Categories
Featured posts

    DIE BESTEN ANGEBOTE FÜR USA STÄDTETRIPS 2026

    ein namenszug auf blasem hintergrund

    Gemeinsam mit unserem Partner teamamerica haben wir für Sie die besten Städtetrips für das Jahr 2026 zusammengestellt. In allen Angeboten sind 3 Nächte in einem guten Hotel im Zentrum der Stadt inklusive Frühstück und diverse Pässe und Vergünstigungen inkludiert. Nutzen Sie diese sensationellen Angebote für die Erkundung Ihrer Lieblingsstadt in den USA oder als Ausgangs - oder Endpunkt eines Roadtrips durch die USA.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!


    Die "ROUTE 66" wird 100 Jahre

    Welcher USA - Fan träumt nicht davon, einmal die "Motherroad", die ROUTE 66, zu befahren. Auf dieser 3.940 km langen Straße von Chicago bis nach Santa Monica machten sich unzählige Menschen auf den Weg nach Westen. In der Hoffnung, ein neues und besseres Leben zu finden. Viele Träume wurden wahr, aber noch viele mehr dieser Träume wurden entlang dieser Strasse begraben. Wieder andere machten sich in einem der acht Bundesstaaten, die die Straße durchquert, sesshaft. Der berühmte amerikanische Schriftsteller John Steinbeck, schildert in seinem bekanntesten Werk "Die Früchte des Zorns", wie Hunderttausende aus dem Osten über die 66 nach Kalifornien zogen, um sich dort als Wanderarbeiter zu verdingen und kläglich scheitern. Der Name "Motheroad" geht eben auf diesen Roman hervor.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Die Route 66 heute

    Heute ist diese Strasse nur mehr in Teilstücken vorhanden und wurde 1985 offiziell aus dem Straßenverzeichnis gestrichen. Einem Mann ist es zu verdanken, dass es Teile noch gibt und unter dem Namen "Historic Route 66" Bekanntheit und Berühmtheit erlangt hat. Dieser Mann war Angel Degadillo, ein Friseur aus Seligman in Arizona. Als die Interstate 40 im Jahr 1984 fertig war, war plötzlich alles Leben auf der Route 66 vorbei. Die Orte begannen zu veröden und die Bewohner wanderten ab. Da gründete er 1987 mit Freunden die "Historic Route 66 Society".

    Damit war der Auftakt zur Wiederbelebung der Straße gemacht – und Seligman (sprich: Sligmän) wurde zu einer Art Pilgerstätte und nach und nach haben auch andere Orte entlang der Route das Potenzial erkannt und daher ist diese Strasse zum Traum vieler Motorrad - Freaks, aber auch für Reisende mit dem Auto geworden.

    The Ultimate Route 66 Road Trip


    Das Abenteuer Route 66 erleben

    Die gesamte Route 66 zu befahren braucht zunächst einmal Zeit und dann das Wissen, daß diese Straße nicht nur eine Verbindung von Ost nach West ist, sondern, dass die "Motherroad" ein Stück amerikanischer Geschichten ist. Sie zu befahren ist ein Abenteuer, ist das Meistern von Schwierigkeiten. Aber es ist auch ein Gefühl von Freiheit, vom Eintauchen in die amerikanische Seele. Nirgendwo in den Vereinigten Staaten wird man das so erleben, wie auf diesen knapp 4.000km. 

    Auf dieser Fahrt durchquert große Städte, einsame Landstriche, die endlosen Weiten von Oklahoma und dem Texas Panhandle, eine trockene und ausgedorrte Wüste und erreicht zum Schluß den Pazifischen Ozean. Sie sehen viele bekannte Wahrzeichen, treffen auf unterschiedlichste Menschen, sehen verlassene oder heruntergekommene Orte. Viel Schönes, viel Interessantes und manch Verwunderliches. Aber eines ist gewiss, wenn Sie am Ende auf dem Santa Monica Pier vor dem Zeichen "End of Route 66" stehen, werden Sie viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten, als vor dieser Reise.


    Ein Mann lehnt an einem Verkehrszeichen

    Hier beginnt die Route 66

    Ein Schild mit einer Entfernungsangabe und dahinter ein Mann

    Der Midpoint

    Wie sollte man diese Reise planen?

    Jeder hat natürlich seine eigenen Vorstellungen von einer  4.000km langen Fahrt durch ein Land, wie es entlang der Strecken nicht unterschiedlicher sein kann. Ich möchte Ihnen ein paar Tipps geben, damit Ihr diese Traum - Reise auch zu jeder Sekunde genießen könnt.


    Ein Mann am Ende der  Route 66

    Das Ende der Route 66 in Santa Monica


    Wie viel Zeit sollte man einplanen?

    Wenn man in Internet oder in diversen Foren nachschaut, wird meist ein Minimum von 10 Tagen vorgeschlagen. Ich finde, dass dies eindeutig zu wenig ist. Man sollte als Minimum zwei Wochen, noch besser drei Wochen veranschlagen. In Chicago sollte man zumindest 3 Nächte verbringen. Da kann man auch einen Abstecher nach Milwaukee zum Harley Davidson Museum einbauen.

    Unterwegs gibt es den einen oder anderen Sidetrip weg von der Route 66, die allesamt lohnenswert sind, wie den Palo Duro Canyon bei Amarillo, den Canyon De Chelly, Monument Valley, natürlich den Grand Canyon um nur einige zu nennen.

    Fragen Sie uns, wie und wann es so einen Abstecher zu machen gibt.

    Welches Bike bzw. welches Auto ist zu empfehlen?

    Wenn Sie die Route 66 mit einem Motorrad befahren wollen, empfehlen wir unbedingt auf EAGLERIDER zu setzen. Sie mögen etwas teurer sein als andere Anbieter, aber Sie sind einfach die besten und zuverlässigsten. Die Bikes sind neu, hervorragend gepflegt und bei einer Panne sehr schnell mit einem Ersatz da. Das Modell hängt davon ab, ob Sie allein oder zu zweit auf einem Bike reisen. 

    Fahren Sie mit dem Auto, haben Sie natürlich alle Möglichkeiten, von der Limousine, einem Caprio oder einen richtig großen SUV. Da in den USA die Benzinpreise wesentlich günstiger sind, kann man schon ein stärkeres Fahrzeug anmieten.

    Wir sind Partner von EAGLERIDER und allen größeren Autovermietungen und können daher gute Preise anbieten

    Welche Art von Unterkünften sollte man wählen?

    Wenn man "on the road" ist, kann man durchaus auf das Angebot von den Ketten, wie Super 8, Motel 6, Days Inn, Comfort Inn und wie sie alle heißen, zurückgreifen. Diese 2 - 3 Sterne Unterkünfte sind allesamt okay, die meisten davon bieten auch ein Frühstück an. Dieses ist zwar nicht mit einem Frühstück bei uns zu vergleichen, aber es gibt Kaffee, Tee, Bagels, Toast, Creme-Cheese, Butter, Marmelade, Obst und Joghurt. Eines haben alle gemein, in den USA wird auf gute Schlafqualität Wert gelegt und daher sind die Betten wirklich gut. Gewisse Hotels, die bekannt und berühmt sind, wie das Blue Swallow in Tucumcari sollte man früh buchen, denn diese sind entsprechend schnell ausgebucht. Für Aufenthalte von mehreren Tagen kann es auchein besseres Hotel sein. Da beraten wir Sie gerne.

    Durch unsere lokalen Partner in den USA können wir Ihnen all diese Unterkünfte anbieten und selbstverständlich zu guten Preisen

     

    Welche Abstecher von der Route 66 sollte man auf jeden Fall machen?

    • Palo Duro Canyon:   Den zweitgrößte Canyon der USA kann befahren. Er ist nur ein kleiner Sidetrip auf dem Weg nach Amarillo. 
    • Santa Fe:                     In ihrer ursprüngliche Form führte die Route 66 über Santa Fe. Später ging es direkt nach Albuquerque ging. Die Stadt ist wunderschön und ein absolutes MUSS 
    • Canyon de Chelly:   Von Gallup sind es 145km bis zu diesem großartigten, den Navajo´s heiligen, Canyon. 
    • Monument Valley:   Vom Canyon de Chelly sind es noch einmal 150km bis zum Monument Valley
    • Grand Canyon:         Der logische Pflichtabstecher beginnt in Flagstaff. Von hier sind es  130km bis zum größten Naturwunder der Welt. Planen Sie unbedingt eine Nacht für dort ein.                                         Anschließend kommt man vom Grand Canyon nach Williams und wieder zur Route 66

    Die Route 66, ein Mythos, ein Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis. Damit diese Reise der Traum wird, den Sie sich erwünschen und vorstellen - vertrauen Sie auf uns

    Möchten Sie in einer geführten Gruppe, die Route 66 und die Highlights des Westens kennelernen, schließen Sie sich uns an. Mit meinem Partner Viktor Sator von kurvenfahrer.at, bieten wir im September 2026 eine fantastische Tour an.

    TAG 1   ANREISE

    Anreise nach Las Vegas

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    TAG 2   LAS VEGAS

    Nach Ihrer ersten Nacht erkunden Sie Las Vegas und die nähere Umgebung

    TAG 3   LAS VEGAS UND DAS VALLEY OF FIRE

    Ein erster Höhepunkt. Das fantastische Valley of Fire

    TAG 4   VON LAS VEGAS NACH SPRINGDALE

    Sie verlassen Las Vegas und Ihr Roadtrip beginnt

    TAG 5   DER ZION NP UND NACH KANAB

    Der Zion NP und Kanab

    TAG 6   KANAB

    In Kanab haben Sie die Wahl einen der vielen Touren rund um Kanab zu machen

    TAG 7   PAGE UND DAS MONUMENT VALLEY

    Von Kanab über Page zum Monument Valley

    TAG 8   AUF ZUM GRAND CANYON

    Das Naturwunder Grand Canyon erwartet Sie

    TAG 9   GRANDCANYON

    Erleben Sie dieses unfassbare Wunder der Natur hautnah

    TAG 10  DIE ROUTE 66

    Heute kommen Sie zur Motherroad, der legendären Route 66

    TAG 11  DURCH DIE MOJAVE WÜSTE

    Quer durch die Mojave Wüste bis zum Joshua Tree NP

    TAG 12  NACH LOS ANGELES

    Bis an den Pacific

    TAG 13  HOLLYWOOD 

    Hollywood, Walk of Fame und vieles mehr


    TAG 14  EIN TAG FÜR DEN FILM

    Ganz im Zeichen des Films und des Spaß

    TAG 15  AUF WIEDERSEHEN LA

    Es geht weiter durch Kalifornien

    TAG 16  DER SEQUOIA

    Durch den Sequoia NP zurück am die Küste

    TAG 17  DER HIGHWAY NO.1

    Carmel by the Sea und der Highway No.1

    TAG 18  ES GEHT NACH SAN FRANCISCO

    Die letzte Etappe der Tour

    TAG 19  HOP ON HOP OFF DURCH DIE STADT

    Erkunden Sie San Francisco auf die bequemste Weise


    TAG 20  AUF EIN GUTES SCHLUCKERL

    Das Napa Valley ist Heimat wunderbarer Weine

    TAG 21  MIT DER CABLE CAR

    Ein Muss bei einem Besuch von San Francisco



    TAG 22  HEIMREISE

    Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Quisque finibus commodo nibh, ut elementum velit sollicitudin at. Donec suscipit commodo risus. Nunc vel orci eget ligula elementum consequat. Fusce velit erat, convallis scelerisque aliquet ut, facilisis egestas tellus. Quisque sit amet sapien placerat, ultricies sapien ut, vestibulum ex.

Editor’s pick

Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Die "ROUTE 66" wird 100 Jahre

    Welcher USA - Fan träumt nicht davon, einmal die "Motherroad", die ROUTE 66, zu befahren. Auf dieser 3.940 km langen Straße von Chicago bis nach Santa Monica machten sich unzählige Menschen auf den Weg nach Westen. In der Hoffnung, ein neues und besseres Leben zu finden. Viele Träume wurden wahr, aber noch viele mehr dieser Träume wurden entlang dieser Strasse begraben. Wieder andere machten sich in einem der acht Bundesstaaten, die die Straße durchquert, sesshaft. Der berühmte amerikanische Schriftsteller John Steinbeck, schildert in seinem bekanntesten Werk "Die Früchte des Zorns", wie Hunderttausende aus dem Osten über die 66 nach Kalifornien zogen, um sich dort als Wanderarbeiter zu verdingen und kläglich scheitern. Der Name "Motheroad" geht eben auf diesen Roman hervor.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Die Route 66 heute

    Heute ist diese Strasse nur mehr in Teilstücken vorhanden und wurde 1985 offiziell aus dem Straßenverzeichnis gestrichen. Einem Mann ist es zu verdanken, dass es Teile noch gibt und unter dem Namen "Historic Route 66" Bekanntheit und Berühmtheit erlangt hat. Dieser Mann war Angel Degadillo, ein Friseur aus Seligman in Arizona. Als die Interstate 40 im Jahr 1984 fertig war, war plötzlich alles Leben auf der Route 66 vorbei. Die Orte begannen zu veröden und die Bewohner wanderten ab. Da gründete er 1987 mit Freunden die "Historic Route 66 Society".

    Damit war der Auftakt zur Wiederbelebung der Straße gemacht – und Seligman (sprich: Sligmän) wurde zu einer Art Pilgerstätte und nach und nach haben auch andere Orte entlang der Route das Potenzial erkannt und daher ist diese Strasse zum Traum vieler Motorrad - Freaks, aber auch für Reisende mit dem Auto geworden.

    The Ultimate Route 66 Road Trip


    Das Abenteuer Route 66 erleben

    Die gesamte Route 66 zu befahren braucht zunächst einmal Zeit und dann das Wissen, daß diese Straße nicht nur eine Verbindung von Ost nach West ist, sondern, dass die "Motherroad" ein Stück amerikanischer Geschichten ist. Sie zu befahren ist ein Abenteuer, ist das Meistern von Schwierigkeiten. Aber es ist auch ein Gefühl von Freiheit, vom Eintauchen in die amerikanische Seele. Nirgendwo in den Vereinigten Staaten wird man das so erleben, wie auf diesen knapp 4.000km. 

    Auf dieser Fahrt durchquert große Städte, einsame Landstriche, die endlosen Weiten von Oklahoma und dem Texas Panhandle, eine trockene und ausgedorrte Wüste und erreicht zum Schluß den Pazifischen Ozean. Sie sehen viele bekannte Wahrzeichen, treffen auf unterschiedlichste Menschen, sehen verlassene oder heruntergekommene Orte. Viel Schönes, viel Interessantes und manch Verwunderliches. Aber eines ist gewiss, wenn Sie am Ende auf dem Santa Monica Pier vor dem Zeichen "End of Route 66" stehen, werden Sie viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten, als vor dieser Reise.


    Ein Mann lehnt an einem Verkehrszeichen

    Hier beginnt die Route 66

    Ein Schild mit einer Entfernungsangabe und dahinter ein Mann

    Der Midpoint

    Wie sollte man diese Reise planen?

    Jeder hat natürlich seine eigenen Vorstellungen von einer  4.000km langen Fahrt durch ein Land, wie es entlang der Strecken nicht unterschiedlicher sein kann. Ich möchte Ihnen ein paar Tipps geben, damit Ihr diese Traum - Reise auch zu jeder Sekunde genießen könnt.


    Ein Mann am Ende der  Route 66

    Das Ende der Route 66 in Santa Monica


    Wie viel Zeit sollte man einplanen?

    Wenn man in Internet oder in diversen Foren nachschaut, wird meist ein Minimum von 10 Tagen vorgeschlagen. Ich finde, dass dies eindeutig zu wenig ist. Man sollte als Minimum zwei Wochen, noch besser drei Wochen veranschlagen. In Chicago sollte man zumindest 3 Nächte verbringen. Da kann man auch einen Abstecher nach Milwaukee zum Harley Davidson Museum einbauen.

    Unterwegs gibt es den einen oder anderen Sidetrip weg von der Route 66, die allesamt lohnenswert sind, wie den Palo Duro Canyon bei Amarillo, den Canyon De Chelly, Monument Valley, natürlich den Grand Canyon um nur einige zu nennen.

    Fragen Sie uns, wie und wann es so einen Abstecher zu machen gibt.

    Welches Bike bzw. welches Auto ist zu empfehlen?

    Wenn Sie die Route 66 mit einem Motorrad befahren wollen, empfehlen wir unbedingt auf EAGLERIDER zu setzen. Sie mögen etwas teurer sein als andere Anbieter, aber Sie sind einfach die besten und zuverlässigsten. Die Bikes sind neu, hervorragend gepflegt und bei einer Panne sehr schnell mit einem Ersatz da. Das Modell hängt davon ab, ob Sie allein oder zu zweit auf einem Bike reisen. 

    Fahren Sie mit dem Auto, haben Sie natürlich alle Möglichkeiten, von der Limousine, einem Caprio oder einen richtig großen SUV. Da in den USA die Benzinpreise wesentlich günstiger sind, kann man schon ein stärkeres Fahrzeug anmieten.

    Wir sind Partner von EAGLERIDER und allen größeren Autovermietungen und können daher gute Preise anbieten

    Welche Art von Unterkünften sollte man wählen?

    Wenn man "on the road" ist, kann man durchaus auf das Angebot von den Ketten, wie Super 8, Motel 6, Days Inn, Comfort Inn und wie sie alle heißen, zurückgreifen. Diese 2 - 3 Sterne Unterkünfte sind allesamt okay, die meisten davon bieten auch ein Frühstück an. Dieses ist zwar nicht mit einem Frühstück bei uns zu vergleichen, aber es gibt Kaffee, Tee, Bagels, Toast, Creme-Cheese, Butter, Marmelade, Obst und Joghurt. Eines haben alle gemein, in den USA wird auf gute Schlafqualität Wert gelegt und daher sind die Betten wirklich gut. Gewisse Hotels, die bekannt und berühmt sind, wie das Blue Swallow in Tucumcari sollte man früh buchen, denn diese sind entsprechend schnell ausgebucht. Für Aufenthalte von mehreren Tagen kann es auchein besseres Hotel sein. Da beraten wir Sie gerne.

    Durch unsere lokalen Partner in den USA können wir Ihnen all diese Unterkünfte anbieten und selbstverständlich zu guten Preisen

     

    Welche Abstecher von der Route 66 sollte man auf jeden Fall machen?

    • Palo Duro Canyon:   Den zweitgrößte Canyon der USA kann befahren. Er ist nur ein kleiner Sidetrip auf dem Weg nach Amarillo. 
    • Santa Fe:                     In ihrer ursprüngliche Form führte die Route 66 über Santa Fe. Später ging es direkt nach Albuquerque ging. Die Stadt ist wunderschön und ein absolutes MUSS 
    • Canyon de Chelly:   Von Gallup sind es 145km bis zu diesem großartigten, den Navajo´s heiligen, Canyon. 
    • Monument Valley:   Vom Canyon de Chelly sind es noch einmal 150km bis zum Monument Valley
    • Grand Canyon:         Der logische Pflichtabstecher beginnt in Flagstaff. Von hier sind es  130km bis zum größten Naturwunder der Welt. Planen Sie unbedingt eine Nacht für dort ein.                                         Anschließend kommt man vom Grand Canyon nach Williams und wieder zur Route 66

    Die Route 66, ein Mythos, ein Abenteuer und ein unvergessliches Erlebnis. Damit diese Reise der Traum wird, den Sie sich erwünschen und vorstellen - vertrauen Sie auf uns

    Möchten Sie in einer geführten Gruppe, die Route 66 und die Highlights des Westens kennelernen, schließen Sie sich uns an. Mit meinem Partner Viktor Sator von kurvenfahrer.at, bieten wir im September 2026 eine fantastische Tour an.

