Die ultimative Freiheit
Ein Camperurlaub in den USA ist eine der schönsten Arten, das Land zu entdecken – frei, flexibel und voller Abenteuer. Stell dir vor: du wachst morgens mitten in der Natur auf, öffnest die Tür deines Campers und blickst direkt auf die endlosen Weiten eines Nationalparks oder die Küste des Pazifiks. Du atmest die klare Luft und hörst nur die Geräusche der Natur. Viel schöner kann ein Tag bei einer Reise durch die USA nicht beginnen.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!
Die sind vom Mitbewerber
Wie bei allen unseren Partnern haben wir auch hier einen der besten Anbieter als Partner gewählt. THL ist der weltgrößte Anbieter von sogenannten RV´s (Recreational Vehicle), bei uns besser bekannt als Wohnmobil. Im Gegensatz zu oberen Bild sind die Camper der unter THL anbotenen Fahrzeug absolut Top. Sie sind bestens ausgestattet, hervorragend gewartet und absolut zuverlässig.
Aber eines zeichnet diese vor allem Firma aus. Sensationelle Preise!!
Diese Vermieter und noch ein paar mehr sind unter THL vereint und decken fast alle Länder der Welt ab.
Hier ein paar Bilder für die Vorfreude
Ein Camper der Klasse C
Sehr gemütlich
Am Abend wird gegrillt
Pick-Up mit Wohnwagen
Wenn Sie Lust auf einen Urlaub mit einem Camper, einem Truck - Camper oder sogar einem C6 5th wheel Wohnwagen & PickUp haben, wir sind Ihr bester Partner.
Categories
1
Featured posts
- Führerschein der Klasse B
- Mindestalter 21 Jahre
- Camper C6 5th Wheel 29ft.
- Pick-Up
- Inkl. 140km pro Tag
- Automatik - Getriebe
- Benzin oder Diesel
- Bis max. 6 Personen
- Der Camper verfüg über ein Slide - Out
- Heizung
- Campingausstattung
- Flughafentransger
- komplette Küchenaussattung inkl. Toaster
- Klimaanlage Fahrzeug und Camper
- Radio/CD
- WC & Dusche
- Herd
- Ofen
- Kaffeemaschine
- Kühlschrank mit Gefrierfach
- Mikrowelle
- Heißwasserboiler
- Markise
- keine Bereitstellungsgebühr
- Endreinigung
- Kartenmaterial
- USA Infopaket
- Standard Routenvorschlag
- Pick-Up mit Tempomat und V8-Motor
Juli 21, 2024
Was gibt es Schöneres als mit seiner Familie in einem Camper die USA zu bereisen. Vollkommen ungebunden und nur nach dem eigenen Dafürhalten sein Reisetempo bestimmen. Jederzeit an jedem beliebigen Ort zu halten und das zu machen, was einem gefällt. Ein Traum, den viele sich und Ihrer Familie erfüllen möchten.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!ABER - je größer die Familie, desto beengter geht es im Camper zu. Dazu kommt noch, dass man mit einem großen Camper schwer bis gar nicht in die Städte fahren kann. Es gibt auch viele Parks in denen man mit einem großen Camper nicht hinein darf. Sehenwürdigkeiten, die mit einen großen Gefährt nicht erreichbar sind. Das und andere Probleme lassen diesen Traum meistens platzen.
Wie wäre es, wenn man diese Probleme nicht hätte, überall hinkommt, gemütlich und bequem reisen kann, ohne unter Platzproblemen zu leiden und das auch noch zu einem tollen Preis?
!! Wir haben die Lösung für Sie !!

Am Campground
Wir bieten Ihnen mit unserem Partner diesen 29ft (8,8m) Camper zusammen mit diesem Pick-Up ab Phoennix und ab Las Vegas an. Ab 15.Mai 2025 fliegt Condor mehrmals wöchentlich direkt ab Frankfurt mit Zubringer aus Österreich, Deutschalnd und Schweiz nach Phoenix und täglich gibt es Flüge ab vielen Flughäfen mit einmal Umsteigen nach Las Vegas. Unser Partner holt Sie am Flughafen ab und bringt Sie in Ihr Hotel für die erste Nacht (man darf einen Camper nach einem Langstreckenflug erst am nächsten Tag übernehmen). Am folgenden Tag werden Sie zur Vermietstation gebtacht, wo Sie Ihr Fahrzeug übernehmen. Nach einer Instruktion durch den Vermieter können Sie starten. Die Rückgabe erfolgt entweder am Ort der Anmietung oder in einem der beiden angeführten Stationen. Bei dieser Variante fällt eine Einweg-Gebühr an.
Alles was erforderlich ist um diesen Camper anzumieten ist:
Innenansicht
Der Grundriss
Was ist im Preis inkludiert
Alle Ausstattungs - Merkmale

Der große Vorteil dieses Campers ist, mann koppelt den Aufleger am Campground ab und ist komplett ungebunden.
PREISBEISPIEL
€ 4.220,-
abhängig vom Dollarkurs
14 Tage im Mai 2025 ab/bis Phoenix, ab/bis Las Vegas
Auf dieser außergewöhnlichen Bike - Tour lernen Sie 7 Bundesstaaten kennen, die schöner nicht sein könnten. Durch die Bundesstaaten Colorado, South Dakota, Nebraska, Wyoming, Montana, Idaho und Utah zogen einst die Siedler nach Westen. Viele aber blieben in diesen Regionen, da es wunderschönes Farmland war und noch immer ist. Mit den Siedlern kamen auch die Outlaws und noch heute sieht man vielen Städten ihre Gründung zur Zeit des "Wilden Westens" an.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Viele große und bekannte Indianerstämme hatten hier ihre Heimat, vor allem die Sioux, die Lakota, die Oglala, aber auch die Chayenne und Arapaho. Gerade in diesen Bundesstaaten kam es zu den größten Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern, den Siedlern und der amerikanischen Armee. Bekannt ist die "Schlacht am Little Big Horn", wo am 25. Juni 1876 fast die gesamte 7. US-Kavallerie unter General Custer von den vereinten Stämmen der Sioux vernichtet wurde. Sitting Bull und Crazy Horse waren deren Anführer. Eben diesem Crazy Horse zeigt das Crazy Horse Memorial in South Dakota. Es war der letzte Sieg der Indianer und damit gleichzeitig das Ende der Lebensweise der Ureinwohner, wie sie es gewohnt waren. Heute hat sich vieles geändert, auch zum Positiven. Die großen Büffelherden, die hier einst grasten und fast ausgerottet wurden, bevölkern wieder die Prärie, herrliche Nationalparks gilt es zu besuchen und natürlich ist das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills ein Höhepunkt dieser Tour.
Aber vor allem sind es die Strassen, die die Biker anziehen. Wir haben einige fantastische Scenic Byways in die Route eingebaut und selbstverständlich sind die Rocky Mountains ein Highlight für alle Biker.
Diese Tour ist sicher eine der schönsten und außergewöhnlichsten, die man in den USA unternehmen kann. Sie werden begeistert sein.
Gemeinsam fliegen wir ab Wien um 08.35 mit Austrian Airlines nach Frankfurt mit Ankunft um 10.20. Von Frankfurt geht es weiter mit Lufthansa UM 13:30 nach Denver, Colorado. Ankunft um 15.40. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erwartet Sie Klaus Zeiler von schon am Flughafen und gemeinsam geht es ins Hotel.
Transfer zur Vermietstation und Übernahme der Bikes. Zum Eingewöhnen eine kleine Runde hinein in die Rocky Mountains. Rund um Denver gibt es einige schöne State Parks, in denen Sie schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage bekommen. Viele Kurven, beindruckende Landschaften und Begegnungen mit Bisons.
Nächtigung in Denver
Denver
Red Rock Amphitheatre
Mount Falcon Park
Genesee Valley
Marston Lake
Weiter geht es heute nordwärts. Die Strecke führt durch alte Westernstädte, wie La Grange. Danach überquert man die Grenze zu Nebraska. Weitere 100 km uns Sie erreichen das Scotts Bluff National Monument. Der 300 m hohe Felsen war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Siedler auf dem Weg nach Westen. Allein zwischen 1843 und 1869 kamen 250.000 Auswanderer hier vorbei.
Durch die Prärie, wie man Sie aus den Wildwest Filmen kennt, fahren wir bis nach Harrison. Auch diese Kleinstadt hat sich noch seinen Western - Charakter bewahrt. Saloons und kleine Geschäfte findet man über das ganze Stadtgebiet verteilt. Ein Besuch wert ist das "Sioux County Historical Museum". Aber mehr als ein kurzer Stopp muss nicht sein.
Bald darauf kommt man an die Grenze zu South Dakota und erreicht kurz danach Edgemont. Diese entzückende Stadt liegt am südwestlichen Rand der Black Hills. Von hier sind es noch knapp 70 km bis zum Tagesziel Custer, dem Tor zu den Black Hills mit seinen vielen Attraktionen.
Bei La Grange
In Nebraska angekommen
Scotts Bluff Monument
Custer
Am heutigen Tag werden nur wenige Kilometer gefahren, dafür aber sind diese umso schöner und erlebnisreicher. Deshalb verlassen wir Custer und fahren in Richtung Westen bis zum Eingang des Custer State Parks. Dieser Park wurde als Wildtier - Reservat gegründet. Heute leben hier 1.500 Bisons, große Herden von Wapitis, Gabelböcke, aber auch Biber, Kojoten und vor allem Esel. Letzere sind die wahren Lieblinge der Parkbesucher. Im Herzen des Parks erwartet Sie die 30km lange Wild Life Loop Road. Wie der Name verrät, dient diese Straße eindeutig zur Beobachtung der Tierwelt. Sie werden nicht enttäuscht: Ähnlich einer Schlange schlängelt sich die Route durch kiefernbedeckte Hügel und grasübersäte Prärien. Die Chance auf Rehwild, Antilopen oder Truthähne zu treffen, ist dabei extrem hoch. Das Highlight auf der Wildlife Loop Road sind aber die großen Büffelherden.
Ein Höhepunkt für alle Biker
Am Ende des Parks, beim Willkommens-Schild des Custer State Parks, biegt man ab auf die 16A, die Iron Mountain Road, der Traum jedes Bikers. Demzufolge ist diese Straße ist ein Kunstwerk für sich. Auf 27 km verbindet diese Panoramastraße den Custer Park mit dem Mount Rushmore Memorial. Berühmt ist die Straße für ihre „Pigtail Bridges“, quasi Korkenzieherkurven mit integrierten Brücken aus Holz. Auf dieser Route ist eindeutig der Weg das Ziel, weshalb Sie es ruhig angehen lassen sollten. Zahlreiche Aussichtspunkte in die wunderschöne Landschaft fordern Sie zum Stopp heraus, und immer wieder blitzen die vier steinernen Präsidentenköpfe von Mount Rushmore durch die Bäume. Auf dem Weg zum Mount Rushmore warten insgesamt 314 Kurven und drei einspurige Tunnel auf Sie.
Looping Kurve Iron Mountain Road
Iron Mountain Road
Blick auf Mount Rushmore
Am Ende der Straße erwartet Sie dann ein Höhepunkt dieser Tour, das Mount Rushmore National Memorial. Mount Rushmore ist mehr als nur ein gigantisches Kunstwerk in South Dakota, USA. Es ist ein Symbol der Präsidentschaft und ein Denkmal für vier der größten Präsidenten Amerikas: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Ihre Entstehung war ein gigantischer Kraftakt, der fast 14 Jahre dauerte. Die vier Präsidenten wurden ausgewählt, weil sie für wichtige Phasen in der Geschichte der USA stehen. Mit ihren 18 Meter hohen Gesichtern ist dieses Denkmal ein beeindruckender Anblick. Steht man vor diesem ikonischen Denkmal, ist man einfach nur beeindruckt. Viele denken auch an den Klassiker von Alfred Hitchkock "Der unsichtbare Dritte", als Cary Grant und Eve Kendall auf den Präsidentenköpfen herumklettern.
Genießen Sie den Aufenthalt
Aber natürlich kann man viel mehr unternehmen, als einfach nur die Köpfe zu betrachten. Der Presidential Trail führt auf einem Kilometer über 422 Stufen ganz nah an die Skulpturen ran. Vom Mount Rushmore sind es dann noch 35 km bis nach Rapid City, der "Stadt der schnellen Wasser", dem Ende dieser traumhaften Etappe.
Grand View Terrace
Das Memorial
Der Presidential Trail
Mount Rushmore bei Nacht
Eine Runde durch die Black Hills steht heute auf dem Programm. Von Rapid City führt die US 44 in Richtung Osten durch eine wunderschöne Landschaft bis zur Abzweigung auf die US 385. Die Strasse führt am Pactola Lake und am Sheridan Lake vorbei nach Hill City. Von hier sind es nur mehr 16 km bis zum Crazy Horse Memorial. Obwohl es bei den Sioux umstritten ist soll dieses Denkmal einst den Oglala-Lakota Häuptling Crazy Horse auf seinem Pferd sitzend, zeigen. Bisher sind lediglich das Gesicht und ein Teil einer Hand fertiggestellt. Wenn es einst fertig ist, man schätzt in 100 Jahren, soll das Monument 195 m lang und 172 m hoch sein.
Durch die Black Hills
Anschließend kommen Sie noch einmal nach Custer und auf der US 16 passieren Sie wieder die Grenze zu Wyoming. In Newcastle biegen Sie auf die US 85 ein. Die nächsten knapp 70km bis Cheyenne Crossing sind einfach Fahrvergnügen pur. Eine abwechslungsreiche Strasse und eine herrliche Landschaft werden Ihr Herz höher schlagen lassen. In Cheyenne Crossing ist ein Stopp beim Stage Stop Cafe Pflicht. Hier hielt einst die Postkutsche, die von Cheyenne nach Deadwood führte.
Nach weiteren 20km erreichen Sie Deadwood, die Stadt der Outlaws. Zur Zeit des Goldrauschs im 19. Jh. gegründet, gab es hier nur eine Regel. "Keine Regel, kein Bedauern". Hier war einst der wildeste Teil des Wilden Westens. Berühmte Outlaws, wie Wild Bill Hicock oder Calamity Jane trieben hier ihr Unwesen.
Deadwood
Besuchen Sie zuerst das Besucherzentrum. Hier bekommen Sie alle Infos über Deadwood. Mit den nötigen Unterlagen ausgestattet starten Sie Ihre Entdeckungsreise mit dem Saloon No.10. Hier wurde am 2.8.1876 "Wild Bill Hicock" beim Pokern von hinten erschossen. Sein Blatt, dass er damals in Händen hielt - eine Pik-Acht und eine Kreus-Ass, sowie eine Pik-Ass und einen Kreuz-Acht - wird heute noch als "Dead Man´s Hand" bezeichnet. Täglich um 13, 15, 17 und 19 Uhr wird diese Szene nachgespielt. Schlendern Sie durch die Stadt, Sie werden auf Schritt und Tritt den Geist des Wilden Westens spüren. Ihr Abendessen können Sie in einem der zahlreichen Lokale der Stadt zu sich nehmen und anschließend gibt es Live-Musik im Saloon #10 oder Sie gehen zur Deadwood Tabacco Company, dem einzigen Ort in der Stadt, wo das Rauchen von Zigarren sowohl erlaubt als auch erwünscht ist
Pactola Lake
Crazy Horse Memorial
Schön langsam wird´s
Die Mainstreet von Deadwood
Auf diesen Stuhl starb Wild Bill Hickock
Wir verlassen Deadwood in Westen und fahren biegen bei Chayenne Crossing nach Norden ab. Hier beginnt der Spearfish Canyon Scenic Byway. Auf 35 km werdenwir immer wieder von wunderschönen Ausblicken überrascht. Die Fahrt ist für jeden Biker ein Traum. Am nördlichen Ende des Byways warten der atemberaubenden Bridal Veil Falls. Direkt neben der Straße fallen die Wassermassen über eine 60m hohe Klippe. Am Endes des Byways kommen Sie nach Spearfish, Zeit für eine Rast.
Von Spearfish geht es noch ein Stück auf der 85 nach Norden. Danach biegen wir auf die 24 nach Westen ein und überqueren wieder die Grenze zu Wyoming. Bald kommen wir zur nächsten Sehenswürdigkeit Ihrer Tour, dem Devil´s Tower. Dieser "Härtling" ragt 366 m hoch über den Belle Fourche River empor. Bis heute sind sich die Wissenschafter nicht einig, wie er entstand. Fest steht, dass er aus Magma besteht und ein Pfropfen eines Vulkans ist. Aber wie die Rillen enstanden, darüber streitet man noch. Auf jeden Fall ist dieser Turm beeindruckend.
Die Prärie liegt von Ihnen
In Gilette, die nächsten größeren Stadt, geht es ab auf den US Highway 14. Diese Straße führt durch endlose Prärie in einem weiten Bogen nach Buffalo, dem Ziel der heutigen Tagesetappe. Die Stadt liegt mitten in den Big Horn Mountains. Das besondere an der Stadt ist, dass sie wie kein anderer Ort Wyomings, die reiche Cowboy - Kultur des Westens, mit atemberaubender Natur verbindet.
Spearfish Canyon
Devil´s Tower
Gilette
Endlose Prärie
Buffalo
Ab Buffalo führt uns die Tour in Richtung Norden, hinein in die Big Horn Mountains. Sie folgen dem US Highway 87 bis nach Ranchester. Hier kommen wir zum historischen US Highway 14. Kurz danach erreichen wir Dayton und hier beginnt Medicine Wheel Passager Scenic Byway. In unzähligen Kurven windet sich die Straße durch die fantastische Landschaft. Vorbei am Sibley Lake kommen Sie nach Burgess Junction. Hier beginnt der nächste Scenic Byway, Bighorn Senic Byway. Nach wenigen Kilometer kommen Sie zum Granite Pass, mit 2.753m der höchste Pass dieser Etappe. Nach knapp 40 km endet der Scenic Byway in der "Groß-Stadt" Shell. Bei der letzten Zählung hatte der Ortgerade einmal 50 EW.
Cody
In Greybull, einem Kleinstadt im Bighorn Bassin, führt die Tour weiter auf der US 14. Nach 85 km erreichen wir Cody, dem Ziel des heutigen Tages. Die Stadt liegt am Fuße der Abosraka Mountains und verdankt ihren Namen niemand Geringerem als William F. "Buffalo Bill" Cody. In den 1870-iger kam er hierher und die Gegend hat ihn so begeistert, dass er 20 Jahre später hier die Stadt Cody gründete.
Nach dem Check-In in Ihrem Hotel erkunden wir die geschichtsträchige Stadt. Im Buffalo Bill Center of the West dreht sich alles um den Westen, ein Stück außerhalb der Stadt ist die Old Trail Town, Dort befinden sich 25 wiedererrichtete historische Gebäude. Die Bauwerke, Einrichtungen und Gegenstände sind alle authentisch. In einem der vielen Saloons endet dann unser Tag.
Sibley Lake
Am Granite Pass
Old Trail Town
Das Hotel IRMA baute Buffalo Bill
Gerade mal 50 Einwohner
Mit all den Eindrücken von Cody machen Sie sich heute auf den Weg in Richtung Yellowstone Park. Das Ziel ist heute West Yellowstone. Bis dahin sind es 270 km, die es aber in sich haben. Zunächst fahren Sie auf der US120 nach Norden bis nach Abzweigung der US296. Hier beginnt schon ein Highlight des Tages, der Chief Joseph Scenic Highway. Der Chief Joseph Scenic Byway liegt am nordöstlichen Rand des Yellowstone-Nationalparks und bietet spektakuläre Ausblicke und eine einzigartige Geschichte. Hier sieht man jedoch nicht nur die atemberaubende Schönheit, für die Wyoming bekannt ist, sondern auch das Land, in dem die legendäre Flucht von Chief Joseph und seiner Gruppe von Nez Perce stattfand. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart hat der Chief Joseph Scenic Byway viel über die Beziehung zwischen der natürlichen Umwelt und der Menschheitsgeschichte zu verraten.
Montana
Am Ende dieser tollen Straße stoßenwir auf den Beartooth Highway und kurz danach überqueren Sie erstmals die Grenze zu Montana und erreichen Cooke City. Hier ist einer der Eingänge zum Yellowstone NP. Bis nach Tower Junction - wieder in Wyoming sind es 55km und dann geht es südwärts ein paar Kilometer zum beeindruckenden Tower Fall. Immer tiefer führt die wunderschöne Straße in den Yellowstone. Immer wieder queren Bisons die Straße. In Canyon Village biegen wir dann ein in die Norris Canyon Road und nach 18km sind wir mitten in einer Ansammlung von Geysiren. Von hier sind es dann noch 45 Kilometer bis nach West Yellowstone, wieder in Montana.
Chief Joseph Scenic Byway
Beartooth Highway
Der Tower Fall
Im Yellowstone NP
Steamboat Geysir
West Yellowstone
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des ältesten Nationalparks der USA, dem Yellowstone NP. Am 1 März 1872 wurde vom damaligen Präsidenten Ulysses Grant der Yellowstone Nationalpark als erster dieser Art in den USA, gegründet. All die Superlativen dieses einzigartigen Ökosystems aufzuzählen wäre fast endlos. Der Park ist 8900 km2 groß, mehr als 10.000 geothermische Quellen, davon cy. 300 Geysire. Der bekannteste ist sicher "Old Faithful", über 200 Wasserfälle, mehrere aktive Vulkane. 67 Arten von Säugetieren, 285 verschiedene Vogelarten, 16 Fischarten, verscheidenste Amphibien und Reptilien leben hier. Mehr als eintausend Blumen und unzählige Koniferen und Flechten. Im Park gibt es 750 km an Straßen, mehr als 1600 km Wanderwege, 11 Besucherzentren, Lodges und Campgrounds.
Erkunden Sie den Yellowstone
An diesem Tag können Sie den Park entweder auf eigene Faust erkunden oder Sie nehmen an unserer exclusiven Tagestour durch den Yellowstone Park teil. Auf dieser Tour (nicht im Preis inkludiert) sehen Sie die Highlights des Parks. Old Faithful, den Daumen Geysir, die Grand Prismatic Springs, den Grand Canyon des Yellowstone, das Hayden Tal und den Yellowstone Lake. Dies alles ab/bis Hotel mit einem ortskundigen Guide, ein kleines Frühstück und ein Picknick zu Mittag und jeder Teilnehmer erhält ein Fernglas. Die Tour dauert 9 Stunden und kostet 300,- p.P.
Den Abend und die Nacht verbringen wir wieder in West Yellowstone.
Die Grand Prismatic Springs
Der Yellowstone River
Kalksinterterrassen
Der König der Bären, der Grizzly
Old Faithfull beim Ausbruch
Bisons sieht man überall
Ein letztes Mal durchqueren Sie den Yellowstone National Park. Von West Thumb am Yellowstone Lake sind es nur 7km bis zur zum Markierungspunkt der Continental Divide, der Kontinentalen Wasserscheide. Westlich der Markierung fließen alle Flüsse in den Pazifik, östlich davon in den Atlantik. Nun geht es durch eine wunderschöne Landschaft immer weiter in den Süden. Entlang des Jackson Lakes kommen Sie in den nächsten großartigen Nationalpark, dem Grand Teton NP. Nur wenige Landschaften auf der Erde können es mit dem spektakulären Panorama im Grand-Teton-Nationalpark aufnehmen. Mit seinen zerklüfteten Gipfeln, kristallklaren Bergseen und üppigen immergrünen Wäldern ist dieser in Wyoming gelegene Nationalpark so malerisch wie abwechslungsreich.
Grand Teton NP
Der erste Stopp ist am Jackson Lake Damm, der den riesigen See bildet. Immer weiter fahren Sie in diesen großartigen Nationalpark. Weitläufige Wiesen, teilweise mit bewaldeten Hügeln und Seen, erstrecken sich entlang des Fußes der Bergkette. Der höchste Punkt des teilweise von Gletschern überzogenen Gebirges ist mit 4.197 m der Grand Teton. Im Winter überwintern hier jährlich etwa 7.500 Wapitis, die es z. T. aus den südlichen Regionen des Yellowstone National Parks hier herzieht. Sie werden während der extrem kalten Wintermonate regelmäßig gefüttert. Neben den Wapitis überwintern hier jährlich außerdem etwa 800 Bisons, übrigens die weltweit größte Herde. Am Ende des Parks kommen Sie nach Jackson.
Idaho
Nach Jackson erreichen Sie nach 60 km Alpine am Snake River, der hier zum Palisades Reservoir aufgestaut wurde. Von hier sind noch 25 km bis zur Grenze nach Idaho, dem 6. Bundesstaat auf die Traumreise. Der Rest der heutigen Strecke führt uns durch eine schöne und vor allem grüne Landschaft mit Seen und Bergen bis nach Soda Springs. Mitten im Ort ist der Soda Springs Geysir, der einzige "gezähmte" Geysir der Welt. Der Geysir wurde vor fast 80 Jahren bei Bohrungen für ein Schwimmbecken entdeckt. Er ist jetzt verschlossen und wird durch einen Timer gesteuert und bricht jede Stunde zur vollen Stunde aus. Der Geysir erreicht Höhen von bis zu 30 Metern, 365 Tage im Jahr.
Die Kontinentale Wasserscheide
Der Grand Teton
Auch die gibt es im Grand Teton NP
Palisades Damm
Der Soda Springs Geysir
Nach dem Frühstück fahren wir weiter durch Idaho immer südwärts. Nach etwas mehr als 60kmkommen wir zum Bear Lake. Dieser 32km lange und 13km breite See beeindruckt durch seine blaue Farbe, die durch die Reflexion der im See schwebenden Kalksteinablagerungen entsteht. Er wird auch oft als "Karibik der Rocky Mountains" bezeichnet. Durch seine Lage auf 1.800m ist er das ganze Jahr über Ziel von Touristen. Die nächsten wunderschönen Kilometer führen immer dem See entlang. Nach knapp 20km überqueren Sie erstmals die Grenze zum 7. Bundesstaat dieser Reise, dem Beehive State (Bienenkorb-Staat) Utah.
Am Ende des Sees führt uns die US30 westwärts zurück nach Wyoming nach Kemmerer weiter bis Fort Bridger State Historic Site. Fort Bridger liegt im Südwesten von Wyoming, etwa drei Meilen von der I-80 (Ausfahrt 34) entfernt. Das Gelände umfasst 90 ha mit 27 historischen Gebäuden, 4 historischen Nachbauten und 6 modernen Gebäuden. Zu den Natursehenswürdigkeiten, die Sie in Fort Bridger finden, gehören der Groshon Creek, Espenhaine und viele historische Kiefern aus der Militärzeit.
Von hier sind es noch 75 km bis zur Grenze nach Utah und dem Ziel des heutigen Tages, Manila. Dieser kleine Ort, wo Sie die Nacht verbringen werden ist auch das Tor zur Flaming Gorge, die sie am nächsten Tag sehen werden.
Bear Lake
Welcome to Kemmerer
Fort Bridger. So wohnten die Offiziere
Manila Downtown
Manila liegt auf ca. 2000m und von hier windet sich die Strasse hinauf auf 2500m zur Flaming Gorge. Dieser riesige Stausee ist ein Paradies für alle Arten von Wassersport, vor allem aber für Angler. Ob seiner kühlen Temperaturen tummeln sich hier Forellen, die größte jemals gefangene Forelle wog 23kg. Weiter geht es nach Vernal und weiter bis zum Dinosur National Monument. Er liegt etwas abseits der üblichen Touristen - Routen, verdient es aber, einen entsprechenden Umweg zu machen und diesen zu besuchen, schließlich hat er neben einer vielfältigen landschaftlichen Schönheit insbesondere eine große Fundstelle von Knochen und Skeletten uralter Dinosaurier zu bieten.
Back in Colorado
Mittlerweile sind wir wieder in Colorado angelangt. Wir fahren nun auf der US40 durch eine schöne grüne Landschaft immer westwärts. Orte, wie Massadona, Elk Spring und Craig durchqueren wir auf den nächsten 140km. Ein kleines Stück nach Craig können wir beim Wyman Living History Ranch & Museum Halt machen. In diesem Museum kann man so ziemlich alles besichtigen, was ein leidenschaftlicher Sammler, wie Lou Wyman, im Laufe der Jahre zusammen getragen hat. Ziemlich verrückt.
Nun sind es nurmehr 60 km bis nach Steamboat Springs, unser Ziel an diesem Tag. Man sieht sofort, dass dieser Ort ein beliebtes und auch bekanntes Skiparadies ist. Rund um den Ort führen Lifte auf die umliegenden Berge. Aber auch im Sommer bietet Steamboat Springs sehr viel.
Zur Flaming Gorge
On the Road
Hier sieht man, wie die Dinoknochen abgelagert sind
Einblick in den Dinosaur Park
Hier wurde alles gesammelt
Steamboat Springs
Start zur letzten Etappe dieser einmaligen und einfach fantastischen Tour durch sieben Bundesstatten. Von Steamboat Springs geht gleich hinauf auf den Rabbit Ears Pass mit 2873m, dem gleich der Muddy Pass mit 2655m folgt. Ein herrlicher Satrt in den Tag. Sie folgen der US40 bis nach Kremmling, wo Sie auf den Colorado River Headwaters Byway treffen. Nun fahren wir die nächsten 45km immer dem Colorado River entlang. Sanft schlängelt sich der Fluss durch diese Hochebene. Man kann sich kaum vorstellen, dass dieser kleine Fluss 1000km weiter eines der größten Naturwunder der Erde, den Grand Canyon geschaffen hat.
Die Riesen erwarten uns
Nach Granby wird es zum Abschluß richtig heftig. Es wartet der Berthoud Pass. Er liegt inmitten der hoch aufragenden Rocky Mountains direkt am US Highway 40. In herrlichen Serpentinen windet sich die Straße hinauf auf das Dach dieser Tour. Die Passhöhe liegt auf 3446m Seehöhe. Fahrerisch sollte er kein Problem, ist die Straße vierspurig ausgebaut. Trotzdem ist die Fahrt über diesen Pass ein Erlebnis. Immer wieder finden sich tolle Ausblicke. Nach diesem letzten Pass kommen noch 70 Kilometern durch den Clear Creek Canyon. Ein letztes Mal ist der Colorado RIvr unser Begleiter. Noch einmal zeigt dieses Land all seine Schönheit in beeindruckender Weise. Am Ende der Clear Creek Road erreichen Sie Denver und damit das Ende einer fantastischen Reise. Rückgabe der Bikes und dann endet der letzte Tag mit einem gemeinsamen Abendessen, wo wir alle noch einmal zurückblicken auf eine Reise, die sicher niemand vergessen wird.
Was können Sie von dieser Reise mitnehmen
Sie haben 7 Bundesstatten gesehen, sind mehr als 3.400km auf verschiedensten Straßen gefahren. Über Pässe mit bis zu 3450m, erlebten wie die amerikanische Bevölkerung in diesem Teil der USA lebt. Sie sahen Wohlstand, aber auch viel Armut. Sie sind mit verschiedensten Stämmen der indianischen Ureinwohner in Kontakt getreten, sind auf den Spuren der Siedler gewandelt und haben Naturwunder und amerikanische Denkmäler gesehen.
Vor allem aber erlebten Sie ein Land voller Kontraste, das von so einer unvergleichlichen Schönheit ist, wie es fast kein zweites Land auf dieser Erde ist.
Hinauf zum Rabbit Ear Pass
Ein Stopp in Kremmling
Die Passhöhe is erreicht
Die Clear Creek Road
Das Ziel ist erreicht
Heute ist noch Zeit ein bisschen von Denver zu erkunden. Gegen 14.00 Transfer ztum Flughafen. Um 17.35 Abflug startet die Lufthansa nach Frankfurt.
Sie landen um 11.10 in Frankfurt. Um 12.50 startet die Maschine der Austrian Airlines und landet um 14.15 in Wien
INKLUDIERTE LEISTUNGEN
NICHT INKLUDIERT

