Taxi zum Hotel zur├╝ckleisten.

TAG 5 VON PORTLAND NACH BAR HARBAR

Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, liegt dichter Nebel ├╝ber Portland. Aber auch das ist zu dieser Jahreszeit normal. In der Nacht k├╝hlt die warme Luft ab und kondensiert. Erst mit der Sonneneinstrahlung l├Âst sich dann in Laufe des Vormittags der Nebel. Unser heutiges erstes Ziel ist der Portland Head Light, ein 23 m hoher Leuchtturm, den George Washington im Jahre 1787 in Auftrag gegeben hat. Wir ├╝berqueren die Hafen-Bucht und fahren die paar Kilometer bis zum Parkplatz des Leuchtturms, der auch der Parkplatz des Fort Williams Park ist. Der Turm liegt in dichtem Nebel, die Stimmung ist absolut traumhaft. Am sch├Ânsten sind die Spinnennetze in den B├╝schen, an denen die Nebeltr├Âpfchen haften.

Leuchtturm

Morgennebel beim Leuchtturm

Nach dem wir alles gesehen haben, fahren wir zur├╝ck in Richtung Portland und fahren auf die Interstate 295 auf. In Brunswick fahren wir ab. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgel├Âst und die Sonne strahlt von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Es wird wieder ein Traumtag. Wir fahren jetzt auf dem US Highway 1, die Nord-S├╝dverbindung hier im Osten, die von der kanadischen Grenze ├╝ber 3800 km bis nach Key West in Florida f├╝hrt. Unser erster Stopp ist in Wiscasset, einem entz├╝ckenden ├ľrtchen am Sheepscot-River. Wir spazieren ein wenig durch den Ort und da der erste Vormittags-Kaffee ruft, kehren wir bei Sarah┬┤s Cafe ein. Von der Terrasse hat man einen wundersch├Ânen Blick auf den Fluss und vor allem auf eine Verkaufsbude f├╝r Lobster-Semmeln. Diese Roll┬┤s sind eine Spezialit├Ąt von New England und die St├Ąnde gibt┬┤s so wie bei uns die W├╝rstelbuden. Einfach herrlich.

Wiscasset

Pause in Wiscasset

Von Wiscasset fahren wir weiter durch eine herrliche Landschaft. Sie ist gepr├Ągt von vielen Fl├╝ssen, Meeresarmen, saftig gr├╝nen Wiesen und bunten W├Ąldern. Die zahlreichen Ortschaften sind allesamt im typischen New England - Stil erbaut. Holz ist das dominierende Element und fast alles ist wei├č angestrichen. Angefangen vom Wohnhaus, den ├Ârtlichen Beh├Ârden, bis hin zur Kirche.

Landhaus

Typisches Landhaus

Bei Rockland kommen wir wieder zur K├╝ste. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Fischer-H├Ąfen f├╝r den Lobster Fang. Wir halten am Hafen und machen einen kurzen Rundgang. Von Rockland f├╝hrt die US 1 immer der K├╝sten entlang in Richtung Norden. Wir genie├čen die Fahrt an der K├╝ste. Unterwegs halten wir Rast auf einen der vielen, gut ausgestatteten Rastpl├Ątze und machen ein Picknick. In Portland haben wir uns in einem gro├čen Supermarkt mit allem N├Âtigen eingedeckt und nun lassen wir es uns gut gehen. So eine Pause ist mir wesentlich lieber als ein schnelles Essen in einem Fast-Food-Lokal mit undefinierbarem Essen. Au├čerdem ist ein kurzes Power-Napping auch was Feines.

Orland

Ellsworth in Maine

Wir folgen der 1 bis nach Ellsworth und biegen dort auf die US 3 ein, die nach Mount Desert Island f├╝hrt zu unserem Tagesziel, dem Best Western Acadia Park Inn. Dieses typische amerikanische Motel mit Parkplatz direkt vorm Zimmer ist f├╝r eine Nacht unser Quartier. Wie checken ein, machen uns frisch und fahren die paar Kilometer bis nach Bar Harbor. Die Strasse f├╝hrt den Berg hinunter und man hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die vorgelagerten Inseln und das Festland. Bar Harbor ist eine nette, saubere Stadt, die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist. Sie ist das Tor zum Acadia National Park mit seinen vielen Outdoor-Attraktionen. Hier leben noch viele Elche, B├Ąren und andere Tiere. Wundersch├Âne Wanderwege f├╝hren durch den Park.

Bar Harbor

Bar Harbor am sp├Ąten Nachmittag

Eine weitere Attraktion ist das Whale Watching. Von April bis Oktober kann man hier diese majest├Ątischen Tiere beobachten. Dies steht auch auf unserem morgigen Tag als erstes auf dem Programm. Aber wir parken zun├Ąchst unser Auto am Hafen und spazieren durch den wirklich entz├╝ckenden Ort. Auch hier versp├╝rt man den New England Style, aber man merkt schon auch, dass hier das Klima schon um einiges rauer ist, als weiter im S├╝den. Irgendwie f├╝hlt man sich schon eher in Kanada als in den USA. Aber der Ort ist wundersch├Ân. Sehr viel Gr├╝n, fast auf jedem Grundst├╝ck ist eine Wiese und steht ein Baum.

Restaurant Bella Vita

Das gem├╝tliche Bella Vita

Langsam wird es nun Zeit ein Lokal f├╝r das Abendessen zu suchen. Wir entscheiden uns heute f├╝r einen Italiener. Das "La Bella Vita", direkt am Hafen, schaut recht einladend ein. Ohne lange Wartezeit bekommen wir einen Tisch direkt am Fenster. Zur Einstimmung genehmigen wir uns ein Glas Prosecco. Als Vorspeise w├Ąhlen wir die Cozze Bianco. Die in einer Zitronen-Butter-Sauce servierten Miesmuscheln sind ein Gedicht. Genauso wie der Ecco Domani Pinot Grigio aus den Trentino. Die Hauptspeise ist der absolute Hammer. Man kann sich seine eigene Pasta zusammenstellen. Man w├Ąhlt die Pasta, dann sucht man sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten die gew├╝nschten aus und dann die dazu passende Sauce. Wahrlich ein Gedicht. Als Nachspeise gibt es ein wirklich ausgezeichnetes Gelato. Abgerundet mit einem Grappa di Sassicaia von Poli. Ein f├╝rwahr k├Âstliches Abendessen als Abschluss eines wundersch├Ânen Tages.

