Eine Reise durch den Westen der USA ist eines der sch├Ânsten Abenteuer, die man sich vorstellen kann. Es ist eine Reise durch Landschaften, die fantastischer und beeindruckender nicht sein k├Ânnen. Extreme Gegens├Ątze und unvergleichliche Sch├Ânheit, all dies wird Ihnen auf einer Fahrt durch diesen Teil der Vereinigten Staaten begegnen. Sei es mit dem Mietwagen, dem Motorrad oder dem Camper.

Beginnend in Las VegasNEVADA, f├╝hrt uns dieses Abenteuer hinauf nach Springdale im Bundesstaat UTAH, nach Springdale, dem Tor zum Zion Nationalpark. Der n├Ąchste Tag f├╝hrt zum Bryce Canyon. Weiter durch den Capitol Reef Nationalpark nach Hanksville, dem n├Ârdlichsten Punkt der Reise. Von hier f├╝hrt die Route nach S├╝den ins Monument Valley und nach Kayenta in ARIZONA. Hinauf nach Page, wo der Antilope Canyon und der Horseshoe Bend auf uns warten. Dann geht┬┤s zum absoluten H├Âhepunkt, dem Grand Canyon. Da die ├ťbernachtung in Tusayan erfolgt, erlebt man den Sonnen ÔÇô Untergang, sowie den Sonnenaufgang. Es bleibt auch genug Zeit den Canyon zu erkunden.

In Flagstaff begegnen wir erstmals der Historic Route 66. Wir fahren aber zun├Ąchst weiter in den S├╝den nach Sedona und Prescott. Von hier wieder in den Norden zur Route 66. Seligman, ein kleiner, aber f├╝r die Route sehr wichtiger Ort ist ein Etappenziel. Nun geht es immer der 66 entlang nach Oatman, einem der sch├Ânsten Orte entlang der Route 66. Unz├Ąhlige Esel bev├Âlkern diesen Ort.

In Laughlin, einer Gl├╝cksspieler-Stadt erreichen wir wieder Nevada. Aber nur f├╝r kurze Zeit, den in KALIFORNIEN geht es wieder auf die Route 66. Durch die Mojave W├╝ste f├╝hrt uns die ÔÇťMotherroadÔÇŁ nach Barstow und weiter zum Angeles National Forest. Von hier, auf ├╝ber 2.500 m, sieht man dann tief im Tal den Endpunkt unserer Reise, die Riesen-Metropole Los Angeles. In Santa Monica am gleichnamigen Pier steht das ber├╝hmte Verkehrszeichen ÔÇťEnd od Route 66ÔÇŁ. Hier endet auch unsere Reise.

Begleiten Sie mich auf einer Reise durch 4 Bundesstaaten, wie Sie aufregender nicht sein kann. Sie werden ein Amerika kennen lernen, dass auch f├╝r mich (ich war schon einige Male in den USA) neu war. Voller ├ťberraschungen und voller pers├Ânlicher Eindr├╝cke.

TAG 1 ANREISE

Fl├╝ge gibt es einige von Europa nach Las Vegas. Wir entscheiden uns f├╝r die Lufthansa, die ab ├ľsterreich via Frankfurt nach Las Vegas fliegt. Diese Variante ist angenehm, das der Abflug von Frankfurt am Vormittag erfolgt und man aufgrund der Zeitverschiebung schon am fr├╝hen Nachmittag in Las Vegas landet.

Die Flugzeit betr├Ągt 11.30 und man sollte sich diese lange Zeit so angenehm wie m├Âglich gestalten. Mein TIPP: Sichern Sie sich einen Fensterplatz, es ist schon ein Erlebnis, was man auf diesem Flug zu sehen bekommt. Die Flugroute f├╝hrt hoch in den Norden nach Gr├Ânland und dann ├╝ber die Hudson Bay und Kanada nach Vegas. Ich bin das erste Mal diese Route geflogen und war tief beeindruckt. Wir hatten Traumwetter und der Blick auf das von Eis und Schnee bedeckte Gr├Ânland war einfach atemberaubend. Dann sp├Ąter der Flug ├╝ber Kanada, wo man den langsamen ├ťbergang von Eis und Schnee in eine wilde und einsame Seenlandschaft sehen kann.

Gr├Ânland

Gr├Ânland von oben

Beeindruckend ist auch der Blick auf den riesigen Salt Lake und dann, bereits im Sinkflug auf Las Vegas sieht man die beeindruckend und wilde Landschaft, durch die wir fahren werden. Kurz vor der Landung kommt der beeindruckende Lake Mead, der durch den Aufstau des Colorado River entstanden ist, ins Blickfeld und dann sieht man schon mitten in der W├╝ste von Nevada die Skyline der Gl├╝cksspiel-Metropole Las Vegas. Trotz der vielen sch├Ânen Bilder ist man froh, wenn nach 11.30 das Flugzeug endlich landet.

Die EINREISE geht relativ rasch und dann fahren wir mit dem Shuttlebus zum nahe gelegenen Rental Car Center. Auch hier geht die ├ťbernahme schnell und wie in Amerika ├╝blich, sucht man sich dann in einer langen Reihe von Fahrzeugen, einen in der gebuchten Kategorie aus. Wir entschieden uns f├╝r einen SUV Toyota RAV4.

USA

Willkommen in Las Vegas

Dann geht┬┤s ab zum Strip. Schon von weiten sieht man das Mandalay Bay, eines der gr├Â├čten Casino-Hotels am Strip. Von nun an reiht sich ein bekanntes Hotel ans andere. Das Luxor, mit seiner markanten Pyramide, das Excalibur, das MGM, das New York New York, das Bellagio und das ber├╝hmte Caesars Palace, um nur einige zu nennen. Ein Hotel ist bizarrer und kitschiger als das andere. Am Strip selbst ist die H├Âlle los. Menschenmassen bewegen sich von einer Attraktion zur n├Ąchsten. Eine Hochbahn entlang des Las Vegas Boulevard, dem Strip, verbindet die meisten Hotels.

Unser HOTEL, das Mirage - deutlich erkennbar durch die riesigen Konterfei┬┤s der 4 Beatles - ist eines der letzten der bekannten Hotels. Genau gegen├╝ber ist das Venetian Resort. Wir fahren in das riesige Parkhaus und spazieren zum Hotel. Check-In geht schnell und dann auf ins Zimmer, um uns frisch zu machen. Pl├Âtzlich ist man dann mitten im Casino. Man kommt dem Spiel in Las Vegas nicht aus. Egal wohin man geht, ├╝berall blinkt es. Hunderte Spielautomaten, Roulette-Tische usw. laden zum Zocken ein. F├╝r jemand, der noch nie in einem amerikanischen Casino war, ist das sicher ein Kulturschock. Hier ist nichts mit Etikette oder Stil, von der zerrissenen Short, den Badeschlapfen, an Pyjama erinnernde Kleidungsst├╝cke, hier ist alles zu sehen. Es geht laut und hektisch zu und was verwundert, es darf ├╝berall geraucht werden.

USA

Unser Hotel, das Mirage

Mein Zimmer ist relativ hoch oben und ich habe einen tollen Blick auf den Strip. Das Mirage ist ein 4-Sterne-Hotel, aber das kann man mit einem europ├Ąischen Haus dieser Kategorie nicht vergleichen. Die Zimmer sind gro├č und nett, aber schon etwas abgewohnt. Daf├╝r sind die Betten, wie fast ├╝berall in den USA hervorragend. Aber nun einmal auspacken und ab in die Dusche, umziehen und dann rein ins Geschehen.

Unser erster Bummel in Las Vegas geht den Strip entlang zum Caesars Palace. Dieses Hotel ist eines der ber├╝hmtesten. Hier sind alle Gr├Â├čen des Showbusiness aufgetreten, von Frank Sinatra, David Copperfield bis hin zu Cher und Elton John. Im Film "Hangover" diente es als Filmkulisse. Im Hotel fahren wir zun├Ąchst mit einer gedrehten Rolltreppe in die obere Etage und schlendern weiter zur riesigen SHOPPING-MALL. Hier findet man alle Marken der Welt. ├ťber dem Ganzen w├Âlbt sich ein Himmel, der sich den jeweiligen Lichtverh├Ąltnissen von drau├čen anpasst. Da es nun schon Abend wird - f├╝r uns schon tiefe Nacht - spazieren wir durch einen wundersch├Ânen Abendhimmel, immer auf der Suche nach einem Restaurant.

Las Vegas

Shopping Mall im Caesar┬┤s Palace

In einer italienischen Trattoria, nehmen wir unser Abendessen ein. G├╝nstig ist etwas anderes, aber wir hatten einfach Hunger. Nach dem Essen schlendern wir zur├╝ck zum Hotel, den um 19.00 ist der erste "Vulkanausbruch" vor dem Mirage. Diese Show findet allabendlich mehrmals statt. Ich habe den Vorteil, das Ganze von meinem Zimmer aus beobachten zu k├Ânnen. Die Show, viel Get├Âse, Feuer und viel Tamtam. F├╝r uns aber ist es mittlerweile mehr als Zeit ins Bett zu gehen. Morgen geht es los.

TAG 2 LAS VEGAS UND HOOVER DAM

Durch die Zeit-Verschiebung bin ich schon sehr fr├╝h wach, es ist noch tiefe Nacht. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass auch Las Vegas f├╝r kurze Zeit etwas zur Ruhe kommt. Auf dem Strip herrscht Leere. Ich nutze die Zeit, um mich auf den heutigen Tag vorzubereiten. 

Zur Einstimmung machen wir eine Fahrt zum HOOVER ÔÇô DAMM und dann steht die Erkundung des urspr├╝nglichen Las Vegas auf dem Programm, die Freemont Street. Wir stehen zeitig auf und machen uns bereit. Zun├Ąchst ist aber das Thema Fr├╝hst├╝ck aktuell. Hier in diesen Hotels gibt es keinen Fr├╝hst├╝cksraum, es gibt verschiedene Lokale, wie Starbucks usw. Aber wir entscheiden uns daf├╝r, irgendwo am Stadtrand in ein Subway zu gehen. Hier kann man sich wenigsten die Br├Âtchen nach Wunsch belegen lassen, einen Kaffee? trinken und das zu annehmbaren Preisen.

La Vegas

Nach dem opulenten Mahl geht es auf die Interstate 11 in Richtung Arizona. Nach einiger Zeit biegen wir auf die 172 und fahren die kurvige Strasse weiter bis sich pl├Âtzlich der Blick auf den Staudamm ├Âffnet. Auf den ersten Blick wirkt er gar nicht so gro├č, da das Tal des Colorado hier sehr eng ist. Aber mit seiner H├Âhe von 220 m beeindruckt er schon sehr. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Damm den Colorado River so aufstaut, dass der 190 km lange Lake Mead entstand. Kurz vor dem Staudamm ist eine Fahrzeug-Kontrolle, ist doch der Hoover-Damm eines der am besten bewachten Objekte in den USA, angeblich gibt es sogar eine Raketenabwehr f├╝r den Damm.

USA

Der Hoover Damm

Wir parken im Parkhaus und bezahlen 20,- USD. Mein TIPP: Fahren Sie ├╝ber den Damm auf die gegen├╝berliegenden Parkpl├Ątze, die sind kostenlos. Wir spazieren ├╝ber die Dammkrone. Genau in der Mitte verl├Ąuft die Grenze zwischen Nevada und Arizona. Gleichzeitig ist die Staatsgrenze auch Zeitzonen-Grenze. In Nevada ist Pacific Time (-8) und in Arizona Mountain Time (-7). Neben dem Hoover Damm beeindruckt auch die ├╝ber den Colorado f├╝hrende Callaghan-Tillman Memorial Bridge. Diese ist auch unser n├Ąchstes Ziel. Wir fahren zur├╝ck bis zum Parkplatz, von wo ein sch├Âner Weg zur Br├╝cke hinauff├╝hrt. Direkt bei der Br├╝cke ist das Grenzzeichen von Nevada. Ein Fu├čweg neben der Fahrbahn f├╝hrt ├╝ber die Br├╝cke. Von der Mitte aus hat man einen sensationellen Blick auf den Damm. Ein paar Fotos und zur├╝ck zum Auto.