3.590,-
Beifahrer/in im Doppelzimmer
6.190,-
1 Biker im Doppelzimmer
7.990,-
1 Biker im Einzelzimmer

Was wir garantieren
Editor’s pick
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!- Union Oyster House: Das Lokal, wenn man die Meeresspezialitäten der Region essen will
- The White Bull Tavern: Gleich neben dem Quincy Market. Hier gibts beste amerikanische Küche
- Mamma Maria: In North End am North Square gelegenes italienisches Restaurant. Einfach köstlich
Warum Boston eine einzigartige Städtereise ist
Boston, die Hauptstadt des Bundesstaates, ist sicher die geschichtsträchtigste Stadt der USA. Hier begann 1773 die Abspaltung von England mit der Boston Tea Party, die später in den Unabhängigkeitskrieg von 1775 endete. Geht man auf dem Freedom - Trail durch die Innenstadt von Boston, trifft man Schritt auf Schritt auf die Zeugen dieser Zeit. Seien es die Gebäude aus dieser Zeit, oder den Friedhof mitten in der Stadt, auf dem die "Helden" dieser Zeit begraben liegen.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Geschichte & kulturelle Highlights
Aber nicht nur der Freedom - Trail ist ein Grund Boston zu besuchen. Entlang dieses 4km langen, mit roten Ziegeln markierter Weg durch Boston, kommt man auf dem Weg vom Boston Common bis zum Bunker Hill an 16 historischen Orten und Gebäuden vorbei. Die alle spielten für die Amerikanische Revolution eine wichtige Rolle. Es ist diese einzigartige Verbindung zwischen Geschichte und moderner Architektur, die diese Stadt so einzigartig mac
Stadtteile & lokale Erlebnisse
Für mich sicher eine der schönsten Städte der USA. Egal, in welchem Teil der Stadt man sich aufhält, immer gibt es was zu entdecken. Sei am noblen Beacon Hill, das tolle Hafenareal mit dem New England Aquarium, das North End mit seinen kleine Gassen und entzückenden Plätzen oder Back Bay mit dem John Hancock Tower und den vielen Geschäften. Auf der anderen Seite des Charles River findet man die berühmte Elite - Universität Harvard in Cambridge und das nicht minder berühmte MIT, das Massachussetts Institut of Technology.
Boston kulinarisch entdecken
Eines haben aber alle Viertel gemein und da sind die exzellenten Lokale und Restaurants. Sucht man in anderen Regionen der USA oft mühsam gute Restaurants, hier in Boston und weiter dann in ganz New England ist Essen ein einmaliges Erlebnis. Hier mischt sich die Küche von Good Old England mit der feinen Küche Frankreichs und den fantastischen Meeresfrüchten, die hier vor Ort gefangen werden. Allen voran der berühmte Lobster ist es, den man hier in allen Variantionen serviert bekommt.
Boston in deine USA Reise integrieren
Boston ist der Ideale Ausgangspunkt für eine Reise durch die New Englandstaaten, besonders zur Zeit des sogenannten "Indian Summers". Dieser "Altweibersommer" wird in den USA eigentlich "Foliage" genannt und bezeichnet der Zeit, in der sich die Blätter leuchtend rot, gelb und orange färben, bevor sie fallen. Aber auch zu anderen Zeiten ist eine Reise ab Boston attraktiv. Oder auch als Endpunkt einer Reise von den südlicheren Bundesstaaten hierher.

Das Capitol am Beacon Hill
Boston, 1630 gegründet, zählt zu den ältesten Städten der USA. In der Stadt leben ca. 650.000 Menschen, in Großraum Boston sind es an die 4,5 Mio. Durch seine Größe ist sie übersichtlich und man kann die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden. Die Stadt der Kontraste, bietet Altes und Neues, Tradition und Fortschritt in einer fruchtbaren Symbiose. Auf der einen Seite der altehrwürdige Beacon Hill, auf der anderen das trendige South End. Hier moderne Skyscraper, dort historische Reihenhäuschen. Hier das ausgedehnte Grün des Boston Common, dort das Treiben am und im modernen Hafen.
Boston, ein Mix aus vielen Ethnien
Viele Ecken erinnern an europäische Metropolen, doch Boston ist auch eine typische amerikanische Stadt – und ein ethnischer Fleckenteppich. Der reicht vom italienischen North End über Chinatown und das irische Charlestown bis zum afroamerikanischen Roxbury. Die Innenstadt erlebt ein Revival, viele Bostonians ziehen aus den Vororten zurück ins Zentrum, in Viertel wie South End oder South Boston. Um die Stadt zu erkunden, ist es nicht unbedingt notwendig in der Innenstadt zu wohnen, das öffentliche Verkehrssytem ist ausgezeichnet und man ist rasch auch von den umliegenden Vororten im Zentrum
Das Equestrian Monument im Park der USA zeigt eine Statue eines Reiters auf einem Pferd, umgeben von Blumen und Büschen, unter klarem blauen Himmel.
Historische Kirchturm und zeitgenössische Wolkenkratzer in einem lebendigen Stadtpark in den USA.
Ein alter Friedhof in den USA mit neugestalteten Grabsteinen, umgeben von Bäumen und Gebäuden im Hintergrund, vermittelt ein Gefühl von Geschichte, Erinnerung und kulturellem Erbe.
Das Bild zeigt das berühmte Independence Hall in Philadelphia, umgeben von Wolkenkratzern, mit Besuchern und Straßenverkehr, als historische Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der USA.
Ein Blauer Lobster
Charmantes Altbaugebäude in urbaner Umgebung, typisch amerikanisches Design mit historischen Elementen und moderner Fassade.
Historische europäische Architektur in den USA, Kirche, Washington D.C., städtische Umgebung, rote Steine, klare Himmel, Touristenattraktion.
Boston hat so viel an Sehenswertem zu bieten, um alles zu erkunden benötigt man mindestens ein paar Tage. Natürlich ist es auch in kürzerer Zeit möglich, aber die Hauptattraktion Boston´s, den Freedom - Trail muss man unbedingt gehen. Der Freedom Trail ist ist eine 4 Kilometer lange Strecke, welche 17 historische Sehenswürdigkeiten in Boston verbindet. Der Weg ist durch eine rote Linie, welche am Boden entlang führt, makiert und startet im Boston Common, dem ältesten Stadtpark der Vereinigten Staaten. Die Strecke zeigt vorallem Gebäude oder Plätze, die während der Amerikanischen Revolution und dem darauf folgenden Unabhängigkeitskrieg eine wichtige Bedeutung hatten.
Los geht´s
Er beginnt am 20 ha großen Bostoner Stadtpark und führt dich zunächst zum State House, dem Sitz des Gouvernours. Das Gebäude liegt auf dem Beacon Hill und wurde 1798 fertiggestellt. Man spaziert immer der roten Linie am Boden nach. Ein besonderer Ort kommt kurz danach, der sogenannte Granary Burying Ground. Dieser ist der drittälteste Friedhof der Stadt Boston und beherbergt die Gräber vieler bedeutender Persönlichkeiten, wie Kämpfern des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges oder Samuel Adams, einem der Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigikeitserklärung, aber auch die der Opfer des Massakers von Boston.
Der Quiny Market mit der Faneuil Hall war früher ein wichtiger Versammlungsplatz. Hier wurden viele Reden zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von unter anderem Samuel Adams und James Otis gehalten. Im Nort End gelangt man schließlich zum Wohnhaus von Paul Revere. Paul Revere war ein wichtiger Kämpfer im Unabhängigkeitskrieg. Nun kannst du entweder noch einen Abstecher über die USS Constitution, dem ältesten noch schwimmenden Kriegsschiff der Welt, machen oder du nimmst den direkten Weg zum Bunker Hill Monument, dem Endpunkt des Freedom Trails. Das Bunker Hill Monument erinnert an eine der wichtigsten Schlachten des Unabhängigkeitskrieges.
Das Bild zeigt das historische Massachusetts State House in Boston, bekannt für seine beeindruckende goldene Kuppel, elegante Säulen und historische Architektur in der Nähe von Regierungs- und Kulturzentren.
Schäbiger Friedhof mit alten, dunklen Grabsteinen und Schatten, umgeben von Bäumen und modernen Gebäuden, vermittelt einen Eindruck von Geschichte und Gedenken in den USA.
Das Grab von Samuel Adams
Eine historische Attraktion in Boston, USA, zeigt das berühmte Tea Party Museum, eingebettet in die urbane Umgebung mit Menschen, Autos und Hochhäusern im Hintergrund.
Das Bild zeigt ein historisches Theater in Boston, umgeben von Menschen, Cafés und einer Statue im Stadtzentrum. Perfekt für Reisende, die die amerikanische Kultur und Architektur entdecken möchten.
Altes, charmantes Fachwerkhaus in der US-Stadt, sichtbare Holzstruktur und historische Bauweise, lebendige Atmosphäre in der amerikanischen Innenstadt.
Denkmal eines berühmten amerikanischen Soldaten auf einem Podest in einem Park mit Schatten spendenden Bäumen.
Entdecken Sie den beeindruckenden weißen Kirchturm, umgeben von Natur, perfekt für Städtereisen und Architekturenthusiasten in den USA.
MEINE HOTEL TIPPS

Four Points by Sheraton Boston Newton***
Meine Bewertung: 3/5
Wer nicht in Boston wohnen will, für den ist dieses Hotel eine gute Alternative. Man ist mit den Öffi´s schnell im Zentrum, ebenso mit dem Auto über die Autobahn.
Selbst schon getestet, kann ich dieses Hotel ohne Bedenken empfehlen.

The Godfrey Hotel Boston****
Meine Bewertung: 4/5
Dieses sehr schöne Hotel liegt nur 300m vom Common Park und 200m vom Beginn des Freedom-Trails. Zentraler geht es nicht.
Ein absolutes Top-Hotel mit schönen Zimmern und sehr freundlichem Personal

Best Western Plus New Englander**
Meine Bewertung: 3/5
17 km nördlich von Boston ist dieses Hotel eine günstige, aber trotzdem gute Wahl. Sehr schöne Zimmer, ein für amerikanische Verhältnisse gutes Frühstück.
Mit dem Bus ist man in einer 3/4 Stunde im Zentrum, auch mit dem Auto gibt es eine gute Anbindung
Was kann man unternehmen

Innenstadt
Im Zentrum von Boston wandelt man stetig auf den Spuren der historischen Sehenswürdigkeiten, dem Freedom Trail. Auf 4 km kommt amn an sechzehn hiostorischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Weg ist mit einer durchgezogenen roten Linie auf dem Boden markiert und führt vom Boston Common im Stadtzentrum durch die Innenstadt, über den Charles River im Norden nach Charlestown und endet dort am Bunker Hill Monument. Die zu Fuß zurückzulegende Strecke ist eine beliebte Touristenattraktion und erlaubt einen schnellen Überblick über das historische Boston.

Boston mit Duck Tours
Eine ganz besondere Art die Stadt kennenzulernen ist eine Fahrt mit dem Amphibien-Fahrzeug von Duck Tours. Zunächst geht es durch die Stadt, vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten, bevor es beim Science Park in den Charles River hinein geht. Vom Fluss aus hat man eine ganz neue Sicht auf Boston und das am anderen Ufer gelegene Cambridge. Danach geht es wieder an Land und zurück zum Ausgangspunkt.
Die ganze Fahrt ist sehr auf den amerikanischen Humor ausgelegt, immer wieder wird man aufgefordert, sich mit einem lauten Quack-Quack bemerkbar zu machen. Aber es ist wirklich eine schöne Tour.

Boston Tea Party Schiff und Aquarium
Die BOSTON TEA PARTY, war eines der wichtigste Ereignis im Vorfeld der Amerikanischen Revolution. Am 16. Dezember 1773 stürmten ca. 50 Männer 3 Schiffe, die mit englischen Tee, der aufgrund der Steuern wesentlich teurer war, als der wesentlich günstigere holländische. Sie warfen alle 340 Teekisten in das Meer.
Heute kann man dies alles sehr amerikanisch noch einmal miterleben. Unter dem lauten Gebrüll "Put the tea into the sea" darf ein jeder einen Teeballen ins Meer werfen. Aber es ist nicht nur Spaß, man erfährt auch viel über die amerikanische Unabhängigkeitsbewegung.
Ein Stück weiter befindet sich das NEW ENGLAND AQUARIUM, ein wirklich sehenswertes und wunderschönes Ausflugsziel

Harvard University
Die älteste bedeutenste Hochschule der USA ( gegründet 1636) und eine der acht Ivy-League - Universitäten, wird allgemein für ihren hohen akademischen Standard, ihre Zulassungspräferenz und ihr gesellschaftliches Prestige geschätzt. Der Hauptcampus der Universität liegt am Charles River in Cambridge, Massachusetts, wenige Kilometer westlich der Bostoner Innenstadt. Insgesamt sind an Harvard etwa 23.000 Studenten eingeschrieben.
Ein Besuch dieser Universität ist ein Muss, wenn man nach Boston kommt. Berühmte Politiker, wie John F. Kennedy oder Barack Obama, oder zahlreiche Persönlichkeiten der Literatur, wie T.S. Eliot oder Norman Mailer. Aber auch Jack Lemmon oder Leonhard Bernstein waren Absolventen dieser Elite - Uni.

North End
Das North End ist ein Stadtteil (Neighborhood) von Boston. Es ist der älteste als Wohngebiet genutzte Bereich in Boston, der ohne Unterbrechung seit der Besiedlung in den 1630er Jahren bewohnt ist. Hier findet man viele historische Gebäude, z.B. das Geburtshaus von Paul Revere. Trotz seiner kleinen Fläche von lediglich einem Km² befinden sich dort etwa 100 Restaurants und eine Vielzahl von Touristenattraktionen. Aufgrund seiner hohen Anzahl von italienischen Einwanderern wird der Stadtteil auch als Little Italy bezeichnet.
Spazieren Sie durch dieses wunderschöne Viertel, lassen Sie sich von seinem Charme bezaubern und kehren Sie ein auf Pizza, Pasta und Meeresfrüchte

Faneuil Hall und Quiny Market
Eines der ältesten Gebäude der Stadt war früher einmal Versammlungsort. Heute ist die Faneuil Hall zusammen mit dem Quincy Market ein Fixpunkt jedes Boston - Besuches. Die drei Markthallen beherbergen jetzt noble Boutiquen, kleine Geschäfte, Souvenirläden, Imbisse, Cafés und mehr. Hier kann man in traditionsreicher Atmosphäre shoppen gehen oder auch eines der guten Restaurants besuchen: Diese liegen jeweils im ersten Stock der Markthallen. Sie sind nicht nur bei Besuchern beliebt, sondern auch bei den vielen Geschäftsleuten, die sich hier in ihrer Mittagspause stärken.
Das bunte Treiben in und um die Hallen fasziniert nicht nur die Erwachsenen, sondern auch für die Kinder gibt es viel Unterhaltung
Essen in Boston
Bei all den Sehenswürdigkeiten die Boston zu bieten hat, steht aber sicher ein Thema ganz vorne auf der To-Do-List. Der Besuch in einem der vielen und hervorragenden Restaurants der Stadt. Die Küche von New England zählt sicher zu den besten in ganz Amerika. Selbstverständlich denkt man bei New England sofort an den Lobster, aber es gibt noch so vieles mehr, das typisch für diese Region ist. Clam Chowder, eine sämige Muschelsuppe aber auch Austern sollte man unbedingt verkosten. Aber natürlich gibt es auch hervorragende Steaks oder andere wunderbar gegrillte Fleischspeisen. Für die Nachspeise sollte es unbedingt die Boston Creme Pie sein, eine Süßspeise aus Vanille-Eiercreme und Schokolade.
Zum Trinken werden eine Vielfalt von heimischen - local brews - Bieren angeboten, eines davon ist Sam Adams. Ebenfalls eine Spezialität der Region ist der Cranberry - Saft. Ein guter Tipp, wenn man einmal keinen Alkohol trinken möchte. Trotzdem sollte man sich immer die meist hervorragend bestückte Weinkarte ansehen. Weine aus aller Welt, ich hab auch schon gute österreichische Weine im Angebot gesehen.
Meine Empfehlungen:
BOSTON ALS AUSGANGSPUNKT
Boston ist das Tor für eine Reise durch New England. Sechs Bundesstaaten bilden diese Region, Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont. Jeder dieser Staaten ist für sich eine Reise wert, jeder hat seine Attraktionen, jeder sein eigenes Flair, aber eines haben alle gemein. Hier findet man überall die Wurzeln der ersten Siedler, hier sieht man aus welcher Kultur diese "Pilgerväter", die am 21.11.1620 im heutigen Provincetown auf bei Cape Cod, stammten.
Vieles kommt uns dadurch bekannt vor und unterscheidet sich vom übrigen Teil der USA. Natürlich ist auch vieles sehr amerikanisch, aber es ist genau diese Mischung, die New England so bezaubernd macht.
Natürlich denkt jeder sofort an den Indian Summer, wenn man an diese Region denkt. Was selbstverständlich für die meisten Reisenden der Hauptanziehungspunkt ist. Aber eine Reise durch diesen Teil der USA ist zu jeder Zeit faszinierend.
Wir haben auf jeden Fall den für Sie passenden Urlaub. Durch unsere genauen Kenntnisse von New England, werden wir Ihnen helfen, eine unvergessliche Reise zusammen mit Ihnen zu planen und zu buchen.
Plane deine Boston Städtereise mit ALL OF USA – ganz flexibel, auf deine Wünsche abgestimmt.
San Antonio ist eine der charismatischsten Städte der USA – lebendig, geschichtsträchtig und unwiderstehlich vielseitig. Auf Ihrer San Antonio Städtereise erwarten Sie der berühmte River Walk, historische Missionen, lebendige Kultur und einzigartige Tex-Mex-Einflüsse, die diese Stadt so besonders machen. Ob du San Antonio als eigenständiges Ziel oder als Teil einer größeren USA-Reise kombinierst – wir planen Ihre Reise individuell nach Ihren Wünschen mit ALL OF USA.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Sie werden sehen, SAN ANTONIO muss auf Ihren USA - Reiseplan

