Diese Reise ist sicher eine der schönsten, die man mit dem Bike in den USA machen kann. Natürlich kann man diese Reise auch mit einem Mietwagen oder Camper machen. Aber das Routing dieser Tour ist ganz nach den Wünschen und Träumen der Biker gemacht. Viele, viele Kurven und Berge erwarten Sie auf diesem Road-Trip.

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    In Denver, Colorado, beginnt die Tour, die Sie durch sieben Bundesstaaten führt.  Colorado, Nebraska, Wyoming, South Dakota, Montana, Idaho, Utah und wieder durch Colorado zurück nach Denver. Auf dieser fast 4.000 km langen Reise, kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Nicht nur die vielen bekannten Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke machen es aus. Es ist vor allem eine unfassbar schöne, abwechslungsreiche und oft bizzare Landschaft, die sich oft innerhalb von ein paar Kilometern ändert.

    Highlights

    Bekannter Highlights findet man viele, wie die Black Hills, Mount Rushmore, die Badlands oder eine der absoluten Höhepunkte, der Yellowstone Nationalpark. Aber es gibt unzählige weniger bekannte oder Plätze, die man einfach gesehen haben muss. Scotts Bluff in Nebraska, die vielen National Scenic Byways, die auf dieser Tour zu befahren sind und viele mehr.

    Manchmal fährt man ewig durch die flache und endlose Prärie und plötzlich geht es hinauf in die Berge. Pässe mit weit über 3.000m türmen sich vor Ihnen auf, wenn es gilt die Rocky Mountains zu überqueren. Wilde Canyons durchschneiden die Berge und auf einmal queren Bisons die Strasse.

    Nehmen Sie sich Zeit für eine fantastische Reise, es wird eines der schönsten Erlebnisse Ihres Lebens sein.


    Denver ist der Start- und Endpunkt der Reise. Die "Mile High City", sie liegt auf 1.600m Seehöhe am Fuß der Rock Mountains. Die Hauptstadt von Colorado  hat erstaunlich viel zu bieten. Eine tolle Innenstadt, viele hervorragende Lokale und einem wunderschönen Umland. Mit einigen Sehenswürdigkeiten, wie die 16th Street Mall, eine Fußgängerzone, das Black American West Museum, das Museum mit den Grab von Buffalo Bill. Auf jeden Fall sollten Sie sich ein bis 2 Tage Zeit für diese schöne Stadt nehmen.

    Wie lange Sie für diese Reise brauchen hängt ganz von Ihnen ab. Der Routenvorschlag, den Sie hier sehen, sind nur die einzelen Tagesetappen. Wo und wie lange Sie unterwegs einen Stopp einlegen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Auf jeden Fall sollten Sie für den Yellowstone NP mindestens 2 Nächte einplanen, das absolute Minimum für dieses großartige Naturwunder. Aber ob Sie 14 Tage, drei Wochen oder noch länger Zeit haben, genießen Sie jeden Tag. Der Mittlere Westen der USA ist einzigartig.

    the sun is setting over a large city

    Der Reiseverlauf

    DIE ANREISE

    Vom DACH - Raum kommt man einfach nach Denver. Von Deutschland und der Schweiz kann man direkt nach Denver fliegen, von Österreich bequem mit 1x umsteigen. Seit 2025 fliegt die Lufthansa mit dem A380 direkt von München nach Denver. Schon beim Landeanflug sieht man die Größe des Flughafens, er ist flächenmäßig der zweitgrößte der Welt und von den Flugbewegungen her, der drittgrößte Flughafen. Die Einreise in Denver verläuft relativ schnell und das Gepäck kommt auch sehr rasch - hoffentlich.

    Ihr Hotel

    Unser Transfer bringt Sie zum gebuchten Hotel. Unterkünfte gibt es in allen Preisklassen. Ich rate zu einem Hotel mit Pool, den in den Sommermonaten kann es in Denver sehr heiß werden. Temperaturen von bis zu 38 Grad sind keine Seltenheit. Egal, wo Sie untergebracht sind, am Stadtrand oder im Zentrum,  es gibt überall viele Lokale, wo Sie abendessen können.


    DENVER   150 km

    Beginnen Sie den Tag in aller Ruhe mit einem Frühstück und anschließend bringt Sie ein Transferbus zur Vermietstation von Eaglerider. Die Übernahme des Bikes erfolgt meist sehr schnell und problemlos, wir haben die Bikes für Sie ja vorab gebucht. Durch unsere Partnerschaft mit Eaglerider, dem größten und auch besten Motorrad-Vermieters der USA, auch zu einem guten Preis. 

    Eaglerider Denver

    Nach der Übernahme starten Sie zu einer Tour in das Umland von Denver. Gewöhnen Sie sich an das Bike und an die Fahrverhältnisse in den USA. Einiges ist doch anders, als bei uns. Selbstverständlich bekommen Sie von uns nach der Buchung eine genauer Information über alles Wissenswerte, was das betrifft.

    Auf zur Eingewöhnungs - Fahrt

    Zunächst geht es über die Interstate 70 quer durch die Stadt. Kurz vor Golden verlassen Sie die Interstate und bald schon geht es hinauf zum Clear Creek Canyon, einer wilden Schlucht. Immer entlang des wilden Clear Creek. Sie folgen dann der US119 hinauf in die Berge. Auf einer schönen Strasse fahren Sie immer weiter hinauf bis nach Black Hawk auf 2.600m. Als 1990 das Glücksspiel in Colorado erlaubt wurde, wurde dieses einst verschlafene Nest zu einem kleinen "Las Vegas". Die alten Häuser wurden restauriert und in Casinos umgewandelt.

    Bis nach Cental City sind es nur ein paar Kilometer, ebenfalls eine Casinostadt. Von hier führt eine schön ausgebaute, mehrsprurige Strasse vorbei an wunderschönen Landsitzen und Ferienhäuser hinunter zur I 70, der Sie dann wieder ein Stück folgen. Beim Two Bears Tap & Grill geht es wieder hinein in den CLear Creek Canyon und zurück nach Denver.

    DENVER - CHEYENNE    285 km

    Nun beginnt die große Tour. An diesem ersten Tag führt die Route hinein in die Rocky Mountains. Kurz nach Denver geht es auch schon ziemlich bergauf und bald erreicht man den ersten Pass mit 2.770m. Von hier ist der Ausblick gewaltig. Grüne Alm und im Hintergrund die schneebedeckten Gipfel der Rocky Mountains. Eine kurze Rast auf der Passhöhe für einen Kaffee und dort angebotene selbstgemachte Köstlichkeiten.

    Hier wird Urlaub gemacht

    Den Berg hinunter kommt man nach Nederland, ein größerer Touristen- und Ferienort. Auf dem Weg weiter kommt man nach Allenspark mit seinem Wahrzeichen der Chapel on the Rocks. In Estes Park biegt man ab auf die US34 und die nächsten 45km sind einfach ein Traum. Immer entlang des Big Thompson Rivers führt die Strasse durch einen wunderschönen Canyon. Hinter jeder Kurve kommt die nächste schöne Aussicht. Auf dem wilden Fluss sieht man Wassertsportler, die den reißenden Fluss bezwingen. Gleichzeitig geht es immer weiter hinab. Am Ende der Schlucht biegt man links ab und nach wenigen Kilometern erreicht man Masonville. Ein skuriller Ort mit einer Generalstore, einem Souvenirladen und was zum Trinken und Essen. Rund um den Store kann man einige Kuriositäten besichtigen, Zeugen einer vergangenen Zeit.

    Wyoming

    Nach Fort Collins ist es nicht mehr weit und hier ist es am besten auf die I25 zu fahren. Die Landschaft hat sich nun komplett geändert, man ist in der Prärie angekommen. Weites, hügeliges Land und jede Menge Rinder. Nach 64km kommt man zur Grenze nach Wyoming und nun sind es nur mehr 21km bis Cheyenne, der Hauptstadt des Bundesstaates Wyoming. Die Stadt hat ca. 65.000 EW und ist ein wichtiger Bahnknotenpunkt. Ein Bummel durch die Innenstadt zeigt eine schöne und lebenswerte Stadt. Der historische Kern mit den vielen alten Häusern und schönen Geschäften und vielen Lokalen lockt zum Bummeln ein.

     

    CHEYENNE - CUSTER    407 km

    Nächster Halt Nebraska 

    Von Cheyenne führt die US85 hinein in die endlose Prärie. Durch sanfte Hügel fährt man in eine schöne, aber auch recht verlassene Region. Neben der Strasse sieht man immer wieder die Abzweigungen zu den Ranches und deren Tiere, die schwarzen Angus - Rinder, grasen in großen Herden. Nach einer knappen Stunde biegt man ab auf die US151, durchquert La Grange und kommt kurz darauf zur Grenze zu Nebraska. 

    Kerzengerade verlaüft die Strasse 30km bis zur Abzweigung auf die US71. Es geht nun wieder geradein den Norden und plötzlich ändert sich die Landschaft. Schroffe, helle Felsen ragen aus der Prärie hervor und dann erreicht man auch schon die Abzweigung zum Scott´s Bluff National Monument. Diese beeindruckende Felsformation war eine wichtige Wegmarke für die Siedler auf ihrem Weg in den Westen. Vom Visitor Center dührt eine Straße hinauf auf den Gipfel. Die Aussicht von oben ist einfach umwerfend. Wieder herunten, geht man zu den abgestellten Planwagen und Angestellte in Originalkleidung, erklären, wie die Siedler einst unterwegs waren. Wahrlich beeindruckend.

    Auf nach South Dakota

    Nach diesem sehenswerten Stopp fährt man weiter nordwärts durch die endlose Prärie. Man durchquert dem Nebraska National Forest und erreicht nach 178km die Grenze zu South Dakota und kurz darauf Hot Springs. Die Black Hill sind erreicht. Dieser schöne Ort hat Thermalquellen, denen heilende Kräfte nachgesagt werden. Das Zusammentreffen von sechs großen Quellen in einer malerischen Schlucht macht die Stadt zu einem natürlichen Kurort. Gleichzeitig ist er ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der Black Hills.

    Nach Hot Springs steigt die Strasse an und man kommt immer tiefer hinein in die Black Hills. Diese waren und sind für die Lakota, einem großem Stamm der Sioux, von große Bedeutung. Auf dem Weg nach Custer gibt zwar eine wunderschön ausgebaute Strasse, aber nehmen Sie die längere Strecke. Diese durchquert schion ein Stück des Custer State Park. Der Umweg ist es wert, denn bald sieht man schon Bisons direkt neben der Strasse weiden. Ein tolles Erlebnis, diese herrlichen Tiere ganz aus der Nähe zu sehen.

    Das Ziel dieser etwas längeren Etappe ist Custer, ein Ort, der noch den ganzen Charem des Wilden Westens in sich hat. Nicht allzu groß, aber sehenswert, mit excellenten Restaurants, wie dem Buglin Bull.

    CUSTER - RAPID CITY     160 km

    Ein Tag voller Höhepunkte

    Der heutige Tag ist fast nicht mehr zu toppen. Auf 160 km jagt ein Höhepunkt den anderen. Aber alles der Reihe nach. Wir verlassen Custer und nach 9 km gelangt man zur Abzweigung zu einem Monument, das sowohl beeindruckend, als auch umstritten ist. Es ist das

    Crazy Horse Memorial

    Schon von weiten sieht man den seit 1948 in Bau befindlichen Kopf des Oglala-Lakota-Sioux Häuptling Crazy Horse. Beeindruckend ist die Größe, die das Monument einst haben wird, umstritten, weil die Black Hills für die Sioux heilig sind. Vom Visitor Center fährt man mit einem Bus zum Felsen, aus dem bisher der Kopf und eine Hand rausgehauen sind. Der Fahrer erzählt viel über die Geschichte der Arbeit und an einigen Punkten hat man die Gelegenheit, zu fotographieren. Zum Kopf hinauf darf man nicht mehr, da zur Zeit viel gearbeitet wird. Im Visitor Center kann man anschließend einiges über die Sioux erfahren, ihre Geschichte, ihre Art zu leben uvm. Uns hat eine alte Sioux Squaw ein paar Geschichten von früher erzählt. Schöne und weniger schöne.

    Der Needles Highway

    Nur 10 km weiter, kommt man zur Abzweigung der US87, dem Needles Highway. Needles Highway ist mehr als nur eine 22,5 Kilometer lange Straße – es ist eine spektakuläre Fahrt durch Kiefern- und Fichtenwälder, von Birken und Espen umgebene Wiesen und schroffe Granitberge. Der Name der Straße stammt von den nadelartigen Granitformationen, die entlang des Highways den Horizont zu durchbohren scheinen. In steilen Serpentinen schlängelt sich die Strasse hineien in den Custer State Park. Immer wieder hat man unglaubliche Ausblicke. Schroffe Felsnadeln, in den Fels gehauene Tunnel, in denen gerade ein Auto Platz hat. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Egal ob mit Bike oder Auto, diese Fahrt ist ein Erlebnis ersten Ranges.

    Custer State Park

    Nach dem Needles Highway gibt es im Custer State Park noch eine Straße, die man fahren muss. Es ist der 29 km lange Wildlife Loop, der mitten durch den Park führt. Immer wieder erblickt man entlang des Loops verschiedenste Wildtiere. Man sollte am frühen Morgen oder gegen Abend fahren, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit viele Tiere zu sehen noch größer. Auf unserer Tour sahen wir Wildesel, Wapitis, Erdmännchen und natürlich auch Bisons. 

    Die Iron Mountain Road

    Verlässt man den Custer Sate Park sind es nur wenige Kilometer zum Traum aller Biker. Man kommt zur Iron Mountain Road - Abzweigung. Diese Straße in den Black Hills von South Dakota ist eine der faszinierendsten Straßen der USA. Diese 17 Meilen lange Strecke bietet eine aufregende Mischung aus engen Kurven, „Pigtail Bridges“, einspurigen Tunneln und atemberaubenden Ausblicken auf das Mount Rushmore National Memorial. Die Straße wurde 1933 unter der Leitung von Senator Peter Norbeck gebaut und gilt als Meisterwerk der Straßenbaukunst. Besonders die Pigtail Bridges sind ein markantes Merkmal der Iron Mountain Road. Diese spiralförmigen Holzbrücken sind so konstruiert, dass sie die Straße unter sich selbst hindurchführen. Drei einspurige Tunnel gibt es und von jedem hat man einen Blick auf eines der größten und bekanntesten Denkmäler der USA, dem Mount Rushmore National Memorial.

    Mount Rushmore National Memorial

    Wer hat nicht schon davon geträumt, einmal im Leben vor den Köpfen der 4 Präsidenten zu stehen, für mich war es ein Kindheitstraum. Im Film "Der unsichtbare Dritte" von Alfred Hitchcock kämpfen Cary Grant und seine Partnerin zwischen den Köpfen um ihr Leben. Auch auf vielen Bildern und Dokumentationen ist dieses, für Amerika sehr wichtige Moniment zu sehen. Aber kommt man dann dorthin, ist man schlichtweg überwältigt. Fast 3 Millionen Besucher kommen jedes Jahr hierher, um in die Gesichter der jeweils rund 18 Meter hohen Präsidentenköpfe zu blicken, die in den harten Granit des Mount Rushmore gemeißelt wurden.

    Die vier Präsidenten

    Kommt man vom Parkplatz zur großen Grand View Terrasse, steht man vor den damals bedeutensten Präsidenten. George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Man blickt sie an und ist überwältigt. Auf der Besuchergalerie sollte man Platz nehmen und alles auf sich einwirken lassen. Auf die Probleme, dass die Sioux das Monument nicht anerkennen und die Rückgabe des Berges, der ihnen heilg ist, fordern, will ich hier nicht eingehen. Nichts desto trotz blickt man in die Gesichter von Präsidenten, die die amerikanische Geschichte maßgeblich geprägt haben. Es ist auch gleichgütltig, ob diese vier Präsidenten gut oder weniger gut waren, allein in diese Gesichter zu blicken, ist einfach beeindruckend.

    Der Presidential Trail

    Der Presidential Trail ist 1 km lang und hat 425 Stufen. Er führt direkt unter Mount Rushmore hindurch und bringt Sie dem Monument viel näher, als wenn Sie nur im Besucherzentrum bleiben. Zunächst führt der Weg eben bis zum Heritage Village. Hier sind die Tipis von drei Stämmen der Sioux aufgestellt, den Lakota, den Nakota und den Dakota. Man erfährt hier auch einiges über diese Stämme. Dann beginnt der eigentliche Trail. Er führt dicht unter dem Monument entlang und vor jedem Kopf ist eine Tafel aufgestellt, auf der Wesentliches über den jeweiligen Präsidenten steht. Der Eindruck ist hier noch wesentlich gewaltiger. Gehen Sie den Trail auf jeden Fall von West nach Ost, den da gehen die Stufen mehr bergab als bergauf.

    Sculptor´s Studio und Borglum Museum

    Am End des Trail kommt man zum Scultor´s Studio. Hier erfahren Sie mehr über die Werkzeuge und Techniken, die zum Behauen des Mount Rushmore verwendet wurde. Hier steht auch ein Modell, so wie es einst geplant war. Zurück zur Besucher Terrasse geht es zum Lincoln Borglum Visitor Center. Tauchen Sie ein in die Welt von Gutzon Borglum, dem Bildhauer des Mount Rushmore, von der Sprengung des Steins bis zur Pracht des „sitzenden Lincoln“ in der Rushmore Borglum Story in Keystone. Stellen Sie sich neben die lebensgroße, exakte Nachbildung von Lincolns Auge auf dem Berg. 

    Bevor Sie gehen

    Wie lange man für diesen Besuch braucht, ist jedem überlassen, aber bevor Sie das Mount Rushmore National Monument verlassen, sollten Sie auf jeden Fall bei Carver´s Cafe einkehren. Entweder erfrischen Sie sich, trinken einen Kaffee oder kaufen Sie sich ein Eis in der Memorial Team Ice Cream. Dort wird auch das beliebte Thomas-Jefferson-Eis nach Originalrezept angeboten. 

    Rapid City

    Von Rapid City sind es noch 38km bis Rapid City. Die Stadt ist nicht nur bekannt für die bedeutende Kultur und Kunst der amerikanischen Ureinwohner, sondern auch für seine kulinarischen Angebote, die Wein- und Bierszene und die geschichtlichen Attraktionen rund um die frühen Siedler. The Sculpture Project: Passage of Wind and Water ist eine auf fünf Jahre angelegte öffentliche Kunstinitiative, in deren Rahmen Bildhauer Masayuki Nagase in den Sommermonaten auf dem Main Street Square von Hand an Granitskulpturen arbeitet. Zu den größten Sehenswürdigkeiten bei einem Rundgang zählt die „Stadt der Präsidenten“ – 43 Bronzestatuen ehemaliger US-Präsidenten in Lebensgröße. Natürlich sind auch die vier Präsidenten vom Mount Rushmore vertreten. 

    RAPID CITY - DEADWOOD     285 km

    Makhosica

    Bevor es weiter in den Norden geht, steht ein weiteres Highlight auf dem Programm. Makhosica, wie dieses Naturwunder in der Sprache der Lakota heißt. Wir kennen es unter dem bekannten Namen BADLANDS. Die Lakota bezeichneten dieses Gebiet als "schlechtes Land", wir aber sind einfach sprachlos, wenn wir diesen Nationalpark besuchen. Die raue, wilde Schönheit dieser Landschaft zieht Besucher aus der ganzen Welt in ihren Bann. 

    Beim Parkeingang wird man schon von Bisonherden begrüßt und dann geht es auf den 60km langen Loop. Schon nach kurzer Zeit steht man staunend vor diesen wunderschönen und bizzaren Felsformationen. Die verschiedenen Farbschichten machen es noch beeindruckender. In kurvigen Kurven schlängelt sich die Strasse durch die „Wall“ der Badlands, die aus schroffen Felsspitzen, Kuppen und Hügeln besteht. Immer wieder sieht man neue Felsformationen, manche rund geschliffen, manche rauh und spitz. Es ist einfach unbeschreiblich, was die Natur hier geschaffen hat.

    Der Traum aller Biker - STURGIS

    Nach diesem wirklich sehenswerten Abstecher geht es auf der Interstate zurück nach Rapid City. Dort geht es dann weiter wieder hinein in die Black Hills. Die sehr schöne und abwechslungsreiche Strasse führt durch so kleine Ortschaften, wie Nemo oder Tomahawk. Nach 64km erreicht man dann Sturgis, der Inbegriff aller Harley - Fahrer. Jährlich findet hier jedes Jahr in der ersten Augustwoche die Sturgis Mototrcycle Rally statt. Das Event findet an 10 Tagen statt, die Besucherzahl lag in der Vergangenheit bei etwa 500.000 Menschen und erreichte 2015 einen Höchststand von über 700.000. Zehn Tage lang ist hier alles außer Rand und Band.  So wild es in Sturgis zu diesem Ereignis zugeht, so ruhig ist der Ort im Rest des Jahres. Vieles ist geschlossen, aber der Harley - Store kann sich sehern lassen.

    Deadwood - Die Stadt der Gesetzlosen

    Das Ziel des heutigen Tages ist Deadwood, einst die härteste Stadt im Westen. Hier gab es keinen Sheriff, keinen Bürgermeister, sogar kein Gefängnis. Hier regierte das Recht des Stärkeren. Als in den Black Hills Gold gefunden wurde, wuchs die Stadt innerhalb weniger Monate von 400 Menschen im Februar bis auf über 5000 im Sommer. Das Gold lockte alle an. Glücksrittern Zimmerleute, Händler, Schlachter, Anwälte, Priester, Trapper und zahlreiche Pferdediebe, Falschspieler und andere Kriminelle, für die ein Ort ohne Gesetze und Sheriff wie geschaffen war.

    Heute ist die Stadt ein Touristen - Magnet. Hier wird alles geboten, was der Besucher sich wünscht. Schießereien auf offener Straße, ein Saloon neben dem anderen und natürlich jede Menge Casinos. In fast jedem Saloon, aber vor allem im Saloon No.10, wird mehrmals täglich die Ermordung den Wild Bill Hickock nachgestellt.

    Wild Bill Hickok und Calamity Jane

    James Butler Hickok war eine schillernde Persönlichkeit. Er war Soldat, Sheriff, aber auch Spieler und Revolverheld. Im Sommer 1876 kam er nach Deadwood und schlug sich als Spieler durch. Dort lernte er auch die berüchtigte Calamity Jane kennen. Am 2.August 1876 spielte er Poiker im Saloon No.10 und sass diesmal nicht mit dem Rücken zur Wand. Was er sonst immer tat. John McCall kam in den Saloon und schoß im in der Hinterkopf. Der genaue Grund ist bis heute ungeklärt. Hickok hatte zu diesem Zeitpunkt eine Dame, einem Pik- und einem Kreuz-Ass sowie einer Pik- und einer Kreuz-Acht in der Hand. Seitdem heißt dieses Blatt "Dead Man´s Hand". Auf dem örtlichen Freidhof kann man sein Grab besichtigen und neben seinem, das Grab von Calamity Jane, die 1903 auf ihren Wunsch hin, beigesetzt wurde.

    Ein Abend in Deadwood

    Einen Abend in Deadwood zu verbringen ist auf jeden Fall ein Erlebnis. Auf der Main Street reiht sich ein Saloon an den anderen, ein Lokal ums andere, Casinos und jede Menge Geschäfte. Die Menschen flanieren dahin, staunen über die vielen Darbietungen, sitzen in den Gastgärten bei Bier und Wein und dann geht man in eines der vielen Restaurants essen. Wie überall in den USA kann man hier herrliche Steaks essen, aber es gibt wirklich auch sehr gute Alternativen. Ich kann das Restaurant im Saloon No. 10 empfehlen. Nach dem Essen Live-Musik und gute Cocktails.


    DEADWOOD - BUFFALO   357 km

    Go West

    Von Deadwood geht es wieder tief hinein in die Black Hill bis nach Cheyenne Crossing. Hier biegt man ab auf die US14A, eine National Scenic Byway durch den wunderschönen Spearfish Canyon. Auf diesen 32 km kann man noch einmal die ganze Schönheit der Black Hills genießen. Ständig begleitet vom Spearfish Creek gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Zweimal sollte man unbedingt Halt machen, bei "Devil´s Bathtub", der Badewanne des Teufels und bei den Bridal Falls, einem schönen Wasserfall. Kurz vor Spearfish verlässt ma die Black Hills und man ist wieder in der Prärie angelangt  Es geht noch ein Stück weiter in den Norden bis Belle Fourche, einem entzückenden Western-Dorf. Hier sollte man unbedingt einen Halt machen und das Flair dieses kleinen Ortes in sich aufnehmen.

    Devils´s Tower

    Von Belle Fourche führt die Strasse durch wunderschönes Ranch - Land. Es geht hügelig dahin und dann erreicht man die Grenze zu  Wyoming. Nach einiger Zeit sieht man schon von der Ferne die bizarren Vulkanschlot, den Devil´s Tower. Von der US24 biegt man ab und kommt zum Visitor Center. Von hier geht die Strasse direkt unter dem großen Devil´s Tower. Der 265m hohe Turm besteht aus erkalteter Magma. Der Vulkan herum ist erodiert. Von der Nähe sieht man die einzelnen Lavasäulen. Um den Tower führt eine Straße hinauf zum Visitor Center, aber in der Hochsaison staut es sich bis hinauf. Statt hier im Stau zu stehen lohn es sich viel mehr direkt unter dem Devil´s Tower Halt zu machen und der riesigen Präriehunde - Kolonie, die sich hier angesiedelt hat, zu beobachten. Ein Vergnügen.

    Buffalo ist das Ziel

    Nach dem Devil´s Tower geht es durch ein schöne hügelige Landschaft . Vorbei am großen Keyhole Wasser-Reservoir kommt man nach Moorcroft. Von hier sind es bis nach Gilette auf der I70 knapp 45km bis nach Gilette. Diese Stadt hat ein toller Museum, das Frontier Auto Museum and Frontier Relics in Gillette, Wyoming, ist ein Paradies für alle, die Autos und Antiquitäten lieben! Die Vorderseite des Ladens öffnet sich zu einem Reliquienladen, in dem eine Vielzahl von Antiquitäten von den Schwestern Frontier gesammelt wurde. 

    Weiter auf der I70 erreicht man nach einer Stunde und 120km Buffalo, dem Ziel des heutigen Tages. Buffalo ist eine geschichtsträchtige Kleinstadt in den Ausläufern der Big Horn Mountains im US-Bundesstaat Wyoming. Besuchen Sie das Jim Gatchell Museums, wo Sie eine Zeitreise in den Wilden Westen machen können. Der Geist dieser Zeit spiegelt sich noch immer in den historischen Fassaden der Hauptstraße.

    BUFFALO - CODY   291 km

    Die Bighorn Mountains

    Von Buffalo geht es zunächst knapp 60km auf der I90 in den Norden nacvh Sheridan. Entlang der Route sieht man im Westen die Bighorn Mountains. Bis zu 4.000m ragen die Gipfel in den Himmel. In Sheridan verlässt man die Interstate. Sheridan ist eine typische laute Cowboy-Stadt und das perfekte Urlaubsziel für Reisende, die die wunderschönen Bighorn Mountains durchwandern wollen. Nach Sheridan führt die US98 nun westwärts , immer die Berge voraus. In Dayton trifft man auf die US14, die mitten in die Mountains geht. Aber in Dayton sollte man unbedingt einen Stopp machen. Eine entzückende Stadt mit dem Flair des Westens. Gegenüber von vom Dayton Mercantile ist eine Tankstelle mit einem Supermarkt, wo es auch einen guten Kaffee gibt.

    Der Bighorn Scenic Byway

    Kurz nach Dayton beginnt dann eine der schönsten Strecken auf dieser Tour, der Big Horn Scenic Byway. In wilden Serpentinen geht es hinauf zum Steambaot Point auf. 2.388m. Der Ausblick von hier ist fantastisch. Die nächsten 30km bewegt man sich immer auf dieser Höhe, einmal höher, einmal tiefer. Aber dann kommt der Granite Pass. Bis auf 2.754m windet sich die Straße hinauf. Auf der Passhöhe blickt man fast grenzenlos in die Weite dieses wunderschönen Landes. Die anschließende Abfahrt ist ein einziger Traum. Durch eine wilde Schlucht, mit Ausblicken, die der Verdon - Schlucht in Frankreich ähnlich sind, geht es hinunter ins Tal. Diese Fahrt ist einfach atemberaubend. Plötzlich ist man im Tal und verlässt die Schlicht und als Draufgabe zu diesen herrlichen Eindrücken steht dann mitten im Tal der Chimney Rock. Von hier sind es nur mehr ein paar Meilen bis nach Shell, einer Metropole mit 34 Einwohnern.

    Cody

    Nach 15 km endet in Greybull der Scenic Byway. Die nächsten 85 km kann man schnell zurücklegen, man fährt wieder durch eine typische Prärie. Dann kommt man nach Cody, der Stadt des Buffalo Bill. Der unerschrockene Entertainer des Wilden Westens reiste in den 1870ern durch diese Gegend, die es ihm so sehr angetan hatte, dass er 20 Jahre später hierher zurückkehrte und in der zerklüfteten Landschaft der Rocky Mountains in einem Kraftakt eine Stadt errichtete. Heute noch zeugt das Hotel IRMA, von William Cody selbst erbaut, von dieser Zeit.

    Was man geshen haben muss

    Cody ist eine schöne und quirlige Stadt mit einigen Sehenswürdigkeiten. Natürlich ist das Buffalo Bill Center of the West ein Muss. In fünf Museen sieht man alles über Buffalo Bill und den Wilden Westen. Ebenso wie die Old Trail Town, ein kleines Freilichtmuseum, wo man authetische und auch originale Gebäude aus der Zeit des Wilden Westens besichtigen kann. Dazu auch unzählige Artefakte aus dieser Zeit. Leider ist es ein bisschen vernachlässigt, aber das soll dem Spaß keinen Abbruch tun.

    Für den Abend bietet Cody eine Vielzahl an hervorragenden Restaurants, wo man Steak serviert bekommt, die von allererster Güte sind. Cody macht einfach Spaß!

    CODY - YELLOWSTONE NATIONAL PARK  270 km

    Der Chief Joseph Scenic Byway

    Heute wartet der Yellowstone Nationalpark. Aber auf dem Weg dorthin gibt es mehrere Highlights. Zunächst fährt man von Cody weiter in den Norden. Nach 25km kommt man zur Abzweigung des Chief Joseph Scenic Byway, einem Häuptling der Wallowa Indianer. Nun warten ca. 70  fantastische Kilometer. Zunächst wartet der Dead Indian Pass mit 2.442m. Oben angekommen blickt man in eine traumhaft schöne Landschaft. Es ist absolut atemberaubend. Begrüßt wird man dazu noch von sehr putzigen und zutraulichen Chipmunks. Die sich natürlich etwas zum Essen erwarten.

    In wilden Serpentinen fährt man dann hinab. Links und rechts erheben sich die Gipfel bis über 3.000m. Am Ende dieser Kurvenorgie kommt man an Lake Creek, ein wilder Fluss. Wenn man Glück hat, so wie wir, dann sieht man am Ufer einen Elch grasen oder auch einen Schwarzbären.

    Beartooth Scenic Byway

    Am Ende des Chief Josepg Byways trifft man auf den nächsten fantastsichen Scenic Byway, dem Beartooth Highway. Auf diesem Highway geht es weiter in Richtung Westen. Bald erreicht man die Crazy Creek Falls und kurz danach die Grenze zu Montana. An der befindet sich auch Cooke City. Dieser kleine, aber entzückende Ort auf 2.319m ist eines der Tore zum Yellowstone Nationalpark. Auf jeden Fall sollte man hier einen Stopp einlegen und ein bisschen durch den Ort schlendern. Nette Lokale, Geschäfte und eine Gelegenheit, sich vor dem Yellowstone NP noch mit Vorräten einzudecken. Hier auf jeden Fall günstiger als im Park.