USA

Blick auf den Lake Mead

Auf unserem R├╝ckweg nach Las Vegas halten wir noch am Aussichtspunkt zum LAKE MEAD. Kurz danach biegen wir in die Lakeshore Road ein und fahren zum See. Neben dem Visitor Center ist die Mautstelle. Die gesamte Lake Mead Nation Recreation Area ist geb├╝hrenpflichtig. Der Eintritt hier ist im AMERICA THE BEAUTIFUL ÔÇô PASS inkludiert. Nach Las Vegas zur├╝ck fahren wir ├╝ber Henderson, einem noblen Ort ca. 20 km vor Las Vegas. Tony Curtis lebte hier bis zu seinem Tod. In Henderson machen wir Mittagspause und genie├čen die warme Sonne im Gastgarten eines Starbucks.

Aber nun ist es geht es nach Downtown Las Vegas, dessen Zentrum die Freemont Street ist. Die Freemont Street war die einstige Hauptstra├če von Las Vegas und als das Gl├╝cksspiel 1931 legalisiert wurde, entstanden hier die ersten Casinos. Das ber├╝hmteste davon ist das Golden Nugget. In den 60-er Jahren wurde der Las Vegas Boulevard gebaut und dort entstanden die heute bekannten Casino-Hotel. Das war der Untergang der Freemont Street.

Las Vegas

Die Freemont Street

In den 90-er Jahren beschloss man die Strasse wieder zu beleben und startete das Freemont Street Experience. Die Strasse wurde auf einer L├Ąnge von 450m mit einem gewaltigen Tonnendach ├╝berdeckt. Die Unterseite des Dachs bildet eine LED-Anzeigetafel, auf der in der Dunkelheit Shows vorgef├╝hrt werden. Auf einem Seil, das unter dem Dach gef├╝hrt wird, kann man die ganze Freemont Street entlang segeln. Dar├╝ber strahlt ein wundersch├Âner blauer Himmel. Sehr beeindruckend. Mit diesen Infos sind wir dorthin gefahren. Parken in der N├Ąhe ist kein Problem, es gibt gen├╝gend Parkpl├Ątze (kostenpflichtig, aber nicht ├╝berteuert.)

Dann st├╝rzen wir uns ins wahrlich riesige Get├╝mmel. Das Dach ist wirklich faszinierend und sch├Ân, aber ansonsten ist die Freemont komplett verr├╝ckt. Hier ist alles erlaubt, was sonst verboten ist. Hier kann man ohne Probleme ├Âffentlich trinken, das wird hier ausreichend getan, der s├╝├čliche Duft von Marihuana steigt einem in die Nase. Es wird auch ├╝berall offen gedealt. Mitten auf der Strasse wird man von fast nackten M├Ądchen angesprochen, um mit ihnen zusammen ein Foto zu machen und nat├╝rlich ein Date auszumachen. Prostitution ist in Nevada strengsten verboten, aber nirgendwo habe ich so offen Werbung daf├╝r gesehen. Auf dem Strip fahren Autos mit riesigen Reklameschildern mit Telefonnummern von Damen, die gerne ins Hotel kommen, herum.

Las Vegas

Auch das ist die Freemont Street

Sind die ÔÇô vor allem amerikanischen ÔÇô Touristen auf dem Strip schon sehr einfach gestrickt, hier ist es noch eine Stufe tiefer. Komplett Betrunkene oder Eingerauchte lungern herum, Bettler und Obdachlose bitten um Almosen und bei jedem Casino ÔÇô und deren gibt es unz├Ąhlige ÔÇô wird man aufgefordert, hinein zu kommen und sein Gl├╝ck zu versuchen. Wir verlassen die Freemont Street und spazieren den Las Vegas Boulevard, der hier nicht glitzert und gl├Ąnzt, in Richtung Stratosphere Tower, dem heimlichen Wahrzeichen von Las Vegas. Unser Ziel ist der ÔÇ×Gold & Silver Pawn ShopÔÇť. Hier in diesem Pfandhaus wird die US-Serie ÔÇ×Pawn StarsÔÇť gedreht. Auf Deutsch hei├čt die Serie ÔÇ×Die Drei vom PfandhausÔÇť (ausgestrahlt auf ZDF-Historie). Sie ist auch Vorbild f├╝r die Horst Lichter Sendung ÔÇ×Bares f├╝r RaresÔÇť.

Hier auf dem Weg zum Pfandhaus sehen wir sie dann, die ber├╝hmten Wedding-Chapels. Berauschend sind sie alle nicht, zumindest die, die hier direkt an der Strasse sind. Das Pfandhaus ist auch eine mehr als bescheiden H├╝tte, zumindest von au├čen. Innen schaut es dann schon anders aus. Hier sieht man schon sehr interessante und auch sch├Âne Dinge, die auch f├╝r mich von Reiz sind. So gibt es hier ein Foto vom ber├╝hmten Rat Pack vor dem Flamingo Casino mit den Original-Unterschriften von den Mitgliedern, die das w├Ąren: Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Deam Martin, Peter Lawford und Joey Bishop. Gerahmt zu haben um 799,- USD oder Original-Eintrittskarten f├╝r alle drei Tage zum legend├Ąren Woodstock-Konzert 1969 mit einem handsignierten Foto von Jimmy Hendrix um 299,- USD. Viel Kitsch, aber auch wirklich wundersch├Âne Objekte kann man hier kaufen, von g├╝nstig bis wirklich teuer.

Woodstock

Eine wirkliche Rarit├Ąt

Uns hat mittlerweile der Jetlag daran erinnert, dass es Zeit w├Ąre, schlafen zu gehen, obwohl es erst 16.00 ist. Wir beschlie├čen, in unser Hotel zu fahren. F├╝r diese Nacht haben wir uns ins RIO-all-Suites Hotel eingebucht, einem Suiten ÔÇô Hotel gleich in der N├Ąhe von Siegfried & Roy┬┤s Secret Garden. Wir parken, diesmal kostenlos, im Parkhaus und im Hotel m├╝ssen wir uns erst durch zahlreiche Slot-Machines und Roulette ÔÇô Tischen zur Rezeption durchfragen. Die Zimmer sind wirklich top. Sehr gro├če und gut ausgestattete Suiten mit bodenlangen Fenstern. Die Aussicht ist super.

Rasch frisch machen und dann fahren wir zum The Orleans Hotel. Das Hotel liegt nicht weit von unserem Hotel. Die Gegend ist zwar nicht Beste, aber f├╝r einsame Herzen ist in der Gegend reichlich vorgesorgt. Der Grund, dass wir in dieses Hotel fahren ist der, dass es hier einen TGI FridayÔÇÖs gibt. Das ist ein gutes und vor allem auch preislich g├╝nstiges Restaurant, wo man sogar auf echtem Geschirr und mit richtigem Besteck essen kann. Das Steak ist wirklich okay und die Nachspeise, eine ÔÇ×Browne ObsessionÔÇť ist hervorragend.

Las vegas

Blick vom Hotel aufs n├Ąchtliche Las Vegas

Nach diesem wirklich guten Abendessen fahren wir zur├╝ck ins Hotel. Mittlerweile ist es dunkel und ein Gewitter ist aufgezogen. Der Blick auf dieses Geschehen vom Zimmer aus ist toll. Morgen verlassen wir Las Vegas und unsere Tour beginnt.

TAG 3 LAS VEGAS 

Durch die Zeit-Verschiebung bin ich schon sehr fr├╝h wach, es ist noch tiefe Nacht. Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, dass auch Las Vegas f├╝r kurze Zeit etwas zur Ruhe kommt. Auf dem Strip herrscht Leere. Ich nutze die Zeit, um mich auf den heutigen Tag vorzubereiten. 

Zur Einstimmung machen wir eine Fahrt zum HOOVER ÔÇô DAMM und dann steht die Erkundung des urspr├╝nglichen Las Vegas auf dem Programm, die Freemont Street. Wir stehen zeitig auf und machen uns bereit. Zun├Ąchst ist aber das Thema Fr├╝hst├╝ck aktuell. Hier in diesen Hotels gibt es keinen Fr├╝hst├╝cksraum, es gibt verschiedene Lokale, wie Starbucks usw. Aber wir entscheiden uns daf├╝r, irgendwo am Stadtrand in ein Subway zu gehen. Hier kann man sich wenigsten die Br├Âtchen nach Wunsch belegen lassen, einen Kaffee? trinken und das zu annehmbaren Preisen.

La Vegas

Nach dem opulenten Mahl geht es auf die Interstate 11 in Richtung Arizona. Nach einiger Zeit biegen wir auf die 172 und fahren die kurvige Strasse weiter bis sich pl├Âtzlich der Blick auf den Staudamm ├Âffnet. Auf den ersten Blick wirkt er gar nicht so gro├č, da das Tal des Colorado hier sehr eng ist. Aber mit seiner H├Âhe von 220 m beeindruckt er schon sehr. Vor allem wenn man bedenkt, dass dieser Damm den Colorado River so aufstaut, dass der 190 km lange Lake Mead entstand. Kurz vor dem Staudamm ist eine Fahrzeug-Kontrolle, ist doch der Hoover-Damm eines der am besten bewachten Objekte in den USA, angeblich gibt es sogar eine Raketenabwehr f├╝r den Damm.

USA

Der Hoover Damm

Wir parken im Parkhaus und bezahlen 20,- USD. Mein TIPP: Fahren Sie ├╝ber den Damm auf die gegen├╝berliegenden Parkpl├Ątze, die sind kostenlos. Wir spazieren ├╝ber die Dammkrone. Genau in der Mitte verl├Ąuft die Grenze zwischen Nevada und Arizona. Gleichzeitig ist die Staatsgrenze auch Zeitzonen-Grenze. In Nevada ist Pacific Time (-8) und in Arizona Mountain Time (-7). Neben dem Hoover Damm beeindruckt auch die ├╝ber den Colorado f├╝hrende Callaghan-Tillman Memorial Bridge. Diese ist auch unser n├Ąchstes Ziel. Wir fahren zur├╝ck bis zum Parkplatz, von wo ein sch├Âner Weg zur Br├╝cke hinauff├╝hrt. Direkt bei der Br├╝cke ist das Grenzzeichen von Nevada. Ein Fu├čweg neben der Fahrbahn f├╝hrt ├╝ber die Br├╝cke. Von der Mitte aus hat man einen sensationellen Blick auf den Damm. Ein paar Fotos und zur├╝ck zum Auto.

USA

Blick auf den Lake Mead

Auf unserem R├╝ckweg nach Las Vegas halten wir noch am Aussichtspunkt zum LAKE MEAD. Kurz danach biegen wir in die Lakeshore Road ein und fahren zum See. Neben dem Visitor Center ist die Mautstelle. Die gesamte Lake Mead Nation Recreation Area ist geb├╝hrenpflichtig. Der Eintritt hier ist im AMERICA THE BEAUTIFUL ÔÇô PASS inkludiert. Nach Las Vegas zur├╝ck fahren wir ├╝ber Henderson, einem noblen Ort ca. 20 km vor Las Vegas. Tony Curtis lebte hier bis zu seinem Tod. In Henderson machen wir Mittagspause und genie├čen die warme Sonne im Gastgarten eines Starbucks.

Aber nun ist es geht es nach Downtown Las Vegas, dessen Zentrum die Freemont Street ist. Die Freemont Street war die einstige Hauptstra├če von Las Vegas und als das Gl├╝cksspiel 1931 legalisiert wurde, entstanden hier die ersten Casinos. Das ber├╝hmteste davon ist das Golden Nugget. In den 60-er Jahren wurde der Las Vegas Boulevard gebaut und dort entstanden die heute bekannten Casino-Hotel. Das war der Untergang der Freemont Street.

