Diese Reise ist sicher eine der schönsten, die man mit dem Bike in den USA machen kann. Natürlich kann man diese Reise auch mit einem Mietwagen oder Camper machen. Aber das Routing dieser Tour ist ganz nach den Wünschen und Träumen der Biker gemacht. Viele, viele Kurven und Berge erwarten Sie auf diesem Road-Trip.

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    In Denver, Colorado, beginnt die Tour, die Sie durch sieben Bundesstaaten führt.  Colorado, Nebraska, Wyoming, South Dakota, Montana, Idaho, Utah und wieder durch Colorado zurück nach Denver. Auf dieser fast 4.000 km langen Reise, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Nicht nur die vielen bekannten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke machen es aus. Es ist vor allem eine unfassbar schöne, abwechslungsreiche und oft bizzare Landschaft, die sich oft innerhalb von ein paar Kilometern ändert.

    Highlights

    Bekannter Highlights findet man viele, wie die Black Hills, Mount Rushmore, die Badlands oder eine der absoluten Höhepunkte, der Yellowstone Nationalpark. Aber es gibt unzählige weniger bekannte oder Plätze, die man einfach gesehen haben muss. Scotts Bluff in Nebraska, die vielen National Scenic Byways, die auf dieser Tour zu befahren sind und viele mehr.

    Manchmal fährt man ewig durch die flache und endlose Prärie und plötzlich geht es hinauf in die Berge. Pässe mit weit über 3.000m türmen sich vor Ihnen auf, wenn es gilt die Rocky Mountains zu überqueren. Wilde Canyons durchschneiden die Berge und auf einmal queren Bisons die Strasse.

    Nehmen Sie sich Zeit für eine fantastische Reise, es wird eines der schönsten Erlebnisse Ihres Lebens sein.


    Denver ist der Start- und Endpunkt der Reise. Die "Mile High City", sie liegt auf 1.600m Seehöhe am Fuß der Rock Mountains. Die Hauptstadt von Colorado  hat erstaunlich viel zu bieten. Eine tolle Innenstadt, viele hervorragende Lokale und einem wunderschönen Umland. Mit einigen Sehenswürdigkeiten, wie die 16th Street Mall, eine Fußgängerzone, das Black American West Museum, das Museum mit den Grab von Buffalo Bill. Auf jeden Fall sollten Sie sich ein bis 2 Tage Zeit für diese schöne Stadt nehmen.

    Wie lange Sie für diese Reise brauchen hängt ganz von Ihnen ab. Der Routenvorschlag, den Sie hier sehen, sind nur die einzelen Tagesetappen. Wo und wie lange Sie unterwegs einen Stopp einlegen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Auf jeden Fall sollten Sie für den Yellowstone NP mindestens 2 Nächte einplanen, das absolute Minimum für dieses großartige Naturwunder. Aber ob Sie 14 Tage, drei Wochen oder noch länger Zeit haben, genießen Sie jeden Tag. Der Mittlere Westen der USA ist einzigartig.

    the sun is setting over a large city

    Der Reiseverlauf

    DIE ANREISE

    Vom DACH - Raum kommt man einfach nach Denver. Von Deutschland und der Schweiz kann man direkt nach Denver fliegen, von Österreich bequem mit 1x umsteigen. Seit 2025 fliegt die Lufthansa mit dem A380 direkt von München nach Denver. Schon beim Landeanflug sieht man die Größe des Flughafens, er ist flächenmäßig der zweitgrößte der Welt und von den Flugbewegungen her, der drittgrößte Flughafen. Die Einreise in Denver verläuft relativ schnell und das Gepäck kommt auch sehr rasch - hoffentlich.

    Ihr Hotel

    Unser Transfer bringt Sie zum gebuchten Hotel. Unterkünfte gibt es in allen Preisklassen. Ich rate zu einem Hotel mit Pool, den in den Sommermonaten kann es in Denver sehr heiß werden. Temperaturen von bis zu 38 Grad sind keine Seltenheit. Egal, wo Sie untergebracht sind, am Stadtrand oder im Zentrum,  es gibt überall viele Lokale, wo Sie abendessen können.


    DENVER   150 km

    Beginnen Sie den Tag in aller Ruhe mit einem Frühstück und anschließend bringt Sie ein Transferbus zur Vermietstation von Eaglerider. Die Übernahme des Bikes erfolgt meist sehr schnell und problemlos, wir haben die Bikes für Sie ja vorab gebucht. Durch unsere Partnerschaft mit Eaglerider, dem größten und auch besten Motorrad-Vermieters der USA, auch zu einem guten Preis. 

    Eaglerider Denver

    Nach der Übernahme starten Sie zu einer Tour in das Umland von Denver. Gewöhnen Sie sich an das Bike und an die Fahrverhältnisse in den USA. Einiges ist doch anders, als bei uns. Selbstverständlich bekommen Sie von uns nach der Buchung eine genauer Information über alles Wissenswerte, was das betrifft.

    Auf zur Eingewöhnungs - Fahrt

    Zunächst geht es über die Interstate 70 quer durch die Stadt. Kurz vor Golden verlassen Sie die Interstate und bald schon geht es hinauf zum Clear Creek Canyon, einer wilden Schlucht. Immer entlang des wilden Clear Creek. Sie folgen dann der US119 hinauf in die Berge. Auf einer schönen Strasse fahren Sie immer weiter hinauf bis nach Black Hawk auf 2.600m. Als 1990 das Glücksspiel in Colorado erlaubt wurde, wurde dieses einst verschlafene Nest zu einem kleinen "Las Vegas". Die alten Häuser wurden restauriert und in Casinos umgewandelt.

    Bis nach Cental City sind es nur ein paar Kilometer, ebenfalls eine Casinostadt. Von hier führt eine schön ausgebaute, mehrsprurige Strasse vorbei an wunderschönen Landsitzen und Ferienhäuser hinunter zur I 70, der Sie dann wieder ein Stück folgen. Beim Two Bears Tap & Grill geht es wieder hinein in den CLear Creek Canyon und zurück nach Denver.

    DENVER - CHEYENNE    285 km

    Nun beginnt die große Tour. An diesem ersten Tag führt die Route hinein in die Rocky Mountains. Kurz nach Denver geht es auch schon ziemlich bergauf und bald erreicht man den ersten Pass mit 2.770m. Von hier ist der Ausblick gewaltig. Grüne Alm und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains. Eine kurze Rast auf der Passhöhe für einen Kaffee und dort angebotene selbstgemachte Köstlichkeiten.

    Hier wird Urlaub gemacht

    Den Berg hinunter kommt man nach Nederland, ein größerer Touristen- und Ferienort. Auf dem Weg weiter kommt man nach Allenspark mit seinem Wahrzeichen der Chapel on the Rocks. In Estes Park biegt man ab auf die US34 und die nächsten 45km sind einfach ein Traum. Immer entlang des Big Thompson Rivers führt die Strasse durch einen wunderschönen Canyon. Hinter jeder Kurve kommt die nächste schöne Aussicht. Auf dem wilden Fluss sieht man Wassertsportler, die den reißenden Fluss bezwingen. Gleichzeitig geht es immer weiter hinab. Am Ende der Schlucht biegt man links ab und nach wenigen Kilometern erreicht man Masonville. Ein skuriller Ort mit einer Generalstore, einem Souvenirladen und was zum Trinken und Essen. Rund um den Store kann man einige Kuriositäten besichtigen, Zeugen einer vergangenen Zeit.

    Wyoming

    Nach Fort Collins ist es nicht mehr weit und hier ist es am besten auf die I25 zu fahren. Die Landschaft hat sich nun komplett geändert, man ist in der Prärie angekommen. Weites, hügeliges Land und jede Menge Rinder. Nach 64km kommt man zur Grenze nach Wyoming und nun sind es nur mehr 21km bis Cheyenne, der Hauptstadt des Bundesstaates Wyoming. Die Stadt hat ca. 65.000 EW und ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Ein Bummel durch die Innenstadt zeigt eine schöne und lebenswerte Stadt. Der historische Kern mit den vielen alten Häusern und schönen Geschäften und vielen Lokalen lockt zum Bummeln ein.

     

    CHEYENNE - CUSTER    407 km

    Nächster Halt Nebraska 

    Von Cheyenne führt die US85 hinein in die endlose Prärie. Durch sanfte Hügel fährt man in eine schöne, aber auch recht verlassene Region. Neben der Strasse sieht man immer wieder die Abzweigungen zu den Ranches und deren Tiere, die schwarzen Angus - Rinder, grasen in großen Herden. Nach einer knappen Stunde biegt man ab auf die US151, durchquert La Grange und kommt kurz darauf zur Grenze zu Nebraska. 

    Kerzengerade verlaüft die Strasse 30km bis zur Abzweigung auf die US71. Es geht nun wieder geradein den Norden und plötzlich ändert sich die Landschaft. Schroffe, helle Felsen ragen aus der Prärie hervor und dann erreicht man auch schon die Abzweigung zum Scott´s Bluff National Monument. Diese beeindruckende Felsformation war eine wichtige Wegmarke für die Siedler auf ihrem Weg in den Westen. Vom Visitor Center dührt eine Straße hinauf auf den Gipfel. Die Aussicht von oben ist einfach umwerfend. Wieder herunten, geht man zu den abgestellten Planwagen und Angestellte in Originalkleidung, erklären, wie die Siedler einst unterwegs waren. Wahrlich beeindruckend.

    Auf nach South Dakota

    Nach diesem sehenswerten Stopp fährt man weiter nordwärts durch die endlose Prärie. Man durchquert dem Nebraska National Forest und erreicht nach 178km die Grenze zu South Dakota und kurz darauf Hot Springs. Die Black Hill sind erreicht. Dieser schöne Ort hat Thermalquellen, denen heilende Kräfte nachgesagt werden. Das Zusammentreffen von sechs großen Quellen in einer malerischen Schlucht macht die Stadt zu einem natürlichen Kurort. Gleichzeitig ist er ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der Black Hills.

    Nach Hot Springs steigt die Strasse an und man kommt immer tiefer hinein in die Black Hills. Diese waren und sind für die Lakota, einem großem Stamm der Sioux, von große Bedeutung. Auf dem Weg nach Custer gibt zwar eine wunderschön ausgebaute Strasse, aber nehmen Sie die längere Strecke. Diese durchquert schion ein Stück des Custer State Park. Der Umweg ist es wert, denn bald sieht man schon Bisons direkt neben der Strasse weiden. Ein tolles Erlebnis, diese herrlichen Tiere ganz aus der Nähe zu sehen.

    Das Ziel dieser etwas längeren Etappe ist Custer, ein Ort, der noch den ganzen Charem des Wilden Westens in sich hat. Nicht allzu groß, aber sehenswert, mit excellenten Restaurants, wie dem Buglin Bull.

    CUSTER - RAPID CITY     160 km

    Ein Tag voller Höhepunkte

    Der heutige Tag ist fast nicht mehr zu toppen. Auf 160 km jagt ein Höhepunkt den anderen. Aber alles der Reihe nach. Wir verlassen Custer und nach 9 km gelangt man zur Abzweigung zu einem Monument, das sowohl beeindruckend, als auch umstritten ist. Es ist das

    Crazy Horse Memorial

    Schon von weiten sieht man den seit 1948 in Bau befindlichen Kopf des Oglala-Lakota-Sioux Häuptling Crazy Horse. Beeindruckend ist die Größe, die das Monument einst haben wird, umstritten, weil die Black Hills für die Sioux heilig sind. Vom Visitor Center fährt man mit einem Bus zum Felsen, aus dem bisher der Kopf und eine Hand rausgehauen sind. Der Fahrer erzählt viel über die Geschichte der Arbeit und an einigen Punkten hat man die Gelegenheit, zu fotographieren. Zum Kopf hinauf darf man nicht mehr, da zur Zeit viel gearbeitet wird. Im Visitor Center kann man anschließend einiges über die Sioux erfahren, ihre Geschichte, ihre Art zu leben uvm. Uns hat eine alte Sioux Squaw ein paar Geschichten von früher erzählt. Schöne und weniger schöne.

    Der Needles Highway

    Nur 10 km weiter, kommt man zur Abzweigung der US87, dem Needles Highway. Needles Highway ist mehr als nur eine 22,5 Kilometer lange Straße – es ist eine spektakuläre Fahrt durch Kiefern- und Fichtenwälder, von Birken und Espen umgebene Wiesen und schroffe Granitberge. Der Name der Straße stammt von den nadelartigen Granitformationen, die entlang des Highways den Horizont zu durchbohren scheinen. In steilen Serpentinen schlängelt sich die Strasse hineien in den Custer State Park. Immer wieder hat man unglaubliche Ausblicke. Schroffe Felsnadeln, in den Fels gehauene Tunnel, in denen gerade ein Auto Platz hat. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Egal ob mit Bike oder Auto, diese Fahrt ist ein Erlebnis ersten Ranges.

    Custer State Park

    Nach dem Needles Highway gibt es im Custer State Park noch eine Straße, die man fahren muss. Es ist der 29 km lange Wildlife Loop, der mitten durch den Park führt. Immer wieder erblickt man entlang des Loops verschiedenste Wildtiere. Man sollte am frühen Morgen oder gegen Abend fahren, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit viele Tiere zu sehen noch größer. Auf unserer Tour sahen wir Wildesel, Wapitis, Erdmännchen und natürlich auch Bisons. 

    Die Iron Mountain Road

    Verlässt man den Custer Sate Park sind es nur wenige Kilometer zum Traum aller Biker. Man kommt zur Iron Mountain Road - Abzweigung. Diese Straße in den Black Hills von South Dakota ist eine der faszinierendsten Straßen der USA. Diese 17 Meilen lange Strecke bietet eine aufregende Mischung aus engen Kurven, „Pigtail Bridges“, einspurigen Tunneln und atemberaubenden Ausblicken auf das Mount Rushmore National Memorial. Die Straße wurde 1933 unter der Leitung von Senator Peter Norbeck gebaut und gilt als Meisterwerk der Straßenbaukunst. Besonders die Pigtail Bridges sind ein markantes Merkmal der Iron Mountain Road. Diese spiralförmigen Holzbrücken sind so konstruiert, dass sie die Straße unter sich selbst hindurchführen. Drei einspurige Tunnel gibt es und von jedem hat man einen Blick auf eines der größten und bekanntesten Denkmäler der USA, dem Mount Rushmore National Memorial.

    Mount Rushmore National Memorial

    Wer hat nicht schon davon geträumt, einmal im Leben vor den Köpfen der 4 Präsidenten zu stehen, für mich war es ein Kindheitstraum. Im Film "Der unsichtbare Dritte" von Alfred Hitchcock kämpfen Cary Grant und seine Partnerin zwischen den Köpfen um ihr Leben. Auch auf vielen Bildern und Dokumentationen ist dieses, für Amerika sehr wichtige Moniment zu sehen. Aber kommt man dann dorthin, ist man schlichtweg überwältigt. Fast 3 Millionen Besucher kommen jedes Jahr hierher, um in die Gesichter der jeweils rund 18 Meter hohen Präsidentenköpfe zu blicken, die in den harten Granit des Mount Rushmore gemeißelt wurden.

    Die vier Präsidenten

    Kommt man vom Parkplatz zur großen Grand View Terrasse, steht man vor den damals bedeutensten Präsidenten. George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Man blickt sie an und ist überwältigt. Auf der Besuchergalerie sollte man Platz nehmen und alles auf sich einwirken lassen. Auf die Probleme, dass die Sioux das Monument nicht anerkennen und die Rückgabe des Berges, der ihnen heilg ist, fordern, will ich hier nicht eingehen. Nichts desto trotz blickt man in die Gesichter von Präsidenten, die die amerikanische Geschichte maßgeblich geprägt haben. Es ist auch gleichgütltig, ob diese vier Präsidenten gut oder weniger gut waren, allein in diese Gesichter zu blicken, ist einfach beeindruckend.

    Der Presidential Trail

    Der Presidential Trail ist 1 km lang und hat 425 Stufen. Er führt direkt unter Mount Rushmore hindurch und bringt Sie dem Monument viel näher, als wenn Sie nur im Besucherzentrum bleiben. Zunächst führt der Weg eben bis zum Heritage Village. Hier sind die Tipis von drei Stämmen der Sioux aufgestellt, den Lakota, den Nakota und den Dakota. Man erfährt hier auch einiges über diese Stämme. Dann beginnt der eigentliche Trail. Er führt dicht unter dem Monument entlang und vor jedem Kopf ist eine Tafel aufgestellt, auf der Wesentliches über den jeweiligen Präsidenten steht. Der Eindruck ist hier noch wesentlich gewaltiger. Gehen Sie den Trail auf jeden Fall von West nach Ost, den da gehen die Stufen mehr bergab als bergauf.

    Sculptor´s Studio und Borglum Museum

    Am End des Trail kommt man zum Scultor´s Studio. Hier erfahren Sie mehr über die Werkzeuge und Techniken, die zum Behauen des Mount Rushmore verwendet wurde. Hier steht auch ein Modell, so wie es einst geplant war. Zurück zur Besucher Terrasse geht es zum Lincoln Borglum Visitor Center. Tauchen Sie ein in die Welt von Gutzon Borglum, dem Bildhauer des Mount Rushmore, von der Sprengung des Steins bis zur Pracht des „sitzenden Lincoln“ in der Rushmore Borglum Story in Keystone. Stellen Sie sich neben die lebensgroße, exakte Nachbildung von Lincolns Auge auf dem Berg. 

    Bevor Sie gehen

    Wie lange man für diesen Besuch braucht, ist jedem überlassen, aber bevor Sie das Mount Rushmore National Monument verlassen, sollten Sie auf jeden Fall bei Carver´s Cafe einkehren. Entweder erfrischen Sie sich, trinken einen Kaffee oder kaufen Sie sich ein Eis in der Memorial Team Ice Cream. Dort wird auch das beliebte Thomas-Jefferson-Eis nach Originalrezept angeboten. 

    Rapid City

    Von Rapid City sind es noch 38km bis Rapid City. Die Stadt ist nicht nur bekannt für die bedeutende Kultur und Kunst der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch für seine kulinarischen Angebote, die Wein- und Bierszene und die geschichtlichen Attraktionen rund um die frühen Siedler. The Sculpture Project: Passage of Wind and Water ist eine auf fünf Jahre angelegte öffentliche Kunstinitiative, in deren Rahmen Bildhauer Masayuki Nagase in den Sommermonaten auf dem Main Street Square von Hand an Granitskulpturen arbeitet. Zu den größten Sehenswürdigkeiten bei einem Rundgang zählt die „Stadt der Präsidenten“ – 43 Bronzestatuen ehemaliger US-Präsidenten in Lebensgröße. Natürlich sind auch die vier Präsidenten vom Mount Rushmore vertreten. 

    RAPID CITY - DEADWOOD     285 km

    Makhosica

    Bevor es weiter in den Norden geht, steht ein weiteres Highlight auf dem Programm. Makhosica, wie dieses Naturwunder in der Sprache der Lakota heißt. Wir kennen es unter dem bekannten Namen BADLANDS. Die Lakota bezeichneten dieses Gebiet als "schlechtes Land", wir aber sind einfach sprachlos, wenn wir diesen Nationalpark besuchen. Die raue, wilde Schönheit dieser Landschaft zieht Besucher aus der ganzen Welt in ihren Bann. 

    Beim Parkeingang wird man schon von Bisonherden begrüßt und dann geht es auf den 60km langen Loop. Schon nach kurzer Zeit steht man staunend vor diesen wunderschönen und bizzaren Felsformationen. Die verschiedenen Farbschichten machen es noch beeindruckender. In kurvigen Kurven schlängelt sich die Strasse durch die „Wall“ der Badlands, die aus schroffen Felsspitzen, Kuppen und Hügeln besteht. Immer wieder sieht man neue Felsformationen, manche rund geschliffen, manche rauh und spitz. Es ist einfach unbeschreiblich, was die Natur hier geschaffen hat.

    Der Traum aller Biker - STURGIS

    Nach diesem wirklich sehenswerten Abstecher geht es auf der Interstate zurück nach Rapid City. Dort geht es dann weiter wieder hinein in die Black Hills. Die sehr schöne und abwechslungsreiche Strasse führt durch so kleine Ortschaften, wie Nemo oder Tomahawk. Nach 64km erreicht man dann Sturgis, der Inbegriff aller Harley - Fahrer. Jährlich findet hier jedes Jahr in der ersten Augustwoche die Sturgis Mototrcycle Rally statt. Das Event findet an 10 Tagen statt, die Besucherzahl lag in der Vergangenheit bei etwa 500.000 Menschen und erreichte 2015 einen Höchststand von über 700.000. Zehn Tage lang ist hier alles außer Rand und Band.  So wild es in Sturgis zu diesem Ereignis zugeht, so ruhig ist der Ort im Rest des Jahres. Vieles ist geschlossen, aber der Harley - Store kann sich sehern lassen.

    Deadwood - Die Stadt der Gesetzlosen

    Das Ziel des heutigen Tages ist Deadwood, einst die härteste Stadt im Westen. Hier gab es keinen Sheriff, keinen Bürgermeister, sogar kein Gefängnis. Hier regierte das Recht des Stärkeren. Als in den Black Hills Gold gefunden wurde, wuchs die Stadt innerhalb weniger Monate von 400 Menschen im Februar bis auf über 5000 im Sommer. Das Gold lockte alle an. Glücksrittern Zimmerleute, Händler, Schlachter, Anwälte, Priester, Trapper und zahlreiche Pferdediebe, Falschspieler und andere Kriminelle, für die ein Ort ohne Gesetze und Sheriff wie geschaffen war.

    Heute ist die Stadt ein Touristen - Magnet. Hier wird alles geboten, was der Besucher sich wünscht. Schießereien auf offener Straße, ein Saloon neben dem anderen und natürlich jede Menge Casinos. In fast jedem Saloon, aber vor allem im Saloon No.10, wird mehrmals täglich die Ermordung den Wild Bill Hickock nachgestellt.

    Wild Bill Hickok und Calamity Jane

    James Butler Hickok war eine schillernde Persönlichkeit. Er war Soldat, Sheriff, aber auch Spieler und Revolverheld. Im Sommer 1876 kam er nach Deadwood und schlug sich als Spieler durch. Dort lernte er auch die berüchtigte Calamity Jane kennen. Am 2.August 1876 spielte er Poiker im Saloon No.10 und sass diesmal nicht mit dem Rücken zur Wand. Was er sonst immer tat. John McCall kam in den Saloon und schoß im in der Hinterkopf. Der genaue Grund ist bis heute ungeklärt. Hickok hatte zu diesem Zeitpunkt eine Dame, einem Pik- und einem Kreuz-Ass sowie einer Pik- und einer Kreuz-Acht in der Hand. Seitdem heißt dieses Blatt "Dead Man´s Hand". Auf dem örtlichen Freidhof kann man sein Grab besichtigen und neben seinem, das Grab von Calamity Jane, die 1903 auf ihren Wunsch hin, beigesetzt wurde.

    Ein Abend in Deadwood

    Einen Abend in Deadwood zu verbringen ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Auf der Main Street reiht sich ein Saloon an den anderen, ein Lokal ums andere, Casinos und jede Menge Geschäfte. Die Menschen flanieren dahin, staunen über die vielen Darbietungen, sitzen in den Gastgärten bei Bier und Wein und dann geht man in eines der vielen Restaurants essen. Wie überall in den USA kann man hier herrliche Steaks essen, aber es gibt wirklich auch sehr gute Alternativen. Ich kann das Restaurant im Saloon No. 10 empfehlen. Nach dem Essen Live-Musik und gute Cocktails.


    DEADWOOD - BUFFALO   357 km

    Go West

    Von Deadwood geht es wieder tief hinein in die Black Hill bis nach Cheyenne Crossing. Hier biegt man ab auf die US14A, eine National Scenic Byway durch den wunderschönen Spearfish Canyon. Auf diesen 32 km kann man noch einmal die ganze Schönheit der Black Hills genießen. Ständig begleitet vom Spearfish Creek gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Zweimal sollte man unbedingt Halt machen, bei "Devil´s Bathtub", der Badewanne des Teufels und bei den Bridal Falls, einem schönen Wasserfall. Kurz vor Spearfish verlässt ma die Black Hills und man ist wieder in der Prärie angelangt  Es geht noch ein Stück weiter in den Norden bis Belle Fourche, einem entzückenden Western-Dorf. Hier sollte man unbedingt einen Halt machen und das Flair dieses kleinen Ortes in sich aufnehmen.

    Devils´s Tower

    Von Belle Fourche führt die Strasse durch wunderschönes Ranch - Land. Es geht hügelig dahin und dann erreicht man die Grenze zu  Wyoming. Nach einiger Zeit sieht man schon von der Ferne die bizarren Vulkanschlot, den Devil´s Tower. Von der US24 biegt man ab und kommt zum Visitor Center. Von hier geht die Strasse direkt unter dem großen Devil´s Tower. Der 265m hohe Turm besteht aus erkalteter Magma. Der Vulkan herum ist erodiert. Von der Nähe sieht man die einzelnen Lavasäulen. Um den Tower führt eine Straße hinauf zum Visitor Center, aber in der Hochsaison staut es sich bis hinauf. Statt hier im Stau zu stehen lohn es sich viel mehr direkt unter dem Devil´s Tower Halt zu machen und der riesigen Präriehunde - Kolonie, die sich hier angesiedelt hat, zu beobachten. Ein Vergnügen.

    Buffalo ist das Ziel

    Nach dem Devil´s Tower geht es durch ein schöne hügelige Landschaft . Vorbei am großen Keyhole Wasser-Reservoir kommt man nach Moorcroft. Von hier sind es bis nach Gilette auf der I70 knapp 45km bis nach Gilette. Diese Stadt hat ein toller Museum, das Frontier Auto Museum and Frontier Relics in Gillette, Wyoming, ist ein Paradies für alle, die Autos und Antiquitäten lieben! Die Vorderseite des Ladens öffnet sich zu einem Reliquienladen, in dem eine Vielzahl von Antiquitäten von den Schwestern Frontier gesammelt wurde. 

    Weiter auf der I70 erreicht man nach einer Stunde und 120km Buffalo, dem Ziel des heutigen Tages. Buffalo ist eine geschichtsträchtige Kleinstadt in den Ausläufern der Big Horn Mountains im US-Bundesstaat Wyoming. Besuchen Sie das Jim Gatchell Museums, wo Sie eine Zeitreise in den Wilden Westen machen können. Der Geist dieser Zeit spiegelt sich noch immer in den historischen Fassaden der Hauptstraße.

    BUFFALO - CODY   291 km

    Die Bighorn Mountains

    Von Buffalo geht es zunächst knapp 60km auf der I90 in den Norden nacvh Sheridan. Entlang der Route sieht man im Westen die Bighorn Mountains. Bis zu 4.000m ragen die Gipfel in den Himmel. In Sheridan verlässt man die Interstate. Sheridan ist eine typische laute Cowboy-Stadt und das perfekte Urlaubsziel für Reisende, die die wunderschönen Bighorn Mountains durchwandern wollen. Nach Sheridan führt die US98 nun westwärts , immer die Berge voraus. In Dayton trifft man auf die US14, die mitten in die Mountains geht. Aber in Dayton sollte man unbedingt einen Stopp machen. Eine entzückende Stadt mit dem Flair des Westens. Gegenüber von vom Dayton Mercantile ist eine Tankstelle mit einem Supermarkt, wo es auch einen guten Kaffee gibt.

    Der Bighorn Scenic Byway

    Kurz nach Dayton beginnt dann eine der schönsten Strecken auf dieser Tour, der Big Horn Scenic Byway. In wilden Serpentinen geht es hinauf zum Steambaot Point auf. 2.388m. Der Ausblick von hier ist fantastisch. Die nächsten 30km bewegt man sich immer auf dieser Höhe, einmal höher, einmal tiefer. Aber dann kommt der Granite Pass. Bis auf 2.754m windet sich die Straße hinauf. Auf der Passhöhe blickt man fast grenzenlos in die Weite dieses wunderschönen Landes. Die anschließende Abfahrt ist ein einziger Traum. Durch eine wilde Schlucht, mit Ausblicken, die der Verdon - Schlucht in Frankreich ähnlich sind, geht es hinunter ins Tal. Diese Fahrt ist einfach atemberaubend. Plötzlich ist man im Tal und verlässt die Schlicht und als Draufgabe zu diesen herrlichen Eindrücken steht dann mitten im Tal der Chimney Rock. Von hier sind es nur mehr ein paar Meilen bis nach Shell, einer Metropole mit 34 Einwohnern.

    Cody

    Nach 15 km endet in Greybull der Scenic Byway. Die nächsten 85 km kann man schnell zurücklegen, man fährt wieder durch eine typische Prärie. Dann kommt man nach Cody, der Stadt des Buffalo Bill. Der unerschrockene Entertainer des Wilden Westens reiste in den 1870ern durch diese Gegend, die es ihm so sehr angetan hatte, dass er 20 Jahre später hierher zurückkehrte und in der zerklüfteten Landschaft der Rocky Mountains in einem Kraftakt eine Stadt errichtete. Heute noch zeugt das Hotel IRMA, von William Cody selbst erbaut, von dieser Zeit.

    Was man geshen haben muss

    Cody ist eine schöne und quirlige Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. Natürlich ist das Buffalo Bill Center of the West ein Muss. In fünf Museen sieht man alles über Buffalo Bill und den Wilden Westen. Ebenso wie die Old Trail Town, ein kleines Freilichtmuseum, wo man authetische und auch originale Gebäude aus der Zeit des Wilden Westens besichtigen kann. Dazu auch unzählige Artefakte aus dieser Zeit. Leider ist es ein bisschen vernachlässigt, aber das soll dem Spaß keinen Abbruch tun.

    Für den Abend bietet Cody eine Vielzahl an hervorragenden Restaurants, wo man Steak serviert bekommt, die von allererster Güte sind. Cody macht einfach Spaß!

    CODY - YELLOWSTONE NATIONAL PARK  270 km

    Der Chief Joseph Scenic Byway

    Heute wartet der Yellowstone Nationalpark. Aber auf dem Weg dorthin gibt es mehrere Highlights. Zunächst fährt man von Cody weiter in den Norden. Nach 25km kommt man zur Abzweigung des Chief Joseph Scenic Byway, einem Häuptling der Wallowa Indianer. Nun warten ca. 70  fantastische Kilometer. Zunächst wartet der Dead Indian Pass mit 2.442m. Oben angekommen blickt man in eine traumhaft schöne Landschaft. Es ist absolut atemberaubend. Begrüßt wird man dazu noch von sehr putzigen und zutraulichen Chipmunks. Die sich natürlich etwas zum Essen erwarten.

    In wilden Serpentinen fährt man dann hinab. Links und rechts erheben sich die Gipfel bis über 3.000m. Am Ende dieser Kurvenorgie kommt man an Lake Creek, ein wilder Fluss. Wenn man Glück hat, so wie wir, dann sieht man am Ufer einen Elch grasen oder auch einen Schwarzbären.

    Beartooth Scenic Byway

    Am Ende des Chief Josepg Byways trifft man auf den nächsten fantastsichen Scenic Byway, dem Beartooth Highway. Auf diesem Highway geht es weiter in Richtung Westen. Bald erreicht man die Crazy Creek Falls und kurz danach die Grenze zu Montana. An der befindet sich auch Cooke City. Dieser kleine, aber entzückende Ort auf 2.319m ist eines der Tore zum Yellowstone Nationalpark. Auf jeden Fall sollte man hier einen Stopp einlegen und ein bisschen durch den Ort schlendern. Nette Lokale, Geschäfte und eine Gelegenheit, sich vor dem Yellowstone NP noch mit Vorräten einzudecken. Hier auf jeden Fall günstiger als im Park.

    Hinein in den Yellowstone

    Von Cooke City sind es nur mehr 15 km bis man den Nordost - Eingang zum Yellowstone Nationalpark erreicht. Hat man den America the Beautiful - Jahrespass fährt man einfach langsam durch. Bald darauf verlässt man Montana und ist wieder in Wyoming, dem Bundesstaat, in dem der größte Teil des ältesten Nationalparks der USA liegt. Eine Zeitlang fährt man durch dichten Wald, bevor man man in die erste offene Landschaft kommt. Das erste das man dann sieht, sind Bisons. In großen Herden grasen Sie in den Wiesen.

    Der Grand Loop

    Bei Tower Fall erreicht man den Grand Loop. Von hier fährt man in den Süden zum Canyon Village, dem riesigen Besucher Zentrum mit Museum, Geschäften, Lokalen uvm. Je nachdem, wo man wohnt, fährt man entweder in den Süden zum Yellowstone Lake und nach Grant Village (so wie wir), oder in den Westen zum Old Faitful oder überhaupt weiter bis nach West Yellowstone außerhalb des Parks in Montana. Man darf die Größe des Parks nicht unterschätzen, sind es doch vom Nordost-Eingang bis zum Grand Village am riesigen Yellowstone Lake 140 km. Unterwegs zu seinem Ziel trifft man immer wieder auf Tiere. Hirsche, Elche, Coyoten, Bisons und wenn man, so wie wir, das unglaubliche Glück hat, auch auf Grizzly Bären. 

     YELLOWSTONE NATIONALPARK

    Der Yellowstone Nationalpark

    Der riesige Yellowstone Nationalpark lässt sich kaum in Worte fassen. Er ist ein wahres Meisterstück der Natur. Die geothermalen Aktivitäten unter der Oberfläche ließen diese dramatische Ansammlung von Bergen, Flüssen, Canyons, Quellen und Geysiren entstehen, die von den größten Säugetieren bis hin zu den kleinsten Vögeln bewohnt werden. Das 9.000 Quadratkilometer große Gebiet liegt in den Rocky Mountains und erstreckt sich über drei US-Bundesstaaten. Kleinere Parkabschnitte befinden sich in Montana und Idaho, wobei mit über 95 Prozent der Fläche der mit Abstand größte Teil zu Wyoming gehört. Der Yellowstone National Park befindet sich in einem gigantischen vulkanischen Becken. Er ist ein Relikt riesiger Vulkanausbrüche, die sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Millionen Jahren ereigneten. Dabei wurde eine Landschaft hinterlassen, die zum abwechslungsreichsten gehört, was die Natur zu bieten hat.

    Der Yellowstone NP in Zahlen

    Um sich die Größe und Einzigartigkeit des 1. Nationalparks der USA vorstellen zu können, hier  ein paar Zahlen.

    Der Park erstreckt sich über eine Fläche von knapp 9.000 km2. Seine Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 102km, die von Ost nach West 87km. Er ist Teil der Rocky Mountains und liegt auf durchschnittlich 2.450m. Der Park liegt zu weiten Teilen in der vor rund 640.000 Jahren entstandenen Caldera des Yellowstone-Vulkans, über der Magmakammer, die in mehr als 8 Kilometern Tiefe liegt. Die Magmakammer ist rund 80 Kilometer lang, 40 Kilometer breit und 10 Kilometer mächtig. Damit zählt der Yellowstone-Vulkan zur Gruppe der Supervulkane. Er ist der größte Supervulkan auf dem amerikanischen Kontinent. Über 10.000 heiße Quellen, davon über 500 Geysire, deren bekanntester sicher Old Faithful ist.

    Fauna Und Flora

    Die Vielfalt an Flora und Fauna  ist beeindruckend. Etwa 2000 Pfanzenarten und eine große Vielfalt an Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen findet sich hier. Für viele seltene Arten ist der Park ein Rückzugsgebiet, wo sie ungestört leben können. Im Jahre 1995 drohte das natürliche Gleichgewicht zwischen den Tieren zu kippen und man setzte 14 Wölfe aus. Durch diese Maßnahme wurden die Populationen wieder ins Lot gebracht und der Park begann sich wieder zu erholen.

    Pro Jahr besuchen ca. 2,8 Mio Menschen diesen einzigartigen Nationalpark und können hier Natur in jeder Form genießen. Viele Möglichkeiten und Aktivitäten stehen dem Besucher offen. Wandern, Fischen, Boostfahrten, Reitausflüge oder einfach mit dem Auto die beiden Loops abfahren. Auf jeden Fall ist ein Besuch des Yellowstone ein unvergessliches Erlebnis. 

    EIN TAG IM YELLOSTONE NP

    Mit dem Auto unterwegs

    Man kann den Park auf zwei verschiedenen Routen befahren. Den Upper Loop und den Lower Loop. Die Kombination aus beiden, der Grand Loop, ist meines Erachtens an einem Tag nicht sinnvoll. Ich zeige hier die Fahrt auf dem interessanteren Teil, dem Lower Loop. Natürlich ist auch ausschlaggebend, wo Sie Ihr Quartier haben. Im Park oder außerhalb des Parks. Nächtigen Sie außerhalb, müssen Sie immer eine etwas längere Anreise miteinrechnen. Wir waren in Grant Village und unser privater Guide holte uns mit seinem Auto pünktlich um 07.00 ab. Ich rate auf jeden Fall so eine geführte Tour zu buchen. Die Guides kennen die Stellen, wissen wann und wo es etwas zu sehen gibt und erfährt auch viel über den Park. Außerdem ist es entspannt und streßfrei. 

    Old Faithful 

    Von Grant Village fuhren wir nach Osten und nach 11 km kommt man zur Kontinental - Wasserscheide. Von hier fließen alle östlichen Gewässer in den Atlantik und die westlichen in den Pazifik. Durch dichten Wald geht es weiter nach Westen. Auf einmal hält unser Guide und zeigt uns einen Scharzbären, der gemütlich neben der Straße dahinzieht. Von unserer Fotosession läßt er sich in keinster Weise stören. Bald darauf kommen wir zu einem großen Gelände mit riesigen Parkplätzen. Von hier geht es zu Fuß zur Old Faithful Lodge, einer der besten Unterkünfte im Park. Gleich dahinter sieht man schon Rauch aus einem Loch aufsteigen. Die Plätze rund um den Geysir beginnen sich zu füllen. Mehr oder weniger pünktlich erfolgt im Abstand von einer guten Stunde ein Eruption. Dann ist es soweit. Plötzlich stößt Old Faithful eine Wasserfontäne aus, die bis zu 50m hoch sein kann. Bei einem Ausbruch kommt es immer zu mehreren Eruptionen. Es ist wahrlich ein Spektakel.

    Grand Prismatic Spring

    Von Old Faithful bis zum nächsten Highlights sind es nur ein paar Kilometer. Zuerst wartet eines der schönsten Naturschauspile der Welt, der "GRand Prismatic Spring". Sie ist die drittgrößte Quelle dieser Art auf unserem Planeten und wirkt durch die sie umgebenden Nebelschwaden, die über dem Wasser schweben, besonders mystisch. Die besondere Färbung der Quelle verursachen Mikroorganismen. Vom Parkplatz führt der Weg hinauf auf das Plateau, auf dem sich der See befindet. Oben angekommen geht es auch Holzstegen hin zum See. Der Anblick ist unbeschreiblich schön. Grün, rot und blau ist die Färbung des Wassers und in der Mitte ist es glasklar. Hier is es auch besonders tief. Unser Guide zeigt uns auch die Fußabdrücke eines Bären, der vor kurzer Zeit zum See ging, hineinfiel und umkam.