    Hinein in den Yellowstone

    Von Cooke City sind es nur mehr 15 km bis man den Nordost - Eingang zum Yellowstone Nationalpark erreicht. Hat man den America the Beautiful - Jahrespass fährt man einfach langsam durch. Bald darauf verlässt man Montana und ist wieder in Wyoming, dem Bundesstaat, in dem der größte Teil des ältesten Nationalparks der USA liegt. Eine Zeitlang fährt man durch dichten Wald, bevor man man in die erste offene Landschaft kommt. Das erste das man dann sieht, sind Bisons. In großen Herden grasen Sie in den Wiesen.

    Der Grand Loop

    Bei Tower Fall erreicht man den Grand Loop. Von hier fährt man in den Süden zum Canyon Village, dem riesigen Besucher Zentrum mit Museum, Geschäften, Lokalen uvm. Je nachdem, wo man wohnt, fährt man entweder in den Süden zum Yellowstone Lake und nach Grant Village (so wie wir), oder in den Westen zum Old Faitful oder überhaupt weiter bis nach West Yellowstone außerhalb des Parks in Montana. Man darf die Größe des Parks nicht unterschätzen, sind es doch vom Nordost-Eingang bis zum Grand Village am riesigen Yellowstone Lake 140 km. Unterwegs zu seinem Ziel trifft man immer wieder auf Tiere. Hirsche, Elche, Coyoten, Bisons und wenn man, so wie wir, das unglaubliche Glück hat, auch auf Grizzly Bären. 

     YELLOWSTONE NATIONALPARK

    Der Yellowstone Nationalpark

    Der riesige Yellowstone Nationalpark lässt sich kaum in Worte fassen. Er ist ein wahres Meisterstück der Natur. Die geothermalen Aktivitäten unter der Oberfläche ließen diese dramatische Ansammlung von Bergen, Flüssen, Canyons, Quellen und Geysiren entstehen, die von den größten Säugetieren bis hin zu den kleinsten Vögeln bewohnt werden. Das 9.000 Quadratkilometer große Gebiet liegt in den Rocky Mountains und erstreckt sich über drei US-Bundesstaaten. Kleinere Parkabschnitte befinden sich in Montana und Idaho, wobei mit über 95 Prozent der Fläche der mit Abstand größte Teil zu Wyoming gehört. Der Yellowstone National Park befindet sich in einem gigantischen vulkanischen Becken. Er ist ein Relikt riesiger Vulkanausbrüche, die sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Millionen Jahren ereigneten. Dabei wurde eine Landschaft hinterlassen, die zum abwechslungsreichsten gehört, was die Natur zu bieten hat.

    Der Yellowstone NP in Zahlen

    Um sich die Größe und Einzigartigkeit des 1. Nationalparks der USA vorstellen zu können, hier  ein paar Zahlen.

    Der Park erstreckt sich über eine Fläche von knapp 9.000 km2. Seine Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 102km, die von Ost nach West 87km. Er ist Teil der Rocky Mountains und liegt auf durchschnittlich 2.450m. Der Park liegt zu weiten Teilen in der vor rund 640.000 Jahren entstandenen Caldera des Yellowstone-Vulkans, über der Magmakammer, die in mehr als 8 Kilometern Tiefe liegt. Die Magmakammer ist rund 80 Kilometer lang, 40 Kilometer breit und 10 Kilometer mächtig. Damit zählt der Yellowstone-Vulkan zur Gruppe der Supervulkane. Er ist der größte Supervulkan auf dem amerikanischen Kontinent. Über 10.000 heiße Quellen, davon über 500 Geysire, deren bekanntester sicher Old Faithful ist.

    Fauna Und Flora

    Die Vielfalt an Flora und Fauna  ist beeindruckend. Etwa 2000 Pfanzenarten und eine große Vielfalt an Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen findet sich hier. Für viele seltene Arten ist der Park ein Rückzugsgebiet, wo sie ungestört leben können. Im Jahre 1995 drohte das natürliche Gleichgewicht zwischen den Tieren zu kippen und man setzte 14 Wölfe aus. Durch diese Maßnahme wurden die Populationen wieder ins Lot gebracht und der Park begann sich wieder zu erholen.

    Pro Jahr besuchen ca. 2,8 Mio Menschen diesen einzigartigen Nationalpark und können hier Natur in jeder Form genießen. Viele Möglichkeiten und Aktivitäten stehen dem Besucher offen. Wandern, Fischen, Boostfahrten, Reitausflüge oder einfach mit dem Auto die beiden Loops abfahren. Auf jeden Fall ist ein Besuch des Yellowstone ein unvergessliches Erlebnis. 

    EIN TAG IM YELLOSTONE NP

    Mit dem Auto unterwegs

    Man kann den Park auf zwei verschiedenen Routen befahren. Den Upper Loop und den Lower Loop. Die Kombination aus beiden, der Grand Loop, ist meines Erachtens an einem Tag nicht sinnvoll. Ich zeige hier die Fahrt auf dem interessanteren Teil, dem Lower Loop. Natürlich ist auch ausschlaggebend, wo Sie Ihr Quartier haben. Im Park oder außerhalb des Parks. Nächtigen Sie außerhalb, müssen Sie immer eine etwas längere Anreise miteinrechnen. Wir waren in Grant Village und unser privater Guide holte uns mit seinem Auto pünktlich um 07.00 ab. Ich rate auf jeden Fall so eine geführte Tour zu buchen. Die Guides kennen die Stellen, wissen wann und wo es etwas zu sehen gibt und erfährt auch viel über den Park. Außerdem ist es entspannt und streßfrei. 

    Old Faithful 

    Von Grant Village fuhren wir nach Osten und nach 11 km kommt man zur Kontinental - Wasserscheide. Von hier fließen alle östlichen Gewässer in den Atlantik und die westlichen in den Pazifik. Durch dichten Wald geht es weiter nach Westen. Auf einmal hält unser Guide und zeigt uns einen Scharzbären, der gemütlich neben der Straße dahinzieht. Von unserer Fotosession läßt er sich in keinster Weise stören. Bald darauf kommen wir zu einem großen Gelände mit riesigen Parkplätzen. Von hier geht es zu Fuß zur Old Faithful Lodge, einer der besten Unterkünfte im Park. Gleich dahinter sieht man schon Rauch aus einem Loch aufsteigen. Die Plätze rund um den Geysir beginnen sich zu füllen. Mehr oder weniger pünktlich erfolgt im Abstand von einer guten Stunde ein Eruption. Dann ist es soweit. Plötzlich stößt Old Faithful eine Wasserfontäne aus, die bis zu 50m hoch sein kann. Bei einem Ausbruch kommt es immer zu mehreren Eruptionen. Es ist wahrlich ein Spektakel.

    Grand Prismatic Spring

    Von Old Faithful bis zum nächsten Highlights sind es nur ein paar Kilometer. Zuerst wartet eines der schönsten Naturschauspile der Welt, der "GRand Prismatic Spring". Sie ist die drittgrößte Quelle dieser Art auf unserem Planeten und wirkt durch die sie umgebenden Nebelschwaden, die über dem Wasser schweben, besonders mystisch. Die besondere Färbung der Quelle verursachen Mikroorganismen. Vom Parkplatz führt der Weg hinauf auf das Plateau, auf dem sich der See befindet. Oben angekommen geht es auch Holzstegen hin zum See. Der Anblick ist unbeschreiblich schön. Grün, rot und blau ist die Färbung des Wassers und in der Mitte ist es glasklar. Hier is es auch besonders tief. Unser Guide zeigt uns auch die Fußabdrücke eines Bären, der vor kurzer Zeit zum See ging, hineinfiel und umkam.

    Die Gibbon Falls und Canyon Village

    Gleich danach gibt es weitere Seen und Geysire. Besonders schön ist auch die kurze Wanderung zum Ojo Caliente Spring. Nun führt die Strasse wieder hinauf in die Wälder. Eine große Bisonherde grast neben der Straße und dann kommt der Parkplatz bei den Gibbon Falls. Ein kurzer Weg und man steht vor den Fällen. Der Gibbon River fällt hier 25m über mehrer Stufen hinab. Ein wunderschöner Anblick. Von hier sind es 34 km bis zum Canyon Village. Vorbei an den Little Gibbon Falls erreicht man das Zentrum des Parks, das Canyon Village. Hier ist ein größerer Halt angesagt. Es gibt hier das Besucher Zentrum, Geschäfte und Restaurants. Hier kann man sich erfrischen, einkaufen, aber auch wie wir, den vom Touranbieter gestellten Lunch verzehren und danach in einem Cafe die Pause ausklingen lassen.

    Lower Falls  

    Nach der Pause steht einer der Höhepunkte des Parks auf dem Programm. Es geht zum Lower Falls. Hier stürzt der Yellowstone River über eine Felskante 93m in die Tiefe. Anschließend beginnt der Grand Canyon des Yellowstone NP. Man kann dieses Naturwunder von verschiedenen Punkten aus betrachten, von jedem ist es beeindruckend. Der Anblick und das Donnern des Wassers sind überwältigend. Genauso wie der Blick hinab in den Grand Canyon.

    Hayden Valley

    Danach kommt das Hayden Valley. In diesem weiten Tal sieht man die meisten Tiere. Jeden Moment kann man ein Erlebnis der besonderen Art haben. Bei uns trottete seelenruhig ein Coyote neben der Straße, große Bisonherden grasten. An den Waldrändern sieht man Elche, leider haben wir keinen Moose gesehen. Das sind die, mit den großen Schaufeln. Dafür hatten wir ein unvergessliches Erlebnis. Direkt unter der Straße, keine 50m entfernt, sahen wir ein Grizzly - Weibchen mit ihrem Nachwuchs in der Wiese. Einen Grizzly zu sehen ist schon großen Glück. Wenn man den Yellowstone Lake erreicht kann man zurück nach Grand Village fahren und den Rest des Tages am See genießen.

    GRANT VILLAGE - SODA SPRINGS   298 km

    Grand Teton Nationalpark

    Wie lange am im Yellowstone NP bleibt, kann jeder für sich entscheiden. Nach dem Aufenthalt fährt man vom Grand Village noch 30 Kilometer, bis man den Südeingang des Parks erreicht. Aber es dauert nicht lange und man kommt in den nächsten Nationalpark, dem Grand Teton NP. Dieser wunderschöne Park ist ein wahres Paradies für alle Arten von Outdoor - Aktivitäten. Wandern, Fischen, Bootsfahren und Klettern. Außerdem ein Paradies für Radfahrer. Diese traumhafte Landschaft mit dem Jackson Lake wird aber beherrscht vom Grand Teton, der 4.144m aufragt. Bei schönem Wetter spiegelt sich dieser in den Seen des Parks. Auf jeden Fall sollte man die Teton Park Road nehmen. Diese führt zum Jenny Lake, von wo man mehrer Aussichtspunkte hat, die einen tollen Blick auf den Grand Teton gewähren. 

    Jackson und Alpine

    In diesem schönen Nationalpark kann man wirklich toll Urlaub machen, sowohl im Sommer als auch im Winter. Genügend Unterkünfte findet man im nahe gelegenen Promi - Urlaubsort Jackson.  Dieser Ort ist ein Tourismuszentrum par excellence, das sein Wildwest-Image ehrgeizig pflegt, aber auch Charme hat. Der Ort ist Treffpunkt der Outdoor-Enthusiasten und des Jetsets. Einige Prominete haben sich hier angesiedelt, man könnte diesen Ort als das Kitzbühel Amerikas bezeichnen. Hier ist wirklich viel los.

    Von Jackson geht es dann immer dem Snake River entlang. Ein Eldorado für alle Wassersportler, sei es Rafting, Kanufahren usw. nach 21km in Hoback biegt man ab auf die US89. Durch eine schöne Schlucht geht es langsam immer weiter bergauf. Auf der Passhöhe auf 1.800 Seehöhe hat man einen herrlichen Ausblick auf den aufgestauten Snake River, dem Palisades Reservoir. Am Fuß des Berges liegt Alpine

    Auf nach Idaho

    Von diesem lebhaften Ort kommt man nach knapp 20km zur Grenze des 6. Bundesstaates auf dieser Traum-Tour, nach Idaho. Idaho als einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten. Die von abgelegenen Gebirgszügen, dichten Wäldern, kristallklaren Seen und tiefen Schluchten gekennzeichnete vielfältige Landschaft, ist das Dorado für Outdoor-Fans. Hier kann man Mountainbiken, Wildwasser-Raften, Schifahren und natürlich Wandern ohne Ende.

    Soda Springs

    Bis zum heutigen Ziel, Soda Springs sind es noch 90km durch einsame Prärie. Ab und zu eine Farm, wenige Orte. Eine Landschaft zum Genießen. Etwa 30km vor Soda Springs ist ein Campingplatz, Cedar Bay Marina. Hier sollte man einen Stopp machen. Es gibt einen guten Kaffee, natürlich kalte Drinks und nette Leute. Bevor man nach Soda Springs kommt, fährt man einige Zeit an Minen vorbei. Hier wird Phosphat in großen Mengen abgebaut. Die Stadt selbst ist eine typische amerikanische Stadt, aber mit einer Sehenswürdigkeit. Dem weltweit einzigen gefangenen Geysir. Er wurde vor fast 80 Jahren bei Bohrungen für ein Schwimmbecken entdeckt. Er ist heute verschlossen und zeitgesteuert und bricht stündlich zur vollen Stunde aus. Der Geysir erreicht 365 Tage im Jahr eine Höhe von bis zu 30 Metern.

    SODA SPRINGS - MANILA    410 km

    Utah und der Bear Lake

    Von Soda Springs geht es weiter in den Süden und nach 90km erreicht man die Grenze zum 7. Bundestaat auf dieser Reise, zu Utah. Weitere 30km weiter kommt man nach Logan, einer Stadt mit etwas mehr als 50.000 EW. Ein Besuch dieser schönen Stadt lohnt sich auf jeden Fall. In dieser Mormonenstadt wirkt alles sehr gepflegt und die vielen Lokale laden zu einer gemütlichen Rast ein. Sehenswert ist auch große Mormonen - Tempel. 

    Der nächste Scenic Byway

    In Logan biegt man ein auf die US89, dem Logan Canyon National Scenic Byway. Schon kurz nach der Stadt beginnt der malerische Logan Canyon. Tief eingeschnittene, fast senkrechte Kalksteinwände und mit Fossilien beladene Felsformationen begrüßen Reisende beim Betreten des Canyons. Der Logan River, ein beliebtes Forellenangelgebiet, verläuft parallel zur Route und bietet einen weiteren Grund zum Verweilen. Mit dem nahenden Herbst erstrahlt dieser Hochgebirgspass in sattem Grün mit leuchtenden Gold-, Rot- und Gelbtönen. Die Route führt durch den spektakulären Wasatch-Cache National Forest. Die Straße steigt ständig an und oben auf 1.900m angekommen, blickt man hinunter auf den wunderschönen Bear Lake. Auch "Karibik der Rocky Maountains" genannt. Unten angekommen in Garden City sieht man auch warum. Es ist ein wahres Ferienparadies. 

    Noch einmal nach Wyoming

    Entlang des Bear Lake reiht sich eine Touristenattraktion an die andere, ein Campingplatz um den anderen und vielen schöne Stränden. Nun führt die Route immer weiter westwärts bis zur Grenze nach Wyoming. Die nächsten 110km durchquert man eine ziemlich öde Landschaft, nur unterbrochen von einem Halt in Carter, einer Geisterstadt an der Bahnstrecke´der Union Pacific. Als noch Dampfloks fuhren, war Carter ein wuchtiger Halt um Wasser zu tanken. Als die Zeit der Diesellokomotiven begann, war es um Carter geschehen. Etwas weiter in Lyman, kann man einen Abstecher zum ehemaligen Fort Bridger machen. Viel ist aber nicht zu bestaunen. 

    Zurück nach Utah zum Ziel nach Manila

    Nach dieser Pause fährt man weiter in Richtung Grenze zu Utah. Die Landschaft schaut ähnlich aus wie in den Badlands. Die Felsen leuchten in verschiedensten Farben. Kurz nach der Grenze zu Utah erreicht man Manila. Dieser kleine Ort an der Kreuzung der US43 und US44 zählt gerade einmal 308 EW und hat nicht sonderlich viel zu bieten. Außer ein paar Unterkünfte, Lokale und Geschäfte. Aber er ist auch das Tor zur Flaming Gorge, die am nächsten Tag besucht wird.

    MANILA -STEAMBOAT SPRINGS    332 km

    Flaming Gorge

    Auf der US44, dem Flaming Gorge - Uintas National Scenic Byway, verlässt man Manila. Die ersten Kilometer fährt man durch schönes Farmland. Dann geht es in Serpentinen einen Berg hinauf. Plötzlich ändert sich die Landschaft komplett. Bizzare Felsformationen mit wilden Abhängen prägen nun die Strecke. Beim Sheep Creek Overlook sieht man schon einen Teil des riesigen Sees, der durch die Aufstauung des Green River entstanden ist. Dieses ganze Gebiet ist die Flaming Gorge Recreation Area. Ein wahres Paradies für Angler und Wassersportler. 

    Unsere Tour führt direkt hinein in dieses Gebiet. Über den Flaming Gorge Dam, der 153 m hoch und 392 m lang ist, fährt man hinauf bis nach Dutch John. Hier sollte man einen Stopp einlegen. Tanken, einen Kaffee oder was Kühles trinken und im großen Shop etwas einkaufen. Von Manila bis hierher sind es 60 km, die einfach wunderschön sind.

    Durchs Nowhere - Land zurück nach Colorado

    Von Dutch John geht unsere Tour 13km hinauf bis zur nach Wyoming und dann kommt man schon zur Abzweigung der US1364. Zunächst glaubt man sich verfahren zu haben, denn man befindet sich auf einer Staubstraße. Aber nach ein paar Kilometern beginnt wieder der Asphalt. Das ändert aber nichts daran, dass man sich nun in einer totalen Einöde befindet. Hier ist absolut nichts, keine Ansiedlung, keine Internet, kein Handy - Empfang. Nur einsame Landschaft. Nach 44 km erreicht man die Grenze zu Colorado. Langsam wird die Straße breiter und ab und zu sieht man eine Straße, die zu einer Ranch führt. Nach weiteren einsamen 32 km kommt der Wegweiser hin zu den Vermillion Fällen. Eine mehr als ausgewaschene Sandpiste führt bis zu den Wasserfällen. Wer Angst um sein Fahrzeug hat, sollte die 500 m lieber zu Fuß gehen. 

    Zurück in der Zivilisation

    Von den Wasserfällen sind es noch 46 km bis man wieder zurück in belebteren Region ist. In Maybell kommt man zur US40. Eine zeitlang fährt man den Yampa River entlang. Eine sattgrüne und schöne Landschaft. Aber bald ist man wieder in einer rauen Gegend, die bis Craig geht. Hier kommt man wieder ins Tal des Yampa River. Jetzt ist dieser Fluss der ständige Begleiter bis man nach knapp 70 km zum heutigen Etappenzeil kommt, dem bekannten Skiort Steamboat Springs. Mit seiner reichen Geschichte ist Steamboat Springs ein Sinnbild des Wilden Westens. Die Innenstadt wird durch die lebendige Lincoln Avenue geprägt – eine Straße voller Geschäfte, Restaurants und Galerien mit Ziegelfassaden. Eines der legendärsten Geschäfte unter ihnen ist sicherlich F.M. Light & Sons, ein Laden für Westernkleidung, der seit 1905 Cowboys ausstattet. Aber nicht nur im Winter ist hier viel los, während des ganzen Jahres ist Steamboat Springs Ziel vieler Urlauber.

    STEAMBOAT SPRINGS - DENVER  275 km

    Der Berg ruft

    Der letzte Tag dieser großartigen Tour steht an. Kurz nach Steamboat Springs geht es hinauf auf den ersten Pass dieses Tages. Der Rabbit Ears Pass ist 2.900m hoch, aber durch die wirklich gut und breit ausgebaute Strasse merkt man fast nicht, dass man einen hohen Pass erklimmt. Nach 100 km wartet der nächste Pass, der 2.951m hohe Willow Creek Pass. Hier kommt man wieder einmal zur Kontinental - Wasserscheide. Am Ende des Passes kommt man nach Granby, einem netten, kleinen Ort inmitten der Rocky Mountains. Hier gibt es eine große Tankstelle mit Shop, wo man sich noch einmal stärken kann, bevor es auf das "Dach" dieser Tour geht.

    Von Granby kommt man in eine dergrößten touristischen Regionen Colorados. Ein Skiort reiht aich an den anderen. Natürlich sind diese auch im Sommer seht stark besucht. Der letzte dieser Ort ist Winter Park, den neben Vail das größte Skigebiet von Colorado ist. Nach iesem lebhaften und mondänen Ort beginnt dann der Anstieg, hinauf auf das "Dach dieser Tour". Es geht auf den Berthoud Pass. Die gut ausgebaute Straße windet sich in vielen Serpentinen den Berg hinauf. .... und dann hat man es geschafft, die Passhöhe ist erreicht. Auff dem Monument am großen Parkplatz liest man die Höhe, 3.446m. Bei uns ewiges Eis, hier eine Almlandschaft mit 18 Grad (bei unserer Tour im Juni 2025). Allerdings merkt man schon die wesentlich dünnere Luft, man ist relitiv schnell außer Atem. Aber der Blick auf die umliegenden Riesen der Rocky Mountains ist schon gewaltig.

    Die Abfahrt vom Pass ist nicht weniger spektakulär. Auch hier geht es in Serpentinen den Berg hinunter. Nach der letzen großen Kurve führt die Straße entlang des Clear Creeks durch das Tal ostwärts. Nach dem Ort Empire erreicht man die Interstate 70. Dieser folgt man bis zur Abfahrt Buffalo Overlook. Auf der US 40 ist es nur mehr ein Stück bis zur Abzweigung der Lookout Mountain Road. Dieser kurvenreichen Straße folgt man knapp 5 Kilometer und dann steht das letzte Highlight der Tour auf dem Programm. Das Grab des Buffalo Bill. Nachdem man den Spuren dieses Cowboys öfters auf der Tour begegnet ist, ist es natürlich klar, dass man ihm die Ehre erweisen muss. Ein letztes Mal noch eine kleine Kurvenorgie hinab nach Golden und dann kommt man wieder zur I70 und nach wenigen Kilometern ist dann diese großartige Tour.

    "The Great American Ride" ist zu Ende. Fast 4.000km legt man auf dieser Tour zurück  und erlebt ein Amerika, wie es schöner nicht sein kann. Ist freundlichen und hilfsbereiten Menschen begegnet. Man kam in Berührung mit der Kultur der Indianer. Erfuhr vieles über die Besiedlung durch die Weißen, auch von den Verbrechen, die an den Ureinwohnern verübt wurden. Man hatte Begegnungen mit Tieren, die man sonst nur im Zoo sehen kann. Sah eine Natur, die so fantastisch und unvergleichlich ist., wie man sie sonst fast nirgends wo auf der Welt sieht. Erkundete Naturwunder, wie den Yellowstone, durchfuhr eine weite und endlose Prärie und bestaunte nationale Monumente, wie Mount Rushmore. Vor allem aber wird angesichts dieser Wunder und Schönheit unser oft so überhebliches Menschsein, wieder auf ein gesundes Maß zurecht gestutzt.


    Unsere Antworten auf Ihre Fragen

    Wer sind die Partner in USA

    • Unser Partner für die Motorräder ist EAGLERIDER. Bei der Miete der Bikes gehen wir keine Kompromisse und Risiken ein. Eaglerider hat die meisten Stationen, hat die besten und neuesten Bikes und ist 100-prozentig seriös.
    • Bei den Mietwagen vertrauen wir den besten Vermietern in den USA, wie AVIS, Alamo, Budget, Hertz u.ä.
    • Unsere Hotel-Partner sind z.T. die großen Ketten, wie Marriott, Wyndham, IHG, mit denen wir Verträge haben oder wir buchen wie alle Veranstalter, auf Hotel-Buchungsplattformen
    • Alle andere Produkte, wie Eintritte, Veranstaltungen, Reservierungen usw. erledigen für uns lokale Agenturen.

    Nach welchen Gesichtspunkten werden die Touren geplant

    Die Planung unserer vorgefertigten Touren, egal ob für Motorräder oder Mietwagen, folgt genau nach unseren Grundsätzen. Diese sind, in einer bestimmten Zeit möglichst viel von diesem wunderschönen Land zu sehen. Das heißt, die Tagesetappen sind so gestaltet, dass man genügend Zeit hat, die Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke zu genießen. Die Tageskilometer bewegen sich zwischen 200 und 350 km. Manchmal lässt es sich aber nicht vermeiden, auf einer sogenannten "Übersteller - Etappe" etwas über 400km zu fahren.

    Darüber hinaus ist unsere Erfahrung und Kenntnis der Destination ausschlaggebend für die Wahl der Route. Wir versuchen, so viele "National Scenic Byways" wie möglich in die Tagesetappen einzubauen. 

    Was ist bei einer geführten Tour inkludiert und was nicht

    Bei unseren geführten Touren sind folgende Leistungen inkludiert:

    • Flüge ab/bis Heimatflughafen im D-A-CH Gebiet inkl. Gepäck und alle Taxen
    • das gebuchte Bike inkl. unbegr. KM, VIP-Zero-Versicherung, Pannenhilfe und alle Steuern und Gebühren
    • Ausführliche Vorab - Information (wenn möglich, bei einem Treffen)

    Auf der Tour

    • alle Hotels auf der Route inkl. Frühstück (sofern angeboten). Die Hotels sind Mittelklasse und von uns vorab geprüft
    • Tourguide 
    • Begleitfahrzeug für das Gepäck
    • Wasser und Softdrinks während der Tour
    • America the Beautiful - Pass (Eintritt in alle Nationalparks, Stateparks, Recreation Areas usw.)
    • Abschieds - Essen
    • Eine Überraschungsgeschenk

    Nicht inkludiert:

    • Benzin
    • Modellgarantie
    • Alle Essens außer Frühstück, wo angeführt
    • Eintritt in Parks, die nicht im America the Beautiful - Pass inkludiert sind (meist Parks, die in Regionen der Ureinwohner sind
    • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
     

    Kann man eine vorgefertigte Tour ändern

    Wenn die Tour von jemand individuell gebucht wird, d.h. entweder allein oder in einer kleinen Gruppe, kann man natürlich auf gewisse Wünsche der Kunden eingehen. Man kann das Routing ändern, die Länge der Tagesetappen und auch die Dauer. Allerdings sollte die Tour nicht zu stark vom Routenplan abweichen. Wer so etwas will, sollte uns einfach eine Anfrage mit seinen Wünschen schicken.

    Selbstverständlich planen wir auch Touren, die komplett nach Ihren Vorstellungen und Wünschen ablaufen.

    Warum sollten Sie uns vertrauen

    ALL - OF - USA, als Teil von abgrazanwelt.at ist ein, beim Bundesministerium f. Arbeit und Wirtschaft, gelisteter Reise-Veranstalter und erfüllt alle gesetzlichen Vorschriften. Insolvenzversicherung, Haftpflichtversicherung uvm. 

    Darüber hinaus ist Klaus Zeiler seit 40 Jahren in dieser Branche tätig und kennt (fast) die gesamte USA. Durch den jährlichen Besuch der IPW, der größten Tourismus - Messe der USA, kennt er seine örtlichen Partner, was viele Vorteile für die Kunden bringt. ALL - OF - USA ist einer von ganz wenigen österreichischen Veranstalter (2 bis 3), die zu dieser Messe eingeladen werden. 

    Termine 2026 und 2027

    Die Biker - Tour "The Great American Ride" wird immer im Juni gefahren. Zu dieser Zeit ist das Wetter beständig, alle Straßen offen und es ist gerade die Zeit, in der der Nachwuchs bei den Tieren zu sehen ist. 

    Die genauen Termine bitte anfragen.


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    Auf dieser außergewöhnlichen Bike - Tour lernen Sie 7 Bundesstaaten kennen, die schöner nicht sein könnten. Durch die Bundesstaaten Colorado, South Dakota, Nebraska, Wyoming, Montana, Idaho und Utah zogen einst die Siedler nach Westen. Viele aber blieben in diesen Regionen, da es wunderschönes Farmland war und noch immer ist. Mit den Siedlern kamen auch die Outlaws und noch heute sieht man vielen Städten ihre Gründung zur Zeit des "Wilden Westens" an. 

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    Viele große und bekannte Indianerstämme hatten hier ihre Heimat, vor allem die Sioux, die Lakota, die Oglala, aber auch die Chayenne und Arapaho. Gerade in diesen Bundesstaaten kam es zu den größten Auseinandersetzungen zwischen den Ureinwohnern, den Siedlern und der amerikanischen Armee. Bekannt ist die "Schlacht am Little Big Horn", wo am 25. Juni 1876 fast die gesamte 7. US-Kavallerie unter General Custer von den vereinten Stämmen der Sioux vernichtet wurde. Sitting Bull und Crazy Horse waren deren Anführer. Eben diesem Crazy Horse zeigt das Crazy Horse Memorial in South Dakota. Es war der letzte Sieg der Indianer und damit gleichzeitig das Ende der Lebensweise der Ureinwohner, wie sie es gewohnt waren. Heute hat sich vieles geändert, auch zum Positiven. Die großen Büffelherden, die hier einst grasten und fast ausgerottet wurden, bevölkern wieder die Prärie, herrliche Nationalparks gilt es zu besuchen und natürlich ist das Mount Rushmore National Memorial in den Black Hills ein Höhepunkt dieser Tour.

    Aber vor allem sind es die Strassen, die die Biker anziehen. Wir haben einige fantastische Scenic Byways in die Route eingebaut und selbstverständlich sind die Rocky Mountains ein Highlight für alle Biker.

    Diese Tour ist sicher eine der schönsten und außergewöhnlichsten, die man in den USA unternehmen kann. Sie werden begeistert sein.

    19.06.2025 ANREISE

    Gemeinsam fliegen wir ab Wien um 08.35 mit Austrian Airlines nach Frankfurt mit Ankunft um 10.20. Von Frankfurt geht es weiter mit Lufthansa UM 13:30 nach Denver, Colorado. Ankunft um 15.40. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten erwartet Sie Klaus Zeiler von schon am Flughafen und gemeinsam geht es ins Hotel.

    20.06.2025 DENVER

    Transfer zur Vermietstation und Übernahme der Bikes. Zum Eingewöhnen eine kleine Runde hinein in die Rocky Mountains. Rund um Denver gibt es einige schöne State Parks, in denen Sie schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage bekommen. Viele Kurven, beindruckende Landschaften und Begegnungen mit Bisons. 

    Nächtigung in Denver

    21.06.2025 DENVER - CHEYENNE 300 km

    Heute geht es richtig los. Von Denver geht es ostwärts hinein in die Rocky Mountains. Nach 55 km erreicht man Black Hawk, einer Kleinstadt auf knapp 2500m Seehöhe. Diese ehemalige Goldgräberstadt ist Ausgangspunkt des Peak to Peak Scenic and Historic Byways. Dieser führt 100 km an der Front Range, dem Vorgebirge der Rocky´s, entlang. Immer wieder hat man traumhafte Ausblicke auf die Kontinental-Wasser-Scheide, die entlang der Rocky Mountains verläuft. Entlang der Strecke liegen viele Sehenswürdigkeiten, wie der Rocky Mountain National Park, der Golden Gate Canyon State Park, Arapaho und Roosevelt National Forests und die Indian Peaks Wilderness Area. Immer wieder queren Schotterstraßen den Byway, die zu Seen im Hochland und Geisterstädten wie Hesse und Apex führen. 

    In Estes Park endet diese wunderschöne Straße. Nachdem Sie dies alles genossen haben, geht es wieder aus den Rocky' s hinaus und nach Fort Collins und dann weiter bis nach Chayenne. Kurz vor der Stadt überqueren Sie die Grenze zu Wyoming. Chayenne, das heutige Etappenziel, versprüht noch immer den Hauch vom Wilden Westen. Da diese Stadt so viel zu bieten hat, einiges davon werden wir sicher sehen.

    22.06.2025 CHEYENNE - CUSTER 424 km

    Weiter geht es heute nordwärts. Die Strecke führt durch alte Westernstädte, wie La Grange. Danach überquert man die Grenze zu Nebraska. Weitere 100 km uns Sie erreichen das Scotts Bluff National Monument. Der 300 m hohe Felsen war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Siedler auf dem Weg nach Westen. Allein zwischen 1843 und 1869 kamen 250.000 Auswanderer hier vorbei.