TAG 6 BAR HARBOR - NORTH CONWAY

Auch an diesem Morgen tr├╝bt dichter Nebel den Blick aus dem Fenster. Wir rufen bei der Whale Watch Company an und erfahren, dass der Vormittagstermin abgesagt ist. Dadurch ├Ąndert sich unser heutiger Tagesablauf. Wir k├Ânnen uns zum Fr├╝hst├╝cken Zeit lassen und dann ganz gem├╝tlich zu unserem heutigen Tagesziel fahren. Da noch immer dichter Nebel herrscht, fahren wir in den Norden nach Bangor und fahren hier auf die Interstate 95 auf. Unser erstes Ziel wird Augusta sein, die Hauptstadt von Maine. Nach Bangor rei├čt der Nebel auf und man sieht wieder einen tiefblauen Himmel. Die Temperaturen steigen ebenfalls rasch an und als wir nach Augusta kommen hat es schon wieder ├╝ber 20 Grad.

Auto im Nebel

So macht man in den USA Urlaub

Augusta ist eine Kleinstadt am Kennebac River. Sie hat nicht sonderlich viel zu bieten, vielleicht abgesehen vom State House, das dem von Boston nachgebaut wurde. Wir genie├čen unseren Kaffee in einem netten Lokal und dann geht es weiter hinein in fantastische Seen-Landschaft von Maine. Immer wieder fahren wir an kleineren und gr├Â├čeren Seen entlang, ├╝berqueren viele Fl├╝sse und fahren durch wundersch├Âne W├Ąlder, die schon das typische Kleid des Indian Summer tragen. An einem der Seen machen wir Halt und machen wieder unser Picknick. Beim anschlie├čenden Spaziergang am Ufer entlang genie├čen wir die Sonne und den Blick auf die traumhafte Landschaft.

See in Maine

Ufer des Tripod Pind

Kurz nach dem Tripod Pond kommen wir zum Long Lake. In Naples machen wir Halt und sehen uns das kleine ├ľrtchen an. Hier ist absolute Hochsaison. Auf dem See unz├Ąhlige Boote, mehrere Marina┬┤s und Gesch├Ąfte. Lokale und Souvenirshops findet man entlang des Seeufers.

Marina in Naples

Eine von mehreren Marina┬┤s in Naples

Nach Naples kommen wir nach Fryeburg und ├╝berqueren die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Von hier sind es nur mehr knapp 20 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem North Conway Grand Hotel. Es ist das beste Hotel in North Conway, aber da wir hier 2 N├Ąchte bleiben, ist es uns das wert. Die Lage des Hotels ist auch nicht schlecht, den gleich daneben ist das Settler┬┤s Green Outlet Village. Hier habe ich schon bei meinem letzten Aufenthalt ein paar tolle Schn├Ąppchen gemacht. Wir checken ein und machen uns rasch frisch, da wir noch eine kleine Runde um North Conway machen wollen.

Conway Railroad

Einfahrt in den Bahnhof von North Conway

Wir fahren gem├╝tlich durch den langgezogenen Ort, vorbei am Bahnhof, wo gerade ein Zug der Conway Scenic Railroad einf├Ąhrt. Dieser Touristenzug f├Ąhrt mehrmals t├Ąglich durch die wundersch├Âne Landschaft der White Mountains. Wir fahren weiter entlang des Ellis River nach Jackson. Hier findet man alles, was das Sportlerherz sich w├╝nscht. 2 Golfpl├Ątze f├╝r den Sommer und Skipisten und einen ├Âsterr. Eislaufplatz mit Schlittenfahrten.

Jackson New Hampshire

Eine ├╝berdachte Br├╝cke, typisch f├╝r New England

Nach dieser kurzen Tour geht es zur├╝ck ins Hotel. Auf dem Weg in unser Restaurant machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Outlet Center. Es ist nur zum Gustieren, shoppen ist morgen angesagt. Unser Ziel ist das "Merlino┬┤s Family Steakhouse". Heute muss es ein richtiges gro├čes Steak sein mit allem Drum und Dran. Keine Vorspeise oder ├Ąhnliche Nebens├Ąchlichkeiten. Ich wei├č von fr├╝her, dass es hier gutes Fleisch vom Angus Rind gibt. Ich bestelle mir ein 20 Oz T-Bone Steak (ca. 550 gr.). Dazu gibt es Pommes Frites und Salat. Als Getr├Ąnk muss es ein frisch gezapftes Tuckerman┬┤s sein, ein Bier aus dieser Gegend. Auch diesmal werden unsere Erwartungen nicht entt├Ąuscht und den restlichen Abend verbringen wir an der gut ausgestatteten Bar.

TAG 7 DER WHITE MOUNTAIN NATIONAL FOREST

So wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat, lacht die Sonne am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Wir sind so dankbar, den heute erwartet uns ein absoluter H├Âhepunkt unserer Reise, der White Mountain National Forest mit dem Mount Washington. Wir fr├╝hst├╝cken im Hotel, f├╝r amerikanische Verh├Ąltnisse hervorragend. Feste Schuhe und w├Ąrmere Kleidung werden eingepackt, denn wir werden den Gipfel des Mount Washington besteigen. Wir fahren vom Hotel hinein in den Park. Hier sind wir in tiefsten Indianer-Gebiet. Die Strasse steigt immer mehr an und nach 60 km sind wir am Ziel, der Talstation der Mount Washington Cog Railway.

