- insgesamt sind es etwas mehr als 3.500km
- Sie durchqueren 3 Bundesstaaten. Texas, Oklahoma und New Mexico
- Knapp 1.000km fahren Sie auf der Route 66
- Sie fahren durch fruchtbares Ackerland und weite, endlose Prärie. Die Chihuahua-Wüste erleben Sie mit einer faszinierenden Vielfalt
- Durchqueren die Gebiete der Komantschen, Cheyenne und der Apachen
- 2 Hauptstädte, Oklahoma City und Santa Fe
- viele wunderbare Landschaften und mit den White Sands eine der faszinierendsten Wüsten der Welt.
Vor der IPW 2023 in SAN ANTONIO wollte ich mir einen mir damals noch relativ unbekannten Teil der USA anschauen. Von DALLAS ging es nach OKLAHOMA, weiter nach NEW MEXICO und zurück nach TEXAS. Es war eine wunderschöne Reise durch so verschiedene Landschaften aber auch tollen Begegnungen und vielen neuen Erkenntnissen. Ich genieße diese Raodtrips zusammen mit meiner Frau. Wir sind auf diesen Reisen immer bereit, die Route zu ändern oder irgendwo einen unvorhergesehenen Stopp einzubauen. Ganz wie es die Situation verlangt.
Dieser Reisebericht ist natürlich vollkommen subjektiv, wir haben die Reise nach unseren Vorstellungen gemacht. Natürlich auch bedingt, dass ich in relativ kurzer Zeit, viel sehen will. Daher soll er kein Maßstab für Ihren nächsten Roadtrip sein. Der Bericht soll nur aufzeigen, was man alles machen kann. Es werde auch immer wieder Tipps eingebaut sein, die für Sie nützlich sein können. Diese sind dann extra markiert. So, und nun geht es los.
Begleiten Sie uns auf diesem Raodtrip von Dallas,Texas nach Oklahoma, New Mexico und zurück nach San Antinio, Texas

Endlose Weite in Oklahoma. Hier sieht man, wer am Abend zu Besuch kommt
UNSERE TAGESETAPPEN

Mit einem A 380 nach Dallas
DIE ANREISE NACH DALLAS
Für unsere Anreise wählten wir die British Airways. Einerseits ist der Preis okay, die Flugzeiten gut und andererseits wollte ich wieder einmal mit einem A380 fliegen. Über den Flug von Wien nach London gibt es nichts zu berichten, außer dass nach einem Durchstart die üblichen Runden über Südenglang angesagt waren.
Der Flug nach Dallas
Pünktlich hob unsere Maschine von Heathrow ab und dann hatten wir langweilige 10 Stunden vor uns. Weder Zunächst war das Flugwetter schön, der Blick auuf Irland von oben war toll. Dann aber lag alles unter einer dichten Wolkendecke. Da auch das Entertainment - Programm sehr mangelhaft war, entschied ich mich zum Dösen. Erst als wir über doe Großen Seen flogen, öffnete sich der Himmel. Jetzt konnte ich die Sicht auf den Mittleren Westen - Illinois, Missouri ,Arkansas und Oklahoma - genießen. Pünktlich um 17.10 landete das Flugzeug in Dallas/Fort Worth.
Dallas im Sonnenuntergang
Der erste Tag in Dallas
Nach einem typisch amerikanischen Frühstück, Bagel mit Cream-Cheese, geht es nach Downtown Dallas. Das erste Ziel von heute ist das Kennedy Memorial. Wir parken in der J.F. Kennedy Garage und von dort geht es zum Memorial. Es erinnert an das Attentat vom 22.11.1963. Na, ja. Gleich gegenüber ist die Founders Plaza, wo das erste Haus von Dallas steht, die Blockhütte von John Neely Bryan, dem Gründer von Dallas.
Von hier sind es nur wenige Schritte zum "6th Floor Museum". In diesem Museum, das im 6.Stock des Gebäudes ist, von dem aus Lee Harvey Oswald den Präsidenten erschoß. Es ist genau in dem Stockwerk, vom dem aus geschossen wurde.
Das Museum
Hier im 6. Stock der ehemaligen Buchhandlung, in der Oswald gearbeitet hat, ist alles ausgestellt, was mit dem Attentat in Zusammenhang steht. Viele Dokument und Fotos von damals, durch die man viel über den Ablauf der Geschehnisse erfährt. Der Platz, von dem aus Oswald auf Kennedy 3x schoß ist noch so, wie er damals war. Ein Versteck, gebildet durch Kartons. Alles ist sehr interessant, aber es erklärt einiges, aber wirft zugleich wieder Fragen auf. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen. Jeder der die Geschichte kennt und auch hier war, muss sich seine eigene Meinung bilden. Klar ist nur, das wirklich vieles ungeklärt ist und viele Fragen offen sind.

Das Museum auf der South Fork Ranch
Dallas Tag 2
Was wäre Dallas ohne den Besuch der wohl berühmtesten Ranch der Fernseh-Geschichte. Die Southfork Ranch aus der Serie "Dallas" steht heute auf dem Programm. Die Fahrt dorthin führt uns in eine noble Wohngegend im Norden der Stadt, etwas mehr als 30km von unserem Hotel entfernt. Vorbei an wunderschönen Villen und Landsitzen kommen wir zur Abzweigung N.Murphy Rd, wo nach einem Kilometer das bekannte Einfahrtstor zur Southfork Ranch ist. Zunächst muss man zum Visitor Center, wo man die Karten für die Führung kauft. TIPP: Bestellen Sie die Eintrittskarten vorab über uns, sonst kann es sein, dass Sie an Ihrem Wunschtag keine Karte bekommen.
Das Visitor Center mit dem Museum
Wir haben das so gemacht, daher konnten wir gleich zu unserem gebuchten Termin zuallerst ins Museum. In diesem kleinen Museum sieht man alles, was irgendwie mit der Serie in Zusammenhang steht. Requisiten, Kostüme, Drehbücher und viele, viele Fotos. Man schlendert durch die Schauräume und findet das eine und das andere Schmankerl. Aber im Grunde ist es nur die Vorberitung auf die Besichtigung der Ranch. Am Ende kommt man ins Freie zu einem Warteplatz, von wo man mit einem Traktor mit Änhänger abgeholt wird und zum sehr nahegelegenen Ewing Haus kutschiert wird. Auf die Frage eines Kindes an ihre Mutter, warum man das kurze Stück nicht gehen kann, kam die Antwort "Wir sind in Texas, da geht man nicht, da fährt man"

Auch Oklahoma hat viel Erdöl
Auf nach Oklahoma
Heuet verlassen wir Dalls und fahren nach Norden in den Bundesstaat Oklahoma. Auf der I35 verlassen wir die Stadt fahren zunächst eine ganze Weile durch den Großraum Dallas. Schön langsam beginnt sich die Landschaft zu verändern. Es wird zusehends grüner und hügeliger. Leider ist das Wetter noch immer nicht besonders. Nach knapp einer Stunde überqueren wir die Grenze zu Oklahoma und kurz darauf taucht ein mehr als merkwürdiger Gebäudekomplex auf. Das wollten wir uns genauer ansehen und fuhren hin.
WinStar World Casino
Als wir hinkamen, sahen wir, das es das WinStar World Casino ist. Es ist das größte Spielcasino der Welt und ist im Besitz der Chickasaw Indianer. Aber es ist nicht nur das größte Casino, es ist sicher auch das abscheulichste der Welt. Vollkommen geschmacklos hat man hier ein weltberühmtes Gebäude an das andere angebaut, zu einem durch und durch hässlichen Komglomerat. So schließt das römische Colloseum direkt an den Dogenpalast an. Die britischen Houses of Parliament sind neben dem Madrider Prado usw. So wie sich der Amerikaner die weite Welt vorstellt. Uns war es auf jeden Fall nur ein paar Fotos wert.

Das macht Hunger auf ein Steak
Is this the way to Amarillo
Hartnäckig hält sich das schlechte Wetter, aber der Regen ist vorbei und es soll besser werden. Nach dem Frühstück fahren wir zum Elk City Museum Complex. Hier sind einige Museen vereint. Wir schauen uns das Route 66 Museum und da Old Town Museum an. Das Route 66 Museum ist etwas enttäuschend. Es ist eher eine Hommage an die Menschen, die an der Route gelebt, gearbeitet und hier gefahren sind. Aber trotzdem einen Besuch wert.
Das Old Town Museum ist ein ganz kleines Freilichtmuseum. Man sieht hier Häuser aus alten Zeiten, wie sie in den kleinen Orten üblich waren. Einen Saloon, Geschäfte, Wohnhäuser usw. Ein netter kleiner Rundgang.
Auf nach Texas
Wir verlassen Elk City und nach einiger Zeit auch die Route 66, Wir wollen ein bisschen die Gegend abseits der Route und der Interstate erkunden. Beide verlaufen hier parallel zueinander. Bei Syre biegen wir ab und cruisen durch die vollkommen flache Gegend. Eigentlich ist es ziemlich öde. Aber dann sehen wir von weitem eine große Bison-Herde. Natürlich eingezäunt auf einer großen Weide, aber trotzdem ein imposanter Anblick. Sie kommen sogar neugierig zum Zaum, um uns näher zu betrachten.

Die Mitte der Route 66
Die Route 66 nach Albuquerque
Endlich wieder strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. Frühstücken und ab auf die Route 66 bis zum ersten Highlight, der "Cadillac Ranch". Knapp 20km außerhalb von Amarillo stehen die buntbemalten Cadillacs in Reih und Glied fest in der Erde vergraben. Eigentlich werden die Vehikel nur mehr von den unzähligen Farbschichten zusammengehalten.
Wir treffen eine große Gruppe hollandische Biker, die die gesamte Route fahren. Alles sehr lockere Typen, ein paar stellen sich vor die Autos und beginnen laut und mit Begeisterung "Is this the way to Amarillo" zu singen. Noch ein paar Fotos und es geht weiter
Wir erreichen die Mitte
Von der Cadillac Ranch fahren wir auf die I40, den diese ist hier die Route 66. Nach ca. 60km fahren wir von der Interstae ab, den nun gibt es wieder ein Stück "Historic Route 66" Nach ein paar Kilometern ist es dann so weit. Wir erreichen den "Midpoint" der Route 66. Von hier sind es jeweils 1139 Meilen bis Chicago im Osten und Los Angeles im Westen. Hier treffen wir auch wieder auf die Niederländer. Leider wird das Midpoint Cafe gerade renoviert, daher kein Kaffee, sondern nur viele, viele Fotos.

White Sands, New Mexico
Ab in den Süden
Wir haben beschlossen, nicht mehr weiter auf der Route 66 nach Westen zu fahren. Uns lockt der Süden von New Mexico. Vor allem aber auch, weil dieser Teil für mich noch Neuland bedeutet. Mit ein Grund, wenn nicht überhaupt ausschlaggebend sind die Bilder, die ich vom White Sands National Monument gesehen habe. Aber nicht nur die White Sands, auch viele andere Schönheiten New Mexicos werden wir auf dem heutigen Teilstück, das uns bis Las Cruces führt sehen.

Der Guadalupe Mountain National Park
Ein Abstecher nach Texas und dann nach Carlsbad
Nach einer angenehmen Abend in Las Cruces und einem guten Frühstück im Hotel brechen wir auf und es geht zur Grenze nach Mexico, nach El Paso. Auf der Hälfte der gut 75km langen Strecke kommen wir wieder nach Texas und bald darauf nach El Paso. Zusammen mit der Schwesterstadt auf der anderen Seite der Granze und des Rio Grande, Ciudad Juarez, leben hier ca. 2 Mio Menschen. Für die Wirtschaft ist El Paso einer der wichtigsten Grenzübergänge nach Mexico.
Wir machen nur einen kurzen Abstecher in die Stadt, viel an Sehenswürdigkieten hat die Stadt nicht zu bieten. Die Attraktionen von El Paso sind alle mehr oder minder außerhalb der Stadt, wie Franklin Mountain State Park oder der Wyler Aerial Tramway State Park. Nach einer Stadtrundfahrt wollen wir aber zu einer etwas kuriosen Attraktion der Stadt, der Casa de Acuzar, oder auch House of Sugar genannt. Rufino Loya, ein pensionierter Levi Strauss-Mitarbeiter aus El Paso versprach seiner Frau, ihr etwas Schönes zu bauen, und das Ergebnis ist eine unglaublich detailreiche Reihe von Zementdekorationen rund um sein Haus, das den Namen Casa de Azucar oder Zuckerhaus erhielt.

Willkommen in Pecos
Nach Pecos und zum Big Bend National Park
Nach einem erholsamen Aufenthalt geht es heute in den Süden zurück nach Texas. Bis zur texanischen Grenze sind es 140 km und die Landschaft ist mehr oder weniger öd. Das wir im Land des Öl´s sind sieht man an den vielen Ölpumpen links und rechts der Strasse. Ab der texanischen Grenze ändert sich ... nichts. Außer dass die Ölpumpstationen mehr werden und der LKW - Verkehr mit Bohrgestänge und Tanklastzügen immer mehr zunimmt. Kerzengerade führt die US 285 immer weiter in den Süden.
Aber auch die längste Gerade und die ödeste Landschaft haben einmal ein Ende und wir nähern uns unserem ersten Ziel, der Stadt Pecos.

Der Rio Grande
Der Big Bend Nationalpark
Nach einer wirklich tollen Nacht steht heute ein weiteres Highlight unserer Reise auf dem Programm, der Big Bend Nationalpark. Der Big-Bend-Nationalpark ist einer der artenreichsten Nationalparks Nordamerikas und entzückt durch seine atemberaubenden Landschaften. Er befindet sich an der Grenze zu Mexico und ist einer der am wenigsten besuchten Nationalparsk der USA. Viele sagen, Gott sei Dank und dem stimme ich zu. Hier sind nie so viele Menschen wie in anderen bekannten Nationalparks.
Der Big - Bend ist eine Kombination aus Wüste, Gebirge und dem mächtigen Rio Grande. Der Name Big - Bend leitet sich von der "großen Schleife" des Rio Grande ab. Er ist Teil der Chihuahua - Wüste. Im Park gibt es diverse Landschaftsformen, die prägendste aber ist die Wüste. Hier dominieren Yuccas, Kakteen und niedrige Büsche das Bild, in der Savanne, die ebenfalls zum Big-Bend gehört, wachsen überwiegend Gräser. Der andere Teil des Parks ist das Chisos Gebirge. Naturliebhabern stehen hier Wanderwege mit einer Gesamtlänge von über 200 km zur Verfügung

Ankunft in San Antonio
Nach San Antonio
Heute haben wir eine ordentliche Strecke vor uns. Bis San Antonio sind es fast 600km. Wir wählen daher die schnellere Route über die I 10. Trotzdem gibt es noch einige Orte, die wir uns noch anschauen wollen. Alles nur kleine Abtstecher von der Interstate. Auf jeden Fall möchte ich nicht zu spät in meinem Hotel ankommen, den ich möchte mir noch heute meine Akkreditierung für die IPW abholen. Dann hätten wir noch Zeit am morgigen Tag San Antonio zu erkunden.
Eigentlich wollten wir noch nach Langtry fahren, um den Original-Saloon des Friedensrichters Roy Bean zu besichtigen, aber da die Zeit schon knapp ist und wir in Pecos den Nachbau geshen haben

... und ein texanisches Grab
Das war unsere Tour
Ein Traumhafter Roadtrip
Was kann man über diese wunderschöne Tour sagen? Wir haben diese Tour in 10 Tagen gemacht. Das ist natürlich viel zu wenig. Aber bei uns war ja das Kennenlernen von neuen Route, Orten und Sehenswürdigkeiten ausschlaggebend. Damit Sie davon profitieren können. Sollten Sie diesen Roadtrip machen wollen, rate ich Ihnen mindesten 2-3 Wochen einzuplanen. Hängt davon ab, ob Sie einige Highlights der Tour genauer besichtigen möchten.
Hier nun ein paar Zahlen:
Sie möchten diesen Roadtrip machen? Mit Mietwagen, Motorrad oder Camper. Gerne planen wir für Sie diesen wunderschönen Trip genau nach Ihren Vorstellungen. Schicken Sie uns einfach Ihre Anfrage.
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Seit Mai fliegt die Condor ab Österreich via Frankfurt 3x wöchentlich nach San Antonio, Texas. Ein Grund mehr diese wunderschöne Stadt Ihnen näher vorzustellen. Aber nicht nur San Antonio ist eine Reise wert, sie ist auch idealer Ausgangspunkt für eine Reise durch den Süden der USA, sei es in östlicher Richtung zu den klassischen Südstaaten, in westlicher Richtung nach New Mexico, Arizona oder hinauf nach Oklahoma zur Route 66.
Sie werden sehen, SAN ANTONIO muss auf Ihren USA - Reiseplan

Die Mission Alamo in San Antonio
San Antonio liegt im Süden von Texas. Etwas mehr als 300 km von Houston im Osten und ca. 450 km von Dallas im Norden entfernt. Bis zur mexikanischen Grenze sind es 240km. Die Nähe zur Grenze merkt man in der ganzen Stadt. Alles ist mexikanisch angehaucht, sowohl was die Küche, als auch die Lebensweise betrifft. Im Gegensatz zu den großen Städten, wie Dallas oder Houston ist diese Stadt, obwohl sie 1,5, Mio Einwohner hat, sehr übersichtlich. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind alle im Zentrum der Stadt innerhalb des Riverwalks. In nur wenigen Gehminuten haben Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Kloster Alamo, die Plaza le Las Islas Canarias mit der San Fernando Cathedrale, den Towrer of the Americans, ein 229m hoher Turm mit Aussichtsplattform, Drehrestaurant, Bar und einer 4D-Abenteuerfahrt.
Der Riverwalk in San Antonio
Aber die schönste Sehenswürdigkeit ist der Riverwalk. Er ist Kanal, Park und Flaniermeile zugleich. Entstanden aus einer Maßnahme zur Verhütung von Überschwemmungen durch den San Antonio River ist der Riverwalk das Wahrzeichen der Stadt. Unter dem Straßenniveau liegend umschließt er auf einer Länge von 24 km das Zentrum der Stadt. An einigen Teilen des Riverwalks sind schöne Parks und auch Wanderwege, aber im Zentrum reiht sich ein Restaurant an Bar, Shops an wunderschöne Plätze, wo man dem Geschehen mit Muse beobachten kann. Außerdem kann man den Riverwalk auch mit Booten befahren.




Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, aber auch der USA, aber ist die ehemalige Missionsstation Alamo. Nachdem texanische Truppen die Mexikaner im Texanisch-Mexikanischen Unabhängigkeitskrieg bis hinter den Rio Grande zurückgedrängt hatten, kam General Santa Ana mit einer 7000 Soldaten starken Truppe zurück. Er rückte ohne Mühe bis nach Alamo vor, die von 200 Mann verteidigt wurde. Am 23. Februar 1836 begann die Schlacht von Alamo. Die Truppen Santa Annas belagerten die Missionsstation dreizehn Tage lang. Am 6. März wurde das Kloster nach dem 3. Ansturm unter großen Verlusten unter den Mexikanern, die Festung erstürmt. Die meisten Verteidiger des Forts überlebten den Angriff nicht, wer überlebte, wurde im Anschluss auf Befehl Santa Annas hingerichtet. Auch einige Zivilisten und Kinder fanden während des mexikanischen Sturms den Tod. Die mutigen Verteidiger des Forts gingen in die Geschichtsbücher der USA ein und wurden zu Helden des texanischen Freiheitskampfes.
Von der damaligen Missionsstation sind heute nur noch das Kirchengebäude und die Long Barrack erhalten. Die Kirche, die zwischen 1755 und 1793 erbaut wurde, ist heute das auffälligste Gebäude auf dem Gelände und zeigt Spuren der epischen Schlacht aus dem Jahr 1836. Besichtigen kann man The Alamo, das ebenfalls mitten im Herzen der Stadt steht, kostenlos




MEINE HOTEL TIPPS

Meine Bewertung: 3/5
Wie alle La Quinta Hotels ist auch dieses Hotel absolut in Ordnung. Zimmer sind schön, Frühstück wie üblich etwas wenig Auswahl. Gute Lage.
Allerdings etwas renovierungsbedürftig

Meine Bewertung: 4/5
Das was man von einem Hilton gewohnt ist. Guter Standard, aber nicht außergewöhnlich. Die Lage ist dafür excellent. Direkt am Riverwalk gelegen. Frühstück direkt am Riverwalk.
Die Top - Lage überdeckt kleine Mängel

Meine Bewertung: 5/5
Sehr elegantes Hotel nah am Riverwalk. Hervorragendes Service, wunderschöne Zimmer mit tollem Bad. Sehr gutes Essen und ausgezeichntetes Personal.
Alle Sehenswürdigkeiten in Gehweite
Was kann man unternehmen

Innenstadt
Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Zentrum der Stadt. The Alamo, die Kathedrale San Fernando, der Amerika - Turm, der Riverwalk, das historische Kunstdorf La Villita. Alle diese Objekte kann man bequem zu Fuß erkunden. Einen Tag müssen Sie dafür einrechnen.

Natural Bridge Cavern
Circa 45 km nördlich von San Antonio ist eine der schönsten Naturattraktionen von Texas, die Natural Bridge Cavern. Eine Schauhöhle mit spekatkukären Tropfsteinformationen. Ein Guide führt Sie durch diese Höhle, die Führung dauert ca. 1 Stunde und ist ohne große Mühe zu bewältigen.

Premium Outlet San Marcos
In San Marcos, 70 km nordwestlich von San Antonio, ist das Premium Outlet Center San Marcos. In diesem riesigen Gelände findet man wirklich fast alles. Von günstigen Labels bis hin zu exclusiven Geschäften, wie MCM, Gucci, Prada, Yves Saint Laurent. Natürlich ist auch alles vertreten, was es an amerikanischen Marken - Labels gibt, wie Hilfiger, Polo Ralph Lauren, DKNY usw.
Angenehm ist auch, dass man vor Ort gleich die Mehrwertsteuer rückerstattet bekommt.
SAN ANTONIO ALS AUSGANGSPUNKT
Durch seine Lage ist San Antonio ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die nähere Umgebung, aber auch für größere Roadtrips. Wenn Sie eine Mietwagen - Rundreise planen, empfehle ich, die Anmietung und Rückgabe in San Antonio zu machen, da die Einwegmieten beträchtlich sein können. Diese werden sogar innerhalb von Texas berechnet. Möglichkeiten für eine längere oder auch nur kurze Reise gibt es viele. Sei es das Texas Triangle mit Houston, Dallas und Asutin oder eine längere Tour in die Südstaaten oder in den Westen.
Egal, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, wir planen Ihre Tour, geben Ihnen viele Tipps und Informationen, buchen alles für Sie. Angefangen vom entsprechenden Mietwagen, den Hotels unterwegs, alle Eintritte zu den Sehenswürdigkeiten uvm.

Heuer fand die IPW vom 04.-07.Mai in Los Angeles statt. An drei tollen und interessanten Tagen hatten mehr als 5000 geladene Delegierte die Gelegenheit, sich mit Ihren Partnern vor Ort zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und viele neue und wichtige Informationen zu bekommen. Wie voriges Jahr war ich wieder, als einer von 3 österr. Unternehmen, mit meinem neuen Produkt ALL-OF-USA vertreten.
Schon die Eröffung am Abend des 4. Mai war traumhaft. Im LA Memorial Coliseum wurden wir mit viel Unterhaltung, gutem Essen und einer tollen Show begrüßt. Das Highlight war ein Auftritt von Diana Ross im Stadion. Mit ihren 80 Jahren sorgte sie für eine traumhafte Stimmung.


Am 5.5. begann die Messe. An jedem Tag hatte ich von 10-12 und 14-16 Uhr alle 20 min einen Termin. Nach 16 Uhr traf man sich auf der California Plaza zum Business Talk, man kann auch Netzwerken sagen oder einfach auch zum Tratschen.
Für mich gab es einige sehr wichtige Treffen. Diesmal habe ich meine Termine mit Schwerpunkt Mittlerer Westen, südliche Bundesstaaten und die New England Region ausgewählt. Natürlich wurden auch alte Bekannte getroffen, wie die National Scenic Byways, meine Freundin von ATI, Bernadette Smith, Paul Gagner von Dreamland Safari Tours in Kanab oder mein "Liebling" von Eagle Rider, Katina Cabassi.
Auch das Abschluss - Event in den Universal Studios war außergewöhnlich. Die Studios waren extra für uns am Abend geöffnet und nach einer tollen Begrüßung stand uns alles zur Verfügung. Eine spezielle Studio - Tour, tolles Essen und eine Show vom Feinsten wurde den Delegierten geboten.







Einige der interessantesten Termine

EAGLERIDER
Eaglerider ist unser Partner für alle Biker. Katina ist meine direkte Ansprechpartnerin und wir haben einiges für die zuküpnftige Zusammenarbeit besprochen. Wie bekommen nun für gewisse Termine besondere Mietpreise, auch Einweggebühren werden neu bewertet. Vor allem aber werden wir in Zukunft verstärkt auch Touren mit EAGLERIDER anbieten. Ein Highlight. Wir bekommen für das "Centennial - 100 Jahre Route 66" für einige der ausgeschriebenen Touren fixe Plätze. Die genauen Daten kommen demnächst.

DREAMLAND SAFARI TOURS
Paul Ganer mit seinen DREAMLAND SAFARI TOURS ist unser neuer Partner in Kanab, Utah. Sein Unternehmen ist die führende Agentur für jegliche Art von Outdoor - Aktivitäten. Ausflüge zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den Pewekaboo Slot Canyon, in die White Pocket, den Zion oder Bryce Canyon. Touren für Profi Fotografen, Wandertouren mit und ohne Nächtigungen. Seine erstklassig geführten und organisierten Touren sind einfach sensationell.
Aber nicht nur seine Touren sind es die wir anbieten, durch Paul haben wir die Möglichkeit mit guten Aussichten an der Verlosung für ein Permit in THE WAVE zu bekommen. Jeder der das schon versucht hat, weiß wie schwer es ist, dieses zu bekommen

COLORADO
Zusammen mit Micheal Sprenger vom Colorado Tourism Office nahmen auch ein Vertreter der beiden Städte Loveland und Durango an diesem Meeting teil. Colorado mit dem, von Europa aus, hervorragend angebunden Flughafen Denver, ist der Ausgangspunkt für viele wunderschöne Touren, sei es mit dem Mietwagen oder dem Bike.
Allein von Denver aus, dem Tor zu den Rocky Mountains, gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten. Das eine Stunde nördlich von Denver gelegene Loveland ist ebenso ein Ort, den man unbedingt besuchen solle.
Durango, die Silberstadt, sollte man als Aufenthalt für mehrere Tagesausflüge in die nahegelegenen Attraktionen nehmen. Ein Highlight ist hier sicher eine Fahrt mit der DURANGO & SILVERTON NARROW GAUGE RAILROAD. Wer ein unvergesslichges Eisenbahn - Erlebnis haben möchte, wir bieten Ihnen diese einzigartige Fahrt an.

AMERICA´S SCENIC BYWAYS
Die Scenic Byways sind schon lange ein Bestandteil unserer Routenplanung. Diese Straßen bekommen Ihren Status, wenn Sie durch einen Verlaufmit einem hohen Erholungs- und Freizeitwert oder durch besonders sehenswerte Natur- und Landschaftsgegebenheiten auszeichnen. Die Damen von den Scenic Byways haben mir huer eine besonderen Byway ans Herz gelegt.
Den OHIO RIVER SCENIC BYWAY. Über 452 Meilen führt diese wunderschöne Straße durch drei Bundesstaaten immer am Ohia River entlang. Die amerikanischen Ureinwohner und die ersten europäischen Siedler nutzten den Ohio River intensiv. Während der Sklaverei markierte er die Grenze zwischen Nord und Süd und war für viele das Tor zur Freiheit.
Aber auch sonst gab es vie Neues, dass ich mit heim genommen habe.

TEXAS
Viel Neues gab es auch am Stand von Texas. In einem seperaten Gespräch mit Oliver Yang, vom Büro des Governor Greg Abbott, habe ich viel über mögliche Kooperationen erfahren. Texas ist als Reiseziel der Europäer noch nicht an vorderer Stelle. Aber durch die neue Verbindung mit Condor ab den österreichischen Flughafen nach San Antonio, möchte der Lone Star State näher ins Bewußtsein der Amerikareisenden gelangen.
Durch meine Kenntnisse von Texas und der guten Zusammenarbeit mit örtlichen Anbietern können wir Ihnen einen Texas - Urlaub anbieten, wie es nur wenige können.
Neben den Städten wie Houston, Dallas und San Antonio sind die Region um Frederiksburg, der Big Bend Nationalpark, neuerdings auch die Region El Paso und auch die Küstenorte Galveston oder Corpus Christi absolut sehenswerte Ziele

ALASKA
Neu in unserem Portfolio ist der Bundesstaat Alaska. Im Sommer gibt es gute Verbindungen mit Discover Airlines und Condor ab ganz Österreich nach Anchorage. Von hier ist es nicht weit nach Fairbanks, das ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung Alalskas ist. Der Denali Nationalpark, das Yukon Charley Rivers Preserve oder die außergewöhnliche Fahrt zur Hudson Bay über den Polarkreis hinaus nach Prudhoe Bay sind einmalige Erlebnisse.
Eine Fahrt mit der Alalaska Railroad zählt zu den absoluten Highlights einer Alaska - Reise. Mehrere Routen führen von Fairbanks hinab in den Süden an die Küste nach Seward. Auch hier haben wir mit Scott McCrea von explore Fairbanks einen der besten Partner, die man in Alalska haben kann
Dies ist natürlich nur ein kleiner Teil, der Meetings, die ich auf der IPW an drei Tagen hatte. Insgesamt waren es 36 hervorragende Gespräche, deren Ergebnisse schlußendlich Ihnen zu gute kommen. Unser Ziel ist es mit den besten Partnern vor Ort zu kooperieren, damit Ihr Urlaub in den Vereingten Staaten, zu dem Traumurlaub wird, den Sie sich vorstellen. Egal, welchen Urlaub Sie sich vorstellen, sei es ein Ranch - Urlaub, eine Dark Sky Erlebnis oder eine Wandertour in einem der wunderschönen Nationalparks. Wir von ALL-OF-USA planen mit Ihnen Ihre Reise.
Es gibt viele Möglichkeiten, die USA mit dem Zug zu bereisen. Bekannte Zugverbindungen sind der "South West Chief", der täglich von Chicago nach LA fährt, oder der berühmte "City of New Orleans" von Chicago nach New Orleans. Natürlich gibt es noch viele andere tolle Zugreisen in den USA, die wir Ihnen selbstverständlich alle anbieten. Aber mit dieser Reise möchte ich Ihnen ein ganz besonderes Schmankerl anbieten. Mit dem Zug durch den Süden der USA mit vielen Stopps und herrlichen Sidetrips. Die Fahrt beginnt in Los Angeles und endet in Washington D.C. Die Dauer der Reise können Sie vollkommen unabhängig gestalten. Wir kümmern uns um alles. Die Bahntickets, die Hotels, die Transfers und die Ausflüge. Sie brauchen sich nur zurücklehnen und genießen.
STEIGEN SIE EIN, DAS SIGNAL STEHT AUF GRÜN
IHRE TRAUMREISE MIT DEM ZUG - EIN VORSCHLAG
Nach Ihrer Ankunft in Los Angeles wartet am Flughafen Ihr Chauffeur und bringt Sie in Ihr Hotel. Je nach Ankunft bleibt Ihnen Zeit, die unmittelbare Umgebung Ihres Hotels zu erkunden und in einem Lokal ein Abendessen zu konsumieren.
Hollywood gilt als die Welthauptstadt der Filmindustrie. Besuchen Sie den Themenpark und die Filmstudios bei Universal Studios Hollywood und schlendern Sie den Walk of Fame entlang, wo Sie den berühmtesten Stars der Branche Tribut zollen könnt. Oder darf es etwas mehr Bewegung sein? In der Gegend gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten , zum Beispiel den Runyon Canyon oder verschiedene Wanderwege im nahegelegenen Griffith Park. Anschließend können Sie in einem typisch amerikanischen Diner, einem modernen Restaurant oder in einem der vielen anderen Lokale neue Energie tanken. Das Yamashiro hat ein spektakuläres Panorama auf die Stadt und asiatische Fusionsküche zu bieten. Musso & Frank Grill ist das älteste Restaurant Hollywoods und für seine Martinis ebenso bekannt wie für seine klassischen Retro-Gerichte. Familienfreundliche Restaurants sind das Hard Rock Café am Hollywood Boulevard und das Bubba Gump Shrimp Co. am Universal CityWalk Hollywood.

Hollywood Sign

Dolby Theatre

Grauman´s Chinese Theatre

Walk of Fame

Blick auf LA Downtown

Universal Studios

In den Studios
An dem über 120 Kilometer langen Küstenstreifen von Los Angeles finden sich einige der schönsten Strände des Landes. Ein Ausflug ans Meer gehört unbedingt auf Ihre To-Do-Liste, egal ob bei einer Autofahrt entlang des Pazifischen Ozeans oder einer Radtour auf den Pfaden direkt an der Küste. Auch der Freizeitpark am Santa Monica Pier sollte auf dem Programm stehen. Anschließend können Sie im The Lobster, einem preisgekrönten Fischrestaurant mit einem 180-Grad-Panoramablick auf die Küste, Abend essen. Oder Sie beobachten das Treiben am geschäftigen Venice Beach, bevor zurück ins Hotel geht.

End of Route 66

Santa Monica Pier

Hermosa Beach

Hermosa Beach am Abend

Heute haben Sie noch genügend Zeit um weitere Sehenswürdigkeiten von Los Angeles zu besichtigen. Beverly Hills mit dem weltberühmten Rodeo - Drive darf nicht fehlen. Hier kaufen die Stars und Starlets ein. Es kann Ihnen durchaus einer der großen Hollywood Stars über den Weg laufen. Auch ein Besuch von LA Downtown hat viel zu bieten, den bekannten Sunset Strip und mehr. Am Nachmittag fahren Sie zurück ins Hotel, wo Sie abgeholt werden und zur Union Station gebracht werden.
Um 22.00 fährt Ihr Zug der Texas - Eagle - Line ab. Sie können die Nacht in den bequemen Sesseln oder in einem Schlafwagen verbringen.

Einfahrt Beverly Hills

Der Rodeo Drive

Die Union Station

Der Texas Eagle
Nach 9 Stunden un 785 Kilometern erreicht der Zug um 7.38 in der früh Tuscon. Hier werden Sie schon erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Am heutigen Tag erkunden Sie Tuscon, eine Stadt, die geprägt ist von den Einflüssen der Ureinwohner, der Mexikaner und auch noch sehr viel von den Zeiten des Wilden Westens.
Das echte Tucson kennenzulernen ist nicht schwer, da es über so viele Museen verfügt. Das Arizona-Sonora Desert Museum ist fast zur Gänze ein Freilichtmuseum. Fußwege führen durch Wüstenhabitate, die 230 Tier- und 1.200 Pflanzenarten eine Heimat bieten. Das Arizona State Museum auf dem Gelände der University of Arizona beherbergt eine riesige Sammlung an Kunst- und Gebrauchsgegenständen der amerikanischen Ureinwohner. Ihr könnt auch die historische spanische Missionskirche San Xavier del Bac besichtigen, in der noch immer Gottesdienste abgehalten werden. Das Pima Air and Space Museum und das Titan Missile Museum beleuchten die Luftfahrt- und Militärgeschichte. Zum Pflichtprogramm für Tucson gehört natürlich auch ein Abstecher ins nahe Tombstone, dem Schauplatz der berühmt-berüchtigten Schießerei am O.K. Corral, oder nach Old Tucson, wo 300 Westernfilme und -serien gefilmt wurden.




Von Tuscon sind es 20 km bis zum SAGUARO NATIONALPARK. Hier in diesem Teil der Sonora Wüste und ausschließlich hier, wächst der Saguaro - Kaktus. Diese Kakteen sind groß und baumartig, wobei die Zweige üblicherweise als Arme bezeichnet werden. Saguaros können bis zu 45 Fuß groß werden, bei voller Flüssigkeitszufuhr 4.800 Pfund wiegen und oft 150 bis 200 Jahre alt werden. Aber nicht nur diese Kakteen gibt es hier, sinder auch viele andere Arten. Auch die Fauna ist vielfältig und wunderschön. Roadrunner, Gila-Monster, Hasen, Berglöwen, Rotluchse, Fledermäuse und Hunderte von Vogelarten. In den oberen Lagen von Saguaro East, wo die Temperaturen kühler sind, streifen Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Arizona-Bergkönignattern und Mexikanische Fleckenkauz umher.
Es gibt eine Vielzahl von Strecken für jeden, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Bevor Sie sich auf eine Wanderung begeben, vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Ausrüstung eingepackt haben, ausreichend Wasser für die Hitze Arizonas dabei haben und sich über die Strecken- und Wetterinformationen informieren.

Arizona Desert MUseum

Saguaro NP

Schöne Aussicht

Wunderschön
Am Abend genießen Sie noch einmal den Flair dieser Stadt in einem der zahlreichen hervoragenden Lokale.
Zeitig in der Früh werden Sie zum Bahnhof gebracht und um 07.35 verlässt der Zug die Stadt. Die Fahrt führt durch eine beeindruckende Landschaft in 6 Stunden nach El Paso, Texas. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. El Paso liegt unmittelbar an der Grenze zu Mexiko in den Ausläufern der Franklin Mountains. Hier im äußersten Westen von Texas trumpft der „Staat des einsamen Sterns“ mit besonderen kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten auf. Erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten von El Paso, die noch viel aus der "wilden " Zeit zu bieten hat.

Bahnhof El Paso

El Paso

Sugar House
Nur anderthalb Autostunden von El Paso entfernt liegen die glitzernden weißen Gipsdünen des White-Sands-Nationalparks in New Mexico. White Sands ist eines der größten Naturwunder der Welt mit seinen großen wellenförmigen Dünen aus Gipssand, die über 275 Quadratmeilen Land bedecken. Nach dem Besucherzentrum fährt man in eine schneeweiße Landschaft.
Wie eine Fata Morgana schimmern blendend weiße Sanddünen im versteckten Tularosa Basin im Süden von New Mexico. Sie ziehen um und besiedeln die Chihuahua-Wüste, die sich über 275 Quadratmeilen erstreckt – das größte Gipsdünenfeld der Welt. Hier im White-Sands-Nationalpark herrschen ungewöhnlich raue Umweltbedingungen, selbst für die Wüste. Aber das hat die Tierarten nicht davon abgehalten, sich hier anzupassen, zu überleben und sogar zu gedeihen. Wenn Sie genau hinschauen, können Sie ihre Spuren im Sand erkennen, die Sie an ihre Anwesenheit erinnern. Und auch wenn es schwer vorstellbar ist, gibt es über 800 Tierarten, die White Sands ihr Zuhause nennen.
Zurück in El Paso, hilft nur mehr ein Sprung in den Pool Ihres Hotels, um sich von der Hitze der White Sands zu erholen.

Visitor Center White Sands

Einfahrt in die White Sands

Feinster Gipssand

Die Dünen wandern 7m/Jahr

Rastplatz
Den Vormittag können Sie zu einem letzten Bummel in der Stadt nützen. Am frühen Nachmittag werden Sie zum Bahnhof gebracht und um 15.45 verlässt der Zug El Paso. Die Fahrt geht quer durch Texas, sie queren den Rio Pecos. Kleine und große Städte entlang der Strecke. Zeit diese schöne Landschaft zu genießen und dann die Nacht im bequemen Schlafwagen-Abteil zu verbringen.

Rio Pecos

Fort Stockton

Sonnenaufgang in Texas
Um 05.00 am Morgen erreichen Sie San Antonio. Transfer zum Hotel in der Innenstadt, wo Sie Ihr Zimmer sofort beziehen können.
San Antonio, eine ehemalige Grenzsiedlung im Wilden Westen, ist heute eine moderne Stadt mit unzähligen Annehmlichkeiten. Mit exklusiven Boutiquen, zahlreichen Einkaufszentren und dem größten mexikanischen Markt der USA zählt San Antonio zu den beliebtesten Einkaufszielen der Nation. Die Stadt ist auch für ihren malerischen River Walk bekannt, der Ihnen die Möglichkeit bietet, die Innenstadt mit Leichtigkeit zu erkunden. Die Uferpromenade mit ihren schattigen Gehwegen erstreckt sich insgesamt über eine Länge von etwa 24 km und bietet Hunderte von Geschäften, Restaurants, Hotels, historischen Denkmälern, Museen und Attraktionen. Hier finden außerdem viele der jährlichen Festivals und Veranstaltungen statt, im Rahmen derer ihr kulinarische Leckerbissen, Wein, Livemusik und vieles mehr genießen könnt.
Das Wahrzeichen von San Antonio, das Kloster Alamo, ist mitten im Zentrum der Stadt und eine wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeit mit einer großen und traurigen Geschichte. Am Abend werden Sie in einem der zahlreichen Lokale am Riverwalk den Tag beenden.