    TAG 1   ANREISE

    Anreise nach Las Vegas

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    TAG 2   LAS VEGAS

    Nach Ihrer ersten Nacht erkunden Sie Las Vegas und die nähere Umgebung

    TAG 3   LAS VEGAS UND DAS VALLEY OF FIRE

    Ein erster Höhepunkt. Das fantastische Valley of Fire

    TAG 4   VON LAS VEGAS NACH SPRINGDALE

    Sie verlassen Las Vegas und Ihr Roadtrip beginnt

    TAG 5   DER ZION NP UND NACH KANAB

    Der Zion NP und Kanab

    TAG 6   KANAB

    In Kanab haben Sie die Wahl einen der vielen Touren rund um Kanab zu machen

    TAG 7   PAGE UND DAS MONUMENT VALLEY

    Von Kanab über Page zum Monument Valley

    TAG 8   AUF ZUM GRAND CANYON

    Das Naturwunder Grand Canyon erwartet Sie

    TAG 9   GRANDCANYON

    Erleben Sie dieses unfassbare Wunder der Natur hautnah

    TAG 10  DIE ROUTE 66

    Heute kommen Sie zur Motherroad, der legendären Route 66

    TAG 11  DURCH DIE MOJAVE WÜSTE

    Quer durch die Mojave Wüste bis zum Joshua Tree NP

    TAG 12  NACH LOS ANGELES

    Bis an den Pacific

    TAG 13  HOLLYWOOD 

    Hollywood, Walk of Fame und vieles mehr


    TAG 14  EIN TAG FÜR DEN FILM

    Ganz im Zeichen des Films und des Spaß

    TAG 15  AUF WIEDERSEHEN LA

    Es geht weiter durch Kalifornien

    TAG 16  DER SEQUOIA

    Durch den Sequoia NP zurück am die Küste

    TAG 17  DER HIGHWAY NO.1

    Carmel by the Sea und der Highway No.1

    TAG 18  ES GEHT NACH SAN FRANCISCO

    Die letzte Etappe der Tour

    TAG 19  HOP ON HOP OFF DURCH DIE STADT

    Erkunden Sie San Francisco auf die bequemste Weise


    TAG 20  AUF EIN GUTES SCHLUCKERL

    Das Napa Valley ist Heimat wunderbarer Weine

    TAG 21  MIT DER CABLE CAR

    Ein Muss bei einem Besuch von San Francisco



    TAG 22  HEIMREISE

    Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Quisque finibus commodo nibh, ut elementum velit sollicitudin at. Donec suscipit commodo risus. Nunc vel orci eget ligula elementum consequat. Fusce velit erat, convallis scelerisque aliquet ut, facilisis egestas tellus. Quisque sit amet sapien placerat, ultricies sapien ut, vestibulum ex.

    Die ultimative Freiheit

    Ein Camperurlaub in den USA ist eine der schönsten Arten, das Land zu entdecken – frei, flexibel und voller Abenteuer. Stell dir vor: du wachst morgens mitten in der Natur auf, öffnest die Tür deines Campers und blickst direkt auf die endlosen Weiten eines Nationalparks oder die Küste des Pazifiks. Du atmest die klare Luft und hörst nur die Geräusche der Natur. Viel schöner kann ein Tag bei einer Reise durch die USA nicht beginnen.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!
    Ein altes Wohnmobil verwildert in der Natur

    Die sind vom Mitbewerber 

    Wie bei allen unseren Partnern haben wir auch hier einen der besten Anbieter als Partner gewählt. THL ist der weltgrößte Anbieter von sogenannten RV´s (Recreational Vehicle), bei uns besser bekannt als Wohnmobil. Im Gegensatz zu oberen Bild sind die Camper der unter THL anbotenen Fahrzeug absolut Top. Sie sind bestens ausgestattet, hervorragend gewartet und absolut zuverlässig.

    Aber eines zeichnet diese vor allem Firma aus. Sensationelle Preise!!


    Diese Vermieter und noch ein paar mehr sind unter THL vereint und decken fast alle Länder der Welt ab.


    Hier ein paar Bilder für die Vorfreude


    Wenn Sie Lust auf einen Urlaub mit einem Camper, einem Truck - Camper oder sogar einem C6 5th wheel Wohnwagen & PickUp haben, wir sind Ihr bester Partner.

    Diese Reise ist sicher eine der schönsten, die man mit dem Bike in den USA machen kann. Natürlich kann man diese Reise auch mit einem Mietwagen oder Camper machen. Aber das Routing dieser Tour ist ganz nach den Wünschen und Träumen der Biker gemacht. Viele, viele Kurven und Berge erwarten Sie auf diesem Road-Trip.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    In Denver, Colorado, beginnt die Tour, die Sie durch sieben Bundesstaaten führt.  Colorado, Nebraska, Wyoming, South Dakota, Montana, Idaho, Utah und wieder durch Colorado zurück nach Denver. Auf dieser fast 4.000 km langen Reise, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Nicht nur die vielen bekannten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke machen es aus. Es ist vor allem eine unfassbar schöne, abwechslungsreiche und oft bizzare Landschaft, die sich oft innerhalb von ein paar Kilometern ändert.

    Highlights

    Bekannter Highlights findet man viele, wie die Black Hills, Mount Rushmore, die Badlands oder eine der absoluten Höhepunkte, der Yellowstone Nationalpark. Aber es gibt unzählige weniger bekannte oder Plätze, die man einfach gesehen haben muss. Scotts Bluff in Nebraska, die vielen National Scenic Byways, die auf dieser Tour zu befahren sind und viele mehr.

    Manchmal fährt man ewig durch die flache und endlose Prärie und plötzlich geht es hinauf in die Berge. Pässe mit weit über 3.000m türmen sich vor Ihnen auf, wenn es gilt die Rocky Mountains zu überqueren. Wilde Canyons durchschneiden die Berge und auf einmal queren Bisons die Strasse.

    Nehmen Sie sich Zeit für eine fantastische Reise, es wird eines der schönsten Erlebnisse Ihres Lebens sein.


    Denver ist der Start- und Endpunkt der Reise. Die "Mile High City", sie liegt auf 1.600m Seehöhe am Fuß der Rock Mountains. Die Hauptstadt von Colorado  hat erstaunlich viel zu bieten. Eine tolle Innenstadt, viele hervorragende Lokale und einem wunderschönen Umland. Mit einigen Sehenswürdigkeiten, wie die 16th Street Mall, eine Fußgängerzone, das Black American West Museum, das Museum mit den Grab von Buffalo Bill. Auf jeden Fall sollten Sie sich ein bis 2 Tage Zeit für diese schöne Stadt nehmen.

    Wie lange Sie für diese Reise brauchen hängt ganz von Ihnen ab. Der Routenvorschlag, den Sie hier sehen, sind nur die einzelen Tagesetappen. Wo und wie lange Sie unterwegs einen Stopp einlegen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Auf jeden Fall sollten Sie für den Yellowstone NP mindestens 2 Nächte einplanen, das absolute Minimum für dieses großartige Naturwunder. Aber ob Sie 14 Tage, drei Wochen oder noch länger Zeit haben, genießen Sie jeden Tag. Der Mittlere Westen der USA ist einzigartig.

    the sun is setting over a large city

    Der Reiseverlauf

    DIE ANREISE

    Vom DACH - Raum kommt man einfach nach Denver. Von Deutschland und der Schweiz kann man direkt nach Denver fliegen, von Österreich bequem mit 1x umsteigen. Seit 2025 fliegt die Lufthansa mit dem A380 direkt von München nach Denver. Schon beim Landeanflug sieht man die Größe des Flughafens, er ist flächenmäßig der zweitgrößte der Welt und von den Flugbewegungen her, der drittgrößte Flughafen. Die Einreise in Denver verläuft relativ schnell und das Gepäck kommt auch sehr rasch - hoffentlich.

    Ihr Hotel

    Unser Transfer bringt Sie zum gebuchten Hotel. Unterkünfte gibt es in allen Preisklassen. Ich rate zu einem Hotel mit Pool, den in den Sommermonaten kann es in Denver sehr heiß werden. Temperaturen von bis zu 38 Grad sind keine Seltenheit. Egal, wo Sie untergebracht sind, am Stadtrand oder im Zentrum,  es gibt überall viele Lokale, wo Sie abendessen können.


    DENVER   150 km

    Beginnen Sie den Tag in aller Ruhe mit einem Frühstück und anschließend bringt Sie ein Transferbus zur Vermietstation von Eaglerider. Die Übernahme des Bikes erfolgt meist sehr schnell und problemlos, wir haben die Bikes für Sie ja vorab gebucht. Durch unsere Partnerschaft mit Eaglerider, dem größten und auch besten Motorrad-Vermieters der USA, auch zu einem guten Preis. 

    Eaglerider Denver

    Nach der Übernahme starten Sie zu einer Tour in das Umland von Denver. Gewöhnen Sie sich an das Bike und an die Fahrverhältnisse in den USA. Einiges ist doch anders, als bei uns. Selbstverständlich bekommen Sie von uns nach der Buchung eine genauer Information über alles Wissenswerte, was das betrifft.

    Auf zur Eingewöhnungs - Fahrt

    Zunächst geht es über die Interstate 70 quer durch die Stadt. Kurz vor Golden verlassen Sie die Interstate und bald schon geht es hinauf zum Clear Creek Canyon, einer wilden Schlucht. Immer entlang des wilden Clear Creek. Sie folgen dann der US119 hinauf in die Berge. Auf einer schönen Strasse fahren Sie immer weiter hinauf bis nach Black Hawk auf 2.600m. Als 1990 das Glücksspiel in Colorado erlaubt wurde, wurde dieses einst verschlafene Nest zu einem kleinen "Las Vegas". Die alten Häuser wurden restauriert und in Casinos umgewandelt.

    Bis nach Cental City sind es nur ein paar Kilometer, ebenfalls eine Casinostadt. Von hier führt eine schön ausgebaute, mehrsprurige Strasse vorbei an wunderschönen Landsitzen und Ferienhäuser hinunter zur I 70, der Sie dann wieder ein Stück folgen. Beim Two Bears Tap & Grill geht es wieder hinein in den CLear Creek Canyon und zurück nach Denver.

    DENVER - CHEYENNE    285 km

    Nun beginnt die große Tour. An diesem ersten Tag führt die Route hinein in die Rocky Mountains. Kurz nach Denver geht es auch schon ziemlich bergauf und bald erreicht man den ersten Pass mit 2.770m. Von hier ist der Ausblick gewaltig. Grüne Alm und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains. Eine kurze Rast auf der Passhöhe für einen Kaffee und dort angebotene selbstgemachte Köstlichkeiten.

    Hier wird Urlaub gemacht

    Den Berg hinunter kommt man nach Nederland, ein größerer Touristen- und Ferienort. Auf dem Weg weiter kommt man nach Allenspark mit seinem Wahrzeichen der Chapel on the Rocks. In Estes Park biegt man ab auf die US34 und die nächsten 45km sind einfach ein Traum. Immer entlang des Big Thompson Rivers führt die Strasse durch einen wunderschönen Canyon. Hinter jeder Kurve kommt die nächste schöne Aussicht. Auf dem wilden Fluss sieht man Wassertsportler, die den reißenden Fluss bezwingen. Gleichzeitig geht es immer weiter hinab. Am Ende der Schlucht biegt man links ab und nach wenigen Kilometern erreicht man Masonville. Ein skuriller Ort mit einer Generalstore, einem Souvenirladen und was zum Trinken und Essen. Rund um den Store kann man einige Kuriositäten besichtigen, Zeugen einer vergangenen Zeit.

    Wyoming

    Nach Fort Collins ist es nicht mehr weit und hier ist es am besten auf die I25 zu fahren. Die Landschaft hat sich nun komplett geändert, man ist in der Prärie angekommen. Weites, hügeliges Land und jede Menge Rinder. Nach 64km kommt man zur Grenze nach Wyoming und nun sind es nur mehr 21km bis Cheyenne, der Hauptstadt des Bundesstaates Wyoming. Die Stadt hat ca. 65.000 EW und ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Ein Bummel durch die Innenstadt zeigt eine schöne und lebenswerte Stadt. Der historische Kern mit den vielen alten Häusern und schönen Geschäften und vielen Lokalen lockt zum Bummeln ein.

     

    CHEYENNE - CUSTER    407 km

    Nächster Halt Nebraska 

    Von Cheyenne führt die US85 hinein in die endlose Prärie. Durch sanfte Hügel fährt man in eine schöne, aber auch recht verlassene Region. Neben der Strasse sieht man immer wieder die Abzweigungen zu den Ranches und deren Tiere, die schwarzen Angus - Rinder, grasen in großen Herden. Nach einer knappen Stunde biegt man ab auf die US151, durchquert La Grange und kommt kurz darauf zur Grenze zu Nebraska. 

    Kerzengerade verlaüft die Strasse 30km bis zur Abzweigung auf die US71. Es geht nun wieder geradein den Norden und plötzlich ändert sich die Landschaft. Schroffe, helle Felsen ragen aus der Prärie hervor und dann erreicht man auch schon die Abzweigung zum Scott´s Bluff National Monument. Diese beeindruckende Felsformation war eine wichtige Wegmarke für die Siedler auf ihrem Weg in den Westen. Vom Visitor Center dührt eine Straße hinauf auf den Gipfel. Die Aussicht von oben ist einfach umwerfend. Wieder herunten, geht man zu den abgestellten Planwagen und Angestellte in Originalkleidung, erklären, wie die Siedler einst unterwegs waren. Wahrlich beeindruckend.

    Auf nach South Dakota

    Nach diesem sehenswerten Stopp fährt man weiter nordwärts durch die endlose Prärie. Man durchquert dem Nebraska National Forest und erreicht nach 178km die Grenze zu South Dakota und kurz darauf Hot Springs. Die Black Hill sind erreicht. Dieser schöne Ort hat Thermalquellen, denen heilende Kräfte nachgesagt werden. Das Zusammentreffen von sechs großen Quellen in einer malerischen Schlucht macht die Stadt zu einem natürlichen Kurort. Gleichzeitig ist er ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der Black Hills.

    Nach Hot Springs steigt die Strasse an und man kommt immer tiefer hinein in die Black Hills. Diese waren und sind für die Lakota, einem großem Stamm der Sioux, von große Bedeutung. Auf dem Weg nach Custer gibt zwar eine wunderschön ausgebaute Strasse, aber nehmen Sie die längere Strecke. Diese durchquert schion ein Stück des Custer State Park. Der Umweg ist es wert, denn bald sieht man schon Bisons direkt neben der Strasse weiden. Ein tolles Erlebnis, diese herrlichen Tiere ganz aus der Nähe zu sehen.

    Das Ziel dieser etwas längeren Etappe ist Custer, ein Ort, der noch den ganzen Charem des Wilden Westens in sich hat. Nicht allzu groß, aber sehenswert, mit excellenten Restaurants, wie dem Buglin Bull.

    CUSTER - RAPID CITY     160 km

    Ein Tag voller Höhepunkte

    Der heutige Tag ist fast nicht mehr zu toppen. Auf 160 km jagt ein Höhepunkt den anderen. Aber alles der Reihe nach. Wir verlassen Custer und nach 9 km gelangt man zur Abzweigung zu einem Monument, das sowohl beeindruckend, als auch umstritten ist. Es ist das

    Crazy Horse Memorial

    Schon von weiten sieht man den seit 1948 in Bau befindlichen Kopf des Oglala-Lakota-Sioux Häuptling Crazy Horse. Beeindruckend ist die Größe, die das Monument einst haben wird, umstritten, weil die Black Hills für die Sioux heilig sind. Vom Visitor Center fährt man mit einem Bus zum Felsen, aus dem bisher der Kopf und eine Hand rausgehauen sind. Der Fahrer erzählt viel über die Geschichte der Arbeit und an einigen Punkten hat man die Gelegenheit, zu fotographieren. Zum Kopf hinauf darf man nicht mehr, da zur Zeit viel gearbeitet wird. Im Visitor Center kann man anschließend einiges über die Sioux erfahren, ihre Geschichte, ihre Art zu leben uvm. Uns hat eine alte Sioux Squaw ein paar Geschichten von früher erzählt. Schöne und weniger schöne.

    Der Needles Highway

    Nur 10 km weiter, kommt man zur Abzweigung der US87, dem Needles Highway. Needles Highway ist mehr als nur eine 22,5 Kilometer lange Straße – es ist eine spektakuläre Fahrt durch Kiefern- und Fichtenwälder, von Birken und Espen umgebene Wiesen und schroffe Granitberge. Der Name der Straße stammt von den nadelartigen Granitformationen, die entlang des Highways den Horizont zu durchbohren scheinen. In steilen Serpentinen schlängelt sich die Strasse hineien in den Custer State Park. Immer wieder hat man unglaubliche Ausblicke. Schroffe Felsnadeln, in den Fels gehauene Tunnel, in denen gerade ein Auto Platz hat. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Egal ob mit Bike oder Auto, diese Fahrt ist ein Erlebnis ersten Ranges.

    Custer State Park

    Nach dem Needles Highway gibt es im Custer State Park noch eine Straße, die man fahren muss. Es ist der 29 km lange Wildlife Loop, der mitten durch den Park führt. Immer wieder erblickt man entlang des Loops verschiedenste Wildtiere. Man sollte am frühen Morgen oder gegen Abend fahren, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit viele Tiere zu sehen noch größer. Auf unserer Tour sahen wir Wildesel, Wapitis, Erdmännchen und natürlich auch Bisons. 

    Die Iron Mountain Road

    Verlässt man den Custer Sate Park sind es nur wenige Kilometer zum Traum aller Biker. Man kommt zur Iron Mountain Road - Abzweigung. Diese Straße in den Black Hills von South Dakota ist eine der faszinierendsten Straßen der USA. Diese 17 Meilen lange Strecke bietet eine aufregende Mischung aus engen Kurven, „Pigtail Bridges“, einspurigen Tunneln und atemberaubenden Ausblicken auf das Mount Rushmore National Memorial. Die Straße wurde 1933 unter der Leitung von Senator Peter Norbeck gebaut und gilt als Meisterwerk der Straßenbaukunst. Besonders die Pigtail Bridges sind ein markantes Merkmal der Iron Mountain Road. Diese spiralförmigen Holzbrücken sind so konstruiert, dass sie die Straße unter sich selbst hindurchführen. Drei einspurige Tunnel gibt es und von jedem hat man einen Blick auf eines der größten und bekanntesten Denkmäler der USA, dem Mount Rushmore National Memorial.

    Mount Rushmore National Memorial

    Wer hat nicht schon davon geträumt, einmal im Leben vor den Köpfen der 4 Präsidenten zu stehen, für mich war es ein Kindheitstraum. Im Film "Der unsichtbare Dritte" von Alfred Hitchcock kämpfen Cary Grant und seine Partnerin zwischen den Köpfen um ihr Leben. Auch auf vielen Bildern und Dokumentationen ist dieses, für Amerika sehr wichtige Moniment zu sehen. Aber kommt man dann dorthin, ist man schlichtweg überwältigt. Fast 3 Millionen Besucher kommen jedes Jahr hierher, um in die Gesichter der jeweils rund 18 Meter hohen Präsidentenköpfe zu blicken, die in den harten Granit des Mount Rushmore gemeißelt wurden.

    Die vier Präsidenten

    Kommt man vom Parkplatz zur großen Grand View Terrasse, steht man vor den damals bedeutensten Präsidenten. George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Man blickt sie an und ist überwältigt. Auf der Besuchergalerie sollte man Platz nehmen und alles auf sich einwirken lassen. Auf die Probleme, dass die Sioux das Monument nicht anerkennen und die Rückgabe des Berges, der ihnen heilg ist, fordern, will ich hier nicht eingehen. Nichts desto trotz blickt man in die Gesichter von Präsidenten, die die amerikanische Geschichte maßgeblich geprägt haben. Es ist auch gleichgütltig, ob diese vier Präsidenten gut oder weniger gut waren, allein in diese Gesichter zu blicken, ist einfach beeindruckend.

    Der Presidential Trail

    Der Presidential Trail ist 1 km lang und hat 425 Stufen. Er führt direkt unter Mount Rushmore hindurch und bringt Sie dem Monument viel näher, als wenn Sie nur im Besucherzentrum bleiben. Zunächst führt der Weg eben bis zum Heritage Village. Hier sind die Tipis von drei Stämmen der Sioux aufgestellt, den Lakota, den Nakota und den Dakota. Man erfährt hier auch einiges über diese Stämme. Dann beginnt der eigentliche Trail. Er führt dicht unter dem Monument entlang und vor jedem Kopf ist eine Tafel aufgestellt, auf der Wesentliches über den jeweiligen Präsidenten steht. Der Eindruck ist hier noch wesentlich gewaltiger. Gehen Sie den Trail auf jeden Fall von West nach Ost, den da gehen die Stufen mehr bergab als bergauf.

    Sculptor´s Studio und Borglum Museum

    Am End des Trail kommt man zum Scultor´s Studio. Hier erfahren Sie mehr über die Werkzeuge und Techniken, die zum Behauen des Mount Rushmore verwendet wurde. Hier steht auch ein Modell, so wie es einst geplant war. Zurück zur Besucher Terrasse geht es zum Lincoln Borglum Visitor Center. Tauchen Sie ein in die Welt von Gutzon Borglum, dem Bildhauer des Mount Rushmore, von der Sprengung des Steins bis zur Pracht des „sitzenden Lincoln“ in der Rushmore Borglum Story in Keystone. Stellen Sie sich neben die lebensgroße, exakte Nachbildung von Lincolns Auge auf dem Berg. 