Die Mission Alamo in San Antonio
Warum San Antonio eine unvergessliche Städtereise ist
San Antonio liegt im Süden von Texas. Etwas mehr als 300 km von Houston im Osten und ca. 450 km von Dallas im Norden entfernt. Bis zur mexikanischen Grenze sind es 240km. Die Nähe zur Grenze merkt man in der ganzen Stadt. Alles ist mexikanisch angehaucht, sowohl was die Küche, als auch die Lebensweise betrifft. Im Gegensatz zu den großen Städten, wie Dallas oder Houston ist diese Stadt, obwohl sie 1,5, Mio Einwohner hat, sehr übersichtlich. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind alle im Zentrum der Stadt innerhalb des Riverwalks. In nur wenigen Gehminuten haben Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Kloster Alamo, die Plaza le Las Islas Canarias mit der San Fernando Cathedrale, den Towrer of the Americans, ein 229m hoher Turm mit Aussichtsplattform, Drehrestaurant, Bar und einer 4D-Abenteuerfahrt.
Die Highlights der Stadt
Der Riverwalk in San Antonio
Aber die schönste Sehenswürdigkeit ist der Riverwalk. Er ist Kanal, Park und Flaniermeile zugleich. Entstanden aus einer Maßnahme zur Verhütung von Überschwemmungen durch den San Antonio River ist der Riverwalk das Wahrzeichen der Stadt. Unter dem Straßenniveau liegend umschließt er auf einer Länge von 24 km das Zentrum der Stadt. An einigen Teilen des Riverwalks sind schöne Parks und auch Wanderwege, aber im Zentrum reiht sich ein Restaurant an Bar, Shops an wunderschöne Plätze, wo man dem Geschehen mit Muse beobachten kann. Außerdem kann man den Riverwalk auch mit Booten befahren.
Das Kloster Alamo
Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, aber auch der USA, aber ist die ehemalige Missionsstation Alamo. Nachdem texanische Truppen die Mexikaner im Texanisch-Mexikanischen Unabhängigkeitskrieg bis hinter den Rio Grande zurückgedrängt hatten, kam General Santa Ana mit einer 7000 Soldaten starken Truppe zurück. Er rückte ohne Mühe bis nach Alamo vor, die von 200 Mann verteidigt wurde. Am 23. Februar 1836 begann die Schlacht von Alamo. Die Truppen Santa Annas belagerten die Missionsstation dreizehn Tage lang. Am 6. März wurde das Kloster nach dem 3. Ansturm unter großen Verlusten unter den Mexikanern, die Festung erstürmt. Die meisten Verteidiger des Forts überlebten den Angriff nicht, wer überlebte, wurde im Anschluss auf Befehl Santa Annas hingerichtet. Auch einige Zivilisten und Kinder fanden während des mexikanischen Sturms den Tod. Die mutigen Verteidiger des Forts gingen in die Geschichtsbücher der USA ein und wurden zu Helden des texanischen Freiheitskampfes.
Von der damaligen Missionsstation sind heute nur noch das Kirchengebäude und die Long Barrack erhalten. Die Kirche, die zwischen 1755 und 1793 erbaut wurde, ist heute das auffälligste Gebäude auf dem Gelände und zeigt Spuren der epischen Schlacht aus dem Jahr 1836. Besichtigen kann man The Alamo, das ebenfalls mitten im Herzen der Stadt steht, kostenlos
MEINE HOTEL TIPPS

Meine Bewertung: 3/5
Wie alle La Quinta Hotels ist auch dieses Hotel absolut in Ordnung. Zimmer sind schön, Frühstück wie üblich etwas wenig Auswahl. Gute Lage.
Allerdings etwas renovierungsbedürftig

Meine Bewertung: 4/5
Das was man von einem Hilton gewohnt ist. Guter Standard, aber nicht außergewöhnlich. Die Lage ist dafür excellent. Direkt am Riverwalk gelegen. Frühstück direkt am Riverwalk.
Die Top - Lage überdeckt kleine Mängel

Meine Bewertung: 5/5
Sehr elegantes Hotel nah am Riverwalk. Hervorragendes Service, wunderschöne Zimmer mit tollem Bad. Sehr gutes Essen und ausgezeichntetes Personal.
Alle Sehenswürdigkeiten in Gehweite
Was kann man unternehmen

Innenstadt
Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Zentrum der Stadt. The Alamo, die Kathedrale San Fernando, der Amerika - Turm, der Riverwalk, das historische Kunstdorf La Villita. Alle diese Objekte kann man bequem zu Fuß erkunden. Einen Tag müssen Sie dafür einrechnen.

Natural Bridge Cavern
Circa 45 km nördlich von San Antonio ist eine der schönsten Naturattraktionen von Texas, die Natural Bridge Cavern. Eine Schauhöhle mit spekatkukären Tropfsteinformationen. Ein Guide führt Sie durch diese Höhle, die Führung dauert ca. 1 Stunde und ist ohne große Mühe zu bewältigen.

Premium Outlet San Marcos
In San Marcos, 70 km nordwestlich von San Antonio, ist das Premium Outlet Center San Marcos. In diesem riesigen Gelände findet man wirklich fast alles. Von günstigen Labels bis hin zu exclusiven Geschäften, wie MCM, Gucci, Prada, Yves Saint Laurent. Natürlich ist auch alles vertreten, was es an amerikanischen Marken - Labels gibt, wie Hilfiger, Polo Ralph Lauren, DKNY usw.
Angenehm ist auch, dass man vor Ort gleich die Mehrwertsteuer rückerstattet bekommt.
SAN ANTONIO ALS AUSGANGSPUNKT
San Antonio darf auf keiner Texas - Reise fehlen
Durch seine Lage ist San Antonio ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die nähere Umgebung, aber auch für größere Roadtrips. Wenn Sie eine Mietwagen - Rundreise planen, empfehle ich, die Anmietung und Rückgabe in San Antonio zu machen, da die Einwegmieten beträchtlich sein können. Diese werden sogar innerhalb von Texas berechnet. Möglichkeiten für eine längere oder auch nur kurze Reise gibt es viele. Sei es das Texas Triangle mit Houston, Dallas und Asutin oder eine längere Tour in die Südstaaten oder in den Westen.
Egal, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, wir planen Ihre Tour, geben Ihnen viele Tipps und Informationen, buchen alles für Sie. Angefangen vom entsprechenden Mietwagen, den Hotels unterwegs, alle Eintritte zu den Sehenswürdigkeiten uvm.
Jetzt San Antonio-Reise anfragen

Heuer fand die IPW vom 04.-07.Mai in Los Angeles statt. An drei tollen und interessanten Tagen hatten mehr als 5000 geladene Delegierte die Gelegenheit, sich mit Ihren Partnern vor Ort zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und viele neue und wichtige Informationen zu bekommen. Wie voriges Jahr war ich wieder, als einer von 3 österr. Unternehmen, mit meinem neuen Produkt ALL-OF-USA vertreten.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Schon die Eröffung am Abend des 4. Mai war traumhaft. Im LA Memorial Coliseum wurden wir mit viel Unterhaltung, gutem Essen und einer tollen Show begrüßt. Das Highlight war ein Auftritt von Diana Ross im Stadion. Mit ihren 80 Jahren sorgte sie für eine traumhafte Stimmung.
Am 5.5. begann die Messe. An jedem Tag hatte ich von 10-12 und 14-16 Uhr alle 20 min einen Termin. Nach 16 Uhr traf man sich auf der California Plaza zum Business Talk, man kann auch Netzwerken sagen oder einfach auch zum Tratschen.
Für mich gab es einige sehr wichtige Treffen. Diesmal habe ich meine Termine mit Schwerpunkt Mittlerer Westen, südliche Bundesstaaten und die New England Region ausgewählt. Natürlich wurden auch alte Bekannte getroffen, wie die National Scenic Byways, meine Freundin von ATI, Bernadette Smith, Paul Gagner von Dreamland Safari Tours in Kanab oder mein "Liebling" von Eagle Rider, Katina Cabassi.
Auch das Abschluss - Event in den Universal Studios war außergewöhnlich. Die Studios waren extra für uns am Abend geöffnet und nach einer tollen Begrüßung stand uns alles zur Verfügung. Eine spezielle Studio - Tour, tolles Essen und eine Show vom Feinsten wurde den Delegierten geboten.
Einige der interessantesten Termine

EAGLERIDER
Eaglerider ist unser Partner für alle Biker. Katina ist meine direkte Ansprechpartnerin und wir haben einiges für die zuküpnftige Zusammenarbeit besprochen. Wie bekommen nun für gewisse Termine besondere Mietpreise, auch Einweggebühren werden neu bewertet. Vor allem aber werden wir in Zukunft verstärkt auch Touren mit EAGLERIDER anbieten. Ein Highlight. Wir bekommen für das "Centennial - 100 Jahre Route 66" für einige der ausgeschriebenen Touren fixe Plätze. Die genauen Daten kommen demnächst.

DREAMLAND SAFARI TOURS
Paul Ganer mit seinen DREAMLAND SAFARI TOURS ist unser neuer Partner in Kanab, Utah. Sein Unternehmen ist die führende Agentur für jegliche Art von Outdoor - Aktivitäten. Ausflüge zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den Pewekaboo Slot Canyon, in die White Pocket, den Zion oder Bryce Canyon. Touren für Profi Fotografen, Wandertouren mit und ohne Nächtigungen. Seine erstklassig geführten und organisierten Touren sind einfach sensationell.
Aber nicht nur seine Touren sind es die wir anbieten, durch Paul haben wir die Möglichkeit mit guten Aussichten an der Verlosung für ein Permit in THE WAVE zu bekommen. Jeder der das schon versucht hat, weiß wie schwer es ist, dieses zu bekommen

COLORADO
Zusammen mit Micheal Sprenger vom Colorado Tourism Office nahmen auch ein Vertreter der beiden Städte Loveland und Durango an diesem Meeting teil. Colorado mit dem, von Europa aus, hervorragend angebunden Flughafen Denver, ist der Ausgangspunkt für viele wunderschöne Touren, sei es mit dem Mietwagen oder dem Bike.
Allein von Denver aus, dem Tor zu den Rocky Mountains, gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten. Das eine Stunde nördlich von Denver gelegene Loveland ist ebenso ein Ort, den man unbedingt besuchen solle.
Durango, die Silberstadt, sollte man als Aufenthalt für mehrere Tagesausflüge in die nahegelegenen Attraktionen nehmen. Ein Highlight ist hier sicher eine Fahrt mit der DURANGO & SILVERTON NARROW GAUGE RAILROAD. Wer ein unvergesslichges Eisenbahn - Erlebnis haben möchte, wir bieten Ihnen diese einzigartige Fahrt an.

AMERICA´S SCENIC BYWAYS
Die Scenic Byways sind schon lange ein Bestandteil unserer Routenplanung. Diese Straßen bekommen Ihren Status, wenn Sie durch einen Verlaufmit einem hohen Erholungs- und Freizeitwert oder durch besonders sehenswerte Natur- und Landschaftsgegebenheiten auszeichnen. Die Damen von den Scenic Byways haben mir huer eine besonderen Byway ans Herz gelegt.
Den OHIO RIVER SCENIC BYWAY. Über 452 Meilen führt diese wunderschöne Straße durch drei Bundesstaaten immer am Ohia River entlang. Die amerikanischen Ureinwohner und die ersten europäischen Siedler nutzten den Ohio River intensiv. Während der Sklaverei markierte er die Grenze zwischen Nord und Süd und war für viele das Tor zur Freiheit.
Aber auch sonst gab es vie Neues, dass ich mit heim genommen habe.

TEXAS
Viel Neues gab es auch am Stand von Texas. In einem seperaten Gespräch mit Oliver Yang, vom Büro des Governor Greg Abbott, habe ich viel über mögliche Kooperationen erfahren. Texas ist als Reiseziel der Europäer noch nicht an vorderer Stelle. Aber durch die neue Verbindung mit Condor ab den österreichischen Flughafen nach San Antonio, möchte der Lone Star State näher ins Bewußtsein der Amerikareisenden gelangen.
Durch meine Kenntnisse von Texas und der guten Zusammenarbeit mit örtlichen Anbietern können wir Ihnen einen Texas - Urlaub anbieten, wie es nur wenige können.
Neben den Städten wie Houston, Dallas und San Antonio sind die Region um Frederiksburg, der Big Bend Nationalpark, neuerdings auch die Region El Paso und auch die Küstenorte Galveston oder Corpus Christi absolut sehenswerte Ziele

ALASKA
Neu in unserem Portfolio ist der Bundesstaat Alaska. Im Sommer gibt es gute Verbindungen mit Discover Airlines und Condor ab ganz Österreich nach Anchorage. Von hier ist es nicht weit nach Fairbanks, das ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung Alalskas ist. Der Denali Nationalpark, das Yukon Charley Rivers Preserve oder die außergewöhnliche Fahrt zur Hudson Bay über den Polarkreis hinaus nach Prudhoe Bay sind einmalige Erlebnisse.
Eine Fahrt mit der Alalaska Railroad zählt zu den absoluten Highlights einer Alaska - Reise. Mehrere Routen führen von Fairbanks hinab in den Süden an die Küste nach Seward. Auch hier haben wir mit Scott McCrea von explore Fairbanks einen der besten Partner, die man in Alalska haben kann
Dies ist natürlich nur ein kleiner Teil, der Meetings, die ich auf der IPW an drei Tagen hatte. Insgesamt waren es 36 hervorragende Gespräche, deren Ergebnisse schlußendlich Ihnen zu gute kommen. Unser Ziel ist es mit den besten Partnern vor Ort zu kooperieren, damit Ihr Urlaub in den Vereingten Staaten, zu dem Traumurlaub wird, den Sie sich vorstellen. Egal, welchen Urlaub Sie sich vorstellen, sei es ein Ranch - Urlaub, eine Dark Sky Erlebnis oder eine Wandertour in einem der wunderschönen Nationalparks. Wir von ALL-OF-USA planen mit Ihnen Ihre Reise.
Es gibt viele Möglichkeiten, die USA mit dem Zug zu bereisen. Bekannte Zugverbindungen sind der "South West Chief", der täglich von Chicago nach LA fährt, oder der berühmte "City of New Orleans" von Chicago nach New Orleans. Natürlich gibt es noch viele andere tolle Zugreisen in den USA, die wir Ihnen selbstverständlich alle anbieten. Aber mit dieser Reise möchte ich Ihnen ein ganz besonderes Schmankerl anbieten. Mit dem Zug durch den Süden der USA mit vielen Stopps und herrlichen Sidetrips. Die Fahrt beginnt in Los Angeles und endet in Washington D.C. Die Dauer der Reise können Sie vollkommen unabhängig gestalten. Wir kümmern uns um alles. Die Bahntickets, die Hotels, die Transfers und die Ausflüge. Sie brauchen sich nur zurücklehnen und genießen.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!STEIGEN SIE EIN, DAS SIGNAL STEHT AUF GRÜN
IHRE TRAUMREISE MIT DEM ZUG - EIN VORSCHLAG
Nach Ihrer Ankunft in Los Angeles wartet am Flughafen Ihr Chauffeur und bringt Sie in Ihr Hotel. Je nach Ankunft bleibt Ihnen Zeit, die unmittelbare Umgebung Ihres Hotels zu erkunden und in einem Lokal ein Abendessen zu konsumieren.
Hollywood gilt als die Welthauptstadt der Filmindustrie. Besuchen Sie den Themenpark und die Filmstudios bei Universal Studios Hollywood und schlendern Sie den Walk of Fame entlang, wo Sie den berühmtesten Stars der Branche Tribut zollen könnt. Oder darf es etwas mehr Bewegung sein? In der Gegend gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten , zum Beispiel den Runyon Canyon oder verschiedene Wanderwege im nahegelegenen Griffith Park.
Anschließend können Sie in einem typisch amerikanischen Diner, einem modernen Restaurant oder in einem der vielen anderen Lokale neue Energie tanken. Das Yamashiro hat ein spektakuläres Panorama auf die Stadt und asiatische Fusionsküche zu bieten. Musso & Frank Grill ist das älteste Restaurant Hollywoods und für seine Martinis ebenso bekannt wie für seine klassischen Retro-Gerichte. Familienfreundliche Restaurants sind das Hard Rock Café am Hollywood Boulevard und das Bubba Gump Shrimp Co. am Universal City Walk Hollywood.
Hollywood Sign
Dolby Theatre
Grauman´s Chinese Theatre
Walk of Fame
Blick auf LA Downtown
Universal Studios
In den Studios
An dem über 120 Kilometer langen Küstenstreifen von Los Angeles finden sich einige der schönsten Strände des Landes. Ein Ausflug ans Meer gehört unbedingt auf Ihre To-Do-Liste, egal ob bei einer Autofahrt entlang des Pazifischen Ozeans oder einer Radtour auf den Pfaden direkt an der Küste. Auch der Freizeitpark am Santa Monica Pier sollte auf dem Programm stehen. Anschließend können Sie im The Lobster, einem preisgekrönten Fischrestaurant mit einem 180-Grad-Panoramablick auf die Küste, Abend essen. Oder Sie beobachten das Treiben am geschäftigen Venice Beach, bevor zurück ins Hotel geht.
End of Route 66
Santa Monica Pier
Hermosa Beach
Hermosa Beach am Abend
Heute haben Sie noch genügend Zeit um weitere Sehenswürdigkeiten von Los Angeles zu besichtigen. Beverly Hills mit dem weltberühmten Rodeo - Drive darf nicht fehlen. Hier kaufen die Stars und Starlets ein. Es kann Ihnen durchaus einer der großen Hollywood Stars über den Weg laufen. Auch ein Besuch von LA Downtown hat viel zu bieten, den bekannten Sunset Strip und mehr. Am Nachmittag fahren Sie zurück ins Hotel, wo Sie abgeholt werden und zur Union Station gebracht werden.
Um 22.00 fährt Ihr Zug der Texas - Eagle - Line ab. Sie können die Nacht in den bequemen Sesseln oder in einem Schlafwagen verbringen.
Einfahrt Beverly Hills
Der Rodeo Drive
Die Union Station
Der Texas Eagle
Nach 9 Stunden un 785 Kilometern erreicht der Zug um 7.38 in der früh Tuscon. Hier werden Sie schon erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Am heutigen Tag erkunden Sie Tuscon, eine Stadt, die geprägt ist von den Einflüssen der Ureinwohner, der Mexikaner und auch noch sehr viel von den Zeiten des Wilden Westens.
Das echte Tucson kennenzulernen ist nicht schwer, da es über so viele Museen verfügt. Das Arizona-Sonora Desert Museum ist fast zur Gänze ein Freilichtmuseum. Fußwege führen durch Wüstenhabitate, die 230 Tier- und 1.200 Pflanzenarten eine Heimat bieten. Das Arizona State Museum auf dem Gelände der University of Arizona beherbergt eine riesige Sammlung an Kunst- und Gebrauchsgegenständen der amerikanischen Ureinwohner. Ihr könnt auch die historische spanische Missionskirche San Xavier del Bac besichtigen, in der noch immer Gottesdienste abgehalten werden.
Das Pima Air and Space Museum und das Titan Missile Museum beleuchten die Luftfahrt- und Militärgeschichte. Zum Pflichtprogramm für Tucson gehört natürlich auch ein Abstecher ins nahe Tombstone, dem Schauplatz der berühmt-berüchtigten Schießerei am O.K. Corral, oder nach Old Tucson, wo 300 Westernfilme und -serien gefilmt wurden.
Von Tuscon sind es 20 km bis zum SAGUARO NATIONALPARK. Hier in diesem Teil der Sonora Wüste und ausschließlich hier, wächst der Saguaro - Kaktus. Diese Kakteen sind groß und baumartig, wobei die Zweige üblicherweise als Arme bezeichnet werden. Saguaros können bis zu 45 Fuß groß werden, bei voller Flüssigkeitszufuhr 4.800 Pfund wiegen und oft 150 bis 200 Jahre alt werden. Aber nicht nur diese Kakteen gibt es hier, sinder auch viele andere Arten. Auch die Fauna ist vielfältig und wunderschön. Roadrunner, Gila-Monster, Hasen, Berglöwen, Rotluchse, Fledermäuse und Hunderte von Vogelarten. In den oberen Lagen von Saguaro East, wo die Temperaturen kühler sind, streifen Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Arizona-Bergkönignattern und Mexikanische Fleckenkauz umher.
Es gibt eine Vielzahl von Strecken für jeden, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Bevor Sie sich auf eine Wanderung begeben, vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Ausrüstung eingepackt haben, ausreichend Wasser für die Hitze Arizonas dabei haben und sich über die Strecken- und Wetterinformationen informieren.
Arizona Desert MUseum
Saguaro NP
Schöne Aussicht
Wunderschön
Am Abend genießen Sie noch einmal den Flair dieser Stadt in einem der zahlreichen hervoragenden Lokale.
Zeitig in der Früh werden Sie zum Bahnhof gebracht und um 07.35 verlässt der Zug die Stadt. Die Fahrt führt durch eine beeindruckende Landschaft in 6 Stunden nach El Paso, Texas. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. El Paso liegt unmittelbar an der Grenze zu Mexiko in den Ausläufern der Franklin Mountains. Hier im äußersten Westen von Texas trumpft der „Staat des einsamen Sterns“ mit besonderen kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten auf. Erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten von El Paso, die noch viel aus der "wilden " Zeit zu bieten hat.
Bahnhof El Paso
El Paso
Sugar House
Nur anderthalb Autostunden von El Paso entfernt liegen die glitzernden weißen Gipsdünen des White-Sands-Nationalparks in New Mexico. White Sands ist eines der größten Naturwunder der Welt mit seinen großen wellenförmigen Dünen aus Gipssand, die über 275 Quadratmeilen Land bedecken. Nach dem Besucherzentrum fährt man in eine schneeweiße Landschaft.
Wie eine Fata Morgana schimmern blendend weiße Sanddünen im versteckten Tularosa Basin im Süden von New Mexico. Sie ziehen um und besiedeln die Chihuahua-Wüste, die sich über 275 Quadratmeilen erstreckt – das größte Gipsdünenfeld der Welt. Hier im White-Sands-Nationalpark herrschen ungewöhnlich raue Umweltbedingungen, selbst für die Wüste. Aber das hat die Tierarten nicht davon abgehalten, sich hier anzupassen, zu überleben und sogar zu gedeihen. Wenn Sie genau hinschauen, können Sie ihre Spuren im Sand erkennen, die Sie an ihre Anwesenheit erinnern. Und auch wenn es schwer vorstellbar ist, gibt es über 800 Tierarten, die White Sands ihr Zuhause nennen.
Zurück in El Paso, hilft nur mehr ein Sprung in den Pool Ihres Hotels, um sich von der Hitze der White Sands zu erholen.
Visitor Center White Sands
Einfahrt in die White Sands
Feinster Gipssand
Die Dünen wandern 7m/Jahr
Rastplatz
Den Vormittag können Sie zu einem letzten Bummel in der Stadt nützen. Am frühen Nachmittag werden Sie zum Bahnhof gebracht und um 15.45 verlässt der Zug El Paso. Die Fahrt geht quer durch Texas, sie queren den Rio Pecos. Kleine und große Städte entlang der Strecke. Zeit diese schöne Landschaft zu genießen und dann die Nacht im bequemen Schlafwagen-Abteil zu verbringen.
Rio Pecos
Fort Stockton
Sonnenaufgang in Texas
Um 05.00 am Morgen erreichen Sie San Antonio. Transfer zum Hotel in der Innenstadt, wo Sie Ihr Zimmer sofort beziehen können.
San Antonio, eine ehemalige Grenzsiedlung im Wilden Westen, ist heute eine moderne Stadt mit unzähligen Annehmlichkeiten. Mit exklusiven Boutiquen, zahlreichen Einkaufszentren und dem größten mexikanischen Markt der USA zählt San Antonio zu den beliebtesten Einkaufszielen der Nation. Die Stadt ist auch für ihren malerischen River Walk bekannt, der Ihnen die Möglichkeit bietet, die Innenstadt mit Leichtigkeit zu erkunden.
Die Uferpromenade mit ihren schattigen Gehwegen erstreckt sich insgesamt über eine Länge von etwa 24 km und bietet Hunderte von Geschäften, Restaurants, Hotels, historischen Denkmälern, Museen und Attraktionen. Hier finden außerdem viele der jährlichen Festivals und Veranstaltungen statt, im Rahmen derer ihr kulinarische Leckerbissen, Wein, Livemusik und vieles mehr genießen könnt.
Das Wahrzeichen von San Antonio, das Kloster Alamo, ist mitten im Zentrum der Stadt und eine wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeit mit einer großen und traurigen Geschichte. Am Abend werden Sie in einem der zahlreichen Lokale am Riverwalk den Tag beenden.
Riverwalk in San Antonio
The Alamo
Im Kloster Alamo
Die Kathedrale von San Antonio
Blick auf San Antonio
Etwas mehr als 100 km von San Antonio liegt die Stadt Fredericksburg. Die entspannte Kleinstadt wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Einwanderern gegründet und bezaubert mit ihrer Mischung aus texanischer Lebensart und deutscher Tradition. Mit über 150 Boutiquen und Kunstgalerien rings um die historische Main Street ist der Ort auch ein echtes Einkaufsparadies. Das Angebot reicht von Western-Outfits, Damenmode und Schmuck über einheimische Nahrungsmittel und texanische Weine bis hin zu handwerklich hergestellten Erzeugnissen aus der Region und zahlreichen Restaurants.
Bekannt aber ist die Stadt für ihre über 50 Weinkellereien, viele davon am U.S. Highway 290, nur wenige Minuten östlich von Fredericksburg. Ihnen verdankt die Stadt ihren Ruf als Zentrum des Texas Wine Countrys. Spätestens nach einer Verkostungsexkursion werden Sie wissen, weshalb überall eindrucksvolle nationale und internationale Auszeichnungen zu sehen sind. Genau wie die Weine haben auch alle Weinkellereien eine eigene Persönlichkeit. Toskanisch. Modern. Charmant. Für jeden ist das Richtige dabei.
Ein kleines Stück weiter liegt der Lyndon B. Johnson State and National Historical Park, in dem Sie die Ranch und das ehemalige Wohnhaus des 36. US-Präsidenten, auch bekannt als „texanisches Weißes Haus“, besichtigen könnt.
Ein letzter gemütlicher Abend am River Walk und San Antonio hat sich für immer in Ihr Herz geschlichen.
Die Landschaft um Fredericksburg
Die Bibliothek in Fredericksburg
Eine von vielen Weinkellereien
Der LBJ National Park
Das Wohnhaus des Ex-Präsidenten
Sehr früh am Morgen, um 06.25, verlässt der Zug San Antonio. Danach geht es weiter mit dem Zug Richtung Osten. Auf der Fahrt nach New Orleans, Louisiana, erwarten Sie schöne Ausblicke über die Küste am Golf von Mexiko und die Bayous in Louisiana. Nach 15 Stunden und 15 Minuten kommen Sie in New Orleans an. Transfer zum Hotel.
Blick auf Houston
Lafayette, Louisiana
Der Mississippi bei Baton Rouge
Die Bayou´s von Louisiana
Heute erkunden Sie "The Big Easy", wie New Orleans auch genannt wird. Am besten beginnt ihr eure Entdeckungsreise durch die mehr als 300 Jahre alte Stadt, die durch den Mississippi geteilt wird und von Seen, Bayous und Buchten umgeben ist, mit einer Fahrt in den historischen Straßenbahnen der Linien St. Charles, Canal Street oder Riverfront. Über 20 geschichtsträchtige Stadtteile, mehr als in jeder anderen Stadt der USA, laden zum Staunen ein.
Es gibt viel zu sehen: prunkvolle Häuser auf der St. Charles Avenue, ausladende Anwesen im Garden District und eine kreisende Karussellbar im Hotel Monteleone. Im Herzen des French Quarter lädt der lebhafte Jackson Square zum Verweilen ein. Nachdem ihr die Kunstwerke am Eisenzaun bewundert habt und euch vielleicht eine Wahrsagerin aus der Hand gelesen hat, könnt ihr einfach die Straße überqueren und einen Blick auf die St. Louis Cathedral werfen, die aus dem 18. Jahrhundert stammt und somit die älteste bestehende Kathedrale der USA ist
Jackson Square
Cable Car
Bourbon Street
Jazzlokal in der Bourbon Street
Steamboat
Nach dem Frühstück werden Sie vom Hotel abgeholt und Sie fahren ca. 1 Stunde bis Oak Alley Plantage. Diese wunderschöne Plantage ist berühmt für seine 400m lange Eichen-Allee. Der Blick durch die Allee auf das Herrenhaus ist umwerfend. Danach besichtigen Sie die historische Plantage und erhalte einen lehrreichen Einblick in die Zeit der Sklaverei.
Anschließend unternehmen Sie eine Bootstour durch die Sümpfe mit ausführlichen Erläuterungen. Alligatoren, Schildkröten, Wasservögeln und andere einheimischen Wildtieren sind zu sehen. Von Ihrem Kapitän und erfahren Sie viel Wissenswertes über die Geschichte der Cajuns und Kreolen und über die Menschen, die in der Bayou-Region leben.
Rückfahrt zum Hotel.
Oak Alley Plantage
Dier Sklavenunterkünfte
Ein Bayou
Alligator sonnt sch am Ufer
Ein Naturwunder, die Bayou´s
Heute verlassen Sie New Orleans. Abfahrt ist um 09.15 von der Union Station. Die Fahrt führt Sie von Louisiana durch die Bundesstaaten Mississippi und Alabama nach Georgia und dessen Hauptstadt Atlanta. Nach kanpp 11 Stunden erreichen Sie um 23.00 Ihr Ziel (Sie wechseln von der Central Time zur Eastern Time). Ihr Chauffeur bringt Sie in Ihr gebuchtes Hotel.
Baumwollfelder in Mississippi
typische Landschaft in Alabama
Suonnenuntergang in Goergia
Die dynamische Großstadt im Südosten der USA ist untrennbar mit der Bürgerrechtsbewegung in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts verbunden. An der Martin Luther King Jr. National Historic Site erfahrt Sie mehr über den Kampf für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner in den USA. Ein Fixpunkt in Atlanta ist selbstverständlich daa Museum World of Coca-Cola. Hier erfahren Sie alles, was Sie schon immer über das vielleicht beliebteste Brausegetränk der Welt wissen wollte. Auch der Botanische Garten und der malerische Woodruff Park sind einen Besuch unbedingt wert.
Der besondere Reiz von Atlanta liegt aber im Gegensatz zwischen dem, von den großen Häusern und baumgesäumten Boulevards des historischen Viertels Buckhead und der Skyline der modernen Innenstadt. Sie werden schnell erkennen, dass Atlanta mehr ist als einer der größten Flughäfen der Welt und Coca Cola.
Atlanta
Atlanta Downtown
Civil-Rights Museum
Coca Cola Museum
Coca Cola Logos
Auch das ist Atlanta
Ihr Mietwagen wird Ihnen ins Hotel gebracht. Von dort fahren Sie zunächst nach Chattanooga. Machen Sie eine kurze Besichtigung der Stadt und dann geht es weiter über Knoxville nach Pigeon Forge, am Rande des Great Smoky Nationalpark. Nach dem Check - In in Ihrem Hotel sehen Sie sich die Attraktionen dieser Stadt an. Dollywood, ein Themenpark der Countrysängerin Dolly Parton, das Titanic Museum und einiges mehr.
Am Abend müssen Sie unbedingt in Lokal, wo richtig gute Country Music geboten wird.
Blick auf Chattanooga
Chattanooga
Knoxville
Die Titanic in Pigeon Forge
Am Abend nach Dollywood
Nun geht es hinein in den am meisten besuchten Nationalpark der USA, dem Great Smoky NP. Die Fahrt durch den Park ist nicht mehr als 12 km lang, aber lassen Sie sich Zeit. Immer wieder gibt es traumhaft schöne Ausblicke, auch kleine Wanderungen können Sie unternehmen. Sie werden von der Schönheit des Nationalparks begeistert sein.
Nach dem Park kommen Sie nach Gatlinburg. Von hier sind es noch 310 km bis zurück nach Atlanta. Geben Sie Ihren Mietwagen ab und um 23.39 fährt der Zug von Atlanta ab zur letzten Etappe Ihrer Reise.
Durch die Great Smoky NP
Unberührte Natur
Der Nebel, daher der Name
Achtung, viele Schwarzbären
Marvis Falls
Gatlinburg
Nach Washington, D.C., sind es mit der Bahn jetzt noch knapp 14 Stunden. Die Fahrt führt quer durch die hügeligen Berge und grünen Wälder von Georgia, North Carolina und Virginia. Verbringen Sie eine angenehme Nacht im Zug und nach einem ausgiebigen Frühstück genießen Sie dieses letzte Teilstück. Um 01.47 kommen Sie in Washington an. Transfer zu Ihrem Hotel.
Solche Frachtzüge sieht man immer wieder
In North Carolina
Wunderschönes Virginia
Union Station Washington DC
Washington, die Hauptstadt der USA, gilt es nun zu erkunden. Berühmte Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, wie das Capitol, das Lincoln Memorial, das Washington Monument und natürlich das Weiße Haus. Allein für diese Sehenswürdigkeiten brauchen Sie den ganzen Tag.
Das Capitol
Die Martin-Luther-Statue
Das L:incoln Memorial
Abraham Lincoln
Das Weiße Haus
Heute können Sie das Jefferson Memorial, den Friedhof Arlington und das Smithsonian National Air and Space Museum besuchen. Zum Abschluß Ihrer Reise erleben Sie in der Nacht noch alle Sehenswürdigkeiten auf einer Trolley - Tour in voller Beleuchtung. Anschließend Rückfahrt ins Hotel.
Das Space Museum
Der Friedhof Arlington
Der Obelisk
Jefferson Memorial
Ihr persönlicher Chauffeur bringt Sie zum Flughafen und es geht zurück in die Heimat