Riverwalk in San Antonio

The Alamo

Im Kloster Alamo

Die Kathedrale von San Antonio

Blick auf San Antonio
Etwas mehr als 100 km von San Antonio liegt die Stadt Fredericksburg. Die entspannte Kleinstadt wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Einwanderern gegründet und bezaubert mit ihrer Mischung aus texanischer Lebensart und deutscher Tradition. Mit über 150 Boutiquen und Kunstgalerien rings um die historische Main Street ist der Ort auch ein echtes Einkaufsparadies. Das Angebot reicht von Western-Outfits, Damenmode und Schmuck über einheimische Nahrungsmittel und texanische Weine bis hin zu handwerklich hergestellten Erzeugnissen aus der Region und zahlreichen Restaurants.
Bekannt aber ist die Stadt für ihre über 50 Weinkellereien, viele davon am U.S. Highway 290, nur wenige Minuten östlich von Fredericksburg. Ihnen verdankt die Stadt ihren Ruf als Zentrum des Texas Wine Countrys. Spätestens nach einer Verkostungsexkursion werden Sie wissen, weshalb überall eindrucksvolle nationale und internationale Auszeichnungen zu sehen sind. Genau wie die Weine haben auch alle Weinkellereien eine eigene Persönlichkeit. Toskanisch. Modern. Charmant. Für jeden ist das Richtige dabei.
Ein kleines Stück weiter liegt der Lyndon B. Johnson State and National Historical Park, in dem Sie die Ranch und das ehemalige Wohnhaus des 36. US-Präsidenten, auch bekannt als „texanisches Weißes Haus“, besichtigen könnt.
Ein letzter gemütlicher Abend am River Walk und San Antonio hat sich für immer in Ihr Herz geschlichen.

Die Landschaft um Fredericksburg

Die Bibliothek in Fredericksburg

Eine von vielen Weinkellereien

Der LBJ National Park

Das Wohnhaus des Ex-Präsidenten
Sehr früh am Morgen, um 06.25, verlässt der Zug San Antonio. Danach geht es weiter mit dem Zug Richtung Osten. Auf der Fahrt nach New Orleans, Louisiana, erwarten Sie schöne Ausblicke über die Küste am Golf von Mexiko und die Bayous in Louisiana. Nach 15 Stunden und 15 Minuten kommen Sie in New Orleans an. Transfer zum Hotel.

Blick auf Houston

Lafayette, Louisiana

Der Mississippi bei Baton Rouge

Die Bayou´s von Louisiana
Heute erkunden Sie "The Big Easy", wie New Orleans auch genannt wird. Am besten beginnt ihr eure Entdeckungsreise durch die mehr als 300 Jahre alte Stadt, die durch den Mississippi geteilt wird und von Seen, Bayous und Buchten umgeben ist, mit einer Fahrt in den historischen Straßenbahnen der Linien St. Charles, Canal Street oder Riverfront. Über 20 geschichtsträchtige Stadtteile, mehr als in jeder anderen Stadt der USA, laden zum Staunen ein. Es gibt viel zu sehen: prunkvolle Häuser auf der St. Charles Avenue, ausladende Anwesen im Garden District und eine kreisende Karussellbar im Hotel Monteleone. Im Herzen des French Quarter lädt der lebhafte Jackson Square zum Verweilen ein. Nachdem ihr die Kunstwerke am Eisenzaun bewundert habt und euch vielleicht eine Wahrsagerin aus der Hand gelesen hat, könnt ihr einfach die Straße überqueren und einen Blick auf die St. Louis Cathedral werfen, die aus dem 18. Jahrhundert stammt und somit die älteste bestehende Kathedrale der USA ist

Jackson Square

Cable Car

Bourbon Street

Jazzlokal in der Bourbon Street

Steamboat
Nach dem Frühstück werden Sie vom Hotel abgeholt und Sie fahren ca. 1 Stunde bis Oak Alley Plantage. Diese wunderschöne Plantage ist berühmt für seine 400m lange Eichen-Allee. Der Blick durch die Allee auf das Herrenhaus ist umwerfend. Danach besichtigen Sie die historische Plantage und erhalte einen lehrreichen Einblick in die Zeit der Sklaverei.
Anschließend unternehmen Sie eine Bootstour durch die Sümpfe mit ausführlichen Erläuterungen. Alligatoren, Schildkröten, Wasservögeln und andere einheimischen Wildtieren sind zu sehen. Von Ihrem Kapitän und erfahren Sie viel Wissenswertes über die Geschichte der Cajuns und Kreolen und über die Menschen, die in der Bayou-Region leben.
Rückfahrt zum Hotel.

Oak Alley Plantage

Dier Sklavenunterkünfte

Ein Bayou

Alligator sonnt sch am Ufer

Ein Naturwunder, die Bayou´s
Heute verlassen Sie New Orleans. Abfahrt ist um 09.15 von der Union Station. Die Fahrt führt Sie von Louisiana durch die Bundesstaaten Mississippi und Alabama nach Georgia und dessen Hauptstadt Atlanta. Nach kanpp 11 Stunden erreichen Sie um 23.00 Ihr Ziel (Sie wechseln von der Central Time zur Eastern Time). Ihr Chauffeur bringt Sie in Ihr gebuchtes Hotel.

Baumwollfelder in Mississippi

typische Landschaft in Alabama

Suonnenuntergang in Goergia
Die dynamische Großstadt im Südosten der USA ist untrennbar mit der Bürgerrechtsbewegung in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts verbunden. An der Martin Luther King Jr. National Historic Site erfahrt Sie mehr über den Kampf für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner in den USA. Ein Fixpunkt in Atlanta ist selbstverständlich daa Museum World of Coca-Cola. Hier erfahren Sie alles, was Sie schon immer über das vielleicht beliebteste Brausegetränk der Welt wissen wollte. Auch der Botanische Garten und der malerische Woodruff Park sind einen Besuch unbedingt wert.
Der besondere Reiz von Atlanta liegt aber im Gegensatz zwischen dem, von den großen Häusern und baumgesäumten Boulevards des historischen Viertels Buckhead und der Skyline der modernen Innenstadt. Sie werden schnell erkennen, dass Atlanta mehr ist als einer der größten Flughäfen der Welt und Coca Cola.

Atlanta

Atlanta Downtown

Civil-Rights Museum

Coca Cola Museum

Coca Cola Logos

Auch das ist Atlanta
Ihr Mietwagen wird Ihnen ins Hotel gebracht. Von dort fahren Sie zunächst nach Chattanooga. Machen Sie eine kurze Besichtigung der Stadt und dann geht es weiter über Knoxville nach Pigeon Forge, am Rande des Great Smoky Nationalpark. Nach dem Check - In in Ihrem Hotel sehen Sie sich die Attraktionen dieser Stadt an. Dollywood, ein Themenpark der Countrysängerin Dolly Parton, das Titanic Museum und einiges mehr.
Am Abend müssen Sie unbedingt in Lokal, wo richtig gute Country Music geboten wird.

Blick auf Chattanooga

Chattanooga

Knoxville

Die Titanic in Pigeon Forge

Am Abend nach Dollywood
Nun geht es hinein in den am meisten besuchten Nationalpark der USA, dem Great Smoky NP. Die Fahrt durch den Park ist nicht mehr als 12 km lang, aber lassen Sie sich Zeit. Immer wieder gibt es traumhaft schöne Ausblicke, auch kleine Wanderungen können Sie unternehmen. Sie werden von der Schönheit des Nationalparks begeistert sein.
Nach dem Park kommen Sie nach Gatlinburg. Von hier sind es noch 310 km bis zurück nach Atlanta. Geben Sie Ihren Mietwagen ab und um 23.39 fährt der Zug von Atlanta ab zur letzten Etappe Ihrer Reise.

Durch die Great Smoky NP

Unberührte Natur

Der Nebel, daher der Name

Achtung, viele Schwarzbären

Marvis Falls

Gatlinburg
Nach Washington, D.C., sind es mit der Bahn jetzt noch knapp 14 Stunden. Die Fahrt führt quer durch die hügeligen Berge und grünen Wälder von Georgia, North Carolina und Virginia. Verbringen Sie eine angenehme Nacht im Zug und nach einem ausgiebigen Frühstück genießen Sie dieses letzte Teilstück. Um 01.47 kommen Sie in Washington an. Transfer zu Ihrem Hotel.

Solche Frachtzüge sieht man immer wieder

In North Carolina

Wunderschönes Virginia

Union Station Washington DC
Washington, die Hauptstadt der USA, gilt es nun zu erkunden. Berühmte Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, wie das Capitol, das Lincoln Memorial, das Washington Monument und natürlich das Weiße Haus. Allein für diese Sehenswürdigkeiten brauchen Sie den ganzen Tag.

Das Capitol

Die Martin-Luther-Statue

Das L:incoln Memorial

Abraham Lincoln

Das Weiße Haus
Heute können Sie das Jefferson Memorial, den Friedhof Arlington und das Smithsonian National Air and Space Museum besuchen. Zum Abschluß Ihrer Reise erleben Sie in der Nacht noch alle Sehenswürdigkeiten auf einer Trolley - Tour in voller Beleuchtung. Anschließend Rückfahrt ins Hotel.

Das Space Museum

Der Friedhof Arlington

Der Obelisk

Jefferson Memorial
Ihr persönlicher Chauffeur bringt Sie zum Flughafen und es geht zurück in die Heimat

Der Flughafen Washington-Dulles
Sollte Ihnen diese Zugreise gefallen oder Sie ganz konkrete Vorstellungen davon haben, von wo nach wo Sie reisen möchten. Wir erfüllen Ihnen jeden Reisewunsch. Die USA sind so vielfältig und so verschieden, entdecken Sie dieses wunderschöne Land bequem von Ihrem Zugabteil aus. Schicken Sie uns Ihre Wunsch - Zugreise und wir erledigen alles für Sie.
Editor’s pick
- Flugzeiten werden noch bekanntgegeben
- Flüge ab/bis Wien mit einer guten Verbindung (keine langen Aufenthalte)
- Aufzahlung für Flüge ab/bis Graz möglich und auf Anfrage
- Änderungen bei den Hotels vorbehalten
- Kleine Gruppengröße (max. 15 Personen)
- Mindestteilnehmer: 12 Personen
- Anschluss - Programme werden gerne angeboten und sind unabhängig von der Gruppe
Für jeden Bourbon bzw. Whiskey Liebhaber ist diese Reise ein absolutes Highlight. Sie beginnt in Nashville, Tennessee und führt Sie dann in den Norden nach Kentucky, wo Sie die besten und bekanntesten Bourbon Destillerien besuchen werden. Hier auf dem KENTUCKY BOURBON TRAIL, reiht sich eine Brennerei an die andere. Von Ihrem Ausgangspunkt Louisville werden Sie unter der kompetenten Leitung unseres McSchuly in die Welt des Bourbon eingeführt. Tägliche Verkostungen, exclusive Führungen für die Gruppe und Ausflüge zu einigen Sehenswürdigkeiten Kentucky´s und natürlich viel Spaß stehen auf dem Programm.
BEGLEITEN SIE UNS AUF DIESER EINMALIGEN REISE
Der Reiseablauf
INKLUDIERTE LEISTUNGEN
NICHT INKLUDIERT
PREISE:
2.590,- p.P. im Doppelzimmer
390,- Aufzahlung auf EZ
186,- p.P. Komplettschutzversicherung bei Doppelzimmer (wenn gewünscht)
200,- p.P. Im Einzelzimmer (wenn gewünscht)
Einige wichtige Infos:
Mit einem Schaufelrad - Dampfer, noch dazu mit der American Queen, den Mississippi hinunter zu fahren. Wer möchte sich diesen Traum nicht erfüllen. An Bord dieses wunderbaren Schiffes von Memphis bis nach New Orleans fahren und den Flair der Südstaaten in sich aufzunehmen. Schöner kann man diese Bundesstaaten nicht entdecken.
Städte wie Memphis, Vicksburg, Baton Rouge und natürlich New Orleans, lernen Sie auf dieser Kreuzfahrt kennen. Der Charme vergangener Epochen fließt auf dieser Reise über den Mississippi von Stadt zu Stadt. Erleben Sie den Cajun-Charme des Bayou in kleinen Städten voller tiefgründiger Geschichte, ergänzt durch die Großstadtenergie von Big Easy und Baton Rouge. Hier ist alles reichhaltig, von der dramatischen Geschichte bis zur Küche.
KOMMEN SIE AN BORD UND GENIESSEN SIE DIESE FANTASTISCHE KREUZFAHRT
Der Reiseverlauf

TAG 1 MEMPHIS
Genießen Sie Ihren kostenlosen Aufenthalt im Hotel vor der Kreuzfahrt. Der Abend steht Ihnen zur Verfügung, um die Stadt kennenzulernen. Zu Ihrer Bequemlichkeit befindet sich unser Hospitality Desk im Hotel und unser freundliches Personal kann Ihnen bei allen Fragen behilflich sein, von allgemeinen Fragen zu Ihrer bevorstehenden Reise bis hin zur Reservierung von Premium-Erlebnissen. Vertreter von American Queen Voyages und unserem lokalen Hafen-/Stadtpartner stehen Ihnen zur Verfügung, um Ihnen Speise-, Unterhaltungs- und Besichtigungsmöglichkeiten zu bieten, damit Sie Ihre Zeit hier optimal nutzen können.
TAG 2 MEMPHIS
Heute gehen Sie an Bord der AMERICAN QUEEN und beziehen Ihre Kabine, es bleibt aber noch genug Zeit um Memphis zu erkunden.
Die Geschichte und das Erbe von Memphis beginnen mit den Ureinwohnern, die am mächtigen Mississippi lebten. Im Laufe der Jahre war es die Heimat von Baumwollmagnaten und versklavten Menschen, von Musikern, die die ersten Töne von Liedern erklingen ließen, die noch heute auf der ganzen Welt widerhallen, und von Ikonen der Bürgerrechtsbewegung, darunter Dr. Martin Luther King Jr. Die Besucher sind von der Vielfalt dieser Gegend begeistert Stadt, die nicht nur als Heimat des Blues gilt, sondern auch als Geburtsort des Rock'n'Roll und seiner vielen Attraktionen rund um die Musik. Als eines der berühmtesten Musikziele der Welt ist Memphis ein melodiöser Hafen für Gäste von American Queen Voyages, darunter das historische Viertel Beale Street, die Blues Music Hall of Fame, das Center for Southern Folklore, Graceland, die Gibson Guitar Factory und Memphis Music Hall of Fame, Memphis Rock 'n' Soul Museum, St. Blues Guitar Workshop, Stax Museum of American Soul Music, Sun Studio und das WC Handy Home and Museum.
Graceland
Vom Hotel geht es durch die Straßen von Memphis zur Heimat des "Kings", nach Graceland. Eine interaktive Audiotour führt uns durch das Herrenhaus, bevor wir freie Zeit haben, um den kürzlich eröffneten Unterhaltungskomplex zu erkunden. Die zahlreichen Exponate umfassen alles von Elvis‘ Garderobe bis hin zu seinen Automobilen. Machen Sie eine Pause in einem der Elvis-Restaurants, bevor Sie zur Beale Street weiterfahren, dem Herzen und der Seele von Memphis! Folgen Sie unserem ortskundigen Reiseführer die berühmteste Straße der Stadt entlang, bevor wir unseren Ausflug am Dock des Schiffes beenden.

TAG 3 CLEVELAND
Im Herzen des Mississippi-Deltas liegt die Stadt Cleveland, eine der beiden Kreisstädte des Bolivar County. Die nach Präsident Grover Cleveland benannte Stadt wurde 1869 gegründet. Bolivar County ist tief in der Bürgerrechtsbewegung verwurzelt. Amzie Moore, eine Pionierin der Bürgerrechte, eröffnete am Highway 61 in Cleveland eine Tankstelle, einen Schönheitssalon und ein Lebensmittelgeschäft. Sein Unternehmen diente auch als Hauptquartier für die Bürgerrechtsbemühungen der Region. Sein Haus wurde am 13. Mai 2008 zum historischen Wahrzeichen erklärt. Aufgrund der Louisville, New Orleans and Texas Railroad, die mitten durch die Stadt verlief, zog es Menschen aus den Randgebieten nach Cleveland.
DAS GROSSE DELTA-MUSIK-ERLEBNIS
Der Blues wurde auf dem fruchtbaren Ackerland des Mississippi-Deltas geboren. Die Lieder, die auf den Feldern von Mississippi entstanden, legten die Wurzeln, die alle Genres der amerikanischen Musik beeinflussten. Erleben Sie auf dieser musikalischen Reise, wo alles begann: Dockery Farms, weithin bekannt als Geburtsort des Delta Blues. Tauchen Sie im GRAMMY Museum Mississippi in das Beste amerikanischer Musik ein und entdecken Sie die Klänge der Musik im Delta, während Sie anhand hochmoderner Ausstellungen und Ausstellungen die Geschichten der berühmtesten Künstler der Welt erkunden. Erleben Sie anschließend den wahren Blues bei einem Live-Auftritt im Club Ebony und genießen Sie die Aromen des Südens. Um dieses musikalische Erlebnis abzurunden, besuchen Sie die Heimatstadt des legendären BB King, wo Sie sehen werden, wie seine illustre Karriere den Delta Blues und Mississippi in den Mainstream brachte.
PREIS: 149,- $
CLEVELAND HOP-ON-HOP-OFF-TOUR
Gestalten Sie Ihr eigenes Erlebnis auf unseren inbegriffenen Hop-On-Hop-Off-Touren. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Modell können Sie Ihr Erlebnis auf Ihre spezifischen Interessen abstimmen, während örtliche Reiseführer Erläuterungen zu den einzelnen sorgfältig zusammengestellten Attraktionen bieten. Diese Touren bieten die perfekte Gelegenheit, in jede Stadt einzutauchen, die Sie besuchen. Und das Beste: Für Gäste von American Queen Voyages ist jede Attraktion im Rahmen Ihrer Kreuzfahrt inbegriffen. Besuchen Sie also so viele oder so wenige, wie Sie möchten! Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Weitere Informationen“, um mehr über die enthaltenen Stopps dieses Anlaufhafens zu erfahren.
PREIS: Im Package inkludier
TAG 4 VICKSBURG
Vicksburg verbindet auf perfekte Weise die Kultur und das Erbe des Südens mit aufregenden modernen Attraktionen. Als Schauplatz wichtiger Schlachten während des Bürgerkriegs hat dieser Hafen eine unvergleichliche Geschichte. Erfahren Sie mehr über die historischen Konflikte der Stadt, probieren Sie ihre Küche, besuchen Sie die vielen Museen und suchen Sie sich das perfekte Souvenir aus. Vicksburgs bekanntester Beitrag zur Geschichte ist wahrscheinlich ihre Rolle im amerikanischen Bürgerkrieg. Es ist die letzte Ruhestätte für 17.000 Unionssoldaten, von denen 13.000 unbekannt sind. Im Jahr 1899 wurde der Vicksburg National Military Park gegründet, um an die berüchtigte Belagerungslinie und das historische Erbe zu erinnern und sie zu bewahren. Besucher können die 47 Stufen zum Eingang des Marmor-Illinois-Denkmals erklimmen, das über ein Kuppeldach, Säulen und einen geformten Weißkopfseeadler aus Bronze verfügt.
AN DER FRONT DES BÜRGERKRIEGES
Erleben Sie den Ort einer der entscheidendsten Schlachten in der Geschichte Amerikas. Die Belagerung von Vicksburg wurde von Präsident Lincoln treffend als „der Schlüssel zum Sieg“ beschrieben und war der entscheidende Vorstoß der Unionsarmee zur Eroberung einer wichtigen strategischen Position während des amerikanischen Bürgerkriegs. Nehmen Sie an dieser exklusiven Tour teil, bei der Sie die 16 Meilen lange Straße durch den Vicksburg National Military Park zurücklegen und einen Stopp am Illinois State Monument einlegen – dem größten Staatsdenkmal, das den gefallenen Soldaten des Vicksburg-Feldzugs gewidmet ist. Sie erkunden außerdem das USS Cairo Gunboat and Museum, den Vicksburg National Cemetery und das Battlefield Visitor Center.
PREIS: 99,- $
VICKSBURG HOP-ON-HOP-OFF-TOUR
Gestalten Sie Ihr eigenes Erlebnis auf unseren inbegriffenen Hop-On-Hop-Off-Touren. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Modell können Sie Ihr Erlebnis auf Ihre spezifischen Interessen abstimmen, während örtliche Reiseführer Erläuterungen zu den einzelnen sorgfältig zusammengestellten Attraktionen bieten. Diese Touren bieten die perfekte Gelegenheit, in jede Stadt einzutauchen, die Sie besuchen. Und das Beste: Für Gäste von American Queen Voyages ist jede Attraktion im Rahmen Ihrer Kreuzfahrt inbegriffen. Besuchen Sie also so viele oder so wenige, wie Sie möchten! Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Weitere Informationen“, um mehr über die enthaltenen Stopps dieses Anlaufhafens zu erfahren
PREIS: Im Package inkludiert

TAG 5 NATCHEZ
Natchez ist bekannt für seine Eleganz, Gastfreundschaft und die beeindruckende Erhaltung historischer Häuser, die an jeder Straßenecke zu finden sind. Es scheint, als sei die Geschichte in diesem magischen Hafen eingeschlafen und vom Wandel der Zeiten unbeschadet erwacht. Natchez beherbergt über 1.000 Gebäude, die im National Register of Historic Places aufgeführt sind. Die meisten Häuser haben den amerikanischen Bürgerkrieg überstanden und ihre Geschichte ist entlang des Mississippi in Hülle und Fülle zu finden. Natchez hat eine lange und faszinierende Geschichte, die bis ins Jahr 1716 zurückreicht und sie zur ältesten zusammenhängenden Siedlung am Mississippi macht. Noch bevor Natchez von Europäern besiedelt wurde, war das Gebiet die Heimat der Natchez-Indianer, die als einzige Mississippi-Kultur mit komplexen Häuptlingsmerkmalen bekannt waren, die bis weit in die Zeit nach Beginn der europäischen Kolonisierung Amerikas überlebte.
HOP-ON-HOP-OFF-TOUR DURCH NATCHEZ
The Old South Trading Post. Bringen Sie bei diesem einzigartigen Stopp unbedingt Ihren Gaumen mit! Probieren Sie Southern Muscadine-Saft, Dips, Salsas, Gelees, Cappuccino und Kaffee – und stöbern Sie gleichzeitig in der riesigen Auswahl an zum Verkauf stehenden Artikeln. Hier ist für jeden etwas dabei, darunter eine große Auswahl an Büchern, Süßigkeiten, einzigartigen Hemden, Hüten, Souvenirs, Drogerieartikeln und sogar Alligatorartikeln! Empfohlener Besuch: 15 Minuten
Rosalie Mansion Dieses prächtige Herrenhaus, ein herausragendes Beispiel föderaler Architektur, wurde 1823 von einem wohlhabenden Baumwollpflanzer erbaut. Die Mississippi State Society Daughters of the American Revolution hat seitdem das Eigentum übernommen und pflegt das Haus und das Grundstück seit 1938. Auf dieser Seite Entdecken Sie bei einer selbstgeführten Tour die Geschichte des Hauses und die darin gefundenen Artefakte. Empfohlener Besuch: 30 - 45 Minuten
PREIS: Im Package inkludiert
HAUSBESUCH BEI GINGER UND JAMES
Die Worte "Gastfreundschaft des Südens" rufen Bilder von prächtigen Villen mit gewölbten Veranden und charmanten Damen hervor, die mit einem Lächeln Geschichten über die Schönheit des Südens erzählen. Genau das werden Sie heute erleben. Im THE TOWERS, einer der prächtigsten Privathäuser aus der Vorkriegszeit am Mississippi. Die Eigentümer Ginger und James Hyland empfangen Sie und führen durch ihr exclusives Zuhause. Das Haus liegt inmitten eines 5 ha großen Parks mit vielen uralten Eichen. Alles zusammen ist es ein atemberaubendes Anwesen mit außergewöhnlichem Design und einer reichen Vergangenheit.
PREIS: 119,-
DAS GROSSE OUTDOOR-ABENTEUER IN MISSISSIPPI AUF DER DOUBLE C RANCH
Etwas außerhalb der historischen und malerischen Stadt Natchez in Mississippi liegt die wunderschöne Double C Ranch. Begeben Sie sich auf ein unvergleichliches Outdoor-Abenteuer, das einen einzigartigen Aspekt der südlichen Kultur zeigt, der Ihnen für immer in Erinnerung bleiben wird. Steigen Sie in Ihr eigenes ATV für eine oder zwei Personen und fahren Sie durch die Ranch. Machen Sie unterwegs Zwischenstopps, um Bogenschießen, Tomahawk-Werfen, Lassowerfen und mehr zu betreiben! Seien Sie versichert, diese malerische ATV-Fahrt ist für alle Altersgruppen geeignet – wer Auto fahren kann, kann auch ein ATV fahren.
PREIS: 279,- $
TAG 6 ST. FRANCISVILLE
St. Francisville ist heute ein Zeugnis des Lebensstils vergangener Zeiten mit seinen zahlreichen charmanten Vorkriegshäusern und seiner beeindruckenden Architektur. Mit über 140 Gebäuden im National Register of Historic Places, weitläufigen Anwesen inmitten der Natur und geschäftigen Geschäften an der Main Street hat dieser malerische Hafen am Mississippi einen ganz eigenen Stil. Diese älteste Stadt in den Florida Parishes, St. Francisville, wird als die zwei Meilen lange und zwei Yards breite Stadt bezeichnet. Es liegt auf einem Lössrücken, der durch die Staubstürme der Gletscherperiode entstanden ist.
HOP-ON-HOP-OFF-TOUR ST. FRANCISVILLE
Gestalten Sie Ihr eigenes Erlebnis auf unseren inbegriffenen Hop-On-Hop-Off-Touren. Mit dem Hop-On-Hop-Off-Modell können Sie Ihr Erlebnis auf Ihre spezifischen Interessen abstimmen, während örtliche Reiseführer Erläuterungen zu den einzelnen sorgfältig zusammengestellten Attraktionen bieten. Diese Touren bieten die perfekte Gelegenheit, in jede Stadt einzutauchen, die Sie besuchen. Und das Beste: Für Gäste von American Queen Voyages ist jede Attraktion im Rahmen Ihrer Kreuzfahrt inbegriffen. Besuchen Sie also so viele oder so wenige, wie Sie möchten! Klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Weitere Informationen“, um mehr über die enthaltenen Stopps dieses Anlaufhafens zu erfahren.
PREIS: Im Package inkludiert
PLANTAGEN DER NEBENSTRASSEN
Übertreffen Sie die Erwartungen einer „traditionellen“ südlichen Plantagentour bei diesem Besuch nicht nur einer, sondern gleich zwei Plantagen mit einer persönlicheren Note und tiefen Bindungen zu den Vorfahren – Rosedown und Catalpa. Entdecken Sie das Leben der Turnbulls, die Rosedown mit atemberaubendem Design, Dekor und fortschrittlicher Ausstattung erbaut haben. Mit Hintergrundwissen über die Familie lernen Sie ihre Nachfahrin Mary Thompson in Catalpa kennen. Hier wird Mary mit Begeisterung den Kontext für Artefakte liefern, die möglicherweise über ein Jahrhundert alt sind, während sie Sie durch ihr persönliches Zuhause führt und ein Bild des Familienlebens auf der Plantage im Laufe ihrer Geschichte zeichnet.
TAG 7 BATON ROUGE
Baton Rouge bietet während Ihrer Reise ein völlig anderes Erlebnis als die Zwischenstopps in Kleinstädten. Im Jahr 1699 nannten französische Besucher die Stelle „Roter Stock“ (baton rouge), weil auf der Flussklippe ein mit Tierblut befleckter Grenzmarkierungspfahl stand. Dieser energiegeladene Hafen beherbergt über 300 Jahre Geschichte, die sich in der einzigartigen Architektur und der einzigartigen Kunst- und Kulturszene widerspiegelt. Hier verbünden sich geschichtsträchtige Museen und Wahrzeichen mit zukunftsweisender Kunst und Industrie, um alles zu präsentieren, was Baton Rouge zu bieten hat.
HOP-ON-HOP-OFF-TOUR DURCH BATON ROUGE
USS KIDD DD-661 Nur einen kurzen Spaziergang vom Dock entfernt können Gäste einen Zerstörer der Fletcher-Klasse erkunden, der in vielen Schlachten der US-Geschichte gekämpft hat. Benannt nach Admiral Isaac C. Kidd, der während Pearl Harbor auf der Brücke seines Flaggschiffs starb, hat die USS Kidd acht Kampfsterne für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg und vier Kampfsterne für den Einsatz im Koreakrieg erhalten. Dieses 2.050 Tonnen schwere und 376 Fuß lange Schiff wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt, in dem umfangreiche Sammlungen von Kriegsartefakten, Schiffsmodellen, echten Kampfflugzeugen und Bombern sowie Denkmäler ausgestellt sind. Empfohlener Besuch: 1 - 2 Stunden
Capitol Park Museum Dieses beeindruckende Museum zeigt Sammlungen bildender Kunst, Jazz, Kostüme, Textilien und Artefakte aus der Geschichte Louisianas. Es wurde 1906 gegründet und beherbergt über 450.000 Artefakte und Kunstwerke. Zu den Dauerausstellungen gehören: „Louisiana erleben: Die Seele Amerikas entdecken“ und „Grounds for Greatness: Louisiana“.
LSU Rural Life Museum Nur einen kurzen Spaziergang vom Dock entfernt können Gäste einen Zerstörer der Fletcher-Klasse erkunden, der in vielen Schlachten der US-Geschichte gekämpft hat. Benannt nach Admiral Isaac C. Kidd, der während Pearl Harbor auf der Brücke seines Flaggschiffs starb, hat die USS Kidd acht Kampfsterne für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg und vier Kampfsterne für den Einsatz im Koreakrieg erhalten. Dieses 2.050 Tonnen schwere und 376 Fuß lange Schiff wurde inzwischen in ein Museum umgewandelt, in dem umfangreiche Sammlungen von Kriegsartefakten, Schiffsmodellen, echten Kampfflugzeugen und Bombern sowie Denkmäler ausgestellt sind. Empfohlener Besuch: 1 - 2 Stunden
PREIS: Im Package inkludiert
LEBEN IM BAYOU: EIN SUMPF-ERLEBNIS
Genießen Sie ein echtes Cajun-Erlebnis in den Back Bayous und Sümpfen von Louisiana. Während wir das Nottoway Resort in unserer Rückansicht verlassen, wird unser lokaler Reiseführer über den wohlhabenden Lebensstil im Süden Louisianas während der Zeit sprechen, als Zuckerrohr herrschte. Wenn wir in La Place, Louisiana, ankommen, wo sich der 250 Hektar große, in Privatbesitz befindliche Manchac-Sumpf befindet, bereiten wir uns auf eine unvergessliche Reise vor. In den nächsten anderthalb Stunden wird uns unser sachkundiger Cajun-Kapitän durch diese ruhigen Gewässer führen. Sehen Sie moosbedeckte Zypressen und üppige Vegetation und kommen Sie sogar bis auf wenige Meter an springende Alligatoren heran, während wir durch die gewundenen Gewässer dieses unglaublichen Ökosystems reisen.
PREIS: 229,- $
TAG 8 NOTTOWAY
American Queen Voyages verfügt über einen exklusiven Hafen in Nottoway, gelegen in White Castle, LA, am Südufer des Mississippi, Teil der Metropolregion Baton Rouge. Hier können Sie das Anwesen des Zuckerrohrmagnaten Randolph Nottoway besichtigen – das größte noch erhaltene Vorkriegshaus im Süden (53.000 Quadratfuß) – ein kompliziertes Gebäude mit beeindruckenden Details. Originalmöbel vermischen sich mit zeitgemäßen Antiquitäten und schaffen so eine Atmosphäre, die dem ursprünglichen Ambiente des Hauses gerecht wird. Es ist eine faszinierende Geschichte und eine luxuriöse Ästhetik – ein authentisches Südstaaten-Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
NOTTOWAY RESORT INKLUSIVE MANSION-TOUR
Genießen Sie eine inbegriffene Tour durch das Nottoway Resort, das größte noch erhaltene Herrenhaus aus der Vorkriegszeit im Süden. Diese atemberaubende historische Plantage liegt zwischen Baton Rouge und New Orleans und bietet den Blick auf eine wahrhaft großartige Plantage. Das Herrenhaus verfügt über drei Etagen, 64 Schlafzimmer und unglaubliche 22 weiße quadratische Säulen, die zu seinem Spitznamen und dem „Weißen Schloss von Louisiana“ beitragen. Der bei den Gästen beliebteste Raum ist der Weiße Ballsaal, der ganz in Weiß gehalten ist und durchweg ein aufwendiges Golddekor aufweist. Die Zimmer sind mit maßgefertigten Gipsfriesen aus spanischem Moos, Lehm, Gips und Schlamm verziert und alle original im Haus. Und als ob das noch nicht genug wäre, wurde dieses makellose Herrenhaus mit 365 Öffnungen gebaut, eine für jeden Tag des Jahres. Genießen Sie einen geführten Rundgang durch dieses amerikanische Schloss, während wir die unberührten Mauern erkunden und anschließend durch die
PREIS: Im Package inkludiert
GESCHICHTEN DER GREAT RIVER ROAD
Entlang der Biegungen des Mississippi steht die jahrhundertealte Plantage, bekannt als Houmas House. Dieses restaurierte Anwesen liegt auf einem 38 Hektar großen Grundstück voller alter Eichen, Schmetterlinge und duftender Gärten. Das an der Great River Road bekannte Houmas House wurde von Eigentümer Kevin Kelly sorgfältig restauriert und hat ein Dekor geschaffen, das die besten Möbel und künstlerischen Designs aus jeder Epoche vereint, die das Haus erlebt hat. Historisch gesehen war das Houmas House einst die größte Plantage in Amerika, auf der jährlich bis zu 20 Millionen Pfund Zucker angebaut wurden. Heute ist das elegante Anwesen für seine prächtige Antebellum-Architektur, seine unberührten Gärten und seine historische Denkmalpflege bekannt. Während wir das Haus im Rahmen einer Führung erkunden, werden wir den Einfluss der früheren Besitzer des Houmas House bemerken, die alle in den letzten 200 Jahren ihre Spuren im Haus hinterlassen haben. Spüren Sie den südlichen Geist des Hauses, das seit Jahrhunderten ein Markenzeichen der Great River Road ist, und machen Sie anschließend einen Spaziergang durch die eleganten, schattigen Gärten voller blühender Magnolien und süßer Olivenbäume
PREIS: 99,- $
LAURA - EINE KREOLISCHE PLANTAGE
Betreten Sie die faszinierende Welt der echten Louisiana-Kreolen im Laura Plantation, wo sie über 200 Jahre lang abseits des amerikanischen Mainstreams lebten. Laura wurde im Stil der kreolischen Architektur erbaut und ist keine typische Südstaatenplantage. Es wurde einst von vier Generationen kreolischer Frauen geführt, allen voran Laura, nach der die Plantage benannt ist. Entdecken Sie die fesselnde Geschichte des Hauses, während unser fachkundiger Führer uns durch das Große Haus, die Gärten und die ursprünglichen Sklavenhütten aus den 1840er Jahren führt, in denen Br'er Rabbits berühmte Volksmärchen aufgezeichnet wurden. Die Tour endet mit der Museumsausstellung „Vom großen Haus zum Quartier: Sklaverei auf der Laura-Plantage“, wo die Gäste mehr über das Leben auf dieser einzigartigen kreolischen Zuckerplantage erfahren können.
PREIS: 89,- $

TAG 9 NEW ORLEANS
Heute erreichen Sie New Orleans und damit das Ende der Kreuzfahrt. Nach der Ausschiffung haben Sie die Möglichkeit Ihren Aufentahlt individuell zu verlängern - wir beraten Sie gerne oder sie buchen unser
Begeben Sie sich auf ein Abenteuer durch eine Stadt, die eine exzentrische und authentische Atmosphäre ausstrahlt. Eine Stadt im Herzen Amerikas, voller Geschichte und Kultur. Entdecken Sie die Geschichte von New Orleans, einschließlich seiner ersten Siedler, altehrwürdigen Kulturen, Religionen, Hurrikan Katrina und Mardi Gras. Auf einer exklusiven kommentierten Autotour durch New Orleans erleben Sie die Stadt aus einer intimen Ich-Perspektive. Entspannen Sie sich im Komfort unseres Reisebusses, während wir an einigen der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbeigleiten, darunter dem French Quarter, dem Jackson Square, dem Lake Pontchartrain und dem Garden District, wo elegante Villen als Zeugnis des griechischen Wiederauflebens, des Italianate und der Königin gelten Anne im viktorianischen Stil. Fahren Sie die St. Charles Avenue entlang der berühmten Straßenbahnlinie entlang, wo sich die renommiertesten und schönsten Colleges von New Orleans, die Tulane University und die Loyola University,

Memphis

Cleveland

Die American Queen

Dere MIssissippi

Vicksburg

Swamp in Louisiana

Oak Alley Plantage

Baton Rouge

French Quarter

Cajun Küche
LEISTUNGEN
Innenkabine
$
3.769,-
Aussenkabine
$
5.849,-
aussenkabine mit veranda
$
6.899,-
Basic
Simple, fast and effective flexible move
$
89.99
/yr
Fulltime
Creative working space, not noisy, fully equipped and convenient
$
119.99
/yr
private
Simple, fast and effective flexible move
$
189.99
/yr
Auf dieser außergewöhnlichen Tour begeben Sie sich auf die Spuren der Siedler. Durch die Bundesstaaten Colorado, South Dakota, Nebraska und Wyoming zogen sie nach Westen. Viele aber blieben in diesen Regionen, da es wunderschönes Farmland war und noch immer ist. Mit den Siedlern kamen auch die Outlaws und noch heute sieht man vielen Städten ihre Gründung zur Zeit des "Wilden Westens" an.
Viele große und bekannte Indianerstämme hatten hier ihre Heimat, vor allem die Sioux, die Lakota, die Oglala, aber auch die Chayenne und Arapaho. Gerade in diesen Bundesstaaten kam es zu den größten Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern, den Siedlern und der amerikanischen Armee. Bekannt ist die Schalcht am "Little Big Horn", wo am 25. Juni 1876 fast die gesamte 7. US-Kavallerie unter General Custer von den vereinten Stämmen der Sioux vernichtet wurde. Sitting Bull und Crazy Horse waren deren Anführer. Eben diesem Crazy Horse zeigt das Crazy Horse Memorial in South Dakota. Es war der letzte Sieg der Indianer und damit gleichzeitig das Ende der Lebensweise der Ureinwohner, wie sie es gewohnt waren.
Heute hat sich vieles geändert, auch zum Positiven. Die großen Büffelherden, die hier einst grasten und fast ausgerottet wurden, bevölkern wieder die Prärie, herrliche Nationalparks gilt es zu besuchen und natürlich ist das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills ein Höhepunkt dieser Tour. Aber vor allem sind es die Strassen, die die Biker anziehen. Wir haben einige fantastische Scenic Byways in die Route eingebaut und selbstverständlich sind die Rocky Mountains ein Highlight für alle Biker.
Diese Tour ist sicher eine der schönsten und außergewöhnlichsten, die man in den USA unternehmen kann. Sie werden begeistert sein.
Anreise nach Denver. Flüge in die Hauptstadt von Colorado gibt es täglich ab Österreich mit einmal umsteigen. Nächtigung in Denver.
Übernahme des Bike´s in Denver und zum Eingewöhnen eine kleine Runde hinein in die Rocky Mountains. Rund um Denver gibt es einige schöne State Parks, in denen Sie schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage bekommen. Viele Kurven, beindruckende Landschaften und Begegnungen mit Bisons.
Nächtigung in Denver

Denver

Red Rock Amphitheatre

Mount Falcon Park

Genesee Valley

Marston Lake
Ihre Tour beginnt heute. Von Denver geht es ostwärts hinein in die Rocky Mountains. Nach 55 km erreicht man Black Hawk, einer Kleinstadt auf knapp 2500m Seehöhe. Diese ehemalige Goldgräberstadt ist Ausgangspunkt des Peak to Peak Scenic and Historic Byways. Dieser führt 100 km an der Front Range, dem Vorgebirge der Rocky´s, entlang. Immer wieder hat man traumhafte Ausblicke auf die Kontinentalscheide, die entlang der Rocky Mountains verläuft. Entlang der Strecke liegen viele Sehenswürdigkeiten, wie der Rocky Mountain National Park, der Golden Gate Canyon State Park, Arapaho und Roosevelt National Forests und die Indian Peaks Wilderness Area. Immer wieder queren Schotterstraßen den Byway, die zu Seen im Hochland und Geisterstädten wie Hesse und Apex führen.
In Estes Park endet diese wunderschöne Straße. Nun geht es wieder aus den Rocky' s hinaus und nach Fort Collins und dann weiter bis nach Chayenne. Kurz vor der Stadt überqueren Sie die Grenze zu Wyoming. Chayenne, das heutige Etappenziel, versprüht noch immer den Hauch vom Wilden Westen. Da diese Stadt so viel zu bieten hat, müssen Sie unbedingt 2 Nächte einplanen.

Black Hawk

Peak to Peak Scenic Byway


Estes Park
Nach einem ausgiebigen Frühstück beginnen Sie mit der Entdeckungsreise in und um Chayenne. Die Hauptstadt von Wyoming verdankt ihr Enstehen der Eisenbahn. Hier gibt es keine Wolkenkratzer und bei einem Bummel durch die Altstadt ist man beeindruckt von der zum Teil skurillen Architektur der, durch die Eisenbahn reich gewordenen Einwohner. Ein unbedingtes Muss ist das Depot Museum. Hier kann man die Geschichte des Eisenbahnbaus in den späten Jahren des 19. Jh. nachvollziehen.
Wer auf Westernstiefel, Jeans und Cowboy - Accesoires steht, sollte danach bei "The Wrangler" vorbeischauen. Vieles gibt es noch in der Stadt zu sehen, aber dann sollte man raus und die Umgebung erkunden. Zunächst sollte man zum AMES MONUMENT fahren, eine 18m hohe Steinpyramide. Sie wurde auf dem höchsten Punkt der ersten transkontinentalen Eisenbahnlinie errichtet und war für Passagiere sichtbar, die über die Grenze rollten. Der absolute Höhepunkt des Tages aber ist der Besuch der Terry Bison Ranch. Auf dieser 27.500 m2 großen Ranch leben ca. 2500 Bisons. Ein speziell angefertigter Zug führt über das riesige Gelände und man fährt mitten durch die Herden. Diese sind das Geschehen gewöhnt und man kann sie vom Zug aus füttern. Auch sonst wird auf dieser Ranch sehr viel geboten.
Am Abend gibt es dann echtes Western - Feeling in der Outlaw Bar, einem riesigen Saloon mit Live - Musik.