    Durch die Prärie, wie man Sie aus den Wildwest Filmen kennt, fahren wir bis nach Harrison. Auch diese Kleinstadt hat sich noch seinen Western - Charakter bewahrt. Saloons und kleine Geschäfte findet man über das ganze Stadtgebiet verteilt. Ein Besuch wert ist das "Sioux County Historical Museum". Aber mehr als ein kurzer Stopp muss nicht sein. 

    Bald darauf kommt man an die Grenze zu South Dakota und erreicht kurz danach Edgemont. Diese entzückende Stadt liegt am südwestlichen Rand der Black Hills. Von hier sind es noch knapp 70 km bis zum Tagesziel Custer, dem Tor zu den Black Hills mit seinen vielen Attraktionen.

    23.06.2025 CUSTER - MOUNT RUSHMORE - RAPID CITY 102 km

    Am heutigen Tag werden nur wenige Kilometer gefahren, dafür aber sind diese umso schöner und erlebnisreicher. Deshalb verlassen wir Custer und fahren in Richtung Westen bis zum Eingang des Custer State Parks. Dieser Park wurde als Wildtier - Reservat gegründet. Heute leben hier 1.500 Bisons, große Herden von Wapitis, Gabelböcke, aber auch Biber, Kojoten und vor allem Esel. Letzere sind die wahren Lieblinge der Parkbesucher. Im Herzen des Parks erwartet Sie die 30km lange Wild Life Loop Road. Wie der Name verrät, dient diese Straße eindeutig zur Beobachtung der Tierwelt. Sie werden nicht enttäuscht: Ähnlich einer Schlange schlängelt sich die Route durch kiefernbedeckte Hügel und grasübersäte Prärien. Die Chance auf Rehwild, Antilopen oder Truthähne zu treffen, ist dabei extrem hoch. Das Highlight auf der Wildlife Loop Road sind aber die großen Büffelherden.

    Ein Höhepunkt für alle Biker


    Am Ende des Parks, beim Willkommens-Schild des Custer State Parks, biegt man ab auf die 16A, die Iron Mountain Roadder Traum jedes Bikers. Demzufolge ist diese Straße ist ein Kunstwerk für sich. Auf 27 km verbindet diese Panoramastraße den Custer Park mit dem Mount Rushmore Memorial. Berühmt ist die Straße für ihre „Pigtail Bridges“, quasi Korkenzieherkurven mit integrierten Brücken aus Holz. Auf dieser Route ist eindeutig der Weg das Ziel, weshalb Sie es ruhig angehen lassen sollten. Zahlreiche Aussichtspunkte in die wunderschöne Landschaft fordern Sie zum Stopp heraus, und immer wieder blitzen die vier steinernen Präsidentenköpfe von Mount Rushmore durch die Bäume. Auf dem Weg zum Mount Rushmore warten insgesamt 314 Kurven und drei einspurige Tunnel auf Sie.

    Am Ende der Straße erwartet Sie dann ein Höhepunkt dieser Tour, das Mount Rushmore National Memorial. Mount Rushmore ist mehr als nur ein gigantisches Kunstwerk in South Dakota, USA. Es ist ein Symbol der Präsidentschaft und ein Denkmal für vier der größten Präsidenten Amerikas: George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Ihre Entstehung war ein gigantischer Kraftakt, der fast 14 Jahre dauerte. Die vier Präsidenten wurden ausgewählt, weil sie für wichtige Phasen in der Geschichte der USA stehen. Mit ihren 18 Meter hohen Gesichtern ist dieses Denkmal ein beeindruckender Anblick. Steht man vor diesem ikonischen Denkmal, ist man einfach nur beeindruckt. Viele denken auch an den Klassiker von Alfred Hitchkock "Der unsichtbare Dritte", als Cary Grant und Eve Kendall auf den Präsidentenköpfen herumklettern.

    Genießen Sie den Aufenthalt 


    Aber natürlich kann man viel mehr unternehmen, als einfach nur die Köpfe zu betrachten. Der Presidential Trail führt auf einem Kilometer über 422 Stufen ganz nah an die Skulpturen ran. Vom Mount Rushmore sind es dann noch 35 km bis nach Rapid City, der "Stadt der schnellen Wasser", dem Ende dieser traumhaften Etappe.

    24.06.2025   RAPID CITY - DEADWOOD 239 km

    Eine Runde durch die Black Hills steht heute auf dem Programm. Von Rapid City führt die US 44 in Richtung Osten durch eine wunderschöne Landschaft bis zur Abzweigung auf die US 385. Die Strasse führt am Pactola Lake und am Sheridan Lake vorbei nach Hill City. Von hier sind es nur mehr 16 km bis zum Crazy Horse Memorial. Obwohl es bei den Sioux umstritten ist soll dieses Denkmal einst den Oglala-Lakota Häuptling Crazy Horse auf seinem Pferd sitzend, zeigen. Bisher sind lediglich das Gesicht und ein Teil einer Hand fertiggestellt. Wenn es einst fertig ist, man schätzt in 100 Jahren, soll das Monument 195 m lang und 172 m hoch sein.

    Durch die Black Hills


    Anschließend kommen Sie noch einmal nach Custer und auf der US 16 passieren Sie wieder die Grenze zu Wyoming. In Newcastle biegen Sie auf die US 85 ein. Die nächsten knapp 70km bis Cheyenne Crossing sind einfach Fahrvergnügen pur. Eine abwechslungsreiche Strasse und eine herrliche Landschaft werden Ihr Herz höher schlagen lassen. In Cheyenne Crossing ist ein Stopp beim Stage Stop Cafe Pflicht. Hier hielt einst die Postkutsche, die von Cheyenne nach Deadwood führte.

    Nach weiteren 20km erreichen Sie Deadwood, die Stadt der Outlaws. Zur Zeit des Goldrauschs im 19. Jh. gegründet, gab es hier nur eine Regel. "Keine Regel, kein Bedauern". Hier war einst der wildeste Teil des Wilden Westens. Berühmte Outlaws,  wie Wild Bill Hicock oder Calamity Jane trieben hier ihr Unwesen.

    Deadwood


    Besuchen Sie zuerst das Besucherzentrum. Hier bekommen Sie alle Infos über Deadwood. Mit den nötigen Unterlagen ausgestattet starten Sie Ihre Entdeckungsreise mit dem Saloon No.10. Hier wurde am 2.8.1876 "Wild Bill Hicock" beim Pokern von hinten erschossen. Sein Blatt, dass er damals in Händen hielt - eine Pik-Acht und eine Kreus-Ass, sowie eine Pik-Ass und einen Kreuz-Acht - wird heute noch als "Dead Man´s Hand" bezeichnet. Täglich um 13, 15, 17 und 19 Uhr wird diese Szene nachgespielt. Schlendern Sie durch die Stadt, Sie werden auf Schritt und Tritt den Geist des Wilden Westens spüren. Ihr Abendessen können Sie in einem der zahlreichen Lokale der Stadt zu sich nehmen und anschließend gibt es Live-Musik im Saloon #10 oder Sie gehen zur Deadwood Tabacco Company, dem einzigen Ort in der Stadt, wo das Rauchen von Zigarren sowohl erlaubt als auch erwünscht ist


    25.06.2025   DEADWOOD - BUFFALO  413 km

    Wir verlassen Deadwood in Westen und fahren biegen bei Chayenne Crossing nach Norden ab. Hier beginnt der Spearfish Canyon Scenic Byway. Auf 35 km werdenwir immer wieder von wunderschönen Ausblicken überrascht. Die Fahrt ist für jeden Biker ein Traum. Am nördlichen Ende des Byways warten der atemberaubenden Bridal Veil Falls. Direkt neben der Straße fallen die Wassermassen über eine 60m hohe Klippe. Am Endes des Byways kommen Sie nach Spearfish, Zeit für eine Rast.

    Von Spearfish geht es noch ein Stück auf der 85 nach Norden. Danach biegen wir auf die 24 nach Westen ein und überqueren wieder die Grenze zu Wyoming. Bald kommen wir zur nächsten Sehenswürdigkeit Ihrer Tour, dem Devil´s Tower. Dieser "Härtling" ragt 366 m hoch über den Belle Fourche River empor. Bis heute sind sich die Wissenschafter nicht einig, wie er entstand. Fest steht, dass er aus Magma besteht und ein Pfropfen eines Vulkans ist. Aber wie die Rillen enstanden, darüber streitet man noch. Auf jeden Fall ist dieser Turm beeindruckend.

    Die Prärie liegt von Ihnen


    In Gilette, die nächsten größeren Stadt, geht es ab auf den US Highway 14. Diese Straße führt durch endlose Prärie in einem weiten Bogen nach Buffalo, dem Ziel der heutigen Tagesetappe. Die Stadt liegt mitten in den Big Horn Mountains. Das besondere an der Stadt ist, dass sie wie kein anderer Ort Wyomings, die reiche Cowboy - Kultur des Westens, mit atemberaubender Natur verbindet.

    26.06.2025   BUFFALO - CODY 304 km

    Ab Buffalo führt uns die Tour in Richtung Norden, hinein in die Big Horn Mountains. Sie folgen dem US Highway 87 bis nach Ranchester. Hier kommen wir zum historischen US Highway 14. Kurz danach erreichen wir Dayton und hier beginnt Medicine Wheel Passager Scenic Byway. In unzähligen Kurven windet sich die Straße  durch die fantastische Landschaft. Vorbei am Sibley Lake kommen Sie nach Burgess Junction. Hier beginnt der nächste Scenic Byway, Bighorn Senic Byway. Nach wenigen Kilometer kommen Sie zum Granite Pass, mit 2.753m der höchste Pass dieser Etappe. Nach knapp 40 km endet der Scenic Byway in der "Groß-Stadt" Shell. Bei der letzten Zählung hatte der Ortgerade einmal 50 EW.

    Cody


    In Greybull, einem Kleinstadt im Bighorn Bassin, führt die Tour weiter auf der US 14. Nach 85 km erreichen wir Cody, dem Ziel des heutigen Tages. Die Stadt liegt am Fuße der Abosraka Mountains und verdankt ihren Namen niemand Geringerem als William F. "Buffalo Bill" Cody. In den 1870-iger kam er hierher und die Gegend hat ihn so begeistert, dass er 20 Jahre später hier die Stadt Cody gründete. 

    Nach dem Check-In in Ihrem Hotel erkunden wir die geschichtsträchige Stadt. Im Buffalo Bill Center of the West dreht sich alles um den Westen, ein Stück außerhalb der Stadt ist die Old Trail Town, Dort befinden sich 25 wiedererrichtete historische Gebäude. Die Bauwerke, Einrichtungen und Gegenstände sind alle authentisch. In einem der vielen Saloons endet dann unser Tag.

    27.06.2025   CODY - WEST YELLOWSTONE 270 km

    Mit all den Eindrücken von Cody machen Sie sich heute auf den Weg in Richtung Yellowstone Park. Das Ziel ist heute West Yellowstone. Bis dahin sind es 270 km, die es aber in sich haben. Zunächst fahren Sie auf der US120 nach Norden bis nach Abzweigung der US296. Hier beginnt schon ein Highlight des Tages, der Chief Joseph Scenic Highway. Der Chief Joseph Scenic Byway liegt am nordöstlichen Rand des Yellowstone-Nationalparks und bietet spektakuläre Ausblicke und eine einzigartige Geschichte. Hier sieht man jedoch nicht nur die atemberaubende Schönheit, für die Wyoming bekannt ist, sondern auch das Land, in dem die legendäre Flucht von Chief Joseph und seiner Gruppe von Nez Perce stattfand. Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart hat der Chief Joseph Scenic Byway viel über die Beziehung zwischen der natürlichen Umwelt und der Menschheitsgeschichte zu verraten.

    Montana


    Am Ende dieser tollen Straße stoßenwir auf den Beartooth Highway und kurz danach überqueren Sie erstmals die Grenze zu Montana und erreichen Cooke City. Hier ist einer der Eingänge zum Yellowstone NP. Bis nach Tower Junction - wieder in Wyoming sind es 55km und dann geht es südwärts  ein paar Kilometer zum beeindruckenden Tower Fall. Immer tiefer führt die wunderschöne Straße in den Yellowstone. Immer wieder queren Bisons die Straße. In Canyon Village biegen wir dann ein in die Norris Canyon Road und nach 18km sind wir mitten in einer Ansammlung von Geysiren. Von hier sind es dann noch 45 Kilometer bis nach West Yellowstone, wieder in Montana.


    28.06.2025  YELLOWSTONE

    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des ältesten Nationalparks der USA, dem Yellowstone NP. Am 1 März 1872 wurde vom damaligen Präsidenten Ulysses Grant der Yellowstone Nationalpark als erster dieser Art in den USA, gegründet. All die Superlativen dieses einzigartigen Ökosystems aufzuzählen wäre fast endlos. Der Park ist 8900 km2 groß, mehr als 10.000 geothermische Quellen, davon cy. 300 Geysire. Der bekannteste ist sicher "Old Faithful", über 200 Wasserfälle, mehrere aktive Vulkane. 67 Arten von Säugetieren, 285 verschiedene Vogelarten, 16 Fischarten, verscheidenste Amphibien und Reptilien leben hier. Mehr als eintausend Blumen und unzählige Koniferen und Flechten. Im Park gibt es 750 km an Straßen, mehr als 1600 km Wanderwege, 11 Besucherzentren, Lodges und Campgrounds.

    Erkunden Sie den Yellowstone


    An diesem Tag können Sie den Park entweder auf eigene Faust erkunden oder Sie nehmen an unserer exclusiven Tagestour durch den Yellowstone Park teil. Auf dieser Tour (nicht im Preis inkludiert) sehen Sie die Highlights des Parks. Old Faithful, den Daumen Geysir, die Grand Prismatic Springs, den Grand Canyon des Yellowstone, das Hayden Tal und den Yellowstone Lake. Dies alles ab/bis Hotel mit einem ortskundigen Guide, ein kleines Frühstück und ein Picknick zu Mittag und jeder Teilnehmer erhält ein Fernglas. Die Tour dauert 9 Stunden und kostet 300,- p.P.

    Den Abend und die Nacht verbringen wir wieder in West Yellowstone.

    29.06.2025  WEST YELLOWSTONE - SODA SPRINGS 375 km

    Ein letztes Mal durchqueren Sie den Yellowstone National Park. Von West Thumb am Yellowstone Lake sind es nur 7km bis zur zum Markierungspunkt der Continental Divide, der Kontinentalen Wasserscheide. Westlich der Markierung fließen alle Flüsse in den Pazifik, östlich davon in den Atlantik. Nun geht es durch eine wunderschöne Landschaft immer weiter in den Süden. Entlang des Jackson Lakes kommen Sie in den nächsten großartigen Nationalpark, dem Grand Teton NP. Nur wenige Landschaften auf der Erde können es mit dem spektakulären Panorama im Grand-Teton-Nationalpark aufnehmen. Mit seinen zerklüfteten Gipfeln, kristallklaren Bergseen und üppigen immergrünen Wäldern ist dieser in Wyoming gelegene Nationalpark so malerisch wie abwechslungsreich.

    Grand Teton NP


    Der erste Stopp  ist am Jackson Lake Damm, der den riesigen See bildet. Immer weiter fahren Sie in diesen großartigen Nationalpark. Weitläufige Wiesen, teilweise mit bewaldeten Hügeln und Seen, erstrecken sich entlang des Fußes der Bergkette. Der höchste Punkt des teilweise von Gletschern überzogenen Gebirges ist mit 4.197 m der Grand Teton. Im Winter überwintern hier jährlich etwa 7.500 Wapitis, die es z. T. aus den südlichen Regionen des Yellowstone National Parks hier herzieht. Sie werden während der extrem kalten Wintermonate regelmäßig gefüttert. Neben den Wapitis überwintern hier jährlich außerdem etwa 800 Bisons, übrigens die weltweit größte Herde. Am Ende des Parks kommen Sie nach Jackson.

    Idaho


    Nach Jackson erreichen Sie nach 60 km Alpine am Snake River, der hier zum Palisades Reservoir aufgestaut wurde. Von hier sind noch 25 km bis zur Grenze nach Idaho, dem 6. Bundesstaat auf die Traumreise. Der Rest der heutigen Strecke führt uns durch eine schöne und vor allem grüne Landschaft mit Seen und Bergen bis nach Soda Springs. Mitten im Ort ist der Soda Springs Geysir, der einzige "gezähmte" Geysir der Welt. Der Geysir wurde vor fast 80 Jahren bei Bohrungen für ein Schwimmbecken entdeckt. Er ist jetzt verschlossen und wird durch einen Timer gesteuert und bricht jede Stunde zur vollen Stunde aus. Der Geysir erreicht Höhen von bis zu 30 Metern, 365 Tage im Jahr.

    30.06.2025  SODA SPRINGS - MANILA  338 km

    Nach dem Frühstück fahren wir weiter durch Idaho immer südwärts. Nach etwas mehr als 60kmkommen wir zum Bear Lake. Dieser 32km lange und 13km breite See beeindruckt durch seine blaue Farbe, die durch die Reflexion der im See schwebenden Kalksteinablagerungen entsteht. Er wird auch oft als "Karibik der Rocky Mountains" bezeichnet. Durch seine Lage auf 1.800m ist er das ganze Jahr über Ziel von Touristen. Die nächsten wunderschönen Kilometer führen immer dem See entlang. Nach knapp 20km überqueren Sie erstmals die Grenze zum 7. Bundesstaat dieser Reise, dem Beehive State (Bienenkorb-Staat) Utah.

    Am Ende des Sees führt uns die US30 westwärts zurück nach Wyoming nach Kemmerer weiter bis Fort Bridger State Historic Site. Fort Bridger liegt im Südwesten von Wyoming, etwa drei Meilen von der I-80 (Ausfahrt 34) entfernt. Das Gelände umfasst 90 ha mit 27 historischen Gebäuden, 4 historischen Nachbauten und 6 modernen Gebäuden. Zu den Natursehenswürdigkeiten, die Sie in Fort Bridger finden, gehören der Groshon Creek, Espenhaine und viele historische Kiefern aus der Militärzeit.

    Von hier sind es noch 75 km bis zur Grenze nach Utah und dem Ziel des heutigen Tages, Manila. Dieser kleine Ort, wo Sie die Nacht verbringen werden ist auch das Tor zur Flaming Gorge, die sie am nächsten Tag sehen werden.

    01.07.2025  MANILA - STEAMBOAT SPRINGS  372 km

    Manila liegt auf ca. 2000m und von hier windet sich die Strasse hinauf auf 2500m zur Flaming Gorge. Dieser riesige Stausee ist ein Paradies für alle Arten von Wassersport, vor allem aber für Angler. Ob seiner kühlen Temperaturen tummeln sich hier Forellen, die größte jemals gefangene Forelle wog 23kg. Weiter geht es nach Vernal und weiter bis zum Dinosur National Monument. Er liegt etwas abseits der üblichen Touristen - Routen, verdient es aber, einen entsprechenden Umweg zu machen und diesen zu besuchen, schließlich hat er neben einer vielfältigen landschaftlichen Schönheit insbesondere eine große Fundstelle von Knochen und Skeletten uralter Dinosaurier zu bieten.

    Back in Colorado


    Mittlerweile sind wir wieder in Colorado angelangt. Wir fahren nun auf der US40 durch eine schöne grüne Landschaft immer westwärts. Orte, wie Massadona, Elk Spring und Craig durchqueren wir auf den nächsten 140km. Ein kleines Stück nach Craig können wir beim Wyman Living History Ranch & Museum Halt machen. In diesem Museum kann man so ziemlich alles besichtigen, was ein leidenschaftlicher Sammler, wie Lou Wyman, im Laufe der Jahre zusammen getragen hat. Ziemlich verrückt. 

    Nun sind es nurmehr 60 km bis nach Steamboat Springs, unser Ziel an diesem Tag. Man sieht sofort, dass dieser Ort ein beliebtes und auch bekanntes Skiparadies ist. Rund um den Ort führen Lifte auf die umliegenden Berge. Aber auch im Sommer bietet Steamboat Springs sehr viel.

    02.07.2025  STEAMBOAT SPRINGS - DENVER 265 km                                                                                                                                  

    Start zur letzten Etappe dieser einmaligen und einfach fantastischen Tour durch sieben Bundesstatten. Von Steamboat Springs geht gleich hinauf auf den Rabbit Ears Pass mit 2873m, dem gleich der Muddy Pass mit 2655m folgt. Ein herrlicher Satrt in den Tag. Sie folgen der US40 bis nach Kremmling, wo Sie auf den Colorado River Headwaters Byway treffen. Nun fahren wir die nächsten 45km immer dem Colorado River entlang. Sanft schlängelt sich der Fluss durch diese Hochebene. Man kann sich kaum vorstellen, dass dieser kleine Fluss 1000km weiter eines der größten Naturwunder der Erde, den Grand Canyon geschaffen hat.

    Die Riesen erwarten uns


    Nach Granby wird es zum Abschluß richtig heftig. Es wartet der Berthoud Pass. Er liegt inmitten der hoch aufragenden Rocky Mountains direkt am US Highway 40. In herrlichen Serpentinen windet sich die Straße hinauf auf das Dach dieser Tour. Die Passhöhe liegt auf 3446m Seehöhe. Fahrerisch sollte er kein Problem, ist die Straße vierspurig ausgebaut. Trotzdem ist die Fahrt über diesen Pass ein Erlebnis. Immer wieder finden sich tolle Ausblicke. Nach diesem letzten Pass kommen noch 70 Kilometern durch den Clear Creek Canyon. Ein letztes Mal ist der Colorado RIvr unser Begleiter. Noch einmal zeigt dieses Land all seine Schönheit in beeindruckender Weise. Am Ende der Clear Creek Road erreichen Sie Denver und damit das Ende einer fantastischen Reise. Rückgabe der Bikes und dann endet der letzte Tag mit einem gemeinsamen Abendessen, wo wir alle noch einmal zurückblicken auf eine Reise, die sicher niemand vergessen wird.

    Was können Sie von dieser Reise mitnehmen

    Sie haben 7 Bundesstatten gesehen, sind mehr als 3.400km auf verschiedensten Straßen gefahren. Über Pässe mit bis zu 3450m, erlebten wie die amerikanische Bevölkerung in diesem Teil der USA lebt. Sie sahen Wohlstand, aber auch viel Armut. Sie sind mit verschiedensten Stämmen der indianischen Ureinwohner in Kontakt getreten, sind auf den Spuren der Siedler gewandelt und haben Naturwunder und amerikanische Denkmäler gesehen.

    Vor allem aber erlebten Sie ein Land voller Kontraste, das von so einer unvergleichlichen Schönheit ist, wie es fast kein zweites Land auf dieser Erde ist.


    03.07.2025 Heimreise 

    Heute ist noch Zeit ein bisschen von Denver zu erkunden. Gegen 14.00 Transfer ztum Flughafen.  Um 17.35 Abflug startet die Lufthansa nach Frankfurt.

    04.07.2025 Ankunft

    Sie landen um 11.10 in Frankfurt. Um 12.50 startet die Maschine der Austrian Airlines und landet um 14.15 in Wien


    INKLUDIERTE LEISTUNGEN

    NICHT INKLUDIERT

    • Flüge ab/bis Wien mit OS und LH
    • Alle Taxen und Gebühren
    • Alle Transfers
    • 14 Nächte in Mittelklasse - Hotels im Doppelzimmer
    • 12x Frühstück und 1x Abendessen
    • 13 Tage Harley Davidson Street Glide/Road King Touring Edition
    • Unbegrenzte Kilometer
    • VIP-Zero Versicherung
    • Roadside Assistance
    • Alle Steuern
    • Tourguide Viktor Sator
    • Begleitfahrzeug für Gepäck und müde Beifahrer
    • Wasser und Softdrink tagsüber
    • America the Beautiful - Pass
    • Ein Überraschungs-Geschenk
    • Alle Mahlzeiten, außer den angeführten
    • Trinkgelder
    • Persönliche Ausgaben
    • ESTA
    • Benzin
    • eventuelle Straßenmaut Gebühren
    • Nicht inkludiertes Equipment

    3.590,- 

    Beifahrer/in im Doppelzimmer

    7.990,-

    1 Biker im Einzelzimmer

    200,- € Ermäßigung bei Buchung eines Bikers und eines Beifahrers im Doppelzimmer


    Was wir garantieren

    • Die komplette Tour wurde von uns vorab besichtigt
    • Alle Unterkünfte wurden sorgfältig ausgewählt und begutachtet
    • Unsere Top-Partner vor Ort garantieren einen reibungslosen Ablauf
    • Begleitung der Gruppe ab/bis Graz (bei Zuflügen von anderen Flughäfen ab/bis Frankfurt
    • Durch unsere Erfahrung sind wir auf alle Eventualitäten vorbereitet und stehen Ihnen immer mit Rat und Tat zur Verfügung
    • Wir kennen die USA und ihre Besonderheiten, dass vermeidet unangenehme Situationen

  • Kanab ist der Ausgangspunkt für einige der herrllichsten, ja epischen Touren, die man in Utah machen kann. Einige der schönsten und beeindruclendsten Nationalparks und Monumente sind nur wenige Kilometer von diesem wunderschönen Ort entfernt. Wenn Ihnen Kanab unheimlich bekannt vorkommt, hat das einen Grund: Über 250 klassische Westernfilme und Fernsehserien wurden hier gedreht, was der Stadt den Spitznamen „Little Hollywood“ eingebracht hat. Erweisen Sie der Leinwandgeschichte der Stadt Tribut, indem Sie im Little Hollywood Movie Museum Halt machen und Filmsets erkunden, die einst von John Wayne und Clint Eastwood besucht wurden.

    Thank you for reading this post, don't forget to subscribe!

    Wo ist Kanab?

    Erreichbar ist Kanab in ca. 3 Stunden von Las Vegas aus. Schon die Fahrt hierher ist wunderschön. Nach 170km führt die Interstate 15 durch die beeindruckende Virgin River Gorge. Von hier aus geht es hinauf auf das Colorado Plateau und bei St. George verlässt man die Interstate und nun sind es noch 160 km durch eine atemberaubende Landschaft bis nach Kanab. Hier in Kanab beziehen Sie Ihr gebuchtes Hotel. 

    Am nächsten Tag erkunden Sie diese wirklich entzückende Stadt, die viel zu bieten hat. Die roten Berge bilden einen schroffen Kontrast zum scheinbar endlosen blauen Himmel. Museen und Galerien in ganz Kanab erinnern an die alten und pionierhaften Wurzeln der Region. Andere Attraktionen, wie das Little Hollywood Museum, zeigen die Wildwest-Filmgeschichte der Region anhand alter Filmsets und Erinnerungsstücke. Rund um das Stadtzentrum von Kanab zeigen mehrere Galerien Kunstwerke, die sich mit der Geschichte, Kultur und Geologie der Region befassen.

    Welche Touren ab Kanab sind die schönsten?

    Aber trotz allem ist es die Natur, die hier einfach überwältigende Kulissen geschaffen hat. Die aufzuzählen dauert. White Pocket, The Wave, Peek-a-boo, Bucksin Gulch und, und, und. Wir zeigen Ihnen die schönsten Touren, die man ab Kanab machen kann.

    Packen Sie Ihren Rucksack und es geht los zu einem Abenteuer unvorstellbarer Schönheit!

    Das bezaubernde Kanab

    Nach diesem Tag der Eingewöhnung starten wir unsere Touren. 

    TAG 1 GRAND CANYON NORTH RIM

    Am ersten Tag steht der Grand Canyon auf dem Programm. Allerdings nicht über den stark frequemtierten South Rim, sondern Sie kommen über den North Rim zun Grand Canyon. Mit dem Auro fährt man ca. 1,5 Std. Machen Sie einen Spaziergang auf der ruhigen Seite, das heißt am Nordrand des Grand Canyon.  Die Ausblicke sind ähnlich beeindruckend, doch die Besucherzahlen sind deutlich niedriger, sodass man die Eindrücke in einem Hauch mehr Ruhe auf sich wirken lassen kann. Auch die Auswahl an Wanderwegen ist deutlich besser als am Südrand.

    Der ruhige Zugang zum Grand Canyon

    Der geringere Andrang hat mehrere Gründe: Die Anfahrt gestaltet sich etwas schwieriger, der Nordrand ist aufgrund der Straßenbedingungen nur im Sommer geöffnet und seine Ausblicke mögen etwas weniger prominent sein – vor allem aber liegt es daran, dass hier keine Tourbusse erlaubt sind und alle Besucher somit individuell anreisen müssen. Shuttlebusse gibt es ebenso wenig, man kann alle Ziele auf eigene Faust ansteuern.

    Wunderschöne Wanderungen

    Hier finden Sie Wanderungen für alle Schwierigkeitsgrade, von entspannenden Spaziergängen entlang des Randes bis hin zu ganztägigen Abenteuern im Canyon. Der 80 Meilen lange Weg zum Bright Angel Point ist ein großartiger Ausgangspunkt, und für Ausflüge in den Canyon gehen Sie den North Kaibab Trail hinunter, der den Colorado River erreicht, nachdem er auf 16 Meilen fast 6.000 Fuß abfällt. Es wird nicht empfohlen, eine Tageswanderung bis zum Grund zu unternehmen, aber selbst das Wandern eines Teilabschnitts des Weges kann einen ganzen Tag dauern. Denken Sie daran: Was runtergeht, muss auch wieder raufkommen!

    TAG 2 CEDAR BREAKS NATIONAL MONUMENT

    Heute begeben Sie sich auf eine 2-Tages-Tour. Der erste Tag ist eher gemächlich, in erster Linie Sight - Seeing. Von Kanab aus fahren Sie in Richtung Norden bis zum Gravel Pass. Die Straße steigt ständig an und kurz nach Duck Creek Village biegt man auf die 148 ab. Nun geht es immer höher hinauf bis zum Sunsetview Overlook auf 3.200m. Wo in unseren Breiten bereits ewiges Eis ist, findet man hier eine wunderschöne Almenlandschaft, wo auch noch Kühe grasen. Von dieem Aussuchtspunkt har man einen fantastischen Ausblick auf das Cedar Breaks National Monument. Der Ausblick ist absolut umwerfend. Wie beim Bryce Canyon handelt es sich hier um ein sogenanntes Amphitheater, das durch Wind, Hangrutschungen und Erosion entstanden ist.

    Nun geht es wieder bergab

    Von hier geht es noch etwas hinauf bis auf knapp 3.300m und dann geht es zum Panguitch Lake, ein absoluter Angler Hot-Spot. In der Stadt Panguitch bieht man ab in Richtung Süden und nach wenigen Kilometern geht es auf den Scenic Byway 12 in Richtung Bryce Canyon. Zeit genug für einen ersten Blick hinab in den wunderschönen Canyon.

    Nächtigung in Tropic, ein Ort am Fuße des Bryce Canyons.

    TAG 3 BRYCE CANYON

    Der Bryce Canyon, auf 2.400 bis 2.700 Meter Höhe gelegen, ist im eigentlichen Sinne kein Canyon, da er durch Frost-Tau-Zyklen, nicht aber durch einen Fluss geformt wurde. Der Canyon gleicht eher einem natürlichen Amphitheater, wo durch das Zusammenwirken von Wind, Wasser und Eis die östliche Kante des Paunsaugunt Plateaus erodierte und die einzigartigen geologischen Strukturen der säulenartigen Felsnadeln formte.

    Diese sogenannten Hoodoos sind bis zu 60 m hoch und beeindrucken durch die von Eisenoxid gefärbten roten, gelben und braunen Schattierungen eines Gemisches aus Basalt und Sandgestein. Das Manganoxid verleiht der Region dagegen die Lavendelfarbe. Wahrzeichen unter den Hoodoss und beliebtes Fotomotiv ist der rund 46 Meter aufragende Thor’s Hammer – weitere tragen fantasievolle Namen wie The Poodle, Chinese Wall oder Sinking Ship.