Las Vegas

Die Freemont Street

In den 90-er Jahren beschloss man die Strasse wieder zu beleben und startete das Freemont Street Experience. Die Strasse wurde auf einer L├Ąnge von 450m mit einem gewaltigen Tonnendach ├╝berdeckt. Die Unterseite des Dachs bildet eine LED-Anzeigetafel, auf der in der Dunkelheit Shows vorgef├╝hrt werden. Auf einem Seil, das unter dem Dach gef├╝hrt wird, kann man die ganze Freemont Street entlang segeln. Dar├╝ber strahlt ein wundersch├Âner blauer Himmel. Sehr beeindruckend. Mit diesen Infos sind wir dorthin gefahren. Parken in der N├Ąhe ist kein Problem, es gibt gen├╝gend Parkpl├Ątze (kostenpflichtig, aber nicht ├╝berteuert.)

Dann st├╝rzen wir uns ins wahrlich riesige Get├╝mmel. Das Dach ist wirklich faszinierend und sch├Ân, aber ansonsten ist die Freemont komplett verr├╝ckt. Hier ist alles erlaubt, was sonst verboten ist. Hier kann man ohne Probleme ├Âffentlich trinken, das wird hier ausreichend getan, der s├╝├čliche Duft von Marihuana steigt einem in die Nase. Es wird auch ├╝berall offen gedealt. Mitten auf der Strasse wird man von fast nackten M├Ądchen angesprochen, um mit ihnen zusammen ein Foto zu machen und nat├╝rlich ein Date auszumachen. Prostitution ist in Nevada strengsten verboten, aber nirgendwo habe ich so offen Werbung daf├╝r gesehen. Auf dem Strip fahren Autos mit riesigen Reklameschildern mit Telefonnummern von Damen, die gerne ins Hotel kommen, herum.

Las Vegas

Auch das ist die Freemont Street

Sind die ÔÇô vor allem amerikanischen ÔÇô Touristen auf dem Strip schon sehr einfach gestrickt, hier ist es noch eine Stufe tiefer. Komplett Betrunkene oder Eingerauchte lungern herum, Bettler und Obdachlose bitten um Almosen und bei jedem Casino ÔÇô und deren gibt es unz├Ąhlige ÔÇô wird man aufgefordert, hinein zu kommen und sein Gl├╝ck zu versuchen. Wir verlassen die Freemont Street und spazieren den Las Vegas Boulevard, der hier nicht glitzert und gl├Ąnzt, in Richtung Stratosphere Tower, dem heimlichen Wahrzeichen von Las Vegas. Unser Ziel ist der ÔÇ×Gold & Silver Pawn ShopÔÇť. Hier in diesem Pfandhaus wird die US-Serie ÔÇ×Pawn StarsÔÇť gedreht. Auf Deutsch hei├čt die Serie ÔÇ×Die Drei vom PfandhausÔÇť (ausgestrahlt auf ZDF-Historie). Sie ist auch Vorbild f├╝r die Horst Lichter Sendung ÔÇ×Bares f├╝r RaresÔÇť.

Hier auf dem Weg zum Pfandhaus sehen wir sie dann, die ber├╝hmten Wedding-Chapels. Berauschend sind sie alle nicht, zumindest die, die hier direkt an der Strasse sind. Das Pfandhaus ist auch eine mehr als bescheiden H├╝tte, zumindest von au├čen. Innen schaut es dann schon anders aus. Hier sieht man schon sehr interessante und auch sch├Âne Dinge, die auch f├╝r mich von Reiz sind. So gibt es hier ein Foto vom ber├╝hmten Rat Pack vor dem Flamingo Casino mit den Original-Unterschriften von den Mitgliedern, die das w├Ąren: Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Deam Martin, Peter Lawford und Joey Bishop. Gerahmt zu haben um 799,- USD oder Original-Eintrittskarten f├╝r alle drei Tage zum legend├Ąren Woodstock-Konzert 1969 mit einem handsignierten Foto von Jimmy Hendrix um 299,- USD. Viel Kitsch, aber auch wirklich wundersch├Âne Objekte kann man hier kaufen, von g├╝nstig bis wirklich teuer.

Woodstock

Eine wirkliche Rarit├Ąt

Uns hat mittlerweile der Jetlag daran erinnert, dass es Zeit w├Ąre, schlafen zu gehen, obwohl es erst 16.00 ist. Wir beschlie├čen, in unser Hotel zu fahren. F├╝r diese Nacht haben wir uns ins RIO-all-Suites Hotel eingebucht, einem Suiten ÔÇô Hotel gleich in der N├Ąhe von Siegfried & Roy┬┤s Secret Garden. Wir parken, diesmal kostenlos, im Parkhaus und im Hotel m├╝ssen wir uns erst durch zahlreiche Slot-Machines und Roulette ÔÇô Tischen zur Rezeption durchfragen. Die Zimmer sind wirklich top. Sehr gro├če und gut ausgestattete Suiten mit bodenlangen Fenstern. Die Aussicht ist super.

Rasch frisch machen und dann fahren wir zum The Orleans Hotel. Das Hotel liegt nicht weit von unserem Hotel. Die Gegend ist zwar nicht Beste, aber f├╝r einsame Herzen ist in der Gegend reichlich vorgesorgt. Der Grund, dass wir in dieses Hotel fahren ist der, dass es hier einen TGI FridayÔÇÖs gibt. Das ist ein gutes und vor allem auch preislich g├╝nstiges Restaurant, wo man sogar auf echtem Geschirr und mit richtigem Besteck essen kann. Das Steak ist wirklich okay und die Nachspeise, eine ÔÇ×Browne ObsessionÔÇť ist hervorragend.

Las vegas

Blick vom Hotel aufs n├Ąchtliche Las Vegas

Nach diesem wirklich guten Abendessen fahren wir zur├╝ck ins Hotel. Mittlerweile ist es dunkel und ein Gewitter ist aufgezogen. Der Blick auf dieses Geschehen vom Zimmer aus ist toll. Morgen verlassen wir Las Vegas und unsere Tour beginnt.

TAG 4 VON LAS VEGAS ZUM ZION NATIONALPARK

Mit dem heutigen Tag beginnt die Reise durch den Westen der USA. Unser heutiges Ziel ist Springdale, dem Tor zum Zion National Park. Es wird eine tolle Fahrt, den am Morgen hat sich das Gewitter verzogen und es schaut nach einem sch├Ânen Tag aus. Wir checken sehr fr├╝h aus und fahren aus Las Vegas hinaus. Unterwegs der ├╝bliche Stopp beim Subway. Unser erstes Ziel das Valley of Fire. Wir nehmen den Weg ├╝ber den Lake Mead. Sch├Ân langsam ├Ąndert sich die Landschaft. Sie wird immer rauer, aber auch beeindruckender. Die Erde ist rot und die Vegetation ziemlich kahl. Die Strasse schl├Ąngelt sich durch bizarre Formationen.

USA

Beim Eingang zum Valley of Fire

Nach knapp 100 km sind wir am Eingang zum Valley. Das Valley of Fire ist der ├Ąlteste State-Park in Nevada. Schon am Beginn sieht man, wie atemberaubend und wundersch├Ân dieses Tal ist. Wilde und schroffe Felsformation, durch Oxidation rot leuchtend. Wir fahren in das Tal hinein und zu unserem ersten Halt, dem Atlatl-Rock. Dieser ziemlich gro├če Felsen ist eine der Hauptattraktionen des VOF. ├ťber eine Metallleiter den Fels besteigen und die ca. 3000 Jahre alten Felszeichnungen der ersten Siedler des Tales bewundern, den Ananzai-Indianern. Man hat auch einen herrlichen Blick auf die Umgebung. Am Fu├če des Felsen ist ein Campground.

Wir fahren die Strasse weiter und kommen zum Arch Rock, einer wundersch├Ânen Naturbr├╝cke, die Wind und Erosion geschaffen hat. Gleich neben dem Felsen ist ein weiterer Campingplatz. Die Strasse f├Ąhrt noch ein St├╝ck weiter durch diese ungew├Âhnliche Landschaft bis zum Windstone Arch. Bei diesem Felsen haben der Wind und die Erosion ein kleines H├Âhlensystem mit S├Ąulen und Kavernen geschaffen. Man kann bequem durchspazieren, ├╝berall f├Ąllt das Sonnenlicht herein. Bei Visitor Center informieren wir uns noch ausf├╝hrlich und dann geht┬┤s hinaus ais dem VOF und weiter in Richtung Norden.

USA

Der Arch Rock im VoF

Kurz danach kommen wir ins recht fruchtbare Tal des Muddy River. In Moapa Valley machen wir Halt und decken uns in einem Supermarkt mit dem N├Âtigsten ein. Wasser, Dr. Pepper, Obst, einiges zum Naschen und vor allem etwas zum Jausnen. Im Supermarkt bekommen wir auch einen Kaffee. Nach dieser Pause fahren wir bis Gendale und dort auf die Interstate 15. Hier geht es nun kilometerlang geradeaus. Bei Mesquite ├╝berfahren wir die Grenze zu Arizona. Nun steigt die Strasse immer mehr an und ab Littlefield schl├Ąngelt sich die der Highway durch eine wilde und wundersch├Âne Gebirgslandschaft. Hier ├╝berqueren wir auch die Grenze zum Bundesstaat Utah.

In Washington verlassen wir die Interstate. Obwohl man es kaum bemerkt, zeigt uns der H├Âhenmesser unseres Navi, dass wir mittlerweile schon auf 1000 m. Seeh├Âhe sind. Bei einem Kaffee ÔÇô Halt in Hurricane werden wir mit einer weiteren Eigenheit der amerikanischen Gastronomie vertraut gemacht. Wir halten bei einem Coffee-Shop und gehen voller Vorfreude hinein. Aber hier gibt┬┤s alles, nur keinen Kaffee. Der Begriff Coffee- Shop bedeutet hier nur, dass es ein Lokal ist. Mehr nicht. Daf├╝r bekommen wir auf den Parkplatz dieses Centers einen guten Espresso in einem ÔÇ×StandlÔÇť. Echte italienische Kaffeemaschine. Sehr gut.

USA

Hier gibt┬┤s keinen Cafe

Gleich nach Hurricane steigt die Strasse nun steil an und durch ein wundersch├Ânes Tal n├Ąhern wir uns Springdale, unserem heutigen Ziel. Springdale ist ein entz├╝ckender Ort mit toller Infrastruktur. Links und rechts steigen die Felsw├Ąnde hoch hinauf. Viele Hotels and Lodges, Restaurants und Gesch├Ąfte. Verst├Ąndlich, ist dieser Ort das Tor zum Zion Nationalpark, der gleich am Ende des Dorfes beginnt. Bevor wir in unserem Hotel einchecken, m├Âchten wir uns noch das Visitor-Center ansehen, Will man in den Park und dann auch weiter, muss man Eintritt bezahlen. Da wir den Jahrespass haben, sind wir schnell durch die Kontrolle.

USA

Der Eingang zum Zion NP in Springdale

Beim VISITOR CENTER ist ein Campground, ein gro├čer Parkplatz, das Besucher-Geb├Ąude und der Busbahnhof. Eine Linie f├╝hrt nach Springdale und die andere in den Park. Der Zugang zum Park ist nur auf diese Weise m├Âglich. Selbstverst├Ąndlich kann man den Park auf zu Fu├č erwandern. Wir werden uns morgen den Zion anschauen. Also fahren wir zu unserem Hotel, dem La Quinta Inn & Suites. Das Hotel ist absolut okay. Unter die Dusche, umziehen und dann in den Ort. Erkunden und dann ein gutes Restaurant suchen.

USA

La Quinta Inn & Suites

Wie schon erw├Ąhnt ist Springdale ein Ort, der ganz auf die Besucher des Zion┬┤s eingestellt ist. Auffallend sind die Sauberkeit und nette Atmosph├Ąre des Ortes. Vieles erinnert an ein Bergdorf in den Alpen. Obwohl auch hier alles auf den Tourismus aufgebaut ist, ist es anders als in vielen amerikanischen Orten. Die Gastronomie ist wirklich vielf├Ąltig, vom Fast Food Lokal bis hin zu Top-Restaurant, gibt es alles. Die Gesch├Ąfte und Boutiquen sind nicht nur mit Ramsch vollgef├╝llt, es gibt auch wirklich sch├Ânes Kunsthandwerk. Wir bummeln die Hauptstra├če entlang, es ist ein wundersch├Âner Abend.