Chayenne

Big Boy Dampflok

Happy Jack Road
Nach diesem Tag voller interessanter Besichtigungen ist es wieder an der Zeit weiterzufahren. Es geht weiter nordwärts. Die Strecke führt durch alte Westernstädte, wie La Grange. Kurz danach überquert man die Grenze zu Nebraska. Nach 100 km erreicht man das Scotts Bluff National Monument. Der 300 m hohe Felsen war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Siedler auf dem Weg nach Westen. Allein zwischen 1843 und 1869 kamen 250.000 Auswanderer hier vorbei.
Durch die Prärie, wie man Sie aus den Wildwest Filmen kennt, fahren Sie bis nach Harrison. Auch diese Kleinstadt hat sich noch seinen Western - Charakter bewahrt. Saloons und kleine Geschäfte findet man über das ganze Stadtgebiet verteilt. Ein Besuch wert ist das "Sioux County Historical Museum". Aber mehr als ein kurzer Stopp muss nicht sein.
Bald darauf kommt man an die Grenze zu South Dakota und erreicht kurz danach Edgemont. Diese entzückende Stadt liegt am südwestlichen Rand der Black Hills. Von hier sind es noch knapp 70 km bis zum Tagesziel Custer, dem Tor zu den Black Hills mit seinen vielen Attraktionen.

Bei La Grange

In Nebraska angekommen

Scotts Bluff Monument

Custer
Der heutige Tag ist einer der schönsten Tage der Tour. Ein Highlight um das andere. Als erstes besuchen Sie das nur 11 km entfernte Crazy Hose Memorial. Dieses, auch bei den Sioux umstrittene Denkmal, soll einst den Oglala-Lakota Häuptling Crazy Horse auf seinem Pferd sitzend, zeigen. Bisher ist lediglich das Gesicht fertiggestellt. Wenn es einst fertig ist, man schätzt in 100 Jahren, soll das Monument 195 m lang und 172 m hoch sein.
Von Crazy Horse Memorial sind es etwa 20 km bis zum Eingang des Custer State Parks. Dieser Park wurde als Wildtier - Reservat gegründet. Heute leben hier 1.500 Bisons, große Herden von Wapitis, Gabelböcke, aber auch Biber, Kojoten und vor allem Esel. Diese sind die wahren Lieblinge der Parkbesucher. Im Herzen des Parks erwartet Sie die 30km lange Wild Life Loop Road. Wie der Name verrät, dient diese Straße eindeutig zur Beobachtung der Tierwelt. Du wirst nicht enttäuscht: Wie auf einer afrikanischen Safari schlängelt sich die Route durch kiefernbedeckte Hügel und grasübersäte Prärien, auf der Suche nach Tieren. Die Chance auf Rehwild, Antilopen oder Truthähne zu treffen, ist dabei extrem hoch. Das Highlight auf der Wildlife Loop Road sind aber die großen Büffelherden.
Am Ende des Parks, beim Willkommens-Schild des Custer State Parks, biegt man ab auf die 16A, die Iron Mountain Road, der Traum jedes Bikers. Diese Straße ist ein Kunstwerk für sich. Auf 27 km verbindet diese Panoramastraße den Custer Park mit dem Mount Rushmore Memorial. Berühmt ist die Straße für ihre „Pigtail Bridges“, quasi Korkenzieherkurven mit integrierten Brücken aus Holz. Auf dieser Route ist eindeutig der Weg das Ziel, weshalb du es ruhig angehen lassen solltest. Zahlreiche Aussichtspunkte in die wunderschöne Landschaft fordern dich zum Stopp heraus, und immer wieder blitzen die vier steinernen Präsidentenköpfe von Mount Rushmore durch die Bäume. Auf dem Weg zum Mount Rushmore warten insgesamt 314 Kurven und drei einspurige Tunnel auf Sie.

Crazy Horse Memorial

Crazy Hore Welcome Center


Looping Kurve Iron Mountain Road

Iron Mountain Road

Blick auf Mount Rushmore
Am Ende der Straße erwartet Sie dann ein Höhepunkt dieser Tour, das Mount Rushmore National Memorial. Mount Rushmore ist mehr als nur ein gigantisches Kunstwerk in South Dakota, USA. Es ist ein Symbol der Präsidentschaft und ein Denkmal für vier der größten Präsidenten Amerikas: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Ihre Entstehung war ein gigantischer Kraftakt, der fast 14 Jahre dauerte. Die vier Präsidenten wurden ausgewählt, weil sie für wichtige Phasen in der Geschichte der USA stehen. Mit ihren 18 Meter hohen Gesichtern ist dieses Denkmal ein beeindruckender Anblick.
Steht man vor diesem ikonischen Denkmal ist man einfach nur beeindruckt. Viele denken auch an den Klassiker von Alfred Hitchkock "Der unsichtbare Dritte", als Cary Grant und Eve Kendall auf den Präsidentenköpfen herumklettern. Aber natürlich kann man viel mehr unternehmen, als einfach nur die Köpfe zu betrachten. Der Presidential Trail führt auf einem Kilometer über 422 Stufen ganz nah an die Skulpturen ran.
Vom Mount Rushmore sind es dann noch 35 km bis nach Rapid City, der "Stadt der schnellen Wasser", dem Ende dieser traumhaften Etappe.

Grand View Terrace

Das Memorial

Der Presidential Trail

Mount Rushmore bei Nacht
Am heutigen Ruhetag steht eine ausführliche Besichtigung von Rapid City und Umgebung an. Die Stadt wird auch die "Stadt der Präsidenten" genannt. Im Stadtzentrum sind die Bronzestatuen von 44 der bislang 46 US-Präsidenten in Lebensgröße an den Kreuzungen entlang der Main Street und der Saint Joseph Street (zwischen der 4th und der 9th Street) zu besichtigen. Auch die Kulinarik wird in der Stadt groß geschrieben. Viele Speiselokale und Weinbars zeugen davon.
Der Dinosaur Park, wo auf dem Hügel, der die Stadt teilt, sieben lebensgroße Betonnachbildungen monströser Reptilien thronen, ist eine weitere Attraktion der Stadt. Die Straße entlang des Skyline Drive zum Park bietet einen malerischen Überblick über die Stadt und die umliegenden Gebiete.

Thomas Jefferson

Der Main Square

Viele nette Lokale

Das Cyclorama im Dahl Arts
Von hier geht es 15 km in den Süden, hinein in die Black Hills. Hier befindet sich das Bear Country, wo Besucher mit dem Auto durch den 200 Hektar großen Park fahren und Schwarzbären, Elche, Berglöwen, Rentiere, Wald- und Polarwölfe, Dickhornschafe und Bisons beobachten können. Ein besonderes Highlight dieses Parks ist das Babyland, wo man den Nachwuchs beim Spielen zusehen kann. Vor allem die jungen Grizzly bezaubern mit ihren Spielen.
Bei der Rückfahrt in die Stadt kommt man am Reptile Gardens ganz andere Arten. Erst kürzlich zum größten Reptilienzoo der Welt gekürt (steht auch im Guiness-Buch der Rekorde). Der Sky Dome verfügt über einen begehbaren Indoor-Dschungel mit Eidechsen, harmlosen Schlangen und tropischen Vögeln sowie Orchideen und tropischen Pflanzen. Zur Unterhaltung gehören Alligator-, Vogel- und Schlangenshows. Eines ihrer beliebtesten Reptilien ist ein 1.200 Pfund schweres Krokodil aus Australien namens Maniac.
MEIN TIPP für das Abendessen: Tallys Silver Spoon, ein wirklich gutes Lokal, mit hervorragender Küche und einer gut bestückten Weinkarte.


Das Dino - Museum

Babyland im Bear Country

Australische Leistenkrokodile
Heute verlassen Sie Rapid City in Richtung Osten. Sie nehmen die Interstate 90, den zunächst geht es durch Farmland, ohne große Highlights. Nach einer Stunde erreichen Sie Wall, eine kleine Stadt, aber mit einer amerikanischen Institution, dem Wall Drug Store. Seit 1931 hat sich Wall Drug zu einem 76.000 Quadratmeter großen Wunderland mit kostenlosen Attraktionen entwickelt, darunter das Western Art Gallery Restaurant mit 520 Sitzplätzen. Hier gibt es kostenlose Attraktionen. Unterhaltung, Essen, 5-Cent-Kaffee, Shopping, der Big Back Yard, ein einzigartiges Bergbauerlebnis, eine Traveler's Chapel und natürlich kostenloses Eiswasser.
Von Wall nehmen Sie den Highway 240 und fahren entlang des Badlands Loop Scenic Byway nach Süden in den Badlands National Park . Dabei fahren Sie von West nach Ost durch einige der beeindruckendsten Prärielandschaften und Canyons des Landes. Halten Sie während der Fahrt Ausschau nach Bisons, Gabelböcken, Hirschen, Adlern, Präriehunden und Falken und halten Sie jedes Mal an, wenn ein Schild mit der Aufschrift „Scenic Overlook“ steht.
Der Park ist nie zu voll und Sie können Stunden damit verbringen, in relativer Ruhe und Stille die Aussicht um Sie herum zu bewundern. Bleiben Sie beim Abendprogramm, normalerweise gegen 21 Uhr, wo Kinder Smokey den Bären treffen, Sterne beobachten und erfahren können, wie der Park entstanden ist. Die Parkeintrittsgebühren sind sieben Tage lang gültig: 30 $ pro Fahrzeug, 25 $ für Motorräder, 15 $ für Wanderer und Radfahrer oder 55 $ für eine Jahreskarte. Übernachten Sie in den Frontier Cabins, direkt an der I-90 auf dem Weg in den Badlands-Nationalpark .

Western Art Galley Restaurant

Badlands Scenic Byway

Die Badlands

Bighorn Schaf
Von den Badlands fahren Sie zurück nach Wall und auf die I-90. Vorbei an Rapid City bis zur Ausfahrt 37. Von hier führt die Pleasant Road bis zum Fort Meade Way. Nach 16 Kilometern sind Sie dann beim Bear Bute State Park angelangt. Der Bear Butte State Park gilt als heilige Stätte der Lakota und als einzigartiges Naturdenkmal in den Black Hills. Vom 1350 m hohen Bear Butte kann man an schönen Tagen 4 Bundesstaaten überblicken. Der Park ist ein Muss für alle Naturliebhaber und für Menschen die sich für die Tradition der Indianer interessieren.
Vom Bear Bute State Park geht es zunächst nach Sturgis, einer kleinen, eher unbedeutenden Stadt. Berühmt aber für die Sturgis Motorcycle Rallye im August. Dazu aber ein eigener Beitrag.
Kurz darauf ist man in Deadwood, der Stadt der Outlaws. Zur Zeit des Goldrauschs im 19. Jh. gegründet, gab es hier nur eine Regel. "Keine Regel, kein Bedauern". Hier war einst der wildeste Teil des Wilden Westens. Berühmte Outlaws, wie Wild Bill Hicock oder Calamity Jane trieben hier ihr Unwesen.
Besuchen Sie zuerst das Besucherzentrum. Hier bekommen Sie alle Infos über Deadwood. Mit den nötigen Unterlagen ausgestattet starten Sie Ihre Entdeckungsreise mit dem Saloon No.10. Hier wurde am 2.8.1876 Wild Bill Hicock beim Pokern von hinten erschossen. Sein Blatt, dass er damals in Händen hielt - eine Pik-Acht und eine Kreus-Ass, sowie eine Pik-Ass und einen Kreuz-Acht - wird heute noch als "Dead Man´s Hand" bezeichnet. Täglich um 13, 15, 17 und 19 Uhr wird diese Szene nachgespielt.
Schlendern Sie durch die Stadt, Sie werden auf Schritt und Tritt den Geist des Wilden Westens spüren. Ihr Abendessen können Sie in einem der zahlreichen Lokale der Stadt zu sich nehmen und anschließend gibt es Live-Musik im Saloon #10 oder Sie gehen zur Deadwood Tabacco Company, dem einzigen Ort in der Stadt, wo das Rauchen von Zigarren sowohl erlaubt als auch erwünscht ist

Die Hauptstrasse

Saloon No. 10

Auf diesem Stuhl starb Wild Bill
Nach einem Frühstück in einem der vielen Cafe´s beginnen Sie Ihren Tag mit einem der legendärsten Einwohner der Stadt. Seth Bullock war Deadwoods erster Sheriff, ein Mann, der für Recht und Ordnung im Höllenlager sorgte. Er hat nie einen Mann getötet. Das war nicht nötig, da er, wie sein Enkel später sagte, „eine verrückte Kobra oder einen abtrünnigen Elefanten überholen“ konnte. Im weiteren Verlauf seiner Karriere baute Bullock das erste Hotel in Deadwood. Bullock war ein enger Freund von Präsident Roosevelt und nach dessen Tod ließ er den das Rossevelt-Memorial errichten.
Der nächste Punkt der Besichtigung ist der Mount Moriah Friedhof. Hier sind nebeneinander Wild Bill Hicock und Calamity Jane begraben. Weiter oben ist die letzte Ruhestätte von Sheriff Bullock. Der Grund für die Lager seines Grabes war, dass er immer einen Blick auf den Mount Roosevelt auf der anderen Seite der Schlucht habe.
Berühmt ist Deadwood auch für seine köstlichen Pralinen. Diese werden in Chubby Chipmunk in echter Handarbeit gemacht. Ebenso bekannt sind die zahlreichen Musik-Festivals, wie die Wild Bill Days, dem Wild West Songwriters Festival und die zahlreichen Spa´s. Auch in einem der zahlreichen Casino´s kann man sein Glück versuchen. Man sieht, Deadwood ist wirklich wert, einen Stopp enzulegen.

Traumhafte Trüffel-Pralinen

Wild Bill Hicock´s Grab

Das Outlaw Music Festival
Sie verlassen Deadwood in Westen und fahren biegen bei Chayenne Crossing nach Norden ab. Hier beginnt der Spearfish Canyon Scenic Byway. Auf 35 km werden Sie immer wieder von wunderschönen Ausblicken überrascht. Die Fahrt ist für jeden Biker ein Traum. Amnördlichen Ende des Byways warten der atemberaubenden Bridal Veil Falls. Direkt neben der Straße fallen die Wassermassen über eine 60m hohe Klippe. Am Endes des Byways kommen Sie nach Spearfish, Zeit für eine Rast.
Von Spearfish geht es noch ein Stück auf der 85 nach Norden. Danach biegen Sie auf die 24 nach Westen ein und überqueren wieder die Grenze zu Wyoming. Bald kommen Sie zur nächsten Sehenswürdigkeit Ihrer Tour, dem Devil´s Tower. 366 m hoch ragt dieser "Härtling" über den Belle Fourche River empor. Bis heute sind sich die Wissenschafter nicht einig, wie er entstand. Fest steht, dass er aus Magma besteht und ein Pfropfen eines Vulkans ist. Aber wie die Rillen enstanden, darüber streitet man noch. Auf jeden Fall ist dieser Turm beeindruckend.
Gilette, die nächste größere Stadt, wird auch die Energiehauptstadt der Nation genannt, weil 35 Prozent der Kohle des Landes in und um Gillette abgebaut werden. Die Gegend in der die Stadt liegt, zwischen den Black Hills und den Bighorn Mountains ist der perfekte Lebensraum für Büffel, weshalb du natürlich eine der ältesten und größten Büffelranches der Welt besuchen solltest, die Durham Buffalo Ranch. Sie liegt nur 35 Meilen (56 km) südlich von Gillette, in der Nähe von Gillettes Nachbarstadt Wright.
Auf Ihrem Weg nach Süden kommen Sie nach Bill. Seinen Namen erhielt die Ansiedlung durch die Frau des Arztes. Als Ihr Mann hierher zog, fiel ihr auf, dass viele Männer der Gegend Bill hießen und damit war der Name gefunden. Im Geschäft des Ortes können Sie Mitglied im ansässigen Yachtclub werden. Dieser hat allerdings keine Boote, kein Wasser und keine kostspieligen Bootsunfälle gab, sondern nur Hüte und T-Shirts, die an Touristen verkauft werden.
Das Ziel dieses Tages ist Douglas, einer geschichtsträchtigen Westernstadt. Zu besichtigen wäre das interessante Eisenbahm Museum. Downtown Douglas ist der perfekte Ort, um den Tag ausklingen zu lassen.

Spearfish Canyon

Devil´s Tower

Gilette

Bison Train

Douglas
Es geht noch einmal in Richtung Westen bis nach Casper. Die Stadt mitten in Wyoming bietet eine unglaubliche Landschaft. Überall in der Stadt sieht man die majestätischen Berge und der spektakuläre North Platte River fließt direkt durch Casper. Selbst das Stadtzentrum ist von einer idyllischen Schönheit, die so typisch für den Westen der USA ist. Auf dem Rasen vor den Häusern der Einwohner grasen gemächlich Gabelböcke, und sollte es einmal zu einem Stau kommen, ist die Ursache nicht etwa zu viel Verkehr, sondern wahrscheinlich ein Kitz, das gerade die Straße überquert.
Nach Casper biegen Sie dann auf die 487 ab und durch eine schöne Prärie Landschaft kommt man nach Medicine Bow, einer kleinen Stadt mit großer Geschichte. Die Stadt hat wirklich viel zu bieten. Im Medicine Bow Museum kann man die Geschichte der Stadt erfahren. Etwas außerhalb, in Como Bluffs ist eine der größten und bekanntesten Fossillagerstätten, die jemals entdeckt wurden. Sieben Meilen östlich von Medicine Bow steht das Como Bluff Museum Building, das vollständig aus Dinosaurierknochen besteht und als „ältestes Gebäude Amerikas“ bezeichnet wird
Bekannt ist auch das Virginian Hotel. Es verfügt über vier antike Suiten und 26 antike Zimmer mit individueller westlicher Pracht – ein nationales historisches Wahrzeichen. Für „The Historic Virginian Hotel“ ist die Zeit stehen geblieben – es hat den Stil und die Atmosphäre der Vergangenheit bewahrt und den weltberühmten Ruf unserer Gastfreundschaft und Gastfreundschaft fortgeführt. Das Virginian Hotel wurde im Roman von Owen Wister „The Virginian“ bekannt, dem ersten geschriebenen Westenroman.
Bis zum Tagesziel in Laramie, sind es noch 90 km. Die einzige Universität in Wyoming ist in dieser Stadt, dementsprechend ist auch das Leben hier. Es gibt tolle Lokale und eine schöne Innenstadt. Zu besuchen wäre das Wyoming Territorial Prison State Historic Site, wo einst der berüchtigte Gesetzlose Butch Cassidy festgehalten wurde.




Genießen Sie Ihren letzten Tag dieser wunderschönen und beeindruckenden Tour durch 4 Bundesstaaten. Jeder dieser Bundesstaaten hat so viel an landschaftlich und kulturellen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Nach dieser Tour werden Sie die Zeit des Wilden Westens nachvollziehen können. Sie werden verstehen, warum die Ureinwohner dieses Land mit allen Mitteln verteidigt haben. Ein Land, dass so reich an allem ist, was diese Völker zum Leben brauchten. Aber auch, warum viele Siedler auf dem Weg in den Westen, hier geblieben sind.
Von Laramie geht es nun in den Süden und zurück nach Colorado. Nach Livermore können Sie noch einen Abstecher in den Arapaho & Roosevelt National Forest machen. Über Fort Collins geht es nun zurück nach Denver.