    Die Gibbon Falls und Canyon Village

    Gleich danach gibt es weitere Seen und Geysire. Besonders schön ist auch die kurze Wanderung zum Ojo Caliente Spring. Nun führt die Strasse wieder hinauf in die Wälder. Eine große Bisonherde grast neben der Straße und dann kommt der Parkplatz bei den Gibbon Falls. Ein kurzer Weg und man steht vor den Fällen. Der Gibbon River fällt hier 25m über mehrer Stufen hinab. Ein wunderschöner Anblick. Von hier sind es 34 km bis zum Canyon Village. Vorbei an den Little Gibbon Falls erreicht man das Zentrum des Parks, das Canyon Village. Hier ist ein größerer Halt angesagt. Es gibt hier das Besucher Zentrum, Geschäfte und Restaurants. Hier kann man sich erfrischen, einkaufen, aber auch wie wir, den vom Touranbieter gestellten Lunch verzehren und danach in einem Cafe die Pause ausklingen lassen.

    Lower Falls  

    Nach der Pause steht einer der Höhepunkte des Parks auf dem Programm. Es geht zum Lower Falls. Hier stürzt der Yellowstone River über eine Felskante 93m in die Tiefe. Anschließend beginnt der Grand Canyon des Yellowstone NP. Man kann dieses Naturwunder von verschiedenen Punkten aus betrachten, von jedem ist es beeindruckend. Der Anblick und das Donnern des Wassers sind überwältigend. Genauso wie der Blick hinab in den Grand Canyon.

    Hayden Valley

    Danach kommt das Hayden Valley. In diesem weiten Tal sieht man die meisten Tiere. Jeden Moment kann man ein Erlebnis der besonderen Art haben. Bei uns trottete seelenruhig ein Coyote neben der Straße, große Bisonherden grasten. An den Waldrändern sieht man Elche, leider haben wir keinen Moose gesehen. Das sind die, mit den großen Schaufeln. Dafür hatten wir ein unvergessliches Erlebnis. Direkt unter der Straße, keine 50m entfernt, sahen wir ein Grizzly - Weibchen mit ihrem Nachwuchs in der Wiese. Einen Grizzly zu sehen ist schon großen Glück. Wenn man den Yellowstone Lake erreicht kann man zurück nach Grand Village fahren und den Rest des Tages am See genießen.

    GRANT VILLAGE - SODA SPRINGS   298 km

    Grand Teton Nationalpark

    Wie lange am im Yellowstone NP bleibt, kann jeder für sich entscheiden. Nach dem Aufenthalt fährt man vom Grand Village noch 30 Kilometer, bis man den Südeingang des Parks erreicht. Aber es dauert nicht lange und man kommt in den nächsten Nationalpark, dem Grand Teton NP. Dieser wunderschöne Park ist ein wahres Paradies für alle Arten von Outdoor - Aktivitäten. Wandern, Fischen, Bootsfahren und Klettern. Außerdem ein Paradies für Radfahrer. Diese traumhafte Landschaft mit dem Jackson Lake wird aber beherrscht vom Grand Teton, der 4.144m aufragt. Bei schönem Wetter spiegelt sich dieser in den Seen des Parks. Auf jeden Fall sollte man die Teton Park Road nehmen. Diese führt zum Jenny Lake, von wo man mehrer Aussichtspunkte hat, die einen tollen Blick auf den Grand Teton gewähren. 

    Jackson und Alpine

    In diesem schönen Nationalpark kann man wirklich toll Urlaub machen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Genügend Unterkünfte findet man im nahe gelegenen Promi - Urlaubsort Jackson.  Dieser Ort ist ein Tourismuszentrum par excellence, das sein Wildwest-Image ehrgeizig pflegt, aber auch Charme hat. Der Ort ist Treffpunkt der Outdoor-Enthusiasten und des Jetsets. Einige Prominete haben sich hier angesiedelt, man könnte diesen Ort als das Kitzbühel Amerikas bezeichnen. Hier ist wirklich viel los.

    Von Jackson geht es dann immer dem Snake River entlang. Ein Eldorado für alle Wassersportler, sei es Rafting, Kanufahren usw. nach 21km in Hoback biegt man ab auf die US89. Durch eine schöne Schlucht geht es langsam immer weiter bergauf. Auf der Passhöhe auf 1.800 Seehöhe hat man einen herrlichen Ausblick auf den aufgestauten Snake River, dem Palisades Reservoir. Am Fuß des Berges liegt Alpine

    Auf nach Idaho

    Von diesem lebhaften Ort kommt man nach knapp 20km zur Grenze des 6. Bundesstaates auf dieser Traum-Tour, nach Idaho. Idaho als einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten. Die von abgelegenen Gebirgszügen, dichten Wäldern, kristallklaren Seen und tiefen Schluchten gekennzeichnete vielfältige Landschaft, ist das Dorado für Outdoor-Fans. Hier kann man Mountainbiken, Wildwasser-Raften, Schifahren und natürlich Wandern ohne Ende.

    Soda Springs

    Bis zum heutigen Ziel, Soda Springs sind es noch 90km durch einsame Prärie. Ab und zu eine Farm, wenige Orte. Eine Landschaft zum Genießen. Etwa 30km vor Soda Springs ist ein Campingplatz, Cedar Bay Marina. Hier sollte man einen Stopp machen. Es gibt einen guten Kaffee, natürlich kalte Drinks und nette Leute. Bevor man nach Soda Springs kommt, fährt man einige Zeit an Minen vorbei. Hier wird Phosphat in großen Mengen abgebaut. Die Stadt selbst ist eine typische amerikanische Stadt, aber mit einer Sehenswürdigkeit. Dem weltweit einzigen gefangenen Geysir. Er wurde vor fast 80 Jahren bei Bohrungen für ein Schwimmbecken entdeckt. Er ist heute verschlossen und zeitgesteuert und bricht stündlich zur vollen Stunde aus. Der Geysir erreicht 365 Tage im Jahr eine Höhe von bis zu 30 Metern.

    SODA SPRINGS - MANILA    410 km

    Utah und der Bear Lake

    Von Soda Springs geht es weiter in den Süden und nach 90km erreicht man die Grenze zum 7. Bundestaat auf dieser Reise, zu Utah. Weitere 30km weiter kommt man nach Logan, einer Stadt mit etwas mehr als 50.000 EW. Ein Besuch dieser schönen Stadt lohnt sich auf jeden Fall. In dieser Mormonenstadt wirkt alles sehr gepflegt und die vielen Lokale laden zu einer gemütlichen Rast ein. Sehenswert ist auch große Mormonen - Tempel. 

    Der nächste Scenic Byway

    In Logan biegt man ein auf die US89, dem Logan Canyon National Scenic Byway. Schon kurz nach der Stadt beginnt der malerische Logan Canyon. Tief eingeschnittene, fast senkrechte Kalksteinwände und mit Fossilien beladene Felsformationen begrüßen Reisende beim Betreten des Canyons. Der Logan River, ein beliebtes Forellenangelgebiet, verläuft parallel zur Route und bietet einen weiteren Grund zum Verweilen. Mit dem nahenden Herbst erstrahlt dieser Hochgebirgspass in sattem Grün mit leuchtenden Gold-, Rot- und Gelbtönen. Die Route führt durch den spektakulären Wasatch-Cache National Forest. Die Straße steigt ständig an und oben auf 1.900m angekommen, blickt man hinunter auf den wunderschönen Bear Lake. Auch "Karibik der Rocky Maountains" genannt. Unten angekommen in Garden City sieht man auch warum. Es ist ein wahres Ferienparadies. 

    Noch einmal nach Wyoming

    Entlang des Bear Lake reiht sich eine Touristenattraktion an die andere, ein Campingplatz um den anderen und vielen schöne Stränden. Nun führt die Route immer weiter westwärts bis zur Grenze nach Wyoming. Die nächsten 110km durchquert man eine ziemlich öde Landschaft, nur unterbrochen von einem Halt in Carter, einer Geisterstadt an der Bahnstrecke´der Union Pacific. Als noch Dampfloks fuhren, war Carter ein wuchtiger Halt um Wasser zu tanken. Als die Zeit der Diesellokomotiven begann, war es um Carter geschehen. Etwas weiter in Lyman, kann man einen Abstecher zum ehemaligen Fort Bridger machen. Viel ist aber nicht zu bestaunen. 

    Zurück nach Utah zum Ziel nach Manila

    Nach dieser Pause fährt man weiter in Richtung Grenze zu Utah. Die Landschaft schaut ähnlich aus wie in den Badlands. Die Felsen leuchten in verschiedensten Farben. Kurz nach der Grenze zu Utah erreicht man Manila. Dieser kleine Ort an der Kreuzung der US43 und US44 zählt gerade einmal 308 EW und hat nicht sonderlich viel zu bieten. Außer ein paar Unterkünfte, Lokale und Geschäfte. Aber er ist auch das Tor zur Flaming Gorge, die am nächsten Tag besucht wird.

    MANILA -STEAMBOAT SPRINGS    332 km

    Flaming Gorge

    Auf der US44, dem Flaming Gorge - Uintas National Scenic Byway, verlässt man Manila. Die ersten Kilometer fährt man durch schönes Farmland. Dann geht es in Serpentinen einen Berg hinauf. Plötzlich ändert sich die Landschaft komplett. Bizzare Felsformationen mit wilden Abhängen prägen nun die Strecke. Beim Sheep Creek Overlook sieht man schon einen Teil des riesigen Sees, der durch die Aufstauung des Green River entstanden ist. Dieses ganze Gebiet ist die Flaming Gorge Recreation Area. Ein wahres Paradies für Angler und Wassersportler. 

    Unsere Tour führt direkt hinein in dieses Gebiet. Über den Flaming Gorge Dam, der 153 m hoch und 392 m lang ist, fährt man hinauf bis nach Dutch John. Hier sollte man einen Stopp einlegen. Tanken, einen Kaffee oder was Kühles trinken und im großen Shop etwas einkaufen. Von Manila bis hierher sind es 60 km, die einfach wunderschön sind.

    Durchs Nowhere - Land zurück nach Colorado

    Von Dutch John geht unsere Tour 13km hinauf bis zur nach Wyoming und dann kommt man schon zur Abzweigung der US1364. Zunächst glaubt man sich verfahren zu haben, denn man befindet sich auf einer Staubstraße. Aber nach ein paar Kilometern beginnt wieder der Asphalt. Das ändert aber nichts daran, dass man sich nun in einer totalen Einöde befindet. Hier ist absolut nichts, keine Ansiedlung, keine Internet, kein Handy - Empfang. Nur einsame Landschaft. Nach 44 km erreicht man die Grenze zu Colorado. Langsam wird die Straße breiter und ab und zu sieht man eine Straße, die zu einer Ranch führt. Nach weiteren einsamen 32 km kommt der Wegweiser hin zu den Vermillion Fällen. Eine mehr als ausgewaschene Sandpiste führt bis zu den Wasserfällen. Wer Angst um sein Fahrzeug hat, sollte die 500 m lieber zu Fuß gehen. 

    Zurück in der Zivilisation

    Von den Wasserfällen sind es noch 46 km bis man wieder zurück in belebteren Region ist. In Maybell kommt man zur US40. Eine zeitlang fährt man den Yampa River entlang. Eine sattgrüne und schöne Landschaft. Aber bald ist man wieder in einer rauen Gegend, die bis Craig geht. Hier kommt man wieder ins Tal des Yampa River. Jetzt ist dieser Fluss der ständige Begleiter bis man nach knapp 70 km zum heutigen Etappenzeil kommt, dem bekannten Skiort Steamboat Springs. Mit seiner reichen Geschichte ist Steamboat Springs ein Sinnbild des Wilden Westens. Die Innenstadt wird durch die lebendige Lincoln Avenue geprägt – eine Straße voller Geschäfte, Restaurants und Galerien mit Ziegelfassaden. Eines der legendärsten Geschäfte unter ihnen ist sicherlich F.M. Light & Sons, ein Laden für Westernkleidung, der seit 1905 Cowboys ausstattet. Aber nicht nur im Winter ist hier viel los, während des ganzen Jahres ist Steamboat Springs Ziel vieler Urlauber.

    STEAMBOAT SPRINGS - DENVER  275 km

    Der Berg ruft

    Der letzte Tag dieser großartigen Tour steht an. Kurz nach Steamboat Springs geht es hinauf auf den ersten Pass dieses Tages. Der Rabbit Ears Pass ist 2.900m hoch, aber durch die wirklich gut und breit ausgebaute Strasse merkt man fast nicht, dass man einen hohen Pass erklimmt. Nach 100 km wartet der nächste Pass, der 2.951m hohe Willow Creek Pass. Hier kommt man wieder einmal zur Kontinental - Wasserscheide. Am Ende des Passes kommt man nach Granby, einem netten, kleinen Ort inmitten der Rocky Mountains. Hier gibt es eine große Tankstelle mit Shop, wo man sich noch einmal stärken kann, bevor es auf das "Dach" dieser Tour geht.

    Von Granby kommt man in eine dergrößten touristischen Regionen Colorados. Ein Skiort reiht aich an den anderen. Natürlich sind diese auch im Sommer seht stark besucht. Der letzte dieser Ort ist Winter Park, den neben Vail das größte Skigebiet von Colorado ist. Nach iesem lebhaften und mondänen Ort beginnt dann der Anstieg, hinauf auf das "Dach dieser Tour". Es geht auf den Berthoud Pass. Die gut ausgebaute Straße windet sich in vielen Serpentinen den Berg hinauf. .... und dann hat man es geschafft, die Passhöhe ist erreicht. Auff dem Monument am großen Parkplatz liest man die Höhe, 3.446m. Bei uns ewiges Eis, hier eine Almlandschaft mit 18 Grad (bei unserer Tour im Juni 2025). Allerdings merkt man schon die wesentlich dünnere Luft, man ist relitiv schnell außer Atem. Aber der Blick auf die umliegenden Riesen der Rocky Mountains ist schon gewaltig.

    Die Abfahrt vom Pass ist nicht weniger spektakulär. Auch hier geht es in Serpentinen den Berg hinunter. Nach der letzen großen Kurve führt die Straße entlang des Clear Creeks durch das Tal ostwärts. Nach dem Ort Empire erreicht man die Interstate 70. Dieser folgt man bis zur Abfahrt Buffalo Overlook. Auf der US 40 ist es nur mehr ein Stück bis zur Abzweigung der Lookout Mountain Road. Dieser kurvenreichen Straße folgt man knapp 5 Kilometer und dann steht das letzte Highlight der Tour auf dem Programm. Das Grab des Buffalo Bill. Nachdem man den Spuren dieses Cowboys öfters auf der Tour begegnet ist, ist es natürlich klar, dass man ihm die Ehre erweisen muss. Ein letztes Mal noch eine kleine Kurvenorgie hinab nach Golden und dann kommt man wieder zur I70 und nach wenigen Kilometern ist dann diese großartige Tour.

    "The Great American Ride" ist zu Ende. Fast 4.000km legt man auf dieser Tour zurück  und erlebt ein Amerika, wie es schöner nicht sein kann. Ist freundlichen und hilfsbereiten Menschen begegnet. Man kam in Berührung mit der Kultur der Indianer. Erfuhr vieles über die Besiedlung durch die Weißen, auch von den Verbrechen, die an den Ureinwohnern verübt wurden. Man hatte Begegnungen mit Tieren, die man sonst nur im Zoo sehen kann. Sah eine Natur, die so fantastisch und unvergleichlich ist., wie man sie sonst fast nirgends wo auf der Welt sieht. Erkundete Naturwunder, wie den Yellowstone, durchfuhr eine weite und endlose Prärie und bestaunte nationale Monumente, wie Mount Rushmore. Vor allem aber wird angesichts dieser Wunder und Schönheit unser oft so überhebliches Menschsein, wieder auf ein gesundes Maß zurecht gestutzt.


    Unsere Antworten auf Ihre Fragen

    Wer sind die Partner in USA

    • Unser Partner für die Motorräder ist EAGLERIDER. Bei der Miete der Bikes gehen wir keine Kompromisse und Risiken ein. Eaglerider hat die meisten Stationen, hat die besten und neuesten Bikes und ist 100-prozentig seriös.
    • Bei den Mietwagen vertrauen wir den besten Vermietern in den USA, wie AVIS, Alamo, Budget, Hertz u.ä.
    • Unsere Hotel-Partner sind z.T. die großen Ketten, wie Marriott, Wyndham, IHG, mit denen wir Verträge haben oder wir buchen wie alle Veranstalter, auf Hotel-Buchungsplattformen
    • Alle andere Produkte, wie Eintritte, Veranstaltungen, Reservierungen usw. erledigen für uns lokale Agenturen.

    Nach welchen Gesichtspunkten werden die Touren geplant

    Die Planung unserer vorgefertigten Touren, egal ob für Motorräder oder Mietwagen, folgt genau nach unseren Grundsätzen. Diese sind, in einer bestimmten Zeit möglichst viel von diesem wunderschönen Land zu sehen. Das heißt, die Tagesetappen sind so gestaltet, dass man genügend Zeit hat, die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu genießen. Die Tageskilometer bewegen sich zwischen 200 und 350 km. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden, auf einer sogenannten "Übersteller - Etappe" etwas über 400km zu fahren.

    Darüber hinaus ist unsere Erfahrung und Kenntnis der Destination ausschlaggebend für die Wahl der Route. Wir versuchen, so viele "National Scenic Byways" wie möglich in die Tagesetappen einzubauen. 

    Was ist bei einer geführten Tour inkludiert und was nicht

    Bei unseren geführten Touren sind folgende Leistungen inkludiert:

    • Flüge ab/bis Heimatflughafen im D-A-CH Gebiet inkl. Gepäck und alle Taxen
    • das gebuchte Bike inkl. unbegr. KM, VIP-Zero-Versicherung, Pannenhilfe und alle Steuern und Gebühren
    • Ausführliche Vorab - Information (wenn möglich, bei einem Treffen)

    Auf der Tour

    • alle Hotels auf der Route inkl. Frühstück (sofern angeboten). Die Hotels sind Mittelklasse und von uns vorab geprüft
    • Tourguide 
    • Begleitfahrzeug für das Gepäck
    • Wasser und Softdrinks während der Tour
    • America the Beautiful - Pass (Eintritt in alle Nationalparks, Stateparks, Recreation Areas usw.)
    • Abschieds - Essen
    • Eine Überraschungsgeschenk

    Nicht inkludiert:

    • Benzin
    • Modellgarantie
    • Alle Essens außer Frühstück, wo angeführt
    • Eintritt in Parks, die nicht im America the Beautiful - Pass inkludiert sind (meist Parks, die in Regionen der Ureinwohner sind
    • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
     

    Kann man eine vorgefertigte Tour ändern

    Wenn die Tour von jemand individuell gebucht wird, d.h. entweder allein oder in einer kleinen Gruppe, kann man natürlich auf gewisse Wünsche der Kunden eingehen. Man kann das Routing ändern, die Länge der Tagesetappen und auch die Dauer. Allerdings sollte die Tour nicht zu stark vom Routenplan abweichen. Wer so etwas will, sollte uns einfach eine Anfrage mit seinen Wünschen schicken.

    Selbstverständlich planen wir auch Touren, die komplett nach Ihren Vorstellungen und Wünschen ablaufen.

    Warum sollten Sie uns vertrauen

    ALL - OF - USA, als Teil von abgrazanwelt.at ist ein, beim Bundesministerium f. Arbeit und Wirtschaft, gelisteter Reise-Veranstalter und erfüllt alle gesetzlichen Vorschriften. Insolvenzversicherung, Haftpflichtversicherung uvm. 

    Darüber hinaus ist Klaus Zeiler seit 40 Jahren in dieser Branche tätig und kennt (fast) die gesamte USA. Durch den jährlichen Besuch der IPW, der größten Tourismus - Messe der USA, kennt er seine örtlichen Partner, was viele Vorteile für die Kunden bringt. ALL - OF - USA ist einer von ganz wenigen österreichischen Veranstalter (2 bis 3), die zu dieser Messe eingeladen werden. 

    Termine 2026 und 2027

    Die Biker - Tour "The Great American Ride" wird immer im Juni gefahren. Zu dieser Zeit ist das Wetter beständig, alle Straßen offen und es ist gerade die Zeit, in der der Nachwuchs bei den Tieren zu sehen ist. 

    Die genauen Termine bitte anfragen.


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    Kanab ist der Ausgangspunkt für einige der herrllichsten, ja epischen Touren, die man in Utah machen kann. Einige der schönsten und beeindruclendsten Nationalparks und Monumente sind nur wenige Kilometer von diesem wunderschönen Ort entfernt. Wenn Ihnen Kanab unheimlich bekannt vorkommt, hat das einen Grund: Über 250 klassische Westernfilme und Fernsehserien wurden hier gedreht, was der Stadt den Spitznamen „Little Hollywood“ eingebracht hat. Erweisen Sie der Leinwandgeschichte der Stadt Tribut, indem Sie im Little Hollywood Movie Museum Halt machen und Filmsets erkunden, die einst von John Wayne und Clint Eastwood besucht wurden.

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    Wo ist Kanab?

    Erreichbar ist Kanab in ca. 3 Stunden von Las Vegas aus. Schon die Fahrt hierher ist wunderschön. Nach 170km führt die Interstate 15 durch die beeindruckende Virgin River Gorge. Von hier aus geht es hinauf auf das Colorado Plateau und bei St. George verlässt man die Interstate und nun sind es noch 160 km durch eine atemberaubende Landschaft bis nach Kanab. Hier in Kanab beziehen Sie Ihr gebuchtes Hotel. 

    Am nächsten Tag erkunden Sie diese wirklich entzückende Stadt, die viel zu bieten hat. Die roten Berge bilden einen schroffen Kontrast zum scheinbar endlosen blauen Himmel. Museen und Galerien in ganz Kanab erinnern an die alten und pionierhaften Wurzeln der Region. Andere Attraktionen, wie das Little Hollywood Museum, zeigen die Wildwest-Filmgeschichte der Region anhand alter Filmsets und Erinnerungsstücke. Rund um das Stadtzentrum von Kanab zeigen mehrere Galerien Kunstwerke, die sich mit der Geschichte, Kultur und Geologie der Region befassen.

    Welche Touren ab Kanab sind die schönsten?

    Aber trotz allem ist es die Natur, die hier einfach überwältigende Kulissen geschaffen hat. Die aufzuzählen dauert. White Pocket, The Wave, Peek-a-boo, Bucksin Gulch und, und, und. Wir zeigen Ihnen die schönsten Touren, die man ab Kanab machen kann.

    Packen Sie Ihren Rucksack und es geht los zu einem Abenteuer unvorstellbarer Schönheit!

    Das bezaubernde Kanab

    Nach diesem Tag der Eingewöhnung starten wir unsere Touren. 

    TAG 1 GRAND CANYON NORTH RIM

    Am ersten Tag steht der Grand Canyon auf dem Programm. Allerdings nicht über den stark frequemtierten South Rim, sondern Sie kommen über den North Rim zun Grand Canyon. Mit dem Auro fährt man ca. 1,5 Std. Machen Sie einen Spaziergang auf der ruhigen Seite, das heißt am Nordrand des Grand Canyon.  Die Ausblicke sind ähnlich beeindruckend, doch die Besucherzahlen sind deutlich niedriger, sodass man die Eindrücke in einem Hauch mehr Ruhe auf sich wirken lassen kann. Auch die Auswahl an Wanderwegen ist deutlich besser als am Südrand.

    Der ruhige Zugang zum Grand Canyon

    Der geringere Andrang hat mehrere Gründe: Die Anfahrt gestaltet sich etwas schwieriger, der Nordrand ist aufgrund der Straßenbedingungen nur im Sommer geöffnet und seine Ausblicke mögen etwas weniger prominent sein – vor allem aber liegt es daran, dass hier keine Tourbusse erlaubt sind und alle Besucher somit individuell anreisen müssen. Shuttlebusse gibt es ebenso wenig, man kann alle Ziele auf eigene Faust ansteuern.

    Wunderschöne Wanderungen

    Hier finden Sie Wanderungen für alle Schwierigkeitsgrade, von entspannenden Spaziergängen entlang des Randes bis hin zu ganztägigen Abenteuern im Canyon. Der 80 Meilen lange Weg zum Bright Angel Point ist ein großartiger Ausgangspunkt, und für Ausflüge in den Canyon gehen Sie den North Kaibab Trail hinunter, der den Colorado River erreicht, nachdem er auf 16 Meilen fast 6.000 Fuß abfällt. Es wird nicht empfohlen, eine Tageswanderung bis zum Grund zu unternehmen, aber selbst das Wandern eines Teilabschnitts des Weges kann einen ganzen Tag dauern. Denken Sie daran: Was runtergeht, muss auch wieder raufkommen!

    TAG 2 CEDAR BREAKS NATIONAL MONUMENT

    Heute begeben Sie sich auf eine 2-Tages-Tour. Der erste Tag ist eher gemächlich, in erster Linie Sight - Seeing. Von Kanab aus fahren Sie in Richtung Norden bis zum Gravel Pass. Die Straße steigt ständig an und kurz nach Duck Creek Village biegt man auf die 148 ab. Nun geht es immer höher hinauf bis zum Sunsetview Overlook auf 3.200m. Wo in unseren Breiten bereits ewiges Eis ist, findet man hier eine wunderschöne Almenlandschaft, wo auch noch Kühe grasen. Von dieem Aussuchtspunkt har man einen fantastischen Ausblick auf das Cedar Breaks National Monument. Der Ausblick ist absolut umwerfend. Wie beim Bryce Canyon handelt es sich hier um ein sogenanntes Amphitheater, das durch Wind, Hangrutschungen und Erosion entstanden ist.

    Nun geht es wieder bergab

    Von hier geht es noch etwas hinauf bis auf knapp 3.300m und dann geht es zum Panguitch Lake, ein absoluter Angler Hot-Spot. In der Stadt Panguitch bieht man ab in Richtung Süden und nach wenigen Kilometern geht es auf den Scenic Byway 12 in Richtung Bryce Canyon. Zeit genug für einen ersten Blick hinab in den wunderschönen Canyon.

    Nächtigung in Tropic, ein Ort am Fuße des Bryce Canyons.

    TAG 3 BRYCE CANYON

    Der Bryce Canyon, auf 2.400 bis 2.700 Meter Höhe gelegen, ist im eigentlichen Sinne kein Canyon, da er durch Frost-Tau-Zyklen, nicht aber durch einen Fluss geformt wurde. Der Canyon gleicht eher einem natürlichen Amphitheater, wo durch das Zusammenwirken von Wind, Wasser und Eis die östliche Kante des Paunsaugunt Plateaus erodierte und die einzigartigen geologischen Strukturen der säulenartigen Felsnadeln formte.

    Diese sogenannten Hoodoos sind bis zu 60 m hoch und beeindrucken durch die von Eisenoxid gefärbten roten, gelben und braunen Schattierungen eines Gemisches aus Basalt und Sandgestein. Das Manganoxid verleiht der Region dagegen die Lavendelfarbe. Wahrzeichen unter den Hoodoss und beliebtes Fotomotiv ist der rund 46 Meter aufragende Thor’s Hammer – weitere tragen fantasievolle Namen wie The Poodle, Chinese Wall oder Sinking Ship.

    Den Bryce Canyon entdecken

    Um in die geheimnisvolle Welt des Bryce Canyon mit seinem einzigartigen Labyrinth aus Zinnen, Türmen und Säulen so richtig einzutauchen, folgt man am besten einem der Wanderwege, die den Nationalpark durchziehen. Wandern im Bryce Canyon ist für alle ein Erlebnis und unbedingt zu empfehlen. Von einfach zu bewältigenden kurzen Rundwegen bis zu kilometerlangen Trails durch das Hinterland findet jeder die für sich passende Möglichkeit, mit diesem Wunderwerk der Natur eins zu werden. Viele Wanderwege nutzen gleiche Teilstrecken oder kreuzen sich im Canyon, so dass man Wanderungen auch gut variieren und ganz nach den persönlichen Vorlieben und Kraftreserven ausrichten kann. Eine dieser Möglichkeiten ist der anstrengende, aber erlebnisreiche Figure 8 Loop. 

    Am Späteren Nachmittag geht es zurück nach Kanab

    TAG 4 ZURÜCK IN KANAB

    An Ihrem ersten Ruhetag sollten Sie sich der Geschichte von Kanab als Film - Metropole widmenr. Über 250 klassische Westernfilme und Fernsehserien wurden hier gedreht, was der Stadt den Spitznamen „Little Hollywood“ eingebracht hat. Erweisen Sie der Leinwandgeschichte der Stadt Tribut, indem Sie dieser Karte folgen , um zu sehen, welche Filmstars in Kanab gedreht haben . Tatsächlich gibt es für Kanab mehr als 50 Karten, die Ihnen helfen, verborgene Schätze in der Stadt zu finden – finden Sie hier die beste Karte für Ihren Tag 

    Was kann man in Kanab unternehmen?

    Machen Sie einen Schritt weiter zurück in die Geschichte – ungefähr 180 Millionen Jahre – mit einem Ausflug zur Dinosaurierspurenstätte Moccasin Mountain. Um die Stätte zu erreichen, benötigen Sie ein Allradfahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder die fachkundige Führung eines lokalen Reiseveranstalters . Hunderte von versteinerten Spuren schlängeln sich durch die Stätte und stammen aus der frühen Jurazeit. Die Spuren sind äußerst fragil, also treten Sie vorsichtig auf, es sei denn, Sie sind ein Dinosaurier. 

    Ein Ausflug für das Herz

    Um moderne Tiere zu finden, machen Sie einen Halt im Best Friends Animal Sanctuary. Dieses Tierheim, in dem keine Tiere getötet werden, ist kein gewöhnliches Tierheim. Mit über 1.600 Tieren zu jeder Zeit ist es das größte Tierheim seiner Art im Land. Machen Sie einen Rundgang über das Gelände und schließen Sie pelzige Freundschaften an Orten wie Dogtown, Piggy Paradise und Horse Haven. Nach einem Besuch hier verlassen Sie Kanab vielleicht mit einem (oder zwei) zusätzlichen Familienmitgliedern.

    TAG 5 ZION NATIONAL PARK

    Nach dem Erholungstag fahren Sie zum Zion Natioanpark, etwas mehr als eine halbe Stunde von Kanab entfernt. Zion ist der meistbesuchte Nationalpark in Utah, und wenn Sie ihn besuchen, werden Sie wissen, warum. Schon die Fahrt zum Park ist ein Erlebnis. Vom Ost - Eingang schlängelt sich die Straße abwärts bis zum Zion Mount Carmel Tunnel. Kommt man aus diesem einspurigen, grob in den Fels gehauenen Tunnel heraus, sieht man den Zion in all seiner Pracht vor sich. 

    Der Zion Nationalpark

    Wenn Sie einige der beliebteren Attraktionen des Parks sehen möchten, ist Vorbereitung das A und O. Oft sind Genehmigungen erforderlich, sogar für Tageswanderungen – doch sie sind die kleinen Unannehmlichkeiten wert. An warmen Tagen können Sie eine Wanderung den Virgin River hinauf in einen Abschnitt namens „The Narrows “ unternehmen, der den Fluss kreuz und quer durchquert und in eine  enge Schlucht mündet. Wenn Sie keine Höhenangst haben, können Sie den Aufstieg zum Gipfel von Angel's Landing wagen . Diese 8,7 Kilometer lange Wanderung ist nichts für schwache Nerven; das Einzige zwischen Ihnen und einem 300 Meter tiefen Abgrund auf beiden Seiten ist ein Netz aus Handläufen und Ketten, doch die Aussicht von oben ist unschlagbar.

    Nächtigung in Springdale

    TAG 6  ZION NATIONAL PARK

    Auch am heutigen Tag können Sie eine der vielen Wanderungen im Zion NP machen. Eine wunderschöne Strecke ist der West Rim Trail. Mit dem Shuttle fahren Sie bis zum  Lava Point, hier ios ist der Ausstiegspunkt. Der West Rim Canyon Trail führt Sie zwischen den Systemen Wildcat Canyon und Great West Canyon hindurch. Der West Rim Trail ist ein beliebter Wanderweg tief im Zion-Nationalpark, der atemberaubende Ausblicke bietet. Ein Abenteuer, das selbst den erfahrensten Rucksacktouristen Spaß macht. Es handelt sich um eine 23,2 km lange, ziemlich anstrengende Wanderung oder einen Ausritt zu Pferd. Der Weg selbst ist für seine unglaublichen Ausblicke bekannt und verläuft die meiste Zeit ziemlich eben oder bergab (eine Wanderung „von oben nach unten“).

    Ein Trail von unglaublicher Schönheit

    Genießen Sie die subtile Schönheit des oberen Plateaus und beobachten Sie, wie die Vegetation und die Landschaft mit jedem Schritt, den Sie machen, üppiger werden, bis Sie den Höhepunkt erreichen, wenn Sie das Gebiet der White Cliffs im Zion Canyon betreten.

    Auf dem Weg gibt es viele Möglichkeiten, anzuhalten, Fotos zu machen und die atemberaubende Aussicht zu genießen, darunter viele der beeindruckenden Felsformationen des Great West Canyon – Right Fork, Greatheart Mesa, Ivins Mountain, Inclined Temple und mehr! Sie finden auch natürliche Quellen und sogar Campingplätze. Die letzten 4 Meilen des Weges sind spektakulärer, nicht wegen der Landschaft, sondern wegen des steilen Pfads, der die gemeißelten White Cliffs hinunter in den Hauptcanyon führt. Wenn Sie sich dem Ende des Weges nähern und zur Grotto und Angel's Landing kommen, werden Sie sich mit mehreren anderen Touristen und Wanderern treffen, insbesondere in der Hochsaison.

    Am Späten Nachmittag Rückfahrt nach Kanab.

    TAG 7  PEEK A BOO SLOT CANYON

    Am heutigen Tag machen Sie nur einen kleinen, aber trotzdem wunderschönen Ausflug, zum Peek - a - Boo Slot Canyon. Es sind nur 20km bis Sie zu diesem, für viele der schönste, Slot Canyon. Vorab einmal, diese Wanderung ist absolut nichts für Klaustrophobiker. Zum Teil muss man sich durch die engen Passagen richtiggehend durchzwängen. Aber wer den kurzen und gesicherten Abstieg zum Canyon hinter sich hat, wird aus dem Staunen nicht heraus kommen. Genießen Sie diese kleine Wanderung.

    Den Rest des Tages verbringen Sie in Kanab.

    TAG 8 WHITE POCKET

    An Ihrem letzten Tag erwartet Sie ein absoluter Höhepunkt. Die Fahrt in die White Pocket und damit ein Abszecher nach Arizona. Gut 2 Stunden dauert die Fahrt zum Parkplatz von dem man in die White Pocket hinein wandert. Es ist ein großartiger Ort, um den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen und die abgelegene, nur mit Allradfahrzeugen erreichbare Einsamkeit zu genießen.  Diese einzigartige Ansammlung von Kuppeln und Bergrücken im Vermilion Cliffs National Monument wird Sie begeistern Bei White Pocket ändert sich die Aussicht ständig und neugierige Wanderer werden um jede Ecke blicken und jeden Höhepunkt erklimmen wollen. Diejenigen, die die natürliche Schönheit wirklich schätzen, haben einen ganzen Tag damit verbracht, White Pocket zu erkunden und hatten das Gefühl, kaum an der Oberfläche gekratzt zu haben

    Unsere White Pocket Tour im äußersten Norden Arizonas führt Sie durch eine knorrige Weite, die direkt am Übergang zwischen dem weißen und dem rötlich-orangen Sandstein freigelegt wird. Es hat Windungen, mehrfarbige Streifen in Weiß, Gelb, Rot, Orange und Rosa, Pockennarben und Pfützen, die sich manchmal mit Wasser füllen, pilzähnliche Vorsprünge, seltsame Ausbuchtungen, die wie Gehirne aussehen, polygonale Brüche und wellenartige Merkmale. Die Prozesse, die zu diesen bizarren Felsformationen geführt haben, verblüffen selbst erfahrene Geologen. Unsere geschulten Guides bringen Sie zu den schönsten Plätzen und Sie erfahren viel über die Entstehung dieser unfassbar schöen und unvergleichlichen Landschaft.

    Auf der langen Rückfahrt nach Kanab können Sie im Geiset nochmals das Gesehene verarbeiten oder mit den anderen Teilnehmnern dieser Tour Ihre Gedanken und Eindrücke austauschen. Auf jeden Fall wird Ihnen dieses Tour für immer in Erinnerung bleiben.

    Nach dieser letzten Tour enden diese epischen Tage in und um Kanab. Noch ein Wort zur "Wave". Diese einzigartige, mitunter surrealistische Landschaft ist sicher einzigartig. So einzigartig, dass man dieses Naturwunder schützt. Nur mit einer besonderen Erlaubnis kann man unter strengsten Auflagen die Wave erkunden. Es ist nicht leicht, Wave Permits zu bekommen, aber die Chancen können zu verschiedenen Jahreszeiten variieren. Aber mit unserem Partner "Dreamland Safari" ist die Chance, dass Sie zu einer solchen Genehmigung kommen, relativ gut. Natürlich gibt es keine Garantie, dass man bei der Lotterie zum Zug kommt, aber mit uns haben Sie trotzdem eine gute Chance.

    The Wave

    Wir bieten Ihnen diesen Reisebaustein als Teil einer größeren Reise an.  Aber Sie können diesen Teil Ihrer selbstgeplanten Tour hinzufügen. Einige der Ausflüge können Sie selbstständig machen, andere sind nur in der Gruppe empfehlenswert. Natürlich ist der Preis immer abhängig von der Jahreszeit, von den Unterkünften, der Gruppengröße und was Sie selbstsändig und was in Sie in der Gruppe machen wollen. Schicken Sie uns einfach eine Anfrage und Sie bekommen von uns ein maßgeschneidertes Angebot.

    Dallas, die drittgrößte Stadt von Texas, wird natürlich für immer mit dem Attentat auf John F. Kennedy am 22.11.1963 verbunden sein. Viele denken natürlich auch sofort an die gleichnamige Fernsehserie "Dallas", in der die Ewings ihr "Un"-Wesen im Ölgeschäft trieben. Beides, das Attentat und Öl sind wesentliche Punkte, die Besucher nach Dallas locken. Aber diese Stadt hat so viel mehr zu bieten. Schon beim Landeanflug auf den riesigen Flughafen Dallas/Fort Worth sieht man, was diese Stadt auch so lebenswert macht. Viel Grün und sehr viel Wasser. Rund um die Stadt sind mehrere große Seen, die für die Einwohner fantastische Naherholungsgebiete sind.