Talstation

Tal-Station der Cog Railway

Man kann den 1.917 m hohen Berg auf verschiedene Arten bezwingen, mit dem Auto, zu Fu├č oder was f├╝r mich die sch├Ânste Art ist, mit der weltweit ├Ąltesten Zahnradbahn der Welt. 1866 er├Âffnet, f├╝hrt die die 4,8 km lange Strecke von der Talstation bis hinauf zur Bergstation, die knapp unter dem Gipfel ist. Auf dieser Fahrt ├╝berwindet die Bahn 1.200 H├Âhenmeter bei einer mittleren Steigung von 25%. Das steilste St├╝ck hat eine Steigung von knapp 48%. Die gesamte Fahrzeit betr├Ągt eine Stunde. Die gesamte Dauer f├╝r Hin-und R├╝ckfahrt betr├Ągt 3 Stunden. Heute fahren die Z├╝ge mit von Bio-Diesel betriebenen Lokomotiven den Berg hinauf. Nur mehr selten werden die Waggons noch von den alten Dampflokomotiven geschoben. Ich hatte noch das Gl├╝ck mit so einem pfauchenden Unget├╝m zu fahren.

Zug in der Talstation

Unser Zug auf den Mount Washington

Wir hatten unsere Tickets schon vorab gekauft (in der Hochsaison sehr ratsam) und konnten daher in aller Ruhe die Talstation mit den ausgestellten, ersten Lokomotiven bestaunen. Unser Zug fuhr um 10.00 ab, das Boarding beginnt ca. 30 min vorher. Schon nach wenigen Metern f├╝hren die Geleise steil den Berg hinauf. Mit an Bord ist ein Guide, der den Reisenden alles ├╝ber die Bahn, die Strecke und den Berg erz├Ąhlt. Immer steiler geht es aufw├Ąrts bis zur ersten Ausweichstelle. Heute sind die beiden Ausweichstellen zweigeleisig, sodass die Z├╝ge ohne Halt aneinander vorbeifahren k├Ânnen. Als ich hinauffuhr, war das noch anders. Bei den Ausweichstellen musste der Zug auf ein Nebengleis fahren. Daf├╝r wurden die Gleise h├Ąndisch mit genau 17 Handgriffen umgelegt. Die Gleise wurden wieder umgelegt, sodass der Bergab-Zug vorbeifahren konnte. Anschlie├čend wieder umlegen, unser Zug fuhr zur├╝ck, wieder umlegen und es ging weiter. Abenteuerlich, aber sensationell.

Ausweichstelle

Hier werden dann die Schienen h├Ąndisch umgelegt

Wie schon erw├Ąhnt, kann das Wetter am Mount Washington in k├╝rzester Zeit umschlagen, aber wir hatten wirklich Gl├╝ck. Wie schon in den letzten Tagen hatten wir Traumwetter. Oben angekommen stiegen wir die paar Meter bis zum Gipfel hinauf. Der Ausblick war einfach gigantisch. Wir hatten eine unglaubliche Fernsicht. In den Norden bis nach Kanada, nach Westen bis weit nach Vermont hinein und nach Osten bis zum Atlantik. Es war einfach unbeschreiblich sch├Ân. F├╝r diesen Ausblick zahlt man gerne den nicht ganz billigen Preis von 80,- USD. Nach einer Stunde Aufenthalt - und dem obligaten Kaffee in der Bergstation - geht es wieder den Berg hinunter. Um 13.00 waren wir wieder bei der Talstation.

Mount Washington Summit

Mit Monika auf dem Gipfel

Weiter geht die heutige Reise durch den National Forst. Nach ein paar Kilometer fahren wir am geschichtstr├Ąchtigen Mount Washington Resort vorbei. Ein wundersch├Ânes Hotel, in dem 1944 die Bretton-Woods-Konferenz stattfand. Auf dieser Konferenz wurden die Weltbank und der internationale W├Ąhrungsfond gegr├╝ndet. Nun fahren wir durch dichte W├Ąlder. Dass wir in altem Indianer-Gebiet sind, sieht man an zahlreichen Totem-Pf├Ąhlen entlang der Strecke. Auf einem Parkplatz halten wir und gehen den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Gleich nachdem wir in den Wald hinein gehen, steht gro├čes Schild mit einer Warnung vor B├Ąren und wie man sich bei einer Begegnung verhalten soll. Leider bzw. Gott sei Dank ist uns keiner von den scheuen Gesellen begegnet.

Beim Old Man

Hier kommt man zum Old Man of the Mountain

Nach knapp 40 km erreichen wir den n├Ąchsten Punkt unserer Tagestour. Es ist der "Old man of the mountain". Der Alte Mann des Berges war eine Felsformation, die den Kopf eines Indianers zeigte. Als ich das erste Mal hier war (2001), war er noch deutlich zu sehen. Leider hat ein nat├╝rlicher Felssturz 2003 diesen Kopf zerst├Ârt. Aber allein die Fahrt hierher zum Profile Lake ist wundersch├Ân und man kann ja sehen, wo er einmal war und die Bilder, die hier ausgestellt sind, betrachten.

The old man of the mountains

So sah der "old Man of the Mountain" einst aus

Wir fahren weiter nach Lincoln und biegen dann auf die 112 ein. Diese Strasse wird auch Kangamagus Highway genannt. Diese Strasse f├╝hrt hinein in eine der sch├Ânsten Landschaften New Hampshire┬┤s. Auf den 60 km bis North Conway quer durch die White Mountains, sieht man den ganzen Zauber des Indian Summer. Die W├Ąlder leuchten in allen Farben, die Panoramastrasse f├╝hrt die meiste Zeit den Fluss entlang, immer wiederer├Âffnen sich neue Blickwinkel und man glaubt zeitweise, dass der Wald brennt. Das Sch├Ânste aber ist, dass wir hier auf dieser Strasse fast allein sind.. Wir sind einfach sprachlos, ob dieser traumhaften Landschaft und dankbar, das alles sehen zu d├╝rfen.