Das Porter┬┤s Smokehouse and Grill schaut nett aus und wir beschlie├čen hier zu essen. Das Lokal ist urig und wir bekommen einen sch├Ânen Fensterplatz und unser Kellner, ein Italiener, ist eine Sensation. Freundlich, nett, gute Beratung. Wir bekommen auch einige Tipps von ihm. Seine Empfehlung, eine Grillplatte vom Holzkohlen-Rost, ist wirklich hervorragend. Die Nachspeise, ein warmes Schwarzbeer-T├Ârtchen mit Vanille-Eis h├Ątte sich eine Haube verdient. Die Preise sind dem Ort entsprechend angepasst. Noch ein kleiner Spaziergang und dann zur├╝ck ins Hotel. Morgen wartet der Zion auf uns und eine Fahrt zum Bryce Canyon.

USA

Springdale in Utah. Klein aber nett

TAG 5 ├ťBER DAS DACH DER TOUR ZUM BRYCE CANYON

Nach einem typisch amerikanischen Fr├╝hst├╝ck - Bagles, Toast, Creme-Cheese, Butter, Marmelade und Kaffee - geht es in den Zion NP. Gleich nach dem Hotel ist der Eingang und ein St├╝ck weiter das Visitor Center, von dem die Shuttle - Busse, die in den Park fahren, abfahren.

Diese Busse fahren in kurzen Abst├Ąnden als Hop-On Hop-Off Linie. An einer der neun Haltestellen steigt man aus und verbringt seinen Tag im Park. Wir steigen an der letzten Station aus. Von hier kann man auf einen gut ausgebauten Weg immer den Virgin River in Richtung "Narrows" spazieren. Es gibt so viel zu sehen, eine wundersch├Âne Fauna und auch einige Tier bekommt man zu sehen. 

Zion

Nach ca. einer Stunde kehren wir um, nehmen den Bus und fahren zur├╝ck zum Center. Im Hotel checken wir aus und dann starten wir unsere heutige Tagesetappe. Es geht wieder auf die 9, die durch den Park f├╝hrt. gleich nach der Abzweigung in den Zion f├╝hrt die Strasse in engen Serpentinen hinauf zum Mount Carmel Tunnel. Dieser knapp 2km lange, einspurige Tunnel wurde gebaut, um den ZIon NP auch von Osten her zug├Ąnglich zu machen. Muss man auf die Freigabe warten, kann man die imposante Aussicht auf den Zion genie├čen. Nach dem Tunnel schl├Ąngelt sich die Strasse durch eine herrliche Gegend immer h├Âher hinauf. Nach knapp einer Stunde erreicht man die SR 89 und kurze Zeit sp├Ąter Glendale, wo bei einem urigen Rasthaus pausiert wird.

Ab Glendale geht es immer h├Âher hinauf und bald sind wir ├╝ber 2000 m Seeh├Âhe. Bei Tod┬┤s Junction biegen wir ab in Richtung Duck Creek Village und kurz danach auf die 148. Die 3000 m haben wir schon erreicht und bei 3213 m sind wir beim Cedar Breaks Overlook. Von hier aus hat man einen unfassbaren Ausblick auf die weite Landschaft. Ist bei uns in dieser H├Âhe ewiges Eis, ist hier noch alles Gr├╝n, ein St├╝ck unterhalb grasen K├╝he und Ende September hat es hier noch immer 13 Grad.

USA

Der Cedar Breaks Overlook auf 3.200m Seeh├Âhe

Vom Overlook geht es noch ein paar Meter h├Âher, bevor man die Abzweigung hinunter nach Panguitch erreicht. Vorbei am gro├čen Panguitch Lake kommt man nach Panguitch, einer kleineren Stadt. Die letzte gr├Â├čere f├╝r uns in den n├Ąchsten 3 Tagen. in Panguitch kommen wir wieder auf die SR89 und kurz danach biegen wir in den Scenic Byway 12 ein, der zum Bryce Canyon f├╝hrt. Kurz nach dieser Kreuzung ist ein Stopp beim Bryce Sunset Inn. Gef├╝hrt von polnischen Einwanderern, gibt es hier beste Burger und hausgemachte Getr├Ąnke.

Wieder rauf auf die Bikes und weiter zum n├Ąchsten Highlight der Tour, dem ber├╝hmten Felsentunnel im Red Canyon. In keinem USA - Prospekt, besonders nicht bei Biker - Prospekten fehlt diese Tunnel. Nat├╝rlich muss hier gehalten werden und jeder muss durch und das dazugeh├Ârige Foto ist Pflicht.

USA

Jetzt ist es nicht mehr weit zum Bryce Canyon. Wie fahren hinein und parken bei einem der Parkpl├Ątze, von wo man zu den Aussichtpunkten kommt. Der Blick in den Bryce ist atemberaubend. Durch Wind und Erosion hat sich hier ein hufeisenf├Ârmiger Canyon gebildet. Bizarre Felsspitzen t├╝rmen sich hoch auf, wie ein versteinerter Wald schaut es von oben aus. Der Blick ├╝ber den Canyon hinaus in die Weite der Landschaft ├╝berw├Ąltigt. Immer wieder entdeckt man ein neues Detail und kommt aus dem Staunen nicht heraus.

USA

Der Bryce Canyon

Nach einiger Zeit l├Âsen wir uns vom Anblick und fahren die wenigen Kilometer bis nach Tropic zu unserer heutigen Unterkunft. Das Abendessen kann man im danebenliegenden Steakhouse zu sich nehmen.

TAG 6 ESCALANTE, CAPITOL REEF UND HANKSVILLE

Die heutige Etappe f├╝hrt uns in eine der verlassensten Regionen Utah┬┤s, aber auch in eine der gro├čartigsten. Nach einem kleinen Fr├╝hst├╝ck im Red Ledges Inn fahren wir westw├Ąrts weiter auf dem Scenic Byway 12. Zun├Ąchst geht es durch fruchtbares Farmland, hier ist noch alles Gr├╝n und bewirtschaftet. Aber bald ├Ąndert sich das und wir gewinnen wieder an H├Âhe. Wir sind nun immer so auf etwa 2000 m. Einmal weniger, dann wieder bedeutend mehr. 

Kurz vor Escalante machen wir einen kleinen Abstecher zum Petrified Forest State Park, der nur wenige Kilometer von der Strasse weg ist. Man parkt an einem kleinen Stausee und dann kann man auf einem kurzen Spaziergang versteinerte B├Ąume, Zeugen einer l├Ąngst vergangenen Zeit, betrachten. Es ist aber nicht mehr als ein kurzer Stopp.

Das Postamt von Escalante

Der kleine Ort Escalante ist auch Tor zum naheliegenden Grand Escalante Straircase National Monument. Leider bleibt f├╝r diesen Park keine Zeit. Nach Escalante beginnt sich die Landschaft stark zu ver├Ąndern. Die Rott├Âne werden von Graut├Ânen abgel├Âst. Man kommt in eine wilde und unfassbar sch├Âne Landschaft. Riesige Canyons ├Âffnen sich und die Strasse windet sich bergauf und bergab durch. Es ist einfach unbeschreiblich sch├Ân, durch diese urzeitliche Landschaft mit dem Bike dahinzugleiten. Zwischendurch erreichen wir wieder einmal 2900 m Seeh├Âhe. 

Escalante NP

Auf dem Weg nach Boulder

Nach diesem Teilst├╝ck kommt man nach Boulder, einem kleinen Ort, wo wir beim kleinen, aber feinen Anazasi State Park Museum halten. Hier sieht man Ausgrabungen einer Anazasi - Siedlung. Man sieht, wie sie gelebt haben, Funde aus der Zeit und einiges mehr. Im sch├Ânen Park davor gibt es ein kleines Cafe und sch├Âne Sitzgelegenheiten.

Nach Boulder kommt man in eine stark bewaldete Region. Viele Kurven und ein st├Ąndiges rauf und runter von 2000 auf knapp 3000 Meter. Hier schl├Ągt jedes Biker - Herz h├Âher. Von verschiedenen Aussichtspunkten kann man schon den Capitol Reef NP sehen, eine der gr├Â├čten Verwerfungen auf unserer Erde. Auf 150 km verl├Ąuft diese Verwerfung gerade von Nord nach S├╝d. Hinunter gehts nach Torrey, einer kleinen Mormonen - Siedlung. Hier endet der Scenic Byway 12 und m├╝ndet in die SR 24. Hier an diesem Knotenpunkt ist eine Tankstelle, ein Hotel und ein gro├čer Supermarkt mit Cafe. Zeit f├╝r eine gem├╝tliche Rast.

Nun sind es nur mehr 85 km bis zu unserem Ziel in Hanksville, aber diese sind ein weiterer Leckerbissen. Gleich nach Torrey geht es in den Capitol Reef NP. Eine tolle Strasse f├╝hrt vorbei an wilden, roten Felsgebilden, wie den Chimney Rock. Nach einiger Zeit kommt man zur Abzweigung zum Gosseneck Aussichtspunkt. Eine etwa 2 km lange Schotterstrasse f├╝hrt zum Parkplatz und dann geht man ein paar Minuten hinauf zum Aussichtspunkt. Der Sulphur Creek, ein Nebenfluss des Colorado hat sich hier tief eingegraben und eine Schlinge gemacht, die an einen gebogenen G├Ąnsehals erinnert. 

Capitol Reef

Der Chimney Rock in Capitol Reef NP

Weiter geht es dann auf der SR 24 bis nach Fruita, einem verlassenen Dorf. Hier haben Mormonen lange Zeit Obst angebaut. Heute ist nur mehr das kleine, gut erhaltene Schulhaus erhalten. Direkt neben der Strasse gelegen, kann man es besichtigen und man hat von hier aus auch einen fantastischen Blick zur├╝ck auf den Capitol Reef NP. 

Nun fahren wir immer den Freemont River entlang durch eine lange, wundersch├Âne Schlucht. Kommt man aus dieser Schlucht hinaus ├Ąndert sich mit einem Schlag die Landschaft, War alles bisher rot, ist man pl├Âtzlich in einer grauen Mondlandschaft. Hier ist alles anders, die Felsformationen gleichen aufgesch├╝tteten Sandgebilden, nur am Fluss sieht man ab und zu ein bisschen Gr├╝n. Kein Wunder, dass hier kurz vor Hanksville, die NASA die Mars Desert Research Station betreibt. Eine Station, wo das ├ťberleben auf dem Mars simuliert wird.

USA

Dann wird es auf einmal wieder fruchtbarer und wir kommen in die "Gro├čstadt" Hanksville. 1882 vom gegr├╝ndet war der Ort im Wilden Westen die Versorgungsstation von Butch Cassidy und seiner Bande. Heute leben ca. 160 Menschen hier, vor allem vom Tourismus. Unsere Unterkunft, das Whispering Sands ist am Ortsende, direkt neben Stan┬┤s Burger Shak. Eine Tankstelle, ein gro├čer Supermarkt und ein Burgerlokal mit dem Charme eines Bahnhof-Restaurants. Aber hier gibt┬┤s die besten Burger ├╝berhaupt. Alles selbstgemacht. Wir genie├čen sie am Abend.

Anschlie├čend fahren wir raus aus dem Ort, hinein in die W├╝ste. Bei einem Parkplatz bleiben wir stehen, schalten alles Licht aus und dann... stehen wir mitten in der Milchstrasse. Es ist unbeschreiblich. Da diese Gegend Dark Sky Gebiet ist, hat man einen Sternenhimmel, der einfach unbeschreiblich ist. Milliarden von Sternen leuchten am Himmel und das helle Band unserer Galaxie leuchtet deutlich am Himmel. So etwas zu sehen, ist eines der Highlights dieser Tour.