    Bevor Sie gehen

    Wie lange man für diesen Besuch braucht, ist jedem überlassen, aber bevor Sie das Mount Rushmore National Monument verlassen, sollten Sie auf jeden Fall bei Carver´s Cafe einkehren. Entweder erfrischen Sie sich, trinken einen Kaffee oder kaufen Sie sich ein Eis in der Memorial Team Ice Cream. Dort wird auch das beliebte Thomas-Jefferson-Eis nach Originalrezept angeboten. 

    Rapid City

    Von Rapid City sind es noch 38km bis Rapid City. Die Stadt ist nicht nur bekannt für die bedeutende Kultur und Kunst der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch für seine kulinarischen Angebote, die Wein- und Bierszene und die geschichtlichen Attraktionen rund um die frühen Siedler. The Sculpture Project: Passage of Wind and Water ist eine auf fünf Jahre angelegte öffentliche Kunstinitiative, in deren Rahmen Bildhauer Masayuki Nagase in den Sommermonaten auf dem Main Street Square von Hand an Granitskulpturen arbeitet. Zu den größten Sehenswürdigkeiten bei einem Rundgang zählt die „Stadt der Präsidenten“ – 43 Bronzestatuen ehemaliger US-Präsidenten in Lebensgröße. Natürlich sind auch die vier Präsidenten vom Mount Rushmore vertreten. 

    RAPID CITY - DEADWOOD     285 km

    Makhosica

    Bevor es weiter in den Norden geht, steht ein weiteres Highlight auf dem Programm. Makhosica, wie dieses Naturwunder in der Sprache der Lakota heißt. Wir kennen es unter dem bekannten Namen BADLANDS. Die Lakota bezeichneten dieses Gebiet als "schlechtes Land", wir aber sind einfach sprachlos, wenn wir diesen Nationalpark besuchen. Die raue, wilde Schönheit dieser Landschaft zieht Besucher aus der ganzen Welt in ihren Bann. 

    Beim Parkeingang wird man schon von Bisonherden begrüßt und dann geht es auf den 60km langen Loop. Schon nach kurzer Zeit steht man staunend vor diesen wunderschönen und bizzaren Felsformationen. Die verschiedenen Farbschichten machen es noch beeindruckender. In kurvigen Kurven schlängelt sich die Strasse durch die „Wall“ der Badlands, die aus schroffen Felsspitzen, Kuppen und Hügeln besteht. Immer wieder sieht man neue Felsformationen, manche rund geschliffen, manche rauh und spitz. Es ist einfach unbeschreiblich, was die Natur hier geschaffen hat.

    Der Traum aller Biker - STURGIS

    Nach diesem wirklich sehenswerten Abstecher geht es auf der Interstate zurück nach Rapid City. Dort geht es dann weiter wieder hinein in die Black Hills. Die sehr schöne und abwechslungsreiche Strasse führt durch so kleine Ortschaften, wie Nemo oder Tomahawk. Nach 64km erreicht man dann Sturgis, der Inbegriff aller Harley - Fahrer. Jährlich findet hier jedes Jahr in der ersten Augustwoche die Sturgis Mototrcycle Rally statt. Das Event findet an 10 Tagen statt, die Besucherzahl lag in der Vergangenheit bei etwa 500.000 Menschen und erreichte 2015 einen Höchststand von über 700.000. Zehn Tage lang ist hier alles außer Rand und Band.  So wild es in Sturgis zu diesem Ereignis zugeht, so ruhig ist der Ort im Rest des Jahres. Vieles ist geschlossen, aber der Harley - Store kann sich sehern lassen.

    Deadwood - Die Stadt der Gesetzlosen

    Das Ziel des heutigen Tages ist Deadwood, einst die härteste Stadt im Westen. Hier gab es keinen Sheriff, keinen Bürgermeister, sogar kein Gefängnis. Hier regierte das Recht des Stärkeren. Als in den Black Hills Gold gefunden wurde, wuchs die Stadt innerhalb weniger Monate von 400 Menschen im Februar bis auf über 5000 im Sommer. Das Gold lockte alle an. Glücksrittern Zimmerleute, Händler, Schlachter, Anwälte, Priester, Trapper und zahlreiche Pferdediebe, Falschspieler und andere Kriminelle, für die ein Ort ohne Gesetze und Sheriff wie geschaffen war.

    Heute ist die Stadt ein Touristen - Magnet. Hier wird alles geboten, was der Besucher sich wünscht. Schießereien auf offener Straße, ein Saloon neben dem anderen und natürlich jede Menge Casinos. In fast jedem Saloon, aber vor allem im Saloon No.10, wird mehrmals täglich die Ermordung den Wild Bill Hickock nachgestellt.

    Wild Bill Hickok und Calamity Jane

    James Butler Hickok war eine schillernde Persönlichkeit. Er war Soldat, Sheriff, aber auch Spieler und Revolverheld. Im Sommer 1876 kam er nach Deadwood und schlug sich als Spieler durch. Dort lernte er auch die berüchtigte Calamity Jane kennen. Am 2.August 1876 spielte er Poiker im Saloon No.10 und sass diesmal nicht mit dem Rücken zur Wand. Was er sonst immer tat. John McCall kam in den Saloon und schoß im in der Hinterkopf. Der genaue Grund ist bis heute ungeklärt. Hickok hatte zu diesem Zeitpunkt eine Dame, einem Pik- und einem Kreuz-Ass sowie einer Pik- und einer Kreuz-Acht in der Hand. Seitdem heißt dieses Blatt "Dead Man´s Hand". Auf dem örtlichen Freidhof kann man sein Grab besichtigen und neben seinem, das Grab von Calamity Jane, die 1903 auf ihren Wunsch hin, beigesetzt wurde.

    Ein Abend in Deadwood

    Einen Abend in Deadwood zu verbringen ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Auf der Main Street reiht sich ein Saloon an den anderen, ein Lokal ums andere, Casinos und jede Menge Geschäfte. Die Menschen flanieren dahin, staunen über die vielen Darbietungen, sitzen in den Gastgärten bei Bier und Wein und dann geht man in eines der vielen Restaurants essen. Wie überall in den USA kann man hier herrliche Steaks essen, aber es gibt wirklich auch sehr gute Alternativen. Ich kann das Restaurant im Saloon No. 10 empfehlen. Nach dem Essen Live-Musik und gute Cocktails.


    DEADWOOD - BUFFALO   357 km

    Go West

    Von Deadwood geht es wieder tief hinein in die Black Hill bis nach Cheyenne Crossing. Hier biegt man ab auf die US14A, eine National Scenic Byway durch den wunderschönen Spearfish Canyon. Auf diesen 32 km kann man noch einmal die ganze Schönheit der Black Hills genießen. Ständig begleitet vom Spearfish Creek gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Zweimal sollte man unbedingt Halt machen, bei "Devil´s Bathtub", der Badewanne des Teufels und bei den Bridal Falls, einem schönen Wasserfall. Kurz vor Spearfish verlässt ma die Black Hills und man ist wieder in der Prärie angelangt  Es geht noch ein Stück weiter in den Norden bis Belle Fourche, einem entzückenden Western-Dorf. Hier sollte man unbedingt einen Halt machen und das Flair dieses kleinen Ortes in sich aufnehmen.

    Devils´s Tower

    Von Belle Fourche führt die Strasse durch wunderschönes Ranch - Land. Es geht hügelig dahin und dann erreicht man die Grenze zu  Wyoming. Nach einiger Zeit sieht man schon von der Ferne die bizarren Vulkanschlot, den Devil´s Tower. Von der US24 biegt man ab und kommt zum Visitor Center. Von hier geht die Strasse direkt unter dem großen Devil´s Tower. Der 265m hohe Turm besteht aus erkalteter Magma. Der Vulkan herum ist erodiert. Von der Nähe sieht man die einzelnen Lavasäulen. Um den Tower führt eine Straße hinauf zum Visitor Center, aber in der Hochsaison staut es sich bis hinauf. Statt hier im Stau zu stehen lohn es sich viel mehr direkt unter dem Devil´s Tower Halt zu machen und der riesigen Präriehunde - Kolonie, die sich hier angesiedelt hat, zu beobachten. Ein Vergnügen.

    Buffalo ist das Ziel

    Nach dem Devil´s Tower geht es durch ein schöne hügelige Landschaft . Vorbei am großen Keyhole Wasser-Reservoir kommt man nach Moorcroft. Von hier sind es bis nach Gilette auf der I70 knapp 45km bis nach Gilette. Diese Stadt hat ein toller Museum, das Frontier Auto Museum and Frontier Relics in Gillette, Wyoming, ist ein Paradies für alle, die Autos und Antiquitäten lieben! Die Vorderseite des Ladens öffnet sich zu einem Reliquienladen, in dem eine Vielzahl von Antiquitäten von den Schwestern Frontier gesammelt wurde. 

    Weiter auf der I70 erreicht man nach einer Stunde und 120km Buffalo, dem Ziel des heutigen Tages. Buffalo ist eine geschichtsträchtige Kleinstadt in den Ausläufern der Big Horn Mountains im US-Bundesstaat Wyoming. Besuchen Sie das Jim Gatchell Museums, wo Sie eine Zeitreise in den Wilden Westen machen können. Der Geist dieser Zeit spiegelt sich noch immer in den historischen Fassaden der Hauptstraße.

    BUFFALO - CODY   291 km

    Die Bighorn Mountains

    Von Buffalo geht es zunächst knapp 60km auf der I90 in den Norden nacvh Sheridan. Entlang der Route sieht man im Westen die Bighorn Mountains. Bis zu 4.000m ragen die Gipfel in den Himmel. In Sheridan verlässt man die Interstate. Sheridan ist eine typische laute Cowboy-Stadt und das perfekte Urlaubsziel für Reisende, die die wunderschönen Bighorn Mountains durchwandern wollen. Nach Sheridan führt die US98 nun westwärts , immer die Berge voraus. In Dayton trifft man auf die US14, die mitten in die Mountains geht. Aber in Dayton sollte man unbedingt einen Stopp machen. Eine entzückende Stadt mit dem Flair des Westens. Gegenüber von vom Dayton Mercantile ist eine Tankstelle mit einem Supermarkt, wo es auch einen guten Kaffee gibt.

    Der Bighorn Scenic Byway

    Kurz nach Dayton beginnt dann eine der schönsten Strecken auf dieser Tour, der Big Horn Scenic Byway. In wilden Serpentinen geht es hinauf zum Steambaot Point auf. 2.388m. Der Ausblick von hier ist fantastisch. Die nächsten 30km bewegt man sich immer auf dieser Höhe, einmal höher, einmal tiefer. Aber dann kommt der Granite Pass. Bis auf 2.754m windet sich die Straße hinauf. Auf der Passhöhe blickt man fast grenzenlos in die Weite dieses wunderschönen Landes. Die anschließende Abfahrt ist ein einziger Traum. Durch eine wilde Schlucht, mit Ausblicken, die der Verdon - Schlucht in Frankreich ähnlich sind, geht es hinunter ins Tal. Diese Fahrt ist einfach atemberaubend. Plötzlich ist man im Tal und verlässt die Schlicht und als Draufgabe zu diesen herrlichen Eindrücken steht dann mitten im Tal der Chimney Rock. Von hier sind es nur mehr ein paar Meilen bis nach Shell, einer Metropole mit 34 Einwohnern.

    Cody

    Nach 15 km endet in Greybull der Scenic Byway. Die nächsten 85 km kann man schnell zurücklegen, man fährt wieder durch eine typische Prärie. Dann kommt man nach Cody, der Stadt des Buffalo Bill. Der unerschrockene Entertainer des Wilden Westens reiste in den 1870ern durch diese Gegend, die es ihm so sehr angetan hatte, dass er 20 Jahre später hierher zurückkehrte und in der zerklüfteten Landschaft der Rocky Mountains in einem Kraftakt eine Stadt errichtete. Heute noch zeugt das Hotel IRMA, von William Cody selbst erbaut, von dieser Zeit.

    Was man geshen haben muss

    Cody ist eine schöne und quirlige Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. Natürlich ist das Buffalo Bill Center of the West ein Muss. In fünf Museen sieht man alles über Buffalo Bill und den Wilden Westen. Ebenso wie die Old Trail Town, ein kleines Freilichtmuseum, wo man authetische und auch originale Gebäude aus der Zeit des Wilden Westens besichtigen kann. Dazu auch unzählige Artefakte aus dieser Zeit. Leider ist es ein bisschen vernachlässigt, aber das soll dem Spaß keinen Abbruch tun.

    Für den Abend bietet Cody eine Vielzahl an hervorragenden Restaurants, wo man Steak serviert bekommt, die von allererster Güte sind. Cody macht einfach Spaß!

    CODY - YELLOWSTONE NATIONAL PARK  270 km

    Der Chief Joseph Scenic Byway

    Heute wartet der Yellowstone Nationalpark. Aber auf dem Weg dorthin gibt es mehrere Highlights. Zunächst fährt man von Cody weiter in den Norden. Nach 25km kommt man zur Abzweigung des Chief Joseph Scenic Byway, einem Häuptling der Wallowa Indianer. Nun warten ca. 70  fantastische Kilometer. Zunächst wartet der Dead Indian Pass mit 2.442m. Oben angekommen blickt man in eine traumhaft schöne Landschaft. Es ist absolut atemberaubend. Begrüßt wird man dazu noch von sehr putzigen und zutraulichen Chipmunks. Die sich natürlich etwas zum Essen erwarten.

    In wilden Serpentinen fährt man dann hinab. Links und rechts erheben sich die Gipfel bis über 3.000m. Am Ende dieser Kurvenorgie kommt man an Lake Creek, ein wilder Fluss. Wenn man Glück hat, so wie wir, dann sieht man am Ufer einen Elch grasen oder auch einen Schwarzbären.

    Beartooth Scenic Byway

    Am Ende des Chief Josepg Byways trifft man auf den nächsten fantastsichen Scenic Byway, dem Beartooth Highway. Auf diesem Highway geht es weiter in Richtung Westen. Bald erreicht man die Crazy Creek Falls und kurz danach die Grenze zu Montana. An der befindet sich auch Cooke City. Dieser kleine, aber entzückende Ort auf 2.319m ist eines der Tore zum Yellowstone Nationalpark. Auf jeden Fall sollte man hier einen Stopp einlegen und ein bisschen durch den Ort schlendern. Nette Lokale, Geschäfte und eine Gelegenheit, sich vor dem Yellowstone NP noch mit Vorräten einzudecken. Hier auf jeden Fall günstiger als im Park.

    Hinein in den Yellowstone

    Von Cooke City sind es nur mehr 15 km bis man den Nordost - Eingang zum Yellowstone Nationalpark erreicht. Hat man den America the Beautiful - Jahrespass fährt man einfach langsam durch. Bald darauf verlässt man Montana und ist wieder in Wyoming, dem Bundesstaat, in dem der größte Teil des ältesten Nationalparks der USA liegt. Eine Zeitlang fährt man durch dichten Wald, bevor man man in die erste offene Landschaft kommt. Das erste das man dann sieht, sind Bisons. In großen Herden grasen Sie in den Wiesen.

    Der Grand Loop

    Bei Tower Fall erreicht man den Grand Loop. Von hier fährt man in den Süden zum Canyon Village, dem riesigen Besucher Zentrum mit Museum, Geschäften, Lokalen uvm. Je nachdem, wo man wohnt, fährt man entweder in den Süden zum Yellowstone Lake und nach Grant Village (so wie wir), oder in den Westen zum Old Faitful oder überhaupt weiter bis nach West Yellowstone außerhalb des Parks in Montana. Man darf die Größe des Parks nicht unterschätzen, sind es doch vom Nordost-Eingang bis zum Grand Village am riesigen Yellowstone Lake 140 km. Unterwegs zu seinem Ziel trifft man immer wieder auf Tiere. Hirsche, Elche, Coyoten, Bisons und wenn man, so wie wir, das unglaubliche Glück hat, auch auf Grizzly Bären. 

     YELLOWSTONE NATIONALPARK

    Der Yellowstone Nationalpark

    Der riesige Yellowstone Nationalpark lässt sich kaum in Worte fassen. Er ist ein wahres Meisterstück der Natur. Die geothermalen Aktivitäten unter der Oberfläche ließen diese dramatische Ansammlung von Bergen, Flüssen, Canyons, Quellen und Geysiren entstehen, die von den größten Säugetieren bis hin zu den kleinsten Vögeln bewohnt werden. Das 9.000 Quadratkilometer große Gebiet liegt in den Rocky Mountains und erstreckt sich über drei US-Bundesstaaten. Kleinere Parkabschnitte befinden sich in Montana und Idaho, wobei mit über 95 Prozent der Fläche der mit Abstand größte Teil zu Wyoming gehört. Der Yellowstone National Park befindet sich in einem gigantischen vulkanischen Becken. Er ist ein Relikt riesiger Vulkanausbrüche, die sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Millionen Jahren ereigneten. Dabei wurde eine Landschaft hinterlassen, die zum abwechslungsreichsten gehört, was die Natur zu bieten hat.

    Der Yellowstone NP in Zahlen

    Um sich die Größe und Einzigartigkeit des 1. Nationalparks der USA vorstellen zu können, hier  ein paar Zahlen.

    Der Park erstreckt sich über eine Fläche von knapp 9.000 km2. Seine Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 102km, die von Ost nach West 87km. Er ist Teil der Rocky Mountains und liegt auf durchschnittlich 2.450m. Der Park liegt zu weiten Teilen in der vor rund 640.000 Jahren entstandenen Caldera des Yellowstone-Vulkans, über der Magmakammer, die in mehr als 8 Kilometern Tiefe liegt. Die Magmakammer ist rund 80 Kilometer lang, 40 Kilometer breit und 10 Kilometer mächtig. Damit zählt der Yellowstone-Vulkan zur Gruppe der Supervulkane. Er ist der größte Supervulkan auf dem amerikanischen Kontinent. Über 10.000 heiße Quellen, davon über 500 Geysire, deren bekanntester sicher Old Faithful ist.

    Fauna Und Flora

    Die Vielfalt an Flora und Fauna  ist beeindruckend. Etwa 2000 Pfanzenarten und eine große Vielfalt an Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen findet sich hier. Für viele seltene Arten ist der Park ein Rückzugsgebiet, wo sie ungestört leben können. Im Jahre 1995 drohte das natürliche Gleichgewicht zwischen den Tieren zu kippen und man setzte 14 Wölfe aus. Durch diese Maßnahme wurden die Populationen wieder ins Lot gebracht und der Park begann sich wieder zu erholen.

    Pro Jahr besuchen ca. 2,8 Mio Menschen diesen einzigartigen Nationalpark und können hier Natur in jeder Form genießen. Viele Möglichkeiten und Aktivitäten stehen dem Besucher offen. Wandern, Fischen, Boostfahrten, Reitausflüge oder einfach mit dem Auto die beiden Loops abfahren. Auf jeden Fall ist ein Besuch des Yellowstone ein unvergessliches Erlebnis. 

    EIN TAG IM YELLOSTONE NP

    Mit dem Auto unterwegs

    Man kann den Park auf zwei verschiedenen Routen befahren. Den Upper Loop und den Lower Loop. Die Kombination aus beiden, der Grand Loop, ist meines Erachtens an einem Tag nicht sinnvoll. Ich zeige hier die Fahrt auf dem interessanteren Teil, dem Lower Loop. Natürlich ist auch ausschlaggebend, wo Sie Ihr Quartier haben. Im Park oder außerhalb des Parks. Nächtigen Sie außerhalb, müssen Sie immer eine etwas längere Anreise miteinrechnen. Wir waren in Grant Village und unser privater Guide holte uns mit seinem Auto pünktlich um 07.00 ab. Ich rate auf jeden Fall so eine geführte Tour zu buchen. Die Guides kennen die Stellen, wissen wann und wo es etwas zu sehen gibt und erfährt auch viel über den Park. Außerdem ist es entspannt und streßfrei. 

    Old Faithful 

    Von Grant Village fuhren wir nach Osten und nach 11 km kommt man zur Kontinental - Wasserscheide. Von hier fließen alle östlichen Gewässer in den Atlantik und die westlichen in den Pazifik. Durch dichten Wald geht es weiter nach Westen. Auf einmal hält unser Guide und zeigt uns einen Scharzbären, der gemütlich neben der Straße dahinzieht. Von unserer Fotosession läßt er sich in keinster Weise stören. Bald darauf kommen wir zu einem großen Gelände mit riesigen Parkplätzen. Von hier geht es zu Fuß zur Old Faithful Lodge, einer der besten Unterkünfte im Park. Gleich dahinter sieht man schon Rauch aus einem Loch aufsteigen. Die Plätze rund um den Geysir beginnen sich zu füllen. Mehr oder weniger pünktlich erfolgt im Abstand von einer guten Stunde ein Eruption. Dann ist es soweit. Plötzlich stößt Old Faithful eine Wasserfontäne aus, die bis zu 50m hoch sein kann. Bei einem Ausbruch kommt es immer zu mehreren Eruptionen. Es ist wahrlich ein Spektakel.