Heute endet Ihre Tour. Rückgabe des Bikes und Heimflug oder Anschlußprogramm.
Eine Reise durch den Westen der USA ist eines der schönsten Abenteuer, die man sich vorstellen kann. Es ist eine Reise durch Landschaften, die fantastischer und beeindruckender nicht sein können. Extreme Gegensätze und unvergleichliche Schönheit, all dies wird Ihnen auf einer Fahrt durch diesen Teil der Vereinigten Staaten begegnen. Sei es mit dem Mietwagen, dem Motorrad oder dem Camper.
Beginnend in Las Vegas, NEVADA, führt uns dieses Abenteuer hinauf nach Springdale im Bundesstaat UTAH, nach Springdale, dem Tor zum Zion Nationalpark. Der nächste Tag führt zum Bryce Canyon. Weiter durch den Capitol Reef Nationalpark nach Hanksville, dem nördlichsten Punkt der Reise. Von hier führt die Route nach Süden ins Monument Valley und nach Kayenta in ARIZONA. Hinauf nach Page, wo der Antilope Canyon und der Horseshoe Bend auf uns warten. Dann geht´s zum absoluten Höhepunkt, dem Grand Canyon. Da die Übernachtung in Tusayan erfolgt, erlebt man den Sonnen – Untergang, sowie den Sonnenaufgang. Es bleibt auch genug Zeit den Canyon zu erkunden.
In Flagstaff begegnen wir erstmals der Historic Route 66. Wir fahren aber zunächst weiter in den Süden nach Sedona und Prescott. Von hier wieder in den Norden zur Route 66. Seligman, ein kleiner, aber für die Route sehr wichtiger Ort ist ein Etappenziel. Nun geht es immer der 66 entlang nach Oatman, einem der schönsten Orte entlang der Route 66. Unzählige Esel bevölkern diesen Ort.
In Laughlin, einer Glücksspieler-Stadt erreichen wir wieder Nevada. Aber nur für kurze Zeit, den in KALIFORNIEN geht es wieder auf die Route 66. Durch die Mojave Wüste führt uns die “Motherroad” nach Barstow und weiter zum Angeles National Forest. Von hier, auf über 2.500 m, sieht man dann tief im Tal den Endpunkt unserer Reise, die Riesen-Metropole Los Angeles. In Santa Monica am gleichnamigen Pier steht das berühmte Verkehrszeichen “End od Route 66”. Hier endet auch unsere Reise.
Begleiten Sie mich auf einer Reise durch 4 Bundesstaaten, wie Sie aufregender nicht sein kann. Sie werden ein Amerika kennen lernen, dass auch für mich (ich war schon einige Male in den USA) neu war. Voller Überraschungen und voller persönlicher Eindrücke.
Flüge gibt es einige von Europa nach Las Vegas. Wir entscheiden uns für die Lufthansa, die ab Österreich via Frankfurt nach Las Vegas fliegt. Diese Variante ist angenehm, das der Abflug von Frankfurt am Vormittag erfolgt und man aufgrund der Zeitverschiebung schon am frühen Nachmittag in Las Vegas landet.
Die Flugzeit beträgt 11.30 und man sollte sich diese lange Zeit so angenehm wie möglich gestalten. Mein TIPP: Sichern Sie sich einen Fensterplatz, es ist schon ein Erlebnis, was man auf diesem Flug zu sehen bekommt. Die Flugroute führt hoch in den Norden nach Grönland und dann über die Hudson Bay und Kanada nach Vegas. Ich bin das erste Mal diese Route geflogen und war tief beeindruckt. Wir hatten Traumwetter und der Blick auf das von Eis und Schnee bedeckte Grönland war einfach atemberaubend. Dann später der Flug über Kanada, wo man den langsamen Übergang von Eis und Schnee in eine wilde und einsame Seenlandschaft sehen kann.
Beeindruckend ist auch der Blick auf den riesigen Salt Lake und dann, bereits im Sinkflug auf Las Vegas sieht man die beeindruckend und wilde Landschaft, durch die wir fahren werden. Kurz vor der Landung kommt der beeindruckende Lake Mead, der durch den Aufstau des Colorado River entstanden ist, ins Blickfeld und dann sieht man schon mitten in der Wüste von Nevada die Skyline der Glücksspiel-Metropole Las Vegas. Trotz der vielen schönen Bilder ist man froh, wenn nach 11.30 das Flugzeug endlich landet.
Die EINREISE geht relativ rasch und dann fahren wir mit dem Shuttlebus zum nahe gelegenen Rental Car Center. Auch hier geht die Übernahme schnell und wie in Amerika üblich, sucht man sich dann in einer langen Reihe von Fahrzeugen, einen in der gebuchten Kategorie aus. Wir entschieden uns für einen SUV Toyota RAV4.
Dann geht´s ab zum Strip. Schon von weiten sieht man das Mandalay Bay, eines der größten Casino-Hotels am Strip. Von nun an reiht sich ein bekanntes Hotel ans andere. Das Luxor, mit seiner markanten Pyramide, das Excalibur, das MGM, das New York New York, das Bellagio und das berühmte Caesars Palace, um nur einige zu nennen. Ein Hotel ist bizarrer und kitschiger als das andere. Am Strip selbst ist die Hölle los. Menschenmassen bewegen sich von einer Attraktion zur nächsten. Eine Hochbahn entlang des Las Vegas Boulevard, dem Strip, verbindet die meisten Hotels.
Unser HOTEL, das Mirage - deutlich erkennbar durch die riesigen Konterfei´s der 4 Beatles - ist eines der letzten der bekannten Hotels. Genau gegenüber ist das Venetian Resort. Wir fahren in das riesige Parkhaus und spazieren zum Hotel. Check-In geht schnell und dann auf ins Zimmer, um uns frisch zu machen. Plötzlich ist man dann mitten im Casino. Man kommt dem Spiel in Las Vegas nicht aus. Egal wohin man geht, überall blinkt es. Hunderte Spielautomaten, Roulette-Tische usw. laden zum Zocken ein. Für jemand, der noch nie in einem amerikanischen Casino war, ist das sicher ein Kulturschock. Hier ist nichts mit Etikette oder Stil, von der zerrissenen Short, den Badeschlapfen, an Pyjama erinnernde Kleidungsstücke, hier ist alles zu sehen. Es geht laut und hektisch zu und was verwundert, es darf überall geraucht werden.
Mein Zimmer ist relativ hoch oben und ich habe einen tollen Blick auf den Strip. Das Mirage ist ein 4-Sterne-Hotel, aber das kann man mit einem europäischen Haus dieser Kategorie nicht vergleichen. Die Zimmer sind groß und nett, aber schon etwas abgewohnt. Dafür sind die Betten, wie fast überall in den USA hervorragend. Aber nun einmal auspacken und ab in die Dusche, umziehen und dann rein ins Geschehen.
Unser erster Bummel in Las Vegas geht den Strip entlang zum Caesars Palace. Dieses Hotel ist eines der berühmtesten. Hier sind alle Größen des Showbusiness aufgetreten, von Frank Sinatra, David Copperfield bis hin zu Cher und Elton John. Im Film "Hangover" diente es als Filmkulisse. Im Hotel fahren wir zunächst mit einer gedrehten Rolltreppe in die obere Etage und schlendern weiter zur riesigen SHOPPING-MALL. Hier findet man alle Marken der Welt. Über dem Ganzen wölbt sich ein Himmel, der sich den jeweiligen Lichtverhältnissen von draußen anpasst. Da es nun schon Abend wird - für uns schon tiefe Nacht - spazieren wir durch einen wunderschönen Abendhimmel, immer auf der Suche nach einem Restaurant.
In einer italienischen Trattoria, nehmen wir unser Abendessen ein. Günstig ist etwas anderes, aber wir hatten einfach Hunger. Nach dem Essen schlendern wir zurück zum Hotel, den um 19.00 ist der erste "Vulkanausbruch" vor dem Mirage. Diese Show findet allabendlich mehrmals statt. Ich habe den Vorteil, das Ganze von meinem Zimmer aus beobachten zu können. Die Show, viel Getöse, Feuer und viel Tamtam. Für uns aber ist es mittlerweile mehr als Zeit ins Bett zu gehen. Morgen geht es los.
Durch die Zeit-Verschiebung bin ich schon sehr früh wach, es ist noch tiefe Nacht. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass auch Las Vegas für kurze Zeit etwas zur Ruhe kommt. Auf dem Strip herrscht Leere. Ich nutze die Zeit, um mich auf den heutigen Tag vorzubereiten.
Zur Einstimmung machen wir eine Fahrt zum HOOVER – DAMM und dann steht die Erkundung des ursprünglichen Las Vegas auf dem Programm, die Freemont Street. Wir stehen zeitig auf und machen uns bereit. Zunächst ist aber das Thema Frühstück aktuell. Hier in diesen Hotels gibt es keinen Frühstücksraum, es gibt verschiedene Lokale, wie Starbucks usw. Aber wir entscheiden uns dafür, irgendwo am Stadtrand in ein Subway zu gehen. Hier kann man sich wenigsten die Brötchen nach Wunsch belegen lassen, einen Kaffee? trinken und das zu annehmbaren Preisen.
Nach dem opulenten Mahl geht es auf die Interstate 11 in Richtung Arizona. Nach einiger Zeit biegen wir auf die 172 und fahren die kurvige Strasse weiter bis sich plötzlich der Blick auf den Staudamm öffnet. Auf den ersten Blick wirkt er gar nicht so groß, da das Tal des Colorado hier sehr eng ist. Aber mit seiner Höhe von 220 m beeindruckt er schon sehr. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Damm den Colorado River so aufstaut, dass der 190 km lange Lake Mead entstand. Kurz vor dem Staudamm ist eine Fahrzeug-Kontrolle, ist doch der Hoover-Damm eines der am besten bewachten Objekte in den USA, angeblich gibt es sogar eine Raketenabwehr für den Damm.
Wir parken im Parkhaus und bezahlen 20,- USD. Mein TIPP: Fahren Sie über den Damm auf die gegenüberliegenden Parkplätze, die sind kostenlos. Wir spazieren über die Dammkrone. Genau in der Mitte verläuft die Grenze zwischen Nevada und Arizona. Gleichzeitig ist die Staatsgrenze auch Zeitzonen-Grenze. In Nevada ist Pacific Time (-8) und in Arizona Mountain Time (-7). Neben dem Hoover Damm beeindruckt auch die über den Colorado führende Callaghan-Tillman Memorial Bridge. Diese ist auch unser nächstes Ziel. Wir fahren zurück bis zum Parkplatz, von wo ein schöner Weg zur Brücke hinaufführt. Direkt bei der Brücke ist das Grenzzeichen von Nevada. Ein Fußweg neben der Fahrbahn führt über die Brücke. Von der Mitte aus hat man einen sensationellen Blick auf den Damm. Ein paar Fotos und zurück zum Auto.
Auf unserem Rückweg nach Las Vegas halten wir noch am Aussichtspunkt zum LAKE MEAD. Kurz danach biegen wir in die Lakeshore Road ein und fahren zum See. Neben dem Visitor Center ist die Mautstelle. Die gesamte Lake Mead Nation Recreation Area ist gebührenpflichtig. Der Eintritt hier ist im AMERICA THE BEAUTIFUL – PASS inkludiert. Nach Las Vegas zurück fahren wir über Henderson, einem noblen Ort ca. 20 km vor Las Vegas. Tony Curtis lebte hier bis zu seinem Tod. In Henderson machen wir Mittagspause und genießen die warme Sonne im Gastgarten eines Starbucks.
Aber nun ist es geht es nach Downtown Las Vegas, dessen Zentrum die Freemont Street ist. Die Freemont Street war die einstige Hauptstraße von Las Vegas und als das Glücksspiel 1931 legalisiert wurde, entstanden hier die ersten Casinos. Das berühmteste davon ist das Golden Nugget. In den 60-er Jahren wurde der Las Vegas Boulevard gebaut und dort entstanden die heute bekannten Casino-Hotel. Das war der Untergang der Freemont Street.
In den 90-er Jahren beschloss man die Strasse wieder zu beleben und startete das Freemont Street Experience. Die Strasse wurde auf einer Länge von 450m mit einem gewaltigen Tonnendach überdeckt. Die Unterseite des Dachs bildet eine LED-Anzeigetafel, auf der in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden. Auf einem Seil, das unter dem Dach geführt wird, kann man die ganze Freemont Street entlang segeln. Darüber strahlt ein wunderschöner blauer Himmel. Sehr beeindruckend. Mit diesen Infos sind wir dorthin gefahren. Parken in der Nähe ist kein Problem, es gibt genügend Parkplätze (kostenpflichtig, aber nicht überteuert.)
Dann stürzen wir uns ins wahrlich riesige Getümmel. Das Dach ist wirklich faszinierend und schön, aber ansonsten ist die Freemont komplett verrückt. Hier ist alles erlaubt, was sonst verboten ist. Hier kann man ohne Probleme öffentlich trinken, das wird hier ausreichend getan, der süßliche Duft von Marihuana steigt einem in die Nase. Es wird auch überall offen gedealt. Mitten auf der Strasse wird man von fast nackten Mädchen angesprochen, um mit ihnen zusammen ein Foto zu machen und natürlich ein Date auszumachen. Prostitution ist in Nevada strengsten verboten, aber nirgendwo habe ich so offen Werbung dafür gesehen. Auf dem Strip fahren Autos mit riesigen Reklameschildern mit Telefonnummern von Damen, die gerne ins Hotel kommen, herum.
Sind die – vor allem amerikanischen – Touristen auf dem Strip schon sehr einfach gestrickt, hier ist es noch eine Stufe tiefer. Komplett Betrunkene oder Eingerauchte lungern herum, Bettler und Obdachlose bitten um Almosen und bei jedem Casino – und deren gibt es unzählige – wird man aufgefordert, hinein zu kommen und sein Glück zu versuchen. Wir verlassen die Freemont Street und spazieren den Las Vegas Boulevard, der hier nicht glitzert und glänzt, in Richtung Stratosphere Tower, dem heimlichen Wahrzeichen von Las Vegas. Unser Ziel ist der „Gold & Silver Pawn Shop“. Hier in diesem Pfandhaus wird die US-Serie „Pawn Stars“ gedreht. Auf Deutsch heißt die Serie „Die Drei vom Pfandhaus“ (ausgestrahlt auf ZDF-Historie). Sie ist auch Vorbild für die Horst Lichter Sendung „Bares für Rares“.
Hier auf dem Weg zum Pfandhaus sehen wir sie dann, die berühmten Wedding-Chapels. Berauschend sind sie alle nicht, zumindest die, die hier direkt an der Strasse sind. Das Pfandhaus ist auch eine mehr als bescheiden Hütte, zumindest von außen. Innen schaut es dann schon anders aus. Hier sieht man schon sehr interessante und auch schöne Dinge, die auch für mich von Reiz sind. So gibt es hier ein Foto vom berühmten Rat Pack vor dem Flamingo Casino mit den Original-Unterschriften von den Mitgliedern, die das wären: Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Deam Martin, Peter Lawford und Joey Bishop. Gerahmt zu haben um 799,- USD oder Original-Eintrittskarten für alle drei Tage zum legendären Woodstock-Konzert 1969 mit einem handsignierten Foto von Jimmy Hendrix um 299,- USD. Viel Kitsch, aber auch wirklich wunderschöne Objekte kann man hier kaufen, von günstig bis wirklich teuer.
Uns hat mittlerweile der Jetlag daran erinnert, dass es Zeit wäre, schlafen zu gehen, obwohl es erst 16.00 ist. Wir beschließen, in unser Hotel zu fahren. Für diese Nacht haben wir uns ins RIO-all-Suites Hotel eingebucht, einem Suiten – Hotel gleich in der Nähe von Siegfried & Roy´s Secret Garden. Wir parken, diesmal kostenlos, im Parkhaus und im Hotel müssen wir uns erst durch zahlreiche Slot-Machines und Roulette – Tischen zur Rezeption durchfragen. Die Zimmer sind wirklich top. Sehr große und gut ausgestattete Suiten mit bodenlangen Fenstern. Die Aussicht ist super.
Rasch frisch machen und dann fahren wir zum The Orleans Hotel. Das Hotel liegt nicht weit von unserem Hotel. Die Gegend ist zwar nicht Beste, aber für einsame Herzen ist in der Gegend reichlich vorgesorgt. Der Grund, dass wir in dieses Hotel fahren ist der, dass es hier einen TGI Friday’s gibt. Das ist ein gutes und vor allem auch preislich günstiges Restaurant, wo man sogar auf echtem Geschirr und mit richtigem Besteck essen kann. Das Steak ist wirklich okay und die Nachspeise, eine „Browne Obsession“ ist hervorragend.
Nach diesem wirklich guten Abendessen fahren wir zurück ins Hotel. Mittlerweile ist es dunkel und ein Gewitter ist aufgezogen. Der Blick auf dieses Geschehen vom Zimmer aus ist toll. Morgen verlassen wir Las Vegas und unsere Tour beginnt.
Durch die Zeit-Verschiebung bin ich schon sehr früh wach, es ist noch tiefe Nacht. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass auch Las Vegas für kurze Zeit etwas zur Ruhe kommt. Auf dem Strip herrscht Leere. Ich nutze die Zeit, um mich auf den heutigen Tag vorzubereiten.
Zur Einstimmung machen wir eine Fahrt zum HOOVER – DAMM und dann steht die Erkundung des ursprünglichen Las Vegas auf dem Programm, die Freemont Street. Wir stehen zeitig auf und machen uns bereit. Zunächst ist aber das Thema Frühstück aktuell. Hier in diesen Hotels gibt es keinen Frühstücksraum, es gibt verschiedene Lokale, wie Starbucks usw. Aber wir entscheiden uns dafür, irgendwo am Stadtrand in ein Subway zu gehen. Hier kann man sich wenigsten die Brötchen nach Wunsch belegen lassen, einen Kaffee? trinken und das zu annehmbaren Preisen.
Nach dem opulenten Mahl geht es auf die Interstate 11 in Richtung Arizona. Nach einiger Zeit biegen wir auf die 172 und fahren die kurvige Strasse weiter bis sich plötzlich der Blick auf den Staudamm öffnet. Auf den ersten Blick wirkt er gar nicht so groß, da das Tal des Colorado hier sehr eng ist. Aber mit seiner Höhe von 220 m beeindruckt er schon sehr. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Damm den Colorado River so aufstaut, dass der 190 km lange Lake Mead entstand. Kurz vor dem Staudamm ist eine Fahrzeug-Kontrolle, ist doch der Hoover-Damm eines der am besten bewachten Objekte in den USA, angeblich gibt es sogar eine Raketenabwehr für den Damm.
Wir parken im Parkhaus und bezahlen 20,- USD. Mein TIPP: Fahren Sie über den Damm auf die gegenüberliegenden Parkplätze, die sind kostenlos. Wir spazieren über die Dammkrone. Genau in der Mitte verläuft die Grenze zwischen Nevada und Arizona. Gleichzeitig ist die Staatsgrenze auch Zeitzonen-Grenze. In Nevada ist Pacific Time (-8) und in Arizona Mountain Time (-7). Neben dem Hoover Damm beeindruckt auch die über den Colorado führende Callaghan-Tillman Memorial Bridge. Diese ist auch unser nächstes Ziel. Wir fahren zurück bis zum Parkplatz, von wo ein schöner Weg zur Brücke hinaufführt. Direkt bei der Brücke ist das Grenzzeichen von Nevada. Ein Fußweg neben der Fahrbahn führt über die Brücke. Von der Mitte aus hat man einen sensationellen Blick auf den Damm. Ein paar Fotos und zurück zum Auto.
Auf unserem Rückweg nach Las Vegas halten wir noch am Aussichtspunkt zum LAKE MEAD. Kurz danach biegen wir in die Lakeshore Road ein und fahren zum See. Neben dem Visitor Center ist die Mautstelle. Die gesamte Lake Mead Nation Recreation Area ist gebührenpflichtig. Der Eintritt hier ist im AMERICA THE BEAUTIFUL – PASS inkludiert. Nach Las Vegas zurück fahren wir über Henderson, einem noblen Ort ca. 20 km vor Las Vegas. Tony Curtis lebte hier bis zu seinem Tod. In Henderson machen wir Mittagspause und genießen die warme Sonne im Gastgarten eines Starbucks.
Aber nun ist es geht es nach Downtown Las Vegas, dessen Zentrum die Freemont Street ist. Die Freemont Street war die einstige Hauptstraße von Las Vegas und als das Glücksspiel 1931 legalisiert wurde, entstanden hier die ersten Casinos. Das berühmteste davon ist das Golden Nugget. In den 60-er Jahren wurde der Las Vegas Boulevard gebaut und dort entstanden die heute bekannten Casino-Hotel. Das war der Untergang der Freemont Street.
In den 90-er Jahren beschloss man die Strasse wieder zu beleben und startete das Freemont Street Experience. Die Strasse wurde auf einer Länge von 450m mit einem gewaltigen Tonnendach überdeckt. Die Unterseite des Dachs bildet eine LED-Anzeigetafel, auf der in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden. Auf einem Seil, das unter dem Dach geführt wird, kann man die ganze Freemont Street entlang segeln. Darüber strahlt ein wunderschöner blauer Himmel. Sehr beeindruckend. Mit diesen Infos sind wir dorthin gefahren. Parken in der Nähe ist kein Problem, es gibt genügend Parkplätze (kostenpflichtig, aber nicht überteuert.)
Dann stürzen wir uns ins wahrlich riesige Getümmel. Das Dach ist wirklich faszinierend und schön, aber ansonsten ist die Freemont komplett verrückt. Hier ist alles erlaubt, was sonst verboten ist. Hier kann man ohne Probleme öffentlich trinken, das wird hier ausreichend getan, der süßliche Duft von Marihuana steigt einem in die Nase. Es wird auch überall offen gedealt. Mitten auf der Strasse wird man von fast nackten Mädchen angesprochen, um mit ihnen zusammen ein Foto zu machen und natürlich ein Date auszumachen. Prostitution ist in Nevada strengsten verboten, aber nirgendwo habe ich so offen Werbung dafür gesehen. Auf dem Strip fahren Autos mit riesigen Reklameschildern mit Telefonnummern von Damen, die gerne ins Hotel kommen, herum.
Sind die – vor allem amerikanischen – Touristen auf dem Strip schon sehr einfach gestrickt, hier ist es noch eine Stufe tiefer. Komplett Betrunkene oder Eingerauchte lungern herum, Bettler und Obdachlose bitten um Almosen und bei jedem Casino – und deren gibt es unzählige – wird man aufgefordert, hinein zu kommen und sein Glück zu versuchen. Wir verlassen die Freemont Street und spazieren den Las Vegas Boulevard, der hier nicht glitzert und glänzt, in Richtung Stratosphere Tower, dem heimlichen Wahrzeichen von Las Vegas. Unser Ziel ist der „Gold & Silver Pawn Shop“. Hier in diesem Pfandhaus wird die US-Serie „Pawn Stars“ gedreht. Auf Deutsch heißt die Serie „Die Drei vom Pfandhaus“ (ausgestrahlt auf ZDF-Historie). Sie ist auch Vorbild für die Horst Lichter Sendung „Bares für Rares“.
Hier auf dem Weg zum Pfandhaus sehen wir sie dann, die berühmten Wedding-Chapels. Berauschend sind sie alle nicht, zumindest die, die hier direkt an der Strasse sind. Das Pfandhaus ist auch eine mehr als bescheiden Hütte, zumindest von außen. Innen schaut es dann schon anders aus. Hier sieht man schon sehr interessante und auch schöne Dinge, die auch für mich von Reiz sind. So gibt es hier ein Foto vom berühmten Rat Pack vor dem Flamingo Casino mit den Original-Unterschriften von den Mitgliedern, die das wären: Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Deam Martin, Peter Lawford und Joey Bishop. Gerahmt zu haben um 799,- USD oder Original-Eintrittskarten für alle drei Tage zum legendären Woodstock-Konzert 1969 mit einem handsignierten Foto von Jimmy Hendrix um 299,- USD. Viel Kitsch, aber auch wirklich wunderschöne Objekte kann man hier kaufen, von günstig bis wirklich teuer.
Uns hat mittlerweile der Jetlag daran erinnert, dass es Zeit wäre, schlafen zu gehen, obwohl es erst 16.00 ist. Wir beschließen, in unser Hotel zu fahren. Für diese Nacht haben wir uns ins RIO-all-Suites Hotel eingebucht, einem Suiten – Hotel gleich in der Nähe von Siegfried & Roy´s Secret Garden. Wir parken, diesmal kostenlos, im Parkhaus und im Hotel müssen wir uns erst durch zahlreiche Slot-Machines und Roulette – Tischen zur Rezeption durchfragen. Die Zimmer sind wirklich top. Sehr große und gut ausgestattete Suiten mit bodenlangen Fenstern. Die Aussicht ist super.
Rasch frisch machen und dann fahren wir zum The Orleans Hotel. Das Hotel liegt nicht weit von unserem Hotel. Die Gegend ist zwar nicht Beste, aber für einsame Herzen ist in der Gegend reichlich vorgesorgt. Der Grund, dass wir in dieses Hotel fahren ist der, dass es hier einen TGI Friday’s gibt. Das ist ein gutes und vor allem auch preislich günstiges Restaurant, wo man sogar auf echtem Geschirr und mit richtigem Besteck essen kann. Das Steak ist wirklich okay und die Nachspeise, eine „Browne Obsession“ ist hervorragend.
Nach diesem wirklich guten Abendessen fahren wir zurück ins Hotel. Mittlerweile ist es dunkel und ein Gewitter ist aufgezogen. Der Blick auf dieses Geschehen vom Zimmer aus ist toll. Morgen verlassen wir Las Vegas und unsere Tour beginnt.
Mit dem heutigen Tag beginnt die Reise durch den Westen der USA. Unser heutiges Ziel ist Springdale, dem Tor zum Zion National Park. Es wird eine tolle Fahrt, den am Morgen hat sich das Gewitter verzogen und es schaut nach einem schönen Tag aus. Wir checken sehr früh aus und fahren aus Las Vegas hinaus. Unterwegs der übliche Stopp beim Subway. Unser erstes Ziel das Valley of Fire. Wir nehmen den Weg über den Lake Mead. Schön langsam ändert sich die Landschaft. Sie wird immer rauer, aber auch beeindruckender. Die Erde ist rot und die Vegetation ziemlich kahl. Die Strasse schlängelt sich durch bizarre Formationen.
Nach knapp 100 km sind wir am Eingang zum Valley. Das Valley of Fire ist der älteste State-Park in Nevada. Schon am Beginn sieht man, wie atemberaubend und wunderschön dieses Tal ist. Wilde und schroffe Felsformation, durch Oxidation rot leuchtend. Wir fahren in das Tal hinein und zu unserem ersten Halt, dem Atlatl-Rock. Dieser ziemlich große Felsen ist eine der Hauptattraktionen des VOF. Über eine Metallleiter den Fels besteigen und die ca. 3000 Jahre alten Felszeichnungen der ersten Siedler des Tales bewundern, den Ananzai-Indianern. Man hat auch einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Am Fuße des Felsen ist ein Campground.
Wir fahren die Strasse weiter und kommen zum Arch Rock, einer wunderschönen Naturbrücke, die Wind und Erosion geschaffen hat. Gleich neben dem Felsen ist ein weiterer Campingplatz. Die Strasse fährt noch ein Stück weiter durch diese ungewöhnliche Landschaft bis zum Windstone Arch. Bei diesem Felsen haben der Wind und die Erosion ein kleines Höhlensystem mit Säulen und Kavernen geschaffen. Man kann bequem durchspazieren, überall fällt das Sonnenlicht herein. Bei Visitor Center informieren wir uns noch ausführlich und dann geht´s hinaus ais dem VOF und weiter in Richtung Norden.
Kurz danach kommen wir ins recht fruchtbare Tal des Muddy River. In Moapa Valley machen wir Halt und decken uns in einem Supermarkt mit dem Nötigsten ein. Wasser, Dr. Pepper, Obst, einiges zum Naschen und vor allem etwas zum Jausnen. Im Supermarkt bekommen wir auch einen Kaffee. Nach dieser Pause fahren wir bis Gendale und dort auf die Interstate 15. Hier geht es nun kilometerlang geradeaus. Bei Mesquite überfahren wir die Grenze zu Arizona. Nun steigt die Strasse immer mehr an und ab Littlefield schlängelt sich die der Highway durch eine wilde und wunderschöne Gebirgslandschaft. Hier überqueren wir auch die Grenze zum Bundesstaat Utah.
In Washington verlassen wir die Interstate. Obwohl man es kaum bemerkt, zeigt uns der Höhenmesser unseres Navi, dass wir mittlerweile schon auf 1000 m. Seehöhe sind. Bei einem Kaffee – Halt in Hurricane werden wir mit einer weiteren Eigenheit der amerikanischen Gastronomie vertraut gemacht. Wir halten bei einem Coffee-Shop und gehen voller Vorfreude hinein. Aber hier gibt´s alles, nur keinen Kaffee. Der Begriff Coffee- Shop bedeutet hier nur, dass es ein Lokal ist. Mehr nicht. Dafür bekommen wir auf den Parkplatz dieses Centers einen guten Espresso in einem „Standl“. Echte italienische Kaffeemaschine. Sehr gut.
Gleich nach Hurricane steigt die Strasse nun steil an und durch ein wunderschönes Tal nähern wir uns Springdale, unserem heutigen Ziel. Springdale ist ein entzückender Ort mit toller Infrastruktur. Links und rechts steigen die Felswände hoch hinauf. Viele Hotels and Lodges, Restaurants und Geschäfte. Verständlich, ist dieser Ort das Tor zum Zion Nationalpark, der gleich am Ende des Dorfes beginnt. Bevor wir in unserem Hotel einchecken, möchten wir uns noch das Visitor-Center ansehen, Will man in den Park und dann auch weiter, muss man Eintritt bezahlen. Da wir den Jahrespass haben, sind wir schnell durch die Kontrolle.
Beim VISITOR CENTER ist ein Campground, ein großer Parkplatz, das Besucher-Gebäude und der Busbahnhof. Eine Linie führt nach Springdale und die andere in den Park. Der Zugang zum Park ist nur auf diese Weise möglich. Selbstverständlich kann man den Park auf zu Fuß erwandern. Wir werden uns morgen den Zion anschauen. Also fahren wir zu unserem Hotel, dem La Quinta Inn & Suites. Das Hotel ist absolut okay. Unter die Dusche, umziehen und dann in den Ort. Erkunden und dann ein gutes Restaurant suchen.
Wie schon erwähnt ist Springdale ein Ort, der ganz auf die Besucher des Zion´s eingestellt ist. Auffallend sind die Sauberkeit und nette Atmosphäre des Ortes. Vieles erinnert an ein Bergdorf in den Alpen. Obwohl auch hier alles auf den Tourismus aufgebaut ist, ist es anders als in vielen amerikanischen Orten. Die Gastronomie ist wirklich vielfältig, vom Fast Food Lokal bis hin zu Top-Restaurant, gibt es alles. Die Geschäfte und Boutiquen sind nicht nur mit Ramsch vollgefüllt, es gibt auch wirklich schönes Kunsthandwerk. Wir bummeln die Hauptstraße entlang, es ist ein wunderschöner Abend.
Das Porter´s Smokehouse and Grill schaut nett aus und wir beschließen hier zu essen. Das Lokal ist urig und wir bekommen einen schönen Fensterplatz und unser Kellner, ein Italiener, ist eine Sensation. Freundlich, nett, gute Beratung. Wir bekommen auch einige Tipps von ihm. Seine Empfehlung, eine Grillplatte vom Holzkohlen-Rost, ist wirklich hervorragend. Die Nachspeise, ein warmes Schwarzbeer-Törtchen mit Vanille-Eis hätte sich eine Haube verdient. Die Preise sind dem Ort entsprechend angepasst. Noch ein kleiner Spaziergang und dann zurück ins Hotel. Morgen wartet der Zion auf uns und eine Fahrt zum Bryce Canyon.
Nach einem typisch amerikanischen Frühstück - Bagles, Toast, Creme-Cheese, Butter, Marmelade und Kaffee - geht es in den Zion NP. Gleich nach dem Hotel ist der Eingang und ein Stück weiter das Visitor Center, von dem die Shuttle - Busse, die in den Park fahren, abfahren.
Diese Busse fahren in kurzen Abständen als Hop-On Hop-Off Linie. An einer der neun Haltestellen steigt man aus und verbringt seinen Tag im Park. Wir steigen an der letzten Station aus. Von hier kann man auf einen gut ausgebauten Weg immer den Virgin River in Richtung "Narrows" spazieren. Es gibt so viel zu sehen, eine wunderschöne Fauna und auch einige Tier bekommt man zu sehen.
Nach ca. einer Stunde kehren wir um, nehmen den Bus und fahren zurück zum Center. Im Hotel checken wir aus und dann starten wir unsere heutige Tagesetappe. Es geht wieder auf die 9, die durch den Park führt. gleich nach der Abzweigung in den Zion führt die Strasse in engen Serpentinen hinauf zum Mount Carmel Tunnel. Dieser knapp 2km lange, einspurige Tunnel wurde gebaut, um den ZIon NP auch von Osten her zugänglich zu machen. Muss man auf die Freigabe warten, kann man die imposante Aussicht auf den Zion genießen. Nach dem Tunnel schlängelt sich die Strasse durch eine herrliche Gegend immer höher hinauf. Nach knapp einer Stunde erreicht man die SR 89 und kurze Zeit später Glendale, wo bei einem urigen Rasthaus pausiert wird.
Ab Glendale geht es immer höher hinauf und bald sind wir über 2000 m Seehöhe. Bei Tod´s Junction biegen wir ab in Richtung Duck Creek Village und kurz danach auf die 148. Die 3000 m haben wir schon erreicht und bei 3213 m sind wir beim Cedar Breaks Overlook. Von hier aus hat man einen unfassbaren Ausblick auf die weite Landschaft. Ist bei uns in dieser Höhe ewiges Eis, ist hier noch alles Grün, ein Stück unterhalb grasen Kühe und Ende September hat es hier noch immer 13 Grad.
Vom Overlook geht es noch ein paar Meter höher, bevor man die Abzweigung hinunter nach Panguitch erreicht. Vorbei am großen Panguitch Lake kommt man nach Panguitch, einer kleineren Stadt. Die letzte größere für uns in den nächsten 3 Tagen. in Panguitch kommen wir wieder auf die SR89 und kurz danach biegen wir in den Scenic Byway 12 ein, der zum Bryce Canyon führt. Kurz nach dieser Kreuzung ist ein Stopp beim Bryce Sunset Inn. Geführt von polnischen Einwanderern, gibt es hier beste Burger und hausgemachte Getränke.
Wieder rauf auf die Bikes und weiter zum nächsten Highlight der Tour, dem berühmten Felsentunnel im Red Canyon. In keinem USA - Prospekt, besonders nicht bei Biker - Prospekten fehlt diese Tunnel. Natürlich muss hier gehalten werden und jeder muss durch und das dazugehörige Foto ist Pflicht.
Jetzt ist es nicht mehr weit zum Bryce Canyon. Wie fahren hinein und parken bei einem der Parkplätze, von wo man zu den Aussichtpunkten kommt. Der Blick in den Bryce ist atemberaubend. Durch Wind und Erosion hat sich hier ein hufeisenförmiger Canyon gebildet. Bizarre Felsspitzen türmen sich hoch auf, wie ein versteinerter Wald schaut es von oben aus. Der Blick über den Canyon hinaus in die Weite der Landschaft überwältigt. Immer wieder entdeckt man ein neues Detail und kommt aus dem Staunen nicht heraus.
Nach einiger Zeit lösen wir uns vom Anblick und fahren die wenigen Kilometer bis nach Tropic zu unserer heutigen Unterkunft. Das Abendessen kann man im danebenliegenden Steakhouse zu sich nehmen.
Die heutige Etappe führt uns in eine der verlassensten Regionen Utah´s, aber auch in eine der großartigsten. Nach einem kleinen Frühstück im Red Ledges Inn fahren wir westwärts weiter auf dem Scenic Byway 12. Zunächst geht es durch fruchtbares Farmland, hier ist noch alles Grün und bewirtschaftet. Aber bald ändert sich das und wir gewinnen wieder an Höhe. Wir sind nun immer so auf etwa 2000 m. Einmal weniger, dann wieder bedeutend mehr.
Kurz vor Escalante machen wir einen kleinen Abstecher zum Petrified Forest State Park, der nur wenige Kilometer von der Strasse weg ist. Man parkt an einem kleinen Stausee und dann kann man auf einem kurzen Spaziergang versteinerte Bäume, Zeugen einer längst vergangenen Zeit, betrachten. Es ist aber nicht mehr als ein kurzer Stopp.
Der kleine Ort Escalante ist auch Tor zum naheliegenden Grand Escalante Straircase National Monument. Leider bleibt für diesen Park keine Zeit. Nach Escalante beginnt sich die Landschaft stark zu verändern. Die Rottöne werden von Grautönen abgelöst. Man kommt in eine wilde und unfassbar schöne Landschaft. Riesige Canyons öffnen sich und die Strasse windet sich bergauf und bergab durch. Es ist einfach unbeschreiblich schön, durch diese urzeitliche Landschaft mit dem Bike dahinzugleiten. Zwischendurch erreichen wir wieder einmal 2900 m Seehöhe.
Nach diesem Teilstück kommt man nach Boulder, einem kleinen Ort, wo wir beim kleinen, aber feinen Anazasi State Park Museum halten. Hier sieht man Ausgrabungen einer Anazasi - Siedlung. Man sieht, wie sie gelebt haben, Funde aus der Zeit und einiges mehr. Im schönen Park davor gibt es ein kleines Cafe und schöne Sitzgelegenheiten.
Nach Boulder kommt man in eine stark bewaldete Region. Viele Kurven und ein ständiges rauf und runter von 2000 auf knapp 3000 Meter. Hier schlägt jedes Biker - Herz höher. Von verschiedenen Aussichtspunkten kann man schon den Capitol Reef NP sehen, eine der größten Verwerfungen auf unserer Erde. Auf 150 km verläuft diese Verwerfung gerade von Nord nach Süd. Hinunter gehts nach Torrey, einer kleinen Mormonen - Siedlung. Hier endet der Scenic Byway 12 und mündet in die SR 24. Hier an diesem Knotenpunkt ist eine Tankstelle, ein Hotel und ein großer Supermarkt mit Cafe. Zeit für eine gemütliche Rast.
Nun sind es nur mehr 85 km bis zu unserem Ziel in Hanksville, aber diese sind ein weiterer Leckerbissen. Gleich nach Torrey geht es in den Capitol Reef NP. Eine tolle Strasse führt vorbei an wilden, roten Felsgebilden, wie den Chimney Rock. Nach einiger Zeit kommt man zur Abzweigung zum Gosseneck Aussichtspunkt. Eine etwa 2 km lange Schotterstrasse führt zum Parkplatz und dann geht man ein paar Minuten hinauf zum Aussichtspunkt. Der Sulphur Creek, ein Nebenfluss des Colorado hat sich hier tief eingegraben und eine Schlinge gemacht, die an einen gebogenen Gänsehals erinnert.
Weiter geht es dann auf der SR 24 bis nach Fruita, einem verlassenen Dorf. Hier haben Mormonen lange Zeit Obst angebaut. Heute ist nur mehr das kleine, gut erhaltene Schulhaus erhalten. Direkt neben der Strasse gelegen, kann man es besichtigen und man hat von hier aus auch einen fantastischen Blick zurück auf den Capitol Reef NP.
Nun fahren wir immer den Freemont River entlang durch eine lange, wunderschöne Schlucht. Kommt man aus dieser Schlucht hinaus ändert sich mit einem Schlag die Landschaft, War alles bisher rot, ist man plötzlich in einer grauen Mondlandschaft. Hier ist alles anders, die Felsformationen gleichen aufgeschütteten Sandgebilden, nur am Fluss sieht man ab und zu ein bisschen Grün. Kein Wunder, dass hier kurz vor Hanksville, die NASA die Mars Desert Research Station betreibt. Eine Station, wo das Überleben auf dem Mars simuliert wird.
Dann wird es auf einmal wieder fruchtbarer und wir kommen in die "Großstadt" Hanksville. 1882 vom gegründet war der Ort im Wilden Westen die Versorgungsstation von Butch Cassidy und seiner Bande. Heute leben ca. 160 Menschen hier, vor allem vom Tourismus. Unsere Unterkunft, das Whispering Sands ist am Ortsende, direkt neben Stan´s Burger Shak. Eine Tankstelle, ein großer Supermarkt und ein Burgerlokal mit dem Charme eines Bahnhof-Restaurants. Aber hier gibt´s die besten Burger überhaupt. Alles selbstgemacht. Wir genießen sie am Abend.
Anschließend fahren wir raus aus dem Ort, hinein in die Wüste. Bei einem Parkplatz bleiben wir stehen, schalten alles Licht aus und dann... stehen wir mitten in der Milchstrasse. Es ist unbeschreiblich. Da diese Gegend Dark Sky Gebiet ist, hat man einen Sternenhimmel, der einfach unbeschreiblich ist. Milliarden von Sternen leuchten am Himmel und das helle Band unserer Galaxie leuchtet deutlich am Himmel. So etwas zu sehen, ist eines der Highlights dieser Tour.
Mit Hanksville haben wir den nördlichsten Punkt der Tour erreicht. Nun geht es nach Süden zu einem Highlight der Tour, dem Monument Valley. Nachdem wir uns die letzten Tage immer um oder über 2000 m Seehöhe bewegt haben, geht es ab jetzt langsam wieder runter auf.
Nach Hanksville kommt man in eine wilde Gegend. Die Straße führt durch enge Schluchten, dann wieder öffnet sich das Tal, Kurven über Kurven geht in in Richtung Süden. Nach etwa 80 km kommen wir zur Hite Bridge, eine Brücke über den Colorado. Ein Fotostopp ist hier Pflicht. Man schaut von der Brücke runter auf einen kleinen Fluss und fragt sich, wie dieser kleine Fluss viele Kilometer weiter den riesigen Grand Canyon geschaffen hat.
Wir fahren weiter durch eine Landschaft, die einen immer wieder in Staunen versetzt. Wild, unfassbar schön und vollkommen leer. Würde man nicht immer wieder Kühe abseits der Strasse sehen, man würde denken, hier gibt es keinerlei Besiedelung. Nach einiger Zeit biegen wir ein in die SR261 und fahren 40 km immer auf dem Colorado - Plateau weiter. Bis wir zum Moki Dugway kommen.
Der Moki Dugway ist ein ganz spezielles Stück auf dem Weg zum Monument Valley. Von Norden kommend erreicht die Utah State Route 261 die Abbruchkante der Cedar Mesa, die dort über 330 Meter nahezu senkrecht abfällt. Die Straße verläuft hier mit rund 11 % Gefälle und engen Spitzkehren in der Steilwand. In ihrem oberen Teilstück ist die Straße unbefestigt, im unteren Bereich jedoch asphaltiert. Die meisten Fahrzeuge können die Strecke befahren. Die Straße überwindet hier eine rund 335 Meter hohe Steilwand auf einer Strecke von 4,8 Kilometern.
Ein kurzer Halt, ein paar Fotos und dann wartet nach 13 km schon der nächste Stopp. Man sieht schon von Weitem, wo er ist. Neben der Strasse parken Autos, auf der Strasse sind Menschen und fotografieren. Wir sind am Forrest Gump Point angelangt. Im Film ist das der Punkt, an dem Forrest Gump seinen Lauf quer durch die USA stoppte. Natürlich müssen auch wir hier halten.
Jetzt sind es noch 20 min bis zum eigentlichen Monument Valley. Das befindet sich im Navajo Tribal Park. Zur Ergänzung, wir befinden uns schon lange im größten Indianer - Reservat der USA, dem Gebiet der Navajo´s. Es ist fast do groß wie Bayern und liegt in den Bundesstaaten New Mexico, Utah und Arizona. Ca. 170.000 Navajo´s leben in diesem Gebiet. Das Reservat ist ein im Rahmen der amerikanischen Verfassung selbstständiger Staat, mit eigenem Präsidenten, eigenen Steuergesetzen, einer eigenen Verwaltung und einer eigenen Executive. Vieles ist im Reservat anders, so z.B. auch das strikte Alkoholverbot. Man bekommt ihn weder zu kaufen noch gibt es in den Lokalen einen Alkoholausschank.
Beim Visitor Center angekommen wartet schon der bestellte Guide (nicht im Preis inbegriffen) und die Tour durch das Monument Valley kann beginnen. Man sitzt auf einem umgebauten Pick-Up mit 3 Reihen und der Navajo - Guide im Führerhaus. In das uns bekannte Monument Valley kommt man nur auf diese Art und Weise. Es ist in einem eigenen Park, der Eintritt von USD 8 ist auch extra zu bezahlen.
Dann fahren wir hinab in das Valley und sofort sieht man die uns allen aus unzähligen Filmen, Doku´s und Bildern bekannten "Butte`s", diese allein dastehenden Felsen, die vom Wind geformt wurden. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt geht die Tour, immer mit tollen Erklärungen unseres Guides. Es gibt sie leider nur auf Englisch. Beim John Ford´s Point, wo manchmal ein Cowboy auf einem Pferd als Fotomotiv steht, ist ein längerer Halt. Hier gibt es Erfrischungen, aber auch einen Laden mit indianischem Handwerk. Schön, aber sehr teuer. Die Tour dauert 1 1/2 Stunden und ist jeden Cent wert.
Wieder bei den Bikes fahren wir 10 Minuten auf die andere Seite des Tales, zu Goulding´s Lodge. In den 20-er Jahren kaufte das Ehepaar Goulding den Indianern ein Stück Land ab und errichtete eine Handelsstation. Mit der Weltwirtschaftskrise in den 30-er Jahren wurde es immer schlechter und mit den letzten 60 Dollar und ein paar Fotos des Monument Valley fuhr Harry Goulding nach Hollywood um das Tal den Filmemachern anzupreisen. Er traf den berühmten Western - Regisseur John Ford. Der Rest ist Geschichte. Seinen nächsten Film "Stage Coach" mit John Wayne in der Hauptrolle dreht er schon hier.
Damit war Goulding gerettet, er baute die Station aus, eröffnete eine Lodge, unterstützte weiterhin die Indianer und noch heute ist dieses monumentale Tal ein beliebter Drehort. Szenen für Filme wie Star Wars, Star Treck, Zurück zur Zukunft, Forrest Gump und unzählige Western wurden und werden hier gedreht.
Zu unserem heutigen Ziel, dem Hamton Inn in Kayenta - mittlerweile sind wir in Arizona - sind es nur mehr 40 km. Wieder war es ein Tag, wie er schöner und interessanter nicht sein kann.
Heute steht eine kurze Etappe auf dem Programm. Allerdings mit einem Leckerbissen gespickt, dem Antilope Canyon bei Page. Von Kayenta fahren wir zunächst in Richtung Südwest. Bis Shonto bleiben wir auf der SR 160, eine relativ stark befahrene und ziemlich gerade Strasse. Auch landschaftlich ist es nicht besonders attraktiv. Das ändert sich allerdings gleich nachdem wir auf die SR 98 nach Norden abbiegen.
Es bleibt zwar weiterhin ziemlich flach, aber die Gegend wird abwechslungsreicher. Immer wieder sieht man tolle Felsformationen in allen Farben. Beim Square Bute, einem Felsen ähnlich derer im Monument Valley halten wir zu einem Fotostopp. Murz danach kommen wir nach Kaibito, einer kleinen Indianer - Siedlung mit einem Supermarkt und der Gelegenheit, einen Kaffee zu trinken.
Nach diesem kurzen Zwischenstopp sind es nur mehr knapp 50 km bis zur Station der Antelope Canyon Navajo Tours. Von hier starten die geführten Touren durch die beiden Canyons (man kann NUR mit einem Guide in den Antelope Canyon gehen). Man kann aus zwei Touren wählen, den Besuch des Upper- oder des Lower Antelope Canyons. (Diese Touren sind nicht im Preis Inkludiert)
Insgesamt muss man ca. 2,5 Stunden für die gesamte Tour einrechnen. An- und Abfahrtszeit, Wartezeit bis man in den Canyon hinein gehen kann und ca. 1 Stunde für den Canyon selbst. Einfacher ist der Upper Canyon, da man eben in den Slot - Canyon hinein geht und auch keine wesentlichen Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Da man hier auch die berühmten Sun - Beams öfter sieht als im Lower sind hier auch wesentlich mehr Menschen.
Der Lower - Canyon ist über Treppen zu erreichen und ist nicht so stark frequentiert als sein gegenüber auf der anderen Strassenseite. Er sit länger, die Farben der Felswände sind schöner und er ist wesentlich weniger frequentiert als der Upper - Canyon. Es ist auf jeden Fall die sportlichere Variante und er ist auch billiger.
Welchen man besuchen sollte, ist eine persönliche Entscheidung, wer allerdings die schönen Beams erleben möchte, sollte doch den Upper - Canyon wählen. Auch wenn er teurer und stärker frequentiert ist. Es ist auch leichter zu begehen.
Von hier fahren wir zu unserem Hotel, der Travelodge und zunächst checken ein. Anschließen kann man zum Glen Canyon Dam fahren oder - es sind nur 2 Kilometer - auch gehen. Dieser gewaltige Damm staut hier den Colorado River auf und bildet so den riesigen Lake Powell. Die Stadt Page ist die einzige Stadt am Lake Powell. Sie lebt hauptsächlich vom Tourismus. Leider ist auch der Lake Powell vom extremen Wassermangel betroffen und im Jahr 2022 wurden weitreichende Maßnahmen beschlossen um dem entgegenzuwirken.
Den Abend verbringen wir in Page in einem der zahlreichen netten Lokale.
Der heutige Tag bringt uns zum absoluten Höhepunkt dieser Reise, dem Grand Canyon. Diesen Höhepunkt würdigen wir auch auf unserer Tour. Vergleichen Sie uns mit anderen Touren. Dort wird der Grand Canyon meist so im Vorbeigehen "erledigt", wir geben Ihnen die Zeit, dieses einzigartige Naturwunder in aller Ruhe und in all seinen Facetten zu genießen. Wir nächtigen in Tusayan, dem Tor zu Grand Canyon und fahren am nächsten Tag nur ein kleines Stück bis nach Flagstaff. Dadurch haben Sie die Zeit den Sonnenuntergang, den Sonnenaufgang und fast einen Tag am Canyon zu verbringen.
Wer je vor am Rand dieses unfassbar schönen und beeindruckenden Canyons gestanden ist, wird verstehen, dass man Zeit braucht, dies alles zu verarbeiten, dies zu genießen, sich diese Bilder einzuprägen. Ein Mit-Reisender auf unserer letzten Tour sagte so schön: "Man kann das alles sehen, fotografieren und bestaunen, aber das wahre Bild davon bleibt im Herzen"
Wir verlassen am Morgen Page und fahren die knapp 8 km bis zum Parkplatz des Horseshoe Bend. Bis zum Rand der Schlucht sind es ca. 10 min zu Fuß und dann steht man auch schon davor und blickt 300 m tief hinunter auf die wohl am meisten fotografierte Flussschleife der USA. Der Colorado windet sich hier hufeisenförmig um einen Felsen, daher auch der Name. Jetzt am Vormittag ist auch die beste Zeit, um zu fotografieren. Allerdings, um die ganze Schleife auf das Bild zu bekommen, muss man sich auf die nicht gesicherten Stellen der Abbruchkante begeben. Nicht Jedermannn´s Sache.
Rauf auf die Bike´s und südwärts auf der SR89. Bis zur Cameron Trading Post sind es 125 km, die wir so rasch als möglich hinter uns bringen. Auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung ist viel Verkehr. Cameron Trading Post war einst auch ein wichtiger Handelsstützpunkt für die Navajo´s - wir sind noch immer in deren Staatsgebiet, heute ist es eine große Raststation mit Tankstelle, Motel, Lokal und einem riesigen Geschäft, wo man echte indianische Handwerkskunst kaufen kann. Zu sehr stolzen Preisen. Natürlich gibt es auch den üblichen Touristen - Ramsch, aber es gibt bessere Möglichkeiten, Souvenirs zu kaufen.
Gestärkt und ausgeruht verlassen wir die SR 89 und biegen ein auf die SR64, die uns direkt zum Grand Canyon bringt. Nach 30 km verlassen wir das Gebiet der Navajo´s - es gibt wieder Bier - und bald darauf erreichen wir den Park Eingang und gleich danach den Desert View Watchtower. Vom Parkplatz sind es ein paar Schritte zum Turm.... und dann steht man davor. Du blickst das erste Mal in den Grand Canyon. Gewaltig breitet sich der Canyon vor dir aus, tief unten sieht man den Colorado, der Fluss, der dieses Wunder in ca. 5 Mio Jahren entstehen ließ. Jeder hat so seine eigenen Gedanken, wenn er zum ersten Mal in den Canyon blickt, mir kamen die Tränen.
Die nächsten 35 km führt die Strasse immer am Rand des Canyons entlang. Kurz vor dem Visitor Center am South Rim fahren wir südlich, verlassen den Park und kommen nach Tusayan, wo unser Hotel ist. Tusayan ist ein künstlich angelegter Ort mit Hotels, vielen Lokalen, Geschäften, Touranbietern und dem Flugplatz, von dem aus die Helikopter - Flüge starten.
Wir checken ein und machen uns frisch. Nachher geht es wieder in den Park hinein bis zum Visitor Center. Von hier aus kann man mit den Shuttle - Bus zu den besten Plätzen für den Sonnenuntergang fahren. Jetzt um diese Zeit geht die Sonne so um 18.30 unter. Man muss schauen, dass man rechtzeitig vor Ort ist. Dann beginnt das Warten auf ein wunderschönes Schauspiel. Die Sonne beginnt die Felswände in immer intensiveren Rottönen zu färben. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Auch wenn die Sonne schon weg ist, steht man noch da und ist überwältigt.
Heute heißt es früh aufstehen. Um 5.00 ist Abfahrt (wer will) vom Hotel und hinein in den Park. Wir suchen uns diesmal einen anderen Aussichtspunkt, zudem wir mit den Bike´s hinfahren können. Es ist noch stockdunkel und man sieht nur ganz düster in den Canyon hinein.
Langsam aber wird es heller und der Himmel beginnt sich zu verfärben und plötzlich fallen die ersten Sonnenstrahlen auf die Felsen. Immer stärker und intensiver beginnt die Sonne zu scheinen und die Felsen beginnen zu glühen. Von einem sanften Rot geht es über in ein helles Gold und man glaubt die Felswände beginnen zu brennen. Es ist unbeschreiblich schön.
Immer tiefer dringt das Licht in den Canyon hinein und langsam verwandelt sich das Glühen in normales Tageslicht. Alle Mühen bzgl. früh aus dem Bett usw. haben sich ausgezahlt, dieses Erlebnis ist unvergleichlich schön und man wird es nie vergessen.
Wenn man sich dann vom Canyon abwendet, sieht man erst wie viele Menschen hier waren. Man hat es nicht gemerkt, niemand hat macht Lärm, jeder der Anwesenden hat nur diesem unvergleichlichen Schauspiel zugesehen. Auch jetzt redet noch fast niemand, jeder verarbeitet es auf Stille Art und Weise.
Jetzt ist es aber Zeit für ein Frühstück. Wir fahren zum Grand Canyon Village zum großen Generals Store. Hier kann man alles einkaufen, was man für ein richtig gutes Frühstück braucht. Käse, Wurst, Obst und, und... Kaffee gibt es aus dem im Store. Wer möchte kann auch sein gesamtes Frühstück im Coffee-Shop kaufen. Allerdings zu Grand Canyon Preisen.
Nach dem Frühstück macht nun jeder, was er sich vorgenommen hat. Zu diesem Zweck wird die Gruppe geteilt. Wer nur den Vormittag im Canyon verbringen will, trifft sich mit dem Begleitfahrzeug um 10.30 beim Hotel zum Check-Out. Diese Gruppe fährt dann nach Williams und später weiter nach Flagstaff. Der Teil der Gruppe, der wandern möchte oder einen Flug über den Grand Canyon machen will, trifft sich mit dem Tour-Guide am Nachmittag (Zeit wird noch festgelegt) beim Hotel und fährt dann über Willams nach Flagstaff.