Die 112

Wir fahren immer weiter den "Highway" entlang. Zwischendurch machen wir bei einem kleinen See halt und spazieren um ihn herum. Bei einem Rastplatz stehen mehrere indianischen Totempf├Ąhle. Sie schauen zwar alt aus, sind aber nur eine Touristenattraktion und ein Hinweis, dass dieses Gebiet einmal den Algonkin-Indianern geh├Ârte.

See am Kangamagus

Nach 50 km kommen wir wieder in die "Zivilisation" und erreichen Conway. Von hier sind es nur mehr ein paar Kilometer zu unserem Hotel. Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, gehen wir nun shoppen. Im Settler┬┤s Outlet Center zieht es mich, als bekennenden Hilfiger und Ralph Lauren Fan, zu diesen Gesch├Ąften. Meine Frau und die beiden anderen Begleiter finden auch ihre Schn├Ąppchen. Zur├╝ck ins Hotel, frisch machen und dann gehen wir wieder in das gestrige Restaurant. Steaks kann man jeden Tag essen.

TAG 8 VON NORTH CONWAY NACH KILLINGTON

Der Wetterbericht hat eine Wetterverschlechterung angesagt, aber am Morgen sehen wir noch nichts davon. Unser Weg f├╝hrt uns heute zun├Ąchst zum Lake Winnipesaukee, einem der gr├Â├čten Seen in New Hampshire. Von unserem Hotel sind es knapp 70 km. Unser erster Halt ist bei einem Bauernmarkt. Man kann hier frisches Gem├╝se kaufen, vor allem aber den gro├čen Howden-K├╝rbis, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch der ideale K├╝rbis f├╝r Halloween ist. Immer ├Âfter sieht man nun bei Bauernm├Ąrkten, G├Ąrtnereien und Baum├Ąrkten diesen bis zu 15 kg schweren K├╝rbis.

Bei Moultonborough kommen wir ins das Seen-Gebiet. Wir fahren am Lake Kanasatka vorbei und kommen bei Center Harbor zum riesigen Lake Winnipesaukee. Das Seeufer ist sehr stark gegliedert, daher ist der Gesamtumfang des Sees ├╝ber 460 km. Im See sind mehr als 250 Inseln. Unser Ziel ist Meridith, einem der touristischen Hauptorte. Der Ort liegt an 2 Seen, einerseits am Winnnipesaukee und an der anderen Ortsseite ist der kleine Lake Waukewan. Wir parken direkt am See und im Down Docks, einem Lokal mit See-Terrasse gibt es endlich unseren Kaffee.

Meridith

Das Town Docks in Meridith

Wir genie├čen die warmen Sonnenstrahlen, denn wir sehen, dass der Wetterbericht stimmt und sch├Ân langsam ziehen immer mehr Wolken auf. Wir brechen auf und fahren nun in Richtung unseres n├Ąchsten Ziels, der Quechee-Schlucht. Die Strasse f├╝hrt durch eine wundersch├Âne, h├╝gelige Landschaft mit entz├╝ckenden, kleinen Ortschaften. Hier auf dieser Route sind nicht so viele Touristen unterwegs. In Lebanon am Connecticut-River machen wir Halt um eine Kleinigkeit zu essen. Es ist eine typisch amerikanische Kleinstadt.

Kurz nach Lebanon ├╝berqueren wir die Grenze zu Vermont, dem 4. Bundesstaat auf unserer Reise. Von hier ist es nicht mehr weit zum Quechee State Park. Die Strasse f├╝hrt ├╝ber den Ottauquechee River der sich hier ca. 50 m tief in den Felsen eingegraben hat. Diese Schlucht ist die tiefste in Vermont. Wir parken gleich nach der Br├╝cke beim Parkeingang und spazieren zur├╝ck zur Br├╝cke.

Quechee George

Blick in die Quechee-Schlucht

Der Blick in die Schlucht und die Umgebung ist schon beeindruckend. Leider hat das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen und es nieselt, sodas wir uns nicht l├Ąnger aufhalten. Nach ein paar Kilometern sehen etwas abseits der Strasse ein gr├Â├čeres Geb├Ąude mit der Aufschrift "Scotland by the Yard", leider mittlerweile geschlossen. Wir bleiben stehen und sehen, dass es ein Gesch├Ąft f├╝r schottische Produkte ist. Hier gibt es alles, angefangen von den Stoffen in den verschiedensten Clan-Mustern, dazu passende Krawatten, Kilts und nat├╝rlich auch alles an schottischen Spezialit├Ąten. Wir kommen mit Don Ransom, dem Besitzer ins Gespr├Ąch. Von ihm erfahren wir, dass sich in dieser Gegend sehr viele Schotten angesiedelt haben. Er veranstaltet auch das j├Ąhrliche Scottish Festival. Er sagt uns aber auch, dass er das Gesch├Ąft bald aufgibt, da immer weniger Kunden kommen und er und seine Frau keinen Nachfolger f├╝r das Gesch├Ąft finden.

Scotland

Krawatten in allen Clan-Mustern

Wir kaufen ein paar schottische Souvenirs und fahren weiter zu unserem heutigen Ziel, dem bekannten Skiort Killington, wo jedes Jahr Damen-Weltcup-Rennen stattfinden. Wir fahren nicht in den Ort, sondern hinauf zur Skistation zu unserem Hotel, dem Mountain Inn. Das Hotel hat noch etwas von einem Berghotel. Viel Holz und Stoff sorgen f├╝r eine gem├╝tliche Atmosph├Ąre. Wir checken schnell ein und machen einen langen Spaziergang rund um die Station. Jetzt im Oktober liegt zwar noch kein Schnee, aber man merkt, dass sich der Ort schon auf die Wintersaison vorbereitet.