Der Flughafen Washington-Dulles
Sollte Ihnen diese Zugreise gefallen oder Sie ganz konkrete Vorstellungen davon haben, von wo nach wo Sie reisen möchten. Wir erfüllen Ihnen jeden Reisewunsch. Die USA sind so vielfältig und so verschieden, entdecken Sie dieses wunderschöne Land bequem von Ihrem Zugabteil aus. Schicken Sie uns Ihre Wunsch - Zugreise und wir erledigen alles für Sie.
New Mexico hat nicht umsonst den Beinamen "Land of Enchantment", also "Land des Entzückens". Dieser Bundesstaat im Südwesten hat so viel zu bieten, dass man staunt, den die meisten nur durchqueren, wenn Sie die Route 66 befahren oder auf dem Weg zu den Sehenswürdigkeiten des Westens sind. Ich möchte Ihnen diesen wunderschönen Bundesstaat auf einer Reise quer durch New Mexico vorstellen. Wir starten in der Geisterstadt Glenrio an der Route 66 und beenden diese Reise in der Kleinstadt Carlsbad.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Auf dieser Reise werden Sie ein Land kennen lernen, das geprägt ist von den südlichen Ausläufern der Rocky Mountains und der Prärie, wie wir sie aus den Wildwest - Filmen kennen. Der Südwesten ist Teil der Chihuahua - Wüste. Durchquert wird der Staat von Nord nach Süd vom Rio Grande, dem drittlängsten Fluss der USA.
Wie viele Tage Sie für diese ca. 1.300 km brauchen, liegt ganz bei Ihnen. Mein Rat, nehmen Sie sich Zeit, es gibt so vieles zu sehen, neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch viele weniger oder komplett unbekannte Plätze, die es zu entdecken gibt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenVon Glenrio nach Santa Fe
Glenrio liegt zu Hälfre in Texas und zur Hälfte in New Mexico. Die heutige Geisterstadt liegt an der ehemaligen Route 66, die heute kurz nach Glenrio endet. Um in den Ort zu kommen, muss man kurz vor der Grenze von der Interstate 40 abfahren und dann sind es noch 2 Kilometer bis Glenrio. Hier an der alten Route 66 war der Standort eines unter den Reisenden weithin bekannten Motels mit dem Werbeschild „First Motel in Texas" auf der westlichen und "Last Motel in Texas" auf der östlichen Seite. Skurril: Auf der texanischen Seite des Dorfes gab es keine Bars, da im Deaf Smith County kein Alkohol ausgeschenkt werden durfte - und auf der New Mexico-Seite keine Tankstelle wegen der in diesem Staat höheren Benzinsteuer.
Ein langer Aufenthalt wird es nicht und es geht zurück auf die Interstate 40. Die Route 66 verläuft direkt neben der Interstate, daher ist man schneller auf der Autobahn im nächsten sehenswerten Ort. Tucumcari, einer der bekanntesten Orte an der alten Route 66. Heute ist dieser Ort ziemlich heruntergekommen, aber zur Zeit der Hochblüte der Route 66 gab es hier 2000 Gästebetten. Aber eine Attraktion hat der Ort noch immer, es ist das Blue Swallow Motel, das seit 1939 Gäste beherbergt auf dem Weg in den Westen.
In den Seitenstraßen, die früher voller Leben waren, ist heute fast alles verlassen. Einzig das "Mesaland Dinosaur Museum" lockt noch Gäste an.
Von Tucumcari sind es knapp 100 km bis nach Santa Rosa, dem nächsten Halt. Die Stadt ist für zwei Dinge bekannt, dem Blue Hole und dem Rio Pecos. Das Blue Hole ist ein sogenannter Sinklochsee, der für sein blaues Quellwasser bekannt ist. Es hat konstant 16 Grad und während des heißem Sommers ist ein Bad im Blue Hole eine wahre Wohltat. Auch bei Tauchern ist er sehr beliebt, denn dank des kristallklaren Wassers kann man bis zum Grund auf 40m alles sehen.
Am Ortsende überquert man den Rio Pecos. Hier begann früher die gesetzlose Region. Zur Zeit der großen Trecks war alles "westlich des Pecos" das Land der Glücksritter, Revolverhelden und Geächteten. Diese Zeiten sind Gott sei Dank, vorbei.
Wieder auf der Interstate 40 geht es nun stetig bergauf immer westwärts bis Clines Corner. Von hier sind es etwas mehr als 80 km bis zum Ziel, nach Santa Fe. Die SR 285 führt kerzengerade in den Norden. Die typische Prärielandschaft so weit das Auge reicht. Bei Eldorado at Santa Fe, einer Luxusenklave für alle Art von Großstadtflüchtingen, geht es für ein paar Kilometer auf die I25 und dann erreicht man Santa Fe, die Hauptstadt von New Mexico. Von oben blickt man ins Tal, in dem das Santa Fe liegt, das man kennt. Ganz im Adobe Stil, mit luftgetrockneten Ziegel erbaute Häuser im Pueblo-Stil, erbaut.
Santa Fe und Umgebung
Santa Fe ist die älteste Hauptstadt der USA, sie wurde im 16. Jh. von spanischen Siedlern gegründet. Auf 2.000m Seehöhe gelegen ist sie mit ca. 90.000 Einwohner auch eine der kleinsten Hauptstädte. Ab 1820 war Santa Fe das wichtigste Zentrum des Handels mit den Vereinigten Staaten über den Santa Fe Trail. Auch andere Handelswege erreichten Santa Fe. Dadurch war die Stadt auch ein Anziehungspunkt vieler Abenteurer und Glücksritter, die von hier aus nach Westen zogen. Heute noch ist uns allen der Name der Stadt aus vielen Western bekannt. In den späten 1960-er Jahren gab es sogar eine Serie mit Chuck Connors mit dem Titel "Westlich von Santa Fe.
Santa Fe ist unvergleichlich. Der Kern der Stadt ist klein und zu Fuß bequem zu erkunden. Am besten parkt man sein Fahrzeug am Rande der Stadt. Aber Achtung, viele dieser Parkplätze sind Kurzparkzonen, für die man Kleingeld braucht. Dann heißt es eintauchen in diese einzigartige Stadt.
Ein Spaziergang durch die Innenstadt
Das sehenswerte Stadtzentrum rund um die große Plaza besteht fast ausschließlich aus Adobehäusern im Pueblostil, in denen unzählige Restaurants, Geschäfte, Boutiquen und Kunstgalerien untergebracht sind. Auf der Nordseite der Plaza befindet sich der Gouverneurspalast aus dem Jahre 1610, vor dem Indianer jeden Tag ihren Schmuck zum Verkauf anbieten. Im Innern befinden sich Ausstellungsstücke zur indianischen und spanisch-mexikanischen Geschichte.
Die Kathedrale
Von hier geht man weiter nach Osten und gelangt so zur 1869 erbauten Kathedrale des Hl. Franziskus von Assisi. Diese 1869 erbaute Kirche mit ihren beiden massiven Glockentürmen gehört zu den wenigen Bauwerken New Mexicos im französisch-romanischen Stil. Spaziert man ein Stück weiter, kommt man zur Loretto Chapel, die hauptsächlich wegen ihrer Wundertreppe berühmt ist und der Legende nach in nur 3 Monaten von einem unbekannten Erbauer gezimmert wurde – und zwar ohne zentralen Halt oder Nägel. Die katholische Wallfahrtskirche El Santuario de Chimayo, die aufgrund ihrer angeblichen Heilkräfte seit Jahrhunderten ein bedeutendes Pilgerziel ist, sollte man auch besuchen.
Zwischendurch bietet sich immer eine Pause in einer der vielen exquisiten Lokale, Bars und Konditoreien an.
Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten. Das Georgia O´Keeffe - Museum, das Bilder dieser außergewöhnlichen Malerin präsentiert. Aber auch das Museum of International Folk und das New Mexico History Museum sind einen Besuch wert. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Santa Fe gilt als Gastronomiehauptstadt des amerikanischen Südwestens und ist bekannt für seine aromatischen Spezialitäten. Zu den Highlights zählen die mexikanischen Food Trucks auf der Plaza im Zentrum, das gehaltvolle Eintopfgericht Posole aus Maisgrütze, die leckeren Barbecue-Spezialitäten und natürlich die Saucen aus roten und grünen Chilischoten, die in kombinierter Form aufgrund ihrer weihnachtlichen Farben auch gern „Christmas“ genannt werden.
Es gibt viel zu sehen
Wer länger in Santa Fe bleiben möchte, der kann in der Umgebung der Stadt viel unternehmen. Wanderer, Radfahrer oder Reiter kommen voll auf Ihre Rechnung. Beliebt sind auch Klettertouren, Ballonfahrten, Parasailing-Ausflüge und Rafting-Touren auf den nahen Flüssen.
Auf jeden Fall sollte man dem Bandelier National Monument einen Besuch abstatten. 70 Kilometer von Santa Fe entfernt kann man die Ruinen einer kreisrunden Puebloanlage und mehrere langgestreckte, hohe Felswände aus weichem, vulkanischem Tuffgestein mit Hunderten von winzigen Vorratskammern und Wohnhöhlen besichtigen. In diesen haben nach Angaben des indianischen Führers wohl die Vorfahren seines Stammes und anderer, benachbarter Pueblodörfer gelebt. Bewohnt war diese Pueblo - Siedlung zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert.
Der Turquoise Trail National Scenic Byway
Ein kleines Stück nach Santa Fe, an der Kreuzung der Interstate 25 und der SR14, beginnt der Turquoise Trail National Scenic Byway. Es wird angenommen, dass es sich um einen antiken Pfad handelt. Der Türkis Trail verläuft zwischen Santa Fe und Albuquerque. Die hier vorkommenden natürlichen geologischen Formationen sind wie nirgendwo sonst auf der Erde. Benannt wurde er nach den Türkis - Vorkommen, die es hier reichlich gibt.
Den ersten Stopp können Sie bei San Marco´s Cafe & Feed einlegen. Ein zweites Frühstück schadet nie. Nur ein paar Kilometer weiter kommen Sie in die Geisterstadt Los Cerrillos. Wenn man heute durch die Stadt geht, kann man sich nicht vorstellen, dass man sie als Standort für die Hauptstadt von New Mexico in Betracht zog. Es begann als Zeltlager im Bergbaubezirk Cerrillos und entwickelte sich während des Mineralienbooms zu einer Stadt mit 21 Saloons, 5 Bordellen, 4 Hotels und mehreren Zeitungen. In den umliegenden Hügeln wurden Gold, Silber, Blei, Zink und Türkis abgebaut.
Cerrillos State Park
Ein Stück außerhalb von Los Cerrillos ist der Cerrillos State Park. In einem der ältesten Bergbaugebiete Nordamerikas geht der Türkisabbau hier auf mindestens 900 n. Chr. zurück. Die blauen Steine fanden ihren Weg in den Chaco Canyon und wahrscheinlich zu den Ruinen von Chichen Itza und Monte Alban in Mexiko.
Acht Kilometer weiter auf dem Trail, erreichen Sie Madrid. Auch diese Stadt war schon verlassen, aber heute ist sie so etwas wie eine Metropole entlang dieser Route. Viele kleine Galerien, Cafe´s und Geschäfte laden zum bummeln ein. Geschäfte der großen Ketten sind durch Grundbesitzerverträge verboten und alles hier ist ein echtes Original. Einst baufällige Schindelhäuser und Firmenläden aus der Kohle- und Türkisbergbau-Vergangenheit wurden von den Bewohnern auf fröhlich-skurrile Art und Weise geschmückt.
Vorbei am 2.712 m hohen Placer Mountain führt der Turquoise Trail nach Golden. Ursprünglich Real de San Francisco genannt, zogen um 1880 mehrere große Bergbauunternehmen ein und änderten den Namen in Golden. Es stellte sich heraus, dass es für die Bergleute nicht gerade das Richtige war, und verwandelte sich in eine Geisterstadt. Einige verfallene Ruinen bieten immer noch hervorragende Fotomotive. Das am häufigsten fotografierte Gebäude von Golden ist die San Francisco Catholic Church, die vom Historiker und Autor Fray Angelico Chavez restauriert wurde.
Durch einen Canyon, der die Manzano - Berge im Süden und die Sandias im Norden trennt, kommt man nach Tijeras, dem südlichen Beginn des Turquoise Trail. Wer möchte kann die Ruinen von Tijeras Pueblo besichtigen, aber viel ist da nicht.
Sandia Peak
Besser ist es, wenn Sie bis zur Talstation der Sandia Peak Tramway weiterfahren. Von hier führt eine Gondel von der Talstation auf 1.999 m bis hinauf zum Gipfel des 3.163 m hohen Sandia Peak. Lediglich 2 Stützen gibt es auf der 4,5 km langen Fahrt zum Gipfel. Nach 15 Minuten ist man oben und genießt einen überwältigenden Blick auf Albuquerque und weit nach New Mexico hinein.
Genießen Sie dieses einmalige Erlebnis, Sie werden überrascht sein, dass es auf dieser Höhe aussieht wie auf einer Alm bei uns.
Albuquerque
Da die Seilbahn am Stadtrand liegt, ist es nicht mehr weit in die Stadt hinein. Albuquerque ist die größte Stadt New Mexico´s und hat ca. 560.000 Einwohner. Gegründet wurde sie 1706 von den Spaniern. Mitten durch die Stadt fließt der Rio Grande. Die bunten Stadtviertel Albuquerques verbinden Kultur, Natur und städtisches Leben. Allerdings ist es die historische Altstadt, die es zu besichtigen gilt. Das Straßenbild ist geprägt von charmanten Gebäuden im Pueblo-Stil mit ihren unverwechselbaren Adobe-Wänden aus Lehmziegeln, flachen Dächern und kleinen Bögen. Die architektonisch interessante San Felipe de Neri Church ist die älteste Kirche der Stadt.
Hier ist auch die Old Town Plaza mit vielen netten Lokalen, Geschäften und Galerien. Besonders schön ist es am Abend in einem Lokal auf der Galerie mit Blick auf den Platz zu sitzen und einen Sundowner zu genießen.