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    Wie es begann

    Gegründet wurde die Stadt 1841 von John Neely Bryan. Er erbaute eine einsame Blockhütte mit dem Ziel, hier ein Handelszentrum zu schaffe. Seine Blockhaus kann man noch heute auf der Founders Plaza besichtigen. Durch den Eisenbahnanschluß 1870 entwickelte sich die Stadt immer mehr. Als 1930 Öl gefunden wurde, begann der Aufstieg zu einer der wichtigsten Wirtschafts- und Finanzzentrum . Die Stadt wuchs immer mehr und heute leben im Großraum Dallas, zu dem auch die Nachbarstadt Fort Worth zählt, 7,1 Mio Menschen.

    Der Slogan von Dallas „Big Things Happen Here“ erfasst genau die Dynamik einer Stadt, die auf der Grundlage von großen Träumen und dem Pioniergeist der neu erschlossenen Siedlungsgebiete erbaut wurde und die Einstellung verkörpert, dass alles möglich ist.

    DALLAS

    Kommen Sie nach Dallas und Sie werden begeistert sein!!


    Wer kennt es nicht, die Zufahrt zur Ewing Ranch

    Die Southfork Ranch

    Wenn man von Dallas spricht, darf man aber Fort Worth nicht vergessen. Ist Dallas die moderne Metropole mit Cowboy - Charme, dann ist Fort Worth die Stadt des Viehhandles. Die Stadt war eines der größten Viehhandelszentren der USA und noch heute werden zweimal täglich die typisch-texanischen Longhorn-Rinder durch den Cattle - Drive getrieben.  Hier finden Sie den größten Honky-Tonk (Billy Bob’s Texas), den Cultural District mit einigen der bedeutendsten Museen der USA, die größte Whiskey-Brennerei westlich des Mississippi, aber auch Rodeos und vieles mehr!

    Auf jeden Fall muss man beide Städte besuchen, um zu vestehen, dass hier in Texas  alles etwas größer, höher und beeindruckender ist. In Texas wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt und nirgendwo in Texas sieht man das besser, als in Dallas und Fort Worth.

    Wer nach Dallas kommt interessiert sich sicher für die Geschehnisse rund um das Attentat auf Präsident John F. Kennedy. Dies alles kann man im 6th Floor Museum am Dealey Plaza erfahren. In diesem Gebäude arbeitet Lee Harvey Oswald im Lager einer Bücherei. Hier im 6.Stock ist das Museum eingerichtet. Alles was man über das Attentat, sieht man. Unter anderem auch das Versteck, dass sich Oswald aus Kisten baute und von wo er dann auf Kennedy schoß. Man erfährt sehr viel, aber viel ist auch nach wiw vor rätselhaft. Aber darüber kann sich jeder seine Gedanken machen. Von hier kann man die Elm - Street hinuntergehen, wo auf der Strasse die beiden Punkte, an denen Kennedy getroffen wurde, anschauen. 

    ...aber es gibt auch anderes

    Gleich hinter dem Dealey Plaza ist die Founders Plaza mit der Blockhütte des Gründers der Stadt, John Neely Bryan und auf der anderen Seite das John F. Kennedy Memorial. Die beste Art eine Stadt zu erkunden ist, wenn man sie das erste Mal besucht, eine Hop-On Hop-Off Tour zu buchen. Hier in Dallas bieten wir die Touren von Super Tours an. Auf dieser Fahrt können Sie an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten aussteigen und danach wieder den Bus besteigen.

    Eine Oase zur Erholung

    Sollten Sie über ein Wochenende in Dallas sein, besuchen Sie den Clyde Warren Park. Diese Grünanlage mitten in der Stadt ist ein absolutes Erlebnis. Hier verbringen die Einwohner von Dallas Ihren Sonntag.  Es gibt einen Pavillion, in dem Yoga gemacht wird, auf der großen Grünfläche kann man sich hinlegen, picknicken und entspannen. Rund um die Anlage stehen aufgereiht ein Imbiss-Wagen nach dem anderen. Selbstverständlich gibt es auch ein Restaurant, eine Bar, Kinderspielplatz, Brunnen zum erfrischen und zur Abkühlung von Hund und Besitzer. Konzerte, Markte und vieles mehr, hier kann man alles machen. Verbringen Sie auch einen Sonntag hier, Sie werden es nicht bereuen.


    MEINE HOTEL TIPPS

    La Quinta Inn & Suites Addison Galleria

    La Quinta Inn & Suites Addison Galleria***

    Meine Bewertung: 3/5

    Wer mit dem Auto in Dallas Ist, für den ist dieses Hotel ein guter Tipp. Knapp 20km nördlich vom Zentrum in einer ruhigen Gegend gelegen. Rund um das Hotel gibt es viele Lokale und Geschäfte.

    DIe Zimmer sind sehr schön, Frühstück sehr gut und ein schöner Pool nach einem anstrengenden Tag

    Sehr sechönes 4-Sterne-Hotel im Zentrum von Boston

    Kimpton - Pittman Hotel****

    Meine Bewertung: 4/5

    Mitten im Zentrum von Dallas ist dieses sehr schöne 4-Sterne-Hotel gelegen. Die Dealey Plaza ist nicht weit entfernt und viele Sehenswürdigkeiten kann man zu Fuß erreichen.

    Die schönen, stylischen Zimmer bieten alles an Komfort, ein sehr gutes Frühstück ist im Preis inkldiert und für Touristen mit Auto gibt es einen Parkplatz

    Dallas

    Hampton Inn & Suites Fort Worth Downtown**

    Meine Bewertung: 3/5

    Dieses familienfreundliche Hotel liegt mitten in Downtown Fort Worth.Der Fort Worth Water Garden und der Sundance Square sind in unmittelbarer Nähe

    Die Zimmer bieten wirklich hervorragenden Komfort, Frühstück iste ebenfalls inkludiert. Parkmöglichkeiten kostenpflichtig beim Hotel


    Was kann man unternehmen

    Tolle Aussicht auf Dallas

    Dallas

    Das Sixth Floor Museum ist natürlich ein Muus. Aber es gibt noch einiges mehr. Der 117 m hohe Reunion Tower in Downtown Dallas gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Von der Aussichtsplattform hat man einen tollen Blick über die Stadt. Im Bishop Arts District gibt es über 60 Boutiquen, Restaurants, Bars und Gallerien. Zwei absolute Höhepunkte sind das Dallas World Aquarium und der Dallas Zoo. Über den Klyde Warren Park haben wir hier schon berichtet, ein Platz zum Seele baumeln lassen. Für Wissenschafts- und Naturkunde - Liebhaber ist das Perot Museum ein heißer Tipp

    Hier wird noch immer Vieh getrieben

    Fort Worth

    Fort Worth ist die Stadt der Longhorn - Rinder. Ein unvergesslicher Besuch im historischen Stadtteil Stockyards darf in Fort Worth auf keinen Fall fehlen. Fort Worth ist aber auch eine Stadt der Kultur, nicht nur der Cowboys. Viele Museen, wie das Museum of Modern Arts, das Texas Civil War Museum sind für Kunstliebhaber absolut sehenswert. Ein absoluter Pflichttermin ist ein Besuch bei Billy Bobs Texas. Hier gibt es Events, die berühmte Honky Donk Kitchen mit herrlichen Steaks, Burgers uvm. Hier sollte man unbedingt reservieren.

    Der Sitz von Ewing Oil

    South Fork Ranch

    Dallas ist natürlich auch Dallas. Wer kennt sie nicht, die Familie Ewing, die auf der South Fork Ranch wohnt. JR Ewing, Bobby Ewing, Sue Ellen, Miss Ellie und wie sie alles heißen. Ein Besuch der Ranch gehört zu jedem Dallas - Besuch. Man besichtigt die Ranch, sieht, wie und wo die einzelnen Familien-Mitglieder gewohnt haben. Man erfährt viel über die Geschichte dieser Serie, über die Darstelller und vor allem mit welcher Liebe und Leidenschaft Larry Hagman bis zu seinem Tod Teil der Serie war. Den Tod vor Augen, drehte er bis er zusammenbrach und kurz darauf im Spital verstarb.

    Dallas als Ausgangspunkt...

    ...für einen Roadtrip durch mehrere Staaten...

    Als Startpunkt einer größeren Reise ist Dallas ideal. Gleich mehrere Bundesstaaten mit ihrem speziellen Angeboten sind in kurzer Zeit erreichbar. Eine Südstaaten - Reise mit Louisina, Mississippi und Alabama kann egnauso von hier gestartet werden, wie eine Tour zur Route 66. Nach Oklahoma, wo man auf die Route trifft, sind es nur 330 km. Von hier aus kann man in den Osten in Richtung Chicago oder nach Westen nach New Mexico und Arizona reisen.

    ...für eineTexas Rundreise

    Auch eine große Texas Rund - Reise zum Big Bend Nationalpark, weiter nach San Antonio und zur Küste nach Corpus Christi und abschließend nach Houston und Austin, die Hauptstadt von Texas. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

    Egal, für was Sie sich entscheiden. Unsere hervorragenden Kenntnisse über diesen Teil der USA, helfen Ihnen Ihre Traumreise zu finden.

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    Weitere Informationen

    Warum Boston eine einzigartige Städtereise ist

    Boston, die Hauptstadt des Bundesstaates, ist sicher die geschichtsträchtigste Stadt der USA. Hier begann 1773 die Abspaltung von England mit der Boston Tea Party, die später in den Unabhängigkeitskrieg von 1775 endete. Geht man auf dem Freedom - Trail durch die Innenstadt von Boston, trifft man Schritt auf Schritt auf die Zeugen dieser Zeit. Seien es die Gebäude aus dieser Zeit, oder den Friedhof mitten in der Stadt, auf dem die "Helden" dieser Zeit begraben liegen.

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    Geschichte & kulturelle Highlights

    Aber nicht nur der Freedom - Trail ist ein Grund Boston zu besuchen. Entlang dieses 4km langen, mit roten Ziegeln markierter Weg durch Boston, kommt man auf dem Weg vom Boston Common bis zum Bunker Hill an 16 historischen Orten und Gebäuden vorbei. Die alle spielten für die Amerikanische Revolution eine wichtige Rolle. Es ist diese einzigartige Verbindung zwischen Geschichte und moderner Architektur, die diese Stadt so einzigartig mac

    Stadtteile & lokale Erlebnisse

    Für mich sicher eine der schönsten Städte der USA. Egal, in welchem Teil der Stadt man sich aufhält, immer gibt es was zu entdecken. Sei am noblen Beacon Hill, das tolle Hafenareal mit dem New England Aquarium, das North End mit seinen kleine Gassen und entzückenden Plätzen oder Back Bay mit dem John Hancock Tower und den vielen Geschäften. Auf der anderen Seite des Charles River findet man die berühmte Elite - Universität Harvard in Cambridge und das nicht minder berühmte MIT, das Massachussetts Institut of Technology.

    Boston kulinarisch entdecken

    Eines haben aber alle Viertel gemein und da sind die exzellenten Lokale und Restaurants. Sucht man in anderen Regionen der USA oft mühsam gute Restaurants, hier in Boston und weiter dann in ganz New England ist Essen ein einmaliges Erlebnis. Hier mischt sich die Küche von Good Old England mit der feinen Küche Frankreichs und den fantastischen Meeresfrüchten, die hier vor Ort gefangen werden. Allen voran der berühmte Lobster ist es, den man hier in allen Variantionen serviert bekommt.

    Boston in deine USA Reise integrieren

    Boston ist der Ideale Ausgangspunkt für eine Reise durch die New Englandstaaten, besonders zur Zeit des sogenannten "Indian Summers". Dieser "Altweibersommer" wird in den USA eigentlich "Foliage" genannt und bezeichnet der Zeit, in der sich die Blätter leuchtend rot, gelb und orange färben, bevor sie fallen. Aber auch zu anderen Zeiten ist eine Reise ab Boston attraktiv. Oder auch als Endpunkt einer Reise von den südlicheren Bundesstaaten hierher.

    New England

    Das Capitol am Beacon Hill

    Boston, 1630 gegründet, zählt zu den ältesten Städten der USA. In der Stadt leben ca. 650.000 Menschen, in Großraum Boston sind es an die 4,5 Mio. Durch seine Größe ist sie übersichtlich und man kann die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden. Die Stadt der Kontrastebietet Altes und Neues, Tradition und Fortschritt in einer fruchtbaren Symbiose. Auf der einen Seite der altehrwürdige Beacon Hill, auf der anderen das trendige South End. Hier moderne Skyscraper, dort historische Reihenhäuschen. Hier das ausgedehnte Grün des Boston Common, dort das Treiben am und im modernen Hafen.

    Boston, ein Mix aus vielen Ethnien

    Viele Ecken erinnern an europäische Metropolen, doch Boston ist auch eine typische amerikanische Stadt – und ein ethnischer Fleckenteppich. Der reicht vom italienischen North End über Chinatown und das irische Charlestown bis zum afroamerikanischen Roxbury. Die Innenstadt erlebt ein Revival, viele Bostonians ziehen aus den Vororten zurück ins Zentrum, in Viertel wie South End oder South Boston. Um die Stadt zu erkunden, ist es nicht unbedingt notwendig in der Innenstadt zu wohnen, das öffentliche Verkehrssytem ist ausgezeichnet und man ist rasch auch von den umliegenden Vororten im Zentrum

    Boston hat so viel an Sehenswertem zu bieten, um alles zu erkunden benötigt man mindestens ein paar Tage. Natürlich ist es auch in kürzerer Zeit möglich, aber die Hauptattraktion Boston´s, den Freedom - Trail muss man unbedingt gehen. Der Freedom Trail ist ist eine 4 Kilometer lange Strecke, welche 17 historische Sehenswürdigkeiten in Boston verbindet. Der Weg ist durch eine rote Linie, welche am Boden entlang führt, makiert und startet im Boston Common, dem ältesten Stadtpark der Vereinigten Staaten. Die Strecke zeigt vorallem Gebäude oder Plätze, die während der Amerikanischen Revolution und dem darauf folgenden Unabhängigkeitskrieg eine wichtige Bedeutung hatten.

    Los geht´s

    Er beginnt am 20 ha großen Bostoner Stadtpark und führt dich zunächst zum State House, dem Sitz des Gouvernours. Das Gebäude liegt auf dem Beacon Hill und wurde 1798 fertiggestellt. Man spaziert immer der roten Linie am Boden nach. Ein besonderer Ort kommt kurz danach, der sogenannte Granary Burying Ground. Dieser ist der drittälteste Friedhof der Stadt Boston und beherbergt die Gräber vieler bedeutender Persönlichkeiten, wie Kämpfern des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges oder Samuel Adams, einem der Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigikeitserklärung, aber auch die der Opfer des Massakers von Boston.

    Der Quiny Market mit der Faneuil Hall war früher ein wichtiger Versammlungsplatz. Hier wurden viele Reden zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von unter anderem Samuel Adams und James Otis gehalten. Im Nort End gelangt man schließlich zum Wohnhaus von Paul Revere. Paul Revere war ein wichtiger Kämpfer im Unabhängigkeitskrieg. Nun kannst du entweder noch einen Abstecher über die USS Constitution, dem ältesten noch schwimmenden Kriegsschiff der Welt, machen oder du nimmst den direkten Weg zum Bunker Hill Monument, dem Endpunkt des Freedom Trails.  Das Bunker Hill Monument erinnert an eine der wichtigsten Schlachten des Unabhängigkeitskrieges.


    MEINE HOTEL TIPPS

    Ein schönes Mittelklasse-Hotel in Newton

    Four Points by Sheraton Boston Newton***

    Meine Bewertung: 3/5

    Wer nicht in Boston wohnen will, für den ist dieses Hotel eine gute Alternative. Man ist mit den Öffi´s schnell im Zentrum, ebenso mit dem Auto über die Autobahn.

    Selbst schon getestet, kann ich dieses Hotel ohne Bedenken empfehlen.

    Sehr sechönes 4-Sterne-Hotel im Zentrum von Boston

    The Godfrey Hotel Boston****

    Meine Bewertung: 4/5

    Dieses sehr schöne Hotel liegt nur 300m vom Common Park und 200m vom Beginn des Freedom-Trails. Zentraler geht es nicht.

    Ein absolutes Top-Hotel mit schönen Zimmern und sehr freundlichem Personal

    Außerhalb von Bsoton gelegenes schönes und günstiges Hotel

    Best Western Plus New Englander**

    Meine Bewertung: 3/5

    17 km nördlich von Boston ist dieses Hotel eine günstige, aber trotzdem gute Wahl. Sehr schöne Zimmer, ein für amerikanische Verhältnisse gutes Frühstück.

    Mit dem Bus ist man in einer 3/4 Stunde im Zentrum, auch mit dem Auto gibt es eine gute Anbindung


    Was kann man unternehmen

    Die Trinity Church spiegelt sich im Hankock Tower

    Innenstadt

    Im Zentrum von Boston wandelt man stetig auf den Spuren der historischen Sehenswürdigkeiten, dem Freedom Trail.  Auf 4 km kommt amn an sechzehn hiostorischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Weg ist mit einer durchgezogenen roten Linie auf dem Boden markiert und führt vom Boston Common im Stadtzentrum durch die Innenstadt, über den Charles River im Norden nach Charlestown und endet dort am Bunker Hill Monument. Die zu Fuß zurückzulegende Strecke ist eine beliebte Touristenattraktion und erlaubt einen schnellen Überblick über das historische Boston.

    Eine tolle Art Boston zu entdecken. Boston Duck Tours

    Boston mit Duck Tours

    Eine ganz besondere Art die Stadt kennenzulernen ist eine Fahrt mit dem Amphibien-Fahrzeug von Duck Tours. Zunächst geht es durch die Stadt, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, bevor es beim Science Park in den Charles River hinein geht. Vom Fluss aus hat man eine ganz neue Sicht auf Boston und das am anderen Ufer gelegene Cambridge. Danach geht es wieder an Land und zurück zum Ausgangspunkt.

    Die ganze Fahrt ist sehr auf den amerikanischen Humor ausgelegt, immer wieder wird man aufgefordert, sich mit einem lauten Quack-Quack bemerkbar zu machen. Aber es ist wirklich eine schöne Tour.

    Put the tea into the sea

    Boston Tea Party Schiff und Aquarium

    Die BOSTON TEA PARTY, war eines der wichtigste Ereignis im Vorfeld der Amerikanischen Revolution. Am 16. Dezember 1773 stürmten ca. 50 Männer  3 Schiffe, die mit englischen Tee, der aufgrund der Steuern wesentlich teurer war, als der wesentlich günstigere holländische. Sie warfen alle 340 Teekisten in das Meer.

    Heute kann man dies alles sehr amerikanisch noch einmal miterleben. Unter dem lauten Gebrüll "Put the tea into the sea" darf ein jeder einen Teeballen ins Meer werfen. Aber es ist nicht nur Spaß, man erfährt auch viel über die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung.


    Ein Stück weiter befindet sich das NEW ENGLAND AQUARIUM, ein wirklich sehenswertes und wunderschönes Ausflugsziel

    Die alterwürdige Universität von Harvard

    Harvard University

    Die älteste bedeutenste Hochschule der USA ( gegründet 1636) und eine der acht Ivy-League - Universitäten, wird allgemein für ihren hohen akademischen Standard, ihre Zulassungspräferenz und ihr gesellschaftliches Prestige geschätzt. Der Hauptcampus der Universität liegt am Charles River in CambridgeMassachusetts, wenige Kilometer westlich der Bostoner Innenstadt. Insgesamt sind an Harvard etwa 23.000 Studenten eingeschrieben.

    Ein Besuch dieser Universität ist ein Muss, wenn man nach Boston kommt. Berühmte Politiker, wie John F. Kennedy oder Barack Obama, oder zahlreiche Persönlichkeiten der Literatur, wie T.S. Eliot oder Norman Mailer. Aber auch Jack Lemmon oder Leonhard Bernstein waren Absolventen dieser Elite - Uni.

    Eine tolle Art Boston zu entdecken. Boston Duck Tours

    North End

    Das North End ist ein Stadtteil (Neighborhood) von Boston. Es ist der älteste als Wohngebiet genutzte Bereich in Boston, der ohne Unterbrechung seit der Besiedlung in den 1630er Jahren bewohnt ist. Hier findet man viele historische Gebäude, z.B. das Geburtshaus von Paul Revere. Trotz seiner kleinen Fläche von lediglich einem Km² befinden sich dort etwa 100 Restaurants und eine Vielzahl von Touristenattraktionen. Aufgrund seiner hohen Anzahl von italienischen Einwanderern wird der Stadtteil auch als Little Italy bezeichnet.

    Spazieren Sie durch dieses wunderschöne Viertel, lassen Sie sich von seinem Charme bezaubern und kehren Sie ein auf Pizza, Pasta und Meeresfrüchte


    Ein Erlebnis für alle, Quincy Market

    Faneuil Hall und Quiny Market

    Eines der ältesten Gebäude der Stadt war früher einmal Versammlungsort. Heute ist die Faneuil Hall zusammen mit dem Quincy Market ein Fixpunkt jedes Boston - Besuches. Die drei Markthallen beherbergen jetzt noble Boutiquen, kleine Geschäfte, Souvenirläden, Imbisse, Cafés und mehr. Hier kann man in traditionsreicher Atmosphäre shoppen gehen oder auch eines der guten Restaurants besuchen: Diese liegen jeweils im ersten Stock der Markthallen. Sie sind nicht nur bei Besuchern beliebt, sondern auch bei den vielen Geschäftsleuten, die sich hier in ihrer Mittagspause stärken.

    Das bunte Treiben in und um die Hallen fasziniert nicht nur die Erwachsenen, sondern auch für die Kinder gibt es viel Unterhaltung


    Essen in Boston

    Bei all den Sehenswürdigkeiten die Boston zu bieten hat, steht aber sicher ein Thema ganz vorne auf der To-Do-List. Der Besuch in einem der vielen und hervorragenden Restaurants der Stadt. Die Küche von New England zählt sicher zu den besten in ganz Amerika. Selbstverständlich denkt man bei New England sofort an den Lobster, aber es gibt noch so vieles mehr, das typisch für diese Region ist. Clam Chowder, eine sämige Muschelsuppe aber auch Austern sollte man unbedingt verkosten. Aber natürlich gibt es auch hervorragende Steaks oder andere wunderbar gegrillte Fleischspeisen. Für die Nachspeise sollte es unbedingt die Boston Creme Pie sein,  eine Süßspeise aus Vanille-Eiercreme und Schokolade.

    Zum Trinken werden eine Vielfalt von heimischen - local brews - Bieren angeboten, eines davon ist Sam Adams. Ebenfalls eine Spezialität der Region ist der Cranberry - Saft. Ein guter Tipp, wenn man einmal keinen Alkohol trinken möchte. Trotzdem sollte man sich immer die meist hervorragend bestückte Weinkarte ansehen. Weine aus aller Welt, ich hab auch schon gute österreichische Weine im Angebot gesehen.

    Meine Empfehlungen:

    • Union Oyster House: Das Lokal, wenn man die Meeresspezialitäten der Region essen will
    • The White Bull Tavern: Gleich neben dem Quincy Market. Hier gibts beste amerikanische Küche
    • Mamma Maria: In North End am North Square gelegenes italienisches Restaurant. Einfach köstlich


    BOSTON ALS AUSGANGSPUNKT

    Boston ist das Tor für eine Reise durch New England. Sechs Bundesstaaten bilden diese Region, Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Jeder dieser Staaten ist für sich eine Reise wert, jeder hat seine Attraktionen, jeder sein eigenes Flair, aber eines haben alle gemein. Hier findet man überall die Wurzeln der ersten Siedler, hier sieht man aus welcher Kultur diese "Pilgerväter", die am 21.11.1620 im heutigen Provincetown auf bei Cape Cod, stammten. 

    Vieles kommt uns dadurch bekannt vor und unterscheidet sich vom übrigen Teil der USA. Natürlich ist auch vieles sehr amerikanisch, aber es ist genau diese Mischung, die New England so bezaubernd macht. 

    Natürlich denkt jeder sofort an den Indian Summer, wenn man an diese Region denkt. Was selbstverständlich für die meisten Reisenden der Hauptanziehungspunkt ist. Aber eine Reise durch diesen Teil der USA ist zu jeder Zeit faszinierend.

    Wir haben auf jeden Fall den für Sie passenden Urlaub. Durch unsere genauen Kenntnisse von New England, werden wir Ihnen helfen, eine unvergessliche Reise zusammen mit Ihnen zu planen und zu buchen.

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Editor’s pick

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        Für jeden Bourbon bzw. Whiskey Liebhaber ist diese Reise ein absolutes Highlight. Sie beginnt in Nashville, Tennessee und führt Sie dann in den Norden nach Kentucky, wo Sie die besten und bekanntesten Bourbon Destillerien besuchen werden. Hier auf dem KENTUCKY BOURBON TRAIL, reiht sich eine Brennerei an die andere. Von Ihrem Ausgangspunkt Louisville werden Sie unter der kompetenten Leitung unseres McSchuly in die Welt des Bourbon eingeführt. Tägliche Verkostungen, exclusive Führungen für die Gruppe und Ausflüge zu einigen Sehenswürdigkeiten Kentucky´s und natürlich viel Spaß stehen auf dem Programm.

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        BEGLEITEN SIE UNS AUF DIESER EINMALIGEN REISE

        Der Reiseablauf

        13.10.

        Abflug von Österreich

        Nach der Ankunft in Nashville Transfer zum Hotel Super 8 Near Downtown

        Rest des Tages zur freien Verfügung

        14.10.

        Nach dem Frühstück fahren wir nach Lynchburg zur berühmten JACK DANIEL´S DESTILLERY. Bei einer Führung durch die Brennerei, erfahren Sie viel über die Geschichte von Jack Daniel´s, Wissenswertes aber auch nette kleine Geschichten. Danach geht es ab ins historische George Green Barrel House, wo Sie verschiedene Whiskey´s aus den Fässern probieren können. Eine Ehre, die einst ausschließlich unseren Brennereiangestellten und Verkostern vorbehalten war.


        Nach diesem tollen Beginn unserer Whiskey - Tour geht es durch die wunderschöne Landschaft von Tennessee zurück nach Nashville. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.

        15.10.

        Am späten Vormittag wir fahren durch die wunderschöne Landschaft von Tennessee und Kentucky bis nach Louisville in Kentucky, dem Geburtsort von Muhamed Ali, aber vor allem die Stadt, wo der KENTUCKY BOURBON TRAIL beginnt.

        Ihr Hotel für die nächsten 6 Tage: Holiday Inn Express Downtown

        16.10.

        Frühstück im Hotel und danach geht es ab in die Innenstadt zum FRAZIER MUSEUM, wo sich das KWelcome Center des  KENTUCKY BOURBON TRAIL befindet. Nun beginnt die das Abenteuer KENTUCKY BOURBON TRAIL. Auf einer geführten Tour lernen wir alles Wissenswerte über den Bourbon kennen. Anschließend bekommen wir auf einer Verkostung einen ersten Eindruck von der Vielfalt dieses Whiskey´s.

        Nach dem Frazier-Museum spazieren wir die die Boubon Row entlang. Alle 5 min findet sich hier eine Destillerie. Wir besuchen zu kurzen Verkostungen MITCHER´S FORT NELSON DESTILLERY, das EVAN WILLIAMS BOURBON EXPERIENCE und - wenn Zeit - die ANGEL´s ENVY DESTILLERY. Danach Zeit für einen Imbiss, denn um 14.15 haben wir eine Verabredung bei der KENTUCKY PEERLESS DESTILLING COMPANY. Hier werden wir schon erwartet und bekommen eine private Führung mit anschließender Verkostung.

        Nach diesem Bourbon Genuß spazieren wir noch ins TARTAN HOUSE, wo jeder, der Sehnsucht nach einem guten schottischen Whisky hat, diese befriedigen kann.

        Rüchfahrt ins Hotel.

        17.10.

        Es geht nach LEXINGTON, dem Zentrum der Pferdezucht. Die Stadt wird auch als die Pferde-Hauptstadt der Welt" genannt. Auf der Fahrt dorthin durchqueren wir das Zentrum der inneren Bluegrass Region. Diese wunderschöne Landschaft zeichnet sich durch sanfte Hügel mit fruchtbarem Weideland aus. Die ideale Voraussetzung für die vielen Pferdefarmen der Region.

        In Lexington besuchen wir KENTUCKY HORSE PARK. Wir haben genügend Zeit durch diesen wunderschönen Park zu spazieren, Pferde aus nächster Nähe zu sehen und um uns in einem der Lokale zu erfrischen.

        Anschleßend besuchen wir die LEXINGTON BREWING, um auch das gute Bier Kentucký und dessen Herstellung kennenzulernen. Nach einer Mittagspause fahren wir dann nach Frankfort, der Hauptstadt von Kentucky. Wir besichtigen die schöne Kleinstadt und dann erwartet uns ein Highlight, die BUFFALO TRACE DESTILLERY. Schon das Gelände ist beeindruckend. Die Geschichte der Destillerie recht zurück bis ins Jahr 1811. Hier werden wir begrüßt und eine ausführliche Führung durch die Destillerie beginnt. Natürlich steht am Ende eine Verkostung der prämierten Bourbon auf dem Programm.

        Rückfahrt ins Hotel

        18.10.

        Nach so viel Bourbon kann ein Tag der Abstinenz nicht schaden. Wir begeben uns auf eine Fahrt in den Süden von Kentucky. Die erste Station ist Hodgenville, wo wir den ABRAHAM LINCOLN BIRTHPLACE NATIONAL HISTORIC PARK besuchen. In diesem schönen Gelände steht das Memorial Building, in dem ein Nachbau der Blockhütte steht, in der Lincoln geboren wurde. Hier erfährt man alles über da Leben des 16. US-Präsidenten. Sicher einer der bedeutensten Präsidenten der USA.

        Nach diesem Geschichtsunterricht geht es weiter zum MAMMOTH COVE NATIONAL PARK. Hier befindet sich das längste Höhlensystem der Welt. Über 400 Meilen sind erkundet. Wir besichtigen den Park, wer eine geführte Tour machen will, kann dies vorher bekanntgeben (ist nicht im Preis inbegriffen). 

        Nach einer ausgiebigen Mittagspause fahren wir zurück in Richtung Louisville. Da aber zu viel Abstinenz schaden kann, werden wir noch zu einer kleinen Verkostung die Rückfahrt unterbrechen.


        19.10.

        An diesem Tag fürht uns die Reise zunächst nach BRADSTOWN. In dieser entzü+ckenden Kleinstadt dreht sich alles um den Bourbon. Aber auch die Stadt an sich ist mehr als sehenswert. Ein Besuch im OSCAR GETZ MUSEUM OF BOURBON HISTORY ist natürlich bereits eingeplant und gebucht. Hier erfahren wir viel Interessantes aus der Geschichte der Bourbon Erzeugung.

        Nach der Mittagspause kommt ein wahrer Leckerbissen auf uns zu. MAKER´S MARK, ein Name der das Herz jedes Bourbon - Kenners höherschlagen lässt. Nach der Begrüßung steht eine ausführliche, private Führung durch die Destillerie an. Ein 2 Gänge Menü und ein Cocktail-Kurs runden das Programm ab. 

        Rückfahrt nach Louisville 

        20.10.

        Auch heute geht es in den Süden. Nach einem entspannten Vormittag wartet auf uns der Besuch der weltberühmten JAMES B. BEAM DESTILLERY. Auch hier wird uns auf einer Führung alles über die herrlichen Whiskey dieser Brennerei  erzählt. Wir besichtigen diese riesige Ankage und natürlich steht auch eine ausführliche Verkostung der edlen Produkte von Jim Beam an.

        Rückfahrt zum Hotel

        21.10.

        Heute ist der Tag der Heimreise oder der Beginn der Anschluß - Reise. Für alle, die heimfliegen, findet ein Transfer zum Flughafen Lexington statt. Von hier geht es zurück nach Europa.

        22.10.

        Ankunft In Österreich.

        INKLUDIERTE LEISTUNGEN

        • Flüge ab/bis Österreich
        • alle Taxen und Gebühren
        • alle Transfers
        • Hotels wie beschrieben inkl. Frühstück
        • alle angeführten Destillerie - Besuche inkl. Verkostung und einem 2- Gänge- Menü
        • Besuch und Führung bei der Lexington Brewery
        • alle Eintritte in den angeführten Museen und Sehenswürdigkeiten
        • Tourbegleitung durch McSchuly, Helmut Schulhofer
        • Reiseleitung durch den Veranstalter (Klaus Zeiler)

        NICHT INKLUDIERT

        • alle Mahlzeiten, außer den angeführten
        • persönliche Ausgaben
        • Trinkgelder
        • ESTA  Für Reisende in die USA aus dem Visa Waiver Programm (dazu zählt auch Österreich) ohne US-Visum ist die kostenpflichtige Online-Registrierung (ESTA) verpflichtend

        PREISE:

        2.590,- p.P. im Doppelzimmer

            390,- Aufzahlung auf EZ

            186,- p.P. Komplettschutzversicherung bei Doppelzimmer (wenn gewünscht)

            200,- p.P. Im Einzelzimmer (wenn gewünscht)

        Einige wichtige Infos:

        • Flugzeiten werden noch bekanntgegeben 
        • Flüge ab/bis Wien mit einer guten Verbindung (keine langen Aufenthalte)
        • Aufzahlung für Flüge ab/bis Graz möglich und auf Anfrage
        • Änderungen bei den Hotels vorbehalten
        • Kleine Gruppengröße (max. 15 Personen)
        • Mindestteilnehmer: 12 Personen
        • Anschluss - Programme werden gerne angeboten und sind unabhängig von der Gruppe

        Mit einem Schaufelrad - Dampfer, noch dazu mit der American Queen, den Mississippi hinunter zu fahren. Wer möchte sich diesen Traum nicht erfüllen. An Bord dieses wunderbaren Schiffes von Memphis bis nach New Orleans fahren und den Flair der Südstaaten in sich aufzunehmen. Schöner kann man diese Bundesstaaten nicht entdecken. 

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        Städte wie Memphis, Vicksburg, Baton Rouge und natürlich New Orleans, lernen Sie auf dieser Kreuzfahrt kennen. Der Charme vergangener Epochen fließt auf dieser Reise über den Mississippi von Stadt zu Stadt. Erleben Sie den Cajun-Charme des Bayou in kleinen Städten voller tiefgründiger Geschichte, ergänzt durch die Großstadtenergie von Big Easy und Baton Rouge. Hier ist alles reichhaltig, von der dramatischen Geschichte bis zur Küche.

        KOMMEN SIE AN BORD UND GENIESSEN SIE DIESE FANTASTISCHE KREUZFAHRT

        Der Reiseverlauf

        Tennessee

        TAG 1 MEMPHIS

        Genießen Sie Ihren kostenlosen Aufenthalt im Hotel vor der Kreuzfahrt. Der Abend steht Ihnen zur Verfügung, um die Stadt kennenzulernen. Zu Ihrer Bequemlichkeit befindet sich unser Hospitality Desk im Hotel und unser freundliches Personal kann Ihnen bei allen Fragen behilflich sein, von allgemeinen Fragen zu Ihrer bevorstehenden Reise bis hin zur Reservierung von Premium-Erlebnissen. Vertreter von American Queen Voyages und unserem lokalen Hafen-/Stadtpartner stehen Ihnen zur Verfügung, um Ihnen Speise-, Unterhaltungs- und Besichtigungsmöglichkeiten zu bieten, damit Sie Ihre Zeit hier optimal nutzen können.  

        Tennessee

        TAG 2 MEMPHIS

        Heute gehen Sie an Bord der AMERICAN QUEEN und beziehen Ihre Kabine, es bleibt aber noch genug Zeit um Memphis zu erkunden.

        Die Geschichte und das Erbe von Memphis beginnen mit den Ureinwohnern, die am mächtigen Mississippi lebten. Im Laufe der Jahre war es die Heimat von Baumwollmagnaten und versklavten Menschen, von Musikern, die die ersten Töne von Liedern erklingen ließen, die noch heute auf der ganzen Welt widerhallen, und von Ikonen der Bürgerrechtsbewegung, darunter Dr. Martin Luther King Jr. Die Besucher sind von der Vielfalt dieser Gegend begeistert Stadt, die nicht nur als Heimat des Blues gilt, sondern auch als Geburtsort des Rock'n'Roll und seiner vielen Attraktionen rund um die Musik. Als eines der berühmtesten Musikziele der Welt ist Memphis ein melodiöser Hafen für Gäste von American Queen Voyages, darunter das historische Viertel Beale Street, die Blues Music Hall of Fame, das Center for Southern Folklore, Graceland, die Gibson Guitar Factory und Memphis Music Hall of Fame, Memphis Rock 'n' Soul Museum, St. Blues Guitar Workshop, Stax Museum of American Soul Music, Sun Studio und das WC Handy Home and Museum. 

        Memphis ist auch reich an Kunst-, Skulpturen- und Gemäldeausstellungen mit Werken von Rodin bis Renoir. Erkunden Sie die Dixon Gallery and Gardens, den Memphis Botanic Garden, das Memphis Brooks Museum of Art, das Metal Museum, das Belz Museum of Asian and Judaic Art, CrosstownArts und das Cotton Museum an der Memphis Cotton Exchange. Wenn Sie ein Reiseziel lieber durch die Straßen entdecken möchten, machen Sie einen Abstecher zur Beale Street – dort gibt es viele skurrile Orte, an denen Sie authentisches Southern-Barbecue genießen, Souvenirs kaufen und einen Blue Suede Tini oder ein anderes musikinspiriertes lokales Getränk genießen können .

        Ausflug

        Graceland

        Vom Hotel geht es durch die Straßen von Memphis zur Heimat des "Kings", nach Graceland. Eine interaktive Audiotour führt uns durch das Herrenhaus, bevor wir freie Zeit haben, um den kürzlich eröffneten Unterhaltungskomplex zu erkunden. Die zahlreichen Exponate umfassen alles von Elvis‘ Garderobe bis hin zu seinen Automobilen. Machen Sie eine Pause in einem der Elvis-Restaurants, bevor Sie zur Beale Street weiterfahren, dem Herzen und der Seele von Memphis! Folgen Sie unserem ortskundigen Reiseführer die berühmteste Straße der Stadt entlang, bevor wir unseren Ausflug am Dock des Schiffes beenden.

        USA

        TAG 3 CLEVELAND

        Im Herzen des Mississippi-Deltas liegt die Stadt Cleveland, eine der beiden Kreisstädte des Bolivar County. Die nach Präsident Grover Cleveland benannte Stadt wurde 1869 gegründet. Bolivar County ist tief in der Bürgerrechtsbewegung verwurzelt. Amzie Moore, eine Pionierin der Bürgerrechte, eröffnete am Highway 61 in Cleveland eine Tankstelle, einen Schönheitssalon und ein Lebensmittelgeschäft. Sein Unternehmen diente auch als Hauptquartier für die Bürgerrechtsbemühungen der Region. Sein Haus wurde am 13. Mai 2008 zum historischen Wahrzeichen erklärt. Aufgrund der Louisville, New Orleans and Texas Railroad, die mitten durch die Stadt verlief, zog es Menschen aus den Randgebieten nach Cleveland. 