    Grand Prismatic Spring

    Von Old Faithful bis zum nächsten Highlights sind es nur ein paar Kilometer. Zuerst wartet eines der schönsten Naturschauspile der Welt, der "GRand Prismatic Spring". Sie ist die drittgrößte Quelle dieser Art auf unserem Planeten und wirkt durch die sie umgebenden Nebelschwaden, die über dem Wasser schweben, besonders mystisch. Die besondere Färbung der Quelle verursachen Mikroorganismen. Vom Parkplatz führt der Weg hinauf auf das Plateau, auf dem sich der See befindet. Oben angekommen geht es auch Holzstegen hin zum See. Der Anblick ist unbeschreiblich schön. Grün, rot und blau ist die Färbung des Wassers und in der Mitte ist es glasklar. Hier is es auch besonders tief. Unser Guide zeigt uns auch die Fußabdrücke eines Bären, der vor kurzer Zeit zum See ging, hineinfiel und umkam.

    Die Gibbon Falls und Canyon Village

    Gleich danach gibt es weitere Seen und Geysire. Besonders schön ist auch die kurze Wanderung zum Ojo Caliente Spring. Nun führt die Strasse wieder hinauf in die Wälder. Eine große Bisonherde grast neben der Straße und dann kommt der Parkplatz bei den Gibbon Falls. Ein kurzer Weg und man steht vor den Fällen. Der Gibbon River fällt hier 25m über mehrer Stufen hinab. Ein wunderschöner Anblick. Von hier sind es 34 km bis zum Canyon Village. Vorbei an den Little Gibbon Falls erreicht man das Zentrum des Parks, das Canyon Village. Hier ist ein größerer Halt angesagt. Es gibt hier das Besucher Zentrum, Geschäfte und Restaurants. Hier kann man sich erfrischen, einkaufen, aber auch wie wir, den vom Touranbieter gestellten Lunch verzehren und danach in einem Cafe die Pause ausklingen lassen.

    Lower Falls  

    Nach der Pause steht einer der Höhepunkte des Parks auf dem Programm. Es geht zum Lower Falls. Hier stürzt der Yellowstone River über eine Felskante 93m in die Tiefe. Anschließend beginnt der Grand Canyon des Yellowstone NP. Man kann dieses Naturwunder von verschiedenen Punkten aus betrachten, von jedem ist es beeindruckend. Der Anblick und das Donnern des Wassers sind überwältigend. Genauso wie der Blick hinab in den Grand Canyon.

    Hayden Valley

    Danach kommt das Hayden Valley. In diesem weiten Tal sieht man die meisten Tiere. Jeden Moment kann man ein Erlebnis der besonderen Art haben. Bei uns trottete seelenruhig ein Coyote neben der Straße, große Bisonherden grasten. An den Waldrändern sieht man Elche, leider haben wir keinen Moose gesehen. Das sind die, mit den großen Schaufeln. Dafür hatten wir ein unvergessliches Erlebnis. Direkt unter der Straße, keine 50m entfernt, sahen wir ein Grizzly - Weibchen mit ihrem Nachwuchs in der Wiese. Einen Grizzly zu sehen ist schon großen Glück. Wenn man den Yellowstone Lake erreicht kann man zurück nach Grand Village fahren und den Rest des Tages am See genießen.

    GRANT VILLAGE - SODA SPRINGS   298 km

    Grand Teton Nationalpark

    Wie lange am im Yellowstone NP bleibt, kann jeder für sich entscheiden. Nach dem Aufenthalt fährt man vom Grand Village noch 30 Kilometer, bis man den Südeingang des Parks erreicht. Aber es dauert nicht lange und man kommt in den nächsten Nationalpark, dem Grand Teton NP. Dieser wunderschöne Park ist ein wahres Paradies für alle Arten von Outdoor - Aktivitäten. Wandern, Fischen, Bootsfahren und Klettern. Außerdem ein Paradies für Radfahrer. Diese traumhafte Landschaft mit dem Jackson Lake wird aber beherrscht vom Grand Teton, der 4.144m aufragt. Bei schönem Wetter spiegelt sich dieser in den Seen des Parks. Auf jeden Fall sollte man die Teton Park Road nehmen. Diese führt zum Jenny Lake, von wo man mehrer Aussichtspunkte hat, die einen tollen Blick auf den Grand Teton gewähren. 

    Jackson und Alpine

    In diesem schönen Nationalpark kann man wirklich toll Urlaub machen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Genügend Unterkünfte findet man im nahe gelegenen Promi - Urlaubsort Jackson.  Dieser Ort ist ein Tourismuszentrum par excellence, das sein Wildwest-Image ehrgeizig pflegt, aber auch Charme hat. Der Ort ist Treffpunkt der Outdoor-Enthusiasten und des Jetsets. Einige Prominete haben sich hier angesiedelt, man könnte diesen Ort als das Kitzbühel Amerikas bezeichnen. Hier ist wirklich viel los.

    Von Jackson geht es dann immer dem Snake River entlang. Ein Eldorado für alle Wassersportler, sei es Rafting, Kanufahren usw. nach 21km in Hoback biegt man ab auf die US89. Durch eine schöne Schlucht geht es langsam immer weiter bergauf. Auf der Passhöhe auf 1.800 Seehöhe hat man einen herrlichen Ausblick auf den aufgestauten Snake River, dem Palisades Reservoir. Am Fuß des Berges liegt Alpine

    Auf nach Idaho

    Von diesem lebhaften Ort kommt man nach knapp 20km zur Grenze des 6. Bundesstaates auf dieser Traum-Tour, nach Idaho. Idaho als einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten. Die von abgelegenen Gebirgszügen, dichten Wäldern, kristallklaren Seen und tiefen Schluchten gekennzeichnete vielfältige Landschaft, ist das Dorado für Outdoor-Fans. Hier kann man Mountainbiken, Wildwasser-Raften, Schifahren und natürlich Wandern ohne Ende.

    Soda Springs

    Bis zum heutigen Ziel, Soda Springs sind es noch 90km durch einsame Prärie. Ab und zu eine Farm, wenige Orte. Eine Landschaft zum Genießen. Etwa 30km vor Soda Springs ist ein Campingplatz, Cedar Bay Marina. Hier sollte man einen Stopp machen. Es gibt einen guten Kaffee, natürlich kalte Drinks und nette Leute. Bevor man nach Soda Springs kommt, fährt man einige Zeit an Minen vorbei. Hier wird Phosphat in großen Mengen abgebaut. Die Stadt selbst ist eine typische amerikanische Stadt, aber mit einer Sehenswürdigkeit. Dem weltweit einzigen gefangenen Geysir. Er wurde vor fast 80 Jahren bei Bohrungen für ein Schwimmbecken entdeckt. Er ist heute verschlossen und zeitgesteuert und bricht stündlich zur vollen Stunde aus. Der Geysir erreicht 365 Tage im Jahr eine Höhe von bis zu 30 Metern.

    SODA SPRINGS - MANILA    410 km

    Utah und der Bear Lake

    Von Soda Springs geht es weiter in den Süden und nach 90km erreicht man die Grenze zum 7. Bundestaat auf dieser Reise, zu Utah. Weitere 30km weiter kommt man nach Logan, einer Stadt mit etwas mehr als 50.000 EW. Ein Besuch dieser schönen Stadt lohnt sich auf jeden Fall. In dieser Mormonenstadt wirkt alles sehr gepflegt und die vielen Lokale laden zu einer gemütlichen Rast ein. Sehenswert ist auch große Mormonen - Tempel. 

    Der nächste Scenic Byway

    In Logan biegt man ein auf die US89, dem Logan Canyon National Scenic Byway. Schon kurz nach der Stadt beginnt der malerische Logan Canyon. Tief eingeschnittene, fast senkrechte Kalksteinwände und mit Fossilien beladene Felsformationen begrüßen Reisende beim Betreten des Canyons. Der Logan River, ein beliebtes Forellenangelgebiet, verläuft parallel zur Route und bietet einen weiteren Grund zum Verweilen. Mit dem nahenden Herbst erstrahlt dieser Hochgebirgspass in sattem Grün mit leuchtenden Gold-, Rot- und Gelbtönen. Die Route führt durch den spektakulären Wasatch-Cache National Forest. Die Straße steigt ständig an und oben auf 1.900m angekommen, blickt man hinunter auf den wunderschönen Bear Lake. Auch "Karibik der Rocky Maountains" genannt. Unten angekommen in Garden City sieht man auch warum. Es ist ein wahres Ferienparadies. 

    Noch einmal nach Wyoming

    Entlang des Bear Lake reiht sich eine Touristenattraktion an die andere, ein Campingplatz um den anderen und vielen schöne Stränden. Nun führt die Route immer weiter westwärts bis zur Grenze nach Wyoming. Die nächsten 110km durchquert man eine ziemlich öde Landschaft, nur unterbrochen von einem Halt in Carter, einer Geisterstadt an der Bahnstrecke´der Union Pacific. Als noch Dampfloks fuhren, war Carter ein wuchtiger Halt um Wasser zu tanken. Als die Zeit der Diesellokomotiven begann, war es um Carter geschehen. Etwas weiter in Lyman, kann man einen Abstecher zum ehemaligen Fort Bridger machen. Viel ist aber nicht zu bestaunen. 

    Zurück nach Utah zum Ziel nach Manila

    Nach dieser Pause fährt man weiter in Richtung Grenze zu Utah. Die Landschaft schaut ähnlich aus wie in den Badlands. Die Felsen leuchten in verschiedensten Farben. Kurz nach der Grenze zu Utah erreicht man Manila. Dieser kleine Ort an der Kreuzung der US43 und US44 zählt gerade einmal 308 EW und hat nicht sonderlich viel zu bieten. Außer ein paar Unterkünfte, Lokale und Geschäfte. Aber er ist auch das Tor zur Flaming Gorge, die am nächsten Tag besucht wird.

    MANILA -STEAMBOAT SPRINGS    332 km

    Flaming Gorge

    Auf der US44, dem Flaming Gorge - Uintas National Scenic Byway, verlässt man Manila. Die ersten Kilometer fährt man durch schönes Farmland. Dann geht es in Serpentinen einen Berg hinauf. Plötzlich ändert sich die Landschaft komplett. Bizzare Felsformationen mit wilden Abhängen prägen nun die Strecke. Beim Sheep Creek Overlook sieht man schon einen Teil des riesigen Sees, der durch die Aufstauung des Green River entstanden ist. Dieses ganze Gebiet ist die Flaming Gorge Recreation Area. Ein wahres Paradies für Angler und Wassersportler. 

    Unsere Tour führt direkt hinein in dieses Gebiet. Über den Flaming Gorge Dam, der 153 m hoch und 392 m lang ist, fährt man hinauf bis nach Dutch John. Hier sollte man einen Stopp einlegen. Tanken, einen Kaffee oder was Kühles trinken und im großen Shop etwas einkaufen. Von Manila bis hierher sind es 60 km, die einfach wunderschön sind.

    Durchs Nowhere - Land zurück nach Colorado

    Von Dutch John geht unsere Tour 13km hinauf bis zur nach Wyoming und dann kommt man schon zur Abzweigung der US1364. Zunächst glaubt man sich verfahren zu haben, denn man befindet sich auf einer Staubstraße. Aber nach ein paar Kilometern beginnt wieder der Asphalt. Das ändert aber nichts daran, dass man sich nun in einer totalen Einöde befindet. Hier ist absolut nichts, keine Ansiedlung, keine Internet, kein Handy - Empfang. Nur einsame Landschaft. Nach 44 km erreicht man die Grenze zu Colorado. Langsam wird die Straße breiter und ab und zu sieht man eine Straße, die zu einer Ranch führt. Nach weiteren einsamen 32 km kommt der Wegweiser hin zu den Vermillion Fällen. Eine mehr als ausgewaschene Sandpiste führt bis zu den Wasserfällen. Wer Angst um sein Fahrzeug hat, sollte die 500 m lieber zu Fuß gehen. 

    Zurück in der Zivilisation

    Von den Wasserfällen sind es noch 46 km bis man wieder zurück in belebteren Region ist. In Maybell kommt man zur US40. Eine zeitlang fährt man den Yampa River entlang. Eine sattgrüne und schöne Landschaft. Aber bald ist man wieder in einer rauen Gegend, die bis Craig geht. Hier kommt man wieder ins Tal des Yampa River. Jetzt ist dieser Fluss der ständige Begleiter bis man nach knapp 70 km zum heutigen Etappenzeil kommt, dem bekannten Skiort Steamboat Springs. Mit seiner reichen Geschichte ist Steamboat Springs ein Sinnbild des Wilden Westens. Die Innenstadt wird durch die lebendige Lincoln Avenue geprägt – eine Straße voller Geschäfte, Restaurants und Galerien mit Ziegelfassaden. Eines der legendärsten Geschäfte unter ihnen ist sicherlich F.M. Light & Sons, ein Laden für Westernkleidung, der seit 1905 Cowboys ausstattet. Aber nicht nur im Winter ist hier viel los, während des ganzen Jahres ist Steamboat Springs Ziel vieler Urlauber.

    STEAMBOAT SPRINGS - DENVER  275 km

    Der Berg ruft

    Der letzte Tag dieser großartigen Tour steht an. Kurz nach Steamboat Springs geht es hinauf auf den ersten Pass dieses Tages. Der Rabbit Ears Pass ist 2.900m hoch, aber durch die wirklich gut und breit ausgebaute Strasse merkt man fast nicht, dass man einen hohen Pass erklimmt. Nach 100 km wartet der nächste Pass, der 2.951m hohe Willow Creek Pass. Hier kommt man wieder einmal zur Kontinental - Wasserscheide. Am Ende des Passes kommt man nach Granby, einem netten, kleinen Ort inmitten der Rocky Mountains. Hier gibt es eine große Tankstelle mit Shop, wo man sich noch einmal stärken kann, bevor es auf das "Dach" dieser Tour geht.

    Von Granby kommt man in eine dergrößten touristischen Regionen Colorados. Ein Skiort reiht aich an den anderen. Natürlich sind diese auch im Sommer seht stark besucht. Der letzte dieser Ort ist Winter Park, den neben Vail das größte Skigebiet von Colorado ist. Nach iesem lebhaften und mondänen Ort beginnt dann der Anstieg, hinauf auf das "Dach dieser Tour". Es geht auf den Berthoud Pass. Die gut ausgebaute Straße windet sich in vielen Serpentinen den Berg hinauf. .... und dann hat man es geschafft, die Passhöhe ist erreicht. Auff dem Monument am großen Parkplatz liest man die Höhe, 3.446m. Bei uns ewiges Eis, hier eine Almlandschaft mit 18 Grad (bei unserer Tour im Juni 2025). Allerdings merkt man schon die wesentlich dünnere Luft, man ist relitiv schnell außer Atem. Aber der Blick auf die umliegenden Riesen der Rocky Mountains ist schon gewaltig.

    Die Abfahrt vom Pass ist nicht weniger spektakulär. Auch hier geht es in Serpentinen den Berg hinunter. Nach der letzen großen Kurve führt die Straße entlang des Clear Creeks durch das Tal ostwärts. Nach dem Ort Empire erreicht man die Interstate 70. Dieser folgt man bis zur Abfahrt Buffalo Overlook. Auf der US 40 ist es nur mehr ein Stück bis zur Abzweigung der Lookout Mountain Road. Dieser kurvenreichen Straße folgt man knapp 5 Kilometer und dann steht das letzte Highlight der Tour auf dem Programm. Das Grab des Buffalo Bill. Nachdem man den Spuren dieses Cowboys öfters auf der Tour begegnet ist, ist es natürlich klar, dass man ihm die Ehre erweisen muss. Ein letztes Mal noch eine kleine Kurvenorgie hinab nach Golden und dann kommt man wieder zur I70 und nach wenigen Kilometern ist dann diese großartige Tour.

    "The Great American Ride" ist zu Ende. Fast 4.000km legt man auf dieser Tour zurück  und erlebt ein Amerika, wie es schöner nicht sein kann. Ist freundlichen und hilfsbereiten Menschen begegnet. Man kam in Berührung mit der Kultur der Indianer. Erfuhr vieles über die Besiedlung durch die Weißen, auch von den Verbrechen, die an den Ureinwohnern verübt wurden. Man hatte Begegnungen mit Tieren, die man sonst nur im Zoo sehen kann. Sah eine Natur, die so fantastisch und unvergleichlich ist., wie man sie sonst fast nirgends wo auf der Welt sieht. Erkundete Naturwunder, wie den Yellowstone, durchfuhr eine weite und endlose Prärie und bestaunte nationale Monumente, wie Mount Rushmore. Vor allem aber wird angesichts dieser Wunder und Schönheit unser oft so überhebliches Menschsein, wieder auf ein gesundes Maß zurecht gestutzt.


    Unsere Antworten auf Ihre Fragen

    Wer sind die Partner in USA

    • Unser Partner für die Motorräder ist EAGLERIDER. Bei der Miete der Bikes gehen wir keine Kompromisse und Risiken ein. Eaglerider hat die meisten Stationen, hat die besten und neuesten Bikes und ist 100-prozentig seriös.
    • Bei den Mietwagen vertrauen wir den besten Vermietern in den USA, wie AVIS, Alamo, Budget, Hertz u.ä.
    • Unsere Hotel-Partner sind z.T. die großen Ketten, wie Marriott, Wyndham, IHG, mit denen wir Verträge haben oder wir buchen wie alle Veranstalter, auf Hotel-Buchungsplattformen
    • Alle andere Produkte, wie Eintritte, Veranstaltungen, Reservierungen usw. erledigen für uns lokale Agenturen.

    Nach welchen Gesichtspunkten werden die Touren geplant

    Die Planung unserer vorgefertigten Touren, egal ob für Motorräder oder Mietwagen, folgt genau nach unseren Grundsätzen. Diese sind, in einer bestimmten Zeit möglichst viel von diesem wunderschönen Land zu sehen. Das heißt, die Tagesetappen sind so gestaltet, dass man genügend Zeit hat, die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu genießen. Die Tageskilometer bewegen sich zwischen 200 und 350 km. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden, auf einer sogenannten "Übersteller - Etappe" etwas über 400km zu fahren.

    Darüber hinaus ist unsere Erfahrung und Kenntnis der Destination ausschlaggebend für die Wahl der Route. Wir versuchen, so viele "National Scenic Byways" wie möglich in die Tagesetappen einzubauen. 

    Was ist bei einer geführten Tour inkludiert und was nicht

    Bei unseren geführten Touren sind folgende Leistungen inkludiert:

    • Flüge ab/bis Heimatflughafen im D-A-CH Gebiet inkl. Gepäck und alle Taxen
    • das gebuchte Bike inkl. unbegr. KM, VIP-Zero-Versicherung, Pannenhilfe und alle Steuern und Gebühren
    • Ausführliche Vorab - Information (wenn möglich, bei einem Treffen)

    Auf der Tour

    • alle Hotels auf der Route inkl. Frühstück (sofern angeboten). Die Hotels sind Mittelklasse und von uns vorab geprüft
    • Tourguide 
    • Begleitfahrzeug für das Gepäck
    • Wasser und Softdrinks während der Tour
    • America the Beautiful - Pass (Eintritt in alle Nationalparks, Stateparks, Recreation Areas usw.)
    • Abschieds - Essen
    • Eine Überraschungsgeschenk

    Nicht inkludiert:

    • Benzin
    • Modellgarantie
    • Alle Essens außer Frühstück, wo angeführt
    • Eintritt in Parks, die nicht im America the Beautiful - Pass inkludiert sind (meist Parks, die in Regionen der Ureinwohner sind
    • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
     

    Kann man eine vorgefertigte Tour ändern

    Wenn die Tour von jemand individuell gebucht wird, d.h. entweder allein oder in einer kleinen Gruppe, kann man natürlich auf gewisse Wünsche der Kunden eingehen. Man kann das Routing ändern, die Länge der Tagesetappen und auch die Dauer. Allerdings sollte die Tour nicht zu stark vom Routenplan abweichen. Wer so etwas will, sollte uns einfach eine Anfrage mit seinen Wünschen schicken.

    Selbstverständlich planen wir auch Touren, die komplett nach Ihren Vorstellungen und Wünschen ablaufen.

