Für viele Menschen ist ein Ranch Urlaub ein Wunsch, den Sie sich einmal in Ihrem Leben erfüllen wollen. Meistens aber bleibt es beim Wunsch. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Einerseits fehlt immer die Zeit dazu. Andererseits weiß man nicht so recht, ob es wirklich so toll ist. Oder ein Aufenthalt auf einer Ranch passt nicht in den geplanten Familien - Urlaub. Gründe gibt es viele, Ausreden auch. Deshalb bleibt dieser Wunsch meist nur ein unerfüllter.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Aber der Hauptgrund ist meist der, das man einfach zu wenig weiß, wie so ein Ranch Urlaub abläuft. Was einen erwartet, was geboten wird und wie man so einen Urlaub plant. Diese Fragen wollen wir Ihnen hier beantworten, Ihnen erklären, was für Arten von Ranch - Urlauben es gibt und vieles mehr.
Damit Ihr Wunsch doch noch erfüllt werden kann!
WIE DEFINIERT SICH EINE RANCH
Zuerst die gesetzliche und daher auch trockene Definition einer Guest Ranch:
"Als Guest Ranch bezeichnet ein Unternehmen oder eine Organisation, die Übernachtungsmöglichkeiten , Verpflegung und Freizeiteinrichtungen in ländlicher Umgebung anbietet. Der Zweck einer Gästeranch muss sich in erster Linie auf Urlaub, Freizeitgestaltung und ähnliche Aktivitäten beziehen"
Übersetzt heißt das, dass ein Urlaub auf einer Ranch in erster Linie der Erholung des Gastes dient. Alle Aktivitäten dienen dazu, Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Ganz nach dem Motto: Man kann, aber man muss nicht! Alles was an Aktivitäten angeboten wird, egal ob Vergnügen oder Arbeit, können Sie mit machen oder auch nicht. Wichtig ist nur eines, dass Sie und Ihre Familie den größmöglichen Erholungswert mitnehmen.
WELCHE ART VON RANCH GIBT ES
Zunächst sollten Sie wissen, dass es zwei Typen von Ranches gibt. Auf der einen Seite haben wir die Guest oder Dude Ranches und auf der anderen finden wir die Working Ranches. Mittlerweile gibt es auch einige Ranches, die sich als Resort Ranch bezeichnen. Diese sind aber nur eine gesteigerte Form der Guest Ranch.
GUEST/DUDE RANCH

Auf einer Guest Ranch steht die Erholung und das Vergnügen an erster Stelle. Dem Gast werden viele Möglichkeiten geboten, sich die Zeit zu vetreiben. Natürlich steht reiten an erster Stelle, aber es gibt noch so viel mehr, was man auf einer Dude Ranch machen kann. Fischen, schwimmen, wandern oder einfach nur an einem ruhigen Ort sich zurückzuziehen und einfach den Tag genießen.
Abenteuer pur für die Familie
Diese Art von Ranch Urlaub ist auch ideal für einen Aufenthalt mit der ganzen Familie. Den Kindern wird ein tolles Unterhaltungsprogramm geboten. Nebenbei lernen sie viel über das Leben auf dem Land, über Tiere und wieviel Arbeit auf einer Ranch anfällt.
WORKING RANCH

Wenn Sie immer davon geträumt haben, einmal das Leben eines Cowboys kennenzulernen, dann ist eine Working Ranch genau das Richtige für Sie. Die Arten von Betätigung hängt ganz von der Jahreszeit ab. Die aufregendste Zeit ist sicher die des Zusammentriebs der Rinderherde im Herbst. Sie begleiten die Cowboys bei Ihrer Arbeit und unterstützen Sie, so weit es Ihre Fähigkeiten erlauben.
Weg vom Alltag
Was auf so einer Ranch an Luxus fehlt, wird mehr als wettgemacht vom Abenteurgeist, guter Kameradschaft und einer riesigen Portion Zufriedenheit nach getaner Arbeit. Diese Erfahrung wird Sie für alle Mühen entschädigen.
Ein paar Antworten auf Ihre Fragen
Vielleicht ist das Essen eines der größten Missverständnisse, was Urlaub auf einer Dude Ranch betrifft. Ich vermute, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass in den alten Westernfilme die Cowboys meist recht spratanisch essen Viele Ranchen beziehen lokale Zutaten (einige verfügen über eigene Gewächshäuser) und schaffen kulinarische Meisterwerke. Einige Ranchen bieten Holzofen-Pizzen und Craft-Cocktails, wie z.B. Kaktusfeigen-Margaritas, während andere Weinproben und erlesene kulinarische Erlebnisse anbieten. Man kann eine Ranch allein nach seinem Appetit auswählen! Vegetarisch, vegan, glutenfrei, Allergien? Kein Problem. Wenn man im Vorhinein Bescheid sagt, gehen die Ranch-Köche gerne auf spezielle Ernährungsbedürfnisse ein.
Pferde sind ein wesentlicher Teil des Dude-Ranch-Erlebnisses, weil sie eben traditionell dazugehören. Abgesehen vom Reiten gibt es noch einige andere Erlebnisse, die einen erwarten. Naturliebhaber können Wandern, Vögel beobachten und Spaziergänge in der Natur genießen. Adrenalin-Junkies werden das Mountainbiken und Wildwasser-Rafting lieben. Weitere Aktivitäten für Leute, die etwas weniger extreme Aktivitäten suchen, sind z.B. das Fliegenfischen, Bogenschießen und sogar Kochkurse. Die meisten All-Inclusive-Aufenthalte auf einer Dude Ranch umfassen alle Aktivitäten, wie Reiten, Schwimmen, Fischen, Mountainbiken, Goldwaschen, Vogelbeobachtungen, Wandern, Rafting, Streichelzoo, Kinderanimation uvm.
Auf einer Working Ranch ist reiten eine Voraussetzung für eine Teilnahme am Arbeitsleben der Cowboys.
Während einige Ranchen luxuriöser sind als andere, sind alle Schlafbereiche ruhig, gemütlich und komfortabel. Rustikale und historische Akzente füllen die Räume, von alten Himmelbetten bis zu antiken Steppdecken. Natürlich gibt es in den Unterkünften ein eigenes Bad, Handtücher, Toilettartikel, Toilette und meist auch eine Kaffeemaschine und Kühlschrank.
Auf einer Working Ranch kann es schon etwas uriger umgehen, da empfiehlt es sich, vorab genau zu schauen, ob die Unterbringung Ihren Vorstellungen entspricht.
Einige Dude Ranches schließen für den Winter, aber viele sind noch offen. Wenn die Rocky Mountains mit Schnee bedeckt sind, verlagern die Dude Ranches einfach ihren Fokus. Zu den Aktivitäten während eines Aufenthalts zählen Schneemobilfahren, Skifahren und Schneeschuhwandern. Am Ende des Tages kann man sich dann bei einem langen heißen Bad im Whirlpool entspannen. Wenn man allerdings doch mehr Lust auf ein traditionelles Dude-Ranch-Erlebnis hat, kann man der Kälte auch entfliehen und nach Süden zu einer Ranch in Arizona fliegen! Man kann durch das Land des Saguaro-Kaktus reiten und abends die leuchtenden Sonnenuntergänge genießen.
Für eine Working Ranch gibt es eigentlich keine bevorzugte Jahreszeit. Arbeit gibt es immer genug. Entscheidend für die Wahl der Zeit ist einzig und allein Ihre Vorstellung, welche Zeit für Sie die schönste ist.
Dude Ranchen sorgen für einen ausgezeichneten Familienurlaub – ohne Zweifel! Es gibt für jeden etwas, dass man gerne macht. Aber für einige bedeutet Urlaub zu haben, die Kinder zu Hause zu lassen. Viele der Ranches bieten kinderfreie Wochen an, perfekt für romantische Kurzurlaube, Junggesellen-/Junggesellinnenabschiede und vielleicht sogar geschäftliche Tagungen. Mit oder ohne Kinder finde man Ruhe und Stille während seines Urlaubs auf einer Dude Ranch.
Für Kinder ist der Aufenthalt auf einer Working Ranch weniger geeignet, da es auf so einer Ranch schon etwas rauer zugehen kann.
Zumeist stellt man fest, dass der All-Inclusive-Preis für einen Aufenthalt auf einer Dude Ranch einen ganzen Tag voller Aktivitäten, Essen und Unterkunft abdeckt. Wenn man diesen Preis mit dem für einen anderen Familienurlaub vergleicht, wird man wahrscheinlich feststellen, dass es tatsächlich günstiger ist! Außerdem muss man sich keine Gedanken machen über Unterkünfte an verschiedenen Orten, wo man essen soll, was man unternehmen möchte und wie man von einem Ort zum nächsten kommt. Auf einer Dude Ranch zahlt man einen Preis, kommt an und genießt einfach die Zeit zusammen mit seiner Familie.
Urlaube auf einer Working Ranch sind meist günstiger, da oft nicht so luxuriös. Aber Bezahlung gibt es keine.

Der tägliche Ausritt
Wo und wie viele Ranches bieten wir Ihnen an?
Zusammen mit unserem Partner bieten wir Ihnen in 6 Bundesstaaten insgesamt 26 Ranches an. Die meisten davon in Wyoming und Arizona. Weiters noch in Colorado, Montana, Texas und auch in Georgia. Aber natürlich können wir Ihnen auch in anderen Bundesstaaten gerne einen Ranch Urlaub anfragen. Aber natürlich können wir für Sie in jedem Bundesstaat einen Ranch Urlaub anfragen.
Hier finden Sie drei Beispiele, wie so ein Urlaub aussehen könnte
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- Union Oyster House: Das Lokal, wenn man die Meeresspezialitäten der Region essen will
- The White Bull Tavern: Gleich neben dem Quincy Market. Hier gibts beste amerikanische Küche
- Mamma Maria: In North End am North Square gelegenes italienisches Restaurant. Einfach köstlich
Dallas, die drittgrößte Stadt von Texas, wird natürlich für immer mit dem Attentat auf John F. Kennedy am 22.11.1963 verbunden sein. Viele denken natürlich auch sofort an die gleichnamige Fernsehserie "Dallas", in der die Ewings ihr "Un"-Wesen im Ölgeschäft trieben. Beides, das Attentat und Öl sind wesentliche Punkte, die Besucher nach Dallas locken. Aber diese Stadt hat so viel mehr zu bieten. Schon beim Landeanflug auf den riesigen Flughafen Dallas/Fort Worth sieht man, was diese Stadt auch so lebenswert macht. Viel Grün und sehr viel Wasser. Rund um die Stadt sind mehrere große Seen, die für die Einwohner fantastische Naherholungsgebiete sind.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Wie es begann
Gegründet wurde die Stadt 1841 von John Neely Bryan. Er erbaute eine einsame Blockhütte mit dem Ziel, hier ein Handelszentrum zu schaffe. Seine Blockhaus kann man noch heute auf der Founders Plaza besichtigen. Durch den Eisenbahnanschluß 1870 entwickelte sich die Stadt immer mehr. Als 1930 Öl gefunden wurde, begann der Aufstieg zu einer der wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentrum . Die Stadt wuchs immer mehr und heute leben im Großraum Dallas, zu dem auch die Nachbarstadt Fort Worth zählt, 7,1 Mio Menschen.
Der Slogan von Dallas „Big Things Happen Here“ erfasst genau die Dynamik einer Stadt, die auf der Grundlage von großen Träumen und dem Pioniergeist der neu erschlossenen Siedlungsgebiete erbaut wurde und die Einstellung verkörpert, dass alles möglich ist.
DALLAS
Kommen Sie nach Dallas und Sie werden begeistert sein!!

Die Southfork Ranch
Wenn man von Dallas spricht, darf man aber Fort Worth nicht vergessen. Ist Dallas die moderne Metropole mit Cowboy - Charme, dann ist Fort Worth die Stadt des Viehhandles. Die Stadt war eines der größten Viehhandelszentren der USA und noch heute werden zweimal täglich die typisch-texanischen Longhorn-Rinder durch den Cattle - Drive getrieben. Hier finden Sie den größten Honky-Tonk (Billy Bob’s Texas), den Cultural District mit einigen der bedeutendsten Museen der USA, die größte Whiskey-Brennerei westlich des Mississippi, aber auch Rodeos und vieles mehr!
Auf jeden Fall muss man beide Städte besuchen, um zu vestehen, dass hier in Texas alles etwas größer, höher und beeindruckender ist. In Texas wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt und nirgendwo in Texas sieht man das besser, als in Dallas und Fort Worth.
Dallas
Die Skyline von Dallas
Das Haus des John Neely Bryan
Von diesen Haus wurde JFK erschossen
Hier tzrafen die tötdlichen Kugeln
Der Clyde Warren Park
Die South Fork Ranch
Viehtrieb in Fort Worth
Fort Worth
Wer nach Dallas kommt interessiert sich sicher für die Geschehnisse rund um das Attentat auf Präsident John F. Kennedy. Dies alles kann man im 6th Floor Museum am Dealey Plaza erfahren. In diesem Gebäude arbeitet Lee Harvey Oswald im Lager einer Bücherei. Hier im 6.Stock ist das Museum eingerichtet. Alles was man über das Attentat, sieht man. Unter anderem auch das Versteck, dass sich Oswald aus Kisten baute und von wo er dann auf Kennedy schoß. Man erfährt sehr viel, aber viel ist auch nach wiw vor rätselhaft. Aber darüber kann sich jeder seine Gedanken machen. Von hier kann man die Elm - Street hinuntergehen, wo auf der Strasse die beiden Punkte, an denen Kennedy getroffen wurde, anschauen.
...aber es gibt auch anderes
Gleich hinter dem Dealey Plaza ist die Founders Plaza mit der Blockhütte des Gründers der Stadt, John Neely Bryan und auf der anderen Seite das John F. Kennedy Memorial. Die beste Art eine Stadt zu erkunden ist, wenn man sie das erste Mal besucht, eine Hop-On Hop-Off Tour zu buchen. Hier in Dallas bieten wir die Touren von Super Tours an. Auf dieser Fahrt können Sie an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten aussteigen und danach wieder den Bus besteigen.
Eine Oase zur Erholung
Sollten Sie über ein Wochenende in Dallas sein, besuchen Sie den Clyde Warren Park. Diese Grünanlage mitten in der Stadt ist ein absolutes Erlebnis. Hier verbringen die Einwohner von Dallas Ihren Sonntag. Es gibt einen Pavillion, in dem Yoga gemacht wird, auf der großen Grünfläche kann man sich hinlegen, picknicken und entspannen. Rund um die Anlage stehen aufgereiht ein Imbiss-Wagen nach dem anderen. Selbstverständlich gibt es auch ein Restaurant, eine Bar, Kinderspielplatz, Brunnen zum erfrischen und zur Abkühlung von Hund und Besitzer. Konzerte, Markte und vieles mehr, hier kann man alles machen. Verbringen Sie auch einen Sonntag hier, Sie werden es nicht bereuen.
Das alte Gerichtsgebäude
In solchen Mengen wird hier Fleisch gekauft
Eisenbahnknotenpunkt Dallas
Klyde Warren Park
Erfrischung für alle
Meditation und Yoga
Eine Oase der Erholung
Ein Food Truck nach dem anderen
MEINE HOTEL TIPPS

La Quinta Inn & Suites Addison Galleria***
Meine Bewertung: 3/5
Wer mit dem Auto in Dallas Ist, für den ist dieses Hotel ein guter Tipp. Knapp 20km nördlich vom Zentrum in einer ruhigen Gegend gelegen. Rund um das Hotel gibt es viele Lokale und Geschäfte.
DIe Zimmer sind sehr schön, Frühstück sehr gut und ein schöner Pool nach einem anstrengenden Tag

Kimpton - Pittman Hotel****
Meine Bewertung: 4/5
Mitten im Zentrum von Dallas ist dieses sehr schöne 4-Sterne-Hotel gelegen. Die Dealey Plaza ist nicht weit entfernt und viele Sehenswürdigkeiten kann man zu Fuß erreichen.
Die schönen, stylischen Zimmer bieten alles an Komfort, ein sehr gutes Frühstück ist im Preis inkldiert und für Touristen mit Auto gibt es einen Parkplatz

Hampton Inn & Suites Fort Worth Downtown**
Meine Bewertung: 3/5
Dieses familienfreundliche Hotel liegt mitten in Downtown Fort Worth.Der Fort Worth Water Garden und der Sundance Square sind in unmittelbarer Nähe
Die Zimmer bieten wirklich hervorragenden Komfort, Frühstück iste ebenfalls inkludiert. Parkmöglichkeiten kostenpflichtig beim Hotel
Was kann man unternehmen

Dallas
Das Sixth Floor Museum ist natürlich ein Muus. Aber es gibt noch einiges mehr. Der 117 m hohe Reunion Tower in Downtown Dallas gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Von der Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick über die Stadt. Im Bishop Arts District gibt es über 60 Boutiquen, Restaurants, Bars und Gallerien. Zwei absolute Höhepunkte sind das Dallas World Aquarium und der Dallas Zoo. Über den Klyde Warren Park haben wir hier schon berichtet, ein Platz zum Seele baumeln lassen. Für Wissenschafts- und Naturkunde - Liebhaber ist das Perot Museum ein heißer Tipp

Fort Worth
Fort Worth ist die Stadt der Longhorn - Rinder. Ein unvergesslicher Besuch im historischen Stadtteil Stockyards darf in Fort Worth auf keinen Fall fehlen. Fort Worth ist aber auch eine Stadt der Kultur, nicht nur der Cowboys. Viele Museen, wie das Museum of Modern Arts, das Texas Civil War Museum sind für Kunstliebhaber absolut sehenswert. Ein absoluter Pflichttermin ist ein Besuch bei Billy Bobs Texas. Hier gibt es Events, die berühmte Honky Donk Kitchen mit herrlichen Steaks, Burgers uvm. Hier sollte man unbedingt reservieren.

South Fork Ranch
Dallas ist natürlich auch Dallas. Wer kennt sie nicht, die Familie Ewing, die auf der South Fork Ranch wohnt. JR Ewing, Bobby Ewing, Sue Ellen, Miss Ellie und wie sie alles heißen. Ein Besuch der Ranch gehört zu jedem Dallas - Besuch. Man besichtigt die Ranch, sieht, wie und wo die einzelnen Familien-Mitglieder gewohnt haben. Man erfährt viel über die Geschichte dieser Serie, über die Darstelller und vor allem mit welcher Liebe und Leidenschaft Larry Hagman bis zu seinem Tod Teil der Serie war. Den Tod vor Augen, drehte er bis er zusammenbrach und kurz darauf im Spital verstarb.
Dallas als Ausgangspunkt...
...für einen Roadtrip durch mehrere Staaten...
Als Startpunkt einer größeren Reise ist Dallas ideal. Gleich mehrere Bundesstaaten mit ihrem speziellen Angeboten sind in kurzer Zeit erreichbar. Eine Südstaaten - Reise mit Louisina, Mississippi und Alabama kann egnauso von hier gestartet werden, wie eine Tour zur Route 66. Nach Oklahoma, wo man auf die Route trifft, sind es nur 330 km. Von hier aus kann man in den Osten in Richtung Chicago oder nach Westen nach New Mexico und Arizona reisen.
...für eineTexas Rundreise
Auch eine große Texas Rund - Reise zum Big Bend Nationalpark, weiter nach San Antonio und zur Küste nach Corpus Christi und abschließend nach Houston und Austin, die Hauptstadt von Texas. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.
Egal, für was Sie sich entscheiden. Unsere hervorragenden Kenntnisse über diesen Teil der USA, helfen Ihnen Ihre Traumreise zu finden.
Warum Boston eine einzigartige Städtereise ist
Boston, die Hauptstadt des Bundesstaates, ist sicher die geschichtsträchtigste Stadt der USA. Hier begann 1773 die Abspaltung von England mit der Boston Tea Party, die später in den Unabhängigkeitskrieg von 1775 endete. Geht man auf dem Freedom - Trail durch die Innenstadt von Boston, trifft man Schritt auf Schritt auf die Zeugen dieser Zeit. Seien es die Gebäude aus dieser Zeit, oder den Friedhof mitten in der Stadt, auf dem die "Helden" dieser Zeit begraben liegen.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Geschichte & kulturelle Highlights
Aber nicht nur der Freedom - Trail ist ein Grund Boston zu besuchen. Entlang dieses 4km langen, mit roten Ziegeln markierter Weg durch Boston, kommt man auf dem Weg vom Boston Common bis zum Bunker Hill an 16 historischen Orten und Gebäuden vorbei. Die alle spielten für die Amerikanische Revolution eine wichtige Rolle. Es ist diese einzigartige Verbindung zwischen Geschichte und moderner Architektur, die diese Stadt so einzigartig mac
Stadtteile & lokale Erlebnisse
Für mich sicher eine der schönsten Städte der USA. Egal, in welchem Teil der Stadt man sich aufhält, immer gibt es was zu entdecken. Sei am noblen Beacon Hill, das tolle Hafenareal mit dem New England Aquarium, das North End mit seinen kleine Gassen und entzückenden Plätzen oder Back Bay mit dem John Hancock Tower und den vielen Geschäften. Auf der anderen Seite des Charles River findet man die berühmte Elite - Universität Harvard in Cambridge und das nicht minder berühmte MIT, das Massachussetts Institut of Technology.
Boston kulinarisch entdecken
Eines haben aber alle Viertel gemein und da sind die exzellenten Lokale und Restaurants. Sucht man in anderen Regionen der USA oft mühsam gute Restaurants, hier in Boston und weiter dann in ganz New England ist Essen ein einmaliges Erlebnis. Hier mischt sich die Küche von Good Old England mit der feinen Küche Frankreichs und den fantastischen Meeresfrüchten, die hier vor Ort gefangen werden. Allen voran der berühmte Lobster ist es, den man hier in allen Variantionen serviert bekommt.
Boston in deine USA Reise integrieren
Boston ist der Ideale Ausgangspunkt für eine Reise durch die New Englandstaaten, besonders zur Zeit des sogenannten "Indian Summers". Dieser "Altweibersommer" wird in den USA eigentlich "Foliage" genannt und bezeichnet der Zeit, in der sich die Blätter leuchtend rot, gelb und orange färben, bevor sie fallen. Aber auch zu anderen Zeiten ist eine Reise ab Boston attraktiv. Oder auch als Endpunkt einer Reise von den südlicheren Bundesstaaten hierher.

Das Capitol am Beacon Hill
Boston, 1630 gegründet, zählt zu den ältesten Städten der USA. In der Stadt leben ca. 650.000 Menschen, in Großraum Boston sind es an die 4,5 Mio. Durch seine Größe ist sie übersichtlich und man kann die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden. Die Stadt der Kontraste, bietet Altes und Neues, Tradition und Fortschritt in einer fruchtbaren Symbiose. Auf der einen Seite der altehrwürdige Beacon Hill, auf der anderen das trendige South End. Hier moderne Skyscraper, dort historische Reihenhäuschen. Hier das ausgedehnte Grün des Boston Common, dort das Treiben am und im modernen Hafen.
Boston, ein Mix aus vielen Ethnien
Viele Ecken erinnern an europäische Metropolen, doch Boston ist auch eine typische amerikanische Stadt – und ein ethnischer Fleckenteppich. Der reicht vom italienischen North End über Chinatown und das irische Charlestown bis zum afroamerikanischen Roxbury. Die Innenstadt erlebt ein Revival, viele Bostonians ziehen aus den Vororten zurück ins Zentrum, in Viertel wie South End oder South Boston. Um die Stadt zu erkunden, ist es nicht unbedingt notwendig in der Innenstadt zu wohnen, das öffentliche Verkehrssytem ist ausgezeichnet und man ist rasch auch von den umliegenden Vororten im Zentrum
Das Equestrian Monument im Park der USA zeigt eine Statue eines Reiters auf einem Pferd, umgeben von Blumen und Büschen, unter klarem blauen Himmel.
Historische Kirchturm und zeitgenössische Wolkenkratzer in einem lebendigen Stadtpark in den USA.
Ein alter Friedhof in den USA mit neugestalteten Grabsteinen, umgeben von Bäumen und Gebäuden im Hintergrund, vermittelt ein Gefühl von Geschichte, Erinnerung und kulturellem Erbe.
Das Bild zeigt das berühmte Independence Hall in Philadelphia, umgeben von Wolkenkratzern, mit Besuchern und Straßenverkehr, als historische Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der USA.
Ein Blauer Lobster
Charmantes Altbaugebäude in urbaner Umgebung, typisch amerikanisches Design mit historischen Elementen und moderner Fassade.
Historische europäische Architektur in den USA, Kirche, Washington D.C., städtische Umgebung, rote Steine, klare Himmel, Touristenattraktion.
Boston hat so viel an Sehenswertem zu bieten, um alles zu erkunden benötigt man mindestens ein paar Tage. Natürlich ist es auch in kürzerer Zeit möglich, aber die Hauptattraktion Boston´s, den Freedom - Trail muss man unbedingt gehen. Der Freedom Trail ist ist eine 4 Kilometer lange Strecke, welche 17 historische Sehenswürdigkeiten in Boston verbindet. Der Weg ist durch eine rote Linie, welche am Boden entlang führt, makiert und startet im Boston Common, dem ältesten Stadtpark der Vereinigten Staaten. Die Strecke zeigt vorallem Gebäude oder Plätze, die während der Amerikanischen Revolution und dem darauf folgenden Unabhängigkeitskrieg eine wichtige Bedeutung hatten.
Los geht´s
Er beginnt am 20 ha großen Bostoner Stadtpark und führt dich zunächst zum State House, dem Sitz des Gouvernours. Das Gebäude liegt auf dem Beacon Hill und wurde 1798 fertiggestellt. Man spaziert immer der roten Linie am Boden nach. Ein besonderer Ort kommt kurz danach, der sogenannte Granary Burying Ground. Dieser ist der drittälteste Friedhof der Stadt Boston und beherbergt die Gräber vieler bedeutender Persönlichkeiten, wie Kämpfern des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges oder Samuel Adams, einem der Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigikeitserklärung, aber auch die der Opfer des Massakers von Boston.
Der Quiny Market mit der Faneuil Hall war früher ein wichtiger Versammlungsplatz. Hier wurden viele Reden zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von unter anderem Samuel Adams und James Otis gehalten. Im Nort End gelangt man schließlich zum Wohnhaus von Paul Revere. Paul Revere war ein wichtiger Kämpfer im Unabhängigkeitskrieg. Nun kannst du entweder noch einen Abstecher über die USS Constitution, dem ältesten noch schwimmenden Kriegsschiff der Welt, machen oder du nimmst den direkten Weg zum Bunker Hill Monument, dem Endpunkt des Freedom Trails. Das Bunker Hill Monument erinnert an eine der wichtigsten Schlachten des Unabhängigkeitskrieges.
Das Bild zeigt das historische Massachusetts State House in Boston, bekannt für seine beeindruckende goldene Kuppel, elegante Säulen und historische Architektur in der Nähe von Regierungs- und Kulturzentren.
Schäbiger Friedhof mit alten, dunklen Grabsteinen und Schatten, umgeben von Bäumen und modernen Gebäuden, vermittelt einen Eindruck von Geschichte und Gedenken in den USA.
Das Grab von Samuel Adams
Eine historische Attraktion in Boston, USA, zeigt das berühmte Tea Party Museum, eingebettet in die urbane Umgebung mit Menschen, Autos und Hochhäusern im Hintergrund.
Das Bild zeigt ein historisches Theater in Boston, umgeben von Menschen, Cafés und einer Statue im Stadtzentrum. Perfekt für Reisende, die die amerikanische Kultur und Architektur entdecken möchten.
Altes, charmantes Fachwerkhaus in der US-Stadt, sichtbare Holzstruktur und historische Bauweise, lebendige Atmosphäre in der amerikanischen Innenstadt.
Denkmal eines berühmten amerikanischen Soldaten auf einem Podest in einem Park mit Schatten spendenden Bäumen.
Entdecken Sie den beeindruckenden weißen Kirchturm, umgeben von Natur, perfekt für Städtereisen und Architekturenthusiasten in den USA.
MEINE HOTEL TIPPS

Four Points by Sheraton Boston Newton***
Meine Bewertung: 3/5
Wer nicht in Boston wohnen will, für den ist dieses Hotel eine gute Alternative. Man ist mit den Öffi´s schnell im Zentrum, ebenso mit dem Auto über die Autobahn.
Selbst schon getestet, kann ich dieses Hotel ohne Bedenken empfehlen.