    Den Bryce Canyon entdecken

    Um in die geheimnisvolle Welt des Bryce Canyon mit seinem einzigartigen Labyrinth aus Zinnen, Türmen und Säulen so richtig einzutauchen, folgt man am besten einem der Wanderwege, die den Nationalpark durchziehen. Wandern im Bryce Canyon ist für alle ein Erlebnis und unbedingt zu empfehlen. Von einfach zu bewältigenden kurzen Rundwegen bis zu kilometerlangen Trails durch das Hinterland findet jeder die für sich passende Möglichkeit, mit diesem Wunderwerk der Natur eins zu werden. Viele Wanderwege nutzen gleiche Teilstrecken oder kreuzen sich im Canyon, so dass man Wanderungen auch gut variieren und ganz nach den persönlichen Vorlieben und Kraftreserven ausrichten kann. Eine dieser Möglichkeiten ist der anstrengende, aber erlebnisreiche Figure 8 Loop. 

    Am Späteren Nachmittag geht es zurück nach Kanab

    TAG 4 ZURÜCK IN KANAB

    An Ihrem ersten Ruhetag sollten Sie sich der Geschichte von Kanab als Film - Metropole widmenr. Über 250 klassische Westernfilme und Fernsehserien wurden hier gedreht, was der Stadt den Spitznamen „Little Hollywood“ eingebracht hat. Erweisen Sie der Leinwandgeschichte der Stadt Tribut, indem Sie dieser Karte folgen , um zu sehen, welche Filmstars in Kanab gedreht haben . Tatsächlich gibt es für Kanab mehr als 50 Karten, die Ihnen helfen, verborgene Schätze in der Stadt zu finden – finden Sie hier die beste Karte für Ihren Tag 

    Was kann man in Kanab unternehmen?

    Machen Sie einen Schritt weiter zurück in die Geschichte – ungefähr 180 Millionen Jahre – mit einem Ausflug zur Dinosaurierspurenstätte Moccasin Mountain. Um die Stätte zu erreichen, benötigen Sie ein Allradfahrzeug mit hoher Bodenfreiheit oder die fachkundige Führung eines lokalen Reiseveranstalters . Hunderte von versteinerten Spuren schlängeln sich durch die Stätte und stammen aus der frühen Jurazeit. Die Spuren sind äußerst fragil, also treten Sie vorsichtig auf, es sei denn, Sie sind ein Dinosaurier. 

    Ein Ausflug für das Herz

    Um moderne Tiere zu finden, machen Sie einen Halt im Best Friends Animal Sanctuary. Dieses Tierheim, in dem keine Tiere getötet werden, ist kein gewöhnliches Tierheim. Mit über 1.600 Tieren zu jeder Zeit ist es das größte Tierheim seiner Art im Land. Machen Sie einen Rundgang über das Gelände und schließen Sie pelzige Freundschaften an Orten wie Dogtown, Piggy Paradise und Horse Haven. Nach einem Besuch hier verlassen Sie Kanab vielleicht mit einem (oder zwei) zusätzlichen Familienmitgliedern.

    TAG 5 ZION NATIONAL PARK

    Nach dem Erholungstag fahren Sie zum Zion Natioanpark, etwas mehr als eine halbe Stunde von Kanab entfernt. Zion ist der meistbesuchte Nationalpark in Utah, und wenn Sie ihn besuchen, werden Sie wissen, warum. Schon die Fahrt zum Park ist ein Erlebnis. Vom Ost - Eingang schlängelt sich die Straße abwärts bis zum Zion Mount Carmel Tunnel. Kommt man aus diesem einspurigen, grob in den Fels gehauenen Tunnel heraus, sieht man den Zion in all seiner Pracht vor sich. 

    Der Zion Nationalpark

    Wenn Sie einige der beliebteren Attraktionen des Parks sehen möchten, ist Vorbereitung das A und O. Oft sind Genehmigungen erforderlich, sogar für Tageswanderungen – doch sie sind die kleinen Unannehmlichkeiten wert. An warmen Tagen können Sie eine Wanderung den Virgin River hinauf in einen Abschnitt namens „The Narrows “ unternehmen, der den Fluss kreuz und quer durchquert und in eine  enge Schlucht mündet. Wenn Sie keine Höhenangst haben, können Sie den Aufstieg zum Gipfel von Angel's Landing wagen . Diese 8,7 Kilometer lange Wanderung ist nichts für schwache Nerven; das Einzige zwischen Ihnen und einem 300 Meter tiefen Abgrund auf beiden Seiten ist ein Netz aus Handläufen und Ketten, doch die Aussicht von oben ist unschlagbar.

    Nächtigung in Springdale

    TAG 6  ZION NATIONAL PARK

    Auch am heutigen Tag können Sie eine der vielen Wanderungen im Zion NP machen. Eine wunderschöne Strecke ist der West Rim Trail. Mit dem Shuttle fahren Sie bis zum  Lava Point, hier ios ist der Ausstiegspunkt. Der West Rim Canyon Trail führt Sie zwischen den Systemen Wildcat Canyon und Great West Canyon hindurch. Der West Rim Trail ist ein beliebter Wanderweg tief im Zion-Nationalpark, der atemberaubende Ausblicke bietet. Ein Abenteuer, das selbst den erfahrensten Rucksacktouristen Spaß macht. Es handelt sich um eine 23,2 km lange, ziemlich anstrengende Wanderung oder einen Ausritt zu Pferd. Der Weg selbst ist für seine unglaublichen Ausblicke bekannt und verläuft die meiste Zeit ziemlich eben oder bergab (eine Wanderung „von oben nach unten“).

    Ein Trail von unglaublicher Schönheit

    Genießen Sie die subtile Schönheit des oberen Plateaus und beobachten Sie, wie die Vegetation und die Landschaft mit jedem Schritt, den Sie machen, üppiger werden, bis Sie den Höhepunkt erreichen, wenn Sie das Gebiet der White Cliffs im Zion Canyon betreten.

    Auf dem Weg gibt es viele Möglichkeiten, anzuhalten, Fotos zu machen und die atemberaubende Aussicht zu genießen, darunter viele der beeindruckenden Felsformationen des Great West Canyon – Right Fork, Greatheart Mesa, Ivins Mountain, Inclined Temple und mehr! Sie finden auch natürliche Quellen und sogar Campingplätze. Die letzten 4 Meilen des Weges sind spektakulärer, nicht wegen der Landschaft, sondern wegen des steilen Pfads, der die gemeißelten White Cliffs hinunter in den Hauptcanyon führt. Wenn Sie sich dem Ende des Weges nähern und zur Grotto und Angel's Landing kommen, werden Sie sich mit mehreren anderen Touristen und Wanderern treffen, insbesondere in der Hochsaison.

    Am Späten Nachmittag Rückfahrt nach Kanab.

    TAG 7  PEEK A BOO SLOT CANYON

    Am heutigen Tag machen Sie nur einen kleinen, aber trotzdem wunderschönen Ausflug, zum Peek - a - Boo Slot Canyon. Es sind nur 20km bis Sie zu diesem, für viele der schönste, Slot Canyon. Vorab einmal, diese Wanderung ist absolut nichts für Klaustrophobiker. Zum Teil muss man sich durch die engen Passagen richtiggehend durchzwängen. Aber wer den kurzen und gesicherten Abstieg zum Canyon hinter sich hat, wird aus dem Staunen nicht heraus kommen. Genießen Sie diese kleine Wanderung.

    Den Rest des Tages verbringen Sie in Kanab.

    TAG 8 WHITE POCKET

    An Ihrem letzten Tag erwartet Sie ein absoluter Höhepunkt. Die Fahrt in die White Pocket und damit ein Abszecher nach Arizona. Gut 2 Stunden dauert die Fahrt zum Parkplatz von dem man in die White Pocket hinein wandert. Es ist ein großartiger Ort, um den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen und die abgelegene, nur mit Allradfahrzeugen erreichbare Einsamkeit zu genießen.  Diese einzigartige Ansammlung von Kuppeln und Bergrücken im Vermilion Cliffs National Monument wird Sie begeistern Bei White Pocket ändert sich die Aussicht ständig und neugierige Wanderer werden um jede Ecke blicken und jeden Höhepunkt erklimmen wollen. Diejenigen, die die natürliche Schönheit wirklich schätzen, haben einen ganzen Tag damit verbracht, White Pocket zu erkunden und hatten das Gefühl, kaum an der Oberfläche gekratzt zu haben

    Unsere White Pocket Tour im äußersten Norden Arizonas führt Sie durch eine knorrige Weite, die direkt am Übergang zwischen dem weißen und dem rötlich-orangen Sandstein freigelegt wird. Es hat Windungen, mehrfarbige Streifen in Weiß, Gelb, Rot, Orange und Rosa, Pockennarben und Pfützen, die sich manchmal mit Wasser füllen, pilzähnliche Vorsprünge, seltsame Ausbuchtungen, die wie Gehirne aussehen, polygonale Brüche und wellenartige Merkmale. Die Prozesse, die zu diesen bizarren Felsformationen geführt haben, verblüffen selbst erfahrene Geologen. Unsere geschulten Guides bringen Sie zu den schönsten Plätzen und Sie erfahren viel über die Entstehung dieser unfassbar schöen und unvergleichlichen Landschaft.

    Auf der langen Rückfahrt nach Kanab können Sie im Geiset nochmals das Gesehene verarbeiten oder mit den anderen Teilnehmnern dieser Tour Ihre Gedanken und Eindrücke austauschen. Auf jeden Fall wird Ihnen dieses Tour für immer in Erinnerung bleiben.

    Nach dieser letzten Tour enden diese epischen Tage in und um Kanab. Noch ein Wort zur "Wave". Diese einzigartige, mitunter surrealistische Landschaft ist sicher einzigartig. So einzigartig, dass man dieses Naturwunder schützt. Nur mit einer besonderen Erlaubnis kann man unter strengsten Auflagen die Wave erkunden. Es ist nicht leicht, Wave Permits zu bekommen, aber die Chancen können zu verschiedenen Jahreszeiten variieren. Aber mit unserem Partner "Dreamland Safari" ist die Chance, dass Sie zu einer solchen Genehmigung kommen, relativ gut. Natürlich gibt es keine Garantie, dass man bei der Lotterie zum Zug kommt, aber mit uns haben Sie trotzdem eine gute Chance.

    The Wave

    Wir bieten Ihnen diesen Reisebaustein als Teil einer größeren Reise an.  Aber Sie können diesen Teil Ihrer selbstgeplanten Tour hinzufügen. Einige der Ausflüge können Sie selbstständig machen, andere sind nur in der Gruppe empfehlenswert. Natürlich ist der Preis immer abhängig von der Jahreszeit, von den Unterkünften, der Gruppengröße und was Sie selbstsändig und was in Sie in der Gruppe machen wollen. Schicken Sie uns einfach eine Anfrage und Sie bekommen von uns ein maßgeschneidertes Angebot.

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    San Antonio ist eine der charismatischsten Städte der USA – lebendig, geschichtsträchtig und unwiderstehlich vielseitig. Auf Ihrer San Antonio Städtereise erwarten Sie der berühmte River Walk, historische Missionen, lebendige Kultur und einzigartige Tex-Mex-Einflüsse, die diese Stadt so besonders machen. Ob du San Antonio als eigenständiges Ziel oder als Teil einer größeren USA-Reise kombinierst – wir planen Ihre Reise individuell nach Ihren Wünschen mit ALL OF USA.

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    San Antonio liegt im Süden von Texas. Etwas mehr als 300 km von Houston im Osten und ca. 450 km von Dallas im Norden entfernt. Bis zur mexikanischen Grenze sind es 240km. Die Nähe zur Grenze merkt man in der ganzen Stadt. Alles ist mexikanisch angehaucht, sowohl was die Küche, als auch die Lebensweise betrifft. Im Gegensatz zu den großen Städten, wie Dallas oder Houston ist diese Stadt, obwohl sie 1,5, Mio Einwohner hat, sehr übersichtlich. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind alle im Zentrum der Stadt innerhalb des Riverwalks. In nur wenigen Gehminuten haben Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das Kloster Alamo, die Plaza le Las Islas Canarias mit der San Fernando Cathedrale, den Towrer of the Americans, ein 229m hoher Turm mit Aussichtsplattform, Drehrestaurant, Bar und einer 4D-Abenteuerfahrt.

    Die Highlights der Stadt

    Der Riverwalk in San Antonio

    Aber die schönste Sehenswürdigkeit ist der Riverwalk. Er ist Kanal, Park und Flaniermeile zugleich. Entstanden aus einer Maßnahme zur Verhütung von Überschwemmungen durch den San Antonio River ist der Riverwalk das Wahrzeichen der Stadt. Unter dem Straßenniveau liegend umschließt er auf einer Länge von 24 km das Zentrum der Stadt. An einigen Teilen des Riverwalks sind schöne Parks und auch Wanderwege, aber im Zentrum reiht sich ein Restaurant an Bar, Shops an wunderschöne Plätze, wo man dem Geschehen mit Muse beobachten kann. Außerdem kann man den Riverwalk auch mit Booten befahren. 

    Das Kloster Alamo

    Die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, aber auch der USA, aber ist die ehemalige Missionsstation Alamo. Nachdem texanische Truppen die Mexikaner im Texanisch-Mexikanischen Unabhängigkeitskrieg bis hinter den Rio Grande zurückgedrängt hatten, kam General Santa Ana mit einer 7000 Soldaten starken Truppe zurück. Er rückte ohne Mühe bis nach Alamo vor, die von 200 Mann verteidigt wurde. Am 23. Februar 1836 begann die Schlacht von Alamo. Die Truppen Santa Annas belagerten die Missionsstation dreizehn Tage lang. Am 6. März wurde das Kloster nach dem 3. Ansturm unter großen Verlusten unter den Mexikanern, die Festung erstürmt. Die meisten Verteidiger des Forts überlebten den Angriff nicht, wer überlebte, wurde im Anschluss auf Befehl Santa Annas hingerichtet. Auch einige Zivilisten und Kinder fanden während des mexikanischen Sturms den Tod. Die mutigen Verteidiger des Forts gingen in die Geschichtsbücher der USA ein und wurden zu Helden des texanischen Freiheitskampfes.

    Von der damaligen Missionsstation sind heute nur noch das Kirchengebäude und die Long Barrack erhalten. Die Kirche, die zwischen 1755 und 1793 erbaut wurde, ist heute das auffälligste Gebäude auf dem Gelände und zeigt Spuren der epischen Schlacht aus dem Jahr 1836. Besichtigen kann man The Alamo, das ebenfalls mitten im Herzen der Stadt steht, kostenlos


    MEINE HOTEL TIPPS

    Recommended
    San Antonio

    Meine Bewertung: 3/5

    Wie alle La Quinta Hotels ist auch dieses Hotel absolut in Ordnung. Zimmer sind schön, Frühstück wie üblich etwas wenig Auswahl. Gute Lage.

    Allerdings etwas renovierungsbedürftig

    San Antonio

    Meine Bewertung: 4/5

    Das was man von einem Hilton gewohnt ist. Guter Standard, aber nicht außergewöhnlich. Die Lage ist dafür excellent. Direkt am Riverwalk gelegen. Frühstück direkt am Riverwalk.

    Die Top - Lage überdeckt kleine Mängel

    San Antonio

    Meine Bewertung: 5/5

    Sehr elegantes Hotel nah am Riverwalk. Hervorragendes Service, wunderschöne Zimmer mit tollem Bad. Sehr gutes Essen und ausgezeichntetes Personal.

    Alle Sehenswürdigkeiten in Gehweite


    Was kann man unternehmen

    San Antonio

    Innenstadt

    Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich im Zentrum der Stadt. The Alamo, die Kathedrale San Fernando, der Amerika - Turm, der Riverwalk, das historische Kunstdorf La Villita. Alle diese Objekte kann man bequem zu Fuß erkunden. Einen Tag müssen Sie dafür einrechnen.

    San Antonio

    Natural Bridge Cavern

    Circa 45 km nördlich von San Antonio ist eine der schönsten Naturattraktionen von Texas, die Natural Bridge Cavern. Eine Schauhöhle mit spekatkukären Tropfsteinformationen. Ein Guide führt Sie durch diese Höhle, die Führung dauert ca. 1 Stunde und ist ohne große Mühe zu bewältigen.

    San Antonio

    Premium Outlet San Marcos

    In San Marcos, 70 km nordwestlich von San Antonio, ist das Premium Outlet Center San Marcos. In diesem riesigen Gelände findet man wirklich fast alles. Von günstigen Labels bis hin zu exclusiven Geschäften, wie MCM, Gucci, Prada, Yves Saint Laurent. Natürlich ist auch alles vertreten, was es an amerikanischen Marken - Labels gibt, wie Hilfiger, Polo Ralph Lauren, DKNY usw.

    Angenehm ist auch, dass man vor Ort gleich die Mehrwertsteuer rückerstattet bekommt.

    SAN ANTONIO ALS AUSGANGSPUNKT

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    Weitere Informationen

    San Antonio darf auf keiner Texas - Reise fehlen

    Durch seine Lage ist San Antonio ein idealer Ausgangspunkt für Touren in die nähere Umgebung, aber auch für größere Roadtrips. Wenn Sie eine Mietwagen - Rundreise planen, empfehle ich, die Anmietung und Rückgabe in San Antonio zu machen, da die Einwegmieten beträchtlich sein können. Diese werden sogar innerhalb von Texas berechnet. Möglichkeiten für eine längere oder auch nur kurze Reise gibt es viele. Sei es das Texas Triangle mit Houston, Dallas und Asutin oder eine längere Tour in die Südstaaten oder in den Westen.

    Egal, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, wir planen Ihre Tour, geben Ihnen viele Tipps und Informationen, buchen alles für Sie. Angefangen vom entsprechenden Mietwagen, den Hotels unterwegs, alle Eintritte zu den Sehenswürdigkeiten uvm.


    Jetzt San Antonio-Reise anfragen

    Los Angeles

    Heuer fand die IPW vom 04.-07.Mai in Los Angeles statt. An drei tollen und interessanten Tagen hatten mehr als 5000 geladene Delegierte die Gelegenheit, sich mit Ihren Partnern vor Ort zu treffen, neue Kontakte zu knüpfen und viele neue und wichtige Informationen zu bekommen. Wie voriges Jahr war ich wieder, als einer von 3 österr. Unternehmen, mit meinem neuen Produkt ALL-OF-USA vertreten.

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    Schon die Eröffung am Abend des 4. Mai war traumhaft. Im LA Memorial Coliseum wurden wir mit viel Unterhaltung, gutem Essen und einer tollen Show begrüßt. Das Highlight war ein Auftritt von Diana Ross im Stadion. Mit ihren 80 Jahren sorgte sie für eine traumhafte Stimmung.

    Am 5.5. begann die Messe. An jedem Tag hatte ich von 10-12 und 14-16 Uhr alle 20 min einen Termin. Nach 16 Uhr traf man sich auf der California Plaza zum Business Talk, man kann auch Netzwerken sagen oder einfach auch zum Tratschen.

    Für mich gab es einige sehr wichtige Treffen. Diesmal habe ich meine Termine mit Schwerpunkt Mittlerer Westen, südliche Bundesstaaten und die New England Region ausgewählt. Natürlich wurden auch alte Bekannte getroffen, wie die National Scenic Byways, meine Freundin von ATI, Bernadette Smith, Paul Gagner von Dreamland Safari Tours in Kanab oder mein "Liebling" von Eagle Rider, Katina Cabassi.

    Auch das Abschluss - Event in den Universal Studios war außergewöhnlich. Die Studios waren extra für uns am Abend geöffnet und nach einer tollen Begrüßung stand uns alles zur Verfügung. Eine spezielle Studio - Tour, tolles Essen und eine Show vom Feinsten wurde den Delegierten geboten.

    Einige der interessantesten Termine

    IPW

    EAGLERIDER

    Eaglerider ist unser Partner für alle Biker. Katina ist meine direkte Ansprechpartnerin und wir haben einiges für die zuküpnftige Zusammenarbeit besprochen. Wie bekommen nun für gewisse Termine besondere Mietpreise, auch Einweggebühren werden neu bewertet. Vor allem aber werden wir in Zukunft verstärkt auch Touren mit EAGLERIDER anbieten. Ein  Highlight. Wir bekommen für das "Centennial - 100 Jahre Route 66" für einige der ausgeschriebenen Touren fixe Plätze. Die genauen Daten kommen demnächst. 

    IPW

    DREAMLAND SAFARI TOURS

    Paul Ganer mit seinen DREAMLAND SAFARI TOURS ist unser neuer Partner in Kanab, Utah. Sein Unternehmen ist die führende Agentur für jegliche Art von Outdoor - Aktivitäten. Ausflüge zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den Pewekaboo Slot Canyon, in die White Pocket, den Zion oder Bryce Canyon. Touren für Profi Fotografen, Wandertouren mit und ohne Nächtigungen. Seine erstklassig geführten und organisierten Touren sind einfach sensationell.

    Aber nicht nur seine Touren sind es die wir anbieten, durch Paul haben wir die Möglichkeit mit guten Aussichten an der Verlosung für ein Permit in THE WAVE zu bekommen. Jeder der das schon versucht hat, weiß wie schwer es ist, dieses zu bekommen

    IPW

    COLORADO

    Zusammen mit Micheal Sprenger vom Colorado Tourism Office nahmen auch ein Vertreter der beiden Städte Loveland und Durango an diesem Meeting teil. Colorado mit dem, von Europa aus, hervorragend angebunden Flughafen Denver, ist der Ausgangspunkt für viele wunderschöne Touren, sei es mit dem Mietwagen oder dem Bike.

    Allein von Denver aus, dem Tor zu den Rocky Mountains, gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten. Das eine Stunde nördlich von Denver gelegene Loveland ist ebenso ein Ort, den man unbedingt besuchen solle. 

    Durango, die Silberstadt, sollte man als Aufenthalt für mehrere Tagesausflüge in die nahegelegenen Attraktionen nehmen. Ein Highlight ist hier sicher eine Fahrt mit der DURANGO & SILVERTON NARROW GAUGE RAILROAD. Wer ein unvergesslichges Eisenbahn - Erlebnis haben möchte, wir bieten Ihnen diese einzigartige Fahrt an.

    IPW

    AMERICA´S SCENIC BYWAYS

    Die Scenic Byways sind schon lange ein Bestandteil unserer Routenplanung. Diese Straßen bekommen Ihren Status, wenn Sie durch einen Verlaufmit einem hohen Erholungs- und Freizeitwert oder durch besonders sehenswerte Natur- und Landschaftsgegebenheiten auszeichnen. Die Damen von den Scenic Byways haben mir huer eine besonderen Byway ans Herz gelegt. 

    Den OHIO RIVER SCENIC BYWAY. Über 452 Meilen führt diese wunderschöne Straße durch drei Bundesstaaten immer am Ohia River entlang. Die amerikanischen Ureinwohner und die ersten europäischen Siedler nutzten den Ohio River intensiv. Während der Sklaverei markierte er die Grenze zwischen Nord und Süd und war für viele das Tor zur Freiheit.

    Aber auch sonst gab es vie Neues, dass ich mit heim genommen habe.

    TEXAS

    Viel Neues gab es auch am Stand von Texas. In einem seperaten Gespräch mit Oliver Yang, vom Büro des Governor Greg Abbott, habe ich viel über mögliche Kooperationen erfahren. Texas ist als Reiseziel der Europäer noch nicht an vorderer Stelle. Aber durch die neue Verbindung mit Condor ab den österreichischen Flughafen nach San Antonio, möchte der Lone Star State näher ins Bewußtsein der Amerikareisenden gelangen.

    Durch meine Kenntnisse von Texas und der guten Zusammenarbeit mit örtlichen Anbietern können wir Ihnen einen Texas - Urlaub anbieten, wie es nur wenige können.

    Neben den Städten wie Houston, Dallas und San Antonio sind die Region um Frederiksburg, der Big Bend Nationalpark, neuerdings auch die Region El Paso und auch die Küstenorte Galveston oder Corpus Christi absolut sehenswerte Ziele

    IPW

    ALASKA

    Neu in unserem Portfolio ist der Bundesstaat Alaska. Im Sommer gibt es gute Verbindungen mit Discover Airlines und Condor ab ganz Österreich nach Anchorage. Von hier ist es nicht weit nach Fairbanks, das ein idealer Ausgangspunkt für die Erkundung Alalskas ist. Der Denali Nationalpark, das Yukon Charley Rivers Preserve oder die außergewöhnliche Fahrt zur Hudson Bay über den Polarkreis hinaus nach Prudhoe Bay sind einmalige Erlebnisse.

    Eine Fahrt mit der Alalaska Railroad zählt zu den absoluten Highlights einer Alaska - Reise. Mehrere Routen führen von Fairbanks hinab in den Süden an die Küste nach Seward. Auch hier haben wir mit Scott McCrea von explore Fairbanks einen der besten Partner, die man in Alalska haben kann

    Dies ist natürlich nur ein kleiner Teil, der Meetings, die ich auf der IPW an drei Tagen hatte. Insgesamt waren es 36 hervorragende Gespräche, deren Ergebnisse schlußendlich Ihnen zu gute kommen. Unser Ziel ist es mit den besten Partnern vor Ort zu kooperieren, damit Ihr Urlaub in den Vereingten Staaten, zu dem Traumurlaub wird, den Sie sich vorstellen. Egal, welchen Urlaub Sie sich vorstellen, sei es ein Ranch - Urlaub, eine Dark Sky Erlebnis oder eine Wandertour in einem der wunderschönen Nationalparks. Wir von ALL-OF-USA planen mit Ihnen Ihre Reise.

    Es gibt viele Möglichkeiten, die USA mit dem Zug zu bereisen. Bekannte Zugverbindungen sind der "South West Chief", der täglich von Chicago nach LA fährt, oder der berühmte "City of New Orleans" von Chicago nach New Orleans. Natürlich gibt es noch viele andere tolle Zugreisen in den USA, die wir Ihnen selbstverständlich alle anbieten. Aber mit dieser Reise möchte ich Ihnen ein ganz besonderes Schmankerl anbieten. Mit dem Zug durch den Süden der USA mit vielen Stopps und herrlichen Sidetrips. Die Fahrt beginnt in Los Angeles und endet in Washington D.C. Die Dauer der Reise können Sie vollkommen unabhängig gestalten. Wir kümmern uns um alles. Die Bahntickets, die Hotels, die Transfers und die Ausflüge. Sie brauchen sich nur zurücklehnen und genießen.

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    STEIGEN SIE EIN, DAS SIGNAL STEHT AUF GRÜN

    IHRE TRAUMREISE MIT DEM ZUG - EIN VORSCHLAG

    LOS ANGELES

    Nach Ihrer Ankunft in Los Angeles wartet am Flughafen Ihr Chauffeur und bringt Sie in Ihr Hotel. Je nach Ankunft bleibt Ihnen Zeit, die unmittelbare Umgebung Ihres Hotels zu erkunden und in einem Lokal ein Abendessen zu konsumieren.

    HOLLYWOOD

    Hollywood gilt als die Welthauptstadt der Filmindustrie. Besuchen Sie den Themenpark und die Filmstudios bei Universal Studios Hollywood und schlendern Sie den Walk of Fame entlang, wo Sie den berühmtesten Stars der Branche Tribut zollen könnt. Oder darf es etwas mehr Bewegung sein? In der Gegend gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten , zum Beispiel den Runyon Canyon oder verschiedene Wanderwege im nahegelegenen Griffith Park.

    Anschließend können Sie in einem typisch amerikanischen Diner, einem modernen Restaurant oder in einem der vielen anderen Lokale neue Energie tanken. Das Yamashiro hat ein spektakuläres Panorama auf die Stadt und asiatische Fusionsküche zu bieten. Musso & Frank Grill ist das älteste Restaurant Hollywoods und für seine Martinis ebenso bekannt wie für seine klassischen Retro-Gerichte. Familienfreundliche Restaurants sind das Hard Rock Café am Hollywood Boulevard und das Bubba Gump Shrimp Co. am Universal City Walk Hollywood.

    LOS ANGELES

    An dem über 120 Kilometer langen Küstenstreifen von Los Angeles finden sich einige der schönsten Strände des Landes. Ein Ausflug ans Meer gehört unbedingt auf Ihre To-Do-Liste, egal ob bei einer Autofahrt entlang des Pazifischen Ozeans oder einer Radtour auf den Pfaden direkt an der Küste. Auch der Freizeitpark am Santa Monica Pier sollte auf dem Programm stehen. Anschließend können Sie im The Lobster, einem preisgekrönten Fischrestaurant mit einem 180-Grad-Panoramablick auf die Küste, Abend essen. Oder Sie beobachten das Treiben am geschäftigen Venice Beach, bevor zurück ins Hotel geht.

    LOS ANGELES - TUSCON

    Heute haben Sie noch genügend Zeit um weitere Sehenswürdigkeiten von Los Angeles zu besichtigen. Beverly Hills mit dem weltberühmten Rodeo - Drive darf nicht fehlen. Hier kaufen die Stars und Starlets ein. Es kann Ihnen durchaus einer der großen Hollywood Stars über den Weg laufen. Auch ein Besuch von LA Downtown hat viel zu bieten, den bekannten Sunset Strip und mehr. Am Nachmittag fahren Sie zurück ins Hotel, wo Sie abgeholt werden und zur Union Station gebracht werden.

    Um 22.00 fährt Ihr Zug der Texas - Eagle - Line ab. Sie können die Nacht in den bequemen Sesseln oder in einem Schlafwagen verbringen.

    TUSCON

    Nach 9 Stunden un 785 Kilometern erreicht der Zug um 7.38 in der früh Tuscon. Hier werden Sie schon erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Am heutigen Tag erkunden Sie Tuscon, eine Stadt, die geprägt ist von den Einflüssen der Ureinwohner, der Mexikaner und auch noch sehr viel von den Zeiten des Wilden Westens.

    Das echte Tucson kennenzulernen ist nicht schwer, da es über so viele Museen verfügt. Das Arizona-Sonora Desert Museum ist fast zur Gänze ein Freilichtmuseum. Fußwege führen durch Wüstenhabitate, die 230 Tier- und 1.200 Pflanzenarten eine Heimat bieten. Das Arizona State Museum auf dem Gelände der University of Arizona beherbergt eine riesige Sammlung an Kunst- und Gebrauchsgegenständen der amerikanischen Ureinwohner. Ihr könnt auch die historische spanische Missionskirche San Xavier del Bac besichtigen, in der noch immer Gottesdienste abgehalten werden.

    Das Pima Air and Space Museum und das Titan Missile Museum beleuchten die Luftfahrt- und Militärgeschichte. Zum Pflichtprogramm für Tucson gehört natürlich auch ein Abstecher ins nahe Tombstone, dem Schauplatz der berühmt-berüchtigten Schießerei am O.K. Corral, oder nach Old Tucson, wo 300 Westernfilme und -serien gefilmt wurden.

    AUSFLUG SAGUARO NATIONALPARK

    Von Tuscon sind es 20 km bis zum SAGUARO NATIONALPARK. Hier in diesem Teil der Sonora Wüste und ausschließlich hier, wächst der Saguaro - Kaktus. Diese Kakteen sind groß und baumartig, wobei die Zweige üblicherweise als Arme bezeichnet werden. Saguaros können bis zu 45 Fuß groß werden, bei voller Flüssigkeitszufuhr 4.800 Pfund wiegen und oft 150 bis 200 Jahre alt werden. Aber nicht nur diese Kakteen gibt es hier, sinder auch viele andere Arten. Auch die Fauna ist vielfältig und wunderschön. Roadrunner, Gila-Monster, Hasen, Berglöwen, Rotluchse, Fledermäuse und Hunderte von Vogelarten. In den oberen Lagen von Saguaro East, wo die Temperaturen kühler sind, streifen Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Arizona-Bergkönignattern und Mexikanische Fleckenkauz umher.

    Es gibt eine Vielzahl von Strecken für jeden, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Bevor Sie sich auf eine Wanderung begeben, vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Ausrüstung eingepackt haben, ausreichend Wasser für die Hitze Arizonas dabei haben und sich über die Strecken- und Wetterinformationen informieren.

    Am Abend genießen Sie noch einmal den Flair dieser Stadt in einem der zahlreichen hervoragenden Lokale. 