    Warum sollten Sie uns vertrauen

    ALL - OF - USA, als Teil von abgrazanwelt.at ist ein, beim Bundesministerium f. Arbeit und Wirtschaft, gelisteter Reise-Veranstalter und erfüllt alle gesetzlichen Vorschriften. Insolvenzversicherung, Haftpflichtversicherung uvm. 

    Darüber hinaus ist Klaus Zeiler seit 40 Jahren in dieser Branche tätig und kennt (fast) die gesamte USA. Durch den jährlichen Besuch der IPW, der größten Tourismus - Messe der USA, kennt er seine örtlichen Partner, was viele Vorteile für die Kunden bringt. ALL - OF - USA ist einer von ganz wenigen österreichischen Veranstalter (2 bis 3), die zu dieser Messe eingeladen werden. 

    Termine 2026 und 2027

    Die Biker - Tour "The Great American Ride" wird immer im Juni gefahren. Zu dieser Zeit ist das Wetter beständig, alle Straßen offen und es ist gerade die Zeit, in der der Nachwuchs bei den Tieren zu sehen ist. 

    Die genauen Termine bitte anfragen.


    Sie wollen einmal alles hinter sich lassen, leben wie die Cowboys, bei Sonnenaufgang aufstehen und den Tag im Einklang mit der Natur gestalten. Den Tag in vollen Zügen genießen und Sorgen, Stress und Termine einfach vergessen. Dann sind Sie auf der Mayan Ranch in Bandera genau richtig. Bandera, 75km westlich von San Antonio, Texas, ist die  Cowboy-Hauptstadt der Welt.  

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Was kann man hier alles machen?

    Das Leben auf einer Ranch ist mehr als abwechslungsreich, es ist einfach abenteuerlich. Reiten Sie auf malerischen Pfaden (zweimal täglich, 50 Minuten pro Ritt – außer sonntags während der Sommermonate) auf über 300 Morgen Land von den Niederungen des Medina River, der sich wie ein Hufeisen durch die Ranch schlängelt, bis hoch in die Berge mit einem Panoramablick auf Bandera und die Täler und Berge dahinter. Satteln Sie auf für das Cowboy-Frühstück und eine echte Kostprobe des Westens in den 1880er Jahren. Wenn Sie aus dem Sattel steigen, finden Sie noch viel mehr, was Ihren Tag zu einem aufregenden Abenteuer macht.

    Versuchen Sie es mit Tennis, Schwimmen (außer Mitte November bis Februar), Wandern, Heuwagenfahrten, Grillen, Steakbraten, mexikanischen Fiestas, Schlauchbootfahren im Fluss (je nach Wasserstand), Angeln, Westerntanz, Volleyball, Vogelbeobachtung oder genießen Sie einfach die schöne Landschaft in der klaren, unberührten Landluft. Die Familie Hicks, seit über 65 Jahren Besitzer dieser Ranch, zeigt Ihnen, was die berühmte Herzlichkeit und Gastfreundschaft von Texas ausmacht!

    Egal ob Sie diesen Urlaub allein, zu zweit oder mit der ganzen Familie verbringen, es wird ein unvergesslicher Urlaub. Vor allem aber, werden Sie wieder einmal erlebt haben, wie es ist, wieder das Leben zu spüren. Wir von ALL - OF - USA machen es für Sie möglich


    So eine amerikanisches Frükstück gibt Kraft

    Tanken Sie Energie für den Tag

    Wie kann so ein Tag auf einer Ranch ablaufen

    Die Rancharbeiter wecken Sie mit einem kühlen Glas frischem Orangensaft und einer heißen Tasse Cowboy-Kaffee. Dieser Service steht täglich zur Verfügung, sofern Sie ihnen nicht am Vorabend mitteilen, dass Sie ausschlafen möchten. Beides ist ein guter Start in den Tag! 

    Der Vormittag

    Als nächstes schlendern Sie zum Korral für einen Ausritt oder eine Heuwagenfahrt zum Cowboy-Frühstücks-Grillfest, wo Sie das größte und beste Frühstück genießen, das jemals auf dem Trail serviert wurde. Es gibt Dutzende von Eiern, Rösti, dick geschnittenen Speck, Cowboy-Würste, ofenfrische Kekse und sogar Südstaaten-Grütze. Der Trail-Chef hat immer ein spezielles Gebräu, das Sie in eine Tortilla wickeln und genießen können. Es gibt reichlich Cowboy-Kaffee und Säfte, um das Ganze herunterzuspülen. Cowboy-Frühstück wird täglich angeboten. Diejenigen, die lieber im Speisesaal essen möchten, können dies bis 10.00 Uhr tun.

    Wenn Sie zum Korral zurückkehren, können Sie morgens einen Ausritt in die Berge oder hinunter zum üppigen, kühlen Ufer des Medina-Flusses machen. Die Gäste können täglich zwei Ausritte machen – einen morgens und einen nachmittags. Auf der Ferienranch wird streng im Schritt eine Gruppe hintereinander geritten – die beste Art, die Landschaft des Texas Hill Country zu erkunden. Diese Cowboys sind echt und beantworten alle Ihre Fragen zum Reiten, zur Ranch oder einfach zur Philosophie.

    Zeit zum Mittagessen

    Das Mittagessen wird entweder am Pool oder im Speisesaal serviert. Der neue Cowboy Dome Pavilion direkt neben dem Pool lädt Sie ein, ein kühles Getränk zu genießen, guter alter Country-Western-Musik zu lauschen oder einfach aus der Sonne zu kommen und mit neuen Cowboy- und Cowgirl-Freunden zu entspannen.

    Nach dem Mittagessen gibt es wieder Reiten, Schwimmen, die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben, Sonnenbaden oder Nickerchen. Oder genießen Sie die friedvolle Stille des Medina-Flusses.

    a group of people on horses herding cattle in a field
    Bei so einem Stück Fleisch auf dem Grill läuft einem das Wasser im Mind zusammen

    Barbeque am Abend

    Jeder Abend auf der Mayan Dude Ranch bietet seinen eigenen Spaß und sein eigenes Essen, von Grillabenden im Riverside Gazebo – jede Menge Rinderbrust und Rippchen oder Filetstück – bis hin zu Steaks in Texas-Größe in Hicksville (der kleinen Westernstadt). Manchmal speist man sogar im Speisesaal – ein Füllhorn an kontinentaler und einheimischer Küche mit allen dazu passenden Salaten und Beilagen.

    Nach einem Abendessen der Weltklasse gibt es Unterhaltung. An einem Abend gibt es vielleicht einen Country-Tanz, an einem anderen Abend ein Theaterstück oder Musical im Speisesaal. Auf jeden Fall wird an jedem Abend etwas geboten.

    Für die die mehr die Ruhe suchen, gibt es immer irgendwo einen Platz, an dem man sich zurückziehen kann. Mit oder ohne einem Drink und einfach die Ruhe hier auf dem Land genießt.


    Was ist im Preis inkludiert

    • Unterkunft
    • Drei Mahlzeiten am Tag
    • Kostenloser Weckruf mit Kaffee und Saft auf dem Zimmer
    • Bier, Wein und Limonaden von 11.00 - 22.00
    • 2 Ausritte täglich
    • Nutzung aller Aktivitäten
    • Trinkgeld

    Preise sind auf Anfrage. Bitte schicken Sie uns Ihre Anfrage mit den gebauen Daten.

    Vor der IPW 2023 in SAN ANTONIO nutzte ich die Gelegenheit, einen Roadtrip durch einen, mir damals noch relativ unbekannten, Teil der USA anschauen. Von DALLAS ging diese Mietwagenrundreise nach OKLAHOMA, weiter nach NEW MEXICO und zurück nach TEXAS. Es war eine wunderschöne Reise durch so verschiedene Landschaften aber auch tollen Begegnungen und vielen neuen Erkenntnissen. Ich genieße diese Raodtrips zusammen mit meiner Frau. Wir sind auf diesen Reisen immer bereit, die Route zu ändern oder irgendwo einen unvorhergesehenen Stopp einzubauen. Ganz wie es die Situation verlangt.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Dieser Reisebericht ist natürlich vollkommen subjektiv, wir haben die Reise nach unseren Vorstellungen gemacht. Natürlich auch bedingt, dass ich in relativ kurzer Zeit, viel sehen will. Daher soll er kein Maßstab für Ihren nächsten Roadtrip sein. Der Bericht soll nur aufzeigen, was man alles machen kann. Es werde auch immer wieder Tipps eingebaut sein, die für Sie nützlich sein können. Diese sind dann extra markiert. So, und nun geht es los.

    Begleiten Sie uns auf diesem Raodtrip von Dallas,Texas nach Oklahoma, New Mexico und zurück nach San Antinio, Texas

    Die endlose Weite von Oklahoma

    Endlose Weite in Oklahoma. Hier sieht man, wer am Abend zu Besuch kommt

    UNSERE TAGESETAPPEN

    Ein Airbus 380 von British Airways in London Heathrow

    Mit einem A 380 nach Dallas

    DIE ANREISE NACH DALLAS

    Für unsere Anreise wählten wir die British Airways. Einerseits ist der Preis okay, die Flugzeiten gut und andererseits wollte ich wieder einmal mit einem A380 fliegen. Über den Flug von Wien nach London gibt es nichts zu berichten, außer dass nach einem Durchstart die üblichen Runden über Südenglang angesagt waren.

    Der Flug nach Dallas

    Pünktlich hob unsere Maschine von Heathrow ab und dann hatten wir langweilige 10 Stunden vor uns. Weder Zunächst war das Flugwetter schön, der Blick auuf Irland von oben war toll. Dann aber lag alles unter einer dichten Wolkendecke.  Da auch das Entertainment - Programm sehr mangelhaft war, entschied ich mich zum Dösen. Erst als wir über doe Großen Seen flogen, öffnete sich der Himmel. Jetzt konnte ich die Sicht auf den Mittleren Westen - Illinois, Missouri ,Arkansas und Oklahoma - genießen. Pünktlich um 17.10 landete das Flugzeug in Dallas/Fort Worth.

    weiterlesen....

    Dallas im Sonnenuntergang

    Der erste Tag in Dallas

    Nach einem typisch amerikanischen Frühstück, Bagel mit Cream-Cheese, geht es nach Downtown Dallas. Das erste Ziel von heute ist das Kennedy Memorial. Wir parken in der J.F. Kennedy Garage und von dort geht es zum Memorial. Es erinnert an das Attentat vom 22.11.1963. Na, ja. Gleich gegenüber ist die Founders Plaza, wo das erste Haus von Dallas steht, die Blockhütte von John Neely Bryan, dem Gründer von Dallas.

    Von hier sind es nur wenige Schritte zum "6th Floor Museum". In diesem Museum, das im 6.Stock des Gebäudes ist, von dem aus Lee Harvey Oswald den Präsidenten erschoß. Es ist genau in dem Stockwerk, vom dem aus geschossen wurde.

    Das Museum

    Hier im 6. Stock der ehemaligen Buchhandlung, in der Oswald gearbeitet hat, ist alles ausgestellt, was mit dem Attentat in Zusammenhang steht. Viele Dokument und Fotos von damals, durch die man viel über den Ablauf der Geschehnisse erfährt. Der Platz, von dem aus Oswald auf Kennedy 3x schoß ist noch so, wie er damals war. Ein Versteck, gebildet durch Kartons. Alles ist sehr interessant, aber es erklärt einiges, aber wirft zugleich wieder Fragen auf. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen. Jeder der die Geschichte kennt und auch hier war, muss sich seine eigene Meinung bilden. Klar ist nur, das wirklich vieles ungeklärt ist und viele Fragen offen sind.

    weiterlesen....
    Hier sieht man den Eingang zum Museum auf der South Fork Ranch

    Das Museum auf der South Fork Ranch

    Dallas Tag 2

    Was wäre Dallas ohne den Besuch der wohl berühmtesten Ranch der Fernseh-Geschichte. Die Southfork Ranch aus der Serie "Dallas" steht heute auf dem Programm. Die Fahrt dorthin führt uns in eine noble Wohngegend im Norden der Stadt, etwas mehr als 30km von unserem Hotel entfernt. Vorbei an wunderschönen Villen und Landsitzen kommen wir zur Abzweigung N.Murphy Rd, wo nach einem Kilometer das bekannte Einfahrtstor zur Southfork Ranch ist. Zunächst muss man zum Visitor Center, wo man die Karten für die Führung kauft. TIPP: Bestellen Sie die Eintrittskarten vorab über uns, sonst kann es sein, dass Sie an Ihrem Wunschtag keine Karte bekommen.

    Das Visitor Center mit dem Museum

    Wir haben das so gemacht, daher konnten wir gleich zu unserem gebuchten Termin zuallerst ins Museum. In diesem kleinen Museum sieht man alles, was irgendwie mit der Serie in Zusammenhang steht. Requisiten, Kostüme, Drehbücher und viele, viele Fotos. Man schlendert durch die Schauräume und findet das eine und das andere Schmankerl. Aber im Grunde ist es nur die Vorberitung auf die Besichtigung der Ranch. Am Ende kommt man ins Freie zu einem Warteplatz, von wo man mit einem Traktor mit Änhänger abgeholt wird und zum sehr nahegelegenen Ewing Haus kutschiert wird. Auf die Frage eines Kindes an ihre Mutter, warum man das kurze Stück nicht gehen kann, kam die Antwort "Wir sind in Texas, da geht man nicht, da fährt man"

    weiterlesen....
    Eine Ölpumpestation in Oklahoma

    Auch Oklahoma hat viel Erdöl

    Auf nach Oklahoma

    Heuet verlassen wir Dalls und fahren nach Norden in den Bundesstaat Oklahoma. Auf der I35 verlassen wir die Stadt fahren zunächst eine ganze Weile durch den Großraum Dallas. Schön langsam beginnt sich die Landschaft zu verändern. Es wird zusehends grüner und hügeliger. Leider ist das Wetter noch immer nicht besonders. Nach knapp einer Stunde überqueren wir die Grenze zu Oklahoma und kurz darauf taucht ein mehr als merkwürdiger Gebäudekomplex auf. Das wollten wir uns genauer ansehen und fuhren hin.

    WinStar World Casino

    Als wir hinkamen, sahen wir, das es das WinStar World Casino ist. Es ist das größte Spielcasino der Welt und ist im Besitz der Chickasaw Indianer. Aber es ist nicht nur das größte Casino, es ist sicher auch das abscheulichste der Welt. Vollkommen geschmacklos hat man hier ein weltberühmtes Gebäude an das andere angebaut, zu einem durch und durch hässlichen Komglomerat. So schließt das römische Colloseum direkt an den Dogenpalast an. Die britischen Houses of Parliament sind neben dem Madrider Prado usw. So wie sich der Amerikaner die weite Welt vorstellt. Uns war es auf jeden Fall nur ein paar Fotos wert.

    weiterlesen....
    Vor dem Big Texan Steakhouse in Amarillo steht ein riesiger Bulle

    Das macht Hunger auf ein Steak

    Is this the way to Amarillo

    Hartnäckig hält sich das schlechte Wetter, aber der Regen ist vorbei und es soll besser werden. Nach dem Frühstück fahren wir zum Elk City Museum Complex. Hier sind einige Museen vereint. Wir schauen uns das Route 66 Museum und da Old Town Museum an. Das Route 66 Museum ist etwas enttäuschend. Es ist eher eine Hommage an die Menschen, die an der Route gelebt, gearbeitet und hier gefahren sind. Aber trotzdem einen Besuch wert.

    Das Old Town Museum ist ein ganz kleines Freilichtmuseum. Man sieht hier Häuser aus alten Zeiten, wie sie in den kleinen Orten üblich waren. Einen Saloon, Geschäfte, Wohnhäuser usw. Ein netter kleiner Rundgang.

    Auf nach Texas

    Wir verlassen Elk City und nach einiger Zeit auch die Route 66, Wir wollen ein bisschen die Gegend abseits der Route und der Interstate erkunden. Beide verlaufen hier parallel zueinander. Bei Syre biegen wir ab und cruisen durch die vollkommen flache Gegend. Eigentlich ist es ziemlich öde. Aber dann sehen wir von weitem eine große Bison-Herde. Natürlich eingezäunt auf einer großen Weide, aber trotzdem ein imposanter Anblick. Sie kommen sogar neugierig zum Zaum, um uns näher zu betrachten.

    weiterlesen....
    Die Mitte der Route 66 ist durcvh ein Schild gekennzeichnet

    Die Mitte der Route 66

    Die Route 66 nach Albuquerque

    Endlich wieder strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Frühstücken und ab auf die Route 66 bis zum ersten Highlight, der "Cadillac Ranch". Knapp 20km außerhalb von Amarillo stehen die buntbemalten Cadillacs in Reih und Glied fest in der Erde vergraben. Eigentlich werden die Vehikel nur mehr von den unzähligen Farbschichten zusammengehalten. 

    Wir treffen eine große Gruppe hollandische Biker, die die gesamte Route fahren. Alles sehr lockere Typen, ein paar stellen sich vor die Autos und beginnen laut und mit Begeisterung "Is this the way to Amarillo" zu singen. Noch ein paar Fotos und es geht weiter

    Wir erreichen die Mitte

    Von der Cadillac Ranch fahren wir auf die I40, den diese ist hier die Route 66. Nach ca. 60km fahren wir von der Interstae ab, den nun gibt es wieder ein Stück "Historic Route 66" Nach ein paar Kilometern ist es dann so weit. Wir erreichen den "Midpoint" der Route 66. Von hier sind es jeweils 1139 Meilen bis Chicago im Osten und Los Angeles im Westen. Hier treffen wir auch wieder auf die Niederländer. Leider wird das Midpoint Cafe gerade renoviert, daher kein Kaffee, sondern nur viele, viele Fotos.

    weiterlesen....
    Wie eine Winterlandschaft schaut die White Sands Wüste aus. Schneeweißer Sand soweit das Auge reicht

    White Sands, New Mexico

    Ab in den Süden

    Wir haben beschlossen, nicht mehr weiter auf der Route 66 nach Westen zu fahren. Uns lockt der Süden von New Mexico. Vor allem aber auch, weil dieser Teil für mich noch Neuland bedeutet. Mit ein Grund, wenn nicht überhaupt ausschlaggebend sind die Bilder, die ich vom White Sands National Monument gesehen habe. Aber nicht nur die White Sands, auch viele andere Schönheiten New Mexicos werden wir auf dem heutigen Teilstück, das uns bis Las Cruces führt sehen.

    weiterlesen....
    Das Schild am Eingang zu Guadaluoe Mountain National Park

    Der Guadalupe Mountain National Park

    Ein Abstecher nach Texas und dann nach Carlsbad

    Nach einer angenehmen Abend in Las Cruces und einem guten Frühstück im Hotel brechen wir auf und es geht zur Grenze nach Mexico, nach El Paso. Auf der Hälfte der gut 75km langen Strecke kommen wir wieder nach Texas und bald darauf nach El Paso. Zusammen mit der Schwesterstadt auf der anderen Seite der Granze und des Rio Grande, Ciudad Juarez, leben hier ca. 2 Mio Menschen. Für die Wirtschaft ist El Paso einer der wichtigsten Grenzübergänge nach Mexico.


    Wir machen nur einen kurzen Abstecher in die Stadt, viel an Sehenswürdigkieten hat die Stadt nicht zu bieten. Die Attraktionen von El Paso sind alle mehr oder minder außerhalb der Stadt, wie Franklin Mountain State Park oder der Wyler Aerial Tramway State Park. Nach einer Stadtrundfahrt wollen wir aber zu einer etwas kuriosen Attraktion der Stadt, der Casa de Acuzar, oder auch House of Sugar genannt. Rufino Loya, ein pensionierter Levi Strauss-Mitarbeiter aus El Paso versprach seiner Frau, ihr etwas Schönes zu bauen, und das Ergebnis ist eine unglaublich detailreiche Reihe von Zementdekorationen rund um sein Haus, das den Namen Casa de Azucar oder Zuckerhaus erhielt.

    weiterlesen....
    Das Ortsschild von Pecos zeigt wofür die Stadt bekannt ist, das Rodeo

    Willkommen in Pecos

    Nach Pecos und zum Big Bend National Park

    Nach einem erholsamen Aufenthalt geht es heute in den Süden zurück nach Texas. Bis zur texanischen Grenze sind es 140 km und die Landschaft ist mehr oder weniger öd. Das wir im Land des Öl´s sind sieht man an den vielen Ölpumpen links und rechts der Strasse. Ab der texanischen Grenze ändert sich ... nichts. Außer dass die Ölpumpstationen mehr werden und der LKW - Verkehr mit Bohrgestänge und Tanklastzügen immer mehr zunimmt. Kerzengerade führt die US 285 immer weiter in den Süden.