Von Tusayan nach Williams ist es knapp eine Stunde. Die Fahrt ist etwas eintönig, die Landschaft nicht besonders, die Strasse z.T. schlecht. Dafür entschädigt dann Williams. Hier treffen wir das erste Mal auf die Route 66. Der ganze Ort ist Route 66. Dieser Ort war auch der letzte, der am 13.Oktober 1984 von der Interstate 40 umfahren wurde. Aber wie viele andere Orte an der Route ist Williams nicht verödet. Natürlich war die Lage als Tor zum Grand Canyon mit ein Grund, aber man hat hier von Anfang an die Route 66 hochgehalten.
Unzählige Souvenirshops, urige Lokale, viel Musik, nette Leute und das Flair einer alten Westernstadt, das alles macht Williams aus. Man spaziert über die Hauptstraße und genießt einfach. Da die Stadt nicht allzu groß ist, ist man aber relativ schnell mit der Besichtigung fertig. Irgendwo eine Kleinigkeit essen oder einen Drink zu sich nehmen und dann ab auf die Interstate 40 nach Flagstaff.
Für diese 60 km muss man die Interstate nehmen, eine andere Verbindung gibt es nicht. Der Highway führt durch eine schöne Landschaft, aber man sieht am Verkehr, dass die 40-er eine der wichtigsten Ost-West-Verbindung in den USA ist. Kurz vor Flagstaff verlassen wir die Interstate und dann sind es noch 10 km auf der echten Route 66 bis zu unserem Hotel. Einchecken und frisch machen. Am Abend geht es in die Stadt.
Zu Fuß sind es 15 min bis zu Bahnhof, vor dem das riesige Emblem der Historic Route 66 auf den Asphalt des Vorplatzes gemalt wurde. Gegenüber beginnt das Zentrum von Flagstaff. Die Stadt ist in vieler Hinsicht von Bedeutung. Sie hat 77.000 Einwohner, besitzt eine Universität, ein bedeutender Fremdenverkehrsort. Einerseits die Nähe zum Grand Canyon, andererseits ein Wintersportort und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Interstate 40 von West nach Ost, die Interstate 17 nach Phoenix, die alte Route 66 und ein AMTRAK-Bahnhof, an dem der "Southwest Chief" ein Fernzug von Chicago nach Los Angeles hält.
Das Zentrum der Stadt ist nicht groß, aber ideal zum Bummeln. Ein Lokal neben dem anderen, viele Pubs, Restaurants, Kneipen, eben eine typische von Studenten geprägtes Nachtleben. Flagstaff ist auch eine Stadt des Bieres, mehrere Brauereien in der Innenstadt zeugen davon. Es gibt den Craft Brew Trail. Sie bekommen einen Pass, gehen von Brauerei zu Brauerei, holen sich die Stempel und bekommen ein Andenken-Pintglas.
Wo auch immer man den Abend verbringt, Flagstaff macht Spaß.
Heute ist Ruhetag. Zeit sich zu erholen, Zeit Erlebtes zu verarbeiten, Zeit für sich. Sie bestimmen, was Sie an diesem Tag machen, es gibt kein Programm, es gelten nur Ihre Regeln. Wer sich ausruhen will, der ruht sich aus. Wer allein sein will, ist allein, wer etwas auf eigene Faust unternehmen will, macht es.
Aber es gibt natürlich auch Vorschläge, was man eventuell machen könnte. Zwei kleine und kurze Ausflüge bieten sich an. Hier die beiden Möglichkeiten.
Barringer Krater
70 Kilometer östlich von Flagstaff schlug von ca. 50.000 Jahren ein Meteorit ein und schuf einen 1,2 Kilometer breiten uns 180 Meter tiefen Krater. Der Meteorit hatte einen Durchmesser von 45 m und wog 300.000 Tonnen. In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf etwa 10 Kilometer aus, die Druckwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km. Außerhalb erreichte sie bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern noch Hurrikanstärke.
In den 60-iger Jahren nutzte die NASA den Krater als Trainingsort für die Mondlandung.
Walnut Canyon
Der Walnut Canyon, knapp 25 km außerhalb von Flagstaff, ist ein kleines, aber wirklich sehenswertes Ziel. In diesem wild romantischen Canyon lebten einst Indianer in Felswohnungen im Einklang der Natur. Die Wanderung durch diesen Canyon ist wunderschön, man benötigt in etwa eine Stunde
Gut erholt und voll Freude auf das Kommende, geht es weiter. Diese Tagesetappe findet man auch auf fast keiner Tour durch den Westen, obwohl sie zu den schönsten Regionen im Westen der USA zählt. Nicht umsonst ist Sedona ein Urlaubsort auch für die Reichen und Schönen.
Von Flagstaff fahren wir ein kleines Stück auf der I 17 in Richtung Phoenix. Bei Flughafen von Flagstaff verlassen wir den Highway und fahren auf die 89a weiter nach Süden. Nach 15 km kommen wir zur Abbruchkante des Plateaus auf dem Flagstaff liegt. Im Moment sind wir noch immer auf über 2.000 m, aber von nun an geht es bergab. Über Serpentinen geht es hinunter in den Oak Creek Canyon, einem engen und wunderschönen, grünen Tal.
25 Kilometer lang führt die Straße immer dem Oak Creek entlang, viel Lokale, Lodges und Campingplätze findet man hier. Langsam öffnet sich das Tal und dann sieht man die Red Rocks, das Wahrzeichen dieser Gegend. Traumhafte Felsformationen in leuchtendem Rot begrenzen das Tal. Dann erreichen wir Sedona. Eine sehr, sehr schöne und gepflegte Ortschaft, der Umgebung entsprechend sind die Häuser auch in einem Rotton gehalten.
Im Ort halten wir und machen einen kleinen Rundgang. Natürlich darf ein Besuch des lokalen Harley-Shops nicht fehlen. Ein Kaffee in einem der vielen netten Cafe´s und wir fahren zum Wahrzeichen von Sedona, der Holy Cross Chapel. Diese liegt etwas außerhalb auf einem Hügel. Die Kapelle ist ein sehr eigenwilliger Bau, ich finde sie toll. Unbestritten schön ist die Aussicht von hier. Man blickt über das Tal zum Cathedral - und dem Bell Rock. Unterhalb sieht man auf einige Traumvillen. Steht man hier und blickt um sich, weiß man warum Sedona von sich behauptet der "schönste Ort der Welt" zu sein.
Weiter geht die Fahrt nun auf der SR179 nach Süden. Mittlerweile sind wir nach langer Zeit wieder unter 1000 m angelangt. Die Landschaft öffnet sich immer mehr. Nach 40 km biegt man ab und folgt dem Wegweiser zu "Montezuma´s Castle". Montezuma Castle ist eines der besterhaltenen prähistorischen Bauwerke Nordamerikas. Es handelt sich um eine Felsenbehausung, die von den Sinagua-Indianern ab dem 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die Spanier, die die Felswohnungen als erste sahen, dachten dass die Azteken diese gebaut hätten und gaben ihnen daher den irrtümlichen Namen. Der Park ist im All America Pass enthalten und lohnt auf jeden Fall besichtigt zu werden.
Kurz nach dem Park geht es wieder nordwärts nach Cottonwood und dann wieder auf die SR89A. Nun kommt wieder ein Leckerbissen für jeden Biker. Nach dem Ort Jerome, einst einer der gefährlichsten Orte im Wilden Westen, geht es noch einmal in wilden Kurven hinauf auf knapp 2300 m. Eine traumhafte Strasse. Nach der Passhöhe folgen noch einige Serpentinen bergab und dann geht es fast gerade immer weiter ins Tal in Richtung Prescott.
Wir umfahren die Stadt und biegen auf die SR89 in das Chino Valley ein. Dieses fruchtbare Tal, das von Landwirtschaft geprägt ist, durchqueren wir in Richtung Norden, immer der Route 66 zu. Nach 70 km kommen wir zur Interstate 40 und unterfahren sie. Nun sind wir in Ash Fork und die Route 66 hat uns. Zumindest für ca. 200 m. Dann ist es mit der Herrlichkeit vorbei und sie endet im Nichts. Aber für ein paar gute Fotos reicht es. Noch einmal müssen wir auf die I-40, aber nach 8 Kilometer ist es dann soweit. Wir fahren ab und sind auf der Historic Route 66. Nun beginnt eines der längsten, noch erhaltenen Teilstücke der "Mother Road". Hier auf dieser Strasse fuhren die Menschen nach Westen und erhofften sich eine bessere Zukunft. Von dieser Strasse erzählen viele Geschichten. Lieder, wie "Get your kicks on Route 66" von Nat King Cole, der Roman "Früchte des Zorns" von John Steinbeck oder der Film "Easy Rider". Sie alle haben den Mythos Route 66 geschaffen.
Heute haben wir noch 30 Kilometer dieser Strasse vor uns bis nach Seligman, unserem Ziel und dem Geburtsort der Historic Route 66.
Nach der Eröffnung der I-40 war von einem Tag auf den anderen die Route 66 nicht mehr von Bedeutung. Die Orte wurden zu Geisterstädten, die Menschen wanderten ab. Viele dieser Orte gibt es heute nicht mehr. Auch Seligman teilte dieses Schicksal. Ein Mann, der Friseur Angel Degadillo, kennt das Datum genau. Es war der 22.09.1978. Um 2 Uhr morgens war die Stadt abgeschnitten, die I-40 war eröffnet. Das Sterben an der Route begann. Nur er wollte das nicht akzeptieren. Zusammen mit anderen Menschen kämpfte er um die Route 66, die es als Strasse schon längst nicht mehr gab.
Er wollte, dass die Route 66, soweit sie noch Bestand hatte, zu einer Historic Route werden sollte. Von seiten der Behörden war aber wenig Interesse. Aber er und seine Mitstreiter gaben nicht auf und am 24.4.1988 war es soweit. Die Historic Route 66 war Wirklichkeit. Heute ist sie ein Touristenmagnet. In den noch erhaltenen Orten lebt man die Route 66. Angel Degadillo, heute 96 Jahre alt, hat im Juli 2022 nach 75 Berufsjahren das Rasiermesser endgültig weggelegt und ist in den Ruhestand getreten. Sein Geschäft und den dazugehörigen Souvenirshop gibt es aber noch.
Nach einer "wilden" Nacht in Seligman - die Gehsteige sind um 8.00 zugeklappt - starten wir heute zu unserer Fahrt auf der Historic Route 66. Hier in Arizona ist das längste, noch erhaltene Stück der alten Route 66 befahrbar.
Nach Westen heißt die Devise. Durch ein typische Prärie - Landschaft cruisen wir auf der 66 dahin. Meist kerzengerade aber mit vielen langgezogenen Wellen geht Kilometer um Kilometer auf dieser geschichtsträchtigen Straße dahin. Immer wieder passieren wir Orte, die es nicht mehr gibt. Bei Peach Springs durchqueren wir ein kleines Reservat der Hualapai - Indianer. Nach knapp 100 km erreichen wir unser erstes Ziel am heutigen Tag, den General Store von Hackberry. Einst ein wichtiger Punkt an der Route 66 mit großer Tankstelle, Werkstatt, Geschäft und Restaurant ist heute nicht viel mehr als eine "Bretterbude" übrig.
Aber die hat etwas für sich. Der Generalstore in Hackberry zählt zu den offiziellen "Roadside Attractions" der Route 66 und ist wirklich sehenswert. Unzählige Raritäten aus der großen Zeit der Route 66, angefangen von alten Reklameschildern bis hin zu alten Autos aus dieser Zeit.
Im Gebäude ist natürlich ein Souvenirshop, man bekommt was zu trinken, kurz es macht einfach Spaß sich alles genau anzusehen. Vom Ort selbst ist nichts mehr geblieben, nur um die alte Tankstelle findet man noch Zeugen der großen Zeit, wie die alte Werkstatt, ein ehemaliges Tanzlokal. Das ist alles, was von Hackberry geblieben ist.
Von hier sind es noch 45 km bis nach Kingman, einer auch heute noch wichtigen Stadt. Sie ist ein ganz wichtiger Verkehrsknotenpunkt und der Flughafen ist ein bedeutendes Verteilerzentrum für Fracht aller Art. Sehenswert ist Kingman nicht. Daher fahren wir um die Stadt herum und weiter in Richtung Sitgreaves Pass. Dieser knapp über 1000 m hohe Pass ist ein Schmankerl auf unserer heutigen Etappe. In wunderschönen Serpentinen und Kurven geht es den Berg hinauf. Hier gibt es auch wieder die Gelegenheit, tolle Fotos von den Bikern zu machen. Von der Passhöhe hat man einen traumhaften Ausblick auf Kingman zurück und auf die andere Seite zum Colorado River.
Zu unserem absoluten Highlight heute, aber auch eines auf der gesamten Tour sind es noch 7 Kilometer. Dann erreichen wir Oatman. Berühmt für seine wilden Esel und seinem Image als echte Goldgräberstadt. Ein wirklich kleiner Ort, der wie die Einwohner selber sagen, vergessen hat zu sterben. Früher fast am Aussterben, heute Anziehungspunkt für Biker und andere Touristen aus aller Welt. Kaum geht man in den Ort, trifft man sie schon, die wilden Esel.
Nach der Aufgabe der Minen wurden die Lastesel einfach frei gelassen. Denen hat´s hier gefallen und sie haben sich ordentlich vermehrt. Heute sind die die wahren Chefs des Ortes. Sie werden gehätschelt und gepflegt, sie dürfen "fast" alles. Auf jeden Fall haben sie immer Vorrang. Man kann sich ihnen ohne Bedenken nähern, sie sind freundlich und lieben es gestreichelt zu werden.
Eigentlich besteht Oatman nur aus einer Strasse, hier reiht sich Saloon an Geschäft, Lokal an Souvenirladen und am Straßenrand parken die Harleys und Indians. Alles ist auf die Route 66 abgestimmt und alles für den Touristen. Zweimal am Tag gibt es eine "Schießerei". Das alte Oatman Hotel ist für sich eine Berühmtheit, soll doch angelblich Clark Gable hier mit Carole Lombard seine Hochzeitsnacht verbracht haben. Sicher ist es nicht, aber die Suite kann man besichtigen.
Es gibt viel zu bestaunen hier in dieser Westernstadt, aber um diese Jahreszeit ist auch die Hitze ordentlich und die Sehnsucht auf Abkühlung groß. Es geht ins Tal des Colorado runter. Bullhead City ist hier in Arizona ein großer Touristenort. Wir aber überqueren den Colorado und sind wieder in Nevada. Laughlin, das Gegenüber von Bullhead City ist eine Stadt die nur aus Casino Resorts besteht, unser Hotel ist das Golden Nugget, direkt am Colorado. Es hat einen netten kleinen Pool, den ich beim letzten Mal gerne benutzt habe, bei 45 Grad im Schatten.
Jeder kann hier, so wie in Las Vegas, sein Glück versuchen, aber auch auf andere Weise den Abend verbringen
Laughlin hinter uns lassend, fahren wir in Richtung Westen und gelangen nach einiger Zeit zur SR95, die von Las Vegas kommend in den Süden geht. Wir folgen dieser Straße und bald kommen wir zur Staatsgrenze von Kalifornien. Ein Fotostopp und aus dem Begleitfahrzeug tönt "California Blue" von Roy Orbison.
Leider ist auch hier die Route 66 nur mehr in Fragmenten erhalten und so müssen wir bei Fenner auf die I-40. Fast 50 km müssen wir auf der Interstate zurücklegen. Dann fahren wir ab und hinein in die Mojave - Wüste. Nach 20 km ist es wieder so weit, die Route 66 hat uns wieder. Groß auf den Asphalt gepinselt steht es da.
10 km weiter erreichen wir dann eine der bekanntesten Roadside Attractions an der Route 66. Das berühmte Roy´s Cafe in Amboy. Wer kennt nicht das große Schild und die dazugehörige Tankstelle. Auch Amboy war ein Opfer der Interstate und verkam. Mehrmals wurde der Ort zum Kauf angeboten, sogar auf E-Bay. 2005 schlug dann Albert Okura, eine reicher Fastfood-Restaurant-Besitzer zu und kaufte den Ort.
Er wollte Amboy zu neuer Herrlichkeit wiederauferstehen lassen, fing an das Motel zu renovieren, aber so wie es aussieht, wird es nie fertig werden. Aber trotzdem ist dieser Halt ein Muss auf einer Fahrt entlang der Route 66. Von hier würde die Route weitergehen, aber im Frühjahr 2022 sind drei Brücken eingestürzt und so muss man wieder zurück auf die Interstate und auf dieser bis nach Ludlow fahren. Erst hier kommt man wieder zur Route. Ob die Brücken wieder gerichtet werden, steht in den Sternen. Leider sieht man bei den amerikanischen Behörden kein allzu großes Interesse an einer Sanierung der alten Route 66.
Nun folgt die Route 66 immer dem Verlauf der Interstate und der Eisenbahnlinie. Muss man diese kreuzen und ein Zug kommt, dann kann man eine längere Wartezeit einplanen. Diese Frachtzüge, die von Ost nach West fahren sind oft mehrere Kilometer lang und bis zu 5 Lokomotiven ziehen diese Giganten.
Nach 45 km auf der Route 66 kommt man zur nächsten Roadside Attraction, dem Bagdad Cafe. Auch das war einst ein Ort, der von der Route lebte, heute ist er verschwunden, nur das Cafe gibt es noch. Bekannt wurde es auch durch den entzückenden Film "Out of Rosenheim" mit der unvergleichlichen Marianne Sägebrecht. Jetzt ist es nicht mehr als ein Fotomotiv.
Bis nach Barstow und unserem Ziel Lenwood, etwas außerhalb von Barstow sind es noch 45 km. In Lenwood wurde an der I-15 eine großes Logistic - Zentrum gebaut und nach und nach wurde hier immer mehr gebaut. Ein großes und sehr gutes Outlet - Center, einige Hotels und viele Lokale entstanden hier. Unser Hotel ist nur ein paar Schritte zum Outlet - Center entfernt. Hier ist alles vertreten, was in Amerika Rang und Namen hat. Hilfiger, Ralph Lauren, DKNY, Coach, Nike usw. Das Angebot und die Preise sind super und zu unserer Reisezeit ist bereits Schlussverkauf.
Heute steht die letzte Etappe unserer Rundreise auf dem Programm. Aber die hat noch ein paar echte Highlights zu bieten. Es wird ein würdiger Abschluss der Tour werden.
Nach einem guten Frühstück starten wir nach Süden in Richtung Los Angeles auf der Historic Route 66. Nach 35 km erreichen wir Elmer´s Bottle Tree Ranch, einem Kuriosum an der Route 66. Elmar Lond begann im Jahr 2000 die ersten "Metallbäume" zu errichten. Auf die Seitenarme steckte er Flaschen in verschiedenen Farben. Nach und nach erweiterte er die Anlage mit verschiedensten "Krempl" und Kuriositäten. Man kann dieser Ansammlung an verschiedensten Gegenständen in unterschiedlicher Weise gegenüberstehen. Sehenswert ist Sie auf jeden Fall.
Von hier sind es nur mehr 20 km bis nach Victorville. Hier gibt es eine tolles Route 66 Museum, leider nur am Wochenende geöffnet. In der Altstadt ist alles der Route 66 gewidmet. Hier ist auch der Punkt erreicht, an dem die Route 66 endet, denn ab hier ist die Interstate hinein nach LA und Santa Monica die Route 66.
Natürlich werden wir nicht diese Variante Wählen, steht doch ein letztes Schmankerl auf dem Programm. Die Fahrt über die San Gabriel Mountains. Bei Cajon Junction verlassen wir die I-15 und fahren auf der SR138 zurück, bis wir zur Abzweigung der SR2 kommen. Von hier geht es ab in die Berge, in den Los Angeles National Forest. Dieses riesige Gebiet ist ein Naherholungszentrum für die Bewohner von LA. Hier gibt es alles, schöne Wanderwege, Skigebiete uvm. Bis Big Pines sind einige Orte, Lodges, Campingplätze.
Aber ab Big Pines beginnen die "geilsten 55 Meilen" der Tour (Zitat eines Teilnehmers 2022). In wilden Kurven geht es noch einmal auf 2400 m. Immer wieder eröffnen sich unfassbar schöne Ausblicke, es geht runter und dann gleich wieder hinauf. Es scheint, als wäre diese Straße extra für Biker angelegt worden. Plötzlich öffnet sich die Aussicht nach Süden und man sieht zum ersten Mal die Skyline von Downtown Los Angeles. Im Smog dieser Riesenmetropole sieht man die Wolkenkratzer.
Ab hier geht es bergab und bei La Canada Flintridge erreichen wir den Großraum Los Angeles. Es geht hinauf auf eine der unzähligen Autobahnen quer durch LA. Immer wieder müssen wir den Highway wechseln. Vorbei an LA Downtown kommen wir nach etwa 40 km zur Abfahrt Santa Monica. Dann sieht man den Pazifik und kurz darauf den Santa Monica Pier, dem Ende der Route 66. Wir parken am großen Parkplatz des Pier und gehen dann hinauf und dann sehen wir es, das berühmte Schild "End of the Route 66".
Freude, aber auch Wehmut vermischen sich bei diesem Anblick. Freude diese traumhafte Reise gesund überstanden zu haben, Freude über alles, was man gesehen hat. Wehmut, weil die Reise nun zu Ende ist. Wir verbringen noch einige Zeit am Pier, hier ist wirklich viel los. Man lässt sich treiben, beobachtet das Geschehen am Pier und am Strand und genießt.
Aber unser Tag ist noch nicht zu Ende. Wir fahren noch weiter in den Süden und zwar auf einer weiteren berühmten Straße, dem Highway 1 oder auch Pacific Coast Highway genannt. Diese Strasse führt durch ganz Kalifornien von Nord nach Süd immer der Küste entlang. 23 km dieser Straße nehmen wir jetzt unter die Räder. Orte mit klingendem Namen, wie Venice Beach, Marina del Rey, Segundo Beach, Manhattan Beach, all diese Orte passieren wir bis zu unserem Ziel, Hermosa Beach. Für die nächsten beiden Nächte werden wir hier im Quality Inn unsere Zelte aufschlagen.
Heute ist der letzte Tag unserer Reise. Eigentlich kann jeder diesen Tag gestalten, wie er will. Es gibt viele Möglichkeiten. sei es eine Tour zu den Filmstudios, eine Fahrt zu bekannten Orten wie Malibu oder auch nur einen Badetag am wunderschönen Strand von Hermosa. Ich möchte Ihnen eine kleine Tour zeigen, die wir mit den Teilnehmern der letzten Tour gemacht haben.
Frühstück im Hotel und dann fuhren wir mit dem Begleitfahrzeug los nach Hollywood. Quer durch die Stadt von einer Autobahn auf die andere. Es ist schon beeindruckend, wie sich hier die verschiedensten Autobahnen kreuzen und teilen, aber nur so ist es möglich in dieser riesigen Metropole schnell voranzukommen.
Kurz vor Hollywood verlassen wir den Highway und fahren zur Tiefgarage beim Hollywood Boulevard. Kommt man mit dem Lift ans Tageslicht, befindet man sich mitten im großen Zentrum, wo unter anderem das Dolby Theatre ist, in dem heute alle großen Premieren gefeiert werden. Geht man runter zur Straße ist man dann mitten am berühmten "Walk of Fame".
Links und rechts auf den Gehsteigen des Hollywood Boulevards finden sie sich, die Sterne der Stars. Alles, was Rang und Namen hat in der Unterhaltungs-Branche hat hier seinen Platz gefunden. Man spaziert dahin und liest all die Namen. Ein Stück weiter kommt man zum Grauman´s Chines Theatre. Hier wurden zur großen Zeit Hollywood´s die Kinopremieren gefeiert. Hier findet man am Vorplatz auch die Huldigung der Stars, wie sie früher gemacht wurde. Mit Fuss- und Handabdruck und mit der Unterschrift in den Beton.
Da sind die ganz großen Stars verewigt, wie Marilyn Monroe, Shirley Temple, Clint Eastwood, Doanld Duck aber auch die gesamte Mannschaft des ersten Raumschiffs Enterprise. Es gibt viel zu bestaunen. Ein Besuch im Hard Rock Cafe gleich daneben muss natürlich auch sein. Aber das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit, viel mehr gibt es hier am Walk of Fame nicht zu bestaunen. Zurück zum Dolby Theatre und hinauf auf die erste Etage und zum ersten Mal erblickt man auf den Bergen dahinter das berühmte Hollywood - Sign.
Unser nächster Weg führt hinauf zum Griffith Observatorium. Durch die schönen und exklusiven Hollywood - Hills sind es 7 km. Von hier oben sieht man das Hollywood - Zeichen sehr gut. Hin zum Sign kann man nicht fahren. Außerdem hat man von hier oben einen traumhaften Blick auf LA und die Nobelgegenden wie Bel Air.
Den Berg hinunter in Richtung Pazifik kommt man nach 16 km nach Beverly Hills. Ein Bummel am Rodeo Drive ist ein Muss. Kaufen kann man sich ob der Preise nichts, aber wenn man Glück hat läuft einem schon mal ein Star über den Weg. Paris Hilton oder auch Madonna kaufen hier gerne ein.
Wir haben uns dann entschieden zurück nach Hermosa zu fahren und uns ein Bad im Meer zu gönnen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad schon etwas Schönes. Hermosa Beach ist wirklich toll, ein schöner Strand, viele Lokale, jede Menge nette und verrückte Menschen. Hier macht es Spaß.
Am Abend gibt es dann ein großes Abschiedsessen in einem der zahlreichen Lokale hier beim Hermosa Pier. Zu feiern gibt es genug, eine tolle Reise, viele fantastische Eindrücke in ein Land voller Gegensätze, in ein Land mit unfassbar schönen Landschaften, netten Menschen, aber auch viel Schatten und Lebensumständen, die man bei uns nicht gewohnt ist.
Eine schöne und lange Reise ist zu Ende. Noch ein Spaziergang am Strand, auschecken und dann die Bike´s retour geben. Mit dem Shuttlebus zum Flughafen und zurück in die Heimat mit unvergesslichen Eindrücken, wunderschönen Erlebnissen und auch voller Dankbarkeit, dies alles gesehen zu haben und gesund wieder heimfliegen.
Sie haben Lust auf diese Reise bekommen? Sie möchten mit unserer Gruppe reisen oder selbstständig mit Freunden?
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ROUTE 66
Wer hat noch nicht von ihr gehört, die berühmte Route 66. Die "Mother Road", wie sie in "Die Früchte des Zorns" von J. Steinbeck genannt wurde. Auf dieser Strasse fuhren die Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben vom Osten in gelobte Land Kalifornien. Von Chicago 3945 Kilometer quer durch den amerikanischen Kontinent nach Santa Monika am Pazifik. Durch 8 Bundesstaaten, durch verschiedenste Landschaften und Klimazonen führte die Route 66, die es leider heute offiziell nicht mehr gibt.
Aber immer noch lockt diese Strasse, noch immer träumen viele Menschen davon sie zu befahren. Auf kleinen Stücken der Original Route 66, auf der Historic Route 66 oder auf Straßen, die entlang der alten Trasse entstanden sind. Es ist noch immer ein Erlebnis die vielen alten Bauten entlang der Route zu besichtigen, damals Ausdruck eines Aufbruchs, heute Denkmäler einer vergangenen Zeit.
Erfüllen Sie sich Ihren Traum - egal ob mit Auto oder Bike - erleben Sie ein Land wie es schöner nicht sein kann. Begegnen Sie Menschen, für die die Route 66 nach wie vor Lebensinhalt ist. Sie werden eine Reise machen, die Sie nie mehr vergessen werden. Steigen Sie ein oder auf und singen Sie mit
"Get your kicks on Route 66"
REISEVERLAUF
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Weitere InformationenHeute erkunden Sie Chicago, die Metropole am Ufer des Michigan See. Viele Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, sei es der Millennium Park, der Willis Tower mit deinem Sky-Deck, sie können shoppen auf der Magnificent Mile und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Ufer des Sees. Hier bekommen Sie zum ersten Mal einen Eindruck von der Größe der Seen. Sie werden denken, dass Sie am Meer spazieren gehen.
Am Adams Boulevard markiert das Zeichen "Route 66 Begin" den Start zu Ihrer Reise quer durch die USA. Langsam verschwindet im Rückspiegel die Skyline von Chicago. In Jolliet stoppen Sie bei "Dick´s on Route 66". Der Plymouth am Dach weist den Weg. Auch das alte Gefängnis, eine Kulisse aus dem Film "Blues Brothers" ist einen Halt wert.
In Willmington begrüßt Sie von weitem der "Muffler Men", eine acht Meter hohe Figur, wie sie in den 60-er Jahren vielfach als Werbeobjekte an der Route 66 aufgestellt wurden. Weiter geht es durch die Farmlandschaft des Mittleren Westens über Odell nach Pontiac, einem Ort der die Route 66 lebt.
Nach Sherman gibt es wieder einige Abschnitte der alten Route 66. Hier erzählt jede Asphalt - Schicht eine Geschichte. Von der Prohibition, als der Alkoholschmuggel auf der Straße blühte und von den vielen Unfällen, die der Straße auch den unrühmlichen Beinamen "Bloody 66" einbrachte.
Ihr Ziel Springfield ist die Hauptstadt von Illinois. Hier dreht sich alles um Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der USA. Hier arbeitet er als Rechtsanwalt.
Nach Springfield verläuft die Route 66 einige Meilen direkt entlang der Interstate. In Litchfield stoppt man am "The Ariston Cafe". Es gilt als das älteste Cafe an der Route 66.Immer wieder sieht man Stücke der alten 66, die bereits vom Gras zurückerobert wurden.
Durch Wiesen und Felder geht es hin. ab ins Tal des Mississippi. An der Chains of Rock - Brücke, die früher ein Teil der Route 66 war, überqueren Sie den gewaltigen Fluss. Am anderen Ufer sind Sie im Bundesstaat Missouri und erreichen St. Louis. Die Stadt wird dominiert vom Gateway Arch, dem Wahrzeichen von St. Louis.
St. Louis ist eine moderne, quirlige Stadt mit vielen Attraktionen und Museen. Harry S. Truman, Walt Disney, Mark Twain und der legendäre Jesse James, sie alle haben ihr eigenes Museum.
Sie verlassen St. Louis in Richtung Eureka, wo es Naherholungsgebiet gibt, dass den Namen der Route 66 trägt. Sie kommen nun in die Ozark Mountains, die mit dichten Wäldern bedeckt sind. Die kurvigen Straßen laden zum gemütlichen Dahincruisen ein.
In der Ortschaft Cuba steht das älteste noch betrieben Motel aus den 30-iger Jahren. Gleich danach kommt Bob´s Gasoline Alley. Kurz nach Dolittle kommen Sie zum Devil´s Elbow, einem weiteren Stück der originalen Route 66. Südstaaten - Flair prägt diesen Streckenabschnitt.
Lebanon war einst eine der wichtigsten Stationen an der Route 66. In der Zeltstadt "Camp Joy" konnte man für 50 Cent nächtigen. Das Munger Moss Motel erinnert an diese Zeit. Wer sich ein Auto kaufen will, ist in Lebanon goldrichtig. Die Stadt nennt sich protzig "Used Car Capitol of the World".
Die Reise auf der Mother Road geht weiter. Springfield, Missouri, gilt als der offizielle Geburtsort der Route 66. Vom Colonial Hotel wurde 1926 ein Telegram abgesandt, in dem die Zahl 66 offiziell als Nummer für die neue Straße vorgeschlagen wurde.
Nun finden Sie immer wieder Hinweisschilder mit der Aufschrift "Old Route 66". Auf einem dieser alten Route 66 - Teile erreichen Sie den Bundesstaat Kansas. Die knapp 20 km, die man in Kansas zurücklegt, sind mehr als reizvoll. Dem kleinen Ort Riverton folgt Baxter Springs. Die wohlhabende Stadt war Ziel von Raubzügen des legendären Gangsterpaares Bonnie und Clyde.
Kurz darauf passieren Sie die Grenze zu Oklahoma. In diesem Bundestaat befindet sich das längste, befahrbare Teilstück der Route 66. Da die Interstate hier Mautpflichtig ist, nutzen viel die alte Route 66. Dementsprechend gut ist sie hier erhalten.
Tulsa, das heutige Tagesziel, war einst die Ölhauptstadt der Welt. Im Route 66 Historical Village können Sie die Geschichte Tulsa´s nachempfinden. Die Stadt ist auch ein Zentrum des sogenannten "Bibel Gürtels", mit vielen kirchlichen Einrichtungen, Schulen und Universität.
Nach Tulsa fahren Sie durch kleine Dörfer, vorbei an nickenden Ölpumpen. Die Bewohner dieser Orte sitzen auf der Veranda und beobachten den Verkehr, wie man es aus Filmen kennt. Der Ort Strout ist geprägt von Weinbau und in Arcadia leuchtet weithin die 20m hohe Limoflasche von Pops Soda Ranch. Über 500 verschieden Sorten von Getränken gibt es hier.
Nach dieser lieblichen Landschaft kommen Sie nach Oklahoma City, der größten Stadt in den "Great Plains", der Prärie des Mittleren Westens. Obwohl auch heute noch überall Öl gefördert wird, ist OKC eine freundliche Stadt. Hier gibt es einige Route 66 Landmarks, alle gut markiert.
Nach OKC kommen Sie vor Bridgeport zur Pony Bridge, eine der längsten Brücken auf der Route 66. Mit 38 Bögen führt sie über den Canadian River. Kurz darauf erreichen Sie die ehemalige Tankstelle von Lucille Hamilton und damit das heutige Ziel Weatherford. Neben einigen Route 66 Landmarks ist es vor allem das Luft- und Raumfahrtmuseum Stafford, das zu erwähnen ist. Raketen, Apollo und Lunar Module, Triebwerke uvm. kann man hier bestaunen.
Nach Weatherford erreicht man schnell Clinton, hier findet man das wohl größte Route 66 Museum. Auch in Elk City ist ein sehenswertes Route 66 Museum. Dieses hier ist in einem eigenen Dorf untergebracht. Nach Elk City kommen Sie in die Kleinstadt Sayre. Hier wurden viele Szenen des Films "Früchte des Zorns" gedreht.
Nun müssen Sie öfter auf die Interstate ausweichen, da die Route 66 hier nicht mehr befahrbar ist. Kurz nach Sayre erreichen Sie die Grenze zu Texas. Dieser Teil wird auch Texas Panhandle - Texas Pfannenstil genannt. Hier im nördlichen Teil lernt man die raue Seite von Texas kennen, Westernsteppe wie im Film.
In Shamrock steht eine Route 66 Attraktion, das U-Drop-Inn. Diese Tankstelle und Cafe waren Vorbild für den Film "Cars". Weiter geht es meist auf der I-40 mit Stationen in McLean und Alanreed. Nach einiger Zeit kommen Sie an Ihr Ziel. Amarillo, der "Yellow Rose of Texas". Die Route 66, hier Sixth Avenue genannt, führt in den historischen District San Jacinto.
Eine Attraktion von Amarillo ist das Texan Steak Restaurant. Wer ein 2-Kilo-Steak mit Beilagen innerhalb einer Stunde verdrückt, muss nichts bezahlen. Ansonsten sind 72,- USD fällig.
Nache einem echten texanischen Frühstück kommen Sie kurz nach Amarillo zu einer sehr bekannten Route 66 Attraktion, der Cadillac Ranch. 10 senkrecht in den Boden gesteckte Cadillacs. Danach geht es Meile für Meile durch Farmland. In Adrian ist es dann soweit, Sie haben die halbe Strecke hinter sich. Auf einer Tafel steht 1139 Meilen nach Chicago und ebenso viele nach Los Angeles.
In Glenrio überqueren Sie die Grenze zu New Mexico. Bis Tucumcari empfiehlt es sich auf der Interstate zu fahren, da die Route auf 25 Meilen eine Schotterpiste ist. Tucumcari bezeichnet sich als "Das Herz der Route 66". Das berühmter Blue Swallow hat hier seinen Standort. Wo früher Comanchen und Apachen lebten, gab es zur Blüte der 66 zweitausend Hotelbetten. Hier wird die Route gelebt, alle 5 m ein Fotomotiv.
Bei Cline Corners fahren Sie in Richtung Norden, der Streckenführung der Route 66 bis 1937. Nach 80km erreichen Sie Santa Fe, die Hauptstadt von New Mexico. Am Abend flanieren Sie über die Santa Fe Plaza, dem Herzen der Stadt.
Immer weiter geht es nach Westen. Orte wie Madrid, Santa Ana usw. zeigen, dass wir in New Mexico sind. Nach ca. 100 km kommen Sie nach Albuquerque. Im Gegensatz zu Santa Fe, ist diese Stadt weniger attraktiv. Einzig in der Altstadt gibt es noch so etwas wie spanisches Flair. Hier am Rio Grande macht die Route von 1937 noch einen Schlenker, den Los Lunas Loop, einem wunderschönen Stück der ganz alten Route 66.
Nach diesem Abstecher kommen Sie wieder zu Route 66, die hier immer parallel zur I-40 verläuft. Kurz vor Gallup kommen Sie zur Continental Divide, der kontinentalen Wasserscheide. Von hier weg fließen alle Flüsse zum Pazifik oder ins Arktische Meer.
In Gallup, Ihrem Ziel, können Sie am Abend in Aurelia´s Diner oder im El Rancho, direkt an der Route 66, richtig gut mexikanisch essen.
Heute verlassen Sie die Route 66 um 2 der schönsten und beeindruckendsten Landschaften des Südwestens der USA zu besichtigen. Es geht nordwärts zunächst nach Window Rock, der Hauptstadt des Navajo Reservats, in dem Sie schon seit einiger Zeit unterwegs sind. Hier sind Sie nun in Arizona angekommen. Machen Sie Halt beim "Window Rock Navajo Tribal Park & Veteran´s Memorial". Vor dem gewaltigen Fenster im Felsen ist ein Denkmal für Navajo´s, die im 2. Weltkrieg als Übermittler für Geheimcodes (in der nicht verständlichen Sprache der Navajo) dienten.
Die Landschaft wird immer beeindruckender. Vorbei an Tafelbergen und faszinierenden Felsformationen erreichen Sie Bluff. Das wiederaufgebaute Fort Bluff ist einen Stopp wert. Von Bluff fahren Sie nach Westen und kommen nun ins Monument Valley. Der erste markante Punkt ist Mexican Hat. Ein kurzer Fotostopp und bald danach erreichen Sie Forrest Gump Point. Hier beendete er im Film seinen Lauf durch Amerika.
Von hier sind es noch 26km bis zum Monument Valley Tribal Park. Vom Visitor Center geht es in das, uns allen aus vielen Western bekannten, Monument Valley mit seinen traumhaften Felsformationen. Eine geführte Tour ist zu empfehlen.
Auf der anderen Seite der Hauptstraße kann man auch noch Gouldings Lodge besichtigen. Mr. Goulding ist es zu verdanken, dass das Monument Valley Filmkulisse wurde. Nach Kayenta sind es noch 35km.
Der heutige Tag führt Sie zu einem absoluten Höhepunkt dieser Tour, zum Grand Canyon. Dieses Naturwunder ist so einmalig und schön, dass Sie auch genügend Zeit haben, es zu genießen.
Von Kayenta geht es weiter westwärts durch das Navajo Reservat. Ziemlich gerade cruisen Sie bis nach Tuba City, wo eine kleine Pause eingelegt werden kann. Etwas später kommen Sie zum Highway 89, einer stark befahrenen Nord-Süd-Verbindung. Bis zur Cameron Trading Post, einer großen Raststation mit einem riesigen Souvenirshop, sind es noch 23km. Hier überqueren Sie den Colorado River, der Fluss, der den Grand Canyon geschaffen hat.
Kurz nach Cameron biegen Sie ab in Richtung Grand Canyon. Nach 50km kommen Sie zum Parkeingang und biegen ein zum Desert View Watchtower. Von hier haben Sie erstmals einen grandiosen Blick in den Grand Canyon. Nun geht es immer am Canyon entlang, bis nach Tusayan, dem Ort, direkt vor dem Haupteingang zum Grand Canyon. Check - In im Hotel und dann hinein in den Nationalpark zum Sonnenuntergang, einem Erlebnis sondergleichen.
Sehr früh müssen Sie aufstehen, den die besten Plätze für den Sonnenaufgang am Grand Canyon sind schnell besetzt. War der Sonnenuntergang ein Erlebnis, so stellt ein Sonnenaufgang bei schönem Wetter, alles in den Schatten. Wenn die Sonne auf die Felsen trifft, glaubt man, die Felswände fangen zu glühen an. Einfach fantastisch.
Im Village können Sie frühstücken und haben dann noch ausreichend Zeit, den Canyon zu erkunden. Später am Vormittag fahren Sie nach Williams, der Stadt, die auch als Tor zum Grand Canyon bezeichnet wird. Hier treffen Sie wieder auf die Route 66. Ein Spaziergang durch Williams lässt das Herz eines Route 66 - Fan höherschlagen.
Von Williams müssen Sie die Interstate 40 nehmen, um die ca. 50km bis Flagstaff zu fahren. Flagstaff, eine Universitätsstadt auf ca. 2200m Seehöhe ist nun für 2 Nächte Ihr Aufenthalt. Tauchen Sie ein in das quirlige Nachtleben von Flagstaff, genießen Sie die guten Biere der Stadt in einem der vielen schönen und urigen Lokalen.
Genießen Sie Ihren Ruhetag. Erkunden Sie Flagstaff oder machen Sie einen kleinen Ausflug in die Umgebung. Es gibt einige schöne und sehenswerte Ziele. Der Walnut Canyon, ein wunderschöner Canyon, den man in einer guten Stunde erwandert hat.
Oder der Barringer Meteor Krater, 70km von Flagstaff entfernt. Hier schlug vor 50.000 Jahren ein gewaltiger Meteor ein und schuf einen riesigen Krater.
Noch einmal verlassen Sie die Route 66. Heute machen Sie einen Abstecher in den Süden, in das Gebiet der Red Rocks, nach Sedona.
Kurz nach Sedona geht es über Serpentinen hinunter ins Oak Creek Valley. Immer dem Fluss entlang kommen Sie nach Sedona, der "schönsten Stadt der Welt", wie die Einheimischen sie nennen. Ein Bummel durch die Stadt und die Holy Cross Chapel stehen am Programm.
Weiter südlich halten Sie bei Montezuma´s Castle, in eine Felswand gebaute Indianer - Pueblos. Ihr Weg führt Sie weiter nach Jerome und noch einmal über einen 2400m hohen Pass nach Prescott. Durch das Chino Valley geht es nordwärts bis Sie wieder bei Ash Fork die Route 66 erreichen. Nun beginnt eines der längsten noch befahrbaren Stücke der Route 66.
Ihr heutiges Ziel ist Seligman, dem Geburtsort der "Historic Route 66". Angel Degadillo, der örtliche Barbier, setzte sich für die Schaffung dieser Historic Route 66 ein, bis sie Wirklichkeit wurde. Sein Friseurgeschäft gibt es noch immer.
Von Seligman geht es auf der Route 66 weiter. Durch eine Prärie, vorbei an verfallenen Orten nach Peach Springs, im kleinen Reservat der Hualapai Indianer. Hackberry ist ebenfalls eine Geisterstadt, nur der Generalstore existiert noch als Route 66 Roadside Attraction.
Vorbei an Kingman geht es zum Sitgreaves Pass, einem schönen Pass, von dessen Passhöhe auf 1093 m man ion in das Tal des Colorado River sieht. Den Pass hinunter kommen Sie nach Oatman, einem Höhepunkt auf der Route 66. Die wahren Stars dieser alten Western- und Bergbaustadt sind die weißen Esel. Sie wurden nach Stilllegung der Minen einfach freigelassen. Sie haben sich hier wohlgefühlt, vermehrt und leben nun hier.
Sie fahren von Oatman in das Tal des Colorado und überqueren diesen bei Laughlin und sind nun im Bundestaat Nevada. Sie verlassen nun wieder die Route 66 und fahren nach Norden, nach Las Vegas.
Las Vegas ist schrill, bunt, verrückt und amüsant. Erkunden Sie die Spielerstadt, spazieren Sie am Strip entlang, besuchen Sie die Casinos in den berühmten Hotels und andere Attraktionen der Stadt, wie das Freemont Experience, das wiederbelebte Downtown Las Vegas.
Sie können auch einen Ausflug zum nahegelegenen Hoover Dam machen, der den Colorado zum großen Lake Mead aufstaut, oder auch zum 70km entfernten Valley of Fire machen.
Auf der I-15 verlassen Sie Las Vegas. Vor dem Moutain Pass führt Ihre Route in das Mojave National Preserve hinein. Auf der Fahrt durch dieses Schutzgebiet sieht man, dass es sich nicht um eine reine Sandwüste handelt, hier herrscht viel Leben. In kleinen Löchern im Boden verstecken sich tierische Wüstenbewohner und auch an Pflanzen mangelt es nicht. Besonders häufig vertreten ist die Joshua-Palmlinie, die die einsame Landschaft verziert.
Sie unterqueren die I-40 und kommen nach einiger Zeit wieder zur Route 66. Von hier geht es nun in Richtung Westen bis nach Amboy, wo mit Roy´s Cafe ein sehr bekanntes Wahrzeichen der Route 66 steht. Früher ein wichtiger Halt, heute nur mehr eine Touristen Attraktion.
Leider ist die Route 66 nach Amboy gesperrt und man muss zurück auf die I-40 und bis Ludlow fahren. Hier geht es wieder auf die 66 bis zum legendären Bagdad Cafe. Eine weitere Roadside Attraction und zugleich Filmkulisse für den Film "Out of Rosenheim.
An Barstow vorbei erreichen Sie Ihr Ziel an der Lenwood Road, ein großes Gelände mit vielen Lokalen, Hotels, Geschäften und einen großen Outlet - Center. Hier können Sie amerikanische Labels zu sehr günstigen Preisen einkaufen.-
Der letzte Tag auf der Route 66. Bald nach Barstow kommen Sie zu Elmer´s Bottle Tree Ranch, eine der letzten Attraktionen auf der Route. In Victorville können Sie das wirklich gute Route 66 Museum besuchen. Allerdings nur am Freitag, Samstag oder Sonntag.
Auf der der I-15 fahren Sie in Richtung Los Angeles und bei Cajon Junction biegen Sie ab in die San Gabriel Mountains. Nun folgt sicher eine der schönsten Strecken dieser Tour, nicht die Route 66, aber ein Muss. 55 Meilen geht es kurvenreich hinauf bis auf 2400m. Eine atemberaubende Landschaft erwartet Sie. Bevor es in das Tal geht, sieht man hinunter auf Los Angeles. Im Smog kann man die Wolkenkratzer von Downtown erkennen.
In La Canada Flintridge sind Sie dann angekommen im Großraum Los Angeles. Nun geht es auf verschieden Highways quer durch Los Angeles bis nach Santa Monica, wo Sie den Pazifischen Ozean erreichen und bis zum Parkplatz des Santa Monica Piers fahren. Die letzten Meter der Route 66 müssen Sie zu Fuß gehen. Das berühmte Schild "End of Route 66" ist mitten auf dem Pier. Hier endet nach 3.945km die legendäre Route 66.
Nach einem längeren Halt am Pier fahren Sie eine weitere berühmte Straße entlang zu Ihrem Hotel. Der Highway 1, die Costal Coastal Road geht immer an der Küste entlang bis Hermosa Beach zu Ihrem Hotel.
Los Angeles wartet darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Hollywood mit seinem Walk of Fame, hinauf zum Griffith Observatory mit dem traumhaften Blick auf L.A. und dem berühmten Hollywood Zeichen. Beverly Hills und der Rodeo Drive, es gibt so viel zu sehen in dieser Stadt
Den Nachmittag verbringen Sie am schönen Strand von Hermosa Beach und am Abend feiern Sie Abschied in einem der vielen tollen Lokale am Hermosa Pier.
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AN DEN KÜSTEN DER GROSSEN SEEN
Als Great Lakes, sie gelten auch als die Ozeane im Inland", wird eine Gruppe von fünf großen und zusammenhängenden Seen bezeichnet. Zu den Great Lakes zählt man dabei die nachfolgenden Seen: den Eriesee, den Huronsee, den Michigansee, den Oberen See und den Ontariosee. Verbunden sind diese Seen durch den Sankt-Lorenz-Strom unmittelbar mit dem Atlantik. Sie liegen in insgesamt sieben verschiedenen US-Staaten, nämlich Illinois, Indiana, Michigan, Minnesota, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin. Auch die kanadische Provinz Ontario liegt an den Ufern der Seen.
Schon die ersten Siedler, die im 17. Jh. hierher kamen, waren von der Dimension und Schönheit der Great Lakes fasziniert. In den Seen spiegelt sich ein klares Blau und zu jeder Jahreszeit haben sie ihren ganz eigenen Charme. Entdecken Sie ein Amerika, das Sie in Staunen versetzen wird, das Ihnen die Vielfalt der USA vor Augen führt. Traumhafte Tage durch 5 Bundesstaaten erwarten Sie.
REISEVERLAUF
Sie reisen von Ihrem Heimatflughafen nach Chicago. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren in das gebuchte Hotel.
Heute erkunden Sie Chicago, die Metropole am Ufer des Michigan See. Viele Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, sei es der Millennium Park, der Willis Tower mit deinem Sky-Deck, sie können shoppen auf der Magnificent Mile und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Ufer des Sees. Hier bekommen Sie zum ersten Mal einen Eindruck von der Größe der Seen. Sie werden denken, dass Sie am Meer spazieren gehen.
Sie verlassen heute Chicago und fahren in Richtung Nordwest nach Madison, der Hauptstadt des Bundestaates Wisconsin. Unterwegs können Sie in Taliesin, das Meisterwerk des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright besichtigen. In Madison besuchen Sie einer der vielen Brauereien oder bei einer Mahlzeit am Lake Mendota oder Lake Monona.
Sie setzen Ihre Reise durch Wisconsin fort. Unterwegs besuchen Sie Wisconsin Dells uns sehen den Wisconsin River. Auf einer Bootstour können Sie die spektakuläre Aussicht auf die Lower und Upper Dells genießen. Ihr Ziel ist die Zwillingsstadt Minneapolis/St.Paul, die Hauptstadt von Minnesota. Diese Stadt liegt in der sogenannten "Chain of Lakes". Unzählige kleine und größere Seen finden sich in dieser atemberaubenden Landschaft.
Wie Madison ist auch Minneapolis bekannt für sein Bier. Die Fulton Brewery ist eine der beliebtesten Brauereien. Am Abend können Sie im preisgekrönten Guthrie Theatre eine Aufführung ansehen.
Erkunden Sie an diesem Tag Minneapolis. Ein Besuch des Minneapolis Sculpture Garden ist auf jeden Fall zu empfehlen. In der riesigen Mall of Amerika gibt es neben einem Einkaufszentrum mit 400 Geschäften und Lokalen auch viele Unterhaltungsmöglichkeiten, wie ein Aquarium.
Überqueren Sie den Mississippi und besichtigen Sie im "Zwilling" St. Paul das Capitol Building und in der Summit Avenue die historischen Herrenhäuser. Nehmen Sie sich noch die Zeit um das interaktive Science Museum of Minnesota zu erkunden.
Weiter führt Sie diese Reise in den Norden durch Minnesota, das auch als "Land der 10.000 Seen" bekannt ist. Immer wieder bieten sich Gelegenheiten an einem der vielen schönen Seen Halt zu machen. Grand Rapids erwartet Sie mit dem Charme einer Kleinstadt inmitten der beeindruckenden Natur Minnesotas.
Von Rapid Springs fahren Sie nun nach Westen und kehren nach Wisconsin zurück. Bei Duluth erreichen Sie den Lake Superior, den Oberen See. Er ist der größte der 5 Great Lakes. Seine Größe entspricht in etwa der von Österreich.
In Bayfield, Ihrem Zielort haben Sie die Möglichkeit bei einer Bootstour die Apostel Islands zu besuchen. Leuchttürme, Meereshöhlen und eine artenreiche Tierwelt findet man auf jeder dieser vorgelagerten Inseln.
An diesem Tag geht es dem Ufer des Lake Superior entlang. Sie erkunden die malerische Keweenaw - Halbinsel mit den Orten Delaware und Cooper Harbor. In Eagle Harbor ist der Stopp bei "The Jampot" ein Muss. Diese Bäckerei wird von Mönchen der Holy Transfiguration Sekte betrieben und bietet traumhafte Leckereien.
Vorbei am Indianer - Reservat kommen Sie nach Marquette, Ihrem heutigen Etappenziel.
Auf der Scenic State Road 28 geht es zunächst nach Munising. Machen Sie eine Bootstour zu den Pictured Rocks. Immer der Küste entlang geht es zum Au Sable Lighthouse. Im Tahquamenon Falls State Park gibt es eine Wanderung zu zwei beeindruckenden Wasserfällen.
Nun geht es quer durch das Land nach St. Ignace am Michigan See. Der riesige See hat eine Fläche größer als die Schweiz und eine Küstenlänge von 2633 km.
Dieser Tag dient der Entschleunigung. Sie machen einen Ausflug auf nach Mackinac Island. Die ganze Insel ist ein State Park. Hier findet man keine Hotelburgen, auch Autos sind nicht erlaubt. Nehmen Sie sich ein Rad, eine Pferdekutsche oder erwandern Sie sich diese wunderschöne Insel.
Über die Mackinac Bridge, die dem Lake Michigan vom Huron See trennt, geht es nun nach Süden. Wählen Sie die Route dem Huron See entlang oder die Interstate nach Detroit, der "Motor City". Besuchen Sie das berühmte Henry Ford Museum of American Innovation in Dearborn, wo Sie u.a. die Limousine von John F. Kennedy sehen.
Im Mowtown Museum haben Musikgrößen wie Steve Wonder, oder Marvi Gaye ihre Hits aufgenommen. In Detroit gibt es so viel zu sehen, sie werden staunen.
Von Detroit fahren Sie bis Ann Arbor, der Heimat der University of Michigan. Die Main Street in Ann Arbor gilt als eine der schönsten in den USA und zieht das ganze Jahr über Touristen an.
Grand Rapids in Michigan, die beste Bierstadt Amerikas, ist die nächste Station. Mehr als 40 Brauereien gibt es hier. Das Ziel ist Saugatuck, eine bezaubernde Künstlerkolonie am Lake Michigan. Ein Abendessen am Hafen ist ein würdiger Abschluss dieses Tages
Sie starten den heutigen Tag mit einer Fahrt nach Norden entlang der Küste des Michigan - See. In Muskegon fahren Sie auf die Fähre und überquerenden See nach Milwaukee. Sie ist die größte Stadt Wisconsins und hat sehr viel zu bieten. Eine ausgeprägte Kunstszene, viele Festivals, jede Menge Brauereien und natürlich das Harley - Davidson - Werk mit seinem berühmten Museum.
Rückgabe des Mietwagens und Heimflug bzw. Anschlussprogramm
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FLORIDA UND DIE BAHAMAS
Zwei Traumziele in einer Reise
Auf dieser Reise entdecken Sie Florida auf eigene Faust. Zunächst erkunden Sie Miami und Miami Beach mit seinem berühmten Art Deco - Viertel. Von Miami Beach aus geht es dann hinauf nach Cape Canaveral und stauen über die Sehenswürdigkeiten des Weltraum - Bahnhofs der USA. Ein anderer Ausflug führt Sie über die Traumstraße entlang der Florida Keys bis nach Key West. Auf der Rückreise geht es in die Everglades.
Von Miami fliegen Sie dann nach Great Exuma, eine der schönsten Insel der Bahamas. Verbringen Sie eine wunderschöne Zeit in einem Haus an der Küste oder lassen Sie sich im Sandals Emerald Bay verwöhnen.
Von Exuma fliegen Sie ganz früh nach Nassau und übernehmen einen Mietwagen. Sie haben einen ganzen Tag Zeit die Hauptstadt und Paradise Island zu besichtigen. Am späten Abend geht es dann zurück nach Europa.
Natürlich ist dies nur eine von vielen Möglichkeiten, Florida und die Bahamas zu bereisen. Ich habe diese Reise wie beschrieben gemacht und Sie werden sehen, diese Variante hat sehr viel für sich. Aber wir bieten Ihnen selbstverständlich jede erdenkbare Variante an. Es ist Ihr Urlaub.
Vorab möchte ich Ihnen die beiden Ziele näher vorstellen
REISEVERLAUF
Von Wien geht es mit British Airways via London nach Miami. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen und fahren zu Ihrem gebuchten Hotel in Miami Beach. Eine kurze Erkundung nach dem Check - In und dann wird Sie aufgrund der Zeitverschiebung die Müdigkeit einholen.