Ein Stück Route 66, die Valleys of Fire und die White Sands
Nun geht es hinein in das Herz von New Mexico. Auf dem Teilstück von Albuquerque bis nach Las Cruses machen Sie zunächst einen Abstecher zu einem Teil der Route 66, auf dem bis 1937 gefahren wurde. Heute sieht man nicht mehr viel davon, aber das, was noch zu sehen ist, ist umso interessanter.
Weiter in den Süden
Sie verlassen Alququerque in Richtung Westen. Nach der Brücke über den Rio Grande geht es auf die Frantage Road, die immer der I-40 folgt. Bis zur Puerto Rico Bridge. Hier endet die Frontage Road. Die Brücke ist sehenswert und unbedingt einen Stopp wert. Man kann das Auto an der Straße parken und zu Fuß über die aus dem Jahr 1933 stammende Brücke gehen. Hier muß man dann auf die I-40 bis zum Highway 6. Hier endet eine alte Routenführung der 66, der Las Lunas Loop. Immer wieder trifft man auf alte Zeichen der Route 66, aber auch verwilderte Teilstücke der "Motherroad" findet man immer wieder im Gestrüpp. Nach 50 Kilometern erreichen wir wieder die "Zivilisation" und fahren bei Las Lunas auf die Interstae-25.
Die Puerto Rico Bridge
Das war einmal die Route 66
Nun geht es ca. 100 km in Richtung Süden bis San Antonio. Dort verlassen Sie die Autobahn und auf der SR380 führt die Strasse nun westwärts. Nach San Antonio überquert die Strasse den Rio Grande und dann geht es hinein die die Chihuahua - Wüste. Meist geht die Strasse kilometerlang kerzengerade durch ein Landschaft, die fast nur aus Gestrüpp und Präriegras besteht. Trotz dieser Monotonie ist es beeindruckend.
Nach Bingham, das eigentlich nur aus einem Mineralien-Shop besteht geht es dann das Hochplateau runter bis man zum Valley of Fires kommt. Ein Erholungsgebiet von unglaublicher Schönheit und ein Ort um sich wieder zu erden und die Natur in all ihrer Faszination zu erleben.
Das Valley of Fires
Das Erholungsgebiet Valley of Fires liegt unmittelbar neben dem Malpais-Lavastrom. Vor etwa 5.000 Jahren brach der Little Black Peak aus und floss 44 Meilen in das Tularosa-Becken und füllte das Becken mit geschmolzenem Gestein. Der resultierende Lavastrom ist vier bis sechs Meilen breit, 160 Fuß dick und bedeckt eine Fläche von 125 Quadratmeilen. Aus der Ferne erscheint das Valley of Fires wie ein karger Felsen, aber wenn man durch den Naturlehrpfad geht, sieht man viele Arten von Blumen, Kakteen, Bäumen und Büschen, die typisch für die Chihuahua-Wüste sind. Zu den Tieren zählen Fledermäuse, Roadrunner, Wachteln, Waldkaninchen, Maultierhirsche, Berberitzenschafe und Eidechsen. Es ist auch ein wahres Paradies für Vogelbeobachter mit Virginia-Uhus, Kanincheneulen, Truthahngeiern, Falken, Mückenfängern, Kaktuszaunkönigen, Spatzen und Steinadlern.
Verbringen Sie einige Zeit im Valley
Wie alle Parks in den USA ist auch dieser vorbildlich erschlossen. Es gibt alles, was man zum Campen braucht. Stellplätze mit Wasser und Strom. 19 Stellplätze für Wohnmobile und 6 Zeltplätze mit Picknickunterständen, Tischen, Grills und Trinkwasser an jedem Standort. Das komplette Badezimmer ist vollständig zugänglich und verfügt über Duschen. Tresortoiletten stehen im gesamten Park zur Verfügung.
Durch den Park führt ein Loop von 1,6 km, den man bequem zu Fuß gehen kann, aber natürlich auch mit dem Fahrzeug. Vom Hügel am Beginn des Loops hat man einen tollen Ausblick auf den gesamten Lavastrom. Das beeindruckende ist, dass hier immer etwas blüht. Kakteen in allen Farben, viele Wildblumen und Kräuter, es ist wirklich faszinierend zu sehen, wie sich wieder Leben in dieser Einöde entwickelt. Ernst nehmen sollte man den Warn-Hinweis bezüglich der Klapperschlangen. Sie flüchten zwar, aber wenn sie sich bedroht fühlen, beißen sie zu.





White Sands - ein Wunder der Natur
Nach dem Valley of Fires kommt man nach ein paar Kilometern in den Ort Carizozo, die erste wirklich nennenswerte Stadt nach eine langen Fahrt durch die Chihuahua. Von hier sind es nun 120 Kilometer bis Almagordo, dem Tor zu einer der größten Wunder dieser Erde, dem White Sands National Monument. Nirgendwo gibt es ein ähnliches Naturphänomen. Wie ein Meer aus Sand erhebt sich White Sands glitzernd aus dem Herzen des Tularosa Beckens inmitten der Wüste New Mexicos. Die riesigen wellenförmigen Dünen bestehen aus Gipssand – und machen dieses National Monument zu einem der großen Naturwunder der Welt.
Der reine Gips (wasserhaltiges Calciumsulfat), der diese ungewöhnlichen Dünen bildet, stammt aus dem westlichen Teil von White Sands von einem kurzlebigen See mit einem sehr hohen Mineralgehalt. Wenn das Wasser verdunstet, bleiben die Mineralien zurück, die anschließend Gipsablagerungen bilden. Diese werden vom Wind vertragen und bilden die hier so typisch weißen Sanddünen.
Von Alamogordo sind es 26km bis zum Visitor-Center des Wihte Sands National Monument. Hier bezahlt man die Eintittsgebühr (die White Sands sind im America the Beautiful-Pass inkludiert) und vor allem ganz wichtige Tipps. Nehmen Sie ausreichend Wasser mit, egal wie Sie den Park besichtigen. Planen Sie eine Wanderung zu machen, gibt es eine ganze Reihe von Regeln, die Sie beachten müssen.
Erleben Sie die White Sands
Dann geht es hinein auf einer gut ausgebauten Strasse. Zunächst sieht man nicht viel, aber nach etwa 4 km öffnet sich die weiße Wüste und man ist überwältigt von diesem Naturwunder. Schneeweiße Dünen entlang der Strasse. Man fährt dem Loop entlang und immer wieder kommt man zu großen Rastplätzen, wo überdachte Picknick-Plätze für die Gäste bereit stehen. Nun kann man eine erste Dünenbesteigung wagen. Der feine Gips Sand macht den Aufstieg nicht leichter, dazu kommt die große Hitze. Man muss sich einen schönen Ausblick schon erarbeiten.
Insgesamt ist der Dunes Drive 13 Kilometer lang. Im Park gibt es mehrere Wandertrails in verschiedenen Längen. Wenn man sich auf so eine Wanderung einlässt, sind die Regeln genaustens einzuhalten. Aber auf so einer Wanderung sieht man erst die ganze Schönheit der White Sands. Trotz der Wüste gibt es zahlreische Tier- und Pflanzenarten, die den Park beleben. Stachelscheine, Füchse, Koyoten, Roadrunner und mehr. Aber auch einiges, dem man nicht unbedingt begegnen will. Klapperschlangen, scharze Witwen, Skorpione u.ä.





Wer mehrere Tage dieses Wunder der Natur besichtigen will, dem empfehle ich, sich in Alamogordo ein Hotel zu suchen, wenn nicht ist 80 km entfernte Las Cruces, die bessere Wahl
Von Las Cruces nach Carlsbad
Auf dieser wunderschönen Etappe geht es zunächst hinein nach Texas bis zur Grenze nach Mexico und dann weiter durch die Chihuahua - Wüste nach Carlsbad, bekannt für sein ausgedehntes Höhlensystem.
Von Las Cruses fährt man am besten auf der Intersate bis nach El Paso. Kurz vor der Stadt überquert man die Grenze zu Texas. El Paso selbst ist meines Erachtens nicht besonders sehenswert, sie ist eine Mischung aus Texas und Mexico, wobei der mexikanische Part augenscheinlicher ist. Natürlich ist die Stadt als eine der wichtigsten Grenzübergänge zu Mexico von großer Bedeutung und hat auch einige Sehenswürdigkeiten, aber das sehenswerte findet man in der Umgebung.
Das Zuckerhaus
Eine Landschaft, wie man sie aus den Wildwest - Filmen kennt, zerklüftetes Gestein, karge Vegetation, riesige Kakteen. Eine Kuriosität hat die Stadt, dIe Casa de Azucar, das Zuckerhaus. 1973 begann Rufino Loya sein Haus umzugestalten, was dabei heraus kam, kann man heute bestaunen.
Wieder in die Wüste
Von El Paso fährt man dem Highway 62 westwärts. Nach einiger Zeit beginnt die Straße zu steigen und man kommt auf ein weites, ebenes Hochland. Fast kerzengerade, mit ganz wenigen Kurven führt die Straße durch eine trockene, ziemlich verlassene Region. Ab und zu sieht man eine Straße abzweigen, die meistens zu einer Farm führt. Entlang der 62-er sieht man immer wieder verlassene Gehöfte oder auch Raststationen aus vergangenen Zeiten.
Nach 150 km kommt man zu den Salt Flats, einem flachen Becken - vor Millionen von Jahren entstanden - in dem sich Salz ansammelte. Heute gibt der hohe Mineralstoffgehalt im Boden, dem Regenwasser, das sich im Becken sammelt, einen wunderschönen türkisfarbenen Farbton.
Die Guadaloupe Mountains
Gleich nach der einzigen größeren Kreuzung geht es weiter hinauf in die Goudaloupe Mountains. Die Straße führt wunderschön durch diese Berglandschaft. Beim El Capitan Overlook gilt es anzuhalten und einen Blick auf den El Capitan zu werfen. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Passhöhe auf 1653 m.
Ein paar Kurven weiter ist der Guadaloupe Peak Viewpoint. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf den Guadaloupe Peak, mit 2626 m der höchste Berg. Vom Viewpoint sind es knapp 2 km bis zum Visitor Center, des Guadaloupe Mountains National Park, einem der schönsten Parks und ein Gebiet mit herausragenden geologischen Werten sowie landschaftlichen und anderen natürlichen Werten von großer Bedeutung
Der Giadaloupe Nationalpark
Der Nationalpark umfasst ein Gebiet von 86.000 km2 und ist Teil eines größtenteils vergrabenen, 400 Meilen langen U-förmigen Fossilienriffkomplexes, des Capitan Reef. Dieses 260 bis 270 Millionen Jahre alte Riff ist eines der weltweit schönsten Beispiele eines alten Riffsystems. Besiedelt wurde diese Gegend von den Mescalero - Apachen.
Wenn man diesen Nationalpark erwandern will, kann man am Pine Springs Campingground seine Zelte aufschlagen. Im Park gibt es viele verschiedene Wanderwege und Canyons. Der bekannteste ist der McKittrick Canyon, dessen Kalksteinwände 600 m in die Höhe ragen. Bekannt ist der Park auch dafür das man viele Fossilien finden kann. Zudem werden Touren auf Pferden durch die Wildnis des Guadalupe Mountains angeboten.
Wenn man allerdings nur ein bisschen reinschauen will, gibt es vom Visitor Center weg, einen kurzen Trail, auf dem man viele wunderschöne Pflanzen sehen kann. Blühende Kakteen, die Apachen - Blume uvm.
Hinab zum Mittelpunkt der Erde
Weiter geht es in Richtung Norden und nach ca. 30 km erreicht man wieder die Grenze zu New Mexico. Nach relativ eintönigen 25 km kommt man nach Whites City, dem Tor zu den Carlsbad Caverns. Ein Besuch dieses riesigen Höhlensystem weckt Erinnerungen an den Roman „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde. Um zum Eingang und dem Visitor Center zu kommen, fährt man noch ca. 7 km weiter.
Hier hat man dann die Wahl entweder den Lift zu nehmen und 79 Stockwerke tief bis zum Big Room zu fahren oder die steile, 2 km lange Natural Entrance-Route nehmen, die sich vom Eingang der Höhle 229 m tief nach unten schlängelt. Im Big Room führt ein 1,6 km langer Fußweg durch die wunderschönen Tropfsteinformationen. Für diese Tour benötigt man mindestens 90 Minuten.