The Godfrey Hotel Boston****
Meine Bewertung: 4/5
Dieses sehr schöne Hotel liegt nur 300m vom Common Park und 200m vom Beginn des Freedom-Trails. Zentraler geht es nicht.
Ein absolutes Top-Hotel mit schönen Zimmern und sehr freundlichem Personal

Best Western Plus New Englander**
Meine Bewertung: 3/5
17 km nördlich von Boston ist dieses Hotel eine günstige, aber trotzdem gute Wahl. Sehr schöne Zimmer, ein für amerikanische Verhältnisse gutes Frühstück.
Mit dem Bus ist man in einer 3/4 Stunde im Zentrum, auch mit dem Auto gibt es eine gute Anbindung
Was kann man unternehmen

Innenstadt
Im Zentrum von Boston wandelt man stetig auf den Spuren der historischen Sehenswürdigkeiten, dem Freedom Trail. Auf 4 km kommt amn an sechzehn hiostorischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Weg ist mit einer durchgezogenen roten Linie auf dem Boden markiert und führt vom Boston Common im Stadtzentrum durch die Innenstadt, über den Charles River im Norden nach Charlestown und endet dort am Bunker Hill Monument. Die zu Fuß zurückzulegende Strecke ist eine beliebte Touristenattraktion und erlaubt einen schnellen Überblick über das historische Boston.

Boston mit Duck Tours
Eine ganz besondere Art die Stadt kennenzulernen ist eine Fahrt mit dem Amphibien-Fahrzeug von Duck Tours. Zunächst geht es durch die Stadt, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, bevor es beim Science Park in den Charles River hinein geht. Vom Fluss aus hat man eine ganz neue Sicht auf Boston und das am anderen Ufer gelegene Cambridge. Danach geht es wieder an Land und zurück zum Ausgangspunkt.
Die ganze Fahrt ist sehr auf den amerikanischen Humor ausgelegt, immer wieder wird man aufgefordert, sich mit einem lauten Quack-Quack bemerkbar zu machen. Aber es ist wirklich eine schöne Tour.

Boston Tea Party Schiff und Aquarium
Die BOSTON TEA PARTY, war eines der wichtigste Ereignis im Vorfeld der Amerikanischen Revolution. Am 16. Dezember 1773 stürmten ca. 50 Männer 3 Schiffe, die mit englischen Tee, der aufgrund der Steuern wesentlich teurer war, als der wesentlich günstigere holländische. Sie warfen alle 340 Teekisten in das Meer.
Heute kann man dies alles sehr amerikanisch noch einmal miterleben. Unter dem lauten Gebrüll "Put the tea into the sea" darf ein jeder einen Teeballen ins Meer werfen. Aber es ist nicht nur Spaß, man erfährt auch viel über die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung.
Ein Stück weiter befindet sich das NEW ENGLAND AQUARIUM, ein wirklich sehenswertes und wunderschönes Ausflugsziel

Harvard University
Die älteste bedeutenste Hochschule der USA ( gegründet 1636) und eine der acht Ivy-League - Universitäten, wird allgemein für ihren hohen akademischen Standard, ihre Zulassungspräferenz und ihr gesellschaftliches Prestige geschätzt. Der Hauptcampus der Universität liegt am Charles River in Cambridge, Massachusetts, wenige Kilometer westlich der Bostoner Innenstadt. Insgesamt sind an Harvard etwa 23.000 Studenten eingeschrieben.
Ein Besuch dieser Universität ist ein Muss, wenn man nach Boston kommt. Berühmte Politiker, wie John F. Kennedy oder Barack Obama, oder zahlreiche Persönlichkeiten der Literatur, wie T.S. Eliot oder Norman Mailer. Aber auch Jack Lemmon oder Leonhard Bernstein waren Absolventen dieser Elite - Uni.

North End
Das North End ist ein Stadtteil (Neighborhood) von Boston. Es ist der älteste als Wohngebiet genutzte Bereich in Boston, der ohne Unterbrechung seit der Besiedlung in den 1630er Jahren bewohnt ist. Hier findet man viele historische Gebäude, z.B. das Geburtshaus von Paul Revere. Trotz seiner kleinen Fläche von lediglich einem Km² befinden sich dort etwa 100 Restaurants und eine Vielzahl von Touristenattraktionen. Aufgrund seiner hohen Anzahl von italienischen Einwanderern wird der Stadtteil auch als Little Italy bezeichnet.
Spazieren Sie durch dieses wunderschöne Viertel, lassen Sie sich von seinem Charme bezaubern und kehren Sie ein auf Pizza, Pasta und Meeresfrüchte

Faneuil Hall und Quiny Market
Eines der ältesten Gebäude der Stadt war früher einmal Versammlungsort. Heute ist die Faneuil Hall zusammen mit dem Quincy Market ein Fixpunkt jedes Boston - Besuches. Die drei Markthallen beherbergen jetzt noble Boutiquen, kleine Geschäfte, Souvenirläden, Imbisse, Cafés und mehr. Hier kann man in traditionsreicher Atmosphäre shoppen gehen oder auch eines der guten Restaurants besuchen: Diese liegen jeweils im ersten Stock der Markthallen. Sie sind nicht nur bei Besuchern beliebt, sondern auch bei den vielen Geschäftsleuten, die sich hier in ihrer Mittagspause stärken.
Das bunte Treiben in und um die Hallen fasziniert nicht nur die Erwachsenen, sondern auch für die Kinder gibt es viel Unterhaltung
Essen in Boston
Bei all den Sehenswürdigkeiten die Boston zu bieten hat, steht aber sicher ein Thema ganz vorne auf der To-Do-List. Der Besuch in einem der vielen und hervorragenden Restaurants der Stadt. Die Küche von New England zählt sicher zu den besten in ganz Amerika. Selbstverständlich denkt man bei New England sofort an den Lobster, aber es gibt noch so vieles mehr, das typisch für diese Region ist. Clam Chowder, eine sämige Muschelsuppe aber auch Austern sollte man unbedingt verkosten. Aber natürlich gibt es auch hervorragende Steaks oder andere wunderbar gegrillte Fleischspeisen. Für die Nachspeise sollte es unbedingt die Boston Creme Pie sein, eine Süßspeise aus Vanille-Eiercreme und Schokolade.
Zum Trinken werden eine Vielfalt von heimischen - local brews - Bieren angeboten, eines davon ist Sam Adams. Ebenfalls eine Spezialität der Region ist der Cranberry - Saft. Ein guter Tipp, wenn man einmal keinen Alkohol trinken möchte. Trotzdem sollte man sich immer die meist hervorragend bestückte Weinkarte ansehen. Weine aus aller Welt, ich hab auch schon gute österreichische Weine im Angebot gesehen.
Meine Empfehlungen:
BOSTON ALS AUSGANGSPUNKT
Boston ist das Tor für eine Reise durch New England. Sechs Bundesstaaten bilden diese Region, Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Jeder dieser Staaten ist für sich eine Reise wert, jeder hat seine Attraktionen, jeder sein eigenes Flair, aber eines haben alle gemein. Hier findet man überall die Wurzeln der ersten Siedler, hier sieht man aus welcher Kultur diese "Pilgerväter", die am 21.11.1620 im heutigen Provincetown auf bei Cape Cod, stammten.
Vieles kommt uns dadurch bekannt vor und unterscheidet sich vom übrigen Teil der USA. Natürlich ist auch vieles sehr amerikanisch, aber es ist genau diese Mischung, die New England so bezaubernd macht.
Natürlich denkt jeder sofort an den Indian Summer, wenn man an diese Region denkt. Was selbstverständlich für die meisten Reisenden der Hauptanziehungspunkt ist. Aber eine Reise durch diesen Teil der USA ist zu jeder Zeit faszinierend.
Wir haben auf jeden Fall den für Sie passenden Urlaub. Durch unsere genauen Kenntnisse von New England, werden wir Ihnen helfen, eine unvergessliche Reise zusammen mit Ihnen zu planen und zu buchen.
Plane deine Boston Städtereise mit ALL OF USA – ganz flexibel, auf deine Wünsche abgestimmt.
San Antonio ist eine der charismatischsten Städte der USA – lebendig, geschichtsträchtig und unwiderstehlich vielseitig. Auf Ihrer San Antonio Städtereise erwarten Sie der berühmte River Walk, historische Missionen, lebendige Kultur und einzigartige Tex-Mex-Einflüsse, die diese Stadt so besonders machen. Ob du San Antonio als eigenständiges Ziel oder als Teil einer größeren USA-Reise kombinierst – wir planen Ihre Reise individuell nach Ihren Wünschen mit ALL OF USA.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Sie werden sehen, SAN ANTONIO muss auf Ihren USA - Reiseplan

Die Mission Alamo in San Antonio
Warum San Antonio eine unvergessliche Städtereise ist
San Antonio liegt im Süden von Texas. Etwas mehr als 300 km von Houston im Osten und ca. 450 km von Dallas im Norden entfernt. Bis zur mexikanischen Grenze sind es 240km. Die Nähe zur Grenze merkt man in der ganzen Stadt. Alles ist mexikanisch angehaucht, sowohl was die Küche, als auch die Lebensweise betrifft. Im Gegensatz zu den großen Städten, wie Dallas oder Houston ist diese Stadt, obwohl sie 1,5, Mio Einwohner hat, sehr übersichtlich. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind alle im Zentrum der Stadt innerhalb des Riverwalks. In nur wenigen Gehminuten haben Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Kloster Alamo, die Plaza le Las Islas Canarias mit der San Fernando Cathedrale, den Towrer of the Americans, ein 229m hoher Turm mit Aussichtsplattform, Drehrestaurant, Bar und einer 4D-Abenteuerfahrt.
Die Highlights der Stadt
Der Riverwalk in San Antonio
Aber die schönste Sehenswürdigkeit ist der Riverwalk. Er ist Kanal, Park und Flaniermeile zugleich. Entstanden aus einer Maßnahme zur Verhütung von Überschwemmungen durch den San Antonio River ist der Riverwalk das Wahrzeichen der Stadt. Unter dem Straßenniveau liegend umschließt er auf einer Länge von 24 km das Zentrum der Stadt. An einigen Teilen des Riverwalks sind schöne Parks und auch Wanderwege, aber im Zentrum reiht sich ein Restaurant an Bar, Shops an wunderschöne Plätze, wo man dem Geschehen mit Muse beobachten kann. Außerdem kann man den Riverwalk auch mit Booten befahren.
Das Kloster Alamo
Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, aber auch der USA, aber ist die ehemalige Missionsstation Alamo. Nachdem texanische Truppen die Mexikaner im Texanisch-Mexikanischen Unabhängigkeitskrieg bis hinter den Rio Grande zurückgedrängt hatten, kam General Santa Ana mit einer 7000 Soldaten starken Truppe zurück. Er rückte ohne Mühe bis nach Alamo vor, die von 200 Mann verteidigt wurde. Am 23. Februar 1836 begann die Schlacht von Alamo. Die Truppen Santa Annas belagerten die Missionsstation dreizehn Tage lang. Am 6. März wurde das Kloster nach dem 3. Ansturm unter großen Verlusten unter den Mexikanern, die Festung erstürmt. Die meisten Verteidiger des Forts überlebten den Angriff nicht, wer überlebte, wurde im Anschluss auf Befehl Santa Annas hingerichtet. Auch einige Zivilisten und Kinder fanden während des mexikanischen Sturms den Tod. Die mutigen Verteidiger des Forts gingen in die Geschichtsbücher der USA ein und wurden zu Helden des texanischen Freiheitskampfes.
Von der damaligen Missionsstation sind heute nur noch das Kirchengebäude und die Long Barrack erhalten. Die Kirche, die zwischen 1755 und 1793 erbaut wurde, ist heute das auffälligste Gebäude auf dem Gelände und zeigt Spuren der epischen Schlacht aus dem Jahr 1836. Besichtigen kann man The Alamo, das ebenfalls mitten im Herzen der Stadt steht, kostenlos
MEINE HOTEL TIPPS

Meine Bewertung: 3/5
Wie alle La Quinta Hotels ist auch dieses Hotel absolut in Ordnung. Zimmer sind schön, Frühstück wie üblich etwas wenig Auswahl. Gute Lage.
Allerdings etwas renovierungsbedürftig

Meine Bewertung: 4/5
Das was man von einem Hilton gewohnt ist. Guter Standard, aber nicht außergewöhnlich. Die Lage ist dafür excellent. Direkt am Riverwalk gelegen. Frühstück direkt am Riverwalk.
Die Top - Lage überdeckt kleine Mängel

Meine Bewertung: 5/5
Sehr elegantes Hotel nah am Riverwalk. Hervorragendes Service, wunderschöne Zimmer mit tollem Bad. Sehr gutes Essen und ausgezeichntetes Personal.
Alle Sehenswürdigkeiten in Gehweite
Was kann man unternehmen

Innenstadt
Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Zentrum der Stadt. The Alamo, die Kathedrale San Fernando, der Amerika - Turm, der Riverwalk, das historische Kunstdorf La Villita. Alle diese Objekte kann man bequem zu Fuß erkunden. Einen Tag müssen Sie dafür einrechnen.

Natural Bridge Cavern
Circa 45 km nördlich von San Antonio ist eine der schönsten Naturattraktionen von Texas, die Natural Bridge Cavern. Eine Schauhöhle mit spekatkukären Tropfsteinformationen. Ein Guide führt Sie durch diese Höhle, die Führung dauert ca. 1 Stunde und ist ohne große Mühe zu bewältigen.

Premium Outlet San Marcos
In San Marcos, 70 km nordwestlich von San Antonio, ist das Premium Outlet Center San Marcos. In diesem riesigen Gelände findet man wirklich fast alles. Von günstigen Labels bis hin zu exclusiven Geschäften, wie MCM, Gucci, Prada, Yves Saint Laurent. Natürlich ist auch alles vertreten, was es an amerikanischen Marken - Labels gibt, wie Hilfiger, Polo Ralph Lauren, DKNY usw.
Angenehm ist auch, dass man vor Ort gleich die Mehrwertsteuer rückerstattet bekommt.
SAN ANTONIO ALS AUSGANGSPUNKT
San Antonio darf auf keiner Texas - Reise fehlen
Durch seine Lage ist San Antonio ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die nähere Umgebung, aber auch für größere Roadtrips. Wenn Sie eine Mietwagen - Rundreise planen, empfehle ich, die Anmietung und Rückgabe in San Antonio zu machen, da die Einwegmieten beträchtlich sein können. Diese werden sogar innerhalb von Texas berechnet. Möglichkeiten für eine längere oder auch nur kurze Reise gibt es viele. Sei es das Texas Triangle mit Houston, Dallas und Asutin oder eine längere Tour in die Südstaaten oder in den Westen.
Egal, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, wir planen Ihre Tour, geben Ihnen viele Tipps und Informationen, buchen alles für Sie. Angefangen vom entsprechenden Mietwagen, den Hotels unterwegs, alle Eintritte zu den Sehenswürdigkeiten uvm.
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Editor’s pick
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!- Flugzeiten werden noch bekanntgegeben
- Flüge ab/bis Wien mit einer guten Verbindung (keine langen Aufenthalte)
- Aufzahlung für Flüge ab/bis Graz möglich und auf Anfrage
- Änderungen bei den Hotels vorbehalten
- Kleine Gruppengröße (max. 15 Personen)
- Mindestteilnehmer: 12 Personen
- Anschluss - Programme werden gerne angeboten und sind unabhängig von der Gruppe
Für jeden Bourbon bzw. Whiskey Liebhaber ist diese Reise ein absolutes Highlight. Sie beginnt in Nashville, Tennessee und führt Sie dann in den Norden nach Kentucky, wo Sie die besten und bekanntesten Bourbon Destillerien besuchen werden. Hier auf dem KENTUCKY BOURBON TRAIL, reiht sich eine Brennerei an die andere. Von Ihrem Ausgangspunkt Louisville werden Sie unter der kompetenten Leitung unseres McSchuly in die Welt des Bourbon eingeführt. Tägliche Verkostungen, exclusive Führungen für die Gruppe und Ausflüge zu einigen Sehenswürdigkeiten Kentucky´s und natürlich viel Spaß stehen auf dem Programm.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!BEGLEITEN SIE UNS AUF DIESER EINMALIGEN REISE
Der Reiseablauf
INKLUDIERTE LEISTUNGEN
NICHT INKLUDIERT
PREISE:
2.590,- p.P. im Doppelzimmer
390,- Aufzahlung auf EZ
186,- p.P. Komplettschutzversicherung bei Doppelzimmer (wenn gewünscht)
200,- p.P. Im Einzelzimmer (wenn gewünscht)
Einige wichtige Infos:
Mit einem Schaufelrad - Dampfer, noch dazu mit der American Queen, den Mississippi hinunter zu fahren. Wer möchte sich diesen Traum nicht erfüllen. An Bord dieses wunderbaren Schiffes von Memphis bis nach New Orleans fahren und den Flair der Südstaaten in sich aufzunehmen. Schöner kann man diese Bundesstaaten nicht entdecken.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Städte wie Memphis, Vicksburg, Baton Rouge und natürlich New Orleans, lernen Sie auf dieser Kreuzfahrt kennen. Der Charme vergangener Epochen fließt auf dieser Reise über den Mississippi von Stadt zu Stadt. Erleben Sie den Cajun-Charme des Bayou in kleinen Städten voller tiefgründiger Geschichte, ergänzt durch die Großstadtenergie von Big Easy und Baton Rouge. Hier ist alles reichhaltig, von der dramatischen Geschichte bis zur Küche.
KOMMEN SIE AN BORD UND GENIESSEN SIE DIESE FANTASTISCHE KREUZFAHRT
Der Reiseverlauf

TAG 1 MEMPHIS
Genießen Sie Ihren kostenlosen Aufenthalt im Hotel vor der Kreuzfahrt. Der Abend steht Ihnen zur Verfügung, um die Stadt kennenzulernen. Zu Ihrer Bequemlichkeit befindet sich unser Hospitality Desk im Hotel und unser freundliches Personal kann Ihnen bei allen Fragen behilflich sein, von allgemeinen Fragen zu Ihrer bevorstehenden Reise bis hin zur Reservierung von Premium-Erlebnissen. Vertreter von American Queen Voyages und unserem lokalen Hafen-/Stadtpartner stehen Ihnen zur Verfügung, um Ihnen Speise-, Unterhaltungs- und Besichtigungsmöglichkeiten zu bieten, damit Sie Ihre Zeit hier optimal nutzen können.

TAG 2 MEMPHIS
Heute gehen Sie an Bord der AMERICAN QUEEN und beziehen Ihre Kabine, es bleibt aber noch genug Zeit um Memphis zu erkunden.
Die Geschichte und das Erbe von Memphis beginnen mit den Ureinwohnern, die am mächtigen Mississippi lebten. Im Laufe der Jahre war es die Heimat von Baumwollmagnaten und versklavten Menschen, von Musikern, die die ersten Töne von Liedern erklingen ließen, die noch heute auf der ganzen Welt widerhallen, und von Ikonen der Bürgerrechtsbewegung, darunter Dr. Martin Luther King Jr. Die Besucher sind von der Vielfalt dieser Gegend begeistert Stadt, die nicht nur als Heimat des Blues gilt, sondern auch als Geburtsort des Rock'n'Roll und seiner vielen Attraktionen rund um die Musik. Als eines der berühmtesten Musikziele der Welt ist Memphis ein melodiöser Hafen für Gäste von American Queen Voyages, darunter das historische Viertel Beale Street, die Blues Music Hall of Fame, das Center for Southern Folklore, Graceland, die Gibson Guitar Factory und Memphis Music Hall of Fame, Memphis Rock 'n' Soul Museum, St. Blues Guitar Workshop, Stax Museum of American Soul Music, Sun Studio und das WC Handy Home and Museum.
Graceland
Vom Hotel geht es durch die Straßen von Memphis zur Heimat des "Kings", nach Graceland. Eine interaktive Audiotour führt uns durch das Herrenhaus, bevor wir freie Zeit haben, um den kürzlich eröffneten Unterhaltungskomplex zu erkunden. Die zahlreichen Exponate umfassen alles von Elvis‘ Garderobe bis hin zu seinen Automobilen. Machen Sie eine Pause in einem der Elvis-Restaurants, bevor Sie zur Beale Street weiterfahren, dem Herzen und der Seele von Memphis! Folgen Sie unserem ortskundigen Reiseführer die berühmteste Straße der Stadt entlang, bevor wir unseren Ausflug am Dock des Schiffes beenden.

TAG 3 CLEVELAND
Im Herzen des Mississippi-Deltas liegt die Stadt Cleveland, eine der beiden Kreisstädte des Bolivar County. Die nach Präsident Grover Cleveland benannte Stadt wurde 1869 gegründet. Bolivar County ist tief in der Bürgerrechtsbewegung verwurzelt. Amzie Moore, eine Pionierin der Bürgerrechte, eröffnete am Highway 61 in Cleveland eine Tankstelle, einen Schönheitssalon und ein Lebensmittelgeschäft. Sein Unternehmen diente auch als Hauptquartier für die Bürgerrechtsbemühungen der Region. Sein Haus wurde am 13. Mai 2008 zum historischen Wahrzeichen erklärt. Aufgrund der Louisville, New Orleans and Texas Railroad, die mitten durch die Stadt verlief, zog es Menschen aus den Randgebieten nach Cleveland.
DAS GROSSE DELTA-MUSIK-ERLEBNIS
Der Blues wurde auf dem fruchtbaren Ackerland des Mississippi-Deltas geboren. Die Lieder, die auf den Feldern von Mississippi entstanden, legten die Wurzeln, die alle Genres der amerikanischen Musik beeinflussten. Erleben Sie auf dieser musikalischen Reise, wo alles begann: Dockery Farms, weithin bekannt als Geburtsort des Delta Blues. Tauchen Sie im GRAMMY Museum Mississippi in das Beste amerikanischer Musik ein und entdecken Sie die Klänge der Musik im Delta, während Sie anhand hochmoderner Ausstellungen und Ausstellungen die Geschichten der berühmtesten Künstler der Welt erkunden. Erleben Sie anschließend den wahren Blues bei einem Live-Auftritt im Club Ebony und genießen Sie die Aromen des Südens. Um dieses musikalische Erlebnis abzurunden, besuchen Sie die Heimatstadt des legendären BB King, wo Sie sehen werden, wie seine illustre Karriere den Delta Blues und Mississippi in den Mainstream brachte.
PREIS: 149,- $
CLEVELAND HOP-ON-HOP-OFF-TOUR
Gestalten Sie Ihr eigenes Erlebnis auf unseren inbegriffenen Hop-On-Hop-Off-Touren. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Modell können Sie Ihr Erlebnis auf Ihre spezifischen Interessen abstimmen, während örtliche Reiseführer Erläuterungen zu den einzelnen sorgfältig zusammengestellten Attraktionen bieten. Diese Touren bieten die perfekte Gelegenheit, in jede Stadt einzutauchen, die Sie besuchen. Und das Beste: Für Gäste von American Queen Voyages ist jede Attraktion im Rahmen Ihrer Kreuzfahrt inbegriffen. Besuchen Sie also so viele oder so wenige, wie Sie möchten! Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Weitere Informationen“, um mehr über die enthaltenen Stopps dieses Anlaufhafens zu erfahren.
PREIS: Im Package inkludier

TAG 4 VICKSBURG
Vicksburg verbindet auf perfekte Weise die Kultur und das Erbe des Südens mit aufregenden modernen Attraktionen. Als Schauplatz wichtiger Schlachten während des Bürgerkriegs hat dieser Hafen eine unvergleichliche Geschichte. Erfahren Sie mehr über die historischen Konflikte der Stadt, probieren Sie ihre Küche, besuchen Sie die vielen Museen und suchen Sie sich das perfekte Souvenir aus. Vicksburgs bekanntester Beitrag zur Geschichte ist wahrscheinlich ihre Rolle im amerikanischen Bürgerkrieg. Es ist die letzte Ruhestätte für 17.000 Unionssoldaten, von denen 13.000 unbekannt sind. Im Jahr 1899 wurde der Vicksburg National Military Park gegründet, um an die berüchtigte Belagerungslinie und das historische Erbe zu erinnern und sie zu bewahren. Besucher können die 47 Stufen zum Eingang des Marmor-Illinois-Denkmals erklimmen, das über ein Kuppeldach, Säulen und einen geformten Weißkopfseeadler aus Bronze verfügt.
AN DER FRONT DES BÜRGERKRIEGES
Erleben Sie den Ort einer der entscheidendsten Schlachten in der Geschichte Amerikas. Die Belagerung von Vicksburg wurde von Präsident Lincoln treffend als „der Schlüssel zum Sieg“ beschrieben und war der entscheidende Vorstoß der Unionsarmee zur Eroberung einer wichtigen strategischen Position während des amerikanischen Bürgerkriegs. Nehmen Sie an dieser exklusiven Tour teil, bei der Sie die 16 Meilen lange Straße durch den Vicksburg National Military Park zurücklegen und einen Stopp am Illinois State Monument einlegen – dem größten Staatsdenkmal, das den gefallenen Soldaten des Vicksburg-Feldzugs gewidmet ist. Sie erkunden außerdem das USS Cairo Gunboat and Museum, den Vicksburg National Cemetery und das Battlefield Visitor Center.
PREIS: 99,- $
VICKSBURG HOP-ON-HOP-OFF-TOUR
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PREIS: Im Package inkludiert