    TUSCON - EL PASO

    Zeitig in der Früh werden Sie zum Bahnhof gebracht und um 07.35 verlässt der Zug die Stadt. Die Fahrt führt durch eine beeindruckende Landschaft in 6 Stunden nach El Paso, Texas. Nach Ihrer Ankunft werden Sie zu Ihrem Hotel gebracht. El Paso liegt unmittelbar an der Grenze zu Mexiko in den Ausläufern der Franklin Mountains. Hier im äußersten Westen von Texas trumpft der „Staat des einsamen Sterns“  mit besonderen kulturellen und geschichtlichen Sehenswürdigkeiten auf. Erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten von El Paso, die noch viel aus der "wilden " Zeit zu bieten hat.

    AUSFLUG WHITE SANDS

    Nur anderthalb Autostunden von El Paso entfernt liegen die glitzernden weißen Gipsdünen des White-Sands-Nationalparks in New Mexico. White Sands ist eines der größten Naturwunder der Welt mit seinen großen wellenförmigen Dünen aus Gipssand, die über 275 Quadratmeilen Land bedecken. Nach dem Besucherzentrum fährt man in eine schneeweiße Landschaft. 

    Wie eine Fata Morgana schimmern blendend weiße Sanddünen im versteckten Tularosa Basin im Süden von New Mexico. Sie ziehen um und besiedeln die Chihuahua-Wüste, die sich über 275 Quadratmeilen erstreckt – das größte Gipsdünenfeld der Welt. Hier im White-Sands-Nationalpark herrschen ungewöhnlich raue Umweltbedingungen, selbst für die Wüste. Aber das hat die Tierarten nicht davon abgehalten, sich hier anzupassen, zu überleben und sogar zu gedeihen. Wenn Sie genau hinschauen, können Sie ihre Spuren im Sand erkennen, die Sie an ihre Anwesenheit erinnern. Und auch wenn es schwer vorstellbar ist, gibt es über 800 Tierarten, die White Sands ihr Zuhause nennen.

    Zurück in El Paso, hilft nur mehr ein Sprung in den Pool Ihres Hotels, um sich von der Hitze der White Sands zu erholen.

    EL PASO - SAN ANTONIO

    Den Vormittag können Sie zu einem letzten Bummel in der Stadt nützen. Am frühen Nachmittag werden Sie zum Bahnhof gebracht und um 15.45 verlässt der Zug El Paso. Die Fahrt geht quer durch Texas, sie queren den Rio Pecos. Kleine und große Städte entlang der Strecke. Zeit diese schöne Landschaft zu genießen und dann die Nacht im bequemen Schlafwagen-Abteil zu verbringen.

    SAN ANTONIO

    Um 05.00 am Morgen erreichen Sie San Antonio. Transfer zum Hotel in der Innenstadt, wo Sie Ihr Zimmer sofort beziehen können.

    San Antonio, eine ehemalige Grenzsiedlung im Wilden Westen, ist heute eine moderne Stadt mit unzähligen Annehmlichkeiten. Mit exklusiven Boutiquen, zahlreichen Einkaufszentren und dem größten mexikanischen Markt der USA zählt San Antonio zu den beliebtesten Einkaufszielen der Nation. Die Stadt ist auch für ihren malerischen River Walk bekannt, der Ihnen die Möglichkeit bietet, die Innenstadt mit Leichtigkeit zu erkunden.

    Die Uferpromenade mit ihren schattigen Gehwegen erstreckt sich insgesamt über eine Länge von etwa 24 km und bietet Hunderte von Geschäften, Restaurants, Hotels, historischen Denkmälern, Museen und Attraktionen. Hier finden außerdem viele der jährlichen Festivals und Veranstaltungen statt, im Rahmen derer ihr kulinarische Leckerbissen, Wein, Livemusik und vieles mehr genießen könnt.

    Das Wahrzeichen von San Antonio, das Kloster Alamo, ist mitten im Zentrum der Stadt und eine wirklich beeindruckende Sehenswürdigkeit mit einer großen und traurigen Geschichte. Am Abend werden Sie in einem der zahlreichen Lokale am Riverwalk den Tag beenden.

    AUSFLUG FREDERICKSBURG

    Etwas mehr als 100 km von San Antonio liegt die Stadt Fredericksburg. Die entspannte Kleinstadt wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Einwanderern gegründet und bezaubert mit ihrer Mischung aus texanischer Lebensart und deutscher Tradition. Mit über 150 Boutiquen und Kunstgalerien rings um die historische Main Street ist der Ort auch ein echtes Einkaufsparadies. Das Angebot reicht von Western-Outfits, Damenmode und Schmuck über einheimische Nahrungsmittel und texanische Weine bis hin zu handwerklich hergestellten Erzeugnissen aus der Region und zahlreichen Restaurants.

    Bekannt aber ist die Stadt für ihre über 50 Weinkellereien, viele davon am U.S. Highway 290, nur wenige Minuten östlich von Fredericksburg. Ihnen verdankt die Stadt ihren Ruf als Zentrum des Texas Wine Countrys. Spätestens nach einer Verkostungsexkursion werden Sie wissen, weshalb überall eindrucksvolle nationale und internationale Auszeichnungen zu sehen sind. Genau wie die Weine haben auch alle Weinkellereien eine eigene Persönlichkeit. Toskanisch. Modern. Charmant. Für jeden ist das Richtige dabei.

    Ein kleines Stück weiter liegt der Lyndon B. Johnson State and National Historical Park, in dem Sie die Ranch und das ehemalige Wohnhaus des 36. US-Präsidenten, auch bekannt als „texanisches Weißes Haus“, besichtigen könnt.

    Ein letzter gemütlicher Abend am River Walk und San Antonio hat sich für immer in Ihr Herz geschlichen.

    SAN ANTONIO - NEW ORLEANS

    Sehr früh am Morgen, um 06.25, verlässt der Zug San Antonio. Danach geht es weiter mit dem Zug Richtung Osten. Auf der Fahrt nach New Orleans, Louisiana, erwarten Sie schöne Ausblicke über die Küste am Golf von Mexiko und die Bayous in Louisiana. Nach 15 Stunden und 15 Minuten kommen Sie in New Orleans an. Transfer zum Hotel.

    NEW ORLEANS

    Heute erkunden Sie "The Big Easy", wie New Orleans auch genannt wird. Am besten beginnt ihr eure Entdeckungsreise durch die mehr als 300 Jahre alte Stadt, die durch den Mississippi geteilt wird und von Seen, Bayous und Buchten umgeben ist, mit einer Fahrt in den historischen Straßenbahnen der Linien St. Charles, Canal Street oder Riverfront. Über 20 geschichtsträchtige Stadtteile, mehr als in jeder anderen Stadt der USA, laden zum Staunen ein.

    Es gibt viel zu sehen: prunkvolle Häuser auf der St. Charles Avenue, ausladende Anwesen im Garden District und eine kreisende Karussellbar im Hotel Monteleone. Im Herzen des French Quarter lädt der lebhafte Jackson Square zum Verweilen ein. Nachdem ihr die Kunstwerke am Eisenzaun bewundert habt und euch vielleicht eine Wahrsagerin aus der Hand gelesen hat, könnt ihr einfach die Straße überqueren und einen Blick auf die St. Louis Cathedral werfen, die aus dem 18. Jahrhundert stammt und somit die älteste bestehende Kathedrale der USA ist

    AUSFLUG OAK ALLEY PLANTATION UND BAYOU BOOTSTOUR

    Nach dem Frühstück werden Sie vom Hotel abgeholt und Sie fahren ca. 1 Stunde bis Oak Alley Plantage. Diese wunderschöne Plantage ist berühmt für seine 400m lange Eichen-Allee. Der Blick durch die Allee auf das Herrenhaus ist umwerfend. Danach besichtigen Sie die historische Plantage und erhalte einen lehrreichen Einblick in die Zeit der Sklaverei.

    Anschließend unternehmen Sie eine Bootstour durch die Sümpfe mit ausführlichen Erläuterungen. Alligatoren, Schildkröten, Wasservögeln und andere einheimischen Wildtieren sind zu sehen. Von Ihrem Kapitän und erfahren Sie viel Wissenswertes über die Geschichte der Cajuns und Kreolen und über die Menschen, die in der Bayou-Region leben.

    Rückfahrt zum Hotel.

    NEW ORLEANS - ATLANTA

    Heute verlassen Sie New Orleans. Abfahrt ist um 09.15 von der Union Station. Die Fahrt führt Sie von Louisiana durch die Bundesstaaten Mississippi und Alabama nach Georgia und dessen Hauptstadt Atlanta. Nach kanpp 11 Stunden erreichen Sie um 23.00 Ihr Ziel (Sie wechseln von der Central Time zur Eastern Time). Ihr Chauffeur bringt Sie in Ihr gebuchtes Hotel.

    ATLANTA

    Die dynamische Großstadt im Südosten der USA ist untrennbar mit der Bürgerrechtsbewegung in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts verbunden. An der Martin Luther King Jr. National Historic Site erfahrt Sie mehr über den Kampf für die Gleichberechtigung der Afroamerikaner in den USA. Ein Fixpunkt in Atlanta ist selbstverständlich daa Museum World of Coca-Cola. Hier erfahren Sie alles, was Sie schon immer über das vielleicht beliebteste Brausegetränk der Welt wissen wollte. Auch der Botanische Garten und der malerische Woodruff Park sind einen Besuch unbedingt wert.

    Der besondere Reiz von Atlanta liegt aber im Gegensatz zwischen dem, von den großen Häusern und baumgesäumten Boulevards des historischen Viertels Buckhead und der Skyline der modernen Innenstadt. Sie werden schnell erkennen, dass Atlanta mehr ist als einer der größten Flughäfen der Welt und Coca Cola.

    ABSTECHER GREAT SMOKY NATIONALPARK

    Ihr Mietwagen wird Ihnen ins Hotel gebracht. Von dort fahren Sie zunächst nach Chattanooga. Machen Sie eine kurze Besichtigung der Stadt und dann geht es weiter über Knoxville nach Pigeon Forge, am Rande des Great Smoky Nationalpark. Nach dem Check - In in Ihrem Hotel sehen Sie sich die Attraktionen dieser Stadt an. Dollywood, ein Themenpark der Countrysängerin Dolly Parton, das Titanic Museum und einiges mehr. 

    Am Abend müssen Sie unbedingt in Lokal, wo richtig gute Country Music geboten wird.

    GREAT SMOKY NATIONAL PARK

    Nun geht es hinein in den am meisten besuchten Nationalpark der USA, dem Great Smoky NP. Die Fahrt durch den Park ist nicht mehr als 12 km lang, aber lassen Sie sich Zeit. Immer wieder gibt es traumhaft schöne Ausblicke, auch kleine Wanderungen können Sie unternehmen. Sie werden von der Schönheit des Nationalparks begeistert sein.

    Nach dem Park kommen Sie nach Gatlinburg. Von hier sind es noch 310 km bis zurück nach Atlanta. Geben Sie Ihren Mietwagen ab und um 23.39 fährt der Zug von Atlanta ab zur letzten Etappe Ihrer Reise.

    ATLANTA - WASHINGTON DC.

    Nach Washington, D.C., sind es mit der Bahn jetzt noch knapp 14 Stunden. Die Fahrt führt quer durch die hügeligen Berge und grünen Wälder von Georgia, North Carolina und Virginia. Verbringen Sie eine angenehme Nacht im Zug und nach einem ausgiebigen Frühstück genießen Sie dieses letzte Teilstück. Um 01.47 kommen Sie in Washington an. Transfer zu Ihrem Hotel.

    WASHINGTON

    Washington, die Hauptstadt der USA, gilt es nun zu erkunden. Berühmte Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, wie das Capitol, das Lincoln Memorial, das Washington Monument und natürlich das Weiße Haus. Allein für diese Sehenswürdigkeiten brauchen Sie den ganzen Tag.

    WASHINGTON

    Heute können Sie das Jefferson Memorial, den Friedhof Arlington und das Smithsonian National Air and Space Museum besuchen. Zum Abschluß Ihrer Reise erleben Sie in der Nacht noch alle Sehenswürdigkeiten auf einer Trolley - Tour in voller Beleuchtung. Anschließend Rückfahrt ins Hotel. 

    HEIMREISE

    Ihr persönlicher Chauffeur bringt Sie zum Flughafen und es geht zurück in die Heimat

    Washington

    Der Flughafen Washington-Dulles

    Sollte Ihnen diese Zugreise gefallen oder Sie ganz konkrete Vorstellungen davon haben, von wo nach wo Sie reisen möchten. Wir erfüllen Ihnen jeden Reisewunsch. Die USA sind so vielfältig und so verschieden, entdecken Sie dieses wunderschöne Land bequem von Ihrem Zugabteil aus. Schicken Sie uns Ihre Wunsch - Zugreise und wir erledigen alles für Sie.

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      Einer der schönsten Byways der USA befindet sich in Utah, der wunderschöne Scenic Bay 12. Er beginnt kurz nach Panguitch und führt bis nach Torrey. Willkommen auf Utahs Scenic Byway 12, auch bekannt als „A Journey Through Time Scenic Byway“. Darüber hinaus wird dieser Straßenabschnitt auch als All-American Road bezeichnet. Diese exact 197,7 km sind eine der schönsten und beeindruckensten Straßen der USA. 

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      Man kann diese Straße in 3 Stunden zurücklegen, aber entlang und etwas abseits dieses einzigartigen Byways gibt es so unglaublich schöne Dinge zu entdecken und zu erleben, dass man sich wirklich Zeit für diese Tour nehmen muss.

      Natürlich wird diese Straße nur ein Teil einer Reise durch Utah sein und es gibt auch mehrere Möglichkeiten, den Byway 12 zu erreichen und wieder zu verlassen. Bei einer diesbezüglichen Routenplanung stehen wir Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite.

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      Weitere Informationen

      Von Panguitch nach Tropic

      Aber nun lassen Sie uns die Fahrt in Panguitch beginnen. Diese Kleinstadt liegt auf knapp über 2.000 m Seehöhe und liegt am Rande des Dixie National Forest und hat ein schönes historisches Viertel mit Geschäften, einem Museum und mehreren Restaurants. Von Panguitch führt die Straße 11 km bis zur Abzweigung in Richtung Bryce Canyon, wo der Byway 12 beginnt. Gleich danach ist auf der linken Seite "Bryce Sunset Inn", ein nettes Lokal, wo man heraußen sitzen kann und es gute selbstgemachte Speisen gibt.

      Von hier sind es nur mehr 7 km bis zu einem der Highligts dieses Scenic Byways, dem Red Canyon Arch, einem Felsentunnel, der in keinem Prospekt fehlt. 

      Utah
      Utah

      Hier ist ein natürlich ausgiebiger Fotostopp angesagt. Nun steigt die Straße kontinuierlich an. Auf 2.300 m erreicht man eine Hochebene und bald erreicht den Bryce Canyon Nationalpark. Vom Visitor Center fährt man in den Park hinein. Von der Strasse zweigen in Abständen die Zufahrten zu den einzelnen Overlooks ab. Man parkt auf einem der Parkplätze und spaziert dann zum Rande des Canyons. 

      Ein Blick, der staunen lässt

      Ein unbeschreiblicher Anblick tut sich vor den Augen auf. Man blickt hinein in den hufeisenförmigen Canyon mit seinen von Wind und Erosion geformten Nadeln, es ist wirklich beeindruckend. Besonders der Blick über den Canyon hinaus in ein weites, grenzenloses Land ist umwerfend.

      Wie viel Zeit man am Bryce benötigt, hängt ganz von Ihnen ab, Es gibt herrliche Wanderungen durch den Canyon, geführte Touren, aber man kann auch auf eigene Faust dieses Naturwunder begehen. 

      Utah

      Wenn Sie beabsichtigen, am Bryce Canyon länger als nur einen Fotostopp lang zu bleiben, rate ich in Tropic zu nächtigen. Dieser kleine Ort am Fuße des Canyon bietet mehre nette Unterkünfte, (mein Tipp: Red Ledges Inn) und ein sehr gutes Steakhouse. Von Tropic aus können Sie Ihre Touren in den Bryce Canyon starten. Viele Wanderwege führen in den Canyon, aber auch zu anderen wunderschönen Punkten, wie der Mossy Cave.

      Tropic bis Boulder

      Nach Tropic  führt die Straße durch grünes Weideland, hier leben viele Farmer noch ganz in ihrer mormonischen Tradition. Das Leben ganz auf Gott ausgerichtet, fleißig und sehr familienbezogen. Das tägliche Gebet, das Studium der Heiligen Schrift, keinen Alkohol. 

      Knapp 40 km schlängelt sich der Byway durch eine ebene Landschaft mit großen Weideflächen. Wenn man am Straßenrand einmal Pause macht und in die Landschaft blickt, kann es schon vorkommen, dass man einen Kojoten durch die Gegend streifen sieht, oder Adler über den Köpfen ihre Kreise ziehen. Kurz vor Escalante biegt eine Straße zum Escalante Petrified Forest Sate Park ab.  Es sind nur ein paar Kilometer zum Parkplatz. Von hier kann man einen schönen Rundgang zum See machen und dabei viele versteinerte Bäume sehen.

      Escalante ist ein langgezogenes Dorf mit gerade einmal 800 Einwohnern. Eigentlich keinen Stopp wert, aber von hier aus geht es zum Grand Staircase-Escalante National Park. Im Interagency Visitor Center bekommen Sie Wander-Karten, Infotafeln und Auskunft zu allen Fragen. Für Personen, die den Grand Staircase Escalante besuchen möchten, gibt es hier auch mehrere Hotels und Lodges.

      Die schönsten Kilometer

      Nach Escalante beginnt einer der schönsten und beeindruckensten Abschnitte des Scenic Byways 12. Nach ein paar Kilometern öffnet sich die Aussicht und man blickt in eine Landschaft von unbeschreiblicher Wild- und Schönheit. Der Blick schweift über den Escalante River, den Calf Creek Canyon, sowie den Hogsback und Boulder Mountain. Vom "Head of the Rocks Overlook" hat man die beste Aussicht. Man sieht, wie sich die Straße durch diese traumhafte Landschaft hinein schlängelt. Fährt man weiter kommt man von einem Highlight zum anderen. Unzählige Fotostopps benötigen ihre Zeit.

      Nach einiger Zeit und vielen unfassbaren Eindrücken kommt man nach Boulder, einem kleinen, eigentlich unbedeutenden Ort, wäre hier nicht das Anansazi State Park Museum. Dieses kleine, aber wirklich interessante Museum liefert einen guten Einblick auf das Leben der Anasazi, den Ureinwohnern dieser Region. Hinter dem Museum kann man einen kleinen Rundgang durch die Ausgrabungen machen.

      Vor dem Museum ist ein schöner kleiner Park mit Bänken und einem Bus, wo man Getränke und kleine Snacks bekommt. Nach der vorangegangen, kurvenreichen Fahrt ist es herrlich hier im Schatten der Bäume zu sitzen und die gesammelten Eindrücke zu verdauen. 

      Utah

      Das letzte Teilstück bis Torrey

      Utah

      Von Boulder geht es weiter immer in Richtung Norden. Die Straße überquert die Ostflanke der Boulder Mountain und bietet spektakuläre Ausblicke auf den Capitol Reef National Park, die Henry Mountains, Circle Cliffs und den Navajo Mountain auf der anderen Seite des Lake Powell. Bis auf knapp 3.000 m geht es hinauf. Auf 2.896 m gibt es einen Parkplatz, vom dem aus man einen überwältigenden Blick auf diese Landschaft hat.

      Torrey

      Noch ein paar Höhenmeter geht es hinauf, bevor es durch dichte Wälder in Richtung Torrey hinab geht. Ist man aus den Wäldern raus, fährt man auf einer schönen Hochebene dahin, bevor es endgültig den Berg hinunter nach Torrey geht. Nach dieser Fahrt durch eine wilde Landschaft, fühlt man sich in Torrey wieder in der Zivilisation angekommen.

      Hier, wo die Straße auf die SR 24 trifft endet der fantastische Scenic Bayway 12. An dieser Kreuzung gibt es 2 Hotels, eine Tankstelle mit einem Supermarkt und ein Steakhouse. Der Ort Torrey ist noch 1 1/2 km weiter östlich. Man kann, muss aber nicht hinfahren. Was den Ort aber wichtig macht, er ist das Tor zum Capitol Reef National Park.

      Der komplette Scenic Byway 12 ist ein Teil unserer Tour "Mit dem Bike/Mietwagen durch den Westen", eine von vielenTraumreisen in den USA, die Sie bei abgrazanwelt buchen können.



      Viktor Sator

      Partner für alles, was Motorrad und USA betrifft

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      Ich bin 1990 in Graz geboren und seit 2015 ist Motorrad ein großer Bestandteil in meinem Leben - Beruflich wie privat. Ich selbst fahre zwischen 30.000 und 50.000 Kilometer pro Saison. Wobei meine Saison fast das ganze Jahr andauert. Hier in Österreich und Umgebung fahre ich von März bis Oktober und dazwischen fahre ich meistens im sonnigen Süden des Sunshinestates Florida und im wilden Westen (Kalifornien, Nevada, Utah und Arizona - meistens mit Harley Davidsons).

      Die Vereinigten Staaten von Amerika sind meine große Liebe. Ich mag die Menschen, bin fasziniert von der unbeschreiblichen Vielfalt der Bundesstaaten und bei jeder meiner Reisen in die USA entdecke ich was Neues.


      Unsere Motorrad - Reisen werden von uns mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Wir erkunden alles vorab, das Routing, die Hotels, die Sehenswürdigkeiten. Auf unseren Tagesetappen gibt es genug Zeit, das Land in all seiner Schönheit zu erkunden.

      Besuchen Sie mich auch auf Kurvenfahrer.at. Hier erfahren Sie auch alles über mein zweites Standbein, Fahrtechnik und Fahrsicherheit. Die große Liebe und Leidenschaft zu Motorradtrainings lebe ich bis heute und bin mit Herz und Seele bei der Sache und sehr gerne auch dein Instruktor. Ich versuche stets die Begeisterung für Fahrtechnik zu vermitteln und Spaß sowie den Erlebnisfaktor in meine Trainings einzubauen.

      KLAUS ZEILER

      Nachdem ich mehr als 35 Jahre bei verschiedensten Reisebüros und Veranstaltern, immer in leitender Position, gearbeitet habe, war es Zeit meinen Traum zu erfüllen. Durch meine große Erfahrung und besonders durch meine guten Destinations-Kenntnisse (ca. 80 Länder auf allen Kontinenten) kann ich Ihnen genau den Traumurlaub anbieten, den Sie sich wünschen.

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      Darüber hinaus verfüge ich über sehr viele persönliche Kontakte zu Entscheidungsträgern bei Hotels und Airlines weltweit. Meine Partner vor Ort tragen dazu bei, dass während der Reise alles bestens funktioniert.

      Ständiges Reisen und viele Treffen mit Leistungsträgern vor Ort tragen dazu bei, dass ich Ihnen viele Dinge ermögliche, die bei großen Veranstaltern heute nicht mehr möglich sind.

      Durch persönliche Kontakte auf den großen Touristikmessen, wie der ITB in Berlin, der Far-East-Tourism-Messe in Hanoi folgte 2023 erstmals eine Einladung zur größten Incoming-Messe der USA, der IPW in San Antonio, Texas. 

      abgrazanwelt war einer von zwei geladenen Veranstaltern aus Österreich.

      "Mein Versprechen an Sie"

      Mit all meiner Erfahrung und mit meiner Liebe zum Beruf, bin ich immer bestrebt, für Sie Ihren Urlaub zu Ihrem persönlichen Traumurlaub werden zu lassen. Keiner Ihrer Wünsche ist mir zu klein oder zu groß, mein Einsatz wird immer derselbe sein.

      Nehmen Sie mich beim Wort!

      Wer ist abgrazanwelt?


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      abgrazanwelt wurde im Mai 2017 von Klaus Zeiler als vollkonzessioniertes Reisebüro gegründet. Nach über 35 Jahren Tätigkeit in mehreren Reisebüros in leitender Position, habe ich mich entschlossen, ein eigenes Reisebüro zu eröffnen. Die Gründe dafür waren vielfältig, aber vor allem war es der Wunsch, unabhängig von den großen Veranstaltern, meinen Kunden einen Urlaub anzubieten, der genau auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt ist und nicht einfach vorgefertigte Reisen anzubieten.


      Aus diesem Grund habe ich auch alle gesetzlichen Auflagen erfüllt und bin beim Bundesmininsterium für Arbeit und Wirtschaft unter der GISA - Zahl 29591770 als Veranstalter registriert. Das ermöglicht mir, direkt mit den Anbietern vor Ort zu arbeiten und und so alle Wünsche, die Sie haben auch zu erfüllen. 



      Einige unserer Partner weltweit

      Eine Reise durch den Westen der USA ist eines der schönsten Abenteuer, die man sich vorstellen kann. Es ist eine Reise durch Landschaften, die fantastischer und beeindruckender nicht sein können. Extreme Gegensätze und unvergleichliche Schönheit, all dies wird Ihnen auf einer Fahrt durch diesen Teil der Vereinigten Staaten begegnen. Sei es mit dem Mietwagen, dem Motorrad oder dem Camper.

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      In Las Vegas beginnt´s...

      Beginnend in Las VegasNEVADA, führt uns dieses Abenteuer hinauf nach Springdale im Bundesstaat UTAH, nach Springdale, dem Tor zum Zion Nationalpark. Der nächste Tag führt zum Bryce Canyon. Weiter durch den Capitol Reef Nationalpark nach Hanksville, dem nördlichsten Punkt der Reise. Von hier führt die Route nach Süden ins Monument Valley und nach Kayenta in ARIZONA. Hinauf nach Page, wo der Antilope Canyon und der Horseshoe Bend auf uns warten. Dann geht´s zum absoluten Höhepunkt, dem Grand Canyon. Da die Übernachtung in Tusayan erfolgt, erlebt man den Sonnen – Untergang, sowie den Sonnenaufgang. Es bleibt auch genug Zeit den Canyon zu erkunden.

      ...bis zur Route 66...

      In Flagstaff begegnen wir erstmals der Historic Route 66. Wir fahren aber zunächst weiter in den Süden nach Sedona und Prescott. Von hier wieder in den Norden zur Route 66. Seligman, ein kleiner, aber für die Route sehr wichtiger Ort ist ein Etappenziel. Nun geht es immer der 66 entlang nach Oatman, einem der schönsten Orte entlang der Route 66. Unzählige Esel bevölkern diesen Ort.

      ...und nach Kalifornien.

      In Laughlin, einer Glücksspieler-Stadt erreichen wir wieder Nevada. Aber nur für kurze Zeit, den in KALIFORNIEN geht es wieder auf die Route 66. Durch die Mojave Wüste führt uns die “Motherroad” nach Barstow und weiter zum Angeles National Forest. Von hier, auf über 2.500 m, sieht man dann tief im Tal den Endpunkt unserer Reise, die Riesen-Metropole Los Angeles. In Santa Monica am gleichnamigen Pier steht das berühmte Verkehrszeichen “End od Route 66”. Hier endet auch unsere Reise.

      Begleiten Sie mich auf einer Reise durch 4 Bundesstaaten, wie Sie aufregender nicht sein kann. Sie werden ein Amerika kennen lernen, dass auch für mich (ich war schon einige Male in den USA) neu war. Voller Überraschungen und voller persönlicher Eindrücke.

      TAG 1 ANREISE

      Flüge gibt es einige von Europa nach Las Vegas. Wir entscheiden uns für die Lufthansa, die ab Österreich via Frankfurt nach Las Vegas fliegt. Diese Variante ist angenehm, das der Abflug von Frankfurt am Vormittag erfolgt und man aufgrund der Zeitverschiebung schon am frühen Nachmittag in Las Vegas landet.

      Die Flugzeit beträgt 11.30 und man sollte sich diese lange Zeit so angenehm wie möglich gestalten. Mein TIPP: Sichern Sie sich einen Fensterplatz, es ist schon ein Erlebnis, was man auf diesem Flug zu sehen bekommt. Die Flugroute führt hoch in den Norden nach Grönland und dann über die Hudson Bay und Kanada nach Vegas. Ich bin das erste Mal diese Route geflogen und war tief beeindruckt. Wir hatten Traumwetter und der Blick auf das von Eis und Schnee bedeckte Grönland war einfach atemberaubend. Dann später der Flug über Kanada, wo man den langsamen Übergang von Eis und Schnee in eine wilde und einsame Seenlandschaft sehen kann.

      Grönland

      Grönland von oben

      Beeindruckend ist auch der Blick auf den riesigen Salt Lake und dann, bereits im Sinkflug auf Las Vegas sieht man die beeindruckend und wilde Landschaft, durch die wir fahren werden. Kurz vor der Landung kommt der beeindruckende Lake Mead, der durch den Aufstau des Colorado River entstanden ist, ins Blickfeld und dann sieht man schon mitten in der Wüste von Nevada die Skyline der Glücksspiel-Metropole Las Vegas. Trotz der vielen schönen Bilder ist man froh, wenn nach 11.30 das Flugzeug endlich landet.

      Die EINREISE geht relativ rasch und dann fahren wir mit dem Shuttlebus zum nahe gelegenen Rental Car Center. Auch hier geht die Übernahme schnell und wie in Amerika üblich, sucht man sich dann in einer langen Reihe von Fahrzeugen, einen in der gebuchten Kategorie aus. Wir entschieden uns für einen SUV Toyota RAV4.

      USA

      Willkommen in Las Vegas

      Dann geht´s ab zum Strip. Schon von weiten sieht man das Mandalay Bay, eines der größten Casino-Hotels am Strip. Von nun an reiht sich ein bekanntes Hotel ans andere. Das Luxor, mit seiner markanten Pyramide, das Excalibur, das MGM, das New York New York, das Bellagio und das berühmte Caesars Palace, um nur einige zu nennen. Ein Hotel ist bizarrer und kitschiger als das andere. Am Strip selbst ist die Hölle los. Menschenmassen bewegen sich von einer Attraktion zur nächsten. Eine Hochbahn entlang des Las Vegas Boulevard, dem Strip, verbindet die meisten Hotels.

      Das Hotel

      Unser HOTEL, das Mirage - deutlich erkennbar durch die riesigen Konterfei´s der 4 Beatles - ist eines der letzten der bekannten Hotels. Genau gegenüber ist das Venetian Resort. Leider seit Juni 24 abgesrissen. An seiner Stelle kommt das Hard Rock Hotel. Wir fahren in das riesige Parkhaus und spazieren zum Hotel. Check-In geht schnell und dann auf ins Zimmer, um uns frisch zu machen. Plötzlich ist man dann mitten im Casino. Man kommt dem Spiel in Las Vegas nicht aus. Egal wohin man geht, überall blinkt es. Hunderte Spielautomaten, Roulette-Tische usw. laden zum Zocken ein. Für jemand, der noch nie in einem amerikanischen Casino war, ist das sicher ein Kulturschock. Hier ist nichts mit Etikette oder Stil, von der zerrissenen Short, den Badeschlapfen, an Pyjama erinnernde Kleidungsstücke, hier ist alles zu sehen. Es geht laut und hektisch zu und was verwundert, es darf überall geraucht werden.

      USA

      Unser Hotel, das Mirage

      Mein Zimmer ist relativ hoch oben und ich habe einen tollen Blick auf den Strip. Das Mirage ist ein 4-Sterne-Hotel, aber das kann man mit einem europäischen Haus dieser Kategorie nicht vergleichen. Die Zimmer sind groß und nett, aber schon etwas abgewohnt. Dafür sind die Betten, wie fast überall in den USA hervorragend. Aber nun einmal auspacken und ab in die Dusche, umziehen und dann rein ins Geschehen.

      Hineinschnuppern

      Unser erster Bummel in Las Vegas geht den Strip entlang zum Caesars Palace. Dieses Hotel ist eines der berühmtesten. Hier sind alle Größen des Showbusiness aufgetreten, von Frank Sinatra, David Copperfield bis hin zu Cher und Elton John. Im Film "Hangover" diente es als Filmkulisse. Im Hotel fahren wir zunächst mit einer gedrehten Rolltreppe in die obere Etage und schlendern weiter zur riesigen SHOPPING-MALL. Hier findet man alle Marken der Welt. Über dem Ganzen wölbt sich ein Himmel, der sich den jeweiligen Lichtverhältnissen von draußen anpasst. Da es nun schon Abend wird - für uns schon tiefe Nacht - spazieren wir durch einen wunderschönen Abendhimmel, immer auf der Suche nach einem Restaurant.