Nach dieser "Reise zum Mittelpunkt der Erde" sind es noch 33 km bis nach Carlsbad. Diese Kleinstadt liegt am Rio Pecos und hat einige Hotels und viele Restaurants. Das Fairfield Inn by Marriott ist ein sehr schönes Hotel mit einem schönen Pool. Wer möchte kann in Carlsbad den Desert Zoo besuchen. Die Lage ist super, auf einem Hügel mit einem tollen Blick auf die Stadt. Auch der Garten ist sehr hübsch, leider sind die Tiere allesamt in Käfigen mit sehr wenig Platz.
Einer der schönsten Byways der USA befindet sich in Utah, der wunderschöne Scenic Bay 12. Er beginnt kurz nach Panguitch und führt bis nach Torrey. Willkommen auf Utahs Scenic Byway 12, auch bekannt als „A Journey Through Time Scenic Byway“. Darüber hinaus wird dieser Straßenabschnitt auch als All-American Road bezeichnet. Diese exact 197,7 km sind eine der schönsten und beeindruckensten Straßen der USA.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Man kann diese Straße in 3 Stunden zurücklegen, aber entlang und etwas abseits dieses einzigartigen Byways gibt es so unglaublich schöne Dinge zu entdecken und zu erleben, dass man sich wirklich Zeit für diese Tour nehmen muss.
Natürlich wird diese Straße nur ein Teil einer Reise durch Utah sein und es gibt auch mehrere Möglichkeiten, den Byway 12 zu erreichen und wieder zu verlassen. Bei einer diesbezüglichen Routenplanung stehen wir Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weitere InformationenVon Panguitch nach Tropic
Aber nun lassen Sie uns die Fahrt in Panguitch beginnen. Diese Kleinstadt liegt auf knapp über 2.000 m Seehöhe und liegt am Rande des Dixie National Forest und hat ein schönes historisches Viertel mit Geschäften, einem Museum und mehreren Restaurants. Von Panguitch führt die Straße 11 km bis zur Abzweigung in Richtung Bryce Canyon, wo der Byway 12 beginnt. Gleich danach ist auf der linken Seite "Bryce Sunset Inn", ein nettes Lokal, wo man heraußen sitzen kann und es gute selbstgemachte Speisen gibt.
Von hier sind es nur mehr 7 km bis zu einem der Highligts dieses Scenic Byways, dem Red Canyon Arch, einem Felsentunnel, der in keinem Prospekt fehlt.
Hier ist ein natürlich ausgiebiger Fotostopp angesagt. Nun steigt die Straße kontinuierlich an. Auf 2.300 m erreicht man eine Hochebene und bald erreicht den Bryce Canyon Nationalpark. Vom Visitor Center fährt man in den Park hinein. Von der Strasse zweigen in Abständen die Zufahrten zu den einzelnen Overlooks ab. Man parkt auf einem der Parkplätze und spaziert dann zum Rande des Canyons.
Ein Blick, der staunen lässt
Ein unbeschreiblicher Anblick tut sich vor den Augen auf. Man blickt hinein in den hufeisenförmigen Canyon mit seinen von Wind und Erosion geformten Nadeln, es ist wirklich beeindruckend. Besonders der Blick über den Canyon hinaus in ein weites, grenzenloses Land ist umwerfend.
Wie viel Zeit man am Bryce benötigt, hängt ganz von Ihnen ab, Es gibt herrliche Wanderungen durch den Canyon, geführte Touren, aber man kann auch auf eigene Faust dieses Naturwunder begehen.
Wenn Sie beabsichtigen, am Bryce Canyon länger als nur einen Fotostopp lang zu bleiben, rate ich in Tropic zu nächtigen. Dieser kleine Ort am Fuße des Canyon bietet mehre nette Unterkünfte, (mein Tipp: Red Ledges Inn) und ein sehr gutes Steakhouse. Von Tropic aus können Sie Ihre Touren in den Bryce Canyon starten. Viele Wanderwege führen in den Canyon, aber auch zu anderen wunderschönen Punkten, wie der Mossy Cave.
Tropic bis Boulder
Nach Tropic führt die Straße durch grünes Weideland, hier leben viele Farmer noch ganz in ihrer mormonischen Tradition. Das Leben ganz auf Gott ausgerichtet, fleißig und sehr familienbezogen. Das tägliche Gebet, das Studium der Heiligen Schrift, keinen Alkohol.
Knapp 40 km schlängelt sich der Byway durch eine ebene Landschaft mit großen Weideflächen. Wenn man am Straßenrand einmal Pause macht und in die Landschaft blickt, kann es schon vorkommen, dass man einen Kojoten durch die Gegend streifen sieht, oder Adler über den Köpfen ihre Kreise ziehen. Kurz vor Escalante biegt eine Straße zum Escalante Petrified Forest Sate Park ab. Es sind nur ein paar Kilometer zum Parkplatz. Von hier kann man einen schönen Rundgang zum See machen und dabei viele versteinerte Bäume sehen.
Escalante ist ein langgezogenes Dorf mit gerade einmal 800 Einwohnern. Eigentlich keinen Stopp wert, aber von hier aus geht es zum Grand Staircase-Escalante National Park. Im Interagency Visitor Center bekommen Sie Wander-Karten, Infotafeln und Auskunft zu allen Fragen. Für Personen, die den Grand Staircase Escalante besuchen möchten, gibt es hier auch mehrere Hotels und Lodges.
Die schönsten Kilometer
Nach Escalante beginnt einer der schönsten und beeindruckensten Abschnitte des Scenic Byways 12. Nach ein paar Kilometern öffnet sich die Aussicht und man blickt in eine Landschaft von unbeschreiblicher Wild- und Schönheit. Der Blick schweift über den Escalante River, den Calf Creek Canyon, sowie den Hogsback und Boulder Mountain. Vom "Head of the Rocks Overlook" hat man die beste Aussicht. Man sieht, wie sich die Straße durch diese traumhafte Landschaft hinein schlängelt. Fährt man weiter kommt man von einem Highlight zum anderen. Unzählige Fotostopps benötigen ihre Zeit.
Nach einiger Zeit und vielen unfassbaren Eindrücken kommt man nach Boulder, einem kleinen, eigentlich unbedeutenden Ort, wäre hier nicht das Anansazi State Park Museum. Dieses kleine, aber wirklich interessante Museum liefert einen guten Einblick auf das Leben der Anasazi, den Ureinwohnern dieser Region. Hinter dem Museum kann man einen kleinen Rundgang durch die Ausgrabungen machen.
Vor dem Museum ist ein schöner kleiner Park mit Bänken und einem Bus, wo man Getränke und kleine Snacks bekommt. Nach der vorangegangen, kurvenreichen Fahrt ist es herrlich hier im Schatten der Bäume zu sitzen und die gesammelten Eindrücke zu verdauen.
Das letzte Teilstück bis Torrey
Von Boulder geht es weiter immer in Richtung Norden. Die Straße überquert die Ostflanke der Boulder Mountain und bietet spektakuläre Ausblicke auf den Capitol Reef National Park, die Henry Mountains, Circle Cliffs und den Navajo Mountain auf der anderen Seite des Lake Powell. Bis auf knapp 3.000 m geht es hinauf. Auf 2.896 m gibt es einen Parkplatz, vom dem aus man einen überwältigenden Blick auf diese Landschaft hat.
Torrey
Noch ein paar Höhenmeter geht es hinauf, bevor es durch dichte Wälder in Richtung Torrey hinab geht. Ist man aus den Wäldern raus, fährt man auf einer schönen Hochebene dahin, bevor es endgültig den Berg hinunter nach Torrey geht. Nach dieser Fahrt durch eine wilde Landschaft, fühlt man sich in Torrey wieder in der Zivilisation angekommen.
Hier, wo die Straße auf die SR 24 trifft endet der fantastische Scenic Bayway 12. An dieser Kreuzung gibt es 2 Hotels, eine Tankstelle mit einem Supermarkt und ein Steakhouse. Der Ort Torrey ist noch 1 1/2 km weiter östlich. Man kann, muss aber nicht hinfahren. Was den Ort aber wichtig macht, er ist das Tor zum Capitol Reef National Park.
Der komplette Scenic Byway 12 ist ein Teil unserer Tour "Mit dem Bike/Mietwagen durch den Westen", eine von vielenTraumreisen in den USA, die Sie bei abgrazanwelt buchen können.
Viktor Sator
Partner für alles, was Motorrad und USA betrifft
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Ich bin 1990 in Graz geboren und seit 2015 ist Motorrad ein großer Bestandteil in meinem Leben - Beruflich wie privat. Ich selbst fahre zwischen 30.000 und 50.000 Kilometer pro Saison. Wobei meine Saison fast das ganze Jahr andauert. Hier in Österreich und Umgebung fahre ich von März bis Oktober und dazwischen fahre ich meistens im sonnigen Süden des Sunshinestates Florida und im wilden Westen (Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona - meistens mit Harley Davidsons).
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind meine große Liebe. Ich mag die Menschen, bin fasziniert von der unbeschreiblichen Vielfalt der Bundesstaaten und bei jeder meiner Reisen in die USA entdecke ich was Neues.
Unsere Motorrad - Reisen werden von uns mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Wir erkunden alles vorab, das Routing, die Hotels, die Sehenswürdigkeiten. Auf unseren Tagesetappen gibt es genug Zeit, das Land in all seiner Schönheit zu erkunden.
Besuchen Sie mich auch auf Kurvenfahrer.at. Hier erfahren Sie auch alles über mein zweites Standbein, Fahrtechnik und Fahrsicherheit. Die große Liebe und Leidenschaft zu Motorradtrainings lebe ich bis heute und bin mit Herz und Seele bei der Sache und sehr gerne auch dein Instruktor. Ich versuche stets die Begeisterung für Fahrtechnik zu vermitteln und Spaß sowie den Erlebnisfaktor in meine Trainings einzubauen.
KLAUS ZEILER
Nachdem ich mehr als 35 Jahre bei verschiedensten Reisebüros und Veranstaltern, immer in leitender Position, gearbeitet habe, war es Zeit meinen Traum zu erfüllen. Durch meine große Erfahrung und besonders durch meine guten Destinations-Kenntnisse (ca. 80 Länder auf allen Kontinenten) kann ich Ihnen genau den Traumurlaub anbieten, den Sie sich wünschen.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!Darüber hinaus verfüge ich über sehr viele persönliche Kontakte zu Entscheidungsträgern bei Hotels und Airlines weltweit. Meine Partner vor Ort tragen dazu bei, dass während der Reise alles bestens funktioniert.
Ständiges Reisen und viele Treffen mit Leistungsträgern vor Ort tragen dazu bei, dass ich Ihnen viele Dinge ermögliche, die bei großen Veranstaltern heute nicht mehr möglich sind.
Durch persönliche Kontakte auf den großen Touristikmessen, wie der ITB in Berlin, der Far-East-Tourism-Messe in Hanoi folgte 2023 erstmals eine Einladung zur größten Incoming-Messe der USA, der IPW in San Antonio, Texas.
abgrazanwelt war einer von zwei geladenen Veranstaltern aus Österreich.
"Mein Versprechen an Sie"
Mit all meiner Erfahrung und mit meiner Liebe zum Beruf, bin ich immer bestrebt, für Sie Ihren Urlaub zu Ihrem persönlichen Traumurlaub werden zu lassen. Keiner Ihrer Wünsche ist mir zu klein oder zu groß, mein Einsatz wird immer derselbe sein.
Nehmen Sie mich beim Wort!
Wer ist abgrazanwelt?
abgrazanwelt wurde im Mai 2017 von Klaus Zeiler als vollkonzessioniertes Reisebüro gegründet. Nach über 35 Jahren Tätigkeit in mehreren Reisebüros in leitender Position, habe ich mich entschlossen, ein eigenes Reisebüro zu eröffnen. Die Gründe dafür waren vielfältig, aber vor allem war es der Wunsch, unabhängig von den großen Veranstaltern, meinen Kunden einen Urlaub anzubieten, der genau auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt ist und nicht einfach vorgefertigte Reisen anzubieten.
Aus diesem Grund habe ich auch alle gesetzlichen Auflagen erfüllt und bin beim Bundesmininsterium für Arbeit und Wirtschaft unter der GISA - Zahl 29591770 als Veranstalter registriert. Das ermöglicht mir, direkt mit den Anbietern vor Ort zu arbeiten und und so alle Wünsche, die Sie haben auch zu erfüllen.
Einige unserer Partner weltweit
Eine Reise durch den Westen der USA ist eines der schönsten Abenteuer, die man sich vorstellen kann. Es ist eine Reise durch Landschaften, die fantastischer und beeindruckender nicht sein können. Extreme Gegensätze und unvergleichliche Schönheit, all dies wird Ihnen auf einer Fahrt durch diesen Teil der Vereinigten Staaten begegnen. Sei es mit dem Mietwagen, dem Motorrad oder dem Camper.
Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!In Las Vegas beginnt´s...
Beginnend in Las Vegas, NEVADA, führt uns dieses Abenteuer hinauf nach Springdale im Bundesstaat UTAH, nach Springdale, dem Tor zum Zion Nationalpark. Der nächste Tag führt zum Bryce Canyon. Weiter durch den Capitol Reef Nationalpark nach Hanksville, dem nördlichsten Punkt der Reise. Von hier führt die Route nach Süden ins Monument Valley und nach Kayenta in ARIZONA. Hinauf nach Page, wo der Antilope Canyon und der Horseshoe Bend auf uns warten. Dann geht´s zum absoluten Höhepunkt, dem Grand Canyon. Da die Übernachtung in Tusayan erfolgt, erlebt man den Sonnen – Untergang, sowie den Sonnenaufgang. Es bleibt auch genug Zeit den Canyon zu erkunden.
...bis zur Route 66...
In Flagstaff begegnen wir erstmals der Historic Route 66. Wir fahren aber zunächst weiter in den Süden nach Sedona und Prescott. Von hier wieder in den Norden zur Route 66. Seligman, ein kleiner, aber für die Route sehr wichtiger Ort ist ein Etappenziel. Nun geht es immer der 66 entlang nach Oatman, einem der schönsten Orte entlang der Route 66. Unzählige Esel bevölkern diesen Ort.
...und nach Kalifornien.
In Laughlin, einer Glücksspieler-Stadt erreichen wir wieder Nevada. Aber nur für kurze Zeit, den in KALIFORNIEN geht es wieder auf die Route 66. Durch die Mojave Wüste führt uns die “Motherroad” nach Barstow und weiter zum Angeles National Forest. Von hier, auf über 2.500 m, sieht man dann tief im Tal den Endpunkt unserer Reise, die Riesen-Metropole Los Angeles. In Santa Monica am gleichnamigen Pier steht das berühmte Verkehrszeichen “End od Route 66”. Hier endet auch unsere Reise.
Begleiten Sie mich auf einer Reise durch 4 Bundesstaaten, wie Sie aufregender nicht sein kann. Sie werden ein Amerika kennen lernen, dass auch für mich (ich war schon einige Male in den USA) neu war. Voller Überraschungen und voller persönlicher Eindrücke.
Flüge gibt es einige von Europa nach Las Vegas. Wir entscheiden uns für die Lufthansa, die ab Österreich via Frankfurt nach Las Vegas fliegt. Diese Variante ist angenehm, das der Abflug von Frankfurt am Vormittag erfolgt und man aufgrund der Zeitverschiebung schon am frühen Nachmittag in Las Vegas landet.
Die Flugzeit beträgt 11.30 und man sollte sich diese lange Zeit so angenehm wie möglich gestalten. Mein TIPP: Sichern Sie sich einen Fensterplatz, es ist schon ein Erlebnis, was man auf diesem Flug zu sehen bekommt. Die Flugroute führt hoch in den Norden nach Grönland und dann über die Hudson Bay und Kanada nach Vegas. Ich bin das erste Mal diese Route geflogen und war tief beeindruckt. Wir hatten Traumwetter und der Blick auf das von Eis und Schnee bedeckte Grönland war einfach atemberaubend. Dann später der Flug über Kanada, wo man den langsamen Übergang von Eis und Schnee in eine wilde und einsame Seenlandschaft sehen kann.
Beeindruckend ist auch der Blick auf den riesigen Salt Lake und dann, bereits im Sinkflug auf Las Vegas sieht man die beeindruckend und wilde Landschaft, durch die wir fahren werden. Kurz vor der Landung kommt der beeindruckende Lake Mead, der durch den Aufstau des Colorado River entstanden ist, ins Blickfeld und dann sieht man schon mitten in der Wüste von Nevada die Skyline der Glücksspiel-Metropole Las Vegas. Trotz der vielen schönen Bilder ist man froh, wenn nach 11.30 das Flugzeug endlich landet.
Die EINREISE geht relativ rasch und dann fahren wir mit dem Shuttlebus zum nahe gelegenen Rental Car Center. Auch hier geht die Übernahme schnell und wie in Amerika üblich, sucht man sich dann in einer langen Reihe von Fahrzeugen, einen in der gebuchten Kategorie aus. Wir entschieden uns für einen SUV Toyota RAV4.
Dann geht´s ab zum Strip. Schon von weiten sieht man das Mandalay Bay, eines der größten Casino-Hotels am Strip. Von nun an reiht sich ein bekanntes Hotel ans andere. Das Luxor, mit seiner markanten Pyramide, das Excalibur, das MGM, das New York New York, das Bellagio und das berühmte Caesars Palace, um nur einige zu nennen. Ein Hotel ist bizarrer und kitschiger als das andere. Am Strip selbst ist die Hölle los. Menschenmassen bewegen sich von einer Attraktion zur nächsten. Eine Hochbahn entlang des Las Vegas Boulevard, dem Strip, verbindet die meisten Hotels.
Das Hotel
Unser HOTEL, das Mirage - deutlich erkennbar durch die riesigen Konterfei´s der 4 Beatles - ist eines der letzten der bekannten Hotels. Genau gegenüber ist das Venetian Resort. Leider seit Juni 24 abgesrissen. An seiner Stelle kommt das Hard Rock Hotel. Wir fahren in das riesige Parkhaus und spazieren zum Hotel. Check-In geht schnell und dann auf ins Zimmer, um uns frisch zu machen. Plötzlich ist man dann mitten im Casino. Man kommt dem Spiel in Las Vegas nicht aus. Egal wohin man geht, überall blinkt es. Hunderte Spielautomaten, Roulette-Tische usw. laden zum Zocken ein. Für jemand, der noch nie in einem amerikanischen Casino war, ist das sicher ein Kulturschock. Hier ist nichts mit Etikette oder Stil, von der zerrissenen Short, den Badeschlapfen, an Pyjama erinnernde Kleidungsstücke, hier ist alles zu sehen. Es geht laut und hektisch zu und was verwundert, es darf überall geraucht werden.
Mein Zimmer ist relativ hoch oben und ich habe einen tollen Blick auf den Strip. Das Mirage ist ein 4-Sterne-Hotel, aber das kann man mit einem europäischen Haus dieser Kategorie nicht vergleichen. Die Zimmer sind groß und nett, aber schon etwas abgewohnt. Dafür sind die Betten, wie fast überall in den USA hervorragend. Aber nun einmal auspacken und ab in die Dusche, umziehen und dann rein ins Geschehen.
Hineinschnuppern
Unser erster Bummel in Las Vegas geht den Strip entlang zum Caesars Palace. Dieses Hotel ist eines der berühmtesten. Hier sind alle Größen des Showbusiness aufgetreten, von Frank Sinatra, David Copperfield bis hin zu Cher und Elton John. Im Film "Hangover" diente es als Filmkulisse. Im Hotel fahren wir zunächst mit einer gedrehten Rolltreppe in die obere Etage und schlendern weiter zur riesigen SHOPPING-MALL. Hier findet man alle Marken der Welt. Über dem Ganzen wölbt sich ein Himmel, der sich den jeweiligen Lichtverhältnissen von draußen anpasst. Da es nun schon Abend wird - für uns schon tiefe Nacht - spazieren wir durch einen wunderschönen Abendhimmel, immer auf der Suche nach einem Restaurant.
In einer italienischen Trattoria, nehmen wir unser Abendessen ein. Günstig ist etwas anderes, aber wir hatten einfach Hunger. Nach dem Essen schlendern wir zurück zum Hotel, den um 19.00 ist der erste "Vulkanausbruch" vor dem Mirage. Diese Show findet allabendlich mehrmals statt. Ich habe den Vorteil, das Ganze von meinem Zimmer aus beobachten zu können. Die Show, viel Getöse, Feuer und viel Tamtam. Für uns aber ist es mittlerweile mehr als Zeit ins Bett zu gehen. Morgen geht es los.
Durch die Zeit-Verschiebung bin ich schon sehr früh wach, es ist noch tiefe Nacht. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass auch Las Vegas für kurze Zeit etwas zur Ruhe kommt. Auf dem Strip herrscht Leere. Ich nutze die Zeit, um mich auf den heutigen Tag vorzubereiten.
Zur Einstimmung machen wir eine Fahrt zum HOOVER – DAMM und dann steht die Erkundung des ursprünglichen Las Vegas auf dem Programm, die Freemont Street. Wir stehen zeitig auf und machen uns bereit. Zunächst ist aber das Thema Frühstück aktuell. Hier in diesen Hotels gibt es keinen Frühstücksraum, es gibt verschiedene Lokale, wie Starbucks usw. Aber wir entscheiden uns dafür, irgendwo am Stadtrand in ein Subway zu gehen. Hier kann man sich wenigsten die Brötchen nach Wunsch belegen lassen, einen Kaffee? trinken und das zu annehmbaren Preisen.
Nach dem opulenten Mahl geht es auf die Interstate 11 in Richtung Arizona. Nach einiger Zeit biegen wir auf die 172 und fahren die kurvige Strasse weiter bis sich plötzlich der Blick auf den Staudamm öffnet. Auf den ersten Blick wirkt er gar nicht so groß, da das Tal des Colorado hier sehr eng ist. Aber mit seiner Höhe von 220 m beeindruckt er schon sehr. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Damm den Colorado River so aufstaut, dass der 190 km lange Lake Mead entstand. Kurz vor dem Staudamm ist eine Fahrzeug-Kontrolle, ist doch der Hoover-Damm eines der am besten bewachten Objekte in den USA, angeblich gibt es sogar eine Raketenabwehr für den Damm.
Wir parken im Parkhaus und bezahlen 20,- USD. Mein TIPP: Fahren Sie über den Damm auf die gegenüberliegenden Parkplätze, die sind kostenlos. Wir spazieren über die Dammkrone. Genau in der Mitte verläuft die Grenze zwischen Nevada und Arizona. Gleichzeitig ist die Staatsgrenze auch Zeitzonen-Grenze. In Nevada ist Pacific Time (-8) und in Arizona Mountain Time (-7). Neben dem Hoover Damm beeindruckt auch die über den Colorado führende Callaghan-Tillman Memorial Bridge. Diese ist auch unser nächstes Ziel. Wir fahren zurück bis zum Parkplatz, von wo ein schöner Weg zur Brücke hinaufführt. Direkt bei der Brücke ist das Grenzzeichen von Nevada. Ein Fußweg neben der Fahrbahn führt über die Brücke. Von der Mitte aus hat man einen sensationellen Blick auf den Damm. Ein paar Fotos und zurück zum Auto.
Auf unserem Rückweg nach Las Vegas halten wir noch am Aussichtspunkt zum LAKE MEAD. Kurz danach biegen wir in die Lakeshore Road ein und fahren zum See. Neben dem Visitor Center ist die Mautstelle. Die gesamte Lake Mead Nation Recreation Area ist gebührenpflichtig. Der Eintritt hier ist im AMERICA THE BEAUTIFUL – PASS inkludiert. Nach Las Vegas zurück fahren wir über Henderson, einem noblen Ort ca. 20 km vor Las Vegas. Tony Curtis lebte hier bis zu seinem Tod. In Henderson machen wir Mittagspause und genießen die warme Sonne im Gastgarten eines Starbucks.
Zurück nach Vegas
Aber nun ist es geht es nach Downtown Las Vegas, dessen Zentrum die Freemont Street ist. Die Freemont Street war die einstige Hauptstraße von Las Vegas und als das Glücksspiel 1931 legalisiert wurde, entstanden hier die ersten Casinos. Das berühmteste davon ist das Golden Nugget. In den 60-er Jahren wurde der Las Vegas Boulevard gebaut und dort entstanden die heute bekannten Casino-Hotel. Das war der Untergang der Freemont Street.
In den 90-er Jahren beschloss man die Strasse wieder zu beleben und startete das Freemont Street Experience. Die Strasse wurde auf einer Länge von 450m mit einem gewaltigen Tonnendach überdeckt. Die Unterseite des Dachs bildet eine LED-Anzeigetafel, auf der in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden. Auf einem Seil, das unter dem Dach geführt wird, kann man die ganze Freemont Street entlang segeln. Darüber strahlt ein wunderschöner blauer Himmel. Sehr beeindruckend. Mit diesen Infos sind wir dorthin gefahren. Parken in der Nähe ist kein Problem, es gibt genügend Parkplätze (kostenpflichtig, aber nicht überteuert.)
Die Post geht ab
Dann stürzen wir uns ins wahrlich riesige Getümmel. Das Dach ist wirklich faszinierend und schön, aber ansonsten ist die Freemont komplett verrückt. Hier ist alles erlaubt, was sonst verboten ist. Hier kann man ohne Probleme öffentlich trinken, das wird hier ausreichend getan, der süßliche Duft von Marihuana steigt einem in die Nase. Es wird auch überall offen gedealt. Mitten auf der Strasse wird man von fast nackten Mädchen angesprochen, um mit ihnen zusammen ein Foto zu machen und natürlich ein Date auszumachen. Prostitution ist in Nevada strengsten verboten, aber nirgendwo habe ich so offen Werbung dafür gesehen. Auf dem Strip fahren Autos mit riesigen Reklameschildern mit Telefonnummern von Damen, die gerne ins Hotel kommen, herum.
Sind die – vor allem amerikanischen – Touristen auf dem Strip schon sehr einfach gestrickt, hier ist es noch eine Stufe tiefer. Komplett Betrunkene oder Eingerauchte lungern herum, Bettler und Obdachlose bitten um Almosen und bei jedem Casino – und deren gibt es unzählige – wird man aufgefordert, hinein zu kommen und sein Glück zu versuchen. Wir verlassen die Freemont Street und spazieren den Las Vegas Boulevard, der hier nicht glitzert und glänzt, in Richtung Stratosphere Tower, dem heimlichen Wahrzeichen von Las Vegas. Unser Ziel ist der „Gold & Silver Pawn Shop“. Hier in diesem Pfandhaus wird die US-Serie „Pawn Stars“ gedreht. Auf Deutsch heißt die Serie „Die Drei vom Pfandhaus“ (ausgestrahlt auf ZDF-Historie). Sie ist auch Vorbild für die Horst Lichter Sendung „Bares für Rares“.
Will wer heiraten
Hier auf dem Weg zum Pfandhaus sehen wir sie dann, die berühmten Wedding-Chapels. Berauschend sind sie alle nicht, zumindest die, die hier direkt an der Strasse sind. Das Pfandhaus ist auch eine mehr als bescheiden Hütte, zumindest von außen. Innen schaut es dann schon anders aus. Hier sieht man schon sehr interessante und auch schöne Dinge, die auch für mich von Reiz sind. So gibt es hier ein Foto vom berühmten Rat Pack vor dem Flamingo Casino mit den Original-Unterschriften von den Mitgliedern, die das wären: Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Deam Martin, Peter Lawford und Joey Bishop. Gerahmt zu haben um 799,- USD oder Original-Eintrittskarten für alle drei Tage zum legendären Woodstock-Konzert 1969 mit einem handsignierten Foto von Jimmy Hendrix um 299,- USD. Viel Kitsch, aber auch wirklich wunderschöne Objekte kann man hier kaufen, von günstig bis wirklich teuer.
Uns hat mittlerweile der Jetlag daran erinnert, dass es Zeit wäre, schlafen zu gehen, obwohl es erst 16.00 ist. Wir beschließen, in unser Hotel zu fahren. Für diese Nacht haben wir uns ins RIO-all-Suites Hotel eingebucht, einem Suiten – Hotel gleich in der Nähe von Siegfried & Roy´s Secret Garden. Wir parken, diesmal kostenlos, im Parkhaus und im Hotel müssen wir uns erst durch zahlreiche Slot-Machines und Roulette – Tischen zur Rezeption durchfragen. Die Zimmer sind wirklich top. Sehr große und gut ausgestattete Suiten mit bodenlangen Fenstern. Die Aussicht ist super.
Ein Tipp fürs Abendessen
Rasch frisch machen und dann fahren wir zum The Orleans Hotel. Das Hotel liegt nicht weit von unserem Hotel. Die Gegend ist zwar nicht Beste, aber für einsame Herzen ist in der Gegend reichlich vorgesorgt. Der Grund, dass wir in dieses Hotel fahren ist der, dass es hier einen TGI Friday’s gibt. Das ist ein gutes und vor allem auch preislich günstiges Restaurant, wo man sogar auf echtem Geschirr und mit richtigem Besteck essen kann. Das Steak ist wirklich okay und die Nachspeise, eine „Browne Obsession“ ist hervorragend.
Nach diesem wirklich guten Abendessen fahren wir zurück ins Hotel. Mittlerweile ist es dunkel und ein Gewitter ist aufgezogen. Der Blick auf dieses Geschehen vom Zimmer aus ist toll. Morgen verlassen wir Las Vegas und unsere Tour beginnt.
Mit dem heutigen Tag beginnt die Reise durch den Westen der USA. Unser heutiges Ziel ist Springdale, dem Tor zum Zion National Park. Es wird eine tolle Fahrt, den am Morgen hat sich das Gewitter verzogen und es schaut nach einem schönen Tag aus. Wir checken sehr früh aus und fahren aus Las Vegas hinaus. Unterwegs der übliche Stopp beim Subway. Unser erstes Ziel das Valley of Fire. Wir nehmen den Weg über den Lake Mead. Schön langsam ändert sich die Landschaft. Sie wird immer rauer, aber auch beeindruckender. Die Erde ist rot und die Vegetation ziemlich kahl. Die Strasse schlängelt sich durch bizarre Formationen.
Nach knapp 100 km sind wir am Eingang zum Valley. Das Valley of Fire ist der älteste State-Park in Nevada. Schon am Beginn sieht man, wie atemberaubend und wunderschön dieses Tal ist. Wilde und schroffe Felsformation, durch Oxidation rot leuchtend. Wir fahren in das Tal hinein und zu unserem ersten Halt, dem Atlatl-Rock. Dieser ziemlich große Felsen ist eine der Hauptattraktionen des VOF. Über eine Metallleiter den Fels besteigen und die ca. 3000 Jahre alten Felszeichnungen der ersten Siedler des Tales bewundern, den Ananzai-Indianern. Man hat auch einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Am Fuße des Felsen ist ein Campground.
Zum Abschluss der Arch Rock
Wir fahren die Strasse weiter und kommen zum Arch Rock, einer wunderschönen Naturbrücke, die Wind und Erosion geschaffen hat. Gleich neben dem Felsen ist ein weiterer Campingplatz. Die Strasse fährt noch ein Stück weiter durch diese ungewöhnliche Landschaft bis zum Windstone Arch. Bei diesem Felsen haben der Wind und die Erosion ein kleines Höhlensystem mit Säulen und Kavernen geschaffen. Man kann bequem durchspazieren, überall fällt das Sonnenlicht herein. Bei Visitor Center informieren wir uns noch ausführlich und dann geht´s hinaus aus dem VOF und weiter in Richtung Norden.
Kurz danach kommen wir ins recht fruchtbare Tal des Muddy River. In Moapa Valley machen wir Halt und decken uns in einem Supermarkt mit dem Nötigsten ein. Wasser, Dr. Pepper, Obst, einiges zum Naschen und vor allem etwas zum Jausnen. Im Supermarkt bekommen wir auch einen Kaffee. Nach dieser Pause fahren wir bis Gendale und dort auf die Interstate 15. Hier geht es nun kilometerlang geradeaus. Bei Mesquite überfahren wir die Grenze zu Arizona. Nun steigt die Strasse immer mehr an und ab Littlefield schlängelt sich die der Highway durch eine wilde und wunderschöne Gebirgslandschaft. Hier überqueren wir auch die Grenze zum Bundesstaat Utah.
Zum Zion NP
In Washington verlassen wir die Interstate. Obwohl man es kaum bemerkt, zeigt uns der Höhenmesser unseres Navi, dass wir mittlerweile schon auf 1000 m. Seehöhe sind. Bei einem Kaffee – Halt in Hurricane werden wir mit einer weiteren Eigenheit der amerikanischen Gastronomie vertraut gemacht. Wir halten bei einem Coffee-Shop und gehen voller Vorfreude hinein. Aber hier gibt´s alles, nur keinen Kaffee. Der Begriff Coffee- Shop bedeutet hier nur, dass es ein Lokal ist. Mehr nicht. Dafür bekommen wir auf den Parkplatz dieses Centers einen guten Espresso in einem „Standl“. Echte italienische Kaffeemaschine. Sehr gut.
Gleich nach Hurricane steigt die Strasse nun steil an und durch ein wunderschönes Tal nähern wir uns Springdale, unserem heutigen Ziel. Springdale ist ein entzückender Ort mit toller Infrastruktur. Links und rechts steigen die Felswände hoch hinauf. Viele Hotels and Lodges, Restaurants und Geschäfte. Verständlich, ist dieser Ort das Tor zum Zion Nationalpark, der gleich am Ende des Dorfes beginnt. Bevor wir in unserem Hotel einchecken, möchten wir uns noch das Visitor-Center ansehen, Will man in den Park und dann auch weiter, muss man Eintritt bezahlen. Da wir den Jahrespass haben, sind wir schnell durch die Kontrolle.
Beim VISITOR CENTER ist ein Campground, ein großer Parkplatz, das Besucher-Gebäude und der Busbahnhof. Eine Linie führt nach Springdale und die andere in den Park. Der Zugang zum Park ist nur auf diese Weise möglich. Selbstverständlich kann man den Park auf zu Fuß erwandern. Wir werden uns morgen den Zion anschauen. Also fahren wir zu unserem Hotel, dem La Quinta Inn & Suites. Das Hotel ist absolut okay. Unter die Dusche, umziehen und dann in den Ort. Erkunden und dann ein gutes Restaurant suchen.
Wie schon erwähnt ist Springdale ein Ort, der ganz auf die Besucher des Zion´s eingestellt ist. Auffallend sind die Sauberkeit und nette Atmosphäre des Ortes. Vieles erinnert an ein Bergdorf in den Alpen. Obwohl auch hier alles auf den Tourismus aufgebaut ist, ist es anders als in vielen amerikanischen Orten. Die Gastronomie ist wirklich vielfältig, vom Fast Food Lokal bis hin zu Top-Restaurant, gibt es alles. Die Geschäfte und Boutiquen sind nicht nur mit Ramsch vollgefüllt, es gibt auch wirklich schönes Kunsthandwerk. Wir bummeln die Hauptstraße entlang, es ist ein wunderschöner Abend.
Ein nicht "geheimer" Tipp
Das Porter´s Smokehouse and Grill schaut nett aus und wir beschließen hier zu essen. Das Lokal ist urig und wir bekommen einen schönen Fensterplatz und unser Kellner, ein Italiener, ist eine Sensation. Freundlich, nett, gute Beratung. Wir bekommen auch einige Tipps von ihm. Seine Empfehlung, eine Grillplatte vom Holzkohlen-Rost, ist wirklich hervorragend. Die Nachspeise, ein warmes Schwarzbeer-Törtchen mit Vanille-Eis hätte sich eine Haube verdient. Die Preise sind dem Ort entsprechend angepasst. Noch ein kleiner Spaziergang und dann zurück ins Hotel. Morgen wartet der Zion auf uns und eine Fahrt zum Bryce Canyon.