TAG 5 NATCHEZ
Natchez ist bekannt für seine Eleganz, Gastfreundschaft und die beeindruckende Erhaltung historischer Häuser, die an jeder Straßenecke zu finden sind. Es scheint, als sei die Geschichte in diesem magischen Hafen eingeschlafen und vom Wandel der Zeiten unbeschadet erwacht. Natchez beherbergt über 1.000 Gebäude, die im National Register of Historic Places aufgeführt sind. Die meisten Häuser haben den amerikanischen Bürgerkrieg überstanden und ihre Geschichte ist entlang des Mississippi in Hülle und Fülle zu finden. Natchez hat eine lange und faszinierende Geschichte, die bis ins Jahr 1716 zurückreicht und sie zur ältesten zusammenhängenden Siedlung am Mississippi macht. Noch bevor Natchez von Europäern besiedelt wurde, war das Gebiet die Heimat der Natchez-Indianer, die als einzige Mississippi-Kultur mit komplexen Häuptlingsmerkmalen bekannt waren, die bis weit in die Zeit nach Beginn der europäischen Kolonisierung Amerikas überlebte.
HOP-ON-HOP-OFF-TOUR DURCH NATCHEZ
The Old South Trading Post. Bringen Sie bei diesem einzigartigen Stopp unbedingt Ihren Gaumen mit! Probieren Sie Southern Muscadine-Saft, Dips, Salsas, Gelees, Cappuccino und Kaffee – und stöbern Sie gleichzeitig in der riesigen Auswahl an zum Verkauf stehenden Artikeln. Hier ist für jeden etwas dabei, darunter eine große Auswahl an Büchern, Süßigkeiten, einzigartigen Hemden, Hüten, Souvenirs, Drogerieartikeln und sogar Alligatorartikeln! Empfohlener Besuch: 15 Minuten
Rosalie Mansion Dieses prächtige Herrenhaus, ein herausragendes Beispiel föderaler Architektur, wurde 1823 von einem wohlhabenden Baumwollpflanzer erbaut. Die Mississippi State Society Daughters of the American Revolution hat seitdem das Eigentum übernommen und pflegt das Haus und das Grundstück seit 1938. Auf dieser Seite Entdecken Sie bei einer selbstgeführten Tour die Geschichte des Hauses und die darin gefundenen Artefakte. Empfohlener Besuch: 30 - 45 Minuten
PREIS: Im Package inkludiert
HAUSBESUCH BEI GINGER UND JAMES
Die Worte "Gastfreundschaft des Südens" rufen Bilder von prächtigen Villen mit gewölbten Veranden und charmanten Damen hervor, die mit einem Lächeln Geschichten über die Schönheit des Südens erzählen. Genau das werden Sie heute erleben. Im THE TOWERS, einer der prächtigsten Privathäuser aus der Vorkriegszeit am Mississippi. Die Eigentümer Ginger und James Hyland empfangen Sie und führen durch ihr exclusives Zuhause. Das Haus liegt inmitten eines 5 ha großen Parks mit vielen uralten Eichen. Alles zusammen ist es ein atemberaubendes Anwesen mit außergewöhnlichem Design und einer reichen Vergangenheit.
PREIS: 119,-
DAS GROSSE OUTDOOR-ABENTEUER IN MISSISSIPPI AUF DER DOUBLE C RANCH
Etwas außerhalb der historischen und malerischen Stadt Natchez in Mississippi liegt die wunderschöne Double C Ranch. Begeben Sie sich auf ein unvergleichliches Outdoor-Abenteuer, das einen einzigartigen Aspekt der südlichen Kultur zeigt, der Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird. Steigen Sie in Ihr eigenes ATV für eine oder zwei Personen und fahren Sie durch die Ranch. Machen Sie unterwegs Zwischenstopps, um Bogenschießen, Tomahawk-Werfen, Lassowerfen und mehr zu betreiben! Seien Sie versichert, diese malerische ATV-Fahrt ist für alle Altersgruppen geeignet – wer Auto fahren kann, kann auch ein ATV fahren.
PREIS: 279,- $

TAG 6 ST. FRANCISVILLE
St. Francisville ist heute ein Zeugnis des Lebensstils vergangener Zeiten mit seinen zahlreichen charmanten Vorkriegshäusern und seiner beeindruckenden Architektur. Mit über 140 Gebäuden im National Register of Historic Places, weitläufigen Anwesen inmitten der Natur und geschäftigen Geschäften an der Main Street hat dieser malerische Hafen am Mississippi einen ganz eigenen Stil. Diese älteste Stadt in den Florida Parishes, St. Francisville, wird als die zwei Meilen lange und zwei Yards breite Stadt bezeichnet. Es liegt auf einem Lössrücken, der durch die Staubstürme der Gletscherperiode entstanden ist.
HOP-ON-HOP-OFF-TOUR ST. FRANCISVILLE
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PREIS: Im Package inkludiert
PLANTAGEN DER NEBENSTRASSEN
Übertreffen Sie die Erwartungen einer „traditionellen“ südlichen Plantagentour bei diesem Besuch nicht nur einer, sondern gleich zwei Plantagen mit einer persönlicheren Note und tiefen Bindungen zu den Vorfahren – Rosedown und Catalpa. Entdecken Sie das Leben der Turnbulls, die Rosedown mit atemberaubendem Design, Dekor und fortschrittlicher Ausstattung erbaut haben. Mit Hintergrundwissen über die Familie lernen Sie ihre Nachfahrin Mary Thompson in Catalpa kennen. Hier wird Mary mit Begeisterung den Kontext für Artefakte liefern, die möglicherweise über ein Jahrhundert alt sind, während sie Sie durch ihr persönliches Zuhause führt und ein Bild des Familienlebens auf der Plantage im Laufe ihrer Geschichte zeichnet.

TAG 7 BATON ROUGE
Baton Rouge bietet während Ihrer Reise ein völlig anderes Erlebnis als die Zwischenstopps in Kleinstädten. Im Jahr 1699 nannten französische Besucher die Stelle „Roter Stock“ (baton rouge), weil auf der Flussklippe ein mit Tierblut befleckter Grenzmarkierungspfahl stand. Dieser energiegeladene Hafen beherbergt über 300 Jahre Geschichte, die sich in der einzigartigen Architektur und der einzigartigen Kunst- und Kulturszene widerspiegelt. Hier verbünden sich geschichtsträchtige Museen und Wahrzeichen mit zukunftsweisender Kunst und Industrie, um alles zu präsentieren, was Baton Rouge zu bieten hat.
HOP-ON-HOP-OFF-TOUR DURCH BATON ROUGE
USS KIDD DD-661 Nur einen kurzen Spaziergang vom Dock entfernt können Gäste einen Zerstörer der Fletcher-Klasse erkunden, der in vielen Schlachten der US-Geschichte gekämpft hat. Benannt nach Admiral Isaac C. Kidd, der während Pearl Harbor auf der Brücke seines Flaggschiffs starb, hat die USS Kidd acht Kampfsterne für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg und vier Kampfsterne für den Einsatz im Koreakrieg erhalten. Dieses 2.050 Tonnen schwere und 376 Fuß lange Schiff wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt, in dem umfangreiche Sammlungen von Kriegsartefakten, Schiffsmodellen, echten Kampfflugzeugen und Bombern sowie Denkmäler ausgestellt sind. Empfohlener Besuch: 1 - 2 Stunden
Capitol Park Museum Dieses beeindruckende Museum zeigt Sammlungen bildender Kunst, Jazz, Kostüme, Textilien und Artefakte aus der Geschichte Louisianas. Es wurde 1906 gegründet und beherbergt über 450.000 Artefakte und Kunstwerke. Zu den Dauerausstellungen gehören: „Louisiana erleben: Die Seele Amerikas entdecken“ und „Grounds for Greatness: Louisiana“.
LSU Rural Life Museum Nur einen kurzen Spaziergang vom Dock entfernt können Gäste einen Zerstörer der Fletcher-Klasse erkunden, der in vielen Schlachten der US-Geschichte gekämpft hat. Benannt nach Admiral Isaac C. Kidd, der während Pearl Harbor auf der Brücke seines Flaggschiffs starb, hat die USS Kidd acht Kampfsterne für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg und vier Kampfsterne für den Einsatz im Koreakrieg erhalten. Dieses 2.050 Tonnen schwere und 376 Fuß lange Schiff wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt, in dem umfangreiche Sammlungen von Kriegsartefakten, Schiffsmodellen, echten Kampfflugzeugen und Bombern sowie Denkmäler ausgestellt sind. Empfohlener Besuch: 1 - 2 Stunden
PREIS: Im Package inkludiert
LEBEN IM BAYOU: EIN SUMPF-ERLEBNIS
Genießen Sie ein echtes Cajun-Erlebnis in den Back Bayous und Sümpfen von Louisiana. Während wir das Nottoway Resort in unserer Rückansicht verlassen, wird unser lokaler Reiseführer über den wohlhabenden Lebensstil im Süden Louisianas während der Zeit sprechen, als Zuckerrohr herrschte. Wenn wir in La Place, Louisiana, ankommen, wo sich der 250 Hektar große, in Privatbesitz befindliche Manchac-Sumpf befindet, bereiten wir uns auf eine unvergessliche Reise vor. In den nächsten anderthalb Stunden wird uns unser sachkundiger Cajun-Kapitän durch diese ruhigen Gewässer führen. Sehen Sie moosbedeckte Zypressen und üppige Vegetation und kommen Sie sogar bis auf wenige Meter an springende Alligatoren heran, während wir durch die gewundenen Gewässer dieses unglaublichen Ökosystems reisen.
PREIS: 229,- $

TAG 8 NOTTOWAY
American Queen Voyages verfügt über einen exklusiven Hafen in Nottoway, gelegen in White Castle, LA, am Südufer des Mississippi, Teil der Metropolregion Baton Rouge. Hier können Sie das Anwesen des Zuckerrohrmagnaten Randolph Nottoway besichtigen – das größte noch erhaltene Vorkriegshaus im Süden (53.000 Quadratfuß) – ein kompliziertes Gebäude mit beeindruckenden Details. Originalmöbel vermischen sich mit zeitgemäßen Antiquitäten und schaffen so eine Atmosphäre, die dem ursprünglichen Ambiente des Hauses gerecht wird. Es ist eine faszinierende Geschichte und eine luxuriöse Ästhetik – ein authentisches Südstaaten-Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
NOTTOWAY RESORT INKLUSIVE MANSION-TOUR
Genießen Sie eine inbegriffene Tour durch das Nottoway Resort, das größte noch erhaltene Herrenhaus aus der Vorkriegszeit im Süden. Diese atemberaubende historische Plantage liegt zwischen Baton Rouge und New Orleans und bietet den Blick auf eine wahrhaft großartige Plantage. Das Herrenhaus verfügt über drei Etagen, 64 Schlafzimmer und unglaubliche 22 weiße quadratische Säulen, die zu seinem Spitznamen und dem „Weißen Schloss von Louisiana“ beitragen. Der bei den Gästen beliebteste Raum ist der Weiße Ballsaal, der ganz in Weiß gehalten ist und durchweg ein aufwendiges Golddekor aufweist. Die Zimmer sind mit maßgefertigten Gipsfriesen aus spanischem Moos, Lehm, Gips und Schlamm verziert und alle original im Haus. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde dieses makellose Herrenhaus mit 365 Öffnungen gebaut, eine für jeden Tag des Jahres. Genießen Sie einen geführten Rundgang durch dieses amerikanische Schloss, während wir die unberührten Mauern erkunden und anschließend durch die
PREIS: Im Package inkludiert
GESCHICHTEN DER GREAT RIVER ROAD
Entlang der Biegungen des Mississippi steht die jahrhundertealte Plantage, bekannt als Houmas House. Dieses restaurierte Anwesen liegt auf einem 38 Hektar großen Grundstück voller alter Eichen, Schmetterlinge und duftender Gärten. Das an der Great River Road bekannte Houmas House wurde von Eigentümer Kevin Kelly sorgfältig restauriert und hat ein Dekor geschaffen, das die besten Möbel und künstlerischen Designs aus jeder Epoche vereint, die das Haus erlebt hat. Historisch gesehen war das Houmas House einst die größte Plantage in Amerika, auf der jährlich bis zu 20 Millionen Pfund Zucker angebaut wurden. Heute ist das elegante Anwesen für seine prächtige Antebellum-Architektur, seine unberührten Gärten und seine historische Denkmalpflege bekannt. Während wir das Haus im Rahmen einer Führung erkunden, werden wir den Einfluss der früheren Besitzer des Houmas House bemerken, die alle in den letzten 200 Jahren ihre Spuren im Haus hinterlassen haben. Spüren Sie den südlichen Geist des Hauses, das seit Jahrhunderten ein Markenzeichen der Great River Road ist, und machen Sie anschließend einen Spaziergang durch die eleganten, schattigen Gärten voller blühender Magnolien und süßer Olivenbäume
PREIS: 99,- $
LAURA - EINE KREOLISCHE PLANTAGE
Betreten Sie die faszinierende Welt der echten Louisiana-Kreolen im Laura Plantation, wo sie über 200 Jahre lang abseits des amerikanischen Mainstreams lebten. Laura wurde im Stil der kreolischen Architektur erbaut und ist keine typische Südstaatenplantage. Es wurde einst von vier Generationen kreolischer Frauen geführt, allen voran Laura, nach der die Plantage benannt ist. Entdecken Sie die fesselnde Geschichte des Hauses, während unser fachkundiger Führer uns durch das Große Haus, die Gärten und die ursprünglichen Sklavenhütten aus den 1840er Jahren führt, in denen Br'er Rabbits berühmte Volksmärchen aufgezeichnet wurden. Die Tour endet mit der Museumsausstellung „Vom großen Haus zum Quartier: Sklaverei auf der Laura-Plantage“, wo die Gäste mehr über das Leben auf dieser einzigartigen kreolischen Zuckerplantage erfahren können.
PREIS: 89,- $