        Cleveland wird oft als „Geburtsort des Blues“ bezeichnet und ist voller Musikgeschichte und Möglichkeiten, etwas darüber zu lernen. Der Blues ist in dieser Delta-Gemeinde sehr lebendig und einer der besten Orte, um das Erbe und die Kultur des Blues zu erleben, liegt etwas außerhalb von Cleveland bei Dockery Farms, der Heimat des weltberühmten Delta-Blues-Musikers Charley Patton. Sein ehemaliges Zuhause wurde kürzlich mit einer Markierung auf dem Mississippi Blues Trail geehrt. Heute ist Cleveland eine schöne Universitätsstadt mit freundlichen Nachbarn. Die einzigartige Südstaatenkultur der Stadt ist eher eine Bauerngemeinde als eine „Kleinstadt“ und eine Mischung aus Blues, handgesponnener Mississippi-Schlammkeramik und köstlichen Köstlichkeiten wie Wels und Tamales. Cleveland ist auch die Heimat des GRAMMY®-Museums. Zu den jüngsten Ausstellungen gehörten „Stronger Together: The Power of Women in Country Music“ und eine zeitlich begrenzte Sonderausstellung zur Feier der Musik von Garth Brooks.

        Ausflüge

        DAS GROSSE DELTA-MUSIK-ERLEBNIS

        Der Blues wurde auf dem fruchtbaren Ackerland des Mississippi-Deltas geboren. Die Lieder, die auf den Feldern von Mississippi entstanden, legten die Wurzeln, die alle Genres der amerikanischen Musik beeinflussten. Erleben Sie auf dieser musikalischen Reise, wo alles begann: Dockery Farms, weithin bekannt als Geburtsort des Delta Blues. Tauchen Sie im GRAMMY Museum Mississippi in das Beste amerikanischer Musik ein und entdecken Sie die Klänge der Musik im Delta, während Sie anhand hochmoderner Ausstellungen und Ausstellungen die Geschichten der berühmtesten Künstler der Welt erkunden. Erleben Sie anschließend den wahren Blues bei einem Live-Auftritt im Club Ebony und genießen Sie die Aromen des Südens. Um dieses musikalische Erlebnis abzurunden, besuchen Sie die Heimatstadt des legendären BB King, wo Sie sehen werden, wie seine illustre Karriere den Delta Blues und Mississippi in den Mainstream brachte.  

        PREIS: 149,- $

        CLEVELAND HOP-ON-HOP-OFF-TOUR


        Gestalten Sie Ihr eigenes Erlebnis auf unseren inbegriffenen Hop-On-Hop-Off-Touren. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Modell können Sie Ihr Erlebnis auf Ihre spezifischen Interessen abstimmen, während örtliche Reiseführer Erläuterungen zu den einzelnen sorgfältig zusammengestellten Attraktionen bieten. Diese Touren bieten die perfekte Gelegenheit, in jede Stadt einzutauchen, die Sie besuchen. Und das Beste: Für Gäste von American Queen Voyages ist jede Attraktion im Rahmen Ihrer Kreuzfahrt inbegriffen. Besuchen Sie also so viele oder so wenige, wie Sie möchten! Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Weitere Informationen“, um mehr über die enthaltenen Stopps dieses Anlaufhafens zu erfahren.

        PREIS: Im Package inkludier

        Mississippi

        TAG 4 VICKSBURG

        Vicksburg verbindet auf perfekte Weise die Kultur und das Erbe des Südens mit aufregenden modernen Attraktionen. Als Schauplatz wichtiger Schlachten während des Bürgerkriegs hat dieser Hafen eine unvergleichliche Geschichte. Erfahren Sie mehr über die historischen Konflikte der Stadt, probieren Sie ihre Küche, besuchen Sie die vielen Museen und suchen Sie sich das perfekte Souvenir aus. Vicksburgs bekanntester Beitrag zur Geschichte ist wahrscheinlich ihre Rolle im amerikanischen Bürgerkrieg. Es ist die letzte Ruhestätte für 17.000 Unionssoldaten, von denen 13.000 unbekannt sind. Im Jahr 1899 wurde der Vicksburg National Military Park gegründet, um an die berüchtigte Belagerungslinie und das historische Erbe zu erinnern und sie zu bewahren. Besucher können die 47 Stufen zum Eingang des Marmor-Illinois-Denkmals erklimmen, das über ein Kuppeldach, Säulen und einen geformten Weißkopfseeadler aus Bronze verfügt. 

        Im Park befindet sich auch das USS Cairo Gunboat and Museum – ein historisches Kriegsschiff, das torpediert und später wieder hochgehoben wurde, nachdem es über 100 Jahre auf dem Grund des Yazoo River verbracht hatte. Heute können Besucher an Bord gehen und einige originale Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Soldaten besichtigen. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Lower Mississippi River Museum und die Vicksburg Riverfront Murals. Diese eindrucksvollen, im Jahr 2002 begonnenen Wandgemälde, die auf die Überschwemmungsmauern des Mississippi gemalt wurden, fangen die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Vicksburg und seine prägenden Rollen in Geschichte, Kultur und Religion ein. Besuchen Sie das Lower Mississippi River Museum, um herauszufinden, wie die Vorfahren der Vicksburg im 19. und 20. Jahrhundert am Fluss lebten, einschließlich interaktiver Ausstellungen. Das Museum bietet auch ein Aquarium mit einheimischen

        Ausflüge


        AN DER FRONT DES BÜRGERKRIEGES


        Erleben Sie den Ort einer der entscheidendsten Schlachten in der Geschichte Amerikas. Die Belagerung von Vicksburg wurde von Präsident Lincoln treffend als „der Schlüssel zum Sieg“ beschrieben und war der entscheidende Vorstoß der Unionsarmee zur Eroberung einer wichtigen strategischen Position während des amerikanischen Bürgerkriegs. Nehmen Sie an dieser exklusiven Tour teil, bei der Sie die 16 Meilen lange Straße durch den Vicksburg National Military Park zurücklegen und einen Stopp am Illinois State Monument einlegen – dem größten Staatsdenkmal, das den gefallenen Soldaten des Vicksburg-Feldzugs gewidmet ist. Sie erkunden außerdem das USS Cairo Gunboat and Museum, den Vicksburg National Cemetery und das Battlefield Visitor Center. 

        PREIS: 99,- $


             VICKSBURG HOP-ON-HOP-OFF-TOUR

        Gestalten Sie Ihr eigenes Erlebnis auf unseren inbegriffenen Hop-On-Hop-Off-Touren. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Modell können Sie Ihr Erlebnis auf Ihre spezifischen Interessen abstimmen, während örtliche Reiseführer Erläuterungen zu den einzelnen sorgfältig zusammengestellten Attraktionen bieten. Diese Touren bieten die perfekte Gelegenheit, in jede Stadt einzutauchen, die Sie besuchen. Und das Beste: Für Gäste von American Queen Voyages ist jede Attraktion im Rahmen Ihrer Kreuzfahrt inbegriffen. Besuchen Sie also so viele oder so wenige, wie Sie möchten! Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Weitere Informationen“, um mehr über die enthaltenen Stopps dieses Anlaufhafens zu erfahren

        PREIS: Im Package inkludiert

        USA

        TAG 5 NATCHEZ

        Natchez ist bekannt für seine Eleganz, Gastfreundschaft und die beeindruckende Erhaltung historischer Häuser, die an jeder Straßenecke zu finden sind. Es scheint, als sei die Geschichte in diesem magischen Hafen eingeschlafen und vom Wandel der Zeiten unbeschadet erwacht. Natchez beherbergt über 1.000 Gebäude, die im National Register of Historic Places aufgeführt sind. Die meisten Häuser haben den amerikanischen Bürgerkrieg überstanden und ihre Geschichte ist entlang des Mississippi in Hülle und Fülle zu finden. Natchez hat eine lange und faszinierende Geschichte, die bis ins Jahr 1716 zurückreicht und sie zur ältesten zusammenhängenden Siedlung am Mississippi macht. Noch bevor Natchez von Europäern besiedelt wurde, war das Gebiet die Heimat der Natchez-Indianer, die als einzige Mississippi-Kultur mit komplexen Häuptlingsmerkmalen bekannt waren, die bis weit in die Zeit nach Beginn der europäischen Kolonisierung Amerikas überlebte.

        Der Natchez-Distrikt leistete zusammen mit den Sea Islands South Carolina und Georgia Pionierarbeit im Baumwollanbau in den Vereinigten Staaten. Die Stadt erholte sich von ihrem Niedergang nach dem Krieg und entwickelte sich zu einem der führenden Industriezentren des Staates. Heute bildet die Produktion von Zellstoff, Schnittholz, Erdöl und Erdgas die Grundlage der Wirtschaft; Wichtig sind auch der Tourismus – einschließlich Casino-Glücksspiele – und die Herstellung von Reifen. Geschäfte und Restaurants befinden sich heute auf dem Gelände von Natchez Under-the-Hill, einer Stadt mit Bordellen und Tavernen aus dem 19. Jahrhundert, die ein Zufluchtsort für Gesetzlose und Bootsfahrer war. Erkunden Sie während Ihres Besuchs die einzigartigen Geschäfte, Restaurants, Museen und historischen Häuser, die Hugh Bayless dazu inspirierten, Natchez in sein Buch „The 100 Best Towns in America“ aufzunehmen.

        Ausflüge


           HOP-ON-HOP-OFF-TOUR DURCH NATCHEZ

        The Old South Trading Post.  Bringen Sie bei diesem einzigartigen Stopp unbedingt Ihren Gaumen mit! Probieren Sie Southern Muscadine-Saft, Dips, Salsas, Gelees, Cappuccino und Kaffee – und stöbern Sie gleichzeitig in der riesigen Auswahl an zum Verkauf stehenden Artikeln. Hier ist für jeden etwas dabei, darunter eine große Auswahl an Büchern, Süßigkeiten, einzigartigen Hemden, Hüten, Souvenirs, Drogerieartikeln und sogar Alligatorartikeln! Empfohlener Besuch: 15 Minuten    

        Rosalie Mansion  Dieses prächtige Herrenhaus, ein herausragendes Beispiel föderaler Architektur, wurde 1823 von einem wohlhabenden Baumwollpflanzer erbaut. Die Mississippi State Society Daughters of the American Revolution hat seitdem das Eigentum übernommen und pflegt das Haus und das Grundstück seit 1938. Auf dieser Seite Entdecken Sie bei einer selbstgeführten Tour die Geschichte des Hauses und die darin gefundenen Artefakte. Empfohlener Besuch: 30 - 45 Minuten  

        PREIS: Im Package inkludiert 

         HAUSBESUCH BEI GINGER UND JAMES

        Die Worte "Gastfreundschaft des Südens" rufen Bilder von prächtigen Villen mit gewölbten Veranden und charmanten Damen hervor, die mit einem Lächeln Geschichten über die Schönheit des Südens erzählen. Genau das werden Sie heute erleben. Im THE TOWERS, einer der prächtigsten Privathäuser aus der Vorkriegszeit am Mississippi. Die Eigentümer Ginger und James Hyland empfangen Sie und führen durch ihr exclusives Zuhause. Das Haus liegt inmitten eines 5 ha großen Parks mit vielen uralten Eichen. Alles zusammen ist es ein atemberaubendes Anwesen mit außergewöhnlichem Design und einer reichen Vergangenheit.

        PREIS: 119,- 


             DAS GROSSE OUTDOOR-ABENTEUER IN MISSISSIPPI AUF DER DOUBLE C RANCH

        Etwas außerhalb der historischen und malerischen Stadt Natchez in Mississippi liegt die wunderschöne Double C Ranch. Begeben Sie sich auf ein unvergleichliches Outdoor-Abenteuer, das einen einzigartigen Aspekt der südlichen Kultur zeigt, der Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird. Steigen Sie in Ihr eigenes ATV für eine oder zwei Personen und fahren Sie durch die Ranch. Machen Sie unterwegs Zwischenstopps, um Bogenschießen, Tomahawk-Werfen, Lassowerfen und mehr zu betreiben! Seien Sie versichert, diese malerische ATV-Fahrt ist für alle Altersgruppen geeignet – wer Auto fahren kann, kann auch ein ATV fahren.

        PREIS: 279,- $

        USA

        TAG 6 ST. FRANCISVILLE

        St. Francisville ist heute ein Zeugnis des Lebensstils vergangener Zeiten mit seinen zahlreichen charmanten Vorkriegshäusern und seiner beeindruckenden Architektur. Mit über 140 Gebäuden im National Register of Historic Places, weitläufigen Anwesen inmitten der Natur und geschäftigen Geschäften an der Main Street hat dieser malerische Hafen am Mississippi einen ganz eigenen Stil. Diese älteste Stadt in den Florida Parishes, St. Francisville, wird als die zwei Meilen lange und zwei Yards breite Stadt bezeichnet. Es liegt auf einem Lössrücken, der durch die Staubstürme der Gletscherperiode entstanden ist. 

        Dieser aus den westlichen Ebenen eingeschwemmte Boden bildete manchmal 90 Fuß hohe senkrechte Klippen, die auf dem Sand- und Lehmboden eines alten Meeres ruhten. Diese Formationen kommen nur in einem schmalen Landstreifen vor, der sich von Baton Rouge bis nach Tennessee erstreckt; Die Bergrücken sind die eigentlichen Ausläufer der Appalachen. Dieser Steilhang lockte spanische Kapuziner an, die eine Grabstätte im Hochland brauchten. Sie erhielten von ihrem König eine Landbewilligung und bauten zwischen 1773 und 1785 ein Holzkloster. Die Siedlung, die sich rund um den Friedhof und das Kloster erstreckte, erhielt ihren Namen vom sanften Schutzpatron des Ordens. Im Jahr 1785 veranlasste die Zahl der Landzuteilungen, die von Siedlern in Anspruch genommen wurden, die spanischen Führer dazu, den Bezirk zu gründen, der den Spann des Stiefels umfasst, der heute Louisiana ist. St. Francisville hat überlebt und spiegelt das Wachstum und den Charakter der umliegenden Landschaft wider. Ein Spaziergang durch das historische Zentrum weckt ein Gefühl für den Ort und ein Bewusstsein für zwei Jahrhunderte Architektur und Lebensstil.

        Ausflüge


           HOP-ON-HOP-OFF-TOUR ST. FRANCISVILLE

        Gestalten Sie Ihr eigenes Erlebnis auf unseren inbegriffenen Hop-On-Hop-Off-Touren. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Modell können Sie Ihr Erlebnis auf Ihre spezifischen Interessen abstimmen, während örtliche Reiseführer Erläuterungen zu den einzelnen sorgfältig zusammengestellten Attraktionen bieten. Diese Touren bieten die perfekte Gelegenheit, in jede Stadt einzutauchen, die Sie besuchen. Und das Beste: Für Gäste von American Queen Voyages ist jede Attraktion im Rahmen Ihrer Kreuzfahrt inbegriffen. Besuchen Sie also so viele oder so wenige, wie Sie möchten! Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Weitere Informationen“, um mehr über die enthaltenen Stopps dieses Anlaufhafens zu erfahren.

        PREIS: Im Package inkludiert

          PLANTAGEN DER NEBENSTRASSEN

        Übertreffen Sie die Erwartungen einer „traditionellen“ südlichen Plantagentour bei diesem Besuch nicht nur einer, sondern gleich zwei Plantagen mit einer persönlicheren Note und tiefen Bindungen zu den Vorfahren – Rosedown und Catalpa. Entdecken Sie das Leben der Turnbulls, die Rosedown mit atemberaubendem Design, Dekor und fortschrittlicher Ausstattung erbaut haben. Mit Hintergrundwissen über die Familie lernen Sie ihre Nachfahrin Mary Thompson in Catalpa kennen. Hier wird Mary mit Begeisterung den Kontext für Artefakte liefern, die möglicherweise über ein Jahrhundert alt sind, während sie Sie durch ihr persönliches Zuhause führt und ein Bild des Familienlebens auf der Plantage im Laufe ihrer Geschichte zeichnet.

        USA

        TAG 7 BATON ROUGE

        Baton Rouge bietet während Ihrer Reise ein völlig anderes Erlebnis als die Zwischenstopps in Kleinstädten. Im Jahr 1699 nannten französische Besucher die Stelle „Roter Stock“ (baton rouge), weil auf der Flussklippe ein mit Tierblut befleckter Grenzmarkierungspfahl stand. Dieser energiegeladene Hafen beherbergt über 300 Jahre Geschichte, die sich in der einzigartigen Architektur und der einzigartigen Kunst- und Kulturszene widerspiegelt. Hier verbünden sich geschichtsträchtige Museen und Wahrzeichen mit zukunftsweisender Kunst und Industrie, um alles zu präsentieren, was Baton Rouge zu bieten hat. 

        Steigen Sie in einen unserer Luxus-Reisebusse, um die Vielfalt dieser Stadt zu erkunden, machen Sie einen Spaziergang entlang des Flusswegs entlang des Bootes oder schlendern Sie durch die Straßen der Stadt. Politik ist in der Kultur von Baton Rouge verankert. Der Kontrast lässt sich an den Berichten früherer Siedler erkennen, die im Old Louisiana State Capitol und in den Korridoren der heutigen Hauptstadt – einem Art-Déco-Wolkenkratzer – ausgestellt sind. Als Heimat des Hauptcampus der Louisiana State University und mehrerer kleinerer Colleges strahlt Baton Rouge den jugendlichen Eifer einer Universitätsstadt aus und hält gleichzeitig an den anmutigen Traditionen des Südens fest. Im Herbst finden die Heimfußballspiele der LSU im riesigen Tiger Stadium statt, und es ist bekannt, dass sich die Feierlichkeiten auch auf den Straßen ausbreiten. In der Innenstadt hat eine Wiederbelebung begonnen; Zu den Sehenswürdigkeiten zählen ein Kasino am Flussufer, das schwimmende Museum USS Kidd und das Shaw Center for the Arts, ein hochmoderner Komplex, der ein Kunstmuseum, Galerieräume, Theater und Restaurants im Herzen der Innenstadt umfasst.

        Ausflüge


           HOP-ON-HOP-OFF-TOUR DURCH BATON ROUGE

        USS KIDD DD-661  Nur einen kurzen Spaziergang vom Dock entfernt können Gäste einen Zerstörer der Fletcher-Klasse erkunden, der in vielen Schlachten der US-Geschichte gekämpft hat. Benannt nach Admiral Isaac C. Kidd, der während Pearl Harbor auf der Brücke seines Flaggschiffs starb, hat die USS Kidd acht Kampfsterne für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg und vier Kampfsterne für den Einsatz im Koreakrieg erhalten. Dieses 2.050 Tonnen schwere und 376 Fuß lange Schiff wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt, in dem umfangreiche Sammlungen von Kriegsartefakten, Schiffsmodellen, echten Kampfflugzeugen und Bombern sowie Denkmäler ausgestellt sind. Empfohlener Besuch: 1 - 2 Stunden    

        Capitol Park Museum  Dieses beeindruckende Museum zeigt Sammlungen bildender Kunst, Jazz, Kostüme, Textilien und Artefakte aus der Geschichte Louisianas. Es wurde 1906 gegründet und beherbergt über 450.000 Artefakte und Kunstwerke. Zu den Dauerausstellungen gehören: „Louisiana erleben: Die Seele Amerikas entdecken“ und „Grounds for Greatness: Louisiana“. 

        LSU Rural Life Museum  Nur einen kurzen Spaziergang vom Dock entfernt können Gäste einen Zerstörer der Fletcher-Klasse erkunden, der in vielen Schlachten der US-Geschichte gekämpft hat. Benannt nach Admiral Isaac C. Kidd, der während Pearl Harbor auf der Brücke seines Flaggschiffs starb, hat die USS Kidd acht Kampfsterne für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg und vier Kampfsterne für den Einsatz im Koreakrieg erhalten. Dieses 2.050 Tonnen schwere und 376 Fuß lange Schiff wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt, in dem umfangreiche Sammlungen von Kriegsartefakten, Schiffsmodellen, echten Kampfflugzeugen und Bombern sowie Denkmäler ausgestellt sind. Empfohlener Besuch: 1 - 2 Stunden    

        PREIS: Im Package inkludiert 

            LEBEN IM BAYOU: EIN SUMPF-ERLEBNIS  

        Genießen Sie ein echtes Cajun-Erlebnis in den Back Bayous und Sümpfen von Louisiana. Während wir das Nottoway Resort in unserer Rückansicht verlassen, wird unser lokaler Reiseführer über den wohlhabenden Lebensstil im Süden Louisianas während der Zeit sprechen, als Zuckerrohr herrschte. Wenn wir in La Place, Louisiana, ankommen, wo sich der 250 Hektar große, in Privatbesitz befindliche Manchac-Sumpf befindet, bereiten wir uns auf eine unvergessliche Reise vor. In den nächsten anderthalb Stunden wird uns unser sachkundiger Cajun-Kapitän durch diese ruhigen Gewässer führen. Sehen Sie moosbedeckte Zypressen und üppige Vegetation und kommen Sie sogar bis auf wenige Meter an springende Alligatoren heran, während wir durch die gewundenen Gewässer dieses unglaublichen Ökosystems reisen.

         

        PREIS: 229,- $

        USA

        TAG 8 NOTTOWAY

        American Queen Voyages verfügt über einen exklusiven Hafen in Nottoway, gelegen in White Castle, LA, am Südufer des Mississippi, Teil der Metropolregion Baton Rouge. Hier können Sie das Anwesen des Zuckerrohrmagnaten Randolph Nottoway besichtigen – das größte noch erhaltene Vorkriegshaus im Süden (53.000 Quadratfuß) – ein kompliziertes Gebäude mit beeindruckenden Details. Originalmöbel vermischen sich mit zeitgemäßen Antiquitäten und schaffen so eine Atmosphäre, die dem ursprünglichen Ambiente des Hauses gerecht wird. Es ist eine faszinierende Geschichte und eine luxuriöse Ästhetik – ein authentisches Südstaaten-Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

        Die umliegende Stadt White Castle wurde in den 1880er Jahren durch den Zustrom von Menschen und Unternehmen, der durch die Holzindustrie in die Zypressensümpfe der Gegend gebracht wurde, als Stadt gegründet. Als der Zypressenwald erschöpft war, verlagerte sich die Hauptwirtschaftstätigkeit wieder auf die Zuckerrohrindustrie, die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gegründet worden war. Einzelne Plantagenzuckermühlen wichen größeren Mühlen, die viele Plantagen belieferten. Bis 1970 gab es in White Castle drei große Zuckerfabriken: Cora Texas, Cedar Grove und Catherine/Supples. Nur eines, Cora Texas, ist noch in Betrieb. In den 1950er Jahren drang die chemische Industrie in das Gebiet ein und versammelte sich rund um den Mississippi zwischen Baton Rouge und New Orleans. Diese Branche brachte ein Wirtschaftswachstum mit sich, das White Castle bis in die 1980er Jahre führte. Zu den Unternehmen, die in der Gegend um White Castle Chemiefabriken errichteten, gehörten Dow Chemical nördlich von Plaquemine, Georgia-Gulf und Hercules nördlich von White Castle sowie Ciba-Geigy am Ostufer des Mississippi.

        Ausflüge


            NOTTOWAY RESORT INKLUSIVE MANSION-TOUR

        Genießen Sie eine inbegriffene Tour durch das Nottoway Resort, das größte noch erhaltene Herrenhaus aus der Vorkriegszeit im Süden. Diese atemberaubende historische Plantage liegt zwischen Baton Rouge und New Orleans und bietet den Blick auf eine wahrhaft großartige Plantage. Das Herrenhaus verfügt über drei Etagen, 64 Schlafzimmer und unglaubliche 22 weiße quadratische Säulen, die zu seinem Spitznamen und dem „Weißen Schloss von Louisiana“ beitragen. Der bei den Gästen beliebteste Raum ist der Weiße Ballsaal, der ganz in Weiß gehalten ist und durchweg ein aufwendiges Golddekor aufweist. Die Zimmer sind mit maßgefertigten Gipsfriesen aus spanischem Moos, Lehm, Gips und Schlamm verziert und alle original im Haus. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde dieses makellose Herrenhaus mit 365 Öffnungen gebaut, eine für jeden Tag des Jahres. Genießen Sie einen geführten Rundgang durch dieses amerikanische Schloss, während wir die unberührten Mauern erkunden und anschließend durch die

        PREIS: Im Package inkludiert 

            GESCHICHTEN DER GREAT RIVER ROAD 

        Entlang der Biegungen des Mississippi steht die jahrhundertealte Plantage, bekannt als Houmas House. Dieses restaurierte Anwesen liegt auf einem 38 Hektar großen Grundstück voller alter Eichen, Schmetterlinge und duftender Gärten. Das an der Great River Road bekannte Houmas House wurde von Eigentümer Kevin Kelly sorgfältig restauriert und hat ein Dekor geschaffen, das die besten Möbel und künstlerischen Designs aus jeder Epoche vereint, die das Haus erlebt hat. Historisch gesehen war das Houmas House einst die größte Plantage in Amerika, auf der jährlich bis zu 20 Millionen Pfund Zucker angebaut wurden. Heute ist das elegante Anwesen für seine prächtige Antebellum-Architektur, seine unberührten Gärten und seine historische Denkmalpflege bekannt. Während wir das Haus im Rahmen einer Führung erkunden, werden wir den Einfluss der früheren Besitzer des Houmas House bemerken, die alle in den letzten 200 Jahren ihre Spuren im Haus hinterlassen haben. Spüren Sie den südlichen Geist des Hauses, das seit Jahrhunderten ein Markenzeichen der Great River Road ist, und machen Sie anschließend einen Spaziergang durch die eleganten, schattigen Gärten voller blühender Magnolien und süßer Olivenbäume

         PREIS: 99,- $


            LAURA - EINE KREOLISCHE PLANTAGE

        Betreten Sie die faszinierende Welt der echten Louisiana-Kreolen im Laura Plantation, wo sie über 200 Jahre lang abseits des amerikanischen Mainstreams lebten. Laura wurde im Stil der kreolischen Architektur erbaut und ist keine typische Südstaatenplantage. Es wurde einst von vier Generationen kreolischer Frauen geführt, allen voran Laura, nach der die Plantage benannt ist. Entdecken Sie die fesselnde Geschichte des Hauses, während unser fachkundiger Führer uns durch das Große Haus, die Gärten und die ursprünglichen Sklavenhütten aus den 1840er Jahren führt, in denen Br'er Rabbits berühmte Volksmärchen aufgezeichnet wurden. Die Tour endet mit der Museumsausstellung „Vom großen Haus zum Quartier: Sklaverei auf der Laura-Plantage“, wo die Gäste mehr über das Leben auf dieser einzigartigen kreolischen Zuckerplantage erfahren können.

        PREIS: 89,- $

        USA

        TAG 9 NEW ORLEANS

        Heute erreichen Sie New Orleans und damit das Ende der Kreuzfahrt. Nach der Ausschiffung haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufentahlt individuell zu verlängern - wir beraten Sie gerne oder sie buchen unser

        Nach der Kreuzfahrt Premium Experience New Orleans Highlights-Tour mit Transfer zum bevorzugten Hotel

        Begeben Sie sich auf ein Abenteuer durch eine Stadt, die eine exzentrische und authentische Atmosphäre ausstrahlt. Eine Stadt im Herzen Amerikas, voller Geschichte und Kultur. Entdecken Sie die Geschichte von New Orleans, einschließlich seiner ersten Siedler, altehrwürdigen Kulturen, Religionen, Hurrikan Katrina und Mardi Gras. Auf einer exklusiven kommentierten Autotour durch New Orleans erleben Sie die Stadt aus einer intimen Ich-Perspektive. Entspannen Sie sich im Komfort unseres Reisebusses, während wir an einigen der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeigleiten, darunter dem French Quarter, dem Jackson Square, dem Lake Pontchartrain und dem Garden District, wo elegante Villen als Zeugnis des griechischen Wiederauflebens, des Italianate und der Königin gelten Anne im viktorianischen Stil. Fahren Sie die St. Charles Avenue entlang der berühmten Straßenbahnlinie entlang, wo sich die renommiertesten und schönsten Colleges von New Orleans, die Tulane University und die Loyola University,


        LEISTUNGEN

        • 1 Nacht inkl. Transfer vor der Kreuzfahrt
        • Unbegrenzte Getränke, umfangreiche Weinkarte, Spirituosen und Bier
        • Offene Bars und Lounges auf dem Schiff, jeden Morgen eine Saftbar
        • Lokale und regional inspirierte Küche von Land und Meer
        • Große Auswahl an frisch zubereiteten Gerichten. Frühstück, Mittagessen, Abendessen
        • Viele Ausflüge
        • Zimmer - Service
        • Trinkgelder
        • Hafensteuern und Gebühren
        • Tägliche Live - Unterhaltung an Bord
        • Fahrräder und Walkingstecken

        Innenkabine
        Aussenkabine
        aussenkabine mit veranda
        Basic

        Simple, fast and effective flexible move

        $

        89.99

        /yr

        • Working time 24/7 all days
        • Free Tea & Coffee
        • Max 15 team members
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        ROUTE 66 

        Wer hat noch nicht von ihr gehört, die berühmte Route 66. Die "Mother Road", wie sie in "Die Früchte des Zorns" von J. Steinbeck genannt wurde. Auf dieser Strasse fuhren die Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben vom Osten in gelobte Land Kalifornien. Von Chicago 3945 Kilometer quer durch den amerikanischen Kontinent nach Santa Monika am Pazifik. Durch 8 Bundesstaaten, durch verschiedenste Landschaften und Klimazonen führte die Route 66, die es leider heute offiziell nicht mehr gibt. 

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        Aber immer noch lockt diese Strasse, noch immer träumen viele Menschen davon sie zu befahren. Auf kleinen Stücken der Original Route 66, auf der Historic Route 66 oder auf Straßen, die entlang der alten Trasse entstanden sind. Es ist noch immer ein Erlebnis die vielen alten Bauten entlang der Route zu besichtigen, damals Ausdruck eines Aufbruchs, heute Denkmäler einer vergangenen Zeit. 

        Erfüllen Sie sich Ihren Traum - egal ob mit Auto oder Bike - erleben Sie ein Land wie es schöner nicht sein kann. Begegnen Sie Menschen, für die die Route 66 nach wie vor Lebensinhalt ist. Sie werden eine Reise machen, die Sie nie mehr vergessen werden. Steigen Sie ein oder auf und singen Sie mit

        "Get your kicks on Route 66"

        REISEVERLAUF

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        Weitere Informationen

        TAG 1 ANREISE

        Sie reisen von Ihrem Heimatflughafen nach Chicago. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen oder Ihr Bike und fahren in das gebuchte Hotel.

        USA

        TAG 2 CHICAGO

        Heute erkunden Sie Chicago, die Metropole am Ufer des Michigan See. Viele Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, sei es der Millennium Park, der Willis Tower mit deinem Sky-Deck, sie können shoppen auf der Magnificent Mile und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Ufer des Sees. Hier bekommen Sie zum ersten Mal einen Eindruck von der Größe der Seen. Sie werden denken, dass Sie am Meer spazieren gehen.

        USA

        TAG 3 CHICAGO - SPRINGFIELD          275km

        Am Adams Boulevard markiert das Zeichen "Route 66 Begin" den Start zu Ihrer Reise quer durch die USA. Langsam verschwindet im Rückspiegel die Skyline von Chicago. In Jolliet stoppen Sie bei "Dick´s on Route 66". Der Plymouth am Dach weist den Weg. Auch das alte Gefängnis, eine Kulisse aus dem Film "Blues Brothers" ist einen Halt wert.

        In Willmington begrüßt Sie von weitem der "Muffler Men", eine acht Meter hohe Figur, wie sie in den 60-er Jahren vielfach als Werbeobjekte an der Route 66 aufgestellt wurden. Weiter geht es durch die Farmlandschaft des Mittleren Westens über Odell nach Pontiac, einem Ort der die Route 66 lebt.

        Nach Sherman gibt es wieder einige Abschnitte der alten Route 66. Hier erzählt jede Asphalt - Schicht eine Geschichte. Von der Prohibition, als der Alkoholschmuggel auf der Straße blühte und von den vielen Unfällen, die der Straße auch den unrühmlichen Beinamen "Bloody 66" einbrachte.

        Ihr Ziel Springfield ist die Hauptstadt von Illinois. Hier dreht sich alles um Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der USA. Hier arbeitet er als Rechtsanwalt.

        Route 66

        TAG 4 SPRINGFIELD - ST. LOUIS          200km

        Nach Springfield verläuft die Route 66 einige Meilen direkt entlang der Interstate. In Litchfield stoppt man am "The Ariston Cafe". Es gilt als das älteste Cafe an der Route 66.Immer wieder sieht man Stücke der alten 66, die bereits vom Gras zurückerobert wurden.  

        Durch Wiesen und Felder geht es hin. ab ins Tal des Mississippi. An der Chains of Rock - Brücke, die früher ein Teil der Route 66 war, überqueren Sie den gewaltigen Fluss. Am anderen Ufer sind Sie im Bundesstaat Missouri und erreichen St. Louis. Die Stadt wird dominiert vom Gateway Arch, dem Wahrzeichen von St. Louis.

        St. Louis ist eine moderne, quirlige Stadt mit vielen Attraktionen und Museen. Harry S. Truman, Walt Disney, Mark Twain und der legendäre Jesse James, sie alle haben ihr eigenes Museum.

        Route 66

        TAG 5 ST. LOUIS - LEBANON                270km

        Sie verlassen St. Louis in Richtung Eureka, wo es Naherholungsgebiet gibt, dass den Namen der Route 66 trägt. Sie kommen nun in die Ozark Mountains, die mit dichten Wäldern bedeckt sind. Die kurvigen Straßen laden zum gemütlichen Dahincruisen ein. 

        In der Ortschaft Cuba steht das älteste noch betrieben Motel aus den 30-iger Jahren. Gleich danach kommt Bob´s Gasoline Alley. Kurz nach Dolittle kommen Sie zum Devil´s Elbow, einem weiteren Stück der originalen Route 66. Südstaaten - Flair prägt diesen Streckenabschnitt. 

        Lebanon war einst eine der wichtigsten Stationen an der Route 66. In der Zeltstadt "Camp Joy" konnte man für 50 Cent nächtigen. Das Munger Moss Motel erinnert an diese Zeit. Wer sich ein Auto kaufen will, ist in Lebanon goldrichtig. Die Stadt nennt sich protzig "Used Car Capitol of the World".

        Route 66

        TAG 6 LEBANON - TULSA                    395km

        Die Reise auf der Mother Road geht weiter. Springfield, Missouri, gilt als der offizielle Geburtsort der Route 66. Vom Colonial Hotel wurde 1926 ein Telegram abgesandt, in dem die Zahl 66 offiziell als Nummer für die neue Straße vorgeschlagen wurde.

        Nun finden Sie immer wieder Hinweisschilder mit der Aufschrift "Old Route 66". Auf einem dieser alten Route 66 - Teile erreichen Sie den Bundesstaat Kansas. Die knapp 20 km, die man in Kansas zurücklegt, sind mehr als reizvoll. Dem kleinen Ort Riverton folgt Baxter Springs. Die wohlhabende Stadt war Ziel von Raubzügen des legendären Gangsterpaares Bonnie und Clyde.

        Kurz darauf passieren Sie die Grenze zu Oklahoma. In diesem Bundestaat befindet sich das längste, befahrbare Teilstück der Route 66. Da die Interstate hier Mautpflichtig ist, nutzen viel die alte Route 66. Dementsprechend gut ist sie hier erhalten.

        Tulsa, das heutige Tagesziel, war einst die Ölhauptstadt der Welt. Im Route 66 Historical Village können Sie die Geschichte Tulsa´s nachempfinden. Die Stadt ist auch ein Zentrum des sogenannten "Bibel Gürtels", mit vielen kirchlichen Einrichtungen, Schulen und Universität. 

        Route 66

        TAG 7 TULSA - WEATHERFORD           290km

        Nach Tulsa fahren Sie durch kleine Dörfer, vorbei an nickenden Ölpumpen. Die Bewohner dieser Orte sitzen auf der Veranda und beobachten den Verkehr, wie man es aus Filmen kennt. Der Ort Strout ist geprägt von Weinbau und in Arcadia leuchtet weithin die 20m hohe Limoflasche von Pops Soda Ranch. Über 500 verschieden Sorten von Getränken gibt es hier.

        Nach dieser lieblichen Landschaft kommen Sie nach Oklahoma City, der größten Stadt in den "Great Plains", der Prärie des Mittleren Westens. Obwohl auch heute noch überall Öl gefördert wird, ist OKC eine freundliche Stadt. Hier gibt es einige Route 66 Landmarks, alle gut markiert.

        Nach OKC kommen Sie vor Bridgeport zur Pony Bridge, eine der längsten Brücken auf der Route 66. Mit 38 Bögen führt sie über den Canadian River. Kurz darauf erreichen Sie die ehemalige Tankstelle von Lucille Hamilton und damit das heutige Ziel Weatherford. Neben einigen Route 66 Landmarks ist es vor allem das Luft- und Raumfahrtmuseum Stafford, das zu erwähnen ist. Raketen, Apollo und Lunar Module, Triebwerke uvm. kann man hier bestaunen.

        Route 66

        TAG 8 WEATHERFORD - AMARILLO    320km

        Nach Weatherford erreicht man schnell Clinton, hier findet man das wohl größte Route 66 Museum. Auch in Elk City ist ein sehenswertes Route 66 Museum. Dieses hier ist in einem eigenen Dorf untergebracht. Nach Elk City kommen Sie in die Kleinstadt Sayre. Hier wurden viele Szenen des Films "Früchte des Zorns" gedreht.

        Nun müssen Sie öfter auf die Interstate ausweichen, da die Route 66 hier nicht mehr befahrbar ist. Kurz nach Sayre erreichen Sie die Grenze zu Texas. Dieser Teil wird auch Texas Panhandle - Texas Pfannenstil genannt. Hier im nördlichen Teil lernt man die raue Seite von Texas kennen, Westernsteppe wie im Film.

        In Shamrock steht eine Route 66 Attraktion, das U-Drop-Inn. Diese Tankstelle und Cafe waren Vorbild für den Film "Cars". Weiter geht es meist auf der I-40 mit Stationen in McLean und Alanreed. Nach einiger Zeit kommen Sie an Ihr Ziel. Amarillo, der "Yellow Rose of Texas". Die Route 66, hier Sixth Avenue genannt, führt in den historischen District San Jacinto. 

        Eine Attraktion von Amarillo ist das Texan Steak Restaurant. Wer ein 2-Kilo-Steak mit Beilagen innerhalb einer Stunde verdrückt, muss nichts bezahlen. Ansonsten sind 72,- USD fällig.