      Las Vegas

      Shopping Mall im Caesar´s Palace

      In einer italienischen Trattoria, nehmen wir unser Abendessen ein. Günstig ist etwas anderes, aber wir hatten einfach Hunger. Nach dem Essen schlendern wir zurück zum Hotel, den um 19.00 ist der erste "Vulkanausbruch" vor dem Mirage. Diese Show findet allabendlich mehrmals statt. Ich habe den Vorteil, das Ganze von meinem Zimmer aus beobachten zu können. Die Show, viel Getöse, Feuer und viel Tamtam. Für uns aber ist es mittlerweile mehr als Zeit ins Bett zu gehen. Morgen geht es los.

      TAG 2 LAS VEGAS UND HOOVER DAM

      Durch die Zeit-Verschiebung bin ich schon sehr früh wach, es ist noch tiefe Nacht. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass auch Las Vegas für kurze Zeit etwas zur Ruhe kommt. Auf dem Strip herrscht Leere. Ich nutze die Zeit, um mich auf den heutigen Tag vorzubereiten. 

      Zur Einstimmung machen wir eine Fahrt zum HOOVER – DAMM und dann steht die Erkundung des ursprünglichen Las Vegas auf dem Programm, die Freemont Street. Wir stehen zeitig auf und machen uns bereit. Zunächst ist aber das Thema Frühstück aktuell. Hier in diesen Hotels gibt es keinen Frühstücksraum, es gibt verschiedene Lokale, wie Starbucks usw. Aber wir entscheiden uns dafür, irgendwo am Stadtrand in ein Subway zu gehen. Hier kann man sich wenigsten die Brötchen nach Wunsch belegen lassen, einen Kaffee? trinken und das zu annehmbaren Preisen.

      La Vegas

      Nach dem opulenten Mahl geht es auf die Interstate 11 in Richtung Arizona. Nach einiger Zeit biegen wir auf die 172 und fahren die kurvige Strasse weiter bis sich plötzlich der Blick auf den Staudamm öffnet. Auf den ersten Blick wirkt er gar nicht so groß, da das Tal des Colorado hier sehr eng ist. Aber mit seiner Höhe von 220 m beeindruckt er schon sehr. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Damm den Colorado River so aufstaut, dass der 190 km lange Lake Mead entstand. Kurz vor dem Staudamm ist eine Fahrzeug-Kontrolle, ist doch der Hoover-Damm eines der am besten bewachten Objekte in den USA, angeblich gibt es sogar eine Raketenabwehr für den Damm.

      USA

      Der Hoover Damm

      Wir parken im Parkhaus und bezahlen 20,- USD. Mein TIPP: Fahren Sie über den Damm auf die gegenüberliegenden Parkplätze, die sind kostenlos. Wir spazieren über die Dammkrone. Genau in der Mitte verläuft die Grenze zwischen Nevada und Arizona. Gleichzeitig ist die Staatsgrenze auch Zeitzonen-Grenze. In Nevada ist Pacific Time (-8) und in Arizona Mountain Time (-7). Neben dem Hoover Damm beeindruckt auch die über den Colorado führende Callaghan-Tillman Memorial Bridge. Diese ist auch unser nächstes Ziel. Wir fahren zurück bis zum Parkplatz, von wo ein schöner Weg zur Brücke hinaufführt. Direkt bei der Brücke ist das Grenzzeichen von Nevada. Ein Fußweg neben der Fahrbahn führt über die Brücke. Von der Mitte aus hat man einen sensationellen Blick auf den Damm. Ein paar Fotos und zurück zum Auto.

      USA

      Blick auf den Lake Mead

      Auf unserem Rückweg nach Las Vegas halten wir noch am Aussichtspunkt zum LAKE MEAD. Kurz danach biegen wir in die Lakeshore Road ein und fahren zum See. Neben dem Visitor Center ist die Mautstelle. Die gesamte Lake Mead Nation Recreation Area ist gebührenpflichtig. Der Eintritt hier ist im AMERICA THE BEAUTIFUL – PASS inkludiert. Nach Las Vegas zurück fahren wir über Henderson, einem noblen Ort ca. 20 km vor Las Vegas. Tony Curtis lebte hier bis zu seinem Tod. In Henderson machen wir Mittagspause und genießen die warme Sonne im Gastgarten eines Starbucks.

      Zurück nach Vegas

      Aber nun ist es geht es nach Downtown Las Vegas, dessen Zentrum die Freemont Street ist. Die Freemont Street war die einstige Hauptstraße von Las Vegas und als das Glücksspiel 1931 legalisiert wurde, entstanden hier die ersten Casinos. Das berühmteste davon ist das Golden Nugget. In den 60-er Jahren wurde der Las Vegas Boulevard gebaut und dort entstanden die heute bekannten Casino-Hotel. Das war der Untergang der Freemont Street.

      Las Vegas

      Die Freemont Street

      In den 90-er Jahren beschloss man die Strasse wieder zu beleben und startete das Freemont Street Experience. Die Strasse wurde auf einer Länge von 450m mit einem gewaltigen Tonnendach überdeckt. Die Unterseite des Dachs bildet eine LED-Anzeigetafel, auf der in der Dunkelheit Shows vorgeführt werden. Auf einem Seil, das unter dem Dach geführt wird, kann man die ganze Freemont Street entlang segeln. Darüber strahlt ein wunderschöner blauer Himmel. Sehr beeindruckend. Mit diesen Infos sind wir dorthin gefahren. Parken in der Nähe ist kein Problem, es gibt genügend Parkplätze (kostenpflichtig, aber nicht überteuert.)

      Die Post geht ab

      Dann stürzen wir uns ins wahrlich riesige Getümmel. Das Dach ist wirklich faszinierend und schön, aber ansonsten ist die Freemont komplett verrückt. Hier ist alles erlaubt, was sonst verboten ist. Hier kann man ohne Probleme öffentlich trinken, das wird hier ausreichend getan, der süßliche Duft von Marihuana steigt einem in die Nase. Es wird auch überall offen gedealt. Mitten auf der Strasse wird man von fast nackten Mädchen angesprochen, um mit ihnen zusammen ein Foto zu machen und natürlich ein Date auszumachen. Prostitution ist in Nevada strengsten verboten, aber nirgendwo habe ich so offen Werbung dafür gesehen. Auf dem Strip fahren Autos mit riesigen Reklameschildern mit Telefonnummern von Damen, die gerne ins Hotel kommen, herum.

      Las Vegas

      Auch das ist die Freemont Street

      Sind die – vor allem amerikanischen – Touristen auf dem Strip schon sehr einfach gestrickt, hier ist es noch eine Stufe tiefer. Komplett Betrunkene oder Eingerauchte lungern herum, Bettler und Obdachlose bitten um Almosen und bei jedem Casino – und deren gibt es unzählige – wird man aufgefordert, hinein zu kommen und sein Glück zu versuchen. Wir verlassen die Freemont Street und spazieren den Las Vegas Boulevard, der hier nicht glitzert und glänzt, in Richtung Stratosphere Tower, dem heimlichen Wahrzeichen von Las Vegas. Unser Ziel ist der „Gold & Silver Pawn Shop“. Hier in diesem Pfandhaus wird die US-Serie „Pawn Stars“ gedreht. Auf Deutsch heißt die Serie „Die Drei vom Pfandhaus“ (ausgestrahlt auf ZDF-Historie). Sie ist auch Vorbild für die Horst Lichter Sendung „Bares für Rares“.

      Will wer heiraten

      Hier auf dem Weg zum Pfandhaus sehen wir sie dann, die berühmten Wedding-Chapels. Berauschend sind sie alle nicht, zumindest die, die hier direkt an der Strasse sind. Das Pfandhaus ist auch eine mehr als bescheiden Hütte, zumindest von außen. Innen schaut es dann schon anders aus. Hier sieht man schon sehr interessante und auch schöne Dinge, die auch für mich von Reiz sind. So gibt es hier ein Foto vom berühmten Rat Pack vor dem Flamingo Casino mit den Original-Unterschriften von den Mitgliedern, die das wären: Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Deam Martin, Peter Lawford und Joey Bishop. Gerahmt zu haben um 799,- USD oder Original-Eintrittskarten für alle drei Tage zum legendären Woodstock-Konzert 1969 mit einem handsignierten Foto von Jimmy Hendrix um 299,- USD. Viel Kitsch, aber auch wirklich wunderschöne Objekte kann man hier kaufen, von günstig bis wirklich teuer.

      Woodstock

      Eine wirkliche Rarität

      Uns hat mittlerweile der Jetlag daran erinnert, dass es Zeit wäre, schlafen zu gehen, obwohl es erst 16.00 ist. Wir beschließen, in unser Hotel zu fahren. Für diese Nacht haben wir uns ins RIO-all-Suites Hotel eingebucht, einem Suiten – Hotel gleich in der Nähe von Siegfried & Roy´s Secret Garden. Wir parken, diesmal kostenlos, im Parkhaus und im Hotel müssen wir uns erst durch zahlreiche Slot-Machines und Roulette – Tischen zur Rezeption durchfragen. Die Zimmer sind wirklich top. Sehr große und gut ausgestattete Suiten mit bodenlangen Fenstern. Die Aussicht ist super.

      Ein Tipp fürs Abendessen

      Rasch frisch machen und dann fahren wir zum The Orleans Hotel. Das Hotel liegt nicht weit von unserem Hotel. Die Gegend ist zwar nicht Beste, aber für einsame Herzen ist in der Gegend reichlich vorgesorgt. Der Grund, dass wir in dieses Hotel fahren ist der, dass es hier einen TGI Friday’s gibt. Das ist ein gutes und vor allem auch preislich günstiges Restaurant, wo man sogar auf echtem Geschirr und mit richtigem Besteck essen kann. Das Steak ist wirklich okay und die Nachspeise, eine „Browne Obsession“ ist hervorragend.

      Las vegas

      Blick vom Hotel aufs nächtliche Las Vegas

      Nach diesem wirklich guten Abendessen fahren wir zurück ins Hotel. Mittlerweile ist es dunkel und ein Gewitter ist aufgezogen. Der Blick auf dieses Geschehen vom Zimmer aus ist toll. Morgen verlassen wir Las Vegas und unsere Tour beginnt.

      TAG 3 VON LAS VEGAS ZUM ZION NATIONALPARK

      Mit dem heutigen Tag beginnt die Reise durch den Westen der USA. Unser heutiges Ziel ist Springdale, dem Tor zum Zion National Park. Es wird eine tolle Fahrt, den am Morgen hat sich das Gewitter verzogen und es schaut nach einem schönen Tag aus. Wir checken sehr früh aus und fahren aus Las Vegas hinaus. Unterwegs der übliche Stopp beim Subway. Unser erstes Ziel das Valley of Fire. Wir nehmen den Weg über den Lake Mead. Schön langsam ändert sich die Landschaft. Sie wird immer rauer, aber auch beeindruckender. Die Erde ist rot und die Vegetation ziemlich kahl. Die Strasse schlängelt sich durch bizarre Formationen.

      USA

      Beim Eingang zum Valley of Fire

      Nach knapp 100 km sind wir am Eingang zum Valley. Das Valley of Fire ist der älteste State-Park in Nevada. Schon am Beginn sieht man, wie atemberaubend und wunderschön dieses Tal ist. Wilde und schroffe Felsformation, durch Oxidation rot leuchtend. Wir fahren in das Tal hinein und zu unserem ersten Halt, dem Atlatl-Rock. Dieser ziemlich große Felsen ist eine der Hauptattraktionen des VOF. Über eine Metallleiter den Fels besteigen und die ca. 3000 Jahre alten Felszeichnungen der ersten Siedler des Tales bewundern, den Ananzai-Indianern. Man hat auch einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Am Fuße des Felsen ist ein Campground.

      Zum Abschluss der Arch Rock

      Wir fahren die Strasse weiter und kommen zum Arch Rock, einer wunderschönen Naturbrücke, die Wind und Erosion geschaffen hat. Gleich neben dem Felsen ist ein weiterer Campingplatz. Die Strasse fährt noch ein Stück weiter durch diese ungewöhnliche Landschaft bis zum Windstone Arch. Bei diesem Felsen haben der Wind und die Erosion ein kleines Höhlensystem mit Säulen und Kavernen geschaffen. Man kann bequem durchspazieren, überall fällt das Sonnenlicht herein. Bei Visitor Center informieren wir uns noch ausführlich und dann geht´s hinaus aus dem VOF und weiter in Richtung Norden.

      USA

      Der Arch Rock im VoF

      Kurz danach kommen wir ins recht fruchtbare Tal des Muddy River. In Moapa Valley machen wir Halt und decken uns in einem Supermarkt mit dem Nötigsten ein. Wasser, Dr. Pepper, Obst, einiges zum Naschen und vor allem etwas zum Jausnen. Im Supermarkt bekommen wir auch einen Kaffee. Nach dieser Pause fahren wir bis Gendale und dort auf die Interstate 15. Hier geht es nun kilometerlang geradeaus. Bei Mesquite überfahren wir die Grenze zu Arizona. Nun steigt die Strasse immer mehr an und ab Littlefield schlängelt sich die der Highway durch eine wilde und wunderschöne Gebirgslandschaft. Hier überqueren wir auch die Grenze zum Bundesstaat Utah.

      Zum Zion NP

      In Washington verlassen wir die Interstate. Obwohl man es kaum bemerkt, zeigt uns der Höhenmesser unseres Navi, dass wir mittlerweile schon auf 1000 m. Seehöhe sind. Bei einem Kaffee – Halt in Hurricane werden wir mit einer weiteren Eigenheit der amerikanischen Gastronomie vertraut gemacht. Wir halten bei einem Coffee-Shop und gehen voller Vorfreude hinein. Aber hier gibt´s alles, nur keinen Kaffee. Der Begriff Coffee- Shop bedeutet hier nur, dass es ein Lokal ist. Mehr nicht. Dafür bekommen wir auf den Parkplatz dieses Centers einen guten Espresso in einem „Standl“. Echte italienische Kaffeemaschine. Sehr gut.

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      Hier gibt´s keinen Cafe

      Gleich nach Hurricane steigt die Strasse nun steil an und durch ein wunderschönes Tal nähern wir uns Springdale, unserem heutigen Ziel. Springdale ist ein entzückender Ort mit toller Infrastruktur. Links und rechts steigen die Felswände hoch hinauf. Viele Hotels and Lodges, Restaurants und Geschäfte. Verständlich, ist dieser Ort das Tor zum Zion Nationalpark, der gleich am Ende des Dorfes beginnt. Bevor wir in unserem Hotel einchecken, möchten wir uns noch das Visitor-Center ansehen, Will man in den Park und dann auch weiter, muss man Eintritt bezahlen. Da wir den Jahrespass haben, sind wir schnell durch die Kontrolle.

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      Der Eingang zum Zion NP in Springdale

      Beim VISITOR CENTER ist ein Campground, ein großer Parkplatz, das Besucher-Gebäude und der Busbahnhof. Eine Linie führt nach Springdale und die andere in den Park. Der Zugang zum Park ist nur auf diese Weise möglich. Selbstverständlich kann man den Park auf zu Fuß erwandern. Wir werden uns morgen den Zion anschauen. Also fahren wir zu unserem Hotel, dem La Quinta Inn & Suites. Das Hotel ist absolut okay. Unter die Dusche, umziehen und dann in den Ort. Erkunden und dann ein gutes Restaurant suchen.

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      La Quinta Inn & Suites

      Wie schon erwähnt ist Springdale ein Ort, der ganz auf die Besucher des Zion´s eingestellt ist. Auffallend sind die Sauberkeit und nette Atmosphäre des Ortes. Vieles erinnert an ein Bergdorf in den Alpen. Obwohl auch hier alles auf den Tourismus aufgebaut ist, ist es anders als in vielen amerikanischen Orten. Die Gastronomie ist wirklich vielfältig, vom Fast Food Lokal bis hin zu Top-Restaurant, gibt es alles. Die Geschäfte und Boutiquen sind nicht nur mit Ramsch vollgefüllt, es gibt auch wirklich schönes Kunsthandwerk. Wir bummeln die Hauptstraße entlang, es ist ein wunderschöner Abend.

      Ein nicht "geheimer" Tipp

      Das Porter´s Smokehouse and Grill schaut nett aus und wir beschließen hier zu essen. Das Lokal ist urig und wir bekommen einen schönen Fensterplatz und unser Kellner, ein Italiener, ist eine Sensation. Freundlich, nett, gute Beratung. Wir bekommen auch einige Tipps von ihm. Seine Empfehlung, eine Grillplatte vom Holzkohlen-Rost, ist wirklich hervorragend. Die Nachspeise, ein warmes Schwarzbeer-Törtchen mit Vanille-Eis hätte sich eine Haube verdient. Die Preise sind dem Ort entsprechend angepasst. Noch ein kleiner Spaziergang und dann zurück ins Hotel. Morgen wartet der Zion auf uns und eine Fahrt zum Bryce Canyon.

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      Springdale in Utah. Klein aber nett

      aerial photo of canyon during daytime

      TAG 4 ÜBER DAS DACH DER TOUR ZUM BRYCE CANYON

      Nach einem typisch amerikanischen Frühstück - Bagles, Toast, Creme-Cheese, Butter, Marmelade und Kaffee - geht es in den Zion NP. Gleich nach dem Hotel ist der Eingang und ein Stück weiter das Visitor Center, von dem die Shuttle - Busse, die in den Park fahren, abfahren.

      Diese Busse fahren in kurzen Abständen als Hop-On Hop-Off Linie. An einer der neun Haltestellen steigt man aus und verbringt seinen Tag im Park. Wir steigen an der letzten Station aus. Von hier kann man auf einen gut ausgebauten Weg immer den Virgin River in Richtung "Narrows" spazieren. Es gibt so viel zu sehen, eine wunderschöne Fauna und auch einige Tier bekommt man zu sehen. 

      Zion


      Nach ca. einer Stunde kehren wir um, nehmen den Bus und fahren zurück zum Center. Im Hotel checken wir aus und dann starten wir unsere heutige Tagesetappe. Es geht wieder auf die 9, die durch den Park führt. gleich nach der Abzweigung in den Zion führt die Strasse in engen Serpentinen hinauf zum Mount Carmel Tunnel. Dieser knapp 2km lange, einspurige Tunnel wurde gebaut, um den ZIon NP auch von Osten her zugänglich zu machen. Muss man auf die Freigabe warten, kann man die imposante Aussicht auf den Zion genießen. Nach dem Tunnel schlängelt sich die Strasse durch eine herrliche Gegend immer höher hinauf. Nach knapp einer Stunde erreicht man die SR 89 und kurze Zeit später Glendale, wo bei einem urigen Rasthaus pausiert wird.

      Der Cedar Breaks Pass

      Ab Glendale geht es immer höher hinauf und bald sind wir über 2000 m Seehöhe. Bei Tod´s Junction biegen wir ab in Richtung Duck Creek Village und kurz danach auf die 148. Die 3000 m haben wir schon erreicht und bei 3213 m sind wir beim Cedar Breaks Overlook. Von hier aus hat man einen unfassbaren Ausblick auf die weite Landschaft. Ist bei uns in dieser Höhe ewiges Eis, ist hier noch alles Grün, ein Stück unterhalb grasen Kühe und Ende September hat es hier noch immer 13 Grad.

      USA

      Der Cedar Breaks Overlook auf 3.200m Seehöhe

      Vom Overlook geht es noch ein paar Meter höher, bevor man die Abzweigung hinunter nach Panguitch erreicht. Vorbei am großen Panguitch Lake kommt man nach Panguitch, einer kleineren Stadt. Die letzte größere für uns in den nächsten 3 Tagen. in Panguitch kommen wir wieder auf die SR89 und kurz danach biegen wir in den Scenic Byway 12 ein, der zum Bryce Canyon führt. Kurz nach dieser Kreuzung ist ein Stopp beim Bryce Sunset Inn. Geführt von polnischen Einwanderern, gibt es hier beste Burger und hausgemachte Getränke.

      Wieder rauf auf die Bikes und weiter zum nächsten Highlight der Tour, dem berühmten Felsentunnel im Red Canyon. In keinem USA - Prospekt, besonders nicht bei Biker - Prospekten fehlt diese Tunnel. Natürlich muss hier gehalten werden und jeder muss durch und das dazugehörige Foto ist Pflicht.

      USA

      Jetzt ist es nicht mehr weit zum Bryce Canyon. Wie fahren hinein und parken bei einem der Parkplätze, von wo man zu den Aussichtpunkten kommt. Der Blick in den Bryce ist atemberaubend. Durch Wind und Erosion hat sich hier ein hufeisenförmiger Canyon gebildet. Bizarre Felsspitzen türmen sich hoch auf, wie ein versteinerter Wald schaut es von oben aus. Der Blick über den Canyon hinaus in die Weite der Landschaft überwältigt. Immer wieder entdeckt man ein neues Detail und kommt aus dem Staunen nicht heraus.

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      Der Bryce Canyon

      Nach einiger Zeit lösen wir uns vom Anblick und fahren die wenigen Kilometer bis nach Tropic zu unserer heutigen Unterkunft. Das Abendessen kann man im danebenliegenden Steakhouse zu sich nehmen.

      TAG 5 ESCALANTE, CAPITOL REEF UND HANKSVILLE

      Die heutige Etappe führt uns in eine der verlassensten Regionen Utah´s, aber auch in eine der großartigsten. Nach einem kleinen Frühstück im Red Ledges Inn fahren wir westwärts weiter auf dem Scenic Byway 12. Zunächst geht es durch fruchtbares Farmland, hier ist noch alles Grün und bewirtschaftet. Aber bald ändert sich das und wir gewinnen wieder an Höhe. Wir sind nun immer so auf etwa 2000 m. Einmal weniger, dann wieder bedeutend mehr. 

      Kurz vor Escalante machen wir einen kleinen Abstecher zum Petrified Forest State Park, der nur wenige Kilometer von der Strasse weg ist. Man parkt an einem kleinen Stausee und dann kann man auf einem kurzen Spaziergang versteinerte Bäume, Zeugen einer längst vergangenen Zeit, betrachten. Es ist aber nicht mehr als ein kurzer Stopp.

      Das Postamt von Escalante

      Der kleine Ort Escalante ist auch Tor zum naheliegenden Grand Escalante Straircase National Monument. Leider bleibt für diesen Park keine Zeit. Nach Escalante beginnt sich die Landschaft stark zu verändern. Die Rottöne werden von Grautönen abgelöst. Man kommt in eine wilde und unfassbar schöne Landschaft. Riesige Canyons öffnen sich und die Strasse windet sich bergauf und bergab durch. Es ist einfach unbeschreiblich schön, durch diese urzeitliche Landschaft mit dem Bike dahinzugleiten. Zwischendurch erreichen wir wieder einmal 2900 m Seehöhe. 

      Escalante NP

      Auf dem Weg nach Boulder

      Nach diesem Teilstück kommt man nach Boulder, einem kleinen Ort, wo wir beim kleinen, aber feinen Anazasi State Park Museum halten. Hier sieht man Ausgrabungen einer Anazasi - Siedlung. Man sieht, wie sie gelebt haben, Funde aus der Zeit und einiges mehr. Im schönen Park davor gibt es ein kleines Cafe und schöne Sitzgelegenheiten.

      Immer dem Scenic Byway 12 entlang

      Nach Boulder kommt man in eine stark bewaldete Region. Viele Kurven und ein ständiges rauf und runter von 2000 auf knapp 3000 Meter. Hier schlägt jedes Biker - Herz höher. Von verschiedenen Aussichtspunkten kann man schon den Capitol Reef NP sehen, eine der größten Verwerfungen auf unserer Erde. Auf 150 km verläuft diese Verwerfung gerade von Nord nach Süd. Hinunter gehts nach Torrey, einer kleinen Mormonen - Siedlung. Hier endet der Scenic Byway 12 und mündet in die SR 24. Hier an diesem Knotenpunkt ist eine Tankstelle, ein Hotel und ein großer Supermarkt mit Cafe. Zeit für eine gemütliche Rast.

      Capitol Reef

      Nun sind es nur mehr 85 km bis zu unserem Ziel in Hanksville, aber diese sind ein weiterer Leckerbissen. Gleich nach Torrey geht es in den Capitol Reef NP. Eine tolle Strasse führt vorbei an wilden, roten Felsgebilden, wie den Chimney Rock. Nach einiger Zeit kommt man zur Abzweigung zum Gosseneck Aussichtspunkt. Eine etwa 2 km lange Schotterstrasse führt zum Parkplatz und dann geht man ein paar Minuten hinauf zum Aussichtspunkt. Der Sulphur Creek, ein Nebenfluss des Colorado hat sich hier tief eingegraben und eine Schlinge gemacht, die an einen gebogenen Gänsehals erinnert. 

      Capitol Reef

      Der Chimney Rock in Capitol Reef NP

      Weiter geht es dann auf der SR 24 bis nach Fruita, einem verlassenen Dorf. Hier haben Mormonen lange Zeit Obst angebaut. Heute ist nur mehr das kleine, gut erhaltene Schulhaus erhalten. Direkt neben der Strasse gelegen, kann man es besichtigen und man hat von hier aus auch einen fantastischen Blick zurück auf den Capitol Reef NP. 

      Nun fahren wir immer den Freemont River entlang durch eine lange, wunderschöne Schlucht. Kommt man aus dieser Schlucht hinaus ändert sich mit einem Schlag die Landschaft, War alles bisher rot, ist man plötzlich in einer grauen Mondlandschaft. Hier ist alles anders, die Felsformationen gleichen aufgeschütteten Sandgebilden, nur am Fluss sieht man ab und zu ein bisschen Grün. Kein Wunder, dass hier kurz vor Hanksville, die NASA die Mars Desert Research Station betreibt. Eine Station, wo das Überleben auf dem Mars simuliert wird.

      USA


      Dann wird es auf einmal wieder fruchtbarer und wir kommen in die "Großstadt" Hanksville. 1882 vom gegründet war der Ort im Wilden Westen die Versorgungsstation von Butch Cassidy und seiner Bande. Heute leben ca. 160 Menschen hier, vor allem vom Tourismus. Unsere Unterkunft, das Whispering Sands ist am Ortsende, direkt neben Stan´s Burger Shak. Eine Tankstelle, ein großer Supermarkt und ein Burgerlokal mit dem Charme eines Bahnhof-Restaurants. Aber hier gibt´s die besten Burger überhaupt. Alles selbstgemacht. Wir genießen sie am Abend.

      Ein Erlebnis der besonderen Art

      Anschließend fahren wir raus aus dem Ort, hinein in die Wüste. Bei einem Parkplatz bleiben wir stehen, schalten alles Licht aus und dann... stehen wir mitten in der Milchstrasse. Es ist unbeschreiblich. Da diese Gegend Dark Sky Gebiet ist, hat man einen Sternenhimmel, der einfach unbeschreiblich ist. Milliarden von Sternen leuchten am Himmel und das helle Band unserer Galaxie leuchtet deutlich am Himmel. So etwas zu sehen, ist eines der Highlights dieser Tour.

      Der absolute Wahnsinn

      TAG 6 ZUM MONUMENT VALLEY

      Mit Hanksville haben wir den nördlichsten Punkt der Tour erreicht. Nun geht es nach Süden zu einem Highlight der Tour, dem Monument Valley. Nachdem wir uns die letzten Tage immer um oder über 2000 m Seehöhe bewegt haben, geht es ab jetzt langsam wieder runter auf. 

      Nach Hanksville kommt man in eine wilde Gegend. Die Straße führt durch enge Schluchten, dann wieder öffnet sich das Tal, Kurven über Kurven geht in in Richtung Süden. Nach etwa 80 km kommen wir zur Hite Bridge, eine Brücke über den Colorado. Ein Fotostopp ist hier Pflicht. Man schaut von der Brücke runter auf einen kleinen Fluss und fragt sich, wie dieser kleine Fluss viele Kilometer weiter den riesigen Grand Canyon geschaffen hat.

      Colorado River

      Blick auf die Hite Crossing Bridge

      Wir fahren weiter durch eine Landschaft, die einen immer wieder in Staunen versetzt. Wild, unfassbar schön und vollkommen leer. Würde man nicht immer wieder Kühe abseits der Strasse sehen, man würde denken, hier gibt es keinerlei Besiedelung. Nach einiger Zeit biegen wir ein in die SR261 und fahren 40 km immer auf dem Colorado - Plateau weiter. Bis wir zum Moki Dugway kommen.

      Der Moki Dugway

      Der Moki Dugway ist ein ganz spezielles Stück auf dem Weg zum Monument Valley. Von Norden kommend erreicht die Utah State Route 261 die Abbruchkante der Cedar Mesa, die dort über 330 Meter nahezu senkrecht abfällt. Die Straße verläuft hier mit rund 11 % Gefälle und engen Spitzkehren in der Steilwand. In ihrem oberen Teilstück ist die Straße unbefestigt, im unteren Bereich jedoch asphaltiert. Die meisten Fahrzeuge können die Strecke befahren. Die Straße überwindet hier eine rund 335 Meter hohe Steilwand auf einer Strecke von 4,8 Kilometern.

      USA

      Der Moki Dugway, etwas für Mutige

      Ein kurzer Halt, ein paar Fotos und dann wartet nach 13 km schon der nächste Stopp. Man sieht schon von Weitem, wo er ist. Neben der Strasse parken Autos, auf der Strasse sind Menschen und fotografieren. Wir sind am Forrest Gump Point angelangt. Im Film ist das der Punkt, an dem Forrest Gump seinen Lauf quer durch die USA stoppte. Natürlich müssen auch wir hier halten.

      Das Monument Valley

      Jetzt sind es noch 20 min bis zum eigentlichen Monument Valley. Das befindet sich im Navajo Tribal Park. Zur Ergänzung, wir befinden uns schon lange im größten Indianer - Reservat der USA, dem Gebiet der Navajo´s. Es ist fast do groß wie Bayern und liegt in den Bundesstaaten New Mexico, Utah und Arizona. Ca. 170.000 Navajo´s leben in diesem Gebiet. Das Reservat ist ein im Rahmen der amerikanischen Verfassung selbstständiger Staat, mit eigenem Präsidenten, eigenen Steuergesetzen, einer eigenen Verwaltung und einer eigenen Executive. Vieles ist im Reservat anders, so z.B. auch das strikte Alkoholverbot. Man bekommt ihn weder zu kaufen noch gibt es in den Lokalen einen Alkoholausschank.

      Wenn dann eine geführte Tour

      Beim Visitor Center angekommen wartet schon der bestellte Guide (nicht im Preis inbegriffen) und die Tour durch das Monument Valley kann beginnen. Man sitzt auf einem umgebauten Pick-Up mit 3 Reihen und der Navajo - Guide im Führerhaus. In das uns bekannte Monument Valley kommt man nur auf diese Art und Weise. Es ist in einem eigenen Park, der Eintritt von USD 8 ist auch extra zu bezahlen.

      Monument Valley

      Bis hierher lief Tom Hanks in Forrest Gump

      Dann fahren wir hinab in das Valley und sofort sieht man die uns allen aus unzähligen Filmen, Doku´s und Bildern bekannten "Butte`s", diese allein dastehenden Felsen, die vom Wind geformt wurden. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt geht die Tour, immer mit tollen Erklärungen unseres Guides. Es gibt sie leider nur auf Englisch. Beim John Ford´s Point, wo manchmal ein Cowboy auf einem Pferd als Fotomotiv steht, ist ein längerer Halt. Hier gibt es Erfrischungen, aber auch einen Laden mit indianischem Handwerk. Schön, aber sehr teuer. Die Tour dauert 1 1/2 Stunden und ist jeden Cent wert.