TAG 9 NEW ORLEANS
Heute erreichen Sie New Orleans und damit das Ende der Kreuzfahrt. Nach der Ausschiffung haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufentahlt individuell zu verlängern - wir beraten Sie gerne oder sie buchen unser
Begeben Sie sich auf ein Abenteuer durch eine Stadt, die eine exzentrische und authentische Atmosphäre ausstrahlt. Eine Stadt im Herzen Amerikas, voller Geschichte und Kultur. Entdecken Sie die Geschichte von New Orleans, einschließlich seiner ersten Siedler, altehrwürdigen Kulturen, Religionen, Hurrikan Katrina und Mardi Gras. Auf einer exklusiven kommentierten Autotour durch New Orleans erleben Sie die Stadt aus einer intimen Ich-Perspektive. Entspannen Sie sich im Komfort unseres Reisebusses, während wir an einigen der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeigleiten, darunter dem French Quarter, dem Jackson Square, dem Lake Pontchartrain und dem Garden District, wo elegante Villen als Zeugnis des griechischen Wiederauflebens, des Italianate und der Königin gelten Anne im viktorianischen Stil. Fahren Sie die St. Charles Avenue entlang der berühmten Straßenbahnlinie entlang, wo sich die renommiertesten und schönsten Colleges von New Orleans, die Tulane University und die Loyola University,
Memphis
Cleveland
Die American Queen
Dere MIssissippi
Vicksburg
Swamp in Louisiana
Oak Alley Plantage
Baton Rouge
French Quarter
Cajun Küche
LEISTUNGEN
Innenkabine
$
3.769,-
Aussenkabine
$
5.849,-
aussenkabine mit veranda
$
6.899,-
Basic
Simple, fast and effective flexible move
$
89.99
/yr
Fulltime
Creative working space, not noisy, fully equipped and convenient
$
119.99
/yr
private
Simple, fast and effective flexible move
$
189.99
/yr
Auf dieser außergewöhnlichen Tour begeben Sie sich auf die Spuren der Siedler. Durch die Bundesstaaten Colorado, South Dakota, Nebraska und Wyoming zogen sie nach Westen. Viele aber blieben in diesen Regionen, da es wunderschönes Farmland war und noch immer ist. Mit den Siedlern kamen auch die Outlaws und noch heute sieht man vielen Städten ihre Gründung zur Zeit des "Wilden Westens" an.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Das Land der Urweinwohner
Viele große und bekannte Indianerstämme hatten hier ihre Heimat, vor allem die Sioux, die Lakota, die Oglala, aber auch die Chayenne und Arapaho. Gerade in diesen Bundesstaaten kam es zu den größten Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern, den Siedlern und der amerikanischen Armee. Bekannt ist die Schalcht am "Little Big Horn", wo am 25. Juni 1876 fast die gesamte 7. US-Kavallerie unter General Custer von den vereinten Stämmen der Sioux vernichtet wurde. Sitting Bull und Crazy Horse waren deren Anführer. Eben diesem Crazy Horse zeigt das Crazy Horse Memorial in South Dakota. Es war der letzte Sieg der Indianer und damit gleichzeitig das Ende der Lebensweise der Ureinwohner, wie sie es gewohnt waren.
Eine Reise voller Höhepunkte
Heute hat sich vieles geändert, auch zum Positiven. Die großen Büffelherden, die hier einst grasten und fast ausgerottet wurden, bevölkern wieder die Prärie, herrliche Nationalparks gilt es zu besuchen und natürlich ist das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills ein Höhepunkt dieser Tour. Aber vor allem sind es die Strassen, die die Biker anziehen. Wir haben einige fantastische Scenic Byways in die Route eingebaut und selbstverständlich sind die Rocky Mountains ein Highlight für alle Biker.
Diese Tour ist sicher eine der schönsten und außergewöhnlichsten, die man in den USA unternehmen kann. Sie werden begeistert sein.
Anreise nach Denver. Flüge in die Hauptstadt von Colorado gibt es täglich ab Österreich mit einmal umsteigen. Nächtigung in Denver.
Übernahme des Fahrzeugs in Denver und zum Eingewöhnen eine kleine Runde hinein in die Rocky Mountains. Rund um Denver gibt es einige schöne State Parks, in denen Sie schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage bekommen. Viele Kurven, beindruckende Landschaften und Begegnungen mit Bisons.
Nächtigung in Denver
Denver
Red Rock Amphitheatre
Mount Falcon Park
Genesee Valley
Marston Lake
Ihre Tour beginnt heute. Von Denver geht es ostwärts hinein in die Rocky Mountains. Nach 55 km erreicht man Black Hawk, einer Kleinstadt auf knapp 2500m Seehöhe. Diese ehemalige Goldgräberstadt ist Ausgangspunkt des Peak to Peak Scenic and Historic Byways. Dieser führt 100 km an der Front Range, dem Vorgebirge der Rocky´s, entlang. Immer wieder hat man traumhafte Ausblicke auf die Kontinentalscheide, die entlang der Rocky Mountains verläuft. Entlang der Strecke liegen viele Sehenswürdigkeiten, wie der Rocky Mountain National Park, der Golden Gate Canyon State Park, Arapaho und Roosevelt National Forests und die Indian Peaks Wilderness Area. Immer wieder queren Schotterstraßen den Byway, die zu Seen im Hochland und Geisterstädten wie Hesse und Apex führen.
Die Rocky Mountains
In Estes Park endet diese wunderschöne Straße. Nun geht es wieder aus den Rocky' s hinaus und nach Fort Collins und dann weiter bis nach Chayenne. Kurz vor der Stadt überqueren Sie die Grenze zu Wyoming. Chayenne, das heutige Etappenziel, versprüht noch immer den Hauch vom Wilden Westen. Da diese Stadt so viel zu bieten hat, müssen Sie unbedingt 2 Nächte einplanen.
Black Hawk
Peak to Peak Scenic Byway
Estes Park
Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnen Sie mit der Entdeckungsreise in und um Chayenne. Die Hauptstadt von Wyoming verdankt ihr Enstehen der Eisenbahn. Hier gibt es keine Wolkenkratzer und bei einem Bummel durch die Altstadt ist man beeindruckt von der zum Teil skurillen Architektur der, durch die Eisenbahn reich gewordenen Einwohner. Ein unbedingtes Muss ist das Depot Museum. Hier kann man die Geschichte des Eisenbahnbaus in den späten Jahren des 19. Jh. nachvollziehen.
Cheyenne
Wer auf Westernstiefel, Jeans und Cowboy - Accesoires steht, sollte danach bei "The Wrangler" vorbeischauen. Vieles gibt es noch in der Stadt zu sehen, aber dann sollte man raus und die Umgebung erkunden. Zunächst sollte man zum AMES MONUMENT fahren, eine 18m hohe Steinpyramide. Sie wurde auf dem höchsten Punkt der ersten transkontinentalen Eisenbahnlinie errichtet und war für Passagiere sichtbar, die über die Grenze rollten. Der absolute Höhepunkt des Tages aber ist der Besuch der Terry Bison Ranch. Auf dieser 27.500 m2 großen Ranch leben ca. 2500 Bisons. Ein speziell angefertigter Zug führt über das riesige Gelände und man fährt mitten durch die Herden. Diese sind das Geschehen gewöhnt und man kann sie vom Zug aus füttern. Auch sonst wird auf dieser Ranch sehr viel geboten.
Am Abend gibt es dann echtes Western - Feeling in der Outlaw Bar, einem riesigen Saloon mit Live - Musik.
Chayenne
Big Boy Dampflok
Happy Jack Road
Nach diesem Tag voller interessanter Besichtigungen ist es wieder an der Zeit weiterzufahren. Es geht weiter nordwärts. Die Strecke führt durch alte Westernstädte, wie La Grange. Kurz danach überquert man die Grenze zu Nebraska. Nach 100 km erreicht man das Scotts Bluff National Monument. Der 300 m hohe Felsen war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Siedler auf dem Weg nach Westen. Allein zwischen 1843 und 1869 kamen 250.000 Auswanderer hier vorbei.
Die weite Prärie
Durch die Prärie, wie man Sie aus den Wildwest Filmen kennt, fahren Sie bis nach Harrison. Auch diese Kleinstadt hat sich noch seinen Western - Charakter bewahrt. Saloons und kleine Geschäfte findet man über das ganze Stadtgebiet verteilt. Ein Besuch wert ist das "Sioux County Historical Museum". Aber mehr als ein kurzer Stopp muss nicht sein.
Bald darauf kommt man an die Grenze zu South Dakota und erreicht kurz danach Edgemont. Diese entzückende Stadt liegt am südwestlichen Rand der Black Hills. Von hier sind es noch knapp 70 km bis zum Tagesziel Custer, dem Tor zu den Black Hills mit seinen vielen Attraktionen.
Bei La Grange
In Nebraska angekommen
Scotts Bluff Monument
Custer
Der heutige Tag ist einer der schönsten Tage der Tour. Ein Highlight um das andere. Als erstes besuchen Sie das nur 11 km entfernte Crazy Hose Memorial. Dieses, auch bei den Sioux umstrittene Denkmal, soll einst den Oglala-Lakota Häuptling Crazy Horse auf seinem Pferd sitzend, zeigen. Bisher ist lediglich das Gesicht fertiggestellt. Wenn es einst fertig ist, man schätzt in 100 Jahren, soll das Monument 195 m lang und 172 m hoch sein.
Crazy Horse
Von Crazy Horse Memorial sind es etwa 20 km bis zum Eingang des Custer State Parks. Dieser Park wurde als Wildtier - Reservat gegründet. Heute leben hier 1.500 Bisons, große Herden von Wapitis, Gabelböcke, aber auch Biber, Kojoten und vor allem Esel. Diese sind die wahren Lieblinge der Parkbesucher. Im Herzen des Parks erwartet Sie die 30km lange Wild Life Loop Road. Wie der Name verrät, dient diese Straße eindeutig zur Beobachtung der Tierwelt. Du wirst nicht enttäuscht: Wie auf einer afrikanischen Safari schlängelt sich die Route durch kiefernbedeckte Hügel und grasübersäte Prärien, auf der Suche nach Tieren. Die Chance auf Rehwild, Antilopen oder Truthähne zu treffen, ist dabei extrem hoch. Das Highlight auf der Wildlife Loop Road sind aber die großen Büffelherden.
Custer State Park
Am Ende des Parks, beim Willkommens-Schild des Custer State Parks, biegt man ab auf die 16A, die Iron Mountain Road, der Traum jedes Bikers. Diese Straße ist ein Kunstwerk für sich. Auf 27 km verbindet diese Panoramastraße den Custer Park mit dem Mount Rushmore Memorial. Berühmt ist die Straße für ihre „Pigtail Bridges“, quasi Korkenzieherkurven mit integrierten Brücken aus Holz. Auf dieser Route ist eindeutig der Weg das Ziel, weshalb du es ruhig angehen lassen solltest. Zahlreiche Aussichtspunkte in die wunderschöne Landschaft fordern dich zum Stopp heraus, und immer wieder blitzen die vier steinernen Präsidentenköpfe von Mount Rushmore durch die Bäume. Auf dem Weg zum Mount Rushmore warten insgesamt 314 Kurven und drei einspurige Tunnel auf Sie.
Crazy Horse Memorial
Crazy Hore Welcome Center
Looping Kurve Iron Mountain Road
Iron Mountain Road
Blick auf Mount Rushmore
Am Ende der Straße erwartet Sie dann ein Höhepunkt dieser Tour, das Mount Rushmore National Memorial. Mount Rushmore ist mehr als nur ein gigantisches Kunstwerk in South Dakota, USA. Es ist ein Symbol der Präsidentschaft und ein Denkmal für vier der größten Präsidenten Amerikas: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Ihre Entstehung war ein gigantischer Kraftakt, der fast 14 Jahre dauerte. Die vier Präsidenten wurden ausgewählt, weil sie für wichtige Phasen in der Geschichte der USA stehen. Mit ihren 18 Meter hohen Gesichtern ist dieses Denkmal ein beeindruckender Anblick.
Auf Tuchfühlung mit den Präsidenten
Steht man vor diesem ikonischen Denkmal ist man einfach nur beeindruckt. Viele denken auch an den Klassiker von Alfred Hitchkock "Der unsichtbare Dritte", als Cary Grant und Eve Kendall auf den Präsidentenköpfen herumklettern. Aber natürlich kann man viel mehr unternehmen, als einfach nur die Köpfe zu betrachten. Der Presidential Trail führt auf einem Kilometer über 422 Stufen ganz nah an die Skulpturen ran.
Vom Mount Rushmore sind es dann noch 35 km bis nach Rapid City, der "Stadt der schnellen Wasser", dem Ende dieser traumhaften Etappe.
Grand View Terrace
Das Memorial
Der Presidential Trail
Mount Rushmore bei Nacht
Am heutigen Ruhetag steht eine ausführliche Besichtigung von Rapid City und Umgebung an. Die Stadt wird auch die "Stadt der Präsidenten" genannt. Im Stadtzentrum sind die Bronzestatuen von 44 der bislang 46 US-Präsidenten in Lebensgröße an den Kreuzungen entlang der Main Street und der Saint Joseph Street (zwischen der 4th und der 9th Street) zu besichtigen. Auch die Kulinarik wird in der Stadt groß geschrieben. Viele Speiselokale und Weinbars zeugen davon.
Der Dinosaur Park, wo auf dem Hügel, der die Stadt teilt, sieben lebensgroße Betonnachbildungen monströser Reptilien thronen, ist eine weitere Attraktion der Stadt. Die Straße entlang des Skyline Drive zum Park bietet einen malerischen Überblick über die Stadt und die umliegenden Gebiete.
Thomas Jefferson
Der Main Square
Viele nette Lokale
Das Cyclorama im Dahl Arts
Von hier geht es 15 km in den Süden, hinein in die Black Hills. Hier befindet sich das Bear Country, wo Besucher mit dem Auto durch den 200 Hektar großen Park fahren und Schwarzbären, Elche, Berglöwen, Rentiere, Wald- und Polarwölfe, Dickhornschafe und Bisons beobachten können. Ein besonderes Highlight dieses Parks ist das Babyland, wo man den Nachwuchs beim Spielen zusehen kann. Vor allem die jungen Grizzly bezaubern mit ihren Spielen.
Es kreucht und fleucht
Bei der Rückfahrt in die Stadt kommt man am Reptile Gardens ganz andere Arten. Erst kürzlich zum größten Reptilienzoo der Welt gekürt (steht auch im Guiness-Buch der Rekorde). Der Sky Dome verfügt über einen begehbaren Indoor-Dschungel mit Eidechsen, harmlosen Schlangen und tropischen Vögeln sowie Orchideen und tropischen Pflanzen. Zur Unterhaltung gehören Alligator-, Vogel- und Schlangenshows. Eines ihrer beliebtesten Reptilien ist ein 1.200 Pfund schweres Krokodil aus Australien namens Maniac.
MEIN TIPP für das Abendessen: Tallys Silver Spoon, ein wirklich gutes Lokal, mit hervorragender Küche und einer gut bestückten Weinkarte.
Das Dino - Museum
Babyland im Bear Country
Australische Leistenkrokodile
Heute verlassen Sie Rapid City in Richtung Osten. Sie nehmen die Interstate 90, den zunächst geht es durch Farmland, ohne große Highlights. Nach einer Stunde erreichen Sie Wall, eine kleine Stadt, aber mit einer amerikanischen Institution, dem Wall Drug Store. Seit 1931 hat sich Wall Drug zu einem 76.000 Quadratmeter großen Wunderland mit kostenlosen Attraktionen entwickelt, darunter das Western Art Gallery Restaurant mit 520 Sitzplätzen. Hier gibt es kostenlose Attraktionen. Unterhaltung, Essen, 5-Cent-Kaffee, Shopping, der Big Back Yard, ein einzigartiges Bergbauerlebnis, eine Traveler's Chapel und natürlich kostenloses Eiswasser.
Die Badlands
Von Wall nehmen Sie den Highway 240 und fahren entlang des Badlands Loop Scenic Byway nach Süden in den Badlands National Park . Dabei fahren Sie von West nach Ost durch einige der beeindruckendsten Prärielandschaften und Canyons des Landes. Halten Sie während der Fahrt Ausschau nach Bisons, Gabelböcken, Hirschen, Adlern, Präriehunden und Falken und halten Sie jedes Mal an, wenn ein Schild mit der Aufschrift „Scenic Overlook“ steht.
Der Park ist nie zu voll und Sie können Stunden damit verbringen, in relativer Ruhe und Stille die Aussicht um Sie herum zu bewundern. Bleiben Sie beim Abendprogramm, normalerweise gegen 21 Uhr, wo Kinder Smokey den Bären treffen, Sterne beobachten und erfahren können, wie der Park entstanden ist. Die Parkeintrittsgebühren sind sieben Tage lang gültig: 30 $ pro Fahrzeug, 25 $ für Motorräder, 15 $ für Wanderer und Radfahrer oder 55 $ für eine Jahreskarte. Übernachten Sie in den Frontier Cabins, direkt an der I-90 auf dem Weg in den Badlands-Nationalpark .
Western Art Galley Restaurant
Badlands Scenic Byway
Die Badlands
Bighorn Schaf
Von den Badlands fahren Sie zurück nach Wall und auf die I-90. Vorbei an Rapid City bis zur Ausfahrt 37. Von hier führt die Pleasant Road bis zum Fort Meade Way. Nach 16 Kilometern sind Sie dann beim Bear Bute State Park angelangt. Der Bear Butte State Park gilt als heilige Stätte der Lakota und als einzigartiges Naturdenkmal in den Black Hills. Vom 1350 m hohen Bear Butte kann man an schönen Tagen 4 Bundesstaaten überblicken. Der Park ist ein Muss für alle Naturliebhaber und für Menschen die sich für die Tradition der Indianer interessieren. Vom Bear Bute State Park geht es zunächst nach Sturgis, einer kleinen, eher unbedeutenden Stadt. Berühmt aber für die Sturgis Motorcycle Rallye im August. Dazu aber ein eigener Beitrag.
Die Stadt ohne Gesetz
Kurz darauf ist man in Deadwood, der Stadt der Outlaws. Zur Zeit des Goldrauschs im 19. Jh. gegründet, gab es hier nur eine Regel. "Keine Regel, kein Bedauern". Hier war einst der wildeste Teil des Wilden Westens. Berühmte Outlaws, wie Wild Bill Hicock oder Calamity Jane trieben hier ihr Unwesen.
Besuchen Sie zuerst das Besucherzentrum. Hier bekommen Sie alle Infos über Deadwood. Mit den nötigen Unterlagen ausgestattet starten Sie Ihre Entdeckungsreise mit dem Saloon No.10. Hier wurde am 2.8.1876 Wild Bill Hicock beim Pokern von hinten erschossen. Sein Blatt, dass er damals in Händen hielt - eine Pik-Acht und eine Kreus-Ass, sowie eine Pik-Ass und einen Kreuz-Acht - wird heute noch als "Dead Man´s Hand" bezeichnet. Täglich um 13, 15, 17 und 19 Uhr wird diese Szene nachgespielt.
Am Abend
Schlendern Sie durch die Stadt, Sie werden auf Schritt und Tritt den Geist des Wilden Westens spüren. Ihr Abendessen können Sie in einem der zahlreichen Lokale der Stadt zu sich nehmen und anschließend gibt es Live-Musik im Saloon #10 oder Sie gehen zur Deadwood Tabacco Company, dem einzigen Ort in der Stadt, wo das Rauchen von Zigarren sowohl erlaubt als auch erwünscht ist
Die Hauptstrasse
Saloon No. 10
Auf diesem Stuhl starb Wild Bill
Nach einem Frühstück in einem der vielen Cafe´s beginnen Sie Ihren Tag mit einem der legendärsten Einwohner der Stadt. Seth Bullock war Deadwoods erster Sheriff, ein Mann, der für Recht und Ordnung im Höllenlager sorgte. Er hat nie einen Mann getötet. Das war nicht nötig, da er, wie sein Enkel später sagte, „eine verrückte Kobra oder einen abtrünnigen Elefanten überholen“ konnte. Im weiteren Verlauf seiner Karriere baute Bullock das erste Hotel in Deadwood. Bullock war ein enger Freund von Präsident Roosevelt und nach dessen Tod ließ er den das Rossevelt-Memorial errichten.
In Tode vereint
Der nächste Punkt der Besichtigung ist der Mount Moriah Friedhof. Hier sind nebeneinander Wild Bill Hicock und Calamity Jane begraben. Weiter oben ist die letzte Ruhestätte von Sheriff Bullock. Der Grund für die Lager seines Grabes war, dass er immer einen Blick auf den Mount Roosevelt auf der anderen Seite der Schlucht habe.
Berühmt ist Deadwood auch für seine köstlichen Pralinen. Diese werden in Chubby Chipmunk in echter Handarbeit gemacht. Ebenso bekannt sind die zahlreichen Musik-Festivals, wie die Wild Bill Days, dem Wild West Songwriters Festival und die zahlreichen Spa´s. Auch in einem der zahlreichen Casino´s kann man sein Glück versuchen. Man sieht, Deadwood ist wirklich wert, einen Stopp enzulegen.
Traumhafte Trüffel-Pralinen
Wild Bill Hicock´s Grab
Das Outlaw Music Festival
Sie verlassen Deadwood in Westen und fahren biegen bei Chayenne Crossing nach Norden ab. Hier beginnt der Spearfish Canyon Scenic Byway. Auf 35 km werden Sie immer wieder von wunderschönen Ausblicken überrascht. Die Fahrt ist für jeden Biker ein Traum. Amnördlichen Ende des Byways warten der atemberaubenden Bridal Veil Falls. Direkt neben der Straße fallen die Wassermassen über eine 60m hohe Klippe. Am Endes des Byways kommen Sie nach Spearfish, Zeit für eine Rast.
Devil´s Tower
Von Spearfish geht es noch ein Stück auf der 85 nach Norden. Danach biegen Sie auf die 24 nach Westen ein und überqueren wieder die Grenze zu Wyoming. Bald kommen Sie zur nächsten Sehenswürdigkeit Ihrer Tour, dem Devil´s Tower. 366 m hoch ragt dieser "Härtling" über den Belle Fourche River empor. Bis heute sind sich die Wissenschafter nicht einig, wie er entstand. Fest steht, dass er aus Magma besteht und ein Pfropfen eines Vulkans ist. Aber wie die Rillen enstanden, darüber streitet man noch. Auf jeden Fall ist dieser Turm beeindruckend.
Gilette, die nächste größere Stadt, wird auch die Energiehauptstadt der Nation genannt, weil 35 Prozent der Kohle des Landes in und um Gillette abgebaut werden. Die Gegend in der die Stadt liegt, zwischen den Black Hills und den Bighorn Mountains ist der perfekte Lebensraum für Büffel, weshalb du natürlich eine der ältesten und größten Büffelranches der Welt besuchen solltest, die Durham Buffalo Ranch. Sie liegt nur 35 Meilen (56 km) südlich von Gillette, in der Nähe von Gillettes Nachbarstadt Wright.
Ein Ort namens Bill
Auf Ihrem Weg nach Süden kommen Sie nach Bill. Seinen Namen erhielt die Ansiedlung durch die Frau des Arztes. Als Ihr Mann hierher zog, fiel ihr auf, dass viele Männer der Gegend Bill hießen und damit war der Name gefunden. Im Geschäft des Ortes können Sie Mitglied im ansässigen Yachtclub werden. Dieser hat allerdings keine Boote, kein Wasser und keine kostspieligen Bootsunfälle gab, sondern nur Hüte und T-Shirts, die an Touristen verkauft werden.
Das Ziel dieses Tages ist Douglas, einer geschichtsträchtigen Westernstadt. Zu besichtigen wäre das interessante Eisenbahm Museum. Downtown Douglas ist der perfekte Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.
Spearfish Canyon
Devil´s Tower
Gilette
Bison Train
Douglas
Es geht noch einmal in Richtung Westen bis nach Casper. Die Stadt mitten in Wyoming bietet eine unglaubliche Landschaft. Überall in der Stadt sieht man die majestätischen Berge und der spektakuläre North Platte River fließt direkt durch Casper. Selbst das Stadtzentrum ist von einer idyllischen Schönheit, die so typisch für den Westen der USA ist. Auf dem Rasen vor den Häusern der Einwohner grasen gemächlich Gabelböcke, und sollte es einmal zu einem Stau kommen, ist die Ursache nicht etwa zu viel Verkehr, sondern wahrscheinlich ein Kitz, das gerade die Straße überquert.
Ein Haus aus Knochen
Nach Casper biegen Sie dann auf die 487 ab und durch eine schöne Prärie Landschaft kommt man nach Medicine Bow, einer kleinen Stadt mit großer Geschichte. Die Stadt hat wirklich viel zu bieten. Im Medicine Bow Museum kann man die Geschichte der Stadt erfahren. Etwas außerhalb, in Como Bluffs ist eine der größten und bekanntesten Fossillagerstätten, die jemals entdeckt wurden. Sieben Meilen östlich von Medicine Bow steht das Como Bluff Museum Building, das vollständig aus Dinosaurierknochen besteht und als „ältestes Gebäude Amerikas“ bezeichnet wird
Bekannt ist auch das Virginian Hotel. Es verfügt über vier antike Suiten und 26 antike Zimmer mit individueller westlicher Pracht – ein nationales historisches Wahrzeichen. Für „The Historic Virginian Hotel“ ist die Zeit stehen geblieben – es hat den Stil und die Atmosphäre der Vergangenheit bewahrt und den weltberühmten Ruf unserer Gastfreundschaft und Gastfreundschaft fortgeführt. Das Virginian Hotel wurde im Roman von Owen Wister „The Virginian“ bekannt, dem ersten geschriebenen Westenroman.
Laramie
Bis zum Tagesziel in Laramie, sind es noch 90 km. Die einzige Universität in Wyoming ist in dieser Stadt, dementsprechend ist auch das Leben hier. Es gibt tolle Lokale und eine schöne Innenstadt. Zu besuchen wäre das Wyoming Territorial Prison State Historic Site, wo einst der berüchtigte Gesetzlose Butch Cassidy festgehalten wurde.
Genießen Sie Ihren letzten Tag dieser wunderschönen und beeindruckenden Tour durch 4 Bundesstaaten. Jeder dieser Bundesstaaten hat so viel an landschaftlich und kulturellen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Nach dieser Tour werden Sie die Zeit des Wilden Westens nachvollziehen können. Sie werden verstehen, warum die Ureinwohner dieses Land mit allen Mitteln verteidigt haben. Ein Land, dass so reich an allem ist, was diese Völker zum Leben brauchten. Aber auch, warum viele Siedler auf dem Weg in den Westen, hier geblieben sind.
Von Laramie geht es nun in den Süden und zurück nach Colorado. Nach Livermore können Sie noch einen Abstecher in den Arapaho & Roosevelt National Forest machen. Über Fort Collins geht es nun zurück nach Denver.
Heute endet Ihre Tour. Rückgabe des Fahrzeugs und Heimflug oder Anschlußprogramm.
AN DEN KÜSTEN DER GROSSEN SEEN
Als Great Lakes, sie gelten auch als die Ozeane im Inland", wird eine Gruppe von fünf großen und zusammenhängenden Seen bezeichnet. Zu den Great Lakes zählt man dabei die nachfolgenden Seen: den Eriesee, den Huronsee, den Michigansee, den Oberen See und den Ontariosee. Verbunden sind diese Seen durch den Sankt-Lorenz-Strom unmittelbar mit dem Atlantik. Sie liegen in insgesamt sieben verschiedenen US-Staaten, nämlich Illinois, Indiana, Michigan, Minnesota, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin. Auch die kanadische Provinz Ontario liegt an den Ufern der Seen.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Schon die ersten Siedler, die im 17. Jh. hierher kamen, waren von der Dimension und Schönheit der Great Lakes fasziniert. In den Seen spiegelt sich ein klares Blau und zu jeder Jahreszeit haben sie ihren ganz eigenen Charme. Entdecken Sie ein Amerika, das Sie in Staunen versetzen wird, das Ihnen die Vielfalt der USA vor Augen führt. Traumhafte Tage durch 5 Bundesstaaten erwarten Sie.
REISEVERLAUF
Sie reisen von Ihrem Heimatflughafen nach Chicago. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren in das gebuchte Hotel.
Heute erkunden Sie Chicago, die Metropole am Ufer des Michigan See. Viele Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, sei es der Millennium Park, der Willis Tower mit deinem Sky-Deck, sie können shoppen auf der Magnificent Mile und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Ufer des Sees. Hier bekommen Sie zum ersten Mal einen Eindruck von der Größe der Seen. Sie werden denken, dass Sie am Meer spazieren gehen.
Sie verlassen heute Chicago und fahren in Richtung Nordwest nach Madison, der Hauptstadt des Bundestaates Wisconsin. Unterwegs können Sie in Taliesin, das Meisterwerk des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright besichtigen. In Madison besuchen Sie einer der vielen Brauereien oder bei einer Mahlzeit am Lake Mendota oder Lake Monona.
Sie setzen Ihre Reise durch Wisconsin fort. Unterwegs besuchen Sie Wisconsin Dells uns sehen den Wisconsin River. Auf einer Bootstour können Sie die spektakuläre Aussicht auf die Lower und Upper Dells genießen. Ihr Ziel ist die Zwillingsstadt Minneapolis/St.Paul, die Hauptstadt von Minnesota. Diese Stadt liegt in der sogenannten "Chain of Lakes". Unzählige kleine und größere Seen finden sich in dieser atemberaubenden Landschaft.
Wie Madison ist auch Minneapolis bekannt für sein Bier. Die Fulton Brewery ist eine der beliebtesten Brauereien. Am Abend können Sie im preisgekrönten Guthrie Theatre eine Aufführung ansehen.
Erkunden Sie an diesem Tag Minneapolis. Ein Besuch des Minneapolis Sculpture Garden ist auf jeden Fall zu empfehlen. In der riesigen Mall of Amerika gibt es neben einem Einkaufszentrum mit 400 Geschäften und Lokalen auch viele Unterhaltungsmöglichkeiten, wie ein Aquarium.
Überqueren Sie den Mississippi und besichtigen Sie im "Zwilling" St. Paul das Capitol Building und in der Summit Avenue die historischen Herrenhäuser. Nehmen Sie sich noch die Zeit um das interaktive Science Museum of Minnesota zu erkunden.
Weiter führt Sie diese Reise in den Norden durch Minnesota, das auch als "Land der 10.000 Seen" bekannt ist. Immer wieder bieten sich Gelegenheiten an einem der vielen schönen Seen Halt zu machen. Grand Rapids erwartet Sie mit dem Charme einer Kleinstadt inmitten der beeindruckenden Natur Minnesotas.
Von Rapid Springs fahren Sie nun nach Westen und kehren nach Wisconsin zurück. Bei Duluth erreichen Sie den Lake Superior, den Oberen See. Er ist der größte der 5 Great Lakes. Seine Größe entspricht in etwa der von Österreich.
In Bayfield, Ihrem Zielort haben Sie die Möglichkeit bei einer Bootstour die Apostel Islands zu besuchen. Leuchttürme, Meereshöhlen und eine artenreiche Tierwelt findet man auf jeder dieser vorgelagerten Inseln.
An diesem Tag geht es dem Ufer des Lake Superior entlang. Sie erkunden die malerische Keweenaw - Halbinsel mit den Orten Delaware und Cooper Harbor. In Eagle Harbor ist der Stopp bei "The Jampot" ein Muss. Diese Bäckerei wird von Mönchen der Holy Transfiguration Sekte betrieben und bietet traumhafte Leckereien.
Vorbei am Indianer - Reservat kommen Sie nach Marquette, Ihrem heutigen Etappenziel.
Auf der Scenic State Road 28 geht es zunächst nach Munising. Machen Sie eine Bootstour zu den Pictured Rocks. Immer der Küste entlang geht es zum Au Sable Lighthouse. Im Tahquamenon Falls State Park gibt es eine Wanderung zu zwei beeindruckenden Wasserfällen.