        Route 66

        TAG 9 AMARILLO - SANTA FE              470km

        Nache einem echten texanischen Frühstück kommen Sie kurz nach Amarillo zu einer sehr bekannten Route 66 Attraktion, der Cadillac Ranch. 10 senkrecht in den Boden gesteckte Cadillacs. Danach geht es Meile für Meile durch Farmland. In Adrian ist es dann soweit, Sie haben die halbe Strecke hinter sich. Auf einer Tafel steht 1139 Meilen nach Chicago und ebenso viele nach Los Angeles.

        In Glenrio überqueren Sie die Grenze zu New Mexico. Bis Tucumcari empfiehlt es sich auf der Interstate zu fahren, da die Route auf 25 Meilen eine Schotterpiste ist. Tucumcari bezeichnet sich als "Das Herz der Route 66". Das berühmter Blue Swallow hat hier seinen Standort. Wo früher Comanchen und Apachen lebten, gab es zur Blüte der 66 zweitausend Hotelbetten. Hier wird die Route gelebt, alle 5 m ein Fotomotiv.

        Bei Cline Corners fahren Sie in Richtung Norden, der Streckenführung der Route 66 bis 1937. Nach 80km erreichen Sie Santa Fe, die Hauptstadt von New Mexico. Am Abend flanieren Sie über die Santa Fe Plaza, dem Herzen der Stadt.

        Route 66

        TAG 10 SANTA FE - GALLUP                320km

        Immer weiter geht es nach Westen. Orte wie Madrid, Santa Ana usw. zeigen, dass wir in New Mexico sind. Nach ca. 100 km kommen Sie nach Albuquerque. Im Gegensatz zu Santa Fe, ist diese Stadt weniger attraktiv. Einzig in der Altstadt gibt es noch so etwas wie spanisches Flair. Hier am Rio Grande macht die Route von 1937 noch einen Schlenker, den Los Lunas Loop, einem wunderschönen Stück der ganz alten Route 66.

        Nach diesem Abstecher kommen Sie wieder zu Route 66, die hier immer parallel zur I-40 verläuft. Kurz vor Gallup kommen Sie zur Continental Divide, der kontinentalen Wasserscheide. Von hier weg fließen alle Flüsse zum Pazifik oder ins Arktische Meer.

        In Gallup, Ihrem Ziel, können Sie am Abend in Aurelia´s Diner oder im El Rancho, direkt an der Route 66, richtig gut mexikanisch essen.

        Route 66

        TAG 11 GALLUP - KAYENTA                  360km

        Heute verlassen Sie die Route 66 um 2 der schönsten und beeindruckendsten Landschaften des Südwestens der USA zu besichtigen. Es geht nordwärts zunächst nach Window Rock, der Hauptstadt des Navajo Reservats, in dem Sie schon seit einiger Zeit unterwegs sind. Hier sind Sie nun in Arizona angekommen. Machen Sie Halt beim "Window Rock Navajo Tribal Park & Veteran´s Memorial". Vor dem gewaltigen Fenster im Felsen ist ein Denkmal für Navajo´s, die im 2. Weltkrieg als Übermittler für Geheimcodes (in der nicht verständlichen Sprache der Navajo) dienten.

        Die Landschaft wird immer beeindruckender. Vorbei an Tafelbergen und faszinierenden Felsformationen erreichen Sie Bluff. Das wiederaufgebaute Fort Bluff ist einen Stopp wert. Von Bluff fahren Sie nach Westen und kommen nun ins Monument Valley. Der erste markante Punkt ist Mexican Hat.  Ein kurzer Fotostopp und bald danach erreichen Sie Forrest Gump Point. Hier beendete er im Film seinen Lauf durch Amerika.

        Von hier sind es noch 26km bis zum Monument Valley Tribal Park. Vom Visitor Center geht es in das, uns allen aus vielen Western bekannten, Monument Valley mit seinen traumhaften Felsformationen. Eine geführte Tour ist zu empfehlen.

        Auf der anderen Seite der Hauptstraße kann man auch noch Gouldings Lodge besichtigen. Mr. Goulding ist es zu verdanken, dass das Monument Valley Filmkulisse wurde. Nach Kayenta sind es noch 35km.

        Route 66

        TAG 12 KAYENTA - TUSAYAN               254km

        Der heutige Tag führt Sie zu einem absoluten Höhepunkt dieser Tour, zum Grand Canyon. Dieses Naturwunder ist so einmalig und schön, dass Sie auch genügend Zeit haben, es zu genießen.

        Von Kayenta geht es weiter westwärts durch das Navajo Reservat. Ziemlich gerade cruisen Sie bis nach Tuba City, wo eine kleine Pause eingelegt werden kann. Etwas später kommen Sie zum Highway 89, einer stark befahrenen Nord-Süd-Verbindung. Bis zur Cameron Trading Post, einer großen Raststation mit einem riesigen Souvenirshop, sind es noch 23km. Hier überqueren Sie den Colorado River, der Fluss, der den Grand Canyon geschaffen hat.

        Kurz nach Cameron biegen Sie ab in Richtung Grand Canyon. Nach 50km kommen Sie zum Parkeingang und biegen ein zum Desert View Watchtower. Von hier haben Sie erstmals einen grandiosen Blick in den Grand Canyon. Nun geht es immer am Canyon entlang, bis nach Tusayan, dem Ort, direkt vor dem Haupteingang zum Grand Canyon. Check - In im Hotel und dann hinein in den Nationalpark zum Sonnenuntergang, einem Erlebnis sondergleichen.

        Route 66

        TAG 13 TUSAYAN - FLAGSTAFF           140km

        Sehr früh müssen Sie aufstehen, den die besten Plätze für den Sonnenaufgang am Grand Canyon sind schnell besetzt. War der Sonnenuntergang ein Erlebnis, so stellt ein Sonnenaufgang bei schönem Wetter, alles in den Schatten. Wenn die Sonne auf die Felsen trifft, glaubt man, die Felswände fangen zu glühen an. Einfach fantastisch.

        Im Village können Sie frühstücken und haben dann noch ausreichend Zeit, den Canyon zu erkunden. Später am Vormittag fahren Sie nach Williams, der Stadt, die auch als Tor zum Grand Canyon bezeichnet wird. Hier treffen Sie wieder auf die Route 66. Ein Spaziergang durch Williams lässt das Herz eines Route 66 - Fan höherschlagen.

        Von Williams müssen Sie die Interstate 40 nehmen, um die ca. 50km bis Flagstaff zu fahren. Flagstaff, eine Universitätsstadt auf ca. 2200m Seehöhe ist nun für 2 Nächte Ihr Aufenthalt. Tauchen Sie ein in das quirlige Nachtleben von Flagstaff, genießen Sie die guten Biere der Stadt in einem der vielen schönen und urigen Lokalen.

        ROUTE 66

        TAG 14 FLAGSTAFF

        Genießen Sie Ihren Ruhetag. Erkunden Sie Flagstaff oder machen Sie einen kleinen Ausflug in die Umgebung. Es gibt einige schöne und sehenswerte Ziele. Der Walnut Canyon, ein wunderschöner Canyon, den man in einer guten Stunde erwandert hat. 

        Oder der Barringer Meteor Krater, 70km von Flagstaff entfernt. Hier schlug vor 50.000 Jahren ein gewaltiger Meteor ein und schuf einen riesigen Krater.

        Route 66

        TAG 15 FLAGSTAFF - SELIGMAN         285km

        Noch einmal verlassen Sie die Route 66. Heute machen Sie einen Abstecher in den Süden, in das Gebiet der Red Rocks, nach Sedona.

        Kurz nach Sedona geht es über Serpentinen hinunter ins Oak Creek Valley. Immer dem Fluss entlang kommen Sie nach Sedona, der "schönsten Stadt der Welt", wie die Einheimischen sie nennen. Ein Bummel durch die Stadt und die Holy Cross Chapel stehen am Programm.

        Weiter südlich halten Sie bei Montezuma´s Castle, in eine Felswand gebaute Indianer - Pueblos. Ihr Weg führt Sie weiter nach Jerome und noch einmal über einen 2400m hohen Pass nach Prescott. Durch das Chino Valley geht es nordwärts bis Sie wieder bei Ash Fork die Route 66 erreichen. Nun beginnt eines der längsten noch befahrbaren Stücke der Route 66.

        Ihr heutiges Ziel ist Seligman, dem Geburtsort der "Historic Route 66". Angel Degadillo, der örtliche Barbier, setzte sich für die Schaffung dieser Historic Route 66 ein, bis sie Wirklichkeit wurde. Sein Friseurgeschäft gibt es noch immer.

        Route 66

        TAG 16 SELIGMAN - LAS VEGAS         371km

        Von Seligman geht es auf der Route 66 weiter. Durch eine Prärie, vorbei an verfallenen Orten nach Peach Springs, im kleinen Reservat der Hualapai Indianer. Hackberry ist ebenfalls eine Geisterstadt, nur der Generalstore existiert noch als Route 66 Roadside Attraction.

        Vorbei an Kingman geht es zum Sitgreaves Pass, einem schönen Pass, von dessen Passhöhe auf 1093 m man ion in das Tal des Colorado River sieht. Den Pass hinunter kommen Sie nach Oatman, einem Höhepunkt auf der Route 66. Die wahren Stars dieser alten Western- und Bergbaustadt sind die weißen Esel. Sie wurden nach Stilllegung der Minen einfach freigelassen. Sie haben sich hier wohlgefühlt, vermehrt und leben nun hier.

        Sie fahren von Oatman in das Tal des Colorado und überqueren diesen bei Laughlin und sind nun im Bundestaat Nevada. Sie verlassen nun wieder die Route 66 und fahren nach Norden, nach Las Vegas.

        Route 66

        TAG 17 LAS VEGAS

        Las Vegas ist schrill, bunt, verrückt und amüsant. Erkunden Sie die Spielerstadt, spazieren Sie am Strip entlang, besuchen Sie die Casinos in den berühmten Hotels und andere Attraktionen der Stadt, wie das Freemont Experience, das wiederbelebte Downtown Las Vegas.

        Sie können auch einen Ausflug zum nahegelegenen Hoover Dam machen, der den Colorado zum großen Lake Mead aufstaut, oder auch zum 70km entfernten Valley of Fire machen.

        Route 66

        TAG 18 LAS VEGAS - BARSTOW          370km

        Auf der I-15 verlassen Sie Las Vegas. Vor dem Moutain Pass führt Ihre Route in das Mojave National Preserve hinein. Auf der Fahrt durch dieses Schutzgebiet sieht man, dass es sich nicht um eine reine Sandwüste handelt, hier herrscht viel Leben. In kleinen Löchern im Boden verstecken sich tierische Wüstenbewohner und auch an Pflanzen mangelt es nicht. Besonders häufig vertreten ist die Joshua-Palmlinie, die die einsame Landschaft verziert.

        Sie unterqueren die I-40 und kommen nach einiger Zeit wieder zur Route 66. Von hier geht es nun in Richtung Westen bis nach Amboy, wo mit Roy´s Cafe ein sehr bekanntes Wahrzeichen der Route 66 steht. Früher ein wichtiger Halt, heute nur mehr eine Touristen Attraktion.

        Leider ist die Route 66 nach Amboy gesperrt und man muss zurück auf die I-40 und bis Ludlow fahren. Hier geht es wieder auf die 66 bis zum legendären Bagdad Cafe. Eine weitere Roadside Attraction und zugleich Filmkulisse für den Film "Out of Rosenheim.

        An Barstow vorbei erreichen Sie Ihr Ziel an der Lenwood Road, ein großes Gelände mit vielen Lokalen, Hotels, Geschäften und einen großen Outlet - Center. Hier können Sie amerikanische Labels zu sehr günstigen Preisen einkaufen.-

        Route 66

        TAG 19 BARSTOW - LOS ANGELES      265km

        Der letzte Tag auf der Route 66. Bald nach Barstow kommen Sie zu Elmer´s Bottle Tree Ranch, eine der letzten Attraktionen auf der Route. In Victorville können Sie das wirklich gute Route 66 Museum besuchen. Allerdings nur am Freitag, Samstag oder Sonntag. 

        Auf der der I-15 fahren Sie in Richtung Los Angeles und bei Cajon Junction biegen Sie ab in die San Gabriel Mountains. Nun folgt sicher eine der schönsten Strecken dieser Tour, nicht die Route 66, aber ein Muss. 55 Meilen geht es kurvenreich hinauf bis auf 2400m. Eine atemberaubende Landschaft erwartet Sie. Bevor es in das Tal geht, sieht man hinunter auf Los Angeles. Im Smog kann man die Wolkenkratzer von Downtown erkennen.

        In La Canada Flintridge sind Sie dann angekommen im Großraum Los Angeles. Nun geht es auf verschieden Highways quer durch Los Angeles bis nach Santa Monica, wo Sie den Pazifischen Ozean erreichen und bis zum Parkplatz des Santa Monica Piers fahren. Die letzten Meter der Route 66 müssen Sie zu Fuß gehen. Das berühmte Schild "End of Route 66" ist mitten auf dem Pier. Hier endet nach 3.945km die legendäre Route 66.

        Nach einem längeren Halt am Pier fahren Sie eine weitere berühmte Straße entlang zu Ihrem Hotel. Der Highway 1, die Costal Coastal Road geht immer an der Küste entlang bis Hermosa Beach zu Ihrem Hotel.

        Route 66

        TAG 20 LOS ANGELES

        Los Angeles wartet darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Hollywood mit seinem Walk of Fame, hinauf zum Griffith Observatory mit dem traumhaften Blick auf L.A. und dem berühmten Hollywood Zeichen. Beverly Hills und der Rodeo Drive, es gibt so viel zu sehen in dieser Stadt

        Den Nachmittag verbringen Sie am schönen Strand von Hermosa Beach und am Abend feiern Sie Abschied in einem der vielen tollen Lokale am Hermosa Pier.

        Route 66

        TAG 21 HEIMREISE

        Rückgabe des Fahrzeuges und Heimflug

        oder

        Gerne bieten wir ein Verlängerungsprogramm nach Ihren Wünschen an.

        Route 66
        Route 66

        ab 3.490,-

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        MIT DEM MIETWAGEN

        Kategorie SUV, andere Kategorien auf Anfrage

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        Faq

        Sind die Flüge inkludiert?

        Sind die Partner vor Ort zuverlässig?

        Kann man das Routing ändern?

        Kann man auf bessere Hotels umbuchen?

        Ist bei den Hotels ein Frühstück inkludiert?

        Ist mein Geld bei abgrazanwelt sicher?

        AN DEN KÜSTEN DER GROSSEN SEEN

        Als Great Lakes, sie gelten auch als die Ozeane im Inland", wird eine Gruppe von fünf großen und zusammenhängenden Seen bezeichnet. Zu den Great Lakes zählt man dabei die nachfolgenden Seen: den Eriesee, den Huronsee, den Michigansee, den Oberen See und den Ontariosee. Verbunden sind diese Seen durch den Sankt-Lorenz-Strom unmittelbar mit dem Atlantik. Sie liegen in insgesamt sieben verschiedenen US-Staaten, nämlich Illinois, Indiana, Michigan, Minnesota, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin. Auch die kanadische Provinz Ontario liegt an den Ufern der Seen.

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        Schon die ersten Siedler, die im 17. Jh. hierher kamen, waren von der Dimension und Schönheit der Great Lakes fasziniert. In den Seen spiegelt sich ein klares Blau und zu jeder Jahreszeit haben sie ihren ganz eigenen Charme. Entdecken Sie ein Amerika, das Sie in Staunen versetzen wird, das Ihnen die Vielfalt der USA vor Augen führt. Traumhafte Tage durch 5 Bundesstaaten erwarten Sie.

        REISEVERLAUF

        TAG 1 ANREISE

        Sie reisen von Ihrem Heimatflughafen nach Chicago. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren in das gebuchte Hotel.

        TAG 2 CHICAGO

        Heute erkunden Sie Chicago, die Metropole am Ufer des Michigan See. Viele Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, sei es der Millennium Park, der Willis Tower mit deinem Sky-Deck, sie können shoppen auf der Magnificent Mile und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Ufer des Sees. Hier bekommen Sie zum ersten Mal einen Eindruck von der Größe der Seen. Sie werden denken, dass Sie am Meer spazieren gehen.

        USA

        TAG 3 CHICAGO - MADISON

        Sie verlassen heute Chicago und fahren in Richtung Nordwest nach Madison, der Hauptstadt des Bundestaates Wisconsin. Unterwegs können Sie in Taliesin, das Meisterwerk des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright besichtigen. In Madison besuchen Sie einer der vielen Brauereien oder bei einer Mahlzeit am Lake Mendota oder Lake Monona. 

        USA

        TAG 4 MADISON - MINNEAPOLIS/ST.PAUL

        Sie setzen Ihre Reise durch Wisconsin fort. Unterwegs besuchen Sie Wisconsin Dells uns sehen den Wisconsin River. Auf einer Bootstour können Sie die spektakuläre Aussicht auf die Lower und Upper Dells genießen. Ihr Ziel ist die Zwillingsstadt Minneapolis/St.Paul, die Hauptstadt von Minnesota. Diese Stadt liegt in der sogenannten "Chain of Lakes". Unzählige kleine und größere Seen finden sich in dieser atemberaubenden Landschaft.

        Wie Madison ist auch Minneapolis bekannt für sein Bier. Die Fulton Brewery ist eine der beliebtesten Brauereien. Am Abend können Sie im preisgekrönten Guthrie Theatre eine Aufführung ansehen.

        USA

        TAG 5 MINNEAPOLIS/ST.PAUL

        Erkunden Sie an diesem Tag Minneapolis. Ein Besuch des Minneapolis Sculpture Garden ist auf jeden Fall zu empfehlen. In der riesigen Mall of Amerika gibt es neben einem Einkaufszentrum mit 400 Geschäften und Lokalen auch viele Unterhaltungsmöglichkeiten, wie ein Aquarium. 

        Überqueren Sie den Mississippi und besichtigen Sie im "Zwilling" St. Paul das Capitol Building und in der Summit Avenue die historischen Herrenhäuser. Nehmen Sie sich noch die Zeit um das interaktive Science Museum of Minnesota zu erkunden.

        USA

        TAG 6 MINNEAPOLIS/ST. PAUL - GRAND RAPIDS

        Weiter führt Sie diese Reise in den Norden durch Minnesota, das auch als "Land der 10.000 Seen" bekannt ist. Immer wieder bieten sich Gelegenheiten an einem der vielen schönen Seen Halt zu machen. Grand Rapids erwartet Sie mit dem Charme einer Kleinstadt inmitten der beeindruckenden Natur Minnesotas.

        USA

        TAG 7 GRAND RAPIDS - BAYFIELD

        Von Rapid Springs fahren Sie nun nach Westen und kehren nach Wisconsin zurück. Bei Duluth erreichen Sie den Lake Superior, den Oberen See. Er ist der größte der 5 Great Lakes. Seine Größe entspricht in etwa der von Österreich. 

        In Bayfield, Ihrem Zielort haben Sie die Möglichkeit bei einer Bootstour die Apostel Islands zu besuchen. Leuchttürme, Meereshöhlen und eine artenreiche Tierwelt findet man auf jeder dieser vorgelagerten Inseln.

        USA

        TAG 8 BAYFIELD - MARQUETTE

        An diesem Tag geht es dem Ufer des Lake Superior entlang. Sie erkunden die malerische Keweenaw - Halbinsel mit den Orten Delaware und Cooper Harbor. In Eagle Harbor ist der Stopp bei "The Jampot" ein Muss. Diese Bäckerei wird von Mönchen der Holy Transfiguration Sekte betrieben und bietet traumhafte Leckereien.

        Vorbei am Indianer - Reservat kommen Sie nach Marquette, Ihrem heutigen Etappenziel. 

        USA


        TAG 9 MARQUETTE - ST. IGNACE

        Auf der Scenic State Road 28 geht es zunächst nach Munising. Machen Sie eine Bootstour zu den Pictured Rocks. Immer der Küste entlang geht es zum Au Sable Lighthouse. Im Tahquamenon Falls State Park gibt es eine Wanderung zu zwei beeindruckenden Wasserfällen.

        Nun geht es quer durch das Land nach St. Ignace am Michigan See. Der riesige See hat eine Fläche größer als die Schweiz und eine Küstenlänge von 2633 km.

        USA

        TAG 10 ST. IGNACE - MACKINAC ISLAND - ST. IGNACE

        Dieser Tag dient der Entschleunigung. Sie machen einen Ausflug auf nach Mackinac Island. Die ganze Insel ist ein State Park. Hier findet man keine Hotelburgen, auch Autos sind nicht erlaubt. Nehmen Sie sich ein Rad, eine Pferdekutsche oder erwandern Sie sich diese wunderschöne Insel.

        TAG 11 ST. IGNACE - DETROIT

        Über die Mackinac Bridge, die dem Lake Michigan vom Huron See trennt, geht es nun nach Süden. Wählen Sie die Route dem Huron See entlang oder die Interstate nach Detroit, der "Motor City". Besuchen Sie das berühmte Henry Ford Museum of American Innovation in Dearborn, wo Sie u.a. die Limousine von John F. Kennedy sehen. 

        Im Mowtown Museum haben Musikgrößen wie Steve Wonder, oder Marvi Gaye ihre Hits aufgenommen. In Detroit gibt es so viel zu sehen, sie werden staunen.

        USA

        TAG 12 DETROIT - SAUGATUCK

        Von Detroit fahren Sie bis Ann Arbor, der Heimat der University of Michigan. Die Main Street in Ann Arbor gilt als eine der schönsten in den USA und zieht das ganze Jahr über Touristen an.

        Grand Rapids in Michigan, die beste Bierstadt Amerikas, ist die nächste Station. Mehr als 40 Brauereien gibt es hier. Das Ziel ist Saugatuck, eine bezaubernde Künstlerkolonie am Lake Michigan. Ein Abendessen am Hafen ist ein würdiger Abschluss dieses Tages

        USA

        TAG 13 SAUGATUCK - MILWAUKEE

        Sie starten den heutigen Tag mit einer Fahrt nach Norden entlang der Küste des Michigan - See. In Muskegon fahren Sie auf die Fähre und überquerenden See nach Milwaukee. Sie ist die größte Stadt Wisconsins und hat sehr viel zu bieten. Eine ausgeprägte Kunstszene, viele Festivals, jede Menge Brauereien und natürlich das Harley - Davidson - Werk mit seinem berühmten Museum.

        USA

        TAG 14 MILWAUKEE - CHICAGO

        Am letzten Tag Ihrer Reise fahren Sie entlang der Küste zurück nach Chicago. Genießen Sie noch einmal die vielen schönen Orte an der Küste des Sees und in Chicago haben Sie die Gelegenheit noch die letzten Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

        USA

        TAG 15 CHICAGO

        Rückgabe des Mietwagens und Heimflug bzw. Anschlussprogramm

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        FLORIDA UND DIE BAHAMAS

        Zwei Traumziele in einer Reise

        Auf dieser Reise entdecken Sie Florida auf eigene Faust. Zunächst erkunden Sie Miami und Miami Beach mit seinem berühmten Art Deco - Viertel. Von Miami Beach aus geht es dann hinauf nach Cape Canaveral und stauen über die Sehenswürdigkeiten des Weltraum - Bahnhofs der USA. Ein anderer Ausflug führt Sie über die Traumstraße entlang der Florida Keys bis nach Key West. Auf der Rückreise geht es in die Everglades.

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        Von Miami fliegen Sie dann nach Great Exuma, eine der schönsten Insel der Bahamas. Verbringen Sie eine wunderschöne Zeit in einem Haus an der Küste oder lassen Sie sich im Sandals Emerald Bay verwöhnen. Von Exuma fliegen Sie ganz früh nach Nassau und übernehmen einen Mietwagen. Sie haben einen ganzen Tag Zeit die Hauptstadt und Paradise Island zu besichtigen. Am späten Abend geht es dann zurück nach Europa.

        Natürlich ist dies nur eine von vielen Möglichkeiten, Florida und die Bahamas zu bereisen. Ich habe diese Reise wie beschrieben gemacht und Sie werden sehen, diese Variante hat sehr viel für sich. Aber wir bieten Ihnen selbstverständlich jede erdenkbare Variante an. Es ist Ihr Urlaub.


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        Vorab möchte ich Ihnen die beiden Ziele näher vorstellen

        FLORIDA

        Fahne

        Flagge von Florida

        • Florida, der Sunshine - State, wurde am 3. März 1845 der 27. Bundesstaat der USA.
        • Circa 21 Mio Menschen leben hier  
        • Die Hauptstadt ist Tallahassee, die größte Stadt ist Jacksonville
        • Florida besteht aus dem Panhandle, der Anteil am Festland der USA, der Halbinsel Florida und den Florida Keys. Eine Inselkette, die durch 42 Brücken miteinander verbunden sind. Die letzte ist Key West, der südlichste Punkt der USA. Nur 140 Kilometer von Kuba entfernt.
        • Die wichtigsten Flughäfen die von Europa aus angeflogen werden, sind Miami, Fort Lauderdale, Fort Myers und Orlando
        • Es gibt zwei Klimazonen, den subtropischen Nordwesten und den tropischen Rest. Auf der Halbinsel und auf den Keys ist die niedrigste Durchschnittstemperatur 24 Grad im Jänner und 33 Grad im August.
        • Die Wasser-Temperatur beträgt im "Winter" je nach Region auf 22 bis 24 Grad und steigt im Sommer bis auf 30 Grad
        • Vom Lake Okeechobee bis an die Südspitze reichen die Everglades. Sie sind eigentlich ein Fluss von 60km Breite. Seine Fließgeschwindigkeit beträgt 1 Meter pro Stunde. Die Hälfte des Gebietes wird landwirtschaftlich genutzt, die andere ist Naturschutzgebiet.


        BAHAMAS

        Fahne

        Flagge der Bahamas

        • Die Bahamas sind ein Inselstaat im Atlantik. Staatsoberhaupt ist die Königin Elisabeth II von England
        • Die 700 Inseln, davon nur 30 bewohnt, erstrecken sich über 650 km von Nord nach Süd und über 750 km von West nach Ost.
        • Die Hauptinsel ist New Providence mit Nassau als Hauptstadt
        • Die Einwohnerzahl beträgt gerade einmal 390.000  Einwohner
        • Der Internationale Flughafen ist der Lynden Pindling in Nassau und wird von vielen Fluglinien angeflogen.
        • Aber auch mehrere Inseln, wie z. B. Exuma, Grand Bahama, Eleuthera werden von den USA und Kanada angeflogen.
          Die Inseln erreicht man mit Inlandsflügen von Bahamasair
        • Das Klima ist subtropisch mit Höchstwerten von 25 Grad im Winter und 32 Grad im Sommer.
        • Die touristisch am meisten besuchten Inseln sind New Providence mit Paradise Island, Grand Bahamas, Abaco,  und die Exumas

        Wichtige Info: Wenn Sie diese Reise so machen wollen, müssen Sie mit einer Fluglinie von Oneworld nach Florida fliegen. Dann können Sie den Rückflug direkt ab Nassau mit British Airways nach Europa antreten.

        REISEVERLAUF

        TAG 1 ANREISE

        Von Wien geht es mit British Airways via London nach Miami. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren zu Ihrem gebuchten Hotel in Miami Beach. Eine kurze Erkundung nach dem Check - In und dann wird Sie aufgrund der Zeitverschiebung die Müdigkeit einholen.

        TAG 2 Miami und MIAMI Beach

        Der erste Tag beginnt sehr früh. Zuerst ein kleiner Spaziergang entlang des Collins Drive - hier ist unser Hotel, das Mimosa - um den langen Flug aus den Beinen zu bekommen. Nach einem eher dürftigen Frühstück im Hotel fahren wir zu unserem ersten Besichtigungspunkt im Miami, der Besichtigung von Miami. Wir fahren zum Kreuzfahrt - Hafen und parken unser Auto. Der Anblick der vielen Kreuzfahrtschiffe ist schon beeindruckend. Wir aber gehen zur Station des Miami Metromover, einer Hochbahn, die man kostenlos benutzen kann und damit ohne Problem nach Miami Downtown kommt. Wir genießen die Fahrt und die Ausblicke auf die Stadt aus erhöhter Position. 

        Nach dieser kurzen Fahrt mit der Bahn haben wir gesehen, Miami Downtown ist interessant, aber das war es auch schon. Nun geht es nach Little Havanna. In diesem Teil von Miami leben die Exil - Kubaner und wenn man durch die Calle Ocho fährt, fühlt man sich nach Havanna versetzt. Hier hört und liest man noch mehr Spanisch als im restlichen Miami. Wer auf der Suche nach kubanischem Kaffee oder Zigarren als Mitbringsel ist, oder einfach etwas durch die bunten Straßen mit ihren vielen Ständen spazieren möchte.

        Nach diesem Abstecher nach Kuba, fahren wir zu unserer nächsten Station, nach Coral Gables. Ein paar Meilen südwestlich von Miami liegt diese Stadt, die in den 20-iger Jahren von George Merrick geplant wurde. Breite, von Bäumen gesäumte Alleen, die alle nach spanischen und italienischen Städten benannt sind. Wunderschöne Parks und Plätze. Die Sehenswürdigkeiten sind der Venetian Pool, ein Korallensteinbruch, der zum Bad umgeformt wurde, der tropische Garten und das legendäre Biltmore Hotel.

        In der Nähe der Füßgängerzone halten wir und spazieren zur Garibalda Plaza. Hier findet man unzählige Lokale, Restaurants und Boutiquen. Zeit für einen Kaffee. Wir gehen ins Cafe Abbracci, der Institution hier in Coral Gables. Da wir schon hungrig sind genehmigen wir uns einen kleinen Imbiss. Die Preise sind recht stolz, aber hier muss man einfach einen Kaffee getrunken haben.

        Schön langsam aber wird es nun Zeit nach South Miami Beach zu fahren und in das berühmte Art Deco Viertel einzutauchen. Immerhin die Sehenswürdigkeit von Miami Beach. In den 1930 - iger Jahren wurden hier zahlreiche Gebäude, in erster Linie Hotels in diesem Stil, der gerade in Amerika sehr angesagt war gebaut. Insgesamt gibt es hier über 1000 Gebäude im Art Deco Stil. Dieses Viertel war immer schon als Touristenattraktion gedacht. Bis zum Krieg erlebte es eine Hochblüte.

        Nach dem 2. Weltkrieg verkam es immer mehr und in den 70 - iger Jahren sollten viel Häuser abgerissen werden, das Viertel war mehr oder minder ein Slum geworden. Drogen und Kriminalität waren hier daheim. Aber mit der Serie "Miami Vice" wurde das Art Deco Viertel wieder populär und es wurde wieder alles restauriert. Heute erstrahlt es wieder in altem Glanz.

        Wir spazieren durch das ganze Viertel und staunen über das bunte Treiben. Hier geht wirklich die Post ab. Es gibt keine Regeln, alles ist erlaubt, alles wird toleriert, aber nichts ist über den Grenzen. Mit einem Wort, toll. Gleich dahinter ist der herrliche breite Strand von Miami Beach. Die Menschen hier genießen da Leben, alle sind extrem gut drauf und sehr freundlich. Es macht einfach Spaß hier zu gehen und alles in sich aufzusaugen.

        Später am Abend fahren wir zurück in unser Hotel, die Müdigkeit einerseits und das frühe Aufstehen andererseits sind der Grund. Morgen geht es in den Norden nach Cape Canaveral.

        TAG 3 Cape Canaveral

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        Weitere Informationen

        Da wir noch mit dem Jetlag kämpfen sind wir früh genug munter und schon um 7.30 geht es los in Richtung Norden. Es sind immer hin fast 350 km bis zum berühmten Cape Caneveral, dem Weltraum - Bahnhof der USA. Unterwegs auf dem gut ausgebauten Highway halten wir bei einer Raststätte, aber kurz vor elf Uhr verlassen wir den Highway und fahren die letzten Kilometer bis Merritt Island, wo sich das Kennedy Space Center befindet. Kurz bevor wir ankommen, sehen wir neben der Strasse unseren ersten kleinen Alligator. Er sonnt sich in aller Ruhe. 

        Vom Parkplatz aus sieht man schon den Rocket Garden, wo ältere Raketen stehen. Der Eintritt in das KSC kostet 50,- $ und beinhaltet die meisten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Das Space Shuttle Atlantis, das IMAX-Theater, eine Bustour durch die gesamte Anlage, das Shuttle Lauch Experience (davon später), da "Meet an Austronaut" und einiges mehr. Nach einem Kaffee, nehmen wir den Shuttle-Bus, der alle 15 min vom Apollo/Saturn V Center abfährt. Man fährt mit dem Bus zum Startplatz der Space - Shuttle und zur Halle, wo man die "Atlantis" besichtigen kann. Vor der Halle stehen die beiden Antriebsraketen für das Shuttle mit dem orangen Zusatztank.

        In der Halle sieht man dann die "Atlantis" in seiner vollen Pracht. Mit geöffneter Ladeluke schwebt sie im 45 Grad - Winkel in der Halle. Das aus der Nähe zu sehen ist schon wahnsinnig beeindruckend. Wir schlendern durch die Halle und schauen uns die vielen Details genau an. Dann geht es zu einem Höhepunkt, dem "Shuttle Lauch Experience". Hier kann der Besucher den Start und den 8 1/2 - minütigen Aufstieg in die Umlaufbahn selbst miterleben.

        Man geht in einen großen, runden Raum, der den Frachtraum des Shuttles ähnelt und setzt sich auf einen der speziellen Sitzplätze nieder. Man schnallt sich an und dann beginnt auch schon eine Stimme mit diversen Erklärungen.  Auf einmal stellt sich das "Shuttle" in die Senkrechte und es beginnt der Countdown. Es wird immer lauter und plötzlich wird man in den Sitz gepresst, wie bei einem wirklichen Start. Man spürt die Vibrationen, auf dem großen Monitor bekommt man immer die Infos und sieht, so wie die Astronauten die Spitze des orangen Zusatztanks.

        Plötzlich wird alles ruhig, man fühlt für einen Moment so etwas wie Schwerelosigkeit und dann öffnet sich die Decke und man sieht die Erde, wie sie nur die Astronauten zu sehen bekommen. Man ist im Weltall. Es ist einfach unbeschreiblich schön. Dass sich das Shuttle wieder in die Waagrechte gestellt hat, hat man nicht gemerkt. Das Ganze dauert 8,5 min und war für mich ein tolles Erlebnis.

        Von hier geht es weiter auf der Runde. Vorbei an der gigantischen Montagehalle der Saturn V - Rakete. Man sieht den Giganten, der die Saturn V Rakete zum Startplatz gefahren hat, das Kontrollzentrum, von wo der Start geleitet wurde. Am Ende der Tour geht es in die große Halle in der eine komplette Saturn V Rakete gezeigt wird. Sie liegt waagrecht in der Halle und die einzelnen Stufen sind getrennt zu sehen. Von den riesigen Triebwerken bis zur Spitze, wo auch die vergleichsweise kleine Kapsel ist, misst sie 111 Meter. Der Anblick, der größten, jemals gebauten Rakete ist schon beeindruckend. Gleich daneben kann man auch die Mondlandfähre besichtigen.

        Nach dieser Tour ist es Zeit einmal etwas zu trinken und die Erlebnisse zu verarbeiten. Monika und ich sind auf jeden Fall vollkommen begeistert. Nach dieser Pause gehen wir noch ins IMAX - Kino und werden erleben hier auf spektakuläre Weise, wie unser Weltall entstanden ist. Hier ist man nicht nur dabei, sondern mittendrin. 

        Wir sind nun schon mehrere Stunden im KSC und es wird Zeit die Rückreise anzutreten. Noch ein kurzer Abstecher zum Rocket Garden und dann verlassen wir das Kennedy Space Center. Wir fahren nicht sofort auf den Highway, sondern fahren zuerst ins nahegelegene Cocoa Beach. Es liegt schon wieder auf dem Festland und ist vielleicht einigen von Ihnen bekannt. Hier in diesem netten Ort lebte ja niemand Geringerer als Major Antony Nelson und seine bezaubernde Jeannie. Leider sind uns beide nicht begegnet. 

        Wir fahren noch eine Weile der Küste entlang, aber da ein Ort an den anderen grenzt und sehr viel Verkehr ist, kommt man nur langsam voran. Wir fahren daher bei der nächsten Gelegenheit auf den Highway und zurück nach Miami. Zuerst fahren wir ins Hotel und machen uns frisch. Dann geht es zum Abendessen nach Nord Miami Beach, zu Flanigan´s Seafood Bar and Grill

        Das Essen war hervorragend, wir sind müde, morgen geht´s nach Key West.

        TAG 4 Von MIAMI Nach KEY WEST

        Auf diesen Teil der Reise haben wir uns schon sehr gefreut. Die Fahrt entlang der Keys nach Key West.

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        Weitere Informationen

        Nach dem üblichen dürftigen Frühstück im Hotel fahren wir nach Miami und weiter aus der Stadt hinaus bis wir zum Highway 1 kommen, dem Highway der von der kanadischen Grenze immer der Ostküste entlang bis nach Key West führt. Unterwegs bleiben wir bei Walmart stehen und kaufen etwas Proviant für die Fahrt ein. Entlang der Southern Glades geht es in Richtung Küste. Und dann kommt die erste Brücke, wir verlassen das amerikanische Festland und kommen nach Key Largo, die erste von mehr als 200 Key, die sich auf einer Gesamtlänge von 290 Kilometern von Nord nach Süd erstrecken. Die Strasse, der Overseas Highway verbindet auf einer Länge von 161 Kilometern die größeren Inseln mit der letzten der Keys, Key West.

        Jetzt beginnt eine wahre Traumfahrt. Es geht von einer Insel zur nächsten. Von Key Largo zum Plantation Key, weiter zur Islamorada, vierzig Inseln sind mit 42 Brücken mit einander verbunden bis hinunter nach Key West. Die längste Brücke ist die 11 Kilometer lange Seven - Miles -Bridge und verbindet Vaca Key mit Bahia Honda. Die Strasse führt über elegante Brücken aber auch zum Teil auf den alten Eisenbahnbrücken, die 1912 das Festland mit Key West verband.

        Der Millionär Henry Flagler veranlasste den Bau einer Eisenbahnstrecke die das Festland mit Key West verbinden sollte. 1912 fuhr der erste Zug bis nach Key West. Bis 1935 brachten die Züge Fracht und Urlauber auf die Keys, bis ein schwerer Hurrikan die Eisenbahnstrecke schwer beschädigte. In erster Linie sind es die auf dem Land befindlichen Teile die fast komplett zerstört sind. Die Brücken haben fast alle gehalten. Da aber die Bahn aufgrund der Wirtschafts-Depression kein Geld hatte, die Strecke wieder zu sanieren, wurde beschlossen eine durchgehende Strasse zu erbauen. 1938 wurde der Overseas Highway offiziell eröffnet.

        Monika und ich genießen die Fahrt auf dieser Traumstraße. Natürlich darf die entsprechende Musik nicht fehlen. Das Lied "Kokomo" von den Beach Boys haben wir selbstverständlich auf unserer Playlist. In der Stadt Marathon auf Key Vaca machen wir einen Stopp. Das alte Fischerdorf am Hafen vermittelt immer noch wie die Fischer früher gelebt haben und auch heute noch leben. 