      Monument Valley

      Traumhaft und bizarr

      Wieder bei den Bikes fahren wir 10 Minuten auf die andere Seite des Tales, zu Goulding´s Lodge. In den 20-er Jahren kaufte das Ehepaar Goulding den Indianern ein Stück Land ab und errichtete eine Handelsstation. Mit der Weltwirtschaftskrise in den 30-er Jahren wurde es immer schlechter und mit den letzten 60 Dollar und ein paar Fotos des Monument Valley fuhr Harry Goulding nach Hollywood um das Tal den Filmemachern anzupreisen. Er traf den berühmten Western - Regisseur John Ford. Der Rest ist Geschichte. Seinen nächsten Film "Stage Coach" mit John Wayne in der Hauptrolle dreht er schon hier.

      Ein Drehort für viele Filme

      Damit war Goulding gerettet, er baute die Station aus, eröffnete eine Lodge, unterstützte weiterhin die Indianer und noch heute ist dieses monumentale Tal ein beliebter Drehort. Szenen für Filme wie Star Wars, Star Treck, Zurück zur Zukunft, Forrest Gump und unzählige Western wurden und werden hier gedreht.

      Zu unserem heutigen Ziel, dem Hamton Inn in Kayenta - mittlerweile sind wir in Arizona - sind es nur mehr 40 km. Wieder war es ein Tag, wie er schöner und interessanter nicht sein kann.

      TAG 7 NACH PAGE ZUM ANTELOPE CANYON

      Heute steht eine kurze Etappe auf dem Programm. Allerdings mit einem Leckerbissen gespickt, dem Antilope Canyon bei Page. Von Kayenta fahren wir zunächst in Richtung Südwest. Bis Shonto bleiben wir auf der SR 160, eine relativ stark befahrene und ziemlich gerade Strasse. Auch landschaftlich ist es nicht besonders attraktiv. Das ändert sich allerdings gleich nachdem wir auf die SR 98 nach Norden abbiegen. 

      Es bleibt zwar weiterhin ziemlich flach, aber die Gegend wird abwechslungsreicher. Immer wieder sieht man tolle Felsformationen in allen Farben. Beim Square Bute, einem Felsen ähnlich derer im Monument Valley halten wir zu einem Fotostopp. Murz danach kommen wir nach Kaibito, einer kleinen Indianer - Siedlung mit einem Supermarkt und der Gelegenheit, einen Kaffee zu trinken.

      USA

      Der Square Butte

      Nach diesem kurzen Zwischenstopp sind es nur mehr knapp 50 km bis zur Station der Antelope Canyon Navajo Tours. Von hier starten die geführten Touren durch die beiden Canyons (man kann NUR mit einem Guide in den Antelope Canyon gehen). Man kann aus zwei Touren wählen, den Besuch des Upper- oder des Lower Antelope Canyons. (Diese Touren sind nicht im Preis Inkludiert)

      USA

      Im Lower Antelope Canyon

      Insgesamt muss man ca. 2,5 Stunden für die gesamte Tour einrechnen. An- und Abfahrtszeit, Wartezeit bis man in den Canyon hinein gehen kann und ca. 1 Stunde für den Canyon selbst. Einfacher ist der Upper Canyon, da man eben in den Slot - Canyon hinein geht und auch keine wesentlichen Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Da man hier auch die berühmten Sun - Beams öfter sieht als im Lower sind hier auch wesentlich mehr Menschen.

      Der Lower - Canyon ist über Treppen zu erreichen und ist nicht so stark frequentiert als sein gegenüber auf der anderen Strassenseite. Er sit länger, die Farben der Felswände sind schöner und er ist wesentlich weniger frequentiert als der Upper - Canyon. Es ist auf jeden Fall die sportlichere Variante und er ist auch billiger.

      Welchen man besuchen sollte, ist eine persönliche Entscheidung, wer allerdings die schönen Beams erleben möchte, sollte doch den Upper - Canyon wählen. Auch wenn er teurer und stärker frequentiert ist. Es ist auch leichter zu begehen.

      USA

      Der Lake Powell

      Von hier fahren wir zu unserem Hotel, der Travelodge und zunächst checken ein. Anschließen kann man zum Glen Canyon Dam fahren oder - es sind nur 2 Kilometer - auch gehen. Dieser gewaltige Damm staut hier den Colorado River auf und bildet so den riesigen Lake Powell. Die Stadt Page ist die einzige Stadt am Lake Powell. Sie lebt hauptsächlich vom Tourismus. Leider ist auch der Lake Powell vom extremen Wassermangel betroffen und im Jahr 2022 wurden weitreichende Maßnahmen beschlossen um dem entgegenzuwirken. 

      Den Abend verbringen wir in Page in einem der zahlreichen netten Lokale.

      TAG 8 DER GRAND CANYON WARTET

      Der heutige Tag bringt uns zum absoluten Höhepunkt dieser Reise, dem Grand Canyon. Diesen Höhepunkt würdigen wir auch auf unserer Tour. Vergleichen Sie uns mit anderen Touren. Dort wird der Grand Canyon meist so im Vorbeigehen "erledigt", wir geben Ihnen die Zeit, dieses einzigartige Naturwunder in aller Ruhe und in all seinen Facetten zu genießen. Wir nächtigen in Tusayan, dem Tor zu Grand Canyon und fahren am nächsten Tag nur ein kleines Stück bis nach Flagstaff. Dadurch haben Sie die Zeit den Sonnenuntergang, den Sonnenaufgang und fast einen Tag am Canyon zu verbringen.

      Wer je vor am Rand dieses unfassbar schönen und beeindruckenden Canyons gestanden ist, wird verstehen, dass man Zeit braucht, dies alles zu verarbeiten, dies zu genießen, sich diese Bilder einzuprägen. Ein Mit-Reisender auf unserer letzten Tour sagte so schön: "Man kann das alles sehen, fotografieren und bestaunen, aber das wahre Bild davon bleibt im Herzen"

      Grand Canyon

      Beeindrucken, faszinierend und atemberaubend

      Wir verlassen am Morgen Page und fahren die knapp 8 km bis zum Parkplatz des Horseshoe Bend. Bis zum Rand der Schlucht sind es ca. 10 min zu Fuß und dann steht man auch schon davor und blickt 300 m tief hinunter auf die wohl am meisten fotografierte Flussschleife der USA. Der Colorado windet sich hier hufeisenförmig um einen Felsen, daher auch der Name. Jetzt am Vormittag ist auch die beste Zeit, um zu fotografieren. Allerdings, um die ganze Schleife auf das Bild zu bekommen, muss man sich auf die nicht gesicherten Stellen der Abbruchkante begeben. Nicht Jedermannn´s Sache.

      Ab zum Grand Canyon

      Rauf auf die Bike´s und südwärts auf der SR89. Bis zur Cameron Trading Post sind es 125 km, die wir so rasch als möglich hinter uns bringen. Auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung ist viel Verkehr. Cameron Trading Post war einst auch ein wichtiger Handelsstützpunkt für die Navajo´s - wir sind noch immer in deren Staatsgebiet, heute ist es eine große Raststation mit Tankstelle, Motel, Lokal und einem riesigen Geschäft, wo man echte indianische Handwerkskunst kaufen kann. Zu sehr stolzen Preisen. Natürlich gibt es auch den üblichen Touristen - Ramsch, aber es gibt bessere Möglichkeiten, Souvenirs zu kaufen.

      Horseshoe Bend

      Gestärkt und ausgeruht verlassen wir die SR 89 und biegen ein auf die SR64, die uns direkt zum Grand Canyon bringt. Nach 30 km verlassen wir das Gebiet der Navajo´s - es gibt wieder Bier - und bald darauf erreichen wir den Park Eingang und gleich danach den Desert View Watchtower. Vom Parkplatz sind es ein paar Schritte zum Turm.... und dann steht man davor. Du blickst das erste Mal in den Grand Canyon. Gewaltig breitet sich der Canyon vor dir aus, tief unten sieht man den Colorado, der Fluss, der dieses Wunder in ca. 5 Mio Jahren entstehen ließ. Jeder hat so seine eigenen Gedanken, wenn er zum ersten Mal in den Canyon blickt, mir kamen die Tränen. 

      Tusayan ist das Ziel

      Die nächsten 35 km führt die Strasse immer am Rand des Canyons entlang. Kurz vor dem Visitor Center am South Rim fahren wir südlich, verlassen den Park und kommen nach Tusayan, wo unser Hotel ist. Tusayan ist ein künstlich angelegter Ort mit Hotels, vielen Lokalen, Geschäften, Touranbietern und dem Flugplatz, von dem aus die Helikopter - Flüge starten.

      USA

      Desert View

      Wir checken ein und machen uns frisch. Nachher geht es wieder in den Park hinein bis zum Visitor Center. Von hier aus kann man mit den Shuttle - Bus zu den besten Plätzen für den Sonnenuntergang fahren. Jetzt um diese Zeit geht die Sonne so um 18.30 unter. Man muss schauen, dass man rechtzeitig vor Ort ist. Dann beginnt das Warten auf ein wunderschönes Schauspiel. Die Sonne beginnt die Felswände in immer intensiveren Rottönen zu färben. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Auch wenn die Sonne schon weg ist, steht man noch da und ist überwältigt.

      USA

      Sonnenuntergang am Hopi Point

      TAG 9 GRAND CANYON, WILLIAMS UND FLAGSTAFF

      Heute heißt es früh aufstehen. Um 5.00 ist Abfahrt (wer will) vom Hotel und hinein in den Park. Wir suchen uns diesmal einen anderen Aussichtspunkt, zudem wir mit den Bike´s hinfahren können. Es ist noch stockdunkel und man sieht nur ganz düster in den Canyon hinein.

      Langsam aber wird es heller und der Himmel beginnt sich zu verfärben und plötzlich fallen die ersten Sonnenstrahlen auf die Felsen. Immer stärker und intensiver beginnt die Sonne zu scheinen und die Felsen beginnen zu glühen. Von einem sanften Rot geht es über in ein helles Gold und man glaubt die Felswände beginnen zu brennen. Es ist unbeschreiblich schön. 

      Die Belohnung

      Immer tiefer dringt das Licht in den Canyon hinein und langsam verwandelt sich das Glühen in normales Tageslicht.  Alle Mühen bzgl. früh aus dem Bett usw. haben sich ausgezahlt, dieses Erlebnis ist unvergleichlich schön und man wird es nie vergessen.

      Wenn man sich dann vom Canyon abwendet, sieht man erst wie viele Menschen hier waren. Man hat es nicht gemerkt, niemand hat macht Lärm, jeder der Anwesenden hat nur diesem unvergleichlichen Schauspiel zugesehen. Auch jetzt redet noch fast niemand, jeder verarbeitet es auf Stille Art und Weise.

      USA


      Jetzt ist es aber Zeit für ein Frühstück. Wir fahren zum Grand Canyon Village zum großen Generals Store. Hier kann man alles einkaufen, was man für ein richtig gutes Frühstück braucht. Käse, Wurst, Obst und, und... Kaffee gibt es aus dem im Store. Wer möchte kann auch sein gesamtes Frühstück im Coffee-Shop kaufen. Allerdings zu Grand Canyon Preisen.

      Williams

      Nach dem Frühstück macht nun jeder, was er sich vorgenommen hat. Zu diesem Zweck wird die Gruppe geteilt. Wer nur den Vormittag im Canyon verbringen will, trifft sich mit dem Begleitfahrzeug um 10.30 beim Hotel zum Check-Out. Diese Gruppe fährt dann nach Williams und später weiter nach Flagstaff. Der Teil der Gruppe, der wandern möchte oder einen Flug über den Grand Canyon machen will, trifft sich mit dem Tour-Guide am Nachmittag (Zeit wird noch festgelegt) beim Hotel und fährt dann über Willams nach Flagstaff.

      Von Tusayan nach Williams ist es knapp eine Stunde. Die Fahrt ist etwas eintönig, die Landschaft nicht besonders, die Strasse z.T. schlecht. Dafür entschädigt dann Williams. Hier treffen wir das erste Mal auf die Route 66. Der ganze Ort ist Route 66. Dieser Ort war auch der letzte, der am 13.Oktober 1984 von der Interstate 40 umfahren wurde. Aber wie viele andere Orte an der Route ist Williams nicht verödet. Natürlich war die Lage als Tor zum Grand Canyon mit ein Grund, aber man hat hier von Anfang an die Route 66 hochgehalten.

      USA

      Die Hauptstraße von Williams

      Unzählige Souvenirshops, urige Lokale, viel Musik, nette Leute und das Flair einer alten Westernstadt, das alles macht Williams aus. Man spaziert über die Hauptstraße und genießt einfach. Da die Stadt nicht allzu groß ist, ist man aber relativ schnell mit der Besichtigung fertig. Irgendwo eine Kleinigkeit essen oder einen Drink zu sich nehmen und dann ab auf die Interstate 40 nach Flagstaff.

      Flagstaff

      Für diese 60 km muss man die Interstate nehmen, eine andere Verbindung gibt es nicht. Der Highway führt durch eine schöne Landschaft, aber man sieht am Verkehr, dass die 40-er eine der wichtigsten Ost-West-Verbindung in den USA ist. Kurz vor Flagstaff verlassen wir die Interstate und dann sind es noch 10 km auf der echten Route 66 bis zu unserem Hotel. Einchecken und frisch machen. Am Abend geht es in die Stadt.

      Zu Fuß sind es 15 min bis zu Bahnhof, vor dem das riesige Emblem der Historic Route 66 auf den Asphalt des Vorplatzes gemalt wurde. Gegenüber beginnt das Zentrum von Flagstaff. Die Stadt ist in vieler Hinsicht von Bedeutung. Sie hat 77.000 Einwohner, besitzt eine Universität, ein bedeutender Fremdenverkehrsort. Einerseits die Nähe zum Grand Canyon, andererseits ein Wintersportort und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Interstate 40 von West nach Ost, die Interstate 17 nach Phoenix, die alte Route 66 und ein AMTRAK-Bahnhof, an dem der "Southwest Chief" ein Fernzug von Chicago nach Los Angeles hält.

      USA

      Das große Zeichen für die Route 66 in Flagstaff

      Das Zentrum der Stadt ist nicht groß, aber ideal zum Bummeln. Ein Lokal neben dem anderen, viele Pubs, Restaurants, Kneipen, eben eine typische von Studenten geprägtes Nachtleben. Flagstaff ist auch eine Stadt des Bieres, mehrere Brauereien in der Innenstadt zeugen davon. Es gibt den Craft Brew Trail. Sie bekommen einen Pass, gehen von Brauerei zu Brauerei, holen sich die Stempel und bekommen ein Andenken-Pintglas.

      Wo auch immer man den Abend verbringt, Flagstaff macht Spaß.

      USA

      Die Party - Meile von Flagstaff

      TAG 10 ZEIT ZUM ERHOLEN

      Heute ist Ruhetag. Zeit sich zu erholen, Zeit Erlebtes zu verarbeiten, Zeit für sich. Sie bestimmen, was Sie an diesem Tag machen, es gibt kein Programm, es gelten nur Ihre Regeln. Wer sich ausruhen will, der ruht sich aus. Wer allein sein will, ist allein, wer etwas auf eigene Faust unternehmen will, macht es.

      Aber es gibt natürlich auch Vorschläge, was man eventuell machen könnte. Zwei kleine und kurze Ausflüge bieten sich an. Hier die beiden Möglichkeiten.

      Barringer Krater

      70 Kilometer östlich von Flagstaff schlug von ca. 50.000 Jahren ein Meteorit ein und schuf einen 1,2 Kilometer breiten uns 180 Meter tiefen Krater. Der Meteorit hatte einen Durchmesser von 45 m und wog 300.000 Tonnen. In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgelöscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf etwa 10 Kilometer aus, die Druckwelle verwüstete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km. Außerhalb erreichte sie bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern noch Hurrikanstärke. 

      In den 60-iger Jahren nutzte die NASA den Krater als Trainingsort für die Mondlandung. 

      USWest

      Der Barringer Krater

      Walnut Canyon

      Der Walnut Canyon, knapp 25 km außerhalb von Flagstaff, ist ein kleines, aber wirklich sehenswertes Ziel. In diesem wild romantischen Canyon lebten einst Indianer in Felswohnungen im Einklang der Natur. Die Wanderung durch diesen Canyon ist wunderschön, man benötigt in etwa eine Stunde

      USA

      Die Felsenwohnungen im Walnut Canyon

      TAG 11 VON DEN RED ROCKS ZUR ROUTE 66

      Gut erholt und voll Freude auf das Kommende, geht es weiter. Diese Tagesetappe findet man auch auf fast keiner Tour durch den Westen, obwohl sie zu den schönsten Regionen im Westen der USA zählt. Nicht umsonst ist Sedona ein Urlaubsort auch für die Reichen und Schönen.

      Von Flagstaff fahren wir ein kleines Stück auf der I 17 in Richtung Phoenix. Bei Flughafen von Flagstaff verlassen wir den Highway und fahren auf die 89a weiter nach Süden. Nach 15 km kommen wir zur Abbruchkante des Plateaus auf dem Flagstaff liegt. Im Moment sind wir noch immer auf über 2.000 m, aber von nun an geht es bergab. Über Serpentinen geht es hinunter in den Oak Creek Canyon, einem engen und wunderschönen, grünen Tal.

      USA

      Der Oak Creek

      25 Kilometer lang führt die Straße immer dem Oak Creek entlang, viel Lokale, Lodges und Campingplätze findet man hier. Langsam öffnet sich das Tal und dann sieht man die Red Rocks, das Wahrzeichen dieser Gegend. Traumhafte Felsformationen in leuchtendem Rot begrenzen das Tal. Dann erreichen wir Sedona. Eine sehr, sehr schöne und gepflegte Ortschaft, der Umgebung entsprechend sind die Häuser auch in einem Rotton gehalten.

      Sedona

      Im Ort halten wir und machen einen kleinen Rundgang. Natürlich darf ein Besuch des lokalen Harley-Shops nicht fehlen. Ein Kaffee in einem der vielen netten Cafe´s und wir fahren zum Wahrzeichen von Sedona, der Holy Cross Chapel. Diese liegt etwas außerhalb auf einem Hügel. Die Kapelle ist ein sehr eigenwilliger Bau, ich finde sie toll. Unbestritten schön ist die Aussicht von hier. Man blickt über das Tal zum Cathedral - und dem Bell Rock. Unterhalb sieht man auf einige Traumvillen. Steht man hier und blickt um sich, weiß man warum Sedona von sich behauptet der "schönste Ort der Welt" zu sein.

      USA

      Sedona mit Blick auf die Red Rocks

      Weiter geht die Fahrt nun auf der SR179 nach Süden. Mittlerweile sind wir nach langer Zeit wieder unter 1000 m angelangt. Die Landschaft öffnet sich immer mehr. Nach 40 km biegt man ab und folgt dem Wegweiser zu "Montezuma´s Castle". Montezuma Castle ist eines der besterhaltenen prähistorischen Bauwerke Nordamerikas. Es handelt sich um eine Felsenbehausung, die von den Sinagua-Indianern ab dem 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die Spanier, die die Felswohnungen als erste sahen, dachten dass die Azteken diese gebaut hätten und gaben ihnen daher den irrtümlichen Namen. Der Park ist im All America Pass enthalten und lohnt auf jeden Fall besichtigt zu werden. 

      Noch einmal hoch hinauf

      Kurz nach dem Park geht es wieder nordwärts nach Cottonwood und dann wieder auf die SR89A. Nun kommt wieder ein Leckerbissen für jeden Biker. Nach dem Ort Jerome, einst einer der gefährlichsten Orte im Wilden Westen, geht es noch einmal in wilden Kurven hinauf auf knapp 2300 m. Eine traumhafte Strasse. Nach der Passhöhe folgen noch einige Serpentinen bergab und dann geht es fast gerade immer weiter ins Tal in Richtung Prescott.

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      Montezuma´s Castle

      Wir umfahren die Stadt und biegen auf die SR89 in das Chino Valley ein. Dieses fruchtbare Tal, das von Landwirtschaft geprägt ist, durchqueren wir in Richtung Norden, immer der Route 66 zu. Nach 70 km kommen wir zur Interstate 40 und unterfahren sie. Nun sind wir in Ash Fork und die Route 66 hat uns. Zumindest für ca. 200 m. Dann ist es mit der Herrlichkeit vorbei und sie endet im Nichts. Aber für ein paar gute Fotos reicht es. Noch einmal müssen wir auf die I-40, aber nach 8 Kilometer ist es dann soweit. Wir fahren ab und sind auf der Historic Route 66. Nun beginnt eines der längsten, noch erhaltenen Teilstücke der "Mother Road". Hier auf dieser Strasse fuhren die Menschen nach Westen und erhofften sich eine bessere Zukunft. Von dieser Strasse erzählen viele Geschichten. Lieder, wie "Get your kicks on Route 66" von Nat King Cole, der Roman "Früchte des Zorns" von John Steinbeck oder der Film "Easy Rider". Sie alle haben den Mythos Route 66 geschaffen.

      USA

      Ein Stück alte Route 66 bei Ash Fork

      Heute haben wir noch 30 Kilometer dieser Strasse vor uns bis nach Seligman, unserem Ziel und dem Geburtsort der Historic Route 66.

      Nach der Eröffnung der I-40 war von einem Tag auf den anderen die Route 66 nicht mehr von Bedeutung. Die Orte wurden zu Geisterstädten, die Menschen wanderten ab. Viele dieser Orte gibt es heute nicht mehr. Auch Seligman teilte dieses Schicksal. Ein Mann, der Friseur Angel Degadillo, kennt das Datum genau. Es war der 22.09.1978. Um 2 Uhr morgens war die Stadt abgeschnitten, die I-40 war eröffnet. Das Sterben an der Route begann. Nur er wollte das nicht akzeptieren. Zusammen mit anderen Menschen kämpfte er um die Route 66, die es als Strasse schon längst nicht mehr gab.

      Route 66

      In Seligman lebt die Vergangenheit

      Er wollte, dass die Route 66, soweit sie noch Bestand hatte, zu einer Historic Route werden sollte. Von seiten der Behörden war aber wenig Interesse. Aber er und seine Mitstreiter gaben nicht auf und am 24.4.1988 war es soweit. Die Historic Route 66 war Wirklichkeit. Heute ist sie ein Touristenmagnet. In den noch erhaltenen Orten lebt man die Route 66. Angel Degadillo, heute 96 Jahre alt, hat im Juli 2022 nach 75 Berufsjahren das Rasiermesser endgültig weggelegt und ist in den Ruhestand getreten. Sein Geschäft und den dazugehörigen Souvenirshop gibt es aber noch.

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      TAG 12 AUF DER MOTHERROAD NACH OATMAN UND AN DEN COLORADO

      Nach einer "wilden" Nacht in Seligman - die Gehsteige sind um 8.00 zugeklappt - starten wir heute zu unserer Fahrt auf der Historic Route 66. Hier in Arizona ist das längste, noch erhaltene Stück der alten Route 66 befahrbar. 

      Auf der echten Route 66

      Nach Westen heißt die Devise. Durch ein typische Prärie - Landschaft cruisen wir auf der 66 dahin. Meist kerzengerade aber mit vielen langgezogenen Wellen geht Kilometer um Kilometer auf dieser geschichtsträchtigen Straße dahin. Immer wieder passieren wir Orte, die es nicht mehr gibt. Bei Peach Springs durchqueren wir ein kleines Reservat der Hualapai - Indianer. Nach knapp 100 km erreichen wir unser erstes Ziel am heutigen Tag, den General Store von Hackberry. Einst ein wichtiger Punkt an der Route 66 mit großer Tankstelle, Werkstatt, Geschäft und Restaurant ist heute nicht viel mehr als eine "Bretterbude" übrig.

       Aber die hat etwas für sich. Der Generalstore in Hackberry zählt zu den offiziellen "Roadside Attractions" der Route 66 und ist wirklich sehenswert. Unzählige Raritäten aus der großen Zeit der Route 66, angefangen von alten Reklameschildern bis hin zu alten Autos aus dieser Zeit. 

      Hackberry

      Ein altes Stück Route 66, der General Store in Hackberry

      Im Gebäude ist natürlich ein Souvenirshop, man bekommt was zu trinken, kurz es macht einfach Spaß sich alles genau anzusehen. Vom Ort selbst ist nichts mehr geblieben, nur um die alte Tankstelle findet man noch Zeugen der großen Zeit, wie die alte Werkstatt, ein ehemaliges Tanzlokal. Das ist alles, was von Hackberry geblieben ist.

      Sitgraves Pass

      Von hier sind es noch 45 km bis nach Kingman, einer auch heute noch wichtigen Stadt. Sie ist ein ganz wichtiger Verkehrsknotenpunkt und der Flughafen ist ein bedeutendes Verteilerzentrum für Fracht aller Art. Sehenswert ist Kingman nicht. Daher fahren wir um die Stadt herum und weiter in Richtung Sitgreaves Pass. Dieser knapp über 1000 m hohe Pass ist ein Schmankerl auf unserer heutigen Etappe. In wunderschönen Serpentinen und Kurven geht es den Berg hinauf. Hier gibt es auch wieder die Gelegenheit, tolle Fotos von den Bikern zu machen. Von der Passhöhe hat man einen traumhaften Ausblick auf Kingman zurück und auf die andere Seite zum Colorado River.

      USA

      Zu unserem absoluten Highlight heute, aber auch eines auf der gesamten Tour sind es noch 7 Kilometer. Dann erreichen wir Oatman. Berühmt für seine wilden Esel und seinem Image als echte Goldgräberstadt. Ein wirklich kleiner Ort, der wie die Einwohner selber sagen, vergessen hat zu sterben. Früher fast am Aussterben, heute Anziehungspunkt für Biker und andere Touristen aus aller Welt. Kaum geht man in den Ort, trifft man sie schon, die wilden Esel.

      Oatman, die Stadt der Esel

      Nach der Aufgabe der Minen wurden die Lastesel einfach frei gelassen. Denen hat´s hier gefallen und sie haben sich ordentlich vermehrt. Heute sind die die wahren Chefs des Ortes. Sie werden gehätschelt und gepflegt, sie dürfen "fast" alles. Auf jeden Fall haben sie immer Vorrang. Man kann sich ihnen ohne Bedenken nähern, sie sind freundlich und lieben es gestreichelt zu werden.

      Eigentlich besteht Oatman nur aus einer Strasse, hier reiht sich Saloon an Geschäft, Lokal an Souvenirladen und am Straßenrand parken die Harleys und Indians. Alles ist auf die Route 66 abgestimmt und alles für den Touristen. Zweimal am Tag gibt es eine "Schießerei". Das alte Oatman Hotel ist für sich eine Berühmtheit, soll doch angelblich Clark Gable hier mit Carole Lombard seine Hochzeitsnacht verbracht haben. Sicher ist es nicht, aber die Suite kann man besichtigen.

      Route 66

      Oatman und seine Esel

      Es gibt viel zu bestaunen hier in dieser Westernstadt, aber um diese Jahreszeit ist auch die Hitze ordentlich und die Sehnsucht auf Abkühlung groß. Es geht ins Tal des Colorado runter. Bullhead City ist hier in Arizona ein großer Touristenort. Wir aber überqueren den Colorado und sind wieder in Nevada. Laughlin, das Gegenüber von Bullhead City ist eine Stadt die nur aus Casino Resorts besteht, unser Hotel ist das Golden Nugget, direkt am Colorado. Es hat einen netten kleinen Pool, den ich beim letzten Mal gerne benutzt habe, bei 45 Grad im Schatten.

      Jeder kann hier, so wie in Las Vegas, sein Glück versuchen, aber auch auf andere Weise den Abend verbringen

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      Blick von unserem Zimmer auf den Colorado River

      TAG 13 DIE MOJAVE WÜSTE UND ROUTe 66 ROADSIDE ATTRACTIONS

      Laughlin hinter uns lassend, fahren wir in Richtung Westen und gelangen nach einiger Zeit zur SR95, die von Las Vegas kommend in den Süden geht. Wir folgen dieser Straße und bald kommen wir zur Staatsgrenze von Kalifornien. Ein Fotostopp und aus dem Begleitfahrzeug tönt "California Blue" von Roy Orbison.

      Leider ist auch hier die Route 66 nur mehr in Fragmenten erhalten und so müssen wir bei Fenner auf die I-40. Fast 50 km müssen wir auf der Interstate zurücklegen. Dann fahren wir ab und hinein in die Mojave - Wüste. Nach 20 km ist es wieder so weit, die Route 66 hat uns wieder. Groß auf den Asphalt gepinselt steht es da.

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      Willkommen in Kalifornien

      10 km weiter erreichen wir dann eine der bekanntesten Roadside Attractions an der Route 66. Das berühmte Roy´s Cafe in Amboy. Wer kennt nicht das große Schild und die dazugehörige Tankstelle. Auch Amboy war ein Opfer der Interstate und verkam. Mehrmals wurde der Ort zum Kauf angeboten, sogar auf E-Bay. 2005 schlug dann Albert Okura, eine reicher Fastfood-Restaurant-Besitzer zu und kaufte den Ort. 

      Ob Amboy je wieder wird

      Er wollte Amboy zu neuer Herrlichkeit wiederauferstehen lassen, fing an das Motel zu renovieren, aber so wie es aussieht, wird es nie fertig werden. Aber trotzdem ist dieser Halt ein Muss auf einer Fahrt entlang der Route 66. Von hier würde die Route weitergehen, aber im Frühjahr 2022 sind drei Brücken eingestürzt und so muss man wieder zurück auf die Interstate und auf dieser bis nach Ludlow fahren. Erst hier kommt man wieder zur Route. Ob die Brücken wieder gerichtet werden, steht in den Sternen. Leider sieht man bei den amerikanischen Behörden kein allzu großes Interesse an einer Sanierung der alten Route 66.

      Das berühmte Roy´s Cafe

      Nun folgt die Route 66 immer dem Verlauf der Interstate und der Eisenbahnlinie. Muss man diese kreuzen und ein Zug kommt, dann kann man eine längere Wartezeit einplanen. Diese Frachtzüge, die von Ost nach West fahren sind oft mehrere Kilometer lang und bis zu 5 Lokomotiven ziehen diese Giganten. 

      Nach 45 km auf der Route 66 kommt man zur nächsten Roadside Attraction, dem Bagdad Cafe. Auch das war einst ein Ort, der von der Route lebte, heute ist er verschwunden, nur das Cafe gibt es noch. Bekannt wurde es auch durch den entzückenden Film "Out of Rosenheim" mit der unvergleichlichen Marianne Sägebrecht. Jetzt ist es nicht mehr als ein Fotomotiv.

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      Bagdad Cafe

      Bis nach Barstow und unserem Ziel Lenwood, etwas außerhalb von Barstow sind es noch 45 km. In Lenwood wurde an der I-15 eine großes Logistic - Zentrum gebaut und nach und nach wurde hier immer mehr gebaut. Ein großes und sehr gutes Outlet - Center, einige Hotels und viele Lokale entstanden hier. Unser Hotel ist nur ein paar Schritte zum Outlet - Center entfernt. Hier ist alles vertreten, was in Amerika Rang und Namen hat. Hilfiger, Ralph Lauren, DKNY, Coach, Nike usw. Das Angebot und die Preise sind super und zu unserer Reisezeit ist bereits Schlussverkauf.

      TAG 14 AUF DEN GEILSTEN 50 MEILEN NACH SANTA MONICA

      Heute steht die letzte Etappe unserer Rundreise auf dem Programm. Aber die hat noch ein paar echte Highlights zu bieten. Es wird ein würdiger Abschluss der Tour werden.

      Nach einem guten Frühstück starten wir nach Süden in Richtung Los Angeles auf der Historic Route 66. Nach 35 km erreichen wir Elmer´s Bottle Tree Ranch, einem Kuriosum an der Route 66. Elmar Lond begann im Jahr 2000 die ersten "Metallbäume" zu errichten. Auf die Seitenarme steckte er Flaschen in verschiedenen Farben. Nach und nach erweiterte er die Anlage mit verschiedensten "Krempl" und Kuriositäten. Man kann dieser Ansammlung an verschiedensten Gegenständen in unterschiedlicher Weise gegenüberstehen. Sehenswert ist Sie auf jeden Fall.

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      Elmer´s Bottle Tree Ranch

      Von hier sind es nur mehr 20 km bis nach Victorville. Hier gibt es eine tolles Route 66 Museum, leider nur am Wochenende geöffnet. In der Altstadt ist alles der Route 66 gewidmet. Hier ist auch der Punkt erreicht, an dem die Route 66 endet, denn ab hier ist die Interstate hinein nach LA und Santa Monica die Route 66.