Nun geht es quer durch das Land nach St. Ignace am Michigan See. Der riesige See hat eine Fläche größer als die Schweiz und eine Küstenlänge von 2633 km.
Dieser Tag dient der Entschleunigung. Sie machen einen Ausflug auf nach Mackinac Island. Die ganze Insel ist ein State Park. Hier findet man keine Hotelburgen, auch Autos sind nicht erlaubt. Nehmen Sie sich ein Rad, eine Pferdekutsche oder erwandern Sie sich diese wunderschöne Insel.
Über die Mackinac Bridge, die dem Lake Michigan vom Huron See trennt, geht es nun nach Süden. Wählen Sie die Route dem Huron See entlang oder die Interstate nach Detroit, der "Motor City". Besuchen Sie das berühmte Henry Ford Museum of American Innovation in Dearborn, wo Sie u.a. die Limousine von John F. Kennedy sehen.
Im Mowtown Museum haben Musikgrößen wie Steve Wonder, oder Marvi Gaye ihre Hits aufgenommen. In Detroit gibt es so viel zu sehen, sie werden staunen.
Von Detroit fahren Sie bis Ann Arbor, der Heimat der University of Michigan. Die Main Street in Ann Arbor gilt als eine der schönsten in den USA und zieht das ganze Jahr über Touristen an.
Grand Rapids in Michigan, die beste Bierstadt Amerikas, ist die nächste Station. Mehr als 40 Brauereien gibt es hier. Das Ziel ist Saugatuck, eine bezaubernde Künstlerkolonie am Lake Michigan. Ein Abendessen am Hafen ist ein würdiger Abschluss dieses Tages
Sie starten den heutigen Tag mit einer Fahrt nach Norden entlang der Küste des Michigan - See. In Muskegon fahren Sie auf die Fähre und überquerenden See nach Milwaukee. Sie ist die größte Stadt Wisconsins und hat sehr viel zu bieten. Eine ausgeprägte Kunstszene, viele Festivals, jede Menge Brauereien und natürlich das Harley - Davidson - Werk mit seinem berühmten Museum.
Rückgabe des Mietwagens und Heimflug bzw. Anschlussprogramm
ab1.650,-
MIT DEM MIETWAGEN
Kategorie SUV, andere Kategorien auf Anfrage
ab 2.560,-
MIT DEM BIKE
Harley Davidson Street Glide, andere Modelle auf Anfrage
FLORIDA UND DIE BAHAMAS
Zwei Traumziele in einer Reise
Auf dieser Reise entdecken Sie Florida auf eigene Faust. Zunächst erkunden Sie Miami und Miami Beach mit seinem berühmten Art Deco - Viertel. Von Miami Beach aus geht es dann hinauf nach Cape Canaveral und stauen über die Sehenswürdigkeiten des Weltraum - Bahnhofs der USA. Ein anderer Ausflug führt Sie über die Traumstraße entlang der Florida Keys bis nach Key West. Auf der Rückreise geht es in die Everglades.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Von Miami fliegen Sie dann nach Great Exuma, eine der schönsten Insel der Bahamas. Verbringen Sie eine wunderschöne Zeit in einem Haus an der Küste oder lassen Sie sich im Sandals Emerald Bay verwöhnen. Von Exuma fliegen Sie ganz früh nach Nassau und übernehmen einen Mietwagen. Sie haben einen ganzen Tag Zeit die Hauptstadt und Paradise Island zu besichtigen. Am späten Abend geht es dann zurück nach Europa.
Natürlich ist dies nur eine von vielen Möglichkeiten, Florida und die Bahamas zu bereisen. Ich habe diese Reise wie beschrieben gemacht und Sie werden sehen, diese Variante hat sehr viel für sich. Aber wir bieten Ihnen selbstverständlich jede erdenkbare Variante an. Es ist Ihr Urlaub.
Vorab möchte ich Ihnen die beiden Ziele näher vorstellen
REISEVERLAUF
Von Wien geht es mit British Airways via London nach Miami. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren zu Ihrem gebuchten Hotel in Miami Beach. Eine kurze Erkundung nach dem Check - In und dann wird Sie aufgrund der Zeitverschiebung die Müdigkeit einholen.
Über diesen Causeway geht es nach Miami Beach
Der Strand von Miami Beach
Der erste Tag beginnt sehr früh. Zuerst ein kleiner Spaziergang entlang des Collins Drive - hier ist unser Hotel, das Mimosa - um den langen Flug aus den Beinen zu bekommen. Nach einem eher dürftigen Frühstück im Hotel fahren wir zu unserem ersten Besichtigungspunkt im Miami, der Besichtigung von Miami. Wir fahren zum Kreuzfahrt - Hafen und parken unser Auto. Der Anblick der vielen Kreuzfahrtschiffe ist schon beeindruckend. Wir aber gehen zur Station des Miami Metromover, einer Hochbahn, die man kostenlos benutzen kann und damit ohne Problem nach Miami Downtown kommt. Wir genießen die Fahrt und die Ausblicke auf die Stadt aus erhöhter Position.
Blick auf Downtown Miami
Miami Downtown
Der Kreuzfahrt-Hafen
Nach dieser kurzen Fahrt mit der Bahn haben wir gesehen, Miami Downtown ist interessant, aber das war es auch schon. Nun geht es nach Little Havanna. In diesem Teil von Miami leben die Exil - Kubaner und wenn man durch die Calle Ocho fährt, fühlt man sich nach Havanna versetzt. Hier hört und liest man noch mehr Spanisch als im restlichen Miami. Wer auf der Suche nach kubanischem Kaffee oder Zigarren als Mitbringsel ist, oder einfach etwas durch die bunten Straßen mit ihren vielen Ständen spazieren möchte.
Die Calle Ocho
Auch hier wird Che verehrt
Nach diesem Abstecher nach Kuba, fahren wir zu unserer nächsten Station, nach Coral Gables. Ein paar Meilen südwestlich von Miami liegt diese Stadt, die in den 20-iger Jahren von George Merrick geplant wurde. Breite, von Bäumen gesäumte Alleen, die alle nach spanischen und italienischen Städten benannt sind. Wunderschöne Parks und Plätze. Die Sehenswürdigkeiten sind der Venetian Pool, ein Korallensteinbruch, der zum Bad umgeformt wurde, der tropische Garten und das legendäre Biltmore Hotel.
In der Nähe der Füßgängerzone halten wir und spazieren zur Garibalda Plaza. Hier findet man unzählige Lokale, Restaurants und Boutiquen. Zeit für einen Kaffee. Wir gehen ins Cafe Abbracci, der Institution hier in Coral Gables. Da wir schon hungrig sind genehmigen wir uns einen kleinen Imbiss. Die Preise sind recht stolz, aber hier muss man einfach einen Kaffee getrunken haben.
Im tropischen Garten
Das Biltmore Hotel
Schön langsam aber wird es nun Zeit nach South Miami Beach zu fahren und in das berühmte Art Deco Viertel einzutauchen. Immerhin die Sehenswürdigkeit von Miami Beach. In den 1930 - iger Jahren wurden hier zahlreiche Gebäude, in erster Linie Hotels in diesem Stil, der gerade in Amerika sehr angesagt war gebaut. Insgesamt gibt es hier über 1000 Gebäude im Art Deco Stil. Dieses Viertel war immer schon als Touristenattraktion gedacht. Bis zum Krieg erlebte es eine Hochblüte.
Nach dem 2. Weltkrieg verkam es immer mehr und in den 70 - iger Jahren sollten viel Häuser abgerissen werden, das Viertel war mehr oder minder ein Slum geworden. Drogen und Kriminalität waren hier daheim. Aber mit der Serie "Miami Vice" wurde das Art Deco Viertel wieder populär und es wurde wieder alles restauriert. Heute erstrahlt es wieder in altem Glanz.
Das Colony Hotel
Art Deco in Vollendung
Abend in South Miami Beach
Wir spazieren durch das ganze Viertel und staunen über das bunte Treiben. Hier geht wirklich die Post ab. Es gibt keine Regeln, alles ist erlaubt, alles wird toleriert, aber nichts ist über den Grenzen. Mit einem Wort, toll. Gleich dahinter ist der herrliche breite Strand von Miami Beach. Die Menschen hier genießen da Leben, alle sind extrem gut drauf und sehr freundlich. Es macht einfach Spaß hier zu gehen und alles in sich aufzusaugen.
Der Strand von Miami Beach
Ein kleiner Imbiss
Auch er genießt das bunte Treiben
Später am Abend fahren wir zurück in unser Hotel, die Müdigkeit einerseits und das frühe Aufstehen andererseits sind der Grund. Morgen geht es in den Norden nach Cape Canaveral.
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Weitere InformationenDa wir noch mit dem Jetlag kämpfen sind wir früh genug munter und schon um 7.30 geht es los in Richtung Norden. Es sind immer hin fast 350 km bis zum berühmten Cape Caneveral, dem Weltraum - Bahnhof der USA. Unterwegs auf dem gut ausgebauten Highway halten wir bei einer Raststätte, aber kurz vor elf Uhr verlassen wir den Highway und fahren die letzten Kilometer bis Merritt Island, wo sich das Kennedy Space Center befindet. Kurz bevor wir ankommen, sehen wir neben der Strasse unseren ersten kleinen Alligator. Er sonnt sich in aller Ruhe.
Der Eingang zum KSC
Der Rocket Garden
Vom Parkplatz aus sieht man schon den Rocket Garden, wo ältere Raketen stehen. Der Eintritt in das KSC kostet 50,- $ und beinhaltet die meisten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Das Space Shuttle Atlantis, das IMAX-Theater, eine Bustour durch die gesamte Anlage, das Shuttle Lauch Experience (davon später), da "Meet an Austronaut" und einiges mehr. Nach einem Kaffee, nehmen wir den Shuttle-Bus, der alle 15 min vom Apollo/Saturn V Center abfährt. Man fährt mit dem Bus zum Startplatz der Space - Shuttle und zur Halle, wo man die "Atlantis" besichtigen kann. Vor der Halle stehen die beiden Antriebsraketen für das Shuttle mit dem orangen Zusatztank.
In der Halle sieht man dann die "Atlantis" in seiner vollen Pracht. Mit geöffneter Ladeluke schwebt sie im 45 Grad - Winkel in der Halle. Das aus der Nähe zu sehen ist schon wahnsinnig beeindruckend. Wir schlendern durch die Halle und schauen uns die vielen Details genau an. Dann geht es zu einem Höhepunkt, dem "Shuttle Lauch Experience". Hier kann der Besucher den Start und den 8 1/2 - minütigen Aufstieg in die Umlaufbahn selbst miterleben.
Die
Die Atlantis mit geöffneter Luke
Das Shuttle Launch Experience
Man geht in einen großen, runden Raum, der den Frachtraum des Shuttles ähnelt und setzt sich auf einen der speziellen Sitzplätze nieder. Man schnallt sich an und dann beginnt auch schon eine Stimme mit diversen Erklärungen. Auf einmal stellt sich das "Shuttle" in die Senkrechte und es beginnt der Countdown. Es wird immer lauter und plötzlich wird man in den Sitz gepresst, wie bei einem wirklichen Start. Man spürt die Vibrationen, auf dem großen Monitor bekommt man immer die Infos und sieht, so wie die Astronauten die Spitze des orangen Zusatztanks.
Plötzlich wird alles ruhig, man fühlt für einen Moment so etwas wie Schwerelosigkeit und dann öffnet sich die Decke und man sieht die Erde, wie sie nur die Astronauten zu sehen bekommen. Man ist im Weltall. Es ist einfach unbeschreiblich schön. Dass sich das Shuttle wieder in die Waagrechte gestellt hat, hat man nicht gemerkt. Das Ganze dauert 8,5 min und war für mich ein tolles Erlebnis.
Die Saturn V Rakete
Die Treibwerke der Saturn V
Die Kapsel der Apollo 14
Von hier geht es weiter auf der Runde. Vorbei an der gigantischen Montagehalle der Saturn V - Rakete. Man sieht den Giganten, der die Saturn V Rakete zum Startplatz gefahren hat, das Kontrollzentrum, von wo der Start geleitet wurde. Am Ende der Tour geht es in die große Halle in der eine komplette Saturn V Rakete gezeigt wird. Sie liegt waagrecht in der Halle und die einzelnen Stufen sind getrennt zu sehen. Von den riesigen Triebwerken bis zur Spitze, wo auch die vergleichsweise kleine Kapsel ist, misst sie 111 Meter. Der Anblick, der größten, jemals gebauten Rakete ist schon beeindruckend. Gleich daneben kann man auch die Mondlandfähre besichtigen.
Nach dieser Tour ist es Zeit einmal etwas zu trinken und die Erlebnisse zu verarbeiten. Monika und ich sind auf jeden Fall vollkommen begeistert. Nach dieser Pause gehen wir noch ins IMAX - Kino und werden erleben hier auf spektakuläre Weise, wie unser Weltall entstanden ist. Hier ist man nicht nur dabei, sondern mittendrin.
Die Montagehalle der Saturn V
Die Startrampe für das Space Shuttle
Wir sind nun schon mehrere Stunden im KSC und es wird Zeit die Rückreise anzutreten. Noch ein kurzer Abstecher zum Rocket Garden und dann verlassen wir das Kennedy Space Center. Wir fahren nicht sofort auf den Highway, sondern fahren zuerst ins nahegelegene Cocoa Beach. Es liegt schon wieder auf dem Festland und ist vielleicht einigen von Ihnen bekannt. Hier in diesem netten Ort lebte ja niemand Geringerer als Major Antony Nelson und seine bezaubernde Jeannie. Leider sind uns beide nicht begegnet.
Wir fahren noch eine Weile der Küste entlang, aber da ein Ort an den anderen grenzt und sehr viel Verkehr ist, kommt man nur langsam voran. Wir fahren daher bei der nächsten Gelegenheit auf den Highway und zurück nach Miami. Zuerst fahren wir ins Hotel und machen uns frisch. Dann geht es zum Abendessen nach Nord Miami Beach, zu Flanigan´s Seafood Bar and Grill.
Das Essen war hervorragend, wir sind müde, morgen geht´s nach Key West.
Auf diesen Teil der Reise haben wir uns schon sehr gefreut. Die Fahrt entlang der Keys nach Key West.
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Weitere InformationenNach dem üblichen dürftigen Frühstück im Hotel fahren wir nach Miami und weiter aus der Stadt hinaus bis wir zum Highway 1 kommen, dem Highway der von der kanadischen Grenze immer der Ostküste entlang bis nach Key West führt. Unterwegs bleiben wir bei Walmart stehen und kaufen etwas Proviant für die Fahrt ein. Entlang der Southern Glades geht es in Richtung Küste. Und dann kommt die erste Brücke, wir verlassen das amerikanische Festland und kommen nach Key Largo, die erste von mehr als 200 Key, die sich auf einer Gesamtlänge von 290 Kilometern von Nord nach Süd erstrecken. Die Strasse, der Overseas Highway verbindet auf einer Länge von 161 Kilometern die größeren Inseln mit der letzten der Keys, Key West.
Es geht auf die Keys
Die erste Insel, Key Largo
Die Seven Miles Bridge
Eine alte Brücke
Monika und ich genießen die Fahrt auf dieser Traumstraße. Natürlich darf die entsprechende Musik nicht fehlen. Das Lied "Kokomo" von den Beach Boys haben wir selbstverständlich auf unserer Playlist. In der Stadt Marathon auf Key Vaca machen wir einen Stopp. Das alte Fischerdorf am Hafen vermittelt immer noch wie die Fischer früher gelebt haben und auch heute noch leben.
Jetzt geht es auf die Seven - Miles - Bridge. 11 Kilometer geht es über das Meer, das in allen Blautönen leuchtet. Es ist unbeschreiblich schön hier zu fahren. Im gemütlichen Tempo, bei offenem Fenster dahinzugleiten. Nach Bahia Honda, wo die Brücke endet, kommen in rascher Folge die letzten Keys und dann erreicht man die "Conch Republic", Key West.
Als die US - Behörden auf der einzigen Zufahrtsstrasse zu den Keys einen Kontrollposten errichteten, löste das einen großen Strum der Entrüstung aus. Der Bürgermeister von Key West befürchtete einen Rückgang des Tourismus. Seine Beschwerde beim Bundesgericht wurde abgeschmettert. Die Reaktion war, dass sich Key West am 23. April 1982 offiziell von den USA abspaltete und die Conch Republic ausriefen. Gleichzeitig erklärte Dennis Warden, der Bürgermeister, den USA den Krieg. Exakt eine Minute später kapitulierte die Conch Repulic und forderte eine Milliarde für den Wiederaufbau. Natürlich gab es kein Geld, aber der Kontrollposten wurde aufgehoben. Als Spaß - Republik existiert die Conch Republic noch immer. Man kann sogar um die Staatsbürgerschaft ansuchen und bekommt einen Reisepass.
Key West ist 13,64 km2 groß, hat 1.717 Einwohner und die höchste Erhebung ist ein Meter. in Key West befindet sich der südlichste Punkt der USA. Unser Hotel liegt gleich am "Ortseingang", das Key West Marriott Beachside****. Da wir uns Zeit gelassen haben, ist es schon später Nachmittag. Wir checken schnell ein und gehen erst einmal an den Pool, bevor wir am Abend in die Old Town gehen.
Heute startet unsere große New England Tour. Unsere erste Etappe führt und nach Salem. Der Ort liegt etwa 26 km nördlich von Boston und gelangte durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert zu zweifelhaftem Ruhm. Wir wählen die etwas längere Route durch Boston, da wir uns das Ergebnis des sogenannten "BIG DIG" anschauen wollen. Gemeint ist damit, dass man die meist befahrene Stadtautobahn komplett unter die Erde verbahnte. Gleichzeitig wurden auch Querverbindungen mittels Tunnels mit der Expressway verbunden. Somit ist erstens sehr viel Verkehr aus der Stadt rausgenommen worden und gleichzeitig eine wesentlich städtebauliche Verschönerung der Stadt erreicht.
Wir kommen sehr gut durch den langen Tunnel und erreichen nach dem Flughafen wieder das Tageslicht. Bei traumhaftem Wetter fahren wir der Küste entlang bis Salem. Unser Ziel ist das Salem Witch Museum. Hier in diesem Museum wird die Geschichte der Hexenverfolgung und der Prozesse auf anschauliche und auch typisch amerikanische Weise erzählt. In einem großen Saal sind an der Seitenwänden große Nischen, in denen wie auf einer Bühne die einzelnen Stationen dargestellt sind. Man bekommt einen Kopfhörer und wenn man mit der Gruppe hinein geht, beginnen die einzelnen Bühnenbilder in der richtigen Reihenfolge zu leuchten und die Geschichte wird erzählt. Das Ganze dauert in etwa eine Stunde. Danach besucht man die ebenso interessante Ausstellung, wo es um den Wandel des Hexenbildes in unserer Zeit geht. Mein TIPP: Da es zur Zeit des Indian Summer zu langen Wartezeiten bei der Kasse kommen kann, bitte unbedingt vorab buchen.
Kosten 15,- $ pro Erwachsenem und12,- $ € für ein Kind.
Von Salem geht unsere Fahrt weiter der Küste entlang nach Portsmouth. Portsmouth ist im Bundesstaat New Hampshire und somit der 2. der sechs New England-Staaten, die wir alle besuchen werden. In dieser entzückenden Küstenstadt machen wir unsere Mittagspause. Im wunderschönen Prescott Park machen wir einen kleinen Spaziergang und essen in einem der zahlreichen Lokale eine Kleinigkeit. Denn heute am Abend haben wir etwas Besonderes vor. Aber davon später.
Von Portsmouth aus geht es nun immer der Küste entlang bis nach Kennebunkport. Diese Kleinstadt wurde u.a. bekannt als Sommersitz des Präsidenten George W. Bush. Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Ort sehenswert, er war auch Kulisse für die Serie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury. Wenn man durch diesen entzückenden Ort fährt - übrigens sind wir bereits in Maine, dem 3. New England Staat - wäre man nicht überrascht, Jessica Fletcher jeden über den Weg zu laufen.
Wir fahren weiter zum Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände von Maine. Jetzt im Herbst ist es hier ruhig, aber man kann erahnen was hier zur Hochsaison im Sommer los ist. Viele Hotels, Apartments, Restaurants und jede Menge Bars und Cafes sind hier entlang des wunderschönen, breiten Sandstrands. Abseits des Ortes sehen wir ein paar traumhaft schöne Landhäuser.
Von hier ist es nun nur mehr eine halbe Stunde bis wir nach Portland, der wichtigsten Stadt des Bundesstaates Maine. Mehr 600.000 Menschen leben in dieser Stadt, die vor allem als Fischereihafen bekannt ist. Wir fahren zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Portland by the Bay. Nach dem Check-In machen wir uns frisch und spazieren in das nahe gelegene Zentrum. Zunächst gehen wir einmal auf ein Bier um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit gehen wir weiter in Richtung Marina zu unserem wichtigen Termin. Wir haben für 19.00 einen Tisch im "DiMillo´s"
Das DiMillo´s ist ein schwimmendes Restaurant und natürlich auf Meeresfrüchte spezialisiert. Schon bei der Planung der Reise habe ich mich auf dieses Essen gefreut. Nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekommen wir unseren Tisch im stilvoll eingerichteten Lokal. Als Vorspeise muss es ein original New England Clam Chowder sein. Diese Muschel-Kartoffel-Suppe ist einfach sensationell. Dazu passt natürlich ein frisch gezapftes Allagash, ein Bier einer örtlichen Brauerei. Dann kommt endlich der heiß ersehnte Lobster. Dazu gibt es hervorragende gekochte Kartoffel in der Schale. Ein ausgezeichneter Sauvignon Blanc aus Neuseeland vom Weingut Peter Yealands begleitet das Festmahl. Den Abschluss dieses herrlichen Essens bildet ein Blueberry Cobbler, ein Wackelpudding mit Schwarzbeeren aus Maine. Als Begleitung und krönenden Abschluss gönnen wir uns eine Flasche Hillinger Secco Sparkling Pinot Noir. Ein bisschen ein Heimatbezug darf schon sein.
Über die Höhe der Rechnung breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin konnten wir uns noch das Taxi zum Hotel zurückleisten.
Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, liegt dichter Nebel über Portland. Aber auch das ist zu dieser Jahreszeit normal. In der Nacht kühlt die warme Luft ab und kondensiert. Erst mit der Sonneneinstrahlung löst sich dann in Laufe des Vormittags der Nebel. Unser heutiges erstes Ziel ist der Portland Head Light, ein 23 m hoher Leuchtturm, den George Washington im Jahre 1787 in Auftrag gegeben hat. Wir überqueren die Hafen-Bucht und fahren die paar Kilometer bis zum Parkplatz des Leuchtturms, der auch der Parkplatz des Fort Williams Park ist. Der Turm liegt in dichtem Nebel, die Stimmung ist absolut traumhaft. Am schönsten sind die Spinnennetze in den Büschen, an denen die Nebeltröpfchen haften.
Nach dem wir alles gesehen haben, fahren wir zurück in Richtung Portland und fahren auf die Interstate 295 auf. In Brunswick fahren wir ab. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgelöst und die Sonne strahlt von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Es wird wieder ein Traumtag. Wir fahren jetzt auf dem US Highway 1, die Nord-Südverbindung hier im Osten, die von der kanadischen Grenze über 3800 km bis nach Key West in Florida führt. Unser erster Stopp ist in Wiscasset, einem entzückenden Örtchen am Sheepscot-River. Wir spazieren ein wenig durch den Ort und da der erste Vormittags-Kaffee ruft, kehren wir bei Sarah´s Cafe ein. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Fluss und vor allem auf eine Verkaufsbude für Lobster-Semmeln. Diese Roll´s sind eine Spezialität von New England und die Stände gibt´s so wie bei uns die Würstelbuden. Einfach herrlich.
Von Wiscasset fahren wir weiter durch eine herrliche Landschaft. Sie ist geprägt von vielen Flüssen, Meeresarmen, saftig grünen Wiesen und bunten Wäldern. Die zahlreichen Ortschaften sind allesamt im typischen New England - Stil erbaut. Holz ist das dominierende Element und fast alles ist weiß angestrichen. Angefangen vom Wohnhaus, den örtlichen Behörden, bis hin zur Kirche.
Bei Rockland kommen wir wieder zur Küste. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Fischer-Häfen für den Lobster Fang. Wir halten am Hafen und machen einen kurzen Rundgang. Von Rockland führt die US 1 immer der Küsten entlang in Richtung Norden. Wir genießen die Fahrt an der Küste. Unterwegs halten wir Rast auf einen der vielen, gut ausgestatteten Rastplätze und machen ein Picknick. In Portland haben wir uns in einem großen Supermarkt mit allem Nötigen eingedeckt und nun lassen wir es uns gut gehen. So eine Pause ist mir wesentlich lieber als ein schnelles Essen in einem Fast-Food-Lokal mit undefinierbarem Essen. Außerdem ist ein kurzes Power-Napping auch was Feines.
Wir folgen der 1 bis nach Ellsworth und biegen dort auf die US 3 ein, die nach Mount Desert Island führt zu unserem Tagesziel, dem Best Western Acadia Park Inn. Dieses typische amerikanische Motel mit Parkplatz direkt vorm Zimmer ist für eine Nacht unser Quartier. Wie checken ein, machen uns frisch und fahren die paar Kilometer bis nach Bar Harbor. Die Strasse führt den Berg hinunter und man hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die vorgelagerten Inseln und das Festland. Bar Harbor ist eine nette, saubere Stadt, die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist. Sie ist das Tor zum Acadia National Park mit seinen vielen Outdoor-Attraktionen. Hier leben noch viele Elche, Bären und andere Tiere. Wunderschöne Wanderwege führen durch den Park.
Eine weitere Attraktion ist das Whale Watching. Von April bis Oktober kann man hier diese majestätischen Tiere beobachten. Dies steht auch auf unserem morgigen Tag als erstes auf dem Programm. Aber wir parken zunächst unser Auto am Hafen und spazieren durch den wirklich entzückenden Ort. Auch hier verspürt man den New England Style, aber man merkt schon auch, dass hier das Klima schon um einiges rauer ist, als weiter im Süden. Irgendwie fühlt man sich schon eher in Kanada als in den USA. Aber der Ort ist wunderschön. Sehr viel Grün, fast auf jedem Grundstück ist eine Wiese und steht ein Baum.
Langsam wird es nun Zeit ein Lokal für das Abendessen zu suchen. Wir entscheiden uns heute für einen Italiener. Das "La Bella Vita", direkt am Hafen, schaut recht einladend ein. Ohne lange Wartezeit bekommen wir einen Tisch direkt am Fenster. Zur Einstimmung genehmigen wir uns ein Glas Prosecco. Als Vorspeise wählen wir die Cozze Bianco. Die in einer Zitronen-Butter-Sauce servierten Miesmuscheln sind ein Gedicht. Genauso wie der Ecco Domani Pinot Grigio aus den Trentino. Die Hauptspeise ist der absolute Hammer. Man kann sich seine eigene Pasta zusammenstellen. Man wählt die Pasta, dann sucht man sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten die gewünschten aus und dann die dazu passende Sauce. Wahrlich ein Gedicht. Als Nachspeise gibt es ein wirklich ausgezeichnetes Gelato. Abgerundet mit einem Grappa di Sassicaia von Poli. Ein fürwahr köstliches Abendessen als Abschluss eines wunderschönen Tages.
Auch an diesem Morgen trübt dichter Nebel den Blick aus dem Fenster. Wir rufen bei der Whale Watch Company an und erfahren, dass der Vormittagstermin abgesagt ist. Dadurch ändert sich unser heutiger Tagesablauf. Wir können uns zum Frühstücken Zeit lassen und dann ganz gemütlich zu unserem heutigen Tagesziel fahren. Da noch immer dichter Nebel herrscht, fahren wir in den Norden nach Bangor und fahren hier auf die Interstate 95 auf. Unser erstes Ziel wird Augusta sein, die Hauptstadt von Maine. Nach Bangor reißt der Nebel auf und man sieht wieder einen tiefblauen Himmel. Die Temperaturen steigen ebenfalls rasch an und als wir nach Augusta kommen hat es schon wieder über 20 Grad.
Augusta ist eine Kleinstadt am Kennebac River. Sie hat nicht sonderlich viel zu bieten, vielleicht abgesehen vom State House, das dem von Boston nachgebaut wurde. Wir genießen unseren Kaffee in einem netten Lokal und dann geht es weiter hinein in fantastische Seen-Landschaft von Maine. Immer wieder fahren wir an kleineren und größeren Seen entlang, überqueren viele Flüsse und fahren durch wunderschöne Wälder, die schon das typische Kleid des Indian Summer tragen. An einem der Seen machen wir Halt und machen wieder unser Picknick. Beim anschließenden Spaziergang am Ufer entlang genießen wir die Sonne und den Blick auf die traumhafte Landschaft.
Kurz nach dem Tripod Pond kommen wir zum Long Lake. In Naples machen wir Halt und sehen uns das kleine Örtchen an. Hier ist absolute Hochsaison. Auf dem See unzählige Boote, mehrere Marina´s und Geschäfte. Lokale und Souvenirshops findet man entlang des Seeufers.
Nach Naples kommen wir nach Fryeburg und überqueren die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Von hier sind es nur mehr knapp 20 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem North Conway Grand Hotel. Es ist das beste Hotel in North Conway, aber da wir hier 2 Nächte bleiben, ist es uns das wert. Die Lage des Hotels ist auch nicht schlecht, den gleich daneben ist das Settler´s Green Outlet Village. Hier habe ich schon bei meinem letzten Aufenthalt ein paar tolle Schnäppchen gemacht. Wir checken ein und machen uns rasch frisch, da wir noch eine kleine Runde um North Conway machen wollen.
Wir fahren gemütlich durch den langgezogenen Ort, vorbei am Bahnhof, wo gerade ein Zug der Conway Scenic Railroad einfährt. Dieser Touristenzug fährt mehrmals täglich durch die wunderschöne Landschaft der White Mountains. Wir fahren weiter entlang des Ellis River nach Jackson. Hier findet man alles, was das Sportlerherz sich wünscht. 2 Golfplätze für den Sommer und Skipisten und einen österr. Eislaufplatz mit Schlittenfahrten.
Nach dieser kurzen Tour geht es zurück ins Hotel. Auf dem Weg in unser Restaurant machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Outlet Center. Es ist nur zum Gustieren, shoppen ist morgen angesagt. Unser Ziel ist das "Merlino´s Family Steakhouse". Heute muss es ein richtiges großes Steak sein mit allem Drum und Dran. Keine Vorspeise oder ähnliche Nebensächlichkeiten. Ich weiß von früher, dass es hier gutes Fleisch vom Angus Rind gibt. Ich bestelle mir ein 20 Oz T-Bone Steak (ca. 550 gr.). Dazu gibt es Pommes Frites und Salat. Als Getränk muss es ein frisch gezapftes Tuckerman´s sein, ein Bier aus dieser Gegend. Auch diesmal werden unsere Erwartungen nicht enttäuscht und den restlichen Abend verbringen wir an der gut ausgestatteten Bar.
So wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat, lacht die Sonne am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Wir sind so dankbar, den heute erwartet uns ein absoluter Höhepunkt unserer Reise, der White Mountain National Forest mit dem Mount Washington. Wir frühstücken im Hotel, für amerikanische Verhältnisse hervorragend. Feste Schuhe und wärmere Kleidung werden eingepackt, denn wir werden den Gipfel des Mount Washington besteigen. Wir fahren vom Hotel hinein in den Park. Hier sind wir in tiefsten Indianer-Gebiet. Die Strasse steigt immer mehr an und nach 60 km sind wir am Ziel, der Talstation der Mount Washington Cog Railway.
Man kann den 1.917 m hohen Berg auf verschiedene Arten bezwingen, mit dem Auto, zu Fuß oder was für mich die schönste Art ist, mit der weltweit ältesten Zahnradbahn der Welt. 1866 eröffnet, führt die die 4,8 km lange Strecke von der Talstation bis hinauf zur Bergstation, die knapp unter dem Gipfel ist. Auf dieser Fahrt überwindet die Bahn 1.200 Höhenmeter bei einer mittleren Steigung von 25%. Das steilste Stück hat eine Steigung von knapp 48%. Die gesamte Fahrzeit beträgt eine Stunde. Die gesamte Dauer für Hin-und Rückfahrt beträgt 3 Stunden. Heute fahren die Züge mit von Bio-Diesel betriebenen Lokomotiven den Berg hinauf. Nur mehr selten werden die Waggons noch von den alten Dampflokomotiven geschoben. Ich hatte noch das Glück mit so einem pfauchenden Ungetüm zu fahren.
Wir hatten unsere Tickets schon vorab gekauft (in der Hochsaison sehr ratsam) und konnten daher in aller Ruhe die Talstation mit den ausgestellten, ersten Lokomotiven bestaunen. Unser Zug fuhr um 10.00 ab, das Boarding beginnt ca. 30 min vorher. Schon nach wenigen Metern führen die Geleise steil den Berg hinauf. Mit an Bord ist ein Guide, der den Reisenden alles über die Bahn, die Strecke und den Berg erzählt. Immer steiler geht es aufwärts bis zur ersten Ausweichstelle. Heute sind die beiden Ausweichstellen zweigeleisig, sodass die Züge ohne Halt aneinander vorbeifahren können. Als ich hinauffuhr, war das noch anders. Bei den Ausweichstellen musste der Zug auf ein Nebengleis fahren. Dafür wurden die Gleise händisch mit genau 17 Handgriffen umgelegt. Die Gleise wurden wieder umgelegt, sodass der Bergab-Zug vorbeifahren konnte. Anschließend wieder umlegen, unser Zug fuhr zurück, wieder umlegen und es ging weiter. Abenteuerlich, aber sensationell.
Wie schon erwähnt, kann das Wetter am Mount Washington in kürzester Zeit umschlagen, aber wir hatten wirklich Glück. Wie schon in den letzten Tagen hatten wir Traumwetter. Oben angekommen stiegen wir die paar Meter bis zum Gipfel hinauf. Der Ausblick war einfach gigantisch. Wir hatten eine unglaubliche Fernsicht. In den Norden bis nach Kanada, nach Westen bis weit nach Vermont hinein und nach Osten bis zum Atlantik. Es war einfach unbeschreiblich schön. Für diesen Ausblick zahlt man gerne den nicht ganz billigen Preis von 80,- USD. Nach einer Stunde Aufenthalt - und dem obligaten Kaffee in der Bergstation - geht es wieder den Berg hinunter. Um 13.00 waren wir wieder bei der Talstation.
Weiter geht die heutige Reise durch den National Forst. Nach ein paar Kilometer fahren wir am geschichtsträchtigen Mount Washington Resort vorbei. Ein wunderschönes Hotel, in dem 1944 die Bretton-Woods-Konferenz stattfand. Auf dieser Konferenz wurden die Weltbank und der internationale Währungsfond gegründet. Nun fahren wir durch dichte Wälder. Dass wir in altem Indianer-Gebiet sind, sieht man an zahlreichen Totem-Pfählen entlang der Strecke. Auf einem Parkplatz halten wir und gehen den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Gleich nachdem wir in den Wald hinein gehen, steht großes Schild mit einer Warnung vor Bären und wie man sich bei einer Begegnung verhalten soll. Leider bzw. Gott sei Dank ist uns keiner von den scheuen Gesellen begegnet.
Nach knapp 40 km erreichen wir den nächsten Punkt unserer Tagestour. Es ist der "Old man of the mountain". Der Alte Mann des Berges war eine Felsformation, die den Kopf eines Indianers zeigte. Als ich das erste Mal hier war (2001), war er noch deutlich zu sehen. Leider hat ein natürlicher Felssturz 2003 diesen Kopf zerstört. Aber allein die Fahrt hierher zum Profile Lake ist wunderschön und man kann ja sehen, wo er einmal war und die Bilder, die hier ausgestellt sind, betrachten.
Wir fahren weiter nach Lincoln und biegen dann auf die 112 ein. Diese Strasse wird auch Kangamagus Highway genannt. Diese Strasse führt hinein in eine der schönsten Landschaften New Hampshire´s. Auf den 60 km bis North Conway quer durch die White Mountains, sieht man den ganzen Zauber des Indian Summer. Die Wälder leuchten in allen Farben, die Panoramastrasse führt die meiste Zeit den Fluss entlang, immer wiedereröffnen sich neue Blickwinkel und man glaubt zeitweise, dass der Wald brennt. Das Schönste aber ist, dass wir hier auf dieser Strasse fast allein sind.. Wir sind einfach sprachlos, ob dieser traumhaften Landschaft und dankbar, das alles sehen zu dürfen.
Wir fahren immer weiter den "Highway" entlang. Zwischendurch machen wir bei einem kleinen See halt und spazieren um ihn herum. Bei einem Rastplatz stehen mehrere indianischen Totempfähle. Sie schauen zwar alt aus, sind aber nur eine Touristenattraktion und ein Hinweis, dass dieses Gebiet einmal den Algonkin-Indianern gehörte.
Nach 50 km kommen wir wieder in die "Zivilisation" und erreichen Conway. Von hier sind es nur mehr ein paar Kilometer zu unserem Hotel. Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, gehen wir nun shoppen. Im Settler´s Outlet Center zieht es mich, als bekennenden Hilfiger und Ralph Lauren Fan, zu diesen Geschäften. Meine Frau und die beiden anderen Begleiter finden auch ihre Schnäppchen. Zurück ins Hotel, frisch machen und dann gehen wir wieder in das gestrige Restaurant. Steaks kann man jeden Tag essen.
Der Wetterbericht hat eine Wetterverschlechterung angesagt, aber am Morgen sehen wir noch nichts davon. Unser Weg führt uns heute zunächst zum Lake Winnipesaukee, einem der größten Seen in New Hampshire. Von unserem Hotel sind es knapp 70 km. Unser erster Halt ist bei einem Bauernmarkt. Man kann hier frisches Gemüse kaufen, vor allem aber den großen Howden-Kürbis, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch der ideale Kürbis für Halloween ist. Immer öfter sieht man nun bei Bauernmärkten, Gärtnereien und Baumärkten diesen bis zu 15 kg schweren Kürbis.
Bei Moultonborough kommen wir ins das Seen-Gebiet. Wir fahren am Lake Kanasatka vorbei und kommen bei Center Harbor zum riesigen Lake Winnipesaukee. Das Seeufer ist sehr stark gegliedert, daher ist der Gesamtumfang des Sees über 460 km. Im See sind mehr als 250 Inseln. Unser Ziel ist Meridith, einem der touristischen Hauptorte. Der Ort liegt an 2 Seen, einerseits am Winnnipesaukee und an der anderen Ortsseite ist der kleine Lake Waukewan. Wir parken direkt am See und im Down Docks, einem Lokal mit See-Terrasse gibt es endlich unseren Kaffee.
Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen, denn wir sehen, dass der Wetterbericht stimmt und schön langsam ziehen immer mehr Wolken auf. Wir brechen auf und fahren nun in Richtung unseres nächsten Ziels, der Quechee-Schlucht. Die Strasse führt durch eine wunderschöne, hügelige Landschaft mit entzückenden, kleinen Ortschaften. Hier auf dieser Route sind nicht so viele Touristen unterwegs. In Lebanon am Connecticut-River machen wir Halt um eine Kleinigkeit zu essen. Es ist eine typisch amerikanische Kleinstadt.
Kurz nach Lebanon überqueren wir die Grenze zu Vermont, dem 4. Bundesstaat auf unserer Reise. Von hier ist es nicht mehr weit zum Quechee State Park. Die Strasse führt über den Ottauquechee River der sich hier ca. 50 m tief in den Felsen eingegraben hat. Diese Schlucht ist die tiefste in Vermont. Wir parken gleich nach der Brücke beim Parkeingang und spazieren zurück zur Brücke.
Der Blick in die Schlucht und die Umgebung ist schon beeindruckend. Leider hat das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen und es nieselt, sodas wir uns nicht länger aufhalten. Nach ein paar Kilometern sehen etwas abseits der Strasse ein größeres Gebäude mit der Aufschrift "Scotland by the Yard", leider mittlerweile geschlossen. Wir bleiben stehen und sehen, dass es ein Geschäft für schottische Produkte ist. Hier gibt es alles, angefangen von den Stoffen in den verschiedensten Clan-Mustern, dazu passende Krawatten, Kilts und natürlich auch alles an schottischen Spezialitäten. Wir kommen mit Don Ransom, dem Besitzer ins Gespräch. Von ihm erfahren wir, dass sich in dieser Gegend sehr viele Schotten angesiedelt haben. Er veranstaltet auch das jährliche Scottish Festival. Er sagt uns aber auch, dass er das Geschäft bald aufgibt, da immer weniger Kunden kommen und er und seine Frau keinen Nachfolger für das Geschäft finden.
Wir kaufen ein paar schottische Souvenirs und fahren weiter zu unserem heutigen Ziel, dem bekannten Skiort Killington, wo jedes Jahr Damen-Weltcup-Rennen stattfinden. Wir fahren nicht in den Ort, sondern hinauf zur Skistation zu unserem Hotel, dem Mountain Inn. Das Hotel hat noch etwas von einem Berghotel. Viel Holz und Stoff sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Wir checken schnell ein und machen einen langen Spaziergang rund um die Station. Jetzt im Oktober liegt zwar noch kein Schnee, aber man merkt, dass sich der Ort schon auf die Wintersaison vorbereitet.
Zurück im Hotel entspannen wir uns im hoteleigenen Hallenbad, bevor wir in Restaurant zum Abendessen gehen. Obwohl wir hier auf dem Berg sind und knapp 250 km vom Meer entfernt sind, wird frischer Lobster angeboten. Da wir in letzter Zeit sehr Steak-lastig waren, ist es wieder einmal Zeit für einen Hummer. Diesmal allerdings als Lobster-Spaghetti. Dazu ein guter Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien.
Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die Schlechtwetterfront nun da ist. Tiefhängende Wolken und leichter Regen sind heute angesagt, aber nichts desto trotz steht uns eine schöne Etappe bevor. Von Killington zunächst nach Rutland und nach Pittsford und dann immer weiter in den Süden nach Stockbridge und zu unserem Ziel nach Springfield.
Aber zu aller erst Frühstück und hier erleben wir eine Überraschung der amerikanischen Art. Alles was hier angeboten wird, sei es die Butter, die Marmelade, die Wurst oder der Käse, alles ist in Plastik verpackt. Obendrein gibt es auch kein Geschirr, nur Plastikbecher und Plastikbesteck. Es ist ein Wahnsinn, allein der Müll, den wir hinterlassen, ist gewaltig. Dieses Land hat noch riesigen Aufholbedarf, was Müllvermeidung betrifft, aber nicht nur das. Auch in vielen anderen Bereichen ist Amerika in der Infrastruktur weit von Standard Europas entfernt. Man denke nur an die vielen Strom- und Telefonleitungen, die alle noch auf Masten sind und einige Punkte mehr.
Aber dafür sind die Menschen extrem freundlich, hilfsbereit und nett und das Land ist einfach wunderschön. Das nur ein kleiner Exkurs. Wir fahren nach dem Frühstück den Berg hinunter nach Rutland und weiter nach Pittsford, zu unserem ersten Stopp dieses Tages. Hier in Pittsford ist das "New England Maple Museum". Es heißt, ohne einen Besuch dieses Museums ist ein Vermont-Aufenthalt nicht komplett. In diesem nett gestalteten Museum erfährt man alles, was man über die Ahorn-Sirup-Erzeugung wissen muss. Schon die Ureinwohner Amerikas haben diesen süßen Saft gewonnen und zu schätzen gewusst. Die Geschichte der Herstellung des Sirups des Ahorn-Baumes wird hier auf typisch amerikanische Art sehr anschaulich und auch lustig gezeigt. Natürlich muss man dann zum Abschluss in angrenzenden Shop etwas für daheim einkaufen. Für sich selbst und als Mitbringsel.
Nach diesem Besuch fahren wir nun immer weiter in den Süden hinein in die Green Mountains. Es mittlerweile aufgehört zu regnen und auch die Sicht hat sich gebessert. So sehen wir auf dieser schönen Fahrt die wunderschöne Landschaft Vermonts. Sanfte Hügel, die auch in den typischen Farben des Indian Summer leuchten. Wir kommen durch entzückende Ortschaften, die alle Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. In einem dieser Orte halten wir und gehen auf den üblichen Kaffee. Anschließend möchten wir noch in Geschäft auf dem Hauptplatz etwas einkaufen. In diesem Geschäft gibt es alles, von Lebensmitteln, allem was man im Haushalt braucht und auch für den Landwirt ist gesorgt. Plötzlich sehe ich in einem Regal ein Sortiment unserer herrlichen, unvergleichliche Manner-Schnitten. Wir fragen den Besitzer, weshalb er Manner-Schnitten in seinem Sortiment hat. Weil einmal ein guter Freund von ihm in Österreich auf Urlaub war und dort diese Köstlichkeit kennengelernt hat. Darauf hat er sie bei seinem Großhändler bestellt und da sie bei seinen Kunden sehr gut ankommen, gibt es sie in seinem Geschäft. Natürlich müssen wir seinen Bestand drastisch reduzieren.
Wir fahren weiter und plötzlich kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Dadurch wird die Fahrt durch die Green Mountains noch schöner. Es ist wirklich eine wunderschöne Region. Wir kommen nach Bennington und da es Zeit für einen Imbiss ist, wollen wir uns eine Kleinigkeit in einem Supermarkt kaufen. Als wir in den Ort kommen, sehen wir eine riesige Aldi-Filiale. Natürlich steuern wir diese an. Als wir hinein gehen das AHA-Erlebnis. Alles ist so angeordnet, wie wir es von daheim kennen. Das Brot ist wo das Brot ist, das Obst wo Obst hingehört und auch alles andere ist auf seinem Platz. Wir suchen uns ein Lokal, wo wir was zum Trinken bekommen, das Essen mitzubringen ist in den USA ja kein Problem.
Nach dieser Pause fahren wir weiter in den Süden zu unserem nächsten Halt, nach Stockbridge. Hier in diesem kleinen Ort, schon wieder in Massachusetts, ist das Museum von Norman Rockwell. Norman Percevel Rockwell war einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Rockwells Arbeiten gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell. Als Illustrator schuf über mehr als 40 Jahre schuf er insgesamt 322 Titelbilder der Saturday Evening Post. Mit seiner Art zu malen hat er in den 40- und 50-er Jahren das amerikanische Alltags-Leben auf amüsante Art dargestellt. Er war aber auch politisch sehr engagiert. Sein Motto war:
„Die Sichtweise des Lebens, die ich in meinen Bildern kommuniziere, schließt das Morbide und Hässliche aus. Ich male das Leben so, wie ich es gerne hätte.“
Man kann zu dieser Art von Malerei stehen wie man mag, aber das Museum ist wirklich zu empfehlen. Allein die Lage des Museums am Stadtrand von Stockbridge ist wunderschön. In einer großen Parkanlage befindet sich das Hauptgebäude mit der Bildergalerie. Man kann auch sein Studio besichtigen und auf der Terrasse des Cafe´s die schöne Anlage bewundern.
Von hier sind es noch eine knappe Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Springfield. Die Sonne scheint mittlerweile wieder von einem blauen Himmel und auf dieser Fahrt durch eine sanft hügelige Landschaft zeigt sich wieder die volle Pracht des Indian Summer. Unser Hotel, das Residence Inn by Marriott West Springfield, liegt am Stadtrand gleich nach der Abfahrt von der Interstate, aber trotzdem sehr ruhig am Rande eines kleinen Wäldchens. Unsere Apartments sind wunderschön, eigentlich eine kleine Wohnung. Zuerst aber muss es ein Willkommens-Bier an der Hotelbar sein.
Nach dem Frischmachen spazieren wir die Strasse entlang in Richtung Zentrum. Hier findet man jede Menge Lokale und Geschäfte. In einen Western-Shop gehen wir hinein und schauen uns um. Hier gibt es alles, was das Herz des Western-Fans begehrt. Wunderschöne Cowboy-Stiefel oder ein Original Stetson wären ein schönes Mitbringsel, aber da die Preise auch schön sind, verzichte ich darauf. Gleich ein Stück weiter ist Cal´s Wood-Fired Grill & Wine Bar.
Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir sofort einen Tisch. Als Vorspeise muss es heute ein klassischer Caesar Salad sein. Als Hauptgericht wählen wir alle Meeresfrüchte Spaghetti. Nach einem Bier zur Vorspeise trinken wir zum Hauptgang einen leichten kalifornischen Chardonnay. Den Abschluss bildet ein fantastischer warmer Apfelstrudel mit Vanille-Sauce und Vanille-Eiscreme. Das ganze Essen war einfach köstlich. Wirklich ein Lokal, dass man weiterempfehlen kann.
Der heutige Tag wird uns wieder an die Küste führen bis nach Newport in Rhode Island. Das Wetter ist weiter unbeständig, aber wenigstens regnet es nicht. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das "Old Sturbridge Village", ein Freilicht-Museum der besonderen Art. Hier ist alles, was man besichtigen kann bewohnt. Die Angestellten des Museums betreiben die einzelnen Stationen in den Original-Kleidern der damaligen Zeit, sie bearbeiten die Farm, der Schmied zeigt, wie man zur Zeit der Siedler gearbeitet hat usw. Wir sind sehr gespannt.
Von Springfield nach Sturbridge sind es knapp 55 km. Wir nehmen die SR 20 um die schöne Landschaft hier zu genießen. Gott sei Dank kommt immer wieder die Sonne hervor und so kann man den Reiz dieser Gegend noch besser bewundern. Nach einer gemütlichen Fahrt kommen wir beim Village an. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen zum Hauptgebäude. Hier bekommt man Karten und Infomaterial. Dann geht´s los. Die Wege sind gut beschildert und wir gehen zum Dorf. Rund um einen großen Platz sind verschiedenste Gebäude. Die Kirche, eine Bank, ein Versammlungshaus, das Anwaltsbüro uvm.
Der Weg führt am Dorf vorbei und man kommt dann zur Farm. Im Haus zeigen kostümierte Angestellte, wie der Tagesablauf in so einem Haus vor sich ging. In der Küche wird gekocht, man kann die Zimmer besichtigen, den Gemüsegarten. In den Wirtschaftsgebäuden erklärt uns ein Mann die Arbeitsgeräte der damaligen Zeit.
Langsam schlendern wir so am Schmied, am Töpfer, an einem Sägewerk vorbei. Überall wird das alte Handwerk gezeigt. Es ist wirklich schön, das Leben in der damaligen Zeit auf diese Art kenne zu lernen. Alle Stationen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, das Old Sturbridge Village zu besuchen. Man sieht hier wirklich ein Stück amerikanische Geschichte.
Wir haben uns fast den ganzen Vormittag Zeit genommen, aber nun geht es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Meerwasser Aquarium in Mystic in Connecticut, dem 5. Bundesstaat auf unserer Tour. Man fährt knapp 1 1/2 Stunden bis an die Küste. Die Fahrt dahin führt durch eine entzückende Landschaft, natürlich geprägt vom Indian Summer. Das Aquarium liegt etwas außerhalb von Mystic. Das Besondere an dieser Sehenswürdigkeit ist, dass es neben den üblichen großen Aquarien mit unzähligen Fischen, einen sehr großen Außenbereich hat. Hier kann man Meeresbewohner beobachten, die man sonst nur selten zu sehen bekommt.
Wo hat man sonst wohl die Möglichkeit einen weißen Beluga-Wal zu sehen oder eine Vielzahl an Seelöwen, Pinguinen und Haien. Ein besonderes Augenmerk wird hier auch auf die Forschung und der Erhaltung von bedrohten Arten gelegt. Wir schlendern durch die große Anlage und bewundern diese wunderschönen Tiere.
Nach diesem Besuch steuern wir unser heutiges Tagesziel an, Newport im Bundesstaat Rhode Island, dem 6. und letzten Bundesstaat von New England. Wir wählen für diese Strecke die Küstenstrasse, die US Route 1. Die 75 km sind wirklich wunderschön zu fahren, immer wieder kommen wir an die Küste. Newport selbst liegt auf einer Insel, die mit einer tollen Brücke mit dem Festland verbunden ist. In einem großen Bogen spannt sich die Brücke über das Meer. Wirklich beeindruckend. Unser Hotel, das Marriott Newport ist direkt am Hafen, am Rande der Altstadt.
Check-In, frisch machen im Zimmer und dann hinein in die Stadt zum Bummeln. Newport ist eine wunderschöne Stadt, im typischen New-England-Stil. Sehr viele Häuser sind aus Holz errichtet, die Farben Weiß und Blau dominieren. Nicht umsonst haben sich hier in der Gegend die Superreichen der "Gilded Age", des vergoldeten Zeitalters hier ihre Landsitze gebaut. Aber diese werden wir morgen besichtigen.
Heute geht es nun zum Abendessen in ein Super-Lokal direkt am Meer, in das "The Mooring". Ich kenne das Lokal von früheren Reisen und es ist immer ein Highlight hier zu essen. Außerdem ist es von unserem Hotel aus zu Fuß erreichbar. Gewiss nicht ganz billig, aber dafür wirklich hervorragend. Vor allem die Auswahl an Weinen ist beachtlich. Da unsere Reise schön langsam dem Ende zugeht, muss es heute noch einmal ein Lobster sein. Dazu trinken wir einen Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien. Man muss ja schauen, wie der zu einem steirischen Sauvignon abschneidet. Als Nachspeise gibt es Creme Brulee.
Nach dem Essen setzen wir uns noch in auf einen Drink in die Hotelbar und dann ab ins Zimmer. Morgen geht es nach Cape Cod.
Nach einer angenehmen Nacht mit dem Geruch des Meeres frühstücken wir im Hotel und machen uns dann auf zu den Newport Mansions. Das sind Herrenhäuser, die sich hier die Superreichen vergangener Tage errichtet haben. Sie alle liegen am sogenannten Cliff-Walk etwas außerhalb von Newport. Traumhafte Anwesen, wie das Marble House oder das Chateau-sur-Mer. Alles traumhafte Anwesen, aber eines davon sticht besonders hervor und das werden wir auch besichtigen. Es ist das "The Breakers" von den Vanderbuilts.
Die Vanderbuilts schufen ihr Vermögen mit Dampfschiffen und der New York Central Railroad. Cornelius Vanderbuilot (183-1899) kaufte ein Holzhaus namens Breakers hier in Newport. 1892 brannte es ab und Vanderbuilt beauftragte Richard Morris Hunt einen Palast zu erbauen. Er holte Handwerker aus allen Ländern, vor allem aus Italien, die die Fertigkeiten besaßen, um einne Palazzo im italienischen renaissance-Stil zu erbauen. 1895 war es fertig und die Vanderbuilts zogen ein. Bis 1972 war es im Besitz der Vanderbuilts, heute gehört es der Preservation Society und ist ein nationales historisches Wahrzeichen ausgewiesen.
Wir haben uns die Karten schon vorab gekauft und kommen gerade rechtzeitig zu unserer Führung. Das Haus ist wahrlich beeindruckend. Nichts, was damals gut und teuer war, fehlt hier. Jedes Zimmer ist mit unheimlichem Prunk ausgestattet. Alle Details zu beschreiben ist müßig, aber es ist schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde, obwohl, hier zu leben hatte nicht nur seine Vorteile. Dies war sicher auch der Grund, warum spätere Generationen der Vanderbuilts lieber wo anders residierten und später auch das Haus verkauften.
Nach der Besichtigung fahren wir weiter die durch diese wunderschöne Gegend. Viele Seen, Flüsse und Meeresarme prägen diese Region im Süden der New England Staaten. In Hyannis, dass schon auf der Halbinsel Cape Cod ist, halten wir bei unserem Hotel, dem Fairfield Inn & Suites und checken schnell ein. Nach einer kurzen Zeit fahren wir nach Princetown, ganz am Ende von Cape Cod. Die Halbinsel ist bekannt für seine unberührten Strände und den charakteristischen Dörfern. Viele sind noch immer geprägt vom Fischfang, aber der Tourismus spielt mittlerweile eine große Rolle. Viele New Yorker nutzen die relative Nähe für kurze Urlaube und auf den beiden Inseln Nantucket und Martha´s Vineyard haben sich viele betuchte Menschen niedergelassen. Die Kennedy´s hatten hier einen Landsitz und auch Barack Obama kam immer wieder auf die Insel.
Wir halten in Princetown und machen einen großen Spaziergang durch die Dünenlandschaft bis zum Race Point Lighthouse. Es ist traumhaft schön hier, so unberührt und wild. Man wird vom rauen Wind so richtig durchgeblasen. Wir gehen zurück und in Princetown auf einen Kaffee. Dann geht´s zurück zum Hotel und zum Abendessen. Wir haben im Hafen im "Harbourview Restaurant" einen Tisch bestellt. Da es heute unser letzter Abend ist und wir diesen gebührlich feiern möchten, fahren wir mit dem Taxi zum Lokal. Zum Abschluss der Reise wollen wir es noch einmal ordentlich krachen lassen.
Als Vorspeise bestellen wir Austern aus der Gegend, die mit einer süßen Chilisauce serviert werden. Dazu gibt es einen Soave aus dem Veneto. Die Hauptspeise muss noch einmal ein gutes Steak sein. Perfekt gegrillt mit einer feinen Weinsauce, Spargel und gestampfte Kartoffel. Der Wein kommt aus Kalifornien, ein Cabernet Sauvignon vom Weingut Justin. Den Abschluss bildet ein Käsekuchen mit Schlag und Himbeeren. Alles zusammen war ein Traum. Zurück gehen wir die knapp 3 Kilometer, nach diesem ausgiebigen Mahl tut das gut.
Heute ist unser letzter Tag, es geht zurück nach Boston und dann wieder nach Hause. Da unser Flugzeug erst am späten Nachmittag geht, können wir auf der Fahrt nach Boston noch einen Stopp einlegen und zwar in Plymouth, der ersten von den Pilgervätern gegründeten Siedlung in ihrer neuen Heimat.
Wir fahren recht früh los, damit wir auch genügend Zeit haben, diesen geschichtsträchtigen Ort zu besuchen. Einerseits ist es die Plimoth Plantation und andererseits kann man einen Nachbau der Mayflower besichtigen, das Schiff mit dem die Auswanderer hierher in ihre neue Heimat segelten. Wir fahren die Küste entlang um noch einmal diese schöne Landschaft zu genießen. In Plymouth angelangt, einer entzückenden Kleinstadt am Atlantik fahren wir gleich zum Hafen und suchen uns einen Parkplatz. Zuerst gehen wir einen Kaffee trinken und dann starten wir unsere Besichtigungstour. Der erste Halt ist der Plymouth Rock, ein eingezäunter Felsen. Hier soll der erste der Siedler amerikanischen Boden berührt haben. Eine schöne Geschichte und den Amerikanern heilig, ist er doch ein eingetragenes historische Denkmal.
Ein kurzer Weg zum Hafen und wir stehen vor der Mayflower 2, einem dem Original nachgebautem 1:1 Modell. Mit so einem Schiff kamen 1620 die ersten der sogenannten Pilgerväter in die Neue Welt. Wir gehen an Bord uns kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist das Schiff schon von außen nicht sehr groß, wird es an Bord so richtig eng. Man kann sich nicht vorstellen, dass auf so einer Nussschale so viele Menschen die Fahrt über den Atlantik antraten. Wer von diversen Filmen Vorstellungen hat, wie es auf so einem Schiff aussieht, kann diese getrost vergessen. Die Kapitänskajüte ist nicht mehr als ein Verschlag und die Kombüse ist ein gemauerter Ofen und das war es.
Wir durchstöbern jeden Winkel des Schiffes und bewundern den Mut und die Entschlossenheit, aufgrund der religiösen Verfolgung in England, dieses Wagnis auf sich zu nehmen. Nur um hier in der Neuen Welt so leben zu können, wie es ihre Religion verlangt.
Die Besichtigung des Schiffs hat doch einige Zeit in Anspruch genommen und so verzichten wir auf das Plimoth Plantation. Es ist ein Freilicht-Museum, in dem man die Lebensweise der Siedler nachvollziehen kann. Wie in Old Sturbridge Village sind auch hier Angestellte in Originalkleidung vor Ort, um alles zu erklären.
Wir suchen uns ein Restaurant, um noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen, denn wie man weiß, ist die Verpflegung inn den Flugzeugen mittlerweile nicht mehr der gehobene Standard. Danach fahren wir die 70 km auf der Interstate bis zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietwagens verläuft, wie in den USA, sehr schnell und der Bus bringt uns zu unserem Terminal. Mit Freude auf das heimkommen fliegen wir ab, denken aber voller Wehmut, aber auch Dankbarkeit an diese Traumreise zurück.
Haben Sie Lust bekommen, genau diese oder eine ähnliche Reise quer durch New England zu machen? Gerne bin ich Ihnen bei der Planung und Buchung Ihrer Traumreise behilflich. Schicken Sie mir eine Anfrage mit Ihren Wünschen und ich setze mich mit Ihnen umgehend in Verbindung.
NEW ENGLAND
Der Indian Summer, eine Explosion der Farben