Der absolute Wahnsinn

TAG 7 ZUM MONUMENT VALLEY

Mit Hanksville haben wir den n├Ârdlichsten Punkt der Tour erreicht. Nun geht es nach S├╝den zu einem Highlight der Tour, dem Monument Valley. Nachdem wir uns die letzten Tage immer um oder ├╝ber 2000 m Seeh├Âhe bewegt haben, geht es ab jetzt langsam wieder runter auf. 

Nach Hanksville kommt man in eine wilde Gegend. Die Stra├če f├╝hrt durch enge Schluchten, dann wieder ├Âffnet sich das Tal, Kurven ├╝ber Kurven geht in in Richtung S├╝den. Nach etwa 80 km kommen wir zur Hite Bridge, eine Br├╝cke ├╝ber den Colorado. Ein Fotostopp ist hier Pflicht. Man schaut von der Br├╝cke runter auf einen kleinen Fluss und fragt sich, wie dieser kleine Fluss viele Kilometer weiter den riesigen Grand Canyon geschaffen hat.

Colorado River

Blick auf die Hite Crossing Bridge

Wir fahren weiter durch eine Landschaft, die einen immer wieder in Staunen versetzt. Wild, unfassbar sch├Ân und vollkommen leer. W├╝rde man nicht immer wieder K├╝he abseits der Strasse sehen, man w├╝rde denken, hier gibt es keinerlei Besiedelung. Nach einiger Zeit biegen wir ein in die SR261 und fahren 40 km immer auf dem Colorado - Plateau weiter. Bis wir zum Moki Dugway kommen.

Der Moki Dugway ist ein ganz spezielles St├╝ck auf dem Weg zum Monument Valley. Von Norden kommend erreicht die Utah State Route 261 die Abbruchkante der Cedar Mesa, die dort ├╝ber 330 Meter nahezu senkrecht abf├Ąllt. Die Stra├če verl├Ąuft hier mit rund 11 % Gef├Ąlle und engen Spitzkehren in der Steilwand. In ihrem oberen Teilst├╝ck ist die Stra├če unbefestigt, im unteren Bereich jedoch asphaltiert. Die meisten Fahrzeuge k├Ânnen die Strecke befahren. Die Stra├če ├╝berwindet hier eine rund 335 Meter hohe Steilwand auf einer Strecke von 4,8 Kilometern.

USA

Der Moki Dugway, etwas f├╝r Mutige

Ein kurzer Halt, ein paar Fotos und dann wartet nach 13 km schon der n├Ąchste Stopp. Man sieht schon von Weitem, wo er ist. Neben der Strasse parken Autos, auf der Strasse sind Menschen und fotografieren. Wir sind am Forrest Gump Point angelangt. Im Film ist das der Punkt, an dem Forrest Gump seinen Lauf quer durch die USA stoppte. Nat├╝rlich m├╝ssen auch wir hier halten.

Jetzt sind es noch 20 min bis zum eigentlichen Monument Valley. Das befindet sich im Navajo Tribal Park. Zur Erg├Ąnzung, wir befinden uns schon lange im gr├Â├čten Indianer - Reservat der USA, dem Gebiet der Navajo┬┤s. Es ist fast do gro├č wie Bayern und liegt in den Bundesstaaten New Mexico, Utah und Arizona. Ca. 170.000 Navajo┬┤s leben in diesem Gebiet. Das Reservat ist ein im Rahmen der amerikanischen Verfassung selbstst├Ąndiger Staat, mit eigenem Pr├Ąsidenten, eigenen Steuergesetzen, einer eigenen Verwaltung und einer eigenen Executive. Vieles ist im Reservat anders, so z.B. auch das strikte Alkoholverbot. Man bekommt ihn weder zu kaufen noch gibt es in den Lokalen einen Alkoholausschank.

Beim Visitor Center angekommen wartet schon der bestellte Guide (nicht im Preis inbegriffen) und die Tour durch das Monument Valley kann beginnen. Man sitzt auf einem umgebauten Pick-Up mit 3 Reihen und der Navajo - Guide im F├╝hrerhaus. In das uns bekannte Monument Valley kommt man nur auf diese Art und Weise. Es ist in einem eigenen Park, der Eintritt von USD 8 ist auch extra zu bezahlen.

Monument Valley

Bis hierher lief Tom Hanks in Forrest Gump

Dann fahren wir hinab in das Valley und sofort sieht man die uns allen aus unz├Ąhligen Filmen, Doku┬┤s und Bildern bekannten "Butte`s", diese allein dastehenden Felsen, die vom Wind geformt wurden. Von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt geht die Tour, immer mit tollen Erkl├Ąrungen unseres Guides. Es gibt sie leider nur auf Englisch. Beim John Ford┬┤s Point, wo manchmal ein Cowboy auf einem Pferd als Fotomotiv steht, ist ein l├Ąngerer Halt. Hier gibt es Erfrischungen, aber auch einen Laden mit indianischem Handwerk. Sch├Ân, aber sehr teuer. Die Tour dauert 1 1/2 Stunden und ist jeden Cent wert.

Monument Valley

Traumhaft und bizarr

Wieder bei den Bikes fahren wir 10 Minuten auf die andere Seite des Tales, zu Goulding┬┤s Lodge. In den 20-er Jahren kaufte das Ehepaar Goulding den Indianern ein St├╝ck Land ab und errichtete eine Handelsstation. Mit der Weltwirtschaftskrise in den 30-er Jahren wurde es immer schlechter und mit den letzten 60 Dollar und ein paar Fotos des Monument Valley fuhr Harry Goulding nach Hollywood um das Tal den Filmemachern anzupreisen. Er traf den ber├╝hmten Western - Regisseur John Ford. Der Rest ist Geschichte. Seinen n├Ąchsten Film "Stage Coach" mit John Wayne in der Hauptrolle dreht er schon hier.

Damit war Goulding gerettet, er baute die Station aus, er├Âffnete eine Lodge, unterst├╝tzte weiterhin die Indianer und noch heute ist dieses monumentale Tal ein beliebter Drehort. Szenen f├╝r Filme wie Star Wars, Star Treck, Zur├╝ck zur Zukunft, Forrest Gump und unz├Ąhlige Western wurden und werden hier gedreht.

Zu unserem heutigen Ziel, dem Hamton Inn in Kayenta - mittlerweile sind wir in Arizona - sind es nur mehr 40 km. Wieder war es ein Tag, wie er sch├Âner und interessanter nicht sein kann.

TAG 8 NACH PAGE ZUM ANTELOPE CANYON

Heute steht eine kurze Etappe auf dem Programm. Allerdings mit einem Leckerbissen gespickt, dem Antilope Canyon bei Page. Von Kayenta fahren wir zun├Ąchst in Richtung S├╝dwest. Bis Shonto bleiben wir auf der SR 160, eine relativ stark befahrene und ziemlich gerade Strasse. Auch landschaftlich ist es nicht besonders attraktiv. Das ├Ąndert sich allerdings gleich nachdem wir auf die SR 98 nach Norden abbiegen. 

Es bleibt zwar weiterhin ziemlich flach, aber die Gegend wird abwechslungsreicher. Immer wieder sieht man tolle Felsformationen in allen Farben. Beim Square Bute, einem Felsen ├Ąhnlich derer im Monument Valley halten wir zu einem Fotostopp. Murz danach kommen wir nach Kaibito, einer kleinen Indianer - Siedlung mit einem Supermarkt und der Gelegenheit, einen Kaffee zu trinken.

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Der Square Butte

Nach diesem kurzen Zwischenstopp sind es nur mehr knapp 50 km bis zur Station der Antelope Canyon Navajo Tours. Von hier starten die gef├╝hrten Touren durch die beiden Canyons (man kann NUR mit einem Guide in den Antelope Canyon gehen). Man kann aus zwei Touren w├Ąhlen, den Besuch des Upper- oder des Lower Antelope Canyons. (Diese Touren sind nicht im Preis Inkludiert)

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Im Lower Antelope Canyon

Insgesamt muss man ca. 2,5 Stunden f├╝r die gesamte Tour einrechnen. An- und Abfahrtszeit, Wartezeit bis man in den Canyon hinein gehen kann und ca. 1 Stunde f├╝r den Canyon selbst. Einfacher ist der Upper Canyon, da man eben in den Slot - Canyon hinein geht und auch keine wesentlichen H├Âhenunterschiede zu bew├Ąltigen sind. Da man hier auch die ber├╝hmten Sun - Beams ├Âfter sieht als im Lower sind hier auch wesentlich mehr Menschen.

Der Lower - Canyon ist ├╝ber Treppen zu erreichen und ist nicht so stark frequentiert als sein gegen├╝ber auf der anderen Strassenseite. Er sit l├Ąnger, die Farben der Felsw├Ąnde sind sch├Âner und er ist wesentlich weniger frequentiert als der Upper - Canyon. Es ist auf jeden Fall die sportlichere Variante und er ist auch billiger.

Welchen man besuchen sollte, ist eine pers├Ânliche Entscheidung, wer allerdings die sch├Ânen Beams erleben m├Âchte, sollte doch den Upper - Canyon w├Ąhlen. Auch wenn er teurer und st├Ąrker frequentiert ist. Es ist auch leichter zu begehen.

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Der Lake Powell

Von hier fahren wir zu unserem Hotel, der Travelodge und zun├Ąchst checken ein. Anschlie├čen kann man zum Glen Canyon Dam fahren oder - es sind nur 2 Kilometer - auch gehen. Dieser gewaltige Damm staut hier den Colorado River auf und bildet so den riesigen Lake Powell. Die Stadt Page ist die einzige Stadt am Lake Powell. Sie lebt haupts├Ąchlich vom Tourismus. Leider ist auch der Lake Powell vom extremen Wassermangel betroffen und im Jahr 2022 wurden weitreichende Ma├čnahmen beschlossen um dem entgegenzuwirken. 

Den Abend verbringen wir in Page in einem der zahlreichen netten Lokale.

TAG 9 DER GRAND CANYON WARTET

Der heutige Tag bringt uns zum absoluten H├Âhepunkt dieser Reise, dem Grand Canyon. Diesen H├Âhepunkt w├╝rdigen wir auch auf unserer Tour. Vergleichen Sie uns mit anderen Touren. Dort wird der Grand Canyon meist so im Vorbeigehen "erledigt", wir geben Ihnen die Zeit, dieses einzigartige Naturwunder in aller Ruhe und in all seinen Facetten zu genie├čen. Wir n├Ąchtigen in Tusayan, dem Tor zu Grand Canyon und fahren am n├Ąchsten Tag nur ein kleines St├╝ck bis nach Flagstaff. Dadurch haben Sie die Zeit den Sonnenuntergang, den Sonnenaufgang und fast einen Tag am Canyon zu verbringen.

Wer je vor am Rand dieses unfassbar sch├Ânen und beeindruckenden Canyons gestanden ist, wird verstehen, dass man Zeit braucht, dies alles zu verarbeiten, dies zu genie├čen, sich diese Bilder einzupr├Ągen. Ein Mit-Reisender auf unserer letzten Tour sagte so sch├Ân: "Man kann das alles sehen, fotografieren und bestaunen, aber das wahre Bild davon bleibt im Herzen"

Grand Canyon

Beeindrucken, faszinierend und atemberaubend

Wir verlassen am Morgen Page und fahren die knapp 8 km bis zum Parkplatz des Horseshoe Bend. Bis zum Rand der Schlucht sind es ca. 10 min zu Fu├č und dann steht man auch schon davor und blickt 300 m tief hinunter auf die wohl am meisten fotografierte Flussschleife der USA. Der Colorado windet sich hier hufeisenf├Ârmig um einen Felsen, daher auch der Name. Jetzt am Vormittag ist auch die beste Zeit, um zu fotografieren. Allerdings, um die ganze Schleife auf das Bild zu bekommen, muss man sich auf die nicht gesicherten Stellen der Abbruchkante begeben. Nicht Jedermannn┬┤s Sache.