Killington

So schauts im Oktober aus

Zur├╝ck im Hotel entspannen wir uns im hoteleigenen Hallenbad, bevor wir in Restaurant zum Abendessen gehen. Obwohl wir hier auf dem Berg sind und knapp 250 km vom Meer entfernt sind, wird frischer Lobster angeboten. Da wir in letzter Zeit sehr Steak-lastig waren, ist es wieder einmal Zeit f├╝r einen Hummer. Diesmal allerdings als Lobster-Spaghetti. Dazu ein guter Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien.

TAG 9 KILLINGTON - SPRINGFIELD

Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die Schlechtwetterfront nun da ist. Tiefh├Ąngende Wolken und leichter Regen sind heute angesagt, aber nichts desto trotz steht uns eine sch├Âne Etappe bevor. Von Killington zun├Ąchst nach Rutland und nach Pittsford und dann immer weiter in den S├╝den nach Stockbridge und zu unserem Ziel nach Springfield.

Aber zu aller erst Fr├╝hst├╝ck und hier erleben wir eine ├ťberraschung der amerikanischen Art. Alles was hier angeboten wird, sei es die Butter, die Marmelade, die Wurst oder der K├Ąse, alles ist in Plastik verpackt. Obendrein gibt es auch kein Geschirr, nur Plastikbecher und Plastikbesteck. Es ist ein Wahnsinn, allein der M├╝ll, den wir hinterlassen, ist gewaltig. Dieses Land hat noch riesigen Aufholbedarf, was M├╝llvermeidung betrifft, aber nicht nur das. Auch in vielen anderen Bereichen ist Amerika in der Infrastruktur weit von Standard Europas entfernt. Man denke nur an die vielen Strom- und Telefonleitungen, die alle noch auf Masten sind und einige Punkte mehr.

Killington

Die durchaus netten Zimmer unseres Hotels

Aber daf├╝r sind die Menschen extrem freundlich, hilfsbereit und nett und das Land ist einfach wundersch├Ân. Das nur ein kleiner Exkurs. Wir fahren nach dem Fr├╝hst├╝ck den Berg hinunter nach Rutland und weiter nach Pittsford, zu unserem ersten Stopp dieses Tages. Hier in Pittsford ist das "New England Maple Museum". Es hei├čt, ohne einen Besuch dieses Museums ist ein Vermont-Aufenthalt nicht komplett. In diesem nett gestalteten Museum erf├Ąhrt man alles, was man ├╝ber die Ahorn-Sirup-Erzeugung wissen muss. Schon die Ureinwohner Amerikas haben diesen s├╝├čen Saft gewonnen und zu sch├Ątzen gewusst. Die Geschichte der Herstellung des Sirups des Ahorn-Baumes wird hier auf typisch amerikanische Art sehr anschaulich und auch lustig gezeigt. Nat├╝rlich muss man dann zum Abschluss in angrenzenden Shop etwas f├╝r daheim einkaufen. F├╝r sich selbst und als Mitbringsel.

Pittsford

Der Andenken-Laden im Museum

Nach diesem Besuch fahren wir nun immer weiter in den S├╝den hinein in die Green Mountains. Es mittlerweile aufgeh├Ârt zu regnen und auch die Sicht hat sich gebessert. So sehen wir auf dieser sch├Ânen Fahrt die wundersch├Âne Landschaft Vermonts. Sanfte H├╝gel, die auch in den typischen Farben des Indian Summer leuchten. Wir kommen durch entz├╝ckende Ortschaften, die alle Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. In einem dieser Orte halten wir und gehen auf den ├╝blichen Kaffee. Anschlie├čend m├Âchten wir noch in Gesch├Ąft auf dem Hauptplatz etwas einkaufen. In diesem Gesch├Ąft gibt es alles, von Lebensmitteln, allem was man im Haushalt braucht und auch f├╝r den Landwirt ist gesorgt. Pl├Âtzlich sehe ich in einem Regal ein Sortiment unserer herrlichen, unvergleichliche Manner-Schnitten. Wir fragen den Besitzer, weshalb er Manner-Schnitten in seinem Sortiment hat. Weil einmal ein guter Freund von ihm in ├ľsterreich auf Urlaub war und dort diese K├Âstlichkeit kennengelernt hat. Darauf hat er sie bei seinem Gro├čh├Ąndler bestellt und da sie bei seinen Kunden sehr gut ankommen, gibt es sie in seinem Gesch├Ąft. Nat├╝rlich m├╝ssen wir seinen Bestand drastisch reduzieren.

Manner

So sah der Stand vor unserem Besuch aus

Wir fahren weiter und pl├Âtzlich kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Dadurch wird die Fahrt durch die Green Mountains noch sch├Âner. Es ist wirklich eine wundersch├Âne Region. Wir kommen nach Bennington und da es Zeit f├╝r einen Imbiss ist, wollen wir uns eine Kleinigkeit in einem Supermarkt kaufen. Als wir in den Ort kommen, sehen wir eine riesige Aldi-Filiale. Nat├╝rlich steuern wir diese an. Als wir hinein gehen das AHA-Erlebnis. Alles ist so angeordnet, wie wir es von daheim kennen. Das Brot ist wo das Brot ist, das Obst wo Obst hingeh├Ârt und auch alles andere ist auf seinem Platz. Wir suchen uns ein Lokal, wo wir was zum Trinken bekommen, das Essen mitzubringen ist in den USA ja kein Problem.