Über diesen Causeway geht es nach Miami Beach

Der Strand von Miami Beach
Der erste Tag beginnt sehr früh. Zuerst ein kleiner Spaziergang entlang des Collins Drive - hier ist unser Hotel, das Mimosa - um den langen Flug aus den Beinen zu bekommen. Nach einem eher dürftigen Frühstück im Hotel fahren wir zu unserem ersten Besichtigungspunkt im Miami, der Besichtigung von Miami. Wir fahren zum Kreuzfahrt - Hafen und parken unser Auto. Der Anblick der vielen Kreuzfahrtschiffe ist schon beeindruckend. Wir aber gehen zur Station des Miami Metromover, einer Hochbahn, die man kostenlos benutzen kann und damit ohne Problem nach Miami Downtown kommt. Wir genießen die Fahrt und die Ausblicke auf die Stadt aus erhöhter Position.


Blick auf Downtown Miami

Miami Downtown

Der Kreuzfahrt-Hafen
Nach dieser kurzen Fahrt mit der Bahn haben wir gesehen, Miami Downtown ist interessant, aber das war es auch schon. Nun geht es nach Little Havanna. In diesem Teil von Miami leben die Exil - Kubaner und wenn man durch die Calle Ocho fährt, fühlt man sich nach Havanna versetzt. Hier hört und liest man noch mehr Spanisch als im restlichen Miami. Wer auf der Suche nach kubanischem Kaffee oder Zigarren als Mitbringsel ist, oder einfach etwas durch die bunten Straßen mit ihren vielen Ständen spazieren möchte.

Die Calle Ocho

Auch hier wird Che verehrt
Nach diesem Abstecher nach Kuba, fahren wir zu unserer nächsten Station, nach Coral Gables. Ein paar Meilen südwestlich von Miami liegt diese Stadt, die in den 20-iger Jahren von George Merrick geplant wurde. Breite, von Bäumen gesäumte Alleen, die alle nach spanischen und italienischen Städten benannt sind. Wunderschöne Parks und Plätze. Die Sehenswürdigkeiten sind der Venetian Pool, ein Korallensteinbruch, der zum Bad umgeformt wurde, der tropische Garten und das legendäre Biltmore Hotel.
In der Nähe der Füßgängerzone halten wir und spazieren zur Garibalda Plaza. Hier findet man unzählige Lokale, Restaurants und Boutiquen. Zeit für einen Kaffee. Wir gehen ins Cafe Abbracci, der Institution hier in Coral Gables. Da wir schon hungrig sind genehmigen wir uns einen kleinen Imbiss. Die Preise sind recht stolz, aber hier muss man einfach einen Kaffee getrunken haben.

Im tropischen Garten

Das Biltmore Hotel

Schön langsam aber wird es nun Zeit nach South Miami Beach zu fahren und in das berühmte Art Deco Viertel einzutauchen. Immerhin die Sehenswürdigkeit von Miami Beach. In den 1930 - iger Jahren wurden hier zahlreiche Gebäude, in erster Linie Hotels in diesem Stil, der gerade in Amerika sehr angesagt war gebaut. Insgesamt gibt es hier über 1000 Gebäude im Art Deco Stil. Dieses Viertel war immer schon als Touristenattraktion gedacht. Bis zum Krieg erlebte es eine Hochblüte.
Nach dem 2. Weltkrieg verkam es immer mehr und in den 70 - iger Jahren sollten viel Häuser abgerissen werden, das Viertel war mehr oder minder ein Slum geworden. Drogen und Kriminalität waren hier daheim. Aber mit der Serie "Miami Vice" wurde das Art Deco Viertel wieder populär und es wurde wieder alles restauriert. Heute erstrahlt es wieder in altem Glanz.

Das Colony Hotel

Art Deco in Vollendung

Abend in South Miami Beach
Wir spazieren durch das ganze Viertel und staunen über das bunte Treiben. Hier geht wirklich die Post ab. Es gibt keine Regeln, alles ist erlaubt, alles wird toleriert, aber nichts ist über den Grenzen. Mit einem Wort, toll. Gleich dahinter ist der herrliche breite Strand von Miami Beach. Die Menschen hier genießen da Leben, alle sind extrem gut drauf und sehr freundlich. Es macht einfach Spaß hier zu gehen und alles in sich aufzusaugen.

Der Strand von Miami Beach

Ein kleiner Imbiss

Auch er genießt das bunte Treiben
Später am Abend fahren wir zurück in unser Hotel, die Müdigkeit einerseits und das frühe Aufstehen andererseits sind der Grund. Morgen geht es in den Norden nach Cape Canaveral.
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Weitere InformationenDa wir noch mit dem Jetlag kämpfen sind wir früh genug munter und schon um 7.30 geht es los in Richtung Norden. Es sind immer hin fast 350 km bis zum berühmten Cape Caneveral, dem Weltraum - Bahnhof der USA. Unterwegs auf dem gut ausgebauten Highway halten wir bei einer Raststätte, aber kurz vor elf Uhr verlassen wir den Highway und fahren die letzten Kilometer bis Merritt Island, wo sich das Kennedy Space Center befindet. Kurz bevor wir ankommen, sehen wir neben der Strasse unseren ersten kleinen Alligator. Er sonnt sich in aller Ruhe.

Der Eingang zum KSC

Der Rocket Garden
Vom Parkplatz aus sieht man schon den Rocket Garden, wo ältere Raketen stehen. Der Eintritt in das KSC kostet 50,- $ und beinhaltet die meisten Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Das Space Shuttle Atlantis, das IMAX-Theater, eine Bustour durch die gesamte Anlage, das Shuttle Lauch Experience (davon später), da "Meet an Austronaut" und einiges mehr. Nach einem Kaffee, nehmen wir den Shuttle-Bus, der alle 15 min vom Apollo/Saturn V Center abfährt. Man fährt mit dem Bus zum Startplatz der Space - Shuttle und zur Halle, wo man die "Atlantis" besichtigen kann. Vor der Halle stehen die beiden Antriebsraketen für das Shuttle mit dem orangen Zusatztank.
In der Halle sieht man dann die "Atlantis" in seiner vollen Pracht. Mit geöffneter Ladeluke schwebt sie im 45 Grad - Winkel in der Halle. Das aus der Nähe zu sehen ist schon wahnsinnig beeindruckend. Wir schlendern durch die Halle und schauen uns die vielen Details genau an. Dann geht es zu einem Höhepunkt, dem "Shuttle Lauch Experience". Hier kann der Besucher den Start und den 8 1/2 - minütigen Aufstieg in die Umlaufbahn selbst miterleben.

Die

Die Atlantis mit geöffneter Luke

Das Shuttle Launch Experience
Man geht in einen großen, runden Raum, der den Frachtraum des Shuttles ähnelt und setzt sich auf einen der speziellen Sitzplätze nieder. Man schnallt sich an und dann beginnt auch schon eine Stimme mit diversen Erklärungen. Auf einmal stellt sich das "Shuttle" in die Senkrechte und es beginnt der Countdown. Es wird immer lauter und plötzlich wird man in den Sitz gepresst, wie bei einem wirklichen Start. Man spürt die Vibrationen, auf dem großen Monitor bekommt man immer die Infos und sieht, so wie die Astronauten die Spitze des orangen Zusatztanks.
Plötzlich wird alles ruhig, man fühlt für einen Moment so etwas wie Schwerelosigkeit und dann öffnet sich die Decke und man sieht die Erde, wie sie nur die Astronauten zu sehen bekommen. Man ist im Weltall. Es ist einfach unbeschreiblich schön. Dass sich das Shuttle wieder in die Waagrechte gestellt hat, hat man nicht gemerkt. Das Ganze dauert 8,5 min und war für mich ein tolles Erlebnis.

Die Saturn V Rakete

Die Treibwerke der Saturn V

Die Kapsel der Apollo 14
Von hier geht es weiter auf der Runde. Vorbei an der gigantischen Montagehalle der Saturn V - Rakete. Man sieht den Giganten, der die Saturn V Rakete zum Startplatz gefahren hat, das Kontrollzentrum, von wo der Start geleitet wurde. Am Ende der Tour geht es in die große Halle in der eine komplette Saturn V Rakete gezeigt wird. Sie liegt waagrecht in der Halle und die einzelnen Stufen sind getrennt zu sehen. Von den riesigen Triebwerken bis zur Spitze, wo auch die vergleichsweise kleine Kapsel ist, misst sie 111 Meter. Der Anblick, der größten, jemals gebauten Rakete ist schon beeindruckend. Gleich daneben kann man auch die Mondlandfähre besichtigen.
Nach dieser Tour ist es Zeit einmal etwas zu trinken und die Erlebnisse zu verarbeiten. Monika und ich sind auf jeden Fall vollkommen begeistert. Nach dieser Pause gehen wir noch ins IMAX - Kino und werden erleben hier auf spektakuläre Weise, wie unser Weltall entstanden ist. Hier ist man nicht nur dabei, sondern mittendrin.

Die Montagehalle der Saturn V

Die Startrampe für das Space Shuttle
Wir sind nun schon mehrere Stunden im KSC und es wird Zeit die Rückreise anzutreten. Noch ein kurzer Abstecher zum Rocket Garden und dann verlassen wir das Kennedy Space Center. Wir fahren nicht sofort auf den Highway, sondern fahren zuerst ins nahegelegene Cocoa Beach. Es liegt schon wieder auf dem Festland und ist vielleicht einigen von Ihnen bekannt. Hier in diesem netten Ort lebte ja niemand Geringerer als Major Antony Nelson und seine bezaubernde Jeannie. Leider sind uns beide nicht begegnet.
Wir fahren noch eine Weile der Küste entlang, aber da ein Ort an den anderen grenzt und sehr viel Verkehr ist, kommt man nur langsam voran. Wir fahren daher bei der nächsten Gelegenheit auf den Highway und zurück nach Miami. Zuerst fahren wir ins Hotel und machen uns frisch. Dann geht es zum Abendessen nach Nord Miami Beach, zu Flanigan´s Seafood Bar and Grill.
Das Essen war hervorragend, wir sind müde, morgen geht´s nach Key West.
Auf diesen Teil der Reise haben wir uns schon sehr gefreut. Die Fahrt entlang der Keys nach Key West.
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Weitere InformationenNach dem üblichen dürftigen Frühstück im Hotel fahren wir nach Miami und weiter aus der Stadt hinaus bis wir zum Highway 1 kommen, dem Highway der von der kanadischen Grenze immer der Ostküste entlang bis nach Key West führt. Unterwegs bleiben wir bei Walmart stehen und kaufen etwas Proviant für die Fahrt ein. Entlang der Southern Glades geht es in Richtung Küste. Und dann kommt die erste Brücke, wir verlassen das amerikanische Festland und kommen nach Key Largo, die erste von mehr als 200 Key, die sich auf einer Gesamtlänge von 290 Kilometern von Nord nach Süd erstrecken. Die Strasse, der Overseas Highway verbindet auf einer Länge von 161 Kilometern die größeren Inseln mit der letzten der Keys, Key West.