        Jetzt geht es auf die Seven - Miles - Bridge. 11 Kilometer geht es über das Meer, das in allen Blautönen leuchtet. Es ist unbeschreiblich schön hier zu fahren. Im gemütlichen Tempo, bei offenem Fenster dahinzugleiten. Nach Bahia Honda, wo die Brücke endet, kommen in rascher Folge die letzten Keys und dann erreicht man die "Conch Republic", Key West.

        Als die US - Behörden auf der einzigen Zufahrtsstrasse zu den Keys einen Kontrollposten errichteten, löste das einen großen Strum der Entrüstung aus. Der Bürgermeister von Key West befürchtete einen Rückgang des Tourismus. Seine Beschwerde beim Bundesgericht wurde abgeschmettert. Die Reaktion war, dass sich Key West am 23. April 1982 offiziell von den USA abspaltete und die Conch Republic ausriefen. Gleichzeitig erklärte Dennis Warden, der Bürgermeister, den USA den Krieg. Exakt eine Minute später kapitulierte die Conch Repulic und forderte eine Milliarde für den Wiederaufbau. Natürlich gab es kein Geld, aber der Kontrollposten wurde aufgehoben. Als Spaß - Republik existiert die Conch Republic noch immer. Man kann sogar um die Staatsbürgerschaft ansuchen und bekommt einen Reisepass.

        Key West ist 13,64 km2 groß, hat 1.717 Einwohner und die höchste Erhebung ist ein Meter. in Key West befindet sich der südlichste Punkt der USA. Unser Hotel liegt gleich am "Ortseingang", das Key West Marriott Beachside****. Da wir uns Zeit gelassen haben, ist es schon später Nachmittag. Wir checken schnell ein und gehen erst einmal an den Pool, bevor wir am Abend in die Old Town gehen.

        TAG 5 KEY WEST

        Heute startet unsere große New England Tour. Unsere erste Etappe führt und nach Salem. Der Ort liegt etwa 26 km nördlich von Boston und gelangte durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert zu zweifelhaftem Ruhm. Wir wählen die etwas längere Route durch Boston, da wir uns das Ergebnis des sogenannten "BIG DIG" anschauen wollen. Gemeint ist damit, dass man die meist befahrene Stadtautobahn komplett unter die Erde verbahnte. Gleichzeitig wurden auch Querverbindungen mittels Tunnels mit der Expressway verbunden. Somit ist erstens sehr viel Verkehr aus der Stadt rausgenommen worden und gleichzeitig eine wesentlich städtebauliche Verschönerung der Stadt erreicht.

        Wir kommen sehr gut durch den langen Tunnel und erreichen nach dem Flughafen wieder das Tageslicht. Bei traumhaftem Wetter fahren wir der Küste entlang bis Salem. Unser Ziel ist das Salem Witch Museum. Hier in diesem Museum wird die Geschichte der Hexenverfolgung und der Prozesse auf anschauliche und auch typisch amerikanische Weise erzählt. In einem großen Saal sind an der Seitenwänden große Nischen, in denen wie auf einer Bühne die einzelnen Stationen dargestellt sind. Man bekommt einen Kopfhörer und wenn man mit der Gruppe hinein geht, beginnen die einzelnen Bühnenbilder in der richtigen Reihenfolge zu leuchten und die Geschichte wird erzählt. Das Ganze dauert in etwa eine Stunde.  Danach besucht man die ebenso interessante Ausstellung, wo es um den Wandel des Hexenbildes in unserer Zeit geht.  Mein TIPP: Da es zur Zeit des Indian Summer zu langen Wartezeiten bei der Kasse kommen kann, bitte unbedingt vorab buchen. 

        Kosten 15,- $ pro Erwachsenem und12,- $ € für ein Kind.

        Salem Witch Museum

        Das Salem Witch Museum

        Von Salem geht unsere Fahrt weiter der Küste entlang nach Portsmouth. Portsmouth ist im Bundesstaat New Hampshire und somit der 2. der sechs New England-Staaten, die wir alle besuchen werden. In dieser entzückenden Küstenstadt machen wir unsere Mittagspause. Im wunderschönen Prescott Park machen wir einen kleinen Spaziergang und essen in einem der zahlreichen Lokale eine Kleinigkeit. Denn heute am Abend haben wir etwas Besonderes vor. Aber davon später.

        Von Portsmouth aus geht es nun immer der Küste entlang bis nach Kennebunkport.  Diese Kleinstadt wurde u.a. bekannt als Sommersitz des Präsidenten George W. Bush.  Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Ort sehenswert, er war auch Kulisse für die Serie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury. Wenn man durch diesen entzückenden Ort fährt - übrigens sind wir bereits in Maine, dem 3. New England Staat - wäre man nicht überrascht, Jessica Fletcher jeden über den Weg zu laufen.

        Orchard Bay Beach

        Der Strand an der Orchard Bay

        Wir fahren weiter zum Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände von Maine. Jetzt im Herbst ist es hier ruhig, aber man kann erahnen was hier zur Hochsaison im Sommer los ist. Viele Hotels, Apartments, Restaurants und jede Menge Bars und Cafes sind hier entlang des wunderschönen, breiten Sandstrands. Abseits des Ortes sehen wir ein paar traumhaft schöne Landhäuser.

        An der Orchard Bay

        Landhaus an der Orchard Bay

        Von hier ist es nun nur mehr eine halbe Stunde bis wir nach Portland, der wichtigsten Stadt des Bundesstaates Maine. Mehr 600.000 Menschen leben in dieser Stadt, die vor allem als Fischereihafen bekannt ist. Wir fahren zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Portland by the Bay. Nach dem Check-In machen wir uns frisch und spazieren in das nahe gelegene Zentrum. Zunächst gehen wir einmal auf ein Bier um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit gehen wir weiter in Richtung Marina zu unserem wichtigen Termin. Wir haben für 19.00 einen Tisch im "DiMillo´s" reserviert. Ich kenne das Lokal schon von einem früheren Aufenthalt hier in Portland und es ist ein absolutes Muss hier Abend zu essen.

        Bei DiMillo´s

        Mein Schwager mit Lobster

        Das DiMillo´s ist ein schwimmendes Restaurant und natürlich auf Meeresfrüchte spezialisiert. Schon bei der Planung der Reise habe ich mich auf dieses Essen gefreut. Nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekommen wir unseren Tisch im stilvoll eingerichteten Lokal. Als Vorspeise muss es ein original New England Clam Chowder sein. Diese Muschel-Kartoffel-Suppe ist einfach sensationell. Dazu passt natürlich ein frisch gezapftes Allagash, ein Bier einer örtlichen Brauerei. Dann kommt endlich der heiß ersehnte Lobster. Dazu gibt es hervorragende gekochte Kartoffel in der Schale. Ein ausgezeichneter Sauvignon Blanc aus Neuseeland vom Weingut Peter Yealands begleitet das Festmahl. Den Abschluss dieses herrlichen Essens bildet ein Blueberry Cobbler, ein Wackelpudding mit Schwarzbeeren aus Maine. Als Begleitung und krönenden Abschluss gönnen wir uns eine Flasche Hillinger Secco Sparkling Pinot Noir. Ein bisschen ein Heimatbezug darf schon sein.

        Über die Höhe der Rechnung breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin konnten wir uns noch das Taxi zum Hotel zurückleisten.

        TAG 5 VON PORTLAND NACH BAR HARBAR

        Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, liegt dichter Nebel über Portland. Aber auch das ist zu dieser Jahreszeit normal. In der Nacht kühlt die warme Luft ab und kondensiert. Erst mit der Sonneneinstrahlung löst sich dann in Laufe des Vormittags der Nebel. Unser heutiges erstes Ziel ist der Portland Head Light, ein 23 m hoher Leuchtturm, den George Washington im Jahre 1787 in Auftrag gegeben hat. Wir überqueren die Hafen-Bucht und fahren die paar Kilometer bis zum Parkplatz des Leuchtturms, der auch der Parkplatz des Fort Williams Park ist. Der Turm liegt in dichtem Nebel, die Stimmung ist absolut traumhaft. Am schönsten sind die Spinnennetze in den Büschen, an denen die Nebeltröpfchen haften.

        Leuchtturm

        Morgennebel beim Leuchtturm

        Nach dem wir alles gesehen haben, fahren wir zurück in Richtung Portland und fahren auf die Interstate 295 auf. In Brunswick fahren wir ab. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgelöst und die Sonne strahlt von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Es wird wieder ein Traumtag. Wir fahren jetzt auf dem US Highway 1, die Nord-Südverbindung hier im Osten, die von der kanadischen Grenze über 3800 km bis nach Key West in Florida führt. Unser erster Stopp ist in Wiscasset, einem entzückenden Örtchen am Sheepscot-River. Wir spazieren ein wenig durch den Ort und da der erste Vormittags-Kaffee ruft, kehren wir bei Sarah´s Cafe ein. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Fluss und vor allem auf eine Verkaufsbude für Lobster-Semmeln. Diese Roll´s sind eine Spezialität von New England und die Stände gibt´s so wie bei uns die Würstelbuden. Einfach herrlich.

        Wiscasset

        Pause in Wiscasset

        Von Wiscasset fahren wir weiter durch eine herrliche Landschaft. Sie ist geprägt von vielen Flüssen, Meeresarmen, saftig grünen Wiesen und bunten Wäldern. Die zahlreichen Ortschaften sind allesamt im typischen New England - Stil erbaut. Holz ist das dominierende Element und fast alles ist weiß angestrichen. Angefangen vom Wohnhaus, den örtlichen Behörden, bis hin zur Kirche.

        Landhaus

        Typisches Landhaus

        Bei Rockland kommen wir wieder zur Küste. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Fischer-Häfen für den Lobster Fang. Wir halten am Hafen und machen einen kurzen Rundgang. Von Rockland führt die US 1 immer der Küsten entlang in Richtung Norden. Wir genießen die Fahrt an der Küste. Unterwegs halten wir Rast auf einen der vielen, gut ausgestatteten Rastplätze und machen ein Picknick. In Portland haben wir uns in einem großen Supermarkt mit allem Nötigen eingedeckt und nun lassen wir es uns gut gehen. So eine Pause ist mir wesentlich lieber als ein schnelles Essen in einem Fast-Food-Lokal mit undefinierbarem Essen. Außerdem ist ein kurzes Power-Napping auch was Feines.

        Orland

        Ellsworth in Maine

        Wir folgen der 1 bis nach Ellsworth und biegen dort auf die US 3 ein, die nach Mount Desert Island führt zu unserem Tagesziel, dem Best Western Acadia Park Inn. Dieses typische amerikanische Motel mit Parkplatz direkt vorm Zimmer ist für eine Nacht unser Quartier. Wie checken ein, machen uns frisch und fahren die paar Kilometer bis nach Bar Harbor. Die Strasse führt den Berg hinunter und man hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die vorgelagerten Inseln und das Festland. Bar Harbor ist eine nette, saubere Stadt, die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist. Sie ist das Tor zum Acadia National Park mit seinen vielen Outdoor-Attraktionen. Hier leben noch viele Elche, Bären und andere Tiere. Wunderschöne Wanderwege führen durch den Park.

        Bar Harbor

        Bar Harbor am späten Nachmittag

        Eine weitere Attraktion ist das Whale Watching. Von April bis Oktober kann man hier diese majestätischen Tiere beobachten. Dies steht auch auf unserem morgigen Tag als erstes auf dem Programm. Aber wir parken zunächst unser Auto am Hafen und spazieren durch den wirklich entzückenden Ort. Auch hier verspürt man den New England Style, aber man merkt schon auch, dass hier das Klima schon um einiges rauer ist, als weiter im Süden. Irgendwie fühlt man sich schon eher in Kanada als in den USA. Aber der Ort ist wunderschön. Sehr viel Grün, fast auf jedem Grundstück ist eine Wiese und steht ein Baum.

        Restaurant Bella Vita

        Das gemütliche Bella Vita

        Langsam wird es nun Zeit ein Lokal für das Abendessen zu suchen. Wir entscheiden uns heute für einen Italiener. Das "La Bella Vita", direkt am Hafen, schaut recht einladend ein. Ohne lange Wartezeit bekommen wir einen Tisch direkt am Fenster. Zur Einstimmung genehmigen wir uns ein Glas Prosecco. Als Vorspeise wählen wir die Cozze Bianco. Die in einer Zitronen-Butter-Sauce servierten Miesmuscheln sind ein Gedicht. Genauso wie der Ecco Domani Pinot Grigio aus den Trentino. Die Hauptspeise ist der absolute Hammer. Man kann sich seine eigene Pasta zusammenstellen. Man wählt die Pasta, dann sucht man sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten die gewünschten aus und dann die dazu passende Sauce. Wahrlich ein Gedicht. Als Nachspeise gibt es ein wirklich ausgezeichnetes Gelato. Abgerundet mit einem Grappa di Sassicaia von Poli. Ein fürwahr köstliches Abendessen als Abschluss eines wunderschönen Tages.

        TAG 6 BAR HARBOR - NORTH CONWAY

        Auch an diesem Morgen trübt dichter Nebel den Blick aus dem Fenster. Wir rufen bei der Whale Watch Company an und erfahren, dass der Vormittagstermin abgesagt ist. Dadurch ändert sich unser heutiger Tagesablauf. Wir können uns zum Frühstücken Zeit lassen und dann ganz gemütlich zu unserem heutigen Tagesziel fahren. Da noch immer dichter Nebel herrscht, fahren wir in den Norden nach Bangor und fahren hier auf die Interstate 95 auf. Unser erstes Ziel wird Augusta sein, die Hauptstadt von Maine. Nach Bangor reißt der Nebel auf und man sieht wieder einen tiefblauen Himmel. Die Temperaturen steigen ebenfalls rasch an und als wir nach Augusta kommen hat es schon wieder über 20 Grad.

        Auto im Nebel

        So macht man in den USA Urlaub

        Augusta ist eine Kleinstadt am Kennebac River. Sie hat nicht sonderlich viel zu bieten, vielleicht abgesehen vom State House, das dem von Boston nachgebaut wurde. Wir genießen unseren Kaffee in einem netten Lokal und dann geht es weiter hinein in fantastische Seen-Landschaft von Maine. Immer wieder fahren wir an kleineren und größeren Seen entlang, überqueren viele Flüsse und fahren durch wunderschöne Wälder, die schon das typische Kleid des Indian Summer tragen. An einem der Seen machen wir Halt und machen wieder unser Picknick. Beim anschließenden Spaziergang am Ufer entlang genießen wir die Sonne und den Blick auf die traumhafte Landschaft.

        See in Maine

        Ufer des Tripod Pind

        Kurz nach dem Tripod Pond kommen wir zum Long Lake. In Naples machen wir Halt und sehen uns das kleine Örtchen an. Hier ist absolute Hochsaison. Auf dem See unzählige Boote, mehrere Marina´s und Geschäfte. Lokale und Souvenirshops findet man entlang des Seeufers.

        Marina in Naples

        Eine von mehreren Marina´s in Naples

        Nach Naples kommen wir nach Fryeburg und überqueren die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Von hier sind es nur mehr knapp 20 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem North Conway Grand Hotel. Es ist das beste Hotel in North Conway, aber da wir hier 2 Nächte bleiben, ist es uns das wert. Die Lage des Hotels ist auch nicht schlecht, den gleich daneben ist das Settler´s Green Outlet Village. Hier habe ich schon bei meinem letzten Aufenthalt ein paar tolle Schnäppchen gemacht. Wir checken ein und machen uns rasch frisch, da wir noch eine kleine Runde um North Conway machen wollen.

        Conway Railroad

        Einfahrt in den Bahnhof von North Conway

        Wir fahren gemütlich durch den langgezogenen Ort, vorbei am Bahnhof, wo gerade ein Zug der Conway Scenic Railroad einfährt. Dieser Touristenzug fährt mehrmals täglich durch die wunderschöne Landschaft der White Mountains. Wir fahren weiter entlang des Ellis River nach Jackson. Hier findet man alles, was das Sportlerherz sich wünscht. 2 Golfplätze für den Sommer und Skipisten und einen österr. Eislaufplatz mit Schlittenfahrten.

        Jackson New Hampshire

        Eine überdachte Brücke, typisch für New England

        Nach dieser kurzen Tour geht es zurück ins Hotel. Auf dem Weg in unser Restaurant machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Outlet Center. Es ist nur zum Gustieren, shoppen ist morgen angesagt. Unser Ziel ist das "Merlino´s Family Steakhouse". Heute muss es ein richtiges großes Steak sein mit allem Drum und Dran. Keine Vorspeise oder ähnliche Nebensächlichkeiten. Ich weiß von früher, dass es hier gutes Fleisch vom Angus Rind gibt. Ich bestelle mir ein 20 Oz T-Bone Steak (ca. 550 gr.). Dazu gibt es Pommes Frites und Salat. Als Getränk muss es ein frisch gezapftes Tuckerman´s sein, ein Bier aus dieser Gegend. Auch diesmal werden unsere Erwartungen nicht enttäuscht und den restlichen Abend verbringen wir an der gut ausgestatteten Bar.

        TAG 7 DER WHITE MOUNTAIN NATIONAL FOREST

        So wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat, lacht die Sonne am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Wir sind so dankbar, den heute erwartet uns ein absoluter Höhepunkt unserer Reise, der White Mountain National Forest mit dem Mount Washington. Wir frühstücken im Hotel, für amerikanische Verhältnisse hervorragend. Feste Schuhe und wärmere Kleidung werden eingepackt, denn wir werden den Gipfel des Mount Washington besteigen. Wir fahren vom Hotel hinein in den Park. Hier sind wir in tiefsten Indianer-Gebiet. Die Strasse steigt immer mehr an und nach 60 km sind wir am Ziel, der Talstation der Mount Washington Cog Railway.

        Talstation

        Tal-Station der Cog Railway

        Man kann den 1.917 m hohen Berg auf verschiedene Arten bezwingen, mit dem Auto, zu Fuß oder was für mich die schönste Art ist, mit der weltweit ältesten Zahnradbahn der Welt. 1866 eröffnet, führt die die 4,8 km lange Strecke von der Talstation bis hinauf zur Bergstation, die knapp unter dem Gipfel ist. Auf dieser Fahrt überwindet die Bahn 1.200 Höhenmeter bei einer mittleren Steigung von 25%. Das steilste Stück hat eine Steigung von knapp 48%. Die gesamte Fahrzeit beträgt eine Stunde. Die gesamte Dauer für Hin-und Rückfahrt beträgt 3 Stunden. Heute fahren die Züge mit von Bio-Diesel betriebenen Lokomotiven den Berg hinauf. Nur mehr selten werden die Waggons noch von den alten Dampflokomotiven geschoben. Ich hatte noch das Glück mit so einem pfauchenden Ungetüm zu fahren.

        Zug in der Talstation

        Unser Zug auf den Mount Washington

        Wir hatten unsere Tickets schon vorab gekauft (in der Hochsaison sehr ratsam) und konnten daher in aller Ruhe die Talstation mit den ausgestellten, ersten Lokomotiven bestaunen. Unser Zug fuhr um 10.00 ab, das Boarding beginnt ca. 30 min vorher. Schon nach wenigen Metern führen die Geleise steil den Berg hinauf. Mit an Bord ist ein Guide, der den Reisenden alles über die Bahn, die Strecke und den Berg erzählt. Immer steiler geht es aufwärts bis zur ersten Ausweichstelle. Heute sind die beiden Ausweichstellen zweigeleisig, sodass die Züge ohne Halt aneinander vorbeifahren können. Als ich hinauffuhr, war das noch anders. Bei den Ausweichstellen musste der Zug auf ein Nebengleis fahren. Dafür wurden die Gleise händisch mit genau 17 Handgriffen umgelegt. Die Gleise wurden wieder umgelegt, sodass der Bergab-Zug vorbeifahren konnte. Anschließend wieder umlegen, unser Zug fuhr zurück, wieder umlegen und es ging weiter. Abenteuerlich, aber sensationell.

        Ausweichstelle

        Hier werden dann die Schienen händisch umgelegt

        Wie schon erwähnt, kann das Wetter am Mount Washington in kürzester Zeit umschlagen, aber wir hatten wirklich Glück. Wie schon in den letzten Tagen hatten wir Traumwetter. Oben angekommen stiegen wir die paar Meter bis zum Gipfel hinauf. Der Ausblick war einfach gigantisch. Wir hatten eine unglaubliche Fernsicht. In den Norden bis nach Kanada, nach Westen bis weit nach Vermont hinein und nach Osten bis zum Atlantik. Es war einfach unbeschreiblich schön. Für diesen Ausblick zahlt man gerne den nicht ganz billigen Preis von 80,- USD. Nach einer Stunde Aufenthalt - und dem obligaten Kaffee in der Bergstation - geht es wieder den Berg hinunter. Um 13.00 waren wir wieder bei der Talstation.

        Mount Washington Summit

        Mit Monika auf dem Gipfel

        Weiter geht die heutige Reise durch den National Forst. Nach ein paar Kilometer fahren wir am geschichtsträchtigen Mount Washington Resort vorbei. Ein wunderschönes Hotel, in dem 1944 die Bretton-Woods-Konferenz stattfand. Auf dieser Konferenz wurden die Weltbank und der internationale Währungsfond gegründet. Nun fahren wir durch dichte Wälder. Dass wir in altem Indianer-Gebiet sind, sieht man an zahlreichen Totem-Pfählen entlang der Strecke. Auf einem Parkplatz halten wir und gehen den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Gleich nachdem wir in den Wald hinein gehen, steht großes Schild mit einer Warnung vor Bären und wie man sich bei einer Begegnung verhalten soll. Leider bzw. Gott sei Dank ist uns keiner von den scheuen Gesellen begegnet.

        Beim Old Man

        Hier kommt man zum Old Man of the Mountain

        Nach knapp 40 km erreichen wir den nächsten Punkt unserer Tagestour. Es ist der "Old man of the mountain". Der Alte Mann des Berges war eine Felsformation, die den Kopf eines Indianers zeigte. Als ich das erste Mal hier war (2001), war er noch deutlich zu sehen. Leider hat ein natürlicher Felssturz 2003 diesen Kopf zerstört. Aber allein die Fahrt hierher zum Profile Lake ist wunderschön und man kann ja sehen, wo er einmal war und die Bilder, die hier ausgestellt sind, betrachten.

        The old man of the mountains

        So sah der "old Man of the Mountain" einst aus

        Wir fahren weiter nach Lincoln und biegen dann auf die 112 ein. Diese Strasse wird auch Kangamagus Highway genannt. Diese Strasse führt hinein in eine der schönsten Landschaften New Hampshire´s. Auf den 60 km bis North Conway quer durch die White Mountains, sieht man den ganzen Zauber des Indian Summer. Die Wälder leuchten in allen Farben, die Panoramastrasse führt die meiste Zeit den Fluss entlang, immer wiedereröffnen sich neue Blickwinkel und man glaubt zeitweise, dass der Wald brennt. Das Schönste aber ist, dass wir hier auf dieser Strasse fast allein sind.. Wir sind einfach sprachlos, ob dieser traumhaften Landschaft und dankbar, das alles sehen zu dürfen.

        Die 112

        Wir fahren immer weiter den "Highway" entlang. Zwischendurch machen wir bei einem kleinen See halt und spazieren um ihn herum. Bei einem Rastplatz stehen mehrere indianischen Totempfähle. Sie schauen zwar alt aus, sind aber nur eine Touristenattraktion und ein Hinweis, dass dieses Gebiet einmal den Algonkin-Indianern gehörte.

        See am Kangamagus

        Nach 50 km kommen wir wieder in die "Zivilisation" und erreichen Conway. Von hier sind es nur mehr ein paar Kilometer zu unserem Hotel. Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, gehen wir nun shoppen. Im Settler´s Outlet Center zieht es mich, als bekennenden Hilfiger und Ralph Lauren Fan, zu diesen Geschäften. Meine Frau und die beiden anderen Begleiter finden auch ihre Schnäppchen. Zurück ins Hotel, frisch machen und dann gehen wir wieder in das gestrige Restaurant. Steaks kann man jeden Tag essen.

        TAG 8 VON NORTH CONWAY NACH KILLINGTON

        Der Wetterbericht hat eine Wetterverschlechterung angesagt, aber am Morgen sehen wir noch nichts davon. Unser Weg führt uns heute zunächst zum Lake Winnipesaukee, einem der größten Seen in New Hampshire. Von unserem Hotel sind es knapp 70 km. Unser erster Halt ist bei einem Bauernmarkt. Man kann hier frisches Gemüse kaufen, vor allem aber den großen Howden-Kürbis, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch der ideale Kürbis für Halloween ist. Immer öfter sieht man nun bei Bauernmärkten, Gärtnereien und Baumärkten diesen bis zu 15 kg schweren Kürbis.

        Bei Moultonborough kommen wir ins das Seen-Gebiet. Wir fahren am Lake Kanasatka vorbei und kommen bei Center Harbor zum riesigen Lake Winnipesaukee. Das Seeufer ist sehr stark gegliedert, daher ist der Gesamtumfang des Sees über 460 km. Im See sind mehr als 250 Inseln. Unser Ziel ist Meridith, einem der touristischen Hauptorte. Der Ort liegt an 2 Seen, einerseits am Winnnipesaukee und an der anderen Ortsseite ist der kleine Lake Waukewan. Wir parken direkt am See und im Down Docks, einem Lokal mit See-Terrasse gibt es endlich unseren Kaffee.

        Meridith

        Das Town Docks in Meridith

        Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen, denn wir sehen, dass der Wetterbericht stimmt und schön langsam ziehen immer mehr Wolken auf. Wir brechen auf und fahren nun in Richtung unseres nächsten Ziels, der Quechee-Schlucht. Die Strasse führt durch eine wunderschöne, hügelige Landschaft mit entzückenden, kleinen Ortschaften. Hier auf dieser Route sind nicht so viele Touristen unterwegs. In Lebanon am Connecticut-River machen wir Halt um eine Kleinigkeit zu essen. Es ist eine typisch amerikanische Kleinstadt.

        Kurz nach Lebanon überqueren wir die Grenze zu Vermont, dem 4. Bundesstaat auf unserer Reise. Von hier ist es nicht mehr weit zum Quechee State Park. Die Strasse führt über den Ottauquechee River der sich hier ca. 50 m tief in den Felsen eingegraben hat. Diese Schlucht ist die tiefste in Vermont. Wir parken gleich nach der Brücke beim Parkeingang und spazieren zurück zur Brücke.

        Quechee George

        Blick in die Quechee-Schlucht

        Der Blick in die Schlucht und die Umgebung ist schon beeindruckend. Leider hat das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen und es nieselt, sodas wir uns nicht länger aufhalten. Nach ein paar Kilometern sehen etwas abseits der Strasse ein größeres Gebäude mit der Aufschrift "Scotland by the Yard", leider mittlerweile geschlossen. Wir bleiben stehen und sehen, dass es ein Geschäft für schottische Produkte ist. Hier gibt es alles, angefangen von den Stoffen in den verschiedensten Clan-Mustern, dazu passende Krawatten, Kilts und natürlich auch alles an schottischen Spezialitäten. Wir kommen mit Don Ransom, dem Besitzer ins Gespräch. Von ihm erfahren wir, dass sich in dieser Gegend sehr viele Schotten angesiedelt haben. Er veranstaltet auch das jährliche Scottish Festival. Er sagt uns aber auch, dass er das Geschäft bald aufgibt, da immer weniger Kunden kommen und er und seine Frau keinen Nachfolger für das Geschäft finden.

        Scotland

        Krawatten in allen Clan-Mustern

        Wir kaufen ein paar schottische Souvenirs und fahren weiter zu unserem heutigen Ziel, dem bekannten Skiort Killington, wo jedes Jahr Damen-Weltcup-Rennen stattfinden. Wir fahren nicht in den Ort, sondern hinauf zur Skistation zu unserem Hotel, dem Mountain Inn. Das Hotel hat noch etwas von einem Berghotel. Viel Holz und Stoff sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Wir checken schnell ein und machen einen langen Spaziergang rund um die Station. Jetzt im Oktober liegt zwar noch kein Schnee, aber man merkt, dass sich der Ort schon auf die Wintersaison vorbereitet.

        Killington

        So schauts im Oktober aus

        Zurück im Hotel entspannen wir uns im hoteleigenen Hallenbad, bevor wir in Restaurant zum Abendessen gehen. Obwohl wir hier auf dem Berg sind und knapp 250 km vom Meer entfernt sind, wird frischer Lobster angeboten. Da wir in letzter Zeit sehr Steak-lastig waren, ist es wieder einmal Zeit für einen Hummer. Diesmal allerdings als Lobster-Spaghetti. Dazu ein guter Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien.

        TAG 9 KILLINGTON - SPRINGFIELD

        Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die Schlechtwetterfront nun da ist. Tiefhängende Wolken und leichter Regen sind heute angesagt, aber nichts desto trotz steht uns eine schöne Etappe bevor. Von Killington zunächst nach Rutland und nach Pittsford und dann immer weiter in den Süden nach Stockbridge und zu unserem Ziel nach Springfield.

        Aber zu aller erst Frühstück und hier erleben wir eine Überraschung der amerikanischen Art. Alles was hier angeboten wird, sei es die Butter, die Marmelade, die Wurst oder der Käse, alles ist in Plastik verpackt. Obendrein gibt es auch kein Geschirr, nur Plastikbecher und Plastikbesteck. Es ist ein Wahnsinn, allein der Müll, den wir hinterlassen, ist gewaltig. Dieses Land hat noch riesigen Aufholbedarf, was Müllvermeidung betrifft, aber nicht nur das. Auch in vielen anderen Bereichen ist Amerika in der Infrastruktur weit von Standard Europas entfernt. Man denke nur an die vielen Strom- und Telefonleitungen, die alle noch auf Masten sind und einige Punkte mehr.

        Killington

        Die durchaus netten Zimmer unseres Hotels

        Aber dafür sind die Menschen extrem freundlich, hilfsbereit und nett und das Land ist einfach wunderschön. Das nur ein kleiner Exkurs. Wir fahren nach dem Frühstück den Berg hinunter nach Rutland und weiter nach Pittsford, zu unserem ersten Stopp dieses Tages. Hier in Pittsford ist das "New England Maple Museum". Es heißt, ohne einen Besuch dieses Museums ist ein Vermont-Aufenthalt nicht komplett. In diesem nett gestalteten Museum erfährt man alles, was man über die Ahorn-Sirup-Erzeugung wissen muss. Schon die Ureinwohner Amerikas haben diesen süßen Saft gewonnen und zu schätzen gewusst. Die Geschichte der Herstellung des Sirups des Ahorn-Baumes wird hier auf typisch amerikanische Art sehr anschaulich und auch lustig gezeigt. Natürlich muss man dann zum Abschluss in angrenzenden Shop etwas für daheim einkaufen. Für sich selbst und als Mitbringsel.

        Pittsford

        Der Andenken-Laden im Museum

        Nach diesem Besuch fahren wir nun immer weiter in den Süden hinein in die Green Mountains. Es mittlerweile aufgehört zu regnen und auch die Sicht hat sich gebessert. So sehen wir auf dieser schönen Fahrt die wunderschöne Landschaft Vermonts. Sanfte Hügel, die auch in den typischen Farben des Indian Summer leuchten. Wir kommen durch entzückende Ortschaften, die alle Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. In einem dieser Orte halten wir und gehen auf den üblichen Kaffee. Anschließend möchten wir noch in Geschäft auf dem Hauptplatz etwas einkaufen. In diesem Geschäft gibt es alles, von Lebensmitteln, allem was man im Haushalt braucht und auch für den Landwirt ist gesorgt. Plötzlich sehe ich in einem Regal ein Sortiment unserer herrlichen, unvergleichliche Manner-Schnitten. Wir fragen den Besitzer, weshalb er Manner-Schnitten in seinem Sortiment hat. Weil einmal ein guter Freund von ihm in Österreich auf Urlaub war und dort diese Köstlichkeit kennengelernt hat. Darauf hat er sie bei seinem Großhändler bestellt und da sie bei seinen Kunden sehr gut ankommen, gibt es sie in seinem Geschäft. Natürlich müssen wir seinen Bestand drastisch reduzieren.

        Manner

        So sah der Stand vor unserem Besuch aus

        Wir fahren weiter und plötzlich kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Dadurch wird die Fahrt durch die Green Mountains noch schöner. Es ist wirklich eine wunderschöne Region. Wir kommen nach Bennington und da es Zeit für einen Imbiss ist, wollen wir uns eine Kleinigkeit in einem Supermarkt kaufen. Als wir in den Ort kommen, sehen wir eine riesige Aldi-Filiale. Natürlich steuern wir diese an. Als wir hinein gehen das AHA-Erlebnis. Alles ist so angeordnet, wie wir es von daheim kennen. Das Brot ist wo das Brot ist, das Obst wo Obst hingehört und auch alles andere ist auf seinem Platz. Wir suchen uns ein Lokal, wo wir was zum Trinken bekommen, das Essen mitzubringen ist in den USA ja kein Problem.

        New England

        Eine Tankstelle aus vergangener Zeit

        Nach dieser Pause fahren wir weiter in den Süden zu unserem nächsten Halt, nach Stockbridge. Hier in diesem kleinen Ort, schon wieder in Massachusetts, ist das Museum von Norman Rockwell. Norman Percevel Rockwell war einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Rockwells Arbeiten gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell. Als Illustrator schuf über mehr als 40 Jahre schuf er insgesamt 322 Titelbilder der Saturday Evening Post. Mit seiner Art zu malen hat er in den 40- und 50-er Jahren das amerikanische Alltags-Leben auf amüsante Art dargestellt. Er war aber auch politisch sehr engagiert. Sein Motto war:

        „Die Sichtweise des Lebens, die ich in meinen Bildern kommuniziere, schließt das Morbide und Hässliche aus. Ich male das Leben so, wie ich es gerne hätte.“

        Norman Rockwell

        Ein typisches Norman Rockwell Bild

        Man kann zu dieser Art von Malerei stehen wie man mag, aber das Museum ist wirklich zu empfehlen. Allein die Lage des Museums am Stadtrand von Stockbridge ist wunderschön. In einer großen Parkanlage befindet sich das Hauptgebäude mit der Bildergalerie. Man kann auch sein Studio besichtigen und auf der Terrasse des Cafe´s die schöne Anlage bewundern.

        Von hier sind es noch eine knappe Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Springfield. Die Sonne scheint mittlerweile wieder von einem blauen Himmel und auf dieser Fahrt durch eine sanft hügelige Landschaft zeigt sich wieder die volle Pracht des Indian Summer. Unser Hotel, das Residence Inn by Marriott West Springfield, liegt am Stadtrand gleich nach der Abfahrt von der Interstate, aber trotzdem sehr ruhig am Rande eines kleinen Wäldchens. Unsere Apartments sind wunderschön, eigentlich eine kleine Wohnung. Zuerst aber muss es ein Willkommens-Bier an der Hotelbar sein.

        The Marriott Springfield

        Unser Hotel-Zimmer

        Nach dem Frischmachen spazieren wir die Strasse entlang in Richtung Zentrum. Hier findet man jede Menge Lokale und Geschäfte. In einen Western-Shop gehen wir hinein und schauen uns um. Hier gibt es alles, was das Herz des Western-Fans begehrt. Wunderschöne Cowboy-Stiefel oder ein Original Stetson wären ein schönes Mitbringsel, aber da die Preise auch schön sind, verzichte ich darauf. Gleich ein Stück weiter ist Cal´s Wood-Fired Grill & Wine Bar.

        Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir sofort einen Tisch. Als Vorspeise muss es heute ein klassischer Caesar Salad sein. Als Hauptgericht wählen wir alle Meeresfrüchte Spaghetti. Nach einem Bier zur Vorspeise trinken wir zum Hauptgang einen leichten kalifornischen Chardonnay. Den Abschluss bildet ein fantastischer warmer Apfelstrudel mit Vanille-Sauce und Vanille-Eiscreme. Das ganze Essen war einfach köstlich. Wirklich ein Lokal, dass man weiterempfehlen kann.

        TAG 10 SPRINGFIELD - NEWPORT

        Der heutige Tag wird uns wieder an die Küste führen bis nach Newport in Rhode Island. Das Wetter ist weiter unbeständig, aber wenigstens regnet es nicht. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das "Old Sturbridge Village", ein Freilicht-Museum der besonderen Art. Hier ist alles, was man besichtigen kann bewohnt. Die Angestellten des Museums betreiben die einzelnen Stationen in den Original-Kleidern der damaligen Zeit, sie bearbeiten die Farm, der Schmied zeigt, wie man zur Zeit der Siedler gearbeitet hat usw. Wir sind sehr gespannt.

        Von Springfield nach Sturbridge sind es knapp 55 km. Wir nehmen die SR 20 um die schöne Landschaft hier zu genießen. Gott sei Dank kommt immer wieder die Sonne hervor und so kann man den Reiz dieser Gegend noch besser bewundern. Nach einer gemütlichen Fahrt kommen wir beim Village an. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen zum Hauptgebäude. Hier bekommt man Karten und Infomaterial. Dann geht´s los. Die Wege sind gut beschildert und wir gehen zum Dorf. Rund um einen großen Platz sind verschiedenste Gebäude. Die Kirche, eine Bank, ein Versammlungshaus, das Anwaltsbüro uvm.

        Old Sturbidge Village

        Der Schmied bei der Arbeit

        Der Weg führt am Dorf vorbei und man kommt dann zur Farm. Im Haus zeigen kostümierte Angestellte, wie der Tagesablauf in so einem Haus vor sich ging. In der Küche wird gekocht, man kann die Zimmer besichtigen, den Gemüsegarten. In den Wirtschaftsgebäuden erklärt uns ein Mann die Arbeitsgeräte der damaligen Zeit.

        Langsam schlendern wir so am Schmied, am Töpfer, an einem Sägewerk vorbei. Überall wird das alte Handwerk gezeigt. Es ist wirklich schön, das Leben in der damaligen Zeit auf diese Art kenne zu lernen. Alle Stationen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, das Old Sturbridge Village zu besuchen. Man sieht hier wirklich ein Stück amerikanische Geschichte.

        Old Sturbridge Village

        Der Gemischtwaren Laden

        Wir haben uns fast den ganzen Vormittag Zeit genommen, aber nun geht es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Meerwasser Aquarium in Mystic in Connecticut, dem 5. Bundesstaat auf unserer Tour.  Man fährt knapp 1 1/2 Stunden bis an die Küste. Die Fahrt dahin führt durch eine entzückende Landschaft, natürlich geprägt vom Indian Summer. Das Aquarium liegt etwas außerhalb von Mystic. Das Besondere an dieser Sehenswürdigkeit ist, dass es neben den üblichen großen Aquarien mit unzähligen Fischen, einen sehr großen Außenbereich hat. Hier kann man Meeresbewohner beobachten, die man sonst nur selten zu sehen bekommt.

