Die "ROUTE 66" wird 100 Jahre
Welcher USA - Fan träumt nicht davon, einmal die "Motherroad", die ROUTE 66, zu befahren. Auf dieser 3.940 km langen Straße von Chicago bis nach Santa Monica machten sich unzählige Menschen auf den Weg nach Westen. In der Hoffnung, ein neues und besseres Leben zu finden. Viele Träume wurden wahr, aber noch viele mehr dieser Träume wurden entlang dieser Strasse begraben. Wieder andere machten sich in einem der acht Bundesstaaten, die die Straße durchquert, sesshaft. Der berühmte amerikanische Schriftsteller John Steinbeck, schildert in seinem bekanntesten Werk "Die Früchte des Zorns", wie Hunderttausende aus dem Osten über die 66 nach Kalifornien zogen, um sich dort als Wanderarbeiter zu verdingen und kläglich scheitern. Der Name "Motheroad" geht eben auf diesen Roman hervor.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Die Route 66 heute
Heute ist diese Strasse nur mehr in Teilstücken vorhanden und wurde 1985 offiziell aus dem Straßenverzeichnis gestrichen. Einem Mann ist es zu verdanken, dass es Teile noch gibt und unter dem Namen "Historic Route 66" Bekanntheit und Berühmtheit erlangt hat. Dieser Mann war Angel Degadillo, ein Friseur aus Seligman in Arizona. Als die Interstate 40 im Jahr 1984 fertig war, war plötzlich alles Leben auf der Route 66 vorbei. Die Orte begannen zu veröden und die Bewohner wanderten ab. Da gründete er 1987 mit Freunden die "Historic Route 66 Society".
Damit war der Auftakt zur Wiederbelebung der Straße gemacht – und Seligman (sprich: Sligmän) wurde zu einer Art Pilgerstätte und nach und nach haben auch andere Orte entlang der Route das Potenzial erkannt und daher ist diese Strasse zum Traum vieler Motorrad - Freaks, aber auch für Reisende mit dem Auto geworden.
Das Abenteuer Route 66 erleben
Die gesamte Route 66 zu befahren braucht zunächst einmal Zeit und dann das Wissen, daß diese Straße nicht nur eine Verbindung von Ost nach West ist, sondern, dass die "Motherroad" ein Stück amerikanischer Geschichten ist. Sie zu befahren ist ein Abenteuer, ist das Meistern von Schwierigkeiten. Aber es ist auch ein Gefühl von Freiheit, vom Eintauchen in die amerikanische Seele. Nirgendwo in den Vereinigten Staaten wird man das so erleben, wie auf diesen knapp 4.000km.
Auf dieser Fahrt durchquert große Städte, einsame Landstriche, die endlosen Weiten von Oklahoma und dem Texas Panhandle, eine trockene und ausgedorrte Wüste und erreicht zum Schluß den Pazifischen Ozean. Sie sehen viele bekannte Wahrzeichen, treffen auf unterschiedlichste Menschen, sehen verlassene oder heruntergekommene Orte. Viel Schönes, viel Interessantes und manch Verwunderliches. Aber eines ist gewiss, wenn Sie am Ende auf dem Santa Monica Pier vor dem Zeichen "End of Route 66" stehen, werden Sie viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten, als vor dieser Reise.

Hier beginnt die Route 66

Der Midpoint
Wie sollte man diese Reise planen?
Jeder hat natürlich seine eigenen Vorstellungen von einer 4.000km langen Fahrt durch ein Land, wie es entlang der Strecken nicht unterschiedlicher sein kann. Ich möchte Ihnen ein paar Tipps geben, damit Ihr diese Traum - Reise auch zu jeder Sekunde genießen könnt.

Das Ende der Route 66 in Santa Monica
Wenn man in Internet oder in diversen Foren nachschaut, wird meist ein Minimum von 10 Tagen vorgeschlagen. Ich finde, dass dies eindeutig zu wenig ist. Man sollte als Minimum zwei Wochen, noch besser drei Wochen veranschlagen. In Chicago sollte man zumindest 3 Nächte verbringen. Da kann man auch einen Abstecher nach Milwaukee zum Harley Davidson Museum einbauen.
Unterwegs gibt es den einen oder anderen Sidetrip weg von der Route 66, die allesamt lohnenswert sind, wie den Palo Duro Canyon bei Amarillo, den Canyon De Chelly, Monument Valley, natürlich den Grand Canyon um nur einige zu nennen.
Fragen Sie uns, wie und wann es so einen Abstecher zu machen gibt.
Wenn Sie die Route 66 mit einem Motorrad befahren wollen, empfehlen wir unbedingt auf EAGLERIDER zu setzen. Sie mögen etwas teurer sein als andere Anbieter, aber Sie sind einfach die besten und zuverlässigsten. Die Bikes sind neu, hervorragend gepflegt und bei einer Panne sehr schnell mit einem Ersatz da. Das Modell hängt davon ab, ob Sie allein oder zu zweit auf einem Bike reisen.
Fahren Sie mit dem Auto, haben Sie natürlich alle Möglichkeiten, von der Limousine, einem Caprio oder einen richtig großen SUV. Da in den USA die Benzinpreise wesentlich günstiger sind, kann man schon ein stärkeres Fahrzeug anmieten.
Wir sind Partner von EAGLERIDER und allen größeren Autovermietungen und können daher gute Preise anbieten
Wenn man "on the road" ist, kann man durchaus auf das Angebot von den Ketten, wie Super 8, Motel 6, Days Inn, Comfort Inn und wie sie alle heißen, zurückgreifen. Diese 2 - 3 Sterne Unterkünfte sind allesamt okay, die meisten davon bieten auch ein Frühstück an. Dieses ist zwar nicht mit einem Frühstück bei uns zu vergleichen, aber es gibt Kaffee, Tee, Bagels, Toast, Creme-Cheese, Butter, Marmelade, Obst und Joghurt. Eines haben alle gemein, in den USA wird auf gute Schlafqualität Wert gelegt und daher sind die Betten wirklich gut. Gewisse Hotels, die bekannt und berühmt sind, wie das Blue Swallow in Tucumcari sollte man früh buchen, denn diese sind entsprechend schnell ausgebucht. Für Aufenthalte von mehreren Tagen kann es auchein besseres Hotel sein. Da beraten wir Sie gerne.
Durch unsere lokalen Partner in den USA können wir Ihnen all diese Unterkünfte anbieten und selbstverständlich zu guten Preisen
Palo Duro Canyon
Santa Fe
Canyon de Chelly
Monument Valley
Grand Canyon
Die Route 66, ein Mythos, ein Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis. Damit diese Reise der Traum wird, den Sie sich erwünschen und vorstellen - vertrauen Sie auf uns