    Aber auch die längste Gerade und die ödeste Landschaft haben einmal ein Ende und wir nähern uns unserem ersten Ziel, der Stadt Pecos.


    weiterlesen....
    Der Rio Grande dirchschneidet die Schluchten des Big Bend Natinalparks

    Der Rio Grande

    Der Big Bend Nationalpark

    Nach einer wirklich tollen Nacht steht heute ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm, der Big Bend Nationalpark. Der Big-Bend-Nationalpark ist einer der artenreichsten Nationalparks Nordamerikas und entzückt durch seine atemberaubenden Landschaften. Er befindet sich an der Grenze zu Mexico und ist einer der am wenigsten besuchten Nationalparsk der USA. Viele sagen, Gott sei Dank und dem stimme ich zu. Hier sind nie so viele Menschen wie in anderen bekannten Nationalparks.


    Der Big - Bend  ist eine Kombination aus Wüste, Gebirge und dem mächtigen Rio Grande. Der Name Big - Bend leitet sich von der "großen Schleife" des Rio Grande ab. Er ist Teil der Chihuahua - Wüste. Im Park gibt es diverse Landschaftsformen, die prägendste aber ist die Wüste. Hier dominieren Yuccas, Kakteen und niedrige Büsche das Bild, in der Savanne, die ebenfalls zum Big-Bend gehört, wachsen überwiegend Gräser.  Der andere Teil des Parks ist das Chisos Gebirge. Naturliebhabern stehen hier Wanderwege mit einer Gesamtlänge von über 200 km zur Verfügung


    weiterlesen....

    Die Stadteinfahrt von San Antonio, Texas

    Ankunft in San Antonio

    Nach San Antonio

    Heute haben wir eine ordentliche Strecke vor uns. Bis San Antonio sind es fast 600km. Wir wählen daher die schnellere Route über die I 10. Trotzdem gibt es noch einige Orte, die wir uns noch anschauen wollen. Alles nur kleine Abtstecher von der Interstate. Auf jeden Fall möchte ich nicht zu spät in meinem Hotel ankommen, den ich möchte mir noch heute meine Akkreditierung für die IPW abholen. Dann hätten wir noch Zeit am morgigen Tag San Antonio zu erkunden.


    Eigentlich wollten wir noch nach Langtry fahren, um den Original-Saloon des Friedensrichters Roy Bean zu besichtigen, aber da die Zeit schon knapp ist und wir in Pecos den Nachbau geshen haben

    weiterlesen....
    Die Graäber der Texaner sind kahl und ungeschmückt

    ... und ein texanisches Grab

    Die Route unserer Tour

    Das war unsere Tour

    Ein Traumhafter Roadtrip

    Was kann man über diese wunderschöne Tour sagen?  Wir haben diese Tour in 10 Tagen gemacht. Das ist natürlich viel zu wenig. Aber bei uns war ja das Kennenlernen von neuen Route, Orten und Sehenswürdigkeiten ausschlaggebend. Damit Sie davon profitieren können. Sollten Sie diesen Roadtrip machen wollen, rate ich Ihnen mindesten 2-3 Wochen einzuplanen. Hängt davon ab, ob Sie einige Highlights der Tour genauer besichtigen möchten.

    Hier nun ein paar Zahlen:

    • insgesamt sind es etwas mehr als 3.500km
    • Sie durchqueren 3 Bundesstaaten. Texas, Oklahoma und New Mexico 
    • Knapp 1.000km fahren Sie auf der Route 66
    • Sie fahren durch fruchtbares Ackerland und weite, endlose Prärie. Die Chihuahua-Wüste erleben Sie mit einer faszinierenden Vielfalt
    • Durchqueren die Gebiete der Komantschen, Cheyenne und der Apachen
    • 2 Hauptstädte, Oklahoma City und Santa Fe
    • viele wunderbare Landschaften und mit den White Sands eine der faszinierendsten Wüsten der Welt.

    Sie möchten diesen Roadtrip machen? Mit Mietwagen, Motorrad oder Camper. Gerne planen wir für Sie diesen wunderschönen Trip genau nach Ihren Vorstellungen. Schicken Sie uns einfach Ihre Anfrage.

    Um den Süden Arizona´s zu erkunden, ist Phoenix der ideale Ausgangspunkt. Phoenix ist die Hauptstadt des Bundesstaates Arizona und sicher eine der lebenswertesten Städte hier in Südwesten der USA. Das ganze Jahr über Sonnenschein, wunderschöne Resorts, hier vor allem in Scottsdale. Die Stadt bietet viele Attraktionen, wunderschöne Golfplätze und viele hervorragende Lokale. Nicht umsonst leben hier viele Europäer. Phoenix hat auch den Vorteil, dass man mit Condor direkt ab Frankfurt - mit Anschlußflügen ab ganz Österreich - hierher fliegen kann.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Die Stadt Phoenix stellen wir an anderer Stelle vor, für uns ist sie Ausgangspunkt für ein paar traumhafte Ausflüge. Kommen Sie nach Phoenix bzw. nach Scottsdale, wir buchen Ihnen ein Hotel Ihrer Wahl oder Sie lassen uns einen Vorschlag machen.

    Beziehen Sie Ihr Hotel, entspannen Sie sich und dann geht´s los!

    Der wunderschöne Hauptpool des Marriott Scottsdale

    Der richtige Pool zum Entspannen im Marriott Scottsdale

    Sind Sie entspannt und bereit? Dann starten Sie zu dieseTour

    TAG 1 PHOENIX


    Allgemeines über Phoenix

    Phoenix, gegründet 1886, liegt mitten in der Sonora - Wüste, im "Valley of Sun".  Im Gegensatz zu den meisten amerikanischen Großstädten besitzt Phoenix eine Atmosphäre und einen Charme, der die meisten Besucher sofort gefangen nimmt und auch einen längeren Aufenthalt durchaus attraktiv macht. Die strahlende Sonne und der blaue Himmel Südarizonas, das ganzjährig milde Klima, die vielen Grünanlagen, Palmen, Wasserfontänen und kleine in sich geschlossene Stadtviertel mit eigener architektonischer Note machen die Stadt für Einwohner wie für Besucher liebens- und lebenswert.

    Den Namen hat die Stadt von Darrel Duppa, einer der ersten Siedler. Er vorhersagte, die Stadt werde aus den Ruinen der geheimnisvollen Hohokam Kultur blühend auferstehen wie Phoenix aus der Asche. Mit dieser Aussaage hatte er recht, heute ist Pheonix nicht nur die Hauptstadt von Arizona, sondern auch ein wirtschftliches Zentrum und eine Boom - Town, wies in den USA nicht viele gibt.

    Die Stadt besteht aus 8 Bezirken, darunter auch Scottsdale, der bekannteste und beliebteste Teil, um in Phoenix Urlaub zu machen. Heute leben kanpp 1,6 Mio Ew in Phoenix, in der Metropole sind es knapp 5 Mio. 

    Was muss man in Phoenix gesehen haben

    Papago Park

    Sicher eine der Hauptattraktionen von Phoenix ist der Papago Park. Er liegt zwischen Phoenix, Tempe und Scottsdale und ist ein 486 ha großer Wüstenpark. Viele schöne Wanderwege führen durch den Park. Diese sind, wenn die Temperaturen nicht zu hoch sind, relativ leicht zu begehen. Man kommt an vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, wie dem Holi-in-one-Rock. Man kann fischen, golfen oder man besucht den Desert Botanical Garden oder den Phoenix Zoo. Wenn man den 3,7 km langen Double Butte Loop, kann man den Park in seiner ganzen Pracht erleben. Am Hügel sieht man eine weiße Pyramide. Es ist das Grab der Familie Hunt, dem ersten Governeur von Arizona.

    Hall of Flame

    Das größte Feuerwehr - Museum der USA bietet einen fasznierenden Einblick in die Welt der Feuerbekämpfung. Aus der ganzen Welt wurden Ausrüstungsgegenstände, Feuerwehr-Fahrzeuge aus allen Epochen zusammen getragen und hier zur Schau gestellt. Ein wirklich sehenswertes Museum.

    Scottsdale  

    Nördlich von Phoenix liegt die Ortschaft Scottsdale mit seinen breiten Alleen, Palmen, Brunnen, Parkanlagen, eleganten Villen, Nobelhotels, exklusiven Restaurants und Galerien gehört zu den besten Übernachtungs- und Einkaufsvierteln im Großraum Phoenix. Das Angebot in den verschiedenen Shoppingzentren und Stadtteilen reicht von exquisitem Schmuck über sündhaft teure Designermode und ausgefallene Lederbekleidung bis hin zu Gemälden und indianischem Kunsthandwerk. Besonders sehenswert ist die Old Town von Scottsdale. Dieses historische Stadtviertel mit seiner weißen spanischen Missionskirche ist schon etwas Besonders. Durch die Gassen der Old Town zu bummeln, die vielen schönen Shops zu besichtigen und da oder dort einen Kaffee zu trinken, hat schon etwas für sich. Für Eisenbahn - Freund lohnt ein Besuch im McCormick-Stillman Railroad Park. Ein Vergnügen für jede Altersgrupp

    Wer sich länger in dieser Gegend von Arizona aufhalten will, sollte eines der tollen, aber leider auch relativ teuren Resorts, als Übernachtungsmöglichkeit wählen. Diese bieten wirklich jeden Komfort, hervorragende Golfplätze, viel Unterhaltung und jede Menge Möglichkeiten, um sich zu erholen.

    South Mountain Park

    Es gibt noch unzählige Attraktionen im Großraum Phoenix, aber zwei besondere Attraktionen seien noch erwähnt. Der South Mountain Park, 11km südlich von Phoenix. Er ist mit 6.000 ha das größte städtische Parkgelände der Welt. Eine Vielzahl von Wander- und Reitwegen führen durch den Park und vom Gipfel hat man einen traumhaften Überblick über das gesamte Valley of Sun

    Die andere Attraktion ist die Echo Canyon Recreation Area. In diesem Gebiet ist der 852m hoge Camelback Mountain. Dessen Gipfel erreicht man über den Echo Canyon Trail oder den Cholla Trail. Der Echo Canyon Trail hat eine Länge von 1,8 Meilen und eine Steigung von 389 Metern. An einigen exponierten Steilstellen sind Geländer angebracht. Leider ist das Parken am Trailhead oft ein Problem, vor allem an den Wochenenden. Besser erreichbar ist der Trailhead für den Cholla Trail. Dafür parkt man auf der Westseite der Invergordon Road und geht etwa eine halbe Meile die Cholla Lane hinauf. Von hier führt ein 1,6 Meilen langer Wanderweg ebenfalls zum Gipfel

    TAG 2 DER APACHE TRAIL

    Sie verlassen Phoenix/Scottsdale in östlicher Richtung. Nach knapp 60 km kommt man nach Goldfield Ghost Town. Diese typische Westernstadt hatte um 1890 ihren Höhepunkt. Die hier existierende Goldmine lockte viele Menschen hierher und es entstand eine blühende Stadt mit 3 Bars, einer Brauerei, einem Fleischmarkt, natürlich einem Bordell und Gefängnis mit anschließenden Galgen. Nachdem aber die Goldader brach begann der Abstieg Goldfield Town und es wurde eine Geisterstadt. Seinen Aufstieg zur Touristen - Attraktion verdank die Stadt Robert Schoose, der zusammen mit seiner Frau 1984 die Szadt erwarb und zu dem machte, was Goldfield Ghost Town heute ist, ein absolutes Highlight für alle, die den Wilden Westen sehen wollen, wie er war.

    Gleich nach der Stadt beginnt der Apache Trail, der in die Superstition Mountains hineinführt. Nun windet sich die gut ausgebaute Straße den Berg hinauf. Immer wieder hat man fantastische Ausblicke in die Landschaft, die von Sequoias und Joshua Trees geprägt ist. Ein schöner Halt ist der Cancon Lake Vista Point, von dem man einen herrlichen Blick auf den Canyon Lake hat. Nun geht es bergab und nach 35 km erreicht man Tortilla Flat. Im Jahre 1904 als Postkutschenstation gegründet und heute leben die 6 Einwohner vom Tourismus.

    Mit dem Steamboat unterwegs

    Kurz hinter der Stadt hört die asphaltierte Straße auf und die restlichen 35km haben es in sich. Sowohl landschaftlich als auch fahrerisch. So fantastsisch die Landschaft ist, so schlecht ist die Straße. Als ich dort war, war sie gerade wieder einmal gesperrt. Wer es trotzdem wagt, den erwarten der Apache Lake mit seinen vielen Wassersportmöglichkeiten und am Ende erreicht man die Stadt Roosevelt, am gleichnamigen See. Man ist wieder in der Zivilisation. Zurück nach Phoenix sind es um die Superstition Mountains herum 180 km. Viele entscheiden sich daher auch in Tortilla Flat umzudrehen und am Canyon Lake eine Fahrt mit dem Dolly Steamboat zu machen.

    Diese 1 1/2 Stunden dauernde Fahrt ist wirklich ein Erlebnis. Ruhig gleitet das Schiff auf dem Canyon Lake dahin. Mit einer großen Tüte Popcorn ausgestattet und einem kühlen Getränk lauscht man an Deck den Ausführungen des Kapitäns. Er erklärt alles, was wissenswert ist und man sieht vieles durch ihn, was einem sonst verborgen bliebe. Wer eine besondere Betreuung möchte, den werde ich Tanya ans Herz legen, einer meiner lieben Kontakte. Das sie 10-fache Mutter ist, sieht man ihr sicher nicht an.

    Nach dieser richtig entspannenden Schiffsfahrt geht es zurück in Ihr Hotel

    TAG 3  SAGUARO NATIONAL PARK UND TUSCON

    Dieser Ausflug führt Sie in den Süden von Arizona. Es geht in die ehemalige Hauptstadt Tuscon. Auf der I10 verlassen Sie Phoenix und es geht hinein in die Sonora - Wüste. Auf dieser wichtigen Verbindung in den Süden bis nach Mexico herrscht reger Verkehr. Nach etwas mehr als 130 km sollten Sie, falls Sie sich für Flugzeuge interessieren, die Ausfahrt zum Pinal Airpark nehmen. Nach 5 Kilometer kommen Sie dann zu diesem Parkplatz für Flugzeuge. Hier werden Flugzeuge verschiedenster Typen, von kleinen bis zur 747 abgewrackt, erneuert oder einfach zwischengeparkt. 

    Leider ist diese Anlage nicht öffentlich zugänglich, aber ein paar schöne Fotomotive findet man immer. Wenn man Glück hat, so wie ich es hatte und dem Mann im Aviation Center ist etwas langweilig, bekommt man eine Gratisfahrt durch die Anlage. Sie können auch mich kontaktieren und ich versuche über Parrrish Traweek, einem Piloten, der hier Dienst macht, einen Besuch zu ermöglichen.

    Die ersten Stopps vor TusconZurück auf der Interstate fährt man weiter bis zur Ausfahrt 244. Von hier kommt man nach ein paar Kilometern zum den Picture Rock Petroglyphs. Hier kann man über 1.500 Jahre alte Felszeichnungen der Hohokam bewundern. Sie sind wirklich sehenswert, allerdings sollte man vorher seinen Besuch anmelden. Telefonnummer im Link. Von hier sind es noch 24km bis zum Desert Museum Camp, dem Visitor Center des Saguaro Nationalparks Nationalparks West. Es gibt auch den Saguaro Nationalpark East südöstlich von Tuscon. Aber da beide in etwa das gleiche Aussehen haben, reicht es einen zu besuchen. Vom Visitor Center können Sie in den Park hineinwandern oder auf dem Scenic Loop mit dem Auto diese wunderschönen, riesigen Kakteen bestaunen.

    Old Tuscon Studios


    Ein Paar Kilometer weiter stehen die mittlerweile wieder aufgebauten Old Tuscon Studios. Diese Filmstudios waren lange Zeit Drehort für viele Western. Bekannte Filme, wie "Rio Bravo" mit John Wayne oder "Die drei Amigos" mit Steve Martin, Martin Short und Chevy Chase. Aber auch so bekannte Serien wie "Bonanza" oder "High Chaparral".  "Tombstone" mit Kurt Russel als Wyatt Earp und Val Kilmer als Doc Holiday, warder letzte Blockbuster, der hier gedreht wurde. 1995 zerstörte ein Feuer die Studios. Nach zwei Jahren wurde der Freizeitpark neu eröffnet und bietet für den Besucher unter anderem Besichtigungen von wiederaufgebauten Drehorten. 

    Das Pima Air & Space Museum

    Bevor Sie in die Stadt fahren, sollte jeder, der sich für Luftfahrt interessiert in den Süden von Tuscon fahren. Hier ist das Pima Air & Space Museum. In diesem größten nichtstaatliche Luft- und Raumfahrtmuseum kann man so ziemlich alles besichtigen, was sowohl zivil als auch militärisch an Flugzeugen in der Luft war und ist. Auch der Raumfahrt ist ein Hangar gewidmet. Für Flugzeug - Fans ein absolutes Muss.

    Tuscon

    Es gibt in und um Tuscon noch viele Attraktionen, wie den Botanischen Garten, den Zoo, das Fort Lowell Museum und noch einiges mehr. Aber ein wesentlicher Punkt, warum man Tuscon besichtigen und auch eine Nacht hier verbringen sollte, ist die Stadt selbst. Sie ist sicher ein der schönsten Städte im Südwesten der USA. Mexikanische, spanische und westliche Einflüsse machen diese Stadt so besonders. Auch hat sie ihren typischen Westernstil bewährt. 

    Dies alles und die Tatsache, dass Tuscon auch Universitätsstadt ist, verleihen dem Ort ein reges und vitales Leben, sowohl am Tag, als auch am Abend un in der Nacht. Viele tolle Lokale, Bars und Geschäfte gilt es zu erkunden. Lassen Sie sich einfach treiben, genießen Sie das Stadtbild im Zentrum und verbirngen einen schönen Tag und Abend in Tuscon.

    TAG 4 TOMBSTONE UND WILLCOX

    Zwei ganz wichtige Orte stehen auf dem Programm des heutigen Tages Zunächst geht es 120km in den Süden, nach Tombstone. Wer kennt nicht die Geschehnisse rund um die Schießerei am O.K. Corall. Hier standen am 26.10.1881 Doc Holiday, Wyatt Earp und seine Brüde Morgan und Virgil Earp den beiden McLaury Brüdern, Frank und Tom und den Brüdern Ike und Billy Clanton gegenüber. Über die Gründe und über wer die Schießerei begann, ob die Earp-Brüder zusammen mit Doc Hiloday die Guten und die anderen die Bösen waren, auch darüber gibt es geteilte Meinungen. Tatsache ist, dass um 13.00 die Schießerei begann und innerhalb von 30 Sekunden 30 Schüsse fielen.  Zu Ende gab es 3 Tote auf Seiten der Clanton- und McLaury-Brüde und 3 Verletzte. Noch heute ist es diese Scheißerei, die unzählige Touristen hierherzieht. Täglich wird dieser berühmte Gun-Fight vor dem O.K. Corall nachgespielt. 

    Aber Tomstone hat noch viel mehr zu bieten. Die Stadt ist noch immer eine Westernstadt, wie man Sie aus den vielen Filmen kennt. Weitere Attraktionen sind das Bird Cage Theatre, einst ein berühmtes Variete und Bordell. Heute ein Museum, in dem man das Leben in den 1880er Jahren nachvollziehen kann.  

    Boothill Graveyard

    Ein Besuch von Tombstone wäre nicht komplett, würder man den Friedhof am Boothill auslassen. Den Namen hat er von denen, die "in Ihren Stiefeln - Boot begraben wurden" Auf diesem Friedhof sind unter anderem die Toten der O.K. Corall - Schießerei begraben. Auf den Grabsteinen kann man lesen, wer und vor allem warum jemand hier begraben wurde. Wie z.B. das Grab von John Heath. Er wurde am 22.02.1884 aus dem Gefängnis geholt und gelyncht. Oder das Grab von Lester Moore. Hier steht "Four Slugs from A44, No les, no more" - "Vier Kugel aus einem 44-er. Nicht mehr, nicht weniger". Sicher einer der ehrlichsten Grabsteine hat George Johnson. Er wurde "hanged by mistake". Es steht so schön am Grabstein "He was right, we was wrong, but we strung him up and now he´s gone". Diese Erkenntnis kam für ihn leider zu spät.