New England

Eine Tankstelle aus vergangener Zeit

Nach dieser Pause fahren wir weiter in den S├╝den zu unserem n├Ąchsten Halt, nach Stockbridge. Hier in diesem kleinen Ort, schon wieder in Massachusetts, ist das Museum von Norman Rockwell. Norman Percevel Rockwell war einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Rockwells Arbeiten gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell. Als Illustrator schuf ├╝ber mehr als 40 Jahre schuf er insgesamt 322 Titelbilder der Saturday Evening Post. Mit seiner Art zu malen hat er in den 40- und 50-er Jahren das amerikanische Alltags-Leben auf am├╝sante Art dargestellt. Er war aber auch politisch sehr engagiert. Sein Motto war:

ÔÇ×Die Sichtweise des Lebens, die ich in meinen Bildern kommuniziere, schlie├čt das Morbide und H├Ąssliche aus. Ich male das Leben so, wie ich es gerne h├Ątte.ÔÇť

Norman Rockwell

Ein typisches Norman Rockwell Bild

Man kann zu dieser Art von Malerei stehen wie man mag, aber das Museum ist wirklich zu empfehlen. Allein die Lage des Museums am Stadtrand von Stockbridge ist wundersch├Ân. In einer gro├čen Parkanlage befindet sich das Hauptgeb├Ąude mit der Bildergalerie. Man kann auch sein Studio besichtigen und auf der Terrasse des Cafe┬┤s die sch├Âne Anlage bewundern.

Von hier sind es noch eine knappe Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Springfield. Die Sonne scheint mittlerweile wieder von einem blauen Himmel und auf dieser Fahrt durch eine sanft h├╝gelige Landschaft zeigt sich wieder die volle Pracht des Indian Summer. Unser Hotel, das Residence Inn by Marriott West Springfield, liegt am Stadtrand gleich nach der Abfahrt von der Interstate, aber trotzdem sehr ruhig am Rande eines kleinen W├Ąldchens. Unsere Apartments sind wundersch├Ân, eigentlich eine kleine Wohnung. Zuerst aber muss es ein Willkommens-Bier an der Hotelbar sein.

The Marriott Springfield

Unser Hotel-Zimmer

Nach dem Frischmachen spazieren wir die Strasse entlang in Richtung Zentrum. Hier findet man jede Menge Lokale und Gesch├Ąfte. In einen Western-Shop gehen wir hinein und schauen uns um. Hier gibt es alles, was das Herz des Western-Fans begehrt. Wundersch├Âne Cowboy-Stiefel oder ein Original Stetson w├Ąren ein sch├Ânes Mitbringsel, aber da die Preise auch sch├Ân sind, verzichte ich darauf. Gleich ein St├╝ck weiter ist Cal┬┤s Wood-Fired Grill & Wine Bar.

Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir sofort einen Tisch. Als Vorspeise muss es heute ein klassischer Caesar Salad sein. Als Hauptgericht w├Ąhlen wir alle Meeresfr├╝chte Spaghetti. Nach einem Bier zur Vorspeise trinken wir zum Hauptgang einen leichten kalifornischen Chardonnay. Den Abschluss bildet ein fantastischer warmer Apfelstrudel mit Vanille-Sauce und Vanille-Eiscreme. Das ganze Essen war einfach k├Âstlich. Wirklich ein Lokal, dass man weiterempfehlen kann.

TAG 10 SPRINGFIELD - NEWPORT

Der heutige Tag wird uns wieder an die K├╝ste f├╝hren bis nach Newport in Rhode Island. Das Wetter ist weiter unbest├Ąndig, aber wenigstens regnet es nicht. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das "Old Sturbridge Village", ein Freilicht-Museum der besonderen Art. Hier ist alles, was man besichtigen kann bewohnt. Die Angestellten des Museums betreiben die einzelnen Stationen in den Original-Kleidern der damaligen Zeit, sie bearbeiten die Farm, der Schmied zeigt, wie man zur Zeit der Siedler gearbeitet hat usw. Wir sind sehr gespannt.

Von Springfield nach Sturbridge sind es knapp 55 km. Wir nehmen die SR 20 um die sch├Âne Landschaft hier zu genie├čen. Gott sei Dank kommt immer wieder die Sonne hervor und so kann man den Reiz dieser Gegend noch besser bewundern. Nach einer gem├╝tlichen Fahrt kommen wir beim Village an. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen zum Hauptgeb├Ąude. Hier bekommt man Karten und Infomaterial. Dann geht┬┤s los. Die Wege sind gut beschildert und wir gehen zum Dorf. Rund um einen gro├čen Platz sind verschiedenste Geb├Ąude. Die Kirche, eine Bank, ein Versammlungshaus, das Anwaltsb├╝ro uvm.

Old Sturbidge Village

Der Schmied bei der Arbeit

Der Weg f├╝hrt am Dorf vorbei und man kommt dann zur Farm. Im Haus zeigen kost├╝mierte Angestellte, wie der Tagesablauf in so einem Haus vor sich ging. In der K├╝che wird gekocht, man kann die Zimmer besichtigen, den Gem├╝segarten. In den Wirtschaftsgeb├Ąuden erkl├Ąrt uns ein Mann die Arbeitsger├Ąte der damaligen Zeit.

Langsam schlendern wir so am Schmied, am T├Âpfer, an einem S├Ągewerk vorbei. ├ťberall wird das alte Handwerk gezeigt. Es ist wirklich sch├Ân, das Leben in der damaligen Zeit auf diese Art kenne zu lernen. Alle Stationen aufzuz├Ąhlen w├╝rde den Rahmen sprengen, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, das Old Sturbridge Village zu besuchen. Man sieht hier wirklich ein St├╝ck amerikanische Geschichte.