Rauf auf die Bike┬┤s und s├╝dw├Ąrts auf der SR89. Bis zur Cameron Trading Post sind es 125 km, die wir so rasch als m├Âglich hinter uns bringen. Auf dieser wichtigen Nord-S├╝d-Verbindung ist viel Verkehr. Cameron Trading Post war einst auch ein wichtiger Handelsst├╝tzpunkt f├╝r die Navajo┬┤s - wir sind noch immer in deren Staatsgebiet, heute ist es eine gro├če Raststation mit Tankstelle, Motel, Lokal und einem riesigen Gesch├Ąft, wo man echte indianische Handwerkskunst kaufen kann. Zu sehr stolzen Preisen. Nat├╝rlich gibt es auch den ├╝blichen Touristen - Ramsch, aber es gibt bessere M├Âglichkeiten, Souvenirs zu kaufen.

Horseshoe Bend

Gest├Ąrkt und ausgeruht verlassen wir die SR 89 und biegen ein auf die SR64, die uns direkt zum Grand Canyon bringt. Nach 30 km verlassen wir das Gebiet der Navajo┬┤s - es gibt wieder Bier - und bald darauf erreichen wir den Park Eingang und gleich danach den Desert View Watchtower. Vom Parkplatz sind es ein paar Schritte zum Turm.... und dann steht man davor. Du blickst das erste Mal in den Grand Canyon. Gewaltig breitet sich der Canyon vor dir aus, tief unten sieht man den Colorado, der Fluss, der dieses Wunder in ca. 5 Mio Jahren entstehen lie├č. Jeder hat so seine eigenen Gedanken, wenn er zum ersten Mal in den Canyon blickt, mir kamen die Tr├Ąnen.

Die n├Ąchsten 35 km f├╝hrt die Strasse immer am Rand des Canyons entlang. Kurz vor dem Visitor Center am South Rim fahren wir s├╝dlich, verlassen den Park und kommen nach Tusayan, wo unser Hotel ist. Tusayan ist ein k├╝nstlich angelegter Ort mit Hotels, vielen Lokalen, Gesch├Ąften, Touranbietern und dem Flugplatz, von dem aus die Helikopter - Fl├╝ge starten.

USA

Desert View

Wir checken ein und machen uns frisch. Nachher geht es wieder in den Park hinein bis zum Visitor Center. Von hier aus kann man mit den Shuttle - Bus zu den besten Pl├Ątzen f├╝r den Sonnenuntergang fahren. Jetzt um diese Zeit geht die Sonne so um 18.30 unter. Man muss schauen, dass man rechtzeitig vor Ort ist. Dann beginnt das Warten auf ein wundersch├Ânes Schauspiel. Die Sonne beginnt die Felsw├Ąnde in immer intensiveren Rott├Ânen zu f├Ąrben. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Auch wenn die Sonne schon weg ist, steht man noch da und ist ├╝berw├Ąltigt.

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Sonnenuntergang am Hopi Point

TAG 10 GRANCANYON, WILLIAMS UND FLAGSTAFF

Heute hei├čt es fr├╝h aufstehen. Um 5.00 ist Abfahrt (wer will) vom Hotel und hinein in den Park. Wir suchen uns diesmal einen anderen Aussichtspunkt, zudem wir mit den Bike┬┤s hinfahren k├Ânnen. Es ist noch stockdunkel und man sieht nur ganz d├╝ster in den Canyon hinein.

Langsam aber wird es heller und der Himmel beginnt sich zu verf├Ąrben und pl├Âtzlich fallen die ersten Sonnenstrahlen auf die Felsen. Immer st├Ąrker und intensiver beginnt die Sonne zu scheinen und die Felsen beginnen zu gl├╝hen. Von einem sanften Rot geht es ├╝ber in ein helles Gold und man glaubt die Felsw├Ąnde beginnen zu brennen. Es ist unbeschreiblich sch├Ân. 

Immer tiefer dringt das Licht in den Canyon hinein und langsam verwandelt sich das Gl├╝hen in normales Tageslicht.  Alle M├╝hen bzgl. fr├╝h aus dem Bett usw. haben sich ausgezahlt, dieses Erlebnis ist unvergleichlich sch├Ân und man wird es nie vergessen.

Wenn man sich dann vom Canyon abwendet, sieht man erst wie viele Menschen hier waren. Man hat es nicht gemerkt, niemand hat macht L├Ąrm, jeder der Anwesenden hat nur diesem unvergleichlichen Schauspiel zugesehen. Auch jetzt redet noch fast niemand, jeder verarbeitet es auf Stille Art und Weise.

USA

Jetzt ist es aber Zeit f├╝r ein Fr├╝hst├╝ck. Wir fahren zum Grand Canyon Village zum gro├čen Generals Store. Hier kann man alles einkaufen, was man f├╝r ein richtig gutes Fr├╝hst├╝ck braucht. K├Ąse, Wurst, Obst und, und... Kaffee gibt es aus dem im Store. Wer m├Âchte kann auch sein gesamtes Fr├╝hst├╝ck im Coffee-Shop kaufen. Allerdings zu Grand Canyon Preisen.

Nach dem Fr├╝hst├╝ck macht nun jeder, was er sich vorgenommen hat. Zu diesem Zweck wird die Gruppe geteilt. Wer nur den Vormittag im Canyon verbringen will, trifft sich mit dem Begleitfahrzeug um 10.30 beim Hotel zum Check-Out. Diese Gruppe f├Ąhrt dann nach Williams und sp├Ąter weiter nach Flagstaff. Der Teil der Gruppe, der wandern m├Âchte oder einen Flug ├╝ber den Grand Canyon machen will, trifft sich mit dem Tour-Guide am Nachmittag (Zeit wird noch festgelegt) beim Hotel und f├Ąhrt dann ├╝ber Willams nach Flagstaff.

Von Tusayan nach Williams ist es knapp eine Stunde. Die Fahrt ist etwas eint├Ânig, die Landschaft nicht besonders, die Strasse z.T. schlecht. Daf├╝r entsch├Ądigt dann Williams. Hier treffen wir das erste Mal auf die Route 66. Der ganze Ort ist Route 66. Dieser Ort war auch der letzte, der am 13.Oktober 1984 von der Interstate 40 umfahren wurde. Aber wie viele andere Orte an der Route ist Williams nicht ver├Âdet. Nat├╝rlich war die Lage als Tor zum Grand Canyon mit ein Grund, aber man hat hier von Anfang an die Route 66 hochgehalten.

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Die Hauptstra├če von Williams

Unz├Ąhlige Souvenirshops, urige Lokale, viel Musik, nette Leute und das Flair einer alten Westernstadt, das alles macht Williams aus. Man spaziert ├╝ber die Hauptstra├če und genie├čt einfach. Da die Stadt nicht allzu gro├č ist, ist man aber relativ schnell mit der Besichtigung fertig. Irgendwo eine Kleinigkeit essen oder einen Drink zu sich nehmen und dann ab auf die Interstate 40 nach Flagstaff.

F├╝r diese 60 km muss man die Interstate nehmen, eine andere Verbindung gibt es nicht. Der Highway f├╝hrt durch eine sch├Âne Landschaft, aber man sieht am Verkehr, dass die 40-er eine der wichtigsten Ost-West-Verbindung in den USA ist. Kurz vor Flagstaff verlassen wir die Interstate und dann sind es noch 10 km auf der echten Route 66 bis zu unserem Hotel. Einchecken und frisch machen. Am Abend geht es in die Stadt.

Zu Fu├č sind es 15 min bis zu Bahnhof, vor dem das riesige Emblem der Historic Route 66 auf den Asphalt des Vorplatzes gemalt wurde. Gegen├╝ber beginnt das Zentrum von Flagstaff. Die Stadt ist in vieler Hinsicht von Bedeutung. Sie hat 77.000 Einwohner, besitzt eine Universit├Ąt, ein bedeutender Fremdenverkehrsort. Einerseits die N├Ąhe zum Grand Canyon, andererseits ein Wintersportort und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Die Interstate 40 von West nach Ost, die Interstate 17 nach Phoenix, die alte Route 66 und ein AMTRAK-Bahnhof, an dem der "Southwest Chief" ein Fernzug von Chicago nach Los Angeles h├Ąlt.

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Das gro├če Zeichen f├╝r die Route 66 in Flagstaff

Das Zentrum der Stadt ist nicht gro├č, aber ideal zum Bummeln. Ein Lokal neben dem anderen, viele Pubs, Restaurants, Kneipen, eben eine typische von Studenten gepr├Ągtes Nachtleben. Flagstaff ist auch eine Stadt des Bieres, mehrere Brauereien in der Innenstadt zeugen davon. Es gibt den Craft Brew Trail. Sie bekommen einen Pass, gehen von Brauerei zu Brauerei, holen sich die Stempel und bekommen ein Andenken-Pintglas.

Wo auch immer man den Abend verbringt, Flagstaff macht Spa├č.

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Die Party - Meile von Flagstaff

TAG 11 ZEIT ZUM ERHOLEN

Heute ist Ruhetag. Zeit sich zu erholen, Zeit Erlebtes zu verarbeiten, Zeit f├╝r sich. Sie bestimmen, was Sie an diesem Tag machen, es gibt kein Programm, es gelten nur Ihre Regeln. Wer sich ausruhen will, der ruht sich aus. Wer allein sein will, ist allein, wer etwas auf eigene Faust unternehmen will, macht es.

Aber es gibt nat├╝rlich auch Vorschl├Ąge, was man eventuell machen k├Ânnte. Zwei kleine und kurze Ausfl├╝ge bieten sich an. Hier die beiden M├Âglichkeiten.

Barringer Krater

70 Kilometer ├Âstlich von Flagstaff schlug von ca. 50.000 Jahren ein Meteorit ein und schuf einen 1,2 Kilometer breiten uns 180 Meter tiefen Krater. Der Meteorit hatte einen Durchmesser von 45 m und wog 300.000 Tonnen. In einem Umkreis von vier Kilometern wurde alles Leben ausgel├Âscht, der entstandene Feuerball breitete sich auf etwa 10 Kilometer aus, die Druckwelle verw├╝stete mit einer Geschwindigkeit von 2.000 km/h alles im Umkreis von 14 bis 22 km. Au├čerhalb erreichte sie bis zu einer Entfernung von 40 Kilometern noch Hurrikanst├Ąrke. 

In den 60-iger Jahren nutzte die NASA den Krater als Trainingsort f├╝r die Mondlandung. 

USWest

Der Barringer Krater

Walnut Canyon

Der Walnut Canyon, knapp 25 km au├čerhalb von Flagstaff, ist ein kleines, aber wirklich sehenswertes Ziel. In diesem wild romantischen Canyon lebten einst Indianer in Felswohnungen im Einklang der Natur. Die Wanderung durch diesen Canyon ist wundersch├Ân, man ben├Âtigt in etwa eine Stunde

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Die Felsenwohnungen im Walnut Canyon

TAG 12 VON DEN RED ROCKS ZUR ROUTE 66

Gut erholt und voll Freude auf das Kommende, geht es weiter. Diese Tagesetappe findet man auch auf fast keiner Tour durch den Westen, obwohl sie zu den sch├Ânsten Regionen im Westen der USA z├Ąhlt. Nicht umsonst ist Sedona ein Urlaubsort auch f├╝r die Reichen und Sch├Ânen.

Von Flagstaff fahren wir ein kleines St├╝ck auf der I 17 in Richtung Phoenix. Bei Flughafen von Flagstaff verlassen wir den Highway und fahren auf die 89a weiter nach S├╝den. Nach 15 km kommen wir zur Abbruchkante des Plateaus auf dem Flagstaff liegt. Im Moment sind wir noch immer auf ├╝ber 2.000 m, aber von nun an geht es bergab. ├ťber Serpentinen geht es hinunter in den Oak Creek Canyon, einem engen und wundersch├Ânen, gr├╝nen Tal.

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Der Oak Creek

25 Kilometer lang f├╝hrt die Stra├če immer dem Oak Creek entlang, viel Lokale, Lodges und Campingpl├Ątze findet man hier. Langsam ├Âffnet sich das Tal und dann sieht man die Red Rocks, das Wahrzeichen dieser Gegend. Traumhafte Felsformationen in leuchtendem Rot begrenzen das Tal. Dann erreichen wir Sedona. Eine sehr, sehr sch├Âne und gepflegte Ortschaft, der Umgebung entsprechend sind die H├Ąuser auch in einem Rotton gehalten.