    Willcox 

    Nach diesem einerseits amüsanten, aber auch berührenden Besuch des Friedhofs wird es Zeit weiterzufahren. Es geht in das knapp 85km entfernte Willcox. Dieses keine Städtchen ist das Zentrum des besten Weinanbaugebietes in Arizona. Die Region Willcox ist führend in der Weinproduktion von Arizona, da hier 74 % der Weintrauben des Staates angebaut werden. Weine aus der Region und Weine aus Willcox-Trauben wurden von Wine Spectator, San Francisco Chronicle, tastings.com und der Arizona Republic hoch bewertet. Ab dem Zeitpunkt, an dem Sie im Hotel eingecheckt haben, sollte das Auto tabu sein, den nun geht es an´s verkosten dieser ausgezeichnteten Weine. Schon mitten in der Stadt gibt es 3 sogenannte "Tasting Rooms". Birds and Barrels, Keeling Schaefer Vineyards und Strive Vineyards laden ein. 

    Eine Verkostung kostet zwischen 7 und 10 USD und beinhaltet 4 - 6 Proben. Das es im ganzen Gebiet um Willcox insgesamt 14 Tasting Rooms gibt, sollte man schon etwas gemütlicher an diese Verkostungen herangehen. Wenn Sie Weingüter außerhalb von Willcox besuche, wie das bekannte Weingut Coronado, sollten Sie sich auf jeden Fall einen Fahrer nehmen. Am Abend erleben Sie Westernstimmung pur in einem der zahlreichen Lokale der Stadt.

    TAG 5 CHIRICAHUA NATIONAL MONUMENT

    Am heutigen Tag lernen Sie einen paar der wenigen Geheimtipps in Arizona kennen, das Chiricahua National Monument. Aber zunächst fahren wir von Willox auf der I10 nach Osten bis zur Ausfahrt Bowie. Von hier sind es 19km bis zum Parkplatz, von wo aus man die Wanderung zum Fort Bowie National Historic Site beginnt. Dieses Fort war ein wichtiger Außenposten der US-Army, um diese Region nach immer wieder aufflammenden blutigen Kämpfen mit den Apachen, zu befrieden. Die Strecke bis zum Fort ist knapp 2,5 km lang. Auf den Weg dahin kann man auf Schautafeln viel Interessantes über die Pflanzen- und Tierwelt erfahren. Man kommt am alten Freidhof vorbei, an einem sogenannten Wickiup, der traditionellen Behausung der Apachen. 

    Kurz darauf kommt man zum ersten Fort Bowie und dann zum Visitor - Center des befestigten 2. Fort Bowie. Bei der Wanderung durch die verwitterten Mauern kann man die Überreste des Fort erkunden. Die verlassenen Lehmgebäude von Fort Bowie – Truppenunterkünfte, Offiziershäuser, Lagerhäuser, Ställe – waren mit Holz verkleidet worden, um die Wände vor der Umwelt zu schützen. Nach dem Abzug der Armee entfernten die Anwohner nach und nach das schützende Holz von den Gebäuden, wodurch die Lehmwände zu formlosen Hügeln erodierten.

    Chiricahua National Monument

    Nach diesem Abstecher geht es nun zum Chiricahua National Monument. Vom Parkplatz bis zum Parkeingang sind es etwa 40km. Um diesen wunderschöne Park zu erkunden, gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder man stellt sein Auto ab, oder fährt auf dem 13km langen Canyon Drive von einem Aussichtspunkt zum nächsten. Möchte man trotz Auto eine kleine Wanderung machen, empfiehlt sich der Echo Canyon Trail, mit seinen 5km langen Route. Wer mehr Zeit hat, kann den wunderschönen, aber auch anstrengenden Heart of Rocks Loop gehen. Er ist 10km lang und schon etwas herausfordernd. Wer eine längere Wanderung plant, sollte sehr früh hierher kommen und starten, oder man ist mit dem Camper unterwegs, dann findet man am Bonita Canyon Campground alles, was ein Camper braucht.

     Rückfahrt nach Willcox

    Für die Rückfahrt nach Willcox kann man entweder auf der US186 die kürzeste Route nehmen oder man fährt über Sunizona zur US 191 und macht noch einen Stopp bei der Apache Station Wildlife Viewing Area. Dieses Naturschutzgebiet eignet sich vor allem zum Beobachten von Vögeln.

    Nächtigung in Willcox


    TAG 6  ZURÜCK NACH PHOENIX

    Sollte Ihr heutiges Ziel wieder Phoenix sein, gibt es zwei Routen. Wollen Sie diese Tour noch weiter ausdehnen, haben wir viele Vorschläge für Sie, wie Sie den weiteren Verlauf Ihrer Reise gestalten können.

    Wollen Sie auf dem schnellsten Weg zurück nach Phoenix, nehmen Sie die I10 ab Willcox und über Tuscon und Sie sind in knapp 3 Stunden wieder In der Hauptstadt Arizonas. Schöner, aber zeitlich um einiges länger, ist der Weg ostwärts ab Willcox. Nehmen Sie die parallel zur I10 verlaufende US191. Nach 31km biegt dies ab in Richtung Norden. Es geht durch eine, für Arizona typische Wüstenlandschaft. Kurz vor Safford können Sie einen Abstecher zum Roper Lake State Park machen. Nach diesem kurzen Stopp erreichen Sie Safford, wo Sie auf den US Highway 70 einbiegen. Auf dem weiteren Weg nach Norden erreichen Sie die Gedenktafel für den Apachen-Medizinmann Geronimo. Er war der Anführer der letzten amerikanischen Kampftruppen, die formell vor den Vereinigten Staaten kapitulierten. 

    Das Besh - Ba - Gowah - Museum

    Bevor Sie nach Globe kommen, lonht es sich einen Halt beim Besh-Ba-Gowah Museum einzulegen. In der Sprache der Apachen bedeutete dieser Name "Ort des Metalls". Heute sieht man hier die Überreste eines großen Pueblodorfs, das von der Salado-Kultur erbaut wurde, die die Region zwischen 1225 und 1450 n. Chr. bewohnte. Die teilweise rekonstruierten Pueblo-Bauwerke und das angrenzende Museum bieten einen faszinierenden Einblick in die Lebensweise der Menschen, die hier einst lebten. Von Globe sind es nun noch 140km bis Phoenix. 

    Apache Trail

    Allerdings gibt es noch die Möglichkeit, weiter bis nach Roosevelt zu fahren. Die Stadt liegt am Ufer des großen Theodor Roosevelt Lake´s. Von hier haben Sie nun die Möglichkeit auf den Apache Trail einzubiegen. Dieser Teil des Apache Trails ist das ungeteerte Teilstück, das bis Tortilla Flat eine abenteuerliche, aber landschaftlich wunderschöne Fahrt bietet. Man sollte es allerdings nur wagen, dieses 35km lange Teilstück zu befahren, wenn es längere Zeit nicht geregnet hat, denn nach Unwettern und starken Regenfällen ist die Straße fast unbefahrbar. Aber auch bei gutem Wetter, sollte dieses Stück des Apache Trails nur von geübten Autofahrern befahren werden. Ab Tortilla Flat ist es dann wieder eine schöne und geteerte Strasse, die Sie wahrscheinlich schon vom ersten Ausflug her kennen.

    Bis Phoenix ist es jetzt nicht mehr weit und diese Reise durch einen weniger bekannten Teil Arizonas endet nun. In einem anderen Bericht werde ich Ihnen den nördlichen Teil Arizona´s näherbringen.


    Diese Rundreise können Sie sowohl mit einem Mietwagen, als auch einem Camper machen. Wenn Sie sich für einen Camper entscheiden, bitte rechtzeitig um eine Anfrage. Zur Hauptreisezeit sind diese Fahrzeuge sehr rasch ausgebucht. Natürlich wäre ein Camper auch für den unbefestigten Teil des Apache Trails nicht geeigent.

    Sollten Sie sich für einen Mietwagen entscheiden, buchen wir diesen gerne vorab für Sie, ebenso die Hotels. Wir kennen Hotels in allen Preisklassen und durch unsere Partner vor Ort, bekommen wir extrem günstige Raten, die wir gerner an Sie weitergeben. Selbstverständlich können wir auch sämtliche Eintritte, Ausflüge und ähnliches für Sie vorab buchen.


    Was gibt es Schöneres als mit seiner Familie in einem Camper die USA zu bereisen. Vollkommen ungebunden und nur nach dem eigenen Dafürhalten sein Reisetempo bestimmen. Jederzeit an jedem beliebigen Ort zu halten und das zu machen, was einem gefällt. Ein Traum, den viele sich und Ihrer Familie erfüllen möchten.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    ABER - je größer die Familie, desto beengter geht es im Camper zu. Dazu kommt noch, dass man mit einem großen Camper schwer bis gar nicht in die Städte fahren kann. Es gibt auch viele Parks in denen man mit einem großen Camper nicht hinein darf. Sehenwürdigkeiten, die mit einen großen Gefährt nicht erreichbar sind. Das und andere Probleme lassen diesen Traum meistens platzen.

    Wie wäre es, wenn man diese Probleme nicht hätte, überall hinkommt, gemütlich und bequem reisen kann, ohne unter Platzproblemen zu leiden und das auch noch zu einem tollen Preis?

    !! Wir haben die Lösung für Sie !!

    So sieht es aus, wenn der Pick-Up abgehängt ist. Die Familie ist mit dem Pick-Up unterwegs

    Am Campground

    Wir bieten Ihnen mit unserem Partner diesen 29ft (8,8m) Camper zusammen mit diesem Pick-Up ab Phoennix und ab Las Vegas an. Ab 15.Mai 2025 fliegt Condor mehrmals wöchentlich direkt ab Frankfurt mit Zubringer aus Österreich, Deutschalnd und Schweiz nach Phoenix und täglich gibt es Flüge ab vielen Flughäfen mit einmal Umsteigen nach Las Vegas. Unser Partner holt Sie am Flughafen ab und bringt Sie in Ihr Hotel für die erste Nacht (man darf einen Camper nach einem Langstreckenflug erst am nächsten Tag übernehmen). Am folgenden Tag werden Sie zur Vermietstation gebtacht, wo Sie Ihr Fahrzeug übernehmen. Nach einer Instruktion durch den Vermieter können Sie starten. Die Rückgabe erfolgt entweder am Ort der Anmietung oder in einem der beiden angeführten Stationen. Bei dieser Variante fällt eine Einweg-Gebühr an.

    Alles was erforderlich ist um diesen Camper anzumieten ist:

    • Führerschein der Klasse B
    • Mindestalter 21 Jahre

    Was ist im Preis inkludiert

    • Camper C6 5th Wheel 29ft.
    • Pick-Up
    • Inkl. 140km pro Tag
    • Automatik - Getriebe
    • Benzin oder Diesel
    • Bis max. 6 Personen

    Alle  Ausstattungs - Merkmale 

    • Der Camper verfüg über ein Slide - Out
    • Heizung
    • Campingausstattung
    • Flughafentransger
    • komplette Küchenaussattung inkl. Toaster
    • Klimaanlage Fahrzeug und Camper
    • Radio/CD
    • WC & Dusche
    • Herd
    • Ofen
  • Kaffeemaschine
  • Kühlschrank mit Gefrierfach
  • Mikrowelle 
  • Heißwasserboiler
  • Markise
  • keine Bereitstellungsgebühr
  • Endreinigung
  • Kartenmaterial
  • USA Infopaket
  • Standard Routenvorschlag
  • Pick-Up mit Tempomat und V8-Motor
  • So sieht es aus, wenn der Pick-Up abgehängt ist

    Der große Vorteil dieses Campers ist, mann koppelt den Aufleger am Campground ab und ist komplett ungebunden.

    PREISBEISPIEL

    € 4.220,-

    abhängig vom Dollarkurs

    14 Tage im Mai 2025 ab/bis Phoenix, ab/bis Las Vegas

    • inkl. aller angeführten Leistungen
    • inkl. 1 Nacht im Hotel
    • exklusive Flüge
    • Exklusive Benzin
    • exklusive eventueller Mautgebühren

    Auf dieser außergewöhnlichen Bike - Tour lernen Sie 7 Bundesstaaten kennen, die schöner nicht sein könnten. Durch die Bundesstaaten Colorado, South Dakota, Nebraska, Wyoming, Montana, Idaho und Utah zogen einst die Siedler nach Westen. Viele aber blieben in diesen Regionen, da es wunderschönes Farmland war und noch immer ist. Mit den Siedlern kamen auch die Outlaws und noch heute sieht man vielen Städten ihre Gründung zur Zeit des "Wilden Westens" an. 

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Viele große und bekannte Indianerstämme hatten hier ihre Heimat, vor allem die Sioux, die Lakota, die Oglala, aber auch die Chayenne und Arapaho. Gerade in diesen Bundesstaaten kam es zu den größten Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern, den Siedlern und der amerikanischen Armee. Bekannt ist die "Schlacht am Little Big Horn", wo am 25. Juni 1876 fast die gesamte 7. US-Kavallerie unter General Custer von den vereinten Stämmen der Sioux vernichtet wurde. Sitting Bull und Crazy Horse waren deren Anführer. Eben diesem Crazy Horse zeigt das Crazy Horse Memorial in South Dakota. Es war der letzte Sieg der Indianer und damit gleichzeitig das Ende der Lebensweise der Ureinwohner, wie sie es gewohnt waren. Heute hat sich vieles geändert, auch zum Positiven. Die großen Büffelherden, die hier einst grasten und fast ausgerottet wurden, bevölkern wieder die Prärie, herrliche Nationalparks gilt es zu besuchen und natürlich ist das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills ein Höhepunkt dieser Tour.

    Aber vor allem sind es die Strassen, die die Biker anziehen. Wir haben einige fantastische Scenic Byways in die Route eingebaut und selbstverständlich sind die Rocky Mountains ein Highlight für alle Biker.

    Diese Tour ist sicher eine der schönsten und außergewöhnlichsten, die man in den USA unternehmen kann. Sie werden begeistert sein.

    19.06.2025 ANREISE

    Gemeinsam fliegen wir ab Wien um 08.35 mit Austrian Airlines nach Frankfurt mit Ankunft um 10.20. Von Frankfurt geht es weiter mit Lufthansa UM 13:30 nach Denver, Colorado. Ankunft um 15.40. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erwartet Sie Klaus Zeiler von schon am Flughafen und gemeinsam geht es ins Hotel.

    20.06.2025 DENVER

    Transfer zur Vermietstation und Übernahme der Bikes. Zum Eingewöhnen eine kleine Runde hinein in die Rocky Mountains. Rund um Denver gibt es einige schöne State Parks, in denen Sie schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage bekommen. Viele Kurven, beindruckende Landschaften und Begegnungen mit Bisons. 

    Nächtigung in Denver

    21.06.2025 DENVER - CHEYENNE 300 km

    Heute geht es richtig los. Von Denver geht es ostwärts hinein in die Rocky Mountains. Nach 55 km erreicht man Black Hawk, einer Kleinstadt auf knapp 2500m Seehöhe. Diese ehemalige Goldgräberstadt ist Ausgangspunkt des Peak to Peak Scenic and Historic Byways. Dieser führt 100 km an der Front Range, dem Vorgebirge der Rocky´s, entlang. Immer wieder hat man traumhafte Ausblicke auf die Kontinental-Wasser-Scheide, die entlang der Rocky Mountains verläuft. Entlang der Strecke liegen viele Sehenswürdigkeiten, wie der Rocky Mountain National Park, der Golden Gate Canyon State Park, Arapaho und Roosevelt National Forests und die Indian Peaks Wilderness Area. Immer wieder queren Schotterstraßen den Byway, die zu Seen im Hochland und Geisterstädten wie Hesse und Apex führen. 

    In Estes Park endet diese wunderschöne Straße. Nachdem Sie dies alles genossen haben, geht es wieder aus den Rocky' s hinaus und nach Fort Collins und dann weiter bis nach Chayenne. Kurz vor der Stadt überqueren Sie die Grenze zu Wyoming. Chayenne, das heutige Etappenziel, versprüht noch immer den Hauch vom Wilden Westen. Da diese Stadt so viel zu bieten hat, einiges davon werden wir sicher sehen.

    22.06.2025 CHEYENNE - CUSTER 424 km

    Weiter geht es heute nordwärts. Die Strecke führt durch alte Westernstädte, wie La Grange. Danach überquert man die Grenze zu Nebraska. Weitere 100 km uns Sie erreichen das Scotts Bluff National Monument. Der 300 m hohe Felsen war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Siedler auf dem Weg nach Westen. Allein zwischen 1843 und 1869 kamen 250.000 Auswanderer hier vorbei.

    Durch die Prärie, wie man Sie aus den Wildwest Filmen kennt, fahren wir bis nach Harrison. Auch diese Kleinstadt hat sich noch seinen Western - Charakter bewahrt. Saloons und kleine Geschäfte findet man über das ganze Stadtgebiet verteilt. Ein Besuch wert ist das "Sioux County Historical Museum". Aber mehr als ein kurzer Stopp muss nicht sein. 

    Bald darauf kommt man an die Grenze zu South Dakota und erreicht kurz danach Edgemont. Diese entzückende Stadt liegt am südwestlichen Rand der Black Hills. Von hier sind es noch knapp 70 km bis zum Tagesziel Custer, dem Tor zu den Black Hills mit seinen vielen Attraktionen.

    23.06.2025 CUSTER - MOUNT RUSHMORE - RAPID CITY 102 km

    Am heutigen Tag werden nur wenige Kilometer gefahren, dafür aber sind diese umso schöner und erlebnisreicher. Deshalb verlassen wir Custer und fahren in Richtung Westen bis zum Eingang des Custer State Parks. Dieser Park wurde als Wildtier - Reservat gegründet. Heute leben hier 1.500 Bisons, große Herden von Wapitis, Gabelböcke, aber auch Biber, Kojoten und vor allem Esel. Letzere sind die wahren Lieblinge der Parkbesucher. Im Herzen des Parks erwartet Sie die 30km lange Wild Life Loop Road. Wie der Name verrät, dient diese Straße eindeutig zur Beobachtung der Tierwelt. Sie werden nicht enttäuscht: Ähnlich einer Schlange schlängelt sich die Route durch kiefernbedeckte Hügel und grasübersäte Prärien. Die Chance auf Rehwild, Antilopen oder Truthähne zu treffen, ist dabei extrem hoch. Das Highlight auf der Wildlife Loop Road sind aber die großen Büffelherden.

    Ein Höhepunkt für alle Biker


    Am Ende des Parks, beim Willkommens-Schild des Custer State Parks, biegt man ab auf die 16A, die Iron Mountain Roadder Traum jedes Bikers. Demzufolge ist diese Straße ist ein Kunstwerk für sich. Auf 27 km verbindet diese Panoramastraße den Custer Park mit dem Mount Rushmore Memorial. Berühmt ist die Straße für ihre „Pigtail Bridges“, quasi Korkenzieherkurven mit integrierten Brücken aus Holz. Auf dieser Route ist eindeutig der Weg das Ziel, weshalb Sie es ruhig angehen lassen sollten. Zahlreiche Aussichtspunkte in die wunderschöne Landschaft fordern Sie zum Stopp heraus, und immer wieder blitzen die vier steinernen Präsidentenköpfe von Mount Rushmore durch die Bäume. Auf dem Weg zum Mount Rushmore warten insgesamt 314 Kurven und drei einspurige Tunnel auf Sie.

    Am Ende der Straße erwartet Sie dann ein Höhepunkt dieser Tour, das Mount Rushmore National Memorial. Mount Rushmore ist mehr als nur ein gigantisches Kunstwerk in South Dakota, USA. Es ist ein Symbol der Präsidentschaft und ein Denkmal für vier der größten Präsidenten Amerikas: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Ihre Entstehung war ein gigantischer Kraftakt, der fast 14 Jahre dauerte. Die vier Präsidenten wurden ausgewählt, weil sie für wichtige Phasen in der Geschichte der USA stehen. Mit ihren 18 Meter hohen Gesichtern ist dieses Denkmal ein beeindruckender Anblick. Steht man vor diesem ikonischen Denkmal, ist man einfach nur beeindruckt. Viele denken auch an den Klassiker von Alfred Hitchkock "Der unsichtbare Dritte", als Cary Grant und Eve Kendall auf den Präsidentenköpfen herumklettern.

    Genießen Sie den Aufenthalt 


    Aber natürlich kann man viel mehr unternehmen, als einfach nur die Köpfe zu betrachten. Der Presidential Trail führt auf einem Kilometer über 422 Stufen ganz nah an die Skulpturen ran. Vom Mount Rushmore sind es dann noch 35 km bis nach Rapid City, der "Stadt der schnellen Wasser", dem Ende dieser traumhaften Etappe.