Old Sturbridge Village

Der Gemischtwaren Laden

Wir haben uns fast den ganzen Vormittag Zeit genommen, aber nun geht es weiter zu unserem n├Ąchsten Ziel, dem Meerwasser Aquarium in Mystic in Connecticut, dem 5. Bundesstaat auf unserer Tour.  Man f├Ąhrt knapp 1 1/2 Stunden bis an die K├╝ste. Die Fahrt dahin f├╝hrt durch eine entz├╝ckende Landschaft, nat├╝rlich gepr├Ągt vom Indian Summer. Das Aquarium liegt etwas au├čerhalb von Mystic. Das Besondere an dieser Sehensw├╝rdigkeit ist, dass es neben den ├╝blichen gro├čen Aquarien mit unz├Ąhligen Fischen, einen sehr gro├čen Au├čenbereich hat. Hier kann man Meeresbewohner beobachten, die man sonst nur selten zu sehen bekommt.

Wo hat man sonst wohl die M├Âglichkeit einen wei├čen Beluga-Wal zu sehen oder eine Vielzahl an Seel├Âwen, Pinguinen und Haien. Ein besonderes Augenmerk wird hier auch auf die Forschung und der Erhaltung von bedrohten Arten gelegt. Wir schlendern durch die gro├če Anlage und bewundern diese wundersch├Ânen Tiere.

Mystic Aquarium

Aug in Aug mit einem Beluga-Wal

Nach diesem Besuch steuern wir unser heutiges Tagesziel an, Newport im Bundesstaat Rhode Island, dem 6. und letzten Bundesstaat von New England. Wir w├Ąhlen f├╝r diese Strecke die K├╝stenstrasse, die US Route 1. Die 75 km sind wirklich wundersch├Ân zu fahren, immer wieder kommen wir an die K├╝ste. Newport selbst liegt auf einer Insel, die mit einer tollen Br├╝cke mit dem Festland verbunden ist. In einem gro├čen Bogen spannt sich die Br├╝cke ├╝ber das Meer. Wirklich beeindruckend. Unser Hotel, das Marriott Newport ist direkt am Hafen, am Rande der Altstadt.

Newport Mass.

Die Br├╝cke nach Newport

Check-In, frisch machen im Zimmer und dann hinein in die Stadt zum Bummeln. Newport ist eine wundersch├Âne Stadt, im typischen New-England-Stil. Sehr viele H├Ąuser sind aus Holz errichtet, die Farben Wei├č und Blau dominieren. Nicht umsonst haben sich hier in der Gegend die Superreichen der "Gilded Age", des vergoldeten Zeitalters hier ihre Landsitze gebaut. Aber diese werden wir morgen besichtigen.

Heute geht es nun zum Abendessen in ein Super-Lokal direkt am Meer, in das "The Mooring". Ich kenne das Lokal von fr├╝heren Reisen und es ist immer ein Highlight hier zu essen. Au├čerdem ist es von unserem Hotel aus zu Fu├č erreichbar.  Gewiss nicht ganz billig, aber daf├╝r wirklich hervorragend. Vor allem die Auswahl an Weinen ist beachtlich. Da unsere Reise sch├Ân langsam dem Ende zugeht, muss es heute noch einmal ein Lobster sein. Dazu trinken wir einen Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien. Man muss ja schauen, wie der zu einem steirischen Sauvignon abschneidet. Als Nachspeise gibt es Creme Brulee.

The Mooring

Eine K├Âstlichkeit aus dem Meer

Nach dem Essen setzen wir uns noch in auf einen Drink in die Hotelbar und dann ab ins Zimmer. Morgen geht es nach Cape Cod.

TAG 11 VON NEWPORT NACH CAPE COD

Nach einer angenehmen Nacht mit dem Geruch des Meeres fr├╝hst├╝cken wir im Hotel und machen uns dann auf zu den Newport Mansions. Das sind Herrenh├Ąuser, die sich hier die Superreichen vergangener Tage errichtet haben. Sie alle liegen am sogenannten Cliff-Walk etwas au├čerhalb von Newport. Traumhafte Anwesen, wie das Marble House oder das Chateau-sur-Mer. Alles traumhafte Anwesen, aber eines davon sticht besonders hervor und das werden wir auch besichtigen. Es ist das "The Breakers" von den Vanderbuilts.

Die Vanderbuilts schufen ihr Verm├Âgen mit Dampfschiffen und der New York Central Railroad. Cornelius Vanderbuilot (183-1899) kaufte ein Holzhaus namens Breakers hier in Newport. 1892 brannte es ab und Vanderbuilt beauftragte Richard Morris Hunt einen Palast zu erbauen. Er holte Handwerker aus allen L├Ąndern, vor allem aus Italien, die die Fertigkeiten besa├čen, um einne Palazzo im italienischen renaissance-Stil zu erbauen. 1895 war es fertig und die Vanderbuilts zogen ein. Bis 1972 war es im Besitz der Vanderbuilts, heute geh├Ârt es der Preservation Society und ist ein nationales historisches Wahrzeichen ausgewiesen.

Newport Mass.

Das imposante "The Breakers"

Wir haben uns die Karten schon vorab gekauft und kommen gerade rechtzeitig zu unserer F├╝hrung. Das Haus ist wahrlich beeindruckend. Nichts, was damals gut und teuer war, fehlt hier. Jedes Zimmer ist mit unheimlichem Prunk ausgestattet. Alle Details zu beschreiben ist m├╝├čig, aber es ist schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde, obwohl, hier zu leben hatte nicht nur seine Vorteile. Dies war sicher auch der Grund, warum sp├Ątere Generationen der Vanderbuilts lieber wo anders residierten und sp├Ąter auch das Haus verkauften.

Newport Mass.