Im Ort halten wir und machen einen kleinen Rundgang. Nat├╝rlich darf ein Besuch des lokalen Harley-Shops nicht fehlen. Ein Kaffee in einem der vielen netten Cafe┬┤s und wir fahren zum Wahrzeichen von Sedona, der Holy Cross Chapel. Diese liegt etwas au├čerhalb auf einem H├╝gel. Die Kapelle ist ein sehr eigenwilliger Bau, ich finde sie toll. Unbestritten sch├Ân ist die Aussicht von hier. Man blickt ├╝ber das Tal zum Cathedral - und dem Bell Rock. Unterhalb sieht man auf einige Traumvillen. Steht man hier und blickt um sich, wei├č man warum Sedona von sich behauptet der "sch├Ânste Ort der Welt" zu sein.

USA

Sedona mit Blick auf die Red Rocks

Weiter geht die Fahrt nun auf der SR179 nach S├╝den. Mittlerweile sind wir nach langer Zeit wieder unter 1000 m angelangt. Die Landschaft ├Âffnet sich immer mehr. Nach 40 km biegt man ab und folgt dem Wegweiser zu "Montezuma┬┤s Castle". Montezuma Castle ist eines der besterhaltenen pr├Ąhistorischen Bauwerke Nordamerikas. Es handelt sich um eine Felsenbehausung, die von den Sinagua-Indianern ab dem 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die Spanier, die die Felswohnungen als erste sahen, dachten dass die Azteken diese gebaut h├Ątten und gaben ihnen daher den irrt├╝mlichen Namen. Der Park ist im All America Pass enthalten und lohnt auf jeden Fall besichtigt zu werden. 

Kurz nach dem Park geht es wieder nordw├Ąrts nach Cottonwood und dann wieder auf die SR89A. Nun kommt wieder ein Leckerbissen f├╝r jeden Biker. Nach dem Ort Jerome, einst einer der gef├Ąhrlichsten Orte im Wilden Westen, geht es noch einmal in wilden Kurven hinauf auf knapp 2300 m. Eine traumhafte Strasse. Nach der Passh├Âhe folgen noch einige Serpentinen bergab und dann geht es fast gerade immer weiter ins Tal in Richtung Prescott.

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Montezuma┬┤s Castle

Wir umfahren die Stadt und biegen auf die SR89 in das Chino Valley ein. Dieses fruchtbare Tal, das von Landwirtschaft gepr├Ągt ist, durchqueren wir in Richtung Norden, immer der Route 66 zu. Nach 70 km kommen wir zur Interstate 40 und unterfahren sie. Nun sind wir in Ash Fork und die Route 66 hat uns. Zumindest f├╝r ca. 200 m. Dann ist es mit der Herrlichkeit vorbei und sie endet im Nichts. Aber f├╝r ein paar gute Fotos reicht es. Noch einmal m├╝ssen wir auf die I-40, aber nach 8 Kilometer ist es dann soweit. Wir fahren ab und sind auf der Historic Route 66. Nun beginnt eines der l├Ąngsten, noch erhaltenen Teilst├╝cke der "Mother Road". Hier auf dieser Strasse fuhren die Menschen nach Westen und erhofften sich eine bessere Zukunft. Von dieser Strasse erz├Ąhlen viele Geschichten. Lieder, wie "Get your kicks on Route 66" von Nat King Cole, der Roman "Fr├╝chte des Zorns" von John Steinbeck oder der Film "Easy Rider". Sie alle haben den Mythos Route 66 geschaffen.

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Ein St├╝ck alte Route 66 bei Ash Fork

Heute haben wir noch 30 Kilometer dieser Strasse vor uns bis nach Seligman, unserem Ziel und dem Geburtsort der Historic Route 66.

Nach der Er├Âffnung der I-40 war von einem Tag auf den anderen die Route 66 nicht mehr von Bedeutung. Die Orte wurden zu Geisterst├Ądten, die Menschen wanderten ab. Viele dieser Orte gibt es heute nicht mehr. Auch Seligman teilte dieses Schicksal. Ein Mann, der Friseur Angel Degadillo, kennt das Datum genau. Es war der 22.09.1978. Um 2 Uhr morgens war die Stadt abgeschnitten, die I-40 war er├Âffnet. Das Sterben an der Route begann. Nur er wollte das nicht akzeptieren. Zusammen mit anderen Menschen k├Ąmpfte er um die Route 66, die es als Strasse schon l├Ąngst nicht mehr gab.

Route 66

In Seligman lebt die Vergangenheit

Er wollte, dass die Route 66, soweit sie noch Bestand hatte, zu einer Historic Route werden sollte. Von seiten der Beh├Ârden war aber wenig Interesse. Aber er und seine Mitstreiter gaben nicht auf und am 24.4.1988 war es soweit. Die Historic Route 66 war Wirklichkeit. Heute ist sie ein Touristenmagnet. In den noch erhaltenen Orten lebt man die Route 66. Angel Degadillo, heute 96 Jahre alt, hat im Juli 2022 nach 75 Berufsjahren das Rasiermesser endg├╝ltig weggelegt und ist in den Ruhestand getreten. Sein Gesch├Ąft und den dazugeh├Ârigen Souvenirshop gibt es aber noch.

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TAG 13 AUF DER MOTHERROAD NACH OATMAN UND AN DEN COLORADO

Nach einer "wilden" Nacht in Seligman - die Gehsteige sind um 8.00 zugeklappt - starten wir heute zu unserer Fahrt auf der Historic Route 66. Hier in Arizona ist das l├Ąngste, noch erhaltene St├╝ck der alten Route 66 befahrbar. 

Nach Westen hei├čt die Devise. Durch ein typische Pr├Ąrie - Landschaft cruisen wir auf der 66 dahin. Meist kerzengerade aber mit vielen langgezogenen Wellen geht Kilometer um Kilometer auf dieser geschichtstr├Ąchtigen Stra├če dahin. Immer wieder passieren wir Orte, die es nicht mehr gibt. Bei Peach Springs durchqueren wir ein kleines Reservat der Hualapai - Indianer. Nach knapp 100 km erreichen wir unser erstes Ziel am heutigen Tag, den General Store von Hackberry. Einst ein wichtiger Punkt an der Route 66 mit gro├čer Tankstelle, Werkstatt, Gesch├Ąft und Restaurant ist heute nicht viel mehr als eine "Bretterbude" ├╝brig.

 Aber die hat etwas f├╝r sich. Der Generalstore in Hackberry z├Ąhlt zu den offiziellen "Roadside Attractions" der Route 66 und ist wirklich sehenswert. Unz├Ąhlige Rarit├Ąten aus der gro├čen Zeit der Route 66, angefangen von alten Reklameschildern bis hin zu alten Autos aus dieser Zeit. 

Hackberry

Ein altes St├╝ck Route 66, der General Store in Hackberry

Im Geb├Ąude ist nat├╝rlich ein Souvenirshop, man bekommt was zu trinken, kurz es macht einfach Spa├č sich alles genau anzusehen. Vom Ort selbst ist nichts mehr geblieben, nur um die alte Tankstelle findet man noch Zeugen der gro├čen Zeit, wie die alte Werkstatt, ein ehemaliges Tanzlokal. Das ist alles, was von Hackberry geblieben ist.

Von hier sind es noch 45 km bis nach Kingman, einer auch heute noch wichtigen Stadt. Sie ist ein ganz wichtiger Verkehrsknotenpunkt und der Flughafen ist ein bedeutendes Verteilerzentrum f├╝r Fracht aller Art. Sehenswert ist Kingman nicht. Daher fahren wir um die Stadt herum und weiter in Richtung Sitgreaves Pass. Dieser knapp ├╝ber 1000 m hohe Pass ist ein Schmankerl auf unserer heutigen Etappe. In wundersch├Ânen Serpentinen und Kurven geht es den Berg hinauf. Hier gibt es auch wieder die Gelegenheit, tolle Fotos von den Bikern zu machen. Von der Passh├Âhe hat man einen traumhaften Ausblick auf Kingman zur├╝ck und auf die andere Seite zum Colorado River.

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Zu unserem absoluten Highlight heute, aber auch eines auf der gesamten Tour sind es noch 7 Kilometer. Dann erreichen wir Oatman. Ber├╝hmt f├╝r seine wilden Esel und seinem Image als echte Goldgr├Ąberstadt. Ein wirklich kleiner Ort, der wie die Einwohner selber sagen, vergessen hat zu sterben. Fr├╝her fast am Aussterben, heute Anziehungspunkt f├╝r Biker und andere Touristen aus aller Welt. Kaum geht man in den Ort, trifft man sie schon, die wilden Esel.

Nach der Aufgabe der Minen wurden die Lastesel einfach frei gelassen. Denen hat┬┤s hier gefallen und sie haben sich ordentlich vermehrt. Heute sind die die wahren Chefs des Ortes. Sie werden geh├Ątschelt und gepflegt, sie d├╝rfen "fast" alles. Auf jeden Fall haben sie immer Vorrang. Man kann sich ihnen ohne Bedenken n├Ąhern, sie sind freundlich und lieben es gestreichelt zu werden.

Eigentlich besteht Oatman nur aus einer Strasse, hier reiht sich Saloon an Gesch├Ąft, Lokal an Souvenirladen und am Stra├čenrand parken die Harleys und Indians. Alles ist auf die Route 66 abgestimmt und alles f├╝r den Touristen. Zweimal am Tag gibt es eine "Schie├čerei". Das alte Oatman Hotel ist f├╝r sich eine Ber├╝hmtheit, soll doch angelblich Clark Gable hier mit Carole Lombard seine Hochzeitsnacht verbracht haben. Sicher ist es nicht, aber die Suite kann man besichtigen.

Route 66

Oatman und seine Esel

Es gibt viel zu bestaunen hier in dieser Westernstadt, aber um diese Jahreszeit ist auch die Hitze ordentlich und die Sehnsucht auf Abk├╝hlung gro├č. Es geht ins Tal des Colorado runter. Bullhead City ist hier in Arizona ein gro├čer Touristenort. Wir aber ├╝berqueren den Colorado und sind wieder in Nevada. Laughlin, das Gegen├╝ber von Bullhead City ist eine Stadt die nur aus Casino Resorts besteht, unser Hotel ist das Golden Nugget, direkt am Colorado. Es hat einen netten kleinen Pool, den ich beim letzten Mal gerne benutzt habe, bei 45 Grad im Schatten.

Jeder kann hier, so wie in Las Vegas, sein Gl├╝ck versuchen, aber auch auf andere Weise den Abend verbringen

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Blick von unserem Zimmer auf den Colorado River

TAG 14 DIE MOJAVE W├ťSTE UND ROUT 66 ROADSIDE ATTRACTIONS

Laughlin hinter uns lassend, fahren wir in Richtung Westen und gelangen nach einiger Zeit zur SR95, die von Las Vegas kommend in den S├╝den geht. Wir folgen dieser Stra├če und bald kommen wir zur Staatsgrenze von Kalifornien. Ein Fotostopp und aus dem Begleitfahrzeug t├Ânt "California Blue" von Roy Orbison.

Leider ist auch hier die Route 66 nur mehr in Fragmenten erhalten und so m├╝ssen wir bei Fenner auf die I-40. Fast 50 km m├╝ssen wir auf der Interstate zur├╝cklegen. Dann fahren wir ab und hinein in die Mojave - W├╝ste. Nach 20 km ist es wieder so weit, die Route 66 hat uns wieder. Gro├č auf den Asphalt gepinselt steht es da.

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Willkommen in Kalifornien

10 km weiter erreichen wir dann eine der bekanntesten Roadside Attractions an der Route 66. Das ber├╝hmte Roy┬┤s Cafe in Amboy. Wer kennt nicht das gro├če Schild und die dazugeh├Ârige Tankstelle. Auch Amboy war ein Opfer der Interstate und verkam. Mehrmals wurde der Ort zum Kauf angeboten, sogar auf E-Bay. 2005 schlug dann Albert Okura, eine reicher Fastfood-Restaurant-Besitzer zu und kaufte den Ort. 