Der Indian Summer in seiner vollen Pracht
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Wer kennt nicht die vielen tollen Bilder, die die Pracht des Indian Summer zeigen. Das Laub der Bäume verfärbt sich in alle Farben, von Braun, Gelb, Orange bis zu Rot leuchten die Wälder in der Sonne des Herbstes. Besonders in New England kann man dieses Schauspiel in allen seinen Facetten erleben.
Aber es ist nicht nur das Farbenspiel, das eine Reisen den Nordosten der USA so einzigartig macht. Es auch die Geschichte, die mit dieser Region so besonders macht. Hier in New England befindet sich die Wiege der Vereinigten Staaten von Amerika. Nach der Besiedelung durch die Pilger-Väter, Auswanderer aus England, begann sich in Boston die Bevölkerung gegen die Herrschaft Englands aufzulehnen. Dies mündete in den Unabhängigkeitskrieg, der von 1775 -1783 andauerte und mit der Loslösung der ehemals britischen Kolonien endete. Spaziert man durch Boston, stößt man an allen Ecken und Enden auf Zeugen dieser Zeit.
Auf der Fahrt durch die New England-Staaten wird man immer wieder überwältigt sein, von der Schönheit der Landschaft. Seien es die Küsten von Maine, die fantastische Seen-Landschaft von New Hampshire oder das alte Indianergebiet um den Mount Washington National Park. Durch die wunderschönen sanften Hügel von Vermont, dem alte Siedlungsgebiet der Kolonialisten rund um Old Sturbridge in Massachusetts, führt die Reise zur Küste nach Newport in Rhode Island. Hier lebt und lebte der alte Geldadel der USA, wie die Vanderbuilts, deren Anwesen man in Newport besichtigen kann.
Vom mondänen Newport gelangt man schlussendlich nach Cap Cod, wo die New Yorker sich erholen und die amerikanischen Präsidenten Urlaub machen. Auf der Insel Martha´s Vineyard hatten die Kennedy´s ihr Anwesen und Präsident Obama kaufte sich hier ein Haus.
Auf der letzten Etappe zurück nach Boston kann man in Plymouth einen Blick auf die berühmte Mayflower werfen, dem Schiff, mit dem die ersten Auswanderer von England hierherkamen. Am Flughafen in Boston endet diese traumhafte Reise, die Ihnen einen ganz anderen Blick auf die USA vermitteln wird und die sicher zu den Reisen zählt, die man unbedingt machen sollte.
Diese Bundesstaaten auch noch zu Zeiten des Indian Summer - Ende September bis Mitte Oktober - zu bereisen, ist einfach sensationell und traumhaft schön. Ich zeige Ihnen eine Tour durch New England, mit vielen Höhepunkten und unvergesslichen Eindrücken.
Begleiten Sie mich und genießen Sie die Reise. Vielleicht sind auch Sie demnächst auf den Strassen quer durch diesen Teil der USA unterwegs.
Vorab möchte ich Ihnen die einzelnen Bundesstaaten in groben Zügen vorstellen
Vermont, auch der Green State genannt, ist bekannt für die Ahornsirup-Erzeugung und für seine vielen renommierten Brauereien. Es ist auch der Staat mit den meisten Schneefällen. Nicht umsonst ist Killington oftmals Austragungsort von Ski Weltcup Rennen.
In den 50-iger Jahren ließ sich die berühmte Trapp-Familie in Stowe nieder. Der Lake Champlain ist eine weitere von vielen Sehenswürdigkeiten.
Unbedingt zu beachten:
Ein altes Gesetz schreibt vor, dass Giraffen nicht an Telefonmasten festgebunden werden dürfen und Pfeifen unter Wasser ist verboten.
In New Hampshire können Sie den gesamten Charme von New England erleben. Einerseits in den entzückenden Küstenorten und andererseits im Landesinneren mit seinen Nationalparks, wie dem White Mountain National Forest.
Ein Highlight ist sicher der Mount Washington. Unscheinbare 1917m hoch, aber bekannt für sein extremes Klima. Eine Fahrt mit der Cog-Railway hinauf auf den Gipfel ist ein Muss.
Auf jeden Fall bedenken Sie:Wer sonntags auf die Toilette geht, darf währenddessen nicht zum Himmel blicken und die Kleidung, die sie tragen, dürfen sie nicht verwenden, um ihre Spielschulden zu zahlen.
Das kleine Connecticut liegt ideal zwischen New York und Boston, dementsprechend ist es auch ein beliebtes Urlaubsziel für viele Großstädter. Orte wie New Haven oder Mystic mit seinem wunderschönen Meeres-Aquarium aber auch die Hauptstadt Hartford haben viel zu bieten.
Auch die berühmte Yale-University ist in diesem Bundesstaat.
Ganz wichtig:
Fahrradfahrer dürfen nicht schneller als 104 km/h fahren und rückwärts laufen nach Sonnenuntergang ist verboten
Maine ist der größte der New England Staaten. Sein Spitzname ist auch "Urlaubsland", hat er doch so eine Vielfalt an Schönheiten zu bieten.
Wunderschöne Küstenstädtchen und eine ausgedehnte Waldlandschaft. Viele Sehenswürdigkeiten, vom Arcadia NP im Norden, der stark gegliederten Küste mit Orten wie Rockland und Kennebunkport sind einfach traumhaft schön. Wer die Fernsehserie "Mord ist ihr Hobby" kennt, hat sicher auch den fiktiven Ort Cabot Cove im Sinn.
Die größte Stadt Portland mit einem Lobster-Essen im schwimmenden Restaurant DiMillo´s darf auf der Reise nicht fehlen.
Wichtig:
Es ist erforderlich ein Gewehr mit in die Kirche zu nehmen, falls man durch einen Indianerangriff überrascht wird und in Portland dürfen Männer Frauen nicht mit einer Feder am Kinn kitzeln.
Rhode Island ist der kleinste Bundesstaat der USA. Seinen Beinamen "Ocean State" hat er mit Recht, ist die Küste doch wild gegliedert und ein traumhaftes Segelrevier. Nicht umsonst wurde hier der "America´s Cup" geboren.
Ein Highlight ist sicher die Stadt Newport und die ganz in der Nähe erbauten Wohnsitze der "Superreichen", wie das "Breakers" der Vanderbuilts. Auch ein Pflicht-Termin auf einer Tour durch New England.
Hier ist zu beachten:
In Newport ist es verboten nach Sonnenuntergang Pfeiffe zu rauchen und das Auffordern oder Annehmen eines Duells kann mit 1 – 7 Jahre Gefängnis bestraft werden. Auch, wenn das Duell nie ausgetragen wird.
REISEVERLAUF
Flug von Europa nach Boston. Nach der Einreise bringt Sie der Shuttlebus zur Vermiet-Station Ihrer Leihwagen-Firma. Von dort Fahrt zu Ihrem gebuchten Hotel in Boston.
Beenden Sie den ersten Tag mit einem kleinen Spaziergang zu einem der in der Nähe gelegenen Restaurants oder genehmigen sich noch einen Drink an der Hotelbar.
Der erste Tag steht ganz im Zeichen der frühen amerikanischen Geschichte. Fährt man mit der U-Bahn ins Zentrum und kommt hier ans Tageslicht, bekommt man sofort einen Eindruck von den Gegensätzlichkeiten dieser Stadt. Nebeneinander stehen die 1872 erbaute Trinity-Church und das moderne Wahrzeichen Bostons, der 241 m hohe Hancock-Tower. Hier hat man auch eines der beliebtesten Fotomotive, die sich im Glas des Turms spiegelnde Kirche.
Der Spaziergang geht zunächst zum Boston Public Garden. Der öffentliche Park war der erste botanische Garten der USA. Mitten im Park steht das Reiterstandbild von Gorge Washington. Der wunderschöne Park mit einem kleinen See grenzt unmittelbar an den Boston Common, dem 1634 eingeweihten und somit ältesten Stadtpark der USA. Er ist auch der Startpunkt des heutigen Programms, dem BOSTON FREEDOM TRAIL. Dieser rund 4 km lange Rundgang durch führt mitten durch das Zentrum der Stadt. Man spaziert immer entlang einer markierten, roten Linie zu 17 historischen Sehenswürdigkeiten. Am Beginn im Common Park holt man sich eine Karte, auf der alle Punkte eingezeichnet sind.
Auf diesem Spaziergang taucht man ein die Geschichte der Vereinigten Staaten. Spätestens bei der 4. Station, dem Granary Friedhof, ist man mittendrin in der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und dem Unabhängigkeitskrieg. Viele bedeutende Persönlichkeiten dieser Zeit, wie Samuel Adams, einem Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung oder Paul Revere, einem Helden im Unabhängigkeitskrieg, sind hier begraben. Es mutet eigenartig an, die schmucklosen Gräber vieler bedeutender Bürger dieser Zeit zu sehen. Bei uns wäre das sicher wesentlich bombastischer.
So spaziert man von Station zu Station. Bei der 12. Station, der Faneuil Hall, eines der ältesten Gebäude von Boston, ist es an der Zeit eine Pause zu machen. Im Quincy Market gibt es jede Menge Street-Food-Läden. Aber auch viele Cafe´s und Souvenirläden. Der Quincy-Market ist auch ein beliebter Treffpunkt der Bostoner, nicht nur der Touristen. Es gibt auch einige Restaurants, mein Tipp ist aber ein paar Minuten weiterzugehen, bis zum Geburtshaus von Paul Revere. Hier am North Square gibt es eine Vielzahl von netten Lokalen, wie das "Mama Maria", ein gutes italienisches Restaurant, das ich wärmstens empfehlen kann.
Ein paar Schritte weiter ist die Old North Church, eine wunderschöne Holzbau-Kirche aus dieser Zeit und der Copp´s Hill Friedhof. Ein Bummel hier durch den ältesten Teil der Stadt ist wirklich wunderschön. Wer die beiden letzten Stationen des Trails, die USS Constitution und das Bunker Hill Monument, noch machen will, der hat noch einen 30-minütigen Marsch vor sich. Ich empfehle stattdessen zum Abschluss zum Boston Tea Party Ship. zu schlendern. Erstens hat mit der Boston Tea Party die Unabhängigkeitsbewegung begonnen und zweitens, wenn man an einer Führung teilnimmt (unbedingt), erlebt man, wie in Amerika Geschichte vermittelt wird. Sie nehmen teil an der Boston Tea Party, als Indianer verkleidet (man bekommt eine Feder ins Haar gesteckt) und wirft zusammen mit den anderen Teilnehmern, Teeballen ins Meer und muss dazu "put the Tea into the Sea" rufen. Es ist sensationell, zu sehen, wie sich die amerikanischen und asiatischen Touristen freuen. Aber, ganz ehrlich, auch uns hat´s Spaß gemacht.
Nach diesem unvergesslichen Erlebnis ist es Zeit zurück ins Hotel zu fahren oder sich ein der Altstadt ein gutes Lokal zu suchen und die wirklich gute Küche von New England zu testen. Wie gesagt, Lobster und Meeresfrüchte spielen hier eine große Rolle.
Auch heute fahren wir wieder mit der U-Bahn ins Zentrum und zwar bis zum Government Center. Von hier spazieren wir ein paar Minuten zu unserem ersten Programmpunkt des Tages, dem New England Aquarium. Das wunderschöne und vor allem riesige Aquarium ist ein wirkliches Highlight in Boston. In einem gigantischen Becken, das sich über 4 Etagen erstreckt schwimmen in einem künstlichen Korallenriff die farbenprächtigsten und interessantesten Fische. Haie, Wasserschildkröten und, und, und...Insgesamt über 1000 verscheiden Arten. Sie können Rochen streicheln, die Pinguinkolonie bewundern und vieles mehr. 2 Stunden sollte man sich schon dafür Zeit nehmen.
Nach diesem Erlebnis werden wir Boston auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen. Direkt vor dem Aquarium besteigen wir ein Amphibienfahrzeug von Boston Duck Tours. Zunächst fahren wir durch die Altstadt von Boston und werden von einem launigen Guide über die Sehenswürdigkeiten, die am Weg liegen, aufgeklärt. Vieles vom Vortag, aber auch viel Neues sehen wir auf dieser interessanten Tour. Immer wieder begegnen uns andere Fahrzeuge von Duck-Tours, die wir nach Aufforderung des Guides mit einem lauten "Quack-Quack" begrüßen.
Nach der Besichtigung der Altstadt geht es zum Charles-River und unser Fahrzeug wird nun zum Schiff. Wir gleiten den Fluss entlang, vorbei MIT, dem Massachusetts Institut of Technologie bis zur Charles River Esplanade. Vom Fluss aus hat man einen wirklich tollen Blick auf die Stadt. Die Tour endet nach 80 Minuten wieder beim Aquarium.
Wer zum Mittagessen ein gutes Lokal möchte, der sollte zurück zum Quincy Market schlendern. Hier gibt es Lokale verschiedenster Art, von italienisch, über Seafood, bis zu hervorragenden Steaks, hier finden sie alles.
Nach dieser Stärkung ist es nun Zeit etwas für unsere Bildung zu tun. Wir spazieren den kurzen Weg in Richtung Boston Common Park und steigen in der Station Downtown Crossing in die U-Bahn ein. Unser Ziel ist der Stadtteil Cambridge und hier die berühmte Harvard-Universität. 1636 vom Geistlichen John Harvard gegründet, ist diese Universität eine der exklusivsten und besten der Welt. Viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur sind Absolventen dieser Elite-Uni. Die Präsidenten John Adams, J.F. Kennedy, George W. Bush, Barack Obama und dessen Frau Michelle. Bill Gates. Mark Zuckerberg, der Lyriker T.S. Elliot oder Leonard Bernstein, um nur ein paar zu nennen, sie allesamt haben hier erfolgreich studiert.
Man kann Harvard im Zuge einer geführten Tour oder auch allein besichtigen. Wie man es aber macht, es ist beeindruckend durch den weitläufigen Campus zu spazieren. Aber nicht nur die Universität ist sehenswert, auch der Ort Cambridge hat einiges zu bieten. Ein Bummel durch den Vorort von Boston ist ein schöner Schlusspunkt der beiden Tage hier in Boston.
Heute startet unsere große New England Tour. Unsere erste Etappe führt und nach Salem. Der Ort liegt etwa 26 km nördlich von Boston und gelangte durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert zu zweifelhaftem Ruhm. Wir wählen die etwas längere Route durch Boston, da wir uns das Ergebnis des sogenannten "BIG DIG" anschauen wollen. Gemeint ist damit, dass man die meist befahrene Stadtautobahn komplett unter die Erde verbahnte. Gleichzeitig wurden auch Querverbindungen mittels Tunnels mit der Expressway verbunden. Somit ist erstens sehr viel Verkehr aus der Stadt rausgenommen worden und gleichzeitig eine wesentlich städtebauliche Verschönerung der Stadt erreicht.
Wir kommen sehr gut durch den langen Tunnel und erreichen nach dem Flughafen wieder das Tageslicht. Bei traumhaftem Wetter fahren wir der Küste entlang bis Salem. Unser Ziel ist das Salem Witch Museum. Hier in diesem Museum wird die Geschichte der Hexenverfolgung und der Prozesse auf anschauliche und auch typisch amerikanische Weise erzählt. In einem großen Saal sind an der Seitenwänden große Nischen, in denen wie auf einer Bühne die einzelnen Stationen dargestellt sind. Man bekommt einen Kopfhörer und wenn man mit der Gruppe hinein geht, beginnen die einzelnen Bühnenbilder in der richtigen Reihenfolge zu leuchten und die Geschichte wird erzählt. Das Ganze dauert in etwa eine Stunde. Danach besucht man die ebenso interessante Ausstellung, wo es um den Wandel des Hexenbildes in unserer Zeit geht. Mein TIPP: Da es zur Zeit des Indian Summer zu langen Wartezeiten bei der Kasse kommen kann, bitte unbedingt vorab buchen.
Kosten 15,- $ pro Erwachsenem und12,- $ € für ein Kind.
Von Salem geht unsere Fahrt weiter der Küste entlang nach Portsmouth. Portsmouth ist im Bundesstaat New Hampshire und somit der 2. der sechs New England-Staaten, die wir alle besuchen werden. In dieser entzückenden Küstenstadt machen wir unsere Mittagspause. Im wunderschönen Prescott Park machen wir einen kleinen Spaziergang und essen in einem der zahlreichen Lokale eine Kleinigkeit. Denn heute am Abend haben wir etwas Besonderes vor. Aber davon später.
Von Portsmouth aus geht es nun immer der Küste entlang bis nach Kennebunkport. Diese Kleinstadt wurde u.a. bekannt als Sommersitz des Präsidenten George W. Bush. Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Ort sehenswert, er war auch Kulisse für die Serie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury. Wenn man durch diesen entzückenden Ort fährt - übrigens sind wir bereits in Maine, dem 3. New England Staat - wäre man nicht überrascht, Jessica Fletcher jeden über den Weg zu laufen.
Wir fahren weiter zum Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände von Maine. Jetzt im Herbst ist es hier ruhig, aber man kann erahnen was hier zur Hochsaison im Sommer los ist. Viele Hotels, Apartments, Restaurants und jede Menge Bars und Cafes sind hier entlang des wunderschönen, breiten Sandstrands. Abseits des Ortes sehen wir ein paar traumhaft schöne Landhäuser.
Von hier ist es nun nur mehr eine halbe Stunde bis wir nach Portland, der wichtigsten Stadt des Bundesstaates Maine. Mehr 600.000 Menschen leben in dieser Stadt, die vor allem als Fischereihafen bekannt ist. Wir fahren zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Portland by the Bay. Nach dem Check-In machen wir uns frisch und spazieren in das nahe gelegene Zentrum. Zunächst gehen wir einmal auf ein Bier um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit gehen wir weiter in Richtung Marina zu unserem wichtigen Termin. Wir haben für 19.00 einen Tisch im "DiMillo´s"
Das DiMillo´s ist ein schwimmendes Restaurant und natürlich auf Meeresfrüchte spezialisiert. Schon bei der Planung der Reise habe ich mich auf dieses Essen gefreut. Nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekommen wir unseren Tisch im stilvoll eingerichteten Lokal. Als Vorspeise muss es ein original New England Clam Chowder sein. Diese Muschel-Kartoffel-Suppe ist einfach sensationell. Dazu passt natürlich ein frisch gezapftes Allagash, ein Bier einer örtlichen Brauerei. Dann kommt endlich der heiß ersehnte Lobster. Dazu gibt es hervorragende gekochte Kartoffel in der Schale. Ein ausgezeichneter Sauvignon Blanc aus Neuseeland vom Weingut Peter Yealands begleitet das Festmahl. Den Abschluss dieses herrlichen Essens bildet ein Blueberry Cobbler, ein Wackelpudding mit Schwarzbeeren aus Maine. Als Begleitung und krönenden Abschluss gönnen wir uns eine Flasche Hillinger Secco Sparkling Pinot Noir. Ein bisschen ein Heimatbezug darf schon sein.
Über die Höhe der Rechnung breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin konnten wir uns noch das Taxi zum Hotel zurückleisten.
Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, liegt dichter Nebel über Portland. Aber auch das ist zu dieser Jahreszeit normal. In der Nacht kühlt die warme Luft ab und kondensiert. Erst mit der Sonneneinstrahlung löst sich dann in Laufe des Vormittags der Nebel. Unser heutiges erstes Ziel ist der Portland Head Light, ein 23 m hoher Leuchtturm, den George Washington im Jahre 1787 in Auftrag gegeben hat. Wir überqueren die Hafen-Bucht und fahren die paar Kilometer bis zum Parkplatz des Leuchtturms, der auch der Parkplatz des Fort Williams Park ist. Der Turm liegt in dichtem Nebel, die Stimmung ist absolut traumhaft. Am schönsten sind die Spinnennetze in den Büschen, an denen die Nebeltröpfchen haften.
Nach dem wir alles gesehen haben, fahren wir zurück in Richtung Portland und fahren auf die Interstate 295 auf. In Brunswick fahren wir ab. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgelöst und die Sonne strahlt von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Es wird wieder ein Traumtag. Wir fahren jetzt auf dem US Highway 1, die Nord-Südverbindung hier im Osten, die von der kanadischen Grenze über 3800 km bis nach Key West in Florida führt. Unser erster Stopp ist in Wiscasset, einem entzückenden Örtchen am Sheepscot-River. Wir spazieren ein wenig durch den Ort und da der erste Vormittags-Kaffee ruft, kehren wir bei Sarah´s Cafe ein. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Fluss und vor allem auf eine Verkaufsbude für Lobster-Semmeln. Diese Roll´s sind eine Spezialität von New England und die Stände gibt´s so wie bei uns die Würstelbuden. Einfach herrlich.
Von Wiscasset fahren wir weiter durch eine herrliche Landschaft. Sie ist geprägt von vielen Flüssen, Meeresarmen, saftig grünen Wiesen und bunten Wäldern. Die zahlreichen Ortschaften sind allesamt im typischen New England - Stil erbaut. Holz ist das dominierende Element und fast alles ist weiß angestrichen. Angefangen vom Wohnhaus, den örtlichen Behörden, bis hin zur Kirche.
Bei Rockland kommen wir wieder zur Küste. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Fischer-Häfen für den Lobster Fang. Wir halten am Hafen und machen einen kurzen Rundgang. Von Rockland führt die US 1 immer der Küsten entlang in Richtung Norden. Wir genießen die Fahrt an der Küste. Unterwegs halten wir Rast auf einen der vielen, gut ausgestatteten Rastplätze und machen ein Picknick. In Portland haben wir uns in einem großen Supermarkt mit allem Nötigen eingedeckt und nun lassen wir es uns gut gehen. So eine Pause ist mir wesentlich lieber als ein schnelles Essen in einem Fast-Food-Lokal mit undefinierbarem Essen. Außerdem ist ein kurzes Power-Napping auch was Feines.
Wir folgen der 1 bis nach Ellsworth und biegen dort auf die US 3 ein, die nach Mount Desert Island führt zu unserem Tagesziel, dem Best Western Acadia Park Inn. Dieses typische amerikanische Motel mit Parkplatz direkt vorm Zimmer ist für eine Nacht unser Quartier. Wie checken ein, machen uns frisch und fahren die paar Kilometer bis nach Bar Harbor. Die Strasse führt den Berg hinunter und man hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die vorgelagerten Inseln und das Festland. Bar Harbor ist eine nette, saubere Stadt, die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist. Sie ist das Tor zum Acadia National Park mit seinen vielen Outdoor-Attraktionen. Hier leben noch viele Elche, Bären und andere Tiere. Wunderschöne Wanderwege führen durch den Park.
Eine weitere Attraktion ist das Whale Watching. Von April bis Oktober kann man hier diese majestätischen Tiere beobachten. Dies steht auch auf unserem morgigen Tag als erstes auf dem Programm. Aber wir parken zunächst unser Auto am Hafen und spazieren durch den wirklich entzückenden Ort. Auch hier verspürt man den New England Style, aber man merkt schon auch, dass hier das Klima schon um einiges rauer ist, als weiter im Süden. Irgendwie fühlt man sich schon eher in Kanada als in den USA. Aber der Ort ist wunderschön. Sehr viel Grün, fast auf jedem Grundstück ist eine Wiese und steht ein Baum.
Langsam wird es nun Zeit ein Lokal für das Abendessen zu suchen. Wir entscheiden uns heute für einen Italiener. Das "La Bella Vita", direkt am Hafen, schaut recht einladend ein. Ohne lange Wartezeit bekommen wir einen Tisch direkt am Fenster. Zur Einstimmung genehmigen wir uns ein Glas Prosecco. Als Vorspeise wählen wir die Cozze Bianco. Die in einer Zitronen-Butter-Sauce servierten Miesmuscheln sind ein Gedicht. Genauso wie der Ecco Domani Pinot Grigio aus den Trentino. Die Hauptspeise ist der absolute Hammer. Man kann sich seine eigene Pasta zusammenstellen. Man wählt die Pasta, dann sucht man sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten die gewünschten aus und dann die dazu passende Sauce. Wahrlich ein Gedicht. Als Nachspeise gibt es ein wirklich ausgezeichnetes Gelato. Abgerundet mit einem Grappa di Sassicaia von Poli. Ein fürwahr köstliches Abendessen als Abschluss eines wunderschönen Tages.
Auch an diesem Morgen trübt dichter Nebel den Blick aus dem Fenster. Wir rufen bei der Whale Watch Company an und erfahren, dass der Vormittagstermin abgesagt ist. Dadurch ändert sich unser heutiger Tagesablauf. Wir können uns zum Frühstücken Zeit lassen und dann ganz gemütlich zu unserem heutigen Tagesziel fahren. Da noch immer dichter Nebel herrscht, fahren wir in den Norden nach Bangor und fahren hier auf die Interstate 95 auf. Unser erstes Ziel wird Augusta sein, die Hauptstadt von Maine. Nach Bangor reißt der Nebel auf und man sieht wieder einen tiefblauen Himmel. Die Temperaturen steigen ebenfalls rasch an und als wir nach Augusta kommen hat es schon wieder über 20 Grad.
Augusta ist eine Kleinstadt am Kennebac River. Sie hat nicht sonderlich viel zu bieten, vielleicht abgesehen vom State House, das dem von Boston nachgebaut wurde. Wir genießen unseren Kaffee in einem netten Lokal und dann geht es weiter hinein in fantastische Seen-Landschaft von Maine. Immer wieder fahren wir an kleineren und größeren Seen entlang, überqueren viele Flüsse und fahren durch wunderschöne Wälder, die schon das typische Kleid des Indian Summer tragen. An einem der Seen machen wir Halt und machen wieder unser Picknick. Beim anschließenden Spaziergang am Ufer entlang genießen wir die Sonne und den Blick auf die traumhafte Landschaft.
Kurz nach dem Tripod Pond kommen wir zum Long Lake. In Naples machen wir Halt und sehen uns das kleine Örtchen an. Hier ist absolute Hochsaison. Auf dem See unzählige Boote, mehrere Marina´s und Geschäfte. Lokale und Souvenirshops findet man entlang des Seeufers.
Nach Naples kommen wir nach Fryeburg und überqueren die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Von hier sind es nur mehr knapp 20 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem North Conway Grand Hotel. Es ist das beste Hotel in North Conway, aber da wir hier 2 Nächte bleiben, ist es uns das wert. Die Lage des Hotels ist auch nicht schlecht, den gleich daneben ist das Settler´s Green Outlet Village. Hier habe ich schon bei meinem letzten Aufenthalt ein paar tolle Schnäppchen gemacht. Wir checken ein und machen uns rasch frisch, da wir noch eine kleine Runde um North Conway machen wollen.
Wir fahren gemütlich durch den langgezogenen Ort, vorbei am Bahnhof, wo gerade ein Zug der Conway Scenic Railroad einfährt. Dieser Touristenzug fährt mehrmals täglich durch die wunderschöne Landschaft der White Mountains. Wir fahren weiter entlang des Ellis River nach Jackson. Hier findet man alles, was das Sportlerherz sich wünscht. 2 Golfplätze für den Sommer und Skipisten und einen österr. Eislaufplatz mit Schlittenfahrten.
Nach dieser kurzen Tour geht es zurück ins Hotel. Auf dem Weg in unser Restaurant machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Outlet Center. Es ist nur zum Gustieren, shoppen ist morgen angesagt. Unser Ziel ist das "Merlino´s Family Steakhouse". Heute muss es ein richtiges großes Steak sein mit allem Drum und Dran. Keine Vorspeise oder ähnliche Nebensächlichkeiten. Ich weiß von früher, dass es hier gutes Fleisch vom Angus Rind gibt. Ich bestelle mir ein 20 Oz T-Bone Steak (ca. 550 gr.). Dazu gibt es Pommes Frites und Salat. Als Getränk muss es ein frisch gezapftes Tuckerman´s sein, ein Bier aus dieser Gegend. Auch diesmal werden unsere Erwartungen nicht enttäuscht und den restlichen Abend verbringen wir an der gut ausgestatteten Bar.
So wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat, lacht die Sonne am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Wir sind so dankbar, den heute erwartet uns ein absoluter Höhepunkt unserer Reise, der White Mountain National Forest mit dem Mount Washington. Wir frühstücken im Hotel, für amerikanische Verhältnisse hervorragend. Feste Schuhe und wärmere Kleidung werden eingepackt, denn wir werden den Gipfel des Mount Washington besteigen. Wir fahren vom Hotel hinein in den Park. Hier sind wir in tiefsten Indianer-Gebiet. Die Strasse steigt immer mehr an und nach 60 km sind wir am Ziel, der Talstation der Mount Washington Cog Railway.