Auch nicht schlecht als Zweitwohnsitz

Nach der Besichtigung fahren wir weiter die durch diese wundersch├Âne Gegend. Viele Seen, Fl├╝sse und Meeresarme pr├Ągen diese Region im S├╝den der New England Staaten. In Hyannis, dass schon auf der Halbinsel Cape Cod ist, halten wir bei unserem Hotel, dem Fairfield Inn & Suites und checken schnell ein. Nach einer kurzen Zeit fahren wir nach Princetown, ganz am Ende von Cape Cod. Die Halbinsel ist bekannt f├╝r seine unber├╝hrten Str├Ąnde und den charakteristischen D├Ârfern. Viele sind noch immer gepr├Ągt vom Fischfang, aber der Tourismus spielt mittlerweile eine gro├če Rolle. Viele New Yorker nutzen die relative N├Ąhe f├╝r kurze Urlaube und auf den beiden Inseln Nantucket und Martha┬┤s Vineyard haben sich viele betuchte Menschen niedergelassen. Die Kennedy┬┤s hatten hier einen Landsitz und auch Barack Obama kam immer wieder auf die Insel.

Cape Cod

Wir halten in Princetown und machen einen gro├čen Spaziergang durch die D├╝nenlandschaft bis zum Race Point Lighthouse. Es ist traumhaft sch├Ân hier, so unber├╝hrt und wild. Man wird vom rauen Wind so richtig durchgeblasen. Wir gehen zur├╝ck und in Princetown auf einen Kaffee. Dann geht┬┤s zur├╝ck zum Hotel und zum Abendessen. Wir haben im Hafen im "Harbourview Restaurant" einen Tisch bestellt. Da es heute unser letzter Abend ist und wir diesen geb├╝hrlich feiern m├Âchten, fahren wir mit dem Taxi zum Lokal. Zum Abschluss der Reise wollen wir es noch einmal ordentlich krachen lassen.

New England

Der Hafen von Hyannis

Als Vorspeise bestellen wir Austern aus der Gegend, die mit einer s├╝├čen Chilisauce serviert werden. Dazu gibt es einen Soave aus dem Veneto. Die Hauptspeise muss noch einmal ein gutes Steak sein. Perfekt gegrillt mit einer feinen Weinsauce, Spargel und gestampfte Kartoffel. Der Wein kommt aus Kalifornien, ein Cabernet Sauvignon vom Weingut Justin. Den Abschluss bildet ein K├Ąsekuchen mit Schlag und Himbeeren. Alles zusammen war ein Traum. Zur├╝ck gehen wir die knapp 3 Kilometer, nach diesem ausgiebigen Mahl tut das gut.

TAG 12 ZUR├ťCK NACH BOSTON

Heute ist unser letzter Tag, es geht zur├╝ck nach Boston und dann wieder nach Hause. Da unser Flugzeug erst am sp├Ąten Nachmittag geht, k├Ânnen wir auf der Fahrt nach Boston noch einen Stopp einlegen und zwar in Plymouth, der ersten von den Pilgerv├Ątern gegr├╝ndeten Siedlung in ihrer neuen Heimat.

Wir fahren recht fr├╝h los, damit wir auch gen├╝gend Zeit haben, diesen geschichtstr├Ąchtigen Ort zu besuchen. Einerseits ist es die Plimoth Plantation und andererseits kann man einen Nachbau der Mayflower besichtigen, das Schiff mit dem die Auswanderer hierher in ihre neue Heimat segelten. Wir fahren die K├╝ste entlang um noch einmal diese sch├Âne Landschaft zu genie├čen. In Plymouth angelangt, einer entz├╝ckenden Kleinstadt am Atlantik fahren wir gleich zum Hafen und suchen uns einen Parkplatz. Zuerst gehen wir einen Kaffee trinken und dann starten wir unsere Besichtigungstour. Der erste Halt ist der Plymouth Rock, ein eingez├Ąunter Felsen. Hier soll der erste der Siedler amerikanischen Boden ber├╝hrt haben. Eine sch├Âne Geschichte und den Amerikanern heilig, ist er doch ein eingetragenes historische Denkmal.

Plymouth

Die nachgebaute Mayflower

Ein kurzer Weg zum Hafen und wir stehen vor der Mayflower 2, einem dem Original nachgebautem 1:1 Modell.  Mit so einem Schiff kamen 1620 die ersten der sogenannten Pilgerv├Ąter in die Neue Welt. Wir gehen an Bord uns kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist das Schiff schon von au├čen nicht sehr gro├č, wird es an Bord so richtig eng. Man kann sich nicht vorstellen, dass auf so einer Nussschale so viele Menschen die Fahrt ├╝ber den Atlantik antraten. Wer von diversen Filmen Vorstellungen hat, wie es auf so einem Schiff aussieht, kann diese getrost vergessen. Die Kapit├Ąnskaj├╝te ist nicht mehr als ein Verschlag und die Komb├╝se ist ein gemauerter Ofen und das war es.

Wir durchst├Âbern jeden Winkel des Schiffes und bewundern den Mut und die Entschlossenheit, aufgrund der religi├Âsen Verfolgung in England, dieses Wagnis auf sich zu nehmen. Nur um hier in der Neuen Welt so leben zu k├Ânnen, wie es ihre Religion verlangt.

Mayflower

Die "ger├Ąumige" Kapit├Ąnskaj├╝te

Die Besichtigung des Schiffs hat doch einige Zeit in Anspruch genommen und so verzichten wir auf das Plimoth Plantation. Es ist ein Freilicht-Museum, in dem man die Lebensweise der Siedler nachvollziehen kann. Wie in Old Sturbridge Village sind auch hier Angestellte in Originalkleidung vor Ort, um alles zu erkl├Ąren.

Wir suchen uns ein Restaurant, um noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen, denn wie man wei├č, ist die Verpflegung inn den Flugzeugen mittlerweile nicht mehr der gehobene Standard. Danach fahren wir die 70 km auf der Interstate bis zum Flughafen. Die R├╝ckgabe des Mietwagens verl├Ąuft, wie in den USA, sehr schnell und der Bus bringt uns zu unserem Terminal. Mit Freude auf das heimkommen fliegen wir ab, denken aber voller Wehmut, aber auch Dankbarkeit an diese Traumreise zur├╝ck.

Boston

Abschied von unserem Begleiter