Nach einem typisch amerikanischen Frühstück - Bagles, Toast, Creme-Cheese, Butter, Marmelade und Kaffee - geht es in den Zion NP. Gleich nach dem Hotel ist der Eingang und ein Stück weiter das Visitor Center, von dem die Shuttle - Busse, die in den Park fahren, abfahren.
Diese Busse fahren in kurzen Abständen als Hop-On Hop-Off Linie. An einer der neun Haltestellen steigt man aus und verbringt seinen Tag im Park. Wir steigen an der letzten Station aus. Von hier kann man auf einen gut ausgebauten Weg immer den Virgin River in Richtung "Narrows" spazieren. Es gibt so viel zu sehen, eine wunderschöne Fauna und auch einige Tier bekommt man zu sehen.
Nach ca. einer Stunde kehren wir um, nehmen den Bus und fahren zurück zum Center. Im Hotel checken wir aus und dann starten wir unsere heutige Tagesetappe. Es geht wieder auf die 9, die durch den Park führt. gleich nach der Abzweigung in den Zion führt die Strasse in engen Serpentinen hinauf zum Mount Carmel Tunnel. Dieser knapp 2km lange, einspurige Tunnel wurde gebaut, um den ZIon NP auch von Osten her zugänglich zu machen. Muss man auf die Freigabe warten, kann man die imposante Aussicht auf den Zion genießen. Nach dem Tunnel schlängelt sich die Strasse durch eine herrliche Gegend immer höher hinauf. Nach knapp einer Stunde erreicht man die SR 89 und kurze Zeit später Glendale, wo bei einem urigen Rasthaus pausiert wird.
Der Cedar Breaks Pass
Ab Glendale geht es immer höher hinauf und bald sind wir über 2000 m Seehöhe. Bei Tod´s Junction biegen wir ab in Richtung Duck Creek Village und kurz danach auf die 148. Die 3000 m haben wir schon erreicht und bei 3213 m sind wir beim Cedar Breaks Overlook. Von hier aus hat man einen unfassbaren Ausblick auf die weite Landschaft. Ist bei uns in dieser Höhe ewiges Eis, ist hier noch alles Grün, ein Stück unterhalb grasen Kühe und Ende September hat es hier noch immer 13 Grad.
Vom Overlook geht es noch ein paar Meter höher, bevor man die Abzweigung hinunter nach Panguitch erreicht. Vorbei am großen Panguitch Lake kommt man nach Panguitch, einer kleineren Stadt. Die letzte größere für uns in den nächsten 3 Tagen. in Panguitch kommen wir wieder auf die SR89 und kurz danach biegen wir in den Scenic Byway 12 ein, der zum Bryce Canyon führt. Kurz nach dieser Kreuzung ist ein Stopp beim Bryce Sunset Inn. Geführt von polnischen Einwanderern, gibt es hier beste Burger und hausgemachte Getränke.
Wieder rauf auf die Bikes und weiter zum nächsten Highlight der Tour, dem berühmten Felsentunnel im Red Canyon. In keinem USA - Prospekt, besonders nicht bei Biker - Prospekten fehlt diese Tunnel. Natürlich muss hier gehalten werden und jeder muss durch und das dazugehörige Foto ist Pflicht.
Jetzt ist es nicht mehr weit zum Bryce Canyon. Wie fahren hinein und parken bei einem der Parkplätze, von wo man zu den Aussichtpunkten kommt. Der Blick in den Bryce ist atemberaubend. Durch Wind und Erosion hat sich hier ein hufeisenförmiger Canyon gebildet. Bizarre Felsspitzen türmen sich hoch auf, wie ein versteinerter Wald schaut es von oben aus. Der Blick über den Canyon hinaus in die Weite der Landschaft überwältigt. Immer wieder entdeckt man ein neues Detail und kommt aus dem Staunen nicht heraus.
Nach einiger Zeit lösen wir uns vom Anblick und fahren die wenigen Kilometer bis nach Tropic zu unserer heutigen Unterkunft. Das Abendessen kann man im danebenliegenden Steakhouse zu sich nehmen.
Die heutige Etappe führt uns in eine der verlassensten Regionen Utah´s, aber auch in eine der großartigsten. Nach einem kleinen Frühstück im Red Ledges Inn fahren wir westwärts weiter auf dem Scenic Byway 12. Zunächst geht es durch fruchtbares Farmland, hier ist noch alles Grün und bewirtschaftet. Aber bald ändert sich das und wir gewinnen wieder an Höhe. Wir sind nun immer so auf etwa 2000 m. Einmal weniger, dann wieder bedeutend mehr.
Kurz vor Escalante machen wir einen kleinen Abstecher zum Petrified Forest State Park, der nur wenige Kilometer von der Strasse weg ist. Man parkt an einem kleinen Stausee und dann kann man auf einem kurzen Spaziergang versteinerte Bäume, Zeugen einer längst vergangenen Zeit, betrachten. Es ist aber nicht mehr als ein kurzer Stopp.
Der kleine Ort Escalante ist auch Tor zum naheliegenden Grand Escalante Straircase National Monument. Leider bleibt für diesen Park keine Zeit. Nach Escalante beginnt sich die Landschaft stark zu verändern. Die Rottöne werden von Grautönen abgelöst. Man kommt in eine wilde und unfassbar schöne Landschaft. Riesige Canyons öffnen sich und die Strasse windet sich bergauf und bergab durch. Es ist einfach unbeschreiblich schön, durch diese urzeitliche Landschaft mit dem Bike dahinzugleiten. Zwischendurch erreichen wir wieder einmal 2900 m Seehöhe.
Nach diesem Teilstück kommt man nach Boulder, einem kleinen Ort, wo wir beim kleinen, aber feinen Anazasi State Park Museum halten. Hier sieht man Ausgrabungen einer Anazasi - Siedlung. Man sieht, wie sie gelebt haben, Funde aus der Zeit und einiges mehr. Im schönen Park davor gibt es ein kleines Cafe und schöne Sitzgelegenheiten.
Immer dem Scenic Byway 12 entlang
Nach Boulder kommt man in eine stark bewaldete Region. Viele Kurven und ein ständiges rauf und runter von 2000 auf knapp 3000 Meter. Hier schlägt jedes Biker - Herz höher. Von verschiedenen Aussichtspunkten kann man schon den Capitol Reef NP sehen, eine der größten Verwerfungen auf unserer Erde. Auf 150 km verläuft diese Verwerfung gerade von Nord nach Süd. Hinunter gehts nach Torrey, einer kleinen Mormonen - Siedlung. Hier endet der Scenic Byway 12 und mündet in die SR 24. Hier an diesem Knotenpunkt ist eine Tankstelle, ein Hotel und ein großer Supermarkt mit Cafe. Zeit für eine gemütliche Rast.
Capitol Reef
Nun sind es nur mehr 85 km bis zu unserem Ziel in Hanksville, aber diese sind ein weiterer Leckerbissen. Gleich nach Torrey geht es in den Capitol Reef NP. Eine tolle Strasse führt vorbei an wilden, roten Felsgebilden, wie den Chimney Rock. Nach einiger Zeit kommt man zur Abzweigung zum Gosseneck Aussichtspunkt. Eine etwa 2 km lange Schotterstrasse führt zum Parkplatz und dann geht man ein paar Minuten hinauf zum Aussichtspunkt. Der Sulphur Creek, ein Nebenfluss des Colorado hat sich hier tief eingegraben und eine Schlinge gemacht, die an einen gebogenen Gänsehals erinnert.
Weiter geht es dann auf der SR 24 bis nach Fruita, einem verlassenen Dorf. Hier haben Mormonen lange Zeit Obst angebaut. Heute ist nur mehr das kleine, gut erhaltene Schulhaus erhalten. Direkt neben der Strasse gelegen, kann man es besichtigen und man hat von hier aus auch einen fantastischen Blick zurück auf den Capitol Reef NP.
Nun fahren wir immer den Freemont River entlang durch eine lange, wunderschöne Schlucht. Kommt man aus dieser Schlucht hinaus ändert sich mit einem Schlag die Landschaft, War alles bisher rot, ist man plötzlich in einer grauen Mondlandschaft. Hier ist alles anders, die Felsformationen gleichen aufgeschütteten Sandgebilden, nur am Fluss sieht man ab und zu ein bisschen Grün. Kein Wunder, dass hier kurz vor Hanksville, die NASA die Mars Desert Research Station betreibt. Eine Station, wo das Überleben auf dem Mars simuliert wird.
Dann wird es auf einmal wieder fruchtbarer und wir kommen in die "Großstadt" Hanksville. 1882 vom gegründet war der Ort im Wilden Westen die Versorgungsstation von Butch Cassidy und seiner Bande. Heute leben ca. 160 Menschen hier, vor allem vom Tourismus. Unsere Unterkunft, das Whispering Sands ist am Ortsende, direkt neben Stan´s Burger Shak. Eine Tankstelle, ein großer Supermarkt und ein Burgerlokal mit dem Charme eines Bahnhof-Restaurants. Aber hier gibt´s die besten Burger überhaupt. Alles selbstgemacht. Wir genießen sie am Abend.
Ein Erlebnis der besonderen Art
Anschließend fahren wir raus aus dem Ort, hinein in die Wüste. Bei einem Parkplatz bleiben wir stehen, schalten alles Licht aus und dann... stehen wir mitten in der Milchstrasse. Es ist unbeschreiblich. Da diese Gegend Dark Sky Gebiet ist, hat man einen Sternenhimmel, der einfach unbeschreiblich ist. Milliarden von Sternen leuchten am Himmel und das helle Band unserer Galaxie leuchtet deutlich am Himmel. So etwas zu sehen, ist eines der Highlights dieser Tour.
Mit Hanksville haben wir den nördlichsten Punkt der Tour erreicht. Nun geht es nach Süden zu einem Highlight der Tour, dem Monument Valley. Nachdem wir uns die letzten Tage immer um oder über 2000 m Seehöhe bewegt haben, geht es ab jetzt langsam wieder runter auf.
Nach Hanksville kommt man in eine wilde Gegend. Die Straße führt durch enge Schluchten, dann wieder öffnet sich das Tal, Kurven über Kurven geht in in Richtung Süden. Nach etwa 80 km kommen wir zur Hite Bridge, eine Brücke über den Colorado. Ein Fotostopp ist hier Pflicht. Man schaut von der Brücke runter auf einen kleinen Fluss und fragt sich, wie dieser kleine Fluss viele Kilometer weiter den riesigen Grand Canyon geschaffen hat.
Wir fahren weiter durch eine Landschaft, die einen immer wieder in Staunen versetzt. Wild, unfassbar schön und vollkommen leer. Würde man nicht immer wieder Kühe abseits der Strasse sehen, man würde denken, hier gibt es keinerlei Besiedelung. Nach einiger Zeit biegen wir ein in die SR261 und fahren 40 km immer auf dem Colorado - Plateau weiter. Bis wir zum Moki Dugway kommen.
Der Moki Dugway
Der Moki Dugway ist ein ganz spezielles Stück auf dem Weg zum Monument Valley. Von Norden kommend erreicht die Utah State Route 261 die Abbruchkante der Cedar Mesa, die dort über 330 Meter nahezu senkrecht abfällt. Die Straße verläuft hier mit rund 11 % Gefälle und engen Spitzkehren in der Steilwand. In ihrem oberen Teilstück ist die Straße unbefestigt, im unteren Bereich jedoch asphaltiert. Die meisten Fahrzeuge können die Strecke befahren. Die Straße überwindet hier eine rund 335 Meter hohe Steilwand auf einer Strecke von 4,8 Kilometern.
Ein kurzer Halt, ein paar Fotos und dann wartet nach 13 km schon der nächste Stopp. Man sieht schon von Weitem, wo er ist. Neben der Strasse parken Autos, auf der Strasse sind Menschen und fotografieren. Wir sind am Forrest Gump Point angelangt. Im Film ist das der Punkt, an dem Forrest Gump seinen Lauf quer durch die USA stoppte. Natürlich müssen auch wir hier halten.
Das Monument Valley
Jetzt sind es noch 20 min bis zum eigentlichen Monument Valley. Das befindet sich im Navajo Tribal Park. Zur Ergänzung, wir befinden uns schon lange im größten Indianer - Reservat der USA, dem Gebiet der Navajo´s. Es ist fast do groß wie Bayern und liegt in den Bundesstaaten New Mexico, Utah und Arizona. Ca. 170.000 Navajo´s leben in diesem Gebiet. Das Reservat ist ein im Rahmen der amerikanischen Verfassung selbstständiger Staat, mit eigenem Präsidenten, eigenen Steuergesetzen, einer eigenen Verwaltung und einer eigenen Executive. Vieles ist im Reservat anders, so z.B. auch das strikte Alkoholverbot. Man bekommt ihn weder zu kaufen noch gibt es in den Lokalen einen Alkoholausschank.
Wenn dann eine geführte Tour
Beim Visitor Center angekommen wartet schon der bestellte Guide (nicht im Preis inbegriffen) und die Tour durch das Monument Valley kann beginnen. Man sitzt auf einem umgebauten Pick-Up mit 3 Reihen und der Navajo - Guide im Führerhaus. In das uns bekannte Monument Valley kommt man nur auf diese Art und Weise. Es ist in einem eigenen Park, der Eintritt von USD 8 ist auch extra zu bezahlen.
Dann fahren wir hinab in das Valley und sofort sieht man die uns allen aus unzähligen Filmen, Doku´s und Bildern bekannten "Butte`s", diese allein dastehenden Felsen, die vom Wind geformt wurden. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt geht die Tour, immer mit tollen Erklärungen unseres Guides. Es gibt sie leider nur auf Englisch. Beim John Ford´s Point, wo manchmal ein Cowboy auf einem Pferd als Fotomotiv steht, ist ein längerer Halt. Hier gibt es Erfrischungen, aber auch einen Laden mit indianischem Handwerk. Schön, aber sehr teuer. Die Tour dauert 1 1/2 Stunden und ist jeden Cent wert.
Wieder bei den Bikes fahren wir 10 Minuten auf die andere Seite des Tales, zu Goulding´s Lodge. In den 20-er Jahren kaufte das Ehepaar Goulding den Indianern ein Stück Land ab und errichtete eine Handelsstation. Mit der Weltwirtschaftskrise in den 30-er Jahren wurde es immer schlechter und mit den letzten 60 Dollar und ein paar Fotos des Monument Valley fuhr Harry Goulding nach Hollywood um das Tal den Filmemachern anzupreisen. Er traf den berühmten Western - Regisseur John Ford. Der Rest ist Geschichte. Seinen nächsten Film "Stage Coach" mit John Wayne in der Hauptrolle dreht er schon hier.
Ein Drehort für viele Filme
Damit war Goulding gerettet, er baute die Station aus, eröffnete eine Lodge, unterstützte weiterhin die Indianer und noch heute ist dieses monumentale Tal ein beliebter Drehort. Szenen für Filme wie Star Wars, Star Treck, Zurück zur Zukunft, Forrest Gump und unzählige Western wurden und werden hier gedreht.
Zu unserem heutigen Ziel, dem Hamton Inn in Kayenta - mittlerweile sind wir in Arizona - sind es nur mehr 40 km. Wieder war es ein Tag, wie er schöner und interessanter nicht sein kann.
Heute steht eine kurze Etappe auf dem Programm. Allerdings mit einem Leckerbissen gespickt, dem Antilope Canyon bei Page. Von Kayenta fahren wir zunächst in Richtung Südwest. Bis Shonto bleiben wir auf der SR 160, eine relativ stark befahrene und ziemlich gerade Strasse. Auch landschaftlich ist es nicht besonders attraktiv. Das ändert sich allerdings gleich nachdem wir auf die SR 98 nach Norden abbiegen.
Es bleibt zwar weiterhin ziemlich flach, aber die Gegend wird abwechslungsreicher. Immer wieder sieht man tolle Felsformationen in allen Farben. Beim Square Bute, einem Felsen ähnlich derer im Monument Valley halten wir zu einem Fotostopp. Murz danach kommen wir nach Kaibito, einer kleinen Indianer - Siedlung mit einem Supermarkt und der Gelegenheit, einen Kaffee zu trinken.
Nach diesem kurzen Zwischenstopp sind es nur mehr knapp 50 km bis zur Station der Antelope Canyon Navajo Tours. Von hier starten die geführten Touren durch die beiden Canyons (man kann NUR mit einem Guide in den Antelope Canyon gehen). Man kann aus zwei Touren wählen, den Besuch des Upper- oder des Lower Antelope Canyons. (Diese Touren sind nicht im Preis Inkludiert)
Insgesamt muss man ca. 2,5 Stunden für die gesamte Tour einrechnen. An- und Abfahrtszeit, Wartezeit bis man in den Canyon hinein gehen kann und ca. 1 Stunde für den Canyon selbst. Einfacher ist der Upper Canyon, da man eben in den Slot - Canyon hinein geht und auch keine wesentlichen Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Da man hier auch die berühmten Sun - Beams öfter sieht als im Lower sind hier auch wesentlich mehr Menschen.
Der Lower - Canyon ist über Treppen zu erreichen und ist nicht so stark frequentiert als sein gegenüber auf der anderen Strassenseite. Er sit länger, die Farben der Felswände sind schöner und er ist wesentlich weniger frequentiert als der Upper - Canyon. Es ist auf jeden Fall die sportlichere Variante und er ist auch billiger.
Welchen man besuchen sollte, ist eine persönliche Entscheidung, wer allerdings die schönen Beams erleben möchte, sollte doch den Upper - Canyon wählen. Auch wenn er teurer und stärker frequentiert ist. Es ist auch leichter zu begehen.
Von hier fahren wir zu unserem Hotel, der Travelodge und zunächst checken ein. Anschließen kann man zum Glen Canyon Dam fahren oder - es sind nur 2 Kilometer - auch gehen. Dieser gewaltige Damm staut hier den Colorado River auf und bildet so den riesigen Lake Powell. Die Stadt Page ist die einzige Stadt am Lake Powell. Sie lebt hauptsächlich vom Tourismus. Leider ist auch der Lake Powell vom extremen Wassermangel betroffen und im Jahr 2022 wurden weitreichende Maßnahmen beschlossen um dem entgegenzuwirken.
Den Abend verbringen wir in Page in einem der zahlreichen netten Lokale.
Der heutige Tag bringt uns zum absoluten Höhepunkt dieser Reise, dem Grand Canyon. Diesen Höhepunkt würdigen wir auch auf unserer Tour. Vergleichen Sie uns mit anderen Touren. Dort wird der Grand Canyon meist so im Vorbeigehen "erledigt", wir geben Ihnen die Zeit, dieses einzigartige Naturwunder in aller Ruhe und in all seinen Facetten zu genießen. Wir nächtigen in Tusayan, dem Tor zu Grand Canyon und fahren am nächsten Tag nur ein kleines Stück bis nach Flagstaff. Dadurch haben Sie die Zeit den Sonnenuntergang, den Sonnenaufgang und fast einen Tag am Canyon zu verbringen.
Wer je vor am Rand dieses unfassbar schönen und beeindruckenden Canyons gestanden ist, wird verstehen, dass man Zeit braucht, dies alles zu verarbeiten, dies zu genießen, sich diese Bilder einzuprägen. Ein Mit-Reisender auf unserer letzten Tour sagte so schön: "Man kann das alles sehen, fotografieren und bestaunen, aber das wahre Bild davon bleibt im Herzen"
Wir verlassen am Morgen Page und fahren die knapp 8 km bis zum Parkplatz des Horseshoe Bend. Bis zum Rand der Schlucht sind es ca. 10 min zu Fuß und dann steht man auch schon davor und blickt 300 m tief hinunter auf die wohl am meisten fotografierte Flussschleife der USA. Der Colorado windet sich hier hufeisenförmig um einen Felsen, daher auch der Name. Jetzt am Vormittag ist auch die beste Zeit, um zu fotografieren. Allerdings, um die ganze Schleife auf das Bild zu bekommen, muss man sich auf die nicht gesicherten Stellen der Abbruchkante begeben. Nicht Jedermannn´s Sache.
Ab zum Grand Canyon
Rauf auf die Bike´s und südwärts auf der SR89. Bis zur Cameron Trading Post sind es 125 km, die wir so rasch als möglich hinter uns bringen. Auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung ist viel Verkehr. Cameron Trading Post war einst auch ein wichtiger Handelsstützpunkt für die Navajo´s - wir sind noch immer in deren Staatsgebiet, heute ist es eine große Raststation mit Tankstelle, Motel, Lokal und einem riesigen Geschäft, wo man echte indianische Handwerkskunst kaufen kann. Zu sehr stolzen Preisen. Natürlich gibt es auch den üblichen Touristen - Ramsch, aber es gibt bessere Möglichkeiten, Souvenirs zu kaufen.
Gestärkt und ausgeruht verlassen wir die SR 89 und biegen ein auf die SR64, die uns direkt zum Grand Canyon bringt. Nach 30 km verlassen wir das Gebiet der Navajo´s - es gibt wieder Bier - und bald darauf erreichen wir den Park Eingang und gleich danach den Desert View Watchtower. Vom Parkplatz sind es ein paar Schritte zum Turm.... und dann steht man davor. Du blickst das erste Mal in den Grand Canyon. Gewaltig breitet sich der Canyon vor dir aus, tief unten sieht man den Colorado, der Fluss, der dieses Wunder in ca. 5 Mio Jahren entstehen ließ. Jeder hat so seine eigenen Gedanken, wenn er zum ersten Mal in den Canyon blickt, mir kamen die Tränen.
Tusayan ist das Ziel
Die nächsten 35 km führt die Strasse immer am Rand des Canyons entlang. Kurz vor dem Visitor Center am South Rim fahren wir südlich, verlassen den Park und kommen nach Tusayan, wo unser Hotel ist. Tusayan ist ein künstlich angelegter Ort mit Hotels, vielen Lokalen, Geschäften, Touranbietern und dem Flugplatz, von dem aus die Helikopter - Flüge starten.
Wir checken ein und machen uns frisch. Nachher geht es wieder in den Park hinein bis zum Visitor Center. Von hier aus kann man mit den Shuttle - Bus zu den besten Plätzen für den Sonnenuntergang fahren. Jetzt um diese Zeit geht die Sonne so um 18.30 unter. Man muss schauen, dass man rechtzeitig vor Ort ist. Dann beginnt das Warten auf ein wunderschönes Schauspiel. Die Sonne beginnt die Felswände in immer intensiveren Rottönen zu färben. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Auch wenn die Sonne schon weg ist, steht man noch da und ist überwältigt.
Heute heißt es früh aufstehen. Um 5.00 ist Abfahrt (wer will) vom Hotel und hinein in den Park. Wir suchen uns diesmal einen anderen Aussichtspunkt, zudem wir mit den Bike´s hinfahren können. Es ist noch stockdunkel und man sieht nur ganz düster in den Canyon hinein.
Langsam aber wird es heller und der Himmel beginnt sich zu verfärben und plötzlich fallen die ersten Sonnenstrahlen auf die Felsen. Immer stärker und intensiver beginnt die Sonne zu scheinen und die Felsen beginnen zu glühen. Von einem sanften Rot geht es über in ein helles Gold und man glaubt die Felswände beginnen zu brennen. Es ist unbeschreiblich schön.
Die Belohnung
Immer tiefer dringt das Licht in den Canyon hinein und langsam verwandelt sich das Glühen in normales Tageslicht. Alle Mühen bzgl. früh aus dem Bett usw. haben sich ausgezahlt, dieses Erlebnis ist unvergleichlich schön und man wird es nie vergessen.
Wenn man sich dann vom Canyon abwendet, sieht man erst wie viele Menschen hier waren. Man hat es nicht gemerkt, niemand hat macht Lärm, jeder der Anwesenden hat nur diesem unvergleichlichen Schauspiel zugesehen. Auch jetzt redet noch fast niemand, jeder verarbeitet es auf Stille Art und Weise.
Jetzt ist es aber Zeit für ein Frühstück. Wir fahren zum Grand Canyon Village zum großen Generals Store. Hier kann man alles einkaufen, was man für ein richtig gutes Frühstück braucht. Käse, Wurst, Obst und, und... Kaffee gibt es aus dem im Store. Wer möchte kann auch sein gesamtes Frühstück im Coffee-Shop kaufen. Allerdings zu Grand Canyon Preisen.
Williams
Nach dem Frühstück macht nun jeder, was er sich vorgenommen hat. Zu diesem Zweck wird die Gruppe geteilt. Wer nur den Vormittag im Canyon verbringen will, trifft sich mit dem Begleitfahrzeug um 10.30 beim Hotel zum Check-Out. Diese Gruppe fährt dann nach Williams und später weiter nach Flagstaff. Der Teil der Gruppe, der wandern möchte oder einen Flug über den Grand Canyon machen will, trifft sich mit dem Tour-Guide am Nachmittag (Zeit wird noch festgelegt) beim Hotel und fährt dann über Willams nach Flagstaff.
Von Tusayan nach Williams ist es knapp eine Stunde. Die Fahrt ist etwas eintönig, die Landschaft nicht besonders, die Strasse z.T. schlecht. Dafür entschädigt dann Williams. Hier treffen wir das erste Mal auf die Route 66. Der ganze Ort ist Route 66. Dieser Ort war auch der letzte, der am 13.Oktober 1984 von der Interstate 40 umfahren wurde. Aber wie viele andere Orte an der Route ist Williams nicht verödet. Natürlich war die Lage als Tor zum Grand Canyon mit ein Grund, aber man hat hier von Anfang an die Route 66 hochgehalten.
Unzählige Souvenirshops, urige Lokale, viel Musik, nette Leute und das Flair einer alten Westernstadt, das alles macht Williams aus. Man spaziert über die Hauptstraße und genießt einfach. Da die Stadt nicht allzu groß ist, ist man aber relativ schnell mit der Besichtigung fertig. Irgendwo eine Kleinigkeit essen oder einen Drink zu sich nehmen und dann ab auf die Interstate 40 nach Flagstaff.