        Wo hat man sonst wohl die Möglichkeit einen weißen Beluga-Wal zu sehen oder eine Vielzahl an Seelöwen, Pinguinen und Haien. Ein besonderes Augenmerk wird hier auch auf die Forschung und der Erhaltung von bedrohten Arten gelegt. Wir schlendern durch die große Anlage und bewundern diese wunderschönen Tiere.

        Mystic Aquarium

        Aug in Aug mit einem Beluga-Wal

        Nach diesem Besuch steuern wir unser heutiges Tagesziel an, Newport im Bundesstaat Rhode Island, dem 6. und letzten Bundesstaat von New England. Wir wählen für diese Strecke die Küstenstrasse, die US Route 1. Die 75 km sind wirklich wunderschön zu fahren, immer wieder kommen wir an die Küste. Newport selbst liegt auf einer Insel, die mit einer tollen Brücke mit dem Festland verbunden ist. In einem großen Bogen spannt sich die Brücke über das Meer. Wirklich beeindruckend. Unser Hotel, das Marriott Newport ist direkt am Hafen, am Rande der Altstadt.

        Newport Mass.

        Die Brücke nach Newport

        Check-In, frisch machen im Zimmer und dann hinein in die Stadt zum Bummeln. Newport ist eine wunderschöne Stadt, im typischen New-England-Stil. Sehr viele Häuser sind aus Holz errichtet, die Farben Weiß und Blau dominieren. Nicht umsonst haben sich hier in der Gegend die Superreichen der "Gilded Age", des vergoldeten Zeitalters hier ihre Landsitze gebaut. Aber diese werden wir morgen besichtigen.

        Heute geht es nun zum Abendessen in ein Super-Lokal direkt am Meer, in das "The Mooring". Ich kenne das Lokal von früheren Reisen und es ist immer ein Highlight hier zu essen. Außerdem ist es von unserem Hotel aus zu Fuß erreichbar.  Gewiss nicht ganz billig, aber dafür wirklich hervorragend. Vor allem die Auswahl an Weinen ist beachtlich. Da unsere Reise schön langsam dem Ende zugeht, muss es heute noch einmal ein Lobster sein. Dazu trinken wir einen Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien. Man muss ja schauen, wie der zu einem steirischen Sauvignon abschneidet. Als Nachspeise gibt es Creme Brulee.

        The Mooring

        Eine Köstlichkeit aus dem Meer

        Nach dem Essen setzen wir uns noch in auf einen Drink in die Hotelbar und dann ab ins Zimmer. Morgen geht es nach Cape Cod.

        TAG 11 VON NEWPORT NACH CAPE COD

        Nach einer angenehmen Nacht mit dem Geruch des Meeres frühstücken wir im Hotel und machen uns dann auf zu den Newport Mansions. Das sind Herrenhäuser, die sich hier die Superreichen vergangener Tage errichtet haben. Sie alle liegen am sogenannten Cliff-Walk etwas außerhalb von Newport. Traumhafte Anwesen, wie das Marble House oder das Chateau-sur-Mer. Alles traumhafte Anwesen, aber eines davon sticht besonders hervor und das werden wir auch besichtigen. Es ist das "The Breakers" von den Vanderbuilts.

        Die Vanderbuilts schufen ihr Vermögen mit Dampfschiffen und der New York Central Railroad. Cornelius Vanderbuilot (183-1899) kaufte ein Holzhaus namens Breakers hier in Newport. 1892 brannte es ab und Vanderbuilt beauftragte Richard Morris Hunt einen Palast zu erbauen. Er holte Handwerker aus allen Ländern, vor allem aus Italien, die die Fertigkeiten besaßen, um einne Palazzo im italienischen renaissance-Stil zu erbauen. 1895 war es fertig und die Vanderbuilts zogen ein. Bis 1972 war es im Besitz der Vanderbuilts, heute gehört es der Preservation Society und ist ein nationales historisches Wahrzeichen ausgewiesen.

        Newport Mass.

        Das imposante "The Breakers"

        Wir haben uns die Karten schon vorab gekauft und kommen gerade rechtzeitig zu unserer Führung. Das Haus ist wahrlich beeindruckend. Nichts, was damals gut und teuer war, fehlt hier. Jedes Zimmer ist mit unheimlichem Prunk ausgestattet. Alle Details zu beschreiben ist müßig, aber es ist schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde, obwohl, hier zu leben hatte nicht nur seine Vorteile. Dies war sicher auch der Grund, warum spätere Generationen der Vanderbuilts lieber wo anders residierten und später auch das Haus verkauften.

        Newport Mass.

        Auch nicht schlecht als Zweitwohnsitz

        Nach der Besichtigung fahren wir weiter die durch diese wunderschöne Gegend. Viele Seen, Flüsse und Meeresarme prägen diese Region im Süden der New England Staaten. In Hyannis, dass schon auf der Halbinsel Cape Cod ist, halten wir bei unserem Hotel, dem Fairfield Inn & Suites und checken schnell ein. Nach einer kurzen Zeit fahren wir nach Princetown, ganz am Ende von Cape Cod. Die Halbinsel ist bekannt für seine unberührten Strände und den charakteristischen Dörfern. Viele sind noch immer geprägt vom Fischfang, aber der Tourismus spielt mittlerweile eine große Rolle. Viele New Yorker nutzen die relative Nähe für kurze Urlaube und auf den beiden Inseln Nantucket und Martha´s Vineyard haben sich viele betuchte Menschen niedergelassen. Die Kennedy´s hatten hier einen Landsitz und auch Barack Obama kam immer wieder auf die Insel.

        Cape Cod

        Wir halten in Princetown und machen einen großen Spaziergang durch die Dünenlandschaft bis zum Race Point Lighthouse. Es ist traumhaft schön hier, so unberührt und wild. Man wird vom rauen Wind so richtig durchgeblasen. Wir gehen zurück und in Princetown auf einen Kaffee. Dann geht´s zurück zum Hotel und zum Abendessen. Wir haben im Hafen im "Harbourview Restaurant" einen Tisch bestellt. Da es heute unser letzter Abend ist und wir diesen gebührlich feiern möchten, fahren wir mit dem Taxi zum Lokal. Zum Abschluss der Reise wollen wir es noch einmal ordentlich krachen lassen.

        New England

        Der Hafen von Hyannis

        Als Vorspeise bestellen wir Austern aus der Gegend, die mit einer süßen Chilisauce serviert werden. Dazu gibt es einen Soave aus dem Veneto. Die Hauptspeise muss noch einmal ein gutes Steak sein. Perfekt gegrillt mit einer feinen Weinsauce, Spargel und gestampfte Kartoffel. Der Wein kommt aus Kalifornien, ein Cabernet Sauvignon vom Weingut Justin. Den Abschluss bildet ein Käsekuchen mit Schlag und Himbeeren. Alles zusammen war ein Traum. Zurück gehen wir die knapp 3 Kilometer, nach diesem ausgiebigen Mahl tut das gut.

        TAG 12 ZURÜCK NACH BOSTON

        Heute ist unser letzter Tag, es geht zurück nach Boston und dann wieder nach Hause. Da unser Flugzeug erst am späten Nachmittag geht, können wir auf der Fahrt nach Boston noch einen Stopp einlegen und zwar in Plymouth, der ersten von den Pilgervätern gegründeten Siedlung in ihrer neuen Heimat.

        Wir fahren recht früh los, damit wir auch genügend Zeit haben, diesen geschichtsträchtigen Ort zu besuchen. Einerseits ist es die Plimoth Plantation und andererseits kann man einen Nachbau der Mayflower besichtigen, das Schiff mit dem die Auswanderer hierher in ihre neue Heimat segelten. Wir fahren die Küste entlang um noch einmal diese schöne Landschaft zu genießen. In Plymouth angelangt, einer entzückenden Kleinstadt am Atlantik fahren wir gleich zum Hafen und suchen uns einen Parkplatz. Zuerst gehen wir einen Kaffee trinken und dann starten wir unsere Besichtigungstour. Der erste Halt ist der Plymouth Rock, ein eingezäunter Felsen. Hier soll der erste der Siedler amerikanischen Boden berührt haben. Eine schöne Geschichte und den Amerikanern heilig, ist er doch ein eingetragenes historische Denkmal.

        Plymouth

        Die nachgebaute Mayflower

        Ein kurzer Weg zum Hafen und wir stehen vor der Mayflower 2, einem dem Original nachgebautem 1:1 Modell.  Mit so einem Schiff kamen 1620 die ersten der sogenannten Pilgerväter in die Neue Welt. Wir gehen an Bord uns kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist das Schiff schon von außen nicht sehr groß, wird es an Bord so richtig eng. Man kann sich nicht vorstellen, dass auf so einer Nussschale so viele Menschen die Fahrt über den Atlantik antraten. Wer von diversen Filmen Vorstellungen hat, wie es auf so einem Schiff aussieht, kann diese getrost vergessen. Die Kapitänskajüte ist nicht mehr als ein Verschlag und die Kombüse ist ein gemauerter Ofen und das war es.

        Wir durchstöbern jeden Winkel des Schiffes und bewundern den Mut und die Entschlossenheit, aufgrund der religiösen Verfolgung in England, dieses Wagnis auf sich zu nehmen. Nur um hier in der Neuen Welt so leben zu können, wie es ihre Religion verlangt.

        Mayflower

        Die "geräumige" Kapitänskajüte

        Die Besichtigung des Schiffs hat doch einige Zeit in Anspruch genommen und so verzichten wir auf das Plimoth Plantation. Es ist ein Freilicht-Museum, in dem man die Lebensweise der Siedler nachvollziehen kann. Wie in Old Sturbridge Village sind auch hier Angestellte in Originalkleidung vor Ort, um alles zu erklären.

        Wir suchen uns ein Restaurant, um noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen, denn wie man weiß, ist die Verpflegung inn den Flugzeugen mittlerweile nicht mehr der gehobene Standard. Danach fahren wir die 70 km auf der Interstate bis zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietwagens verläuft, wie in den USA, sehr schnell und der Bus bringt uns zu unserem Terminal. Mit Freude auf das heimkommen fliegen wir ab, denken aber voller Wehmut, aber auch Dankbarkeit an diese Traumreise zurück.

        Boston

        Abschied von unserem Begleiter


        Haben Sie Lust bekommen, genau diese oder eine ähnliche Reise quer durch New England zu machen? Gerne bin ich Ihnen bei der Planung und Buchung Ihrer Traumreise behilflich. Schicken Sie mir eine Anfrage mit Ihren Wünschen und ich setze mich mit Ihnen umgehend in Verbindung.

        NEW ENGLAND

        Der Indian Summer, eine Explosion der Farben

        Traumhafte Farben

        Der Indian Summer in seiner vollen Pracht

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        Wer kennt nicht die vielen tollen Bilder, die die Pracht des Indian Summer zeigen. Das Laub der Bäume verfärbt sich in alle Farben, von Braun, Gelb, Orange bis zu Rot leuchten die Wälder in der Sonne des Herbstes. Besonders in New England kann man dieses Schauspiel in allen seinen Facetten erleben.

        Aber es ist nicht nur das Farbenspiel, das eine Reisen den Nordosten der USA so einzigartig macht. Es auch die Geschichte, die mit dieser Region so besonders macht. Hier in New England befindet sich die Wiege der Vereinigten Staaten von Amerika. Nach der Besiedelung durch die Pilger-Väter, Auswanderer aus England, begann sich in Boston die Bevölkerung gegen die Herrschaft Englands aufzulehnen. Dies mündete in den Unabhängigkeitskrieg, der von 1775 -1783 andauerte und mit der Loslösung der ehemals britischen Kolonien endete. Spaziert man durch Boston, stößt man an allen Ecken und Enden auf Zeugen dieser Zeit.

        Auf der Fahrt durch die New England-Staaten wird man immer wieder überwältigt sein, von der Schönheit der Landschaft. Seien es die Küsten von Maine, die fantastische Seen-Landschaft von New Hampshire oder das alte Indianergebiet um den Mount Washington National Park. Durch die wunderschönen sanften Hügel von Vermont, dem alte Siedlungsgebiet der Kolonialisten rund um Old Sturbridge in Massachusetts, führt die Reise zur Küste nach Newport in Rhode Island. Hier lebt und lebte der alte Geldadel der USA, wie die Vanderbuilts, deren Anwesen man in Newport besichtigen kann.

        Vom mondänen Newport gelangt man schlussendlich nach Cap Cod, wo die New Yorker sich erholen und die amerikanischen Präsidenten Urlaub machen. Auf der Insel Martha´s Vineyard hatten die Kennedy´s ihr Anwesen und Präsident Obama kaufte sich hier ein Haus.

        Auf der letzten Etappe zurück nach Boston kann man in Plymouth einen Blick auf die berühmte Mayflower werfen, dem Schiff, mit dem die ersten Auswanderer von England hierherkamen. Am Flughafen in Boston endet diese traumhafte Reise, die Ihnen einen ganz anderen Blick auf die USA vermitteln wird und die sicher zu den Reisen zählt, die man unbedingt machen sollte.

        Diese Bundesstaaten auch noch zu Zeiten des Indian Summer - Ende September bis Mitte Oktober - zu bereisen, ist einfach sensationell und traumhaft schön. Ich zeige Ihnen eine Tour durch New England, mit vielen Höhepunkten und unvergesslichen Eindrücken.

        Begleiten Sie mich und genießen Sie die Reise. Vielleicht sind auch Sie demnächst auf den Strassen quer durch diesen Teil der USA unterwegs.


        Vorab möchte ich Ihnen die einzelnen Bundesstaaten in groben Zügen vorstellen

        MASSACHUSETTS

        Massachusetts wird auch als das historische Herz Amerikas bezeichnet.1621 gingen die "Pilgerväter" hier an Land und gründeten die erste dauerhafte Siedlung in der Neuen Welt. 
        Von hier aus nahm auch der amerikanische Unabhängigkeitskrieg seinen Anfang, der von 1775 - 1783 dauerte und mit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten endete.
        In Boston, der Hauptstadt des Bundesstaates, können auf dem "Freedom Trail", einer 4km langen Besichtigungsroute quer durch die Stadt, viele Stationen des historischen Bostons besichtigt werden.
        Boston ist auch meist Ausgangspunkt einer Reise durch New England. Die Stadt ist sicher eine der schönsten in den USA und man sollte auf jeden Fall 3 Tage hier verbringen.

        Ubrigens:
        In Massachusetts ist es verboten ins Bett zu gehen, wenn man nicht vorher ein Vollbad nimmt und wenn sie nach Salem kommen, bedenken sie, dass auch verheiratete Paare nicht nackt in den Wohnungen schlafen dürfen.

        VERMONT

        Vermont, auch der Green State genannt, ist bekannt für die Ahornsirup-Erzeugung und für seine vielen renommierten Brauereien. Es ist auch der Staat mit den meisten Schneefällen. Nicht umsonst ist Killington oftmals Austragungsort von Ski Weltcup Rennen.

        In den 50-iger Jahren ließ sich die berühmte Trapp-Familie in Stowe nieder. Der Lake Champlain ist eine weitere von vielen Sehenswürdigkeiten.

        Unbedingt zu beachten:

        Ein altes Gesetz schreibt vor, dass Giraffen nicht an Telefonmasten festgebunden werden dürfen und Pfeifen unter Wasser ist verboten.

         

        NEW HAMPSHIRE

        In New Hampshire können Sie den gesamten Charme von New England erleben. Einerseits in den entzückenden Küstenorten und andererseits im Landesinneren mit seinen Nationalparks, wie dem White Mountain National Forest.

        Ein Highlight ist sicher der Mount Washington. Unscheinbare 1917m hoch, aber bekannt für sein extremes Klima. Eine Fahrt mit der Cog-Railway hinauf auf den Gipfel ist ein Muss.

         Auf jeden Fall bedenken Sie:

        Wer sonntags auf die Toilette geht, darf währenddessen nicht zum Himmel blicken und die Kleidung, die sie tragen, dürfen sie nicht verwenden, um ihre Spielschulden zu zahlen.

        CONNECTICUT

        Das kleine Connecticut liegt ideal zwischen New York und Boston, dementsprechend ist es auch ein beliebtes Urlaubsziel für viele Großstädter. Orte wie New Haven oder Mystic mit seinem wunderschönen Meeres-Aquarium aber auch die Hauptstadt Hartford haben viel zu bieten. 

        Auch die berühmte Yale-University ist in diesem Bundesstaat.

        Ganz wichtig:

        Fahrradfahrer dürfen nicht schneller als 104 km/h fahren und rückwärts laufen nach Sonnenuntergang ist verboten

         

        MAINE

        Maine ist der größte der New England Staaten. Sein Spitzname ist auch "Urlaubsland", hat er doch so eine Vielfalt an Schönheiten zu bieten.

        Wunderschöne Küstenstädtchen und eine ausgedehnte Waldlandschaft. Viele Sehenswürdigkeiten, vom Arcadia NP im Norden, der stark gegliederten Küste mit Orten wie Rockland und Kennebunkport sind einfach traumhaft schön. Wer die Fernsehserie "Mord ist ihr Hobby" kennt, hat sicher auch den fiktiven Ort Cabot Cove im Sinn. 

        Die größte Stadt Portland mit einem Lobster-Essen im schwimmenden Restaurant DiMillo´s darf auf der Reise nicht fehlen.

        Wichtig:

        Es ist erforderlich ein Gewehr mit in die Kirche zu nehmen, falls man durch einen Indianerangriff überrascht wird und in Portland dürfen Männer Frauen nicht mit einer Feder am Kinn kitzeln.

         

        RHODE ISLAND

        Rhode Island ist der kleinste Bundesstaat der USA. Seinen Beinamen "Ocean State" hat er mit Recht, ist die Küste doch wild gegliedert und ein traumhaftes Segelrevier. Nicht umsonst wurde hier der "America´s Cup" geboren.

        Ein Highlight ist sicher die Stadt Newport und die ganz in der Nähe erbauten Wohnsitze der "Superreichen", wie das "Breakers" der Vanderbuilts. Auch ein Pflicht-Termin auf einer Tour durch New England.

        Hier ist zu beachten:

        In Newport ist es verboten nach Sonnenuntergang Pfeiffe zu rauchen und das Auffordern oder Annehmen eines Duells kann mit 1 – 7 Jahre Gefängnis bestraft werden. Auch, wenn das Duell nie ausgetragen wird.


         

        REISEVERLAUF

        TAG 1 ANREISE

        Flug von Europa nach Boston. Nach der Einreise bringt Sie der Shuttlebus zur Vermiet-Station Ihrer Leihwagen-Firma. Von dort Fahrt zu Ihrem gebuchten Hotel in Boston.

        Blick auf Boston

        Landeanflug auf Boston

        Beenden Sie den ersten Tag mit einem kleinen Spaziergang zu einem der in der Nähe gelegenen Restaurants oder genehmigen sich noch einen Drink an der Hotelbar.

        TAG 2 BOSTON

        Der erste Tag steht ganz im Zeichen der frühen amerikanischen Geschichte. Fährt man mit der U-Bahn ins Zentrum und kommt hier ans Tageslicht, bekommt man sofort einen Eindruck von den Gegensätzlichkeiten dieser Stadt.  Nebeneinander stehen die 1872 erbaute Trinity-Church und das moderne Wahrzeichen Bostons, der 241 m hohe Hancock-Tower. Hier hat man auch eines der beliebtesten Fotomotive, die sich im Glas des Turms spiegelnde Kirche.

        Hancock-Tower

        Trinity Church

        Der Spaziergang geht zunächst zum Boston Public Garden. Der öffentliche Park war der erste botanische Garten der USA. Mitten im Park steht das Reiterstandbild von Gorge Washington. Der wunderschöne Park mit einem kleinen See grenzt unmittelbar an den Boston Common, dem 1634 eingeweihten und somit ältesten Stadtpark der USA. Er ist auch der Startpunkt des heutigen Programms, dem BOSTON FREEDOM TRAIL. Dieser rund 4 km lange Rundgang durch führt mitten durch das Zentrum der Stadt. Man spaziert immer entlang einer markierten, roten Linie zu 17 historischen Sehenswürdigkeiten. Am Beginn im Common Park holt man sich eine Karte, auf der alle Punkte eingezeichnet sind.

        Auf diesem Spaziergang taucht man ein die Geschichte der Vereinigten Staaten. Spätestens bei der 4. Station, dem Granary Friedhof, ist man mittendrin in der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und dem Unabhängigkeitskrieg. Viele bedeutende Persönlichkeiten dieser Zeit, wie Samuel Adams, einem Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung oder Paul Revere, einem Helden im Unabhängigkeitskrieg, sind hier begraben. Es mutet eigenartig an, die schmucklosen Gräber vieler bedeutender Bürger dieser Zeit zu sehen. Bei uns wäre das sicher wesentlich bombastischer.

        Freedom Trail

        Das Grab von Samuel Adams

        So spaziert man von Station zu Station. Bei der 12. Station, der Faneuil Hall, eines der ältesten Gebäude von Boston, ist es an der Zeit eine Pause zu machen. Im Quincy Market gibt es jede Menge Street-Food-Läden. Aber auch viele Cafe´s und Souvenirläden. Der Quincy-Market ist auch ein beliebter Treffpunkt der Bostoner, nicht nur der Touristen. Es gibt auch einige Restaurants, mein Tipp ist aber ein paar Minuten weiterzugehen, bis zum Geburtshaus von Paul Revere. Hier am North Square gibt es eine Vielzahl von netten Lokalen, wie das "Mama Maria", ein gutes italienisches Restaurant, das ich wärmstens empfehlen kann.

        Revere Geburtshaus

        In diesem Haus wurde Paul Revere geboren

        Ein paar Schritte weiter ist die Old North Church, eine wunderschöne Holzbau-Kirche aus dieser Zeit und der Copp´s Hill Friedhof. Ein Bummel hier durch den ältesten Teil der Stadt ist wirklich wunderschön. Wer die beiden letzten Stationen des Trails, die USS Constitution und das Bunker Hill Monument, noch machen will, der hat noch einen 30-minütigen Marsch vor sich. Ich empfehle stattdessen zum Abschluss zum Boston Tea Party Ship. zu schlendern. Erstens hat mit der Boston Tea Party die Unabhängigkeitsbewegung begonnen und zweitens, wenn man an einer Führung teilnimmt (unbedingt), erlebt man, wie in Amerika Geschichte vermittelt wird. Sie nehmen teil an der Boston Tea Party, als Indianer verkleidet (man bekommt eine Feder ins Haar gesteckt) und wirft zusammen mit den anderen Teilnehmern, Teeballen ins Meer und muss dazu "put the Tea into the Sea" rufen. Es ist sensationell, zu sehen, wie sich die amerikanischen und asiatischen Touristen freuen. Aber, ganz ehrlich, auch uns hat´s Spaß gemacht.

        Tea Party Ship

        Put the tea into the sea

        Nach diesem unvergesslichen Erlebnis ist es Zeit zurück ins Hotel zu fahren oder sich ein der Altstadt ein gutes Lokal zu suchen und die wirklich gute Küche von New England zu testen. Wie gesagt, Lobster und Meeresfrüchte spielen hier eine große Rolle.

        TAG 2 BOSTON

        Der erste Tag steht ganz im Zeichen der frühen amerikanischen Geschichte. Fährt man mit der U-Bahn ins Zentrum und kommt hier ans Tageslicht, bekommt man sofort einen Eindruck von den Gegensätzlichkeiten dieser Stadt.  Nebeneinander stehen die 1872 erbaute Trinity-Church und das moderne Wahrzeichen Bostons, der 241 m hohe Hancock-Tower. Hier hat man auch eines der beliebtesten Fotomotive, die sich im Glas des Turms spiegelnde Kirche.

        Hancock-Tower

        Trinity Church

        Der Spaziergang geht zunächst zum Boston Public Garden. Der öffentliche Park war der erste botanische Garten der USA. Mitten im Park steht das Reiterstandbild von Gorge Washington. Der wunderschöne Park mit einem kleinen See grenzt unmittelbar an den Boston Common, dem 1634 eingeweihten und somit ältesten Stadtpark der USA. Er ist auch der Startpunkt des heutigen Programms, dem BOSTON FREEDOM TRAIL. Dieser rund 4 km lange Rundgang durch führt mitten durch das Zentrum der Stadt. Man spaziert immer entlang einer markierten, roten Linie zu 17 historischen Sehenswürdigkeiten. Am Beginn im Common Park holt man sich eine Karte, auf der alle Punkte eingezeichnet sind.

        Auf diesem Spaziergang taucht man ein die Geschichte der Vereinigten Staaten. Spätestens bei der 4. Station, dem Granary Friedhof, ist man mittendrin in der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und dem Unabhängigkeitskrieg. Viele bedeutende Persönlichkeiten dieser Zeit, wie Samuel Adams, einem Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung oder Paul Revere, einem Helden im Unabhängigkeitskrieg, sind hier begraben. Es mutet eigenartig an, die schmucklosen Gräber vieler bedeutender Bürger dieser Zeit zu sehen. Bei uns wäre das sicher wesentlich bombastischer.

        Freedom Trail

        Das Grab von Samuel Adams

        So spaziert man von Station zu Station. Bei der 12. Station, der Faneuil Hall, eines der ältesten Gebäude von Boston, ist es an der Zeit eine Pause zu machen. Im Quincy Market gibt es jede Menge Street-Food-Läden. Aber auch viele Cafe´s und Souvenirläden. Der Quincy-Market ist auch ein beliebter Treffpunkt der Bostoner, nicht nur der Touristen. Es gibt auch einige Restaurants, mein Tipp ist aber ein paar Minuten weiterzugehen, bis zum Geburtshaus von Paul Revere. Hier am North Square gibt es eine Vielzahl von netten Lokalen, wie das "Mama Maria", ein gutes italienisches Restaurant, das ich wärmstens empfehlen kann.

        Revere Geburtshaus

        In diesem Haus wurde Paul Revere geboren

        Ein paar Schritte weiter ist die Old North Church, eine wunderschöne Holzbau-Kirche aus dieser Zeit und der Copp´s Hill Friedhof. Ein Bummel hier durch den ältesten Teil der Stadt ist wirklich wunderschön. Wer die beiden letzten Stationen des Trails, die USS Constitution und das Bunker Hill Monument, noch machen will, der hat noch einen 30-minütigen Marsch vor sich. Ich empfehle stattdessen zum Abschluss zum Boston Tea Party Ship. zu schlendern. Erstens hat mit der Boston Tea Party die Unabhängigkeitsbewegung begonnen und zweitens, wenn man an einer Führung teilnimmt (unbedingt), erlebt man, wie in Amerika Geschichte vermittelt wird. Sie nehmen teil an der Boston Tea Party, als Indianer verkleidet (man bekommt eine Feder ins Haar gesteckt) und wirft zusammen mit den anderen Teilnehmern, Teeballen ins Meer und muss dazu "put the Tea into the Sea" rufen. Es ist sensationell, zu sehen, wie sich die amerikanischen und asiatischen Touristen freuen. Aber, ganz ehrlich, auch uns hat´s Spaß gemacht.

        Tea Party Ship

        Put the tea into the sea

        Nach diesem unvergesslichen Erlebnis ist es Zeit zurück ins Hotel zu fahren oder sich ein der Altstadt ein gutes Lokal zu suchen und die wirklich gute Küche von New England zu testen. Wie gesagt, Lobster und Meeresfrüchte spielen hier eine große Rolle.

        TAG 3 BOSTON

        Auch heute fahren wir wieder mit der U-Bahn ins Zentrum und zwar bis zum Government Center. Von hier spazieren wir ein paar Minuten zu unserem ersten Programmpunkt des Tages, dem New England Aquarium. Das wunderschöne und vor allem riesige Aquarium ist ein wirkliches Highlight in Boston. In einem gigantischen Becken, das sich über 4 Etagen erstreckt schwimmen in einem künstlichen Korallenriff die farbenprächtigsten und interessantesten Fische. Haie, Wasserschildkröten und, und, und...Insgesamt über 1000 verscheiden Arten. Sie können Rochen streicheln, die Pinguinkolonie bewundern und vieles mehr. 2 Stunden sollte man sich schon dafür Zeit nehmen.  

        Blauer Lobster

        Blauer Lobster im Boston Aquarium

        Nach diesem Erlebnis werden wir Boston auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen. Direkt vor dem Aquarium besteigen wir ein Amphibienfahrzeug von Boston Duck Tours. Zunächst fahren wir durch die Altstadt von Boston und werden von einem launigen Guide über die Sehenswürdigkeiten, die am Weg liegen, aufgeklärt. Vieles vom Vortag, aber auch viel Neues sehen wir auf dieser interessanten Tour. Immer wieder begegnen uns andere Fahrzeuge von Duck-Tours, die wir nach Aufforderung des Guides mit einem lauten "Quack-Quack" begrüßen.

        Boston Duck Tours

        Eine Fahrt mit Boston Duck Tours

        Nach der Besichtigung der Altstadt geht es zum Charles-River und unser Fahrzeug wird nun zum Schiff. Wir gleiten den Fluss entlang, vorbei MIT, dem Massachusetts Institut of Technologie bis zur Charles River Esplanade. Vom Fluss aus hat man einen wirklich tollen Blick auf die Stadt. Die Tour endet nach 80 Minuten wieder beim Aquarium.

        Boston Duck Tours

        Boston vom Wasser aus

        Wer zum Mittagessen ein gutes Lokal möchte, der sollte zurück zum Quincy Market schlendern. Hier gibt es Lokale verschiedenster Art, von italienisch, über Seafood, bis zu hervorragenden Steaks, hier finden sie alles.

        Nach dieser Stärkung ist es nun Zeit etwas für unsere Bildung zu tun. Wir spazieren den kurzen Weg in Richtung Boston Common Park und steigen in der Station Downtown Crossing in die U-Bahn ein. Unser Ziel ist der Stadtteil Cambridge und hier die berühmte Harvard-Universität. 1636 vom Geistlichen John Harvard gegründet, ist diese Universität eine der exklusivsten und besten der Welt. Viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur sind Absolventen dieser Elite-Uni. Die Präsidenten John Adams, J.F. Kennedy, George W. Bush, Barack Obama und dessen Frau Michelle. Bill Gates. Mark Zuckerberg, der Lyriker T.S. Elliot oder Leonard Bernstein, um nur ein paar zu nennen, sie allesamt haben hier erfolgreich studiert.

        Harvard Universität

        Die Harvard Universität

        Man kann Harvard im Zuge einer geführten Tour oder auch allein besichtigen. Wie man es aber macht, es ist beeindruckend durch den weitläufigen Campus zu spazieren. Aber nicht nur die Universität ist sehenswert, auch der Ort Cambridge hat einiges zu bieten. Ein Bummel durch den Vorort von Boston ist ein schöner Schlusspunkt der beiden Tage hier in Boston.

        TAG 4 BOSTON - PORTLAND

        Heute startet unsere große New England Tour. Unsere erste Etappe führt und nach Salem. Der Ort liegt etwa 26 km nördlich von Boston und gelangte durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert zu zweifelhaftem Ruhm. Wir wählen die etwas längere Route durch Boston, da wir uns das Ergebnis des sogenannten "BIG DIG" anschauen wollen. Gemeint ist damit, dass man die meist befahrene Stadtautobahn komplett unter die Erde verbahnte. Gleichzeitig wurden auch Querverbindungen mittels Tunnels mit der Expressway verbunden. Somit ist erstens sehr viel Verkehr aus der Stadt rausgenommen worden und gleichzeitig eine wesentlich städtebauliche Verschönerung der Stadt erreicht.

        Wir kommen sehr gut durch den langen Tunnel und erreichen nach dem Flughafen wieder das Tageslicht. Bei traumhaftem Wetter fahren wir der Küste entlang bis Salem. Unser Ziel ist das Salem Witch Museum. Hier in diesem Museum wird die Geschichte der Hexenverfolgung und der Prozesse auf anschauliche und auch typisch amerikanische Weise erzählt. In einem großen Saal sind an der Seitenwänden große Nischen, in denen wie auf einer Bühne die einzelnen Stationen dargestellt sind. Man bekommt einen Kopfhörer und wenn man mit der Gruppe hinein geht, beginnen die einzelnen Bühnenbilder in der richtigen Reihenfolge zu leuchten und die Geschichte wird erzählt. Das Ganze dauert in etwa eine Stunde.  Danach besucht man die ebenso interessante Ausstellung, wo es um den Wandel des Hexenbildes in unserer Zeit geht.  Mein TIPP: Da es zur Zeit des Indian Summer zu langen Wartezeiten bei der Kasse kommen kann, bitte unbedingt vorab buchen. 

        Kosten 15,- $ pro Erwachsenem und12,- $ € für ein Kind.

        Salem Witch Museum

        Das Salem Witch Museum

        Von Salem geht unsere Fahrt weiter der Küste entlang nach Portsmouth. Portsmouth ist im Bundesstaat New Hampshire und somit der 2. der sechs New England-Staaten, die wir alle besuchen werden. In dieser entzückenden Küstenstadt machen wir unsere Mittagspause. Im wunderschönen Prescott Park machen wir einen kleinen Spaziergang und essen in einem der zahlreichen Lokale eine Kleinigkeit. Denn heute am Abend haben wir etwas Besonderes vor. Aber davon später.

        Von Portsmouth aus geht es nun immer der Küste entlang bis nach Kennebunkport.  Diese Kleinstadt wurde u.a. bekannt als Sommersitz des Präsidenten George W. Bush.  Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Ort sehenswert, er war auch Kulisse für die Serie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury. Wenn man durch diesen entzückenden Ort fährt - übrigens sind wir bereits in Maine, dem 3. New England Staat - wäre man nicht überrascht, Jessica Fletcher jeden über den Weg zu laufen.

        Orchard Bay Beach

        Der Strand an der Orchard Bay

        Wir fahren weiter zum Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände von Maine. Jetzt im Herbst ist es hier ruhig, aber man kann erahnen was hier zur Hochsaison im Sommer los ist. Viele Hotels, Apartments, Restaurants und jede Menge Bars und Cafes sind hier entlang des wunderschönen, breiten Sandstrands. Abseits des Ortes sehen wir ein paar traumhaft schöne Landhäuser.

        An der Orchard Bay

        Landhaus an der Orchard Bay

        Von hier ist es nun nur mehr eine halbe Stunde bis wir nach Portland, der wichtigsten Stadt des Bundesstaates Maine. Mehr 600.000 Menschen leben in dieser Stadt, die vor allem als Fischereihafen bekannt ist. Wir fahren zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Portland by the Bay. Nach dem Check-In machen wir uns frisch und spazieren in das nahe gelegene Zentrum. Zunächst gehen wir einmal auf ein Bier um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit gehen wir weiter in Richtung Marina zu unserem wichtigen Termin. Wir haben für 19.00 einen Tisch im "DiMillo´s" reserviert. Ich kenne das Lokal schon von einem früheren Aufenthalt hier in Portland und es ist ein absolutes Muss hier Abend zu essen.

        Bei DiMillo´s

        Mein Schwager mit Lobster

        Das DiMillo´s ist ein schwimmendes Restaurant und natürlich auf Meeresfrüchte spezialisiert. Schon bei der Planung der Reise habe ich mich auf dieses Essen gefreut. Nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekommen wir unseren Tisch im stilvoll eingerichteten Lokal. Als Vorspeise muss es ein original New England Clam Chowder sein. Diese Muschel-Kartoffel-Suppe ist einfach sensationell. Dazu passt natürlich ein frisch gezapftes Allagash, ein Bier einer örtlichen Brauerei. Dann kommt endlich der heiß ersehnte Lobster. Dazu gibt es hervorragende gekochte Kartoffel in der Schale. Ein ausgezeichneter Sauvignon Blanc aus Neuseeland vom Weingut Peter Yealands begleitet das Festmahl. Den Abschluss dieses herrlichen Essens bildet ein Blueberry Cobbler, ein Wackelpudding mit Schwarzbeeren aus Maine. Als Begleitung und krönenden Abschluss gönnen wir uns eine Flasche Hillinger Secco Sparkling Pinot Noir. Ein bisschen ein Heimatbezug darf schon sein.

        Über die Höhe der Rechnung breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin konnten wir uns noch das Taxi zum Hotel zurückleisten.

        TAG 5 VON PORTLAND NACH BAR HARBAR

        Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, liegt dichter Nebel über Portland. Aber auch das ist zu dieser Jahreszeit normal. In der Nacht kühlt die warme Luft ab und kondensiert. Erst mit der Sonneneinstrahlung löst sich dann in Laufe des Vormittags der Nebel. Unser heutiges erstes Ziel ist der Portland Head Light, ein 23 m hoher Leuchtturm, den George Washington im Jahre 1787 in Auftrag gegeben hat. Wir überqueren die Hafen-Bucht und fahren die paar Kilometer bis zum Parkplatz des Leuchtturms, der auch der Parkplatz des Fort Williams Park ist. Der Turm liegt in dichtem Nebel, die Stimmung ist absolut traumhaft. Am schönsten sind die Spinnennetze in den Büschen, an denen die Nebeltröpfchen haften.

        Leuchtturm

        Morgennebel beim Leuchtturm

        Nach dem wir alles gesehen haben, fahren wir zurück in Richtung Portland und fahren auf die Interstate 295 auf. In Brunswick fahren wir ab. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgelöst und die Sonne strahlt von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Es wird wieder ein Traumtag. Wir fahren jetzt auf dem US Highway 1, die Nord-Südverbindung hier im Osten, die von der kanadischen Grenze über 3800 km bis nach Key West in Florida führt. Unser erster Stopp ist in Wiscasset, einem entzückenden Örtchen am Sheepscot-River. Wir spazieren ein wenig durch den Ort und da der erste Vormittags-Kaffee ruft, kehren wir bei Sarah´s Cafe ein. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Fluss und vor allem auf eine Verkaufsbude für Lobster-Semmeln. Diese Roll´s sind eine Spezialität von New England und die Stände gibt´s so wie bei uns die Würstelbuden. Einfach herrlich.

        Wiscasset

        Pause in Wiscasset

        Von Wiscasset fahren wir weiter durch eine herrliche Landschaft. Sie ist geprägt von vielen Flüssen, Meeresarmen, saftig grünen Wiesen und bunten Wäldern. Die zahlreichen Ortschaften sind allesamt im typischen New England - Stil erbaut. Holz ist das dominierende Element und fast alles ist weiß angestrichen. Angefangen vom Wohnhaus, den örtlichen Behörden, bis hin zur Kirche.

        Landhaus

        Typisches Landhaus

        Bei Rockland kommen wir wieder zur Küste. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Fischer-Häfen für den Lobster Fang. Wir halten am Hafen und machen einen kurzen Rundgang. Von Rockland führt die US 1 immer der Küsten entlang in Richtung Norden. Wir genießen die Fahrt an der Küste. Unterwegs halten wir Rast auf einen der vielen, gut ausgestatteten Rastplätze und machen ein Picknick. In Portland haben wir uns in einem großen Supermarkt mit allem Nötigen eingedeckt und nun lassen wir es uns gut gehen. So eine Pause ist mir wesentlich lieber als ein schnelles Essen in einem Fast-Food-Lokal mit undefinierbarem Essen. Außerdem ist ein kurzes Power-Napping auch was Feines.