Er wollte Amboy zu neuer Herrlichkeit wiederauferstehen lassen, fing an das Motel zu renovieren, aber so wie es aussieht, wird es nie fertig werden. Aber trotzdem ist dieser Halt ein Muss auf einer Fahrt entlang der Route 66. Von hier w├╝rde die Route weitergehen, aber im Fr├╝hjahr 2022 sind drei Br├╝cken eingest├╝rzt und so muss man wieder zur├╝ck auf die Interstate und auf dieser bis nach Ludlow fahren. Erst hier kommt man wieder zur Route. Ob die Br├╝cken wieder gerichtet werden, steht in den Sternen. Leider sieht man bei den amerikanischen Beh├Ârden kein allzu gro├čes Interesse an einer Sanierung der alten Route 66.

Das ber├╝hmte Roy┬┤s Cafe

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Nun folgt die Route 66 immer dem Verlauf der Interstate und der Eisenbahnlinie. Muss man diese kreuzen und ein Zug kommt, dann kann man eine l├Ąngere Wartezeit einplanen. Diese Frachtz├╝ge, die von Ost nach West fahren sind oft mehrere Kilometer lang und bis zu 5 Lokomotiven ziehen diese Giganten. 

Nach 45 km auf der Route 66 kommt man zur n├Ąchsten Roadside Attraction, dem Bagdad Cafe. Auch das war einst ein Ort, der von der Route lebte, heute ist er verschwunden, nur das Cafe gibt es noch. Bekannt wurde es auch durch den entz├╝ckenden Film "Out of Rosenheim" mit der unvergleichlichen Marianne S├Ągebrecht. Jetzt ist es nicht mehr als ein Fotomotiv.

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Bagdad Cafe

Bis nach Barstow und unserem Ziel Lenwood, etwas au├čerhalb von Barstow sind es noch 45 km. In Lenwood wurde an der I-15 eine gro├čes Logistic - Zentrum gebaut und nach und nach wurde hier immer mehr gebaut. Ein gro├čes und sehr gutes Outlet - Center, einige Hotels und viele Lokale entstanden hier. Unser Hotel ist nur ein paar Schritte zum Outlet - Center entfernt. Hier ist alles vertreten, was in Amerika Rang und Namen hat. Hilfiger, Ralph Lauren, DKNY, Coach, Nike usw. Das Angebot und die Preise sind super und zu unserer Reisezeit ist bereits Schlussverkauf.

TAG 15 AUF DEN GEILSTEN 50 MEILEN NACH SANTA MONICA

Heute steht die letzte Etappe unserer Rundreise auf dem Programm. Aber die hat noch ein paar echte Highlights zu bieten. Es wird ein w├╝rdiger Abschluss der Tour werden.

Nach einem guten Fr├╝hst├╝ck starten wir nach S├╝den in Richtung Los Angeles auf der Historic Route 66. Nach 35 km erreichen wir Elmer┬┤s Bottle Tree Ranch, einem Kuriosum an der Route 66. Elmar Lond begann im Jahr 2000 die ersten "Metallb├Ąume" zu errichten. Auf die Seitenarme steckte er Flaschen in verschiedenen Farben. Nach und nach erweiterte er die Anlage mit verschiedensten "Krempl" und Kuriosit├Ąten. Man kann dieser Ansammlung an verschiedensten Gegenst├Ąnden in unterschiedlicher Weise gegen├╝berstehen. Sehenswert ist Sie auf jeden Fall.

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Elmer┬┤s Bottle Tree Ranch

Von hier sind es nur mehr 20 km bis nach Victorville. Hier gibt es eine tolles Route 66 Museum, leider nur am Wochenende ge├Âffnet. In der Altstadt ist alles der Route 66 gewidmet. Hier ist auch der Punkt erreicht, an dem die Route 66 endet, denn ab hier ist die Interstate hinein nach LA und Santa Monica die Route 66.

Nat├╝rlich werden wir nicht diese Variante W├Ąhlen, steht doch ein letztes Schmankerl auf dem Programm. Die Fahrt ├╝ber die San Gabriel Mountains. Bei Cajon Junction verlassen wir die I-15 und fahren auf der SR138 zur├╝ck, bis wir zur Abzweigung der SR2 kommen. Von hier geht es ab in die Berge, in den Los Angeles National Forest. Dieses riesige Gebiet ist ein Naherholungszentrum f├╝r die Bewohner von LA. Hier gibt es alles, sch├Âne Wanderwege, Skigebiete uvm. Bis Big Pines sind einige Orte, Lodges, Campingpl├Ątze. 

Aber ab Big Pines beginnen die "geilsten 55 Meilen" der Tour (Zitat eines Teilnehmers 2022). In wilden Kurven geht es noch einmal auf 2400 m. Immer wieder er├Âffnen sich unfassbar sch├Âne Ausblicke, es geht runter und dann gleich wieder hinauf. Es scheint, als w├Ąre diese Stra├če extra f├╝r Biker angelegt worden. Pl├Âtzlich ├Âffnet sich die Aussicht nach S├╝den und man sieht zum ersten Mal die Skyline von Downtown Los Angeles. Im Smog dieser Riesenmetropole sieht man die Wolkenkratzer.

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Blick auf Los Angeles

Ab hier geht es bergab und bei La Canada Flintridge erreichen wir den Gro├čraum Los Angeles. Es geht hinauf auf eine der unz├Ąhligen Autobahnen quer durch LA. Immer wieder m├╝ssen wir den Highway wechseln. Vorbei an LA Downtown kommen wir nach etwa 40 km zur Abfahrt Santa Monica. Dann sieht man den Pazifik und kurz darauf den Santa Monica Pier, dem Ende der Route 66. Wir parken am gro├čen Parkplatz des Pier und gehen dann hinauf und dann sehen wir es, das ber├╝hmte Schild "End of the Route 66".

Freude, aber auch Wehmut vermischen sich bei diesem Anblick. Freude diese traumhafte Reise gesund ├╝berstanden zu haben, Freude ├╝ber alles, was man gesehen hat. Wehmut, weil die Reise nun zu Ende ist. Wir verbringen noch einige Zeit am Pier, hier ist wirklich viel los. Man l├Ąsst sich treiben, beobachtet das Geschehen am Pier und am Strand und genie├čt.

Route 66

Das Ende der Route 66

Aber unser Tag ist noch nicht zu Ende. Wir fahren noch weiter in den S├╝den und zwar auf einer weiteren ber├╝hmten Stra├če, dem Highway 1 oder auch Pacific Coast Highway genannt. Diese Strasse f├╝hrt durch ganz Kalifornien von Nord nach S├╝d immer der K├╝ste entlang. 23 km dieser Stra├če nehmen wir jetzt unter die R├Ąder. Orte mit klingendem Namen, wie Venice Beach, Marina del Rey, Segundo Beach, Manhattan Beach, all diese Orte passieren wir bis zu unserem Ziel, Hermosa Beach. F├╝r die n├Ąchsten beiden N├Ąchte werden wir hier im Quality Inn unsere Zelte aufschlagen.

TAG 16 LOS ANGELES

Heute ist der letzte Tag unserer Reise. Eigentlich kann jeder diesen Tag gestalten, wie er will. Es gibt viele M├Âglichkeiten. sei es eine Tour zu den Filmstudios, eine Fahrt zu bekannten Orten wie Malibu oder auch nur einen Badetag am wundersch├Ânen Strand von Hermosa. Ich m├Âchte Ihnen eine kleine Tour zeigen, die wir mit den Teilnehmern der letzten Tour gemacht haben. 

Fr├╝hst├╝ck im Hotel und dann fuhren wir mit dem Begleitfahrzeug los nach Hollywood. Quer durch die Stadt von einer Autobahn auf die andere. Es ist schon beeindruckend, wie sich hier die verschiedensten Autobahnen kreuzen und teilen, aber nur so ist es m├Âglich in dieser riesigen Metropole schnell voranzukommen. 

Kurz vor Hollywood verlassen wir den Highway und fahren zur Tiefgarage beim Hollywood Boulevard. Kommt man mit dem Lift ans Tageslicht, befindet man sich mitten im gro├čen Zentrum, wo unter anderem das Dolby Theatre ist, in dem heute alle gro├čen Premieren gefeiert werden. Geht man runter zur Stra├če ist man dann mitten am ber├╝hmten "Walk of Fame".

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The Walk of Fame

Links und rechts auf den Gehsteigen des Hollywood Boulevards finden sie sich, die Sterne der Stars. Alles, was Rang und Namen hat in der Unterhaltungs-Branche hat hier seinen Platz gefunden. Man spaziert dahin und liest all die Namen. Ein St├╝ck weiter kommt man zum Grauman┬┤s Chines Theatre. Hier wurden zur gro├čen Zeit Hollywood┬┤s die Kinopremieren gefeiert. Hier findet man am Vorplatz auch die Huldigung der Stars, wie sie fr├╝her gemacht wurde. Mit Fuss- und Handabdruck und mit der Unterschrift in den Beton.

Da sind die ganz gro├čen Stars verewigt, wie Marilyn Monroe, Shirley Temple, Clint Eastwood, Doanld Duck aber auch die gesamte Mannschaft des ersten Raumschiffs Enterprise. Es gibt viel zu bestaunen. Ein Besuch im Hard Rock Cafe gleich daneben muss nat├╝rlich auch sein. Aber das war es dann auch schon mit der Herrlichkeit, viel mehr gibt es hier am Walk of Fame nicht zu bestaunen. Zur├╝ck zum Dolby Theatre und hinauf auf die erste Etage und zum ersten Mal erblickt man auf den Bergen dahinter das ber├╝hmte Hollywood - Sign.

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Das ber├╝hmte Hollywood Sign

Unser n├Ąchster Weg f├╝hrt hinauf zum Griffith Observatorium. Durch die sch├Ânen und exklusiven Hollywood - Hills sind es 7 km. Von hier oben sieht man das Hollywood - Zeichen sehr gut. Hin zum Sign kann man nicht fahren. Au├čerdem hat man von hier oben einen traumhaften Blick auf LA und die Nobelgegenden wie Bel Air.

Den Berg hinunter in Richtung Pazifik kommt man nach 16 km nach Beverly Hills. Ein Bummel am Rodeo Drive ist ein Muss. Kaufen kann man sich ob der Preise nichts, aber wenn man Gl├╝ck hat l├Ąuft einem schon mal ein Star ├╝ber den Weg. Paris Hilton oder auch Madonna kaufen hier gerne ein.

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Hier kaufen die Stars ein

Wir haben uns dann entschieden zur├╝ck nach Hermosa zu fahren und uns ein Bad im Meer zu g├Ânnen. Bei Temperaturen weit ├╝ber 30 Grad schon etwas Sch├Ânes. Hermosa Beach ist wirklich toll, ein sch├Âner Strand, viele Lokale, jede Menge nette und verr├╝ckte Menschen. Hier macht es Spa├č.

Am Abend gibt es dann ein gro├čes Abschiedsessen in einem der zahlreichen Lokale hier beim Hermosa Pier. Zu feiern gibt es genug, eine tolle Reise, viele fantastische Eindr├╝cke in ein Land voller Gegens├Ątze, in ein Land mit unfassbar sch├Ânen Landschaften, netten Menschen, aber auch viel Schatten und Lebensumst├Ąnden, die man bei uns nicht gewohnt ist.

Route 66

Sonnenuntergang am Hermosa Beach

TAG 16 HEIMREISE

Eine sch├Âne und lange Reise ist zu Ende. Noch ein Spaziergang am Strand, auschecken und dann die Bike┬┤s retour geben. Mit dem Shuttlebus zum Flughafen und zur├╝ck in die Heimat mit unvergesslichen Eindr├╝cken, wundersch├Ânen Erlebnissen und auch voller Dankbarkeit, dies alles gesehen zu haben und gesund wieder heimfliegen.

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Es geht nach Hause

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