Flagstaff
Für diese 60 km muss man die Interstate nehmen, eine andere Verbindung gibt es nicht. Der Highway führt durch eine schöne Landschaft, aber man sieht am Verkehr, dass die 40-er eine der wichtigsten Ost-West-Verbindung in den USA ist. Kurz vor Flagstaff verlassen wir die Interstate und dann sind es noch 10 km auf der echten Route 66 bis zu unserem Hotel. Einchecken und frisch machen. Am Abend geht es in die Stadt.
Zu Fuß sind es 15 min bis zu Bahnhof, vor dem das riesige Emblem der Historic Route 66 auf den Asphalt des Vorplatzes gemalt wurde. Gegenüber beginnt das Zentrum von Flagstaff. Die Stadt ist in vieler Hinsicht von Bedeutung. Sie hat 77.000 Einwohner, besitzt eine Universität, ein bedeutender Fremdenverkehrsort. Einerseits die Nähe zum Grand Canyon, andererseits ein Wintersportort und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Interstate 40 von West nach Ost, die Interstate 17 nach Phoenix, die alte Route 66 und ein AMTRAK-Bahnhof, an dem der "Southwest Chief" ein Fernzug von Chicago nach Los Angeles hält.
Das Zentrum der Stadt ist nicht groß, aber ideal zum Bummeln. Ein Lokal neben dem anderen, viele Pubs, Restaurants, Kneipen, eben eine typische von Studenten geprägtes Nachtleben. Flagstaff ist auch eine Stadt des Bieres, mehrere Brauereien in der Innenstadt zeugen davon. Es gibt den Craft Brew Trail. Sie bekommen einen Pass, gehen von Brauerei zu Brauerei, holen sich die Stempel und bekommen ein Andenken-Pintglas.
Wo auch immer man den Abend verbringt, Flagstaff macht Spaß.
Heute ist Ruhetag. Zeit sich zu erholen, Zeit Erlebtes zu verarbeiten, Zeit für sich. Sie bestimmen, was Sie an diesem Tag machen, es gibt kein Programm, es gelten nur Ihre Regeln. Wer sich ausruhen will, der ruht sich aus. Wer allein sein will, ist allein, wer etwas auf eigene Faust unternehmen will, macht es.
Aber es gibt natürlich auch Vorschläge, was man eventuell machen könnte. Zwei kleine und kurze Ausflüge bieten sich an. Hier die beiden Möglichkeiten.
Barringer Krater
70 Kilometer östlich von Flagstaff schlug von ca. 50.000 Jahren ein Meteorit ein und schuf einen 1,2 Kilometer breiten uns 180 Meter tiefen Krater. Der Meteorit hatte einen Durchmesser von 45 m und wog 300.000 Tonnen. In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf etwa 10 Kilometer aus, die Druckwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km. Außerhalb erreichte sie bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern noch Hurrikanstärke.
In den 60-iger Jahren nutzte die NASA den Krater als Trainingsort für die Mondlandung.
Walnut Canyon
Der Walnut Canyon, knapp 25 km außerhalb von Flagstaff, ist ein kleines, aber wirklich sehenswertes Ziel. In diesem wild romantischen Canyon lebten einst Indianer in Felswohnungen im Einklang der Natur. Die Wanderung durch diesen Canyon ist wunderschön, man benötigt in etwa eine Stunde
Gut erholt und voll Freude auf das Kommende, geht es weiter. Diese Tagesetappe findet man auch auf fast keiner Tour durch den Westen, obwohl sie zu den schönsten Regionen im Westen der USA zählt. Nicht umsonst ist Sedona ein Urlaubsort auch für die Reichen und Schönen.
Von Flagstaff fahren wir ein kleines Stück auf der I 17 in Richtung Phoenix. Bei Flughafen von Flagstaff verlassen wir den Highway und fahren auf die 89a weiter nach Süden. Nach 15 km kommen wir zur Abbruchkante des Plateaus auf dem Flagstaff liegt. Im Moment sind wir noch immer auf über 2.000 m, aber von nun an geht es bergab. Über Serpentinen geht es hinunter in den Oak Creek Canyon, einem engen und wunderschönen, grünen Tal.
25 Kilometer lang führt die Straße immer dem Oak Creek entlang, viel Lokale, Lodges und Campingplätze findet man hier. Langsam öffnet sich das Tal und dann sieht man die Red Rocks, das Wahrzeichen dieser Gegend. Traumhafte Felsformationen in leuchtendem Rot begrenzen das Tal. Dann erreichen wir Sedona. Eine sehr, sehr schöne und gepflegte Ortschaft, der Umgebung entsprechend sind die Häuser auch in einem Rotton gehalten.
Sedona
Im Ort halten wir und machen einen kleinen Rundgang. Natürlich darf ein Besuch des lokalen Harley-Shops nicht fehlen. Ein Kaffee in einem der vielen netten Cafe´s und wir fahren zum Wahrzeichen von Sedona, der Holy Cross Chapel. Diese liegt etwas außerhalb auf einem Hügel. Die Kapelle ist ein sehr eigenwilliger Bau, ich finde sie toll. Unbestritten schön ist die Aussicht von hier. Man blickt über das Tal zum Cathedral - und dem Bell Rock. Unterhalb sieht man auf einige Traumvillen. Steht man hier und blickt um sich, weiß man warum Sedona von sich behauptet der "schönste Ort der Welt" zu sein.
Weiter geht die Fahrt nun auf der SR179 nach Süden. Mittlerweile sind wir nach langer Zeit wieder unter 1000 m angelangt. Die Landschaft öffnet sich immer mehr. Nach 40 km biegt man ab und folgt dem Wegweiser zu "Montezuma´s Castle". Montezuma Castle ist eines der besterhaltenen prähistorischen Bauwerke Nordamerikas. Es handelt sich um eine Felsenbehausung, die von den Sinagua-Indianern ab dem 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die Spanier, die die Felswohnungen als erste sahen, dachten dass die Azteken diese gebaut hätten und gaben ihnen daher den irrtümlichen Namen. Der Park ist im All America Pass enthalten und lohnt auf jeden Fall besichtigt zu werden.
Noch einmal hoch hinauf
Kurz nach dem Park geht es wieder nordwärts nach Cottonwood und dann wieder auf die SR89A. Nun kommt wieder ein Leckerbissen für jeden Biker. Nach dem Ort Jerome, einst einer der gefährlichsten Orte im Wilden Westen, geht es noch einmal in wilden Kurven hinauf auf knapp 2300 m. Eine traumhafte Strasse. Nach der Passhöhe folgen noch einige Serpentinen bergab und dann geht es fast gerade immer weiter ins Tal in Richtung Prescott.
Wir umfahren die Stadt und biegen auf die SR89 in das Chino Valley ein. Dieses fruchtbare Tal, das von Landwirtschaft geprägt ist, durchqueren wir in Richtung Norden, immer der Route 66 zu. Nach 70 km kommen wir zur Interstate 40 und unterfahren sie. Nun sind wir in Ash Fork und die Route 66 hat uns. Zumindest für ca. 200 m. Dann ist es mit der Herrlichkeit vorbei und sie endet im Nichts. Aber für ein paar gute Fotos reicht es. Noch einmal müssen wir auf die I-40, aber nach 8 Kilometer ist es dann soweit. Wir fahren ab und sind auf der Historic Route 66. Nun beginnt eines der längsten, noch erhaltenen Teilstücke der "Mother Road". Hier auf dieser Strasse fuhren die Menschen nach Westen und erhofften sich eine bessere Zukunft. Von dieser Strasse erzählen viele Geschichten. Lieder, wie "Get your kicks on Route 66" von Nat King Cole, der Roman "Früchte des Zorns" von John Steinbeck oder der Film "Easy Rider". Sie alle haben den Mythos Route 66 geschaffen.
Heute haben wir noch 30 Kilometer dieser Strasse vor uns bis nach Seligman, unserem Ziel und dem Geburtsort der Historic Route 66.
Nach der Eröffnung der I-40 war von einem Tag auf den anderen die Route 66 nicht mehr von Bedeutung. Die Orte wurden zu Geisterstädten, die Menschen wanderten ab. Viele dieser Orte gibt es heute nicht mehr. Auch Seligman teilte dieses Schicksal. Ein Mann, der Friseur Angel Degadillo, kennt das Datum genau. Es war der 22.09.1978. Um 2 Uhr morgens war die Stadt abgeschnitten, die I-40 war eröffnet. Das Sterben an der Route begann. Nur er wollte das nicht akzeptieren. Zusammen mit anderen Menschen kämpfte er um die Route 66, die es als Strasse schon längst nicht mehr gab.
Er wollte, dass die Route 66, soweit sie noch Bestand hatte, zu einer Historic Route werden sollte. Von seiten der Behörden war aber wenig Interesse. Aber er und seine Mitstreiter gaben nicht auf und am 24.4.1988 war es soweit. Die Historic Route 66 war Wirklichkeit. Heute ist sie ein Touristenmagnet. In den noch erhaltenen Orten lebt man die Route 66. Angel Degadillo, heute 96 Jahre alt, hat im Juli 2022 nach 75 Berufsjahren das Rasiermesser endgültig weggelegt und ist in den Ruhestand getreten. Sein Geschäft und den dazugehörigen Souvenirshop gibt es aber noch.
Nach einer "wilden" Nacht in Seligman - die Gehsteige sind um 8.00 zugeklappt - starten wir heute zu unserer Fahrt auf der Historic Route 66. Hier in Arizona ist das längste, noch erhaltene Stück der alten Route 66 befahrbar.
Auf der echten Route 66
Nach Westen heißt die Devise. Durch ein typische Prärie - Landschaft cruisen wir auf der 66 dahin. Meist kerzengerade aber mit vielen langgezogenen Wellen geht Kilometer um Kilometer auf dieser geschichtsträchtigen Straße dahin. Immer wieder passieren wir Orte, die es nicht mehr gibt. Bei Peach Springs durchqueren wir ein kleines Reservat der Hualapai - Indianer. Nach knapp 100 km erreichen wir unser erstes Ziel am heutigen Tag, den General Store von Hackberry. Einst ein wichtiger Punkt an der Route 66 mit großer Tankstelle, Werkstatt, Geschäft und Restaurant ist heute nicht viel mehr als eine "Bretterbude" übrig.
Aber die hat etwas für sich. Der Generalstore in Hackberry zählt zu den offiziellen "Roadside Attractions" der Route 66 und ist wirklich sehenswert. Unzählige Raritäten aus der großen Zeit der Route 66, angefangen von alten Reklameschildern bis hin zu alten Autos aus dieser Zeit.
Im Gebäude ist natürlich ein Souvenirshop, man bekommt was zu trinken, kurz es macht einfach Spaß sich alles genau anzusehen. Vom Ort selbst ist nichts mehr geblieben, nur um die alte Tankstelle findet man noch Zeugen der großen Zeit, wie die alte Werkstatt, ein ehemaliges Tanzlokal. Das ist alles, was von Hackberry geblieben ist.
Sitgraves Pass
Von hier sind es noch 45 km bis nach Kingman, einer auch heute noch wichtigen Stadt. Sie ist ein ganz wichtiger Verkehrsknotenpunkt und der Flughafen ist ein bedeutendes Verteilerzentrum für Fracht aller Art. Sehenswert ist Kingman nicht. Daher fahren wir um die Stadt herum und weiter in Richtung Sitgreaves Pass. Dieser knapp über 1000 m hohe Pass ist ein Schmankerl auf unserer heutigen Etappe. In wunderschönen Serpentinen und Kurven geht es den Berg hinauf. Hier gibt es auch wieder die Gelegenheit, tolle Fotos von den Bikern zu machen. Von der Passhöhe hat man einen traumhaften Ausblick auf Kingman zurück und auf die andere Seite zum Colorado River.
Zu unserem absoluten Highlight heute, aber auch eines auf der gesamten Tour sind es noch 7 Kilometer. Dann erreichen wir Oatman. Berühmt für seine wilden Esel und seinem Image als echte Goldgräberstadt. Ein wirklich kleiner Ort, der wie die Einwohner selber sagen, vergessen hat zu sterben. Früher fast am Aussterben, heute Anziehungspunkt für Biker und andere Touristen aus aller Welt. Kaum geht man in den Ort, trifft man sie schon, die wilden Esel.
Oatman, die Stadt der Esel
Nach der Aufgabe der Minen wurden die Lastesel einfach frei gelassen. Denen hat´s hier gefallen und sie haben sich ordentlich vermehrt. Heute sind die die wahren Chefs des Ortes. Sie werden gehätschelt und gepflegt, sie dürfen "fast" alles. Auf jeden Fall haben sie immer Vorrang. Man kann sich ihnen ohne Bedenken nähern, sie sind freundlich und lieben es gestreichelt zu werden.
Eigentlich besteht Oatman nur aus einer Strasse, hier reiht sich Saloon an Geschäft, Lokal an Souvenirladen und am Straßenrand parken die Harleys und Indians. Alles ist auf die Route 66 abgestimmt und alles für den Touristen. Zweimal am Tag gibt es eine "Schießerei". Das alte Oatman Hotel ist für sich eine Berühmtheit, soll doch angelblich Clark Gable hier mit Carole Lombard seine Hochzeitsnacht verbracht haben. Sicher ist es nicht, aber die Suite kann man besichtigen.
Es gibt viel zu bestaunen hier in dieser Westernstadt, aber um diese Jahreszeit ist auch die Hitze ordentlich und die Sehnsucht auf Abkühlung groß. Es geht ins Tal des Colorado runter. Bullhead City ist hier in Arizona ein großer Touristenort. Wir aber überqueren den Colorado und sind wieder in Nevada. Laughlin, das Gegenüber von Bullhead City ist eine Stadt die nur aus Casino Resorts besteht, unser Hotel ist das Golden Nugget, direkt am Colorado. Es hat einen netten kleinen Pool, den ich beim letzten Mal gerne benutzt habe, bei 45 Grad im Schatten.
Jeder kann hier, so wie in Las Vegas, sein Glück versuchen, aber auch auf andere Weise den Abend verbringen
Laughlin hinter uns lassend, fahren wir in Richtung Westen und gelangen nach einiger Zeit zur SR95, die von Las Vegas kommend in den Süden geht. Wir folgen dieser Straße und bald kommen wir zur Staatsgrenze von Kalifornien. Ein Fotostopp und aus dem Begleitfahrzeug tönt "California Blue" von Roy Orbison.
Leider ist auch hier die Route 66 nur mehr in Fragmenten erhalten und so müssen wir bei Fenner auf die I-40. Fast 50 km müssen wir auf der Interstate zurücklegen. Dann fahren wir ab und hinein in die Mojave - Wüste. Nach 20 km ist es wieder so weit, die Route 66 hat uns wieder. Groß auf den Asphalt gepinselt steht es da.
10 km weiter erreichen wir dann eine der bekanntesten Roadside Attractions an der Route 66. Das berühmte Roy´s Cafe in Amboy. Wer kennt nicht das große Schild und die dazugehörige Tankstelle. Auch Amboy war ein Opfer der Interstate und verkam. Mehrmals wurde der Ort zum Kauf angeboten, sogar auf E-Bay. 2005 schlug dann Albert Okura, eine reicher Fastfood-Restaurant-Besitzer zu und kaufte den Ort.
Ob Amboy je wieder wird
Er wollte Amboy zu neuer Herrlichkeit wiederauferstehen lassen, fing an das Motel zu renovieren, aber so wie es aussieht, wird es nie fertig werden. Aber trotzdem ist dieser Halt ein Muss auf einer Fahrt entlang der Route 66. Von hier würde die Route weitergehen, aber im Frühjahr 2022 sind drei Brücken eingestürzt und so muss man wieder zurück auf die Interstate und auf dieser bis nach Ludlow fahren. Erst hier kommt man wieder zur Route. Ob die Brücken wieder gerichtet werden, steht in den Sternen. Leider sieht man bei den amerikanischen Behörden kein allzu großes Interesse an einer Sanierung der alten Route 66.
Nun folgt die Route 66 immer dem Verlauf der Interstate und der Eisenbahnlinie. Muss man diese kreuzen und ein Zug kommt, dann kann man eine längere Wartezeit einplanen. Diese Frachtzüge, die von Ost nach West fahren sind oft mehrere Kilometer lang und bis zu 5 Lokomotiven ziehen diese Giganten.
Nach 45 km auf der Route 66 kommt man zur nächsten Roadside Attraction, dem Bagdad Cafe. Auch das war einst ein Ort, der von der Route lebte, heute ist er verschwunden, nur das Cafe gibt es noch. Bekannt wurde es auch durch den entzückenden Film "Out of Rosenheim" mit der unvergleichlichen Marianne Sägebrecht. Jetzt ist es nicht mehr als ein Fotomotiv.
Bis nach Barstow und unserem Ziel Lenwood, etwas außerhalb von Barstow sind es noch 45 km. In Lenwood wurde an der I-15 eine großes Logistic - Zentrum gebaut und nach und nach wurde hier immer mehr gebaut. Ein großes und sehr gutes Outlet - Center, einige Hotels und viele Lokale entstanden hier. Unser Hotel ist nur ein paar Schritte zum Outlet - Center entfernt. Hier ist alles vertreten, was in Amerika Rang und Namen hat. Hilfiger, Ralph Lauren, DKNY, Coach, Nike usw. Das Angebot und die Preise sind super und zu unserer Reisezeit ist bereits Schlussverkauf.
Heute steht die letzte Etappe unserer Rundreise auf dem Programm. Aber die hat noch ein paar echte Highlights zu bieten. Es wird ein würdiger Abschluss der Tour werden.
Nach einem guten Frühstück starten wir nach Süden in Richtung Los Angeles auf der Historic Route 66. Nach 35 km erreichen wir Elmer´s Bottle Tree Ranch, einem Kuriosum an der Route 66. Elmar Lond begann im Jahr 2000 die ersten "Metallbäume" zu errichten. Auf die Seitenarme steckte er Flaschen in verschiedenen Farben. Nach und nach erweiterte er die Anlage mit verschiedensten "Krempl" und Kuriositäten. Man kann dieser Ansammlung an verschiedensten Gegenständen in unterschiedlicher Weise gegenüberstehen. Sehenswert ist Sie auf jeden Fall.
Von hier sind es nur mehr 20 km bis nach Victorville. Hier gibt es eine tolles Route 66 Museum, leider nur am Wochenende geöffnet. In der Altstadt ist alles der Route 66 gewidmet. Hier ist auch der Punkt erreicht, an dem die Route 66 endet, denn ab hier ist die Interstate hinein nach LA und Santa Monica die Route 66.
Natürlich werden wir nicht diese Variante Wählen, steht doch ein letztes Schmankerl auf dem Programm. Die Fahrt über die San Gabriel Mountains. Bei Cajon Junction verlassen wir die I-15 und fahren auf der SR138 zurück, bis wir zur Abzweigung der SR2 kommen. Von hier geht es ab in die Berge, in den Los Angeles National Forest. Dieses riesige Gebiet ist ein Naherholungszentrum für die Bewohner von LA. Hier gibt es alles, schöne Wanderwege, Skigebiete uvm. Bis Big Pines sind einige Orte, Lodges, Campingplätze.
Los Angeles liegt unter uns
Aber ab Big Pines beginnen die "geilsten 55 Meilen" der Tour (Zitat eines Teilnehmers 2022). In wilden Kurven geht es noch einmal auf 2400 m. Immer wieder eröffnen sich unfassbar schöne Ausblicke, es geht runter und dann gleich wieder hinauf. Es scheint, als wäre diese Straße extra für Biker angelegt worden. Plötzlich öffnet sich die Aussicht nach Süden und man sieht zum ersten Mal die Skyline von Downtown Los Angeles. Im Smog dieser Riesenmetropole sieht man die Wolkenkratzer.
Ab hier geht es bergab und bei La Canada Flintridge erreichen wir den Großraum Los Angeles. Es geht hinauf auf eine der unzähligen Autobahnen quer durch LA. Immer wieder müssen wir den Highway wechseln. Vorbei an LA Downtown kommen wir nach etwa 40 km zur Abfahrt Santa Monica. Dann sieht man den Pazifik und kurz darauf den Santa Monica Pier, dem Ende der Route 66. Wir parken am großen Parkplatz des Pier und gehen dann hinauf und dann sehen wir es, das berühmte Schild "End of the Route 66".
Das Ende der Route 66
Freude, aber auch Wehmut vermischen sich bei diesem Anblick. Freude diese traumhafte Reise gesund überstanden zu haben, Freude über alles, was man gesehen hat. Wehmut, weil die Reise nun zu Ende ist. Wir verbringen noch einige Zeit am Pier, hier ist wirklich viel los. Man lässt sich treiben, beobachtet das Geschehen am Pier und am Strand und genießt.
Aber unser Tag ist noch nicht zu Ende. Wir fahren noch weiter in den Süden und zwar auf einer weiteren berühmten Straße, dem Highway 1 oder auch Pacific Coast Highway genannt. Diese Strasse führt durch ganz Kalifornien von Nord nach Süd immer der Küste entlang. 23 km dieser Straße nehmen wir jetzt unter die Räder. Orte mit klingendem Namen, wie Venice Beach, Marina del Rey, Segundo Beach, Manhattan Beach, all diese Orte passieren wir bis zu unserem Ziel, Hermosa Beach. Für die nächsten beiden Nächte werden wir hier im Quality Inn unsere Zelte aufschlagen.
Heute ist der letzte Tag unserer Reise. Eigentlich kann jeder diesen Tag gestalten, wie er will. Es gibt viele Möglichkeiten. sei es eine Tour zu den Filmstudios, eine Fahrt zu bekannten Orten wie Malibu oder auch nur einen Badetag am wunderschönen Strand von Hermosa. Ich möchte Ihnen eine kleine Tour zeigen, die wir mit den Teilnehmern der letzten Tour gemacht haben.
Zum Abschluß Hollywood
Frühstück im Hotel und dann fuhren wir mit dem Begleitfahrzeug los nach Hollywood. Quer durch die Stadt von einer Autobahn auf die andere. Es ist schon beeindruckend, wie sich hier die verschiedensten Autobahnen kreuzen und teilen, aber nur so ist es möglich in dieser riesigen Metropole schnell voranzukommen.
Kurz vor Hollywood verlassen wir den Highway und fahren zur Tiefgarage beim Hollywood Boulevard. Kommt man mit dem Lift ans Tageslicht, befindet man sich mitten im großen Zentrum, wo unter anderem das Dolby Theatre ist, in dem heute alle großen Premieren gefeiert werden. Geht man runter zur Straße ist man dann mitten am berühmten "Walk of Fame".
Links und rechts auf den Gehsteigen des Hollywood Boulevards finden sie sich, die Sterne der Stars. Alles, was Rang und Namen hat in der Unterhaltungs-Branche hat hier seinen Platz gefunden. Man spaziert dahin und liest all die Namen. Ein Stück weiter kommt man zum Grauman´s Chines Theatre. Hier wurden zur großen Zeit Hollywood´s die Kinopremieren gefeiert. Hier findet man am Vorplatz auch die Huldigung der Stars, wie sie früher gemacht wurde. Mit Fuss- und Handabdruck und mit der Unterschrift in den Beton.
Der Walk of Fame
Da sind die ganz großen Stars verewigt, wie Marilyn Monroe, Shirley Temple, Clint Eastwood, Doanld Duck aber auch die gesamte Mannschaft des ersten Raumschiffs Enterprise. Es gibt viel zu bestaunen. Ein Besuch im Hard Rock Cafe gleich daneben muss natürlich auch sein. Aber das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit, viel mehr gibt es hier am Walk of Fame nicht zu bestaunen. Zurück zum Dolby Theatre und hinauf auf die erste Etage und zum ersten Mal erblickt man auf den Bergen dahinter das berühmte Hollywood - Sign.
Unser nächster Weg führt hinauf zum Griffith Observatorium. Durch die schönen und exklusiven Hollywood - Hills sind es 7 km. Von hier oben sieht man das Hollywood - Zeichen sehr gut. Hin zum Sign kann man nicht fahren. Außerdem hat man von hier oben einen traumhaften Blick auf LA und die Nobelgegenden wie Bel Air.
Den Berg hinunter in Richtung Pazifik kommt man nach 16 km nach Beverly Hills. Ein Bummel am Rodeo Drive ist ein Muss. Kaufen kann man sich ob der Preise nichts, aber wenn man Glück hat läuft einem schon mal ein Star über den Weg. Paris Hilton oder auch Madonna kaufen hier gerne ein.
Wir haben uns dann entschieden zurück nach Hermosa zu fahren und uns ein Bad im Meer zu gönnen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad schon etwas Schönes. Hermosa Beach ist wirklich toll, ein schöner Strand, viele Lokale, jede Menge nette und verrückte Menschen. Hier macht es Spaß.
Am Abend gibt es dann ein großes Abschiedsessen in einem der zahlreichen Lokale hier beim Hermosa Pier. Zu feiern gibt es genug, eine tolle Reise, viele fantastische Eindrücke in ein Land voller Gegensätze, in ein Land mit unfassbar schönen Landschaften, netten Menschen, aber auch viel Schatten und Lebensumständen, die man bei uns nicht gewohnt ist.
Eine schöne und lange Reise ist zu Ende. Noch ein Spaziergang am Strand, auschecken und dann die Bike´s retour geben. Mit dem Shuttlebus zum Flughafen und zurück in die Heimat mit unvergesslichen Eindrücken, wunderschönen Erlebnissen und auch voller Dankbarkeit, dies alles gesehen zu haben und gesund wieder heimfliegen.
Sie haben Lust auf diese Reise bekommen? Sie möchten mit unserer Gruppe reisen oder selbstständig mit Freunden?
Hier geht es zu den Angeboten




















































