Man kann den 1.917 m hohen Berg auf verschiedene Arten bezwingen, mit dem Auto, zu Fuß oder was für mich die schönste Art ist, mit der weltweit ältesten Zahnradbahn der Welt. 1866 eröffnet, führt die die 4,8 km lange Strecke von der Talstation bis hinauf zur Bergstation, die knapp unter dem Gipfel ist. Auf dieser Fahrt überwindet die Bahn 1.200 Höhenmeter bei einer mittleren Steigung von 25%. Das steilste Stück hat eine Steigung von knapp 48%. Die gesamte Fahrzeit beträgt eine Stunde. Die gesamte Dauer für Hin-und Rückfahrt beträgt 3 Stunden. Heute fahren die Züge mit von Bio-Diesel betriebenen Lokomotiven den Berg hinauf. Nur mehr selten werden die Waggons noch von den alten Dampflokomotiven geschoben. Ich hatte noch das Glück mit so einem pfauchenden Ungetüm zu fahren.
Wir hatten unsere Tickets schon vorab gekauft (in der Hochsaison sehr ratsam) und konnten daher in aller Ruhe die Talstation mit den ausgestellten, ersten Lokomotiven bestaunen. Unser Zug fuhr um 10.00 ab, das Boarding beginnt ca. 30 min vorher. Schon nach wenigen Metern führen die Geleise steil den Berg hinauf. Mit an Bord ist ein Guide, der den Reisenden alles über die Bahn, die Strecke und den Berg erzählt. Immer steiler geht es aufwärts bis zur ersten Ausweichstelle. Heute sind die beiden Ausweichstellen zweigeleisig, sodass die Züge ohne Halt aneinander vorbeifahren können. Als ich hinauffuhr, war das noch anders. Bei den Ausweichstellen musste der Zug auf ein Nebengleis fahren. Dafür wurden die Gleise händisch mit genau 17 Handgriffen umgelegt. Die Gleise wurden wieder umgelegt, sodass der Bergab-Zug vorbeifahren konnte. Anschließend wieder umlegen, unser Zug fuhr zurück, wieder umlegen und es ging weiter. Abenteuerlich, aber sensationell.
Wie schon erwähnt, kann das Wetter am Mount Washington in kürzester Zeit umschlagen, aber wir hatten wirklich Glück. Wie schon in den letzten Tagen hatten wir Traumwetter. Oben angekommen stiegen wir die paar Meter bis zum Gipfel hinauf. Der Ausblick war einfach gigantisch. Wir hatten eine unglaubliche Fernsicht. In den Norden bis nach Kanada, nach Westen bis weit nach Vermont hinein und nach Osten bis zum Atlantik. Es war einfach unbeschreiblich schön. Für diesen Ausblick zahlt man gerne den nicht ganz billigen Preis von 80,- USD. Nach einer Stunde Aufenthalt - und dem obligaten Kaffee in der Bergstation - geht es wieder den Berg hinunter. Um 13.00 waren wir wieder bei der Talstation.
Weiter geht die heutige Reise durch den National Forst. Nach ein paar Kilometer fahren wir am geschichtsträchtigen Mount Washington Resort vorbei. Ein wunderschönes Hotel, in dem 1944 die Bretton-Woods-Konferenz stattfand. Auf dieser Konferenz wurden die Weltbank und der internationale Währungsfond gegründet. Nun fahren wir durch dichte Wälder. Dass wir in altem Indianer-Gebiet sind, sieht man an zahlreichen Totem-Pfählen entlang der Strecke. Auf einem Parkplatz halten wir und gehen den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Gleich nachdem wir in den Wald hinein gehen, steht großes Schild mit einer Warnung vor Bären und wie man sich bei einer Begegnung verhalten soll. Leider bzw. Gott sei Dank ist uns keiner von den scheuen Gesellen begegnet.
Nach knapp 40 km erreichen wir den nächsten Punkt unserer Tagestour. Es ist der "Old man of the mountain". Der Alte Mann des Berges war eine Felsformation, die den Kopf eines Indianers zeigte. Als ich das erste Mal hier war (2001), war er noch deutlich zu sehen. Leider hat ein natürlicher Felssturz 2003 diesen Kopf zerstört. Aber allein die Fahrt hierher zum Profile Lake ist wunderschön und man kann ja sehen, wo er einmal war und die Bilder, die hier ausgestellt sind, betrachten.
Wir fahren weiter nach Lincoln und biegen dann auf die 112 ein. Diese Strasse wird auch Kangamagus Highway genannt. Diese Strasse führt hinein in eine der schönsten Landschaften New Hampshire´s. Auf den 60 km bis North Conway quer durch die White Mountains, sieht man den ganzen Zauber des Indian Summer. Die Wälder leuchten in allen Farben, die Panoramastrasse führt die meiste Zeit den Fluss entlang, immer wiedereröffnen sich neue Blickwinkel und man glaubt zeitweise, dass der Wald brennt. Das Schönste aber ist, dass wir hier auf dieser Strasse fast allein sind.. Wir sind einfach sprachlos, ob dieser traumhaften Landschaft und dankbar, das alles sehen zu dürfen.
Wir fahren immer weiter den "Highway" entlang. Zwischendurch machen wir bei einem kleinen See halt und spazieren um ihn herum. Bei einem Rastplatz stehen mehrere indianischen Totempfähle. Sie schauen zwar alt aus, sind aber nur eine Touristenattraktion und ein Hinweis, dass dieses Gebiet einmal den Algonkin-Indianern gehörte.
Nach 50 km kommen wir wieder in die "Zivilisation" und erreichen Conway. Von hier sind es nur mehr ein paar Kilometer zu unserem Hotel. Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, gehen wir nun shoppen. Im Settler´s Outlet Center zieht es mich, als bekennenden Hilfiger und Ralph Lauren Fan, zu diesen Geschäften. Meine Frau und die beiden anderen Begleiter finden auch ihre Schnäppchen. Zurück ins Hotel, frisch machen und dann gehen wir wieder in das gestrige Restaurant. Steaks kann man jeden Tag essen.
Der Wetterbericht hat eine Wetterverschlechterung angesagt, aber am Morgen sehen wir noch nichts davon. Unser Weg führt uns heute zunächst zum Lake Winnipesaukee, einem der größten Seen in New Hampshire. Von unserem Hotel sind es knapp 70 km. Unser erster Halt ist bei einem Bauernmarkt. Man kann hier frisches Gemüse kaufen, vor allem aber den großen Howden-Kürbis, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch der ideale Kürbis für Halloween ist. Immer öfter sieht man nun bei Bauernmärkten, Gärtnereien und Baumärkten diesen bis zu 15 kg schweren Kürbis.
Bei Moultonborough kommen wir ins das Seen-Gebiet. Wir fahren am Lake Kanasatka vorbei und kommen bei Center Harbor zum riesigen Lake Winnipesaukee. Das Seeufer ist sehr stark gegliedert, daher ist der Gesamtumfang des Sees über 460 km. Im See sind mehr als 250 Inseln. Unser Ziel ist Meridith, einem der touristischen Hauptorte. Der Ort liegt an 2 Seen, einerseits am Winnnipesaukee und an der anderen Ortsseite ist der kleine Lake Waukewan. Wir parken direkt am See und im Down Docks, einem Lokal mit See-Terrasse gibt es endlich unseren Kaffee.
Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen, denn wir sehen, dass der Wetterbericht stimmt und schön langsam ziehen immer mehr Wolken auf. Wir brechen auf und fahren nun in Richtung unseres nächsten Ziels, der Quechee-Schlucht. Die Strasse führt durch eine wunderschöne, hügelige Landschaft mit entzückenden, kleinen Ortschaften. Hier auf dieser Route sind nicht so viele Touristen unterwegs. In Lebanon am Connecticut-River machen wir Halt um eine Kleinigkeit zu essen. Es ist eine typisch amerikanische Kleinstadt.
Kurz nach Lebanon überqueren wir die Grenze zu Vermont, dem 4. Bundesstaat auf unserer Reise. Von hier ist es nicht mehr weit zum Quechee State Park. Die Strasse führt über den Ottauquechee River der sich hier ca. 50 m tief in den Felsen eingegraben hat. Diese Schlucht ist die tiefste in Vermont. Wir parken gleich nach der Brücke beim Parkeingang und spazieren zurück zur Brücke.
Der Blick in die Schlucht und die Umgebung ist schon beeindruckend. Leider hat das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen und es nieselt, sodas wir uns nicht länger aufhalten. Nach ein paar Kilometern sehen etwas abseits der Strasse ein größeres Gebäude mit der Aufschrift "Scotland by the Yard", leider mittlerweile geschlossen. Wir bleiben stehen und sehen, dass es ein Geschäft für schottische Produkte ist. Hier gibt es alles, angefangen von den Stoffen in den verschiedensten Clan-Mustern, dazu passende Krawatten, Kilts und natürlich auch alles an schottischen Spezialitäten. Wir kommen mit Don Ransom, dem Besitzer ins Gespräch. Von ihm erfahren wir, dass sich in dieser Gegend sehr viele Schotten angesiedelt haben. Er veranstaltet auch das jährliche Scottish Festival. Er sagt uns aber auch, dass er das Geschäft bald aufgibt, da immer weniger Kunden kommen und er und seine Frau keinen Nachfolger für das Geschäft finden.
Wir kaufen ein paar schottische Souvenirs und fahren weiter zu unserem heutigen Ziel, dem bekannten Skiort Killington, wo jedes Jahr Damen-Weltcup-Rennen stattfinden. Wir fahren nicht in den Ort, sondern hinauf zur Skistation zu unserem Hotel, dem Mountain Inn. Das Hotel hat noch etwas von einem Berghotel. Viel Holz und Stoff sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Wir checken schnell ein und machen einen langen Spaziergang rund um die Station. Jetzt im Oktober liegt zwar noch kein Schnee, aber man merkt, dass sich der Ort schon auf die Wintersaison vorbereitet.
Zurück im Hotel entspannen wir uns im hoteleigenen Hallenbad, bevor wir in Restaurant zum Abendessen gehen. Obwohl wir hier auf dem Berg sind und knapp 250 km vom Meer entfernt sind, wird frischer Lobster angeboten. Da wir in letzter Zeit sehr Steak-lastig waren, ist es wieder einmal Zeit für einen Hummer. Diesmal allerdings als Lobster-Spaghetti. Dazu ein guter Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien.
Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die Schlechtwetterfront nun da ist. Tiefhängende Wolken und leichter Regen sind heute angesagt, aber nichts desto trotz steht uns eine schöne Etappe bevor. Von Killington zunächst nach Rutland und nach Pittsford und dann immer weiter in den Süden nach Stockbridge und zu unserem Ziel nach Springfield.
Aber zu aller erst Frühstück und hier erleben wir eine Überraschung der amerikanischen Art. Alles was hier angeboten wird, sei es die Butter, die Marmelade, die Wurst oder der Käse, alles ist in Plastik verpackt. Obendrein gibt es auch kein Geschirr, nur Plastikbecher und Plastikbesteck. Es ist ein Wahnsinn, allein der Müll, den wir hinterlassen, ist gewaltig. Dieses Land hat noch riesigen Aufholbedarf, was Müllvermeidung betrifft, aber nicht nur das. Auch in vielen anderen Bereichen ist Amerika in der Infrastruktur weit von Standard Europas entfernt. Man denke nur an die vielen Strom- und Telefonleitungen, die alle noch auf Masten sind und einige Punkte mehr.
Aber dafür sind die Menschen extrem freundlich, hilfsbereit und nett und das Land ist einfach wunderschön. Das nur ein kleiner Exkurs. Wir fahren nach dem Frühstück den Berg hinunter nach Rutland und weiter nach Pittsford, zu unserem ersten Stopp dieses Tages. Hier in Pittsford ist das "New England Maple Museum". Es heißt, ohne einen Besuch dieses Museums ist ein Vermont-Aufenthalt nicht komplett. In diesem nett gestalteten Museum erfährt man alles, was man über die Ahorn-Sirup-Erzeugung wissen muss. Schon die Ureinwohner Amerikas haben diesen süßen Saft gewonnen und zu schätzen gewusst. Die Geschichte der Herstellung des Sirups des Ahorn-Baumes wird hier auf typisch amerikanische Art sehr anschaulich und auch lustig gezeigt. Natürlich muss man dann zum Abschluss in angrenzenden Shop etwas für daheim einkaufen. Für sich selbst und als Mitbringsel.
Nach diesem Besuch fahren wir nun immer weiter in den Süden hinein in die Green Mountains. Es mittlerweile aufgehört zu regnen und auch die Sicht hat sich gebessert. So sehen wir auf dieser schönen Fahrt die wunderschöne Landschaft Vermonts. Sanfte Hügel, die auch in den typischen Farben des Indian Summer leuchten. Wir kommen durch entzückende Ortschaften, die alle Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. In einem dieser Orte halten wir und gehen auf den üblichen Kaffee. Anschließend möchten wir noch in Geschäft auf dem Hauptplatz etwas einkaufen. In diesem Geschäft gibt es alles, von Lebensmitteln, allem was man im Haushalt braucht und auch für den Landwirt ist gesorgt. Plötzlich sehe ich in einem Regal ein Sortiment unserer herrlichen, unvergleichliche Manner-Schnitten. Wir fragen den Besitzer, weshalb er Manner-Schnitten in seinem Sortiment hat. Weil einmal ein guter Freund von ihm in Österreich auf Urlaub war und dort diese Köstlichkeit kennengelernt hat. Darauf hat er sie bei seinem Großhändler bestellt und da sie bei seinen Kunden sehr gut ankommen, gibt es sie in seinem Geschäft. Natürlich müssen wir seinen Bestand drastisch reduzieren.
Wir fahren weiter und plötzlich kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Dadurch wird die Fahrt durch die Green Mountains noch schöner. Es ist wirklich eine wunderschöne Region. Wir kommen nach Bennington und da es Zeit für einen Imbiss ist, wollen wir uns eine Kleinigkeit in einem Supermarkt kaufen. Als wir in den Ort kommen, sehen wir eine riesige Aldi-Filiale. Natürlich steuern wir diese an. Als wir hinein gehen das AHA-Erlebnis. Alles ist so angeordnet, wie wir es von daheim kennen. Das Brot ist wo das Brot ist, das Obst wo Obst hingehört und auch alles andere ist auf seinem Platz. Wir suchen uns ein Lokal, wo wir was zum Trinken bekommen, das Essen mitzubringen ist in den USA ja kein Problem.
Nach dieser Pause fahren wir weiter in den Süden zu unserem nächsten Halt, nach Stockbridge. Hier in diesem kleinen Ort, schon wieder in Massachusetts, ist das Museum von Norman Rockwell. Norman Percevel Rockwell war einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Rockwells Arbeiten gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell. Als Illustrator schuf über mehr als 40 Jahre schuf er insgesamt 322 Titelbilder der Saturday Evening Post. Mit seiner Art zu malen hat er in den 40- und 50-er Jahren das amerikanische Alltags-Leben auf amüsante Art dargestellt. Er war aber auch politisch sehr engagiert. Sein Motto war:
„Die Sichtweise des Lebens, die ich in meinen Bildern kommuniziere, schließt das Morbide und Hässliche aus. Ich male das Leben so, wie ich es gerne hätte.“
Man kann zu dieser Art von Malerei stehen wie man mag, aber das Museum ist wirklich zu empfehlen. Allein die Lage des Museums am Stadtrand von Stockbridge ist wunderschön. In einer großen Parkanlage befindet sich das Hauptgebäude mit der Bildergalerie. Man kann auch sein Studio besichtigen und auf der Terrasse des Cafe´s die schöne Anlage bewundern.
Von hier sind es noch eine knappe Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Springfield. Die Sonne scheint mittlerweile wieder von einem blauen Himmel und auf dieser Fahrt durch eine sanft hügelige Landschaft zeigt sich wieder die volle Pracht des Indian Summer. Unser Hotel, das Residence Inn by Marriott West Springfield, liegt am Stadtrand gleich nach der Abfahrt von der Interstate, aber trotzdem sehr ruhig am Rande eines kleinen Wäldchens. Unsere Apartments sind wunderschön, eigentlich eine kleine Wohnung. Zuerst aber muss es ein Willkommens-Bier an der Hotelbar sein.
Nach dem Frischmachen spazieren wir die Strasse entlang in Richtung Zentrum. Hier findet man jede Menge Lokale und Geschäfte. In einen Western-Shop gehen wir hinein und schauen uns um. Hier gibt es alles, was das Herz des Western-Fans begehrt. Wunderschöne Cowboy-Stiefel oder ein Original Stetson wären ein schönes Mitbringsel, aber da die Preise auch schön sind, verzichte ich darauf. Gleich ein Stück weiter ist Cal´s Wood-Fired Grill & Wine Bar.
Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir sofort einen Tisch. Als Vorspeise muss es heute ein klassischer Caesar Salad sein. Als Hauptgericht wählen wir alle Meeresfrüchte Spaghetti. Nach einem Bier zur Vorspeise trinken wir zum Hauptgang einen leichten kalifornischen Chardonnay. Den Abschluss bildet ein fantastischer warmer Apfelstrudel mit Vanille-Sauce und Vanille-Eiscreme. Das ganze Essen war einfach köstlich. Wirklich ein Lokal, dass man weiterempfehlen kann.
Der heutige Tag wird uns wieder an die Küste führen bis nach Newport in Rhode Island. Das Wetter ist weiter unbeständig, aber wenigstens regnet es nicht. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das "Old Sturbridge Village", ein Freilicht-Museum der besonderen Art. Hier ist alles, was man besichtigen kann bewohnt. Die Angestellten des Museums betreiben die einzelnen Stationen in den Original-Kleidern der damaligen Zeit, sie bearbeiten die Farm, der Schmied zeigt, wie man zur Zeit der Siedler gearbeitet hat usw. Wir sind sehr gespannt.
Von Springfield nach Sturbridge sind es knapp 55 km. Wir nehmen die SR 20 um die schöne Landschaft hier zu genießen. Gott sei Dank kommt immer wieder die Sonne hervor und so kann man den Reiz dieser Gegend noch besser bewundern. Nach einer gemütlichen Fahrt kommen wir beim Village an. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen zum Hauptgebäude. Hier bekommt man Karten und Infomaterial. Dann geht´s los. Die Wege sind gut beschildert und wir gehen zum Dorf. Rund um einen großen Platz sind verschiedenste Gebäude. Die Kirche, eine Bank, ein Versammlungshaus, das Anwaltsbüro uvm.
Der Weg führt am Dorf vorbei und man kommt dann zur Farm. Im Haus zeigen kostümierte Angestellte, wie der Tagesablauf in so einem Haus vor sich ging. In der Küche wird gekocht, man kann die Zimmer besichtigen, den Gemüsegarten. In den Wirtschaftsgebäuden erklärt uns ein Mann die Arbeitsgeräte der damaligen Zeit.
Langsam schlendern wir so am Schmied, am Töpfer, an einem Sägewerk vorbei. Überall wird das alte Handwerk gezeigt. Es ist wirklich schön, das Leben in der damaligen Zeit auf diese Art kenne zu lernen. Alle Stationen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, das Old Sturbridge Village zu besuchen. Man sieht hier wirklich ein Stück amerikanische Geschichte.
Wir haben uns fast den ganzen Vormittag Zeit genommen, aber nun geht es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Meerwasser Aquarium in Mystic in Connecticut, dem 5. Bundesstaat auf unserer Tour. Man fährt knapp 1 1/2 Stunden bis an die Küste. Die Fahrt dahin führt durch eine entzückende Landschaft, natürlich geprägt vom Indian Summer. Das Aquarium liegt etwas außerhalb von Mystic. Das Besondere an dieser Sehenswürdigkeit ist, dass es neben den üblichen großen Aquarien mit unzähligen Fischen, einen sehr großen Außenbereich hat. Hier kann man Meeresbewohner beobachten, die man sonst nur selten zu sehen bekommt.
Wo hat man sonst wohl die Möglichkeit einen weißen Beluga-Wal zu sehen oder eine Vielzahl an Seelöwen, Pinguinen und Haien. Ein besonderes Augenmerk wird hier auch auf die Forschung und der Erhaltung von bedrohten Arten gelegt. Wir schlendern durch die große Anlage und bewundern diese wunderschönen Tiere.
Nach diesem Besuch steuern wir unser heutiges Tagesziel an, Newport im Bundesstaat Rhode Island, dem 6. und letzten Bundesstaat von New England. Wir wählen für diese Strecke die Küstenstrasse, die US Route 1. Die 75 km sind wirklich wunderschön zu fahren, immer wieder kommen wir an die Küste. Newport selbst liegt auf einer Insel, die mit einer tollen Brücke mit dem Festland verbunden ist. In einem großen Bogen spannt sich die Brücke über das Meer. Wirklich beeindruckend. Unser Hotel, das Marriott Newport ist direkt am Hafen, am Rande der Altstadt.
Check-In, frisch machen im Zimmer und dann hinein in die Stadt zum Bummeln. Newport ist eine wunderschöne Stadt, im typischen New-England-Stil. Sehr viele Häuser sind aus Holz errichtet, die Farben Weiß und Blau dominieren. Nicht umsonst haben sich hier in der Gegend die Superreichen der "Gilded Age", des vergoldeten Zeitalters hier ihre Landsitze gebaut. Aber diese werden wir morgen besichtigen.
Heute geht es nun zum Abendessen in ein Super-Lokal direkt am Meer, in das "The Mooring". Ich kenne das Lokal von früheren Reisen und es ist immer ein Highlight hier zu essen. Außerdem ist es von unserem Hotel aus zu Fuß erreichbar. Gewiss nicht ganz billig, aber dafür wirklich hervorragend. Vor allem die Auswahl an Weinen ist beachtlich. Da unsere Reise schön langsam dem Ende zugeht, muss es heute noch einmal ein Lobster sein. Dazu trinken wir einen Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien. Man muss ja schauen, wie der zu einem steirischen Sauvignon abschneidet. Als Nachspeise gibt es Creme Brulee.
Nach dem Essen setzen wir uns noch in auf einen Drink in die Hotelbar und dann ab ins Zimmer. Morgen geht es nach Cape Cod.
Nach einer angenehmen Nacht mit dem Geruch des Meeres frühstücken wir im Hotel und machen uns dann auf zu den Newport Mansions. Das sind Herrenhäuser, die sich hier die Superreichen vergangener Tage errichtet haben. Sie alle liegen am sogenannten Cliff-Walk etwas außerhalb von Newport. Traumhafte Anwesen, wie das Marble House oder das Chateau-sur-Mer. Alles traumhafte Anwesen, aber eines davon sticht besonders hervor und das werden wir auch besichtigen. Es ist das "The Breakers" von den Vanderbuilts.
Die Vanderbuilts schufen ihr Vermögen mit Dampfschiffen und der New York Central Railroad. Cornelius Vanderbuilot (183-1899) kaufte ein Holzhaus namens Breakers hier in Newport. 1892 brannte es ab und Vanderbuilt beauftragte Richard Morris Hunt einen Palast zu erbauen. Er holte Handwerker aus allen Ländern, vor allem aus Italien, die die Fertigkeiten besaßen, um einne Palazzo im italienischen renaissance-Stil zu erbauen. 1895 war es fertig und die Vanderbuilts zogen ein. Bis 1972 war es im Besitz der Vanderbuilts, heute gehört es der Preservation Society und ist ein nationales historisches Wahrzeichen ausgewiesen.
Wir haben uns die Karten schon vorab gekauft und kommen gerade rechtzeitig zu unserer Führung. Das Haus ist wahrlich beeindruckend. Nichts, was damals gut und teuer war, fehlt hier. Jedes Zimmer ist mit unheimlichem Prunk ausgestattet. Alle Details zu beschreiben ist müßig, aber es ist schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde, obwohl, hier zu leben hatte nicht nur seine Vorteile. Dies war sicher auch der Grund, warum spätere Generationen der Vanderbuilts lieber wo anders residierten und später auch das Haus verkauften.
Nach der Besichtigung fahren wir weiter die durch diese wunderschöne Gegend. Viele Seen, Flüsse und Meeresarme prägen diese Region im Süden der New England Staaten. In Hyannis, dass schon auf der Halbinsel Cape Cod ist, halten wir bei unserem Hotel, dem Fairfield Inn & Suites und checken schnell ein. Nach einer kurzen Zeit fahren wir nach Princetown, ganz am Ende von Cape Cod. Die Halbinsel ist bekannt für seine unberührten Strände und den charakteristischen Dörfern. Viele sind noch immer geprägt vom Fischfang, aber der Tourismus spielt mittlerweile eine große Rolle. Viele New Yorker nutzen die relative Nähe für kurze Urlaube und auf den beiden Inseln Nantucket und Martha´s Vineyard haben sich viele betuchte Menschen niedergelassen. Die Kennedy´s hatten hier einen Landsitz und auch Barack Obama kam immer wieder auf die Insel.
Wir halten in Princetown und machen einen großen Spaziergang durch die Dünenlandschaft bis zum Race Point Lighthouse. Es ist traumhaft schön hier, so unberührt und wild. Man wird vom rauen Wind so richtig durchgeblasen. Wir gehen zurück und in Princetown auf einen Kaffee. Dann geht´s zurück zum Hotel und zum Abendessen. Wir haben im Hafen im "Harbourview Restaurant" einen Tisch bestellt. Da es heute unser letzter Abend ist und wir diesen gebührlich feiern möchten, fahren wir mit dem Taxi zum Lokal. Zum Abschluss der Reise wollen wir es noch einmal ordentlich krachen lassen.
Als Vorspeise bestellen wir Austern aus der Gegend, die mit einer süßen Chilisauce serviert werden. Dazu gibt es einen Soave aus dem Veneto. Die Hauptspeise muss noch einmal ein gutes Steak sein. Perfekt gegrillt mit einer feinen Weinsauce, Spargel und gestampfte Kartoffel. Der Wein kommt aus Kalifornien, ein Cabernet Sauvignon vom Weingut Justin. Den Abschluss bildet ein Käsekuchen mit Schlag und Himbeeren. Alles zusammen war ein Traum. Zurück gehen wir die knapp 3 Kilometer, nach diesem ausgiebigen Mahl tut das gut.
Heute ist unser letzter Tag, es geht zurück nach Boston und dann wieder nach Hause. Da unser Flugzeug erst am späten Nachmittag geht, können wir auf der Fahrt nach Boston noch einen Stopp einlegen und zwar in Plymouth, der ersten von den Pilgervätern gegründeten Siedlung in ihrer neuen Heimat.
Wir fahren recht früh los, damit wir auch genügend Zeit haben, diesen geschichtsträchtigen Ort zu besuchen. Einerseits ist es die Plimoth Plantation und andererseits kann man einen Nachbau der Mayflower besichtigen, das Schiff mit dem die Auswanderer hierher in ihre neue Heimat segelten. Wir fahren die Küste entlang um noch einmal diese schöne Landschaft zu genießen. In Plymouth angelangt, einer entzückenden Kleinstadt am Atlantik fahren wir gleich zum Hafen und suchen uns einen Parkplatz. Zuerst gehen wir einen Kaffee trinken und dann starten wir unsere Besichtigungstour. Der erste Halt ist der Plymouth Rock, ein eingezäunter Felsen. Hier soll der erste der Siedler amerikanischen Boden berührt haben. Eine schöne Geschichte und den Amerikanern heilig, ist er doch ein eingetragenes historische Denkmal.
Ein kurzer Weg zum Hafen und wir stehen vor der Mayflower 2, einem dem Original nachgebautem 1:1 Modell. Mit so einem Schiff kamen 1620 die ersten der sogenannten Pilgerväter in die Neue Welt. Wir gehen an Bord uns kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist das Schiff schon von außen nicht sehr groß, wird es an Bord so richtig eng. Man kann sich nicht vorstellen, dass auf so einer Nussschale so viele Menschen die Fahrt über den Atlantik antraten. Wer von diversen Filmen Vorstellungen hat, wie es auf so einem Schiff aussieht, kann diese getrost vergessen. Die Kapitänskajüte ist nicht mehr als ein Verschlag und die Kombüse ist ein gemauerter Ofen und das war es.
Wir durchstöbern jeden Winkel des Schiffes und bewundern den Mut und die Entschlossenheit, aufgrund der religiösen Verfolgung in England, dieses Wagnis auf sich zu nehmen. Nur um hier in der Neuen Welt so leben zu können, wie es ihre Religion verlangt.
Die Besichtigung des Schiffs hat doch einige Zeit in Anspruch genommen und so verzichten wir auf das Plimoth Plantation. Es ist ein Freilicht-Museum, in dem man die Lebensweise der Siedler nachvollziehen kann. Wie in Old Sturbridge Village sind auch hier Angestellte in Originalkleidung vor Ort, um alles zu erklären.
Wir suchen uns ein Restaurant, um noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen, denn wie man weiß, ist die Verpflegung inn den Flugzeugen mittlerweile nicht mehr der gehobene Standard. Danach fahren wir die 70 km auf der Interstate bis zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietwagens verläuft, wie in den USA, sehr schnell und der Bus bringt uns zu unserem Terminal. Mit Freude auf das heimkommen fliegen wir ab, denken aber voller Wehmut, aber auch Dankbarkeit an diese Traumreise zurück.
















































