Es geht auf die Keys

Die erste Insel, Key Largo

Die Seven Miles Bridge

Eine alte Brücke
Monika und ich genießen die Fahrt auf dieser Traumstraße. Natürlich darf die entsprechende Musik nicht fehlen. Das Lied "Kokomo" von den Beach Boys haben wir selbstverständlich auf unserer Playlist. In der Stadt Marathon auf Key Vaca machen wir einen Stopp. Das alte Fischerdorf am Hafen vermittelt immer noch wie die Fischer früher gelebt haben und auch heute noch leben.
Jetzt geht es auf die Seven - Miles - Bridge. 11 Kilometer geht es über das Meer, das in allen Blautönen leuchtet. Es ist unbeschreiblich schön hier zu fahren. Im gemütlichen Tempo, bei offenem Fenster dahinzugleiten. Nach Bahia Honda, wo die Brücke endet, kommen in rascher Folge die letzten Keys und dann erreicht man die "Conch Republic", Key West.
Als die US - Behörden auf der einzigen Zufahrtsstrasse zu den Keys einen Kontrollposten errichteten, löste das einen großen Strum der Entrüstung aus. Der Bürgermeister von Key West befürchtete einen Rückgang des Tourismus. Seine Beschwerde beim Bundesgericht wurde abgeschmettert. Die Reaktion war, dass sich Key West am 23. April 1982 offiziell von den USA abspaltete und die Conch Republic ausriefen. Gleichzeitig erklärte Dennis Warden, der Bürgermeister, den USA den Krieg. Exakt eine Minute später kapitulierte die Conch Repulic und forderte eine Milliarde für den Wiederaufbau. Natürlich gab es kein Geld, aber der Kontrollposten wurde aufgehoben. Als Spaß - Republik existiert die Conch Republic noch immer. Man kann sogar um die Staatsbürgerschaft ansuchen und bekommt einen Reisepass.
Key West ist 13,64 km2 groß, hat 1.717 Einwohner und die höchste Erhebung ist ein Meter. in Key West befindet sich der südlichste Punkt der USA. Unser Hotel liegt gleich am "Ortseingang", das Key West Marriott Beachside****. Da wir uns Zeit gelassen haben, ist es schon später Nachmittag. Wir checken schnell ein und gehen erst einmal an den Pool, bevor wir am Abend in die Old Town gehen.
Heute startet unsere große New England Tour. Unsere erste Etappe führt und nach Salem. Der Ort liegt etwa 26 km nördlich von Boston und gelangte durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert zu zweifelhaftem Ruhm. Wir wählen die etwas längere Route durch Boston, da wir uns das Ergebnis des sogenannten "BIG DIG" anschauen wollen. Gemeint ist damit, dass man die meist befahrene Stadtautobahn komplett unter die Erde verbahnte. Gleichzeitig wurden auch Querverbindungen mittels Tunnels mit der Expressway verbunden. Somit ist erstens sehr viel Verkehr aus der Stadt rausgenommen worden und gleichzeitig eine wesentlich städtebauliche Verschönerung der Stadt erreicht.
Wir kommen sehr gut durch den langen Tunnel und erreichen nach dem Flughafen wieder das Tageslicht. Bei traumhaftem Wetter fahren wir der Küste entlang bis Salem. Unser Ziel ist das Salem Witch Museum. Hier in diesem Museum wird die Geschichte der Hexenverfolgung und der Prozesse auf anschauliche und auch typisch amerikanische Weise erzählt. In einem großen Saal sind an der Seitenwänden große Nischen, in denen wie auf einer Bühne die einzelnen Stationen dargestellt sind. Man bekommt einen Kopfhörer und wenn man mit der Gruppe hinein geht, beginnen die einzelnen Bühnenbilder in der richtigen Reihenfolge zu leuchten und die Geschichte wird erzählt. Das Ganze dauert in etwa eine Stunde. Danach besucht man die ebenso interessante Ausstellung, wo es um den Wandel des Hexenbildes in unserer Zeit geht. Mein TIPP: Da es zur Zeit des Indian Summer zu langen Wartezeiten bei der Kasse kommen kann, bitte unbedingt vorab buchen.
Kosten 15,- $ pro Erwachsenem und12,- $ € für ein Kind.
Von Salem geht unsere Fahrt weiter der Küste entlang nach Portsmouth. Portsmouth ist im Bundesstaat New Hampshire und somit der 2. der sechs New England-Staaten, die wir alle besuchen werden. In dieser entzückenden Küstenstadt machen wir unsere Mittagspause. Im wunderschönen Prescott Park machen wir einen kleinen Spaziergang und essen in einem der zahlreichen Lokale eine Kleinigkeit. Denn heute am Abend haben wir etwas Besonderes vor. Aber davon später.
Von Portsmouth aus geht es nun immer der Küste entlang bis nach Kennebunkport. Diese Kleinstadt wurde u.a. bekannt als Sommersitz des Präsidenten George W. Bush. Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Ort sehenswert, er war auch Kulisse für die Serie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury. Wenn man durch diesen entzückenden Ort fährt - übrigens sind wir bereits in Maine, dem 3. New England Staat - wäre man nicht überrascht, Jessica Fletcher jeden über den Weg zu laufen.
Wir fahren weiter zum Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände von Maine. Jetzt im Herbst ist es hier ruhig, aber man kann erahnen was hier zur Hochsaison im Sommer los ist. Viele Hotels, Apartments, Restaurants und jede Menge Bars und Cafes sind hier entlang des wunderschönen, breiten Sandstrands. Abseits des Ortes sehen wir ein paar traumhaft schöne Landhäuser.
Von hier ist es nun nur mehr eine halbe Stunde bis wir nach Portland, der wichtigsten Stadt des Bundesstaates Maine. Mehr 600.000 Menschen leben in dieser Stadt, die vor allem als Fischereihafen bekannt ist. Wir fahren zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Portland by the Bay. Nach dem Check-In machen wir uns frisch und spazieren in das nahe gelegene Zentrum. Zunächst gehen wir einmal auf ein Bier um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit gehen wir weiter in Richtung Marina zu unserem wichtigen Termin. Wir haben für 19.00 einen Tisch im "DiMillo´s"
Das DiMillo´s ist ein schwimmendes Restaurant und natürlich auf Meeresfrüchte spezialisiert. Schon bei der Planung der Reise habe ich mich auf dieses Essen gefreut. Nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekommen wir unseren Tisch im stilvoll eingerichteten Lokal. Als Vorspeise muss es ein original New England Clam Chowder sein. Diese Muschel-Kartoffel-Suppe ist einfach sensationell. Dazu passt natürlich ein frisch gezapftes Allagash, ein Bier einer örtlichen Brauerei. Dann kommt endlich der heiß ersehnte Lobster. Dazu gibt es hervorragende gekochte Kartoffel in der Schale. Ein ausgezeichneter Sauvignon Blanc aus Neuseeland vom Weingut Peter Yealands begleitet das Festmahl. Den Abschluss dieses herrlichen Essens bildet ein Blueberry Cobbler, ein Wackelpudding mit Schwarzbeeren aus Maine. Als Begleitung und krönenden Abschluss gönnen wir uns eine Flasche Hillinger Secco Sparkling Pinot Noir. Ein bisschen ein Heimatbezug darf schon sein.
Über die Höhe der Rechnung breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin konnten wir uns noch das Taxi zum Hotel zurückleisten.
Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, liegt dichter Nebel über Portland. Aber auch das ist zu dieser Jahreszeit normal. In der Nacht kühlt die warme Luft ab und kondensiert. Erst mit der Sonneneinstrahlung löst sich dann in Laufe des Vormittags der Nebel. Unser heutiges erstes Ziel ist der Portland Head Light, ein 23 m hoher Leuchtturm, den George Washington im Jahre 1787 in Auftrag gegeben hat. Wir überqueren die Hafen-Bucht und fahren die paar Kilometer bis zum Parkplatz des Leuchtturms, der auch der Parkplatz des Fort Williams Park ist. Der Turm liegt in dichtem Nebel, die Stimmung ist absolut traumhaft. Am schönsten sind die Spinnennetze in den Büschen, an denen die Nebeltröpfchen haften.
Nach dem wir alles gesehen haben, fahren wir zurück in Richtung Portland und fahren auf die Interstate 295 auf. In Brunswick fahren wir ab. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgelöst und die Sonne strahlt von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Es wird wieder ein Traumtag. Wir fahren jetzt auf dem US Highway 1, die Nord-Südverbindung hier im Osten, die von der kanadischen Grenze über 3800 km bis nach Key West in Florida führt. Unser erster Stopp ist in Wiscasset, einem entzückenden Örtchen am Sheepscot-River. Wir spazieren ein wenig durch den Ort und da der erste Vormittags-Kaffee ruft, kehren wir bei Sarah´s Cafe ein. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Fluss und vor allem auf eine Verkaufsbude für Lobster-Semmeln. Diese Roll´s sind eine Spezialität von New England und die Stände gibt´s so wie bei uns die Würstelbuden. Einfach herrlich.
Von Wiscasset fahren wir weiter durch eine herrliche Landschaft. Sie ist geprägt von vielen Flüssen, Meeresarmen, saftig grünen Wiesen und bunten Wäldern. Die zahlreichen Ortschaften sind allesamt im typischen New England - Stil erbaut. Holz ist das dominierende Element und fast alles ist weiß angestrichen. Angefangen vom Wohnhaus, den örtlichen Behörden, bis hin zur Kirche.
Bei Rockland kommen wir wieder zur Küste. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Fischer-Häfen für den Lobster Fang. Wir halten am Hafen und machen einen kurzen Rundgang. Von Rockland führt die US 1 immer der Küsten entlang in Richtung Norden. Wir genießen die Fahrt an der Küste. Unterwegs halten wir Rast auf einen der vielen, gut ausgestatteten Rastplätze und machen ein Picknick. In Portland haben wir uns in einem großen Supermarkt mit allem Nötigen eingedeckt und nun lassen wir es uns gut gehen. So eine Pause ist mir wesentlich lieber als ein schnelles Essen in einem Fast-Food-Lokal mit undefinierbarem Essen. Außerdem ist ein kurzes Power-Napping auch was Feines.
Wir folgen der 1 bis nach Ellsworth und biegen dort auf die US 3 ein, die nach Mount Desert Island führt zu unserem Tagesziel, dem Best Western Acadia Park Inn. Dieses typische amerikanische Motel mit Parkplatz direkt vorm Zimmer ist für eine Nacht unser Quartier. Wie checken ein, machen uns frisch und fahren die paar Kilometer bis nach Bar Harbor. Die Strasse führt den Berg hinunter und man hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die vorgelagerten Inseln und das Festland. Bar Harbor ist eine nette, saubere Stadt, die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist. Sie ist das Tor zum Acadia National Park mit seinen vielen Outdoor-Attraktionen. Hier leben noch viele Elche, Bären und andere Tiere. Wunderschöne Wanderwege führen durch den Park.
Eine weitere Attraktion ist das Whale Watching. Von April bis Oktober kann man hier diese majestätischen Tiere beobachten. Dies steht auch auf unserem morgigen Tag als erstes auf dem Programm. Aber wir parken zunächst unser Auto am Hafen und spazieren durch den wirklich entzückenden Ort. Auch hier verspürt man den New England Style, aber man merkt schon auch, dass hier das Klima schon um einiges rauer ist, als weiter im Süden. Irgendwie fühlt man sich schon eher in Kanada als in den USA. Aber der Ort ist wunderschön. Sehr viel Grün, fast auf jedem Grundstück ist eine Wiese und steht ein Baum.
Langsam wird es nun Zeit ein Lokal für das Abendessen zu suchen. Wir entscheiden uns heute für einen Italiener. Das "La Bella Vita", direkt am Hafen, schaut recht einladend ein. Ohne lange Wartezeit bekommen wir einen Tisch direkt am Fenster. Zur Einstimmung genehmigen wir uns ein Glas Prosecco. Als Vorspeise wählen wir die Cozze Bianco. Die in einer Zitronen-Butter-Sauce servierten Miesmuscheln sind ein Gedicht. Genauso wie der Ecco Domani Pinot Grigio aus den Trentino. Die Hauptspeise ist der absolute Hammer. Man kann sich seine eigene Pasta zusammenstellen. Man wählt die Pasta, dann sucht man sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten die gewünschten aus und dann die dazu passende Sauce. Wahrlich ein Gedicht. Als Nachspeise gibt es ein wirklich ausgezeichnetes Gelato. Abgerundet mit einem Grappa di Sassicaia von Poli. Ein fürwahr köstliches Abendessen als Abschluss eines wunderschönen Tages.
Auch an diesem Morgen trübt dichter Nebel den Blick aus dem Fenster. Wir rufen bei der Whale Watch Company an und erfahren, dass der Vormittagstermin abgesagt ist. Dadurch ändert sich unser heutiger Tagesablauf. Wir können uns zum Frühstücken Zeit lassen und dann ganz gemütlich zu unserem heutigen Tagesziel fahren. Da noch immer dichter Nebel herrscht, fahren wir in den Norden nach Bangor und fahren hier auf die Interstate 95 auf. Unser erstes Ziel wird Augusta sein, die Hauptstadt von Maine. Nach Bangor reißt der Nebel auf und man sieht wieder einen tiefblauen Himmel. Die Temperaturen steigen ebenfalls rasch an und als wir nach Augusta kommen hat es schon wieder über 20 Grad.
Augusta ist eine Kleinstadt am Kennebac River. Sie hat nicht sonderlich viel zu bieten, vielleicht abgesehen vom State House, das dem von Boston nachgebaut wurde. Wir genießen unseren Kaffee in einem netten Lokal und dann geht es weiter hinein in fantastische Seen-Landschaft von Maine. Immer wieder fahren wir an kleineren und größeren Seen entlang, überqueren viele Flüsse und fahren durch wunderschöne Wälder, die schon das typische Kleid des Indian Summer tragen. An einem der Seen machen wir Halt und machen wieder unser Picknick. Beim anschließenden Spaziergang am Ufer entlang genießen wir die Sonne und den Blick auf die traumhafte Landschaft.
Kurz nach dem Tripod Pond kommen wir zum Long Lake. In Naples machen wir Halt und sehen uns das kleine Örtchen an. Hier ist absolute Hochsaison. Auf dem See unzählige Boote, mehrere Marina´s und Geschäfte. Lokale und Souvenirshops findet man entlang des Seeufers.
Nach Naples kommen wir nach Fryeburg und überqueren die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Von hier sind es nur mehr knapp 20 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem North Conway Grand Hotel. Es ist das beste Hotel in North Conway, aber da wir hier 2 Nächte bleiben, ist es uns das wert. Die Lage des Hotels ist auch nicht schlecht, den gleich daneben ist das Settler´s Green Outlet Village. Hier habe ich schon bei meinem letzten Aufenthalt ein paar tolle Schnäppchen gemacht. Wir checken ein und machen uns rasch frisch, da wir noch eine kleine Runde um North Conway machen wollen.
Wir fahren gemütlich durch den langgezogenen Ort, vorbei am Bahnhof, wo gerade ein Zug der Conway Scenic Railroad einfährt. Dieser Touristenzug fährt mehrmals täglich durch die wunderschöne Landschaft der White Mountains. Wir fahren weiter entlang des Ellis River nach Jackson. Hier findet man alles, was das Sportlerherz sich wünscht. 2 Golfplätze für den Sommer und Skipisten und einen österr. Eislaufplatz mit Schlittenfahrten.
Nach dieser kurzen Tour geht es zurück ins Hotel. Auf dem Weg in unser Restaurant machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Outlet Center. Es ist nur zum Gustieren, shoppen ist morgen angesagt. Unser Ziel ist das "Merlino´s Family Steakhouse". Heute muss es ein richtiges großes Steak sein mit allem Drum und Dran. Keine Vorspeise oder ähnliche Nebensächlichkeiten. Ich weiß von früher, dass es hier gutes Fleisch vom Angus Rind gibt. Ich bestelle mir ein 20 Oz T-Bone Steak (ca. 550 gr.). Dazu gibt es Pommes Frites und Salat. Als Getränk muss es ein frisch gezapftes Tuckerman´s sein, ein Bier aus dieser Gegend. Auch diesmal werden unsere Erwartungen nicht enttäuscht und den restlichen Abend verbringen wir an der gut ausgestatteten Bar.
So wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat, lacht die Sonne am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Wir sind so dankbar, den heute erwartet uns ein absoluter Höhepunkt unserer Reise, der White Mountain National Forest mit dem Mount Washington. Wir frühstücken im Hotel, für amerikanische Verhältnisse hervorragend. Feste Schuhe und wärmere Kleidung werden eingepackt, denn wir werden den Gipfel des Mount Washington besteigen. Wir fahren vom Hotel hinein in den Park. Hier sind wir in tiefsten Indianer-Gebiet. Die Strasse steigt immer mehr an und nach 60 km sind wir am Ziel, der Talstation der Mount Washington Cog Railway.
Man kann den 1.917 m hohen Berg auf verschiedene Arten bezwingen, mit dem Auto, zu Fuß oder was für mich die schönste Art ist, mit der weltweit ältesten Zahnradbahn der Welt. 1866 eröffnet, führt die die 4,8 km lange Strecke von der Talstation bis hinauf zur Bergstation, die knapp unter dem Gipfel ist. Auf dieser Fahrt überwindet die Bahn 1.200 Höhenmeter bei einer mittleren Steigung von 25%. Das steilste Stück hat eine Steigung von knapp 48%. Die gesamte Fahrzeit beträgt eine Stunde. Die gesamte Dauer für Hin-und Rückfahrt beträgt 3 Stunden. Heute fahren die Züge mit von Bio-Diesel betriebenen Lokomotiven den Berg hinauf. Nur mehr selten werden die Waggons noch von den alten Dampflokomotiven geschoben. Ich hatte noch das Glück mit so einem pfauchenden Ungetüm zu fahren.
Wir hatten unsere Tickets schon vorab gekauft (in der Hochsaison sehr ratsam) und konnten daher in aller Ruhe die Talstation mit den ausgestellten, ersten Lokomotiven bestaunen. Unser Zug fuhr um 10.00 ab, das Boarding beginnt ca. 30 min vorher. Schon nach wenigen Metern führen die Geleise steil den Berg hinauf. Mit an Bord ist ein Guide, der den Reisenden alles über die Bahn, die Strecke und den Berg erzählt. Immer steiler geht es aufwärts bis zur ersten Ausweichstelle. Heute sind die beiden Ausweichstellen zweigeleisig, sodass die Züge ohne Halt aneinander vorbeifahren können. Als ich hinauffuhr, war das noch anders. Bei den Ausweichstellen musste der Zug auf ein Nebengleis fahren. Dafür wurden die Gleise händisch mit genau 17 Handgriffen umgelegt. Die Gleise wurden wieder umgelegt, sodass der Bergab-Zug vorbeifahren konnte. Anschließend wieder umlegen, unser Zug fuhr zurück, wieder umlegen und es ging weiter. Abenteuerlich, aber sensationell.
Wie schon erwähnt, kann das Wetter am Mount Washington in kürzester Zeit umschlagen, aber wir hatten wirklich Glück. Wie schon in den letzten Tagen hatten wir Traumwetter. Oben angekommen stiegen wir die paar Meter bis zum Gipfel hinauf. Der Ausblick war einfach gigantisch. Wir hatten eine unglaubliche Fernsicht. In den Norden bis nach Kanada, nach Westen bis weit nach Vermont hinein und nach Osten bis zum Atlantik. Es war einfach unbeschreiblich schön. Für diesen Ausblick zahlt man gerne den nicht ganz billigen Preis von 80,- USD. Nach einer Stunde Aufenthalt - und dem obligaten Kaffee in der Bergstation - geht es wieder den Berg hinunter. Um 13.00 waren wir wieder bei der Talstation.
Weiter geht die heutige Reise durch den National Forst. Nach ein paar Kilometer fahren wir am geschichtsträchtigen Mount Washington Resort vorbei. Ein wunderschönes Hotel, in dem 1944 die Bretton-Woods-Konferenz stattfand. Auf dieser Konferenz wurden die Weltbank und der internationale Währungsfond gegründet. Nun fahren wir durch dichte Wälder. Dass wir in altem Indianer-Gebiet sind, sieht man an zahlreichen Totem-Pfählen entlang der Strecke. Auf einem Parkplatz halten wir und gehen den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Gleich nachdem wir in den Wald hinein gehen, steht großes Schild mit einer Warnung vor Bären und wie man sich bei einer Begegnung verhalten soll. Leider bzw. Gott sei Dank ist uns keiner von den scheuen Gesellen begegnet.
Nach knapp 40 km erreichen wir den nächsten Punkt unserer Tagestour. Es ist der "Old man of the mountain". Der Alte Mann des Berges war eine Felsformation, die den Kopf eines Indianers zeigte. Als ich das erste Mal hier war (2001), war er noch deutlich zu sehen. Leider hat ein natürlicher Felssturz 2003 diesen Kopf zerstört. Aber allein die Fahrt hierher zum Profile Lake ist wunderschön und man kann ja sehen, wo er einmal war und die Bilder, die hier ausgestellt sind, betrachten.
Wir fahren weiter nach Lincoln und biegen dann auf die 112 ein. Diese Strasse wird auch Kangamagus Highway genannt. Diese Strasse führt hinein in eine der schönsten Landschaften New Hampshire´s. Auf den 60 km bis North Conway quer durch die White Mountains, sieht man den ganzen Zauber des Indian Summer. Die Wälder leuchten in allen Farben, die Panoramastrasse führt die meiste Zeit den Fluss entlang, immer wiedereröffnen sich neue Blickwinkel und man glaubt zeitweise, dass der Wald brennt. Das Schönste aber ist, dass wir hier auf dieser Strasse fast allein sind.. Wir sind einfach sprachlos, ob dieser traumhaften Landschaft und dankbar, das alles sehen zu dürfen.
Wir fahren immer weiter den "Highway" entlang. Zwischendurch machen wir bei einem kleinen See halt und spazieren um ihn herum. Bei einem Rastplatz stehen mehrere indianischen Totempfähle. Sie schauen zwar alt aus, sind aber nur eine Touristenattraktion und ein Hinweis, dass dieses Gebiet einmal den Algonkin-Indianern gehörte.
Nach 50 km kommen wir wieder in die "Zivilisation" und erreichen Conway. Von hier sind es nur mehr ein paar Kilometer zu unserem Hotel. Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, gehen wir nun shoppen. Im Settler´s Outlet Center zieht es mich, als bekennenden Hilfiger und Ralph Lauren Fan, zu diesen Geschäften. Meine Frau und die beiden anderen Begleiter finden auch ihre Schnäppchen. Zurück ins Hotel, frisch machen und dann gehen wir wieder in das gestrige Restaurant. Steaks kann man jeden Tag essen.
Der Wetterbericht hat eine Wetterverschlechterung angesagt, aber am Morgen sehen wir noch nichts davon. Unser Weg führt uns heute zunächst zum Lake Winnipesaukee, einem der größten Seen in New Hampshire. Von unserem Hotel sind es knapp 70 km. Unser erster Halt ist bei einem Bauernmarkt. Man kann hier frisches Gemüse kaufen, vor allem aber den großen Howden-Kürbis, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch der ideale Kürbis für Halloween ist. Immer öfter sieht man nun bei Bauernmärkten, Gärtnereien und Baumärkten diesen bis zu 15 kg schweren Kürbis.
Bei Moultonborough kommen wir ins das Seen-Gebiet. Wir fahren am Lake Kanasatka vorbei und kommen bei Center Harbor zum riesigen Lake Winnipesaukee. Das Seeufer ist sehr stark gegliedert, daher ist der Gesamtumfang des Sees über 460 km. Im See sind mehr als 250 Inseln. Unser Ziel ist Meridith, einem der touristischen Hauptorte. Der Ort liegt an 2 Seen, einerseits am Winnnipesaukee und an der anderen Ortsseite ist der kleine Lake Waukewan. Wir parken direkt am See und im Down Docks, einem Lokal mit See-Terrasse gibt es endlich unseren Kaffee.
Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen, denn wir sehen, dass der Wetterbericht stimmt und schön langsam ziehen immer mehr Wolken auf. Wir brechen auf und fahren nun in Richtung unseres nächsten Ziels, der Quechee-Schlucht. Die Strasse führt durch eine wunderschöne, hügelige Landschaft mit entzückenden, kleinen Ortschaften. Hier auf dieser Route sind nicht so viele Touristen unterwegs. In Lebanon am Connecticut-River machen wir Halt um eine Kleinigkeit zu essen. Es ist eine typisch amerikanische Kleinstadt.
Kurz nach Lebanon überqueren wir die Grenze zu Vermont, dem 4. Bundesstaat auf unserer Reise. Von hier ist es nicht mehr weit zum Quechee State Park. Die Strasse führt über den Ottauquechee River der sich hier ca. 50 m tief in den Felsen eingegraben hat. Diese Schlucht ist die tiefste in Vermont. Wir parken gleich nach der Brücke beim Parkeingang und spazieren zurück zur Brücke.
Der Blick in die Schlucht und die Umgebung ist schon beeindruckend. Leider hat das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen und es nieselt, sodas wir uns nicht länger aufhalten. Nach ein paar Kilometern sehen etwas abseits der Strasse ein größeres Gebäude mit der Aufschrift "Scotland by the Yard", leider mittlerweile geschlossen. Wir bleiben stehen und sehen, dass es ein Geschäft für schottische Produkte ist. Hier gibt es alles, angefangen von den Stoffen in den verschiedensten Clan-Mustern, dazu passende Krawatten, Kilts und natürlich auch alles an schottischen Spezialitäten. Wir kommen mit Don Ransom, dem Besitzer ins Gespräch. Von ihm erfahren wir, dass sich in dieser Gegend sehr viele Schotten angesiedelt haben. Er veranstaltet auch das jährliche Scottish Festival. Er sagt uns aber auch, dass er das Geschäft bald aufgibt, da immer weniger Kunden kommen und er und seine Frau keinen Nachfolger für das Geschäft finden.
Wir kaufen ein paar schottische Souvenirs und fahren weiter zu unserem heutigen Ziel, dem bekannten Skiort Killington, wo jedes Jahr Damen-Weltcup-Rennen stattfinden. Wir fahren nicht in den Ort, sondern hinauf zur Skistation zu unserem Hotel, dem Mountain Inn. Das Hotel hat noch etwas von einem Berghotel. Viel Holz und Stoff sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Wir checken schnell ein und machen einen langen Spaziergang rund um die Station. Jetzt im Oktober liegt zwar noch kein Schnee, aber man merkt, dass sich der Ort schon auf die Wintersaison vorbereitet.
Zurück im Hotel entspannen wir uns im hoteleigenen Hallenbad, bevor wir in Restaurant zum Abendessen gehen. Obwohl wir hier auf dem Berg sind und knapp 250 km vom Meer entfernt sind, wird frischer Lobster angeboten. Da wir in letzter Zeit sehr Steak-lastig waren, ist es wieder einmal Zeit für einen Hummer. Diesmal allerdings als Lobster-Spaghetti. Dazu ein guter Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien.
Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die Schlechtwetterfront nun da ist. Tiefhängende Wolken und leichter Regen sind heute angesagt, aber nichts desto trotz steht uns eine schöne Etappe bevor. Von Killington zunächst nach Rutland und nach Pittsford und dann immer weiter in den Süden nach Stockbridge und zu unserem Ziel nach Springfield.
Aber zu aller erst Frühstück und hier erleben wir eine Überraschung der amerikanischen Art. Alles was hier angeboten wird, sei es die Butter, die Marmelade, die Wurst oder der Käse, alles ist in Plastik verpackt. Obendrein gibt es auch kein Geschirr, nur Plastikbecher und Plastikbesteck. Es ist ein Wahnsinn, allein der Müll, den wir hinterlassen, ist gewaltig. Dieses Land hat noch riesigen Aufholbedarf, was Müllvermeidung betrifft, aber nicht nur das. Auch in vielen anderen Bereichen ist Amerika in der Infrastruktur weit von Standard Europas entfernt. Man denke nur an die vielen Strom- und Telefonleitungen, die alle noch auf Masten sind und einige Punkte mehr.
Aber dafür sind die Menschen extrem freundlich, hilfsbereit und nett und das Land ist einfach wunderschön. Das nur ein kleiner Exkurs. Wir fahren nach dem Frühstück den Berg hinunter nach Rutland und weiter nach Pittsford, zu unserem ersten Stopp dieses Tages. Hier in Pittsford ist das "New England Maple Museum". Es heißt, ohne einen Besuch dieses Museums ist ein Vermont-Aufenthalt nicht komplett. In diesem nett gestalteten Museum erfährt man alles, was man über die Ahorn-Sirup-Erzeugung wissen muss. Schon die Ureinwohner Amerikas haben diesen süßen Saft gewonnen und zu schätzen gewusst. Die Geschichte der Herstellung des Sirups des Ahorn-Baumes wird hier auf typisch amerikanische Art sehr anschaulich und auch lustig gezeigt. Natürlich muss man dann zum Abschluss in angrenzenden Shop etwas für daheim einkaufen. Für sich selbst und als Mitbringsel.
Nach diesem Besuch fahren wir nun immer weiter in den Süden hinein in die Green Mountains. Es mittlerweile aufgehört zu regnen und auch die Sicht hat sich gebessert. So sehen wir auf dieser schönen Fahrt die wunderschöne Landschaft Vermonts. Sanfte Hügel, die auch in den typischen Farben des Indian Summer leuchten. Wir kommen durch entzückende Ortschaften, die alle Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. In einem dieser Orte halten wir und gehen auf den üblichen Kaffee. Anschließend möchten wir noch in Geschäft auf dem Hauptplatz etwas einkaufen. In diesem Geschäft gibt es alles, von Lebensmitteln, allem was man im Haushalt braucht und auch für den Landwirt ist gesorgt. Plötzlich sehe ich in einem Regal ein Sortiment unserer herrlichen, unvergleichliche Manner-Schnitten. Wir fragen den Besitzer, weshalb er Manner-Schnitten in seinem Sortiment hat. Weil einmal ein guter Freund von ihm in Österreich auf Urlaub war und dort diese Köstlichkeit kennengelernt hat. Darauf hat er sie bei seinem Großhändler bestellt und da sie bei seinen Kunden sehr gut ankommen, gibt es sie in seinem Geschäft. Natürlich müssen wir seinen Bestand drastisch reduzieren.
Wir fahren weiter und plötzlich kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Dadurch wird die Fahrt durch die Green Mountains noch schöner. Es ist wirklich eine wunderschöne Region. Wir kommen nach Bennington und da es Zeit für einen Imbiss ist, wollen wir uns eine Kleinigkeit in einem Supermarkt kaufen. Als wir in den Ort kommen, sehen wir eine riesige Aldi-Filiale. Natürlich steuern wir diese an. Als wir hinein gehen das AHA-Erlebnis. Alles ist so angeordnet, wie wir es von daheim kennen. Das Brot ist wo das Brot ist, das Obst wo Obst hingehört und auch alles andere ist auf seinem Platz. Wir suchen uns ein Lokal, wo wir was zum Trinken bekommen, das Essen mitzubringen ist in den USA ja kein Problem.
Nach dieser Pause fahren wir weiter in den Süden zu unserem nächsten Halt, nach Stockbridge. Hier in diesem kleinen Ort, schon wieder in Massachusetts, ist das Museum von Norman Rockwell. Norman Percevel Rockwell war einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Rockwells Arbeiten gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell. Als Illustrator schuf über mehr als 40 Jahre schuf er insgesamt 322 Titelbilder der Saturday Evening Post. Mit seiner Art zu malen hat er in den 40- und 50-er Jahren das amerikanische Alltags-Leben auf amüsante Art dargestellt. Er war aber auch politisch sehr engagiert. Sein Motto war:
„Die Sichtweise des Lebens, die ich in meinen Bildern kommuniziere, schließt das Morbide und Hässliche aus. Ich male das Leben so, wie ich es gerne hätte.“
Man kann zu dieser Art von Malerei stehen wie man mag, aber das Museum ist wirklich zu empfehlen. Allein die Lage des Museums am Stadtrand von Stockbridge ist wunderschön. In einer großen Parkanlage befindet sich das Hauptgebäude mit der Bildergalerie. Man kann auch sein Studio besichtigen und auf der Terrasse des Cafe´s die schöne Anlage bewundern.
Von hier sind es noch eine knappe Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Springfield. Die Sonne scheint mittlerweile wieder von einem blauen Himmel und auf dieser Fahrt durch eine sanft hügelige Landschaft zeigt sich wieder die volle Pracht des Indian Summer. Unser Hotel, das Residence Inn by Marriott West Springfield, liegt am Stadtrand gleich nach der Abfahrt von der Interstate, aber trotzdem sehr ruhig am Rande eines kleinen Wäldchens. Unsere Apartments sind wunderschön, eigentlich eine kleine Wohnung. Zuerst aber muss es ein Willkommens-Bier an der Hotelbar sein.
Nach dem Frischmachen spazieren wir die Strasse entlang in Richtung Zentrum. Hier findet man jede Menge Lokale und Geschäfte. In einen Western-Shop gehen wir hinein und schauen uns um. Hier gibt es alles, was das Herz des Western-Fans begehrt. Wunderschöne Cowboy-Stiefel oder ein Original Stetson wären ein schönes Mitbringsel, aber da die Preise auch schön sind, verzichte ich darauf. Gleich ein Stück weiter ist Cal´s Wood-Fired Grill & Wine Bar.
Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir sofort einen Tisch. Als Vorspeise muss es heute ein klassischer Caesar Salad sein. Als Hauptgericht wählen wir alle Meeresfrüchte Spaghetti. Nach einem Bier zur Vorspeise trinken wir zum Hauptgang einen leichten kalifornischen Chardonnay. Den Abschluss bildet ein fantastischer warmer Apfelstrudel mit Vanille-Sauce und Vanille-Eiscreme. Das ganze Essen war einfach köstlich. Wirklich ein Lokal, dass man weiterempfehlen kann.
Der heutige Tag wird uns wieder an die Küste führen bis nach Newport in Rhode Island. Das Wetter ist weiter unbeständig, aber wenigstens regnet es nicht. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das "Old Sturbridge Village", ein Freilicht-Museum der besonderen Art. Hier ist alles, was man besichtigen kann bewohnt. Die Angestellten des Museums betreiben die einzelnen Stationen in den Original-Kleidern der damaligen Zeit, sie bearbeiten die Farm, der Schmied zeigt, wie man zur Zeit der Siedler gearbeitet hat usw. Wir sind sehr gespannt.
Von Springfield nach Sturbridge sind es knapp 55 km. Wir nehmen die SR 20 um die schöne Landschaft hier zu genießen. Gott sei Dank kommt immer wieder die Sonne hervor und so kann man den Reiz dieser Gegend noch besser bewundern. Nach einer gemütlichen Fahrt kommen wir beim Village an. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen zum Hauptgebäude. Hier bekommt man Karten und Infomaterial. Dann geht´s los. Die Wege sind gut beschildert und wir gehen zum Dorf. Rund um einen großen Platz sind verschiedenste Gebäude. Die Kirche, eine Bank, ein Versammlungshaus, das Anwaltsbüro uvm.
Der Weg führt am Dorf vorbei und man kommt dann zur Farm. Im Haus zeigen kostümierte Angestellte, wie der Tagesablauf in so einem Haus vor sich ging. In der Küche wird gekocht, man kann die Zimmer besichtigen, den Gemüsegarten. In den Wirtschaftsgebäuden erklärt uns ein Mann die Arbeitsgeräte der damaligen Zeit.
Langsam schlendern wir so am Schmied, am Töpfer, an einem Sägewerk vorbei. Überall wird das alte Handwerk gezeigt. Es ist wirklich schön, das Leben in der damaligen Zeit auf diese Art kenne zu lernen. Alle Stationen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, das Old Sturbridge Village zu besuchen. Man sieht hier wirklich ein Stück amerikanische Geschichte.
Wir haben uns fast den ganzen Vormittag Zeit genommen, aber nun geht es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Meerwasser Aquarium in Mystic in Connecticut, dem 5. Bundesstaat auf unserer Tour. Man fährt knapp 1 1/2 Stunden bis an die Küste. Die Fahrt dahin führt durch eine entzückende Landschaft, natürlich geprägt vom Indian Summer. Das Aquarium liegt etwas außerhalb von Mystic. Das Besondere an dieser Sehenswürdigkeit ist, dass es neben den üblichen großen Aquarien mit unzähligen Fischen, einen sehr großen Außenbereich hat. Hier kann man Meeresbewohner beobachten, die man sonst nur selten zu sehen bekommt.
Wo hat man sonst wohl die Möglichkeit einen weißen Beluga-Wal zu sehen oder eine Vielzahl an Seelöwen, Pinguinen und Haien. Ein besonderes Augenmerk wird hier auch auf die Forschung und der Erhaltung von bedrohten Arten gelegt. Wir schlendern durch die große Anlage und bewundern diese wunderschönen Tiere.
Nach diesem Besuch steuern wir unser heutiges Tagesziel an, Newport im Bundesstaat Rhode Island, dem 6. und letzten Bundesstaat von New England. Wir wählen für diese Strecke die Küstenstrasse, die US Route 1. Die 75 km sind wirklich wunderschön zu fahren, immer wieder kommen wir an die Küste. Newport selbst liegt auf einer Insel, die mit einer tollen Brücke mit dem Festland verbunden ist. In einem großen Bogen spannt sich die Brücke über das Meer. Wirklich beeindruckend. Unser Hotel, das Marriott Newport ist direkt am Hafen, am Rande der Altstadt.
Check-In, frisch machen im Zimmer und dann hinein in die Stadt zum Bummeln. Newport ist eine wunderschöne Stadt, im typischen New-England-Stil. Sehr viele Häuser sind aus Holz errichtet, die Farben Weiß und Blau dominieren. Nicht umsonst haben sich hier in der Gegend die Superreichen der "Gilded Age", des vergoldeten Zeitalters hier ihre Landsitze gebaut. Aber diese werden wir morgen besichtigen.
Heute geht es nun zum Abendessen in ein Super-Lokal direkt am Meer, in das "The Mooring". Ich kenne das Lokal von früheren Reisen und es ist immer ein Highlight hier zu essen. Außerdem ist es von unserem Hotel aus zu Fuß erreichbar. Gewiss nicht ganz billig, aber dafür wirklich hervorragend. Vor allem die Auswahl an Weinen ist beachtlich. Da unsere Reise schön langsam dem Ende zugeht, muss es heute noch einmal ein Lobster sein. Dazu trinken wir einen Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien. Man muss ja schauen, wie der zu einem steirischen Sauvignon abschneidet. Als Nachspeise gibt es Creme Brulee.
Nach dem Essen setzen wir uns noch in auf einen Drink in die Hotelbar und dann ab ins Zimmer. Morgen geht es nach Cape Cod.
Nach einer angenehmen Nacht mit dem Geruch des Meeres frühstücken wir im Hotel und machen uns dann auf zu den Newport Mansions. Das sind Herrenhäuser, die sich hier die Superreichen vergangener Tage errichtet haben. Sie alle liegen am sogenannten Cliff-Walk etwas außerhalb von Newport. Traumhafte Anwesen, wie das Marble House oder das Chateau-sur-Mer. Alles traumhafte Anwesen, aber eines davon sticht besonders hervor und das werden wir auch besichtigen. Es ist das "The Breakers" von den Vanderbuilts.
Die Vanderbuilts schufen ihr Vermögen mit Dampfschiffen und der New York Central Railroad. Cornelius Vanderbuilot (183-1899) kaufte ein Holzhaus namens Breakers hier in Newport. 1892 brannte es ab und Vanderbuilt beauftragte Richard Morris Hunt einen Palast zu erbauen. Er holte Handwerker aus allen Ländern, vor allem aus Italien, die die Fertigkeiten besaßen, um einne Palazzo im italienischen renaissance-Stil zu erbauen. 1895 war es fertig und die Vanderbuilts zogen ein. Bis 1972 war es im Besitz der Vanderbuilts, heute gehört es der Preservation Society und ist ein nationales historisches Wahrzeichen ausgewiesen.
Wir haben uns die Karten schon vorab gekauft und kommen gerade rechtzeitig zu unserer Führung. Das Haus ist wahrlich beeindruckend. Nichts, was damals gut und teuer war, fehlt hier. Jedes Zimmer ist mit unheimlichem Prunk ausgestattet. Alle Details zu beschreiben ist müßig, aber es ist schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde, obwohl, hier zu leben hatte nicht nur seine Vorteile. Dies war sicher auch der Grund, warum spätere Generationen der Vanderbuilts lieber wo anders residierten und später auch das Haus verkauften.
Nach der Besichtigung fahren wir weiter die durch diese wunderschöne Gegend. Viele Seen, Flüsse und Meeresarme prägen diese Region im Süden der New England Staaten. In Hyannis, dass schon auf der Halbinsel Cape Cod ist, halten wir bei unserem Hotel, dem Fairfield Inn & Suites und checken schnell ein. Nach einer kurzen Zeit fahren wir nach Princetown, ganz am Ende von Cape Cod. Die Halbinsel ist bekannt für seine unberührten Strände und den charakteristischen Dörfern. Viele sind noch immer geprägt vom Fischfang, aber der Tourismus spielt mittlerweile eine große Rolle. Viele New Yorker nutzen die relative Nähe für kurze Urlaube und auf den beiden Inseln Nantucket und Martha´s Vineyard haben sich viele betuchte Menschen niedergelassen. Die Kennedy´s hatten hier einen Landsitz und auch Barack Obama kam immer wieder auf die Insel.
Wir halten in Princetown und machen einen großen Spaziergang durch die Dünenlandschaft bis zum Race Point Lighthouse. Es ist traumhaft schön hier, so unberührt und wild. Man wird vom rauen Wind so richtig durchgeblasen. Wir gehen zurück und in Princetown auf einen Kaffee. Dann geht´s zurück zum Hotel und zum Abendessen. Wir haben im Hafen im "Harbourview Restaurant" einen Tisch bestellt. Da es heute unser letzter Abend ist und wir diesen gebührlich feiern möchten, fahren wir mit dem Taxi zum Lokal. Zum Abschluss der Reise wollen wir es noch einmal ordentlich krachen lassen.
Als Vorspeise bestellen wir Austern aus der Gegend, die mit einer süßen Chilisauce serviert werden. Dazu gibt es einen Soave aus dem Veneto. Die Hauptspeise muss noch einmal ein gutes Steak sein. Perfekt gegrillt mit einer feinen Weinsauce, Spargel und gestampfte Kartoffel. Der Wein kommt aus Kalifornien, ein Cabernet Sauvignon vom Weingut Justin. Den Abschluss bildet ein Käsekuchen mit Schlag und Himbeeren. Alles zusammen war ein Traum. Zurück gehen wir die knapp 3 Kilometer, nach diesem ausgiebigen Mahl tut das gut.
Heute ist unser letzter Tag, es geht zurück nach Boston und dann wieder nach Hause. Da unser Flugzeug erst am späten Nachmittag geht, können wir auf der Fahrt nach Boston noch einen Stopp einlegen und zwar in Plymouth, der ersten von den Pilgervätern gegründeten Siedlung in ihrer neuen Heimat.
Wir fahren recht früh los, damit wir auch genügend Zeit haben, diesen geschichtsträchtigen Ort zu besuchen. Einerseits ist es die Plimoth Plantation und andererseits kann man einen Nachbau der Mayflower besichtigen, das Schiff mit dem die Auswanderer hierher in ihre neue Heimat segelten. Wir fahren die Küste entlang um noch einmal diese schöne Landschaft zu genießen. In Plymouth angelangt, einer entzückenden Kleinstadt am Atlantik fahren wir gleich zum Hafen und suchen uns einen Parkplatz. Zuerst gehen wir einen Kaffee trinken und dann starten wir unsere Besichtigungstour. Der erste Halt ist der Plymouth Rock, ein eingezäunter Felsen. Hier soll der erste der Siedler amerikanischen Boden berührt haben. Eine schöne Geschichte und den Amerikanern heilig, ist er doch ein eingetragenes historische Denkmal.
Ein kurzer Weg zum Hafen und wir stehen vor der Mayflower 2, einem dem Original nachgebautem 1:1 Modell. Mit so einem Schiff kamen 1620 die ersten der sogenannten Pilgerväter in die Neue Welt. Wir gehen an Bord uns kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist das Schiff schon von außen nicht sehr groß, wird es an Bord so richtig eng. Man kann sich nicht vorstellen, dass auf so einer Nussschale so viele Menschen die Fahrt über den Atlantik antraten. Wer von diversen Filmen Vorstellungen hat, wie es auf so einem Schiff aussieht, kann diese getrost vergessen. Die Kapitänskajüte ist nicht mehr als ein Verschlag und die Kombüse ist ein gemauerter Ofen und das war es.
Wir durchstöbern jeden Winkel des Schiffes und bewundern den Mut und die Entschlossenheit, aufgrund der religiösen Verfolgung in England, dieses Wagnis auf sich zu nehmen. Nur um hier in der Neuen Welt so leben zu können, wie es ihre Religion verlangt.
Die Besichtigung des Schiffs hat doch einige Zeit in Anspruch genommen und so verzichten wir auf das Plimoth Plantation. Es ist ein Freilicht-Museum, in dem man die Lebensweise der Siedler nachvollziehen kann. Wie in Old Sturbridge Village sind auch hier Angestellte in Originalkleidung vor Ort, um alles zu erklären.
Wir suchen uns ein Restaurant, um noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen, denn wie man weiß, ist die Verpflegung inn den Flugzeugen mittlerweile nicht mehr der gehobene Standard. Danach fahren wir die 70 km auf der Interstate bis zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietwagens verläuft, wie in den USA, sehr schnell und der Bus bringt uns zu unserem Terminal. Mit Freude auf das heimkommen fliegen wir ab, denken aber voller Wehmut, aber auch Dankbarkeit an diese Traumreise zurück.
Haben Sie Lust bekommen, genau diese oder eine ähnliche Reise quer durch New England zu machen? Gerne bin ich Ihnen bei der Planung und Buchung Ihrer Traumreise behilflich. Schicken Sie mir eine Anfrage mit Ihren Wünschen und ich setze mich mit Ihnen umgehend in Verbindung.
NEW ENGLAND
Der Indian Summer, eine Explosion der Farben
Wer kennt nicht die vielen tollen Bilder, die die Pracht des Indian Summer zeigen. Das Laub der Bäume verfärbt sich in alle Farben, von Braun, Gelb, Orange bis zu Rot leuchten die Wälder in der Sonne des Herbstes. Besonders in New England kann man dieses Schauspiel in allen seinen Facetten erleben.
Aber es ist nicht nur das Farbenspiel, das eine Reisen den Nordosten der USA so einzigartig macht. Es auch die Geschichte, die mit dieser Region so besonders macht. Hier in New England befindet sich die Wiege der Vereinigten Staaten von Amerika. Nach der Besiedelung durch die Pilger-Väter, Auswanderer aus England, begann sich in Boston die Bevölkerung gegen die Herrschaft Englands aufzulehnen. Dies mündete in den Unabhängigkeitskrieg, der von 1775 -1783 andauerte und mit der Loslösung der ehemals britischen Kolonien endete. Spaziert man durch Boston, stößt man an allen Ecken und Enden auf Zeugen dieser Zeit.
Auf der Fahrt durch die New England-Staaten wird man immer wieder überwältigt sein, von der Schönheit der Landschaft. Seien es die Küsten von Maine, die fantastische Seen-Landschaft von New Hampshire oder das alte Indianergebiet um den Mount Washington National Park. Durch die wunderschönen sanften Hügel von Vermont, dem alte Siedlungsgebiet der Kolonialisten rund um Old Sturbridge in Massachusetts, führt die Reise zur Küste nach Newport in Rhode Island. Hier lebt und lebte der alte Geldadel der USA, wie die Vanderbuilts, deren Anwesen man in Newport besichtigen kann.
Vom mondänen Newport gelangt man schlussendlich nach Cap Cod, wo die New Yorker sich erholen und die amerikanischen Präsidenten Urlaub machen. Auf der Insel Martha´s Vineyard hatten die Kennedy´s ihr Anwesen und Präsident Obama kaufte sich hier ein Haus.
Auf der letzten Etappe zurück nach Boston kann man in Plymouth einen Blick auf die berühmte Mayflower werfen, dem Schiff, mit dem die ersten Auswanderer von England hierherkamen. Am Flughafen in Boston endet diese traumhafte Reise, die Ihnen einen ganz anderen Blick auf die USA vermitteln wird und die sicher zu den Reisen zählt, die man unbedingt machen sollte.
Diese Bundesstaaten auch noch zu Zeiten des Indian Summer - Ende September bis Mitte Oktober - zu bereisen, ist einfach sensationell und traumhaft schön. Ich zeige Ihnen eine Tour durch New England, mit vielen Höhepunkten und unvergesslichen Eindrücken.
Begleiten Sie mich und genießen Sie die Reise. Vielleicht sind auch Sie demnächst auf den Strassen quer durch diesen Teil der USA unterwegs.
Vorab möchte ich Ihnen die einzelnen Bundesstaaten in groben Zügen vorstellen
Vermont, auch der Green State genannt, ist bekannt für die Ahornsirup-Erzeugung und für seine vielen renommierten Brauereien. Es ist auch der Staat mit den meisten Schneefällen. Nicht umsonst ist Killington oftmals Austragungsort von Ski Weltcup Rennen.
In den 50-iger Jahren ließ sich die berühmte Trapp-Familie in Stowe nieder. Der Lake Champlain ist eine weitere von vielen Sehenswürdigkeiten.
Unbedingt zu beachten:
Ein altes Gesetz schreibt vor, dass Giraffen nicht an Telefonmasten festgebunden werden dürfen und Pfeifen unter Wasser ist verboten.
In New Hampshire können Sie den gesamten Charme von New England erleben. Einerseits in den entzückenden Küstenorten und andererseits im Landesinneren mit seinen Nationalparks, wie dem White Mountain National Forest.
Ein Highlight ist sicher der Mount Washington. Unscheinbare 1917m hoch, aber bekannt für sein extremes Klima. Eine Fahrt mit der Cog-Railway hinauf auf den Gipfel ist ein Muss.
Auf jeden Fall bedenken Sie:Wer sonntags auf die Toilette geht, darf währenddessen nicht zum Himmel blicken und die Kleidung, die sie tragen, dürfen sie nicht verwenden, um ihre Spielschulden zu zahlen.
Das kleine Connecticut liegt ideal zwischen New York und Boston, dementsprechend ist es auch ein beliebtes Urlaubsziel für viele Großstädter. Orte wie New Haven oder Mystic mit seinem wunderschönen Meeres-Aquarium aber auch die Hauptstadt Hartford haben viel zu bieten.
Auch die berühmte Yale-University ist in diesem Bundesstaat.
Ganz wichtig:
Fahrradfahrer dürfen nicht schneller als 104 km/h fahren und rückwärts laufen nach Sonnenuntergang ist verboten
Maine ist der größte der New England Staaten. Sein Spitzname ist auch "Urlaubsland", hat er doch so eine Vielfalt an Schönheiten zu bieten.
Wunderschöne Küstenstädtchen und eine ausgedehnte Waldlandschaft. Viele Sehenswürdigkeiten, vom Arcadia NP im Norden, der stark gegliederten Küste mit Orten wie Rockland und Kennebunkport sind einfach traumhaft schön. Wer die Fernsehserie "Mord ist ihr Hobby" kennt, hat sicher auch den fiktiven Ort Cabot Cove im Sinn.
Die größte Stadt Portland mit einem Lobster-Essen im schwimmenden Restaurant DiMillo´s darf auf der Reise nicht fehlen.
Wichtig:
Es ist erforderlich ein Gewehr mit in die Kirche zu nehmen, falls man durch einen Indianerangriff überrascht wird und in Portland dürfen Männer Frauen nicht mit einer Feder am Kinn kitzeln.
Rhode Island ist der kleinste Bundesstaat der USA. Seinen Beinamen "Ocean State" hat er mit Recht, ist die Küste doch wild gegliedert und ein traumhaftes Segelrevier. Nicht umsonst wurde hier der "America´s Cup" geboren.
Ein Highlight ist sicher die Stadt Newport und die ganz in der Nähe erbauten Wohnsitze der "Superreichen", wie das "Breakers" der Vanderbuilts. Auch ein Pflicht-Termin auf einer Tour durch New England.
Hier ist zu beachten:
In Newport ist es verboten nach Sonnenuntergang Pfeiffe zu rauchen und das Auffordern oder Annehmen eines Duells kann mit 1 – 7 Jahre Gefängnis bestraft werden. Auch, wenn das Duell nie ausgetragen wird.
REISEVERLAUF
Flug von Europa nach Boston. Nach der Einreise bringt Sie der Shuttlebus zur Vermiet-Station Ihrer Leihwagen-Firma. Von dort Fahrt zu Ihrem gebuchten Hotel in Boston.
Beenden Sie den ersten Tag mit einem kleinen Spaziergang zu einem der in der Nähe gelegenen Restaurants oder genehmigen sich noch einen Drink an der Hotelbar.
Der erste Tag steht ganz im Zeichen der frühen amerikanischen Geschichte. Fährt man mit der U-Bahn ins Zentrum und kommt hier ans Tageslicht, bekommt man sofort einen Eindruck von den Gegensätzlichkeiten dieser Stadt. Nebeneinander stehen die 1872 erbaute Trinity-Church und das moderne Wahrzeichen Bostons, der 241 m hohe Hancock-Tower. Hier hat man auch eines der beliebtesten Fotomotive, die sich im Glas des Turms spiegelnde Kirche.
Der Spaziergang geht zunächst zum Boston Public Garden. Der öffentliche Park war der erste botanische Garten der USA. Mitten im Park steht das Reiterstandbild von Gorge Washington. Der wunderschöne Park mit einem kleinen See grenzt unmittelbar an den Boston Common, dem 1634 eingeweihten und somit ältesten Stadtpark der USA. Er ist auch der Startpunkt des heutigen Programms, dem BOSTON FREEDOM TRAIL. Dieser rund 4 km lange Rundgang durch führt mitten durch das Zentrum der Stadt. Man spaziert immer entlang einer markierten, roten Linie zu 17 historischen Sehenswürdigkeiten. Am Beginn im Common Park holt man sich eine Karte, auf der alle Punkte eingezeichnet sind.
Auf diesem Spaziergang taucht man ein die Geschichte der Vereinigten Staaten. Spätestens bei der 4. Station, dem Granary Friedhof, ist man mittendrin in der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und dem Unabhängigkeitskrieg. Viele bedeutende Persönlichkeiten dieser Zeit, wie Samuel Adams, einem Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung oder Paul Revere, einem Helden im Unabhängigkeitskrieg, sind hier begraben. Es mutet eigenartig an, die schmucklosen Gräber vieler bedeutender Bürger dieser Zeit zu sehen. Bei uns wäre das sicher wesentlich bombastischer.
So spaziert man von Station zu Station. Bei der 12. Station, der Faneuil Hall, eines der ältesten Gebäude von Boston, ist es an der Zeit eine Pause zu machen. Im Quincy Market gibt es jede Menge Street-Food-Läden. Aber auch viele Cafe´s und Souvenirläden. Der Quincy-Market ist auch ein beliebter Treffpunkt der Bostoner, nicht nur der Touristen. Es gibt auch einige Restaurants, mein Tipp ist aber ein paar Minuten weiterzugehen, bis zum Geburtshaus von Paul Revere. Hier am North Square gibt es eine Vielzahl von netten Lokalen, wie das "Mama Maria", ein gutes italienisches Restaurant, das ich wärmstens empfehlen kann.
Ein paar Schritte weiter ist die Old North Church, eine wunderschöne Holzbau-Kirche aus dieser Zeit und der Copp´s Hill Friedhof. Ein Bummel hier durch den ältesten Teil der Stadt ist wirklich wunderschön. Wer die beiden letzten Stationen des Trails, die USS Constitution und das Bunker Hill Monument, noch machen will, der hat noch einen 30-minütigen Marsch vor sich. Ich empfehle stattdessen zum Abschluss zum Boston Tea Party Ship. zu schlendern. Erstens hat mit der Boston Tea Party die Unabhängigkeitsbewegung begonnen und zweitens, wenn man an einer Führung teilnimmt (unbedingt), erlebt man, wie in Amerika Geschichte vermittelt wird. Sie nehmen teil an der Boston Tea Party, als Indianer verkleidet (man bekommt eine Feder ins Haar gesteckt) und wirft zusammen mit den anderen Teilnehmern, Teeballen ins Meer und muss dazu "put the Tea into the Sea" rufen. Es ist sensationell, zu sehen, wie sich die amerikanischen und asiatischen Touristen freuen. Aber, ganz ehrlich, auch uns hat´s Spaß gemacht.
Nach diesem unvergesslichen Erlebnis ist es Zeit zurück ins Hotel zu fahren oder sich ein der Altstadt ein gutes Lokal zu suchen und die wirklich gute Küche von New England zu testen. Wie gesagt, Lobster und Meeresfrüchte spielen hier eine große Rolle.
Auch heute fahren wir wieder mit der U-Bahn ins Zentrum und zwar bis zum Government Center. Von hier spazieren wir ein paar Minuten zu unserem ersten Programmpunkt des Tages, dem New England Aquarium. Das wunderschöne und vor allem riesige Aquarium ist ein wirkliches Highlight in Boston. In einem gigantischen Becken, das sich über 4 Etagen erstreckt schwimmen in einem künstlichen Korallenriff die farbenprächtigsten und interessantesten Fische. Haie, Wasserschildkröten und, und, und...Insgesamt über 1000 verscheiden Arten. Sie können Rochen streicheln, die Pinguinkolonie bewundern und vieles mehr. 2 Stunden sollte man sich schon dafür Zeit nehmen.
Nach diesem Erlebnis werden wir Boston auf eine ganz besondere Art und Weise kennen lernen. Direkt vor dem Aquarium besteigen wir ein Amphibienfahrzeug von Boston Duck Tours. Zunächst fahren wir durch die Altstadt von Boston und werden von einem launigen Guide über die Sehenswürdigkeiten, die am Weg liegen, aufgeklärt. Vieles vom Vortag, aber auch viel Neues sehen wir auf dieser interessanten Tour. Immer wieder begegnen uns andere Fahrzeuge von Duck-Tours, die wir nach Aufforderung des Guides mit einem lauten "Quack-Quack" begrüßen.
Nach der Besichtigung der Altstadt geht es zum Charles-River und unser Fahrzeug wird nun zum Schiff. Wir gleiten den Fluss entlang, vorbei MIT, dem Massachusetts Institut of Technologie bis zur Charles River Esplanade. Vom Fluss aus hat man einen wirklich tollen Blick auf die Stadt. Die Tour endet nach 80 Minuten wieder beim Aquarium.
Wer zum Mittagessen ein gutes Lokal möchte, der sollte zurück zum Quincy Market schlendern. Hier gibt es Lokale verschiedenster Art, von italienisch, über Seafood, bis zu hervorragenden Steaks, hier finden sie alles.
Nach dieser Stärkung ist es nun Zeit etwas für unsere Bildung zu tun. Wir spazieren den kurzen Weg in Richtung Boston Common Park und steigen in der Station Downtown Crossing in die U-Bahn ein. Unser Ziel ist der Stadtteil Cambridge und hier die berühmte Harvard-Universität. 1636 vom Geistlichen John Harvard gegründet, ist diese Universität eine der exklusivsten und besten der Welt. Viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Kultur sind Absolventen dieser Elite-Uni. Die Präsidenten John Adams, J.F. Kennedy, George W. Bush, Barack Obama und dessen Frau Michelle. Bill Gates. Mark Zuckerberg, der Lyriker T.S. Elliot oder Leonard Bernstein, um nur ein paar zu nennen, sie allesamt haben hier erfolgreich studiert.
Man kann Harvard im Zuge einer geführten Tour oder auch allein besichtigen. Wie man es aber macht, es ist beeindruckend durch den weitläufigen Campus zu spazieren. Aber nicht nur die Universität ist sehenswert, auch der Ort Cambridge hat einiges zu bieten. Ein Bummel durch den Vorort von Boston ist ein schöner Schlusspunkt der beiden Tage hier in Boston.
Heute startet unsere große New England Tour. Unsere erste Etappe führt und nach Salem. Der Ort liegt etwa 26 km nördlich von Boston und gelangte durch die Hexenprozesse im 17. Jahrhundert zu zweifelhaftem Ruhm. Wir wählen die etwas längere Route durch Boston, da wir uns das Ergebnis des sogenannten "BIG DIG" anschauen wollen. Gemeint ist damit, dass man die meist befahrene Stadtautobahn komplett unter die Erde verbahnte. Gleichzeitig wurden auch Querverbindungen mittels Tunnels mit der Expressway verbunden. Somit ist erstens sehr viel Verkehr aus der Stadt rausgenommen worden und gleichzeitig eine wesentlich städtebauliche Verschönerung der Stadt erreicht.
Wir kommen sehr gut durch den langen Tunnel und erreichen nach dem Flughafen wieder das Tageslicht. Bei traumhaftem Wetter fahren wir der Küste entlang bis Salem. Unser Ziel ist das Salem Witch Museum. Hier in diesem Museum wird die Geschichte der Hexenverfolgung und der Prozesse auf anschauliche und auch typisch amerikanische Weise erzählt. In einem großen Saal sind an der Seitenwänden große Nischen, in denen wie auf einer Bühne die einzelnen Stationen dargestellt sind. Man bekommt einen Kopfhörer und wenn man mit der Gruppe hinein geht, beginnen die einzelnen Bühnenbilder in der richtigen Reihenfolge zu leuchten und die Geschichte wird erzählt. Das Ganze dauert in etwa eine Stunde. Danach besucht man die ebenso interessante Ausstellung, wo es um den Wandel des Hexenbildes in unserer Zeit geht. Mein TIPP: Da es zur Zeit des Indian Summer zu langen Wartezeiten bei der Kasse kommen kann, bitte unbedingt vorab buchen.
Kosten 15,- $ pro Erwachsenem und12,- $ € für ein Kind.
Von Salem geht unsere Fahrt weiter der Küste entlang nach Portsmouth. Portsmouth ist im Bundesstaat New Hampshire und somit der 2. der sechs New England-Staaten, die wir alle besuchen werden. In dieser entzückenden Küstenstadt machen wir unsere Mittagspause. Im wunderschönen Prescott Park machen wir einen kleinen Spaziergang und essen in einem der zahlreichen Lokale eine Kleinigkeit. Denn heute am Abend haben wir etwas Besonderes vor. Aber davon später.
Von Portsmouth aus geht es nun immer der Küste entlang bis nach Kennebunkport. Diese Kleinstadt wurde u.a. bekannt als Sommersitz des Präsidenten George W. Bush. Aber nicht nur aus diesem Grund ist der Ort sehenswert, er war auch Kulisse für die Serie "Mord ist ihr Hobby" mit Angela Lansbury. Wenn man durch diesen entzückenden Ort fährt - übrigens sind wir bereits in Maine, dem 3. New England Staat - wäre man nicht überrascht, Jessica Fletcher jeden über den Weg zu laufen.
Wir fahren weiter zum Old Orchard Beach, einem der schönsten Strände von Maine. Jetzt im Herbst ist es hier ruhig, aber man kann erahnen was hier zur Hochsaison im Sommer los ist. Viele Hotels, Apartments, Restaurants und jede Menge Bars und Cafes sind hier entlang des wunderschönen, breiten Sandstrands. Abseits des Ortes sehen wir ein paar traumhaft schöne Landhäuser.
Von hier ist es nun nur mehr eine halbe Stunde bis wir nach Portland, der wichtigsten Stadt des Bundesstaates Maine. Mehr 600.000 Menschen leben in dieser Stadt, die vor allem als Fischereihafen bekannt ist. Wir fahren zu unserem Hotel, dem Holiday Inn Portland by the Bay. Nach dem Check-In machen wir uns frisch und spazieren in das nahe gelegene Zentrum. Zunächst gehen wir einmal auf ein Bier um ein wenig zur Ruhe zu kommen. Nach einiger Zeit gehen wir weiter in Richtung Marina zu unserem wichtigen Termin. Wir haben für 19.00 einen Tisch im "DiMillo´s"
Das DiMillo´s ist ein schwimmendes Restaurant und natürlich auf Meeresfrüchte spezialisiert. Schon bei der Planung der Reise habe ich mich auf dieses Essen gefreut. Nach einer kurzen Wartezeit an der Bar bekommen wir unseren Tisch im stilvoll eingerichteten Lokal. Als Vorspeise muss es ein original New England Clam Chowder sein. Diese Muschel-Kartoffel-Suppe ist einfach sensationell. Dazu passt natürlich ein frisch gezapftes Allagash, ein Bier einer örtlichen Brauerei. Dann kommt endlich der heiß ersehnte Lobster. Dazu gibt es hervorragende gekochte Kartoffel in der Schale. Ein ausgezeichneter Sauvignon Blanc aus Neuseeland vom Weingut Peter Yealands begleitet das Festmahl. Den Abschluss dieses herrlichen Essens bildet ein Blueberry Cobbler, ein Wackelpudding mit Schwarzbeeren aus Maine. Als Begleitung und krönenden Abschluss gönnen wir uns eine Flasche Hillinger Secco Sparkling Pinot Noir. Ein bisschen ein Heimatbezug darf schon sein.
Über die Höhe der Rechnung breiten wir lieber den Mantel des Schweigens, aber immerhin konnten wir uns noch das Taxi zum Hotel zurückleisten.
Als wir am Morgen aus dem Fenster blicken, liegt dichter Nebel über Portland. Aber auch das ist zu dieser Jahreszeit normal. In der Nacht kühlt die warme Luft ab und kondensiert. Erst mit der Sonneneinstrahlung löst sich dann in Laufe des Vormittags der Nebel. Unser heutiges erstes Ziel ist der Portland Head Light, ein 23 m hoher Leuchtturm, den George Washington im Jahre 1787 in Auftrag gegeben hat. Wir überqueren die Hafen-Bucht und fahren die paar Kilometer bis zum Parkplatz des Leuchtturms, der auch der Parkplatz des Fort Williams Park ist. Der Turm liegt in dichtem Nebel, die Stimmung ist absolut traumhaft. Am schönsten sind die Spinnennetze in den Büschen, an denen die Nebeltröpfchen haften.
Nach dem wir alles gesehen haben, fahren wir zurück in Richtung Portland und fahren auf die Interstate 295 auf. In Brunswick fahren wir ab. Mittlerweile hat sich der Nebel aufgelöst und die Sonne strahlt von einem tiefblauen, wolkenlosen Himmel. Es wird wieder ein Traumtag. Wir fahren jetzt auf dem US Highway 1, die Nord-Südverbindung hier im Osten, die von der kanadischen Grenze über 3800 km bis nach Key West in Florida führt. Unser erster Stopp ist in Wiscasset, einem entzückenden Örtchen am Sheepscot-River. Wir spazieren ein wenig durch den Ort und da der erste Vormittags-Kaffee ruft, kehren wir bei Sarah´s Cafe ein. Von der Terrasse hat man einen wunderschönen Blick auf den Fluss und vor allem auf eine Verkaufsbude für Lobster-Semmeln. Diese Roll´s sind eine Spezialität von New England und die Stände gibt´s so wie bei uns die Würstelbuden. Einfach herrlich.
Von Wiscasset fahren wir weiter durch eine herrliche Landschaft. Sie ist geprägt von vielen Flüssen, Meeresarmen, saftig grünen Wiesen und bunten Wäldern. Die zahlreichen Ortschaften sind allesamt im typischen New England - Stil erbaut. Holz ist das dominierende Element und fast alles ist weiß angestrichen. Angefangen vom Wohnhaus, den örtlichen Behörden, bis hin zur Kirche.
Bei Rockland kommen wir wieder zur Küste. Diese Stadt ist einer der wichtigsten Fischer-Häfen für den Lobster Fang. Wir halten am Hafen und machen einen kurzen Rundgang. Von Rockland führt die US 1 immer der Küsten entlang in Richtung Norden. Wir genießen die Fahrt an der Küste. Unterwegs halten wir Rast auf einen der vielen, gut ausgestatteten Rastplätze und machen ein Picknick. In Portland haben wir uns in einem großen Supermarkt mit allem Nötigen eingedeckt und nun lassen wir es uns gut gehen. So eine Pause ist mir wesentlich lieber als ein schnelles Essen in einem Fast-Food-Lokal mit undefinierbarem Essen. Außerdem ist ein kurzes Power-Napping auch was Feines.
Wir folgen der 1 bis nach Ellsworth und biegen dort auf die US 3 ein, die nach Mount Desert Island führt zu unserem Tagesziel, dem Best Western Acadia Park Inn. Dieses typische amerikanische Motel mit Parkplatz direkt vorm Zimmer ist für eine Nacht unser Quartier. Wie checken ein, machen uns frisch und fahren die paar Kilometer bis nach Bar Harbor. Die Strasse führt den Berg hinunter und man hat einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, die vorgelagerten Inseln und das Festland. Bar Harbor ist eine nette, saubere Stadt, die voll auf den Tourismus ausgerichtet ist. Sie ist das Tor zum Acadia National Park mit seinen vielen Outdoor-Attraktionen. Hier leben noch viele Elche, Bären und andere Tiere. Wunderschöne Wanderwege führen durch den Park.
Eine weitere Attraktion ist das Whale Watching. Von April bis Oktober kann man hier diese majestätischen Tiere beobachten. Dies steht auch auf unserem morgigen Tag als erstes auf dem Programm. Aber wir parken zunächst unser Auto am Hafen und spazieren durch den wirklich entzückenden Ort. Auch hier verspürt man den New England Style, aber man merkt schon auch, dass hier das Klima schon um einiges rauer ist, als weiter im Süden. Irgendwie fühlt man sich schon eher in Kanada als in den USA. Aber der Ort ist wunderschön. Sehr viel Grün, fast auf jedem Grundstück ist eine Wiese und steht ein Baum.
Langsam wird es nun Zeit ein Lokal für das Abendessen zu suchen. Wir entscheiden uns heute für einen Italiener. Das "La Bella Vita", direkt am Hafen, schaut recht einladend ein. Ohne lange Wartezeit bekommen wir einen Tisch direkt am Fenster. Zur Einstimmung genehmigen wir uns ein Glas Prosecco. Als Vorspeise wählen wir die Cozze Bianco. Die in einer Zitronen-Butter-Sauce servierten Miesmuscheln sind ein Gedicht. Genauso wie der Ecco Domani Pinot Grigio aus den Trentino. Die Hauptspeise ist der absolute Hammer. Man kann sich seine eigene Pasta zusammenstellen. Man wählt die Pasta, dann sucht man sich aus einer Vielzahl von verschiedenen Zutaten die gewünschten aus und dann die dazu passende Sauce. Wahrlich ein Gedicht. Als Nachspeise gibt es ein wirklich ausgezeichnetes Gelato. Abgerundet mit einem Grappa di Sassicaia von Poli. Ein fürwahr köstliches Abendessen als Abschluss eines wunderschönen Tages.
Auch an diesem Morgen trübt dichter Nebel den Blick aus dem Fenster. Wir rufen bei der Whale Watch Company an und erfahren, dass der Vormittagstermin abgesagt ist. Dadurch ändert sich unser heutiger Tagesablauf. Wir können uns zum Frühstücken Zeit lassen und dann ganz gemütlich zu unserem heutigen Tagesziel fahren. Da noch immer dichter Nebel herrscht, fahren wir in den Norden nach Bangor und fahren hier auf die Interstate 95 auf. Unser erstes Ziel wird Augusta sein, die Hauptstadt von Maine. Nach Bangor reißt der Nebel auf und man sieht wieder einen tiefblauen Himmel. Die Temperaturen steigen ebenfalls rasch an und als wir nach Augusta kommen hat es schon wieder über 20 Grad.
Augusta ist eine Kleinstadt am Kennebac River. Sie hat nicht sonderlich viel zu bieten, vielleicht abgesehen vom State House, das dem von Boston nachgebaut wurde. Wir genießen unseren Kaffee in einem netten Lokal und dann geht es weiter hinein in fantastische Seen-Landschaft von Maine. Immer wieder fahren wir an kleineren und größeren Seen entlang, überqueren viele Flüsse und fahren durch wunderschöne Wälder, die schon das typische Kleid des Indian Summer tragen. An einem der Seen machen wir Halt und machen wieder unser Picknick. Beim anschließenden Spaziergang am Ufer entlang genießen wir die Sonne und den Blick auf die traumhafte Landschaft.
Kurz nach dem Tripod Pond kommen wir zum Long Lake. In Naples machen wir Halt und sehen uns das kleine Örtchen an. Hier ist absolute Hochsaison. Auf dem See unzählige Boote, mehrere Marina´s und Geschäfte. Lokale und Souvenirshops findet man entlang des Seeufers.
Nach Naples kommen wir nach Fryeburg und überqueren die Grenze zum Bundesstaat New Hampshire. Von hier sind es nur mehr knapp 20 km bis zu unserem heutigen Tagesziel, dem North Conway Grand Hotel. Es ist das beste Hotel in North Conway, aber da wir hier 2 Nächte bleiben, ist es uns das wert. Die Lage des Hotels ist auch nicht schlecht, den gleich daneben ist das Settler´s Green Outlet Village. Hier habe ich schon bei meinem letzten Aufenthalt ein paar tolle Schnäppchen gemacht. Wir checken ein und machen uns rasch frisch, da wir noch eine kleine Runde um North Conway machen wollen.
Wir fahren gemütlich durch den langgezogenen Ort, vorbei am Bahnhof, wo gerade ein Zug der Conway Scenic Railroad einfährt. Dieser Touristenzug fährt mehrmals täglich durch die wunderschöne Landschaft der White Mountains. Wir fahren weiter entlang des Ellis River nach Jackson. Hier findet man alles, was das Sportlerherz sich wünscht. 2 Golfplätze für den Sommer und Skipisten und einen österr. Eislaufplatz mit Schlittenfahrten.
Nach dieser kurzen Tour geht es zurück ins Hotel. Auf dem Weg in unser Restaurant machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Outlet Center. Es ist nur zum Gustieren, shoppen ist morgen angesagt. Unser Ziel ist das "Merlino´s Family Steakhouse". Heute muss es ein richtiges großes Steak sein mit allem Drum und Dran. Keine Vorspeise oder ähnliche Nebensächlichkeiten. Ich weiß von früher, dass es hier gutes Fleisch vom Angus Rind gibt. Ich bestelle mir ein 20 Oz T-Bone Steak (ca. 550 gr.). Dazu gibt es Pommes Frites und Salat. Als Getränk muss es ein frisch gezapftes Tuckerman´s sein, ein Bier aus dieser Gegend. Auch diesmal werden unsere Erwartungen nicht enttäuscht und den restlichen Abend verbringen wir an der gut ausgestatteten Bar.
So wie es der Wetterbericht vorhergesagt hat, lacht die Sonne am Morgen von einem wolkenlosen Himmel. Wir sind so dankbar, den heute erwartet uns ein absoluter Höhepunkt unserer Reise, der White Mountain National Forest mit dem Mount Washington. Wir frühstücken im Hotel, für amerikanische Verhältnisse hervorragend. Feste Schuhe und wärmere Kleidung werden eingepackt, denn wir werden den Gipfel des Mount Washington besteigen. Wir fahren vom Hotel hinein in den Park. Hier sind wir in tiefsten Indianer-Gebiet. Die Strasse steigt immer mehr an und nach 60 km sind wir am Ziel, der Talstation der Mount Washington Cog Railway.
Man kann den 1.917 m hohen Berg auf verschiedene Arten bezwingen, mit dem Auto, zu Fuß oder was für mich die schönste Art ist, mit der weltweit ältesten Zahnradbahn der Welt. 1866 eröffnet, führt die die 4,8 km lange Strecke von der Talstation bis hinauf zur Bergstation, die knapp unter dem Gipfel ist. Auf dieser Fahrt überwindet die Bahn 1.200 Höhenmeter bei einer mittleren Steigung von 25%. Das steilste Stück hat eine Steigung von knapp 48%. Die gesamte Fahrzeit beträgt eine Stunde. Die gesamte Dauer für Hin-und Rückfahrt beträgt 3 Stunden. Heute fahren die Züge mit von Bio-Diesel betriebenen Lokomotiven den Berg hinauf. Nur mehr selten werden die Waggons noch von den alten Dampflokomotiven geschoben. Ich hatte noch das Glück mit so einem pfauchenden Ungetüm zu fahren.
Wir hatten unsere Tickets schon vorab gekauft (in der Hochsaison sehr ratsam) und konnten daher in aller Ruhe die Talstation mit den ausgestellten, ersten Lokomotiven bestaunen. Unser Zug fuhr um 10.00 ab, das Boarding beginnt ca. 30 min vorher. Schon nach wenigen Metern führen die Geleise steil den Berg hinauf. Mit an Bord ist ein Guide, der den Reisenden alles über die Bahn, die Strecke und den Berg erzählt. Immer steiler geht es aufwärts bis zur ersten Ausweichstelle. Heute sind die beiden Ausweichstellen zweigeleisig, sodass die Züge ohne Halt aneinander vorbeifahren können. Als ich hinauffuhr, war das noch anders. Bei den Ausweichstellen musste der Zug auf ein Nebengleis fahren. Dafür wurden die Gleise händisch mit genau 17 Handgriffen umgelegt. Die Gleise wurden wieder umgelegt, sodass der Bergab-Zug vorbeifahren konnte. Anschließend wieder umlegen, unser Zug fuhr zurück, wieder umlegen und es ging weiter. Abenteuerlich, aber sensationell.
Wie schon erwähnt, kann das Wetter am Mount Washington in kürzester Zeit umschlagen, aber wir hatten wirklich Glück. Wie schon in den letzten Tagen hatten wir Traumwetter. Oben angekommen stiegen wir die paar Meter bis zum Gipfel hinauf. Der Ausblick war einfach gigantisch. Wir hatten eine unglaubliche Fernsicht. In den Norden bis nach Kanada, nach Westen bis weit nach Vermont hinein und nach Osten bis zum Atlantik. Es war einfach unbeschreiblich schön. Für diesen Ausblick zahlt man gerne den nicht ganz billigen Preis von 80,- USD. Nach einer Stunde Aufenthalt - und dem obligaten Kaffee in der Bergstation - geht es wieder den Berg hinunter. Um 13.00 waren wir wieder bei der Talstation.
Weiter geht die heutige Reise durch den National Forst. Nach ein paar Kilometer fahren wir am geschichtsträchtigen Mount Washington Resort vorbei. Ein wunderschönes Hotel, in dem 1944 die Bretton-Woods-Konferenz stattfand. Auf dieser Konferenz wurden die Weltbank und der internationale Währungsfond gegründet. Nun fahren wir durch dichte Wälder. Dass wir in altem Indianer-Gebiet sind, sieht man an zahlreichen Totem-Pfählen entlang der Strecke. Auf einem Parkplatz halten wir und gehen den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Gleich nachdem wir in den Wald hinein gehen, steht großes Schild mit einer Warnung vor Bären und wie man sich bei einer Begegnung verhalten soll. Leider bzw. Gott sei Dank ist uns keiner von den scheuen Gesellen begegnet.
Nach knapp 40 km erreichen wir den nächsten Punkt unserer Tagestour. Es ist der "Old man of the mountain". Der Alte Mann des Berges war eine Felsformation, die den Kopf eines Indianers zeigte. Als ich das erste Mal hier war (2001), war er noch deutlich zu sehen. Leider hat ein natürlicher Felssturz 2003 diesen Kopf zerstört. Aber allein die Fahrt hierher zum Profile Lake ist wunderschön und man kann ja sehen, wo er einmal war und die Bilder, die hier ausgestellt sind, betrachten.
Wir fahren weiter nach Lincoln und biegen dann auf die 112 ein. Diese Strasse wird auch Kangamagus Highway genannt. Diese Strasse führt hinein in eine der schönsten Landschaften New Hampshire´s. Auf den 60 km bis North Conway quer durch die White Mountains, sieht man den ganzen Zauber des Indian Summer. Die Wälder leuchten in allen Farben, die Panoramastrasse führt die meiste Zeit den Fluss entlang, immer wiedereröffnen sich neue Blickwinkel und man glaubt zeitweise, dass der Wald brennt. Das Schönste aber ist, dass wir hier auf dieser Strasse fast allein sind.. Wir sind einfach sprachlos, ob dieser traumhaften Landschaft und dankbar, das alles sehen zu dürfen.
Wir fahren immer weiter den "Highway" entlang. Zwischendurch machen wir bei einem kleinen See halt und spazieren um ihn herum. Bei einem Rastplatz stehen mehrere indianischen Totempfähle. Sie schauen zwar alt aus, sind aber nur eine Touristenattraktion und ein Hinweis, dass dieses Gebiet einmal den Algonkin-Indianern gehörte.
Nach 50 km kommen wir wieder in die "Zivilisation" und erreichen Conway. Von hier sind es nur mehr ein paar Kilometer zu unserem Hotel. Da wir noch Zeit bis zum Abendessen haben, gehen wir nun shoppen. Im Settler´s Outlet Center zieht es mich, als bekennenden Hilfiger und Ralph Lauren Fan, zu diesen Geschäften. Meine Frau und die beiden anderen Begleiter finden auch ihre Schnäppchen. Zurück ins Hotel, frisch machen und dann gehen wir wieder in das gestrige Restaurant. Steaks kann man jeden Tag essen.
Der Wetterbericht hat eine Wetterverschlechterung angesagt, aber am Morgen sehen wir noch nichts davon. Unser Weg führt uns heute zunächst zum Lake Winnipesaukee, einem der größten Seen in New Hampshire. Von unserem Hotel sind es knapp 70 km. Unser erster Halt ist bei einem Bauernmarkt. Man kann hier frisches Gemüse kaufen, vor allem aber den großen Howden-Kürbis, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch der ideale Kürbis für Halloween ist. Immer öfter sieht man nun bei Bauernmärkten, Gärtnereien und Baumärkten diesen bis zu 15 kg schweren Kürbis.
Bei Moultonborough kommen wir ins das Seen-Gebiet. Wir fahren am Lake Kanasatka vorbei und kommen bei Center Harbor zum riesigen Lake Winnipesaukee. Das Seeufer ist sehr stark gegliedert, daher ist der Gesamtumfang des Sees über 460 km. Im See sind mehr als 250 Inseln. Unser Ziel ist Meridith, einem der touristischen Hauptorte. Der Ort liegt an 2 Seen, einerseits am Winnnipesaukee und an der anderen Ortsseite ist der kleine Lake Waukewan. Wir parken direkt am See und im Down Docks, einem Lokal mit See-Terrasse gibt es endlich unseren Kaffee.
Wir genießen die warmen Sonnenstrahlen, denn wir sehen, dass der Wetterbericht stimmt und schön langsam ziehen immer mehr Wolken auf. Wir brechen auf und fahren nun in Richtung unseres nächsten Ziels, der Quechee-Schlucht. Die Strasse führt durch eine wunderschöne, hügelige Landschaft mit entzückenden, kleinen Ortschaften. Hier auf dieser Route sind nicht so viele Touristen unterwegs. In Lebanon am Connecticut-River machen wir Halt um eine Kleinigkeit zu essen. Es ist eine typisch amerikanische Kleinstadt.
Kurz nach Lebanon überqueren wir die Grenze zu Vermont, dem 4. Bundesstaat auf unserer Reise. Von hier ist es nicht mehr weit zum Quechee State Park. Die Strasse führt über den Ottauquechee River der sich hier ca. 50 m tief in den Felsen eingegraben hat. Diese Schlucht ist die tiefste in Vermont. Wir parken gleich nach der Brücke beim Parkeingang und spazieren zurück zur Brücke.
Der Blick in die Schlucht und die Umgebung ist schon beeindruckend. Leider hat das Wetter in der Zwischenzeit umgeschlagen und es nieselt, sodas wir uns nicht länger aufhalten. Nach ein paar Kilometern sehen etwas abseits der Strasse ein größeres Gebäude mit der Aufschrift "Scotland by the Yard", leider mittlerweile geschlossen. Wir bleiben stehen und sehen, dass es ein Geschäft für schottische Produkte ist. Hier gibt es alles, angefangen von den Stoffen in den verschiedensten Clan-Mustern, dazu passende Krawatten, Kilts und natürlich auch alles an schottischen Spezialitäten. Wir kommen mit Don Ransom, dem Besitzer ins Gespräch. Von ihm erfahren wir, dass sich in dieser Gegend sehr viele Schotten angesiedelt haben. Er veranstaltet auch das jährliche Scottish Festival. Er sagt uns aber auch, dass er das Geschäft bald aufgibt, da immer weniger Kunden kommen und er und seine Frau keinen Nachfolger für das Geschäft finden.
Wir kaufen ein paar schottische Souvenirs und fahren weiter zu unserem heutigen Ziel, dem bekannten Skiort Killington, wo jedes Jahr Damen-Weltcup-Rennen stattfinden. Wir fahren nicht in den Ort, sondern hinauf zur Skistation zu unserem Hotel, dem Mountain Inn. Das Hotel hat noch etwas von einem Berghotel. Viel Holz und Stoff sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Wir checken schnell ein und machen einen langen Spaziergang rund um die Station. Jetzt im Oktober liegt zwar noch kein Schnee, aber man merkt, dass sich der Ort schon auf die Wintersaison vorbereitet.
Zurück im Hotel entspannen wir uns im hoteleigenen Hallenbad, bevor wir in Restaurant zum Abendessen gehen. Obwohl wir hier auf dem Berg sind und knapp 250 km vom Meer entfernt sind, wird frischer Lobster angeboten. Da wir in letzter Zeit sehr Steak-lastig waren, ist es wieder einmal Zeit für einen Hummer. Diesmal allerdings als Lobster-Spaghetti. Dazu ein guter Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien.
Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass die Schlechtwetterfront nun da ist. Tiefhängende Wolken und leichter Regen sind heute angesagt, aber nichts desto trotz steht uns eine schöne Etappe bevor. Von Killington zunächst nach Rutland und nach Pittsford und dann immer weiter in den Süden nach Stockbridge und zu unserem Ziel nach Springfield.
Aber zu aller erst Frühstück und hier erleben wir eine Überraschung der amerikanischen Art. Alles was hier angeboten wird, sei es die Butter, die Marmelade, die Wurst oder der Käse, alles ist in Plastik verpackt. Obendrein gibt es auch kein Geschirr, nur Plastikbecher und Plastikbesteck. Es ist ein Wahnsinn, allein der Müll, den wir hinterlassen, ist gewaltig. Dieses Land hat noch riesigen Aufholbedarf, was Müllvermeidung betrifft, aber nicht nur das. Auch in vielen anderen Bereichen ist Amerika in der Infrastruktur weit von Standard Europas entfernt. Man denke nur an die vielen Strom- und Telefonleitungen, die alle noch auf Masten sind und einige Punkte mehr.
Aber dafür sind die Menschen extrem freundlich, hilfsbereit und nett und das Land ist einfach wunderschön. Das nur ein kleiner Exkurs. Wir fahren nach dem Frühstück den Berg hinunter nach Rutland und weiter nach Pittsford, zu unserem ersten Stopp dieses Tages. Hier in Pittsford ist das "New England Maple Museum". Es heißt, ohne einen Besuch dieses Museums ist ein Vermont-Aufenthalt nicht komplett. In diesem nett gestalteten Museum erfährt man alles, was man über die Ahorn-Sirup-Erzeugung wissen muss. Schon die Ureinwohner Amerikas haben diesen süßen Saft gewonnen und zu schätzen gewusst. Die Geschichte der Herstellung des Sirups des Ahorn-Baumes wird hier auf typisch amerikanische Art sehr anschaulich und auch lustig gezeigt. Natürlich muss man dann zum Abschluss in angrenzenden Shop etwas für daheim einkaufen. Für sich selbst und als Mitbringsel.
Nach diesem Besuch fahren wir nun immer weiter in den Süden hinein in die Green Mountains. Es mittlerweile aufgehört zu regnen und auch die Sicht hat sich gebessert. So sehen wir auf dieser schönen Fahrt die wunderschöne Landschaft Vermonts. Sanfte Hügel, die auch in den typischen Farben des Indian Summer leuchten. Wir kommen durch entzückende Ortschaften, die alle Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen. In einem dieser Orte halten wir und gehen auf den üblichen Kaffee. Anschließend möchten wir noch in Geschäft auf dem Hauptplatz etwas einkaufen. In diesem Geschäft gibt es alles, von Lebensmitteln, allem was man im Haushalt braucht und auch für den Landwirt ist gesorgt. Plötzlich sehe ich in einem Regal ein Sortiment unserer herrlichen, unvergleichliche Manner-Schnitten. Wir fragen den Besitzer, weshalb er Manner-Schnitten in seinem Sortiment hat. Weil einmal ein guter Freund von ihm in Österreich auf Urlaub war und dort diese Köstlichkeit kennengelernt hat. Darauf hat er sie bei seinem Großhändler bestellt und da sie bei seinen Kunden sehr gut ankommen, gibt es sie in seinem Geschäft. Natürlich müssen wir seinen Bestand drastisch reduzieren.
Wir fahren weiter und plötzlich kommt auch die Sonne wieder zum Vorschein. Dadurch wird die Fahrt durch die Green Mountains noch schöner. Es ist wirklich eine wunderschöne Region. Wir kommen nach Bennington und da es Zeit für einen Imbiss ist, wollen wir uns eine Kleinigkeit in einem Supermarkt kaufen. Als wir in den Ort kommen, sehen wir eine riesige Aldi-Filiale. Natürlich steuern wir diese an. Als wir hinein gehen das AHA-Erlebnis. Alles ist so angeordnet, wie wir es von daheim kennen. Das Brot ist wo das Brot ist, das Obst wo Obst hingehört und auch alles andere ist auf seinem Platz. Wir suchen uns ein Lokal, wo wir was zum Trinken bekommen, das Essen mitzubringen ist in den USA ja kein Problem.
Nach dieser Pause fahren wir weiter in den Süden zu unserem nächsten Halt, nach Stockbridge. Hier in diesem kleinen Ort, schon wieder in Massachusetts, ist das Museum von Norman Rockwell. Norman Percevel Rockwell war einer der bedeutendsten amerikanischen Maler. Rockwells Arbeiten gelten sowohl als amerikanisch-patriotisch wie auch als kommerziell. Als Illustrator schuf über mehr als 40 Jahre schuf er insgesamt 322 Titelbilder der Saturday Evening Post. Mit seiner Art zu malen hat er in den 40- und 50-er Jahren das amerikanische Alltags-Leben auf amüsante Art dargestellt. Er war aber auch politisch sehr engagiert. Sein Motto war:
„Die Sichtweise des Lebens, die ich in meinen Bildern kommuniziere, schließt das Morbide und Hässliche aus. Ich male das Leben so, wie ich es gerne hätte.“
Man kann zu dieser Art von Malerei stehen wie man mag, aber das Museum ist wirklich zu empfehlen. Allein die Lage des Museums am Stadtrand von Stockbridge ist wunderschön. In einer großen Parkanlage befindet sich das Hauptgebäude mit der Bildergalerie. Man kann auch sein Studio besichtigen und auf der Terrasse des Cafe´s die schöne Anlage bewundern.
Von hier sind es noch eine knappe Stunde bis zu unserem heutigen Etappenziel, der Stadt Springfield. Die Sonne scheint mittlerweile wieder von einem blauen Himmel und auf dieser Fahrt durch eine sanft hügelige Landschaft zeigt sich wieder die volle Pracht des Indian Summer. Unser Hotel, das Residence Inn by Marriott West Springfield, liegt am Stadtrand gleich nach der Abfahrt von der Interstate, aber trotzdem sehr ruhig am Rande eines kleinen Wäldchens. Unsere Apartments sind wunderschön, eigentlich eine kleine Wohnung. Zuerst aber muss es ein Willkommens-Bier an der Hotelbar sein.
Nach dem Frischmachen spazieren wir die Strasse entlang in Richtung Zentrum. Hier findet man jede Menge Lokale und Geschäfte. In einen Western-Shop gehen wir hinein und schauen uns um. Hier gibt es alles, was das Herz des Western-Fans begehrt. Wunderschöne Cowboy-Stiefel oder ein Original Stetson wären ein schönes Mitbringsel, aber da die Preise auch schön sind, verzichte ich darauf. Gleich ein Stück weiter ist Cal´s Wood-Fired Grill & Wine Bar.
Obwohl wir nicht reserviert haben, bekommen wir sofort einen Tisch. Als Vorspeise muss es heute ein klassischer Caesar Salad sein. Als Hauptgericht wählen wir alle Meeresfrüchte Spaghetti. Nach einem Bier zur Vorspeise trinken wir zum Hauptgang einen leichten kalifornischen Chardonnay. Den Abschluss bildet ein fantastischer warmer Apfelstrudel mit Vanille-Sauce und Vanille-Eiscreme. Das ganze Essen war einfach köstlich. Wirklich ein Lokal, dass man weiterempfehlen kann.
Der heutige Tag wird uns wieder an die Küste führen bis nach Newport in Rhode Island. Das Wetter ist weiter unbeständig, aber wenigstens regnet es nicht. Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist das "Old Sturbridge Village", ein Freilicht-Museum der besonderen Art. Hier ist alles, was man besichtigen kann bewohnt. Die Angestellten des Museums betreiben die einzelnen Stationen in den Original-Kleidern der damaligen Zeit, sie bearbeiten die Farm, der Schmied zeigt, wie man zur Zeit der Siedler gearbeitet hat usw. Wir sind sehr gespannt.
Von Springfield nach Sturbridge sind es knapp 55 km. Wir nehmen die SR 20 um die schöne Landschaft hier zu genießen. Gott sei Dank kommt immer wieder die Sonne hervor und so kann man den Reiz dieser Gegend noch besser bewundern. Nach einer gemütlichen Fahrt kommen wir beim Village an. Wir parken auf dem riesigen Parkplatz und gehen zum Hauptgebäude. Hier bekommt man Karten und Infomaterial. Dann geht´s los. Die Wege sind gut beschildert und wir gehen zum Dorf. Rund um einen großen Platz sind verschiedenste Gebäude. Die Kirche, eine Bank, ein Versammlungshaus, das Anwaltsbüro uvm.
Der Weg führt am Dorf vorbei und man kommt dann zur Farm. Im Haus zeigen kostümierte Angestellte, wie der Tagesablauf in so einem Haus vor sich ging. In der Küche wird gekocht, man kann die Zimmer besichtigen, den Gemüsegarten. In den Wirtschaftsgebäuden erklärt uns ein Mann die Arbeitsgeräte der damaligen Zeit.
Langsam schlendern wir so am Schmied, am Töpfer, an einem Sägewerk vorbei. Überall wird das alte Handwerk gezeigt. Es ist wirklich schön, das Leben in der damaligen Zeit auf diese Art kenne zu lernen. Alle Stationen aufzuzählen würde den Rahmen sprengen, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus, das Old Sturbridge Village zu besuchen. Man sieht hier wirklich ein Stück amerikanische Geschichte.
Wir haben uns fast den ganzen Vormittag Zeit genommen, aber nun geht es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Meerwasser Aquarium in Mystic in Connecticut, dem 5. Bundesstaat auf unserer Tour. Man fährt knapp 1 1/2 Stunden bis an die Küste. Die Fahrt dahin führt durch eine entzückende Landschaft, natürlich geprägt vom Indian Summer. Das Aquarium liegt etwas außerhalb von Mystic. Das Besondere an dieser Sehenswürdigkeit ist, dass es neben den üblichen großen Aquarien mit unzähligen Fischen, einen sehr großen Außenbereich hat. Hier kann man Meeresbewohner beobachten, die man sonst nur selten zu sehen bekommt.
Wo hat man sonst wohl die Möglichkeit einen weißen Beluga-Wal zu sehen oder eine Vielzahl an Seelöwen, Pinguinen und Haien. Ein besonderes Augenmerk wird hier auch auf die Forschung und der Erhaltung von bedrohten Arten gelegt. Wir schlendern durch die große Anlage und bewundern diese wunderschönen Tiere.
Nach diesem Besuch steuern wir unser heutiges Tagesziel an, Newport im Bundesstaat Rhode Island, dem 6. und letzten Bundesstaat von New England. Wir wählen für diese Strecke die Küstenstrasse, die US Route 1. Die 75 km sind wirklich wunderschön zu fahren, immer wieder kommen wir an die Küste. Newport selbst liegt auf einer Insel, die mit einer tollen Brücke mit dem Festland verbunden ist. In einem großen Bogen spannt sich die Brücke über das Meer. Wirklich beeindruckend. Unser Hotel, das Marriott Newport ist direkt am Hafen, am Rande der Altstadt.
Check-In, frisch machen im Zimmer und dann hinein in die Stadt zum Bummeln. Newport ist eine wunderschöne Stadt, im typischen New-England-Stil. Sehr viele Häuser sind aus Holz errichtet, die Farben Weiß und Blau dominieren. Nicht umsonst haben sich hier in der Gegend die Superreichen der "Gilded Age", des vergoldeten Zeitalters hier ihre Landsitze gebaut. Aber diese werden wir morgen besichtigen.
Heute geht es nun zum Abendessen in ein Super-Lokal direkt am Meer, in das "The Mooring". Ich kenne das Lokal von früheren Reisen und es ist immer ein Highlight hier zu essen. Außerdem ist es von unserem Hotel aus zu Fuß erreichbar. Gewiss nicht ganz billig, aber dafür wirklich hervorragend. Vor allem die Auswahl an Weinen ist beachtlich. Da unsere Reise schön langsam dem Ende zugeht, muss es heute noch einmal ein Lobster sein. Dazu trinken wir einen Sauvignon Blanc von Kendall-Jackson aus Kalifornien. Man muss ja schauen, wie der zu einem steirischen Sauvignon abschneidet. Als Nachspeise gibt es Creme Brulee.
Nach dem Essen setzen wir uns noch in auf einen Drink in die Hotelbar und dann ab ins Zimmer. Morgen geht es nach Cape Cod.
Nach einer angenehmen Nacht mit dem Geruch des Meeres frühstücken wir im Hotel und machen uns dann auf zu den Newport Mansions. Das sind Herrenhäuser, die sich hier die Superreichen vergangener Tage errichtet haben. Sie alle liegen am sogenannten Cliff-Walk etwas außerhalb von Newport. Traumhafte Anwesen, wie das Marble House oder das Chateau-sur-Mer. Alles traumhafte Anwesen, aber eines davon sticht besonders hervor und das werden wir auch besichtigen. Es ist das "The Breakers" von den Vanderbuilts.
Die Vanderbuilts schufen ihr Vermögen mit Dampfschiffen und der New York Central Railroad. Cornelius Vanderbuilot (183-1899) kaufte ein Holzhaus namens Breakers hier in Newport. 1892 brannte es ab und Vanderbuilt beauftragte Richard Morris Hunt einen Palast zu erbauen. Er holte Handwerker aus allen Ländern, vor allem aus Italien, die die Fertigkeiten besaßen, um einne Palazzo im italienischen renaissance-Stil zu erbauen. 1895 war es fertig und die Vanderbuilts zogen ein. Bis 1972 war es im Besitz der Vanderbuilts, heute gehört es der Preservation Society und ist ein nationales historisches Wahrzeichen ausgewiesen.
Wir haben uns die Karten schon vorab gekauft und kommen gerade rechtzeitig zu unserer Führung. Das Haus ist wahrlich beeindruckend. Nichts, was damals gut und teuer war, fehlt hier. Jedes Zimmer ist mit unheimlichem Prunk ausgestattet. Alle Details zu beschreiben ist müßig, aber es ist schon beeindruckend, was hier geschaffen wurde, obwohl, hier zu leben hatte nicht nur seine Vorteile. Dies war sicher auch der Grund, warum spätere Generationen der Vanderbuilts lieber wo anders residierten und später auch das Haus verkauften.
Nach der Besichtigung fahren wir weiter die durch diese wunderschöne Gegend. Viele Seen, Flüsse und Meeresarme prägen diese Region im Süden der New England Staaten. In Hyannis, dass schon auf der Halbinsel Cape Cod ist, halten wir bei unserem Hotel, dem Fairfield Inn & Suites und checken schnell ein. Nach einer kurzen Zeit fahren wir nach Princetown, ganz am Ende von Cape Cod. Die Halbinsel ist bekannt für seine unberührten Strände und den charakteristischen Dörfern. Viele sind noch immer geprägt vom Fischfang, aber der Tourismus spielt mittlerweile eine große Rolle. Viele New Yorker nutzen die relative Nähe für kurze Urlaube und auf den beiden Inseln Nantucket und Martha´s Vineyard haben sich viele betuchte Menschen niedergelassen. Die Kennedy´s hatten hier einen Landsitz und auch Barack Obama kam immer wieder auf die Insel.
Wir halten in Princetown und machen einen großen Spaziergang durch die Dünenlandschaft bis zum Race Point Lighthouse. Es ist traumhaft schön hier, so unberührt und wild. Man wird vom rauen Wind so richtig durchgeblasen. Wir gehen zurück und in Princetown auf einen Kaffee. Dann geht´s zurück zum Hotel und zum Abendessen. Wir haben im Hafen im "Harbourview Restaurant" einen Tisch bestellt. Da es heute unser letzter Abend ist und wir diesen gebührlich feiern möchten, fahren wir mit dem Taxi zum Lokal. Zum Abschluss der Reise wollen wir es noch einmal ordentlich krachen lassen.
Als Vorspeise bestellen wir Austern aus der Gegend, die mit einer süßen Chilisauce serviert werden. Dazu gibt es einen Soave aus dem Veneto. Die Hauptspeise muss noch einmal ein gutes Steak sein. Perfekt gegrillt mit einer feinen Weinsauce, Spargel und gestampfte Kartoffel. Der Wein kommt aus Kalifornien, ein Cabernet Sauvignon vom Weingut Justin. Den Abschluss bildet ein Käsekuchen mit Schlag und Himbeeren. Alles zusammen war ein Traum. Zurück gehen wir die knapp 3 Kilometer, nach diesem ausgiebigen Mahl tut das gut.
Heute ist unser letzter Tag, es geht zurück nach Boston und dann wieder nach Hause. Da unser Flugzeug erst am späten Nachmittag geht, können wir auf der Fahrt nach Boston noch einen Stopp einlegen und zwar in Plymouth, der ersten von den Pilgervätern gegründeten Siedlung in ihrer neuen Heimat.
Wir fahren recht früh los, damit wir auch genügend Zeit haben, diesen geschichtsträchtigen Ort zu besuchen. Einerseits ist es die Plimoth Plantation und andererseits kann man einen Nachbau der Mayflower besichtigen, das Schiff mit dem die Auswanderer hierher in ihre neue Heimat segelten. Wir fahren die Küste entlang um noch einmal diese schöne Landschaft zu genießen. In Plymouth angelangt, einer entzückenden Kleinstadt am Atlantik fahren wir gleich zum Hafen und suchen uns einen Parkplatz. Zuerst gehen wir einen Kaffee trinken und dann starten wir unsere Besichtigungstour. Der erste Halt ist der Plymouth Rock, ein eingezäunter Felsen. Hier soll der erste der Siedler amerikanischen Boden berührt haben. Eine schöne Geschichte und den Amerikanern heilig, ist er doch ein eingetragenes historische Denkmal.
Ein kurzer Weg zum Hafen und wir stehen vor der Mayflower 2, einem dem Original nachgebautem 1:1 Modell. Mit so einem Schiff kamen 1620 die ersten der sogenannten Pilgerväter in die Neue Welt. Wir gehen an Bord uns kommen aus dem Staunen nicht heraus. Ist das Schiff schon von außen nicht sehr groß, wird es an Bord so richtig eng. Man kann sich nicht vorstellen, dass auf so einer Nussschale so viele Menschen die Fahrt über den Atlantik antraten. Wer von diversen Filmen Vorstellungen hat, wie es auf so einem Schiff aussieht, kann diese getrost vergessen. Die Kapitänskajüte ist nicht mehr als ein Verschlag und die Kombüse ist ein gemauerter Ofen und das war es.
Wir durchstöbern jeden Winkel des Schiffes und bewundern den Mut und die Entschlossenheit, aufgrund der religiösen Verfolgung in England, dieses Wagnis auf sich zu nehmen. Nur um hier in der Neuen Welt so leben zu können, wie es ihre Religion verlangt.
Die Besichtigung des Schiffs hat doch einige Zeit in Anspruch genommen und so verzichten wir auf das Plimoth Plantation. Es ist ein Freilicht-Museum, in dem man die Lebensweise der Siedler nachvollziehen kann. Wie in Old Sturbridge Village sind auch hier Angestellte in Originalkleidung vor Ort, um alles zu erklären.
Wir suchen uns ein Restaurant, um noch eine Mahlzeit zu uns zu nehmen, denn wie man weiß, ist die Verpflegung inn den Flugzeugen mittlerweile nicht mehr der gehobene Standard. Danach fahren wir die 70 km auf der Interstate bis zum Flughafen. Die Rückgabe des Mietwagens verläuft, wie in den USA, sehr schnell und der Bus bringt uns zu unserem Terminal. Mit Freude auf das heimkommen fliegen wir ab, denken aber voller Wehmut, aber auch Dankbarkeit an diese Traumreise zurück.