      Natürlich werden wir nicht diese Variante Wählen, steht doch ein letztes Schmankerl auf dem Programm. Die Fahrt über die San Gabriel Mountains. Bei Cajon Junction verlassen wir die I-15 und fahren auf der SR138 zurück, bis wir zur Abzweigung der SR2 kommen. Von hier geht es ab in die Berge, in den Los Angeles National Forest. Dieses riesige Gebiet ist ein Naherholungszentrum für die Bewohner von LA. Hier gibt es alles, schöne Wanderwege, Skigebiete uvm. Bis Big Pines sind einige Orte, Lodges, Campingplätze. 

      Los Angeles liegt unter uns

      Aber ab Big Pines beginnen die "geilsten 55 Meilen" der Tour (Zitat eines Teilnehmers 2022). In wilden Kurven geht es noch einmal auf 2400 m. Immer wieder eröffnen sich unfassbar schöne Ausblicke, es geht runter und dann gleich wieder hinauf. Es scheint, als wäre diese Straße extra für Biker angelegt worden. Plötzlich öffnet sich die Aussicht nach Süden und man sieht zum ersten Mal die Skyline von Downtown Los Angeles. Im Smog dieser Riesenmetropole sieht man die Wolkenkratzer.

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      Blick auf Los Angeles

      Ab hier geht es bergab und bei La Canada Flintridge erreichen wir den Großraum Los Angeles. Es geht hinauf auf eine der unzähligen Autobahnen quer durch LA. Immer wieder müssen wir den Highway wechseln. Vorbei an LA Downtown kommen wir nach etwa 40 km zur Abfahrt Santa Monica. Dann sieht man den Pazifik und kurz darauf den Santa Monica Pier, dem Ende der Route 66. Wir parken am großen Parkplatz des Pier und gehen dann hinauf und dann sehen wir es, das berühmte Schild "End of the Route 66".

      Das Ende der Route 66

      Freude, aber auch Wehmut vermischen sich bei diesem Anblick. Freude diese traumhafte Reise gesund überstanden zu haben, Freude über alles, was man gesehen hat. Wehmut, weil die Reise nun zu Ende ist. Wir verbringen noch einige Zeit am Pier, hier ist wirklich viel los. Man lässt sich treiben, beobachtet das Geschehen am Pier und am Strand und genießt.

      Route 66

      Das Ende der Route 66

      Aber unser Tag ist noch nicht zu Ende. Wir fahren noch weiter in den Süden und zwar auf einer weiteren berühmten Straße, dem Highway 1 oder auch Pacific Coast Highway genannt. Diese Strasse führt durch ganz Kalifornien von Nord nach Süd immer der Küste entlang. 23 km dieser Straße nehmen wir jetzt unter die Räder. Orte mit klingendem Namen, wie Venice Beach, Marina del Rey, Segundo Beach, Manhattan Beach, all diese Orte passieren wir bis zu unserem Ziel, Hermosa Beach. Für die nächsten beiden Nächte werden wir hier im Quality Inn unsere Zelte aufschlagen.

      TAG 15 LOS ANGELES

      Heute ist der letzte Tag unserer Reise. Eigentlich kann jeder diesen Tag gestalten, wie er will. Es gibt viele Möglichkeiten. sei es eine Tour zu den Filmstudios, eine Fahrt zu bekannten Orten wie Malibu oder auch nur einen Badetag am wunderschönen Strand von Hermosa. Ich möchte Ihnen eine kleine Tour zeigen, die wir mit den Teilnehmern der letzten Tour gemacht haben. 

      Zum Abschluß Hollywood

      Frühstück im Hotel und dann fuhren wir mit dem Begleitfahrzeug los nach Hollywood. Quer durch die Stadt von einer Autobahn auf die andere. Es ist schon beeindruckend, wie sich hier die verschiedensten Autobahnen kreuzen und teilen, aber nur so ist es möglich in dieser riesigen Metropole schnell voranzukommen. 

      Kurz vor Hollywood verlassen wir den Highway und fahren zur Tiefgarage beim Hollywood Boulevard. Kommt man mit dem Lift ans Tageslicht, befindet man sich mitten im großen Zentrum, wo unter anderem das Dolby Theatre ist, in dem heute alle großen Premieren gefeiert werden. Geht man runter zur Straße ist man dann mitten am berühmten "Walk of Fame".

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      The Walk of Fame

      Links und rechts auf den Gehsteigen des Hollywood Boulevards finden sie sich, die Sterne der Stars. Alles, was Rang und Namen hat in der Unterhaltungs-Branche hat hier seinen Platz gefunden. Man spaziert dahin und liest all die Namen. Ein Stück weiter kommt man zum Grauman´s Chines Theatre. Hier wurden zur großen Zeit Hollywood´s die Kinopremieren gefeiert. Hier findet man am Vorplatz auch die Huldigung der Stars, wie sie früher gemacht wurde. Mit Fuss- und Handabdruck und mit der Unterschrift in den Beton.

      Der Walk of Fame

      Da sind die ganz großen Stars verewigt, wie Marilyn Monroe, Shirley Temple, Clint Eastwood, Doanld Duck aber auch die gesamte Mannschaft des ersten Raumschiffs Enterprise. Es gibt viel zu bestaunen. Ein Besuch im Hard Rock Cafe gleich daneben muss natürlich auch sein. Aber das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit, viel mehr gibt es hier am Walk of Fame nicht zu bestaunen. Zurück zum Dolby Theatre und hinauf auf die erste Etage und zum ersten Mal erblickt man auf den Bergen dahinter das berühmte Hollywood - Sign.

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      Das berühmte Hollywood Sign

      Unser nächster Weg führt hinauf zum Griffith Observatorium. Durch die schönen und exklusiven Hollywood - Hills sind es 7 km. Von hier oben sieht man das Hollywood - Zeichen sehr gut. Hin zum Sign kann man nicht fahren. Außerdem hat man von hier oben einen traumhaften Blick auf LA und die Nobelgegenden wie Bel Air.

      Den Berg hinunter in Richtung Pazifik kommt man nach 16 km nach Beverly Hills. Ein Bummel am Rodeo Drive ist ein Muss. Kaufen kann man sich ob der Preise nichts, aber wenn man Glück hat läuft einem schon mal ein Star über den Weg. Paris Hilton oder auch Madonna kaufen hier gerne ein.

      USA

      Rodeo Drive, hier kaufen die Stars ein

      Wir haben uns dann entschieden zurück nach Hermosa zu fahren und uns ein Bad im Meer zu gönnen. Bei Temperaturen weit über 30 Grad schon etwas Schönes. Hermosa Beach ist wirklich toll, ein schöner Strand, viele Lokale, jede Menge nette und verrückte Menschen. Hier macht es Spaß.

      Am Abend gibt es dann ein großes Abschiedsessen in einem der zahlreichen Lokale hier beim Hermosa Pier. Zu feiern gibt es genug, eine tolle Reise, viele fantastische Eindrücke in ein Land voller Gegensätze, in ein Land mit unfassbar schönen Landschaften, netten Menschen, aber auch viel Schatten und Lebensumständen, die man bei uns nicht gewohnt ist.

      Route 66

      Sonnenuntergang am Hermosa Beach

      TAG 16 HEIMREISE

      Eine schöne und lange Reise ist zu Ende. Noch ein Spaziergang am Strand, auschecken und dann die Bike´s retour geben. Mit dem Shuttlebus zum Flughafen und zurück in die Heimat mit unvergesslichen Eindrücken, wunderschönen Erlebnissen und auch voller Dankbarkeit, dies alles gesehen zu haben und gesund wieder heimfliegen.

      USA

      Es geht nach Hause

      Sie haben Lust auf diese Reise bekommen? Sie möchten mit unserer Gruppe reisen oder selbstständig mit Freunden?

      Hier geht es zu den Angeboten

      ROUTE 66 

      Wer hat noch nicht von ihr gehört, die berühmte Route 66. Die "Mother Road", wie sie in "Die Früchte des Zorns" von J. Steinbeck genannt wurde. Auf dieser Strasse fuhren die Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben vom Osten in gelobte Land Kalifornien. Von Chicago 3945 Kilometer quer durch den amerikanischen Kontinent nach Santa Monika am Pazifik. Durch 8 Bundesstaaten, durch verschiedenste Landschaften und Klimazonen führte die Route 66, die es leider heute offiziell nicht mehr gibt. 

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      Aber immer noch lockt diese Strasse, noch immer träumen viele Menschen davon sie zu befahren. Auf kleinen Stücken der Original Route 66, auf der Historic Route 66 oder auf Straßen, die entlang der alten Trasse entstanden sind. Es ist noch immer ein Erlebnis die vielen alten Bauten entlang der Route zu besichtigen, damals Ausdruck eines Aufbruchs, heute Denkmäler einer vergangenen Zeit. 

      Erfüllen Sie sich Ihren Traum - egal ob mit Auto oder Bike - erleben Sie ein Land wie es schöner nicht sein kann. Begegnen Sie Menschen, für die die Route 66 nach wie vor Lebensinhalt ist. Sie werden eine Reise machen, die Sie nie mehr vergessen werden. Steigen Sie ein oder auf und singen Sie mit

      "Get your kicks on Route 66"

      REISEVERLAUF

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      Weitere Informationen

      TAG 1 ANREISE

      Sie reisen von Ihrem Heimatflughafen nach Chicago. Nach der Ankunft übernehmen Sie Ihren Mietwagen oder Ihr Bike und fahren in das gebuchte Hotel.

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      TAG 2 CHICAGO

      Heute erkunden Sie Chicago, die Metropole am Ufer des Michigan See. Viele Sehenswürdigkeiten erwarten Sie, sei es der Millennium Park, der Willis Tower mit deinem Sky-Deck, sie können shoppen auf der Magnificent Mile und machen einen ausgedehnten Spaziergang am Ufer des Sees. Hier bekommen Sie zum ersten Mal einen Eindruck von der Größe der Seen. Sie werden denken, dass Sie am Meer spazieren gehen.

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      TAG 3 CHICAGO - SPRINGFIELD          275km

      Am Adams Boulevard markiert das Zeichen "Route 66 Begin" den Start zu Ihrer Reise quer durch die USA. Langsam verschwindet im Rückspiegel die Skyline von Chicago. In Jolliet stoppen Sie bei "Dick´s on Route 66". Der Plymouth am Dach weist den Weg. Auch das alte Gefängnis, eine Kulisse aus dem Film "Blues Brothers" ist einen Halt wert.

      In Willmington begrüßt Sie von weitem der "Muffler Men", eine acht Meter hohe Figur, wie sie in den 60-er Jahren vielfach als Werbeobjekte an der Route 66 aufgestellt wurden. Weiter geht es durch die Farmlandschaft des Mittleren Westens über Odell nach Pontiac, einem Ort der die Route 66 lebt.

      Nach Sherman gibt es wieder einige Abschnitte der alten Route 66. Hier erzählt jede Asphalt - Schicht eine Geschichte. Von der Prohibition, als der Alkoholschmuggel auf der Straße blühte und von den vielen Unfällen, die der Straße auch den unrühmlichen Beinamen "Bloody 66" einbrachte.

      Ihr Ziel Springfield ist die Hauptstadt von Illinois. Hier dreht sich alles um Abraham Lincoln, dem 16. Präsidenten der USA. Hier arbeitet er als Rechtsanwalt.

      Route 66

      TAG 4 SPRINGFIELD - ST. LOUIS          200km

      Nach Springfield verläuft die Route 66 einige Meilen direkt entlang der Interstate. In Litchfield stoppt man am "The Ariston Cafe". Es gilt als das älteste Cafe an der Route 66.Immer wieder sieht man Stücke der alten 66, die bereits vom Gras zurückerobert wurden.  

      Durch Wiesen und Felder geht es hin. ab ins Tal des Mississippi. An der Chains of Rock - Brücke, die früher ein Teil der Route 66 war, überqueren Sie den gewaltigen Fluss. Am anderen Ufer sind Sie im Bundesstaat Missouri und erreichen St. Louis. Die Stadt wird dominiert vom Gateway Arch, dem Wahrzeichen von St. Louis.

      St. Louis ist eine moderne, quirlige Stadt mit vielen Attraktionen und Museen. Harry S. Truman, Walt Disney, Mark Twain und der legendäre Jesse James, sie alle haben ihr eigenes Museum.

      Route 66

      TAG 5 ST. LOUIS - LEBANON                270km

      Sie verlassen St. Louis in Richtung Eureka, wo es Naherholungsgebiet gibt, dass den Namen der Route 66 trägt. Sie kommen nun in die Ozark Mountains, die mit dichten Wäldern bedeckt sind. Die kurvigen Straßen laden zum gemütlichen Dahincruisen ein. 

      In der Ortschaft Cuba steht das älteste noch betrieben Motel aus den 30-iger Jahren. Gleich danach kommt Bob´s Gasoline Alley. Kurz nach Dolittle kommen Sie zum Devil´s Elbow, einem weiteren Stück der originalen Route 66. Südstaaten - Flair prägt diesen Streckenabschnitt. 

      Lebanon war einst eine der wichtigsten Stationen an der Route 66. In der Zeltstadt "Camp Joy" konnte man für 50 Cent nächtigen. Das Munger Moss Motel erinnert an diese Zeit. Wer sich ein Auto kaufen will, ist in Lebanon goldrichtig. Die Stadt nennt sich protzig "Used Car Capitol of the World".

      Route 66

      TAG 6 LEBANON - TULSA                    395km

      Die Reise auf der Mother Road geht weiter. Springfield, Missouri, gilt als der offizielle Geburtsort der Route 66. Vom Colonial Hotel wurde 1926 ein Telegram abgesandt, in dem die Zahl 66 offiziell als Nummer für die neue Straße vorgeschlagen wurde.

      Nun finden Sie immer wieder Hinweisschilder mit der Aufschrift "Old Route 66". Auf einem dieser alten Route 66 - Teile erreichen Sie den Bundesstaat Kansas. Die knapp 20 km, die man in Kansas zurücklegt, sind mehr als reizvoll. Dem kleinen Ort Riverton folgt Baxter Springs. Die wohlhabende Stadt war Ziel von Raubzügen des legendären Gangsterpaares Bonnie und Clyde.

      Kurz darauf passieren Sie die Grenze zu Oklahoma. In diesem Bundestaat befindet sich das längste, befahrbare Teilstück der Route 66. Da die Interstate hier Mautpflichtig ist, nutzen viel die alte Route 66. Dementsprechend gut ist sie hier erhalten.

      Tulsa, das heutige Tagesziel, war einst die Ölhauptstadt der Welt. Im Route 66 Historical Village können Sie die Geschichte Tulsa´s nachempfinden. Die Stadt ist auch ein Zentrum des sogenannten "Bibel Gürtels", mit vielen kirchlichen Einrichtungen, Schulen und Universität. 

      Route 66

      TAG 7 TULSA - WEATHERFORD           290km

      Nach Tulsa fahren Sie durch kleine Dörfer, vorbei an nickenden Ölpumpen. Die Bewohner dieser Orte sitzen auf der Veranda und beobachten den Verkehr, wie man es aus Filmen kennt. Der Ort Strout ist geprägt von Weinbau und in Arcadia leuchtet weithin die 20m hohe Limoflasche von Pops Soda Ranch. Über 500 verschieden Sorten von Getränken gibt es hier.

      Nach dieser lieblichen Landschaft kommen Sie nach Oklahoma City, der größten Stadt in den "Great Plains", der Prärie des Mittleren Westens. Obwohl auch heute noch überall Öl gefördert wird, ist OKC eine freundliche Stadt. Hier gibt es einige Route 66 Landmarks, alle gut markiert.

      Nach OKC kommen Sie vor Bridgeport zur Pony Bridge, eine der längsten Brücken auf der Route 66. Mit 38 Bögen führt sie über den Canadian River. Kurz darauf erreichen Sie die ehemalige Tankstelle von Lucille Hamilton und damit das heutige Ziel Weatherford. Neben einigen Route 66 Landmarks ist es vor allem das Luft- und Raumfahrtmuseum Stafford, das zu erwähnen ist. Raketen, Apollo und Lunar Module, Triebwerke uvm. kann man hier bestaunen.

      Route 66

      TAG 8 WEATHERFORD - AMARILLO    320km

      Nach Weatherford erreicht man schnell Clinton, hier findet man das wohl größte Route 66 Museum. Auch in Elk City ist ein sehenswertes Route 66 Museum. Dieses hier ist in einem eigenen Dorf untergebracht. Nach Elk City kommen Sie in die Kleinstadt Sayre. Hier wurden viele Szenen des Films "Früchte des Zorns" gedreht.

      Nun müssen Sie öfter auf die Interstate ausweichen, da die Route 66 hier nicht mehr befahrbar ist. Kurz nach Sayre erreichen Sie die Grenze zu Texas. Dieser Teil wird auch Texas Panhandle - Texas Pfannenstil genannt. Hier im nördlichen Teil lernt man die raue Seite von Texas kennen, Westernsteppe wie im Film.

      In Shamrock steht eine Route 66 Attraktion, das U-Drop-Inn. Diese Tankstelle und Cafe waren Vorbild für den Film "Cars". Weiter geht es meist auf der I-40 mit Stationen in McLean und Alanreed. Nach einiger Zeit kommen Sie an Ihr Ziel. Amarillo, der "Yellow Rose of Texas". Die Route 66, hier Sixth Avenue genannt, führt in den historischen District San Jacinto. 

      Eine Attraktion von Amarillo ist das Texan Steak Restaurant. Wer ein 2-Kilo-Steak mit Beilagen innerhalb einer Stunde verdrückt, muss nichts bezahlen. Ansonsten sind 72,- USD fällig.

      Route 66

      TAG 9 AMARILLO - SANTA FE              470km

      Nache einem echten texanischen Frühstück kommen Sie kurz nach Amarillo zu einer sehr bekannten Route 66 Attraktion, der Cadillac Ranch. 10 senkrecht in den Boden gesteckte Cadillacs. Danach geht es Meile für Meile durch Farmland. In Adrian ist es dann soweit, Sie haben die halbe Strecke hinter sich. Auf einer Tafel steht 1139 Meilen nach Chicago und ebenso viele nach Los Angeles.

      In Glenrio überqueren Sie die Grenze zu New Mexico. Bis Tucumcari empfiehlt es sich auf der Interstate zu fahren, da die Route auf 25 Meilen eine Schotterpiste ist. Tucumcari bezeichnet sich als "Das Herz der Route 66". Das berühmter Blue Swallow hat hier seinen Standort. Wo früher Comanchen und Apachen lebten, gab es zur Blüte der 66 zweitausend Hotelbetten. Hier wird die Route gelebt, alle 5 m ein Fotomotiv.

      Bei Cline Corners fahren Sie in Richtung Norden, der Streckenführung der Route 66 bis 1937. Nach 80km erreichen Sie Santa Fe, die Hauptstadt von New Mexico. Am Abend flanieren Sie über die Santa Fe Plaza, dem Herzen der Stadt.

      Route 66

      TAG 10 SANTA FE - GALLUP                320km

      Immer weiter geht es nach Westen. Orte wie Madrid, Santa Ana usw. zeigen, dass wir in New Mexico sind. Nach ca. 100 km kommen Sie nach Albuquerque. Im Gegensatz zu Santa Fe, ist diese Stadt weniger attraktiv. Einzig in der Altstadt gibt es noch so etwas wie spanisches Flair. Hier am Rio Grande macht die Route von 1937 noch einen Schlenker, den Los Lunas Loop, einem wunderschönen Stück der ganz alten Route 66.

      Nach diesem Abstecher kommen Sie wieder zu Route 66, die hier immer parallel zur I-40 verläuft. Kurz vor Gallup kommen Sie zur Continental Divide, der kontinentalen Wasserscheide. Von hier weg fließen alle Flüsse zum Pazifik oder ins Arktische Meer.

      In Gallup, Ihrem Ziel, können Sie am Abend in Aurelia´s Diner oder im El Rancho, direkt an der Route 66, richtig gut mexikanisch essen.

      Route 66

      TAG 11 GALLUP - KAYENTA                  360km

      Heute verlassen Sie die Route 66 um 2 der schönsten und beeindruckendsten Landschaften des Südwestens der USA zu besichtigen. Es geht nordwärts zunächst nach Window Rock, der Hauptstadt des Navajo Reservats, in dem Sie schon seit einiger Zeit unterwegs sind. Hier sind Sie nun in Arizona angekommen. Machen Sie Halt beim "Window Rock Navajo Tribal Park & Veteran´s Memorial". Vor dem gewaltigen Fenster im Felsen ist ein Denkmal für Navajo´s, die im 2. Weltkrieg als Übermittler für Geheimcodes (in der nicht verständlichen Sprache der Navajo) dienten.

      Die Landschaft wird immer beeindruckender. Vorbei an Tafelbergen und faszinierenden Felsformationen erreichen Sie Bluff. Das wiederaufgebaute Fort Bluff ist einen Stopp wert. Von Bluff fahren Sie nach Westen und kommen nun ins Monument Valley. Der erste markante Punkt ist Mexican Hat.  Ein kurzer Fotostopp und bald danach erreichen Sie Forrest Gump Point. Hier beendete er im Film seinen Lauf durch Amerika.

      Von hier sind es noch 26km bis zum Monument Valley Tribal Park. Vom Visitor Center geht es in das, uns allen aus vielen Western bekannten, Monument Valley mit seinen traumhaften Felsformationen. Eine geführte Tour ist zu empfehlen.

      Auf der anderen Seite der Hauptstraße kann man auch noch Gouldings Lodge besichtigen. Mr. Goulding ist es zu verdanken, dass das Monument Valley Filmkulisse wurde. Nach Kayenta sind es noch 35km.

      Route 66

      TAG 12 KAYENTA - TUSAYAN               254km

      Der heutige Tag führt Sie zu einem absoluten Höhepunkt dieser Tour, zum Grand Canyon. Dieses Naturwunder ist so einmalig und schön, dass Sie auch genügend Zeit haben, es zu genießen.

      Von Kayenta geht es weiter westwärts durch das Navajo Reservat. Ziemlich gerade cruisen Sie bis nach Tuba City, wo eine kleine Pause eingelegt werden kann. Etwas später kommen Sie zum Highway 89, einer stark befahrenen Nord-Süd-Verbindung. Bis zur Cameron Trading Post, einer großen Raststation mit einem riesigen Souvenirshop, sind es noch 23km. Hier überqueren Sie den Colorado River, der Fluss, der den Grand Canyon geschaffen hat.

      Kurz nach Cameron biegen Sie ab in Richtung Grand Canyon. Nach 50km kommen Sie zum Parkeingang und biegen ein zum Desert View Watchtower. Von hier haben Sie erstmals einen grandiosen Blick in den Grand Canyon. Nun geht es immer am Canyon entlang, bis nach Tusayan, dem Ort, direkt vor dem Haupteingang zum Grand Canyon. Check - In im Hotel und dann hinein in den Nationalpark zum Sonnenuntergang, einem Erlebnis sondergleichen.

      Route 66

      TAG 13 TUSAYAN - FLAGSTAFF           140km

      Sehr früh müssen Sie aufstehen, den die besten Plätze für den Sonnenaufgang am Grand Canyon sind schnell besetzt. War der Sonnenuntergang ein Erlebnis, so stellt ein Sonnenaufgang bei schönem Wetter, alles in den Schatten. Wenn die Sonne auf die Felsen trifft, glaubt man, die Felswände fangen zu glühen an. Einfach fantastisch.

      Im Village können Sie frühstücken und haben dann noch ausreichend Zeit, den Canyon zu erkunden. Später am Vormittag fahren Sie nach Williams, der Stadt, die auch als Tor zum Grand Canyon bezeichnet wird. Hier treffen Sie wieder auf die Route 66. Ein Spaziergang durch Williams lässt das Herz eines Route 66 - Fan höherschlagen.

      Von Williams müssen Sie die Interstate 40 nehmen, um die ca. 50km bis Flagstaff zu fahren. Flagstaff, eine Universitätsstadt auf ca. 2200m Seehöhe ist nun für 2 Nächte Ihr Aufenthalt. Tauchen Sie ein in das quirlige Nachtleben von Flagstaff, genießen Sie die guten Biere der Stadt in einem der vielen schönen und urigen Lokalen.

      ROUTE 66

      TAG 14 FLAGSTAFF

      Genießen Sie Ihren Ruhetag. Erkunden Sie Flagstaff oder machen Sie einen kleinen Ausflug in die Umgebung. Es gibt einige schöne und sehenswerte Ziele. Der Walnut Canyon, ein wunderschöner Canyon, den man in einer guten Stunde erwandert hat. 

      Oder der Barringer Meteor Krater, 70km von Flagstaff entfernt. Hier schlug vor 50.000 Jahren ein gewaltiger Meteor ein und schuf einen riesigen Krater.

      Route 66

      TAG 15 FLAGSTAFF - SELIGMAN         285km

      Noch einmal verlassen Sie die Route 66. Heute machen Sie einen Abstecher in den Süden, in das Gebiet der Red Rocks, nach Sedona.

      Kurz nach Sedona geht es über Serpentinen hinunter ins Oak Creek Valley. Immer dem Fluss entlang kommen Sie nach Sedona, der "schönsten Stadt der Welt", wie die Einheimischen sie nennen. Ein Bummel durch die Stadt und die Holy Cross Chapel stehen am Programm.

      Weiter südlich halten Sie bei Montezuma´s Castle, in eine Felswand gebaute Indianer - Pueblos. Ihr Weg führt Sie weiter nach Jerome und noch einmal über einen 2400m hohen Pass nach Prescott. Durch das Chino Valley geht es nordwärts bis Sie wieder bei Ash Fork die Route 66 erreichen. Nun beginnt eines der längsten noch befahrbaren Stücke der Route 66.

      Ihr heutiges Ziel ist Seligman, dem Geburtsort der "Historic Route 66". Angel Degadillo, der örtliche Barbier, setzte sich für die Schaffung dieser Historic Route 66 ein, bis sie Wirklichkeit wurde. Sein Friseurgeschäft gibt es noch immer.

      Route 66

      TAG 16 SELIGMAN - LAS VEGAS         371km

      Von Seligman geht es auf der Route 66 weiter. Durch eine Prärie, vorbei an verfallenen Orten nach Peach Springs, im kleinen Reservat der Hualapai Indianer. Hackberry ist ebenfalls eine Geisterstadt, nur der Generalstore existiert noch als Route 66 Roadside Attraction.

      Vorbei an Kingman geht es zum Sitgreaves Pass, einem schönen Pass, von dessen Passhöhe auf 1093 m man ion in das Tal des Colorado River sieht. Den Pass hinunter kommen Sie nach Oatman, einem Höhepunkt auf der Route 66. Die wahren Stars dieser alten Western- und Bergbaustadt sind die weißen Esel. Sie wurden nach Stilllegung der Minen einfach freigelassen. Sie haben sich hier wohlgefühlt, vermehrt und leben nun hier.

      Sie fahren von Oatman in das Tal des Colorado und überqueren diesen bei Laughlin und sind nun im Bundestaat Nevada. Sie verlassen nun wieder die Route 66 und fahren nach Norden, nach Las Vegas.

      Route 66

      TAG 17 LAS VEGAS

      Las Vegas ist schrill, bunt, verrückt und amüsant. Erkunden Sie die Spielerstadt, spazieren Sie am Strip entlang, besuchen Sie die Casinos in den berühmten Hotels und andere Attraktionen der Stadt, wie das Freemont Experience, das wiederbelebte Downtown Las Vegas.

      Sie können auch einen Ausflug zum nahegelegenen Hoover Dam machen, der den Colorado zum großen Lake Mead aufstaut, oder auch zum 70km entfernten Valley of Fire machen.

      Route 66

      TAG 18 LAS VEGAS - BARSTOW          370km

      Auf der I-15 verlassen Sie Las Vegas. Vor dem Moutain Pass führt Ihre Route in das Mojave National Preserve hinein. Auf der Fahrt durch dieses Schutzgebiet sieht man, dass es sich nicht um eine reine Sandwüste handelt, hier herrscht viel Leben. In kleinen Löchern im Boden verstecken sich tierische Wüstenbewohner und auch an Pflanzen mangelt es nicht. Besonders häufig vertreten ist die Joshua-Palmlinie, die die einsame Landschaft verziert.

      Sie unterqueren die I-40 und kommen nach einiger Zeit wieder zur Route 66. Von hier geht es nun in Richtung Westen bis nach Amboy, wo mit Roy´s Cafe ein sehr bekanntes Wahrzeichen der Route 66 steht. Früher ein wichtiger Halt, heute nur mehr eine Touristen Attraktion.

      Leider ist die Route 66 nach Amboy gesperrt und man muss zurück auf die I-40 und bis Ludlow fahren. Hier geht es wieder auf die 66 bis zum legendären Bagdad Cafe. Eine weitere Roadside Attraction und zugleich Filmkulisse für den Film "Out of Rosenheim.

      An Barstow vorbei erreichen Sie Ihr Ziel an der Lenwood Road, ein großes Gelände mit vielen Lokalen, Hotels, Geschäften und einen großen Outlet - Center. Hier können Sie amerikanische Labels zu sehr günstigen Preisen einkaufen.-

      Route 66

      TAG 19 BARSTOW - LOS ANGELES      265km

      Der letzte Tag auf der Route 66. Bald nach Barstow kommen Sie zu Elmer´s Bottle Tree Ranch, eine der letzten Attraktionen auf der Route. In Victorville können Sie das wirklich gute Route 66 Museum besuchen. Allerdings nur am Freitag, Samstag oder Sonntag. 

      Auf der der I-15 fahren Sie in Richtung Los Angeles und bei Cajon Junction biegen Sie ab in die San Gabriel Mountains. Nun folgt sicher eine der schönsten Strecken dieser Tour, nicht die Route 66, aber ein Muss. 55 Meilen geht es kurvenreich hinauf bis auf 2400m. Eine atemberaubende Landschaft erwartet Sie. Bevor es in das Tal geht, sieht man hinunter auf Los Angeles. Im Smog kann man die Wolkenkratzer von Downtown erkennen.

      In La Canada Flintridge sind Sie dann angekommen im Großraum Los Angeles. Nun geht es auf verschieden Highways quer durch Los Angeles bis nach Santa Monica, wo Sie den Pazifischen Ozean erreichen und bis zum Parkplatz des Santa Monica Piers fahren. Die letzten Meter der Route 66 müssen Sie zu Fuß gehen. Das berühmte Schild "End of Route 66" ist mitten auf dem Pier. Hier endet nach 3.945km die legendäre Route 66.

      Nach einem längeren Halt am Pier fahren Sie eine weitere berühmte Straße entlang zu Ihrem Hotel. Der Highway 1, die Costal Coastal Road geht immer an der Küste entlang bis Hermosa Beach zu Ihrem Hotel.

      Route 66

      TAG 20 LOS ANGELES

      Los Angeles wartet darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Hollywood mit seinem Walk of Fame, hinauf zum Griffith Observatory mit dem traumhaften Blick auf L.A. und dem berühmten Hollywood Zeichen. Beverly Hills und der Rodeo Drive, es gibt so viel zu sehen in dieser Stadt

      Den Nachmittag verbringen Sie am schönen Strand von Hermosa Beach und am Abend feiern Sie Abschied in einem der vielen tollen Lokale am Hermosa Pier.

      Route 66

      TAG 21 HEIMREISE

      Rückgabe des Fahrzeuges und Heimflug

      oder

      Gerne bieten wir ein Verlängerungsprogramm nach Ihren Wünschen an.

      Route 66
      Route 66

      ab 3.490,-

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      MIT DEM MIETWAGEN

      Kategorie SUV, andere Kategorien auf Anfrage

      •  VIP-ZERO-Vers. unbegr. Km, alle Steuern,  
      • alle Hotels wie beschrieben auf Basis DZ/N
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      Faq

      Sind die Flüge inkludiert?

      Sind die Partner vor Ort zuverlässig?

      Kann man das Routing ändern?

      Kann man auf bessere Hotels umbuchen?

      Ist bei den Hotels ein Frühstück inkludiert?

      Ist mein Geld bei abgrazanwelt sicher?