        Orland

        Ellsworth in Maine

        Wir folgen der 1 bis nach Ellsworth und biegen dort auf die US 3 ein, die nach Mount Desert Island führt zu unserem Tagesziel, dem Best Western Acadia Park Inn. Dieses typische amerikanische Motel mit Parkplatz direkt vorm Zimmer ist für eine Nacht unser Quartier. Wie checken ein, machen uns frisch und fahren die paar Kilometer bis nach Bar Harbor. Die Strasse führt den Berg hinunter und man hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die vorgelagerten Inseln und das Festland. Bar Harbor ist eine nette, saubere Stadt, die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist. Sie ist das Tor zum Acadia National Park mit seinen vielen Outdoor-Attraktionen. Hier leben noch viele Elche, Bären und andere Tiere. Wunderschöne Wanderwege führen durch den Park.

        Bar Harbor

        Bar Harbor am späten Nachmittag

        Eine weitere Attraktion ist das Whale Watching. Von April bis Oktober kann man hier diese majestätischen Tiere beobachten. Dies steht auch auf unserem morgigen Tag als erstes auf dem Programm. Aber wir parken zunächst unser Auto am Hafen und spazieren durch den wirklich entzückenden Ort. Auch hier verspürt man den New England Style, aber man merkt schon auch, dass hier das Klima schon um einiges rauer ist, als weiter im Süden. Irgendwie fühlt man sich schon eher in Kanada als in den USA. Aber der Ort ist wunderschön. Sehr viel Grün, fast auf jedem Grundstück ist eine Wiese und steht ein Baum.

        Restaurant Bella Vita

        Das gemütliche Bella Vita

        Langsam wird es nun Zeit ein Lokal für das Abendessen zu suchen. Wir entscheiden uns heute für einen Italiener. Das "La Bella Vita", direkt am Hafen, schaut recht einladend ein. Ohne lange Wartezeit bekommen wir einen Tisch direkt am Fenster. Zur Einstimmung genehmigen wir uns ein Glas Prosecco. Als Vorspeise wählen wir die Cozze Bianco. Die in einer Zitronen-Butter-Sauce servierten Miesmuscheln sind ein Gedicht. Genauso wie der Ecco Domani Pinot Grigio aus den Trentino. Die Hauptspeise ist der absolute Hammer. Man kann sich seine eigene Pasta zusammenstellen. Man wählt die Pasta, dann sucht man sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten die gewünschten aus und dann die dazu passende Sauce. Wahrlich ein Gedicht. Als Nachspeise gibt es ein wirklich ausgezeichnetes Gelato. Abgerundet mit einem Grappa di Sassicaia von Poli. Ein fürwahr köstliches Abendessen als Abschluss eines wunderschönen Tages.

        TAG 6 BAR HARBOR - NORTH CONWAY

        Auch an diesem Morgen trübt dichter Nebel den Blick aus dem Fenster. Wir rufen bei der Whale Watch Company an und erfahren, dass der Vormittagstermin abgesagt ist. Dadurch ändert sich unser heutiger Tagesablauf. Wir können uns zum Frühstücken Zeit lassen und dann ganz gemütlich zu unserem heutigen Tagesziel fahren. Da noch immer dichter Nebel herrscht, fahren wir in den Norden nach Bangor und fahren hier auf die Interstate 95 auf. Unser erstes Ziel wird Augusta sein, die Hauptstadt von Maine. Nach Bangor reißt der Nebel auf und man sieht wieder einen tiefblauen Himmel. Die Temperaturen steigen ebenfalls rasch an und als wir nach Augusta kommen hat es schon wieder über 20 Grad.

        Auto im Nebel

        So macht man in den USA Urlaub

        Augusta ist eine Kleinstadt am Kennebac River. Sie hat nicht sonderlich viel zu bieten, vielleicht abgesehen vom State House, das dem von Boston nachgebaut wurde. Wir genießen unseren Kaffee in einem netten Lokal und dann geht es weiter hinein in fantastische Seen-Landschaft von Maine. Immer wieder fahren wir an kleineren und größeren Seen entlang, überqueren viele Flüsse und fahren durch wunderschöne Wälder, die schon das typische Kleid des Indian Summer tragen. An einem der Seen machen wir Halt und machen wieder unser Picknick. Beim anschließenden Spaziergang am Ufer entlang genießen wir die Sonne und den Blick auf die traumhafte Landschaft.

        See in Maine

        Ufer des Tripod Pind

        Kurz nach dem Tripod Pond kommen wir zum Long Lake. In Naples machen wir Halt und sehen uns das kleine Örtchen an. Hier ist absolute Hochsaison. Auf dem See unzählige Boote, mehrere Marina´s und Geschäfte. Lokale und Souvenirshops findet man entlang des Seeufers.

        Marina in Naples

        Eine von mehreren Marina´s in Naples

        Nach Naples kommen wir nach Fryeburg und überqueren die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Von hier sind es nur mehr knapp 20 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem North Conway Grand Hotel. Es ist das beste Hotel in North Conway, aber da wir hier 2 Nächte bleiben, ist es uns das wert. Die Lage des Hotels ist auch nicht schlecht, den gleich daneben ist das Settler´s Green Outlet Village. Hier habe ich schon bei meinem letzten Aufenthalt ein paar tolle Schnäppchen gemacht. Wir checken ein und machen uns rasch frisch, da wir noch eine kleine Runde um North Conway machen wollen.

        Conway Railroad

        Einfahrt in den Bahnhof von North Conway

        Wir fahren gemütlich durch den langgezogenen Ort, vorbei am Bahnhof, wo gerade ein Zug der Conway Scenic Railroad einfährt. Dieser Touristenzug fährt mehrmals täglich durch die wunderschöne Landschaft der White Mountains. Wir fahren weiter entlang des Ellis River nach Jackson. Hier findet man alles, was das Sportlerherz sich wünscht. 2 Golfplätze für den Sommer und Skipisten und einen österr. Eislaufplatz mit Schlittenfahrten.

        Jackson New Hampshire

        Eine überdachte Brücke, typisch für New England

        Nach dieser kurzen Tour geht es zurück ins Hotel. Auf dem Weg in unser Restaurant machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Outlet Center. Es ist nur zum Gustieren, shoppen ist morgen angesagt. Unser Ziel ist das "Merlino´s Family Steakhouse". Heute muss es ein richtiges großes Steak sein mit allem Drum und Dran. Keine Vorspeise oder ähnliche Nebensächlichkeiten. Ich weiß von früher, dass es hier gutes Fleisch vom Angus Rind gibt. Ich bestelle mir ein 20 Oz T-Bone Steak (ca. 550 gr.). Dazu gibt es Pommes Frites und Salat. Als Getränk muss es ein frisch gezapftes Tuckerman´s sein, ein Bier aus dieser Gegend. Auch diesmal werden unsere Erwartungen nicht enttäuscht und den restlichen Abend verbringen wir an der gut ausgestatteten Bar.

        TAG 7 DER WHITE MOUNTAIN NATIONAL FOREST

        So wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat, lacht die Sonne am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Wir sind so dankbar, den heute erwartet uns ein absoluter Höhepunkt unserer Reise, der White Mountain National Forest mit dem Mount Washington. Wir frühstücken im Hotel, für amerikanische Verhältnisse hervorragend. Feste Schuhe und wärmere Kleidung werden eingepackt, denn wir werden den Gipfel des Mount Washington besteigen. Wir fahren vom Hotel hinein in den Park. Hier sind wir in tiefsten Indianer-Gebiet. Die Strasse steigt immer mehr an und nach 60 km sind wir am Ziel, der Talstation der Mount Washington Cog Railway.

        Talstation

        Tal-Station der Cog Railway

        Man kann den 1.917 m hohen Berg auf verschiedene Arten bezwingen, mit dem Auto, zu Fuß oder was für mich die schönste Art ist, mit der weltweit ältesten Zahnradbahn der Welt. 1866 eröffnet, führt die die 4,8 km lange Strecke von der Talstation bis hinauf zur Bergstation, die knapp unter dem Gipfel ist. Auf dieser Fahrt überwindet die Bahn 1.200 Höhenmeter bei einer mittleren Steigung von 25%. Das steilste Stück hat eine Steigung von knapp 48%. Die gesamte Fahrzeit beträgt eine Stunde. Die gesamte Dauer für Hin-und Rückfahrt beträgt 3 Stunden. Heute fahren die Züge mit von Bio-Diesel betriebenen Lokomotiven den Berg hinauf. Nur mehr selten werden die Waggons noch von den alten Dampflokomotiven geschoben. Ich hatte noch das Glück mit so einem pfauchenden Ungetüm zu fahren.

        Zug in der Talstation

        Unser Zug auf den Mount Washington

        Wir hatten unsere Tickets schon vorab gekauft (in der Hochsaison sehr ratsam) und konnten daher in aller Ruhe die Talstation mit den ausgestellten, ersten Lokomotiven bestaunen. Unser Zug fuhr um 10.00 ab, das Boarding beginnt ca. 30 min vorher. Schon nach wenigen Metern führen die Geleise steil den Berg hinauf. Mit an Bord ist ein Guide, der den Reisenden alles über die Bahn, die Strecke und den Berg erzählt. Immer steiler geht es aufwärts bis zur ersten Ausweichstelle. Heute sind die beiden Ausweichstellen zweigeleisig, sodass die Züge ohne Halt aneinander vorbeifahren können. Als ich hinauffuhr, war das noch anders. Bei den Ausweichstellen musste der Zug auf ein Nebengleis fahren. Dafür wurden die Gleise händisch mit genau 17 Handgriffen umgelegt. Die Gleise wurden wieder umgelegt, sodass der Bergab-Zug vorbeifahren konnte. Anschließend wieder umlegen, unser Zug fuhr zurück, wieder umlegen und es ging weiter. Abenteuerlich, aber sensationell.

        Ausweichstelle

        Hier werden dann die Schienen händisch umgelegt

        Wie schon erwähnt, kann das Wetter am Mount Washington in kürzester Zeit umschlagen, aber wir hatten wirklich Glück. Wie schon in den letzten Tagen hatten wir Traumwetter. Oben angekommen stiegen wir die paar Meter bis zum Gipfel hinauf. Der Ausblick war einfach gigantisch. Wir hatten eine unglaubliche Fernsicht. In den Norden bis nach Kanada, nach Westen bis weit nach Vermont hinein und nach Osten bis zum Atlantik. Es war einfach unbeschreiblich schön. Für diesen Ausblick zahlt man gerne den nicht ganz billigen Preis von 80,- USD. Nach einer Stunde Aufenthalt - und dem obligaten Kaffee in der Bergstation - geht es wieder den Berg hinunter. Um 13.00 waren wir wieder bei der Talstation.

        Mount Washington Summit

        Mit Monika auf dem Gipfel

        Weiter geht die heutige Reise durch den National Forst. Nach ein paar Kilometer fahren wir am geschichtsträchtigen Mount Washington Resort vorbei. Ein wunderschönes Hotel, in dem 1944 die Bretton-Woods-Konferenz stattfand. Auf dieser Konferenz wurden die Weltbank und der internationale Währungsfond gegründet. Nun fahren wir durch dichte Wälder. Dass wir in altem Indianer-Gebiet sind, sieht man an zahlreichen Totem-Pfählen entlang der Strecke. Auf einem Parkplatz halten wir und gehen den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Gleich nachdem wir in den Wald hinein gehen, steht großes Schild mit einer Warnung vor Bären und wie man sich bei einer Begegnung verhalten soll. Leider bzw. Gott sei Dank ist uns keiner von den scheuen Gesellen begegnet.

        Beim Old Man

        Hier kommt man zum Old Man of the Mountain

        Nach knapp 40 km erreichen wir den nächsten Punkt unserer Tagestour. Es ist der "Old man of the mountain". Der Alte Mann des Berges war eine Felsformation, die den Kopf eines Indianers zeigte. Als ich das erste Mal hier war (2001), war er noch deutlich zu sehen. Leider hat ein natürlicher Felssturz 2003 diesen Kopf zerstört. Aber allein die Fahrt hierher zum Profile Lake ist wunderschön und man kann ja sehen, wo er einmal war und die Bilder, die hier ausgestellt sind, betrachten.

        The old man of the mountains

        So sah der "old Man of the Mountain" einst aus

        Wir fahren weiter nach Lincoln und biegen dann auf die 112 ein. Diese Strasse wird auch Kangamagus Highway genannt. Diese Strasse führt hinein in eine der schönsten Landschaften New Hampshire´s. Auf den 60 km bis North Conway quer durch die White Mountains, sieht man den ganzen Zauber des Indian Summer. Die Wälder leuchten in allen Farben, die Panoramastrasse führt die meiste Zeit den Fluss entlang, immer wiedereröffnen sich neue Blickwinkel und man glaubt zeitweise, dass der Wald brennt. Das Schönste aber ist, dass wir hier auf dieser Strasse fast allein sind.. Wir sind einfach sprachlos, ob dieser traumhaften Landschaft und dankbar, das alles sehen zu dürfen.

        Die 112

        Wir fahren immer weiter den "Highway" entlang. Zwischendurch machen wir bei einem kleinen See halt und spazieren um ihn herum. Bei einem Rastplatz stehen mehrere indianischen Totempfähle. Sie schauen zwar alt aus, sind aber nur eine Touristenattraktion und ein Hinweis, dass dieses Gebiet einmal den Algonkin-Indianern gehörte.

        See am Kangamagus

        Nach 50 km kommen wir wieder in die "Zivilisation" und erreichen Conway. Von hier sind es nur mehr ein paar Kilometer zu unserem Hotel. Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, gehen wir nun shoppen. Im Settler´s Outlet Center zieht es mich, als bekennenden Hilfiger und Ralph Lauren Fan, zu diesen Geschäften. Meine Frau und die beiden anderen Begleiter finden auch ihre Schnäppchen. Zurück ins Hotel, frisch machen und dann gehen wir wieder in das gestrige Restaurant. Steaks kann man jeden Tag essen.

        TAG 8 VON NORTH CONWAY NACH KILLINGTON

        Der Wetterbericht hat eine Wetterverschlechterung angesagt, aber am Morgen sehen wir noch nichts davon. Unser Weg führt uns heute zunächst zum Lake Winnipesaukee, einem der größten Seen in New Hampshire. Von unserem Hotel sind es knapp 70 km. Unser erster Halt ist bei einem Bauernmarkt. Man kann hier frisches Gemüse kaufen, vor allem aber den großen Howden-Kürbis, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch der ideale Kürbis für Halloween ist. Immer öfter sieht man nun bei Bauernmärkten, Gärtnereien und Baumärkten diesen bis zu 15 kg schweren Kürbis.

        Bei Moultonborough kommen wir ins das Seen-Gebiet. Wir fahren am Lake Kanasatka vorbei und kommen bei Center Harbor zum riesigen Lake Winnipesaukee. Das Seeufer ist sehr stark gegliedert, daher ist der Gesamtumfang des Sees über 460 km. Im See sind mehr als 250 Inseln. Unser Ziel ist Meridith, einem der touristischen Hauptorte. Der Ort liegt an 2 Seen, einerseits am Winnnipesaukee und an der anderen Ortsseite ist der kleine Lake Waukewan. Wir parken direkt am See und im Down Docks, einem Lokal mit See-Terrasse gibt es endlich unseren Kaffee.

        Meridith

        Das Town Docks in Meridith

        Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen, denn wir sehen, dass der Wetterbericht stimmt und schön langsam ziehen immer mehr Wolken auf. Wir brechen auf und fahren nun in Richtung unseres nächsten Ziels, der Quechee-Schlucht. Die Strasse führt durch eine wunderschöne, hügelige Landschaft mit entzückenden, kleinen Ortschaften. Hier auf dieser Route sind nicht so viele Touristen unterwegs. In Lebanon am Connecticut-River machen wir Halt um eine Kleinigkeit zu essen. Es ist eine typisch amerikanische Kleinstadt.

        Kurz nach Lebanon überqueren wir die Grenze zu Vermont, dem 4. Bundesstaat auf unserer Reise. Von hier ist es nicht mehr weit zum Quechee State Park. Die Strasse führt über den Ottauquechee River der sich hier ca. 50 m tief in den Felsen eingegraben hat. Diese Schlucht ist die tiefste in Vermont. Wir parken gleich nach der Brücke beim Parkeingang und spazieren zurück zur Brücke.

        Quechee George

        Blick in die Quechee-Schlucht

        Der Blick in die Schlucht und die Umgebung ist schon beeindruckend. Leider hat das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen und es nieselt, sodas wir uns nicht länger aufhalten. Nach ein paar Kilometern sehen etwas abseits der Strasse ein größeres Gebäude mit der Aufschrift "Scotland by the Yard", leider mittlerweile geschlossen. Wir bleiben stehen und sehen, dass es ein Geschäft für schottische Produkte ist. Hier gibt es alles, angefangen von den Stoffen in den verschiedensten Clan-Mustern, dazu passende Krawatten, Kilts und natürlich auch alles an schottischen Spezialitäten. Wir kommen mit Don Ransom, dem Besitzer ins Gespräch. Von ihm erfahren wir, dass sich in dieser Gegend sehr viele Schotten angesiedelt haben. Er veranstaltet auch das jährliche Scottish Festival. Er sagt uns aber auch, dass er das Geschäft bald aufgibt, da immer weniger Kunden kommen und er und seine Frau keinen Nachfolger für das Geschäft finden.

        Scotland

        Krawatten in allen Clan-Mustern

        Wir kaufen ein paar schottische Souvenirs und fahren weiter zu unserem heutigen Ziel, dem bekannten Skiort Killington, wo jedes Jahr Damen-Weltcup-Rennen stattfinden. Wir fahren nicht in den Ort, sondern hinauf zur Skistation zu unserem Hotel, dem Mountain Inn. Das Hotel hat noch etwas von einem Berghotel. Viel Holz und Stoff sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Wir checken schnell ein und machen einen langen Spaziergang rund um die Station. Jetzt im Oktober liegt zwar noch kein Schnee, aber man merkt, dass sich der Ort schon auf die Wintersaison vorbereitet.

        Killington

        So schauts im Oktober aus

        Zurück im Hotel entspannen wir uns im hoteleigenen Hallenbad, bevor wir in Restaurant zum Abendessen gehen. Obwohl wir hier auf dem Berg sind und knapp 250 km vom Meer entfernt sind, wird frischer Lobster angeboten. Da wir in letzter Zeit sehr Steak-lastig waren, ist es wieder einmal Zeit für einen Hummer. Diesmal allerdings als Lobster-Spaghetti. Dazu ein guter Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien.

        TAG 9 KILLINGTON - SPRINGFIELD

        Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die Schlechtwetterfront nun da ist. Tiefhängende Wolken und leichter Regen sind heute angesagt, aber nichts desto trotz steht uns eine schöne Etappe bevor. Von Killington zunächst nach Rutland und nach Pittsford und dann immer weiter in den Süden nach Stockbridge und zu unserem Ziel nach Springfield.

        Aber zu aller erst Frühstück und hier erleben wir eine Überraschung der amerikanischen Art. Alles was hier angeboten wird, sei es die Butter, die Marmelade, die Wurst oder der Käse, alles ist in Plastik verpackt. Obendrein gibt es auch kein Geschirr, nur Plastikbecher und Plastikbesteck. Es ist ein Wahnsinn, allein der Müll, den wir hinterlassen, ist gewaltig. Dieses Land hat noch riesigen Aufholbedarf, was Müllvermeidung betrifft, aber nicht nur das. Auch in vielen anderen Bereichen ist Amerika in der Infrastruktur weit von Standard Europas entfernt. Man denke nur an die vielen Strom- und Telefonleitungen, die alle noch auf Masten sind und einige Punkte mehr.

        Killington

        Die durchaus netten Zimmer unseres Hotels

        Aber dafür sind die Menschen extrem freundlich, hilfsbereit und nett und das Land ist einfach wunderschön. Das nur ein kleiner Exkurs. Wir fahren nach dem Frühstück den Berg hinunter nach Rutland und weiter nach Pittsford, zu unserem ersten Stopp dieses Tages. Hier in Pittsford ist das "New England Maple Museum". Es heißt, ohne einen Besuch dieses Museums ist ein Vermont-Aufenthalt nicht komplett. In diesem nett gestalteten Museum erfährt man alles, was man über die Ahorn-Sirup-Erzeugung wissen muss. Schon die Ureinwohner Amerikas haben diesen süßen Saft gewonnen und zu schätzen gewusst. Die Geschichte der Herstellung des Sirups des Ahorn-Baumes wird hier auf typisch amerikanische Art sehr anschaulich und auch lustig gezeigt. Natürlich muss man dann zum Abschluss in angrenzenden Shop etwas für daheim einkaufen. Für sich selbst und als Mitbringsel.

        Pittsford

        Der Andenken-Laden im Museum

        Nach diesem Besuch fahren wir nun immer weiter in den Süden hinein in die Green Mountains. Es mittlerweile aufgehört zu regnen und auch die Sicht hat sich gebessert. So sehen wir auf dieser schönen Fahrt die wunderschöne Landschaft Vermonts. Sanfte Hügel, die auch in den typischen Farben des Indian Summer leuchten. Wir kommen durch entzückende Ortschaften, die alle Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. In einem dieser Orte halten wir und gehen auf den üblichen Kaffee. Anschließend möchten wir noch in Geschäft auf dem Hauptplatz etwas einkaufen. In diesem Geschäft gibt es alles, von Lebensmitteln, allem was man im Haushalt braucht und auch für den Landwirt ist gesorgt. Plötzlich sehe ich in einem Regal ein Sortiment unserer herrlichen, unvergleichliche Manner-Schnitten. Wir fragen den Besitzer, weshalb er Manner-Schnitten in seinem Sortiment hat. Weil einmal ein guter Freund von ihm in Österreich auf Urlaub war und dort diese Köstlichkeit kennengelernt hat. Darauf hat er sie bei seinem Großhändler bestellt und da sie bei seinen Kunden sehr gut ankommen, gibt es sie in seinem Geschäft. Natürlich müssen wir seinen Bestand drastisch reduzieren.

        Manner

        So sah der Stand vor unserem Besuch aus

        Wir fahren weiter und plötzlich kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Dadurch wird die Fahrt durch die Green Mountains noch schöner. Es ist wirklich eine wunderschöne Region. Wir kommen nach Bennington und da es Zeit für einen Imbiss ist, wollen wir uns eine Kleinigkeit in einem Supermarkt kaufen. Als wir in den Ort kommen, sehen wir eine riesige Aldi-Filiale. Natürlich steuern wir diese an. Als wir hinein gehen das AHA-Erlebnis. Alles ist so angeordnet, wie wir es von daheim kennen. Das Brot ist wo das Brot ist, das Obst wo Obst hingehört und auch alles andere ist auf seinem Platz. Wir suchen uns ein Lokal, wo wir was zum Trinken bekommen, das Essen mitzubringen ist in den USA ja kein Problem.

        New England

        Eine Tankstelle aus vergangener Zeit

        Nach dieser Pause fahren wir weiter in den Süden zu unserem nächsten Halt, nach Stockbridge. Hier in diesem kleinen Ort, schon wieder in Massachusetts, ist das Museum von Norman Rockwell. Norman Percevel Rockwell war einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Rockwells Arbeiten gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell. Als Illustrator schuf über mehr als 40 Jahre schuf er insgesamt 322 Titelbilder der Saturday Evening Post. Mit seiner Art zu malen hat er in den 40- und 50-er Jahren das amerikanische Alltags-Leben auf amüsante Art dargestellt. Er war aber auch politisch sehr engagiert. Sein Motto war:

        „Die Sichtweise des Lebens, die ich in meinen Bildern kommuniziere, schließt das Morbide und Hässliche aus. Ich male das Leben so, wie ich es gerne hätte.“

        Norman Rockwell

        Ein typisches Norman Rockwell Bild

        Man kann zu dieser Art von Malerei stehen wie man mag, aber das Museum ist wirklich zu empfehlen. Allein die Lage des Museums am Stadtrand von Stockbridge ist wunderschön. In einer großen Parkanlage befindet sich das Hauptgebäude mit der Bildergalerie. Man kann auch sein Studio besichtigen und auf der Terrasse des Cafe´s die schöne Anlage bewundern.

        Von hier sind es noch eine knappe Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Springfield. Die Sonne scheint mittlerweile wieder von einem blauen Himmel und auf dieser Fahrt durch eine sanft hügelige Landschaft zeigt sich wieder die volle Pracht des Indian Summer. Unser Hotel, das Residence Inn by Marriott West Springfield, liegt am Stadtrand gleich nach der Abfahrt von der Interstate, aber trotzdem sehr ruhig am Rande eines kleinen Wäldchens. Unsere Apartments sind wunderschön, eigentlich eine kleine Wohnung. Zuerst aber muss es ein Willkommens-Bier an der Hotelbar sein.

        The Marriott Springfield

        Unser Hotel-Zimmer

        Nach dem Frischmachen spazieren wir die Strasse entlang in Richtung Zentrum. Hier findet man jede Menge Lokale und Geschäfte. In einen Western-Shop gehen wir hinein und schauen uns um. Hier gibt es alles, was das Herz des Western-Fans begehrt. Wunderschöne Cowboy-Stiefel oder ein Original Stetson wären ein schönes Mitbringsel, aber da die Preise auch schön sind, verzichte ich darauf. Gleich ein Stück weiter ist Cal´s Wood-Fired Grill & Wine Bar.

        Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir sofort einen Tisch. Als Vorspeise muss es heute ein klassischer Caesar Salad sein. Als Hauptgericht wählen wir alle Meeresfrüchte Spaghetti. Nach einem Bier zur Vorspeise trinken wir zum Hauptgang einen leichten kalifornischen Chardonnay. Den Abschluss bildet ein fantastischer warmer Apfelstrudel mit Vanille-Sauce und Vanille-Eiscreme. Das ganze Essen war einfach köstlich. Wirklich ein Lokal, dass man weiterempfehlen kann.

        TAG 10 SPRINGFIELD - NEWPORT

        Der heutige Tag wird uns wieder an die Küste führen bis nach Newport in Rhode Island. Das Wetter ist weiter unbeständig, aber wenigstens regnet es nicht. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das "Old Sturbridge Village", ein Freilicht-Museum der besonderen Art. Hier ist alles, was man besichtigen kann bewohnt. Die Angestellten des Museums betreiben die einzelnen Stationen in den Original-Kleidern der damaligen Zeit, sie bearbeiten die Farm, der Schmied zeigt, wie man zur Zeit der Siedler gearbeitet hat usw. Wir sind sehr gespannt.

        Von Springfield nach Sturbridge sind es knapp 55 km. Wir nehmen die SR 20 um die schöne Landschaft hier zu genießen. Gott sei Dank kommt immer wieder die Sonne hervor und so kann man den Reiz dieser Gegend noch besser bewundern. Nach einer gemütlichen Fahrt kommen wir beim Village an. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen zum Hauptgebäude. Hier bekommt man Karten und Infomaterial. Dann geht´s los. Die Wege sind gut beschildert und wir gehen zum Dorf. Rund um einen großen Platz sind verschiedenste Gebäude. Die Kirche, eine Bank, ein Versammlungshaus, das Anwaltsbüro uvm.

        Old Sturbidge Village

        Der Schmied bei der Arbeit

        Der Weg führt am Dorf vorbei und man kommt dann zur Farm. Im Haus zeigen kostümierte Angestellte, wie der Tagesablauf in so einem Haus vor sich ging. In der Küche wird gekocht, man kann die Zimmer besichtigen, den Gemüsegarten. In den Wirtschaftsgebäuden erklärt uns ein Mann die Arbeitsgeräte der damaligen Zeit.

        Langsam schlendern wir so am Schmied, am Töpfer, an einem Sägewerk vorbei. Überall wird das alte Handwerk gezeigt. Es ist wirklich schön, das Leben in der damaligen Zeit auf diese Art kenne zu lernen. Alle Stationen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, das Old Sturbridge Village zu besuchen. Man sieht hier wirklich ein Stück amerikanische Geschichte.

        Old Sturbridge Village

        Der Gemischtwaren Laden

        Wir haben uns fast den ganzen Vormittag Zeit genommen, aber nun geht es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Meerwasser Aquarium in Mystic in Connecticut, dem 5. Bundesstaat auf unserer Tour.  Man fährt knapp 1 1/2 Stunden bis an die Küste. Die Fahrt dahin führt durch eine entzückende Landschaft, natürlich geprägt vom Indian Summer. Das Aquarium liegt etwas außerhalb von Mystic. Das Besondere an dieser Sehenswürdigkeit ist, dass es neben den üblichen großen Aquarien mit unzähligen Fischen, einen sehr großen Außenbereich hat. Hier kann man Meeresbewohner beobachten, die man sonst nur selten zu sehen bekommt.

        Wo hat man sonst wohl die Möglichkeit einen weißen Beluga-Wal zu sehen oder eine Vielzahl an Seelöwen, Pinguinen und Haien. Ein besonderes Augenmerk wird hier auch auf die Forschung und der Erhaltung von bedrohten Arten gelegt. Wir schlendern durch die große Anlage und bewundern diese wunderschönen Tiere.

        Mystic Aquarium

        Aug in Aug mit einem Beluga-Wal

        Nach diesem Besuch steuern wir unser heutiges Tagesziel an, Newport im Bundesstaat Rhode Island, dem 6. und letzten Bundesstaat von New England. Wir wählen für diese Strecke die Küstenstrasse, die US Route 1. Die 75 km sind wirklich wunderschön zu fahren, immer wieder kommen wir an die Küste. Newport selbst liegt auf einer Insel, die mit einer tollen Brücke mit dem Festland verbunden ist. In einem großen Bogen spannt sich die Brücke über das Meer. Wirklich beeindruckend. Unser Hotel, das Marriott Newport ist direkt am Hafen, am Rande der Altstadt.

        Newport Mass.

        Die Brücke nach Newport

        Check-In, frisch machen im Zimmer und dann hinein in die Stadt zum Bummeln. Newport ist eine wunderschöne Stadt, im typischen New-England-Stil. Sehr viele Häuser sind aus Holz errichtet, die Farben Weiß und Blau dominieren. Nicht umsonst haben sich hier in der Gegend die Superreichen der "Gilded Age", des vergoldeten Zeitalters hier ihre Landsitze gebaut. Aber diese werden wir morgen besichtigen.

        Heute geht es nun zum Abendessen in ein Super-Lokal direkt am Meer, in das "The Mooring". Ich kenne das Lokal von früheren Reisen und es ist immer ein Highlight hier zu essen. Außerdem ist es von unserem Hotel aus zu Fuß erreichbar.  Gewiss nicht ganz billig, aber dafür wirklich hervorragend. Vor allem die Auswahl an Weinen ist beachtlich. Da unsere Reise schön langsam dem Ende zugeht, muss es heute noch einmal ein Lobster sein. Dazu trinken wir einen Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien. Man muss ja schauen, wie der zu einem steirischen Sauvignon abschneidet. Als Nachspeise gibt es Creme Brulee.

        The Mooring

        Eine Köstlichkeit aus dem Meer

        Nach dem Essen setzen wir uns noch in auf einen Drink in die Hotelbar und dann ab ins Zimmer. Morgen geht es nach Cape Cod.

        TAG 11 VON NEWPORT NACH CAPE COD

        Nach einer angenehmen Nacht mit dem Geruch des Meeres frühstücken wir im Hotel und machen uns dann auf zu den Newport Mansions. Das sind Herrenhäuser, die sich hier die Superreichen vergangener Tage errichtet haben. Sie alle liegen am sogenannten Cliff-Walk etwas außerhalb von Newport. Traumhafte Anwesen, wie das Marble House oder das Chateau-sur-Mer. Alles traumhafte Anwesen, aber eines davon sticht besonders hervor und das werden wir auch besichtigen. Es ist das "The Breakers" von den Vanderbuilts.

        Die Vanderbuilts schufen ihr Vermögen mit Dampfschiffen und der New York Central Railroad. Cornelius Vanderbuilot (183-1899) kaufte ein Holzhaus namens Breakers hier in Newport. 1892 brannte es ab und Vanderbuilt beauftragte Richard Morris Hunt einen Palast zu erbauen. Er holte Handwerker aus allen Ländern, vor allem aus Italien, die die Fertigkeiten besaßen, um einne Palazzo im italienischen renaissance-Stil zu erbauen. 1895 war es fertig und die Vanderbuilts zogen ein. Bis 1972 war es im Besitz der Vanderbuilts, heute gehört es der Preservation Society und ist ein nationales historisches Wahrzeichen ausgewiesen.

        Newport Mass.

        Das imposante "The Breakers"

        Wir haben uns die Karten schon vorab gekauft und kommen gerade rechtzeitig zu unserer Führung. Das Haus ist wahrlich beeindruckend. Nichts, was damals gut und teuer war, fehlt hier. Jedes Zimmer ist mit unheimlichem Prunk ausgestattet. Alle Details zu beschreiben ist müßig, aber es ist schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde, obwohl, hier zu leben hatte nicht nur seine Vorteile. Dies war sicher auch der Grund, warum spätere Generationen der Vanderbuilts lieber wo anders residierten und später auch das Haus verkauften.

        Newport Mass.

        Auch nicht schlecht als Zweitwohnsitz

        Nach der Besichtigung fahren wir weiter die durch diese wunderschöne Gegend. Viele Seen, Flüsse und Meeresarme prägen diese Region im Süden der New England Staaten. In Hyannis, dass schon auf der Halbinsel Cape Cod ist, halten wir bei unserem Hotel, dem Fairfield Inn & Suites und checken schnell ein. Nach einer kurzen Zeit fahren wir nach Princetown, ganz am Ende von Cape Cod. Die Halbinsel ist bekannt für seine unberührten Strände und den charakteristischen Dörfern. Viele sind noch immer geprägt vom Fischfang, aber der Tourismus spielt mittlerweile eine große Rolle. Viele New Yorker nutzen die relative Nähe für kurze Urlaube und auf den beiden Inseln Nantucket und Martha´s Vineyard haben sich viele betuchte Menschen niedergelassen. Die Kennedy´s hatten hier einen Landsitz und auch Barack Obama kam immer wieder auf die Insel.

        Cape Cod

        Wir halten in Princetown und machen einen großen Spaziergang durch die Dünenlandschaft bis zum Race Point Lighthouse. Es ist traumhaft schön hier, so unberührt und wild. Man wird vom rauen Wind so richtig durchgeblasen. Wir gehen zurück und in Princetown auf einen Kaffee. Dann geht´s zurück zum Hotel und zum Abendessen. Wir haben im Hafen im "Harbourview Restaurant" einen Tisch bestellt. Da es heute unser letzter Abend ist und wir diesen gebührlich feiern möchten, fahren wir mit dem Taxi zum Lokal. Zum Abschluss der Reise wollen wir es noch einmal ordentlich krachen lassen.

        New England

        Der Hafen von Hyannis

        Als Vorspeise bestellen wir Austern aus der Gegend, die mit einer süßen Chilisauce serviert werden. Dazu gibt es einen Soave aus dem Veneto. Die Hauptspeise muss noch einmal ein gutes Steak sein. Perfekt gegrillt mit einer feinen Weinsauce, Spargel und gestampfte Kartoffel. Der Wein kommt aus Kalifornien, ein Cabernet Sauvignon vom Weingut Justin. Den Abschluss bildet ein Käsekuchen mit Schlag und Himbeeren. Alles zusammen war ein Traum. Zurück gehen wir die knapp 3 Kilometer, nach diesem ausgiebigen Mahl tut das gut.

        TAG 12 ZURÜCK NACH BOSTON

        Heute ist unser letzter Tag, es geht zurück nach Boston und dann wieder nach Hause. Da unser Flugzeug erst am späten Nachmittag geht, können wir auf der Fahrt nach Boston noch einen Stopp einlegen und zwar in Plymouth, der ersten von den Pilgervätern gegründeten Siedlung in ihrer neuen Heimat.

        Wir fahren recht früh los, damit wir auch genügend Zeit haben, diesen geschichtsträchtigen Ort zu besuchen. Einerseits ist es die Plimoth Plantation und andererseits kann man einen Nachbau der Mayflower besichtigen, das Schiff mit dem die Auswanderer hierher in ihre neue Heimat segelten. Wir fahren die Küste entlang um noch einmal diese schöne Landschaft zu genießen. In Plymouth angelangt, einer entzückenden Kleinstadt am Atlantik fahren wir gleich zum Hafen und suchen uns einen Parkplatz. Zuerst gehen wir einen Kaffee trinken und dann starten wir unsere Besichtigungstour. Der erste Halt ist der Plymouth Rock, ein eingezäunter Felsen. Hier soll der erste der Siedler amerikanischen Boden berührt haben. Eine schöne Geschichte und den Amerikanern heilig, ist er doch ein eingetragenes historische Denkmal.

        Plymouth

        Die nachgebaute Mayflower

        Ein kurzer Weg zum Hafen und wir stehen vor der Mayflower 2, einem dem Original nachgebautem 1:1 Modell.  Mit so einem Schiff kamen 1620 die ersten der sogenannten Pilgerväter in die Neue Welt. Wir gehen an Bord uns kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist das Schiff schon von außen nicht sehr groß, wird es an Bord so richtig eng. Man kann sich nicht vorstellen, dass auf so einer Nussschale so viele Menschen die Fahrt über den Atlantik antraten. Wer von diversen Filmen Vorstellungen hat, wie es auf so einem Schiff aussieht, kann diese getrost vergessen. Die Kapitänskajüte ist nicht mehr als ein Verschlag und die Kombüse ist ein gemauerter Ofen und das war es.

        Wir durchstöbern jeden Winkel des Schiffes und bewundern den Mut und die Entschlossenheit, aufgrund der religiösen Verfolgung in England, dieses Wagnis auf sich zu nehmen. Nur um hier in der Neuen Welt so leben zu können, wie es ihre Religion verlangt.

        Mayflower

        Die "geräumige" Kapitänskajüte

        Die Besichtigung des Schiffs hat doch einige Zeit in Anspruch genommen und so verzichten wir auf das Plimoth Plantation. Es ist ein Freilicht-Museum, in dem man die Lebensweise der Siedler nachvollziehen kann. Wie in Old Sturbridge Village sind auch hier Angestellte in Originalkleidung vor Ort, um alles zu erklären.

        Wir suchen uns ein Restaurant, um noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen, denn wie man weiß, ist die Verpflegung inn den Flugzeugen mittlerweile nicht mehr der gehobene Standard. Danach fahren wir die 70 km auf der Interstate bis zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietwagens verläuft, wie in den USA, sehr schnell und der Bus bringt uns zu unserem Terminal. Mit Freude auf das heimkommen fliegen wir ab, denken aber voller Wehmut, aber auch Dankbarkeit an diese Traumreise zurück.

        Boston

        Abschied von unserem Begleiter