    24.06.2025   RAPID CITY - DEADWOOD 239 km

    Eine Runde durch die Black Hills steht heute auf dem Programm. Von Rapid City führt die US 44 in Richtung Osten durch eine wunderschöne Landschaft bis zur Abzweigung auf die US 385. Die Strasse führt am Pactola Lake und am Sheridan Lake vorbei nach Hill City. Von hier sind es nur mehr 16 km bis zum Crazy Horse Memorial. Obwohl es bei den Sioux umstritten ist soll dieses Denkmal einst den Oglala-Lakota Häuptling Crazy Horse auf seinem Pferd sitzend, zeigen. Bisher sind lediglich das Gesicht und ein Teil einer Hand fertiggestellt. Wenn es einst fertig ist, man schätzt in 100 Jahren, soll das Monument 195 m lang und 172 m hoch sein.

    Durch die Black Hills


    Anschließend kommen Sie noch einmal nach Custer und auf der US 16 passieren Sie wieder die Grenze zu Wyoming. In Newcastle biegen Sie auf die US 85 ein. Die nächsten knapp 70km bis Cheyenne Crossing sind einfach Fahrvergnügen pur. Eine abwechslungsreiche Strasse und eine herrliche Landschaft werden Ihr Herz höher schlagen lassen. In Cheyenne Crossing ist ein Stopp beim Stage Stop Cafe Pflicht. Hier hielt einst die Postkutsche, die von Cheyenne nach Deadwood führte.

    Nach weiteren 20km erreichen Sie Deadwood, die Stadt der Outlaws. Zur Zeit des Goldrauschs im 19. Jh. gegründet, gab es hier nur eine Regel. "Keine Regel, kein Bedauern". Hier war einst der wildeste Teil des Wilden Westens. Berühmte Outlaws,  wie Wild Bill Hicock oder Calamity Jane trieben hier ihr Unwesen.

    Deadwood


    Besuchen Sie zuerst das Besucherzentrum. Hier bekommen Sie alle Infos über Deadwood. Mit den nötigen Unterlagen ausgestattet starten Sie Ihre Entdeckungsreise mit dem Saloon No.10. Hier wurde am 2.8.1876 "Wild Bill Hicock" beim Pokern von hinten erschossen. Sein Blatt, dass er damals in Händen hielt - eine Pik-Acht und eine Kreus-Ass, sowie eine Pik-Ass und einen Kreuz-Acht - wird heute noch als "Dead Man´s Hand" bezeichnet. Täglich um 13, 15, 17 und 19 Uhr wird diese Szene nachgespielt. Schlendern Sie durch die Stadt, Sie werden auf Schritt und Tritt den Geist des Wilden Westens spüren. Ihr Abendessen können Sie in einem der zahlreichen Lokale der Stadt zu sich nehmen und anschließend gibt es Live-Musik im Saloon #10 oder Sie gehen zur Deadwood Tabacco Company, dem einzigen Ort in der Stadt, wo das Rauchen von Zigarren sowohl erlaubt als auch erwünscht ist


    25.06.2025   DEADWOOD - BUFFALO  413 km

    Wir verlassen Deadwood in Westen und fahren biegen bei Chayenne Crossing nach Norden ab. Hier beginnt der Spearfish Canyon Scenic Byway. Auf 35 km werdenwir immer wieder von wunderschönen Ausblicken überrascht. Die Fahrt ist für jeden Biker ein Traum. Am nördlichen Ende des Byways warten der atemberaubenden Bridal Veil Falls. Direkt neben der Straße fallen die Wassermassen über eine 60m hohe Klippe. Am Endes des Byways kommen Sie nach Spearfish, Zeit für eine Rast.

    Von Spearfish geht es noch ein Stück auf der 85 nach Norden. Danach biegen wir auf die 24 nach Westen ein und überqueren wieder die Grenze zu Wyoming. Bald kommen wir zur nächsten Sehenswürdigkeit Ihrer Tour, dem Devil´s Tower. Dieser "Härtling" ragt 366 m hoch über den Belle Fourche River empor. Bis heute sind sich die Wissenschafter nicht einig, wie er entstand. Fest steht, dass er aus Magma besteht und ein Pfropfen eines Vulkans ist. Aber wie die Rillen enstanden, darüber streitet man noch. Auf jeden Fall ist dieser Turm beeindruckend.

    Die Prärie liegt von Ihnen


    In Gilette, die nächsten größeren Stadt, geht es ab auf den US Highway 14. Diese Straße führt durch endlose Prärie in einem weiten Bogen nach Buffalo, dem Ziel der heutigen Tagesetappe. Die Stadt liegt mitten in den Big Horn Mountains. Das besondere an der Stadt ist, dass sie wie kein anderer Ort Wyomings, die reiche Cowboy - Kultur des Westens, mit atemberaubender Natur verbindet.

    26.06.2025   BUFFALO - CODY 304 km

    Ab Buffalo führt uns die Tour in Richtung Norden, hinein in die Big Horn Mountains. Sie folgen dem US Highway 87 bis nach Ranchester. Hier kommen wir zum historischen US Highway 14. Kurz danach erreichen wir Dayton und hier beginnt Medicine Wheel Passager Scenic Byway. In unzähligen Kurven windet sich die Straße  durch die fantastische Landschaft. Vorbei am Sibley Lake kommen Sie nach Burgess Junction. Hier beginnt der nächste Scenic Byway, Bighorn Senic Byway. Nach wenigen Kilometer kommen Sie zum Granite Pass, mit 2.753m der höchste Pass dieser Etappe. Nach knapp 40 km endet der Scenic Byway in der "Groß-Stadt" Shell. Bei der letzten Zählung hatte der Ortgerade einmal 50 EW.

    Cody


    In Greybull, einem Kleinstadt im Bighorn Bassin, führt die Tour weiter auf der US 14. Nach 85 km erreichen wir Cody, dem Ziel des heutigen Tages. Die Stadt liegt am Fuße der Abosraka Mountains und verdankt ihren Namen niemand Geringerem als William F. "Buffalo Bill" Cody. In den 1870-iger kam er hierher und die Gegend hat ihn so begeistert, dass er 20 Jahre später hier die Stadt Cody gründete. 

    Nach dem Check-In in Ihrem Hotel erkunden wir die geschichtsträchige Stadt. Im Buffalo Bill Center of the West dreht sich alles um den Westen, ein Stück außerhalb der Stadt ist die Old Trail Town, Dort befinden sich 25 wiedererrichtete historische Gebäude. Die Bauwerke, Einrichtungen und Gegenstände sind alle authentisch. In einem der vielen Saloons endet dann unser Tag.

    27.06.2025   CODY - WEST YELLOWSTONE 270 km

    Mit all den Eindrücken von Cody machen Sie sich heute auf den Weg in Richtung Yellowstone Park. Das Ziel ist heute West Yellowstone. Bis dahin sind es 270 km, die es aber in sich haben. Zunächst fahren Sie auf der US120 nach Norden bis nach Abzweigung der US296. Hier beginnt schon ein Highlight des Tages, der Chief Joseph Scenic Highway. Der Chief Joseph Scenic Byway liegt am nordöstlichen Rand des Yellowstone-Nationalparks und bietet spektakuläre Ausblicke und eine einzigartige Geschichte. Hier sieht man jedoch nicht nur die atemberaubende Schönheit, für die Wyoming bekannt ist, sondern auch das Land, in dem die legendäre Flucht von Chief Joseph und seiner Gruppe von Nez Perce stattfand. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart hat der Chief Joseph Scenic Byway viel über die Beziehung zwischen der natürlichen Umwelt und der Menschheitsgeschichte zu verraten.

    Montana


    Am Ende dieser tollen Straße stoßenwir auf den Beartooth Highway und kurz danach überqueren Sie erstmals die Grenze zu Montana und erreichen Cooke City. Hier ist einer der Eingänge zum Yellowstone NP. Bis nach Tower Junction - wieder in Wyoming sind es 55km und dann geht es südwärts  ein paar Kilometer zum beeindruckenden Tower Fall. Immer tiefer führt die wunderschöne Straße in den Yellowstone. Immer wieder queren Bisons die Straße. In Canyon Village biegen wir dann ein in die Norris Canyon Road und nach 18km sind wir mitten in einer Ansammlung von Geysiren. Von hier sind es dann noch 45 Kilometer bis nach West Yellowstone, wieder in Montana.


    28.06.2025  YELLOWSTONE

    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des ältesten Nationalparks der USA, dem Yellowstone NP. Am 1 März 1872 wurde vom damaligen Präsidenten Ulysses Grant der Yellowstone Nationalpark als erster dieser Art in den USA, gegründet. All die Superlativen dieses einzigartigen Ökosystems aufzuzählen wäre fast endlos. Der Park ist 8900 km2 groß, mehr als 10.000 geothermische Quellen, davon cy. 300 Geysire. Der bekannteste ist sicher "Old Faithful", über 200 Wasserfälle, mehrere aktive Vulkane. 67 Arten von Säugetieren, 285 verschiedene Vogelarten, 16 Fischarten, verscheidenste Amphibien und Reptilien leben hier. Mehr als eintausend Blumen und unzählige Koniferen und Flechten. Im Park gibt es 750 km an Straßen, mehr als 1600 km Wanderwege, 11 Besucherzentren, Lodges und Campgrounds.

    Erkunden Sie den Yellowstone


    An diesem Tag können Sie den Park entweder auf eigene Faust erkunden oder Sie nehmen an unserer exclusiven Tagestour durch den Yellowstone Park teil. Auf dieser Tour (nicht im Preis inkludiert) sehen Sie die Highlights des Parks. Old Faithful, den Daumen Geysir, die Grand Prismatic Springs, den Grand Canyon des Yellowstone, das Hayden Tal und den Yellowstone Lake. Dies alles ab/bis Hotel mit einem ortskundigen Guide, ein kleines Frühstück und ein Picknick zu Mittag und jeder Teilnehmer erhält ein Fernglas. Die Tour dauert 9 Stunden und kostet 300,- p.P.

    Den Abend und die Nacht verbringen wir wieder in West Yellowstone.

    29.06.2025  WEST YELLOWSTONE - SODA SPRINGS 375 km

    Ein letztes Mal durchqueren Sie den Yellowstone National Park. Von West Thumb am Yellowstone Lake sind es nur 7km bis zur zum Markierungspunkt der Continental Divide, der Kontinentalen Wasserscheide. Westlich der Markierung fließen alle Flüsse in den Pazifik, östlich davon in den Atlantik. Nun geht es durch eine wunderschöne Landschaft immer weiter in den Süden. Entlang des Jackson Lakes kommen Sie in den nächsten großartigen Nationalpark, dem Grand Teton NP. Nur wenige Landschaften auf der Erde können es mit dem spektakulären Panorama im Grand-Teton-Nationalpark aufnehmen. Mit seinen zerklüfteten Gipfeln, kristallklaren Bergseen und üppigen immergrünen Wäldern ist dieser in Wyoming gelegene Nationalpark so malerisch wie abwechslungsreich.

    Grand Teton NP


    Der erste Stopp  ist am Jackson Lake Damm, der den riesigen See bildet. Immer weiter fahren Sie in diesen großartigen Nationalpark. Weitläufige Wiesen, teilweise mit bewaldeten Hügeln und Seen, erstrecken sich entlang des Fußes der Bergkette. Der höchste Punkt des teilweise von Gletschern überzogenen Gebirges ist mit 4.197 m der Grand Teton. Im Winter überwintern hier jährlich etwa 7.500 Wapitis, die es z. T. aus den südlichen Regionen des Yellowstone National Parks hier herzieht. Sie werden während der extrem kalten Wintermonate regelmäßig gefüttert. Neben den Wapitis überwintern hier jährlich außerdem etwa 800 Bisons, übrigens die weltweit größte Herde. Am Ende des Parks kommen Sie nach Jackson.

    Idaho


    Nach Jackson erreichen Sie nach 60 km Alpine am Snake River, der hier zum Palisades Reservoir aufgestaut wurde. Von hier sind noch 25 km bis zur Grenze nach Idaho, dem 6. Bundesstaat auf die Traumreise. Der Rest der heutigen Strecke führt uns durch eine schöne und vor allem grüne Landschaft mit Seen und Bergen bis nach Soda Springs. Mitten im Ort ist der Soda Springs Geysir, der einzige "gezähmte" Geysir der Welt. Der Geysir wurde vor fast 80 Jahren bei Bohrungen für ein Schwimmbecken entdeckt. Er ist jetzt verschlossen und wird durch einen Timer gesteuert und bricht jede Stunde zur vollen Stunde aus. Der Geysir erreicht Höhen von bis zu 30 Metern, 365 Tage im Jahr.

    30.06.2025  SODA SPRINGS - MANILA  338 km

    Nach dem Frühstück fahren wir weiter durch Idaho immer südwärts. Nach etwas mehr als 60kmkommen wir zum Bear Lake. Dieser 32km lange und 13km breite See beeindruckt durch seine blaue Farbe, die durch die Reflexion der im See schwebenden Kalksteinablagerungen entsteht. Er wird auch oft als "Karibik der Rocky Mountains" bezeichnet. Durch seine Lage auf 1.800m ist er das ganze Jahr über Ziel von Touristen. Die nächsten wunderschönen Kilometer führen immer dem See entlang. Nach knapp 20km überqueren Sie erstmals die Grenze zum 7. Bundesstaat dieser Reise, dem Beehive State (Bienenkorb-Staat) Utah.

    Am Ende des Sees führt uns die US30 westwärts zurück nach Wyoming nach Kemmerer weiter bis Fort Bridger State Historic Site. Fort Bridger liegt im Südwesten von Wyoming, etwa drei Meilen von der I-80 (Ausfahrt 34) entfernt. Das Gelände umfasst 90 ha mit 27 historischen Gebäuden, 4 historischen Nachbauten und 6 modernen Gebäuden. Zu den Natursehenswürdigkeiten, die Sie in Fort Bridger finden, gehören der Groshon Creek, Espenhaine und viele historische Kiefern aus der Militärzeit.

    Von hier sind es noch 75 km bis zur Grenze nach Utah und dem Ziel des heutigen Tages, Manila. Dieser kleine Ort, wo Sie die Nacht verbringen werden ist auch das Tor zur Flaming Gorge, die sie am nächsten Tag sehen werden.

    01.07.2025  MANILA - STEAMBOAT SPRINGS  372 km

    Manila liegt auf ca. 2000m und von hier windet sich die Strasse hinauf auf 2500m zur Flaming Gorge. Dieser riesige Stausee ist ein Paradies für alle Arten von Wassersport, vor allem aber für Angler. Ob seiner kühlen Temperaturen tummeln sich hier Forellen, die größte jemals gefangene Forelle wog 23kg. Weiter geht es nach Vernal und weiter bis zum Dinosur National Monument. Er liegt etwas abseits der üblichen Touristen - Routen, verdient es aber, einen entsprechenden Umweg zu machen und diesen zu besuchen, schließlich hat er neben einer vielfältigen landschaftlichen Schönheit insbesondere eine große Fundstelle von Knochen und Skeletten uralter Dinosaurier zu bieten.

    Back in Colorado


    Mittlerweile sind wir wieder in Colorado angelangt. Wir fahren nun auf der US40 durch eine schöne grüne Landschaft immer westwärts. Orte, wie Massadona, Elk Spring und Craig durchqueren wir auf den nächsten 140km. Ein kleines Stück nach Craig können wir beim Wyman Living History Ranch & Museum Halt machen. In diesem Museum kann man so ziemlich alles besichtigen, was ein leidenschaftlicher Sammler, wie Lou Wyman, im Laufe der Jahre zusammen getragen hat. Ziemlich verrückt. 

    Nun sind es nurmehr 60 km bis nach Steamboat Springs, unser Ziel an diesem Tag. Man sieht sofort, dass dieser Ort ein beliebtes und auch bekanntes Skiparadies ist. Rund um den Ort führen Lifte auf die umliegenden Berge. Aber auch im Sommer bietet Steamboat Springs sehr viel.

    02.07.2025  STEAMBOAT SPRINGS - DENVER 265 km                                                                                                                                  

    Start zur letzten Etappe dieser einmaligen und einfach fantastischen Tour durch sieben Bundesstatten. Von Steamboat Springs geht gleich hinauf auf den Rabbit Ears Pass mit 2873m, dem gleich der Muddy Pass mit 2655m folgt. Ein herrlicher Satrt in den Tag. Sie folgen der US40 bis nach Kremmling, wo Sie auf den Colorado River Headwaters Byway treffen. Nun fahren wir die nächsten 45km immer dem Colorado River entlang. Sanft schlängelt sich der Fluss durch diese Hochebene. Man kann sich kaum vorstellen, dass dieser kleine Fluss 1000km weiter eines der größten Naturwunder der Erde, den Grand Canyon geschaffen hat.

    Die Riesen erwarten uns


    Nach Granby wird es zum Abschluß richtig heftig. Es wartet der Berthoud Pass. Er liegt inmitten der hoch aufragenden Rocky Mountains direkt am US Highway 40. In herrlichen Serpentinen windet sich die Straße hinauf auf das Dach dieser Tour. Die Passhöhe liegt auf 3446m Seehöhe. Fahrerisch sollte er kein Problem, ist die Straße vierspurig ausgebaut. Trotzdem ist die Fahrt über diesen Pass ein Erlebnis. Immer wieder finden sich tolle Ausblicke. Nach diesem letzten Pass kommen noch 70 Kilometern durch den Clear Creek Canyon. Ein letztes Mal ist der Colorado RIvr unser Begleiter. Noch einmal zeigt dieses Land all seine Schönheit in beeindruckender Weise. Am Ende der Clear Creek Road erreichen Sie Denver und damit das Ende einer fantastischen Reise. Rückgabe der Bikes und dann endet der letzte Tag mit einem gemeinsamen Abendessen, wo wir alle noch einmal zurückblicken auf eine Reise, die sicher niemand vergessen wird.

    Was können Sie von dieser Reise mitnehmen

    Sie haben 7 Bundesstatten gesehen, sind mehr als 3.400km auf verschiedensten Straßen gefahren. Über Pässe mit bis zu 3450m, erlebten wie die amerikanische Bevölkerung in diesem Teil der USA lebt. Sie sahen Wohlstand, aber auch viel Armut. Sie sind mit verschiedensten Stämmen der indianischen Ureinwohner in Kontakt getreten, sind auf den Spuren der Siedler gewandelt und haben Naturwunder und amerikanische Denkmäler gesehen.

    Vor allem aber erlebten Sie ein Land voller Kontraste, das von so einer unvergleichlichen Schönheit ist, wie es fast kein zweites Land auf dieser Erde ist.


    03.07.2025 Heimreise 

    Heute ist noch Zeit ein bisschen von Denver zu erkunden. Gegen 14.00 Transfer ztum Flughafen.  Um 17.35 Abflug startet die Lufthansa nach Frankfurt.

    04.07.2025 Ankunft

    Sie landen um 11.10 in Frankfurt. Um 12.50 startet die Maschine der Austrian Airlines und landet um 14.15 in Wien


    INKLUDIERTE LEISTUNGEN

    NICHT INKLUDIERT

    • Flüge ab/bis Wien mit OS und LH
    • Alle Taxen und Gebühren
    • Alle Transfers
    • 14 Nächte in Mittelklasse - Hotels im Doppelzimmer
    • 12x Frühstück und 1x Abendessen
    • 13 Tage Harley Davidson Street Glide/Road King Touring Edition
    • Unbegrenzte Kilometer
    • VIP-Zero Versicherung
    • Roadside Assistance
    • Alle Steuern
    • Tourguide Viktor Sator
    • Begleitfahrzeug für Gepäck und müde Beifahrer
    • Wasser und Softdrink tagsüber
    • America the Beautiful - Pass
    • Ein Überraschungs-Geschenk
    • Alle Mahlzeiten, außer den angeführten
    • Trinkgelder
    • Persönliche Ausgaben
    • ESTA
    • Benzin
    • eventuelle Straßenmaut Gebühren
    • Nicht inkludiertes Equipment

    3.590,- 

    Beifahrer/in im Doppelzimmer

    7.990,-

    1 Biker im Einzelzimmer

    200,- € Ermäßigung bei Buchung eines Bikers und eines Beifahrers im Doppelzimmer


    Was wir garantieren

    • Die komplette Tour wurde von uns vorab besichtigt
    • Alle Unterkünfte wurden sorgfältig ausgewählt und begutachtet
    • Unsere Top-Partner vor Ort garantieren einen reibungslosen Ablauf
    • Begleitung der Gruppe ab/bis Graz (bei Zuflügen von anderen Flughäfen ab/bis Frankfurt
    • Durch unsere Erfahrung sind wir auf alle Eventualitäten vorbereitet und stehen Ihnen immer mit Rat und Tat zur Verfügung
    • Wir kennen die USA und ihre Besonderheiten, dass vermeidet unangenehme Situationen